Fides News - German (Standard)http://fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. ASIEN/HEILIGES LAND - Mögliche Fortsetzung des Immobilienstreits zwischen dem griechisch-orthodoxem Patriarchat und “Ateret Cohanim“http://fides.org/de/news/67076-ASIEN_HEILIGES_LAND_Moegliche_Fortsetzung_des_Immobilienstreits_zwischen_dem_griechisch_orthodoxem_Patriarchat_und_Ateret_Cohanimhttp://fides.org/de/news/67076-ASIEN_HEILIGES_LAND_Moegliche_Fortsetzung_des_Immobilienstreits_zwischen_dem_griechisch_orthodoxem_Patriarchat_und_Ateret_CohanimJerusalem - Das lange Tauziehen im Immobilienstreit zwischen dem griechisch-orthodoxen Patriarchat von Jerusalem und der jüdischen Organisation „Ateret Cohanim“ ist möglicherweise noch nicht zu Ende: In den letzten Tagen hat ein Bezirksgericht in Jerusalem nach Angaben der israelischen Presse eine frühere Entscheidung des Obersten Gerichtshofs in Frage gestellt, die den Forderungen der jüdischen Organisation nachgegeben hatte. Dies eröffnet de facto die Möglichkeit, einen neuen Prozess in der umstrittenen Frage einzuleiten. Die drei fraglichen Gebäude befinden sich im christlichen Viertel der Altstadt, in der Nähe des Jaffa-Tors.<br />Im Juni vergangenen Jahres hatte der Oberste Gerichtshof Israels den vom griechisch-orthodoxen Patriarchat von Jerusalem eingereichten Antrag abgelehnt, den als rechtswidrig angeprangerten Erwerb der drei Gebäude durch die Organisation „Ateret Cohanim“ zu blockieren. Nach dem Urteil des Gerichtshofs vom Juni wurden die Grundstücke des griechisch-orthodoxen Patriarchats jedoch zu Recht von ausländischen Maklern erworben, die im Auftrag von „Ateret Cohanim“ handelten.<br />Nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs hatten 13 im Patriarchen und Kirchenoberhäupter im Heiligen Land in einer gemeinsamen Erklärung betont, dass die Initiativen des jüdischen Vereins „Ateret Cohanim“ beim Kauf von Immobilien im christlichen Teil der Altstadt Jerusalems "nicht nur ein Angriff auf die Eigentumsrechte der griechisch-orthodoxen Kirche von Jerusalem" seien, sondern auch ein Anschlag auf den Status quo, der die Beziehungen zwischen den verschiedenen Religionsgemeinschaften in der Heiligen Stadt regelt, eine "Bedrohung" für die christliche Präsenz vor Ort. Die drei fraglichen Gebäude sind seit mehr als 14 Jahren Gegenstand von Rechtsstreitigkeiten. <br /> <br /><br />Thu, 05 Dec 2019 13:48:29 +0100AFRIKA/BURKINA FASO - Katholische Kirche kondoliert nach Anschlag auf evangelische Kirchehttp://fides.org/de/news/67075-AFRIKA_BURKINA_FASO_Katholische_Kirche_kondoliert_nach_Anschlag_auf_evangelische_Kirchehttp://fides.org/de/news/67075-AFRIKA_BURKINA_FASO_Katholische_Kirche_kondoliert_nach_Anschlag_auf_evangelische_KircheOuagadougou - „Wir sind zutiefst traurig über dieses verbrecherische Handeln. Die katholische Kirche schließt sich dem Schmerz der Föderation der evangelischen Kirchen und Missionen in Burkina Faso an. Wir sprechen unser aufrichtiges Beileid aus und beten gemeinsam für die Seelen der toten Gläubigen und bitten um die Linderung des Schmerzes derer, die von diesen Morden betroffen sind", so der Sprecher der <br />Bischofskonferenz von Burkina Faso, Paul Dah, nach dem Massaker bei dem am Sonntag, den 1. Dezember, in einer protestantischen Kirche in Hantoukoura im Osten von Burkina Faso 14 Menschen starben .