Fides News - German (Standard)http://fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. AMERIKA/KOLUMBIEN - Weltflüchtlingstag: Flüchtlinge aus Venezuela stehen im Mittelpunkt kirchlicher Initiativenhttp://fides.org/de/news/64368-AMERIKA_KOLUMBIEN_Weltfluechtlingstag_Fluechtlinge_aus_Venezuela_stehen_im_Mittelpunkt_kirchlicher_Initiativenhttp://fides.org/de/news/64368-AMERIKA_KOLUMBIEN_Weltfluechtlingstag_Fluechtlinge_aus_Venezuela_stehen_im_Mittelpunkt_kirchlicher_InitiativenBogota - Vom 17. bis 24. Juni wird anlässlich des Weltflüchtlingstages, der am 20. Juni weltweit gefeiert wird, die katholische Kirche Kolumbiens Gastgeber von gemeinsamen Essens mit rund 300 Migranten, meist Venezolaner, sein. Die Initiative wird von dem 2017 gegründeten Netzwerk "Red Clamor Colombia" veranstaltet, das die pastorale Arbeit verschiedener Organisationen der katholischen Kirche unter Migranten und Flüchtlingen in Amerika und der Karibik koordiniert. Das Netzwerk schließt sich auch der von Papst Franziskus angeregten globalen Kampagne "Join the Journey“ an.<br />Papst Franziskus erinnert unterdessen beim gestrigen Angelus-Gebet an den Welttag der Migranten und gab seiner Hoffnung auf einen globalen Pakt Ausdruck: "Ich hoffe, dass die an diesen Prozessen beteiligten Staaten eine Übereinkunft erzielen, um mit Verantwortung und Menschlichkeit denjenigen Hilfe und Schutz zukommen zu lassen, die dazu gezwungen sind, ihre eigenen Länder zu verlassen." Doch nicht nur Staaten und Institutionen, sondern alle Bürger seien dazu aufgerufen, Flüchtlingen nahe zu sein und ihnen respektvoll zu begegnen, betonte der Papst weiter. In einer Kultur der Begegnung und durch Hilfestellungen bei der Integration könnten viele Probleme gelöst werden, so Franziskus.<br />Am morgigen 19. Juni wird die Gemeinschaft der Anbetungsschwestern in Bogota am 19. Juni insgesamt 15 Migrantinnen aufnehmen, die unter prekären Bedingungen leben und Opfer von Gewalt, Diskriminierung und sexueller Ausbeutung werden. Am 20. Juni laden die Scalabrini-Missionare im Zentrum für Migranten der Erzdiözese Bogotá zu einem Gottesdienst ein, in dessen Anschluss rund 80 venezolanische Flüchtlinge und vertriebene Kolumbianer an einem gemeinsamen Mittagessen teilnehmen werden. Auch am 21. Juni veranstaltet die Erzdiözese Bogotá für rund 150 Venezolaner ein gemeinsames Mittagessen und verschiedene kulturelle Angebote. Außerdem verteilen der Rat der Lateinamerikanischen Bischöfe , Caritas Colombiana, das Flüchtlingshilfswerk der Jesuiten, die Lateinamerikanische Konferenz der Ordensleute und der Benediktinerorden im Rahme der Woche der Solidarität Hilfsmittel an die Teilnehmer der verschiedenen Initiativen.<br />Im Rahmen des gemeinsamen Projekts "Puentes de Solidaridad“ wollen acht Bischofskonferenzen in Südamerika Lösungen für venezolanische Migranten finden, die aus ihrem Land fliehen mussten. <br /> <br />Mon, 18 Jun 2018 11:11:37 +0200AFRIKA/MALAWI - Päpstliche Missionswerke der Vereinigten Staaten und Afrika fördern Agrarsektorhttp://fides.org/de/news/64367-AFRIKA_MALAWI_Paepstliche_Missionswerke_der_Vereinigten_Staaten_und_Afrika_foerdern_Agrarsektorhttp://fides.org/de/news/64367-AFRIKA_MALAWI_Paepstliche_Missionswerke_der_Vereinigten_Staaten_und_Afrika_foerdern_AgrarsektorLilongwe - "Wir können nicht erwarten, dass traditionelle, auf Konsum ausgerichtete Entwicklungshilfe uns aus der Armut herausführt. Die Kirche in Afrika muss sich von der Abhängigkeit von externen und langfristig nicht tragbaren Spenden zu Selbständigkeit oder Selbsthilfe verändern und zwar durch Investitionen in den Agrarsektor", so Erzbischof Thomas Msusa von Blantyre auf einer Konferenz über landwirtschaftliches Unternehmertum in Afrika, die vom 12. bis 13. Juni im Pastoralzentrum Msamba in Lilongwe in Malawi stattfand.<br />Der Delegierte der Päpstlichen Missionswerke der USA, John O'Neil, forderte junge, afrikanische Unternehmer aus dem Landwirtschaftssektor auf, niemals auf Professionalität, Enthusiasmus und den Gemeinschaftsbewusstsein zu verzichten: „Ihr leistet harte Arbeit und wir schätzen euer Engagement. Bitte verliert nicht euren Elan und die Inspiration. Ihr seid nah an einer Lösung der Probleme Afrikas und dieses Treffen stellt es unter Beweis. Wir danken euch für die Durchführung dieser Initiative", so O'Neil.<br />„Afrika ist ein reicher Kontinent, der durch schlechte Regierungsführung, Bürgerkriege, Korruption und die Verbreitung von HIV / AIDS zerstört wurde. Die Zeit ist reif für Veränderungen, damit wir Nahrung haben die Welt ernähren. Ein Mentalitätswandel und die Unterstützung der US-amerikanischen Päpstlichen Missionswerke werden uns dabei unterstützten. Wir müssen die Fähigkeiten der Ortskirche fördern, die verfügbaren Ressourcen zu nutzen und uns um Wohlstand bemühen, damit wir selbst in der Lage sind, zu geben", so der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Kenia Pfarrer Bundi.<br />Die Tagung brachte Wissenschaftler, Nationaldirektoren der Päpstlichen Missionswerke und Landwirtschaftsexperten aus Tansania, Kenia, Burundi, Uganda, Sambia, Ghana, Ruanda, Nigeria, Malawi sowie Vertreter der Päpstlichen Missionswerke in den Vereinigten Staaten zusammen. <br /> <br />Sat, 16 Jun 2018 11:45:03 +0200ASIEN/MYANMAR - Konflikt im Staat Kachin: Ortskirchen fordern Beendigung der Gefechtehttp://fides.org/de/news/64366-ASIEN_MYANMAR_Konflikt_im_Staat_Kachin_Ortskirchen_fordern_Beendigung_der_Gefechtehttp://fides.org/de/news/64366-ASIEN_MYANMAR_Konflikt_im_Staat_Kachin_Ortskirchen_fordern_Beendigung_der_GefechteYangon - In verschiedenen Teilen des birmanischen Staates Kachin mit seiner überwiegend christlicher Bevölkerung habe sich der Konflikt zwischen der birmanischen Armee und der „Kachin Independence Army “ verschärft, beklagt das Flüchtlingshilfswerk der Jesuiten „Jesuit Refugee Service". Ortskirchen und Nichtregierungsorganisationen fordern deshalb nachdrücklich das Ende der Gefechte und die Wiederaufnahme des Dialogs.