Fides News - German (Standard)http://fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. ASIEN/JORDANIEN - Caritas stellt Spenden im Umfang von 10.000 Dinar für muslimische Rohingya bereithttp://fides.org/de/news/63282-ASIEN_JORDANIEN_Caritas_stellt_Spenden_im_Umfang_von_10_000_Dinar_fuer_muslimische_Rohingya_bereithttp://fides.org/de/news/63282-ASIEN_JORDANIEN_Caritas_stellt_Spenden_im_Umfang_von_10_000_Dinar_fuer_muslimische_Rohingya_bereitAmman – Caritas Jordanien stellt Spenden in Höhe von 10.000 Jordan-Dinar für humanitäre Hilfe unter muslimischen Rohingya in Myanmar bereit. Damit schließt sich Caritas Jordanien einem Spendenaufruf der “Jordan Hashemite Charity Organization ” an, die im Rahmen der Kampagne mit verschiedenen jordanischen Berufsverbänden und Organisationen der Zivilgesellschaft zusammenarbeitet. Dies wurde offiziell am Dienstag, den 21 . November, bei einem Treffen bekannt gegeben, an dem unter anderen der Patriarchalvikar für Jordanien des lateinischen Patriarchats Jerusalem, Bischof William Shomali, der Direktor von Caritas Jordanien, Wael Suleiman und der Generalsekretär “Jordan Hashemite Charity Organization” Ayman Mufleh, teilnahmen.<br /> .<br />Thu, 23 Nov 2017 14:15:12 +0100AFRIKA - “Solidarity with South Sudan” lädt zum Gebet mit Papst Franziskus für den Frieden im Südsudan und im Kongo einhttp://fides.org/de/news/63279-AFRIKA_Solidarity_with_South_Sudan_laedt_zum_Gebet_mit_Papst_Franziskus_fuer_den_Frieden_im_Suedsudan_und_im_Kongo_einhttp://fides.org/de/news/63279-AFRIKA_Solidarity_with_South_Sudan_laedt_zum_Gebet_mit_Papst_Franziskus_fuer_den_Frieden_im_Suedsudan_und_im_Kongo_einRom - “Mit dieser Initiative wollen wir erreichen, dass die Menschen im Südsudan und im Kongo wissen, dass es außerhalb ihrer beiden Länder Menschen gibt, die für sie beten”, so Schwester Yudith Pereira Rico, Associate Executive Director der Initiative "Solidarity with South Sudan" zum Gebet für den Frieden im Südsudan und in der Demokratischen Republik Kongo, am heutigen 23. November um 17,30 Uhr im Petersdom. <br />“Die Einwohner dieser beiden gemarterten Länder fühlen sich von allen verlassen. Deshalb wollen wir diesen beiden Völkern neue Hoffnung machen und ihnen ihre Würde zurückgeben. Und wenn, dann auch der Papst sich an sie wendet und sagt ‘ihr seid wichtig für die Weltkirche’, ist auch dies eine Botschaft der Hoffnung und der Ermutigung”, so Schwester Yudith.<br />Auf die Frage, was diesen Völkern in ihrer verzweifelten Lage Hoffnung machen soll, antwortet Schwester Yudith. “Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass die Menschen im Südsudan mir selbst Hoffnung machen. Jedes Mal, wenn ich den Südsudan besuche, sehe ich, vermitteln sie mir das Gefühl, das Frieden möglich ist. Es gibt Samen der Hoffnung im Südsudan und in der Demokratischen Republik Kongo, wo Frauen und Jugendliche und Bewegungen der Zivilgesellschaft sich für Frieden einsetzen. Es entstehen viele Bewegungen an der Basis, die sich eine bessere Zukunft für ihr Land wünschen. Diesen Menschen wollen wir eine Stimme geben” so die Ordensschwester abschließend.<br />Unterdessen lädt auch der Erzbischof von Kinshasa, Kardinal Laurent Monsengwo Pasinya, <br />die katholischen Gemeinden in der kongolesischen Hauptstadt zum Gebet mit dem Papst für den Frieden in dem Demokratischen Republik Kongo und im Südsudan ein. <br />Auch die Kirche im Südsudan schließt sich dem Gebet an: “Wir beten mit dem Papst um die Gnade, dass alle Menschen als Kinder Gottes angesehen werden, unabhängig von ethnischen, regionalen, sprachlichen oder kulturellen Unterschieden”, so der Vorsitzende der Südsudanesischen Bischofskonferenz, Bischof Barani Eduardo Hiiboro Kussala von Tombura-Yambio. “Mit Papst Franziskus beten wir für unsere Gemeinden und Diözesen, damit Gott uns vier neue Bischöfe für die Diözesen Malakal, Torit, Rumbek und Wau schenkt, die derzeit keinen Bischof haben”, so Bischof Kussala weiter.<br />“Bei der Vollversammlung der Bischöfe des Sudan und des Südsudan in Kit, Juba, haben wir beschlossen, dass wir uns in einer einzigen Bischofskonferenz zusammenschließen. Dies Zeigt, dass wir unsere Rolle als Bischöfe darin sehen, dass wir uns für die Sendung der Kirche einsetzen und dabei den Frieden und die menschliche Entwicklung in unseren Ländern und in anderen Ländern voranbringen”, so der Vorsitzende der Bischofskonferenz.<br />Am kommenden 18. Januar 2018 um 16.00 Uhr lädt “Solidarity with South Sudan” zu einer Diskussionsrunde zum Thema Friedensarbeit in der Päpstlichen Universität Urbaniana in Rom. <br />Thu, 23 Nov 2017 14:05:18 +0100AMERIKA/BRASILIEN - Mission im Amazonasgebiet: “Unter denen, die die Gesellschaft aussortiert, ist Gott besonders gut sichtbar”http://fides.org/de/news/63278-AMERIKA_BRASILIEN_Mission_im_Amazonasgebiet_Unter_denen_die_die_Gesellschaft_aussortiert_ist_Gott_besonders_gut_sichtbarhttp://fides.org/de/news/63278-AMERIKA_BRASILIEN_Mission_im_Amazonasgebiet_Unter_denen_die_die_Gesellschaft_aussortiert_ist_Gott_besonders_gut_sichtbar<br />Cucuí - "Die Mission stärkt uns als Christen, sie ermöglicht uns unter den Menschen zu leben und sie als ein Zeichen Gottes zu betrachten”, so der spanische Fidei-donum-Priester Luis Miguel Modino, der in Cucui in der Diözese São Gabriel da Cachoeira im brasilianischen Staat Amazonas lebt und dort unter den indigenen Völkern entlang der Flüsse Negro und Xié tätig ist. “Wenn die Mission an der Peripherie der Welt stattfindet”, so Pfarrer Modino. “stellt man fest, dass unter denen, die die Gesellschaft aussortiert, Gott besonders gut sichtbar ist".<br />Pater Modino wurde vor fast zwanzig Jahren in der Diözese Madrid zum Priester geweiht: 2006 wurde er als Missionar in die Diözese Ruy Barbosa entsandt, wo er bis 2016 tätig war. Derzeit ist er Pfarrer in der Diözese São Gabriel da Cachoeira, eine der größten Diözesen Brasiliens, im Herzen des Amazzonasgebiets, tätig. Rund 90% der Einwohner der insgesamt 293.000 qkm großen Diözese sind Indios.