Fides News - German (Standard)http://fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. ASIEN/IRAN - Ayatollah und Rektor der Universtät Qom schreibt an Papst Franziskus: „Vereint im Dienst an der Menschheit“http://fides.org/de/news/67694-ASIEN_IRAN_Ayatollah_und_Rektor_der_Universtaet_Qom_schreibt_an_Papst_Franziskus_Vereint_im_Dienst_an_der_Menschheithttp://fides.org/de/news/67694-ASIEN_IRAN_Ayatollah_und_Rektor_der_Universtaet_Qom_schreibt_an_Papst_Franziskus_Vereint_im_Dienst_an_der_MenschheitQom – Er danke Papst Franziskus für sein Augenmerk für Arme und Bedürftige in der Zeit der Pandemie und den Vorschlag, die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch mit katholischen Institutionen zu "intensivieren", um "eine Gemeinschaft der Religionen im Dienste der zu Menschheit zu schaffen", so der iranische Ayatollah Alireza Arafi, Rektor der Al Mustafa International University of Qom, im Namen der iranischen Studieneinrichtung, dereb Leiter er ist, und der Professoren dieser angesehenen Gemeinschaft schiitischer Akademiker, in einem Schreiben an den Papst.<br />Das Unglück der Ausbreitung des Coronavirus habe "Leiden für Länder und Nationen verursacht hat", heißt es in dem Scheiben, und das beunruhige auch Gelehrte und Religionsvertreter. Die Religionsgelehrten und ihre Schüler in Qom und im ganzen Iran, so der Ayatollah "rufen Gottes Barmherzigkeit für diejenigen an, die ihr Leben verloren haben und erflehen Heilung für diejenigen, die krank sind", weisen aber auch auf die Bedeutung der Befolgung der Empfehlungen von Experten und Wissenschaftlern hin.<br />"Nach der Logik geoffenbarten Religionen" heißt es in dem Schreiben weiter, "sind Naturkatastrophen Alarmzeichen, die die Menschheit auf die Probe stellen", und Gelegenheit „den eigenen Ursprung und die Möglichkeit der Auferstehung zu vertiefen", was auch einen fruchtbaren Geist der Empathie und Hingabe entstehen lassen könne. Eine korrekte Herangehensweise an solche Krisen, so der iranische Ayatollah, “muss falsche Widersprüche zwischen Wissenschaft und Religion vermeiden und den Verantwortungsträgern die notwendige Sorge um den sozialen Zusammenhalt vermitteln“.<br /> Religiöse Anführer und Theologen, stellt der hohe schiitische Religionsvertreter fest, hätten die zusätzliche Verantwortung, die Grundlagen ihres Glaubens zu stärken, "die Gesellschaft vor Verunreinigungen zu schützen, die ewige Stärke des allmächtigen Gottes im Auge zu behalten, uns das Gebet und das Flehen zu Gott zu fördern", um auch anderen aktuelle Krisen wie "Ungerechtigkeit, Diskriminierung, unmenschlichen Sanktionen, Umweltprobleme, Krieg, Terrorismus und die Produktion von Massenvernichtungsinstrumenten "gemeinsam zu begegnen.<br />Ayatollah Alireza Arafi betont, er sei stolz darauf, dass im Iran "in diesen Tagen unbeschreibliche Manifestationen von Solidarität und freiwilliger Mobilisierung stattgefunden haben", die Regierungsinstitutionen und Menschen aller religiösen Gruppen vereint gesehen haben und in deren Rahmen Krankenpfleger, Ärzte, Studenten, akademische Eliten und viele junge Menschen in der an vorderster Front "unter der Leitung der obersten Führer der Islamischen Revolution" aktiv werden. Abschließend betont er , dass seine Studieneinrichtung und seine Professoren, Wissenschaftler und Studenten bereit sind, in den wissenschaftlichen, kulturellen Austausch der Erfahrungen im Zeichen der gegenseitigen Unterstützung zu intensivieren und „ein neues Kapitel der Zusammenarbeit aufzuschlagenin, insbesondere mit der Welt katholischer Institutionen", um eine Gemeinschaft der Religiobeb „im Dienste der Menschheit” zu fördern.<br /> . <br />Sat, 04 Apr 2020 13:57:11 +0200NEWS ANALYSIS/OMNIS TERRA - Sind christliche Gemeinden nicht auf das Conronavirus vorbereitet?http://fides.org/de/news/67695-NEWS_ANALYSIS_OMNIS_TERRA_Sind_christliche_Gemeinden_nicht_auf_das_Conronavirus_vorbereitethttp://fides.org/de/news/67695-NEWS_ANALYSIS_OMNIS_TERRA_Sind_christliche_Gemeinden_nicht_auf_das_Conronavirus_vorbereitet"Das Coronavirus hat Christen auf den verschiedenen Kontinenten oft unvorbereitet getroffen, wo sie sich mit Problemen und Konflikten unterschiedlichster Art konfrontiert sehen und von den Regierenden oft mit Halbwahrheiten, oder unwahren und instrumentalisierten Fakten abgespeist werden. Wir sind wie Kinder geworden, von den Wellen hin- und hergerissen und vom Wind getrieben. In dieser Krise führt die sogenannte soziale Distanzierung aber auch zu einer Rückkehr zu vergessenen Werten: Einkehr, Alleinsein, Stille, Meditation und Gebet", so der Salesianerpater und emeritierte Erzbischof Thomas Menamparampil von Guwahati im Nordosten Indiens und ehemaliger Leiter des Evangelisierungsbüros der Föderation der asiatischen Bischofskonferenzen in einem Beitrag für Fides, den wir bei Omnis Terra veröffentlichen ntinua).<br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://omnisterra.fides.org/articles/view/137">mehr bei Omnis Terra</a>Sat, 04 Apr 2020 13:33:40 +0200AFRIKA/ZENTRALAFRIKANISCHE REPUBLIK - Missionar: "Wir setzen im Kampf gegen das Virus auch die Waffen des Gebets, der Nächstenliebe und der Hoffnung ein“http://fides.org/de/news/67689-AFRIKA_ZENTRALAFRIKANISCHE_REPUBLIK_Missionar_Wir_setzen_im_Kampf_gegen_das_Virus_auch_die_Waffen_des_Gebets_der_Naechstenliebe_und_der_Hoffnung_einhttp://fides.org/de/news/67689-AFRIKA_ZENTRALAFRIKANISCHE_REPUBLIK_Missionar_Wir_setzen_im_Kampf_gegen_das_Virus_auch_die_Waffen_des_Gebets_der_Naechstenliebe_und_der_Hoffnung_einBozoum - Die Covid-19-Pandemie ist auch in der Zentralafrikanischen Republik angekommen. Offiziell gibt es acht Inektionsfälle, aber es wird befürchtet, dass es eine hohe Dunkelziffer gibt und das Virus weiter verbreitet sein könnte. "Letzte Woche”, so Aurelio Gazzera, Missionar des Karmeliterordens in Bozoum, “kündigte der Präsident der Republik die ersten Maßnahmen an . Wir haben uns angepasst. Am Sonntag haben wir die Anzahl der Anwesenden bei der heilien Messe begrenzt und es ist uns gelungen, den Gottesdienst um 8.30 Uhr in unserem Community-Radios zu übertragen."<br />Er hat beschlossen, die Verantwortlichen von zehn Pfarreien zu besuchen und ihnen persönlich zu erklären, wie sie mit der möglichen Epidemie umgehen sollen. "In jeder Gemeinde”, so der Missionar, “hatten wir ein Treffen , bei dem ich zuerst die Krankheit erklärte und die Verantwortlichen einlud, dieses Problem ernst zu nehmen. Zudem organisierten wir uns als Pfarrgemeinden und als Caritas im Rahmen von Hilfsprogrammen, um Hilfe und Nahrung für die Schwächsten zu gewährleisten."