Fides Newshttp://fides.org/Aus dem Archivder Fidesagenturen-usASIEN/VIETNAM - Hilfsprogramme zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung für indigene Völkerhttp://fides.org/de/news/34714-ASIEN_VIETNAM_Hilfsprogramme_zur_Foerderung_einer_nachhaltigen_Entwicklung_fuer_indigene_Voelkerhttp://fides.org/de/news/34714-ASIEN_VIETNAM_Hilfsprogramme_zur_Foerderung_einer_nachhaltigen_Entwicklung_fuer_indigene_VoelkerHanoi - In Vietnam gehören 14% der Einwohner tribalen Völkern an, die meisten dem Volk der Mong. Das spanische Hilfswerk Manos Unidas, brachte in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern Entwicklungsprogramme in der Bergregion im Norden des Landes auf den Weg in deren Rahmen 2.000 Familien betreut werden, die von der Landwirtschaft leben. Diese Bergvölker haben oft kaum Zugang zu Ressourcen auf die sie Anspruch hätten: darunter die Anerkennung des Landbesitzes, Kredite und öffentliche Dienstleistungen wie Bildung und Gesundheit. Zudem sind sie infolge von Waldrodung und Erosion vermehrt den Folgen von Naturkatastrophen ausgesetzt. Mit den Hilfsprogrammen von Manos Unidas und dessen Partnerorganisationen sollen die traditionellen Werte dieser Völker erhalten und eine nachhaltige Entwicklung gefördert werden. Dabei werden Basisgemeinschaften bei der Intensivierung der Land- und Forstwirtschaft und der Herstellung lokaler Produkte und deren Vermarktung unterstützt. Fri, 12 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/HEILIGES LAND - Katholische Bischofskommission: Pilger sind Boten des Friedens zwischen Palästina und Israelhttp://fides.org/de/news/34713-ASIEN_HEILIGES_LAND_Katholische_Bischofskommission_Pilger_sind_Boten_des_Friedens_zwischen_Palaestina_und_Israelhttp://fides.org/de/news/34713-ASIEN_HEILIGES_LAND_Katholische_Bischofskommission_Pilger_sind_Boten_des_Friedens_zwischen_Palaestina_und_IsraelJerusalem – Wallfahrten in das Heilige Land sollten von den Bischofskonferenzen in aller Welt gefördert und unterstützt werden, da sie für die einheimische christlichen Gemeinden konkrete Unterstützung sind und einen Beitrag zur Beendigung des Konflikts zwischen Israel und Palästina leisten können. In diesem Sinne veröffentlicht die Katholische Bischofskommission für Pilgerreisen in das Heilige Land einer Einladung an alle Pilger zu einem Besuch in das Land Jesu mit der Bitte um die Beseitigung von Zweifeln nach den durch die Operationen des israelischen Militärs und die Raketen der Hamas.<br />“In den vergangenen Wochen“, heißt es in der Verlautbarung des lateinischen Patriarchats Jerusalem, “hat die Gewalt das Heilige Land erneut heimgesucht. Während dieser Wochen des Leids haben einige Pilgergruppen ihre geplante Reise nicht mehr angetreten”. Die Mitglieder der Bischofskommission unter Leitung von Bischof William Shomali betonen, dass Pilgergruppen auch während der Tage des Konflikts im Heiligen Land nicht gefährdet waren, da “die Pilgerwege zwischen Nazareth, Jerusalem und Bethlehem stets sicher waren und dies auch in Zukunft sein werden”. <br />Pilgerbesuche seien für die Christen im Heiligen Land sowohl geistlicher Beistand als materielle Unterstützung. Außerdem, heißt es in der Verlautbarung weiter, “werden die Pilger von Christen, Muslimen und Juden herzlich empfangen, da sie in dieser Region der Welt als Brücke des Friedens zwischen Palästina und Israel betrachtet werden”. Deshalb ermutigen die Vertreter der katholischen Kirche im Heiligen Land, “Pilger zum Kommen und zum Beschreiten der Wege, die auch Christus beschritten hat, damit sie mit uns Zeugen des Glaubens werden”. So könnten Pilger sich auch persönlich davon überzeugen, dass sie „Teil unseres Traums vom Frieden sein können”. .Fri, 12 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/PHILIPPINEN - Friedensabkommen wird dem Kongress vorgelegt: “Der Weg ist noch lang“http://fides.org/de/news/34712-ASIEN_PHILIPPINEN_Friedensabkommen_wird_dem_Kongress_vorgelegt_Der_Weg_ist_noch_langhttp://fides.org/de/news/34712-ASIEN_PHILIPPINEN_Friedensabkommen_wird_dem_Kongress_vorgelegt_Der_Weg_ist_noch_langManila – Die Friedensvereinbarungen zwischen der Regierung in Manila und den muslimischen Rebellen der Moro Islamic Liberation Front und der darin enthaltene Entwurf der neuen Verwaltungseinheit “Bangsamoro” auf der Insel Mindanao soll dem philippinischen Kongress zur Prüfung und Billigung vorgelegt werden. Danach wird eine weitere Prüfung im Senat stattfinden. Staatspräsident Benigno Aquino jr.würde eine Billigung des Abkommens, das aus langen Verhandlungen mit der MILF entstand, begrüßen. Doch nach Ansicht des italienischen Missionars P. Sebastiano D’Ambra vom Päpstlichen Institut für die Außenmission und Gründer der Friedensbewegung “Silsilah” auf Mindanao, “ist der Weg noch lang”. “Es gibt bereits viele Gegner und die Debatte im Kongress wird nicht einfach sein” so der Ordensmann, „Die Regierung schuf bereits eine parlamentarische Kommission, die die Details prüfen soll.”