<br />"Indigene Völker leiden in Brasile unter einer schädlichen Politik, die dazu führt, dass grundlegende Dienstleistungen kaum vorhanden und die von der Verfassung des Landes garantierten Rechte gefährdet sind”, so PfarrerModino, der auch als Journalist tätig ist und die Region sehr gut kennt. "Zur Zeit arbeite ich unter indigenen Gemeinden an der Grenze zwischen Brasilien, Kolumbien und Venezuela, und stelle fest, dass Verbundenheit ein Instrument zur Überwindung der Schwierigkeiten und zur Lösung mancher Probleme sein kann”, so der Missionar.<br />"Ich habe das Gefühl, dass ich selbst evangelisiert werde und gar nicht so sehr evangelisiere, denn diejenigen, die weniger über die Theorie der göttlichen Dinge wissen, sind Meister, was die so genannte christliche Erfahrung anbelangt", so der Geistliche über seine Erfahrung als Missionar. "Die Dimension der Gemeinschaft ist von wesentlicher Bedeutung für den Christen und sie ist die Grundlage des alltäglichen Lebens der Indios und eine gute Lehre für diejenigen, die von außen kommen, mit ihnen zusammenleben und von ihnen lernen”. <br /> <br /><br />Thu, 23 Nov 2017 14:03:55 +0100NEWS ANALYSIS/OMNIS TERRA - Zimbabwe: Abschied von Präsident Mugabe, das Land braucht Demokratiehttp://fides.org/de/news/63275-NEWS_ANALYSIS_OMNIS_TERRA_Zimbabwe_Abschied_von_Praesident_Mugabe_das_Land_braucht_Demokratiehttp://fides.org/de/news/63275-NEWS_ANALYSIS_OMNIS_TERRA_Zimbabwe_Abschied_von_Praesident_Mugabe_das_Land_braucht_DemokratieRobert Mugabe, Simbabwes langjähriger Staatspräsident, tritt von seinem Amt zurück. Er regierte das Land 37 Jahre lang und wäre es nach ihm gegangen, hätter er bei der Wahl 2018 wieder für das Amt kandidiert und weiterregiert. Wie lange noch? Das konnte niemand wissen, denn Robert Mugabe ist 93 alt und gesundheitlich angeschlagen und er hat viele Widersacher. Es ist also kein Zufall, dass der vom Militär organisierte Putsch die lange Karriere eines skrupellosen, selbstgefälligen und gewaltbereiten Politikers beendete. Er hatte sich in der Vergangenheit selbst mit Hitler verglichen wie der Führer die Juden als historischen Feind der arianischen Rasse betrachtete, so pflegte Mugabe zu sagen, “nur ein toter Weißer ist ein guter Weißer”. Dieser Rassismus hat seinen Urprung in der Zeit nach der Kolonialherrschaft. “Ich bin der Hitler der heutigen Zeit”, so Mugabe, “Dieser Hitler hat nur ein Ziel: Gerechtigkeit für sein Volk, Souveränität für sein Volk, die Anerkennung der Unabhängigkeit seines Voles und dessen Anspruch auf die eigenen Ressourcen. Wenn das Hitler ist, dann bin ich zehnmal Hitler”. Mugabe hinterlässt ein Land das unter sozialen, wirtschaftlichen und politischen Aspekten am Boden liegt. Wie sieht die Zukunft für Simbabwe aus? Um die Dynamik der Gegenwart zu verstehen, ist ein Rückblick in die Vergangenheit notwendig. <br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://omnisterra.fides.org/articles/view/65">mehr bei Omnis Terra</a>Thu, 23 Nov 2017 13:08:49 +0100ASIEN/SYRIEN - Bischof Kazhen zur geplanten interrituellen Synode: „Wir wollen uns vom Heiligen Geist leiten lassen“http://fides.org/de/news/63274-ASIEN_SYRIEN_Bischof_Kazhen_zur_geplanten_interrituellen_Synode_Wir_wollen_uns_vom_Heiligen_Geist_leiten_lassenhttp://fides.org/de/news/63274-ASIEN_SYRIEN_Bischof_Kazhen_zur_geplanten_interrituellen_Synode_Wir_wollen_uns_vom_Heiligen_Geist_leiten_lassenAleppo – Durch das synodale Gebet, die gemeinsame Reflexion und den Austausch soll der Heilige Geist die Kirchen auf ihrem Weg in dieser von den Folgen des Krieges geprägte Zeit leiten. Die sechs katholischen Kirchen in Aleppo planen eine „interrituelle“ Synode, zu der die Hirten der sechs katholischen Kirchen mit Gemeinden unterschiedlicher Riten in der gemarterten syrischen Stadt zusammenkommen sollen. Die Vorbereitung der interrituellen Zusammenkunft steht noch am Anfang und weder Datum und Dauer wurden bisher festgelegt. Doch vorraussichtlich werden mindestens ein Jahr lang im Rahmen einer Synode gemeinsame Begegnungen, Gottesdienste und Meditationen stattfinden. “Nach allem, was in unserer Stadt während der Kriegsjahre geschen ist“, so der Apostolische Vikar der lateinischen Gemeinde in Aleppo, Bischof Georges Abou Khazen OFM, „möchten wir gemeinsam verstehen, was der Heilige Geist in der Zeit die vor uns liegt, von uns und unseren Gemeinden will“. In den vom Krieg geschwächten Gemeinden sollen vor allem Wunden geheilt werden. <br />Bischof Khazen berichtet auch von Gefühlen und Erwartungen der Einwohner von Aleppo nach den jüngsten Begegnungen führender Politiker in der Region : “Wir wissen nicht, über was sie gesprochen haben. Doch wir hoffen alle, dass die Gespräche zur Konsolidierung eines dauerhafter Friedens beitragen, damit der Wiederaufbau unseres Landes beginnen kann”. .<br />Wed, 22 Nov 2017 14:11:38 +0100AMERIKA/ARGENTINIEN - Bischof von Mar del Plata besucht Gefängnis: “Wir müssen unsere Fehler anerkennen und in die Zukunft blicken”http://fides.org/de/news/63270-AMERIKA_ARGENTINIEN_Bischof_von_Mar_del_Plata_besucht_Gefaengnis_Wir_muessen_unsere_Fehler_anerkennen_und_in_die_Zukunft_blickenhttp://fides.org/de/news/63270-AMERIKA_ARGENTINIEN_Bischof_von_Mar_del_Plata_besucht_Gefaengnis_Wir_muessen_unsere_Fehler_anerkennen_und_in_die_Zukunft_blickenMar del Plata – "Für einen Hirten, ist es wichtig, dass er eine Herde hat, die er begleiten kann und ihr liegt mir ganz besonders am Herzen. Darüber sollten wir uns gemeinsam freuen”, so Bischof Gabriel Antonio Mestre von Mar del Plata zu Beginn eines Gottesdienstes im Gefängnis “Unidad Penitenciaria N. 15 de Batán” am vergangenen, 20. November. Im Rahmen des Gottesdienstes empfingen 22 Inhaftierte das Sakramen der Firmung und fünf das Sakrament der Taufe.