Fides News - German (Standard)http://fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. ASIEN/LIBANON - Aoun bezeichnet “Geldgier” als Ursache für das Schwinden christlicher Gemeinden im Nahen Ostenhttp://fides.org/de/news/61538-ASIEN_LIBANON_Aoun_bezeichnet_Geldgier_als_Ursache_fuer_das_Schwinden_christlicher_Gemeinden_im_Nahen_Ostenhttp://fides.org/de/news/61538-ASIEN_LIBANON_Aoun_bezeichnet_Geldgier_als_Ursache_fuer_das_Schwinden_christlicher_Gemeinden_im_Nahen_OstenBeirut – Die Zahl der Christen im Nahen Osten schwinde nicht nur infolge von Konflikten und Gewalt, sondern wegen der geringen Bereitschaft der christlichen Gemeinden politische Verantwortung zu übernehmen. Die Hauptgefahr für Christen im Nahen Osten seien nicht die Bomben, sondern eine gewissen Geldgier, die sich auch unter christlichen Gemeinden verbreite. Dies betonte der libanesische Präsident Michel Aoun, ein maronitischer Christ, bei einem Treffen mit dem Vorstand des Rates der Kirchen im Nahen Osten am gestrigen 16. Januar. Bei dem Treffen im Präsidentenpalast waren Vertreter aller Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften des Nahen Ostens anwesend, darunter auch der syrisch-orthodoxe Patriarch Ignatius Aphrem II. und der griechisch-orthodoxe Patriarch Jouhanna X.. <br />Wie einheimische Medien berichten, bezog sich der Präsident in seiner Ansprache auf den drastischen Rückgang der Zahl der einheimischen Christen in Palästina und im Irak, wo die Zahl der Christen seit dem ersten Irakkrieg von rund 1 Million auf heute nur noch 300.000 schwand. “Wir wissen noch nicht, wie viele Christen Syrien verlassen haben”, so das libanesische Staatsoberhaupt. Angesichts dieser Prozesse, so Aoun weiter, müsse man festhalten, dass nur die aktive Beteiligung der Christen am politischen Leben des eigenen Landes eine Kontinuität der Präsenz einheimischer christlicher Gemeinden garantieren könne. <br />“Das Christentum”, so der ehemalige General, “ist nicht aus dem Ausland hierher gekommen und wenn die Christen im Nahen Osten ihre Rechte verlieren und ins Ausland blicken, dann stellt das für sie eine weitere Gefahr dar”. Das Verbleiben der Christen im Nahen Osten, so Aoun, der damit im Vergleich zur vorherrschenden Meinung einen neuen Denkanstoß gibt, hänge nicht nur von den Bomben, den Kanonen und den Luftangriffen ab, sondern von der Möglichkeit, dass sie sich von einer gewissen ‚Geldgier’ anstecken lassen. <br />Aoun erinnerte in seiner Ansprache auch an das christliche Verständnis des Martyriums als Erfahrung der Auferstehung und nicht des Todes oder des Scheiterns. “Manche Politiker”, so Aoun, der sich damit wahrscheinlich auf die Benutzung des Begriffs Märtyrer für die Gefallenen des Krieges oder sogar für Selbstmordattentäter bezog, “üben Kritik am Konzept des Martyriums, doch im leben des Christen bedeutet das Martyrium die Hingabe des eigenen Lebens für die anderen, eine Erlösung”. Dies habe auch Jesus mit seinem Martyrium „für uns getan“. <br />Im Rahmen des Treffens überreichte Präsident Aoun dem griechisch-orthodoxen Patriarchen Jouhanna X., dessen Bruder und griechisch-orthodoxer Bischof von Aleppo Boulos Yazigi im April 2013 in Syrien entführt wurde, ein Evangelienbuch in griechischer Sprache, dass die libanesische Armee bei einem dschihadistischen Kämpfer beschlagnahmte hatte. Dieser hatte es aus dem christlichen Heiligtum in Maalula entwendet, einem Dorf in dem heute noch Aramäisch gesprochen wird, und das in den Jahren von 2013 bis 2014 zweimal von der al-Nusra-Milize besetzt wurde.<br /> <br />Tue, 17 Jan 2017 13:11:31 +0100AFRIKA/NIGERIA - Erzbischof von Kaduna: “Wir brauchen Farmen, damit die Gewalt der Nomaden endet“http://fides.org/de/news/61537-AFRIKA_NIGERIA_Erzbischof_von_Kaduna_Wir_brauchen_Farmen_damit_die_Gewalt_der_Nomaden_endethttp://fides.org/de/news/61537-AFRIKA_NIGERIA_Erzbischof_von_Kaduna_Wir_brauchen_Farmen_damit_die_Gewalt_der_Nomaden_endetAbuja - “Die ständigen Konflikte zwischen Bauern und Hirten zeigen deutlich, dass das traditionelle System der Viehhaltung und Bodennutzung mit so genannten Weide-Reservaten veraltet und heute nicht mehr tragbar ist. Deshalb wäre es dringend notwendig, das Landbesitzer ihre Grundstücke an Hirten vermieten, damit diese dort Viehzucht betreiben können“, so Erzbischof Mathew Man'Oso Ndagoso von Kaduna in seiner Predigt zum 100jährigen Gründungsjubiläum der Diözese Shendam. Im Rahmen des Festgottesdienstes wurde auch Philip Davou Dung zum Bischof geweiht und in das Amt eingeführt.<br />In der Region Kaduna kommt es seit Monaten zu Konflikten mit den Fulani-Hirten auf der Suche nach neuem Weideland, die immer wieder Übergriffe auf die sesshafte Bevölkerung verüben .