Fides Newshttp://fides.org/Aus dem Archivder Fidesagenturen-usAFRIKA/SUDAN - Regierung behindert humanitäre Hilfe: Sektion von MSF verlässt das Landhttp://fides.org/de/news/35518-AFRIKA_SUDAN_Regierung_behindert_humanitaere_Hilfe_Sektion_von_MSF_verlaesst_das_Landhttp://fides.org/de/news/35518-AFRIKA_SUDAN_Regierung_behindert_humanitaere_Hilfe_Sektion_von_MSF_verlaesst_das_LandBrüssel – Nachdem die sudanesische Regierung Hilfswerken den Zugang zu Konfliktgebieten verweigert, ist auch für das medizinische Hilfswerk „Ärzte ohne Grenzen“ die politische Situation im Sudan schwierig. Nun zieht die belgische Sektion von «Ärzte ohne Grenzen» die Konsequenzen und zieht sich aus dem Land zurück. Dies, trotz hunderttausenden von Vertriebenen, die dringend Hilfe benötigen. «Die sudanesische Regierung macht es MSF systematisch unmöglich, in den Bundesstaaten Blauer Nil, Ost-Darfur und Süd-Darfur medizinische Versorgung zu gewährleisten, obwohl wir dort verzweifelt gebraucht werden», heißt es in einer Mitteilung der Organisation.<br />In der Stadt Shaeria, in Ostdarfur war das medizinische Hilfswerk mit einem Krankenhaus und eine mobilen Klinik tätig. Bereits 2012 wurden dort Mitarbeiter von MSF grundlos festgenommen und aus der Region entfernt. Bis heute ist ein Zugang zu der Region nicht möglich. Im Flüchtlingscamp El Sereif bei Nyala betreute MSF Flüchtlinge, doch seitdem dort infolge neuer Gewalt im März und April weitere Flüchtlinge ankamen, darf das Hilfswerk nicht mehr im Camp tätig sein.<br />Die Folgen der Gewalt sind auch in anderen Teilen des Landes spürbar. Nach Angaben der Vereinten Nationen kamen allein im Jahr 2014 rund 400.000 neue Flüchtlinge nach Darfur. Im ganzen Land gibt es 2,3 Millionen Vertriebene und 6,9 Millionen Menschen sind dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen. <br />Andere Sektionen des Hilfswerks werden weiterhin im Sudan tätig sein. Fri, 30 Jan 2015 00:00:00 +0100ASIEN/TÜRKEI - Gericht veranlasst Rückgabe eines beschlagnahmten Grundstücks an christliche Stiftunghttp://fides.org/de/news/35517-ASIEN_TUeRKEI_Gericht_veranlasst_Rueckgabe_eines_beschlagnahmten_Grundstuecks_an_christliche_Stiftunghttp://fides.org/de/news/35517-ASIEN_TUeRKEI_Gericht_veranlasst_Rueckgabe_eines_beschlagnahmten_Grundstuecks_an_christliche_StiftungIstanbul – Das Verwaltungsgericht in Istanbul veranlasst die Rückgabe der Besitzrechte eines großen Grundstücks an die syrische Stiftung Kadim Meryemana, die mit der syrisch-orthodoxen Kirche in Verbindung steht. Das Grundstück war 1970 beschlagnahmt worden. Die Nachricht über das bereits in der vergangenen Woche erlassene Urteil wurde gestern von den türkischen Medien verbreitet. Auf dem Grundstück im historischen Stadtteil Bomonti in der Altstadt von Istanbul befinden sich derzeit Einrichtungen der Kunstakademie Mimar Sisan. Die gerichtlichen Ermittlungen hatten ergeben, dass die illegale Enteignung aufgrund einer illegitimen Annullierung der Besitzurkunde der syrischen Stiftung abgewickelt worden war. <br />Das Grundstück war der syrischen Kirche von einem Wohltäter im Jahr 1956 geschenkt worden. Vierzehn Jahre später hatte das türkische Finanzministerium alle Schenkungen rückgängig gemacht und die Übertragung von Besitz an nichtmuslimische Einrichtungen nach dem Jahr 1936 annulliert, wobei sich das Ministerium auf Gesetze bezog, die damals den Erwerb von Immobilien durch nichtmuslimische religiöse Einrichtungen untersagte. .Fri, 30 Jan 2015 00:00:00 +0100ASIEN/INDIEN - Bischöfe fordern von der Regierung Förderung der säkularen Staatsform und der Rechtehttp://fides.org/de/news/35516-ASIEN_INDIEN_Bischoefe_fordern_von_der_Regierung_Foerderung_der_saekularen_Staatsform_und_der_Rechtehttp://fides.org/de/news/35516-ASIEN_INDIEN_Bischoefe_fordern_von_der_Regierung_Foerderung_der_saekularen_Staatsform_und_der_RechteNew Delhi – Die Förderung der säkularen Staatsform Indiens und ein gemeinsames Bemühen um ein Land, in dem die Rechte und Freiheiten aller Bürger respektiert werden, wünschen sich die indischen Bischöfe von der Regierung des Premierministers Narendra Modi und seiner “Baratiya Janata Party”. Am Ende einer außerordentlichen Sitzung unter Leitung des Vorsitzenden der Indischen Bischofskonferenz , Kardinal Baselios Cleemis, erinnern die Bischöfe in einer gemeinsamen Erklärung daran, dass “die indischen Verfassung allen Bürgern des Landes garantiert, dass sie eine Religion der eigenen Wahl frei bekennen, praktizieren und verbreiten können. Indien ist ein Land, in dem verschiedene Religionen seit Jahrhunderten zusammenleben” und “das Christentum ist seit über 2.000 Jahren in Indien