Fides News - German (Standard)http://fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. AFRIKA/UGANDA - Bischof von Masaka zurückgetreten und Nachfolger ernannthttp://fides.org/de/news/65908-AFRIKA_UGANDA_Bischof_von_Masaka_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernannthttp://fides.org/de/news/65908-AFRIKA_UGANDA_Bischof_von_Masaka_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat den von Bischof John Baptist Kaggwa von Masaka eingereichten Rücktritt angenommen und den bisherigen Generalvikar der Diözese, Pfarrer Serverus Jjumba aus dem Klerus von Masaka, zu seinem Nachfolger ernannt.<br />Bischof Serverus Jjumba wurde am 2. August 1962 in Katinnyondo-Kyannamukaala in der Diözese Masaka geboren. Im Anschluss an den Besuch des Kleinen Seminars in Bukalasa studierte er Philosophie am „St. Thomas Aquinas National Major Seminary“ in Katigondo in der Diözese Masaka und Theologie am „St. Mary’s National Major Seminary“ in Ggaba in der Diözese Kampala . Am 20. Juni 1992 wurde er zum Priester geweiht und in die Diözese Masaka inkardiniert.<br />Nach seiner Priesterweihe erwarb er ein Post Graduate Master’s Degree in Education an der Universität in Makerere, Kampala und im Anschluss ein Diplom im Fach Religionswissenschaft an derselben Universität. Dabei hatte er folgende Ämter inne: 1992-1993 Vikar in der Mpambire Parish; 1993-2000: Ausbilder und Ökonom am Kleinen Seminar in Bukalasa; 2000-2014: Ökonom der Diözese; seit 2014: Generalvikar und Moderator. <br /> <br />Tue, 16 Apr 2019 13:39:13 +0200EUROPA/FRANKREICH - Brand in Notre Dame: In der Kathedrale befinden sich eine Kapelle der Kindermissionswerke und Reliquien des heiligen Paul Tchenhttp://fides.org/de/news/65909-EUROPA_FRANKREICH_Brand_in_Notre_Dame_In_der_Kathedrale_befinden_sich_eine_Kapelle_der_Kindermissionswerke_und_Reliquien_des_heiligen_Paul_Tchenhttp://fides.org/de/news/65909-EUROPA_FRANKREICH_Brand_in_Notre_Dame_In_der_Kathedrale_befinden_sich_eine_Kapelle_der_Kindermissionswerke_und_Reliquien_des_heiligen_Paul_TchenParis – In der Kathedrale Notre Dame de Paris, wo das gestern Abend ausgebrochene Feuer erst in den Morgenstunden gelöscht werden konnte, befindet sich auch die dem Jesuskind gewidmet Kapelle des Päpstlichen Kindermissionswerk, in der die Reliquien des heiligen Paul Chen aufbewahrt werden, ein junger chinesischer Seminarist und Märtyrer. Seine sterblichen Überreste wurden am 10. Juni 1920 nach Notre Dame überführt und in der Kapelle untergebracht. Nach den jüngsten Restaurierungsarbeiten wurde hier am ersten Mittwoch jedes Monats ein Gottesdienst für die Anliegen der Kindermissionswerke gefeiert.<br />Kardinal Ivan Dias, damals Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, betete am 2. Oktober 2007 vor den Reliquien des hl. Paul Tchen, nachdem er in der Kathedrale von Paris einen Gottesdienst gefeiert hatte. Anlässlich des 90. Jahrestages der Ankunft der Reliquien feierte der Weihbischof von Paris Jérôme Beau am 10. Juni 2010 einen Gedenkgottesdienst, an dem stellvertretend für die Internationalen Sekretariate der Kindermissionswerke, die damalige Generalsekretärin Baptistine Ralamboarison teilnahm. Die Kathedrale Notre Dame beherbergt auch eine Kapelle, die der hl. Teresa vom Kinde Jesus, die zusammen mit dem heiligen Franz Xavier Schutzpatronin der Mission ist.<br />Paul Tchen wurde am 11. April 1838 in Sintchen in der chinesischen Provinz Kouy-tcheou als Sohn einer sehr armen und nichtchristliche Familie geboren. Dank der Unterstützung der Kindermissionswerke konnte Paul die Schule besuchen. Er wurde im Jahr 1853 als Schüler des Kleinen Seminars zugelassen und am Weihnachtstag desselben Jahres getauft und gefirmt und im Jahr 1854 kam er zur Erstkommunion. Der Einladung seines Vaters, in die Familie zurückzukehren, folgte er nicht, da er sich seiner Berufung sicher war. Im Jahr 1860 trat er in das Priesterseminar in Tsin-Gay ein, das am 12. Juni 1861 von Soldaten überfallen wurde, die Paul und andere Personen festnahmen, weil sie Christen waren. Doch der Drohungen verleugnete keiner von ihnen den eigenen Glauben. Paul und seine Gefährten wurden am 29. Juli 1861 ermordet und das Seminar verwüstet. Paul Tchen wurde 1908 von Papst Pius X. selig gesprochen und seine sterblichen Überreste am 10. Juni 1920 nach Paris in die Kapelle der Heiligen Kindheit der Kathedrale Notre Dame überführt. Am 1. Oktober 2000 sprach Papst Johannes Paul II. ihn zusammen mit 120 chinesischen Märtyrern heilig. <br /> <br />Tue, 16 Apr 2019 13:29:43 +0200AMERIKA/MEXIKO - Monat der Weltmission: Christus in einem säkularisierten Umfeld verkündenhttp://fides.org/de/news/65902-AMERIKA_MEXIKO_Monat_der_Weltmission_Christus_in_einem_saekularisierten_Umfeld_verkuendenhttp://fides.org/de/news/65902-AMERIKA_MEXIKO_Monat_der_Weltmission_Christus_in_einem_saekularisierten_Umfeld_verkuendenMexiko – „Zeugnis und missionarisches Erwachen aller Getauften, stehen im Mittelpunkt der Initiativen zu denen wir in dem von Papst Franziskus ausgerufenen Außerordentlichen Monat der Weltmission 2019 in Villahermosa im Bundesstaat Tabasco einladen", so Pater Luis Alberto Castillo Hernández, Sekretär des Päpstlichen Werkes für die Glaubensverbreitung in Mexiko. "Der Monat der Weltmission", fährt er fort, „wendet sich in erster Linie auch an junge Menschen, diejenigen, die sich im Kontext einer säkularisierten Gesellschaft befinden, wo der Glaube nicht nur in ihren Schulen sondern auch in den Familien auf Hindernisse stößt. "<br />"Das Päpstliche Werk der Glaubensverbreitung", fährt er fort, "hat brachte eine Katechesereihe auf den Weg, deren Ausgangspunkt die Reflexion der Jugendlichen über missionarische Aspekte ist, und in deren Rahmen wir zusammen mit den Jugendbeauftragten im Rahmen verschiedener Aktivitäten und Vorschläge, den Glauben vertiefen. Diese Katechese soll vor allem auch säkularisierte Umfelder erreichen".