<br />JRS-Partnerorganisationen in der Region begleiten weiterhin Binnenflüchtlinge an sichere Orte und organisieren verschiedene Initiativen für Kinder und Jugendliche. Vor der Wiederaufnahme der Feindseligkeiten unterstützte der JRS seine Partnerorganisationen, die im Kachin-Staat aktiv sind, insbesondere bei der Durchführung von Bildungsinitiativen in Flüchtlingslagern. <br />Nach schwerem Artilleriebeschuss und Luftangriffen der burmesischen Streitkräfte haben Tausende von Zivilisten - vor allem Frauen und Kinder - ihre Dörfer verlassen. Wie das Büro der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten mitteilt, wurden allein im April mehr als 6.800 Menschen vertrieben. Insgesamt leben derzeit im gesamten Staat Kachin mehr als 100.000 Binnenvertriebene in Aufnahmelagern. <br />Ortskirchen, gemeinnützige Organisationen, Regierungseinrichtungen, das Rote Kreuz und private Spender versuchen auch neu ankommende Vertriebene mit Lebensmitteln und Unterkünften zu versorgen. Schwangere Frauen, Kinder und ältere Menschen gehören zu den am meisten gefährdeten Menschen. <br /> <br />Sat, 16 Jun 2018 11:24:51 +0200ASIEN/PHILIPPINEN - Fokolare-Bewegung erwartet über 15.000 Teilnehmer beim ersten Genfest in Asienhttp://fides.org/de/news/64365-ASIEN_PHILIPPINEN_Fokolare_Bewegung_erwartet_ueber_15_000_Teilnehmer_beim_ersten_Genfest_in_Asienhttp://fides.org/de/news/64365-ASIEN_PHILIPPINEN_Fokolare_Bewegung_erwartet_ueber_15_000_Teilnehmer_beim_ersten_Genfest_in_AsienManila - Über 15.000 junge Menschen aus aller Welt, darunter auch junge Filipinos aus den 86 katholischen Diözesen des Landes, werden zum Genfest erwartet. Das von der Fokolare-Bewegung organisierten Jugendfestivals wird vom 6. bis 8. Juli in Manila stattfinden.<br />"Es begegnen sich junge Menschen im Alter von 18 bis 34 Jahren, die der Welt zeigen wollen, dass die universelle Geschwisterlichkeit und eine vereinigte Welt, ein lebenswertes Ideal ist", so Avam Inocencio vom Veranstaltungsausschuss des Genfests. "Es ist das erste Mal, das die Veranstaltung in Asien und außerhalb Europas stattfindet", betont Inocencio.<br />Das Festival wurde von Chiara Lubich, der Gründerin der Fokolare-Bewegung, auf den Weg gebracht. Es wurde erstmals im Jahr 1973 veranstaltet und findet nun bereits zum elften Mal statt. Im Laufe der Jahre ist sich das Genfest zu einem großen Festival des Gedankenaustausches und Aktionen geworden, die "Tausende von jungen Menschen dazu inspirieren, ihr Leben, ihre Zukunft und letztendlich die Welt zu verändern", erklären die Organisatoren die Veranstaltung. Das Genfest fördert künstlerische Veranstaltungen, darunter Musik- und Tanzaufführungen, Ausstellungen, Foren und Tagungen.<br />Die Philippinische Bischofskonferenz unterstützt die Veranstaltung und mehrere Bischöfe ermutigten jungen Katholiken aus ihren Diözesen, am Genfest teilzunehmen. "Es wäre schön, wenn wir einen Delegierten aus jeder Gemeinde zu diesem großen Ereignis schicken könnten", so Bischof Honesto F. Ongtioco von Cubao.<br />Die diesjährige Veranstaltung mit dem Titel "Jenseits aller Grenzen" soll, "Samen der Einheit in die Herzen aller Teilnehmer pflanzen, damit sie sich nach diesem Erlebnis zu Einheit inspiriert fühlen, wo auch immer sie sind, besonders in ihren Heimatpfarreien", so Inocencio abschließend. Das Thema der Veranstaltung "bezieht sich auf Grenzen auf persönlicher und sozialer Ebene, die überwunden werden müssen", denn „es sollen Gedanken und Herzen der Teilnehmer geöffnet werden", damit sie über ethnische, kulturelle und religiöse Barrieren hinauszugehen.<br /> <br /><br />Sat, 16 Jun 2018 10:06:15 +0200AFRIKA/D.R. KONGO - Don-Guanella-Werk hilft ausgestoßenen Kindern mit einer Behinderunghttp://fides.org/de/news/64364-AFRIKA_D_R_KONGO_Don_Guanella_Werk_hilft_ausgestossenen_Kindern_mit_einer_Behinderunghttp://fides.org/de/news/64364-AFRIKA_D_R_KONGO_Don_Guanella_Werk_hilft_ausgestossenen_Kindern_mit_einer_BehinderungKinshasa - Sie werden von ihren Familien und von der Gesellschaft ausgestoßen. Geistig behinderte Kinder sind in der Demokratischen Republik Kongo marginalisiert. Doch seit einigen Jahren betreuen Einrichtungen des von Don Luigi Guanella in Italien gegründeten Don-Guanella-Werkes solche Kinder mit einer geistigen Behinderung.<br />„Unterstützung von Menschen mit einer Behinderung“, so Bruder Franco Lain, „ist ein wichtiger Teil unseres Charismas, aber das Engagement für geistig behinderte Kinder im Kongo ist Anfang der 2000er Jahre fast zufällig entstanden. In Kinshasa, der Hauptstadt des Landes, betreuten wir seit einiger Zeit Straßenkinder. Wir sammelten sie auf und boten ihnen Betreuung und Hilfe an und wir versuchten, sie wieder in die Familie zu integrieren oder sie durch Arbeit selbständig zu machen. Einige dieser Jungendlichen litten an posttraumatischen psychischen Störungen , Epilepsie und Unbehagen. Ihre Familien verstießen sieund es war schwierig, sie wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Wir haben uns deshalb entschieden entsprechend zu intervenieren".<br />Das Don-Guanella-Werk bewirtschaftet einen landwirtschaftlichen Betrieb auf dem Plateau de Bateke, einer ländlichen Region mit vielen kleinen Dörfern, rund 100 km von Kinshasa entfernt. Es ist ein ruhiger Ort, fern vom geschäftigen Leben der Hauptstadt. Dort wurde eine erste Gruppe Kinder mit einer geistigen Behinderung untergebracht, die im Rahmen von Rehabilitationskursen betreut werden. "Die Lebenserfahrungen dieser jungen Menschen sind dramatisch", so der Laienbruder weiter. "Weit verbreitete Glaubensvorstellungen und die auch von Sekten gepredigt werden bringen sie mit bösen Geistern in Verbindung und sind überzeugt, dass sie Unglück bringen. Deshalb werden sie aus ihren Gemeinschaften ausgestoßen. Sie werden geschlagen und misshandelt und manchmal bei lebendigem Leib verbrannt".<br />In der Demokratischen Republik Kongo gibt es nur sechs psychiatrische Krankenhäuser mit 500 Betten. Es fehlen auch Ärzte und Krankenpfleger: insgesamt gibt nur 34 Neuropsychiater und 33 Psychiater. Fast alle diese Fachärzte für psychische Gesundheit arbeiten in der Hauptstadt, nur wenige in ländlichen Gebieten.<br />Das Don-Guanella-Werk nimmt Kinder auf, die verängstigt und traumatisiert sind: "Wir müssen ihnen die Sicherheit geben“, so Bruder Lain, „dass sie in einer wohlwollenden und vertrauten Umgebung leben. Der Ort, wo wir sie unterbringen ist dafür ideal, weil es sie keine Mauern oder Zäune gibt, um sie herum ist nur Land. Die Menschen, die sich um sie kümmern, behandeln sie mit Sanftmut. Auf diese Weise fühlen sich unsere kleinen Gäste wie in einem Zuhause".