Fides News - German (Standard)http://fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. AFRIKA/ÄGYPTEN - Koptisches Kloster produziert Film über das Leben von Papst Schenouda III.http://fides.org/de/news/60642-AFRIKA_AeGYPTEN_Koptisches_Kloster_produziert_Film_ueber_das_Leben_von_Papst_Schenouda_IIIhttp://fides.org/de/news/60642-AFRIKA_AeGYPTEN_Koptisches_Kloster_produziert_Film_ueber_das_Leben_von_Papst_Schenouda_IIIKairo – Das vom heiligen Bishoy im vierten Jahrhundert nach Christus in Wadi al-Natrun gegründete koptische Bishoy-Kloster wird einen Film über Papst Schenouda III. produzieren der als Patriarch während der vergangenen Jahrzehnte prägend für die koptisch-orthodoxe Kirche war. Wie koptische Quellen berichten werden an dem Film Bischöfe und Mönche mitwirken, die den Patriarchen persönlich kannten oder mit ihm zusammenarbeiteten. Die Produktion wird mit Genehmigung der zuständigen kirchlichen Stellen durchgeführt. Noch vor wenigen Monaten hatte der Rat der Laienkongregationen der koptisch-orthodoxen Kirche vor der Produktion von Filmen oder Fernsehserien über das Leben von Schenouda III. ohne Genehmigung der Kirche gewarnt . Die Geschichte von Papst Schenuda”, hieß es damals es in einer in Ägypten veröffentlichten Verlautbarung, “ist Eigentum der Kirche“, weshalb die zuständigen kirchlichen Einrichtungen einer Verfilmung zustimmen müssten, andernfalls werde man gegen ein solches Vorhaben gerichtliche Schritte unternehmen. <br />Papst Schenuda III. wurde 1971 zum Patriarchen gewählt und prägte während seiner 41 Jahren im Amt maßgeblich das heutige Profil der heute von Papst Tawadros II geleiteten koptisch-orthodoxen Kirche.<br /> <br /><br /><br />Tue, 30 Aug 2016 13:41:31 +0200AFRIKA/ZIMBABWE - Vom Obersten Gericht genehmigte Protestkundgebung blutig unterdrückthttp://fides.org/de/news/60641-AFRIKA_ZIMBABWE_Vom_Obersten_Gericht_genehmigte_Protestkundgebung_blutig_unterdrueckthttp://fides.org/de/news/60641-AFRIKA_ZIMBABWE_Vom_Obersten_Gericht_genehmigte_Protestkundgebung_blutig_unterdruecktHarare – Am vergangenen 26. August hatten 18 Oppositionsparteien zu einer Kundgebung aufgerufen, die das Oberste Gericht des Landes im letzten Moment genehmigt. Bereits im Vorfeld hatte es Übergriffe der Polizei auf Demonstranten gegeben, die sich friedlich versammelt hatten, um auf die Genehmigung zu warten .<br />Wie nun die “Association of Zimbabwe Lawyers for Human Rights ” mitteilt wurden die Demonstranten auch nach der Genehmigung der Kundgebung von Polizisten mit Schlagstöcken und Tränengas misshandelt. Unter den Opfern soll sich auch eine schwangere Frau befinden, die festgenommen werden soll, während eine ältere Frau von acht Polizisten umzingelt und brutal bedroht worden sein soll. <br />Insgesamt siebzig Personen wurden von der Polizei festgenommen, darunter auch der Oppositionsführer Promise Mkwananzi , dessen Anhänger insbesondere in den sozialen Medien gegen den 92jährigen Präsidenten Robert Mugabe protestieren, der trotz seines hohen Alters bei der Wahl im Jahr 2018 ein weiteres Mal kandidieren will. <br /> <br /><br />Tue, 30 Aug 2016 13:29:46 +0200AFRIKA/SÜDSUDAN - Bischof verurteilt Welle der Gewalt gegen Zivilisten in Yeihttp://fides.org/de/news/60638-AFRIKA_SUeDSUDAN_Bischof_verurteilt_Welle_der_Gewalt_gegen_Zivilisten_in_Yeihttp://fides.org/de/news/60638-AFRIKA_SUeDSUDAN_Bischof_verurteilt_Welle_der_Gewalt_gegen_Zivilisten_in_YeiJuba – Als „abscheuliche Handlungen und unsagbare Verbrechen“ bezeichnet Bischof Erkolano Lodu Tombe von Yei im Südsudan die Welle der von Soldaten und Zivilsten ausgeübten Gewalt unter der Zivilbevölkerung in der Stadt und deren Umgebung. Bei einem jüngsten massaker waren drei Mitglieder derselben Familie ermordet und deren Leichen in den Fluss Yei geworfen worden. Nach Angaben der Behörden wird ein weiteres Familienmitglied noch vermisst. Wie der Bischof beklagt, verlassen zahlreiche Einwohner die Stadt und suchen in Nachbarländern, insbesondere in Uganda Zuflucht.<br />Zwei Jahre lang war es in während des Bürgerkriegs in Yei relativ friedlich geblieben. Nach den jüngsten Ausschreitungen in der Hauptstadt Juba den Friedensprozess beeinträchtigt , während es nun in Yei, das stets von Regierungskräften gehalten wurde, zu einer Welle von Übergriffen so genannter Todes-Schwadrone kam. Nach Zeugenaussagen, soll es zurzeit jede Nacht zu solchen tödlichen Übergriffen auf Privatwohnungen kommen.