Fides News - German (Standard)http://fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. ASIEN/JORDANIEN - Prinz Hassan Bin Talal: Mord an Pater Jacques Hamel ein Akt blinder Gewalthttp://fides.org/de/news/60537-ASIEN_JORDANIEN_Prinz_Hassan_Bin_Talal_Mord_an_Pater_Jacques_Hamel_ein_Akt_blinder_Gewalthttp://fides.org/de/news/60537-ASIEN_JORDANIEN_Prinz_Hassan_Bin_Talal_Mord_an_Pater_Jacques_Hamel_ein_Akt_blinder_GewaltAmman – Der Mord an Pater Jacques Hamel, dem französischen Priester, der während er die Messe las, von zwei IS-Sympathisanten grausam getötet wurde: „Ein Akt blinder Gewalt, der unsere menschliche Gemeinschaft erschüttert hat“ Dies schrieb der jordanische Prinz Hassan Bin Talal in einer Erklärung, die auch auf seinem Facebook-Account erschien. In seiner Erklärung ruft das Mitglied der jordanischen Königsfamilie Gott den Allmächtigen um „die Gabe des Friedens und der Menschlichkeit an, wobei er auch Papst Franziskus zitiert. Prinz Hassan ist seit jeher im Bereich des interreligösen Dialogs engagiert.<br /> <br /><br /><br />Sat, 30 Jul 2016 13:09:59 +0200ASIEN/IRAQ - Wettlauf der „Versprechen“ zur künftigen Autonomie der Ninive-Ebenehttp://fides.org/de/news/60536-ASIEN_IRAQ_Wettlauf_der_Versprechen_zur_kuenftigen_Autonomie_der_Ninive_Ebenehttp://fides.org/de/news/60536-ASIEN_IRAQ_Wettlauf_der_Versprechen_zur_kuenftigen_Autonomie_der_Ninive_EbeneMosul – Auch der ehemalige Gouverneur der Provinz Ninive und Exponent der Partei al Habda, der Sunnit Atheel al Nujaifi, erklärte, dass die Provinz, sobald sie von den Jihadisten des Daesh befreit sein werde, in eine autonome Region umgeändert werden müsse; diese müsse wiederum in sechs oder acht Provinzen mit einer gewissen Verwaltungsautonomie aufgeteilt werden. „Auf diese Weise“, betonte Nujaifi „können die Gruppen aller Regionen eine Selbstverwaltung bekommen, denn sie können nicht immer nur an die Schutzversprechen glauben“.<br />Die Äußerungen des sunnitischen Politikers, die in den letzten Tagen in der Lokalpresse erschienen waren, sind implizit auch an die Christen gerichtet, die in den Dörfern der Ninive-Ebene lebten, bevor sie in Massen vor den Eroberungszügen der Daesh-Milizen geflohen waren. Der Politiker bringt in seiner Erklärung erneut den seit Langem bestehenden Plan einer „autonomen, mehrheitlich christlichen Provinz“ zur Sprache, die in der Ninive-Ebene errichtet werden soll, um so den christlichen Gemeinden dort eine Rolle in der öffentlichen Verwaltung und im Bereich der Sicherheit zuzuerkennen. Die Worte von al Nujaifi bestätigen aber auch, dass die „Versprechen“ gegenüber den Christen zu einem Propagandathema für Projekte unter politischer Führung in der Gegend geworden sind, die miteinander konkurrieren. Erst vor wenigen Tagen hat der Kurdenführer Masud Barzani, Präsident der autonomen Region Kurdistan im Iraq bei einem Treffen mit christlichen Politikern in Ebril die Schaffung einer „christlichen Provinz“ in der Ninive-Ebene ventiliert. Ihm zufolge solle danach ein Referendum erfolgen, um den Bewohnern dieser autonomen Verwaltungseinheit die Wahl ihrer politischen Zugehörigkeit unter der Regierung eins unabhängigen irakischen Kurdistan zu lassen anstatt der Regierung von Bagdad zu unterstehen. <br /> . <br />Sat, 30 Jul 2016 11:52:12 +0200AMERIKA/PARAGUAY - Die Kirche nach dem dritten Entführungsfall: "Die Waffen sind nicht der richtige Weg das Ziel zu erreichen“http://fides.org/de/news/60535-AMERIKA_PARAGUAY_Die_Kirche_nach_dem_dritten_Entfuehrungsfall_Die_Waffen_sind_nicht_der_richtige_Weg_das_Ziel_zu_erreichenhttp://fides.org/de/news/60535-AMERIKA_PARAGUAY_Die_Kirche_nach_dem_dritten_Entfuehrungsfall_Die_Waffen_sind_nicht_der_richtige_Weg_das_Ziel_zu_erreichenAsunción – Die Bischofskonferenz Paraguays gab eine Erklärung ab, in der ihre Solidarität mit den Geißeln in der Folge einer erneuten Entführung und forderte die Freilassung der drei Personen. Die CEP hat auf dieses jüngste Geißeldrama hin ihre Solidarität mit den Familien des entführten Jungen und der beiden anderen Personen bekundet, die Familien ihrer Gebete und der Forderung nach unverzüglicher Freilassung versichert.<br />Die Forderung ist an die Mitglieder vom „Heer des Volkes von Paraguay“ gerichtet und es wird um „unverzügliche Freilassung dieser braven Leute“ ersucht. „Die Präsenz derartiger Gruppen innerhalb der Bevölkerung ist wirklich besorgniserregend, vor allem weil nach jedem neuen Gewaltakt die Leute noch mehr verängstigt werden“ , sagte S.E. Mons. Alberto Martinez Flores, der Titularerzbischof von Paraguay in einer Note, die Fides zugesandt wurde. „Es gibt immer die Möglichkeit eines Dialogs im Fall von ideologischen oder politischen Forderungen; die Waffen sind nicht das richtige Mittel zur Erreichung der Ziele“, betonte er darin. Hinsichtlich einer möglichen Vermittlung durch die katholische Kirche erinnerte er daran, dass die Priester aus dem Norden des Landes bereit sind mit den Anführern der bewaffneten Gruppe zu sprechen, vorausgesetzt sie bekommen die Genehmigung der Sicherheitskräfte und des Staatsanwalts.