<br />“Außerdem gibt es eine weitere historische islamische Rebellenbewegung, die Moro National Liberation Front , die für sich einen inklusives Abkommen beansprucht“, so P. D’Ambra weiter, „Außerdem gibt es die radikale Gruppe ‘Bangsamoro Freedom Fighters’, die das Abkommen ablehnt, weil sie eine ausdrücklich islamische Verwaltungseinheit fordert, was zu neuen Konflikten führen könnte. Auch in der Öffentlichkeit auf Mindanao gibt es viele Vorbehalte gegen”. “Präsident Aquino befindet sich zudem in einer für ihn nicht einfachen politischen Phase: es gibt Kräfte, die ihn in Korruptionsfälle verwickeln wollen“, so P. D’Ambra abschließend, der betont, dass Christen und Muslime der “Silsilah”-Bewegung, “auf einen dauerhaften Frieden, der alle Religionen und Völker auf Mindanao respektiert, hoffen und dafür beten”. Fri, 12 Sep 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Zivilgesellschaft: “Vorwegnahme der Beschlüsse des Grenzverlaufs durch die ruandische Presse ist provokatorisch”http://fides.org/de/news/34711-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Zivilgesellschaft_Vorwegnahme_der_Beschluesse_des_Grenzverlaufs_durch_die_ruandische_Presse_ist_provokatorischhttp://fides.org/de/news/34711-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Zivilgesellschaft_Vorwegnahme_der_Beschluesse_des_Grenzverlaufs_durch_die_ruandische_Presse_ist_provokatorischKinshasa - “Diese Aktionen sind provokatorisch und rufen Verbitterung hervor”, so Vertreter der Zivilgesellschaft in Nordkivu zu Berichten aus Kreise der regierungsnahen Presse in Ruanda über die angeblichen Beschlüsse über eine mögliche Änderung des Grenzverlaufs zwischen Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo .<br />“Während alle auf eine offizielle Bekanntmachung der Beschlusse der Experten aus beiden Staaten am 15. September warten, müssen wir mit Erstaunen feststellen, dass die ruandische Presse bereits einen Sieg verkündet und behaupten, dass die Hügel um Kanyesheja und Hehu an Ruanda gehen“, heißt es in einer Verlautbarung, die dem Fidesdienst vorliegt.<br />Infolge jüngster Gefechte zwischen den Streitkräften der beiden Länder im Hinblick auf die Kontrolle der Grenzgebiete zwischen Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo, sollte eine gemischte Kommission den Verlauf festlegen und zwar auf der Grundlage von Vereinbarungen zwischen den Kolonialmächten des Jahres 1911, d. h. Belgien für den Kongo und das Deutsche Kaiserreich für Ruanda. Die Kommission legte Ende August die neue Grenzlinien auf der Grundlage der Dokumente über den ursprünglichen Grenzverlauf fest. Fri, 12 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/LIBANON - Synode der armenisch-katholischen Kirche: Vorbereitung auf die Papstmesse zum 100. Jahrestag des Genozidshttp://fides.org/de/news/34710-ASIEN_LIBANON_Synode_der_armenisch_katholischen_Kirche_Vorbereitung_auf_die_Papstmesse_zum_100_Jahrestag_des_Genozidshttp://fides.org/de/news/34710-ASIEN_LIBANON_Synode_der_armenisch_katholischen_Kirche_Vorbereitung_auf_die_Papstmesse_zum_100_Jahrestag_des_GenozidsBeirut – Am gestrigen 11. September ging die Jahresvollversammlung der Synode der armenisch-katholischen Kirche unter Voristz von Patraiarch Nerses Bedros XIX. Zu ende, die im Sitz des Patriarchats im Kloster “Unsere liebe Frau von Bzommar in der Nähe von Beirut tagte und an der 14 Bischöfe und merhrere apostolische Administratoren teilnahmen. Im Verlauf der Arbiten befassten sich die Bischöfe auch mit der Lage der christlichen Gemeinden und Völker im Nahen Osten. <br />Insbesonder wurden den Bischöfen ans Herz gelegt, dass sie alle sich bietenden Gelegenheiten nutzen sollen, um an den 100. Jahrestag des armenischen Genozids des Jahres 1915 zu erinnern. “Unter diesem Gesichtspunkt”, so der armenisch-katholische Bischof von von Aleppo Boutros Marayati, “gilt unser besonders Augenmerk natürlich dem 12. Aprile 2015, dem ersten Sonntag in der Osterzeit … und dem Gottesdienst im Petersdom mit Papst Franziskus im Gedenken an den Genozid. An dem Gottesdienst werden alle Bischöfe teilnehmen. Eingeladen sind auch Vertreter der armenisch-apostolischen und der armenisch-protestantischen Kirche. In allen Diözesen und Pfarreien werden die Gläubigen bereits auf die Teilnahme an dieser Feier afumerksam gemacht”. .Fri, 12 Sep 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/BURKINA FASO - Professfeier zum Abschluss des Jubiläumsjahres zum 400. Todestag des heiligen Kamillushttp://fides.org/de/news/34709-AFRIKA_BURKINA_FASO_Professfeier_zum_Abschluss_des_Jubilaeumsjahres_zum_400_Todestag_des_heiligen_Kamillushttp://fides.org/de/news/34709-AFRIKA_BURKINA_FASO_Professfeier_zum_Abschluss_des_Jubilaeumsjahres_zum_400_Todestag_des_heiligen_KamillusOuagadougou – Zum Abschluss des Jubiläumsjahres zum 400. Todestag des heiligen Kamillus feierte die Ordensgemeinschaft am 6. September einen feierlicher Schlussgottesdienst, in dessen Rahmen