Fides News - German (Standard)http://fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. ASIEN/PAKISTAN - Pater Francis Nadeem ist tot: „Er war ein unermüdlicher Förderer des interreligiösen Dialags“http://fides.org/de/news/68275-ASIEN_PAKISTAN_Pater_Francis_Nadeem_ist_tot_Er_war_ein_unermuedlicher_Foerderer_des_interreligioesen_Dialagshttp://fides.org/de/news/68275-ASIEN_PAKISTAN_Pater_Francis_Nadeem_ist_tot_Er_war_ein_unermuedlicher_Foerderer_des_interreligioesen_DialagsLahore - „Wir haben einen wunderbaren Priester und Ordensmann verloren, der demütig in seiner Gemeinde gedient hat und mit der christlichen Botschaft des Friedens und der Liebe auch Menschen anderen Glaubens erreicht hat. Ein Priester, der nicht nur unter Christen, sondern auch unter Gläubigen anderer Religionen bekannt, geschätzt und beliebt war", so Erzbischof Sebastian Francis Shaw zum Tod von P. Francis Nadeem OFM Cap, Provinzial der Kapuziner in Pakistan, seinen Weggefährten bei der Förderung des interreligiösen Dialogs seit über drei Jahrzehnten. Der Ordensmann, der sich in Dialyse befand starb nach langer Krankheit am 3. Juli an den Folgen eines Herzinfarkts in einem Krankenhaus in Lahore. Der Erzbischof erinnert an ihn: "Er war immer voller Ideen. Er war sehr kreativ, wenn es darum ging Brücken zwischen Menschen unterschiedlichen Glaubens zu schlagen. Er pflegte die Gemeinschaft und hervorragende Beziehungen zu Menschen anderen Glaubens und hat immer daran gearbeitet, die Botschaft des Friedens und der Liebe im Namen Christi in allen Teilen des Landes zu verbreiten."<br />Francis Nadeem ist setzte sich seit über zwanzig Jahren als unermüdlicher Förderer für interreligiösen Dialogs und Ökumene in Lahore ein. Er war Exekutivsekretär der Bischofskommission für interreligiösen Dialog und Ökumene und leitete seit September 2014 die Kustodie der Kapuziner "Mariam Sadeeqa" in Pakistan. 2017 wurde er von den Mitbrüdern für eine zweite Amtszeit als Kustos ausgewählt. Das Mandat sollte im August 2020 enden.<br />Er wurde am 27. Oktober 1955 geboren und trat im Alter von 19 Jahren in den Orden der Kapuziner ein. Nach den feierlichen Gelübden im Jahr 1984 und dem Abschluss des Theologiestudiums wurde er im selben Jahr zum Priester geweiht. Bevor er zum Kustos gewählt wurde, war er zwei Mal in Folge Vizeprovinzial der Kapuziner in Pakistan.<br />"Er war ein Bezugspunkt für uns. Er arbeitet für seine Gemeinschaft der Kapuziner und Christen, aber seine Seele war auch den Nichtchristen zugewendet, um einen Geist des interreligiösen Dialogs aufzubauen und zu stärken", so Pater Morris Jalal OFM Cap, Mitbruder und damaliger Kommilitone. Pater Jalal bemerkt: "Er hat in all seinen Arbeiten und Verantwortlichkeiten, die ihm übertragen wurden, ein gutes Beispiel gegeben, sowohl in den Pfarreien und als Leiter der Kapuzinergemeinschaft in Pakistan als auch in der wichtigen Mission des interreligiösen Dialogs. Wir werden sein Engagement und sein Milde im Herzen tragen, besonders in Zeiten der Verfolgung”.<br />„Nach dem Vorbild des heiligen Franz von Assisi gab er sein Leben für den interreligiösen Dialog: Seine Vision war es, Frieden und Harmonie in Pakistan zu fördern und zu stärken. Als Mann des Friedens und des Dialogs hat er unzählige Menschen, die heute in Pakistan aktiv für dieselbe Sache arbeiten, dazu inspiriert, eine friedliebende Gesellschaft aufzubauen", fügt Pater Qaisar Feroz OFM Cap, Sekretär der Kommission für soziale Kommunikation, hinzu. "Dies ist das Erbe, das er uns hinterlässt: Er war ein Mann Gottes, der sich auf seine Mission konzentrierte und stets an seinem Dienst des interreligiösen Dialogs und der Ökumene festhielt und dabei ausgezeichnete persönliche Beziehungen zu Menschen anderer Religionen pflegte".<br /> Sat, 04 Jul 2020 13:33:54 +0200ASIEN/TÜRKEI - Orthodoxe Kirchen vereint in der Sorge um die Zukunft der Hagia Sofiahttp://fides.org/de/news/68279-ASIEN_TUeRKEI_Orthodoxe_Kirchen_vereint_in_der_Sorge_um_die_Zukunft_der_Hagia_Sofiahttp://fides.org/de/news/68279-ASIEN_TUeRKEI_Orthodoxe_Kirchen_vereint_in_der_Sorge_um_die_Zukunft_der_Hagia_SofiaIstanbul - Die jüngsten Streitigkeiten zwischen orthodoxen Kirchen scheinen zumindest für einen Moment der gemeinsamen Sorge um das Schicksal der Hagia Sophie überwunden, die nach dem Willen türkischen Regierung schon bald in Mosche umgewandelt werden könnt. Die gemeinsamen Bedenken brachte Metropolit Hilarion Alfeyev, Leiter der Abteilung für Außenbeziehungen des orthodoxen Patriarchats in Moskau, zum Ausdruck. Die russische Agentur Interfax zitiert den Vertreter der orthodoxen Kirche am gestrigen 3. Juli mit folgenden Worten. "Wir verfolgen die Ereignisse rund um die Kathedrale der Hagia Sophia mit ernsthaften Bedenken. Wir warten auf die offizielle Veröffentlichung der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der Türkei, der nach Angaben der Presse entschieden hat, dass der Status der Hagia Sophia, der derzeit dem eines Museums entspricht, durch ein Dekret des Präsidenten des Landes geändert werden kann”. Hilarion bezeichnete die Hagia Sophia als "Erbe der gesamten Menschheit" und unterstrich, dass Änderung des gegenwärtigen Status quo "das gegenseitige Verständnis in der Welt, den Dialog zwischen Zivilisationen und Kulturen, den interreligiösen Dialog ernsthaft schädigen kann". Unter erinnert der Metropolit des Patriarchats von Moskau auch an die besondere Rolle, die die Hagia Sophia in der Geschichte des russischen Christentums und erwähnt in diesem Zusammenhang die Legende von Prinz Wladimir. Nach dieser Legende soll bei Prinz Wladimir von Kiew, der auf der Suche nach der wahren Religion für sein Volk war die Vertreter des Islam aus Bulgarien, die Vertreter des Judentums und die Gesandten des Papstes aus Deutschland erfolglos vorgesprochen haben. Seine Entscheidung fiel erst, als seine Gesandten von einer feierlichen Liturgie zurückgekehrt waren, an der sie in der Basilika der Heiligen Sofia in Konstantinopel teilgenommen hatten: "Wir sind zu den Griechen gekommen", sollen die Botschafter dem Prinzen berichtet haben,“ und wir wurden dahin geführt, wo sie die Liturgie für ihren Gott feiern ... Wir wusstem nicht mehr, ob wir im Himmel oder auf Erden waren ... denn wir haben erfahren, dass Gott dort unter Menschen lebt. "<br />Bereits am 1. Juli brachte auch die Interparlamentarischen Versammlung der Orthodoxie mit Sitz beim griechischen Parlament, die 1993 auf Initiative von Parlamentariern aus Russland und Griechenland gegründet wurde und heute parlamentarische Vertreter aus 25 Ländern umfasst, die eigene Sorge um die Zukunft der Hagia Sofia zum Ausdruck. Die Organisation widment sich der Analyse von politische Prozessen aus der orthodoxen christliche Perspektive und mächte die Begegnung und das gegenseitigen Verständnisses zwischen den Kulturen fördern. Die Hypothese, Hagia Sofia künftig als Ort der muslimischen Anbetung zu verwenden – so die Interparlamentarischen Versammlung - sei Anlass zur Sorge "bei allen Männern guten Willens und bei Gläubigen, die durch ihre Aktivitäten und Gebete versuchen, die Verständigung unter den großen Religionen der Welt zu fördern".