<br />Die Pfarrgemeinden begrüßten die Initiative. "Trotz der Angst „so der Karmeliter weiter, „besteht der Wunsch eine konkrete Antwort auf das Virus geben zu können. Leider wird es nicht einfach sein, das Virus aufzuhalten. Die Menschen hier leben außerhalb des Hauses. Um sich das Nötigste zu besorgen, was sie brauchen, muss die Familie muss hinausgehen. Nur so ist es möglich, Arbeit zu finden und Lebensmittel zu verkaufen oder zu kaufen. Obwohl die Zahl der Infektionen in Kamerun rapide zunimmt, fahrentrotz Reisebeschränkungen weiterhin Busse regelmäßig von Bangui an die kamerunische Grenze und zurück und so wird die Ausbreitung der Krankheit begünstigt".<br /> Pater Aurelio brauchte vier Tage, um den 700 km langen Weg auf unebenen Straßen zurück zu legen. "Es war eine anstrengende Reise”, so der Missionar abschließend, „aber es war eine große Freude, Pfarrer, Ordensleute und Laien zu begegnen, die sich vor allem um andere kümmern. Junge und manchmal ältere Ordensleute, die sich nicht um sich selbst sorgen oder die Ausreise in Betracht ziehen, sondern alle sehr besorgt darüber sind, was passieren könnte, wenn sich das Virus in Zentralafrika festsetzt. Und alle sind entschlossen, das Virus mit den wenigen verfügbaren Waffen herauszufordern: Gebet, Nächstenliebe und Hoffnung." .<br />In der Zentralafrikanischen Republik herrscht seit sieben Jahren Bürgerkrieg. Trotz eines Friedensabkommens, kommt es weiterhin zu Gewalt und infolge zu politischer Instabilität.<br /> Sat, 04 Apr 2020 13:19:45 +0200ASIEN/PHILIPPINEN - Drogenkrieg und Pandemie: „Wir sehen uns mit einem doppelten Krieg konfrontiert“http://fides.org/de/news/67690-ASIEN_PHILIPPINEN_Drogenkrieg_und_Pandemie_Wir_sehen_uns_mit_einem_doppelten_Krieg_konfrontierthttp://fides.org/de/news/67690-ASIEN_PHILIPPINEN_Drogenkrieg_und_Pandemie_Wir_sehen_uns_mit_einem_doppelten_Krieg_konfrontiertManila - Der Kampf gegen die Covid-19-Pandemie hat den "Drogenkrieg" auf den Philippinen nicht gebremst. "Derzeit sieht sich das Land mit einem doppelten Krieg konfrontiert: Der eine ist der Krieg gegen Drogen und der andere gegen das Coronavirus", so die Katholikin Catherine Guzman aus der Diözese Cubao in der Nähe von Manila, gegenüber Fides. "Wir hatten gehofft, dass der Krieg gegen Drogen mit den Bemühungen, die Pandemie zu stoppen, zu Ende gehen würde, aber das passiert leider nicht", stellt sie fest.<br />Seit 2016 hat Präsident Rodrigo Duterte eine Anti-Drogen-Politik auf den Weg gebracht, in deren Rahmen er gegen angebliche Kriminellen und Drogenabhängige vorgehen will. Die Maßnahmen richten sich sich häufig gegen die ärmsten Regionen der Philippinen, insbesondere gegen Menschen, die in riesigen Slums leben. Bisher wurden von der Polizei offiziell 6.600 Menschen getötet, doch rund 30.000 Menschen wurden Opfer die von nicht genau identifizierten "Vigilantes“-Trupps und bewaffneten Männern, die die Menschen oft willkürlich hinrichten.<br /> Trotz der Pandemie setzt die Regierung ihren "Krieg gegen Drogen" fort, und das Augenmerk der Polizei hat sich auch auf andere Gebiete des Landes und andere Ziele verlagert.<br />Seit Beginn der Corona-Pandemie starben auf den Philippinen bereits 144 Menschen bei 3.100 positiv getesteteb Infektionsfällen, so dass die Regierung eine Blockade der gesamten Insel Luzon mit 57 Millionen Menschen verhängt hat. Provinz- und Gemeindebehörden brachten ähnliche Maßnahmen in ihren eigenen Gemeinden auf den Weg und stellten praktisch das gesamte Land mit 104 Millionen Einwohnern unter Quarantäne.<br />Am 1. April befahl Rodrigo Duterte der Polizei und dem Militär, Menschen zu erschießen, die die Blockade der Nation nicht respektieren. „Wir sind sehr besorgt und schockiert über diesen Befehl. Wir führen jeden Tag einen doppelten Kampf: mit der Pandemie oder mit den Morden des Drogenkriegs", sagt der 23-jährige Sebastian Cruz, der in einem Slum in Manila lebt, wo die Menschen gezwungen sind, das Haus zu verlassen, um sich Essen zu besorgen, gegenüber Fides.<br />Unterdessen fordern Menschenrechtsgruppen die sofortige Einstellung der Polizeieinsätze und warnen vor weiteren Misshandlungen während der nationalen Gesundheitskrise. "Es ist paradox, dass es zu willkürlichen Morden kommt, während sich das Land darum bemüht, Leben vor dem tödlichen Coronavirus zu retten", so Carlos Conde von der NGO "Human Rights Watch" auf den Philippinen. Paulin Romer, Sozialarbeiterin, wünscht sich hingegen dass "der nationale Gesundheitsnotstand zum Ende des sogenannten Anti-Drogen-Kreuzzugs führen wird" und dass "die Kultur der Straflosigkeit aufhören wird, die Polizisten freie Hand gibt Menschen zu töten, ohne das dies Konsequenzen hat." Doch die Blockade habe "die soziale Ungleichheit im Land verschärft und zu weiteren Verletzungen der Würde und der Rechte der Menschen geführt".<br /> Sat, 04 Apr 2020 12:52:07 +0200ASIEN/PHILIPPINEN - Apostolischer Vikar von Jolo ernannthttp://fides.org/de/news/67693-ASIEN_PHILIPPINEN_Apostolischer_Vikar_von_Jolo_ernannthttp://fides.org/de/news/67693-ASIEN_PHILIPPINEN_Apostolischer_Vikar_von_Jolo_ernanntVatikanstadt - Papst Franziskus hat den bisherigen Provinzial der Oblaten von der Makellosen Jungfrau Maria auf den Philippinen Pater Charlie M. Inzon, O.M.I., zum neuen Apostolischen Vikar von Jolo ernannt.<br /> <br />Sat, 04 Apr 2020 12:31:45 +0200VATIKAN - Covid-19: Caritas Internationalis bittet um besonderes Augenmerk für Arme, Migranten und Menschen in Kriegsgebietenhttp://fides.org/de/news/67688-VATIKAN_Covid_19_Caritas_Internationalis_bittet_um_besonderes_Augenmerk_fuer_Arme_Migranten_und_Menschen_in_Kriegsgebietenhttp://fides.org/de/news/67688-VATIKAN_Covid_19_Caritas_Internationalis_bittet_um_besonderes_Augenmerk_fuer_Arme_Migranten_und_Menschen_in_KriegsgebietenVatikanstadt – "Wir dürfen den Süden der Welt mit seinen Migranten und Flüchtlingen nicht vergessen, sondern müssen weiterhin all jenen Ländern helfen, die von Krieg und Armut betroffen sind", so Caritas Internationalis in einem Appell an die Regierungen mit Blick auf die Covid-19-Pandemie an. "Jeder der 165 nationalen Caritasverbände hat Projekte und Maßnahmen zur Unterstützung der von der Pandemie betroffenen Bevölkerung oder zur Bekämpfung des Vordringens des Virus in Ländern initiiert, in denen es noch nicht weit verbreitet ist", so Aloysius John, Generalsekretär, von Caritas Internationalis bei einer Video-Konferenz am gestrigen 3. April 2020.<br />Zu den Prioritäten der Caritas, so der Generalsekretär gehöre vor allem die Förderung eines Bewusstsein unter der Weltbevölkerung und die Begleitung der am stärksten gefährdeten Gruppen. „Jeder”, bemerkte er, “hat das Recht, die richtige Empfehlungen zu erhalten, um eine Infektion zu vermeiden. Wir dürfen die armen Länder nicht aus den Augen verlieren, die wehrloser sein könnten und deshalb umso mehr eine globale Solidarität brauchen. In Gebieten wie Syrien, Südsudan und Afrika im Allgemeinen könnte die Epidemie zu einer humanitären Katastrophe führen. Die Situation der Gesundheitssysteme in diesen Regionen ist fragil, unsere Abteilungen für Nothilfe ist mobilisiert. Wir arbeiten mit dem Heiligen Stuhl zusammen, um herauszufinden, welche Bedürfnisse bestehen und wie wir am besten helfen können. Die verschiedenen Caritasverbände des Kontinents arbeiten dabei mit den örtlichen Bischofskonferenzen zusammen."