<br />Erzbischof Ndagoso versucht damit den Ursprung der Ausschreitungen zwischen Bauern und Hirten zu erklären und macht Lösungsvorschläge. “Wir fordern alle Beteiligten auf, sich um die Voraussetzung für die Entstehung von Farmen zu schaffen, um die sich die Regierung, die Gemeinden und Einzelpersonen bemühen sollten, damit der Gewalt, die den sozialen Zusammenhalt in unserem Land bedroht, entgegenzuwirken“, so der Erzbischof. <br />In diesem Zusammenhang erinnert Erzbischof Ndagoso auch an die gemeinsame Erklärung der katholischen Bischöfe der Kirchenprovinz Kaduna : "Wenn wir in die Zukunft blicken, müssen wir verstehen, dass die Debatte über die Viehhirten eine Debatte über die Zukunft des Überlebens der Menschen und der Natur in unserem Land ist. Wir müssen das Nomadentum der Viehhirten beenden vor allem in anbetracht der Gewalt, die dies unter der Bevölkerung verursacht. Ganze Gemeinden wurden bereits zerstört und die Wut ist im ganzen Land spürbar. Wir sind überzeugt, dass der einzige Weg, den die Regierung verfolgen sollte, die Beendigung der Wanderungen der Viehhirten und ihrer Herden ist, indem man nach Optionen sucht, die die Entstehung von Farmen anstelle der Reservate begünstigen. Wir sind der Ansicht, dass die Gründung von Farmen sowohl unter wirtschaftlichen als auch unter humanen Aspekten sinnvoll ist”.<br /> <br /><br />Tue, 17 Jan 2017 12:42:54 +0100ASIEN/PHILIPPINEN - Apostolischer Kongress: Barmherzigkeit und Kultur des Lebenshttp://fides.org/de/news/61536-ASIEN_PHILIPPINEN_Apostolischer_Kongress_Barmherzigkeit_und_Kultur_des_Lebenshttp://fides.org/de/news/61536-ASIEN_PHILIPPINEN_Apostolischer_Kongress_Barmherzigkeit_und_Kultur_des_LebensManila – Mit dem Thema Barmherzigkeit befassen sich Teilnehmer des 4. Apostolischen Weltkongress der Barmherzigkeit an der Päpstlichen und Königlichen Universität des heiligen Thomas von Aquin derzeit in Manila. Barmherzigkeit sein kein abstraktes Gefühl, sondern sie präge die Sicht Gottes auf den Menschen, den Wert des Lebens und die Menschenrechte. Dabei befassen sich die Teilnehmer auch mit der aktuellen Lage des Landes und die Menschenrechtskrise infolge des von der Regierung auf den Weg gebrachten „Drogenkriegs“. „Die Barmherzigkeit steht in Verbindung zum Leben, sie liebt das Leben und sie Schützt das Leben. Im Mittelpunkt stet stets das Leben“, so Bischof Ruperto Santos von Balanga in einer Verlautbarung zum Kongress. <br />Unterdessen kündigten mehrer kirchliche Laienverbände Demonstrationen gegen “willkürliche Hinrichtungen” im Land an: für den 18. Februar ist in Manila ein "Marsch für das Leben” geplant, ei dem die Teilnehmer gegen die Kampagne der Regierung protestieren, in deren Rahmen bereits 6.200 Menschen starben, die des Drogenhandels verdächtigt wurden. "Als katholische Laiengläubige der Philippinen möchten wir gegen alle Formen der Bedrohung des Lebens und der Würde des Menschen protestieren, die von Organisationen und wirtschaftlichen, sozialen und politischen Einrichtungen ausgehen", so die Veranstalter. "Wir möchten unserer Regierung sagen, dass wir gegen diese Kultur des Todes sind”. <br /> <br /><br />Tue, 17 Jan 2017 11:55:49 +0100AMERIKA/ECUADOR - REPAM beklagt Menschenrechtsverstöße gegen Indioshttp://fides.org/de/news/61535-AMERIKA_ECUADOR_REPAM_beklagt_Menschenrechtsverstoesse_gegen_Indioshttp://fides.org/de/news/61535-AMERIKA_ECUADOR_REPAM_beklagt_Menschenrechtsverstoesse_gegen_IndiosMorona Santiago – "Wir sind zutiefst besorgt im Hinblick auf die jüngsten Maßnahmen gegen den Stamm der Shuar in der Provinz Morona Santiago und insbesondere die Vertreibung von Siedlern, Indios und Bauern aus der Gemeinde Nankin, hinter der sich die Interessen des chinesischen Bergwerkunternehmens Ecuacorrientes SA verbergen", heißt es in einer Verlautbarung des Panamazonischen Kirchennetzwerks „Red Eclesial Panamazónica“ .<br />"Bauern und Indios haben gemeinsam diese Gebiete lange bewohnt. Ursache des derzeitigen Konflikts ist ganz klar eine Politik, die die Ausbeutung der Bodenschätze begünstigt und die im Amazonasgebiet durchgesetzt wird, damit private Unternehmen Konzessionen erhalten. Dies führt zu schweren Menschenrechtsverstößen und schädigt das Ökosystem", heißt es in der Verlautbarung weiter.<br />"Wir fordern die Achtung der Menschenrechte , einen respektvollen Dialog und den sofortigen Verzicht auf so genannte Notstands-Maßnahmen, die weitere Ausschreitungen und Gewalt begünstigen. Die Interessen der Gemeinden, die in diesen Gebieten wohnen müssen Vorrang vor den Interessen ausländischer Unternehmen haben”, so REPAM.