die neuen Ordensmitglieder durch die Profess in den Orden aufgenommen wurden. “Bei dem Gottesdienst, an dem neben den Gläubigen auch die Angehörigen und Freunde der neuen Ordensmitglieder teilnahmen”, so P. Salvatore Pignatelli, der als Missionsarzt der Kamillianer seit vielen Jahren in dem afrikanischen Land tätig ist, “waren die vielen roten Kreuze auf den Gewändern der der Ordensleute der Kamillianer aus Burkina Faso und Benin zu sehen, wo der Orden erst seit fünfzig Jahren tätig ist, zu sehen… Mit uns feierten auch drei Töchter des heiligen Kamillus, die am Ende ihres Noviziats die zeitlichen Gelübde ablegten und zwei Ordensmänner und eine Ordensfrau, die das 25jährige Jubiläum der eigenen Profess feierten. Am 8. September wurde im Rahmen der Schlussfeiern in der Stadt Ouagadougou eine Straße nach dem heiligen Kamillus benannt. Die Stadtverwaltung widmete dem großen Heiligen der Nächstenliebe eine Straße in der Nähe des Krankenhauses, über die in den vergangenen fünfzig Jahren hunderte oder vielleicht sogar hunderttausende Kranke in das Krankenhaus des Ordens kamen, um sich dort behandeln und trösten zu lassen. Fri, 12 Sep 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/KUBA - Missionarische Berufung der christlichen Gemeinden: Pastoralprogramm 2014-2020http://fides.org/de/news/34708-AMERIKA_KUBA_Missionarische_Berufung_der_christlichen_Gemeinden_Pastoralprogramm_2014_2020http://fides.org/de/news/34708-AMERIKA_KUBA_Missionarische_Berufung_der_christlichen_Gemeinden_Pastoralprogramm_2014_2020Havanna – Die Kubanische Bischofskonferenz veröffentlichte ihr Pastoralprogramm für die Jahre 2014-2020 unter dem Motto “Auf dem Weg nach Emmaus”. Ausgehend von einer spiralförmigen Dynamik, die bei der Erstverkündigung beginnt, beleuchtet das Pastoralprogramn die christliche Initiation im Zeichen der Jüngerschaft, d.h. aus der Perspektive von Menschen, die den Glauben kennen lernen und ihn gemeinsam mit dem Lehrer erleben, nämlich Christus. Eine Priorität des Pastoralprogramms ist die Familienpastoral und die Seelsorge in den Gemeinden, die kontinuierlich zur Umkehr aufgerufen werden sollen, um davon in den verschiedenen Lebensumfeldern Zeugnis abzulegen.<br />Das Pastoralprogramm erinnert auch an die Vierhundertjahrfeiern der der Schutzpatronin Kubas, der “Virgen de la Caridad del Cobre, im Jahr 2012. Die Feiern in den einzelnen christlichen Gemeinden wurden in Berichten festgehalten, die in einem Dokument zusammengefasst wurden, das die Kubanische Bischofskonferenz bereits billigte und das nun offiziell in den katholischen Gemeinden beim diesjährigen Fest der kubanischen Schutzpatronin vorgestellt werden soll. <br />Abschließend befasst sich das Dokument auch mit der kirchlichen, sozialen und wirtschaftlichen Lage des Landes. Nicht zuletzt werden die christlichen Gemeinden zum entschlossenen missionarischen Handeln aufgerufen, wobei das Pastoralprogramm das Apostolische Schreiben Evangelii Gaudium von Papst Franziskus zitiert: " Ich träume von einer missionarischen Entscheidung, die fähig ist, alles zu verwandeln, damit die Gewohnheiten, die Stile, die Zeitpläne, der Sprachgebrauch und jede kirchliche Struktur ein Kanal werden, der mehr der Evangelisierung der heutigen Welt als der Selbstbewahrung." Fri, 12 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIA/INDIEN - Führungskraft und Mitglied des Franziskanerordens: Kreativität im Dienste der Armenhttp://fides.org/de/news/34707-ASIA_INDIEN_Fuehrungskraft_und_Mitglied_des_Franziskanerordens_Kreativitaet_im_Dienste_der_Armenhttp://fides.org/de/news/34707-ASIA_INDIEN_Fuehrungskraft_und_Mitglied_des_Franziskanerordens_Kreativitaet_im_Dienste_der_ArmenCochin – Führungskraft und Mitglied des Franziskanerordens sein ist kein Widerspruch: wichtig ist, dass die Führungsrolle im Geiste Des Dienstes ausgeübt wird und Christus im Mittelpunkt steht und die eigene Kreativität auf das Wohl der Armen und Ausgegrenzten der Gesellschaft ausgerichtet ist. Dies bekräftigen die Teilnehmer eines Fortbildungskurses des Verbandes der Franziskanischen Familien in Indien , in dem sich 154 Ordensprovinzen und 53 Kongregationen die sich am heiligen Franz von Assisi inspirieren. An der Veranstaltung nahmen in der ersten Septemberwoche in Aluva rund 90 Delegierte teil, bei denen es sich Größtenteils um Ordensobere und Verantwortliche der verschiedenen Gemeinschaften im ganzen Land handelte.