<br />"Insbesondere ist die Caritas in ganz Afrika sehr aktiv, um das Bewusstsein dafür zu schärfen und sicherzustellen dass Informationen auch in die entlegensten Dörfer gelangen. Allein dadurch können wir die Ausbreitung von Infektionen verhindern", so Suzanna Tkalec, Leiterin der Abteilung für humanitäre Nothilfe bei Caritas Internationalis. In Ruanda beispielsweise hat die Caritas bereits vor Auftreten des ersten Covid-19- Falls damit begonnen, eine Aufklärungskampagne über Diözesanradios zu starten, während die kenianische Caritas Ärzte und Krankenschwestern rekrutiert, die neu eingestellt werden sollen, um die Situation zu bewältigen, sollte sie außer Kontrolle geraten.<br />“Die Bedürfnisse werden immens sei”, so Aloysius John “die Gesundheitssysteme müssen gestärkt werden, wir müssen wirklich proaktiv arbeiten und die Hilfsprogramme müssen auf dem neuesten Stand sein. Wir sind alle im Kampf gegen einen gemeinsamen Feind vereint. Ich hoffe, dass das beispiellose Leiden, das wir in Europa erleben und das uns überrascht hat, uns helfen wird, vereinter zu sein”. “Es ist sehr wichtig” - fügte er hinzu, “was Papst Franziskus sagte, dass wir heute alle vereint sind, dass es nicht „wir“ und „sie“ gibt, sondern dass wir eine einzige Menschheitsfamilie sind. Das menschliche Leiden sollte uns vereinen, und als Kirche müssen wir eine besondere Rolle spielen. Ich glaube, dass ein Gefühl der Solidarität uns vereinen wird ".<br /> In einem Überblick über einige der am stärksten betroffenen Krisengebiete, nannte der Generalsekretär auch Italien, wo Caritas trotz der dramatischen Situation weiterhin Kantinen, Schlafsäle für Obdachlose und Hilfe für ältere Menschen und eine Telefonhotline anbietet. In Spanien und den USA, den beiden anderen Ländern, die derzeit am stärksten betroffen sind, ist der jeweilige Caritasverband in Zusammenarbeit mit anderen lokalen gemeinnützigen Organisationen rund um die Uhr aktiv. In Venezuela verschärft die Ausbreitung des Virus eine bereits katastrophale wirtschaftliche Situation. Freiwillige Helfer verteilen auch an Menschen in häuslicher Quarantäne Nahrungsmittelhilfe und Kits für die persönliche Hygiene verteilt. In Indien, wo die Pandemie gerade erst beginnt, aber bereits Hunderte infiziert sind, hat die Caritas mehr als 72.000 Flaschen Desinfektionsmittel, über 400.000 Masken und 64.000 Kits für die persönliche Hygiene bereit gestellet. Der Generalsekretär betonte auch das ernsthafte Risiko für eine so große Bevölkerung, an Hunger und Durst zu sterben. Auf den Philippinen wurden spezielle "Hilfsstationen" geschaffen, oft in den Pfarreien, in denen die Nahrungsmittelhilfen an die Ärmsten verteilt werden. In Ecuador, wo die Verbreitung des Coronavirus mittlerweile weit verbreitet ist, betreut der lokale Caritasverband bereits fast zweitausend Menschen, darunter etwa tausend Kindern und Jugendliche.<br />Der Generalsekretär bittet, die am stärksten gefährdeten Personen in aller Welt nicht zu vergessen. Insbesondere Migranten, Flüchtlinge und Asylsuchende wie die Rohingya-Bevölkerung in Bangladesch sind aufgrund ihrer Lebensbedingungen besonders von Ansteckung bedroht. Er forderte deshalb auch die lokalen Behörden auf, ihnen unabhängig von ihrem rechtlichen Status den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen zu garantieren.<br />Aloysius John erinnerte daran, dass die Organisation im Einklang mit Papst Franziskus und Kardinal Luis Antonio Tagle, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, der auch Präsident von Caritas Internationalis ist, eine globale Waffenruhe fordert und um die Streichung der öffentlichen Schulden der Entwicklungsländer und die Aufhebung der Sanktionen in Syrien, Libyen, Jemen und Iran bittet. "Die Zukunft wird nicht wie die Vergangenheit sein, und deshalb müssen wir uns auch darauf vorbereiten, den Menschen zu helfen, zum normalen Leben zurückzukehren, indem wir starke Bezugspunkte angeben", so Aloysius John über die Zeit nach der Krise.<br />Abschließend teilte der Generalsekretär von Caritas Internationalis mit, dass er am heuitigen Samstag, den 4. April 2020, von Papst Franziskus empfangen wird, "um ihm zu erklären, was wir im Namen der Sendung der Kirche zur Unterstützung der verschiedenen Ortskirchen tun. Der Papst hat bereits der italienischen Caritas geholfen, aber auch Mittel für China bereit gestellt. Wir werden ihn nicht nur informieren, sondern ihn auch fragen, wie wir diese Mission fortsetzen können, wie wir die Solidarität des Papstes insbesondere im Süden der Welt und Afrika bezeugen kann, wo es einen enormen Bedarf geben wird, sollte sich das Coronavirus ausbreiten."<br /> Sat, 04 Apr 2020 12:26:14 +0200ASIEN/TÜRKEI - Corona-Pandemie: Stiftungen der religiösen Minderheiten schließen sich der Spendenkampagne von Präsident Erdogan anhttp://fides.org/de/news/67687-ASIEN_TUeRKEI_Corona_Pandemie_Stiftungen_der_religioesen_Minderheiten_schliessen_sich_der_Spendenkampagne_von_Praesident_Erdogan_anhttp://fides.org/de/news/67687-ASIEN_TUeRKEI_Corona_Pandemie_Stiftungen_der_religioesen_Minderheiten_schliessen_sich_der_Spendenkampagne_von_Praesident_Erdogan_anAnkara – Die Stiftungen der religiösen Minderheiten in der Türkei wollen sich sich der vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan auf den Weg gebrahchten "Nationale Solidaritätskampagne" anschließen und Spenden für die zur Bekämpfung der Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie in der Türkei sammeln. Moris Levi von der jüdidischen Gemeinde in der Türkei, der die Stiftung der religiösen Minderheiten in der Versammlung der türkischen Stiftungen vertritt, erklärte gegenüber türkischen Medien, dass die ihm vertretenen Stiftungen ausnahmslos bereits Schritte unternommen haben, um schnell auf die Bitte des türkischen Präsidenten nach konkreter Solidarität zu reagieren. Der Oberrabbiner der jüdischen Gemeinde in der Türkei Isaak Haleva hat unterdessen bereits angekündigt, dass er der Spendenkampagne umgerechnet fünf Monate seines persönlichen Gehalts zur Verfügung stellen wird.<br /> Am vergangenen 30. März startete Erdogan eine "Nationale Solidaritätskampagne" zur Bekämpfung des neuen Coronavirus, die die "Selbstversorgung" der Türkei in diesem Kampf ermöglichen soll. Erdogan eröffnete die Spendensammlung mit der Ankündigung, dass er sieben Monate seines persönlichen Gehalts für die Kampagne gespendet habe, und unterstrich, dass die Initiative vor allem diejenigen unterstützen soll, die im täglichen Leben auf besondere Schwierigkeiten stoßen, angefangen bei Arbeitern, die ihre Löhne verlieren. Mitglieder der Regierung beteiligten sich ebenfalls mit einer Gesamtspende von 5,2 Millionen türkischen Lira an der Kampagne.