<br />Am vergagenen12. Januar hatte die Regierung unter Präsident Correa den “Ausnahmezustand” im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen der Gemeinde Nankins und dem chinesischen Unternehmen Exsa um 30 Tage verlängert. Wie die einheimische Presse berichtet, soll der Ausnahmezustand insbesondere der Militarisierung der Region dienen. Außerdem ermögliche dies die Durchsuchung der Häuser von Bauern und das Verbot von Versammlungen jeder Art. Anfang Januar war es zu Ausschreitungen zwischen Einheimischen und Ordnungskräften gekommen, bei denen ein Soldat starb und viele Einwohner festgenommen wurden. <br />Das Bündnis der indigenen Nationalitäten Ecuadors beklagt, dass keine Beweise gegen die Bauern im Zusammenhang mit Episoden der Gewalt im Dezember 2016 und Januar 2017 vorliegen. "Die Verlängerung des Ausnahmezustands um weitere 30 Tage ist eine Provokation und bezeugt die Unfähigkeit der Regierung, Probleme auf friedliche Art und Weise zu lösen. Damit entzieht der Staat den Gemeinden ihre Rechte”, heißt es in der Verlautbarung des CONAIE.<br /> <br />Tue, 17 Jan 2017 11:53:28 +0100AMERIKA/PANAMA - Vollversammlung der Bischöfe: “Wir tragen Verantwortung für unser Land”http://fides.org/de/news/61533-AMERIKA_PANAMA_Vollversammlung_der_Bischoefe_Wir_tragen_Verantwortung_fuer_unser_Landhttp://fides.org/de/news/61533-AMERIKA_PANAMA_Vollversammlung_der_Bischoefe_Wir_tragen_Verantwortung_fuer_unser_LandPanama – In der Schlussbotschaft zu ihrer Vollversammlung befasst sich die Bischofskonferenz von Panama unter anderem mit der Organisation der “Tage in den Diözesen”, die dem Weltjungendtag 2019 vorausgehen. Teilnehmende Jugendliche sollen in den verschiedenen Bistümern des Landes bei Familien unterkommen. Als eine Art Hauptprobe für das kirchliche Großereignis betrachten die Bischöfe das 38. Treffen der Erneuerung der Jugend .<br />Sodann laden die Bischöfe mit Blick auf die aktuelle Lage im Land zur Gewaltfreiheit ein und erinnern daran, dass Gewalt gegenwärtig den Lebensstil des Landes präg. Deshalb sei eine radikale Änderung erforderlich. <br />Unter den weiteren Herausforderungen, mit denen sich das Land konfrontiert sieht nennen die Bischöfe die Familie, das Bildungswesen, die Genderideologie und internationale Wirtschaftshilfen. In diesem Kontext schlagen die Bischöfe vor, die Armut durch die Umwandlung von Hilfsmaßnahmen in Maßnahmen zur menschlichen Förderung zu bekämpfen und wünschen einen Wandel von der Korruption hin zur Förderung einer gerechten sozialen Ethik. "Jeder muss den Erfordernissen der Solidarität und des Gemeinwohls offen gegenüberstehen. Armut ist nicht nur eine wirtschaftliche Frage, sondern sie umfasst auch moralische und kulturelle Aspekte. Denn moralische und kulturelle Armut behindert den notwendigen Wandel”, so die Bischöfe.<br />"Unser Land ist ein Erbe, dass wir annehmen, beschützen und fördern müssen; es ist ein gemeinsames Gut und als solches ist es nicht nur ein Geschenk, sondern wir tragen dafür auch Verantwortung", betonen die Bischöfe abschließend. <br /> <br /><br />Tue, 17 Jan 2017 11:10:23 +0100ASIEN/BANGLADESCH - Geschlechterunterschiede: Journalistinnen sind oft benachteiligthttp://fides.org/de/news/61534-ASIEN_BANGLADESCH_Geschlechterunterschiede_Journalistinnen_sind_oft_benachteiligthttp://fides.org/de/news/61534-ASIEN_BANGLADESCH_Geschlechterunterschiede_Journalistinnen_sind_oft_benachteiligtDakka – Journalistinnen sehen sich in Bangladesch oft mit Vorurteilen und einer feindlichen Gesinnung im Arbeitsumfeld konfrontiert, weshalb auch heute noch nur wenige Frauen im Bereich der Medien tätig sind. Wie aus einem jüngst veröffentlichten Bericht hervorgeht, liegt der Anteil der Journalistinnen, die für Zeitungen und Zeitschriften arbeiten bei nur 5%, in den digitalen Medien bei 25%. <br />“Wir müssen auf jede Art von Hindernissen und Herausforderungen gefasst sein, dies fängt oft bei der eigenen Familie an, die der Ansicht sind, dass das Arbeitsumfeld für Frauen nicht sicher ist”, so die stellvertretende Direktorin der Nachrichtenagentur „United News of Bangladesh “. “In unserer Gesellschaft ist man als Frau oft benachteiligt. Du kannst keine Karriere machen, wenn du eine Frau bist. Du darfst nicht abends arbeiten, weil du eine Frau bist, usw.”<br />Das „News Network” gehörte zu den ersten Netzwerken, das seit den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Bangladesch auch Stipendien an Studentinnen vergab, die ein Journalistikstudium anstrebten. Mit Unterstützung verschiedener Hilfswerke, darunter Diakonia und Free Press wurden fast 300 künftige Journalistinnen ausgebildet, von denen heute rund 60% in den wichtigsten Medien des Landes arbeiten <br /> <br />Tue, 17 Jan 2017 10:52:11 +0100AMERIKA/USA - P. Andrew Small OMI im Amt als Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke bestätigthttp://fides.org/de/news/61531-AMERIKA_USA_P_Andrew_Small_OMI_im_Amt_als_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_bestaetigthttp://fides.org/de/news/61531-AMERIKA_USA_P_Andrew_Small_OMI_im_Amt_als_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_bestaetigtVatikanstadt – Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker hat am 4. März 2016 Pater Andrew Small von den Oblaten von der Makellosen Jungfrau Maria für weitere fünf Jahre im Amt als Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in den Vereinigten Staaten bestätigt.