<br />"Zeit gehört zu den wichtigsten Dingen, die wir im Leben haben, und wür müssen vor allem die Gegenwart gut nutzen”, so der junge Bischof in seiner Predigt. “Besonders wichtig ist die Gegenwart: wir können zwar in die Zukunft blicken, doch nur von der Gegenwart aus… nur die Gegenwart liegt in unseren Händen… Gemeinsam mit Gott gehört uns die Gegenwart, unabhängig von dem, was in der Vergangenheit war. Heute gehört uns die Gegenwart und wir müssen dazu sie nutzen, uns zu vergeben und anderen zu vergeben, uns mit uns selbst und anderen auszusöhnen und mit unserer Vergangenheit, damit wir in die Zukunft blicken können. Wir dürfen große Träume und Pläne haben, müssen aber unsere Fehler anerkennen. Das gilt für uns alle, nicht nur für euch, die ihr hier seid, sondern auch für uns draußen".<br />Im Anschluss an den Gottesdienst überreichten die Gefangenen Bischof Gabriel Mestre als Geschenk eine in der Vollzugsanstalt von den Gefangenen hergestellte Uhr. Der Bischof und die Mitarbeiter blieben auch zum gemeinsamen Mittagessen mit den Gefangenen. <br />In den insgesamt 205 Vollzugsanstalten Argentiniens sind rund 69.000 Gefangene untergebracht, davon 65.418 Männer und 2.989 Frauen, 64.465 Argentinier und 3.942 Ausländer. <br /> <br /><br />Wed, 22 Nov 2017 13:38:07 +0100AFRIKA/SIMBABWE - Nach dem Rücktritt von Mugabe: “Die Bürger wollen Demokratie und wirtschaftlichen Aufschwung”http://fides.org/de/news/63273-AFRIKA_SIMBABWE_Nach_dem_Ruecktritt_von_Mugabe_Die_Buerger_wollen_Demokratie_und_wirtschaftlichen_Aufschwunghttp://fides.org/de/news/63273-AFRIKA_SIMBABWE_Nach_dem_Ruecktritt_von_Mugabe_Die_Buerger_wollen_Demokratie_und_wirtschaftlichen_AufschwungHarare – “Die Menschen brachen in Freude aus, als sie vom Rücktritt Mugabes erfuhren”, so der Sprecher der Bischofskonferenz von Simbabwe, Pater Alfonce Kugwa, zum Rücktritt des 93jährigen Präsidenten Robert Mugabe, der am gestrigen 21. November sein Amt niederlegte, nachdem es zu einer tagelangen Konfrontation mit der Führung seiner Partei ZANU-PF gekommen war und das Militär die Kontrolle über die Hauptstadt Harare übernommen hatte. “Diese Entwicklung hatte man nicht erwartet, vielmehr befürchtete man, dass der ehemalige Präsident dem Druck noch länger standhalten würde”, so Pater Kugwa.<br />Am kommenden 24. November soll der von Mugabe zu Beginn des Monats entlassene Vizepräsident Emmerson Mnangagwa vereidigt werden. Er wird das Land als Interims-Präsident leiten, wie der Parlamentspräsident, Jacob Mudenda, heute bekannt gab.<br />Simbabwe steht nun zwar vor einem Neubeginn, doch in welche Richtung sich das Land entwickeln wird ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht abzusehen. Pater Kugwa erinnert daran, dass die Menschen vor allem auf eine Verbesserung der Wirtschaftslage und demokratischen Fortschritt hoffen. “Wir erwarten eine Verbesserung der Wirtschaftslage und mehr politische Stabilität. Die Menschen müssen lernen, was Demokratie eigentlich bedeutet”. “Zunächst hoffen wir auf ein Ende des Klimas der Gewalt und des Schreckens. Die Menschen haben Angst”, so der Sprecher der Bischofskonferenz weiter. <br />“Wir hoffen alle, dass sich in einer neuen Phase nach dem Rücktritt Mugabes insbesondere für die künftigen Generationen neue Entwicklungschancen eröffnen”, so Pater Kugwa abschließend. <br />Durch die Misswirtschaft des Mugabe-Regiems wurde während der vergangenen 20 Jahre das Agrarsystem eines der fruchtbarsten Länder des südlichen Afrika zugrunde gerichtet. Millionen Simbabwer wanderten nach Südafrika oder in andere Länder aus.<br /> <br />Wed, 22 Nov 2017 13:08:07 +0100ASIEN/SRI LANKA - Bischof von Mannar ernannthttp://fides.org/de/news/63272-ASIEN_SRI_LANKA_Bischof_von_Mannar_ernannthttp://fides.org/de/news/63272-ASIEN_SRI_LANKA_Bischof_von_Mannar_ernanntCittà del Vaticano – Papst Franziskus hat am heutigen 22. November den bisherigen Weihbischof der Erzdiözese Colombo, Fidelia Lionel Emmanuel Fernando, zum Bischof von Mannar ernannt.<br /> <br />Wed, 22 Nov 2017 12:42:17 +0100ASIEN/KASACHSTAN - Welttag der Kinderrechte: Straßenkindern und Waisen ihre Würde zurückgebenhttp://fides.org/de/news/63268-ASIEN_KASACHSTAN_Welttag_der_Kinderrechte_Strassenkindern_und_Waisen_ihre_Wuerde_zurueckgebenhttp://fides.org/de/news/63268-ASIEN_KASACHSTAN_Welttag_der_Kinderrechte_Strassenkindern_und_Waisen_ihre_Wuerde_zurueckgebenKapchagay - “Zu Beginn der 90er Jahre gab es nach der Auflösung der in Kasachstan kein funktionierendes Sozialwesen. Viele Kinder fanden sich auf der Straße oder in Waisenhäusern wieder und konnten sich den Schulbesuch nicht leisten. Diesen schutzlosen Geschöpfen wollten wir helfen und baten deshalb die Gottesmutter um Fürsprache. Mit viel Unterstützung konnten wir schließlich im Jahr 2000 in Kapchagay die so genannten ‘Fokolare’ eröffnen, in denen diese Kinder liebevoll begleitet werden”, so der polnische Priester Artur Zaras zum Welttag der Kinder und Jugendlichen der Vereinten Nationen . Pfarrer Zaras ist seit vier Jahren als Missionar in der katholischen Gemeinde in Kapchagay, Kasachstan, tätig.<br />“In unseren sechs Einrichtungen sind 63 Kinder unterschiedlicher Altersgruppen, Nationalitäten und Religionen untergebracht. Fast alle kommen aus Familien, von Alkoholabhängigkeit, schwerer Krankheit und Arbeitslosigkeit geprägt sind. Andere sind in der Steppe aufgewachsen und konnten keine Schule besuchen. Wir bereiten Mahlzeiten für sie zu, bringen sie zur Schule und kaufen Kleidung und Spiele. Einmal in der Woche werden sie vom Kinderarzt untersucht”, so der Geistliche.