<br />Die von Erdogan ins Leben gerufene Spendenkampagne wurde von Vertretern der Opposition scharf kritisiert. Meral Akşener, Gründer der Iyi-Partei, forderte den türkischen Präsidenten, auch das ihm vom Emir von Katar geschenkte Flugzeug für die Kampagne zu spenden.<br />In der Türkei gibt es rund 170 Stiftungen von ethnischen und religiösen Minderheiten, dazu gehören auch die jüdische und armenischen, griechischen, assyrischen, syrischen, chaldäischen, bulgarischen und georgischen Christen. <br /> Fri, 03 Apr 2020 14:15:04 +0200AFRIKA/COTE D’IVOIRE - Corona-Pandemie: Vorsitzender der Bischofskonferenz bittet um „globale Solidarität“http://fides.org/de/news/67686-AFRIKA_COTE_D_IVOIRE_Corona_Pandemie_Vorsitzender_der_Bischofskonferenz_bittet_um_globale_Solidaritaethttp://fides.org/de/news/67686-AFRIKA_COTE_D_IVOIRE_Corona_Pandemie_Vorsitzender_der_Bischofskonferenz_bittet_um_globale_SolidaritaetAbidjan – „Liebe Brüder und Schwestern, die Pandemie aufgrund des Coronavirus konfrontiert den Menschen mit seiner Zerbrechlichkeit; Aber dann hilft uns der Gedanke an Gott, den der Apostel Paulus zum Ausdruck so formulierte: Nächstenliebe vergeht nicht", so Bischof Ignace Dogbo Bessi von Katiola, Apostolischer Administrator von Korhogo und Vorsitzender der Bischofskonferenz der Elfenbeinküste. In seiner Botschaft appelliert er an die universelle Solidarität angesichts der Ausbreitung des Coronavirus, das in Tausenden von Familien Trauer und Schmerz verursacht und die Weltwirtschaft stark beeinträchtigt.<br />Laut dem Bischof von Katiola kann das Unglück, das die ganze Welt betrifft, nur überwunden werden, "wenn der Kampf im Zeichen universeller Nächstenliebe geführt wird", was Ehrlichkeit und Transparenz von allen bei der Verteilung der für den Kampf gegen das Coronavirus bereitgestellten Mittel erfordert.<br />Niemand dürfe in einem solchen Kontext denken "Das Unglück ist das Glück des anderen ", sondern es müsse gelten „Wenn ein Glied des Körpers leidet, leiden alle anderen Glieder“ ", unterstreicht Msgr. Bessi. "Wenn wir mit denen leiden, die an dieser Pandemie leiden, wenn wir mit denen im Unglück solidarisch sind, dürfen wir die Situation nicht nutzen, um Geschäfte zu machen und reich zu werden".<br /> Seinen Aufruf zur globalen Solidarität beendet Bischof Bessi mit der Bitte um das gemeinsame Gebet, damit “Welt ihren Weg künftig mit viel mehr Hoffnung auf Einheit und Nächstenliebe ohne Diskriminierung fortsetzen wird”.<br /> <br />Fri, 03 Apr 2020 13:57:19 +0200AFRIKA/SÜDAFRIKA - Corona-Epideme: „In den Slums besteht Explosionsgefahr“http://fides.org/de/news/67685-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Corona_Epideme_In_den_Slums_besteht_Explosionsgefahrhttp://fides.org/de/news/67685-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Corona_Epideme_In_den_Slums_besteht_ExplosionsgefahrPretoria - Die bisher bestätigten Covid 19-Fälle sind etwas mehr als tausend und die Toten können an einer Hand gezählt werden, aber in Südafrika ist die Pandemie trotzdem besonders beängstigend. "Das Virus”, so Pater Pablo Velasquez von den Scalabrini Missionaren in Johannesburg “ist sehr besorgniserregend. Erschreckend ist vor allem die Ausbreitung der Epidemie, aber auch die möglichen soziale Folgen der Quarantäne".<br />Die Dekrete des südafrikanischen Präsident Cyril Ramaphosa sehen die Aussetzung der wirtschaftlichen Aktivitäten und eine Ausgangssperre vor. Für die Mittelschicht und die reichere Klasse ist dies kein Problem. "Die wohlhabenden Bevölkerungsgruppen”, so Pater Pablo weiter,”verfügen über wirtschaftliche Ressourcen und Beschäftigungsgarantien, die sie schützen und ihnen helfen, die Richtlinien einzuhalten. Dies gilt aber nicht für die ärmsten Bevölkerungsgruppen."<br />Die Slumbewohner südafrikanischer Großstädte leben von kleinen Geschäften oder arbeiten als Haushaltshilfen oder ähnliches und sie haben keinen Schutz. "Für sie“, fährt Pater Pablo fort, “bedeutet Arbeitstage zu verlieren, dass sie nichts verdienen und daher kein Einkommen haben, um Lebensmittel für die Familie zu kaufen. Deshalb wurden die Maßnahmen in den Townships nicht mit Begeisterung aufgenommen." Zudem begünstigt das enge Zusammenleben vieler Menschen die Verbreitung des Virus.<br />Besonders dramatisch ist der Zustand der Zuwanderer, die 7,5% der Bevölkerung ausmachen. "In dieser Zeit der Ausgangssperre“, so Pater Filippo Ferraro, ein Scalabrini Missionar aus Kapstadt, “haben Migranten Schwierigkeiten, die Aufenthaltserlaubnis zu erneuern, und riskieren daher, in der Illegalität zu enden. Darüber hinaus können sie nicht arbeiten und haben daher kein Geld für den Kauf von Lebensmitteln".<br />Während die Polizei durch die Wohnviertel patrouillierte, wurden Soldaten in Kriegsausrüstung in die großen Slums geschickt. "Das Schließen eines Slums”, so Pater Filippo, “ist wie das Schließen eines kochenden Kessels: es besteht Explosionsgefahr."<br />Vor diesem Hintergrund ist auch das Gesundheitssystem nicht in der Lage eine Epidemie zu bewältigen. "Das südafrikanische Gesundheitsystem” so Pater Filippo abschließend, „ähnelt dem amerikanischen, bei dem die beste Versorgung nur denjenigen garantiert wird, die es sich wirtschaftlich leisten können. Daher ist der größte Teil der armen Bevölkerung gezwungen, sich an die wenigen öffentlichen Strukturen zu wenden. Aber diese sind bereits überlastet. Das Risiko besteht darin, dass es nicht genügend Einrichtungen gibt, um die Ausbreitung des Virus zu bewältigen."<br /> <br />Fri, 03 Apr 2020 13:44:10 +0200OZEANIEN/AUSTRALIEN - Corona-Epidemie: Katholische Aborigines sollen sich auf die Botschaft von Johannes Paul II. besinnenhttp://fides.org/de/news/67682-OZEANIEN_AUSTRALIEN_Corona_Epidemie_Katholische_Aborigines_sollen_sich_auf_die_Botschaft_von_Johannes_Paul_II_besinnenhttp://fides.org/de/news/67682-OZEANIEN_AUSTRALIEN_Corona_Epidemie_Katholische_Aborigines_sollen_sich_auf_die_Botschaft_von_Johannes_Paul_II_besinnenSydney - Während der Zeit der sozialen Isolation zur Eindämmung des Coronavirus, solle man sich von den Worten inspirieren zu lassen, die Papst Johannes Paul II. 1986 an die Aborigines und die Inselbewohner der Meeresenge von Torres richtete, denn "seine damalige Botschaft klang revolutionär, aber unter den gegenwärtigen Umständen gibt sie uns Hoffnung und Kraft und das Bewusstsein, als vereinte Nation gegen eine gemeinsame Bedrohung vorzugehen, so der katholische Rat der australischen Aborigines und Inselbewohner der Meeresenge von Torres in einem Appell an seine Mitgloieder .