<br /> Sat, 30 Jul 2016 11:15:24 +0200AFRIKA/SÜD SUDAN - Familiengruppen fliehen vor dem Krieg in die katholischen Kirche Schulenhttp://fides.org/de/news/60534-AFRIKA_SUeD_SUDAN_Familiengruppen_fliehen_vor_dem_Krieg_in_die_katholischen_Kirche_Schulenhttp://fides.org/de/news/60534-AFRIKA_SUeD_SUDAN_Familiengruppen_fliehen_vor_dem_Krieg_in_die_katholischen_Kirche_SchulenWau – Mehrere Familiengruppen halten weiterhin die von der katholischen Kirche geleiteten Schulen in der Kleinstadt Wau, im Westen des Staates Bahr el Ghazal in Süd Sudan besetzt, um so den Folgen des Konflikts zwischen Regierungstruppen und bewaffneten Banden zu entkommen. Dies erklärte der Direktor der katholischen Schulen der Diözese in Wau, Sylvester Owaj gegenüber Radio Tamazuj. Owaj fügte hinzu, dass man versuche Alternativunterkünfte für die Obdachlosen zu finden, die derzeit in den Schulen „Johannes Paul II.“ und „Hl. Michael“ untergebracht sind, damit die Schüler wieder zum Unterricht gehen können.<br />Owaj bestätigte auch, dass augenblicklich Kontakte zu den zuständigen Behörden und den humanitären Hilfsorganisationen bestehen, die begonnen haben in diesem Gebiet Camps für die vom Konflikt betroffenen obdachlosen Familien zu errichten.<br />Seit mehreren Wochen hatten die Kämpfe zwischen den Regierungstruppen und bewaffneten Banden in Wau zur Folge, dass tausende Familien ihre Häuser aufgegeben haben. Wie bereits von Fides berichtet hat die SPLA wurden in verschiedenen Teilen des Kreises Wau seit Anfang Juli die Kämpfe wieder aufgenommen.<br /> <br /><br />Sat, 30 Jul 2016 10:20:44 +0200ASIEN/SYRIEN - Die “ al Nusra-Front” ändert ihren Namen. cambia nome. Bischof Audo dazu: „Reine Taktik, die 'gemäßigten Rebellen' gibt es nichthttp://fides.org/de/news/60533-ASIEN_SYRIEN_Die_al_Nusra_Front_aendert_ihren_Namen_cambia_nome_Bischof_Audo_dazu_Reine_Taktik_die_gemaessigten_Rebellen_gibt_es_nichthttp://fides.org/de/news/60533-ASIEN_SYRIEN_Die_al_Nusra_Front_aendert_ihren_Namen_cambia_nome_Bischof_Audo_dazu_Reine_Taktik_die_gemaessigten_Rebellen_gibt_es_nichtAleppo – Der Entschluss der jihadistischen Gruppierung Jabhat al-Nusra ihren Namen zu ändern und ihren formalen Austritt aus dem al Qaida-Netz anzukündigen ist „lediglich ein taktischer Schachzug um den Anschein einer 'gemäßigten islamistischen Rebellion' zu vermitteln, die innerhalb der im Krieg gegen Assad engagierten Kräfte bestünde. Eine derartige Größe gebe es aber in Wirklichkeit nicht“. Davon ist Antoine Audo, der chaldäische Bischof von Aleppo überzeugt. „Den Namen ändern und damit selbst den Austritt aus al Qaida proklamieren“ - erklärt der Bischof der syrischen Märtyrerstadt gegenüber Fides - „ändert absolut nichts an dem realen Plan. Sie sind immer die selben, Vertreter eben des sunnitisch-jihadistischen Extremismus. Sie ändern ihren Namen aus rein taktischen Gründen. Es ist ein irreführendes Spiel in dem Versuch sich als Vertreter jener imaginären 'gemäßigten syrischen Opposition' auszugeben, von der sie offenbar gewisse Machtmittel brauchen, um ihre Pläne für Syrien weiterführen zu können“.<br />Gestern, am 28, Juli kündigte Abu Muhammad al-Jawlani, der militärische Führer der al Nusra-Front an, dass die Gruppe von jetzt an Jabhat Fatah Al-Sham heißen werde.<br />In einem exklusiv von al Jazeera veröffentlichten Video bestätigte al Jawlani auch den Austritt von al Nusra aus dem al Qaida-Netz; er begründete diese Entscheidung damit, dass er beabsichtige „die Entfernung zwischen den jihadistischen Gruppierungen zu vermindern“, die im syrischen Konflikt aktiv sind. In dem selben Video dankte der Jihadisten-Chef jedoch der derzeitigen al Quaida-Spitze dafür dass „sie die Notwendigkeit des Austritts verstanden habt“. In der Vergangenheit waren die Milizen von al Nusra in bewaffnete Kämpfe um die Kontrolle des Territoriums auch mit den Jihadisten des sog. Islamischen Staats involviert. <br /> .<br />Fri, 29 Jul 2016 19:10:55 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Präsident al Sisi empfängt Patriarch Tawadros - Polemik über die Demonstrationen der Kopten in den USAhttp://fides.org/de/news/60532-AFRIKA_AeGYPTEN_Praesident_al_Sisi_empfaengt_Patriarch_Tawadros_Polemik_ueber_die_Demonstrationen_der_Kopten_in_den_USAhttp://fides.org/de/news/60532-AFRIKA_AeGYPTEN_Praesident_al_Sisi_empfaengt_Patriarch_Tawadros_Polemik_ueber_die_Demonstrationen_der_Kopten_in_den_USAKairo – Die ägyptischen Bürger, gleich welcher Religionsgemeinschaft sie angehören, „haben gemäß der Verfassung alle die gleichen Rechte und Pflichten“. Und die ägyptischen Christen haben „Umsichtigkeit und Vaterlandsgeist gezeigt“ in der Art und Weise, wie sie auf die Leiden und Provokationen in den vergangenen Jahren reagiert haben; sie sind vernünftig vereint geblieben auf die Angriffe seitens derer, die „die Religion benutzen wollen um Zwist zu säen und extremistische Ideen zu verbreiten“. Das sind die wesentlichen Überlegungen, die der ägyptische Staatspräsident Abdel Fatah al Sisi bei seinem Zusammentreffen mit dem koptisch-orthodoxen Patriarch Tawadros II. geäußert hat, als er ihn gestern im Präsidentenpalast zusammen mit einer Delegation mehrerer Bischöfe der Synode der koptisch-othodoxen Kirche empfangen hat. <br />Al Sisi setzte den Akzent auf den Wert der Brüderlichkeit zwischen Christen und Muslimen in Ägypten, indem er die im Rahmen des Egyptian Family House ergriffenen Initiativen positiv bewertete. Dieses sog. Haus der Ägyptischen Familie ist ein interreligiöses Verbindungsorgan, das vor einigen Jahren als Instrument zur Abwehr und Milderung der sekterierischen Kontraste entstanden war.