<br />"Jeder junge Mensch ist aufgerufen“ so der Priester weiter, „mit allen verfügbaren Werkzeugen seine missionarische Berufung zu entwickelt, die aus der Taufe stammt, und dabei durch das Lebenszeugnis zwischen Proselytismus und Mission zu unterscheiden. Das katechetische Projekt zielt nicht nur darauf ab, Christus unter denen zu verkünden, die ihn nicht kennen und nicht zur Kirche gehen, sondern auch unter denjenigen, die bereits der Kirche angehören, die bereits getauft sind und die Sakramente empfangen haben, aber ihren Glauben nicht konsequent leben".<br />Im Rahmen des Aktionsplans werden auch kulturelle Initiativen und interaktive Workshops angeboten, die jungen Menschen Lehrinhalten nahe bringen sollen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Initiativen zur Förderung einer "Kultur der Begegnung", an denen auch Influencer und Youtuber teilnehmen werden, die darüber sprechen, wie man anderen durch soziale Netzwerke erreichen kann. Pater Luis lädt Jugendliche dabei ein, den Glauben mit allen vorhandenen Ressourcen überall im Land zu verkünden.<br /> <br />Tue, 16 Apr 2019 13:07:23 +0200ASIEN/PAKISTAN - Christen bitten um Verschiebung der Schulprüfungen während der Karwochehttp://fides.org/de/news/65903-ASIEN_PAKISTAN_Christen_bitten_um_Verschiebung_der_Schulpruefungen_waehrend_der_Karwochehttp://fides.org/de/news/65903-ASIEN_PAKISTAN_Christen_bitten_um_Verschiebung_der_Schulpruefungen_waehrend_der_KarwocheKarachi - "Das Bildungsministerium der Provinz Sindh ist verpflichtet, bei der Planung und Durchführung der Schulprüfungen die Daten der religiösen Feste zu berücksichtigen. Das ist bekannt. Wir fordern deshalb die Verschiebung von Prüfungen während der Osterzeit", so Bischof Samson Shukardin OFM von Hyderabad in der pakistanischen Provinz Sindh.<br />"Auch im letzten Jahr wurden die Prüfungen der Klassen 9 und 10 verschoben“ so der Der Bischof, „die ursprünglich an Tagen vorgesehen waren, an denen Christen Ostern feiern. Wir fordern das Bildungsministerium der Regierung von Sindh auf entsprechende Maßnahmen ergreifen und unsere Rechte zu respektieren“.<br /> Im Rahmen einer Kampagne in den sozialen Medien forderten die Christen nun für die Klassen 11 und 12 eine Verschiebung der Prüfungen während der Karwoche, die für den 18., 19. und 20. April geplant waren<br />Der Menschenrechtsaktivist Sabir Michael, der sich für die Rechte von Minderheiten einsetzt betont: "Es ist sehr wichtig, dass jede Religionsgemeinschaft ihre religiösen Feiertage ohne jeglichen Druck feiern kann. Es wäre ein positiver Schritt, wenn die Regierung in Sindh die Prüfungen neu festlegen würde und christlichen Studenten die Möglichkeit haben, an religiösen Feiern teilzunehmen". In diesem Zusammenhang bittet er Bilawal Zardari, Präsident der pakistanischen Volkspartei, und Anthony Naveed, einziger christlicher Parlamentarier in der der Regierung der Provinz Sindh, „dem Premierminister von Sindh unsere Bitte vorzulegen".<br />"Die Karwoche ist wichtig für die Kirche, nicht nur für die Priester, sondern für jeden Christen“, so auch Pastor Adeel Patras Chaudhry, Vizepräsident der "Jesus Life" –Bewegung, “Es ist das Herz des ganzen Kirchenjahres. Die Gläubigen beteiligen sich mit großer Hingabe an den Feierlichkeiten. Wir bitten die zuständigen Behörden der Regierung in Sindh, die Prüfungen zu verschieben. "<br /> <br />Tue, 16 Apr 2019 12:27:59 +0200AFRIKA/BENIN - Bischöfe zur Wahl: Beten und Fasten für den Friedenhttp://fides.org/de/news/65907-AFRIKA_BENIN_Bischoefe_zur_Wahl_Beten_und_Fasten_fuer_den_Friedenhttp://fides.org/de/news/65907-AFRIKA_BENIN_Bischoefe_zur_Wahl_Beten_und_Fasten_fuer_den_FriedenCotonou - "Nach drei Jahrzehnten demokratischer Erfahrung steht Benin vor einer für das Land neuen Situation: an den kommenden Parlamentswahlen nehmen nur zwei Parteien aus demselben politischen Lager teil", schreiben die Bischöfe von Benin eine Botschaft im Vorfeld der Parlamentswahlen vom 28. April. Am Rande der Wahl kommt es zu Spannungen und Kontroversen nachdem die Unabhängige Wahlkommission am 5.März die Liste der zur Wahl zugelassenen Parteien veröffentlicht hat. Es wurden nur zwei Parteien zugelassen, die beide Präsident Patrice Talon unterstützen.<br />In der Botschaft erinnern die Bischöfe daran, dass Präsident Talon den Präsidenten der Nationalversammlung damit beauftragt hatte zu gewährleisten, dass die Wahlen vom 28. April "inklusiv, transparent, demokratisch und glaubwürdig" sind. In ihrer Fastenbotschaft hatten die Bischöfe die Gläubigen gebeten, diesen Prozess mit Gebet und Fasten zu begleiten .<br />Angesichts des Scheiterns dieses Prozesses bitten die Bischöfe nun die Vertreter der Institutionen, alles dafür zu tun, dass die Wahlen friedlich verlaufen und der Frieden erhalten bleibt, während die Gläubigen vor allem auch während der Osterzeit zum Gebet und zum Fasten für dieses Anliegen eingeladen werden.<br /> <br />Tue, 16 Apr 2019 12:08:54 +0200AFRIKA/NIGER - “Christliche Gemeinden legen ihre Sicherheit in die Hände Gottes”http://fides.org/de/news/65901-AFRIKA_NIGER_Christliche_Gemeinden_legen_ihre_Sicherheit_in_die_Haende_Gotteshttp://fides.org/de/news/65901-AFRIKA_NIGER_Christliche_Gemeinden_legen_ihre_Sicherheit_in_die_Haende_GottesNiamey – “Niamey - "Wir alle hatten auf eine schnelle Freilassung von Pater Pierluigi Maccalli gehofft. Stattdessen wurde ein weiterer Priester entführt, der aus Burkina Faso stammende Pfarrer Joël und da haben wir verstanden, dass die Sicherheitslage zunehmend komplizierter und undurchschaubarer wird", so Pater Vito Girotto von der Gesellschaft der Afrikamissionen sieben Monate nach der Entführung seines Mitbruders Pater Pierluigi Maccalli. "Doch wir haben den Glauben an das Gebet für die Freilassung unserer beiden Mitbürder im Priesteramt und anderer entführter Menschen, darunter vor allem gemäßigte Muslime, nicht verloren", so Pater Girotto.