<br /> <br />Tue, 30 Aug 2016 13:19:06 +0200AMERIKA/MEXIKO - Indios als “Subjekte der Neuevangelisierung”http://fides.org/de/news/60640-AMERIKA_MEXIKO_Indios_als_Subjekte_der_Neuevangelisierunghttp://fides.org/de/news/60640-AMERIKA_MEXIKO_Indios_als_Subjekte_der_Neuevangelisierung<br />Mexiko City – Die gemeinsame Reflexion und der Dialog im Hinblick auf die Pastoral unter den Indios als “Subjekte der Neuevangelisierung” stehen im Mittelpunkt des Zweiten Treffens der Beauftragten für Indiopastoral in den mexikanischen Diözesen, das vom 19. bis 22. September im Zentrum für Intio-Missionen stattfinden wird. <br />“Die Herausforderungen, mit der wir uns bei der Indio-Pastoral konfrontiert sehen, sind heute anderer Art, weshalb ein Netwerk al derer entstehen muss, die in den Diözesen mit der Indio-Pastoral beauftragt sind und die im Alltag mit diesen Völkern und deren Realität arbeiten”, so der Leiter der bischöflichen Kommission für Indio-Pastoral, José de Jesus Gonzalez Hernandez von Jesus Maria de El Nayar, in der Einladung zur Veranstaltung.<br /> <br /><br /><br />Tue, 30 Aug 2016 13:06:36 +0200ASIEN/INDIEN - Tag der Märtyrer von Orissa: Kirche und Zivilgesellschaft fordern Gerechtigkeithttp://fides.org/de/news/60639-ASIEN_INDIEN_Tag_der_Maertyrer_von_Orissa_Kirche_und_Zivilgesellschaft_fordern_Gerechtigkeithttp://fides.org/de/news/60639-ASIEN_INDIEN_Tag_der_Maertyrer_von_Orissa_Kirche_und_Zivilgesellschaft_fordern_GerechtigkeitBhubaneswar – Anlässlich des Tages der Märtyrer im Gedenken an die Opfer der antichristlichen Massaker des Jahres 2008 fordert das Forum der Kirchen und der Zivilgesellschaft umfassende und unabhängige Ermittlungen; Schadenersatz für die Opfer, Verfolgung von Beamten und Polizisten, die sich der Komplizenschaft im Zusammenhang mit den Episoden der Gewalt schuldig gemacht haben, Freilassung der sieben unschuldigen Christen, die sich noch in Haft befinden; angemessene Maßnahmen gegen religiösen Fanatismus im Distrikt Kandhamal, Programme zum Schutz der Minderheiten, Fördermaßnahmen in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Kommunikation und die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit.<br />Die katholische begeht den “Tag der Märtyrer” am heutigen 30. August und erinnert damit an die über 100 Menschen, die bei den Massakern im Distrikt Kandhamal ums Leben kamen. Damals wurden auch 8.500 Wohnungen und 395 Kirchen zerstört, während 56.000 Christen aus den Dörfern flohen.<br />Auch acht Jahre nach den tragischen Ereignissen, gibt es für die Opfer noch keine Gerechtigkeit. Darauf wiesen die 15.000 Teilnehmer einer Kundgebung in Balliguda, im Distrikt Khandamal hin, die eine staatliche Kommission für Minderheiten forderten. An der Kundgebung nahm auch Jugal Kishore Ranjit teil, der sich als Aktivist für die Rechte der Minderheiten einsetzt und erklärte, dass “das Verfassunksystem in Kandhamal komplett versagt hat", während der Abgeordnete Sri Jacob Pradhan, erklärte, dass “die Unabhängigkeitsfeiern nur Schein sind, so lange es Bürger gibt, die keinen Anspruch auf Rechte und Freiheit haben”, wobei er es als „beschämend“ bezeichnete, dass „die Regierung die Ergebnisse der Untersuchungen im Zusammenhang mit den Massakern in Kandhamal nicht veröffentlicht".<br />Die Teilnehmer der Kundgebung forderten die “Beseitigung der Spaltung auf der Grundlage von Kaste oder Religion”, während daran erinnert wurde, dass die Regierung in Orissa, bisher die Anweisung der Zuteilung von Forstland an Christen Mitglieder tribaler Volksstämme nicht umgesetzt hat. Vertreter der Kirchen und der Zivilgemeinschaft unterzeichneten in Balliguda eine gemeinsame Erklärung, in der sie Gerechtigkeit, Frieden und Harmonie fordern.