<br />Bei seiner Arbeit wird Pfarrer Zaras von drei polnischen Ordensschwestern unterstützt. “Einmal pro Woche, kommen eine Ordensschwester der Franziskanerinnen und eine freiwillige Helferin aus Almaty zu uns, die die Kinder auf den Empfang der Sakramente vorbereiten. Den Religionsunterricht für Kinder aus der orthodoxen Gemeinde übernimmt ein Ehepaar aus der Gemeinde”, so der Missionar weiter, “Neben Kindern und Jugendlichen betreuen wir auch Mütter mit Neugeborenen und bedürftige Senioren. Diese versorgen wir mit Medikamenten, die sie sich oft nicht leisten können”. <br />Die Kleinstadt Kapchagay liegt im Süden Kasachstans in der Region Almaty und wurde in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts während der Sowjetunion an einem Seitekanal des Flusses Ili gegründet. Sie hat rund 50.000 Einwohner, jeweils zur Hälfte asiatischer und europäischer Abstammung . Bei den Katholiken handelt es sich vor allem um Nachkommen polnischer Staatsbürger, die 1936 von Stalin deportiert wurden. Sie pflegen auch heute noch die Bräuche ihrer Heimat. Es bestehen enge Verbindungen zu Gläubigen anderer Religionen, darunter orthodoxe Russen und koreanische Protestenten, aber auch Muslime. “Wir treffen uns und sitzen oft am selben Tisch. Damit wollen wir den Menschen helfen, durch Brüderlichkeit den Frieden aufzubauen”, so Pfarrer Zaras abschließend. <br />Wed, 22 Nov 2017 12:36:20 +0100AFRIKA/ZIMBABWE - Bischöfe fordern "Wahrung der Interessen des Landes“http://fides.org/de/news/63267-AFRIKA_ZIMBABWE_Bischoefe_fordern_Wahrung_der_Interessen_des_Landeshttp://fides.org/de/news/63267-AFRIKA_ZIMBABWE_Bischoefe_fordern_Wahrung_der_Interessen_des_LandesHarare - Simbabwe wartet auf den Rücktritt von Präsident Robert Mugabe, der von der Parteiführung der ZANU-PF enthoben und zum Amtsverzicht aufgefordert wurde. "Ich rufe Präsident Mugabe dazu auf, die Appelle der Bevölkerung und die Forderung nach seinen Rücktritt zu berücksichtigen, damit das Land sein politisches Erbe bewahren kann", sagte Emmerson Mnangagwa, der von Mugabe selbst am 6 November aus dem Amt des Vizepräsidenten entlassen worden war.<br />Angesichts der herrschenden Verwirrung veröffentlichten die Bischöfe am 19. November eine gemeinsame Erklärung, in der sie alle „die sich im Zentrum der schwierigen Prozesse befinden“ auffordern, „das Interesse des Landes zu verfolgen“ und sich für eine „friedliche Lösung der Krise einzusetzen.<br />“Wir wissen“, so die Bischöfe, „dass die Bevölkerung über die Zukunft des Landes besorgt ist“, so die Bischöfe weiter. “Eine dauerhafte Normalisierung in Simbabwe kann nur stattfinden, wenn alle an einem inklusiven Prozess auf demokratischer Ebene beteiligt werden“, betonen die Bischöfe, “Das Land muss eine Kultur der freien und gleichen Wahlen, Volksbefragungen und Beratungen entwickeln“.<br />Schließlich fordern die Bischöfe, dass „alle Menschen die angeklagt wurden … einen gerechten Prozess erhalten und von den Gesetzen geschützt werden“ und dass „die Gerichte ihre Rolle wieder unabhängig ausüben, wie dies von der Verfassung vorgesehen und von der Armee versprochen wird.”.<br />Abschließend bitten die Bischöfe alle Gemeinden um das persönliche und gemeinschaftliche Gebet für das Land. <br /> <br /><br /><br />Tue, 21 Nov 2017 15:27:45 +0100ASIEN/TÜRKEN - Hassreden in türkischen Medien nehmen zu: Zielscheibe sind Juden, Armenier und Syrerhttp://fides.org/de/news/63265-ASIEN_TUeRKEN_Hassreden_in_tuerkischen_Medien_nehmen_zu_Zielscheibe_sind_Juden_Armenier_und_Syrerhttp://fides.org/de/news/63265-ASIEN_TUeRKEN_Hassreden_in_tuerkischen_Medien_nehmen_zu_Zielscheibe_sind_Juden_Armenier_und_SyrerIstanbul - In den türkischen Medien nehmen, „hate news“ und Aktionen zu, die auf nationaler, ethnische oder religiöse Basis zu Hass gegenüber Einzelpersonen und Gruppen aufrufen. Zu den am stärksten betroffenen Gruppen gehören Juden, Syrer und Armenier. Dies geht aus einem Bericht de „Hrant Dink-Stiftung“ hervor, die sich seit 2009 Hassreden in türkischen Medien untersucht. Nach Angaben der Stiftung, die den Namen des türkischen Journalisten armenischer Herkunft trägt, der im Jahr 2007 ermordet wurde, stellt fest, dass in der Zeit von Mai bis August 2017 in türkischen Medien 2466 Hetzreden gegen 48 verschiedene Gruppen veröffentlicht wurden. Neben Juden, Syrern, Armeniern sind auch Griechen in der Türkei Zielscheibe von „hate news“. Wie die Zeitung „Agos“ mit Sitz in Istanbul, betont, erinnert die „Hrant Dink-Stiftung“ daran, dass in türkischen Medien das Wort „Jude“ häufig als Schimpfwort verwendet wird.<br /> .<br />Tue, 21 Nov 2017 15:15:25 +0100AFRIKA/ÄGYPTEN - Leichen der “libyschen Märtyrer” durch DNA-Analyse identifiziert: Beisetzung steht kurz bevorhttp://fides.org/de/news/63263-AFRIKA_AeGYPTEN_Leichen_der_libyschen_Maertyrer_durch_DNA_Analyse_identifiziert_Beisetzung_steht_kurz_bevorhttp://fides.org/de/news/63263-AFRIKA_AeGYPTEN_Leichen_der_libyschen_Maertyrer_durch_DNA_Analyse_identifiziert_Beisetzung_steht_kurz_bevorMinya – Die sterblichen Überreste der 21 koptischen Märtyrer, die in Libyen von Dschihadisten enthauptet wurden, die mit dem selbst ernannten Islamischen Staat in Verbindung stehen, könnten bis zum Wochenende oder anfangs nächster Woche nach Kairo ankommen überführt werden, wo sie in Kirche im Dorf Al Our in der Nähe von Samalut in der ägyptischen Provinz Minya beigesetzt werden sollen. Die Ergebnisse der DNA-Analyse der Leichen hatte es ermöglicht, die 21 Märtyrer zu identifizieren, die deren sterbliche Überreste Anfang Oktober in einem Gebiet der libyschen Küste in der Stadt Sirte in einem Massengrab aufgefunden wurden.<br />Dazu waren die Angehörigen der “libyschen Märtyrer” wurden vom Institut für Rechtsmedizin eingeladen, bei den Gesundheitsbehörden in Minya eine DNA-Probe abzugeben, die eine Identifizierung der einzelnen Leichen ermöglichen sollte. Wie ägyptische Medien berichteten, begrüßten die Familien den Beginn der Identiefzierungsmaßnahmen damit Beisetzung, die in dem nach den Märtyrern benannten Heiligtum im Dorf Samalut stattfinden soll, auf den Weg gebracht werden konnte.<br />Am Freitag, den 6. Oktober hatten die ägyptischen Behörden das Auffinden der Leichen der insgesamt 21 koptischen Christen bestätigt. Ein Video von ihrer Hinrichtung war auf dschihadistischen Internetseiten im Februar 2015 veröffentlicht worden. Bereits eine Woche nach der Veröffentlichung des Videos, auf dem zu sehen ist, wie die Christen den nahmen Christi flüsterten, während sie hingerichtet wurden, nahm der koptisch-orthodoxe Patriarch Tawadros II. die 21 Opfer des Blutbads in das so genannte Synaxarium, auf das koptische Märtyrer auflistet. Ihr Fest wird am 15. Februar gefeiert.<br /> .