verwurzelt” und „stellt sich uneigennützig in den Dienst des Volkes im Bereich der Bildung und der Gesundheit, ohne Diskriminierung von Kasten, Glaubensüberzeugungen und Religionen. “<br />Die Zwischenfälle, zu denen es in den vergangenen Monaten in verschiedenen Teilen unseres Landes kam”, heißt es in dem Text weiter, „und von denen Kirchen, Priester und Laien in Chhattisgarh, Madhya Pradesh, Odisha, Uttar Pradesh und Delhi betroffen waren, sind Anlass zu großer Sorge. So genannte Feiern der „religiösen Rückbekehrung“ lassen ein negatives Bild von Indien entstehen. Die Polarisierung zwischen den Gemeinschaften und der Versuch einer Vereinheitlichung Indiens sind eine Gefahr für die Minderheiten: Frauen, Dalit, und alle linguistischen, kulturellen und religiösen Minderheiten”.<br />Die so genannten “Ghar Wapsi”-Programme und die nationalistischen Ansätze im Bildungswesen und in der Kultur „sind Herausforderungen für die säkulare Ethik unseres geliebten Landes“, so die Bischöfe weiter. Während es sich „bei religiösen Bekehrungen um eine Entscheidung nach dem freien Willen und auf der Grundlage der Verfassung und des Gewissens geht“, handle es sich bei den “Ghar Wapsi“-Zereminien um einen „politischen Prozess, der von mächtigen Vertretern des religiösen Nationalismus gefördert wird“, so die Bischöfe weiter. <br />“Die Christen in diesem Land”, so die Bischöfe abschließend, “brauchen Gewissheit seitens der Regierung”, und bitten “um Schutz und Sicherheit in der eigenen Heimat”. “Diese große säkulare Nation muss ein ort bleiben, an dem Menschen verschiedener Religionen und Kulturen in Freiheit leben und ihren Glauben ohne Angst vor Bedrohung in Harmonie leben können”. Fri, 30 Jan 2015 00:00:00 +0100AFRIKA/SUD SUDAN - Bischöfe: “Illegitime Aneignung von Land gefährdet die Stabilität”http://fides.org/de/news/35515-AFRIKA_SUD_SUDAN_Bischoefe_Illegitime_Aneignung_von_Land_gefaehrdet_die_Stabilitaethttp://fides.org/de/news/35515-AFRIKA_SUD_SUDAN_Bischoefe_Illegitime_Aneignung_von_Land_gefaehrdet_die_StabilitaetJuba - “Das so genannte ‘land grabbing’ kann zu einer Spaltung des Landes führen”, so die Bischöfe des Südsudan. Wie Catholic Radio Network berichtet betonte Erzbischof Paolino Lukudu Loro von Juba am Rande der Vollversammlung der lokalen Bischofskonferenz, dass “die Bischöfe die illegitime Aneignung von Land als potentiellen Auslöser von Gewalt betrachten und die Regierung auffordern, sich damit auseinanderzusetzen, bevor es zu einer Eskalation kommt”.<br />“Fälle des land grabbing sind in Juba weit verbreitet und das schlimmste Ausnahm nahm das Phänomen in dem Dorf Kömiru an, wo 2012 uniformierte Männer mehrere Familien töteten”, so CRN.<br />Seit der Unabhängigkeit des Südsudan im Juli 2011 kam es immer wieder zu Gewalt zwischen verschiedenen Stämmen und Viehdiebstählen infolge von Streitigkeiten im Zusammenhang mit der illegalen Aneignung von Weideland oder Wasserressourcen. Das Phänomen des “land grabbing” existiert auch im benachbarten Kenia, wo die Bischöfe die Regierung aufforderten “die so genannten privaten Bauunternehmer vor Gericht zu bringen, die sich Grundstücke aneignen, auf denen öffentliche Schulen stehen und damit die Bildung und das Wohl der Kinder gefährden”. Fri, 30 Jan 2015 00:00:00 +0100AFRIKA/MALAWI - Missionar über die Folgen der Überschwemmungenhttp://fides.org/de/news/35514-AFRIKA_MALAWI_Missionar_ueber_die_Folgen_der_Ueberschwemmungenhttp://fides.org/de/news/35514-AFRIKA_MALAWI_Missionar_ueber_die_Folgen_der_UeberschwemmungenLilongwe - “Das Jahr, das soeben begonnen hat, war bereits ein schweres Jahr. Die Wirbelstürme, die über den Kanal von Mosambik wehten, haben auch in Malawi große Verwüstung hinterlassen”, so der seit Jahrzehnten in Malawi tätige italienische Missionar P. Piergiorgio Gamba. “Es gab Hunderte Tote und viele müssen ihre Dörfer verlassen, weil weite Teile des Lands im Süden überflutet wurden. Nun sind die Wirbelstürme zwar vorbei, doch es hat die Regenzeit begonnen. Die Felder waren bereits überschwemmt und können kaum mehr Wasser aufnehmen. Das Getreide, das vor wenigen Wochen gekeimt hatte, fault nun auf den Feldern und es wird wohl kaum eine Ernte geben”.<br />Auch unter logistischen Gesichtspunkten sind die Schäden groß und es wird lange dauern, bis wieder Normalität einkehrt. Die Stromversorgung ist im ganzen Land rationalisiert, da viele Wasserkraftwerke beschädigt wurden. Die Angst vor Epidemien ist groß. Im ganzen Land fehlen Chemikalien zur Wasserreinigung und aus verschiedenen Dörfern wurden bereist Thyphus- und Cholerafälle gemeldet.