<br />„Wir sehen die Zeichen der Hoffnung in unseren christlichen Gemeinden, wo an Ostern Dutzende wenn nicht sogar zu Hunderten von Katechumenen getauft werden: 150 allein in Makalondi, wie die Priester berichten, die vor Ort sind. In dieser Gemeinde, die ich im Geiste begleite, wird die Osternacht bei Tageslicht gefeiert, da in der Nacht eine Ausgangssperre gilt, aber die Freude, die Auferstehung des Herrn mit der Taufe zu feiern, wird groß sein. Und dies wird zeigen, dass die Erlösung von Angst und Tod auch in dieser Zeit großer Unsicherheit möglich", so der Ordensmann weiter.<br />"Christliche Gemeinden legen die Sicherheit in die Hände Gottes“, so Pater Vito, „doch sie sind auch mit wachsam: Nachrichten über Ereignissen und mögliche Übergriffe auf Missionen werden rasch weitergeleitet, damit alle informiert sind".<br />"Unsicherheit“, fügt der Priester hinzu, "erzeugt Angst, selbst bei den Priestern, die sich entschieden haben, vor Ort bleiben und sich fest im Glauben h vom Mut der Zeugen inspirieren lassen, die ihr Leben gegeben haben, um ihre Mission nicht im Stich zu lassen. In Afrika hat es in den letzten Jahrzehnten viele davon gegeben: die nächsten sind die Mönche von Thibirine in Algerien. “<br />"Mein Wunsch ist es“, so Pater Vito, „dass wir die Freude an der Christusnachfolge trotz der Schwierigkeiten auf dem manchmal verzweifelten Lebensweg wiederentdecken und niemals diejenigen vergessen, denen es schlechter geht als uns. Am Mittwoch in der Karwoche, wenn es am 17. April sieben Monate her ist, seit Pater Gigi entführt wurde, den wir den Gebeten aller Gläubigen anvertrauen, damit es auch für ihn, für Pater. Joël und die anderen, ein Osterfest der Befreiung geben möge. Wir bitten Gott um ein Osterfest der Befreiung von Traurigkeit, Misstrauen, Pessimismus und falschen Gewissheiten“, <br /> <br />Tue, 16 Apr 2019 11:54:01 +0200ASIEN/INDONESIEN - “Wir müssen junge Katholiken in poitische Prozesse einbinden”http://fides.org/de/news/65900-ASIEN_INDONESIEN_Wir_muessen_junge_Katholiken_in_poitische_Prozesse_einbindenhttp://fides.org/de/news/65900-ASIEN_INDONESIEN_Wir_muessen_junge_Katholiken_in_poitische_Prozesse_einbindenJakarta – "In den letzten zehn Jahren hat sich die Kirche sehr engagiert in der Gesellschaft eingesetzt und sich auf der politischen Bühne für die Förderung und den Schutz von Grundsätzen und Rechten eingesetzt, ohne jedoch eine politische Position einzunehmen. Dabei wurden insbesondere die jungen Katholiken und katholische Laien dazu angeregt, sich politisch engagieren, weshalb ein soziales Bewusstsein gewachsen ist. Viele Katholiken nehmen als Kandidaten an der Wahl teil", so der Priester Iwan Rusbani von der bischöflichen Kommission für Laien mit Blick auf die Parlamentswahlen am 17. April. "Unsere wichtigste Herausforderung besteht heute darin, junge Menschen in politische Prozesse einzubinden", fügt er hinzu.<br />Der Analyst J. Kristiadi vom Centre for Strategic of International Studies in Jakarta betont: "Die führenden Vertreter der Kirche sind sich der Dringlichkeit bewusst, junge Katholiken dabei zu unterstützen, direktes Engagement in der Politik in Betracht zu ziehen. Die eigentliche langfristige Herausforderung besteht die Konzepte ‚politischen Tätigkeit‘ in Verbindung mit ‚moralischer Integrität‘, die an junge Menschen weiterzugeben". <br />Der katholische Laie Paul Soetopo Tjokronegoro, ehemaliger Direktor der Zentralbank von Indonesien, fragt sich: "In der gegenwärtigen Situation des Landes, in der sich Intoleranz, Korruption und Gewalt immer weiter ausbreiten, ist die prophetische Stimme der Kirche von wesentlicher Bedeutung. Aber wir sind wir Katholiken bereit, unsere Komfortzone zu verlassen? "<br />Der christliche Politiker Joseph Umarhadi, Abgeordneter für drei Amtsperioden, bemerkt dass "die Kirche in der Welt präsent sein und ihren Beitrag zur Politik leisten muss", während Julius Setiarto ein katholischer Kandidat bei der Wahl von 2019, betont: "Als Menschenrechtsaktivist führt mich meine spirituelle Berufung als Katholik dazu, mich darum zu bemühen, für das Wohl der gesamten Bevölkerung zu arbeiten. Mein Engagement ist klar: zusammen mit Politikern aller Religionen das Gemeinwohl der Nation zu fördern. “<br />Der katholische Politiker Sri Mulyono aus Yogyakarta erklärt: "Unser Ansatz besteht darin, das Wachstum und die Beteiligung junger Katholiken auf der politischen Bühne zu fördern, damit sie das Erbe an Werten zum Wohle der Nation einbringen können".<br /> <br />Mon, 15 Apr 2019 13:39:17 +0200AFRIKA/NIGERIA - Interreligiöser Rat wünscht “Synergie“ zur Föderung der Einheithttp://fides.org/de/news/65899-AFRIKA_NIGERIA_Interreligioeser_Rat_wuenscht_Synergie_zur_Foederung_der_Einheithttp://fides.org/de/news/65899-AFRIKA_NIGERIA_Interreligioeser_Rat_wuenscht_Synergie_zur_Foederung_der_EinheitAbuja - "Hauptursache für Gewalt in Nigeria ist nicht Religion, obwohl einige Politiker versuchen, die Religion zu politischen Zwecken auszunutzen", so Pfarrer Cornelius Omonokhua vom „Nigeria Inter-Religious Council “, einer Organisation in der sich Christen und Muslime des Landes zusammenschließen, bei einem Studienseminar in seinem Referat zum Thema „Korruption, Unsicherheit und Herausforderungen für den nationalen Zusammenhalt in Nigeria: Aufbau von Synergien durch die Religionen".