<br />In seiner Botschaft von 1986 lud Papst Johannes Paul II. die katholischen Aborigines zu einer Haltung der "Versöhnung" ein, um ihren Beitrag zum Wachstum der Nation zu leisten: "Nur so können unter allen Brüdern und Schwestern dieses großen Landes den besten Beitrag leisten. Ihr seid ein Teil von Australien und Australien ist ein Teil von euch. Auch die Kirche in Australien wird nicht die von Jesus gewünschte Kirche sein, so lange ihr nicht euren Beitrag leistet und solange dieser Beitrag von anderen nicht mit Freude aufgenommen wird“. Ein solcher Beitrag, so Papst Johannes Paul sei vom Heiligen Geist gepräft: "Während dieser ganzen Zeit war der Geist Gottes bei euch. Euer "Träumen" ist eure Art, das Geheimnis des Geistes Gottes in euch selbst und in der Schöpfung zu berühren. Ihr müsst euch weiterhin bemühen, Gott zu begegnen, und diese Haltung in eurem Leben beibehalten. "<br /> Während der Corona-Krise verteilt der katholische Rat der australischen Aborigines Hilfen an die Bedürftigsten: es werden unter anderem Pakete mit persönlichen Gegenständen für Krankenhausaufenthalte bereit gestellt. Übere eine "Mailinglist" werden aktuelle und nützliche Informationen zur Verbreitung Covid-19 bereitstellt. „Wir versuchen, unsere Gemeinden zu unterstützen, indem wir nützliche Informationen zur Bewältigung dieser Krise austauschen. Wir sind zwar keine erfahrenen Ärzte, aber wir empfehlen jedem, die Richtlinien der Regierung und der medizinischen Behörden zu befolgen. Wir für unseren Teil beten, dass alle unsere Gemeinden in Sicherheit sind und unsere Gebetsanliegen gelten Priester, Familien und Gemeinschaften sind in dieser schwierigen und herausfordernden Zeit."<br /> Der katholische Rat der Aborigines und Inselbewohner der Meeresenge von Torres ist ein Beratungsgremium der australischen Bischöfe in Fragen der Pastoral unter den Ureinwohnern des Landes, unter denen sich über 130.000 zum katholischen Glauben bekennen. Zu den Aktivitäten im Zuständigkeitsbereich des Rates gehören die Seelsorge, die wohltätige Unterstützung der Armen und die Unterstützung von Kranken und Gefangenen.<br /> Fri, 03 Apr 2020 13:26:42 +0200AMERIKA/ECUADOR - Bischöf appellieren an Behörden: “Wir müssen Einheit und Solidarität zeigen“http://fides.org/de/news/67681-AMERIKA_ECUADOR_Bischoef_appellieren_an_Behoerden_Wir_muessen_Einheit_und_Solidaritaet_zeigenhttp://fides.org/de/news/67681-AMERIKA_ECUADOR_Bischoef_appellieren_an_Behoerden_Wir_muessen_Einheit_und_Solidaritaet_zeigenQuito – "Die Familien Ecuadors erleben aufgrund der Verbreitung der Covid-19-Pandemie in unserem Land Momente der Not, des Schmerzes und der Unsicherheit ..., eine Situation, die von uns allen dringend und angemessen beachtet werden muss", so der Vorstand der Bischofskonferenz von Ecuador.<br />In Ecuador wurden 2.758 Infektionen mit 98 Todesfällen bei einer Bevölkerung von 16 Millionen Einwohnern registriert. Viele Menschen sterben zu Hause und aus Angst vor einer Ansgeckung ist niemand bereit, die Leichen entgegenzunehmen.<br />In iher Verlautbarung fordern die Bischöfe die Zivilbehärden auf, “Einheit und Solidarität zu fördern und mit konkreten Maßnahmen auf die Bedürfnisse des Volkes einzugehen, das das Leben liebt“. Von Parteien, Bewegungen, sozialen und wirtschaftlichen Organisationen fordern die Bischöfe "im Namen Gottes und unseres durch die Auswirkungen von Covid-19 Not leidenden Volkes, die Konfrontation einzustellen und Eigeninteressen außer Acht lassen"."Der politische Waffenstillstand ist unabdingbar und die nationale Einheit ist unbedingt notwendig." Schließlich müsse die nationale Regierung alles Notwendige wie Infrastrukturen, Medikamente und medizinisches Personal bereitstellen, "um den Erfordernissen der von Covid 19 infizierten Menschen unverzüglich und effizient zu entsprechen".<br />Am Ende laden die Bischöf dazu ein, auf Jesus Christus zu schauen, "der in jedem mit dem Coronavirus infizierten Menschen sein Martyrium und sein Kreuz erleidet und den Weg zum Leben und zur Auferstehung ebnet". Man solle "diese Krise gemeinsam so angehen, dass der Wunsch Jesu, dass "alle eins sind" , hier und jetzt verwirklicht wird". Die Bischöfe schließen ihre Verlautbarung mit dem Gebet zu Maria, “unsere schmerzhafte Mutter“, damit sie „Fürsprache bei ihrem geliebten Sohn einlegen möge, für unsere liebe ecuadorianische Heimat und für alle Länder der Welt".<br /> Fri, 03 Apr 2020 12:57:03 +0200ASIEN/CHINA- Chinesische Hilfslieferungen an den Vatikan und offener Brief der Katholiken an den Papst: „Passen Sie gut auf sich auf!“http://fides.org/de/news/67680-ASIEN_CHINA_Chinesische_Hilfslieferungen_an_den_Vatikan_und_offener_Brief_der_Katholiken_an_den_Papst_Passen_Sie_gut_auf_sich_aufhttp://fides.org/de/news/67680-ASIEN_CHINA_Chinesische_Hilfslieferungen_an_den_Vatikan_und_offener_Brief_der_Katholiken_an_den_Papst_Passen_Sie_gut_auf_sich_aufPeking – "Heilige Vater, bitte achten Sie während der Epidemie auch auf sich selbst. Tun Sie es für uns, die rund 1,3 Milliarden Katholiken auf der ganzen Welt. Bitte passen Sie gut auf sich auf!", so die die Bitte, mit der sich die chinesischen Katholiken in einem beherzten Appell an Papst Franziskus wenden. Der offene Brief an den Bischof von Rom wurde auf der Website des katholischen Verlags „Xinde Press” , dem größten katholischen Informationsportel in China, veröffentlicht. "Mit dieser Bitte", heißt es in dem Brief, "möchten wir uns auch an die Verwaltung der Casa Santa Marta und Ihre persönlichen Sekretäre wenden: Bitte passen Sie in dieser schwierigen Zeit gut auf den Papst auf und achten auf die Sicherheitsabstände, wenn er Besuchern begegnet. Und wenn er jemanden empfangen oder an Veranstaltungen mit anderen Menschen teilnehmen muss, hoffen wir sehr, dass der Papst auch eine Schutzmaske trägt."<br /> In ihrem an den Papst gerichteten Brief bringen die Katholiken Chinas angesichts der besonderen Gefahr für die Gesundheit aller, ihre Sorge um die Gesundheit eines Menschen zum Ausdruck, der ihnen ganz besonders am Herzen liegt. Im Zeichen des Glaubens und der Gemeinschaft blieben unzählige chinesische Katholiken auch wach, um dem besonderen Gebet mit Papst Franziskus am Freitag, dem 27. März, auf dem Petersplatz zu folgen, als es in Peking bereits ein Uhr morgens am Samstag, den 28. März, war. Viele chinesische Katholiken nutzen jeden Tag die spirituellen Impulse des Papstes , um in dieser vom globalen Gesundheitsnotstand geprägten Zeit den eigene spirituelle Weg in der Fastenzeit zu gehen.<br /> Unteterdessen werden auch die vom katholischen Hilfswerk “Jinde Charity” gesammelten Hilfsmittel und von anderen Gemeinden und Privatpersonen zur Verfügung gestellten Hilfen mit logistischer Unterstützung der italienischen Botschaft in Peking und des italienischen Außenministeriums inzwischen in Italien und im Vatikan an. Am 28. März traf die zweite von chinesischen Katholiken bereit gestellten Hilfslieferung am Flughafen Malpensa in einem Gesamtumfang von 450.000 Euro an. Über die Vatikanapotheke wurde Schutzausrüstung an das Amt für Seelsorge im Krankendienst des Vikariats Rom verteilt . Große Mengen an Schutzausrüstung wurden auch für die Diözese Macerata, das Gemelli-Krankenhaus in Rom das Feldkrankenhaus der “Associazione Nazionale Alpini” bereit gestellt.