<br />P. Gamba erinnert auch daran, dass Malawi auf die Hilfen der Geberländer angewiesen ist, die infolge des Finanzskandals “Cashgate” im Umgang mit ausländischen Fonds noch nicht wieder freigegeben wurden .<br />“Wir haben Kleider- und Lebensmittelspenden gesammelt”, so der Missionar zu den Hilfsmaßnahmen seiner Gemeinschaft für Überschwemmungsopfer, “Außerdem haben wir Plastikplanen für die Zelte verteilt, damit sie sich vor dem Regen schützen können”. Fri, 30 Jan 2015 00:00:00 +0100ASIEN/LIBANON - Maronitische Kirchengerichte dementieren Kritik im Hinblick auf langwierige Eheannullierungsverfahrenhttp://fides.org/de/news/35513-ASIEN_LIBANON_Maronitische_Kirchengerichte_dementieren_Kritik_im_Hinblick_auf_langwierige_Eheannullierungsverfahrenhttp://fides.org/de/news/35513-ASIEN_LIBANON_Maronitische_Kirchengerichte_dementieren_Kritik_im_Hinblick_auf_langwierige_EheannullierungsverfahrenBeirut – Maronitische Kirchengerichte arbeiten schnell und transparent, wenn es um Eheannullierungsverfahren geht, so wie es Papst Franziskus und Patriarch Boutraos Bechara Rai für wünschenswert halten. Dies betont die maronitische Kirche gegenüber der Kritik der einheimischen Presse im Hinblick auf die Langwierigkeit solcher Prozesse, bei der es auch zu Anspielungen auf mangelnde Transparenz und angeblichen Bevorzugungen kam. <br />Daten und Informationen über die Arbeit der maronitischen Kirchengereichte wurden im Rahmen einer Pressekonferenz am vergangenen Mittwoch, den 28. Januar im katholischen Pressezentrum in Beirut präsentiert, an der auch die Bischöfe Hanna Alvan und Boulos Matar und der Vorsitzende des erstinstanzlichen Gerichts, Pfarrer Nabih Mouawad, sowie mitarbeitenden Richter teilnahmen. Im Gespräch mit den Journalisten betonten die Redner mehrmals, dass Patriarch Rai eine Beschleunigung der Verfahren und eine rasche Veröffentlichung der Urteile unter Achtung der geltenden Normen empfiehlt. 2014 veröffentlichten die sieben Richter des Kirchengerichts insgesamt 312 Urteile im Zusammenhang mit Ehenichtigkeitsverfahren. Jährlich werden durchschnittlich rund 300 weitere neue Anträge eingereicht. Ein möglicher Grund für eventuelle Verzögerungen sei geringe Anzahl der nur rund 60 Gerichtsangestellten. <br />Am vergangenen 5. November hatte auch Papst Franziskus in seiner Ansprache an die Mitarbeiter der “Rota Romana” die Notwendigkeit einer “Beschleunigung der Verfahren” betont. .Fri, 30 Jan 2015 00:00:00 +0100AMERIKA/VENEZUELA - Bischof wurde Opfer eines Raubüberfalls: "So kann es nicht weitergehen!”http://fides.org/de/news/35512-AMERIKA_VENEZUELA_Bischof_wurde_Opfer_eines_Raubueberfalls_So_kann_es_nicht_weitergehenhttp://fides.org/de/news/35512-AMERIKA_VENEZUELA_Bischof_wurde_Opfer_eines_Raubueberfalls_So_kann_es_nicht_weitergehenCiudad Guayana – “Es kann nicht so weiter gehen, es gibt keine konkreten Maßnahmen zur Gewaltbekämpfung”, beklagt Bischof Mariano José Parra Sandoval von Ciudad Guyana nach einem Raubüberfall auf ihn und weitere 50 Personen, die am Abend des 27. Januar zu einer Gemeinderatssitzung zusammengekommen waren. "Es war alles ganz ruhig um acht Uhr abends im Gemeindesaal der Pfarrei Virgen del Valle in Ciudad Guyana, als die Diebe plötzlich eindrangen und uns zwangen uns auf den Boden zu legen", so schildert der Bischof die Situation gegenüber der einheimischen Presse. "Ich habe bereits mit dem Gouverneur gesprochen und gesagt, dass es so nicht weiter gehen kann. Es wird so viele für andere Dinge ausgegeben aber nicht genug für die Sicherheit der Bürger ", so Bischof Parra weiter.<br />Der Gemeindepfarrer, der zusammen mit zwei Priestern aus Nachbarpfarreien ebenfalls anwesend war, erinnerte daran, dass die Pfarrei seit Anfang 2015 bereits zum fünften Mal überfallen wurde. "Wir können unsere Kirchen nicht schließen”, so der Bischof, “deshalb müssen wir unseren Jugendlichen zur Gewaltlosigkeit erziehen. Doch eines ist gewiss, der venezuelanischen Gesellschaft geht es nicht gut”.<br />Beobachter halten nicht zuletzt die Wirtschaftskrise in Venezuela für den Grund der Zunahme der Kriminalität in den Städten. Fri, 30 Jan 2015 00:00:00 +0100AMERIKA/MEXIKO - Mittelamerikanische Bischöfe: “Es gibt freien Verkehr für Waren, aber nicht für Menschen”http://fides.org/de/news/35511-AMERIKA_MEXIKO_Mittelamerikanische_Bischoefe_Es_gibt_freien_Verkehr_fuer_Waren_aber_nicht_fuer_Menschenhttp://fides.org/de/news/35511-AMERIKA_MEXIKO_Mittelamerikanische_Bischoefe_Es_gibt_freien_Verkehr_fuer_Waren_aber_nicht_fuer_MenschenChiapas – Die Bischöfe von Mexiko, Guatemala, El Salvador, Honduras und Nicaragua kamen zu einem gemeinsamen Gebet für Migranten am Ufer des Flusses Suchiate an der Grenze zu Guatemala zusammen, über den jeden Tag Hunderte illegale Migranten aus mittelamerikanischen Ländern versuchen, in die Vereinigten Staaten zu gelangen. Am Rande einer Tagung zur Situation der Migranten auf dem Weg in die USA, die derzeit in Tapachula stattfindet , feierten die Bischöfe gemeinsam mit Gläubigen einen Gottesdienst am Flussufer. <br />Die Bischöfe aus den mittelamerikanischen Ländern, die besonders vom Phänomen der Migration betroffen sind, erinnerten ein weiteres Mal an die dringende Reform der Zuwanderungsabkommen zwischen den einzelnen Ländern, damit die Ausreise von Menschen erleichtert und deren Menschenrechte garantiert werden.