<br />Zudem versucht man eine geeignete Beschäftigung zu finden.. "Wir versuchen, die Begabung jedes Einzelnen zu verstehen“, erklärt der Bruder Lain, „und sie an den Aktivitäten, die sie besonders mögen, zu beteiligen: Landwirtschaft, Viehzucht, Handwerk. Es sind kleine Beschäftigungen, doch sie, wieder Selbstvertrauen aufzubauen und es ist nützlich für eine Integration in die Gesellschaft".<br />Das Don-Guanella-Werk hat Zukunftspläne: "Wir planen, auf den Felder rund um die Anlage Maniok anzubauen und wollen eine Getreidemühle bauen", so Bruder Lain. Bisher existiert das Projekt jedoch nur auf dem Papier. Die politische und soziale Situation des Landes bietet zurzeit nicht die notwendigen Garantien, um etwas Neues zu schaffen. "Wir hoffen, dass die nahe Zukunft uns mehr Stabilität geben wird, damit wir unsere Ideen umsetzen können", so der Ordensbruder.<br /> <br /><br />Sat, 16 Jun 2018 09:24:06 +0200ASIEN/IRAK - Chaldäischer Patriarch nimmt an einem Abendessen zum muslimischen “Eid al Fitr”-Fest am Ende des Ramadan teilhttp://fides.org/de/news/64362-ASIEN_IRAK_Chaldaeischer_Patriarch_nimmt_an_einem_Abendessen_zum_muslimischen_Eid_al_Fitr_Fest_am_Ende_des_Ramadan_teilhttp://fides.org/de/news/64362-ASIEN_IRAK_Chaldaeischer_Patriarch_nimmt_an_einem_Abendessen_zum_muslimischen_Eid_al_Fitr_Fest_am_Ende_des_Ramadan_teilBagdad - Am gestrigen 14. Juni nahm der chaldäische Patriarch Louis Raphael Sako an einem zum Endes muslimischen Fastenmonats Ramadan in der chaldäischen Mar-Korkis-Kirche in Bagdad veranstalteten festlichen Abendessen teil, bei dem Auch Vertreter der lokalen Behörden und der Botschafter des Staates Palästina in Bagdad anwesend waren.<br />Im Vorfeld des „Eid al Fitr“-Fest zum Ende des Ramadan hatte der chaldäische Patriarch „im Namen der Kirche“ eine Glückwunsch-Botschaft „an die muslimischen Schwestern und Brüder“ gerichtet. In der Botschaft appelliert der Primas der chaldäischen Kirche, den Papst Franziskus am kommenden 28. Juni zum Kardinal kreieren wird, auch an die Gewinner der Parlamentswahlen vom vergangenen 12. Mai mit der Bitte „sich für die Liebe zum irakischen Volk zu opfern“ und das Land kraft der ihnen übertragenen Verantwortung „aus der aktuellen gefährlichen politischen und sozialen Krise zu erlösen“. Der Patriarch bitte in diesem Zusammenhang auch politischen Stillstand nach der Wahl zu überwinden und Streitigkeiten und den Vorwurf des Wahlbetrugs zu überwinden, die das institutionelle Leben lähmen und die Politik des Landes bedrohen. "Christen" so der chaldäische Patriarch "beten in allen Kirchen, dass es bald eine solide Regierung geben wird, die den Irak in den Hafen des Friedens führen kann“<br /> <br /><br />Fri, 15 Jun 2018 13:39:24 +0200AFRIKA/UGANDA - Bischöfe beklagen Zunahme von Kriminalitäthttp://fides.org/de/news/64361-AFRIKA_UGANDA_Bischoefe_beklagen_Zunahme_von_Kriminalitaethttp://fides.org/de/news/64361-AFRIKA_UGANDA_Bischoefe_beklagen_Zunahme_von_KriminalitaetRom - „Wir stellen mit großer Sorge fest, dass in unserem Land Entführungen, organisiertes Verbrechen und Mord zunehmen", so die Bischöfe von Uganda in der Abschlusserklärung zu ihrer Vollversamlung, die am 8. Juni zu Ende ging.<br />"Wir bitten die Regierung und alle Sicherheitskräfte, ihre Anstrengungen zu verstärken, um das Leben und das Eigentum der Ugander zu schützen" schreiben die Bischöfe, die auch an die Täter appellieren und sie bitten, „Menschenleben zu respektieren“.<br />Allein in den ersten vier Monaten des Jahres 2018 verzeichnete die ugandische Polizei insgesamt 42 Fälle von Entführungen zum Zweck der Erpressung im ganzen Land, insbesondere in der Hauptstadt Kampala. Die meisten Opfer sind Frauen und Kinder. Die Zahlung des Lösegeldes durch die Familien der Entführten garantiert dabei nicht immer die Freilassung der Geiseln und ihre Rückkehr. Bei einer groß angelegten Protestaktion am vergangenen 6. Juni stellten Aktivisten leere Särge vor dem Parlament ab, um damit gegen die Untätigkeit der Polizei zu protestieren.<br />In ihrem Dokument üben die Bischöfe auch Kritik am National Biosyfety Act zur Leglisierung von Genmanipulierung, das 2017 vom Parlament verabschiedet wurde und noch vom Präsidenten unterzeichnet werden muss. Nach Ansicht der Bischöfe bietet der Text in seiner jetzigen Form keine ausreichenden Garantien zum Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt vor den negativen Auswirkungen und "öffnet den Unternehmen die Tür, die in der Praxis unsere Kleinbauern zu Sklaven machen“. Die Bischöfe empfehlen eine Änderung des Gesetzes oder desen Rücknahme.<br />Die Bischöfe bitten auch um Hilfe für Flüchtlinge, die in Uganda Zuflucht gesucht haben. Eine Million Südsudanesen leben im Norden des Landes in den Diözesen Arua und in der Erzdiözese Gulu, während Tausende von Flüchtlingen aus der Demokratischen Republik Kongo und Burundi in den Diözesen Kasese, Hoima und Fort Portal ankamen. Die Kirche unterstützt diese Menschen durch Hilfsprogramme von Caritas Uganda in Zusammenarbeit mit verschiedenen NGOs und staatlichen Stellen. In diesem Zusammenhang beklagen die Bischöfe jedoch auch Fälle von Korruption und Missmanagement von Geldern, die für Flüchtlinge bestimmt sind.<br />Abschließend kündigt die Ugandische Bischofskonferenz die baldige Gründung eines katholischen Fernsehsenders namens Uganda Catholic Television an, der von den Kommunikationsbehörden des Landes grünes Licht gegeben haben.<br /> <br /><br />Fri, 15 Jun 2018 13:18:26 +0200ASIEN/INDIEN - Katholiken in Orissa gedenken am 10. Jahrestag der Opfer der Massaker von 2008http://fides.org/de/news/64359-ASIEN_INDIEN_Katholiken_in_Orissa_gedenken_am_10_Jahrestag_der_Opfer_der_Massaker_von_2008http://fides.org/de/news/64359-ASIEN_INDIEN_Katholiken_in_Orissa_gedenken_am_10_Jahrestag_der_Opfer_der_Massaker_von_2008Bhubaneswar - Die Katholiken im indischen Bundesstaat Orissa , im Osten Indiens, bereiten sich auf das feierliche Gedenken an die Opfer der antichristlichen Massaker von 2008 vor, die sich nun schon zum 10. Mal jähren. Im Distrikt Kandhamal findet in diesem Rahmen ein in Zusammenarbeit mit der Indischen Bischofskonferenz veranstalteter Gedenkgottesdienst statt.<br />In einem Schreiben erinnert auch die Erzdiözese Cuttack-Bhubaneswar daran, dass die antichristliche Verfolgung von Kandhamal 2008 sich am 25. August 2018 zum zehnten Mal jährt. Erzbischof John Barwa, SVD von Cuttack-Bhubaneswar schreibt: "In der Bibel heißt es, dass es für alles eine Zeit gibt. Wir glauben, dass Gott einen Grund oder eine Absicht hatte, als er die Verfolgung von Kandhamal im Jahr 2008 zugelassen hat. Bei Paulus heißt es : ‚Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen; wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um’“.