<br />"Wir müssen die Religion von diesem Manipulation befreien“, so Pfarrer Omonokhua. „In Wirklichkeit ist Hunger eine der ersten und wichtigsten Gründe der Spaltung unter den Menschen“. <br />"Elend und Hunger machen Menschen zu Sklaven, Schlägern und Anbetern des Teufels“, so der katholische Geistliche weiter, „Sogar der Teufel kennt die Gefahr des Hungers und die Art und Weise, wie er Menschen dazu treibt anstelle des Schöpfers dessen Geschöpfe zu verehren", so Pfarrer Omonokhua weiter .<br />Machtstreben, so Pfarrer Omonokhua weiter "hat aus der Politik ein zweischneidiges Schwert gemacht, das sogar die Einheit in traditionellen und religiösen Institutionen gefährden kann".<br />Der katholische Geistliche betont deshalb die Notwendigkeit einer Synergie zwischen Christen und Muslimen beim Aufbau der nigerianischen Nation und ist überzeugt, dass Korruption beseitigt werden kann, wenn Muslime und Christen den Lehren ihres Glaubens treu bleiben.<br />„Da der NIREC die Familie aller Christen und Muslime in Nigeria ist, muss unser strategischer Grundsatz jetzt eine proaktive Antwort auf aufkommende Probleme sein und gleichzeitig die Förderung von immer umfassendere Veränderungsprozessen“, so Pfarrer Omonokhua abschließend, „Wir dürfen nicht darauf warten, dass die Gewalt ausbricht, bevor wir die Friedenstrommeln schlagen. Wenn wir den Dialog als Mittel zur Schaffung von Frieden nutzen wollen, dürfen wir nicht länger auf Konflikte warten, bevor wir gute Beziehungen zu den Menschen in unserer Umgebung aufbauen".<br />Der NIREC ist ein assoziiertes Mitglied des „Africa Council of Religious Leaders “ und von „Religions for Peace “.<br /> <br />Mon, 15 Apr 2019 13:19:19 +0200AMERIKA/NICARAGUA - Bischof Baez: “Nicaragua wird auferstehen”http://fides.org/de/news/65898-AMERIKA_NICARAGUA_Bischof_Baez_Nicaragua_wird_auferstehenhttp://fides.org/de/news/65898-AMERIKA_NICARAGUA_Bischof_Baez_Nicaragua_wird_auferstehenManagua – „Für ein gekreuzigtes Volk gibt es immer wieder eine Auferstehung, ich bitte euch nur, niemandem zu erlauben, euch die Hoffnung zu nehmen: Nicaragua muss wieder auferstehen, so wie der auf dem Kalvarienberg gekreuzigte auferstanden ist", so der Weihbischof von Managua, José Silvio Baez, beim Palmsonntaggottesdienst in einer Kirche am Stadtrand von Managua. Vor vier Tagen hatte der Bischof seine Berufung in den Vatikan uns seine Abreise nach Ostern bekannt gegeben .<br />Bischof Baez erinnerte daran, dass es auch heute noch Korruption, Mangel an Gerechtigkeit und die Machtgier der Mächtigen gibt, wie dies zur Zeit Jesu der Fall war; und betonte in diesem Zusammenhang es heute Menschenrechtsverteidiger gibt, die die Regierung von Präsident Ortega für den Tod von Hunderten von Menschen in Nicaragua verantwortlich machen.<br />“Damit Nicaragua eines Tages wieder auferstehen kann, damit eine Gesellschaft entsteht, die auf Gerechtigkeit basiert und aus der wahrer Frieden hervorgeht und in der es kein Verbrechen ist, anders zu denken, in der wir alle unsere Ideen offenlegen und unsere materiellen Güter … in den Dienst aller stellen", so der Bischof sei ein „tiefer Glaube an Christus“ notwendig .<br />Unterdessen berichten Beobachter von einer Verlautbarung der nicaraguanischen Regierung an die beiden internationalen Zeugen des „Nationalen Dialogs“ vom 12. April, in der die Regierung die eigene Bereitschaft bekräftigt, den Dialog mit der Opposition fortzusetzen.<br />Laut der Interamerikanischen Menschenrechtskommission hat die Krise in Nicaragua seit April 2018 insgesamt 325 Tote gefordert. Lokalen Organisationen sprechen sogar von 568 Todesfällen, während es nach Angaben der Ergierung 199 gewesen sein sollen. Laut der internationalen Presse soll es außerdem zwischen 779 und 809 "politische Gefangene" geben, fast doppelt so viele wie von der Regierung angegeben, die diese als "Terroristen", "Putschisten" oder "Kriminelle" bezeichnet. Die Menschenrechtskommission CIDH macht nicaraguanische Regierung hingegen für „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ verantwortlich.<br /> <br />Mon, 15 Apr 2019 13:00:21 +0200AFRIKA/SÜDSUDAN - Frieden hat keinen Preis: Die Symbolkraft der Geste von Papst Franziskushttp://fides.org/de/news/65897-AFRIKA_SUeDSUDAN_Frieden_hat_keinen_Preis_Die_Symbolkraft_der_Geste_von_Papst_Franziskushttp://fides.org/de/news/65897-AFRIKA_SUeDSUDAN_Frieden_hat_keinen_Preis_Die_Symbolkraft_der_Geste_von_Papst_FranziskusJuba - Das Bild von Papst Franziskus, der zu Füßen südsudanesischer Führer kniet und um Vergebung und um konkreten Frieden in diesem afrikanischen Land bittet, „hat große Symbolkraft, die Teil der afrikanischen Kultur ist“, so Pater Donald Zagore, Theologe der Gesellschaft für die Afrikamissionen. "In Afrika hat eine solche Geste des demütigen Niederwerfens zu Füßen eines Menschen in vielen Kulturen eine sehr spezifische Bedeutung: einerseits soll es ein Zeichen des Dankes sein und andererseits eine Bitte um Vergebung oder Gnade. In diesem Zusammenhang bittet der Papst die Verantwortungsträger der beiden Länder im Namen des südsudanesischen Volkes um Gnade und um die Beendigung des unbarmherzigen Krieges, der die Bevölkerung weiterhin quält. "<br />"Papst Franziskus beschränkte sich in seiner Rolle als Vermittler nicht auf die Verwendung von Worten, sondern wählt starke Gesten und Symbole, die der afrikanischen Kultur entsprechen“, so P. Zagore weiter, „Solche Gesten sprechen mehr als Worte. Der Papst hat den Rat des hl. Franz von Assisi in die Tat umgesetzt, der dazu aufruft, das Evangelium überall zu predigen und nur wenn nötig Worte zu gebrauchen. Es ist eine Haltung, die Herzen öffnet, die durch Selbstbezogenheit und Gewalt verhärtet sind, um durch Gottes Liebe zu versöhnen. Mit dieser Geste revolutioniert der Papst die gesamte Dynamik der Logik von Diplomatie und Vermittlung bei der Konfliktlösung."