<br />"Es ist traurig wenn man feststellen muss, dass es zwar Freihandelsabkommen für Waren gibt, die den freien Verkehr von Gütern ermöglichen, während dies für Menschen nicht gilt. Es ist anscheinend wichtiger, dass Geld im Umlauf ist, Geschäfte gemacht werden, denn dafür gibt es bereits Abkommen ", beklagt Bischof Felipe Arizmendi Esquivel von San Cristóbal de Las Casas, im mexikanischen Bundesstaat Chiapas.<br />Ein weiteres Mal wiesen die Bischöfe auch darauf hin, das Migranten unterwegs Opfer vielfältiger Gewalt werden, darunter Erpressung, Entführung, Vergewaltigung, Mord und Diebstahl. <br />"Wir behaupten, dass wir in Mexiko und Mittelamerika alle Brüder sind, doch oft sind das nur leere Worte", so Bischof Arizmendi Esquivel. Abschließend bitten die Bischöfe die Staaten unterdessen um Unterstützung für Migranten, da die 60 kirchlichen Anlaufstellen für Migranten nicht ausreichen. Fri, 30 Jan 2015 00:00:00 +0100ASIEN/PAKISTAN - Überfall auf christliche Schule bei Protesten gegen “Charlie Hebdo”http://fides.org/de/news/35510-ASIEN_PAKISTAN_Ueberfall_auf_christliche_Schule_bei_Protesten_gegen_Charlie_Hebdohttp://fides.org/de/news/35510-ASIEN_PAKISTAN_Ueberfall_auf_christliche_Schule_bei_Protesten_gegen_Charlie_HebdoIslamabad – Eine christliche Schule in Pakistan wurde von rund 300 muslimischen mit Stöcken bewaffneten Schülern überfallen, die gegen die Veröffentlichungen des französischen Satiremagazins “Charlie Hebdo” protestierten und dessen Schließung der Schule forderten.<br />Die Schüler stiegen über die Umzäunung, öffneten gewaltsam die Tore der Schule und drangen in die Räumlichkeiten ein und beschädigten die Einrichtung. Bei dem Überfall wurden am vergangenen 27. Januar auch vier christliche Studenten verletzt. Bei der Schule handelt es sich um das ausschließlich von Jungen besuchte Gymnasium “Panel High School” in Bannu . Seit dem Überfall ist die Schule geschlossen: der Rektor will zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen auf den Weg bringen. <br />Nasir Saeed von der Nichtregierungsorganisation “Center for Legal Aid Assistance & Settlement” betont: “Es ist sehr traurig, dass radikale Islamisten pakistanische Christen wegen Charlie Hebdo angreifen. Die Christen sind ebenfalls dagegen und haben die blasphemischen Karikaturen verurteilt. Es ist schade, dass 67 Jahre nach der Gründung des Staates Pakistan, Christen noch nicht als pakistanische Bürger, sondern als ‘Verbündete des Westens’ betrachtet werden. Jedes Mal, wenn es in westlichen Ländern zu solchen Zwischenfällen kommt, kommt es in Pakistan zu Übergriffen auf christliche Gläubige. Christen leben bereits in ständiger Angst um ihr Leben und werden so noch angreifbarer“. “Es ist Aufgabe der Politiker”, so Saeed abschließend, “ein kulturelles Umfeld und eine Gesellschaft zu schaffen, in der Christen und religiöse Minderheiten sich sicher fühlen”. Fri, 30 Jan 2015 00:00:00 +0100AFRIKA/NIGERIA - Rektor des Seminars “Johannes Paul II.” in der Diözese Auchi ernannthttp://fides.org/de/news/35509-AFRIKA_NIGERIA_Rektor_des_Seminars_Johannes_Paul_II_in_der_Dioezese_Auchi_ernannthttp://fides.org/de/news/35509-AFRIKA_NIGERIA_Rektor_des_Seminars_Johannes_Paul_II_in_der_Dioezese_Auchi_ernanntVatikanstadt – Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, hat am 3. Oktober 2014 Pfarrer Beniamino Ewelu, aus dem Klerus der Diözese Auchi zum neuen Rektor des Seminar “Johannes Paul II.” in der Diözese Auchi , ernannt. Fri, 30 Jan 2015 00:00:00 +0100AFRIKA/NIGERIA - Rektor des Seminars “Iwene Tansi” in der Erzdiözese Onitsha ernannthttp://fides.org/de/news/35508-AFRIKA_NIGERIA_Rektor_des_Seminars_Iwene_Tansi_in_der_Erzdioezese_Onitsha_ernannthttp://fides.org/de/news/35508-AFRIKA_NIGERIA_Rektor_des_Seminars_Iwene_Tansi_in_der_Erzdioezese_Onitsha_ernanntVatikanstadt – Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker hat am 17. Oktober 2014 Pfarrer Emanuele Uchenna Dim aus dem Klerus der Diözese Auchi zum neuen Rektor