<br />"In allen Schwierigkeiten erfährt die Kirche fortwährend die mächtige Gegenwart und Begleitung Gottes. Lasst uns beten, dass der Heilige Geist die verfolgten Kirchen erleuchten möge, damit sie kontinuierlich im Glauben wachsen“, so der Erzbischof weiter. Beim feierlichen Gottesdienst am 25. August, zu dem Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester, Ordensleute und Gläubige eingeladen sind, werde man an diejenigen erinnern, „die ihr Leben für den Herrn und sein Evangelium gaben“ und dafür beten, „dass ihr Beispiel uns inspiriert und ermutigen möge", schreibt der Erzbischof. <br />Die Kirche in Orissa lädt die Bischöfe des Landes ein, sich "mit uns im Gebet für diesen Anlass zu vereinen". "Ich bittet auch um das Gebet für die Märtyrer von Kandhamal. Der heilige Thomas, Schutzpatron der Erzdiözese, möge für uns eintreten, damit wir von unseren Wunden geheilt werden und in Harmonie und Frieden als Brüder und Schwestern und Kinder des einen Gottes leben können", heißt es in dem Schreiben abschließend..<br /> <br />Fri, 15 Jun 2018 12:55:54 +0200AMERIKA/NICARAGUA - Ortega antwortet auf das Schreiben der Bischöfe: Nationaler Dialog wieder aufgenommenhttp://fides.org/de/news/64358-AMERIKA_NICARAGUA_Ortega_antwortet_auf_das_Schreiben_der_Bischoefe_Nationaler_Dialog_wieder_aufgenommenhttp://fides.org/de/news/64358-AMERIKA_NICARAGUA_Ortega_antwortet_auf_das_Schreiben_der_Bischoefe_Nationaler_Dialog_wieder_aufgenommenManagua – Wie die Bischöfe von Nicaragua mitteilen, erhielt die Bischofskonferenz am vergangenen Dienstag, den 12. Juni, ein Antwortwortschreiben des Präsidenten der Republik, Daniel Ortega, auf die Vorschläge zur Lösung der schweren sozialpolitischen Krise, die das Land seit rund zwei Monaten lähmt . Daraufhin wurden die Sitzungen des Nationalen Dialogs am heutigen 15. Juni im Seminar Nuestra Senora de Fatima wieder aufgenommen.<br />Wie aus der Pressemitteilung der Bischofskonferenz hervorgeht, die vom Erzbischof von Managua, Kardinal Leopoldo Brenes, und dem stellvertretenden Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Bischof Pablo Schmitz von Bluefields, unterzeichnet wurde, soll beim heutige Treffen "die nationale und internationale Gemeinschaft über den Vorschlag informiert werden, den wir dem Präsidenten unterbreitet haben, sowie über den Inhalt des Antwortschreibens, um schließlich im Rahmen der Debatte einen Konsens zu finden, der dem Wunsch der Bevölkerung nach Gerechtigkeit, Demokratisierung und Frieden entspricht".<br />Der Nationale Dialog, an dem die Ortskirche ihre der Eigenschaft als Vermittler und Zeuge teilnimmt, wurden am 31. Mai nach der gewaltsamen Unterdrückung von Protesten durch die Regierung, ausgesetzt. Am 7. Juni wandten sich die Bischöfe im Namen der Bevölkerung in einem Schreiben an Präsident Ortega, um ihre Lösungsvorschläge zu unterbreiten. Wie aus einer provisorischen Bilanz hervorgeht, waren bei der gewaltsamen Unterdrückung von Protesten mindestens 140 Menschen gestorben. Zuletzt starben in der vergangenen Nacht Nacht mindestens vier weitere Personen in Masatape bei Managua bei Übergriffen von Bereitschaftspolizeieinheiten und regierungstreuen bewaffneten Gruppen auf Teilnehmer eines Generalstreiks gegen den Präsidenten. In derselben Ortschaft konnte ein Priester am Mittwoch dem 13. Juni, einer versuchten Entführung durch vermummte und bewaffnete Personen entkommen .<br />Sie seien "den Nicaraguanern dankbar, dass sie der von uns ausgeübten Vermittlung vertrauen“ und dankten „der internationalen Gemeinschaft, die uns bei dieser Arbeit unterstützt“, so die Bischöfe abschließend. <br /> <br />Fri, 15 Jun 2018 12:03:06 +0200AFRIKA/SUDAN - Comboni Missionsschwestern arbeiten für Bildung, Integration und friedliches Zusammenlebenhttp://fides.org/de/news/64356-AFRIKA_SUDAN_Comboni_Missionsschwestern_arbeiten_fuer_Bildung_Integration_und_friedliches_Zusammenlebenhttp://fides.org/de/news/64356-AFRIKA_SUDAN_Comboni_Missionsschwestern_arbeiten_fuer_Bildung_Integration_und_friedliches_ZusammenlebenOmdurman - Die Zukunft des Landes liege in den Händen der neuen Generationen und eine gute Bildung, nicht nur auf akademischer Ebene, sei die Grundlage für den Aufbau einer Gesellschaft, die das Gemeinwohl respektiert. Dies bekräftigt Schwester Freweini Ghebreab, Comboni-Missionarin und Referentin des "Comboni Girls School" -Projekts in Omduraman. In der Stadt, die nur wenige Kilometer von Khartum entfernt liegt, leben zahlreiche Flüchtlingsfamilien, die wegen anhaltender Unruhen und Konflikten im Südsudan erneut im Norden Zuflucht suchen mussten.<br />Ziel der "Comboni Girls School" ist es, für Mädchen eine umfassende Bildung zu garantieren, die die Würde des Menschen bekräftigt und Sicherheit im Leben schafft und auf akademischem Studien vorbereitet, damit die Schülerinnen ihre Rolle in der Gesellschaft und in der Familie besser verstehen können. Die Schule wird von christlichen und muslimischen Schülerinnen im Alter von 5 bis 17 Jahren besucht und rund 100 Grundschülerinnen und 25 Gymnasiastinnen erhalten einen Zuschuss zur Bezahlung der Schulgebühren, der Schuluniform und des Unterrichtsmaterials. Die Comboni-Missionsschwestern engagieren sich seit fast 100 Jahren für die Schulbildung von Mädchen. <br />Bereits im Mai 2017 hatten die Comboni-Missionarinnen das Projekt "Bildung in Omdurman" ins Leben gerufen, das "die Kultur fördern und die Würde eines Volkes stärken soll, indem es die menschlichen und christlichen Werte von Freiheit, Gerechtigkeit und Menschenwürde umsetzt". Das Projekt unterstützt insbesondere arme Familien, denen das Geld für die Schulbildung ihrer Töchter fehlt. Wegen des Krieges im Südsudan fliehen viele christliche Familien in den Norden und suchen dort christliche Schulen für ihre Kinder. Somit sehen sich die Schwestern neben der pädagogischen Herausforderung auch mit den Aufgaben der Integration und der Förderung des friedlichen Zusammenlebens der Religionen konfrontiert.