<br /> <br />Tue, 30 Aug 2016 12:59:21 +0200AMERIKA/BRASILIEN - Scalabrini Missionsschwestern suchen nach Antworten auf die Herausforderungen der Massenmigrationhttp://fides.org/de/news/60635-AMERIKA_BRASILIEN_Scalabrini_Missionsschwestern_suchen_nach_Antworten_auf_die_Herausforderungen_der_Massenmigrationhttp://fides.org/de/news/60635-AMERIKA_BRASILIEN_Scalabrini_Missionsschwestern_suchen_nach_Antworten_auf_die_Herausforderungen_der_MassenmigrationJundial – Vom gestrigen 30. August bis zum Samstag, den 3. September, tagen die Scalabrini Missionsschwestern, die sich in Brasilien um Migranten und Flüchtlinge kümmern in Jundial, wo sie angesichts der heutigen Massenmigration neue Strategien entwickeln sollen. Auf der Tagesordnung stehen folgende Themen: “Internationale Migrations- und Flüchtlingsströme: neue Herausforderungen”, “Integration der Migranten in den Gastländern”, “Öffentlichkeitsarbeit und Networking zum Schutz der Menschenrechte”, “Migranten und Theologie der Scalabrini Mission“.<br />Schwester Janete Ferreira, die für die missionarische Öffentlichkeitsarbeit in der Provinz Sao Paulo zuständig ist, betont, dass “die Aufgabe der Scalabrini Missionsschwestern hauptsächlich darin besteht, sich für die Anliegen der Migranten und Flüchtlinge einzusetzen, vor allem für die Armen und Schwachen unter ihnen”. Die jüngsten Entwicklungen sind für die Ordensschwestern Anlass, ihre Arbeit neu zu strukturieren, damit sie den heutigen Anforderungen entsprechen kann. <br />In Brasilien suchten nach Angaben der Missionsschwestern Tausende Haitianer Zuflucht, die das Land vor allem nach dem Erdbeben des Jahres 2010 verließen, aber auch syrische Kriegsflüchtlinge und Afrikaner und Asiaten auf der Flucht vor politischen und zivilen Konflikten. Nach Schätzungen des “Comitê Nacional para os Refugiados ” lebten in Brasilien im April 2016 insgesamt 8.863 anerkannte Flüchtlinge aus 79 Ländern, vor allem aus Syrien , Angola , Kolumbien , der Demokratischen Republik Kongo und Palästina .<br /> <br />Tue, 30 Aug 2016 12:03:25 +0200ASIEN/TÜRKEI - Mörder von Pfarrer Santoro vorzeitig aus der Haft entlassenhttp://fides.org/de/news/60637-ASIEN_TUeRKEI_Moerder_von_Pfarrer_Santoro_vorzeitig_aus_der_Haft_entlassenhttp://fides.org/de/news/60637-ASIEN_TUeRKEI_Moerder_von_Pfarrer_Santoro_vorzeitig_aus_der_Haft_entlassenTrabzon – Der 26jährige Türke Oguzhan Ayudin, der 2006 zu 18 Jahren und 10 Monten Haft verurteilt wurde, nachdem er den Mord an dem italienischen Priester Andrea Santoro gestanden hatte, wurde in den vergangenen Tagen lange vor Ende der Haftzeit freigelassen. Wie die türkische Presse berichtet gehört er zu den Zehntausenden Häftlingen, die aus den Gefängnissen entlassen wurden, um die Zellen für die Gefangenen frei zu machen, die nach dem versuchten Putsch am vergangenen 15. Juli festgenommen wurden. <br />Pfarrer Andrea Santoro wurde am 5. Februar 2006 ermordet, während er in der Kirche von Trabzon betete, wo er als Seelsorger tätig war. Der Mörder soll vor er den Priester erschoss “Allahu Akbar” gerufen haben. Vier Tage später wurde der damals minderjährige Aydin festgenommen, der den Mord zugab und ihn mit der “Verstörung” begründete, die wenige Tage zuvor von einer dänischen Zeitung veröffentlichten Mohamed-Karrikaturen in ihm ausgelöst hatten. Von Beginn an hatten Beobachter Zweifel an den eiligen Ermittlungen geäußert, die zu einer raschen “Lösung des Falls” und der Festnahme eines Fünfzehnjährigen führten, für den als Minderjähriger im Vergleich zu einem Erwachsenen eine kürzere Haftstrafe zu erwarten war. <br /> . <br /><br />Tue, 30 Aug 2016 12:02:20 +0200ASIEN/PAKISTAN - UN-Kommission fordert Abschaffung des Blasphemieparagraphenhttp://fides.org/de/news/60636-ASIEN_PAKISTAN_UN_Kommission_fordert_Abschaffung_des_Blasphemieparagraphenhttp://fides.org/de/news/60636-ASIEN_PAKISTAN_UN_Kommission_fordert_Abschaffung_des_BlasphemieparagraphenGenf – Die Kommission der Vereinten Nationen für die Abschaffung der Rassendiskriminierung fordert Pakistan zur Abschaffung des Blasphemie-Paragraphen auf. In einem am vergangenen 26. August veröffentlichten regelmäßig erscheinenden Bericht zur Lage, würdigt die Kommission mit Sitz in Genf zwar “die Bemühungen des Staates um die Verhinderung des Missbrauchs des Blasphemieparagraphen”, äußert sich aber besorgt im Hinblick auf "die unklare Definition von Verstößen gegen die Religion” und "die unverhältnismäßige Anwendung des Gesetzes gegen Mitglieder von ethnischen und religiösen Minderheiten“. <br />Die Kommission beklagt in diesem Zusammenhang "die große Anzahl von Fällen der Blasphemie auf der Grundlage falscher Anschuldigungen” und “mangelhafte Ermittlungen”, während "Richter, die sich mit Blasphemiefällen betrachten oft Einschüchterungen und Drohungen bis hin zum Mord ausgesetzt sind".