<br />Noch immer wecken jedoch die öffentlichen Demonstrationen einiger Gruppen der koptischen Diaspora Polemik, wie z.B. derjenigen, die in den letzten Tagen in Washington vor dem Weißen Haus gegen die Gewaltakte gegen die Christen in Ägypten protestiert hatte. Die Sprecher des koptisch-orthodoxen Patriarchats wollten keine offiziellen Kommentare zu diesen Demonstrationen abgeben; in den vergangenen Tagen wurden allerdings vom Patriarchat Warnungen gegen mögliche Instrumentalisierung laut ebenso wie die Warnung, im Ausland öffentliche Kampagnen zu mobilisieren, die als „Einmischungsversuche“ von ausländischen Organisationen und Gruppen in die inneren Angelegenheiten Ägyptens angesehen werden könnten.<br />Der ägyptische Schriftsteller Michel Fahmy hat hart gegen derartige Demonstrationen ausgesprochen, die von Mitgliedern der koptischen ägyptischen Diaspora organisiert waren; er bezeichnete sie als „dumme oder verräterische“, von kleinen Gruppierungen angezettelte Aktionen, und er betonte, dass nur der ägyptische Staat auch die Kopten vor sektiererischen Gewalttaten schützen kann, da diese Gruppen nicht fähig seien die militante koptisch-orthodoxe Diaspora zu schützen noch die Kopten, die im ägyptischen Parlament sitzen. <br /> <br />Fri, 29 Jul 2016 18:36:19 +0200AMERIKA/ARGENTINIEN - “Tag der lateinamerikanischen Märtyrer“ 40 Jahre nach dem Tod von Mons. Angelellihttp://fides.org/de/news/60531-AMERIKA_ARGENTINIEN_Tag_der_lateinamerikanischen_Maertyrer_40_Jahre_nach_dem_Tod_von_Mons_Angelellihttp://fides.org/de/news/60531-AMERIKA_ARGENTINIEN_Tag_der_lateinamerikanischen_Maertyrer_40_Jahre_nach_dem_Tod_von_Mons_AngelelliNeuquén – Am Donnertstag, 4. August, wird die Diözese Neuquén unter der Führung ihres Bischofs, S.E.Mons. Virginio Bressanelli, S.C.I. den „Tag der lateinamerikanischen Märtyrer“ begehen und des 40. Todestages des Bischofs von La Rioja, S.Mons. Enrique Angelelli gedenken sowie der 33 Jahre seitdem der damalige Bischof von Neuquen, S.E. Mons. Jaime Francisco De Nevares, diesen Tod als ein „Verbrechen der Diktatur“ anklagte. Mons. Bressanelli wird in der Kathedrale eine feierliche Messe zelebrieren.<br />Fides-Informationen zur Folge hob Mons. Bressanelli in Begleitung des Priesters Ruben Capitanio die Verdienste von Mons. Angelelli hervor, und kündigte an, dass er zusammen mit einer Gruppe von Laien an den Gedenkfeiern teilnehmen werde, die am kommenden Sonntag, 31. Juli, in La Rioja, der Diözese von Mons. Angelelli, stattfinden. Pater Capitanio erinnerte daran, dass vor 33 Jahren während der vom Bischof von Neuquen, Mons. De Nevares, zelebrierten Messe erstmals öffentlich gesagt wurde, dass „Mons. Angelelli umgebracht worden ist, was den Prozess zur Folge hatte, der Justizverwaltung von La Rioja übertragen wurde“. „Obwohl der Fall lange Zeit archiviert war, wurde er kürzlich wieder aufgerollt, damit die Verantwortlichen des Mordes verurteilt werden können“, erklärte der Priester.<br />„Wir wollen uns an Mons. Angelelli erinnern, w eil es eine Erinnerung an eine totale Hingabe an Gott und für die Menschen war, von der wir sicher sind, dass es sich um ein friedliches Engagement im Sinne des Evangeliums handelte, für die Gerechtigkeit, für die Wahrheit, für eine Demokratie mit wahrhaftiger Achtung aller Menschen“, schloss Mons. Bressanelli.<br />Mons. Enrique Angelelli , Diözesanbischof von La Rioja, war einer der bekanntesten Bischöfe im Land, ein Gegner der Diktatur. Er starb bei einem simulierten Autounfall kurz nach Beginn der Militärdiktatur. Nach 38 Jahren, am 4. Juli 2014, wurden zwei hohe Offiziere für den Mord an dem Bischof zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt. Jahrzehnte lang hatten die Behörden darauf bestanden, dass der Tod ein Unfalltod gewesen sei. 2015 wurde Prozedur der Seligsprechung auf Diözesanebene eingeleitet.<br /> <br />Fri, 29 Jul 2016 12:37:33 +0200AMERIKA/ARGENTINIEN - "Nie habe ich so viele Menschen gesehen, die auf der Straße leben“, klagt der Bischof von Neuquén anhttp://fides.org/de/news/60530-AMERIKA_ARGENTINIEN_Nie_habe_ich_so_viele_Menschen_gesehen_die_auf_der_Strasse_leben_klagt_der_Bischof_von_Neuquen_anhttp://fides.org/de/news/60530-AMERIKA_ARGENTINIEN_Nie_habe_ich_so_viele_Menschen_gesehen_die_auf_der_Strasse_leben_klagt_der_Bischof_von_Neuquen_anNeuquén – In den vergangenen Monaten ist die Zahl der Obdachlosen merklich angestiegen. „Nie zuvor in den sechs Jahren, die ich nun hier bin, habe ich so viele Menschen gesehen, die auf der Straße leben“, erklärte der Bischof der Diözese Neuquén. S.E. Mons. Virginio Bressanelli, S.C.I und drückte damit auch seine Besorgnis über die soziale Lage in der ganzen Provinz aus. „Früh am Morgen, wenn ich die Kathedrale öffne, gibt es Leute, die zum Schlafen hineingehen. Neulich habe ich neun Personen in der Nähe des Heizkörpers gesehen, und Pater Carlos hat mir dann gesagt, dass er an einem anderen Tag 11 gesehen habe. Wir lassen sie schlafen und sagen den Leuten sie in Ruhe zu lassen, sie nicht zu stören“.