<br /> <br /><br />Tue, 17 Jan 2017 10:32:05 +0100EUROPA/ALBANIEN - Don-Orione-Werk muss Grundstück in Elbasan räumenhttp://fides.org/de/news/61532-EUROPA_ALBANIEN_Don_Orione_Werk_muss_Grundstueck_in_Elbasan_raeumenhttp://fides.org/de/news/61532-EUROPA_ALBANIEN_Don_Orione_Werk_muss_Grundstueck_in_Elbasan_raeumenElbasan – Am kommenden 20. Januar werden die Pfarrei St. Pius X. Und das Jugendzentrum in Elbasan des Don-Orione-Werks geschlossen werden. Grund dafür ist ein Räumungsbeschluss des albanischen Rechnungshofs. Seit vielen Jahren ist in Elbasan ein Rechtsstreit im Zusammenhang mit dem Eigentum des Grundstücks in Gange, auf dem die Kirche und das Jugendzentrum gebaut wurden.<br />Das Grundstück wurde vom Staat vor 20 Jahren an die katholische Kirche verkauft, die dort eine Kirche und ein Gemeindezentrum baute. Die Baugenehmigung dafür erließen damals die zuständigen lokalen Behörden. 1997 fand die Einweihung statt. Zehn Jahre später, im Jahr 2007 erhob der ehemalige Grundstücksbesitzer Anspruch auf das Eigentum und brachte rechtliche Schritte auf den Weg und das Gericht gab ihm schließlich recht. <br />Über die Angelegenheit sollte eine Kommission der albanischen Regierung und der katholischen Kirche entscheiden, so wie dies vom Konkordat vorgesehen ist. Doch ein endgültiger Beschluss wurde nun von Rechnungshof in Tirana erlassen, die den Berufungsantrag der katholischen Kirche und der Staatsanwaltschaft ablehnte. Das Urteil sieht vor, dass das Grundstück von allen sich dort befindlichen Gebäuden befreit und an den Eigentümer zurückgegeben wird.<br />In einem Schreiben an die Leitung des „Don-Orione-Werks“ in Rom brachten die albanischen Ordensleute ihre Sorge zum Ausdruck. Über den Beschluss wurden auch die albanischen Bischöfe und die Apostolische Nuntiatur informiert.<br /> <br />Tue, 17 Jan 2017 10:27:35 +0100AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - NGO betrachtet Überfall auf das Gefängnis in Beni als Zeichen für die Wiederaufnahme des Guerillakampfeshttp://fides.org/de/news/61528-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_NGO_betrachtet_Ueberfall_auf_das_Gefaengnis_in_Beni_als_Zeichen_fuer_die_Wiederaufnahme_des_Guerillakampfeshttp://fides.org/de/news/61528-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_NGO_betrachtet_Ueberfall_auf_das_Gefaengnis_in_Beni_als_Zeichen_fuer_die_Wiederaufnahme_des_GuerillakampfesKinshasa – Ein Überfall auf das zentrale Gefängnis des Staates Beni in der Provinz Nordkivu, für den wahrscheinlich so genannte May-May-Milizen verantwortlich sind, scheiterte in der Nacht von Samstag auf Sonntag.<br />Die Milizionäre trieben zunächst das Wachpersonal in die Flucht und versuchten dann das Gefängnistor aufzubrechen, woran sie jedoch durch den Eingriff von Soldaten gehindert wurden, die dabei einen der Angreifer töteten. <br />Unterdessen konnte in der Jugendvollzugsanstalt derselben Stadt die Flucht mehrer Jugendlicher verhindert werden. Nur einem der Insassen gelang die Flucht. Nach Angaben des Zentrums für Frieden, Demokratie und Menschenrechte gibt es eine Verbindung zwischen den beiden Fluchtversuchen. Es handle sich nicht nur um Banditentum, sondern um den Versuch lokaler Guerillagruppen durch die Befreiung ehemaliger Kämpfer aus den Gefängnissen, zur Stärkung in den eigenen Reihen. <br />Das CEPADHO macht dieselben Milizionäre auch für den Übergriff auf das Gefängnis in Beni am vergangenen 20. Dezember verantwortlich. Der Anführer der “May-May Corps du Christ, Bwambale Karole, habe bereits eine neue Rebellion zur “Befreiung des Nordkivu” angekündigt, warnt die kongolesische Menschenrechtsorganisation.<br /> <br /><br />Mon, 16 Jan 2017 13:38:18 +0100AMERIKA/BRASILIEN - Bischof Vieira fordert “dringende Lösungen” für die Probleme in den Gefängnissenhttp://fides.org/de/news/61529-AMERIKA_BRASILIEN_Bischof_Vieira_fordert_dringende_Loesungen_fuer_die_Probleme_in_den_Gefaengnissenhttp://fides.org/de/news/61529-AMERIKA_BRASILIEN_Bischof_Vieira_fordert_dringende_Loesungen_fuer_die_Probleme_in_den_GefaengnissenNatal – Zu den Ausschreitungen, bei in denen am vergangenen 14. Januar in der Vollzugsanstalt Alcaçuz in Nísia Floresta am Stadtrand von Natal insgesamt 26 Häftlinge rivalisierender Banden ums Leben kamen, äußerte sich auch Erzbischof Jaime Vieira Rocha von Natal .<br />"Zweifelsohne müssen wir dringend über die Bedingungen in unseren Gefängnissen nachdenken”, so der Bischof, „Wir beten zu Gott, damit er die Gemüter beruhigt und sie zum Verzicht auf Gewalt führt und appellieren an die Gesellschaft und an den Staat mit der Bitte um Dialogbereitschaft, damit die Probleme in unseren Gefängnissen gelöst werden“.