<br />Die Kommission empfiehlt deshalb „die Abschaffung des Blasphemieparagraphen in Betracht zu ziehen, da dieser gegen die Ausdrucks- und Religionsfreiheit verstößt, die von der Verfassung garantiert werden" und fordert "alle Maßnahmen zur Verfolgung und Bestrafung derer, die falsche Anklagen formulieren" sowie "ausreichenden Schutz für die Richter".<br />Ebenfalls zur Beendigung der Diskriminierung und zum Schutz von ethnischen und religiösen Minderheiten fordert die Kommission mehr Garantien für die Unabhängigkeit und Effizienz der Pakistanischen Kommission für Menschenrechte, die 2015 von der Regierung gegründet wurde und die Bereitstellung von ausreichenden Mitteln und die Ausweitung der Zuständigkeitsbereiche, wie zum Beispiel bei Fällen der Menschenrechtsverstöße.<br /> <br /><br /><br />Tue, 30 Aug 2016 11:32:10 +0200ASIEN/INDIEN - Barmherzigkeit und Medienhttp://fides.org/de/news/60634-ASIEN_INDIEN_Barmherzigkeit_und_Medienhttp://fides.org/de/news/60634-ASIEN_INDIEN_Barmherzigkeit_und_MedienMumbai – Im Zeichen der Umsetzung der Barmherzigkeit nahmen die Salesinaerinnen von Don Bosco in Mumbai an einem Studienseminar teil, bei dem sie sich mit verschiedenen Aspekten der Medienarbeit befassten. Diese Tätigkeit sei mit dem Prinzip der Barmherzigkeit, in der sich jeder Christ übern sollte, gut zu verbinden, so die Teilnehmerinnen. In ihren Vorträgen zitierten die Redner auch Papst Franzskus der betont: “Barmherigkeit ist der einzige Weg einer korrekten Kommunikation”. In seiner Botschaft zum 50. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel im Mai, spricht Papst Franzikus von einer „fruchtbaren Begegnung“ zwischen Kommunikation und Bamrherzigkeit.<br />Das dreitätige Seminar endete mit einem Festival zum Thema “Ein Fest der göttlichen Barmherzigkeit”. Schwester Teresa Joseph von den Salesianerinnen von Don Bosco, die im Büro für Ökumene der Föderation der Asiatischen Bischofskonferenzen tätig ist, erinnerte auch an die Figur von Mutter Teresa, die am kommenden 4. September im Jahr der Barmherzigkeit heilig gesprochen wirt, als Beispiel für Barmherzigkeit in allen Gesten und Worten. <br /> <br /><br />Mon, 29 Aug 2016 13:05:07 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Staatsrat prüft Gesetz zum Bau von Kirchenhttp://fides.org/de/news/60633-AFRIKA_AeGYPTEN_Staatsrat_prueft_Gesetz_zum_Bau_von_Kirchenhttp://fides.org/de/news/60633-AFRIKA_AeGYPTEN_Staatsrat_prueft_Gesetz_zum_Bau_von_KirchenKairo – Die Abteilung des ägyptischen Staatsrats für Gesetzestexte prüft derzeit die Revision des neuen Gesetzes zum Bau von Kirche, dessen letzte Version von der Regierung am vergangenen 25. August vorgelegt wurde. Mit der Prüfung begann die Abteilung nach Medienberichten bereits am vergangenen 27. August. Nach der Prüfung durch den Staatsrat soll das ägyptische Parlament über das Gesetz abstimmen. <br />Die Synode der koptisch-orthodoxen Kirche hatte trotz einiger Zweifel den Entwurf am 24. August bebillig . Christliche Kreise in Ägypten üben Kritik vor allem am Artikel 5 des neuen Gesetzes, wo es heißt, dass die Verwaltung den Bau in “Absprache mit den zuständigen Behörden” genehmigt. Man befürchtet, dass diese ungenaue Formulierung von lokalen Behörden und Sicherheitskräften genutzt werden könnte um den Bau neuer Kirchen zu verhindern.<br /> <br /><br /><br />Mon, 29 Aug 2016 12:52:43 +0200AMERIKA/ARGENTINIEN - Einbrecher schänden im Haus der Missionarinnen von der Nächstenliebe das Tabernakelhttp://fides.org/de/news/60632-AMERIKA_ARGENTINIEN_Einbrecher_schaenden_im_Haus_der_Missionarinnen_von_der_Naechstenliebe_das_Tabernakelhttp://fides.org/de/news/60632-AMERIKA_ARGENTINIEN_Einbrecher_schaenden_im_Haus_der_Missionarinnen_von_der_Naechstenliebe_das_TabernakelMar del Plata – Die Gemeinschaft der Missionarinnen von der Nächstenliebe in Mar del Plata wurden am vergangenen 25. August in ihrem Haus überfallen und verprügelt. Die Einbrecher schändeten auch das Tabernakel in der Kapelle des Hauses und nahmen 50 Pesos mit. Mehr Bargeld hatten die Ordensschwestern nicht zu Hause. Wie die Diözese mitteilt fanden die Einbrecher auch nur wenige Wertgegenstände im Haus der Schwestern. Die Schwestern des von Mutter Teresa von Kalkutta gegründeten Ordens haben seit 20 Jahren