<br />Am 30. Juni hatte auch Bartholomaios I., der ökumenischer Patriarch von Konstantinopel erklärt, die mögliche Umwandlung des monumentalen Komplexes der Hagia Sofia in Istanbul in eine Moschee, bringe die ganze Welt gegen den Islam auf . Es sei es "absurd und schädlich”, dass die Hagia Sophia von einem, an dem die Völker sich begegnen und gemeinsam ihre Größe bewundern können, wieder in einen Ort der Konfrontation werden könnte.<br /> .<br />Sat, 04 Jul 2020 13:13:28 +0200AFRIKA/KENIA - Coronahilfen und Korruption: Beobachter vermuten Veruntreuung von Spendenhttp://fides.org/de/news/68276-AFRIKA_KENIA_Coronahilfen_und_Korruption_Beobachter_vermuten_Veruntreuung_von_Spendenhttp://fides.org/de/news/68276-AFRIKA_KENIA_Coronahilfen_und_Korruption_Beobachter_vermuten_Veruntreuung_von_SpendenNairobi - In Afrika gibt es derzeit 383.747 Infizierte, von denen 183.000 in Gesundheitseinrichtungen behandelt werden. Insgesamt 9.691 Menschen starben bisher an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung. In Kenia gibt es 6.190 Infizierte , und 144 Tote . Die Pandemie hat sich hier relativ langsam ausgebreiteet und die Zahlen sind an sich nicht hoch, aber die Auswirkungen auf die Bevölkerung sind trotzdem signifikant. Dies hat viele internationale Hilfswerke und Einzelpersonen dazu veranlasst, die Gesundheitseinrichtungen des Landes zu unterstützen, aber ob die Hilfen tatsächlich ankommen, ist ungewiss.<br />Von den rund einer Milliarde kenianischer Schilling , die von der Weltbank für die Bereitstellung persönlicher Schutzausrüstung, Medikamente und die Schaffung von Isolationsstationen bereit gestellt wurden, sollen 42 Millionen für das Leasing von Krankenwagen ausgegeben worden sein, während 4 Millionen für Tee und Snacks und 2 Millionen Ksh für Kommunikationszwecke verwendet wurden.<br />Die Arbeit der Gouverneure der Landkreise bezeichnen Beobachter als unzureichend und es wird vermutet, dass Gelder veruntreut wurden. Anfang Mai wurden vier hochrangige Beamte der Grafschaft Kilifi im Zusammenhang mit den Ausschreibungen für den Bau eines Covid-19-Zentrums und der Wartung der Krankenhausausrüstung festgenommen. Gegen den Gouverneur des Landkreises Bungoma, Wycliffe Wangamati, wird von der Ethik- und Korruptionsbekämpfungskommission wegen Spekulationen über die Preise von Sanitärartikeln ermittelt.<br />Untersuchungen gibt es auch im Zusammenhang mit der Spende des chinesischen Großunternehmer Jack Ma bereits zu Beginn der Epidemie. Die Ermittler haben gegenüber der BBC bestätigt, dass die Ermittlunngen inzwischen auf alle Spenden ausgedehnt wurden, die in Kenia im Zusammnenhang mit der Bekämpfung der Corona-Pandemie eingegangen sind. Es wird vermutet, dass Millionen von Dollar und große Mengen an Ausrüstung gestohlen wurden. Lokale Medien berichteten kürzlich, dass die von der chinesischen Regierung gespendete persönliche Schutzausrüstung im Wert von 2 Millionen US-Dollar spurlos verschwunden ist. Präsident Uhuru Kenyatta hat versprochen, dass die Verwengung aller Spenden zur Bekämpfung des Virus gründlich untersucht werden soll.<br />"In Kenia”, erklärt ein hochrangiger Beamter, der es vorzieht, anonym zu bleiben, “passieren Dinge und wir sprechen nicht darüber, wenn man die Dinge klar anspricht, bleibt man nicht länger als zwei Tage am Leben. Geld und Waren, die für die Kranken gespendet wurden, verschwinden: Sie stehlen alles und man kann nichts tun und darf nichts sagen. Nur einige Wenige bereichern sich dabei."<br />Katholische Bischöfe forderten die Regierung deshalb ebenfalls auf, dafür zu sorgen, dass die Nothilfen für Covid-19 tagsöchlich dazu verwendet werden, die Pandemie zu bekämpfen, damit das Land wieder zur Normalität zurückkehren kann. In einer Erklärung vom vergangenen Mai bat die Konferenz der katholischen Bischöfe von Kenia um Klarheit über die Verwaltung der für den Gesundheitsnotstand gespendeten Mittel gebeten: «Als Kirche schätzen wir die verschiedenen Maßnahmen, die von der Regierung verabschiedet wurden, um die Ausbreitung der Pandemie in unserem Land einzudämmen. Wir sind jedoch besorgt über Nachrichten bezüglich des Missbrauchs von Hilfsmitteln."<br /> Sat, 04 Jul 2020 12:23:06 +0200ASIEN/AFGHANISTAN - Prager Pfarrei bringt Spendenaktion für Afghanistan auf den Weg: „Ein Zeichen der kirchlichen Gemeinschaft“http://fides.org/de/news/68271-ASIEN_AFGHANISTAN_Prager_Pfarrei_bringt_Spendenaktion_fuer_Afghanistan_auf_den_Weg_Ein_Zeichen_der_kirchlichen_Gemeinschafthttp://fides.org/de/news/68271-ASIEN_AFGHANISTAN_Prager_Pfarrei_bringt_Spendenaktion_fuer_Afghanistan_auf_den_Weg_Ein_Zeichen_der_kirchlichen_GemeinschaftKabul – Die katholische Pfarrei St. Gotthard in Prag brachte unter der Leitung des Gemeindepfarrers Milos Szabo eine Spendenaktion zur Unterstützung der armen und am stärksten gefährdeten Menschen in Afgahnistan auf den Weg. Dies berichtet Pater Giovanni Scalese, Leiter der Missio sui iuris in Afghanistan: „In dieser Gemeinde beteten die Gläubigen im Januar für dieses Land und sammelten für die Armen unserer Mission. Die Spenden wurde damals den tschechischen Diplomaten in Kabul anvertraut, doch aufgrund der Bestimmungen zur Eindämmung von Covid-19 war ein Treffen erst im Juni möglich."<br />Der Missionar bezeichnet die Initiative als "Zeichen der geistlichen Gemeinschaft der Kirche": "Wenn wir das apostolische Glaubensbekenntnis beten, bekräftigen wir, bekennen wir unseren Glauben an die Gemeinschaft der Heiligen. Im Allgemeinen erinnern wir uns daran vor allem am Fest Alerheiligen am 1. November, und wir vergessen dabei oft, dass die Gemeinschaft der Heiligen alle glaubenden Pilger auf Erden vereint. Das christliche Leben sollte mit einer gemeinsamen Pilgerreise verglichen werden: Wir gehen als Volk gemeinsam auf Gott zu und helfen uns gegenseitig. Die wunderbare Initiative der Gemeinde St. Gotthard ist ein gutes Beispiel für diese Gemeinschaft. “<br />Der Kontakt zwischen der Prager Gemeinde und der in Kabul entstand im vergangenen Oktober mit einem Brief des tschechischen Pfarrers, in dem er schrieb: "Wir sind eine römisch-katholische Pfarrei im Bezirk Bubeneč, in dem sich die diplomatische Vertretungen vieler Staaten in der Republik Tschechien befinden. Dies hat uns dazu inspieriert, uns spirituell mit den Ländern der Welt zu verbinden. Während Vertreter der internationalen Diplomatie daran arbeiten, die Zusammenarbeit zu erleichtern und sicherzustellen, dass die Menschheit in Frieden und Sicherheit lebt, haben wir beschlossen, diese Arbeit durch unser Gebet zu unterstützen. Jeden Monat werden wir für ein bestimmtes Land und seine Bewohner beten, unabhängig von ihrer Religion."<br />Die katholische Präsenz in Afghanistan wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts als einfache geistliche Begleitung der italienischen Botschaft in Kabul zugelassen. In Afghanistan ist der Islam Staatsreligion anerkannt, und die Konversion zu anderen Religionen wird mit dem Verbrechen des Abfalls vom Glauben gleichgesetzt. Im Jahr 2002 gründete Johannes Paul II. die "Missio sui iuris" in Afghanistan, die bis heute ihren Sitz auf dem Gelände der italienischen Botschaft hat und Pater Giovanni Scalese anvertraut ist. Darüber hinaus sind die Missionarinnen der Nächstenliebe und der interkonfessionelle Verein "Pro Bambini di Kabul" in der afghanischen Hauptstadt tätig.