<br />Eine erste Lieferung mit medizinischer Ausrüstung die dank eine Spendenaktion chinesischer Katholiken verschickt wurde, war bereits vor zwei Wochen in Italien eingetroffen. In diesem Fall wurde die Schutzausrüstung an die “Caritas Ambrosiana” im Gebiet der Erzdiözese Mailand und in der Lombardei übergeben worden, wo sich das Epizentrum der Pandemie befindet. Nun stehtz in Peking eine dritte Lieferung bereit mit den ersten verfügbaren Direktflügen nach Italien gebracht werden soll.<br />Seit dem ersten Ausbruch der Covid-19-Epidemie bekundete Papst Franziskus öffentlich seine Nähe zur vom Virus stark betroffenen chinesischen Bevölkerung, sowohl im Rahmen der Generalaudienz am Mittwoch als auch beim sonntäglichen Angelus-Gebet. Wie Prälat Segundo Tejado Muñoz, Unterstaatssekretär des Dikasteriums für ganzheitliche menschliche Entwicklung mitteilte, hat "Papst Franiskus in Zusammenarbeit mit Jinde Charity 200.000 Euro für für Präventions- und Behandlungsmaßnahmen während der Epidemie und für die Versorgung von älteren Menschen zur Verfügung, um seine Liebe zum chinesischen Volk auszudrücken".<br /> Chinesische Katholiken pflegen während der Corona-Krise ihren Glauben, getröstet von den Gesten und Worten des Papstes, der alle zum Gebet und zur brüderlichen Solidarität aufruft. Neben Italien chinesischer Katholiken und Protestanten auch Hilfsgüter für Südkorea und Spanien bereit. Pfarrer Giovanni Battista Sun, Präsident des Forschungszentrums "Li Madou" in der Diözese Macerata, stellt fes, dass die Pandemie, die Italien, das Heimatland des Chinamissionars und Jesuiten aus Macerata Matteo Ricci, bei allen Chinesen, Katholiken und Nichtkatholiken, ein besonderes Mitgefühl hervorgerufen habe. Zum Beispiel überreichte ein chinesischer Wissenschaftler eine Spende im Umfang von 10.000 Yuan an Jinde Charity mit der Bitten, damit Hilfe für die betroffene Bevölkerung im italienischen Macerata zur Verfügung zu stellen. Die protestantische „Amity Foundation”, die in China Hunderte Millionen chinesischsprachiger Bibeln verteilen ließ, arbeitet mit chinesischen Katholiken zusammen, um den am stärksten von Covid-19 betroffenen Ländern wie Italien, Spanien und Deutschland "im Namen aller chinesischen Christen" zu helfen. "Christliche Nächstenliebe", sagt Pfarrer John Baptist Zhang, Direktor von „Jinde Charity”gegenüber Fides, "ist grenzenlos, und gerade in diesem Moment ist es dringend erforderlich, die Leiden der gesamten Menschheitsfamilie mit dem Geist der christlichen Nächstenliebe zu betrachten, wie uns der Glaube und das Lehramt aller Päpste lehrt“. <br /> <br /> Fri, 03 Apr 2020 12:32:45 +0200ASIEN/MONGOLEI - Apostolischer Präfekt von Ulaanbaatar ernannthttp://fides.org/de/news/67677-ASIEN_MONGOLEI_Apostolischer_Praefekt_von_Ulaanbaatar_ernannthttp://fides.org/de/news/67677-ASIEN_MONGOLEI_Apostolischer_Praefekt_von_Ulaanbaatar_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat den bisherigen Regionalrat für Asien und Oberen der Mongolei sowie Pfarrer der Gemeinde Maria Mutter der Barmherzigkeit in Arvaiheeril, P. Giorgio Marengo, I.M.C,zum Apostolischen Präfekt von Ulaanbaatar und damit zum Bischof ernannt und ihm den Titularsitze Castra Severiana verliehen.<br />Pater Giorgio Marengo, I.M.C., wurde am 7. Juni 1974 in Cuneo , geboren. Von 1993 bis 1995 studierte er Philosophie an der Theologischen Fakultät Norditalien und von 1995 bis 1998 Teologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana . Von 2000 bis 2006 setzte er sein Studium an der Päpstlichen Universität Urbaniana fort, wo er zunächst eine Lizenz im Fach Missionswissenschaft erwarb und danach promovierte. Am 24. Juni 2000 legte er die ewigen Gelübde ab und am 26. Mai 2001 wurde er zum Priester geweiht.<br />Nach seiner Priesterweihe hatte er folgende Ämter inne: Pfarrer in der Mongolei ; seit 2003: Missionar in der Mongolia ; seit 2016: Regionalrat für Asien, Oberer der Mongolia und Pfarrer der Pfarrei Maria Mutter der Barmherzigkeit in Arvaiheer. <br /> Thu, 02 Apr 2020 14:09:30 +0200AFRIKA/NIGERIA - Apostolisches Vikariat Kontagora in den Rang einer Diözese erhoben und erster Bischof ernannthttp://fides.org/de/news/67678-AFRIKA_NIGERIA_Apostolisches_Vikariat_Kontagora_in_den_Rang_einer_Dioezese_erhoben_und_erster_Bischof_ernannthttp://fides.org/de/news/67678-AFRIKA_NIGERIA_Apostolisches_Vikariat_Kontagora_in_den_Rang_einer_Dioezese_erhoben_und_erster_Bischof_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat das Apostoliche Vikariat Kontangora in den Rang einer Diözese erhoben und sie der Erzdiözese Kaduna als Suffraganbistum unterstellt. Erster Bischof der neuen Diözese Kontagora ist der bisherige Apostolische Vikar Bulus Dauwa Yohanna.<br />Die Diözese Kontagora hat eine Fläche von 46.000 qkm und befindet und umfasst die nigerianischen Bundesstaaten di Niger e Kebbi. Das Apostolische Vikariat war der Gesellschaft für die Afrikamissionen anvertraut. <br /> <br />Thu, 02 Apr 2020 13:55:39 +0200ASIEN/KAMBODSCHA - Corona-Pandemie: Katholiken pflegen ihren Glauben „in geistiger Gemeinschaft“ zuhausehttp://fides.org/de/news/67679-ASIEN_KAMBODSCHA_Corona_Pandemie_Katholiken_pflegen_ihren_Glauben_in_geistiger_Gemeinschaft_zuhausehttp://fides.org/de/news/67679-ASIEN_KAMBODSCHA_Corona_Pandemie_Katholiken_pflegen_ihren_Glauben_in_geistiger_Gemeinschaft_zuhausePhnom Penh - Die kambodschanische Regierung hat zur Vorbeugung gegen die Verbreitung der Corona-Epidemie alle öffentlichen Versammlungen verboten, die Schließung von Geschäften, Unternehmen und Schulen angeordnet und für das ganze Land die "gemeinschaftliche Quarantäne" verhängt. Es gibt bereits über tausend Infektionen im Land mit insgesamt 17 Todesfällen. Auch die Verantwortlichen der katholischen Gemeinden in Kambodscha haben die Gläubigen deshalb aufgefordert zu Hause zu bleiben und über Online-Streaming an religiösen Aktivitäten und Gottesdiensten teilzunehmen. Viele kambodschanische Katholiken pflegen unterdessen in der Quarantäne ihren Glauben durch Gebete und Bibellektüre zu Hause. <br />„Wir sind in einer Notlage und da uns gesagt wird, wir sollen zu Hause bleiben, können wir nichts anderes tun, als einige häusliche Glaubensinitiativen durchzuführen, um unseren Glauben und unser Vertrauen aufrechtzuerhalten. Wir stehen in geistlicher Gemeinschaft mit unseren Priestern und Bischöfen und den anderen Mitgliedern der Gemeinde", sagt der 23-jährige katholische Sozialarbeiter Hun Sophea." Wir beten weiterhin intensiv dafür, dass diese außergewöhnlichen Krisenzeiten bald enden", fügte er hinzu.