eine Niederlassung in Mar del Plata, wo sie vor allem Sterbendende und Aidskranke versorgen. <br /> <br />Mon, 29 Aug 2016 12:32:42 +0200AMERIKA/BOLIVIEN - Bischöfe: “Wir dürfen uns nicht der Logik der Gewalt hingeben”http://fides.org/de/news/60631-AMERIKA_BOLIVIEN_Bischoefe_Wir_duerfen_uns_nicht_der_Logik_der_Gewalt_hingebenhttp://fides.org/de/news/60631-AMERIKA_BOLIVIEN_Bischoefe_Wir_duerfen_uns_nicht_der_Logik_der_Gewalt_hingebenCochabamba – Die bolivianischen Bischöfe „erheben ihre Stimme“, bringen „Schmerz und Entsetzen“ zum Ausdruck und beklagen “die Gewalt, die unsere Land verschlingt und den Tod von mindestens drei Bolivianern sowie viele Verletzte verursacht hat, darunter auch Polizeibeamte und Bergarbeiter“. „Im Namen Gottes: es reicht!”, so die Bischöfe in einer gemeinsamen Verlautbarung, “Wir dürfen uns nicht der Verantwortung entziehen und uns einer perversen Logik der Gewalt hingeben”. <br />“Der Tod jedes Menschen ist ein Schrei zum Himmel“, so die Bischöfe weiter, “Um so mehr, wenn der Tod verhindert werden kann und von Ausschreitungen und Gewalt der Menschen untereinander verursacht”, so die Bischöfe weiter. Die Bischöfe fordern die beteiligten Parteien zum Dialog auf und erinnern an die Verantwortlichkeit der Justiz bei der Aufklärung der Morde.<br />“Wir beten ein weiteres Mal zum Herrn des Lebens, und bitten um Vergebung für den Tod und den Schmerz, der verursacht wurde“, so die Bischöfe abschließend, „damit er uns erleuchtet und wir zur Aussöhnung fähig sind in diesem außerordentlichen heiligen Jahr der Barmherzigkeit”.<br /> <br /><br />Mon, 29 Aug 2016 12:24:05 +0200ASIEN/IRAK - Der chaldäische Patriarch hält Aussagen über eine eventuelle Autonomie der Provinz Ninive für “unklug”http://fides.org/de/news/60630-ASIEN_IRAK_Der_chaldaeische_Patriarch_haelt_Aussagen_ueber_eine_eventuelle_Autonomie_der_Provinz_Ninive_fuer_unklughttp://fides.org/de/news/60630-ASIEN_IRAK_Der_chaldaeische_Patriarch_haelt_Aussagen_ueber_eine_eventuelle_Autonomie_der_Provinz_Ninive_fuer_unklugBaghdad – Die künftige politische und administrative Struktur Mossuls und der Ninive-Ebene nach einer eventuellen Befreiung der bisher noch vom Islamischen Staat kontrollierten Gebiete , sei noch “ungewiss” und es sei „nicht klug, von Selbstbestimmung zu sprechen“ so der chaldäische Patriarch, Louis Raphael I., bei einem Treffen mit dem stellvertretenden Sondergesandten des US-amerikanischen Präsidenten beim Militärbündnis im Kampf gegen den IS, General Terry Wolff, am vergangenen 25. August. Bei dem Treffen, an dem auch Mitarbeiter der US-amerikanischen Botschaft im Irak teilnahmen, erinnerte der Primas der chaldäischen Kirche auch daran, dass die USA „eine moralische Verantwortung tragen, wenn es darum geht, einen Ausweg aus der derzeitigen Situation zu finden“. <br />Der Stellungnahme des Patriarchen waren verschiedene Aussagen von Politikern und Armeevertretern über die Zukunft der noch vom IS kontrollierten Region vorausgegangen. In den vergangenen Tagen hatten auch christliche Politiker, darunter der Abgeordnete Imad Youkhana, die Autonomie für die Region gefordert. <br />Bereits Ende Juli hatte der sunnitische Politiker Atheel al Nujaifi, ehemaliger Gouverneur der Provinz Ninve und Vorsitzender der Hadba-Partei, erklärt, dass die Provinz Ninive, nach der Befreiung vom IS in einer autonome Region verwandelt werden sollte, die dann in sechs bis acht Provinzen mit einer gewissen administrativen Selbstständigkeit strukturiert wäre. Mit diesen Aussagen wandten sich die Politiker auch an die christlichen Einwohner der Ninive-Ebene, die nach der Eroberung des Gebiets durch die Kämpfer des IS fliehen mussten. Es wird eine “autonome Provinz mit christlicher Mehrheit” in Betracht gezogen, bei der christliche Gemeinden eine besondere Rolle in den Bereichen Verwaltung und Sicherheit spielen sollten. <br />Die Vorschläge Nujaifis bekräftigen somit, dass die “Versprechen” gegenüber Christen als Propagandamittel mit Blick auf miteinander konkurrierende Projekte für die Region genutzt werden. Zuvor hatte der kurdische Politiker und Präsiden der Autonomen Region Kurdistan Masud Barzani, bei einem Treffen mit christlichen Politikern in Erbil die Schaffung einer “christlichen Provinz” in der Ninive-Ebene in Aussicht gestellt. Dazu sollte ein Referendum auf den Weg gebracht werden, bei dem die Einwohner der Region selbst über ihre politische Zukunft unter der Leitung der Regierung der Provinz Kurdistan entscheiden sollten. <br /> .