<br />Die Teilnehmer befassten sich mit unterschiedlichen Arten von Führungsrollen und den erforderlichen Kompetenzen in den verschiedenen sozioökonomischen Umfeldern der heutigen Zeit, insbesondere in Indien. P. Charles Arulanandam OFM sprach in seinem Vortrag von den verschiedenen Dimensionen des “Dienens“, nach dem Vorbild Christi. P. J. Mathew OFM Cap, Vorsitzender des AFFI, sprach über die Herausforderungen mit denen sich religiöse Führungskräfte im Spannungsfeld zwischen der Treue zum Charisma und den institutionellen Strukturen konfrontiert werden. <br />In Gruppenarbeiten befassten sich die Delegierten mit dem Einfluss des Materialismus und des Individualismus auf die Gemeinschaften der Franziskaner in Indien. Dabei bekräftigten die Delegierten die Notwendigkeit der Rückbesinnung auf die eigene Berufung und deren Radikalität im Zeichen des ursprünglichen Charisma des heiligen Franz von Assisi. Fri, 12 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/TAIWAN - Erste nach Johannes Paul II. benannte Kirche in einer chinesischen Gemeinde eingeweihthttp://fides.org/de/news/34706-ASIEN_TAIWAN_Erste_nach_Johannes_Paul_II_benannte_Kirche_in_einer_chinesischen_Gemeinde_eingeweihthttp://fides.org/de/news/34706-ASIEN_TAIWAN_Erste_nach_Johannes_Paul_II_benannte_Kirche_in_einer_chinesischen_Gemeinde_eingeweihtKaohsiung – Die erste nach dem heiligen Johannes Paul II. benannte Kirche einer chinesischen katholischen Gemeinde wurde am vergangenen 6 September in Laiyi in der Diözese Kaohsiung eingeweiht. In der Kirche wird eine Blutreliquie des heiligen Papstes aufbewahrt. Erzbischof Peter Chen-Chung Liu von Kaohsiung stand dem feierlichen Weihegottesdienst in der neuen Kirche vor und konzelebrierte mit rund zwei Dutzend Priestern. Im Beisein von rund 1.200 Gläubigen. Der Gemeindepfarrer Calogero Orifiamma, ein italienischer Missionar und Initiator und Architekt der Kirche war persönlich nach Italien gereist, um die Reliquie des Papstes entgegenzunehmen. “Besonders schön war”, so der katholische Geistliche, dass bei der Einweihung unserer Kirche auch vier Kinder getauft wurden, die beiden männlichen Neugeborenen auf den Namen Johannes Paul”. <br />Die neue Kirche befindet sich im Süden der Insel Taiwan, wo eine Gemeinschaft aus dem Volk der Paiwan mit rund 7.000 Mitgliedern lebt, davon über 2.000 Katholiken. Die Inspiration zur Berufung zum Priester des Gemeindepfarrers Orifiamma geht auf die Figur des heiligen Johannes Paul II. zurück: nachdem er 1997 am Weltjungendtag in Paris teilgenommen hatte, trat er in das Priesterseminar in Kaohsiung ein, wo er 2007 zum Priester geweiht wurde. Der Priester mit einem abgeschossenen Architekturstudium entwarf den Bauplan für die Kirche im chinesischen Stil, wobei er sich am der Architektur der Paiwan inspirierte. Mit den Bauarbeiten wurde im Februar vergangenen Jahres begonnen. Finanziert wurde der Bau mit Spenden aus der Diözese. Fri, 12 Sep 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/SIERRA LEONE - Bericht des Leiters des ärztlichen Hilfswerks CUAMM: “Ebola-Gefahr hält an, ganze Dörfer sind in Quarantäne”http://fides.org/de/news/34705-AFRIKA_SIERRA_LEONE_Bericht_des_Leiters_des_aerztlichen_Hilfswerks_CUAMM_Ebola_Gefahr_haelt_an_ganze_Doerfer_sind_in_Quarantaenehttp://fides.org/de/news/34705-AFRIKA_SIERRA_LEONE_Bericht_des_Leiters_des_aerztlichen_Hilfswerks_CUAMM_Ebola_Gefahr_haelt_an_ganze_Doerfer_sind_in_QuarantaenePadua - In Sierra Leone fordert Ebola weitere Opfer. Der Leiter des ärztlichen Hilfswerks "Medici con l’Africa – CUAMM“, Pfarrer Dante Carraro kehrte vor wenigen Tagen von einem Besuch in dem afrikanischen Land zurück und schildert die Lage in einem Bericht. <br />“Bei meiner Ankunft wurde nicht nur mein Pass und das Visum, sondern auch mein Gesundheitszustand kontrolliert”, so der Leiter des CUAMM. „Im Krankenhaus von Pujehun das District Health Management Team zu dem auch unser Hilfswerk gehört. Dort prüft man jeden Tag die Lage in dem Distrikt mit rund 300.000 Einwohnern. Bisher starben hier 9 Menschen an Ebola, die fast alle aus Zimmi kamen, wo es einen akuten Infektionsherd gab. Die ganze Stadt befindet sich praktisch in Quarantäne, so dass die Lebensmittel zunehmend knapp zu werden”. <br />„In Pujehun zählen wir täglich die noch zur Verfügung stehenden Materialien aber wir bilden auch Personal aus, die so genannten Contact Tracers . Hier gibt es auch eine Isolation Unit und das so genannte Burial Team .“<br />Der Leiter des ärztlichen Hilfswerks besuchte auch das Krankenhaus im benachbarten Distrikt Kenema, wo bisher 158 Menschen an Ebola starben, darunter auch 27 Ärzte und Krankenpfleger: „Allein während der letzten drei Tagen meines Aufenthalts“, so Pfarrer Carraro, „starben vier technische Mitarbeiter des Labors”. <br />“Die letzte Etappe unserer Reise war die Stadt Zimmi mit ihren rund 10.000 Einwohnern“, so der Leiter des CUAMM abschließend. „Dort starben zwei Menschen kurz vor unserer Ankunft. Die Menschen sind sich selbst überlassen, denn hier gibt es keine Isolation Unit und Tote werden in einem Massengrab beigesetzt. Es fehlt hier am Notwendigsten, wie zum Beispiel Schutzmaterialien für das medizinische Personal. In einer Schule befinden sich 46 Mütter mit ihren Kindern in Quarantäne, da man befürchtet sie könnten zu einer weiteren Ausbreitung der Krankheit beitragen“. Thu, 11 Sep 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/LIBYEN - Stammeskonflikte und Erdölinteressen schüren Bürgerkrieg in Libyenhttp://fides.org/de/news/34704-AFRIKA_LIBYEN_Stammeskonflikte_und_Erdoelinteressen_schueren_Buergerkrieg_in_Libyenhttp://fides.org/de/news/34704-AFRIKA_LIBYEN_Stammeskonflikte_und_Erdoelinteressen_schueren_Buergerkrieg_in_LibyenTripolis – Die Gefechte zwischen Islamisten und so genannten “nationalistischen” Milizen in Libyen werden von ethnischen Konflikten geschürt, nachdem Guerillakämpfer der Tubu-Völker in Kufra auf der Seite des “Operation Dignity”-Bündnisses unter Leitung des Generals Khakifa Haftar, die Stadt Bengasi von den Ansar-Al-Sharia-Milizen und anderen islamistischen Gruppen befreien wollen.