<br /> <br /><br />Thu, 14 Jun 2018 09:15:00 +0200ASIEN/MYANMAR - Kardinal Bo: "Das Schweigen Aung San Suu Kyi ist nicht stumm: es spricht von Schmerz und Verantwortungsbewusstsein im Kampf für den Frieden"http://fides.org/de/news/64357-ASIEN_MYANMAR_Kardinal_Bo_Das_Schweigen_Aung_San_Suu_Kyi_ist_nicht_stumm_es_spricht_von_Schmerz_und_Verantwortungsbewusstsein_im_Kampf_fuer_den_Friedenhttp://fides.org/de/news/64357-ASIEN_MYANMAR_Kardinal_Bo_Das_Schweigen_Aung_San_Suu_Kyi_ist_nicht_stumm_es_spricht_von_Schmerz_und_Verantwortungsbewusstsein_im_Kampf_fuer_den_FriedenSydney - "Der Frieden in Myanmar ist nicht nur für Myanmar eine Priorität sondern er kann für die ganze Welt beispielhaft sein: wir sind ein Land, in dem 135 verschiedene anerkannte ethnische Gruppen nach vielen vergangenen Konflikten zusammenleben", so der Erzbischof von Yangon, Kardinal Charles Maung Bo, bei einem Besuch bei "Catholic Mission" in Australien.<br />Der Kardinal erinnerte in diesem Zusammenhang an die birmanische Politikerin Aung San Suu Kyi, die sagt: "Wir können die schwere Last des Konflikts nicht auf den Schultern der jüngeren Generationen belassen". Angesichts der Kritik internationaler Beobachter an der führenden Politikerin betont Kardinal Bo: "Aung San Suu Kyi ist Myanmar. Es gibt eine Identifikation die so stark ist, dass sie über die Politik hinausgeht. Sie hat mit ihren Menschen gelitten, sie hat sich nicht durch das Leiden nicht beugen lassen, sondern sie hat es in einen Kampf für die Freiheit verwandelt, in der Hoffnung auf Veränderung, durch Gewaltlosigkeit, Schweigen und verantwortliches Handeln, das die Geschichte respektiert, damit wir nicht zu Angst, Diktatur oder Gewalt zurückzukehren“<br />"Wir haben eine schmerzhafte Geschichte der Konflikte, die heute noch ans Licht kommt: besonders im Staat Rakhine, wo eine muslimische Bevölkerung leidet, oder im Staat Kachin, wo Christen leiden“, so der Kardinal weiter. „Wir sehen Hunderttausende Opfer. Vor dem Hintergrund des schwierigen Gleichgewichts zwischen der noch unvollendeten Demokratie und der politischen Rolle der Armee verfolgen wir die Bemühungen der zivilen Regierung unter Aung San Suu Kyi um die Rückführung der Muslime aus dem Volk der Rakhine, den Waffenstillstand und den Prozess der Versöhnung und des Friedens im Rahmen die Panglong-Konferenz des 21. Jahrhunderts. Die Regierung fördert religiösen Dialog und Pluralismus, indem sie auf nachhaltige Entwicklung und Föderalismus setzt, der Integration und Autonomie fördert".<br />Der Kardinal erkennt eine "tiefe Gemeinschaft zwischen Aung San Suu Kyi ihrem Volk" und erinnert daran, dass "Aung San Suu Kyi in ihrer Rede am Abend des 1. April, dem zweiten Jahrestag ihrer Regierung, von Kompaktheit sprach, damit Herausforderungen zu gemeistert werden können: sie wünscht sich Einheit zwischen Regierung und Volk, zwischen Parteien und Zivilgesellschaft, zwischen ethnischen Gruppen, Religionen, sogar mit der Armee".<br />"Aung San Suu Kyi“, so Erzbischof abschließend, „verkörpert eine Botschaft der Kohärenz, Stärke, Einheit, Verantwortung für ihr Land, eine Mission, ihr Schweigen - das die westlichen Medien nicht verstehen - ist nicht stumm: Sie spricht ruhig, vielleicht auf burmesische Weise, Respekt für eine Geschichte von Kampf und Schmerz, die er sehr gut kennt: es ist ihr Leben, ihre Familie, ihre Geschichte. Eine Geschichte des stillen Wartens auf das Volk von Myanmar vor einem sehr hohen Zaun aus Stacheldraht: Schweigen drückt Kohärenz aus, auch in der Disziplin des Geistes, angesichts der Schwierigkeiten der heutigen Welt der Politik und der Information".<br /> <br />Thu, 14 Jun 2018 14:07:22 +0200ASIEN/INDIEN - Katholische Schulen sollen Inhalte und Werte der Verfassung vermittelnhttp://fides.org/de/news/64355-ASIEN_INDIEN_Katholische_Schulen_sollen_Inhalte_und_Werte_der_Verfassung_vermittelnhttp://fides.org/de/news/64355-ASIEN_INDIEN_Katholische_Schulen_sollen_Inhalte_und_Werte_der_Verfassung_vermittelnNew Delhi - In katholischen Schulen sollen Lehrer künftig zusammen mit ihren Schülern und damit den künftigen Generationen die Präambel der indischen Verfassung in den Schulen lesen, und kommentieren. Dies teilt das Büro für Bildung und Kultur bei der Indischen Bischofskonferenz mit. Dies geschieht insbesondere mit Blick auf die Politik der hinduistisch geprägten nationalistischen Regierungspartei Barathiya Janata Party.<br /> „Das Büro der Bischofskonferenz für Bildung und Kultur hat Richtlinien an katholischen Bildungseinrichtungen veröffentlicht, damit Schülern die in der Verfassung verankerten Werte zu vermittelt werden … und Integration und die Liebe zum eigenen Land gefördert werden", so der der Sekretär des Büros für katholische Bildung und Salesianerpater Jose Manipadam<br /> „Die Kirche“, so der Ordensmann weiter, „will dazu beizutragen, das die jungen Generationen über die verfassungsmäßigen Werte Bescheid wissen, während hinduistisch geprägt Parteien versuchen die Verfassung zu ändern und die hinduistische Ideologie zu fördern, deren Motto für Indien lautet "eine Religion, eine Kultur und ein Land"<br />Die katholischen Bischöfe und führende Vertreter des Bildungswesens begrüßen die neuen Richtlinien und unterstreichen, "dass christliche Schulen die Verfassung lehren und eine politische Bildung fördern müssen“, so Erzbischof Calist Soosa Pakiam von Trivandrum, Vorsitzender des Katholischen Bischofsrates von Kerala. Der Erzbischof betrachtet die Versuche einiger Gruppen, „Hass und Angst in der Gesellschaft zu schüren um politische Macht zu erlangen“ als "höchst gefährlich“. <br />Die neuen Richtlinien sollen in vier Phasen umgesetzt werden: zunächst sollen die Schüler ermutigt werden, die Präambel auswendig zu lernen; in der zweiten Phase soll in Gruppengesprächen, Aufsätzen und Projektarbeiten die Bedeutung erläutert werden; sodann werden sich die Schüler mit dem Thema "Wir, das Volk Indiens", wie es in der Verfassung heißt, befassen, wo kultureller und religiöser Pluralismus des Landes unterstrichen werden und schließlich wird die Bedeutung der verschiedenen Schlüsselwörter der Präambel vertieft werden, darunter als "souverän", "sozial", "säkular", "demokratisch" und "republikanisch", sowie "Gerechtigkeit", "Freiheit", "Gleichheit", "Brüderlichkeit", "Staatsbürgerschaft" vertieft werden.