<br />Bei den Ausschreitungen vom vergangenen Wochenende handelt es sich bereits um die dritte Episode dieser Art seit Anfang 2017. Bereits in den ersten Januartagen war es zu ähnlichen Ausschreitungen in Manaus und Boa Vista gekommen. In den überfüllten Gefängnissen des Landes kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen rivalisierende Banden. Nach offiziellen Angaben hat die Vollzugsanstalt Nísia Floresta, der größten im Staat Rio Grande do Norte, Platz für 620 Gefangene. Derzeit sind rund 1.150 Inhaftierte dort untergebracht. Insgesamt gibt es in dem brasilianischen Staat 33 Vollzugsanstalten mit Plätzen für 3.500 Gefangene, während rund 8.000 Inhaftierte auf engstem Raum zusammenleben.<br /> <br />Mon, 16 Jan 2017 13:16:08 +0100ASIEN/TÜRKEI - Armenischer Angeordneter erwähnt Genozid und wird suspendierthttp://fides.org/de/news/61530-ASIEN_TUeRKEI_Armenischer_Angeordneter_erwaehnt_Genozid_und_wird_suspendierthttp://fides.org/de/news/61530-ASIEN_TUeRKEI_Armenischer_Angeordneter_erwaehnt_Genozid_und_wird_suspendiertAnkara – Der armenische Abgeordnete Garo Paylan von der Oppositionspartei HDP wurde am vergangenen 13. Januar für die nächsten drei Parlamentssitzungen suspendiert, weil er in seiner Rede bei der Debatte um die neue türkische Verfassung an den armenischen Genozid erwähnt hatte.<br />In seiner Rede, die auch vom staatlichen Nachrichtenportal Anadolu veröffentlicht wurde hatte der Abgeordnete an die Zeit nach 1913 erinnert, als Armenier, Assyrer, Griechen und Juden aus Anatolien „vertrieben und gewaltsam unterdrück wurden, das bis zu großen Massakern und dem Genozid ging“. Das armenische Volk, so Paylan “weiß sehr gut, was passiert ist... ich bezeichne das als Genozid, wie immer ihr es auch nennen wollt”. <br />Die Rede führte zu heftigen Protesten der Regierungspartei AKP, deren Abgeordnete eine Suspendierung des armenischen Abgeordnete als Disziplinarmaßnahme forderten. <br /> <br />Mon, 16 Jan 2017 12:57:01 +0100ASIEN/INDIEN - Jesuiten betrachten Förderung des friedlichen Zusammenlebens als Priorität der heutigen Zeithttp://fides.org/de/news/61527-ASIEN_INDIEN_Jesuiten_betrachten_Foerderung_des_friedlichen_Zusammenlebens_als_Prioritaet_der_heutigen_Zeithttp://fides.org/de/news/61527-ASIEN_INDIEN_Jesuiten_betrachten_Foerderung_des_friedlichen_Zusammenlebens_als_Prioritaet_der_heutigen_ZeitKalkutta – In der heutigen Zeit gehe es vor allem darum, Unwissenheit und Vorurteile zu überwinden und junge Menschen zu Frieden und Harmonie zu erziehen, so der indische Theologe und Jesuitenpater Michael Amaladoss, der das Institut für den Dialog mit Kulturen und Religionen des „Loyola College“ in Chennai leitet und den Weltkirchen Rat in Fragen der Mission und der Evangelisierung berät. <br />"Wir müssen Beziehungen aufbauen und den Menschen dabei helfen, dass sie nicht nur zur Toleranz bereit sind, sondern die Unterschiede als Geschenkt der Schöpfung betrachten”, so der Jesuit, “Wir müssen ein Bündnis unter den Religionen schaffen, damit wird jeder Art von Fundamentalismus in allen Religionen entgegenwirken. Dabei geht es vor allem um die Erziehung junger Menschen, damit eine Mentalität entsteht, die Vorurteile überwindet und sozialen Frieden fördert".<br />Nach Ansicht von P. Amaladoss, "ist die Nutzung digitaler und sozialer Medien notwendig, damit möglichst viele Menschen erreicht werden und Netzwerke entstehen“<br />Unterdessen weist P. Vincent Sekhar, ebenfalls Jesuit, auf die Bedeutung des interreligiösen Dialogs in Indien hin und erinnert an die aktuelle religiöse und politische Lage des Landes, die neue Wege erfordert: "Wir müssen aktiv werden und Hindernisse, die den Pluralismus in Indien beeinträchtigen ausräumen, indem wir die Werte der Freundschaft, der Liebe, des Vertrauens und der Zusammenarbeit wieder in den Mittelpunkt stellen. Derzeit ist vor allem der Bau von Brücken notwendig, damit eine Aussöhnung zwischen den verschiedenen Gemeinschaften stattfindet“. <br />"Die politische Instrumentalisierung der Religion, religiöse Herausforderung und Provokation des Gemeinschaftsdenkens untergraben die Werte der Demokratie und der säkularen Staatsform Indiens", so P. Sekhar.<br />"Wir müssen verständlich machen”, so der Jesuitenpater weiter, “dass das Wesen aller Religionen auf Liebe, Dienstbereitschaft, Frieden und Harmonie gründet. Man muss verstehen, dass jedem Menschen ein höheres Wesen innewohnt, denn dies führt zu gegenseitigem Respekt. Respekt und Würdigung der Lehren, die in den Schriften aller Religionen festgehalten sind, werden auch zu gegenseitiger Anerkennung führen und das friedliche Zusammenleben fördern".