des interdiözesanen Seminars “Iwene Tansi”, in der Erzdiözese Onitsha ernannt. Fri, 30 Jan 2015 00:00:00 +0100AFRIKA/SÜDAFRIKA - Bischöfe: “Wir danken den Ordensleute, die unsere Ortskirchen gegründet haben”http://fides.org/de/news/35507-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Bischoefe_Wir_danken_den_Ordensleute_die_unsere_Ortskirchen_gegruendet_habenhttp://fides.org/de/news/35507-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Bischoefe_Wir_danken_den_Ordensleute_die_unsere_Ortskirchen_gegruendet_habenJohannesburg - “Männer und Frauen aus verschiedenen Orden haben unsere Ortskirche und viele unserer Pfarreien gegründet und sich auf vielfältige Art und Weise in den Dienst von Menschen jeder Art gestellt”´, so die Bischöfe der Southern African Catholic Bishop’s Conference in einem Hirtenbrief zum Jahr der Orden .<br />“Wir danken den verstorbenen Ordensleuten, die in unseren Ländern gedient haben und dort begraben sind, und in oft versteckten oder vergessenen Gräbern ruhen. Wir schätzen alle Ordensleute, die unter uns alt geworden sind und ein beispielhaftes Leben gelebt und damit Zeugnis abgelegt haben”, heißt es in dem Dokument weiter.<br />Die Bischöfe erinnern daran, dass die Verkündigung des Evangeliums Pflicht der Ordensleute ist und betonen dabei den Reichtum, den die Präsenz von Ordensleuten aus aller Welt mit sich bringt. “Das Zeugnis ihrer Leben hat eine internationale und multikulturelle Dimension und ist damit eine Mauer gegen nationalistischen Extremismus. Wenn man sich einander annimmt und dabei die Grenzen des Alters und der Kultur überwindet und sich gegenseitig zuhört, dann ermutigt dies alle, nach den Prinzipien des Evangeliums zu leben und sich dem Geheimnis Gottes, das jedem von uns innewohnt, zu öffnen”.<br />“Wir vertrauen unsere Ordensleute in besonderer Weise der Fürsprache und der Liebe der Gottesmutter an. Möge sie mit ihnen und uns allen ihre Liebe teilen, die es ihnen ermöglicht, ihr Leben jeden Tag für Christus hinzugeben und mit ihm für die Erlösung der Welt tätig zu sein”, so die Bischöfe abschließend. Thu, 29 Jan 2015 00:00:00 +0100AMERIKA/ECUADOR - Ecuador feiert den 105. Geburtsag des „Indianer-Bischofs“http://fides.org/de/news/35506-AMERIKA_ECUADOR_Ecuador_feiert_den_105_Geburtsag_des_Indianer_Bischofshttp://fides.org/de/news/35506-AMERIKA_ECUADOR_Ecuador_feiert_den_105_Geburtsag_des_Indianer_BischofsQuito – Ecuador feiert heute den 105. Geburtstag des so genannten “Indianer-Bischofs” Leonidas Eduardo Proaño Villalba, der sich sein Leben lang für die Kultur, die Landrechte und die Identität der Indios eingesetzt hat. “Ich bin Sohn einer armen Familie... Ich wurde am 29. Januar 1910 in San Antonio de Ibarra geboren... Und ich weiß, wie alle Armen, was es bedeutet wenn man arm ist und Hunger hat. Doch auch die Armut ist ein Geschenk“, heißt es in der Autobiographie des Bischofs.<br />Am 26. Mai 1954 wurde er zum Bischof von Bolívar geweiht, nachdem er von Papst Pius XII in dieses Amt ernannt worden war. Die Díözese wurde 1955 auf den Namen Riobamba umbenannt. In seinem Amt als Hirte besuchte er die Bauern- und Indiofamilien, und sah sich vor allem mit sozialen Problemen konfrontiert. Bereits 1956, sieben Jahre vor dem ersten Gesetz zur Agrarreform, überließ der Bischof Teile des umfassenden Grundbesitzes der Diözese den Indios, die er aufforderte, das Land in Form von Kooperativen zu bewirtschaften. <br />Er starb am 31. August 1988 und hinterließ der Ortskirche ein großes Erbe: das “Centro de Estudios y Acción Social ”, an dem Führungskräfte für bäuerliche Organisationen ausgebildet werden; Volksschulen der gemeinschaftlichen Radiosender zur Alphabetisierung von Erwachsenen; das “Hogar Santa Cruz” als Gemeinde- und Fortbildungszentrum und missionarische Gruppen, die sich im sozialen Bereich engagieren und auch in anderen Diözesen Nachahmer finden. Thu, 29 Jan 2015 00:00:00 +0100AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Bischof von Lolo zurückgetreten und Nachfolger ernannthttp://fides.org/de/news/35505-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Bischof_von_Lolo_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernannthttp://fides.org/de/news/35505-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Bischof_von_Lolo_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat am 29. Januar 2015 den von Bischof Ferdinand Maemba Liwoke Lolo entsprechend Can. 401 § 1 des CIC eingereichten Rücktritt angenommen und P. Jean-Bertin Nadonye Ndongo, O.F.M. Cap., vom Generalat der Franziskaner Minderbrüder in Rom, zu seinem Nachfolger ernannt.