<br /><br />Tue, 21 Nov 2017 14:01:48 +0100AMERIKA/PERU - Kinder und Jugendliche sollen eine neue Chance bekommen: Papst Franziskus besucht die Einrichtung “El Principito”http://fides.org/de/news/63262-AMERIKA_PERU_Kinder_und_Jugendliche_sollen_eine_neue_Chance_bekommen_Papst_Franziskus_besucht_die_Einrichtung_El_Principitohttp://fides.org/de/news/63262-AMERIKA_PERU_Kinder_und_Jugendliche_sollen_eine_neue_Chance_bekommen_Papst_Franziskus_besucht_die_Einrichtung_El_PrincipitoPuerto Maldonado - Um jungen Menschen und Jugendlichen indigener Völker in dieser Region eine Zukunft zu geben, „braucht es mehr Unterstützung im sozialen Bereich, einen starken politischen Willen, ethische Überzeugung vom Wert des Lebens sowie das Bemühen um Gleichgewicht zwischen menschlicher Aktivität und Umweltschutz", so Pater Xavier Abex zur Situation in Puerto Maldonado, der Stadt, die Papst Franziskus am 19. Januar 2018 im Rahmen seiner Reise nach Peru besuchen wird. Im Rahmen seines Besuchs wird der Papst auch den Vertretern der indigenen Völker aus den Regionen Madre de Dios, Ucayali und Cusco begegnen und die Einrichtung "El Principito" besuchen, die 1996 von Pater Abex gegründet wurde.<br />Pater Xavier Abex wurde vor 75 Jahren in der Schweiz geboren. Er ist der Gründer eines Vereins zum Schutz von Kindern und Jugendlichen , in dessen Trägerschaft sich zwei Häuser für 50 Kinder und Jugendliche befinden. Außerdem betreut er die Gemeinde San Vicente. Im Gespräch mit dem Fidesdienst beschreibt er die Situation in Puerto Maldonado. Minderjährige, die in den beiden Einrichtungen des Vereins untergebracht sind, kommen aus Waisenhäusern oder wurden vernachlässigt oder ihre körperliche und seelische Integrität war aufgrund von häuslicher Gewalt oder Missbrauch beeinträchtigt. "Wir versuchen, für einige von ihnen eine höhere Bildung zu garantieren", so Pater Xavier, „Sie besuchen die Schulen in der Stadt. Wir versuchen ihr Leben so zu gestalten, als sie in einer Familie mit vielen Kindern lebten“.<br />Pater Xavier erinnert sich an die ersten Momente, bei seiner Ankunft in Peru: "Ich habe mir ein armes Land vorgestellt, aber nicht so unorganisiert und gewalttätig. Auf der Hochebene in Macusani, fiel es mir schwer, mich an die Kälte und an die Bräuche und Gewohnheiten der Quetchua-Welt zu gewöhnen, die ich damals noch nicht kannte. Es war auch sehr schwierig, mich im Bergbaugebiet Mazuko-Huaypethue zurecht zu finden. Es gab keine öffentlichen Verkehrsmittel und nicht einmal Straßen, so dass die Kommunikation sehr schwierig war“. Die Region Madre di Dios ist eines der gewalttätigsten Gebiete des Landes mit vielen Tötungsdelikten, wo es auch oft zu häuslicher Gewalt, psychischer, körperlicher und sexueller Gewalt gegen Minderjährige kommt.<br />"Darüber hinaus wird in der Region der Lebenszyklus des Wassers durch unkontrollierten Bergbau zerstört“, so Pater Xavier, „deshalb fühlt sich Kirche durch ihre Kommission für Soziales und Menschenrechte verpflichtet einen beherzten Appell auszusprechen und vor der Gefahr zu warnen", so der Geistliche, der die Ansicht vertritt, dass die Situation durch „mehr Unterstützung im sozialen Bereich, ein starken politischen Willen und ethische Überzeugung vom Wert des Lebens, die Umsetzung einer ökologischen Wirtschaft“ ändern könnte. Eine ökologische Wirtschaft in der Region soll vor allem Alternativen für eine nachhaltige Landnutzung entwickeln und zwar auf der Grundlage der Möglichkeiten und Grenzen auf physikalischer, biologischer, sozialer, wirtschaftlicher und kultureller Ebene. "Wir müssen uns darum bemühen, dass ein Gleichgewicht zwischen menschlicher Aktivität und Respekt für die Biodiversität entsteht“, so Pater Xavier, der nach mehr als 40jähriger Arbeit in der Region die Hoffnung nicht verloren hat, dass sich die Situation verbessern wird. <br /> <br /><br /><br />Tue, 21 Nov 2017 13:50:20 +0100ASIEN/KASACHSTAN - Arme sind “unser tägliches Brot”http://fides.org/de/news/63261-ASIEN_KASACHSTAN_Arme_sind_unser_taegliches_Brothttp://fides.org/de/news/63261-ASIEN_KASACHSTAN_Arme_sind_unser_taegliches_BrotAlmaty - "Kontakt mit den Armen ist unsere tägliches Brot. Die Armen sind immer bei uns. In allen unseren Gemeinden haben wir die Botschaft des Heiligen Vaters zum Welttag für die Armen lesen lassen, mit der wir auch in den verschiedenen Arbeitsgruppen der Caritas befassen werden“, so Bruder Luca Baino OFM, von den Franziskanern in Almaty.<br />In Kasachstan ist die katholische Kirche in vier apostolische Regionen strukturiert. Katholische Gemeinden haben insgesamt 21 kleine Gesundheitszentren gegründet, die für jeden ohne ethnische oder religiöse Unterschiede zugänglich sind. Bruder Baino erklärt: „Bei den Mitgliedern in unseren Gemeinden, vor allem in Dörfern weit weg von den großen Städten handelt es sich um jene Kategorie von Menschen, über die Papst Franziskus in seiner Botschaft zum Tag der Armen spricht“. Aber gerade die Armut und die Bedürftigkeit sei manchmal der erste Schritt in Richtung der katholischen Kirche: „Wenn jemand, egal welchen Glaubens oder auch ein Nichtgläubiger, in der Not ist, weiß er, dass er an der Tür der katholischen Kirche klopfen kann. Wir sind auch auf sofortige Hilfe vorbereitet und helfen kleine Probleme oder tägliche Bedürfnisse zu lösen, ohne die Armen, die an die Tür klopfen zu fragen, welcher religiösen Gemeinschaft sie angehören. Hier beginnt der Weg des gegenseitigen Kennenlernens, der mit der Gnade Gottes zur Bekehrung werden kann".<br />Die katholische Kirche in Kasachstan setzt sich für Menschenwürde und Menschenrechte und die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der am stärksten Benachteiligten, wobei das Land, das Land, wenn man die natürlichen Ressourcen hochrechnet, das weltweit größte Pro-Kopf-Vermögen besitzt. Doch Reichtum ist nicht gleichmäßig verteilt und Beobachter beklagen weit verbreitete Korruption und extreme regionale Zersplitterung.<br />Doch während vor rund 25 Jahren, noch die Hälfte der Bevölkerung sehr arm war, gehören heut rund die Hälfte der Mittelschicht an.