<br />Wie die Tageszeitung “The Libyan Herald” berichtet kontrolliert der von dem Geddafi-Regime diskriminierte Stamm der Kufra 65% der Erdölproduktion des Landes. Daneben kontrollieren auch Tuareg im Süden des Landes die Erdölvorkommen in Murzuq und Ghadames. Eine Delegation des islamistischen “Libya Dawn Operation”-Bündnisses das die Hauptstadt Tripolis kontrollierte besuchte deshalb Obari, um dort mit den Tuereg über eine Mögliche Zusammenarbeit zu verhandeln. Unterdessen gaben die Tuareg bereits bekannt, man wolle im Konflikt die Neutralität behalten. <br />Wie aus nordafrikanischen Presseberichten hervorgeht, wird befürchtet, dass islamistische Gruppen in Bengasi dort wie im Nord Irak und in Nigeria ein Kalifat errichten könnten. Thu, 11 Sep 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/USA - Innerhalb weniger Tage beantragten 25.000 chaldäische Christen ein Visum für die USAhttp://fides.org/de/news/34703-AMERIKA_USA_Innerhalb_weniger_Tage_beantragten_25_000_chaldaeische_Christen_ein_Visum_fuer_die_USAhttp://fides.org/de/news/34703-AMERIKA_USA_Innerhalb_weniger_Tage_beantragten_25_000_chaldaeische_Christen_ein_Visum_fuer_die_USASan Diego – Die Flucht der Christen aus Mossul und der Ninive-Ebene nach dem Vormarsch der Dschihadisten des Islamischen Staates und der Ausrufung des Islamischen Kalifats führte zu einem beachtlichen Anstieg der Anträge chaldäischer Christen auf ein Einreisevisum in die Vereinigten Staaten.<br />Wie das Informationsportal www.kaldaya.net mitteilt wurde die chaldäische in San Diego vom Weißen Haus gebeten, eine Liste der chaldäischen Christen im Irak zu erstellen, die infolge der dortigen Verfolgung ihre Heimat verlassen wollen. Innerhalb weniger Tage wurden von der chaldäischen Diözese über 5.000 Vordrucke mit den Daten von fast 25.000 chaldäischen Christen erstellt, die ein Einreisevisum für die USA beantragen wollen. Dabei wurde die Eparchie von 20 freiwilligen Helfern unterstützt. Die ausgefüllten Vordrucke sollen in den kommenden Tagen von Bischof Sarhad Jammo, der als Hirte für die Seelsorge unter den chaldäischen Christen in den USA zuständig ist, persönlich im Weißen Haus abgegeben werden. .Thu, 11 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIA/IRAK - Luftangriffe beschädigen Gebäude in der Umgebung zweier Kirchen in Mossulhttp://fides.org/de/news/34702-ASIA_IRAK_Luftangriffe_beschaedigen_Gebaeude_in_der_Umgebung_zweier_Kirchen_in_Mossulhttp://fides.org/de/news/34702-ASIA_IRAK_Luftangriffe_beschaedigen_Gebaeude_in_der_Umgebung_zweier_Kirchen_in_MossulMossul – Bei Luftangriffen gegen die Dschihadisten des Islamischen Staates in Mossul wurden Gebäude in der Nachbarschaft zweier Kirchen im Osten der irakischen Stadt schwer beschädigt. Dies teilt das arabische Informationsportal www.ankawa.com mit. Wie Beobachter berichten sollen in der Nacht des 9. September Luftangriffe der irakischen Streitkräfte auf Stellungen der dschihadistische Milizen in der Nähe der syrisch-katholischen St. Pauls-Kirche und der syrisch-orthodoxen St. Efrems-Kirche stattgefunden haben. Bereits Ende Juni war die syrisch-orthodoxe Kirche von den Milizen des Islamischen Staates besetzt und geplündert worden, wo die Kämpfer schließlich ihre Fahne hissten und das Kreuz von der Kuppel entfernten. In den Tagen nach der Eroberung Mossuls durch den Islamischen Staat am vergangenen 9. Juni hatten Muslime zunächst versucht die Kirche vor Plünderungen zu schützen, nachdem die meisten Christen die Stadt bereits verlassen hatten. Im Juli wurde die syrisch-katholische Bischofsresidenz in Brand gesteckt. .Thu, 11 Sep 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/EL SALVADOR - Kirche unterstützt Entstehung eines Versöhnungs-Denkmals: es soll Friedensbemühungen inspirierenhttp://fides.org/de/news/34701-AMERIKA_EL_SALVADOR_Kirche_unterstuetzt_Entstehung_eines_Versoehnungs_Denkmals_es_soll_Friedensbemuehungen_inspirierenhttp://fides.org/de/news/34701-AMERIKA_EL_SALVADOR_Kirche_unterstuetzt_Entstehung_eines_Versoehnungs_Denkmals_es_soll_Friedensbemuehungen_inspirierenSan Salvador – Insgesamt 33 Kartons mit unbenutzten Schlüsseln wurden von der Erzdiözese San Salvador an das Ministerium für Öffentliche Arbeiten übergeben, das mit dem Bau eines Versöhnungs-Denkmals an die Unterzeichnung des Friedensabkommens im Jahr 1992 erinnern möchte.