<br />"In Afrika", fährt Pater Donald fort, "verneigt sich ein Anführer nicht vor seinen Untertanen. Auch wenn Salva Kiir und Riek Machar nicht direkt vom Papst abhängig sind, sind sie seine geistigen Kinder, denn der Papst ist der geistliche Vater par excellence. So wie Jesus sich niederwirft und im letzten Abendmahl die Füße seiner Apostel wäscht, begibt sich Papst Franziskus in die Position des Untergebenen. Die Botschaft des Heiligen Vaters ist klar: Frieden ist von unschätzbarem Wert. Nur wenn wir unser Haupt senken und unser Ego überwinden, das im Allgemeinen kein Gegenüber kennt und den Zugang zur Gemeinschaft erschwert, können wir fortan als Brüder handeln, die gleichberechtigt sind und dieselbe Menschlichkeit teilen“.<br /> <br />Mon, 15 Apr 2019 12:23:39 +0200ASIEN/AFGHANISTAN - Palmsonntag: Olivenbaum aus dem Heiligen Land soll Hoffnung auf Frieden symbolisierenhttp://fides.org/de/news/65895-ASIEN_AFGHANISTAN_Palmsonntag_Olivenbaum_aus_dem_Heiligen_Land_soll_Hoffnung_auf_Frieden_symbolisierenhttp://fides.org/de/news/65895-ASIEN_AFGHANISTAN_Palmsonntag_Olivenbaum_aus_dem_Heiligen_Land_soll_Hoffnung_auf_Frieden_symbolisierenKabul - Die kleine katholische Gemeinde in Afghanistan begeht die Karwoche mit zahlreichen Initiativen. Bereits am gestrigen Palmsonntag wurde vor der Kirche in der italienischen Botschaft in Kabul ein Olivenbaum aus dem Heiligen Land gepflanzt, der den Wunsch und die Hoffnung auf Frieden für ganz Afghanistan symbolisieren soll. <br />Wie der Obere der Missio sui iuris, Pater Giovanni Scalese, mitteilt, hat er als solcher gemäß Kanon 381 § 2 die rechtlichen Kompetenzen eines Diözesanbischofs: „Er tut daher fast alles, was ein Bischof tut, obwohl er es nicht ist“, erklärt der Geistliche, „Es gibt bischöfliche Vorrechte, die auch von Priestern ausgeübt werden können, wie beispielsweise das Spenden des Sakraments der Firmung, und andere, die nicht von Priestern ausgeübt werden dürfen, zum Beispiel die Weihe von Diakonen, Priestern und Bischöfen; andere Aufgaben, wiederum können bestimmten Fällen an einen Priester delegiert werden. Darunter die Weihe des Chrisamöls . Im vergangenen Januar erneuerten die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung für weitere drei Jahre die Erlaubnis für die Segnung des Chrisamöls für den Oberen der katholischen Mission in Afghanistan. Gott sei Dank."<br />Die einzige katholische Gemeinde in Afghanistan befindet sich auf dem Grundstück der italienischen Botschaft in Kabul und wird von etwa hundert Katholiken besucht, bei denen es sich fast ausschließlich um Mitglieder der internationalen diplomatischen Gemeinschaft handelt. In der Kirche kann seit einigen Tagen vor einer neuen 40cm-hohen Statue des heiligen Joseph beten, die von einer Handwerksfirma aus Lucca angefertigt wurde: Die Statue wurde am 16. März zu Beginn des Triduum zu Ehren des hl. Joseph gesegnet und neben der Statue des heiligen Michael aufgestellt, wo die Gläubigen zum Gebet verweilen können. <br /> <br />Mon, 15 Apr 2019 11:45:48 +0200ASIEN/INDONESIEN - Vorsitzender der Bischofskonferenz zur Wahl: "Wir brauchen gute Politik”http://fides.org/de/news/65891-ASIEN_INDONESIEN_Vorsitzender_der_Bischofskonferenz_zur_Wahl_Wir_brauchen_gute_Politikhttp://fides.org/de/news/65891-ASIEN_INDONESIEN_Vorsitzender_der_Bischofskonferenz_zur_Wahl_Wir_brauchen_gute_PolitikJakarta - "Man muss zwischen guter Politik im besten Sinne und Wahlkampf unterscheiden. In Indonesien ist die gute Politik aufgrund der grassierenden Korruption unter Politikern und Beamten und bei Regierungsbehörden beeinträchtigt. Da das moralische Gewissen verloren ging hat die Bevölkerung das Vertrauen verloren", so der Vorsitzende der Indonesischen Bischofskonferenz, Bischof Ignatius Suharyo von Jakarta am Vorabend der Wahlen am 17. April, mit Blick auf die harte politische Konfrontation und mögliche Unruhen.<br /> "Gute Politik", erinnert sich der Erzbischof, "bedeutet faire Konkurrenz und ein ehrliches und transparentes Machtmanagement zum Nutzen aller Bürger. Wenn schlechte Praktiken, Gewalt und Korruption alltäglich und weit verbreitet sind, gibt es eine allgemeine moralische Krise“. Man wisse nicht mehr zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, doch „ohne moralische Vorbilder können auch die Menschen kein gutes soziales Leben führen."<br /> „In dieser Situation sollte die Kirche katholische Laien ermutigen, die von guten Werten inspiriert sind, sich in die Politik einzubringen. In diesem Sinne sollte die Einbeziehung von Katholiken in die Politik heute praktiziert werden", so der Erzbischof weiter, der daran erinnert, dass 151 katholische Kandidaten auf den Wahllisten stehen.<br />Politik könne und müsse auch von einem "gesunden“ Nationalbewusstsein belebt werden, meint der Erzbischof, und versteht darunter den Schutz der Nation und nicht die nationalistische Ideologie, die nicht zuletzt auch religiösen Fanatismus zu Lasten von Minderheiten dazu nutzt, an die Macht zu kommen. <br /> <br />Sat, 13 Apr 2019 11:14:46 +0200AFRIKA/MALAWI - Nach Zyklon Idai: Bischöfe helfen Flutopernhttp://fides.org/de/news/65894-AFRIKA_MALAWI_Nach_Zyklon_Idai_Bischoefe_helfen_Flutopernhttp://fides.org/de/news/65894-AFRIKA_MALAWI_Nach_Zyklon_Idai_Bischoefe_helfen_FlutopernLilongwe – “Wir sind hier, um unsere Solidarität zum Ausdruck zu bringen und unsere Verantwortung zu erfüllen, wenn es darum geht den Bedürftigen zu helfen", so der Vorsitzende der Bischofskonferenz von Malawi, Erzbischof Thomas Luke Msusa von Blantyre bei einem Besuch bei den Opfern der Flutkatastrophe vom März, die durch den Zyklon „Idai“ verursacht wurde.