<br />Trotzdem gehört die Reduzierung der Ungleichheit zwischen den Relgionen nicht nur, was das Vermögen anbelangt, sondern auch im Hinblick auf Infrastrukturen, Gesundheit und Schutz der Menschenrechte, zu den größten Herausforderung des Landes. Das rasche Wirtschaftswachstum brachte es auch mit sich, dass die armen Bevölkerungsteile heute noch verletzlicher sind, insbesondere weil die Preise für Lebensmittel, Wasser und Dienstleistungen stiegen. Von chronischer Armut sind vor allem Arbeitslose und Selbstständige und darunter vor allem Frauen betroffen.<br /> <br />Tue, 21 Nov 2017 11:49:49 +0100ASIEN/INDIEN - Katholische Universitäten leisten einen wertvollen Beitraghttp://fides.org/de/news/63260-ASIEN_INDIEN_Katholische_Universitaeten_leisten_einen_wertvollen_Beitraghttp://fides.org/de/news/63260-ASIEN_INDIEN_Katholische_Universitaeten_leisten_einen_wertvollen_BeitragKalkutta - Katholische Universitäten in Indien leisten einen wertvollen Beitrag zum Aufbau des Landes, indem sie jungen Menschen aller Religionen, Kulturen und Ethnien eine qualitativ hochwertige Bildung bieten. Dies ging aus dem Nationalen Treffen zum Thema ‚Zukunft der christlichen Hochschulbildung angesichts des heutigen Wandels in Indien’ hervor, das in den vergangenen Tagen in Kalkutta stattfand.<br /> An der Konferenz waren fünf katholische Universitäten beteiligt: die Assam Don Bosco University , die Christ University , die St. Xavier University , die St. Xavier University und die St. Joseph University . "Wir haben uns auf das heutige pädagogische Umfeld konzentriert und auf den subtilen Versuch, die Schulen in Indien zu ‚safrangelb’ zu färben", erklärt Pater George Thadathil, von den Salesianern von Don Bosco, der an der Konferenz teilnahm.<br />Zur Mission der christlichen Bildungseinrichtungen in Indien, betonte der der ehemalige Rektor des St. Stephen's College in Delhi, Valson Thampu, dass "christliche Bildungsinstitute existieren, um einen zusätzlichen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten". Zwei Universitäten, die Don Bosco und die Christ University, bestehen seit mehr als neun Jahren. Drei weitere wurden letztes Jahr und dieses Jahr eröffnet. An allen fünf katholischen Universitäten sind rund 16.000 Studierende eingeschrieben. Im ganzen land gibt es insgesamt 789 öffentliche und private Universitäten. <br />Das Treffen der katholischen Universitäten verstand sich als Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch über die Hochschulbildung im Kontext der gegenwärtigen Phase kultureller und sozialer Übergänge. "Die Katholische Kirche in Indien ist allgemein anerkannt für ihre Bildungseinrichtungen und Berufsschulen, bei ihrer Bildungsarbeit Wert auf hochwertige Qualität legen und zum Aufbau der Nation beigetragen", so der Pater Paul von den Salesianern von Don Bosco, der als Dozent an der Assam Don Bosco University unterrichtet und für die und Organisation der Konferenz verantwortlich war. "Ich selbst habe mein Studium an der Assam Don Bosco University in Guwahati absolviert, die 2008 als erste katholische Universität in Indien gegründet wurde, und dies war für mich ein sehr kostbarer Bildungsweg. Wir haben das Treffen der katholischen Universitäten organisiert, um unseren Bildungsarbeit noch zu verbessern, auf der Grundlage der indischen Werten unseren Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten", so der Salesianerpater abschließend.<br />In Indien wurde das Universitätssystem vor etwa eineinhalb Jahrhunderten mit der Gründung der Universitäten in Kalkutta, Madras, Bombay, Allahabad und Lahore zwischen 1857 und 1902 nach britischem Vorbild auf den Weg gebracht. Infolge der politischen, wirtschaftlichten und sozialen Veränderungen veränderte sich auch das Bildungssystem des Landes, einschließlich der Hochschulbildung, insbesondere nach der Unabhängigkeit im Jahr 1947. Nur wenige der renommierten katholischen Colleges und Universitäten konnten damals ihren Status aufrechterhalten. <br />Die Zahl der Studierenden im indischen Hochschulsystem ist von 7,42 Millionen im Studienjahr 1999-2000 auf heute etwa 9,7 Millionen gestiegen, was einem jährlichen Wachstum von fast 10% entspricht. In den letzten zehn Jahren hat die Zahl der privaten Hochschulen und Universitäten erheblich zugenommen. <br /> <br />Tue, 21 Nov 2017 11:17:07 +0100ASIEN/PAKISTAN - Drei Jahre nach der Verbrennung der christlichen Eheleute: Stiftung trägt Verantwortung für Waisenhttp://fides.org/de/news/63258-ASIEN_PAKISTAN_Drei_Jahre_nach_der_Verbrennung_der_christlichen_Eheleute_Stiftung_traegt_Verantwortung_fuer_Waisenhttp://fides.org/de/news/63258-ASIEN_PAKISTAN_Drei_Jahre_nach_der_Verbrennung_der_christlichen_Eheleute_Stiftung_traegt_Verantwortung_fuer_WaisenLahore – „Zwei unschuldige Menschen mussten sterben, weil der Fanatismus in unserer Gesellschaft so weit verbreitet ist. Das Grauen jener Tag hat sich in unsere Herzen und in unsere Köpfen eingeprägt. Es wurden nicht nur ihre Körper verbrannt in diesem Ofen: sie haben die Menschheit verbrannt, sie haben die Lehren des Islam verbrannt und sie haben das Pakistan Ali Jinnahs verbrannt und keine finanzielle Entschädigung kann dieser extremen Gewalt gerecht werden“, so die Katholikin Michelle Chaudhry von der „Cecil & Iris Chaudhry Stiftung“ die sich um die Bildung und Betreuung der drei Kinder kümmert, die die Eheleute Shama und Shahzad Masih hinterlassen haben, nachdem sie in einer Ziegelei in Kot Radha Kishan am 4. November 2014 von Muslimen gelyncht wurden, die sie der Blasphemie beschuldigten. Dieser Vorfall hat nicht nur in Pakistan, sondern in der ganzen Welt eine Welle des Grauens ausgelöst.<br />Der älteste Sohn Suleiman war Zeuge der barbarischen Ermordung seiner Eltern. Seitdem hat die Stiftung die Verantwortung für die Kinder übernommen und finanziert die Ausbildungs- und Unterhaltskosten: Schulgebühren, Privatstunden, Bücher, Uniformen, Schulrucksäcke, außerschulische Ausgaben, Reisen, Essen und medizinische Versorgung. Die Stiftung zahlt dazu einen monatlichen Beitrag an den Großvater, bei dem die Kinder leben.