<br />Mit der Spende wollen katholische Gläubige aus allen Pfarreien des Landes zum Entstehen des Denkmals beitragen. "Die katholische Kirche ist eine Institution, die als solche Aussöhnung fördert, weshalb wir diese Kampagne, die das Ministerium auf den Weg gebracht hat gerne unterstützen, das die Bürger des Landes dazu anregt, die Initiative zu unterstützen: das Monument soll das Bemühen um Frieden inspirieren, damit alle zu Friedensstiftern werden“, so der Kanzler der Erzdiözese, Prälat Rafael Urrutia.<br /> Der für die Kampagne zuständige Minister, Gerson Martinez, erklärte, das bisher “mit dem was gespendet wurde, insgesamt 13 Tonnen gesammelt wurde”. Unter dem Motto “Deine Schlüssel für unsere Aussöhnung”, brachte das Ministerium die Kampagne am vergangenen 23. April auf den Weg, in deren Rahmen unbenutzte Schlüssen von öffentlichen und privaten Einrichtungen gesammelt werden sollen, aus denen ein Bronze-Denkmal entstehen soll. Wie Martinez gestern bekannt gab, soll das Dokument voraussichtlich bis zum Januar nächsten Jahres fertig gestellt werden. Das neue Denkmal soll auch den demokratischen Weg und die Entwicklung des Landes versinnbildlichen. Thu, 11 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/PAKISTAN - Zwangsbekehrung: christliche Familie flieht zum Schutz der Töchterhttp://fides.org/de/news/34700-ASIEN_PAKISTAN_Zwangsbekehrung_christliche_Familie_flieht_zum_Schutz_der_Toechterhttp://fides.org/de/news/34700-ASIEN_PAKISTAN_Zwangsbekehrung_christliche_Familie_flieht_zum_Schutz_der_ToechterLahore – Sie mussten fliehen, um ihre beiden Töchter vor der Zwangsbekehrung zum Islam zu schützen: diese Entscheidung trafen die christlichen Eheleute Nadeem Maqbol und sein Frau Nabeela Nadeem aus Lahore. Dies teilt die Justitia-et-Pax-Kommission der Erzdiözese Lahore mit. Außer den beiden Töchtern Noor-e-Sahar und Nisha einen 14jährigen Sohn namens Ngam.<br />Seit 14 Jahren lebte die Familie Maqbol im Stadtviertel Khanewal in Lahore. Nabeela unterrichtete an einer Oberstufenschule der Heilsarmee und Nadeem besaß ein kleines Geschäft. Die drei Kinder besuchten eine öffentliche Schule, an der Islamkunde ein Pflichtfach ist und die Mädchen mussten dort Verse aus dem Koran auswendig lernen und im Beisein von Lehrern und anderen Schülern aufsagen. Im Dezember 2013 erklärte der Vater eines muslimischen Schülers, der davon erfahren hatte, dass diese Mädchen damit Muslimas seien: deshalb sollten sie muslimischen Pflegeltern anvertraut werden. Daraufhin nahm Nadeem seine Töchter von der Schule. Wenige Tage später versuchten der Rektor und mehrer muslimische Lehrer den Vater davon zu überzeugen, die Kinder wieder zur Schule zu schicken. Man werde in diesem Falle auch einen Teil des Schulgelds erlassen. <br />Angesichts der schwierigen Lage, die für Nadeem und Nabeela entstanden war, beschloss die Familie zu fliehen. Nabeela kündigte ihre gut bezahlte Stelle als Lehrerin und Nadeem musste sein Geschäft schließen. Die Familie zog nach Yohanaabad um wo Nabeela eine neue Stelle in einer Schule der anglikanischen “Church of Pakistan” fand. Nadeem hat in der Stadt noch keine neue Arbeit. <br />Wie Beobachter berichten, ist dies es nicht selten, dass christliche Familien ihre Heimat verlassen, um die Töchter zu schützen. Viele Familien aus hinduistischen und christlichen Minderheiten in Pakistan fühlen sich bedroht. Thu, 11 Sep 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/BURUNDI - Ordensfrau zum Mord an Missionsschwestern: “Wir glauben nicht an die Ergebnisse der polizeilichen Ermittlungen und werden unsere Mission auf jeden Fall fortsetzen”http://fides.org/de/news/34699-AFRIKA_BURUNDI_Ordensfrau_zum_Mord_an_Missionsschwestern_Wir_glauben_nicht_an_die_Ergebnisse_der_polizeilichen_Ermittlungen_und_werden_unsere_Mission_auf_jeden_Fall_fortsetzenhttp://fides.org/de/news/34699-AFRIKA_BURUNDI_Ordensfrau_zum_Mord_an_Missionsschwestern_Wir_glauben_nicht_an_die_Ergebnisse_der_polizeilichen_Ermittlungen_und_werden_unsere_Mission_auf_jeden_Fall_fortsetzenBujumbura - “Wir glauben diesen Ermittlungen nicht. Die Festnahme dieser Person ist ein Vorwand, um die Ermittlungen zum Mord an unseren Mitschwestern vom richtigen Weg abzubringen”, so Schwester Delia Guadagnini, die ehemaligen Regionaloberin der Missionsschwestern der Xaverianer in der Demokratischen Republik Kongo und Brundi, zum Fidesdienst. Die Ordensfrau kannte die ermordeten Schwestern persönlich und begleitet derzeit deren Überführung in die Demokratische Republik Kongo, wo sie beigesetzt werden sollen.