<br /> <br /> <br />Sat, 04 Jul 2020 11:57:03 +0200NEWS ANALYSIS - Afrika: Covid-19 kann Kriege und Konflikte nicht stoppenhttp://fides.org/de/news/68278-NEWS_ANALYSIS_Afrika_Covid_19_kann_Kriege_und_Konflikte_nicht_stoppenhttp://fides.org/de/news/68278-NEWS_ANALYSIS_Afrika_Covid_19_kann_Kriege_und_Konflikte_nicht_stoppenKinshasa - Als in der letzten Märzwoche zuerst der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, und dann Papst Franziskus, angesichts der erschreckende Ausmaße der Corona-Pandemie, sich mit einem beherzten Aufruf zu einem universellen Waffenstillstands an die Konfliktparteien in aller Welt wanten, schin die Welt ihnen zunächst zuzuhören. In Syrien, Kamerun, den Philippinen, dem Jemen und dem Kongo beispielsweise zeigten sich Anzeichen von Entspannung, und dank der Angsto vor einer Infektion mit dem Virus, brachten einige Armeen und Milizen der weltweit rund 70 Kriege und Konflikte ihre Waffen zum Schweigen. Doch diesen ersten ermutigenden Schritten folgten keine weiteren. Die Einladung des Papstes, die Gelegenheit zu nutzen, "alle Formen der Feindlichkeit auszusetzen" und Diplomatie das Augenmerk für Menschen in Situationen größter Verletzlichkeit zu fördern blieben in vielen Regionen der Welt ungehört. Bereits seit Mitte April flammten an den meisten Orten, an denen die Kämpfe zumindest teilweise eingestellt worden waren, die Gefechte erneut auf .<br /> <br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://omnisterra.fides.org/articles/view/144">mehr bei Omnis Terra</a>Sat, 04 Jul 2020 11:38:48 +0200AMERIKA/MEXIKO - Bandenkreig in Irapuato: "Wir dürfen uns nicht an das Verbrechen gewöhnen“http://fides.org/de/news/68272-AMERIKA_MEXIKO_Bandenkreig_in_Irapuato_Wir_duerfen_uns_nicht_an_das_Verbrechen_gewoehnenhttp://fides.org/de/news/68272-AMERIKA_MEXIKO_Bandenkreig_in_Irapuato_Wir_duerfen_uns_nicht_an_das_Verbrechen_gewoehnenGuanajuato – Als das "Das größte Massaker der vergangenen sechs Jahre" und "Eines der schlimmsten Ereignisse in der Geschichte Mexikos" betiteln die Schlagzeilen der Tageszeitungen in Mexiko die Ereignisse am Nachmittag des vergangnen 1. Juli. Eine bewaffnete Gruppe von ungefähr 8 Personen drang in das Rehabilitationszentrum für Suchtkranke ein, das vor zwei Jahren unter dem Namen "Recovering my life" im Viertel Arandas in Irapuato im mexikanischen Bundesstaat Guanajuato eröffent wurde. Dort hielten sich zu diesem Zeitpunkt ungefähr 31 Jugendliche auf . Die Angreifer schickten die Frauen weg und schossen auf die Verbleibenden, dabei starben mindestens 26 Menschen.<br />Der Bürgermeister und der Gouverneur des Bundesstaates vermuten übereinstimmend, dass es sich um einen Bandenkrieg um die Kontrolle über das Territorium handelt. Das Phänomen ist dieser Region weit verbreitet, das es sich bei den Rehabilitationszentren um so genannt „soziale“ Einrichtungen für junge Menschen mit Drogenproblemen handelt weder von den Behörden getragen werden, noch über gesetzliche Genehmigungen verfügen. Allein in Irapuato gibt es etwa 200 solcher Zentren in Lokalen oder von Jugendlichen besetzten Häusern. Anwohner solcher Zentren vermutet, dass sie oft von den Banden selbst kontrolliert werden. In dem nun betroffenen Zentrum sollen sich aber junge Menschen aufgehalten haben, die dort nach den Aussagen ihrer Angehörigkeit aus der Drogenabhängigkeit aussteigen wollten.<br />"Der Bischof von Irapuato, die Priester und die gesamte christliche Gemeinde bedauern und verurteilen solche Gewalttaten nachdrücklich", heißt es in einer Erklärung der Diözese, “Wir dürfen uns nicht an Verbrechen und Gewalt gewöhnen und dem Tod gegenüber gleichgültig beleiben."<br />Die Erklärung schließt mit einem Zitat aus einer Erklärung der mexikanishen Bischöfe: "Es ist die Verpflichtung des Staates, für Gerechtigkeit zu sorgen, damit die Sicherheit der Bürger und die Bestrafung derjenigen, die sich der Gewalt und des organisierten Verbrechens schuldig machen, ausnahmslos gewährleistet ist. Korruption und Straflosigkeit gehen Hand in Hand und fordern uns in Mexiko weiterhin heraus. Es ist die Pflicht jedes Christen, die Grundlagen für Frieden und Respekt vor dem Leben zu schaffen."<br /> Sat, 04 Jul 2020 11:21:43 +0200AFRIKA/NIGERIA - Pfarrer Solomon Patrick Zaku zum Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke ernannthttp://fides.org/de/news/68277-AFRIKA_NIGERIA_Pfarrer_Solomon_Patrick_Zaku_zum_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_ernannthttp://fides.org/de/news/68277-AFRIKA_NIGERIA_Pfarrer_Solomon_Patrick_Zaku_zum_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_ernanntVatikanstadt – Kardinal Luis Antonio G. Tagle, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker hat am 27. Februar 2020 Pfarrer Solomon Patrick Zaku aus dem Klerus der Diözese Maiduguri für die kommenden fünf Jahre zum Nationaldirektor der Pöpstlichen Missionswerke in Nigeria ernannt.<br />Der neue Nationaldirektor wurde am 7. April 1982 in Potiskum, Bundesstaat Yobe , geboren und am 9. Juli 2010 zum Priester geweiht. Nachdem er das St. Joseph Minor Seminar im Bundesstaat Adamawa besucht hatte, studierte er Philosophie am St. Thomas Major Seminary. in Makurdi und Theologie am St. Augustine-Seminar in Jos. Er setzte sein Studium am Onitsha Floating Institute of Missiology fort und besuchte das“Seminar and International Conference on Missionary Formation” in Rom. Er hatte verschiedene Ämer inne: Pfarrer, Kaplan und stellvertretender Diözesandirektor der Päpstlichen Missionswerke, Diözesandirektor der Päpstlichen Missionswerke der Diözese Maiduguri und Koordinaltor des Päpstlichen Werkes für die Glaubensverbreitung in Nigeria. <br /> <br /> Sat, 04 Jul 2020 10:59:01 +0200EUROPA/SPANIEN - Päpstliche Missionswerke präsentieren Jahresbericht 2019 im Rahmen einer Videokonferenzhttp://fides.org/de/news/68273-EUROPA_SPANIEN_Paepstliche_Missionswerke_praesentieren_Jahresbericht_2019_im_Rahmen_einer_Videokonferenzhttp://fides.org/de/news/68273-EUROPA_SPANIEN_Paepstliche_Missionswerke_praesentieren_Jahresbericht_2019_im_Rahmen_einer_VideokonferenzMadrid – Im Rhamen eier Video pressekonferenz werden die Päpstlichen Missionswerke in Spanien ihren Tätigkeitsbericht 2019 am kommenden, den 6. Juli um 11.30 Uhr auf der Plattform „Zoom“ präsentieren. Der Bericht dokumentiert die umfangreiche Arbeit der missionarischen Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit der Päpstlichen Missionswrke über die bereits bekannten Termine, wie Weltmissionssonntag, Tag der Kindermissionswerke und Tage der indigenen Berufungen hinaus.<br />Der Jahrbericht blickt auch auf den von Papst Franziskus für den Oktober 2019 ausgerufenen Monat der Weltmission zurück und liefert die neusten Statistiken über die Tätigkeit der spanische Missionare und den finanziellen Beitrag Spaniens zum Universalen Solidaritätsfonds der Päpstlichen Missionswerke im Jahr 2019, mit dem die Internationalen Sekretariate der Päpstlichen Missionswerke im Auftrag des Papstes das Funktionieren der 1.111 Kirchsprengel in den Missionsgebiete unterstützt. Bei der Videokonferenz werden der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswrke, Pfarrer José Maria Calderon, der Leiter des Büros für Missionarische Öffentlichkeitsarbeit in Pamplona, Manuel Diaz anwesend sein; der spanische Missionar Miguel Ángel Olaverri Bischof von Pointe Noire in der Republik Kongo, wird über die Entwicklungen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie berichten.