<br />"Drei Jahre nach demTod der Eltern ist es uns eine große Freude zu sehen, dass diese Kinder glücklich und selbstbewusst sind und ihr Leben meistern. Wir freuen uns, dass wir sie dabei aktiv begleiten dürfen und ihr persönliches Wachstum unterstützen können. Dank der Liebe und der Fürsorge, die sie erfahren durften, sind sie heute gut in der Schule eingebunden, wo sie aktiv an pädagogischen und außerschulischen Aktivitäten teilnehmen", so Michelle Chaudhry.<br />„Es liegt in der Verantwortung der Regierung, die Sicherheit und den Schutz aller Bürger unabhängig von Glauben, Ethnie oder Kultur zu gewährleisten“, so Chaudhry abschließend, „Wir bitten heute die pakistanische Regierung, genau das zu tun, wie es in der Verfassung Pakistans verankert ist."<br /> <br />Mon, 20 Nov 2017 13:02:29 +0100AFRIKA/GHANA - Amoris Laetitia steht im Mittelpunkt der Vollversammlung der Bischofskonferenzhttp://fides.org/de/news/63257-AFRIKA_GHANA_Amoris_Laetitia_steht_im_Mittelpunkt_der_Vollversammlung_der_Bischofskonferenzhttp://fides.org/de/news/63257-AFRIKA_GHANA_Amoris_Laetitia_steht_im_Mittelpunkt_der_Vollversammlung_der_BischofskonferenzAccra - „Das Phänomen der frühen Mutterschaft und Elternschaft, der allein erziehenden Mütter, von Eltern, die in Armut leben oder ihre Verantwortung nicht übernehmen, getrennte Familien und Eheleute, die weit entfernt voneinander leben: dies alles sind Aspekte, die Familien in Ghana heute prägen", so der Vorsitzende der ghanaischen Bischofskonferenz Erzbischof Philip Naameh von Tamale, bei der Eröffnung der Vollversammlung, am 13. November. Im Mittelpunkt der Versammlungsdebatte steht die Familienseelsorge auf der Grundlage des Apostolischen Schreibens „Amoris Laetitia“ von Papst Franziskus. <br />In diesem Zusammenhang äußerte sich der Erzbischof besorgt darüber, dass viele ghanaischen Familien unter Bedingungen leben, die nicht mit den Prinzipien einer christlichen Ehe und der christlichen Morallehre vereinbar sind. <br />Insbesondere klagte der Vorsitzende der über die falsche Nutzung sozialer Medien und wies darauf hin, wie die neuen Medien das Leben von Jugendlichen und Bürgern beeinflussen.<br />Eine weitere Herausforderung seien die neuen Fortpflanzungstechniken. "Es gibt eine allgemeine Zunahme bei der Anwendung der medizinischer assistierten Reproduktionstechnologien in den gehobenen Gesellschaftsschichten der Städte", so der Vorsitzende der Bischofskonferenz weiter. Die Kirche sei berufen auf die moralischen Probleme hinzuweisen, mit denen sich katholische Paare konfrontiert sehen, wenn sie sich damit befassen ob solche Möglichkeiten für sie infrage kommen.<br />„Ich schätze die Wahl des Themas für die Vollversammlung der Bischofskonferenz von Ghana, die sich auf ganzheitliche Seelsorge von Familien konzentrieren will. Denn dies ist das eigentliche Ziel von Papst Franziskus' bahnbrechenden Dokument", so der Apostolische Nuntius in Ghana, Erzbischof Jean-Marie Speich. <br /> <br />Mon, 20 Nov 2017 12:37:43 +0100ASIEN/INDONESIEN - Bischöfe wünschen Umsetzung der Prinzipien der Pancasilahttp://fides.org/de/news/63256-ASIEN_INDONESIEN_Bischoefe_wuenschen_Umsetzung_der_Prinzipien_der_Pancasilahttp://fides.org/de/news/63256-ASIEN_INDONESIEN_Bischoefe_wuenschen_Umsetzung_der_Prinzipien_der_PancasilaJakarta - Damit das Land, dessen Einheit und das friedliche Zusammenleben gesichert werden kann, sei es wichtig, dass indonesische Katholiken die staatstragenden Prinzipien der Pancasila umsetzen. Dies betonten die indonesischen Bischöfe am Ende ihrer Vollversammlung . In ihrer Schlussbotschaft rufen die Bischöfe die indonesischen katholischen Gemeinden auf ihren spezifischen Beitrag zu zur nationalen Einheit zu leisten.<br />Bei der Präsentation der Botschaft erinnerten Erzbischof Ignatius Suharyo von Jakarta und der Generalsekretär der Bischofskonferenz, Bischof Antonius Subianto Bunjamin OSC, von Bandung, daran, dass „die katholische Kirche, als wesentlicher Bestandteil Indonesiens für die Zukunft des Landes Sorge tragen muss". " Die Hauptaufgabe der Kirche besteht darin eine Nation auf der Grundlage der Prinzipien der Pancasila zur fördern“, heißt es in der Botschaft, „und sie zählt dabei auf die Arbeit der Laien, die von den Hirten bei dieser Arbeit begleitet werden, welche mit gutem Beispiel vorausgehen sollten."<br /> „Die katholische Kirche bedauert die Tatsache, dass die Pancasila von Radikalismus und Terrorismus untergraben wird, und die Einheit durch Intoleranz gegenüber denen, die sich nicht zum Islam bekennen bedroht wird, wobei gewisse Politiker religiöse, ethnische und soziale Gruppen für die eigenen Interessen nutzen und dabei das Gemeinwohl und das Prinzip der Menschenwürde ignoriert. "<br />In diesem Kontext sollen sich "katholische Gläubige öffnen und den Dialog mit Menschen anderer Glaubensrichtungen aufbauen, um einander kennen zu lernen, Vorurteile aus dem Weg zu räumen und religiösen Fanatismus zu bekämpfen". Durch den Dialog "bricht die Trennungsmauer ein und das indonesische Volk kann Brücken der Freundschaft und Brüderlichkeit bauen", heißt es in der Botschaft weiter. Brüderlichkeit, so die Bischöfen weiter "kann durch gegenseitige Gastfreundschaft bei religiösen Festen entstehen und durch gemeinsame sozialen Aktivitäten oder Treffen der führend Vertreter der verschiedenen Religionen."<br />Auch soziale Medien können "ein Mittel zur Stärkung der Brüderlichkeit werden, indem sie die Lehren der Liebe und der Brüderlichkeit verbreiten und dabei Unterschiede respektieren".<br />Im Jahr 2018 werden Wahlen in 171 indonesischen Regionen stattfinden und 2019 sind Parlaments- und Präsidentschaftswahlen geplant. Deshalb laden die Bischöfe alle Gemeindemitglieder ein, auf die Wahlkampagne aufmerksam mitzuverfolgen und auf die Instrumentalisierung religiöser, ethnischer und sozialer Themen zu achten.<br />"Die Kirche lädt alle Gläubigen ein, die Pancasila als die Grundlage des indonesischen Staates zu verstehen, damit mehr soziale Bewegungen im Namen des Zusammenlebens entstehen und wir die Einheit gemäß dem Willen Gottes aufbauen können" .