<br />Mons. Bressanelli sprach diese traurige Situation im Rahmen eines Gesprächs mit der Presse im Diözesanbüro an, bei dem die Arbeiten der Diözese für den 40. Jahrestag der Ermordung von S.E. Mons. Enrique Angelelli vorgestellt wurden. Abschließend ermahnte der Bischof die Gesellschaft im Ganzen, vor allem aber auch die Behörden, sich für eine Lösung dieses Problems einzusetzen. Aufgrund ihrer geographischen Lage und des Klimawandels ist die Provinz Neuquén seit 2014 eine der am meisten von Naturkatastrophen betroffene Gegenden in Argentinien . Nach von Fides gesammelten Angaben haben Verwahrlosung, Elend und Probleme bei den Kommunikationsmitteln dazu beigetragen, dass die Armut in der Provinz schlimmer wird und Bevölkerung teilweise abgewandert ist.<br /> Fri, 29 Jul 2016 12:01:27 +0200AMERIKA/VENEZUELA - Diskreditierungs-Kampagne gegenüber der Kirche an mehreren Fronten, weitere Verzögerung des Referendumshttp://fides.org/de/news/60529-AMERIKA_VENEZUELA_Diskreditierungs_Kampagne_gegenueber_der_Kirche_an_mehreren_Fronten_weitere_Verzoegerung_des_Referendumshttp://fides.org/de/news/60529-AMERIKA_VENEZUELA_Diskreditierungs_Kampagne_gegenueber_der_Kirche_an_mehreren_Fronten_weitere_Verzoegerung_des_Referendums<br />Caracas – S. E.. Mons. Ramon Ovidio Pérez Morales, der emeritierte Bischof der Diözese Los Teques und ehemaliger Präsident der Bischofskonferenz Venezuelas , hat die Bevölkerung ins Bild gesetzt über die Angriffe der Regierung von Nicolas Madura gegen die katholische Kirche mit dem Ziel sie bei den Leuten zu diskreditieren. In seinem Twitter-Account veröffentlichte Mons. Pérez Morales am 27. Juli folgende Nachricht: „Die Kirche wird auf mehreren Fronten offiziell angegriffen: Es kommt zu Haus-Stürmungen, Netzwerke werden geclont, mediatische Angriffe durchgeführt. Ziel dabei ist es die Glaubwürdigkeit der Kirche zu untergraben“. Er rief danach die venezolanischen Katholiken auf „vorbereitet zu sein auf die Diskreditierungskampagne gegen die Kirche und auf Übergriffe auf Personen und Strukturen“ und „den Glauben und die Einigkeit zu stärken“.<br />Erst vor wenigen Tagen hatte der Bischof der Diözese San Cristobal de Venezuela, S.E. Mons. Mario del Valle Moronta Rodríguez einen gefälschten Twitter-Account der CEV entdeckt und verurteilt, in dem Falschinformationen verbreitet wurde. Mehrere katholische Vereinigungen haben daraufhin bei der digitalen Plattform die Streichung des gefälschten Accounts verlangt. Die sozialen Netzwerke sind in Venezuela mittlerweile das Hauptkommunikationsmittel, und die offiziellen Medien werden heute von keinem Bereich der Gesellschaft mehr beachtet.<br /><br />Im Land selbst nehmen die Proteste gegen die verspätete Ausrufung des Referendums zur Absetzung von Präsident Maduro kein Ende. Gestern, am 28. Juli, verhinderte die Nationalgarde in Caracas eine Protestdemonstration der Opposition, die bis zum Sitz des Nationalen Wahlrates gelangen und dort verlangen wollte, dass die Prozeduren für das Referendum nicht weiter aufgeschoben würden. Erster Schritt dazu war die Übergabe von ca. 1,8 Millionen Unterschriften an den CNE gewesen, aber noch immer wird darauf gewartet, dass der CNE sie für gültig erklärt und ein Datum für den zweiten Schritt nennt, nämlich die Sammlung von 4 Millionen Unterschriften, was 20% der wahlberechtigten Bevölkerung entspricht.<br /> <br />Fri, 29 Jul 2016 11:58:06 +0200ASIEN/INDIEN - Ernennung des Rektors des Regionalseminars“St. Joseph” von Allahabadhttp://fides.org/de/news/60528-ASIEN_INDIEN_Ernennung_des_Rektors_des_Regionalseminars_St_Joseph_von_Allahabadhttp://fides.org/de/news/60528-ASIEN_INDIEN_Ernennung_des_Rektors_des_Regionalseminars_St_Joseph_von_AllahabadVatikanstadt – Der Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, Kardinal Fernando Filoni, hat am 30.April 2016 Rev. Ronal Tellis aus der Diözese Jhansi zum Rektor des Regionalseminars “St. Joseph” in Allahabad ernannt. Der neue Rektor wurde am 28. August 1970 in der Diözese Mangalore geboren und am 15. August 1997 zum Priester geweiht und in die Diözese Jhansi beordert. An der Universität von Allahabad erwarb er den Bachelor in Philosophie, am St. Joseph Regional Seminary von Allahabad den Bachelor in Theologie und machte dann den Doktor in Moraltheologie an der Päpstlichen Akademie Alfonsiana in Rom. Darüber hinaus hat er ein Lehr-Diplom für Religion und pastorale Begleitung vom National Vocational Service Centre in Pune. <br />Als Rektoratsassistent leistete er Pastoralarbeit am St. John’s Seminary und in der Kirche St. John, in der