<br /> <br />Thu, 14 Jun 2018 13:40:17 +0200ASIEN/IRAK - Niniveh-Ebene: Christliches Gemeindezentrum veranstaltet abendliches Fastenbrechen im Ramadanhttp://fides.org/de/news/64354-ASIEN_IRAK_Niniveh_Ebene_Christliches_Gemeindezentrum_veranstaltet_abendliches_Fastenbrechen_im_Ramadanhttp://fides.org/de/news/64354-ASIEN_IRAK_Niniveh_Ebene_Christliches_Gemeindezentrum_veranstaltet_abendliches_Fastenbrechen_im_RamadanBartella – In den Städten und Dörfern der Ninive-Ebene treffen sich die lokale christlichen und islamischen Gemeinden zum gemeinsamen abendlichen Fastenbrechen während des Fastenmonatsramadan. Am vergangenen Dienstag fand in der Stadt Bartella bei Mossul ein solches Fastenbrechen im Gemeindezentrum der syrisch-orthodoxen Kirche statt. Die Initiative, die auch von italienischen Initiative "Un Ponte Per ..." unterstützt wird, nahmen zusammen mit Geistlichen verschiedener Kirchen und christlicher Gemeinschaften auch Politiker und Vertreter des Militärs aus Mossuls und der Provinz Ninive teil. Anwesend waren der die syrisch-orthodoxen Bischöfe Mor Gregorios Saliba Chamoun und Mor Timotheos Mousa al Shamani und Vertreter der lokalen sunnitischen Gemeinden.<br />Die Ninive-Ebene im Irak war lange Zeit ein Ort der friedlichen Koexistenz zwischen christlichen und muslimischen Gemeinschaften und anderen ethnisch-religiösen Minderheiten. Ein Gleichgewicht, das 2014 kippte, als der größte Teil dieser Region unter die Kontrolle des Islamischen Staates gelangte und Zehntausende von Menschen vertrieben wurden. Auch in Bartella waren während der Besetzung durch den IS, waren die Kirchen entweiht worden und die Zeichen und die Verwüstungen durch die Besatzer prägen noch immer das Gesicht der Stadt, die einst vor allem von Christen bewohnt wurde.<br />Die Projekte des Vereins "Un Ponte Per ...." zur Förderung von Frieden und Versöhnung zwischen den lokalen Gemeinschaften werden auch von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit unterstützt.<br /> .<br />Thu, 14 Jun 2018 12:10:54 +0200AFRIKA/SENEGAL - Caritas Senegal veranstaltet Kampagne für Migranten und Flüchtlingehttp://fides.org/de/news/64353-AFRIKA_SENEGAL_Caritas_Senegal_veranstaltet_Kampagne_fuer_Migranten_und_Fluechtlingehttp://fides.org/de/news/64353-AFRIKA_SENEGAL_Caritas_Senegal_veranstaltet_Kampagne_fuer_Migranten_und_FluechtlingeDakar - Vom 19. bis 24. Juni veranstaltet Caritas Senegal im Rahmen der Globalen Aktionswoche von Caritas Internationalis in Dakar eine Kampagne für Migranten und Flüchtlinge, die lokale Gemeinden zur Begegnung mit Migranten und Flüchtlingen ermutigen soll.<br />Die Globale Aktionswoche für Migranten ist einer der Höhepunkte der globalen "Share the Journey" -Kampagne, die von den 165 Caritas-Organisationen auf den Weg gebracht wurde und am 27. September 2017 im Vatikan von Papst Franziskus ins Leben gerufen worden war. Ein symbolisches Auftakttreffen fand noch am selben Tag in Dakar im Point d'Accueil pour Réfugiés et Immigrés im Beisein der Mitarbeiter des PARI und des das Generalsekretariats der Caritas Senegal sowie von Migranten und Flüchtlingen in Senegal statt.<br />Nach einer Pressekonferenz am 19. Juni lädt Caritas Senegal von Freitag, 22. bis Sonntag, 24. Juni, zu verschiedenen Aktivitäten und Begegnungen ein, bei denen ein Bewusstsein für das Phänomen der Migration entstehen und die Kultur der Begegnung und Solidarität gefördert werden sollen. Gleichzeitig sind die Teilnehmer zum Gebet für Migranten eingeladen, die unter den besonders schwierigen Bedingungen der Migration leben.<br /> Unter den Initiativen, die im Rahmen der diesjährigen Kampagne stattfinden, ist am 23. Juni das "gemeinsame Essen" mit den Migranten im Gefängnis von Dakar und ein gemeinsamer Gottesdienst in der Kirche San Giuseppe in Medina am Sonntag, den 24. Juni. Die Kampagne richtet sich an alle Organisationen und Menschen, die sich für Migranten und Flüchtlinge einsetzen.<br />Senegal ist ein Land mit starker Auswanderung, aber auch ein Transitland für Migranten aus verschiedenen afrikanischen Ländern. Senegal selbst nimmt viele gambische Flüchtlinge auf und hat auch eine hohe Rate der Binnenwanderung aus ländlichen Gebieten in die wichtigsten Städte des Landes, vor allem in die Hauptstadt Dakar. <br /> <br />Thu, 14 Jun 2018 11:31:46 +0200ASIEN/CHINA - Ausstellung über den aus Südtirol stammenden Jesuitenmissionar Martino Martini in Hang Zhouhttp://fides.org/de/news/64351-ASIEN_CHINA_Ausstellung_ueber_den_aus_Suedtirol_stammenden_Jesuitenmissionar_Martino_Martini_in_Hang_Zhouhttp://fides.org/de/news/64351-ASIEN_CHINA_Ausstellung_ueber_den_aus_Suedtirol_stammenden_Jesuitenmissionar_Martino_Martini_in_Hang_ZhouHang Zhou - Zum Gedenken an den 375. Jahrestag der Ankunft des bekannten Missionars Pater Martino Martini veranstaltet das China-Italien-Zentrum in Hang Zhou, Hauptstadt der chinesischen Provinz Zhe Jiang, eine Ausstellung über die kartographischen Arbeit des aus Südtirol stammenden Jesuiten. Die Ausstellung wurde am 2. Juni, dem Nationalfeiertag der italienischen Heimat von Pater Martini, eröffnet. Hunderte von Akademikern und Wissenschaftlern aus China und Italien nahmen an der feierlichen Eröffnung der Ausstellung teil, die vom China-Italien-Zentrum für Kultur und Handel in Zusammenarbeit mit dem italienischen Martino-Martini-Studienzentrum und Edulife Italien-China sowie dem Verein für die Förderung der chinesischen Kultur im Ausland der Zhe Jiang Provinz veranstaltet wurde.<br />Martino Martini, der in China den Namen Wei Kuang Guo annahm war Historiker, Geograph und Kartograph, aber vor allem ein Jesuitenmissionar und gilt allgemein als Wegbereiter des kulturellen Austausches zwischen China und Italien und zwischen chinesischer und westlicher Kultur. "Sein kultureller Beitrag" unterstrich den Präsidenten der China-Italienischen Vereinigung Jiang Xue Ji bei der Ausstellungseröffnung "kommt auch durch die verschiedenen in der Ausstellung gezeigten geografischen Karten Chinas zum Ausdruck, die ein unschätzbares historisches Erbe darstellen. Sie sind eine Art ‚Trophäe’ des kulturellen, wissenschaftlichen und freundschaftlichen Austauschs zwischen China und Italien, zwischen China und dem Westen“.<br />Im Gedenken an Pater Martino Martini ließ die Stadt Hang Zhou ein Denkmal errichten, das dort steht, wo einst der katholische Friedhof war. Das Denkmal wird als historisches Erbe der Provinz geschützt. Die Pfarrei Hang Zhou, die der Unbefleckten Empfängnis gewidmet ist, wurde von Pater Martini mit Unterstützung von zwei zum katholischen Glauben konvertierten Wohltäterinnen errichtet. Auch sie ist ein Ort der Erinnerung an den großen Jesuiten, der mit seinem Mitbruder Matteo Ricci denselben missionarischen Ansatz teilte.