<br />Den Menschen, die in den Lagern für Vertriebene in Makina, Matiya und Mwalija leben, sagte der Erzbischof: "Die Bischöfe verstehen die schwierige Lage. Deshalb haben wir unsere Partner bei den katholischen Hilfswerken – Kirche in Not, Cordaid, Sign of Hope, Caritas Australia und Caritas Korea – in Zusammenarbeit mit Caritas Internationalis gebeten, uns zu helfen, damit wir wiederum konkrete Hilfe leisten können. Wir danken diesen, weil wir mit ihrer Unterstützung bereits Probleme lösen konnten. "<br />Dank der verfügbaren Ressourcen wird die Bischofskonferenz über die Catholic Development Commission 450 Häuser bauen, davon jeweils 150 für die am stärksten betroffenen Distrikte Zomba, Chikwawa und Phalombe. Das Projekt sieht auch Maßnahmen zur Garantie der Trinkwasserversorgung durch Ausgraben von Brunnen vor.<br />Die Überschwemmungen haben mindestens 57 Opfer gefordert, während in insgesamt 14 Distriken rund eine Million Menschen von den Folgen schwerer Regenfälle betroffen ist.<br /> <br /><br />Sat, 13 Apr 2019 10:49:40 +0200ASIEN - Ein Kontinent der Märtyrerhttp://fides.org/de/news/65892-ASIEN_Ein_Kontinent_der_Maertyrerhttp://fides.org/de/news/65892-ASIEN_Ein_Kontinent_der_MaertyrerMärtyrer sind der Same, aus dem die Kirche in der Heilsgeschichte erblühte, und heute ist das Gedenken an sie Inspiration für alle Gläubigen, dort wo sich die christliche Mission mit Not, Ungerechtigkeit und Leid konfrontiert sieht. In dieser Hinsicht Asien ein Paradigma. Martyrium ist Mystik, es ist Ekstase. Normalerweise konzentrieren wir uns auf die schmerzhafte Seite des Martyriums, aber seine bedeutendste Dimension ist die intime Christus-Erfahrung des Märtyrers im Moment der Selbsthingabe. Es ist eine ekstatische Hingabe an den Herrn, der liebt. Es ist der Höhepunkt einer Lebensentscheidung. Er sagt "Ja" zu dem Meister, der sein Leben prägt. Es ist kein gefürchteter Moment, sondern ein begehrter. So sehen wir Menschen in der Urkirche, die sich den Henkern spontan ergeben und die ekstatische Erfahrung ohne Furcht akzeptieren, was notwendigerweise ein höchstes Opfer mit sich bring. <br />Dieses Verständnis des Martyriums stärkte den Glauben der Gemeinschaft. Und die christliche Gemeinschaft ist dadurch gewachsen. Wie Tertullian sagt: "Das Blut der Märtyrer ist der Same der Christen". So kam es, dass sich der christliche Glaube in Verbindung mit der wachsenden Anzahl von Märtyrern im Römischen Reich von einem Ende des Reiches zum anderen und darüber hinaus ausbreitete. Christen haben auch in Persien, Äthiopien und anderswo unter schweren Verfolgungen gelitten. Aber die christliche Gemeinde breitete sich in alle Richtungen aus. Im Orient entstanden neue christliche Gemeinschaften in Zentralasien, China, Südindien und Sri Lanka <br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://omnisterra.fides.org/articles/view/116">mehr bei Omnis Terra</a>Sat, 13 Apr 2019 10:11:44 +0200AMERIKA/BRASILIEN - Scalabrini Missionare: “Mission in der heutigen Welt, ist eine Berufung für alle Christen”http://fides.org/de/news/65890-AMERIKA_BRASILIEN_Scalabrini_Missionare_Mission_in_der_heutigen_Welt_ist_eine_Berufung_fuer_alle_Christenhttp://fides.org/de/news/65890-AMERIKA_BRASILIEN_Scalabrini_Missionare_Mission_in_der_heutigen_Welt_ist_eine_Berufung_fuer_alle_ChristenBrasilia - "Für die Evangelisierung in diesem großartigen Land sind für jedes kirchliche und soziale Projekt enorme personelle Mittel erforderlich", so Mario Geremia, Oberer der Gemeinschaft Scalabrini Missionare in der Erzdiözese São Sebastião in Rio de Janeiro. Im Hinblick auf die Fastenaktion „Kampagne der Brüderlichkeit“, zu der die Brasilianische Kirche alljährlich aufruft, betont der Missionar: "Zusammen mit den örtlichen Kirchen und sozialen Bewegungen will unsere Aktion, Räume der Reflexion schaffen und missionarische Initiativen anregen". Zu diesem Zweck werden Studienseminare, Bibelstunden, Workshops, Diskussionsrunden und öffentliche Kundgebungen organisiert, im Zeichen eines "direkten Dialogs mit lokalen Behörden konkreter Verkündigung des Evangeliums", fügt er hinzu.<br />Eine große Herausforderung mit der sich die Kirche konfrontiert sieht, ist die Aufnahme von Migranten aus Venezuela. "Bis heute waren rund 3,4 Millionen Menschen gezwungen, dieses Land zu verlassen", betont Pater Geremia. "In Brasilien hielten sich im Dezember 2018 insgesamt 1.102.000 Venezolaner auf. Um auf diese humanitäre Krise zu reagieren, haben die Scalabrini Missionare beschlossen, zwei Aufnahmezentren für Migranten im Bundesstaat Roraima an der Grenze zu Venezuela einzurichten. "Diese Einrichtungen“, erklärt der Missionar, „bieten Unterkunft, Verteilung von Lebensmitteln, Berufsausbildung, medizinische Grundversorgung, Rechtsberatung, Unterstützung für Minderjährige sowie psychologische und spirituelle Begleitung an."<br />Mit Blick auf den Außerordentlichen Monat der Weltmission und die Bischofssynode für den Amazonas stellt Pater Gerardo fest: "Die Mission in der heutigen Welt ist eine Berufung und eine Verpflichtung für alle Christen, für alle Getauften: wir müssen hilfsbereit sein und uns der Bedürfnissen der Mitmenschen bewusst werden".