Diözese Jhansi; außerdem war er Rektor und Gemeindebeauftragter der Pfarrei St. Jude in Judepur, Jhansi. Seit Juni 2010 ist er stellvertretender Rektor und Staffmitglied des St. Joseph Regional Seminary von Allahabad. <br /> <br />Fri, 29 Jul 2016 11:53:51 +0200EUROPA/KROATIEN - Bestätigung von Rev. Stefan Autun im Amt als PMW Nationaldirektor für Kroatienhttp://fides.org/de/news/60526-EUROPA_KROATIEN_Bestaetigung_von_Rev_Stefan_Autun_im_Amt_als_PMW_Nationaldirektor_fuer_Kroatienhttp://fides.org/de/news/60526-EUROPA_KROATIEN_Bestaetigung_von_Rev_Stefan_Autun_im_Amt_als_PMW_Nationaldirektor_fuer_KroatienVatikanstadt – Der Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, Kardinal Fernando Filoni, hat am 30. Juni den Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Kroatien, Rev. Stefan Autun aus der Diözese von Varazdin für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt. <br /> Fri, 29 Jul 2016 11:51:08 +0200AFRIKA/NIGERIA - Ernennung des Rektors vom Höheren Seminar“ Good Shepherd” von Kadunahttp://fides.org/de/news/60527-AFRIKA_NIGERIA_Ernennung_des_Rektors_vom_Hoeheren_Seminar_Good_Shepherd_von_Kadunahttp://fides.org/de/news/60527-AFRIKA_NIGERIA_Ernennung_des_Rektors_vom_Hoeheren_Seminar_Good_Shepherd_von_KadunaVatikanstadt – Der Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, Kardinal Fernando Filoni, hat am 20. Juli Rev. Habila T. Daboh zum Rektor des Höheren Interdiözesan-Seminar „Good Shepard“ von Kaduna in Nigeria ernannt. Der neue Rektor wurde am 10. Juni 1970 geboren und am 10. Juli 1999 zum Priester geweiht. Seine Priesterausbildung machte er im Sts Peter and Paul Seminary von Ekpoma, im St. Thomas Aquinas Major Seminary von Makurdi und im St. Augustine Major Seminary von Jos. In Rom hat er an der Päpstlichen Universität Gregoriana einen Abschluss in Kirchengeschichte erworben. Nach seiner Ordinierung tat er in verschiedenen Kirchengemeinden Dienst. Derzeit ist er Rektor des St. Peter’s Minor Seminary, Katari in Kaduna. <br /> <br />Fri, 29 Jul 2016 11:50:05 +0200AMERIKA/KOLUMBIEN - Anklage des Bischofs von Apartado: “Die Lage wird immer schwieriger”. Mehr als 1.500 blockierthttp://fides.org/de/news/60524-AMERIKA_KOLUMBIEN_Anklage_des_Bischofs_von_Apartado_Die_Lage_wird_immer_schwieriger_Mehr_als_1_500_blockierthttp://fides.org/de/news/60524-AMERIKA_KOLUMBIEN_Anklage_des_Bischofs_von_Apartado_Die_Lage_wird_immer_schwieriger_Mehr_als_1_500_blockiertTurbo – Angesichts der Zunahme der Anzahl an illegalen Migranten, die Tag für Tag in die kolumbianische Gemeinde Turbo, an der Grenze zu Panama, kommen, richtete der Diözesanbischof von Apartado, S.E. Mons. Hugo Torres Marin, die dringende Bitte an das Außenministerium, sich mit dieser humanitären Krise zu befassen. „Die Lage in Turbo, Antioquia, Capurganá und Sabzurro, im Choco-Gebiet wird mit jedem Tag bedenklicher; wir brauchen eine Antwort von der Ministeriumskanzlei“, heißt es in der Mitteilung einer lokalen Quelle an Fides.<br />„Die Besorgnis“, erklärt Mons. Torres Marin, „kommt daher, dass das Außenministerium sich zu diesem Thema nicht äußert, geschweige denn mögliche Lösungen anbietet; die gegenwärtige Situation fordert aber eine umgehende Antwort. Es gibt bereits Störungsaktionen der öffentlichen Ordnung aus der Bevölkerung, die sich gegen die Besetzung von Grundstücken wehrt, auf denen die Migranten Baracken aufgeschlagen haben, in denen sie wohnen; aufgrund der Gleichgültigkeit des Staates sind viele von ihnen Opfer von Diebstählen geworden, auch wenn sie kaum etwas haben. Der Bürgermeister sorgt zwar für Trinkwasser, Essen wird über die Kirche von der Sozialpastorale gestellt, aber das Problem bleibt und ist so ernst, dass inzwischen auch engagierte Laien zum Unterhalt dieser Personen beitragen“.<br />Zu den dort blockierten Migranten kommt ein täglicher Zustrom von 100 bis 400 Illegalen. Außerdem fiel vor einigen Tagen wegen eines Schadens in Capurganá die Elektrizität aus, wo das Choco-Volk bei Tempertaturen zwischen 32 und 35 Grad lebt. Dies führte zu Erhöhungen der Lebensmittelpreise, da in dieser Situation für die ersatzweise benutzten Generatoren für die Kühlanlagen Treibstoff gekauft werden muss.<br />Die tragische Situation in der kolumbianischen Gemeinde Uraba wurde durch die Schließung der Grenzen für Zuwanderer auf Anordnung des Präsidenten von Panama vom 9. Mai ausgelöst. Die Migranten aus Kuba, Haiti, Afrika und China hofften über Kolumbien und Panama in die Vereinigten Staaten zu gelangen. Nach Schätzungen der Lokalkirche sind derzeit in dem Gebiet mehr als 1.500 Menschen blockiert.