<br /> Die burundische Polizei teilte unterdessen mit, dass der Mörder der drei Missionsschwestern Lucia Pulici, Olga Raschietti und Schwester Bernadetta Boggian, die am Sonntag, den 7. September in der Mission Kamenge am nördlichen Stadtrand von Bujumbura gewaltsam ums Leben kamen , festgenommen wurden. Der 33jährige Christian Claude Butoyi, soll die drei Ordensfrauen brutal ermordet haben, weil die Schwestern ihr Kloster auf einem Grundstück gebaut hatten, dass früher seine Familie gehört haben soll. <br />“Wir glauben nicht, dass dieses schreckliche Verbrechen von einem einzigen Täter verübt wurde”, so Schwester Delia Guadagnini. Wir haben den Eindruck, dass es mehrere Personen waren, die ‘ihr Metier kannten’- so schreckl sich das auch anhören mag. Außerdem kannten sie sich auch in unserem Haus sehr gut aus. Der Herr wird den Richtigen zur Rechenschaft ziehen. Und wir werden unsere Mission auf jeden Fall fortsetzen”.<br />“Bei der Beisetzungsfeier für unsere Mitschwestern in Bujumbura hat uns die Anwesenheit unzähliger Personen Mut gemacht, unter den Trauernden waren viele einfache Menschen aber auch Autoritäten. Sofort nach der Trauerfeier haben wir uns auf den Weg der Überführung gemacht. Bis zur Grenze zur Demokratischen Republik Kongo wurden wir von der Polizei begleitet. Nicht weit von der Grenze entfernt befindet sich das Dorf Luvungi, wo die drei Mitschwestern lange tätig waren. Dort haben wir Halt gemacht, um einen weiteren Trauergottesdienst zu feiern. Heute Morgen um 6 Uhr haben wir uns wieder auf den Weg gemacht und gegen 11 Uhr soll das Requiem stattfinden”, so Schwester Delia, die sich wünscht, dass “das Blut, das unsere Mitschwestern vergossen haben, neue Berufungen für die Kirche in Afrika hervorbringt. Darauf warten wir und hoffen, dass auch junge Menschen in Italien sich von diesem Ereignis berühren lassen”. „Den Platz der ermordeten Schwestern werde ich persönlich übernehmen”. Thu, 11 Sep 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/NIGERIA - Boko Haram ist heute eine internationale Bewegung: nigerianische Sponsoren haben die Kontrolle über die Sekte verlorenhttp://fides.org/de/news/34698-AFRIKA_NIGERIA_Boko_Haram_ist_heute_eine_internationale_Bewegung_nigerianische_Sponsoren_haben_die_Kontrolle_ueber_die_Sekte_verlorenhttp://fides.org/de/news/34698-AFRIKA_NIGERIA_Boko_Haram_ist_heute_eine_internationale_Bewegung_nigerianische_Sponsoren_haben_die_Kontrolle_ueber_die_Sekte_verlorenAbuja - “Boko Haram wird heute nicht mehr von den nigerianischen Geldgebern kontrolliert und könnte zu einem Problem für ganz Westafrika werden”, so der Medienbeauftragte der Erzdiözese Abuja, Pfarrer Patrick Tor Alumuku, in einem Kommentar zu einem Bericht des australischen Unterhändlers, Stephen Davis, mehrere Monate lang versucht hatte, die Freilassung der rund 200 von der islamistischen Sekte aus einer Schule in Chibok entführten Mädchen zu erreichen. <br />“Insgesamt sind die Berichte des australischen Unterhändlers glaubwürdig”, so Pfarrer Patrick, „Auch Präsident Goodluck Jonathan hatte gesagt, dass seine Regierung Verbindungen zu Boko Haram hatte und vor drei Jahren wurde der Name eines Senators als möglicher Sponsor der Boko Haram genannt. Doch es wurden keine ernsthaften Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Verdacht gegen den Senator auf den Weg gebracht”.<br />“Was bisher aus der Presseberichten hervorgeht”, so der katholische Geistliche weiter, “deutet jedoch daraufhin, dass es nicht die Opposition sondern sogar Politiker der Partei des Präsidenten Boko Haram finanziert haben sollen, womit man den Eindruck erwecken will, dass der Staatschef nicht in der Lage ist, die Sicherheit seines Volkes zu garantieren. Dies geschieht, weil Jonathan ein Christ aus dem Norden und seine internen Gegner Muslime aus dem Norden sind, die nicht wollen, dass er sich 2015 für eine weitere Amtszeit bewirbt”. <br />In Nigeria gibt es eine Art informellen Wechsel zwischen Christen und Muslimen im höchsten Amt des Staates. Nach Ansicht der Gegner aus seiner eigenen Partei hätte Jonathan, der seinem Vorgänger Umaru Yar'Adua nach dessen Tod 2009 im Amt nachfolgte und dann die Wahl im l 2011 gewann, keinen Anspruch auf eine weiter Amtszeit, weil nun wieder ein Muslim an der Reihe wäre. <br />“Doch die eigentliche Befürchtung ist, dass auch die Muslime, sollten sie die Wahl gewinnen, Boko Haram nicht mehr kontrollieren könnten, da diese sich zu einer internationalen Organisation entwickelt hat mit Verbindungen zu anderen dschihadistischen Bewegungen, wie zum Beispiel die Al-Schabab Milizen in Somalia oder der Islamischen Staat im Irak und in Syrien”, so Pfarrer Patrick. “Boko Haram hat in den von ihr kontrollierten Regionen im Norden Nigerias das Kalifat ausgerufen und ich glaube nicht dass sie darauf verzichten werden, nur weil ein Muslim Präsident von Nigeria wird. Was als kleiner Brand im Norden Nigerias begonnen hat könnte zu einem Flächenbrand im Herzen Afrikas werden”, so der Priester abschließend. Wed, 10 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/HEILIGES LAND - US-amerikanische Bischöfe besuchen das Heilige Landhttp://fides.org/de/news/34697-ASIEN_HEILIGES_LAND_US_amerikanische_Bischoefe_besuchen_das_Heilige_Landhttp://fides.org/de/news/34697-ASIEN_HEILIGES_LAND_US_amerikanische_Bischoefe_besuchen_das_Heilige_LandJerusalem – Insgesamt 18 