<br />An der Vollversammlung der Bischöfe nahm auch der neue Apostolische Nuntius in Indonesien, Erzbischof Piero Pioppo, teil.<br /> <br />Mon, 20 Nov 2017 11:59:57 +0100AFRIKA/ZENTRALAFRIKANISCHE REPUBLIK - „Rund 80% des Landes wird von Rebellen gehalten; wir sind der ärmste Staat der Welt; aber wir dürfen nicht aufgeben”http://fides.org/de/news/63255-AFRIKA_ZENTRALAFRIKANISCHE_REPUBLIK_Rund_80_des_Landes_wird_von_Rebellen_gehalten_wir_sind_der_aermste_Staat_der_Welt_aber_wir_duerfen_nicht_aufgebenhttp://fides.org/de/news/63255-AFRIKA_ZENTRALAFRIKANISCHE_REPUBLIK_Rund_80_des_Landes_wird_von_Rebellen_gehalten_wir_sind_der_aermste_Staat_der_Welt_aber_wir_duerfen_nicht_aufgebenBangui - "Der Krieg schien vorbei zu sein, aber leider ist es nicht so oder zumindest nicht überall", schreibt der italienische Missionar, Pater Federico Trinchero, aus dem Kloster „Our Lady of Carmel“ in Bangui, der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik. "Die Lage in Bangui ist relativ ruhig, nachdem es in jüngster Zeit zu Gewalt gekommen war , und das kann täuschen", betont der Missionar. "Im Inneren des Landes ist das Bild ganz anders. Seit Mai haben Gruppen von Rebellen, deren Herkunft und Ziele nicht immer klar sind, Hunderte Menschen getötet und Häuser in Brand gesteckt, so das Tausende Menschen aus Dörfern und Städten fliehen musste. Dieser Zustand hält nun schon lange an und besteht die Gefahr, dass man sich an den Krieg zu gewöhnt, als wäre er unvermeidlich. "<br />„Es gibt zwei Daten, die mehr als alle anderen zum Ausdruck brungen, in welch dramatischer Situation sich Zentralafrika befindet", so Pater Trnchero.<br />"80% des Territoriums sind immer noch von Rebellen besetzt, die anstelle des Staates Gesetze diktieren. Der Staat wiederum scheint nur mit Mühe Präsenz zu zeigen, oder er verzichtet ganz darauf." "Die Abwesenheit des Staates in Gebieten weit weg von der Hauptstadt war einer der Gründe, die den Krieg 2013 ausgelöst haben", so der Missionar weiter. "Dies nicht zu berücksichtigen ist ielleicht nicht die beste Strategie. Die Wahl eines neuen Präsidenten, die massive Präsenz der Vereinten Nationen, das Interesse und die umfangreiche Hilfe der internationalen Gemeinschaft schien eine gute Gelegenheit zu sein, die Dinge zu ändern und endlich auf den Zug der Entwicklung aufzuspringen. Doch bisher ist dies nicht geschehn. Die Erwartungen wurden enttäuscht. Es gab keine Fortschritte. Im Gegenteil, vielleicht hat es sogar sogar Rückschritte gegeben.<br />„Besorgniserregend ist auch die Armut. Wie aus dem jüngsten UN-Bericht hervorgeht, liegt Zentralafrika nun auf Platz 188 der insgesamt 188 Ländern des Human Development Index. Wir sind also das ärmste Land der Welt", betont Pater Trinchero. "Zentralafrika lag bereits ganz unten in der Tabelle. Diese letzten Kriegsjahre haben die wenigen Ressourcen, die das Land noch besaß. Und obwohl solche Platzierungen immer etwas unangenehm sind, wenn man nicht an der Spitze liegt, ist diese Zahl ein mehr als beredter Indikator für die tatsächlich Situation im Land. "<br />"Angesichts einer derart verzweifelten Lage, gibt es viele Gründe, pessimistisch zu sein, den Mut zu verlieren und aufzugeben", so der Missionar. „Doch von so einem Tiefpunkt aus kann die Lage sich nur verbessern. Und es ist sinnlos, weiterhin einen Feind zu suchen, oder auf jemanden zu warten, der Wunder vollbringt und die Situation ändert, damit ein Neubeginn möglich ist“. "Vielleicht ist es an der Zeit, selbst etwas zu tun, damit sich die Situation ändert", so Pater Trinchero abschließend.<br /> <br />Mon, 20 Nov 2017 11:32:07 +0100AMERICA/MEXIKO - Seit 40 Jahren kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen den Einwohnern zweier Gemeindenhttp://fides.org/de/news/63254-AMERICA_MEXIKO_Seit_40_Jahren_kommt_es_zu_Auseinandersetzungen_zwischen_den_Einwohnern_zweier_Gemeindenhttp://fides.org/de/news/63254-AMERICA_MEXIKO_Seit_40_Jahren_kommt_es_zu_Auseinandersetzungen_zwischen_den_Einwohnern_zweier_GemeindenSan Cristobal – Im Anschluss an den Gottesdienst am Sonntag, an dem die Weltkirche erstmals den Welttag der Armen beging, prangerte der emeritierte Erzbischof von San Cristobal de las Casas in Mexiko, Felipe Arismendi Esquivel, wieder einmal Gewalt im Zusammenhang mit dem Streit um die Grenze zwischen den Gemeinden Chenalhó und Chalchihuián an. Es gab in jüngster Zeit mehrere Zusammenstöße, zum Teil mit Gebrauch von Schusswaffen, wobei es glücklicherweise keine Toten gab, jedoch mehrere Menschen verletzt wurden und ein Haus in Brand gesteckt wurde. Erzbischof Arzmendi Esquivel berichtet, dass Priester, die in der Gegend arbeiteten, ihm von leider erfolglosen Bemühungen erzählten, die getroffen wurden, um die Zusammenstöße zu stoppen. Der Erzbischof betonte, dass man auch in Zukunft an die Regierung des Staates appellieren und um eine Lösung des seit 40 Jahren anhaltenden Problems bitten werde. <br />Am Donnerstag, den 16. November, trafen sich Vertreter verschiedener Menschenrechtsorganisationen in Chiapas mit der Sondergesandten der Vereinten Nationen für die Rechte der Indios Victoria Tauli-Corpuz, die eigens zu Gesprächen mit lokalen Delegationen in die Region gekommen war. Im Anschluss an das Treffen erinnerte Erzbischof Arzmendi Esquivel insbesondere daran, dass eine rasche Lösung notwendig ist.<br /> „Wir wissen, dass es sich nicht nur um ein lokales Problem handelt“, so der emeritierte Erzbischof, „sondern eine Frage mit nationaler Tragweite. Zuerst wollte man es im Rahmen einer Agrarreform lösen, nun sollen andere Institutionen zuständig sein. Deshalb liegt es beim Staat Lösungen zu finden“, so der Erzbischof bereits Ende Oktober gegenüber der lokalen Presse. In diesem Zusammenhang erinnerte er auch daran, dass bei den Ausschreitungen zwischen den Einwohnern der beiden Dörfer Menschen starben oder verletzt wurden und es zu Brandanschlägen gekommen war. <br /> <br />Mon, 20 Nov 2017 10:38:46 +0100