<br /> <br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="https://www.youtube.com/watch?v=LR0P1Zm-JA0">Pater Mario Geremia im Interview</a>Sat, 13 Apr 2019 09:58:37 +0200AFRIKA/SÜDSUDAN - “Die Menschen sind tief beendruckt von der Geste des Papstes”http://fides.org/de/news/65889-AFRIKA_SUeDSUDAN_Die_Menschen_sind_tief_beendruckt_von_der_Geste_des_Papsteshttp://fides.org/de/news/65889-AFRIKA_SUeDSUDAN_Die_Menschen_sind_tief_beendruckt_von_der_Geste_des_PapstesJuba – „Die Südsudanesen waren tief beeindruckt, als Papst Franziskus südsudanesische Politiker auf Knien bat und ihre Füße küsste. Videos und Bilder davon laufen auf allen Fernsehgeräten, in sozialen Medien und auf Smartphones", so die Comboni Missionsschwester Elena Balatti, die sich in Juba, der Hauptstadt des Südsudan, aufhält.<br /> Am gestrigen 11. April hatte sich Papst Franziskus beim Abschluss der spirituellen Exerzitien der politischen Führer des Südsudan in der „Domus Sanctae Marthae“ im Vatikan, kniete Papst Franziskus vor den südsudaneischen Verantwortungsträger niedergekniet und um Engegement für die Zukunft des neuen Staates gebeten, der am 12. Mai gegründet werden soll, und dabe die Füße des Präsidenten der Republik, Salva Kiir Mayardit, sowie der designierten Vizepräsidenten, darunter Riek Machar und Rebecca Nyandeng De Mabior die Füße geküsst.<br /> "Die Bevölkerung würdigt die Bemühungen des Heiligen Vaters, der Bischöfe und der gesamten Ortskirche für Frieden im Südsudan und schätzt sie sehr", so die Ordensfrau. "Wir alle waren beeindruckt von Papst Franziskus' Bestreben, die Politiker an ihre Verantwortung gegenüber einem Volk zu erinnern, das sehr viel leidet, das so viele Verluste erlitten hat, so dass viele ihr Land verlassen mussten. Deshalb kniete er sich nieder, er tat es im Namen der Südsudanesen. Dies ist eine Geste, die von den Menschen hier im Südsudan sehr geschätzt wird ", schließt die Missionarin.<br /> <br /> <br />Fri, 12 Apr 2019 12:53:08 +0200AMERIKA/MEXIKO - Migranten: Staatliche Aufnahmezentren müssen geschlossen werdenhttp://fides.org/de/news/65888-AMERIKA_MEXIKO_Migranten_Staatliche_Aufnahmezentren_muessen_geschlossen_werdenhttp://fides.org/de/news/65888-AMERIKA_MEXIKO_Migranten_Staatliche_Aufnahmezentren_muessen_geschlossen_werdenTijuana – Vor wenigen Stunden hat die Jury des World Press Photo 2019 "Das weinende Kind an der Grenze " von John Moore als bestes Foto des Jahres ausgezeichnet. Das Bild wurde am 12. Juni 2018 in McAllen in Texas, einer Stadt an der Grenze zwischen den USA und Mexiko, aufgenommen. Es erregte sofort große Aufmerksamkeit und wurde in allen internationalen Medien veröffentlicht. Das dramatische Motiv war vielsagend: Kinder wurden an der Grenze von Migrantenfamilien getrennt. Das Foto zeigt die kleine Honduranerin Yanela Sanchez, die unter den Beinen ihrer Mutter Sandra weint, während diese von einem Grenzbeamten durchsucht wird.<br />Nach ihrer Veröffentlichung des Fotos gaben die US-Grenzbehörden bekannt, dass Yanela und ihre Mutter nicht zu den Tausenden von Familien gehörten, die an der Grenze getrennt worden waren. Die öffentliche Empörung über die von der amerikanischen Regierung verfolgte Politik der Trennung von Kindern von ihren Familien zwang Präsident Donald Trump jedoch, die diesbezüglichen Bestimmungen zu ändern.<br /> Doch an der dramatischen Situation, die dieses Foto zeigt, hat sich nach fast einem Jahr kaum etwas geändert: die Karawanen kommen immer noch an der mexikanischen Grenze zu den Vereinigten Staaten an. Im Rahmen der neuen Einwanderungspolitik der mexikanischen Regierung, die auf der Achtung der Menschenrechte von Transitausländern im Land beruht, hat das Nationale Institut für Migration kürzlich die staatlichen Zentren für Migranten in Morelia, Acapulco, Nogales und Reynosa geschlossen "mangels fehlender Mindestbedingungen für die Bereitstellung von Diensten". In der Praxis sind es Ortskirchen und einige Hilfsorganisationen der Zivilgesellschaft, die mit Spendengeldern inländischen und ausländischen Migranten helfen.<br />Allein in der mexikanischen Grenzstadt Tijuana, einem beliebten Ziel für Migranten auf dem Weg in die, 17 Unterkünfte für Migranten, die jedoch hoffnungslos überfüllt sind. In diesen Zentren werden nach Schätzungen insgesamt etwa 1.200 Menschen betreut. Zum Beispiel bietet Zentrum der Salesianer von Don Bosco unter Leitung von Pater Chava täglich ein Frühstück und 800 bis 1.500 Mahlzeiten an, was allein der Hilfsbereitschaft mexikanischer Gemeinden zu verdanken ist, die Lebensmittel, Medikamente und Geld spenden. Ein anderes Beispiel ist die Gemeinde „Embajadores de Jesus“ in Tijuana, die derzeit rund 250 Menschen beherbergt: Haitianer, Guatemalteken, Honduraner, Salvadorianer, Venezolaner, Chilenen und auch Afrikaner.<br /> <br />Fri, 12 Apr 2019 12:44:07 +0200AFRIKA - Pater Paolo Costantini gestorben: Er war “Missionar und Journalist”http://fides.org/de/news/65887-AFRIKA_Pater_Paolo_Costantini_gestorben_Er_war_Missionar_und_Journalisthttp://fides.org/de/news/65887-AFRIKA_Pater_Paolo_Costantini_gestorben_Er_war_Missionar_und_JournalistTreviglio - Er bezeichnete sich selbst als „Missionar und Journalist“. Nun ist Pater Paolo Costantini, ehemaliger Direktor der Presseagentur der Weißen Väter in Brüssel und dann der Zeitschrift "Africa" in der Nacht vom 11. bis 12. April in Treviglio im Alter von 78 plötzlich verstorben. Er trat schon sehr jung in das Priesterseminar ein, wo er auf die Weißen Väter stieße und und beschloss, sein Leben als Ordensmann und Missionar zu verbringen. Erst ging er nach Algerien, dann in die DR Kongo und verbrachte lange Jahre in Afrika, bevor er nach Belgien berufen wurde. In Brüssel arbeitet er in der Presseagentur seines Ordens, zurück in Italien wurde er nach Treviglio geschickt, wo er in der Redaktion und Leitung von "Afrika" wirkte.