<br />P. Jean-Bertin Nadonye Ndongo, O.F.M. Cap., wurde am 24. März 1965 in Botuzu geboren. ER besuchte die Grundschule in Bozene und die weiterführenden Schulen in Bongisa/Bwamanda . Danach Studierte er Philosophie im Kloster Saint Laurent in Bwamanda und Theologie im Institut Saint Eugène de Mazenod in Kitambo . Er erwarb eine Lizenz im Fach Theologie an der Katholischen Fakultät Kinshasa und besitzt ein Diplom in „Enseignement secondaire, degré supérieur“. Am 17. September 1989 legte er die zeitlichen und am 17. September 1992 die ewigen Gelübde ab. Am 2. August 1993 wurde er zum Priester geweiht.<br />Nach seiner Priesterweihe hatte er folgende Ämter inne: 1993-1995: Vikar in der Pfarrei Ste Elisabeth in Gemena ; 1995-1996: stellvertretender Rektor des Philsophats der Kapuziner in Kinshasa; 1996-1997: Novizenmeister und Dozent am Institut für Religionswissenschaft in Bwamanda; 1997-1998: Erster Rat der Vize-Generalprovinz Kongo; 1998-2001: Pfarrer in der Pfarrei Sacré Coeur de Jésus in Bwamanda und Mitglied des Finanzrats der Diözese Molegbe; 2001-2005: Ausbilder und Rektor der “Maison d’études” in Kinshasa; stellvertretender Koordinator der Ordensfamilie der Franziskaner in Kinshasa; Mitglied der Kommission für die Revision der Statuten ; 2005-2009: stellvertretender Minister und später Minister der Provinz der Franziskaner Minderbrüder im Kongo und Vorsitzender der Konferenz der Kapuziner in Zentral- und Westafrika ; 2009-2011: Vorsitzender des Vorstands des Instituts Saint Augustin in Kinshasa; 2011-2012: Vorsitzender der ASUMA . Seit 2012 Generaldefinitor der Franziskaner Minderbrüder in Rom. Thu, 29 Jan 2015 00:00:00 +0100AMERIKA/KOLUMBIEN - Rund 50.000 Kinder bei bewaffneten Konflikten getötethttp://fides.org/de/news/35504-AMERIKA_KOLUMBIEN_Rund_50_000_Kinder_bei_bewaffneten_Konflikten_getoetethttp://fides.org/de/news/35504-AMERIKA_KOLUMBIEN_Rund_50_000_Kinder_bei_bewaffneten_Konflikten_getoetetBogotà – Über 2 Millionen Minderjährige sind in Kolumbien Opfer von Gewalt: Missbrauch, Vertreibung und Verstümmelung durch Landminen. Wie aus einem Bericht der Vereinigung der Kriegsopfer hervorgeht, wurden insgesamt 2.182.707 Minderjährige Opfer der Gewalt in bewaffneten Konflikten. Insgesamt 47.724 wurden dabei getötet. Rund 30% aller Kriegsopfer sind Minderjährige. Außerdem ist das Leben weiterer 10.000 Minderjähriger durch Terroranschläge, Attentate, Gefechte und Missbrauch gefährdet, während 60.000 direkt bedroht wurden. Insgesamt 8.600 Minderjährige werden vermisst, 683 wurden verschleppt. <br />Von sexueller Gewalt sind 604 Minderjährige betroffen, 354 wurden gefoltert, 250 wurden von ihren Eltern verstoßen. Zwei von zehn Kindern erlitten Gewalt bereits im Alter unter 5 Jahren. Die Vereinigung der Opfer appelliert an die Kämpfer der FARC und der ELN mit der Bitte um die Einstellung der Rekrutierung von Kindersoldaten. Thu, 29 Jan 2015 00:00:00 +0100ASIEN/IRAK - Siebzehn US-amerikanische Senatoren unterzeichnen Petition für eine Autonome Christliche Provinz in der Ninive-Ebenehttp://fides.org/de/news/35503-ASIEN_IRAK_Siebzehn_US_amerikanische_Senatoren_unterzeichnen_Petition_fuer_eine_Autonome_Christliche_Provinz_in_der_Ninive_Ebenehttp://fides.org/de/news/35503-ASIEN_IRAK_Siebzehn_US_amerikanische_Senatoren_unterzeichnen_Petition_fuer_eine_Autonome_Christliche_Provinz_in_der_Ninive_EbeneWashington – Das Leid der Christen und anderer Minderheiten, die aus der Ninive-Ebene fliehen mussten, sei Anlass zu “tiefer Sorge”, so dass das US-amerikanische Außenministerium “die Schaffung einer autonomen Provinz in der Ninive-Ebene durch die irakischen Behörden“ anregen müsse. “Außerdem müssen die lokalen Sicherheitskräfte, die mit dem Schutz der ethnischen und religiösen Minderheiten im Irak, wie sie auch in der Ninive-Ebene leben, direkt unterstützt werden“, heißt es in einer Petition, die insgesamt 17 Senatoren dem US-amerikanischen Außenminister John Kerry unterbreiten und in der sie ein direktes Eingreifen der US-amerikanischen Regierung bei den irakischen Behörden fordern, die zu institutionellen Maßnahmen zum Schutz der Sicherheit der einheimischen christlichen Gemeinden bewegt werden sollen. In ihrer Petition erinnern die Senatoren an die Bestimmungen für das Haushaltsjahr 2015, die “Hilfsprogramme” des Außenministeriums für ethnische und religiöse Minderheiten vorsehen. <br />Außerdem erinnern die Senatoren an das Gesetz FY15 zur Planung der Aktivitäten des Verteidigungsministeriums, das direkte Unterstützung von Sicherheitskräften vorsieht, die mit dem Schutz irakischer Minderheiten beauftragt sind. In ihrem Schreiben vom 26. Januar 2015 beziehen sich die