<br />Mon, 29 Aug 2016 12:06:35 +0200ASIEN/MONGOLEI - Apostolischer Präfekt: "Die junge Kirche in der Mongolei ist wie eine Mutter, die ihr erstes Kind zur Welt bringt"http://fides.org/de/news/60629-ASIEN_MONGOLEI_Apostolischer_Praefekt_Die_junge_Kirche_in_der_Mongolei_ist_wie_eine_Mutter_die_ihr_erstes_Kind_zur_Welt_bringthttp://fides.org/de/news/60629-ASIEN_MONGOLEI_Apostolischer_Praefekt_Die_junge_Kirche_in_der_Mongolei_ist_wie_eine_Mutter_die_ihr_erstes_Kind_zur_Welt_bringtUlaanbaatar – “Ich danke dem Herrn, der mich berufen hat, ihm durch das Priesteramt zu dienen. Gleichsam danke ich allen, die mich auf dem Weg der Berufung begleitet haben. Ich hoffe, dass es bald weitere junge Männer in der Mongolei zum Priesteramt berufen führen": so Joseph Enkh bei seiner Priesterweihe in Ulaanbaatar am gestrigen Sonntag 28 August . "Dies war ein unvergesslicher Tag in der Geschichte der katholischen Kirche in der Mongolei”, so der kongolesische Missionare Prosper Mbumba, "Die Weihe von Pfarrer Joseph Enkh macht uns die Gnade bewusst, die wir von Gott in unserer jungen Kirche in der Mongolei empfangen”.<br />Der Apostolische Präfekt in der Mongolei, Bischof Wenceslao Padilla, der den jungen Joseph von Anfang an begleitete, beton: “Dass wir nun den ersten mongolischen Priester haben ist für die Ortskirche wie eine Geburt: eine junge Mutter, die ihren ersten Sohn zur Welt bring. Wir beten und vertrauen darauf, dass Joseph Enkh seiner Berufung treu bleibt, das Kreuz jeden Tag auf sich nimmt und Christus stets nachfolgt”. In seiner Predigt erinnerte Bischof Wenceslao Padilla damit an das Motto des neuen Priesters: "Verleugne dich, nimm dein Kreuz auf dich und folge mir nach" und betonte "der Herr hat ermöglicht, was unmöglich schien“. <br />Über 40 Priester konzelebrierten bei der historischen Weihemesse, an der über 1.500 Menschen teilnahmen, darunter Staatsbeamte und zivile und diplomatische Autoritäten. Anwesend war auch der Abt des buddhistischen Klosters Dashi Choi Lin, der den Neupriester ermutigte und an die guten Beziehungen zwischen Buddhisten und Katholiken erinnerte: “Wir lernen gegenseitig voneinander“, so der Mönch, „Wir freuen uns, das ein Mongole in dieser Kirche heute zum Priester geweiht wurde”. <br />Weine Primiz feiert der Neupriester heute in der Kathedrale von Ulaanbaatar.<br /> <br /><br />Mon, 29 Aug 2016 11:29:35 +0200AMERIKA/USA - Die beiden ermordeten Ordensschwestern standen im Dienst der Armenhttp://fides.org/de/news/60628-AMERIKA_USA_Die_beiden_ermordeten_Ordensschwestern_standen_im_Dienst_der_Armenhttp://fides.org/de/news/60628-AMERIKA_USA_Die_beiden_ermordeten_Ordensschwestern_standen_im_Dienst_der_ArmenDurant – Zwei Ordensfrauen, Schwester Margaret Held, von den Schwestern von der Nächstenliebe in Nazareth , und Schwester Paula Merrill, von den Schulschwestern des heiligen Franziskus , wurden in ihrer Wohnung in Durant erstochen. In der Region leben 40% der Menschen unterhalb der Armutsgrenze. Wie aus ersten Ermittlungen hervorgeht, könnte es sich um einen Raubüberfall handeln. Die Polizei nahm bereits einen Verdächtigen fest. Die beiden 68jährigen US-amerikanischen Ordensschwestern arbeiteten als Krankenschwestern im Lexington Medical Clinic, wo bedürftige Familien kostenlos versorgt werden. Als sie am vergangenen 25. August nicht zur Arbeit kamen, riefen die Kollegen die Polizei, woraufhin die Ordensschwestern tot in ihrer Wohnung aufgefunden wurden. Die Ordensschwestern waren wegen ihrer Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaf sowie der besonderen Fürsorge für Bedürftige allseits beliebt. <br />Schwester Susan Gatz bittet "um das Gebet im Zeichen der Dankbarkeit gegenüber Schwester Paula und Schwester Margareth... die sich so sehr in den Dienst der Armen stellten. Wir sind Frauen des Evangeliums und deshalb beten wir auch für die Verbrecher“. In einer Verlautbarung bitten beide Kongregationen um das Gebet für die Mitschwestern “zwei mitfühlende und vom Glauben erfüllte Frauen”. “Wir möchten betonen, dass wir als Frauen des Glaubens an das Leben glauben. Deshalb haben die Schwestern von der Nächstenliebe von Nazareth und die Schulschwestern vom heiligen Franziskus haben sich für die Abschaffung der Todesstrafe und für Gerechtigkeit und Wahrheit”.