<br /> <br />Thu, 28 Jul 2016 13:45:41 +0200EUROPA/POLEN - Die Soziallehre der Kirche als App für junge Menschenhttp://fides.org/de/news/60523-EUROPA_POLEN_Die_Soziallehre_der_Kirche_als_App_fuer_junge_Menschenhttp://fides.org/de/news/60523-EUROPA_POLEN_Die_Soziallehre_der_Kirche_als_App_fuer_junge_MenschenKrakau – Der Erzbischof von Manila, S.E. Kardinal Luis Antonio Tagle, hat den Teilnehmern am WJT in Krakau am 26. Juli eine auf die jungen Menschen zugeschnittene App zur Soziallehre der Kirche präsentiert. Dies teilte die Bischofskonferenz der Philippinen Fides mit. „Die Kirche möchte die Frohe Botschaft mit den modernen Kommunikationsmitteln verbreiten...., um die in Flammen geratene Welt neu zu gestalten, indem sie das Wort Jesu Christi zu ihr bringt“, sagte der Kardinal, der auch Mitglied des YouCat International Advisory Board ist. Die App "DOCAT App" ist ein Projekt des Jugendkatechismus der katholischen Kirche, mit dem Namen YOUCAT , die den jungen Menschen in ihrer Sprache helfen will zu verstehen und auf ihre Fragen antwortet. Kardinal Tagle betonte, dass DOCAT ein Ableger von YOUCAT in dem Sinn ist, dass sie „zur Ergänzung des Glaubens die Tat bringt“.<br />Die App will die Jugendlichen bei ihrer Gewissensbildung und bei der evangelischen Arbeit im sozialen Bereich – Armut, Arbeit, Umwelt, Frieden – unterstützen. Sie existiert in mehreren Sprachen, u.a. Kroatisch, Tschechisch, Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Philippinisch, sowie in 15 indischen Sprachen.<br /> <br />Thu, 28 Jul 2016 13:44:35 +0200ASIEN/HEILIGES LAND- Neue, kraftvolle Präsenz der palästinensischen Pfadfinder-Bewegung, eine der ältesten überhaupthttp://fides.org/de/news/60522-ASIEN_HEILIGES_LAND_Neue_kraftvolle_Praesenz_der_palaestinensischen_Pfadfinder_Bewegung_eine_der_aeltesten_ueberhaupthttp://fides.org/de/news/60522-ASIEN_HEILIGES_LAND_Neue_kraftvolle_Praesenz_der_palaestinensischen_Pfadfinder_Bewegung_eine_der_aeltesten_ueberhauptRamallah – Nach einer langen Kontaktpause mit ähnlichen Realitäten und globalen Netzwerken beginnt die Pfadfinder-Bewegung in Palästina sich wieder ihrer langen Geschichte zuzuwenden und anlässlich von Treffen und Gelegenheiten des Erfahrungsaustauschs auf regionaler und internationaler Ebene präsent zu sein. Zwei Delegationen der palästinensischen Pfadfinder-Vereinigung nahmen in den vergangenen Wochen an einem Camp in Polen teil, im Zusammenhang mit der neuen, mit den polnischen Scouts vereinbarten Zusammenarbeit und Partnerschaftsgründung. Ferner nahmen sie an einer Versammlung der arabischen Pfandfinder-Bewegung am 13. Juli in Marokko teil.<br />Weitere Initiativen, die in Ramallah und anderen Städten Palästinas stattfanden, waren Zeichen für den offiziellen Wiedereintritt der palästinensischen Pfadfinder in das Netz der Weltpfadfinderorganisation , von der sich die palästinensische Organisation seit 1948, zur Zeit der Nakba distanziert hatte. Der Wiederbeitritt in die WOSM war bereits Ende Februar mit der einstimmigen Billigung der 162 Mitgliedervereinigungen festgeschrieben worden. Die Rückkehr der palästinensischen Pfadfinder-Bewegung in den Kreis der internationalen Verbindungsorganismen wurde von den politischen Vertretern Palästinas, angefangen bei Präsident Mahmud Abbas sehr begrüßt. Ziel dabei ist die Wiederbelebung der „Palästinensischen Scout-Region“, die sich in vier Einheiten aufteilt: Westbank, Jerusalem, Gaza, Libanon. Zur palästinensischen Vereinigung gehören bereits jetzt 120 Teams in der Westbank sowie je 30 im Gazastreifen und im Libanon.<br />Die palästinensische Scout-Bewegung ist eine der ältesten in der Welt; sie hatte 1912 mit dem Aufbau der ersten Pfandfinder-Gruppe in der anglikanischen Schule von Saint George begonnen, die zur anglikanischen Diözese von Jerusalem gehört. Im Verlauf ihrer langen Geschichte war die palästinensische Pfadfinder-Bewegung aber auch der Verfolgung ausgesetzt während des britischen Mandats in der zweiten Hälfte der dreißiger Jahre. <br /> .<br /><br />Thu, 28 Jul 2016 13:43:41 +0200ASIEN/LIBANN - Der Maronitische Patriarch: „Eine Schande, dass man auf andere Länder warten muss, dass der libanesische Staatspräsident gewählt wird“http://fides.org/de/news/60525-ASIEN_LIBANN_Der_Maronitische_Patriarch_Eine_Schande_dass_man_auf_andere_Laender_warten_muss_dass_der_libanesische_Staatspraesident_gewaehlt_wirdhttp://fides.org/de/news/60525-ASIEN_LIBANN_Der_Maronitische_Patriarch_Eine_Schande_dass_man_auf_andere_Laender_warten_muss_dass_der_libanesische_Staatspraesident_gewaehlt_wirdBeirut - “Es ist eine Schande, dass die Libanesen jahrelang warten müssen, dass die anderen Länder der Region einen Präsidenten für sie wählen“. Mit diesen Worten klagte der Maronitische Patriarch Boutros Bechara Rai zum wiederholten Mal den institutionellen Stillstand, das Kreuz-Vetum unter den politischen Kräften im Land und die Einmischungen aus dem Ausland an, die seit mehr als zwei Jahren die Wahl eines neuen Staatsoberhauptes blockieren. Dieses verfassungsmäßige Amt ist in dem komplexen libanesischen System einem maronitischen Christen vorbehalten. Der Primat der maronitischen Kirche hat seine Äußerungen am 26. Juli im Rahmen eines Treffens mit einer Delegation des Rates des Rechtsanwaltsordens von Nord-Libanon gemacht. In den vergangenen Tagen wurden durch eine Reihe von Begegnungen – wie der zwischen dem Patriarchen und dem Präsidentschaftskandidaten und Leader der Marada-Partei, Suleiman Franjieh und der zwischen Franjieh und einer Delegation der Hezbollah-Partei – in der libanesischen Presse wieder Stimmen und Indiskretionen über ein mögliches Ende den politischen Stillstand laut, wonach eine neue Runde im September eröffnet werden könne. Auf dem Tisch bleibt die Kandidatur von General Michel Aoun, dem Leader der Freien Patriotischen Bewegung, die formell auch von den libanesischen Streitkräften des „Ex-Feindes“ Samir Geaga gestützt, aber von der sunnitischen Partei „Futuro“ unter Führung von Saad Hariri angefeindet wird.