<br /> <br /> Sat, 04 Jul 2020 10:34:42 +0200AFRIKA/BURKINA FASO - Kamillianer: „Wir brauchen mehr Ausrüstung und Personal für die Behandlung von Covid-19-Patienten"http://fides.org/de/news/68261-AFRIKA_BURKINA_FASO_Kamillianer_Wir_brauchen_mehr_Ausruestung_und_Personal_fuer_die_Behandlung_von_Covid_19_Patientenhttp://fides.org/de/news/68261-AFRIKA_BURKINA_FASO_Kamillianer_Wir_brauchen_mehr_Ausruestung_und_Personal_fuer_die_Behandlung_von_Covid_19_PatientenOuagadougou - In Burkina Faso wurden seit dem 9. März insgesamt 825 Genesene bei 934 Infizierten registriert. Leider haben wir eine der höchsten Sterblichkeitsraten in Westafrika , was bedeutet, dass wir bei der Behandlung der schweren Krankheitsverläufe aufgrund mangelnder Ressourcen und wenig qualifiziertem Personals nicht belastbar genug sind", so Pater Modeste Ouedraogo von den Kamillianern, der als Arzt im Krankenhaus seines Ordens in Ouagadougou arbeitet und über den Situation infolge von Covid-19 im afrikanischen Land spricht. "Zusätzlich zu den Informationskampagnen und Präventionsmaßnahmen”, fährt er fort, “wurde in der medizinischen Abteilung des Krankenhauses ein Isolationsraum eingerichtet. Alle Verdachtsfälle gehen hier ein und werden bis zur diagnostischen Bestätigung normal behandelt auf der Basis eines zugrunde liegenden medizinischen Protokolls."<br /> In dem von den Kamillianern getragenen Krankenhaus durchlaufen täglich rund 900 Patienten verschiedene ambulante Behandlungen. Insgesamt 401 festangestellte und 100 externe Mitarbeiter arbeiten in der Gesundheitseinrichtung. Der Staat unterstützt das Krankenhaus, indem er für das Gehalt von 50 Mitarbeitern aufkommt. Zudem gibt es eine Vereinbarung zwischen dem Krankenhaus und dem Gesundheitsministerium über die Umsetzung der staatlichen Gesundheitspolitik. <br />„Aus pharmazeutischer Sicht” , Pater Modeste, „haben wir in unserer Apotheke eine hydroalkoholisches Desinfektionsmittel für die Bedürfnisse des Krankenhauses und der Bevölkerung hergestellt. Dies taten wir bereits vor Ausbruch der Corona-Epidemie unteer Leitung von Pater Luc Zongo, dem Leiter unserer Apotheke, mit Unterstützung von Mitarbeitern und freiwilligen Helfern“. “In dieser Zeit”, der Ordensmann, “haben wir im Einvernehmen mit der Regierung unser biomolekulares Forschungszentrum für diagnostische Tests zur Verfügung gestellt: Das einzige Labor befindet sich in Bobo-Dioulasso, fünf Autostunden von Hauptstadt entfernt, und dies bedeutet, dass Verdachtsfälle im ganzen Land mindestens 12 Stunden auf die Ergebnisse warten müssen. Bisher haben wir mehr als 1500 Tests durchgeführt. Für die Untersuchungen arbeiten wir auch mit der Krankenstation der Erzdiözese Ouagadougou zusammen, wo uns die Kamillianischen Schwestern unterstützen."<br />Inzwischen steigt die Zahl der Covid-19-Fälle auf dem afrikanischen Kontinent rapide. „Anfangs”, so Pater Ouedraogo, “reagierte die Bevölkerung in Burkina Faso verängstigt. Angesichts der vielen Todesfälle in westlichen Ländern fragten sich alle, wie Afrika auf eine solche Katastrophe reagieren soll. Wie immer angesichts solcher Situationen war der erste Impuls, sich im Gebet an Gott zu wenden. Die Bischöfe verfassten ein Gebet, das in den Familien gebetet werden kann“. "Was uns Sorgen bereitet, ist der Mangel an Ressourcen und Schutzausrüstung: Masken und andere Hygienevorrichtungen für die Bevölkerung sind knapp”, so der Missionar, “und wir haben nicht genug Krankenhauspersonal: Auf dem gesamten Staatsgebiet sind drei Krankenhäuser und für Patienten mit Covid19 ausgestattet, aber es gibt nur 17 Atemschutzmasken für 20 Millionen Menschen. Im San Camillo Krankenhaus haben wir nur 6 Betten auf der Intensivstation".<br /> Hinzu kommt, dass die von der Regierung auferlegten restriktiven Maßnahmen in einem Land, das bereits von Armut erschöpft ist, weitere Probleme hervorrufen: „Die meisten Menschen” so Pater Modeste abschließend, „verdienen ihren Lebensunterhalt als Straßenhändler, in der Hoffnung, ihre Familie davon ernähren zu können. Dies macht vielen Sorgen und Angst um die Zukunft."<br /> <br /> <br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="https://youtu.be/y5mXFmhMBTw">Interview mit Pater Ouedraogo im Video</a>Sat, 04 Jul 2020 10:00:09 +0200AFRIKA/KONGO - Bischofsweihe und Inbesitznahme der Diözese Kinkala in Zeiten von Covid-19http://fides.org/de/news/68269-AFRIKA_KONGO_Bischofsweihe_und_Inbesitznahme_der_Dioezese_Kinkala_in_Zeiten_von_Covid_19http://fides.org/de/news/68269-AFRIKA_KONGO_Bischofsweihe_und_Inbesitznahme_der_Dioezese_Kinkala_in_Zeiten_von_Covid_19Brazzaville - Die Bischofsweihe und die Inbesitznahme der diözese von Bischof Ildevert Mathurin Mouanga von Kinkala , fanden im Rahmen der Schutzmaßnahmen gegen die Aubreitung des Coronavirus statt. Der neue Bischof war am 5. März von Papst Franziskus zum Nachfolger von Erzbischof Louis Portella Mbuyu ernannt worden .<br />Laut lokalen Quellen fand die feierliche Zeremonie am vergangenen Sonntag, dem 28. Juni, unter Leitung von Bischof Louis Portella Mbuyu, dem ersten emeritierten Bischof von Kinkala statt, der dem Weihegottesdienst als Hauptkonsekrant, vorstand. Es konzelebrierte der Apostolische Nuntius im Kongo und Gabun, Erzbischof Francisco Escalante Molina.<br /> Trotz der Covid-19-Pandemie kamen zahlreiche Gläubige im Stadion von Kinkala zusammen, doch es durfte nur eine begrenzte Anzahl von Personen an der feierlichen Zeremonie teilnehmen. Die Gläubigen kamen aus Brazzaville, Madzia, Kinkala, aus den umliegenden Dörfern und aus den verschiedenen Diözesen der Republik Kongo unter strikter Einhaltung der obligatorischen Verwendung der Maske und der Einhaltung der Entfernungen, um an der Weihe ihres neuen Bischofs teilzunehmen.<br />Um 11 Uhr begab sich eine Prozession von der Tribüne des städtischen Stadions zur Mitte des Fußballfeldes, wo der Altar für die feierliche Weihemesse aufgestellt war. Priester aller Diözesen des Kongo nahmen vorschriftsgemäß ausgerüstet mit Schutzmasken an der Feier teil. <br />Am Ende der Zeremonie hielt Erzbischof Louis Portella Mbuyu eine Ansprache an die Anwesenden, in der er dem Heiligen Vater für die Wahl eines Mitbruders dankte, der die Zahl der einheimischen kongolesischen Bischöfe vergrößern wird. Der Vorsitzende der Kongolesischen Bischofskonferenz, Erzbischof Daniel Mizonzo von Nkayi hielt eine sehr bewegende Rede: "Die Ordination eines Bischofs ist immer ein glückliches und freudiges Ereignis", betonte er zu Beginn. „Der neue Bischof muss mit seinen Mitarbeitern und den Laien ein Klima des Vertrauens schaffen. Die Tür des Bischofs muss immer offen bleiben, um alle Mitarbeiter willkommen zu heißen. Wir freuen uns sehr, eiunen neuen Bischof inmitten der Bischofskonferenz begrüßen zu dürfen und danken Erzbischof Louis Portella Mbuyu für die pastorale Arbeit in dieser Diözese und im Rahmen der Bischofskonferenz des Kongo”. “Ich hoffe, du wirst werden als neuer Bischof den Bau der Katholischen Universität des Kongo in der Diözese Pointe-Noire weiter vorantreiben können", sagte er an den Neugeweihten gewandt.