<br /> Während der Katholik Kim Chea, betont: „Wie alle anderen befinden wir uns in Isolation, aber vor allem sind viele arme Menschen sind betroffen. Es ist schlimm, dass wir vor allem in der Karwoche nicht an liturgischen Feiern und Messen teilnehmen können. Doch in dieser Situation sind wir mit der Universalkirche vereint und beten dafür, dass die Welt diese Pandemie mit der Gnade Gottes überwinden wird. "<br />Die katholische Gläubige Khieu Yi bekräftigt: „Wir beten den Rosenkranz in der Familie und rezitieren Morgen- und Abendgebete. Jetzt ist die Zeit gekommen, unseren Glauben mehr als zuvor zu schätzen." Von der Blockade, so die Katholikin seinen besonders die Armen betroffen, “und in Kambodscha kämpfen Tausende von Menschen jeden Tag ums Überleben."<br /> Thu, 02 Apr 2020 13:43:32 +0200EUROPA/ITALIEN - Libanesischer Heiliger ist Schutzpatron des neuen Krankenhauses für Coronapatienten auf dem Messegelände in Mailandhttp://fides.org/de/news/67676-EUROPA_ITALIEN_Libanesischer_Heiliger_ist_Schutzpatron_des_neuen_Krankenhauses_fuer_Coronapatienten_auf_dem_Messegelaende_in_Mailandhttp://fides.org/de/news/67676-EUROPA_ITALIEN_Libanesischer_Heiliger_ist_Schutzpatron_des_neuen_Krankenhauses_fuer_Coronapatienten_auf_dem_Messegelaende_in_MailandMailand - Der libanesische Heilige Charbel wird zusammen mit dem lombardischen Heiligen San Riccardo Pampuri Schutzpatron des neuen Krankenhauses sein, das in Rekordzeit in den Pavillons auf dem Messegelände der “Fiera di Milano” eingerichtet wurde, um Corona-Patienten zu behandeln in der besonders betroffenen italienischen Region Lombardei zu behandeln. Am Montag, den 30. März, Erzbischof Mario Delpini von Mailand das neue Krankenhaus, und vertraute "diesen Ort der Fürsorge und Hoffnun der Fürsprache des heiligen Arztes und des Bruders Riccardo Pampuri und des heiligen libanesischen Mönchs und Arztes Charbel Makhluf an”. Erzbischof Delpini bat auch "Maria, Mutter der Kranken, unser Flehen zu erhören, den göttlichen Segen für dieses Krankenhaus zu erbitten, für diejenigen, die es entworfen und eingerichtet haben, für die Kranken, die dort behandelt werden, und für diejenigen, die ihr Möglichstes tun, um ihnen zu helfen." .<br /> Riccardo Pampuri , trat als junger Arzt aus Trivolzio, dem Orden des heiligen Johannes von Gott bei und ist für viele lombardische Katholiken ein vertrauter Heiliger. Der libanesische Priester Assaad Saad, der die maronitischen Gemeinde in Mailand leitet, betont gegenüber Fides, dass er in den letzten Jahren festgestellt habe, dass in der Lombardei und ganz Italien auch der heilige Charbel verehrt wird. "Noch vor der Pandemie", erinnert sich Pfarrer Assaad, "kamen viele Kranke zur Krebsbehandlung aus Süditalien nach Mailand. Und viele baten darum, die Reliquien des Heiligen zu verehren zu dürfen, bevor sie ins Krankenhaus gingen."<br /> Die sterblichen Überreste des Heiligen Charbel, einem Mönch des libanesischen Maronitenordens, werden im Libanon im Kloster in Annaya in einer Zedernurne aufbewahrt. Unzählige körperliche und geistige Heilungen von Christen und Muslimen werden im Libanon und auf der ganzen Welt mit der Fürsprache des Heiligen Charbel verbunden. Die wundersamen Phänomene traten “post mortem” bei denen auf, die am Grab des Mönchs beteten, aus dem einst mit Wasser vermischtes Blut sickerte. "Diese Pandemie ist global", bemerkte Pfarrer Assaad, “und dass nun der libanesischen Heilige Charbel zusammen mit dem lombardischen Heiligen Pampuri als Schutzpatron des neuen Krankenhauses für Coronavirus-Patienten ausgesucht wurde, deutet möglicherweise darauf hin, dass auch die Fürsprache der Heilige, die wir jetzt brauchen, universell ist“.<br /> . <br /><br />Thu, 02 Apr 2020 13:24:26 +0200ASIEN/PAKISTAN - Sensibilisierungskampagne der Caritas: “Vorbeugen ist besser als heilen“http://fides.org/de/news/67674-ASIEN_PAKISTAN_Sensibilisierungskampagne_der_Caritas_Vorbeugen_ist_besser_als_heilenhttp://fides.org/de/news/67674-ASIEN_PAKISTAN_Sensibilisierungskampagne_der_Caritas_Vorbeugen_ist_besser_als_heilenKarachi - - „Vorbeugen ist besser als heilen. In dieser Phase ist es sehr wichtig, präzise und authentische Informationen mit Menschen zu teilen, um die Verbreitung von Gerüchten und falschen Informationen zu vermeiden. Caritas Pakistan macht die Menschen weiterhin auf die notwendigen Maßnahmen aufmerksam, um eine Infektion mit dem Coronavirus zu vermeiden", so Amjad Gulzar, Exekutivsekretär von Caritas Pakistan. Gulzar berichtet, dass die kirchliche Organisation "die Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation und der pakistanischen Regierung befolgt und eine Informations- und Sensibilisierungskampagne, insbesondere in Gemeinden und Dörfern in ländlichen Gebieten und in größerer Entfernung von Städten durchführt".<br /> Nach der im Land verhängten totalen Blockade nutzt die Caritas nun die Medien als Instrument, um bei den Menschen ein Bewusstsein für die notwendigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie entstehen zu lassen. Bereits in den Tagen vor der Blockade wurden entsprechende Informationsveranstaltungen in verschiedenen Provinzen organisiert und Tausende von Postern und Flugblättern in verschiedenen Städten Pakistans verteilt, um über die Krankheit aufzuklären.<br />Mansha Noor, Exekutivsekretär der Caritasstelle der Erzdiözese Karatschi, betont gegenüber Fides: "Wir arbeiten daran, die Menschen vor dieser Krankheit zu schützen, damit sie sich selbst, ihre Angehörigen und die Gemeinschaft schützen können. Wir versuchen, die Menschen auch dazu, zu bewegen, die Anweisungen zu befolgen, um sich vor einer Ansteckung zu schützen. Unsere in der Erzdiözese Karatschi dafür ausgebildeten freiwilligen Helfer werden auch eine wichtige Rolle bei der Vermeidung von Panik spielen, indem sie die Menschen dazu anahlten den Anweisungen folgen”. "Wir ermutigen die Menschen”, so Noor weiter, “sich die Hände zu waschen, auf ihre Hygiene zu achten, Desinfektionsmittel zu verwenden und Masken zu tragen."<br />Auch in anderen pakistanischen Diözesen werden Sensibilisierungskampagnen der Caritas druchgeführt, die sich vor allem an die ärmsten Bevölkerungsgruppen richten, die am stärksten gefährdet sind<br /> Thu, 02 Apr 2020 12:52:44 +0200AFRIKA/GUINEA BISSAU - Kirchliche Gesundheitseinrichtungen arbeiten im Kampf gegen Covid-19 mit Regierungsbehörden zusammenhttp://fides.org/de/news/67673-AFRIKA_GUINEA_BISSAU_Kirchliche_Gesundheitseinrichtungen_arbeiten_im_Kampf_gegen_Covid_19_mit_Regierungsbehoerden_zusammenhttp://fides.org/de/news/67673-AFRIKA_GUINEA_BISSAU_Kirchliche_Gesundheitseinrichtungen_arbeiten_im_Kampf_gegen_Covid_19_mit_Regierungsbehoerden_zusammenBissau - Die katholische Kirche von Guinea-Bissau will ihre Gesundheitseinrichtungen für die Zusammenarbeit mit staatlichen Behörden im Kampfes gegen Covid-19 zur Verfügung stellen. Dies wurde am gestrigen 1. April im Rahmen eines Treffens der Caritas-Generalsekretärin und einer Regierungsdelegation, die sich aus den Ministern für Gesundheit, Wirtschaft und dem Koordinator der interministeriellen Kommission zusammensetzte, beschlossen.