<br /> .<br />Thu, 28 Jul 2016 13:41:31 +0200AMERIKA/CHILE - Das Gefängnis ist kein Ort, an dem die Hoffnung verloren geht, sondern ein Ort, an dem man aus seinen Fehlern lernen kann.http://fides.org/de/news/60521-AMERIKA_CHILE_Das_Gefaengnis_ist_kein_Ort_an_dem_die_Hoffnung_verloren_geht_sondern_ein_Ort_an_dem_man_aus_seinen_Fehlern_lernen_kannhttp://fides.org/de/news/60521-AMERIKA_CHILE_Das_Gefaengnis_ist_kein_Ort_an_dem_die_Hoffnung_verloren_geht_sondern_ein_Ort_an_dem_man_aus_seinen_Fehlern_lernen_kannAysén – "das Gefängnis ist kein Ort, an dem man die Hoffnung verliert, sondern eine Zeit, in der langfristige Pläne für eine gerechtere, brüderliche Gesellschaft stärkere Konturen annehmen können; Freiheitsentzug bedeutet nicht Verlust von Würde, Mut und Vertrauen; die Menschen können aus ihren Fehlern lernen und ihr Leben später mehr gesellschaftsorientiert gestalten“: So der Apostolische Vikar von Aysen, S.E. Mons. Luigi Infanti della Mora, O.S.M. im Anschluss an seinen Besuch in der Strafanstalt von Coyhaique, wo er einer Insassin ein Schreiben des Papstes übergab.<br />Laut einer Fides zugestellten Mitteilung ist das vom Heiligen Vater Franziskus unterzeichnete Schreiben die Antwort auf einen Brief an den Papst, den die junge Gefangene vor einem Jahr geschrieben und über den Apostolischen Nuntius geschickt hatte. Die Antwort des Papstes traf einen Monat später in der Nuntiatur ein, konnte aber aus verschiedenen Gründen erst jetzt weitergeleitet werden.<br />„Ich bitte Gott Ihnen das Licht des Glaubens und die Kraft der Hoffnung zu geben und dafür, dass Sie den Trost des barmherzigen Gottes in der Nähe Ihrer Lieben empfinden können“, schreibt der Papst und versichert sie seines Gebets. Die Frau hat ihm für seinen Brief gedankt und sehr bewegt gesagt, dass dass sie ihm wieder schreiben werde um ihm zu sagen, dass sie geheiratet und ihr zweites Kind, eine Tochter, bekommen hat, die mit ihr zusammen im Gefängnis lebt. „Aus spiritueller Sicht ist es tröstlich zu wissen, dass der Papst sich die Mühe macht allen Menschen zu antworten, die sich in schwierigen Situationen an ihn wenden; es ist Freude und Hoffnung auch für uns und nicht nur für die Person, die geschrieben hat, zu wissen, dass man eine Antwort von Seiner Heiligkeit erwarten darf“, kommentierte der Regionaldirektor der Gendarmerie gegenüber der Presse.<br /> Thu, 28 Jul 2016 11:34:16 +0200ASIEN/CHINA - “Dem Heiligen Franziskus folgen, das Jubiläum erleben”: Junge Chinesen im Geist vereint mit dem WJThttp://fides.org/de/news/60520-ASIEN_CHINA_Dem_Heiligen_Franziskus_folgen_das_Jubilaeum_erleben_Junge_Chinesen_im_Geist_vereint_mit_dem_WJThttp://fides.org/de/news/60520-ASIEN_CHINA_Dem_Heiligen_Franziskus_folgen_das_Jubilaeum_erleben_Junge_Chinesen_im_Geist_vereint_mit_dem_WJTZhou Zhi – “Dem Heiligen Franziskus folgen, das Jubiläum der Barmherzigkeit erleben”: Unter diesem Motto standen die Camping-Tage der Jugendlichen aus einer Pfarrgemeinde der Diözese Zhou Zhi in der Provinz Shaan Xi in Kontinental-China; diese Jugendlichen wollten damit in spiritueller Gemeinschaft mit den tausenden jungen Leuten stehen, die sich in Krakau zum Weltjugendtag treffen . Die ortsansässigen Franziskaner hatten diesen spirituellen Weg der katholischen Jugendlichen aus der chinesischen Diözese organisiert und geleitet, in gedanklicher Nähe zum Papst, der am vergangenen Sonntag, 24. Juli, im Angelus besonders derer gedachte, die „nicht persönlich daran teilnehmen können und das Ereignis über die Medien verfolgen, aber dennoch alle im Gebet vereint sind“.<br />Fides-Informationen zufolge haben 130 Jugendliche und 20 Freiwillige unter der Leitung von 7 Franziskaner-Priestern vom 15. bis 23. Juli neun Tage des Gebets, des gemeinsamen Glaubens und der Mission erleben dürfen. Zu den Initiativen dieses „Festivals der Brüderlichkeit“ gehörten Gesang, Krankenbesuche, karitative Arbeit für die Armen. Während des Zeltlagers wurden folgende Themen vertieft: Geschichte und Spiritualität des Hl. Franziskus; die Franziskaner-Bewegung gestern und heute; die Barmherzigkeit Gottes und die Barmherzigkeit Jesu; Werkzeug des Friedens sein. Die Priester haben die Abschlussmesse gemeinsam zelebriert und dabei die Jugendlichen aufgerufen in die Fußstapfen des Heiligen Franziskus zu treten und das Jubiläum der Barmherzigkeit intensiv zu erleben.