<br />Der neu geweihte Bischof Ildevert Mathurin Mouanga erinnerte die Geistlichen der Diözese daran, dass "die Herausforderungen in unserem Land und in unserer Kirche vielfältig sind und dass wir uns alle in jeder die Hände schmutzig machen müssen".<br />Die Pool-Region in der Umgebung der Hauptstadt Kinkala war lange Zeit Schauplatz eines schweelenden Krieges zwischen der Regierung und den Milizen unter Leitung von Frédéric Bintsamou, alias Pasteur Ntumi, einem protestantischen Pastor und Gründer der so genannten "Ninja" -Milizen. Mit der Regierung wurde 2017 ein Friedensabkommen erzielt, doch die Spannungen in der Region bleiben weiter bestehen. <br /> <br />Fri, 03 Jul 2020 12:58:50 +0200AFRICA/SAMBIA - Bischof von Ndola ernannthttp://fides.org/de/news/68270-AFRICA_SAMBIA_Bischof_von_Ndola_ernannthttp://fides.org/de/news/68270-AFRICA_SAMBIA_Bischof_von_Ndola_ernanntVatikanstadt - Papst Franziskus hat den bisherigen Weihbischof von Chipata und Titularbischof von Nachingwea, Benjamin Phiri, zum Bischof von Ndola ernannt.<br /> Fri, 03 Jul 2020 12:36:21 +0200VATIKAN - Corona-Hilfsonds der Päpstlichen Missionswerke stellt Mittel für Diözesen in Benin, Madagaskar und Senegal zur Verfügunghttp://fides.org/de/news/68268-VATIKAN_Corona_Hilfsonds_der_Paepstlichen_Missionswerke_stellt_Mittel_fuer_Dioezesen_in_Benin_Madagaskar_und_Senegal_zur_Verfuegunghttp://fides.org/de/news/68268-VATIKAN_Corona_Hilfsonds_der_Paepstlichen_Missionswerke_stellt_Mittel_fuer_Dioezesen_in_Benin_Madagaskar_und_Senegal_zur_VerfuegungVatikanstadt - In Benin traten die ersten Fälle von Covid 19 bereits im März auf und wie in anderen Teilen der Welt hat die Pandemie auch dort tiefgreifende Veränderungen in sozialer, wirtschaftlicher und gesundheitlicher Hinsicht mit sich gebracht, die auch psychologische Folgen haben und insbsondere Zukunftsangst verursachen. Die Regierung des Landes hat die erforderlichen Maßnahmen ergriffen, um die Pandemie einzudämmen, daruntr auch die Ausgangssperre und die Schließung von Kirchen und Schulen sowie das Verbot von Versammlungen. Die Kirche versuchte vom ersten Moment an, Notleiden nahe zu sein und sich ihrer Bedürfnisse anzunehmen. Die anhaltende kritischen Situation fürte jedoch zum Schwinden der wirtschaftlichen Ressourcen der Diözesen und Pfarreien, die deshalb um die Unterstützung des von Papst Franziskus bei den Päpstlichen Missionswerken eingerichteten Notfallfonds für die Ortskirchen der Missionsländer baten . Die für die Diözesen bereit gestellten Hilfsmittel sollen es den Ortskrichen ermöglichen, ihre Arbeit im Bereich der Hilfeleistung und Evangelisierung fortzusetzen.<br />Die Diözese Abomey bat um Hilfe bei der Umsetzung von Schutz- und Hilfsmaßnahmen für Kinder, die in Einrichtugen dere Diözese betreut werden, sowie for Kinder und Erwachsene, die von den Auswirkungen von Covid-19 in den verschiedenen pastoralen Bereichen besonders betroffen sind. Die Diözese Dassa Zoumé muss für den Unterhalt von Priestern und Seelsorgern aufkommen, die bisher von den Pfarreien versorgt wurden, die aber mit der Schließung der Kirchen keine Spenden mehr sammeln konnten. Darüber hinaus sind viele Menschen ohne Arbeit und die Caritas versorgt ältere Menschen, die das Haus nicht verlassen dürfen.<br />In der Diözese Djougou benötigen vor allem katholische Schulen Hilfe, da die Eltern der Schüler die Schulgebühren mehr zahlen und ihre Familien nicht veersorgen können. Die Diözese Lokossa ist eine ländliche Diözese, der bereits vor der Pandemie die grundlegende Infrastruktur fehlt. Die Situation hat sich infolge der Gesundheitskirse zugespitzt. Lehrer und Schulpersonal katholischer Schulen erhalten seit Monaten kein Gehalt, da die finanziellen Ressourcen der Diözese erschöpft sind.<br />In der Diözese Natitingou wurde erst 1941 mit der Verkündigung des Evangeliums begonnen. Hier gibt es heute lebendige Gemeinden, bestehend aus Bauern, Viehzüchtern und kleinen Handwerkern, die jedoch unter prekären Bedingungen lben. Priester und Ordensleute, die bei der Evangelisierung zusammenarbeiten, können derzeit nicht für den eigenen Lebensunterhalt aufkommen.<br />In der Diözese N'Dali stellt die Ortskirche Nahrungsmittelhilfen zur Verfügung und verteilt Mais, Reis und andere Hilfsmittel an Waisenhäuser, ältere Menschen, arme und schutzbedürftige Kinder.<br />Die Unterstützung von Seminaren und katholischen Schulen ist in der Diözese Parakou von großer Dringlichkeit, während sich in Porto Novo zahlreiche katholische Gemeinden und ihre Priester sowie Ordensgemeinschaften in einer schwierigen Situation befinden.<br />Auch in Madagaskar, in der Diözese Ambanja, soll mit Hilfe des Corona-Hilfsfonds der Päpstlichen Missionswerke das Schulsystem unterstützt werden. Die Region ist ländlich und junge Menschen brechen die Schule hier oft frühzeitig ab, da den Familien die notwendigen finanziellen Mittel fehlen. Sie geraten oft in Drogenabhängigkeit und Kriminalität. Viele Mädchen werden in sehr jungen Jahren schwanger. Die Diözese versucht dieser Situation im Laufe der Jahre mit dem Bau mehrere Schulen, vom Kindergärten bis zu Gymnasien, entgegenwirken, um Bildungschancen für möglichst viele Kinder und Jugendliche zu gewährleisten. Infolge der Pandemie ist die Situation dieses Jahr für die Schulen jedoch katastrophal: Viele haben die Schule verlassen und Schüler und Lehrer brauchen Hilfe.<br />Die Erzdiözese Dakar im Senegal hat eine größtenteils arme Bevölkerung mit niedrigem sozialem Niveau und vielen Bauern, Fischern und Gelegenheitsarbeitern. In fast allen Gemeinden gibt es Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, die in der Gemeinde einen grundlegenden Dienst leisten. Die Folgen der Pandemie summierten sich zu den Auswirkungen der widrigen Klimabedingungen der vergangenen Jahre, was die Situation zunehmend verschlechtetr. Es besteht daher die Notwendigkeit der Unterstützung von Evangelisierungsaktivitäten, die Priester und Katecheten leisten und in diesem Kontext fortsetzen, sowie für die beiden Aufnahmezentren für Kinder und die spirituelle und soziale Arbeit mit Kindern und jugendlichen in der Zeit nach der Covid-19-Pandemie. <br /> <br />Fri, 03 Jul 2020 12:32:57 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Mord an Bischof Epiphanios: Oberstes Gericht bestätigt eines von zwei Todesurteilenhttp://fides.org/de/news/68266-AFRIKA_AeGYPTEN_Mord_an_Bischof_Epiphanios_Oberstes_Gericht_bestaetigt_eines_von_zwei_Todesurteilenhttp://fides.org/de/news/68266-AFRIKA_AeGYPTEN_Mord_an_Bischof_Epiphanios_Oberstes_Gericht_bestaetigt_eines_von_zwei_TodesurteilenKairo - Der Oberste Gerichtshof Ägyptens bestätigte am Mittwoch, dem 1. Juli, das Todesurteil, das in früheren Gerichtsverfahren gegen Wael Saad Tawadros, den wegen Mordes verurteilten ehemaligen ägyptisch-orthodoxen koptischen Mönch, verhängt wurde, für den am 29. Juli 2018 im ägyptischen Makarius-Kloster in der Region Wadi Natrun begangenen Mord am dortigen Abtbischof Epiphanios schuldig gesprochen wurde. Das Gericht verurteilte hingegen den Mönch Falta'os al-Makari als Mitäter nur zu lebenslanger Haft und hob damit das gegen ihn ausgesprochene Todesurteil auf, das ein Gericht in Damanhur gegen ihn erlassen hatte.