<br />An diesem Wochenende fanden an verschiedenen Orten Trauerfeiern für die ermordeten Ordensschwestern statt. <br /> <br /><br />Mon, 29 Aug 2016 10:59:40 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Koptisch-orthodoxe Synode billigt trotz Vorbehalten Gesetz zum Bau von Kirchenhttp://fides.org/de/news/60627-AFRIKA_AeGYPTEN_Koptisch_orthodoxe_Synode_billigt_trotz_Vorbehalten_Gesetz_zum_Bau_von_Kirchenhttp://fides.org/de/news/60627-AFRIKA_AeGYPTEN_Koptisch_orthodoxe_Synode_billigt_trotz_Vorbehalten_Gesetz_zum_Bau_von_KirchenKairo – Dem Gesetzentwurf zum Bau von Kirchen, der seit langem in Ägypten geprüft wird, stimmte in den vergangenen Tagen trotz zahlreicher Zweifel die Synode der koptisch-orthodoxen Kirche zu. In den christlichen Gemeinden in Ägypten mobilisieren sich unterdessen insbesondere die Jugendbewegungen, die eine Unterschriftenaktion auf den Weg bringen wollen, in der sie eine Neuformulierung des Entwurfs vor der Billigung durch das Parlament fordern. Als problematisch bezeichnen sie die jüngsten Änderungen des Gesetzes, die den gesetzlichen Rahmen komplizierter machen und all jenen eine Hintertür offen lassen, die eventuell den Status quo beibehalten und auch künftig den Bau neuer Kirchen verhindern wollen. “Das Gesetz ist umstritten”, so der koptisch-katholische Bischof Antonios Aziz Mina von Guizeh “und es ist nicht sicher, dass das Parlament das Gesetz billigt. Der Gesetzesvorschlag erscheint nach über zehn Änderungen sehr lückenhaft und enthält zu viele technische Details, so dass unter einem Vorwand auch künftig der Bau von Kirchen verhindert werden kann“. „Auch was die Zustimmung der Sicherheitskräfte anbelangt“, so Bischof Antonios weiter “soll das koptische Patriarchat eine mündliche Zusage erhalten haben, dass diese Bedingung nicht strikt angewandt werden wird. Doch dieser Zusage schenken nicht alle Glauben. Kritik an dem Gesetz kommt auch von muslimischer Seite und viele schlagen vor, dass man ganz einfach die Bestimmungen für den Bau von Moscheen auch auf christliche Kultstätten anwenden sollte”. <br />Das neue Gesetz sollte ursprünglich das bisher geltende “Decreto Hamayoni” ersetzen, das auf die osmanische Zeit zurückgeht und den Bau von Kirchen in Ägypten regelt. Auf der Grundlage dieser Bestimmungen gibt es beim Bau von Kirchen Vorschriften, die nicht für den Bau von Moscheen gelten, wie zum Beispiel das Bauverbot in der Nähe von Schulen, Kanälen, Regierungsgebäuden, Eisenbahnlinien oder Wohngebieten. In vielen Fällen führte die strikte Umsetzung dieser Bestimmungen dazu, dass keine Kirchen in von Christen bewohnten Gegenden insbesondere in Oberägypten gebaut werden durften.<br /> .<br />Sat, 27 Aug 2016 13:41:06 +0200ASIEN/JORDANIEN - Bischof Lahham bietet mit Blick auf die Parlamentswahl Orientierungshilfe anhttp://fides.org/de/news/60626-ASIEN_JORDANIEN_Bischof_Lahham_bietet_mit_Blick_auf_die_Parlamentswahl_Orientierungshilfe_anhttp://fides.org/de/news/60626-ASIEN_JORDANIEN_Bischof_Lahham_bietet_mit_Blick_auf_die_Parlamentswahl_Orientierungshilfe_anAmman – Mit Blick auf die Parlamentswahl am kommenden 20. September seien die jordanischen Christen aufgerufen, ihr Stimmrecht auszuüben und ihrer Bürgerpflicht nachzukommen und sich von jeder Form des Stimmenkaufs zu distanzieren. Im Vorfeld sollen sie sich über die Kandidaten informieren, die die neun für christliche Politiker vorbehaltenen Sitze besetzen sollen. Dies betont der Patriarchalvikar des lateinischen Patriarchats Jerusalem für Jordanien Bischof Maroun Lahham, in einer vor kurzem veröffentlichten Botschaft, die für Hirten und Gläubige eine Orientierungshilfe bei der Wahl von insgesamt 60 Abgeordneten sein soll: „Ich wünsche mir dass alle sich mit den Lebensläufe der Kandidaten kennen, die für die neun den christlichen Politikern vorbehaltenen Plätze kandidieren“, so Bischof Lahham “Insbesondere sollte man prüfen, ob diese Kandidaten auch in der vergangenen Legislaturperiode im Parlament vertreten waren und ob sie sich während der Amtszeit korrekt verhalten und sich für das Wohl der Kirche eingesetzt haben. Diejenigen, die dies nicht getan haben oder sich sogar gegenüber der Kirche ablehnend äußern, brauchen unsere Stimme nicht und dürfen nicht mit unserer Unterstützung rechnen, nur weil sich während des Wahlkampfs mit der christlichen Präsenz in Jordanien befassen“. <br /> .