Unterzeichner auch auf den Artikel 125 der irakischen Verfassung, die den Schutz und die besondere gesetzliche Handhabung für “administrative, politische, kulturelle und erzieherische Rechte der verschiedenen Nationalitäten, darunter Turkmenen, Chaldäer, Assyrer und alle anderen Komponenten” vorsieht. .Thu, 29 Jan 2015 00:00:00 +0100AMERIKA/CHILE - Bildungsreform: “Wir haben eine wichtige Chance verpasst”http://fides.org/de/news/35502-AMERIKA_CHILE_Bildungsreform_Wir_haben_eine_wichtige_Chance_verpassthttp://fides.org/de/news/35502-AMERIKA_CHILE_Bildungsreform_Wir_haben_eine_wichtige_Chance_verpasstTemuco – Die bischöfliche Kommission für das Bildungswesen beklagt, dass das vor kurzem vom Parlament gebilligte neue Bildungsgesetz, sich nicht mit der Frage der staatlichen Zuschüsse und der Qualität der Bildung befasst. In einer am gestrigen 28. Januar veröffentlichten Erklärung betont der Vorsitzende der Kommission Bischof Héctor Vargas von Temuco: "Offensichtlich hat die notwendige Reflexion über das eigentliche Wesen, die Prinzipien und die Werte einer wahren Bildung nicht stattgefunden“. <br />Deshalb zweifeln die Bischöfe daran, dass “dieses Gesetz zu einer substanziellen Verbesserung des Bildungswesens beitragen wird. Wir glauben, dass unser Land hier eine große Chance verpasst hat". Bischof Vargas erinnert auch daran, dass die Kirche von Beginn der Debatte an dazu bereit erklärt hatte, “sich für eine gerechte und inklusive Bildung” einzusetzen, “die allen Kindern und Jugendlichen gleiche Möglichkeiten bietet".<br />Die bischöfliche Kommission für Bildung würdigt jedoch auch “Fortschritte und Änderungen im neuen Bildungsgesetz” und wünschen, dass “bei der Umsetzung und bei eventuellen künftigen Revisionen die Prinzipien einer wahren Bildung, der Freiheit und der unveräußerlichen Rechte berücksichtigt werden“. In diesem Zusammenhang erinnert der Bischof abschließend an das Dokument ‘La Educación que queremos para Chile’, das die Bischöfe im November 2014 veröffentlichten . Thu, 29 Jan 2015 00:00:00 +0100AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - “Das neue Wahlrecht ist ein Sieg für das Volk, doch es ist nicht fehlerfrei”http://fides.org/de/news/35501-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Das_neue_Wahlrecht_ist_ein_Sieg_fuer_das_Volk_doch_es_ist_nicht_fehlerfreihttp://fides.org/de/news/35501-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Das_neue_Wahlrecht_ist_ein_Sieg_fuer_das_Volk_doch_es_ist_nicht_fehlerfreiKinshasa - “Die endgültige Billigung des Wahlrechts mit den Änderungen im Vergleich zu dem ursprünglich von der Regierung im Parlament vorgelegten Version ist ein Sieg für das Volk, da dessen Stimme in den Reihen der Machthaber gehört wurde, womit die Heuchelei, die Lüge, die Schlauheit und der Betrug der Mehrheit des Präsidenten enthüllt wurde, mit denen diese an der Macht bleiben will. Damit wurde vielleicht erstmals in der Geschichte Einfluss auf die Entscheidung des Parlaments genommen. Gleichsam möchten wir an die Opfer erinnern und uns mit den Gefangenen solidarisch erklären”, so das Netzwerk “Rete Pace per il Congo” in einem Kommentar zur Billigung der Revision des Wahlrechts durch das Parlament der Demokratischen Republik Kongo am vergangenen 25. Januar. Der ursprünglich von der Abgeordnetenkammer gebilligte Text wurde vom Senat geändert. Er sah eine neue Volkszählung vor der Durchführung der Wahl vor, wogegen die Bevölkerung protestierte. Bei den Protestkundgebungen kamen mindesten 40 Menschen ums Leben .<br />Doch nach Ansicht des Netzwerks “Rete Pace per il Congo” ist auch der neue Gesetzestext nicht fehlerfrei: “Der geänderte Artikel 8 legt zwar fest, dass den Wahlen keine Volkszählung vorausgesehen muss, weshalb die Präsidentschaftswahl, nicht mehr Gefahr läuft verschoben zu werden, doch durch die Streichung des Paragraphen 3, in dem die Senatoren festlegen wollten, dass die verschiedenen Wahlen innerhalb von der Verfassung vorgesehenen Zeiten organisiert werden müssen, bringt uns der Lösung nicht näher, weil andere damit zusammenhängende Paragraphen nicht geändert wurde”, heißt es in der Verlautbarung. „Wie zum Beispiel der Artikel 115, der vorsieht, dass die Zahl der Abgeordneten und der Sitze je Wahlkreis … auf der Grundlage demographischer Entwicklungen und der Zählung der Bevölkerung festgelegt werden”. „Deshalb bleibt die Organisation der für 2016 geplanten Wahl weiterhin einer Volkszählung untergeordnet, die dieses Jahr beginnen soll”, so das Netzwerk. Nach Ansicht von Beobachtern könnte eine solche Volkszählung bis zu drei Jahre in Anspruch nehmen. Gründe dafür sind: die Größe