<br />Die beiden vorherigen Todesurteile waren am 23. Februar 2019 vom Strafgerichtshof in Damanhur-erlassen worden, und wurden am 24. April 2019 vom ägyptischen Mufti der für Rechtsgutachten auf der Grundlage des Scharia zuständigen Behörden durch dessen „Nihil obstat“ bestätigt. In Ägypten kann ein Todesurteil nur dann als endgültig vollzogen werden, wenn es vom Mufti genehmigt wurde.<br />Das doppelte Todesurteil wurde vom koptisch-orthodoxer Bischof Agathon von Maghagha als "Katastrophe" bezeicchnet, der umgehend dazu aufforderte, für die beiden Verurteilten zu beten, und vorschlug so bald wie möglich Berufung gegen das Urteil einzulegen.<br />Die Ermordung von Bischof Epiphanios schockierte die gesamte koptische Glaubensgemeinschaft, insbesondere dadurch, dass der Mord in einer klösterliche Umgebung stattgefunden hatte. Nach dem, was aus den Ermittlungen hervorgeht, soll es zu Streitigkeiten zwischen dem ermordeten Abt und den beiden Verurteilten wegen wirtschaftlicher Probleme und wegen mehrerer Verstöße gegen die Mönchsregeln durch die beiden Mönche gekommen sein. Einer der beiden Mönche, Wael Saad Tawadros, wurde nach dem Mord im Rahmen eines langen kirchenrechtlichen Prozesses aus dem Orden ausgeschlossen.<br />Während des Prozesses erklärten sich die beiden Angeklagten für unschuldig und zogen auch frühere Schuldbekenntnisse zurück, die, wie sie sagen, durch psychologischen Druck der Ermittlungsstellen gemacht worden waren.<br />In den frühen Morgenstunden des 29. Juli 2018 war die Leiche von Bischof Epiphanios in einer Blutlache in dem von ihm geleiteten Makarios-Kloster gefunden worden. Er war auf dem Weg von seiner Zelle zum Morgengebet vor der Beginn der Sonntagsmesse gewesen . Der 64- Epiphanios wurde in Tanta geboren und hatte Medizin studiert. Er trat 1984 in das Makarios-Kloster ein und wurde 2002 zum Priester geweiht. Als Wissenschaftler und Gelehrter hatte er an der Übersetzung mehrerer Bücher der Bibel vom Griechischen ins Arabische gearbeitet und sich stets um freundschaftliche Beziehungen auch mit Mönchsgemeinschaften anderer christlicher Konfessionen bemüht.<br /> <br /> <br />Fri, 03 Jul 2020 11:56:59 +0200AMERIKA - Venezuela, Kolumbien und Mexiko koordinieren gemeinsam missionarische Arbeit mit älteren Menschen und Krankenhttp://fides.org/de/news/68265-AMERIKA_Venezuela_Kolumbien_und_Mexiko_koordinieren_gemeinsam_missionarische_Arbeit_mit_aelteren_Menschen_und_Krankenhttp://fides.org/de/news/68265-AMERIKA_Venezuela_Kolumbien_und_Mexiko_koordinieren_gemeinsam_missionarische_Arbeit_mit_aelteren_Menschen_und_KrankenCaracas - Am kommenden Mittwoch, dem 8. Juli, werden sich die Vertreter der Missionsgruppen der älteren und kranken Menschen aus Venezuela, Kolumbien und Mexiko im Rahmen einer Viddeokonferenz ihre Arbeit während der der Pandemie und der daraus folgenden Isolation austauschen.<br />Das nationale Netzwerk der Missionsgruppen kranker und älterer Menschen in Kolumbien und die Union der Missionsgruppen krankrer Menschen in Mexiko haben zusammen mit der Missionsgruppe kranker und älterer Menschen in Venezuela vereinbart, während dieser Zeit gemeinsam an ihren missionrischen Projekten für die zweite Hälfte dieses Jahres aufeinander abzustimmmen. Dies geht aus einer Mitteilung der Päpstlichen Missionswerke in Venezuela hervor. Das Ziel sei es, die pastorale Planung der Realität entsprechend gemeinsam zu gestalten.<br />Die Vereinigung AMDEAM feierte kürzlich ihr 35-jähriges Bestehen und veröffentlichte einen Dankesbrief an die Diözesandirektoren der Missionswerke für die Beiträge zu den Jubiläumsfeierlichkeiten. In Lateinamerika hat die pastorale Arbeit mit Kranken mithilfe der Päpstlichen Missionswerke auf diesem Kontinent eine wichtige missionarische Dimension angenommen. In fast allen lateinamerikanischen Ländern wurden missionarische Gruppen für Kranke ins Leben geerufen, die im Rahmen der Tätigkeit der Päpstlichen Missionswerke ihren Beitrag zur Evangelisierung auch während einer Krankheit leisten.<br /> Fri, 03 Jul 2020 11:32:26 +0200AMERIKA/VENEZUELA - Ordentliche Vollversammlung der Bischöfe erörtert aktuelle Lage im Rahmen einer Videokonferenzhttp://fides.org/de/news/68264-AMERIKA_VENEZUELA_Ordentliche_Vollversammlung_der_Bischoefe_eroertert_aktuelle_Lage_im_Rahmen_einer_Videokonferenzhttp://fides.org/de/news/68264-AMERIKA_VENEZUELA_Ordentliche_Vollversammlung_der_Bischoefe_eroertert_aktuelle_Lage_im_Rahmen_einer_VideokonferenzCaracas - Im Rahmen einer Videokonferenz werden die venezolanische Bischöfe unter Berücksichtigung der Präventionsmaßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie vom 7. bis 10. Juli ihre ordentliche Vollversammlung abhalten. Am Dienstag, den 7. Juli, um 9 Uhr morgens, wird die Versammlung mit einer Anbetung des Allerheiligsten Sakraments unter der Leitung des ersten Stellvertretenden Voristzenden der Bischofskonferenz, Bischof Mario Moronta, eröffnet.<br />In seinem Grußwort an die teilnehmendden Bischöfe wird der Voristzende der Bischofskonferenz, Erzbischof José Luis Azuaje Ayala von Maracaibo das nationale und kirchlichen Panoramas präsentieren. Wie immer wird auch der Apostolische Nutius in Venezuela. Erzbischof Mgr. Aldo Giordano, sich in einem Grußwort an die Teilnehmer wenden.<br />Zu den Themen, mit denen sich die Bischöfe befassen, gehören die pastoralen Herausforderungen, mit denen sich die Kirche in Venezuela durch die Covid-19-Pandemie konfrontiert wird, Beratungen über konkreter Maßnahmen gemäß dem von Papst Franziskus angeregten '"Wiederaufbauplan" und die Herausforderungen, die sich aus der Realität Venezuelas heute ergeben. Ebenfalls auf der Tagesordnung steht die Vorbereitung der Seligsprechung des Ehrwürdigen José Gregorio Hernández.<br /> <br /> Fri, 03 Jul 2020 11:19:17 +0200ASIEN/INDIEN - Katholische Gemeinden der Erzdiözese Bombay helfen in Zeiten der Pandemie: „Zeugnis von der christlichen Liebe“http://fides.org/de/news/68262-ASIEN_INDIEN_Katholische_Gemeinden_der_Erzdioezese_Bombay_helfen_in_Zeiten_der_Pandemie_Zeugnis_von_der_christlichen_Liebehttp://fides.org/de/news/68262-ASIEN_INDIEN_Katholische_Gemeinden_der_Erzdioezese_Bombay_helfen_in_Zeiten_der_Pandemie_Zeugnis_von_der_christlichen_LiebeMumbai - Im Rahmen zahlreicher karitativer Initiativen helfen die katholischen Gemeinden der Erzdiözese Bombay, seit Beginn des von der Regierung verhängten Lockdown zur Eindämmung von Covid-19, der bis heute andauert, den Ärmsten, deren Lage sich in Zeiten der Pandemie weiter verschlechtert.<br />Das Programm "Manna on Weels" fahren freiwillige Helfer mit dem Auto in die ärmsten Gebiete und helfen vor Ort. Die Initiative wurde von der Gmeinde des heiligen Joseph im Bezirk Bandra auf den Weg gebracht und von Gemeindemitgliedern unterstüzt, die dazu beitragen, Menschen zu helfen, die in Bandra West an Hunger leiden und auf der Straße leben, darunter zahlreiche Kinder. Auf Initiative eines katholischen Ehepaars und in Zusammenarbeit mit dem Jesuitenpater Gerard Rodricks, wurden am 30. März die ersten 25 Lebensmittelpakete verteilt. Das Programm wuchs schnell untd wird von zahlreichen frewilligen Hilfern und insbesondere von jungen Menschen aus der katholischen Gemeinde aber aus anderen Religionsgemeinschaften unterstützt, die derzeit mit 14 Autos, die täglich 1.850 Pakete mit Lebensmitteln ausliefern. Insgesamt wurden über 40.000 Mahlzeiten verteilt, um den Wanderarbeitnehmern, Obdachlosen und anderen Bedürftigen helfen und dies vor allem dank über 200 Spendern, die einen Beitrag von über 50.000 US-Dollar zur Verfügung gestellt haben.