<br /> „Ich habe meine missionarische Berufung zuerst in Afrika und dann in den Medien gefunden. Erfahrungen, die mich bereichert haben und die für mich beide wichtig sind ", sagte er in den vergangenen Tagen bei einer Redaktionssitzung in Treviglio. Pater Paulo war ein authentischer Priester und pflegte eine einfache aber tiefe Spiritualität. Er achtete stets auf die Werte des Evangeliums, die er in seinem Leben und als seriöser und kompetenter Medienschaffender an seine Mitmenschen weitergab.<br />Es waren genau diese Fähigkeiten, die ihn davon überzeugten, einen Umstrukturierungsbei der Zeitschrift "Africa" auf den Weg zu bringen, bei der die Weißen Väter künftig nicht mehr Haupteigentümer sein sollen. "Die Weißen Väter sind wenige und alt", hatte er immer wieder gesagt, "aber ich möchte nicht, dass die Zeitschrift stirbt. Es ist richtig, dass die Geschichte von Laien fortgesetzt wird, die an sie glauben". Eine prophetische Vision, die er seinen Brüdern und den Lesern von "Africa" vermacht hat.<br /> <br /><br />Fri, 12 Apr 2019 12:25:38 +0200ASIEN/SÜDKOREA - Bischöfe: “Abtreibung ist Sünde”http://fides.org/de/news/65885-ASIEN_SUeDKOREA_Bischoefe_Abtreibung_ist_Suendehttp://fides.org/de/news/65885-ASIEN_SUeDKOREA_Bischoefe_Abtreibung_ist_SuendeSeoul - Die Bischöfe von Südkorea äußern "tiefes Bedauern" über das Urteil des Verfassungsgerichts, das das bisher geltende Abtreibungsverbot aus dem Jahr 1953 für rechtswidrig erklärt. In einem historischen Urteil, das am gestrigen 11. April erlassen wurde, entschied das Verfassungsgericht, dass das Verbot der freiwilligen Schwangerschaftsunterbrechung im Land verfassungswidrig ist. Nach dem Gesetz können Frauen wegen Abtreibung mit einer Geldstrafe belegt werden. Ausnahmen gibt es in Fällen von Vergewaltigung und Inzest oder bei Gesundheitsrisiken. Der Gerichtshof hat festgestellt, dass das Gesetz bis Ende 2020 neu formuliert werden soll.<br />"Das Urteil des Verfassungsgerichts widerspricht den grundlegenden Recht auf Leben des Fötus, eines Geschöpfs, das sich nicht selbst verteidigen kann", heißt es in einer vom Vorsitzenden der Koreanischen Bischofskonferenz, Bischof Igino Kim Hee-jung unterzeichneten Erklärung. "Damit wird die Verantwortung für eine ungewollte Schwangerschaft allein auf Frauen übertragen, wodurch Männer zu Unrecht dieser Verantwortung enthoben werden“, heißt es in der Erklärung weiter.<br />"Abtreibung ist Sünde, denn es bedeutet, dass man aus irgendeinem Grund ein unschuldiges Leben im Mutterleib tötet: Dies ist die Lehre der katholischen Kirche, die eine solche Praxis niemals rechtfertigen kann", heißt es in der Erklärung der Bischofskonferenz.<br />Die Bischöfe weisen darauf hin, dass "die katholische Kirche in Korea Frauen und Männern, in der Not oder im Schmerz, der Versuchung der Abtreibung zu widerstehen, weiterhin Unterstützung und Beistand bieten wird, damit sie zur Geburt und zum Leben ‚Ja‘ sagen können". Darüber hinaus heißt es: "Die Türen der Kirche bleiben Frauen offen, die an seelischen, geistigen und körperlichen Wunden leiden und aufgrund von Abtreibung Versöhnung und Heilung brauchen".<br />Die Bischöfe bestätigen, dass die Kirche alles tun wird, um "das Leben zu unterstützen und zu fördern", und daran zu erinnern, dass "der Schutz des Lebens ab dem Zeitpunkt der Empfängnis in der Verantwortung aller Mitglieder unserer Gesellschaft liegt". Schließlich fordert die katholische Kirche in Korea "nachdrücklich die Gesetzgebungs- und Exekutivgewalt des Staates auf, Gesetze und Institutionen einzuführen, die Frauen und Männer unter schwierigen Umständen dazu ermutigen, das Leben statt den Tod zu wählen".<br />In Seoul demonstrierten nach dem Urteil des Verfassungsgerichts sowohl Befürworter als auch Gegner der Legalisierung von Abtreibungen <br /> <br />Fri, 12 Apr 2019 12:06:12 +0200AFRIKA/NIGER - Regierungsvertreter aus Burkina Faso: “Pater Maccalli lebt”http://fides.org/de/news/65886-AFRIKA_NIGER_Regierungsvertreter_aus_Burkina_Faso_Pater_Maccalli_lebthttp://fides.org/de/news/65886-AFRIKA_NIGER_Regierungsvertreter_aus_Burkina_Faso_Pater_Maccalli_lebtNiamey - "Wir sind überrascht, weil hier noch nicht darüber gesprochen wird", so Pater Mauro Armanino von der Gesellschaft für die Afrikamissionen in Niamey zur Aussage von Rémis Dandjinou, Minister für Kommunikation in Burkina Faso, der erklärte, man wisse aus sicherer Quelle, dass der in der Nacht vom 17. auf den 18. September in Niger entführte Pater Pier Luigi Maccalli lebt. Nach Angaben Dandjinou soll Pater Maccalli zuerst nach Burkina Faso und dann wieder zurück nach Niger gebracht worden sein.<br />Der Minister sagte in einem Interview mit italienischen Medien, er wisse, dass auch das der italienische Ingenieur Luca Tacchetto aus Padua lebt, der im Dezember mit seinem kanadischen Reisebegleiter in Burkina Faso verschwunden war.<br /> "Auf informellem Weg haben wir erfahren, dass P. Gigi irgendwo in Burkina Faso sein soll", so Pater. "Nun heißt es, dass er nach Niger zurückgebracht worden sein soll, während die anderen italienischen Geiseln in Mali sein sollen. Aber von all dem war bisher hier in Niger nichts bekannt. Ich weiß nicht, ob die Aussagen des Regierungsvertreters von Burkina Faso wahr sind. Ich hoffe natürlich, dass sie zuverlässig sind, aber wir haben diesbezüglich weder Bestätigungen noch Dementis“.<br />Daß die Geiseln zwischen Burkina Faso, Niger und hin und her Mali transportiert werden sollen sei, so Pater Armanino, sei nicht überraschend. "Das ist nichts Neues", bekräftigt er, "es ist bekannt, dass es im Dreieck zwischen diesen drei Ländern Wege gibt auf denen Menschen, Flüchtlingen und bewaffneten Gruppen unterwegs sind. Wir hatten gedacht, dass Pater Pier Luigi war nach Mali gebracht worden war. Jetzt erfahren wir, dass er hier in Niger sein soll. Ich wiederhole, wir sind überrascht “.<br /> <br /><br />Fri, 12 Apr 2019 11:45:08 +0200