<br /> Generalsekretärin der Caritas von Guinea-Bissau, Frau Maria de Fátima Gomes, betont, dass Bichof Camnate Na Bissign von Bissau, der die Unterstützung der Kirche anbot, der Regierung für das entgegengebrachte Vertrauen dankt.<br />„Bischof Camnate ermöglicht unsere Hilfeleistung und dankte der Regierung für ihr Vertrauen”, so die Caritas-Generalsekretärin in einer Verlautbarung. “Die Regierung kann sicher sein, dass wir im Bedarfsfall mit unseren Krankenhäuser zusammenarbeiten, in denen wir bereits einen Notfallplan entwickelt haben”. Es seien von Seiten der Caritas bereits Vorkehrungen getroffen worden, die den "notwendigen Vorrat" an Medikamenten und Grundnahrungsmitteln umfassen, um möglicherweise bedürftiger zu unterstützen.<br />"Die Caritas bereitet sich für Hilfleistung für die bedürftigsten Familien vor, falls sich die Situation sich verschlechtert. Wir werden entsprechende Umfragen über unsere Strukturen in den Pfarreien durchgeführen, und wir werden der Bitte der Regierung Folge leisten, denn die Rolle der Kirche besteht darin zu dienen", heißt es in der Verlautbarung weiter. Unterdessen führte Caritas Guinea-Bissau in den katholischen Pfarrein des Landes bereits eine Sensibilisierungskampagne durch, in deren Rahmen Plakate zur Information über Coronaviren verteilt und Desinfektionsmittel zur bereitgestellt wurden.<br />Die Gesundheitsbehörden von Guinea-Bissau gaben am gestrigen 1. April bekannt, dass die Zahl der mit Coronaviren infizierten Menschen im Land basierend auf den Testergebnissen der letzten 24 Stunden. auf insgesamt neun gestiegen ist, Bei dem neunten Patienten handelt es sich um einen 23-jährigen guineischer Staatsbürger, der am 10. März aus dem Senegal zurückgekehrt ist, wo er sich zum Studium aufhielt. Ein erstes Testergebnis war bei ihm zunächst negativ ausgefallen.<br /> <br />Thu, 02 Apr 2020 12:35:07 +0200AMERIKA/CHILE - Männer- und Frauenorden stellen Räumlichkeiten für die Unterbringung von Coronapatienten zur Verfügunghttp://fides.org/de/news/67672-AMERIKA_CHILE_Maenner_und_Frauenorden_stellen_Raeumlichkeiten_fuer_die_Unterbringung_von_Coronapatienten_zur_Verfuegunghttp://fides.org/de/news/67672-AMERIKA_CHILE_Maenner_und_Frauenorden_stellen_Raeumlichkeiten_fuer_die_Unterbringung_von_Coronapatienten_zur_VerfuegungSantiago – „Chile und die ganze Welt erleben eine ernsthafte Krise des Gesundheitswesens. Die weltweite Verbreitung von Covid-19 hat eine schmerzhafte große Anzahl von Opfern verursacht und die Erfordernisse und Mängel der verschiedenen Gesundheitssysteme hervorgehoben. Dies ist ein Problem, das alle betrifft, und jeder kann dazu beitragen, dass sich dieses Virus, von dem viele unserer Brüder und Schwestern betroffen sind, nicht weiter ausbreitet. Heute sind wir alle involviert und betroffen. Wir laden Frauen- und Männerorden ein, die über Exerzitienhäuser verfügen und glauben, sie dem Staat zur Verfügung stellen zu können, sich mit dem Gesundheitsministerium in Verbindung zu setzen, um die Eignungskriterien zu prüfen", so Pater Héctor Campos, OFM Cap., Präsident der Konferenz der Männer- und Frauenorden in Chile und Schwester Sara Romero MSsR, Exekutivsekretärin der Konferenz, in einem Schreiben an die Ordensoberen uns an die Koordinatoren der zuständigen Stellen in den Diözesen.<br />Wie aus der Mitteilung hervorgeht wird die chilenische Bischofskonferenz einen entsprechenden Dialog mit den Bürgermeistern und den Behörden des Gesundheitswesens in den Provinzen aufnehmen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden bis zum 30. März in Chile 2.738 positive Coronavirus-Fälle getestet und 12 Todesfälle registriert. Dem Aufruf der Konferenz zur Bereitstellung der eigenen Häuser für die Behandlung von Patienten mit Covid 19 folgten bereits folgende Ordensgemeinschaften: die Schwestern des Guten Hirten, die Kleriker von San Viatore, Gesellschaft Jesu, Missionare Mercedari, Kongregation der Heiligen Herzen, Salesianer Don Boscos, Missionsschwestern der Franziskaner, Maristen, Minderbrüder der Franziskaner . Zusätzlich wurden die Räumlichkeiten des Hauptsitzes der Ordenskonferenz zur Verfügung gestellt.<br />Unterdessen stellt auch das Erzbistum Santiago die Räumlickeiten von 15 kirchlichen Einrichtungen für die Unterbringung von Obdachlosen zur Verfügung. Und mit einem Online-Segensgebet von Erzbischof Celestino Aós von Santiago, nah der Telefondienst "Estamos Contigo" seine Tätigkeit auf, der Menschen mit Videotelefonaten aus der Perspektive des Glaubens zuhören und nicht nur Christen währen der Coronakrise begleiten will.<br /> <br />Thu, 02 Apr 2020 12:15:04 +0200AMERIKA/KOLUMBIEN - Corona-Pandemie: Gebete und Tagesevangelium als Audiodatei bei WhatsApphttp://fides.org/de/news/67671-AMERIKA_KOLUMBIEN_Corona_Pandemie_Gebete_und_Tagesevangelium_als_Audiodatei_bei_WhatsApphttp://fides.org/de/news/67671-AMERIKA_KOLUMBIEN_Corona_Pandemie_Gebete_und_Tagesevangelium_als_Audiodatei_bei_WhatsAppLeticia - Die Diözesandirektorin der Päpstlichen Missionswerke im Apostolischen Vikariat Leticia in Kolumbien, Schwester Celina Mota Sánchez, erläutert die pastoralen Initiativen, die aufgrund der Bestimmungen der Regierung zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie auf den Weg gebracht wurden. Die Ordensfrau befindet sich derzeit in Quarantäne im Haus der Vinzentinerinnen in Leticia.<br />"Zusammen mit Priestern, Ordensleuten, Eltern, Lehrern und den Gruppen der Kinder- und Jugendmissionswerke haben wir seit Beginn der Maßnahmen das Familiengebet mit den Kindern intensiviert und die “Geheimnisse des Rosenkranzes wurden in Audioform zugesandt, so dass die Familien jeden Tag den Heiligen Rosenkranz beten können. Außerdem haben wir Malvorlagen für Kinder verschickt, die die Kinder ausmalen können und über ein persönliches Mittel der Kommunikation mit Gott verfügen.<br />Darüber hinaus werden täglich um 7 Uhr morgens vom Polizeiradio Gottesdienste übertragen und der Pfarrer der Kathedrale Unserer Lieben Frau vom Frieden sendet täglich das Evangelium des Tages als Audiodatei über WhatsApp, damit die Menschen es hören und in den Familie meditieren können. Und bisher gibt es keinen positiv getesteten Fall von Covid-19 in der Region.<br />“Ich bete dafür, dass die Kinder der Kindermissionswerke ihre Eltern in dieser Situation unterstützen", so die Schwester abschließen. So wie Schwester Celina versuchen zahlreiche Mitarbeiter der katholischen Kirche in Kolumbien die Menschen in der Krisensituation zu begleiten.<br /> <br />Thu, 02 Apr 2020 11:50:19 +0200