<br />"Die Initiative soll ein Zeugnis von Glauben, Hoffnung und Nächstenliebe geben. Und als wir die Spendenaktion starteten, haben wir uns nicht vorgestellen können, dass viel Geld zusammenkommen würde. Ich denke, diese Initiative wurde von Gott inspiriert. Das Projekt ist ein Zeugnis von Teamarbeit und Dienst, mit Liebe und Barmherzigkeit nach dem Vorbild Christi", so Richard Pereira gegenüber Fides.<br />Mit einer ähnliche Initiative hilft die Pfarrei der Heiligen Drei Könige in Gorai-Culvem Bauern und Fischer in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Die Ortschaften Gorai und Culvem liegen an der Küste des Arabischen Meeres und sind umgeben von Feldern und Bergen, in denen vor allem Bauern und Fischern leben. "Covid-19 hat sich auf die soziale, köperlische und psychische Gesundheit der Menschen ausgewirkt. Am stärksten betroffen sind Wanderarbeiteer, Hausangestellte, Tagelöhner und kleine Fischer. In der Krise hat die Pfarrei der Heiligen Könige diese besondere Bedürfnigkeit erkannt und versucht, eine Antwort zu geben", so der Gemeindepfarrer Edward Jacinto. Freiwillige Helfer der katholischen Gemeinde versorgen hier auch Menschen anderer Glaubensrichtungen, Angehörige indigener Völker, Wanderarbeiter, Witwen und andere bedürftige Menschen in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und anderen Organisationen der Zivilgesellschaft mit Lebensmitteln und Vorräten. Seit über drei Monaten sind rund 80 junge Katholiken, Frauen und Männer, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche in der Region unterwegs und haben dort inzwischen ein effizientes Solidaritätsnetzwerk aufgebaut.<br />"Mehrere Pfarreien, Vereine und Bewegungen der örtlichen Kirche versorgen die Hungrigen mit Mahzeiten", sagte Pfarrer Mario Mendes, Direktor des "Center for Social Action" der Erzdiözese Bombay. "Viele Gruppen und viele katholische Gläubige zeigen echten Mut und großes Mitgefühl. Diese spontane Hilfsbereitschaft, die Tausenden von Menschen zugutekommmt, die sonst vernachlässigt würden, ist einer der schönsten und ermutigendsten Aspekte in dieser Zeit der Pandemie und soziale Distanzierung. Wir haben uns nicht verschlossen, sondern sind auf unsere Mitmenschen zugegangen. Die Liebe Christi überwindet jede Barriere und erreicht jeden Menschen. Dies ist das Zeugnis, das die katholische Kirche in Indien heute gibt", schließt Pfarrer Mendes. <br /> <br /> <br />Fri, 03 Jul 2020 11:07:55 +0200AFRIKA/COTE D’IVOIRE - Covid-19-Pandemie: Katholischer Radiosender muss Programme vorübergehend aussetzenhttp://fides.org/de/news/68263-AFRIKA_COTE_D_IVOIRE_Covid_19_Pandemie_Katholischer_Radiosender_muss_Programme_voruebergehend_aussetzenhttp://fides.org/de/news/68263-AFRIKA_COTE_D_IVOIRE_Covid_19_Pandemie_Katholischer_Radiosender_muss_Programme_voruebergehend_aussetzenAbidjan – Von den Folgen dere Covid-19-Epidemie sind weltweit viele Sektoren betroffen und auch die Einreichtunen der katholischen Kirche in der Elfenbeinküste sind nicht immun gegen wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie, wie im Fall des Katholischen Rundiosenders "Die Stimme des Evangeliums" zeigt.<br />„Die finanzielle Situation des Radios erfordert Entscheidungen. Infolge der vom Staat verlangten Maßnahmen sehen wir uns gezwungen die Arbeit ohne Vergütung auszusetzen", so Pfarrer Augustin Obrou, Exekutivsekretär der bischöflichen Kommission für soziale Medien, am 30. Juni gegenüber den Mitarbeitern des Radios der katholische Kirche in der Elfenbeinküste während eines Treffens in den Räumlichkeiten des Senders. <br />Die rund 30 Mitarbeiter des Radios, sollen Hilfen auf einer Spendenaktion erhalten, zu der die katholischen Gläubigen und Zuhörer der "Stimme des Evangeliums" sowie alle Menschen guten Willens aufgerufen sind. “Ziel ist es, die finanziellen Ressourcen gleichmäßig auf jeden Mitarbeiter zu verteilen ", fügt der Exekutivsekretär der bischöflichen Medienkommission hinzu. <br />Der katholische Radiosender wurde am 2. Februar 2001 auf den Weg gebracht und am 24. Juni 2006 von der Bischofskonferenz der Elfenbeinküste offiziell eingeweiht. Es sendet 24 Stunden am Tag und versteht sich als missionarisches Instrument im Dienste der Evangelisierung und der ganzheitlichen Förderung des Menschen.<br />In der Elfenbeinküste gibt es bisher 9.702 Infizierte, 4.381 Genesene und 68 Menschen starben infolge einer Covid-19-Erkrankung.<br /> Fri, 03 Jul 2020 10:41:22 +0200ASIEN/PHILIPPINEN - Priester der Erzdiözese Manila lehnen neues Antiterrogesetz abhttp://fides.org/de/news/68260-ASIEN_PHILIPPINEN_Priester_der_Erzdioezese_Manila_lehnen_neues_Antiterrogesetz_abhttp://fides.org/de/news/68260-ASIEN_PHILIPPINEN_Priester_der_Erzdioezese_Manila_lehnen_neues_Antiterrogesetz_abManila - Das Antiterrorgesetz enthalte "missverständliche und schädliche" Bestimmungen, die mehr als alles andere Schaden anrichten könnten und schränke durch bestimmte Praktiken die Besteimmungen ein, die die grundlegenden Menschenrechte schützten. Diesen Beobachtungen teilen die Priester der Erzdiözese Manila mit mehrerer zivilgesellschaftlicher Gruppen, die angesichts der möglichen Konsequenzen des neuen Gesetzes Präsident Rodrigo Duterte aufgefordert haben, das Anfang Juni 2020 verabschiedete Antiterrorgesetz nicht zu unterzeichnen.<br />In einer gemeinsamen Erklärung des Klerus von Manila heißt es: "Die Meinungsfreiheit, die Rechte auf Privatsphäre, Eigentum, Freizügigkeit und Gewissen werden mit diesem Gesetzentwurf nicht mehr garantiert, was es hingegen erlaubt sind Spionage und Beschlagnahme von Eigentum sowie Inhaftierung über die gesetzlich zulässige Zeit hinaus". "Diese Gesetzesvorlage”, heißt es weiter, “ verleiht staatlichen Akteuren drakonische Befugnisse, die, wie die Geschichte zeigen wird, fast immer missbraucht werden", auch weil der Gesetzestext "mehrdeutige und weitreichende Bestimmungen" enthält, die willkürliche Auslegungen zulassen .<br />„Selbst legitimer Dissens oder das Recht auf Kritik, die Grundlagen einer gesunden und funktionierenden Demokratie, können fälschlicherweise als Aufforderung zu einer terroristischen Handlung interpretiert werden. Die Umsetzung dieser Maßnahme, um Kritiker zum Schweigen zu bringen, wird dieser Regierung grünes Licht für Ineffizienz und Missbrauch geben", beklagen die Priester.<br />Die Priester von Manila äußern deshalb "ernsthafte Bedenken, wass die Grundlage der moralischen Ordnung, der grundlegenden Menschenrechte und der Lehren des Evangeliums" anbelangt. Der Staat müsse die Sicherheit "im Rahmen der bestehenden demokratischen Prinzipien und Prozesse" gewährleisten, stellen sie fest. „Die Regierung sollte nicht vorgeben, sich für die Unterstützung der nationalen Sicherheit einzusetzen und gleichzeitig die Menschenrechte und bürgerlichen Freiheiten untergraben. Auf diese Weise kommt es zu Regierungsterrorismus gegen das Volk ", heißt es in der Erklärung.