US-amerikanische Bischöfs besuchen ab dem morgigen 11. September im Rahmen einer Pilgerreise zu den Orten des irdischen Lebens Jesu das Heilige Land. Man werde dort vor allem für den Frieden beten, so die Bischöfs ausdrücklich. “Unsere Pilgerreise”, so Bischof Richard E. Pates von Des Moines, Vorsitzender des Committee on International Justice and Peace der US-amerikanischen Bischofskonferenz, auf dessen Intiative der Besuch stattfindet, „hätte zu keinem kritischeren Zeitpunkt stattfinden können. Der Konflikt zwischen Israel und Hamas, der letzte im Kreislauf der Gewalt, hat die Hoffnung auf Frieden im Heiligen Land ernsthaft beeinträchtigt. Deshalb ist das Gebet für den Frieden heute wichtiger denn je”. Die Bischöfe werden im Jerusalem, Nazareth und Bethlehem besuchen. Während des siebentägigen Aufenthalts der US-amerikanischen Bischöfe im Heiligen Land ist auch eine Begegnung mit dem katholischen Pfarrer von Gaza, Jorge Hernandez, vorgesehen, den Papst am vergangenen 29. August im Vatikan in Audienz empfing. .Wed, 10 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/INDIEN - Mit Blick auf die Bischofssynode: “Herausforderungen für die Familien: eine katholische Antwort”http://fides.org/de/news/34696-ASIEN_INDIEN_Mit_Blick_auf_die_Bischofssynode_Herausforderungen_fuer_die_Familien_eine_katholische_Antworthttp://fides.org/de/news/34696-ASIEN_INDIEN_Mit_Blick_auf_die_Bischofssynode_Herausforderungen_fuer_die_Familien_eine_katholische_AntwortHyderabad – “Herausforderungen für die Familien: eine katholische Antwort”: mit diesem Thema befassten sich in den vergangenen Tagen mit Blick auf die bevorstehende Bischofssynode im Vatikan die katholischen Bischöfe der indischen Staaten Andhra Pradesh und Telangana bei einer Tagung in Hyderabad, an der rund 100 Delegierte und 13 Diözesen teilnahmen.<br />Erzbischof Thumma Bala von Hyderabad bekräftigte das Augenmerk der Kirche für die Familie als “Hauskirche” und erinnerte in diesem Zusammenhang an die in der Enzyklika “Humane Vitae”, im Katechismus der Katholischen Kirche und im Instrumentum Laboris zur bevorstehenden Synode enthaltenen Grundlagen des ehelichen Zusammenlebens. <br />Der katholische stellvertretenden Premierminister des neuen Staates Telangana, Thatikonda Rajaiah, erklärte in seiner Ansprache an die Tagungsteilnehmer, er empfinde es “als großes Geschenk Gottes, Mitglied der katholischen Kirche sein zu dürfen und versprach seine Unterstützung für Programme zur Förderung der Familien in Telangana. <br />Angesichts einer zunehmend säkularisierten Kultur, die dazu tendiert den Glauben auszugrenzen, sei es dringend notwendig, katholische Familien zu bilden und zu fördern, so die Teilnehmer. Wed, 10 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/IRAK - Syrisch-katholischer Priester: Christen werden erst nach der Befreiung Mossuls in die Ninive-Ebene zurückkehrenhttp://fides.org/de/news/34695-ASIEN_IRAK_Syrisch_katholischer_Priester_Christen_werden_erst_nach_der_Befreiung_Mossuls_in_die_Ninive_Ebene_zurueckkehrenhttp://fides.org/de/news/34695-ASIEN_IRAK_Syrisch_katholischer_Priester_Christen_werden_erst_nach_der_Befreiung_Mossuls_in_die_Ninive_Ebene_zurueckkehrenErbil – Angesichts der ungwissen Zukunftspersektiven im Nordirak werden der syrisch-katholische Erzbischof von Mossul Yohanna Petros Moshe und die Gläubigen seiner Diözese erst nach Qaraqosh und in die anderen Ortschaften der Ninive-Ebene zurückkehren, wenn sich die Situation in Mossul beruhigt hat und die zweitgrößte Stadt des Irak von den Milizen des Isalmischen Kalifats berfreit sein wird, die sie seit dem 9. Juni belagern. Dies teilt ein Mitarbeiter des Erzbischofs, der syrisch-katholische Geistliche Nizar Semaan dem Fidesdienst mit. “Es handelt sich um eine Entscheidung, die auf gesundem Menschenverstand basiert”, so Pfarrer Semaan, “die der Erzbischof zusammen mit seinen Gläubigen getroffen hat: es wäre nutzlos in die eigenen Wohnungen zurückzukehren, so lange die Situation ungewiss bleibt und weiterhin die Gefahr neuer Übergriffe der Dschihadisten des Isalmischen Staats besteht”. <br />In den vergangenen Tagen ließen die Milizen des Islamischen Staates Militärfahzeuge in verschiedenen Dörfern der Ninive-Ebene darunter auch Bertella aufgestellt, was darauf schließen lässt, dass Wiederstand gegen den Vormarsch der kurdischen Peschmerga-Milizen gleistet werden soll. “Die Peschmerga”, so der irakische Geistliche zum Fidesdnest zur ungewissen Lage, “haben die Verteidigunslinie der Dschihadisten durchbrochen und sind seit der vergangenen Woche nur noch wenige Kilometer vobn Qaraqosh entfernt. Wir hofften, dass sie die Stadt bald erobern würden, denn dort soll es in allen Häusern zu Plünderungen gekommen sein. Doch der Vormarsch wurde gestoppt und man weiß nicht warum. Manchmal entsteht der Eindruck, dass vor Ort Strategien und politisch-militärische Beschlüsse umgesetzt werden, die wir nicht wirklich kennen“. .Wed, 10 Sep 2014 00:00:00 +0200