<br /> <br /><br />Mon, 16 Jan 2017 12:43:42 +0100AFRIKA/KENIA - Ärztestreik: Bischöfe bitten erneut um die Rettung von Menschenlebenhttp://fides.org/de/news/61524-AFRIKA_KENIA_Aerztestreik_Bischoefe_bitten_erneut_um_die_Rettung_von_Menschenlebenhttp://fides.org/de/news/61524-AFRIKA_KENIA_Aerztestreik_Bischoefe_bitten_erneut_um_die_Rettung_von_MenschenlebenNairobi – Die Bischöfe Kenias appellieren erneut an Ärzte und Krankenpfleger mit der Bitte um Garantien für Patienten in Lebensgefahr und Menschen, die dringend auf Therapien angewiesen sind. Seit dem vergangenen 5. Dezember streikt in Kenia das Krankenhauspersonal. Dies führte dazu, dass bereits Dutzende Menschen starben, die auf Behandlung angewiesen waren. Bereits zu Beginn des Streiks hatten die Bischöfe um die Rettung von Menschenleben gebeten. .<br />Wie der Vorsitzende der Kenianischen Bischofskonferenz, Bischof Philip Anyolo von Homabay beklagt die Folgen des Ärztestreiks für Patienten, dankt aber auch allen Ärzten und Krankenpflegern, die in nicht öffentlichen und privaten Einrichtungen, weiterarbeiten. “Wir wissen, dass ihr überlastet seid und einen Burnout riskiert”, so der Bischof in einer Verlautbarung, „Wir danken auch den privaten und nichtstaatlichen Einrichtungen, die die medizinische Versorgung garantieren und Menschenleben retten, obwohl dies an die finanziellen Grenzen geht, vor allem dann, wenn Patienten nicht in der Lage sind, die Behandlung zu bezahlen”.<br />Deshalb appellieren die Bischöfe an Regierung, Gewerkschaften und medizinisches Personal mit der Bitte, „Entscheidungen zu treffen, die dazu führen, dass das Gesundsheitwesen seinen Dienst ohne weitere Verzögerungen wieder aufnimmt”.<br /> <br />Mon, 16 Jan 2017 12:21:15 +0100AMERIKA/KANADA - Jedes Jahr kommen 119.000 Neugeborene mit fetalem Alkoholsyndrom zur Welthttp://fides.org/de/news/61526-AMERIKA_KANADA_Jedes_Jahr_kommen_119_000_Neugeborene_mit_fetalem_Alkoholsyndrom_zur_Welthttp://fides.org/de/news/61526-AMERIKA_KANADA_Jedes_Jahr_kommen_119_000_Neugeborene_mit_fetalem_Alkoholsyndrom_zur_WeltOttawa – Eine Untersuchung des Zentrums für Abhängigkeitserkrankungen und psychische Gesundheit veröffentlicht erstmals Statistiken zum Alkoholkonsum von schwangeren Frauen. Wie aus der von der Zeitschrift “The Lancet Global Health” veröffentlichten Studie hervorgeht konsumieren rund 10% der Frauen Alkohol während der Schwangerschaft und jedes Jahr kommen 119.000 Kinder zur Welt, die unter dem fetalen Alkoholsyndrom leiden. Die Daten sind in den verschiedenen Ländern und Regionen sehr unterschiedlich. In einigen Ländern trinkt nach Schätzungen über 45% der Frauen Alkohol während der Schwangerschaft. In anderen Ländern, wie zum Beispiel Kanada, wo die Ärzte von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft eindringlich abraten, trinken 10% der Schwangeren trotzdem Alkohol. Rund 15 von 10.000 Personen weltweit leiden unter dem fetalen Alkoholsyndrom, das zu Verhaltens- und Lernschwierigkeiten aber auch zu körperlicher Behinderung führen kann. <br />Fünf Länder, in denen Frauen während der Schwangerschaft Alkohol konsumieren, befinden sich in Europa: Russland, England, Dänemark, Weißrussland und Irland. Europa ist auch die Region, in der der Anteil der Frauen, die während der Schwangerschaft Alkohol trinken höher ist, als der weltweite Durchschnitt. Am niedrigsten ist der Anteil des fetalen Alkolohlsyndroms im östlichen Mittelmehr und in Südostasien. Obwohl bekannt ist, dass Alkohol das Wachstum jedes Organs beim Fötus beeinträchtigen kann, insbesondere auch des Gehirns, ist noch nicht bekannt, weshalb bei manche Föten eine größere Veranlagung zur Alkoholsucht besteht, da auch andere Fakturen, darunter die Gene, Stress, das Rauchen und die Ernährung eine Rolle spielen. <br /> <br /><br /><br />Mon, 16 Jan 2017 12:01:55 +0100AMERIKA/EL SALVADOR - Jahrestag der Unterzeichnung der Friedensvereinbarungen: “Wir brauchen auch heute Dialogbereitschaft”http://fides.org/de/news/61525-AMERIKA_EL_SALVADOR_Jahrestag_der_Unterzeichnung_der_Friedensvereinbarungen_Wir_brauchen_auch_heute_Dialogbereitschafthttp://fides.org/de/news/61525-AMERIKA_EL_SALVADOR_Jahrestag_der_Unterzeichnung_der_Friedensvereinbarungen_Wir_brauchen_auch_heute_DialogbereitschaftSan Salvador – "Das Land braucht heute vor allem Übereinstimmung in der Politik und dies setzt auch heute Dialogbereitschaft und Weitsichtigkeit voraus”, so der Weihbischof von Gregorio Rosa Chavez bei seiner sonntäglichen Pressekonferenz anlässlich der Unterzeichnung des Jahrestages der Unterzeichnung der Friedensvereinbarungen am 16. Januar 1992. "Wir brauchen dringend den Willen zum Frieden, denn wir haben zwar einst Friedensvereinbarungen unterzeichnet, doch wir leben immer noch nicht in Frieden”, so der Bischof weiter. Bei dem 12jährigen Bürgerkrieg der Guerillabewegung FMLN, der mit der Unterzeichnung der Vereinbarungen beendet wurde, starben über 75.000 Menschen.