<br />Martino Martini wurde am 20. September 1614 in Trient als Sohn einer Kaufmannsfamilie geboren. 1632 zog er nach Rom und am 7. Oktober trat er in der Kirche Sant'Andrea al Quirinale in die Gesellschaft Jesu ein, die ihn am 22. Juli 1638 nach China entsandte. Zusammen mit einigen Mitbrüdern reiste er am 19. Dezember 1641 nach Macao ab, wo die Missionare am 4. August 1642 in den Hafen einliefen. Anfang 1643 ging er zusammen mit dem Vizeprovinzial der Jesuiten, Pater Giulio Aleni, nach China. Nach einem einjährigen Aufenthalt in Nanjing reister er schließlich nach Hang Zhou weiter. Während seiner Jahre als Missionar in China bereiste er auch mehrere andere Städte und erreichte schließlich auch Peking, die Hauptstadt des damaligen Imperiums und die Große Mauer. Er starb am 6. Juni 1661 im Alter von nur 47 Jahren in Hang Zhou. Auf seinen Missionsreisen sammelte er zahlreiche wissenschaftliche Informationen, insbesondere zur Geographie des chinesischen Reiches.<br />Dank seiner Sprachkenntnisse und Bildung, gehörte er wie seine Mitbrüder von Matteo Ricci über Michele Ruggieri bis hin zu Giulio Aleni, zu den Verfassern einer westlichen chinesischen Grammatik und er war der erste europäische Geograph, der geographische und kartographische Werke erstellte , die auf dem Wissen über das chinesische Territorium basierten. Auch seine Vertrautheit mit den für das Barock typischen Ausdrucksweisen machte ihm zu einem besonderen Förderer des Dialogs zwischen europäischer und chinesischer Kultur.<br /> .<br />Wed, 13 Jun 2018 09:25:23 +0200AFRIKA/D.R. KONGO - Aufklärungskampagne: Schulkinder singen “Ebola, Go away!”http://fides.org/de/news/64349-AFRIKA_D_R_KONGO_Aufklaerungskampagne_Schulkinder_singen_Ebola_Go_awayhttp://fides.org/de/news/64349-AFRIKA_D_R_KONGO_Aufklaerungskampagne_Schulkinder_singen_Ebola_Go_awayMbandaka - In Mbandaka, einer Stadt mit 1,2 Millionen Einwohnern in der Demokratischen Republik Kongo, wurde eine großangelegte Aufklärungskampagne zur Vorbeugung der Verbreitung einer am 8. Mai in der nordwestlichen Provinz ausgebrochtenen Ebola-Epidemei statt .<br />Im Rahmen der Kampagne engagieren sich die Regierung und internationalen NGOs, doch viele der effektivsten Initiativen werden von den örtlichen Gemeinde auf den Weg gebracht. In der Erzdiözese Mbandaka-Bikoro wurden zum Beispiel Sakramente wie Taufen und Beerdigungen ausgesetzt, um das Risiko der Übertragung des Virus zu vermeiden.<br />"Ebola ist real, es existiert wirklich", betonte ein Vertreter der Gemeinde Mbandaka bei einer Kundgebung in der Nähe eines städtischen Marktes. "Wir dürfen nicht auf die Gerüchte und Lügen hören, die sich verbreiten und besagen, dass es sich um ein Märchen handelt oder um eine internationale Verschwörung oder gar Hexerei".<br />Lehrer der Schulen in Mbandaka bestehen darauf, dass sich die Schüler vor Beginn des Unterrichts die Hände waschen und die Körpertemperatur messen und brachten ihnen Lied "Ebola, go away!" bei, das die Kinder auch zuhause singen sollen.<br />Dies ist die neunte Ebola-Epidemie, seit der erste Fall von Ebola 1976 entdeckt wurde. Seit dem vergangenen 8. Mai wurden 58 Fälle registriert. <br /> <br />Wed, 13 Jun 2018 13:21:08 +0200AFRIKA/ZENTRALAFRIKANISCHE REPUBLIK - Bischöfe und Imam: “Wir dürfen Instrumentalisierung der Religion nicht zulassen”http://fides.org/de/news/64352-AFRIKA_ZENTRALAFRIKANISCHE_REPUBLIK_Bischoefe_und_Imam_Wir_duerfen_Instrumentalisierung_der_Religion_nicht_zulassenhttp://fides.org/de/news/64352-AFRIKA_ZENTRALAFRIKANISCHE_REPUBLIK_Bischoefe_und_Imam_Wir_duerfen_Instrumentalisierung_der_Religion_nicht_zulassenBangui - „Religion wird benutzt, um Hass unter der Bevölkerung zu schüren und eine Spaltung des Landes zu hervorzurufen", beklagen sowohl die katholischen Bischöfe als auch die Imame der Zentralafrikanischen Republik in ihren jeweiligen Botschaften zur Lage in der Zentralafrikanischen Republik.<br />"Wir möchten die Aufmerksamkeit der Zentralafrikaner auf das Phänomen der blinden Rache lenkten, das zu einem Völkermord führen und damit zur Realisierung eines versteckten Programms beitragen könnte, das uns spalten will. Zentralafrikaner müssen wissen, dass sie sie als Geisel genommen und für machiavellistische Zwecke benutzt werden sollen. Wir müssen wachsam bleiben, um eine solche Manipulationen zu vermeiden“, so die katholischen Bischöfe in ihrem Memorandum.<br />"Die seit einiger Zeit in Zentralafrika stattfindenden Gewaltakte zielen darauf ab, die politische Krise in eine konfessionelle Krise zu verwandeln", so die islamischen Religionsführer in ihrer Botschaft. Katholische, evangelikale und muslimischen Religionsvertreter in der Zentralafrikanischen Republik verurteilen einstimmig die Gewalt, und schließen sich zusammen, „um die säkulare Staatsform unseres Landes und die durch die Verfassung garantierten Religionsfreiheit zu bekräftigen“ und „um denjenigen den Weg zu versperren, die die politische Krise in eine Krise zwischen Gemeinschaften und Religionen verwandeln wollen", so die Imame.<br /> <br /><br /><br />Wed, 13 Jun 2018 13:02:30 +0200AMERIKA/PERU - Caritas Peru legt Rechenschaftsbericht vor: Nachhaltige Entwicklung steht im Mittelpunkthttp://fides.org/de/news/64350-AMERIKA_PERU_Caritas_Peru_legt_Rechenschaftsbericht_vor_Nachhaltige_Entwicklung_steht_im_Mittelpunkthttp://fides.org/de/news/64350-AMERIKA_PERU_Caritas_Peru_legt_Rechenschaftsbericht_vor_Nachhaltige_Entwicklung_steht_im_MittelpunktLima - Caritas Peru hat im Jahr 2017 insgesamt 40 Projekte in Zusammenarbeit mit 35 Partnerorganisationen zugunsten von 29.500 Familien verwirklicht und gleichzeitig über die beiden Sozialhilfeprogramme 193.306 Menschen mit Medikamenten, biomedizinischer Ausrüstung und nationalen und internationalen Hilfsmitteln versorgt. Bemerkenswert ist auch die Arbeit der Caritas zur Bewältigung der durch das Phänomen El Niño Costero ausgelösten Notstands, bei dem 1.500 Tonnen humanitäre Hilfen an 50.000 betroffene Familien verteilt wurden. Dabei wurde der Spendenaufruf des katholischen Hilfswerks von über 400 Institutionen, Unternehmen und einzelnen Wohltätern unterstützt.