des Landes, das Fehlen von Infrastrukturen und die Schwäche des Staates in den seit 20 Jahren von Konflikten zerrissenen Osten des Landes “Die Voraussetzungen für eine Verschiebung der Parlamentswahl sind also weiterhin gegeben. Sollten diese Wahlen zusammen mit der Präsidentschaftswahl organisiert werden, wie die Wahlkommission ankündigte, dann werden auch die Präsidentschaftswahlen verschoben werden, sollte keine Alternative gefunden werden”. Die Befürchtung, dass Präsident Joseph Kabila nach Ende seines zweiten Mandatas im Jahr 2016 im Amt bleiben könnte, bleibt also bestehen, so dass weitere Proteste nicht auszuschließen sind. Thu, 29 Jan 2015 00:00:00 +0100ASIEN/PAKISTAN - Streit um das Sorgerecht für die Waisen der bei lebendigem Leib verbrannten christlichen Eheleutehttp://fides.org/de/news/35500-ASIEN_PAKISTAN_Streit_um_das_Sorgerecht_fuer_die_Waisen_der_bei_lebendigem_Leib_verbrannten_christlichen_Eheleutehttp://fides.org/de/news/35500-ASIEN_PAKISTAN_Streit_um_das_Sorgerecht_fuer_die_Waisen_der_bei_lebendigem_Leib_verbrannten_christlichen_EheleuteLahore – Fünf Anträge für das Sorgerecht für die drei Kinder der beiden von aufgebrachten Muslimen am vergangenen 4. November 2014 in Kot Radha Kishan wegen angeblicher Blasphemie bei lebendigem Leib verbrannten Eheleute Shama e Shahzad Masih, wurden beim Gericht in Lahore eingereicht. <br />Bei den Waisen handelt es sich um den 6jährigen Salman, die 4jährige Sania, und das erst 18 Monate alte jüngste Kind Poonam. Nach Angaben der Angehörigen soll Shama zum Zeitpunkt ihres Todes schwanger gewesen sein. <br />Die drei Kinder leben derzeit beim Vater der Mutter. Der Premierminister der Region Punjab Shahbaz Sharif, besuchte die Kinder am Tag nach dem Tod ihrer Eltern und versprach eine Waisenrente in Höhe von 5 Millionen Rupie sowie 10 Hektar Land. Außerdem werde er für eine kostenlose Schulbildung und Gesundheitsversorgung der Kinder sorgen, so der Premierminister. Nun muss das Gericht entscheiden, wer die Zahlungen erhalten soll und einen Vormund benennen, der sich der Kinder bis zur Volljährigkeit annimmt. <br />Um das Fürsorgerecht streiten sich nun der Vater der Mutter, Mukhtar Masih, der Bruder der Mutter, Yasin Masih, der Bruder des Vaters, Iqbal Masih, sowie die “Legal Evangelical Association Development” und der christliche Anwalt, Sardar Mushtaq Gill und das “Child Protection and Welfare Bureau”. Das Gericht wird am kommenden 6. Februar über das Sorgerecht entscheiden. Thu, 29 Jan 2015 00:00:00 +0100ASIEN/MYANMAR - Christen protestieren gegen geplante Demolierung eines Kreuzes im Staat Chinhttp://fides.org/de/news/35499-ASIEN_MYANMAR_Christen_protestieren_gegen_geplante_Demolierung_eines_Kreuzes_im_Staat_Chinhttp://fides.org/de/news/35499-ASIEN_MYANMAR_Christen_protestieren_gegen_geplante_Demolierung_eines_Kreuzes_im_Staat_ChinHakha – Die Regierung des birmanischen Staates Chin gab Anweisung, dass bis zum 30. Januar ein 16 Meter hohes Kreuz entfernt werden soll, das auf einem Hügel in der Stadt Hakha steht. Das Kreuz soll nach Angaben der Verwaltung ohne Genehmigung im April 2014 aufgestellt worden sein. Vor Gericht soll sich Tial Cem aus dem Volk der Chin dafür verantworten, dem eine Strafe von bis zu zwei Jahren Haft droht. <br />Nach Ansicht der “Chin Human Rights Organization” soll die Verwaltung ihren Beschluss zurückziehen und Religionsfreiheit garantieren. Die Mitglieder der christlichen Chin-Gemeinde erklärten man habe das Kreuz ohne Genehmigung aufgestellt “weil wir wussten, dass wir eine solche Genehmigung nicht erhalten hätten”. Die CHRO erinnert daran, dass “diskriminierende Einschränkungen es praktisch unmöglich machen, Genehmigungen für den Bau religiöser Gebäude und Monumente zu erhalten”, die nicht buddhistisch sind. Ein Bericht aus dem Jahr 2012 hervorgeht, “Unsere Existenz ist bedroht: die Verfolgung der Christen aus dem Volk der Chin in Birma” dokumentiert diese Einschränkungen und die Demolierung von 13 christlichen Kreuzen im Staat Chin in den vergangenen Jahren. <br />Wie “Christian Solidarity Worldwide” berichtet werden Christen aus dem Volk der Chin in den kommenden Tagen öffentlich gegen die Demolierung des Kreuzes protestieren. Nach Angaben von CSW, “ist die Demolierung christlicher Kreuze im Staat Chin teil einer Politik, die die birmanischen Behörden seit langem verfolgen, wobei oft an der Stelle der Kreuze eine buddhistische Pagode gebaut wurde. Wenn Myanmar tatsächlich authentische Reformen voranbringen will, dann muss es dringend eines der grundlegenden Menschenrechte respektieren, nämlich die Religionsfreiheit”. Thu, 29 Jan 2015 00:00:00 +0100