<br /> Thu, 28 Jul 2016 11:31:03 +0200ASIEN/SYRIEN - Der Bischof von Aleppo: Pater Hamel und die anderen Märtyrer retten die Welt - wir sollen ihre Leiden nicht instrumentalisierenhttp://fides.org/de/news/60518-ASIEN_SYRIEN_Der_Bischof_von_Aleppo_Pater_Hamel_und_die_anderen_Maertyrer_retten_die_Welt_wir_sollen_ihre_Leiden_nicht_instrumentalisierenhttp://fides.org/de/news/60518-ASIEN_SYRIEN_Der_Bischof_von_Aleppo_Pater_Hamel_und_die_anderen_Maertyrer_retten_die_Welt_wir_sollen_ihre_Leiden_nicht_instrumentalisieren Aleppo – Der Tod von Pater Jacques Hamel, dem alten französischen Priester, der während er die Messe zelebrierte, brutal ermordet wurde, „ist Teil der großen Geschichte des christlichen Märtyrertums geradeso wie die jüngsten Fälle in der Ostkirche“. Darum „zahlt es sich nicht aus, sich gerade von jemandem gebrauchen zu lassen, der sich möglicherweise bis vor kurzem um seiner eigenen Interessen willen mit den jihadistischen Gruppen eingelassen hat, zu denen auch die jungen Terroristen gehören, die den Priester getötet haben“.<br />Dies erklärte Bischof Georges Abou Khazen OFM, Apostolischer Vikar in Aleppo für die Katholiken der lateinischen Kirche blickt von der syrischen Märtyrer-Stadt auf das tragische Ereignis, das sich gestern in der Kirchevon Saint Etienne du Rouvray bei Rouen vollzogen hat. „Über die Jahrhunderte hinweg“- sagt der Franziskaner-Bischof in einem Gespräch mit Fides- „haben die Christen im Martyrium stets das höchste Glaubensbekenntnis gesehen. Während sie ihrer Märtyrer beweinten, feierten sie sie auch immer als diejenigen, die uns alle erlösen und die Welt retten, denn indem sie die im Namen Christi auferlegten Leiden auf sich nehmen, übertragen sie auf ihre Zeitgenossen die von Christus gebrachte Erlösung“. <br />Diese so eng mit dem Heilsmysterium verbundene Dynamik kann nach Ansicht von Mons. George nicht von denen zerstört werden, die Missachtung verbreiten um irgend einen politischen Vorteil zu bekommen.<br /> „Seit Jahren – so betont der Apostolische Vikar von Aleppo – haben wir Bischöfe im Nahen Osten jene westlichen Mächte gewarnt, die um ihrer eigenen Interessen willen sich nicht scheuten fanatische Gruppen jihadistischer Ideologie zu unterstützen. Jetzt sehe ich vehemente Reaktionen, die den gesamten Islam mit diesen blindwütigen Gruppen gleichsetzen, deren Ideologie des Hasses sich auf mysteriöse Weise überall hin auszudehnen scheint. Es gilt einfach zu sein wie die Tauben und wendig wie die Schlangen, wie das Evangelium lehrt. Aber Geschick besteht nicht darin sich vom Gift der Schlange vergiften zu lassen“.<br /> .Wed, 27 Jul 2016 14:05:57 +0200ASIEN/HEILIGES LAND- Präsident Abbas schreibt an den Papst: Wir sind entsetzt über den Mord an dem Priester und verurteilen die, die Terror mit Religion rechtfertigenhttp://fides.org/de/news/60517-ASIEN_HEILIGES_LAND_Praesident_Abbas_schreibt_an_den_Papst_Wir_sind_entsetzt_ueber_den_Mord_an_dem_Priester_und_verurteilen_die_die_Terror_mit_Religion_rechtfertigenhttp://fides.org/de/news/60517-ASIEN_HEILIGES_LAND_Praesident_Abbas_schreibt_an_den_Papst_Wir_sind_entsetzt_ueber_den_Mord_an_dem_Priester_und_verurteilen_die_die_Terror_mit_Religion_rechtfertigenRamallah - “Wir sind bestürzt über den barbarischen Anschlag auf die Kirche von Saint-Etienne-du-Rouvray, bei dem wir Pfarrer Jacques Hamel verloren haben. Im Namen des Palästinensischen Staates und des palästinensischen Volkes und in meinem eigenen Namen verurteile ich diese feige, unsägliche Terrorhandlung sowie jegliche Rechtfertigung, die im Namen der Religion für dieses Verbrechen gegen die Menschheit gewagt wird“. Mit diesen Worten wendet sich der palästinensische Präsident, Mahmud Abbas, an Papst Francesco in einem Kondolenzschreiben , das er an den Nachfolger Petri nach der grauenhaften Ermordung des alten Priesters geschickt hat, dem gestern zwei Terroristen die Kehle durchschnitten hatten, während er die Messe in der Kirche von Saint Etienne du Rouvray bei Rouen zelebrierte. „Wir werrden stets Seite an Seite stehen“ - heißt es in der Präsidenten-Erklärung, die Fides zugesandt wurde – „wenn es darum geht Liebe, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit gegen Hass und Integralismus zu verbreiten und gemeinsam Gerechtigkeit und Frieden zum Wohl der ganzen Menschheit zu fördern“.<br />Die katholischen Ordinarbischöfe im Heiligen Land hatten bereits gestern einer Kondolenznote an die Kirche in Frankreich und an alle Franzosen gerichtet. „Aus dem Heiligen Land, das nach wie vor unter Gewalt und Instabilität leidet“ - heißt es in der von den offiziellen Media des lateinischen Patriarchats von Jerusalem verbreiteten Botschaft – „erheben wir unsere Stimme für die Beendigung von Gewaltanwendung im Namen der Religion und dafür, dass gegenseitige Achtung und Verständnis unter den Völkern gefördert werden. Wir, die Gläubigen“ - betonten die katholischen Bischöfe im Heiligen Land - „müssen den Allmächtigen anflehen, über die Einigkeit unter den Völker zu wachen, damit sie gemeinsam jeglicher Form von Terrorismus ein Ende machen können und die Verantwortlichen dieser Welt inspirieren, damit sie verantwortungsvoll und entschlossen für die Ausrottung des Terrorismus und seiner Ursprünge in den Ländern wirken, die unter dieser schrecklichen Geißel leiden“.<br /> Wed, 27 Jul 2016 12:38:41 +0200