<br />Caritas Peru stellte den Rechenschaftsbericht für das Jahr 2017 vor, der auf der Grundlage der neuen Standards der Global Reporting Initiative erstellt wurde. Caritas ist seit 2005 Mitglied des Global Compact der Vereinten Nationen und ihre Programme, Projekte und Interventionen verfolgen das Ziel der nachhaltigen Entwicklung: Bekämpfung von Armut und Hunger, Gewährleistung von Gesundheit und Wohlergehen, hochwertige Bildung und nachhaltige Verwaltung von Städten und Gemeinden in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern.<br />Das Hilfswerk habe sich auf die Organisation von Effizienz und Sparprogrammen konzentriert sowie auf die Stärkung der Fähigkeiten der Diözesanstellen der Caritas in ihren jeweiligen Interventionsbereichen, im Einklang mit den von Caritas Internationalis vorgeschlagenen Standards zu arbeiten.<br />Bei der Vorstellung des Rechenschaftsberichts dokumentierte Caritas Peru, die Leistung in dem wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Bereichs, sowie sein Engagement für die ganzheitliche menschliche Entwicklung und die Bemühungen und Initiativen von Menschen und Institutionen, die sich als Partner anbieten.<br /> <br />Wed, 13 Jun 2018 12:47:34 +0200ASIEN/IRAK - Chaldäischer Patriarch fordert christliche Kandidaten bei der Wahl in Kurdistan zur Einheit aufhttp://fides.org/de/news/64348-ASIEN_IRAK_Chaldaeischer_Patriarch_fordert_christliche_Kandidaten_bei_der_Wahl_in_Kurdistan_zur_Einheit_aufhttp://fides.org/de/news/64348-ASIEN_IRAK_Chaldaeischer_Patriarch_fordert_christliche_Kandidaten_bei_der_Wahl_in_Kurdistan_zur_Einheit_aufErbil –Für den kommenden 30. September sind Parlamentswahlen in der Autonomen Region Irakisch-Kurdistan geplant. Schon jetzt wendet sich der chaldäische Patriarch Luois Raphael Sako an die gesamte "christliche Komponente" dieser Autonomen Region und lädt sie ein, sich auf eine einzige Kandidatenliste zu einigen.<br />In seinem Aufruf an die Christen der autonomen Provinz Kurdistan erinnert der Primas der chaldäischen Kirche an die seiner Ansicht nach nicht unbedingt positive Erfahrung bei den jüngsten politischen Wahlen vom 12. Mai, wo eine Vielzahl von Listen christliche Kandidaten enthielten, so das schließlich schiitische und kurdische Gruppen Einfluss auf die Besetzung der fünf den Christen vorbehaltenen Parlamentssitze hatten. Diese negative Erfahrung, so der chaldäische Patriarch, der am 28. Juni von Papst Franziskus zum Kardinal kreiert werden wird, sollte die christlichen Gemeinschaft dazu inspirieren, „einen neuen Ansatz“ zu suchen und dabei Streitigkeiten und persönliche Ambitionen zu überwinden. In diesem Zusammenhang fordert der Patriarch die verschiedenen politischen und soziale Gruppen, die mit den christlichen Kirchen in Verbindung stehen und lokale christliche Gemeinden auf, ihre Kandidaten auf einer Liste zu sammeln. Gleichsam bittet er die Regierung der autonomen Provinz Kurdistan, ein Gesetz zu verabschieden, das die Wahl der christlichen Abgeordneten auf Wähler des christlichen Glaubens begrenzt.<br />Bei der Wahl am vergangenen 12. Mai wurden zwei der fünf Parlamentssitze, die Christen vorbehalten sind von den Kandidaten der „Babylon-Brigaden“ besetzt , die mit schiitischen Gruppen in Verbindung stehen, die de Iran unterstützen, während christliche Kandidaten der assyrische Demokratischen Bewegung, denen der Einzug in das irakische Parlament nicht gelang, gegen das Wahlergebnis protestierten und vermuteten, dass christliche Kandidaten auch von schiitischen Wählern gewählt wurden.<br /> <br />Wed, 13 Jun 2018 12:29:39 +0200AFRIKA/MALI - Humanitäre Krise: Menschen fliehen vor Wasserknappheit, Dürre und Hungerhttp://fides.org/de/news/64344-AFRIKA_MALI_Humanitaere_Krise_Menschen_fliehen_vor_Wasserknappheit_Duerre_und_Hungerhttp://fides.org/de/news/64344-AFRIKA_MALI_Humanitaere_Krise_Menschen_fliehen_vor_Wasserknappheit_Duerre_und_HungerBamako - Im Norden Malis spitzt sich die humanitäre Krise zu. Dies dokumentiert ein Dossier, das des italienischen christlichen Hilfswerks "Lvia". "Die Menschen fliehen weiterhin", so Ousmane Ag Hamatou, Tuareg und Koordinator der "Lvia" -Projekte in Mali. "Nach den von uns gesammelten Daten leben 144.000 Malier derzeit als Flüchtlinge in Niger, Mauretanien und Burkina Faso. Dazu kommen 52.000 Binnenflüchtlinge, die im Süden des Landes Sicherheit gesucht haben. Als NGO arbeiten wir daran, die Voraussetzungen für die Rückkehr dieser Menschen zu schaffen". Der NGO ist es bereits gelungen, 200 Familien in ihre Heimatzurückzuführen.<br />In der Region Goa beklagt das Dossier Wasserknappheit: der Fluss Niger ist der größte Wasserlauf, der bisher die von der lokalen Bevölkerung genutzten Brunnen speiste. Bei den Gefechten wurden jedoch viele dieser Brunnen zerstört. So haben heute nur 28% der Bevölkerung Zugang zu sicheren Wasserquellen, weniger als jeder Dritte. "Lvia“, so Ousmane Ag Hamatou, „betreut in Zusammenarbeit mit Echo und Minusma insgesamt 124 Wasserstellen, die saniert werden. Damit haben fast 85.000 Menschen Zugang zu Trinkwasser erhalten“.<br />Neben Wasser ist nach Angaben des Hilfswerks auch Essen knapp. Gegenwärtig seien 274.000 Kinder stark unterernährt und 582.000 Kinder sind von mittelschwieriger Unterernährung betroffen. Schon jetzt liege die Rate schwerer akuter Unterernährung über 10% und damit deutlich über den Alarmgrenzen. Der Mangel werde sich in den kommenden Monaten tendenziell verschlechtern. Prognosen zufolge werde von Juni bis August mehr als 4,3 Millionen Menschen Nahrungsmittelknappheit aufgrund von Ernteengpässen haben. "Es herrscht eine ernste Notlage", so Ousmane Ag Hamatou. "In der Region Gao sowie in der gesamten Sahelzone sind Dürren und knappe landwirtschaftliche Produktion die Ursachen die häufigsten Krisen. Um dieser Situation entgegenzutreten, unterstützen wir Landwirte und Hirten, damit diese sich nicht verschulden müssen und gezwungen sind, ihre Tiere zu verkaufen oder junge Menschen sich gezwungen sehen Arbeit in der Stadt oder im Ausland zu suchen".<br />Seit 1986 ist Lvia in der Region Gao aktiv. Zwischen 2012 und 2013 war die NGO gezwungen, das Gebiet wegen der Verschärfung der Kämpfe zwischen der Armee und den Rebellen zu verlassen. Im Jahr 2014 wurden die Projekte jedoch wieder aufgenommen. Heute gehört das italienische Hilfswerk zu den wenigen NGOs, die immer noch unter sehr schwierigen Bedingungen im Norden tätig sind.<br /> <br />Wed, 13 Jun 2018 11:44:47 +0200