AMERIKA/GUATEMALA - Bischöfe fordern Ermittlungen zum Brand in einem Mädchenheim und Gerechtigkeit für die 40 Todesopfer

Donnerstag, 16 März 2017 menschenrechte   jugendliche   gerechtigkeit   bischofskonferenzen  

Guatemala City (Fides) – "Der tragische Brand im ‘Hogar Virgen de la Asunción’ war kein einfacher Unfall sondern das Ergebnis vieler Unregelmäßigkeiten, auf die immer wieder hingewiesen worden war”, so der Vorsitzende der Bischofskonferenz von Guatemala (CEG). Bischof Gonzalo de Villa y Vásquez, S.J von Sololá-Chimaltenango bei der Präsentation der Schlussbotschaft zur Vollversammlung der Bischofskonferenz am gestrigen 15. März. “Nun fordern wir Ermittlungen und eine angemessene Bestrafung der Verantwortlichen und dringende Maßnahmen zur Vorbeugung, damit solche Unfälle, wie der vom vergangenen 8. März, sich künftig nicht wiederholen”, so Bischof de Villa y Vásquez.
Mit seinen Forderungen bezieht sich der Bischof auf den Brand in einem Heim für Mädchen, bei dem 40 Mädchen starben, während die Gründe für den Ausbruch des Feuers bisher nicht bekannt sind.
In ihrer Botschaft würdigen die Bischöfe die Verfassungsreform der Regierung, mit der diese insbesondere einen Beitrag zur der Bekämpfung von Korruption leisten will. Abschließend bringen die Bischöfe ihre Freude über die Seligsprechung des US-amerikanischen Missionars P. Stanley Francis Rother zum Ausdruck, die am 23. September in Oklahoma (USA) stattfinden soll. Pater Rother war am 28. Juli 1981 in der Pfarrei Santiago Atitlán (Sololá, Guatemala) ermordet worden. (vgl. Fides 3/12/2016).
(CE) (Fides, 16/03/2017)



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