<br />Sat, 27 Aug 2016 13:18:49 +0200ASIEN/INDIEN - Protestantischer Pastor von radikalen Hindus verprügelthttp://fides.org/de/news/60624-ASIEN_INDIEN_Protestantischer_Pastor_von_radikalen_Hindus_verpruegelthttp://fides.org/de/news/60624-ASIEN_INDIEN_Protestantischer_Pastor_von_radikalen_Hindus_verpruegeltNew Delhi – Der protestantische Pastor Sunny Tyagi wurde von einer Gruppe radikaler Hindus verprügelt, die in eine Wohnung in Distrikt Gonda eingedrungen, wo ein Gebetstreffen stattfand. Dies teilt der Vorsitzende des “Global Council of Indian Christians”, Sajan K. George, mit. <br />Am 26. August 2016 gegen 8 Uhr, feierte Pastore Sunny Tyagi einen Gottesdienst in der Privatwohnung eines Gläubigen, als die Hindus eindrangen und die Feier unterbrachen, die Gläubigen bedrohten und den Pastor verprügelten und diesen der Proselytenmacherei beschuldigten. <br />"Der Pastor”, so Sajan K. George, “wurde grundlos verprügelt, ohne dass er die Situation provoziert hatte. Es handelt sich um einen Verstoß gegen die Religionsfreiheit, die von der indischen Verfassung garantiert wird. Wir verurteilen den Vorfall und fordert Ermittlungen der Nationalen Kommission für Menschenrechte“. <br /> <br /><br />Sat, 27 Aug 2016 13:06:39 +0200ASIEN/PAKISTAN - Überfall auf ein christliches Viertel in Faisalabadhttp://fides.org/de/news/60625-ASIEN_PAKISTAN_Ueberfall_auf_ein_christliches_Viertel_in_Faisalabadhttp://fides.org/de/news/60625-ASIEN_PAKISTAN_Ueberfall_auf_ein_christliches_Viertel_in_FaisalabadFaisalabad – Das christliche Viertel "Khushal Town" in Faisalabad wurde in den vergangenen Tagen von einer Menge aufgebrachter Muslime überfallen, wobei mehrere Christen verletzt wurden, darunter mehrere Frauen, vier Jungendliche und ein älterer Mann. Drei Tage nach dem Vorfall erstatten die Christen, die sich zunächst in ihren Häusern verbarrikadierten Anzeige bei der Polizei und bei der Gemeinde. <br />Grund für den Überfall war ein Streit zu dem es nach einem Verkehrsunfall am vergangenen 19. August gekommen war, an dem ein Christ und ein muslimischer Motorradfahrer beteiligt waren. Einige Tage später kam es zu dem Versuch der “kollektiven Strafe” in dem christlichen Stadtviertel, nach einem Verhaltensmuster, das bereits in der Vergangenheit in Pakistan immer wieder schwere Personen- und Eigentumsschäden verursachte. Die örtliche Polizei versprach besonderen Schutz und bisher kam es zu keinen weiteren negativen Reaktionen. <br /> <br /><br />Sat, 27 Aug 2016 12:55:32 +0200AFRIKA/SIMBABWE - Oberstes Gericht genehmigt eine zunächst von der Polizei aufgelöste Protestkundgebunghttp://fides.org/de/news/60622-AFRIKA_SIMBABWE_Oberstes_Gericht_genehmigt_eine_zunaechst_von_der_Polizei_aufgeloeste_Protestkundgebunghttp://fides.org/de/news/60622-AFRIKA_SIMBABWE_Oberstes_Gericht_genehmigt_eine_zunaechst_von_der_Polizei_aufgeloeste_ProtestkundgebungHarare – Die sambische Polizei löste zunächst mit Tränengas eine Protestkundgebung auf, die am heutigen 26. August in Harare, der Landeshauptstadt, stattfinden sollte. Damit kamen die Polizeibeamten einem Urteil des Obersten Gerichts zuvor, das die Kundgebung genehmigte, zu der 18 Parteien und Organisationen aufgerufen hatten, darunter auch der Vorsitzende der Oppositionspartei „Movement for Democratic Change“ Morgan Tsvangirai. Bei der Kundgebung wollten die Teilnehmer gegen die Arbeit der Unabhängigen Wahlkommission und deren Zusammenarbeit mit dem amtierenden Präsidenten Robert Mugabe protestieren und die Beteiligung von Wahlbeobachtern bei der Wahl im Jahr 2018 fordern. <br />Nach der Genehmigung durch das Oberste Gericht soll die Kundgebung nun von 12 bis 16 Uhr Ortszeit stattfinden. Es handelt sich um die erste gemeinsame Kundgebung aller Komponenten der bisher in den eigenen Reihen gespaltenen Opposition. Spaltungen gibt es unterdessen auch unter den Anhängern des Präsidenten, was die Teilnahme des ehemaligen stellvertretenden Präsidenten Joice Mujuru, an der Kundgebung unter Beweis stellt, der einen Flügel der Regierungspartei leitet. <br /> <br /><br /><br />Fri, 26 Aug 2016 13:51:46 +0200