<br />Dieses Jahr begehe man den Jahrestag "in einem Moment der Krise und der Verzweiflung”, da es keine Einigkeit in der Politik gebe, was dazu führt, “dass es keinen Haushalt gibt und es zu sozialer Gewalt kommt“.<br />In diesem Zusammenhang bekräftigte Bischof Gregorio Rosa Chavez die Bereitschaft der Kirche, einen Dialog zwischen der Regierung und den Banden zu begleiten, wenn dies gewünscht werde und gegenseitiges Vertrauen bestehe. "Ich glaube, dass ein Dialog unverzichtbar ist, doch alles hängt davon ab, wie ein solcher Dialog geführt wird. Wir haben bereits mehrere Versuche des Dialogs erlebt, doch es handelte sich dabei vielmehr um einen Machtkampf zwischen der Polizei und den Banden. Solche Schemen liegen vor allem einem Konflikt zugrunde".<br />Bereits 2012 hatten Verhandlungen stattgefunden, bei denen Bischof Colindres den Kontakt zu den Anführern der Banden hergestellt hatte, die sich in Haft befanden . Der Bischof bezweifelte jedoch schon damals, das damit das Problem der Gewalt im Land endgültig gelöst sein wird. Allein 2011 hatte es in El Salvador, einem Land mit wenig mehr als 6 Millionen Einwohnern nach offiziellen Angaben 4.354 Morde gegeben.<br />Unterdessen unterzeichnete die Organisation der Amerikanischen Staaten im April 2013 Kooperationsvereinbarungen mit El Salvador, die die Schaffung einer Beobachtermission für die Sicherheit und den Friedensprozess auf der Grundlage der Friedensvereinbarungen vorsah .<br /> <br /><br /><br /><br />Mon, 16 Jan 2017 11:39:21 +0100AFRIKA/ÄGYPTEN - Fall der bei sektiererischen Ausschreitungen misshandelten und gedemütigten 70jährigen Christin wird archivierthttp://fides.org/de/news/61522-AFRIKA_AeGYPTEN_Fall_der_bei_sektiererischen_Ausschreitungen_misshandelten_und_gedemuetigten_70jaehrigen_Christin_wird_archivierthttp://fides.org/de/news/61522-AFRIKA_AeGYPTEN_Fall_der_bei_sektiererischen_Ausschreitungen_misshandelten_und_gedemuetigten_70jaehrigen_Christin_wird_archiviertMinya – Im Fall der 70jährigen koptischen Christin Suad Thabet, die bei sektiererischen Ausschreitungen in Karm im Mai vergangenen Jahres entkleidet und misshandelt worden war, verzichten die ägyptischen Justizbehörden auf einen Prozess. Wie der Anwalt des Opfers mitteilt, beschloss die Staatsanwaltschaft am vergangenen 14. Februar, dass der Fall “wegen mangels an Beweisen” archiviert erden soll. Im Interview mit einem koptischen Fernsehsender mit Sitz in den USA, berichtet die Frau, dass sie und ihre Familie seit dem Anschlag nicht mehr in das Dorf zurückgekehrt seien, nachdem die Familie von Extremisten bedroht worden war. <br />Die Episode der sektiererischen Gewalt in Karm, zu der es kurz nach dem Besuch des Großimams der al-Azhar-Universität, Ahmed al-Tayyib, bei Papst Franziskus in Rom gekommen war, hatte insbesondere wegen der Demütigung der 70jährigen Frau in der ägyptischen Öffentlichkeit großes Aufsehen erregt. Bei dem Überfall auf das Dorf waren auch zahlreiche Geschäfte und Wohnungen koptischer Christen geplündert und in Brand gesteckt worden. <br />Kurz nach dem Anschlag hatte der koptisch-orthodoxe Patriarch Tawadros II. in einer Verlautbarung seiner Befürchtung Ausdruck verliehen, dass die Unfälle in Karm zu einer neuen Spirale der Gewalt zwischen den Religionen führen könnten. Auch Präsident Abdel Fattah al Sisi forderte bereits am 26. Mai die zuständigen Mitarbeiter der Regierung auf, die Täter von Karm rasch zu identifizieren und zu bestrafen. In den Wochen nach dem Überfall wurden 8 von insgesamt 14 Verdächtigen festgenommen.<br /> . <br /><br />Mon, 16 Jan 2017 11:11:25 +0100ASIEN/THAILAND - Tag der Kinder: Jagdflugzeug stürzt bei einer Kinder-Flugschau abhttp://fides.org/de/news/61523-ASIEN_THAILAND_Tag_der_Kinder_Jagdflugzeug_stuerzt_bei_einer_Kinder_Flugschau_abhttp://fides.org/de/news/61523-ASIEN_THAILAND_Tag_der_Kinder_Jagdflugzeug_stuerzt_bei_einer_Kinder_Flugschau_abBangkok – Seit 1955 wird in Thailand jeweils am zweiten Samstag im Januar der nationale Tag des Kindes begangen. Aus diesem Anlass besuchen Kinder die Regierungsbüros und das Parlament und nehmen an gemeinsamen Initiativen in Naturparks uns auf den Straßen und Plätzen teil. Doch auf dem Programm steht auch ein Besuch in den Kasernen des Landes, wo sie Ausrüstung und Waffen besichtigen können, darunter auch große Panzer und Kampfflugzeuge. Am vergangenen Samstag, 15. Januar, wurden viele Kinder dabei Augenzeugen einer Tragödie, als ein Kampfflugzeug Saab 39 Gripen bei der Simulation eines Sturzflugs bei der Kinder-Flugschau abstürzte. <br /> <br /><br />Mon, 16 Jan 2017 10:48:01 +0100ASIEN/SYRIEN - Russisch-orthodoxer Patriarch Kyrill soll Syrien besuchenhttp://fides.org/de/news/61521-ASIEN_SYRIEN_Russisch_orthodoxer_Patriarch_Kyrill_soll_Syrien_besuchenhttp://fides.org/de/news/61521-ASIEN_SYRIEN_Russisch_orthodoxer_Patriarch_Kyrill_soll_Syrien_besuchenMoskau – Syrische Islamwissenschaftler und –vertreter