<br />Die gegmeinsame Erklärung der Priester der Erzdiözese entspricht der Position des ehemaligen assoziierten Richters des Obersten Gerichtshofs, Antonio Carpio, der versprach, die Verfassungsmäßigkeit des neuen Antiterrorgesetzes in Frage zu stellen, sollte der Präsident es unterzeichnet und damit dessen Inkrafttreten beschließen. In den letzten Tagen hat auch Bischof Jose Colin Bagaforo vom Sekretariat für Soziales der katholischen Bischofskonferenz den Obersten Gerichtshof gebeten, die "Verfassungsmäßigkeit" des Gesetzes zu prüfen, weil "es die Rechte der Bürger gefährdet".<br />Der offenen Krtitik schloss sich auch die Ordensfamilie der Vinzentiner an und katholische Menschenrechtsaktivisten, katholische Politiker, Anwälte, Akademiker, Priester und Ordensleute haben sich gegen das umstrittene neue Antiterrorgesetz ausgesprochen.<br />Der philippinische Kongress verabschiedete am 3. Juni 2020 das so genannte Terrorismusbekämpfungsgesetz mit einer Mehrheit von 173 Stimmen des Parlamenst und 31 Gegenstimmmen sowie 29 Enthaltungen. Mit der Unterschrift von Präsident Duterte wird das Gesetz rechtskräftig: dabei handelt es sich wahrscheinlich nur um eine Formalität, da seine Regierung das Gesetze befürwortet.<br /> <br /><br />Fri, 03 Jul 2020 10:33:01 +0200EUROPA/ITALIEN - Xaverianer Missionare eröffnen Jubiläumsjahr: Dankbarkeit, Gewissnsprüfung und Engagement stehen im Mittelpunkthttp://fides.org/de/news/68257-EUROPA_ITALIEN_Xaverianer_Missionare_eroeffnen_Jubilaeumsjahr_Dankbarkeit_Gewissnspruefung_und_Engagement_stehen_im_Mittelpunkthttp://fides.org/de/news/68257-EUROPA_ITALIEN_Xaverianer_Missionare_eroeffnen_Jubilaeumsjahr_Dankbarkeit_Gewissnspruefung_und_Engagement_stehen_im_MittelpunktParma - Mit einem online übertragenen Gottesdienst unter Vorsitz des Generaloberen, Pater Fernando García, im Heiligtum des heiligen Guido Maria Conforti in Parma, wo sich das Mutterhaus der Xaverianer befindet, wird heute das im Jubiläumsjahr des Instituts des heiligen Franz Xaver Auslandsmissionen gefeiert, dessen Mitglieder als als "Xaverianer Missionare" bekannt sind.<br />Die Leitung des Instituts feiert mit einem Jubiläumsjahr vom 2. Juli 2020 bis zum 2. Juli 2021 die Erinnerung an die endgültige Genehmigung der ersten Statuten und des sogenannten "Testaments" des heiligen Guido Maria Conforti, mit dem er die Nachricht an die "gegenwärtigen und zukünftigen" Missionare weitergab und alle daran erinnerte, dass „wir jetzt vor Gott und seiner Kirche eine Verpflichtung eingehen". Es war der 2. Juli 1921.<br />Das Jubiläumsjahr soll dem hundertjährigen Bestehen der ersten Statuten und des Testaments gewidmet sein und fällt mit dem 125. Jahrestag der Gründung des Instituts zusammen. Das Jubiläum wird von der gesamten Ordensfamilie und allen Zweigen des Instituts der Xaverianer gefeiert. Drei sind dabei die Hauptelemente, die diese Zeit kennzeichnen sollen: „Wir danken Gott für das Geschenk des Xaverianischen Charismas in der Kirche, das an die Geschichte dieser 125 Jahre unseres Lebens als Missionsfamilie erinnert. Wir danken für all das Gute, das die Mitbrüder vor uns getan haben, und für das, was gerade getan wird, auch durch uns. Alles ist eine Gnade! Überprüfen wir also unsere Antwort auf das erhaltene Geschenk. Das Xaverianische Charisma ist klar und präzise: Mission ad gentes und ad extra im globaleren Kontext der einzigen Mission der Kirche. Daher hat es einen besonderen, sehr spezifischen Platz im kirchlichen Leben. Es geht darum, mit den Augen des Glaubens und mit menschlicher Vernunft unsere persönliche Haltung zum xaverischen Charisma zu beurteilen.... Wir sollen in unserer heutigen Spezifität auch heute in der Sendung der Kirche wichtig sein. Dieses Engagement hat auch mit einer echten, angemessenen und dringenden Neupositionierung unserer Missionspräsenz zu tun, insbesondere dort, wo dies erforderlich ist", heißt es in der Einladung zum Jubiläumsjahr.<br /> <br />Thu, 02 Jul 2020 14:18:45 +0200ASIEN/TÜRKEI - Staatsrat legt Verantwortung über die Zukunft der Hagia Sophia in die Hände von Präsident Erdoganhttp://fides.org/de/news/68259-ASIEN_TUeRKEI_Staatsrat_legt_Verantwortung_ueber_die_Zukunft_der_Hagia_Sophia_in_die_Haende_von_Praesident_Erdoganhttp://fides.org/de/news/68259-ASIEN_TUeRKEI_Staatsrat_legt_Verantwortung_ueber_die_Zukunft_der_Hagia_Sophia_in_die_Haende_von_Praesident_ErdoganIstanbul – Der derzeitige Status der Hagia Sophie als Museum, der eine Nutzung für religiöse Zwecke nicht vorsieht, entspricht in vollem Umfang dem derzeitigen Rechtsrahmen, der wiederum auf der Entscheidung der damaligen türkische Regierung aus dem Jahr 1934 beruht, mit der die die antike christliche Basilika in ein Museum umgewandelt wurde, die damals als Moschee benutzt wurde. Dieser Sachverhalt, der den Bestimmungen einer Regierung der Vergangenheit entspricht, kann durch ein Präsidialdekret rechtmäßig geändert werden. Dies betont die Erklärung, die der türkische Staatsrat am heutigen, Donnerstag, 2. Juli, zur möglichen Umwidmung der Hagia Sophie in eine Moschee. Eingeholt wurde das Urteil von politischen Sektoren, die derzeit in der Türkei vorherrschend sind. Die Beratungen des Staatsrates, der gebeten wurde, sich zu dieser heikle Angelegenheit mit starken geopolitischen Auswirkungen zu äußern, dauerten lokale Quellen zufolge weniger als eine halbe Stunde und legt die Verantwortung jede Änderung des aktuellen Status quo und die mögliche Nutzung der Hagia Sophie als Moschee faktisch in die Hände von Präsident Recep Tayyip Erdogan.<br />Die Mitglieder des Staatsrates bestätigten nach ihrer kurzen Sitzung die Gültigkeit früherer Bestimmungeb, mit denen dasselbe Gremium auch die Versuche - wie die 2004 von der sogenannten "Türkischen Union historischer Denkmäler" eingelegten Antrag auf Nutzung des Gebäudes für muslimische Veranstaltungen- abgelehnt hatte. Gleichzeitig hat der Staatsrat anerkannt, dass eine direkte Intervention des türkischen Präsidenten in der kontroversen Frage durch ein Ad-hoc-Dekret den aktuellen Stand der Dinge ändern und die Wiederverwendung als islamische Kultstätte legitimieren kann. Es wird noch einige Tage dauern, bis die Erklärung des türkischen Staatsrates und seine Begründung offiziell veröffentlicht werden.<br />Die antike byzantinische Basilika der Hagia Sophia wurde nach dem Fall Konstantinopels in eine Moschee umgewandelt und 1934 auf Geheiß von Mustafa Kemal Atatürk, dem ersten türkischen Präsidenten und Gründer der modernen Türkei, in ein Museum umgewandelt. In den letzten Jahren, hatten jweils Ende Mai, Tausenden von Menschen den riesigen Platz vor dem Geländes gefüllt, um den Jahrestag der osmanischen Eroberung der Stadt zu feiern und um die Wiedereröffnung als Moschee zu fordern. Der Urteilsspruch des türkischen Staatsrates wird auch als Schlüssel dafür bewertet, um zu verstehen, ob sich in naher Zukunft politischen und sozialen Sektoren in der Türkei durchsetzen können werden, die in jüngster Zeit zunehmend auch von Präsident Recep Tayyip Erdogan unterstützt wurden.<br /> .Thu, 02 Jul 2020 14:01:05 +0200