sprachen zusammen mit dem syrischen Ministerium für religiöse Stiftungen eine Einladung an den russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill zu einem Besuch im Land aus. Dies berichten russische Medien, die mitteilen dass der Großmufti von Moskau, Albir Krganov, das Schreiben an das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche überreichte. Vor kurzem hatte der Großmufti selbst Syrien zusammen mit einer islamischen Delegation aus Russland besucht. Krganov, der auch Mitglied der Öffentlichen Kammer der Russischen Föderation ist, “die für die Rechte und die Freiheiten der Bürger” eintritt, betont, dass bei einem solchen Besuch auch ein Besuch in dem christlichen Dorf Maalula auf dem Programm stehen wird, das 2013 und 2014 zweimal von den al Nusra-Rebellen besetzt wurde. Der russische Islamvertreter betonte, dass man unterdessen auch die Gründung einer interreligiösen Stiftung in Betracht ziehe, die humanitäre Hilfen für Syrien bereitstellen soll. <br />Das Patriarchat in Moskau bemüht sich um die Stärkung der Beziehungen zu den orthodoxen Kirchen des Nahen Ostens und will dabei auch finanzielle Hilfsmittel zur Verfügung stellen. Bereits im August 2013 stellte das russisch-orthodoxe Patriarchat Spenden im Umfang von 300.000 für die syrisch-orthodoxe Kirche zur Verfügung, die für die Opfer des Konflikts bereitgestellt werden sollen. <br />Patriarch Kyrill wurde in Begleitung des Metropoliten Hilarion von Volokolamsk am 13. November 2011 kurz nach Ausbruch der Aufstände von Präsident Assad in Damaskus empfangen worden. .<br />Sat, 14 Jan 2017 12:31:51 +0100AFRIKA/UGANDA - Erzbischof von Gulu wünscht sich “Gewaltfreiheit” in der Politikhttp://fides.org/de/news/61520-AFRIKA_UGANDA_Erzbischof_von_Gulu_wuenscht_sich_Gewaltfreiheit_in_der_Politikhttp://fides.org/de/news/61520-AFRIKA_UGANDA_Erzbischof_von_Gulu_wuenscht_sich_Gewaltfreiheit_in_der_PolitikGulu – Anlässlich der 12. Gebetswoche für den Frieden der Ugandischen Bischofskonferenz beklagte der Vorsitzende der Bischofskonferenz und Erzbischof von Gulu, John Baptist Odama, eine weit verbreitete Gewaltbereitschaft im Land und forderte alle auf, einen solchen Kreislauf zu unterbrechen und sich um ein friedliches Zusammenleben zu bemühen. “Möge jedes Herz für den Frieden schlagen! Möge jeder Mund von Gewaltfreiheit sprechen! Möge jede körperliche Anstrengung auf Gewaltlosigkeit beruhen!”, so der Erzbischof. <br />Zu der Friedensinitiative, die in Gulu vom 9. bis 13. Januar stattfand, kamen über 5.000 so genannte “Friedenspilger” aus dem Norden Ugandas, dem Südsudan und der Erzdiözese Gulu sowie aus den Diözesen Nebbi, Arua und Lira zusammen. Das Motto der Veranstaltung lautete: „Gewaltfreiheit: Stil einer Politik für den Frieden” und bezieht sich auf das Thema, das Papst Franziskus für die diesjährige Botschaft zum Weltfriedenstag auswählte. “Damit sollen alle Menschen eingeladen werden, Gewaltfreiheit als Weg für die Förderung des Friedens zu wählen”, heißt es in einer Verlautbarung zu Initiative.<br />Die Teilnehmer der Initiative bat Erzbischof Odama um das Gebet für alle Länder der Welt, in denen Konflikte herrschen: darunter der Südsudan, Somalia, Afghanistan, Syrien, der Irak, Mali, Libyen, Jemen, die Demokratische Republik Kongo , die Zentralafrikanische Republik, Nigeria, Gambia und Uganda.<br />Der Erzbischof ist Vorsitzender der “Acholi Religious Leaders’ Peace Initiative ”, die eine Schlüsselrolle bei der Beendigung des Bürgerkriegs der Lord’s Resistance Army spielte, der über 20 Jahre lang im Norden Ugandas wütete. <br /> <br /><br />Sat, 14 Jan 2017 12:11:38 +0100AMERIKA/USA - Katholische Bischöfe sind enttäuscht über die Abschaffung der Sonderregelungen für kubanische Einwandererhttp://fides.org/de/news/61519-AMERIKA_USA_Katholische_Bischoefe_sind_enttaeuscht_ueber_die_Abschaffung_der_Sonderregelungen_fuer_kubanische_Einwandererhttp://fides.org/de/news/61519-AMERIKA_USA_Katholische_Bischoefe_sind_enttaeuscht_ueber_die_Abschaffung_der_Sonderregelungen_fuer_kubanische_EinwandererAustin – Die US-amerikanische Bischofskonferenz äußert sich “enttäuscht” über die Abschaffung der Sonderregelungen zum Schutz kubanischer Einwanderer. Man werden sich mit der Regierung unter Donald Trump, darum bemühen, dass Aslylbewerber “human behandelt werden”. <br />Der Vorsitzende der bischöflichen Kommission für Migranten, Bischof Joe Vasquez von Austin , betont in diesem Zusammenhang, dass dies “plötzliche Kursänderung”, die der scheidende Barack Obama kurz vor Ende seiner Amtszeit auf den Weg brachte, besonders verletztliche Gruppen in Schwierigkeiten bringen werde, die auf der Suche nach Schutz sind: dazu gehörten insbesondere auch kubanische Asylbewerber, unter denen sich auch viele Kinder und Opfer des Menschenhandels befinden.<br /> <br /><br />Sat, 14 Jan 2017 11:41:30 +0100