<br />Laut Pastor Henri Yé, Präsident der Föderation der evangelischen Kirchen und Missionen, handelt es sich bei der Gemeinde, die von dem Anschlag betroffen ist um "eine kleine neue Kirchengemeinde mit weniger als 30 Mitgliedern. Viele von ihnen sind junge Menschen zwischen 10 und 14 Jahren. Nur einer von ihnen ist über 40 Jahre alt. Zum Zeitpunkt des Angriffs "war kein Pastor vor Ort, sondern nur einen Gottesdienstleiter", so Yé. "Frauen und Mädchen wurden in der Kirche festgehalten. Nur Männer wurden aus der Kirche herausgeschleppt und getötet. Einige von ihnen sind sehr jung: 10, 12 und 14 Jahre alt". Der Pastor nimmt an, dass die Angreifer mit Motorrädern über die Grenze in den Niger flüchteten.<br />Wie aus Presseberichten hervorgeht, soll eine Gruppe von mindestens 12 bewaffneten Männern die Gemeinde überfallen haben. Nachdem Männer von den Frauen getrennt worden waren, forderten die Angreifer die Männer auf, sich auf den Boden zu legen, um sie nacheinander zu töten.<br /> <br />Thu, 05 Dec 2019 13:29:33 +0100ASIEN/PHILIPPINEN - "Jahr der Ökumene, des interreligiösen Dialogs und der indigenen Völker“http://fides.org/de/news/67074-ASIEN_PHILIPPINEN_Jahr_der_Oekumene_des_interreligioesen_Dialogs_und_der_indigenen_Voelkerhttp://fides.org/de/news/67074-ASIEN_PHILIPPINEN_Jahr_der_Oekumene_des_interreligioesen_Dialogs_und_der_indigenen_VoelkerDer Präsident der katholischen Bischofskonferenz der Philippinen, Erzbischof Romulo G. Valles, ruft alle Filipinos auf, durch brüderliche Liebe und interreligiösen Dialog zum Aufbau einer besseren Gesellschaft beizutragen. Anlässlich "Jahres der Ökumene, des interreligiösen Dialogs und der indigenen Völker", das von der philippinischen katholischen Kirche am 1. Dezember zur Vorbereitung auf die Feier des 500. Jahrestages der Ankunft des Christentums im Land , „Damit sie eins sind “ auf den Weg gebracht wurde, veröffentlichten die Bischöfe einen Hirtenbrief.<br /> "Die brüderliche Liebe erfordert auch, dass wir gemeinsam eine bessere Welt aufbauen und dabei den Namen der Gerechtigkeit und der Barmherzigkeit, die Grundlagen des Wohlstands und den Grundstein des Glaubens bewahren", schreiben die Bischöfe in ihrem Hirtenbrief. Die Religionen lehrten, “in den Werten des Friedens verwurzelt zu bleiben, immer bereit zu sein, um Vergebung für unsere Fehler zu bitten, bereit zu sein, anderen für das Böse zu vergeben, das sie uns angetan haben", fügen sie hinzu.<br />Mit Bezug auf "den jüngsten apostolischen Besuch von Papst Franziskus im Nahen Osten, in Thailand und Japan, der eine Kultur der Begegnung und der Solidarität förderte" verweisen die Bischöfe auf "die Herausforderungen des Zusammenlebens zwischen verschiedenen Glaubensrichtungen, wenn es darum geht Einheit und Harmonie aufzubauen."<br />"Ein offener, ehrlicher, liebevoller, respektvoller Dialog des Lebens, Betens und Handelns ist der einzige Weg zur Harmonie in der Gemeinschaft“ so die Bischöfe. Es gehe um große Werte, heißt es in dem Hirtenbrief, „um Frieden und Harmonie, insbesondere in Gebieten mit bewaffneten Konflikten; Solidarität im Kampf für den sozialen Wandel; Augenmerk für soziale Missstände; Integrität und soziale Gerechtigkeit in unserem Land".<br /> „Der interreligiöse Dialog zielt nicht nur auf gegenseitiges Verständnis und freundschaftliche Beziehungen ab", so die Bischöfe. Man müsse eine viel tiefere Ebene erreichen, „die spirituelle Ebene, in der Austausch und gegenseitiges Zeugnis von der eigenen Überzeugungen und in einer gemeinsamen, respektvollen und einfühlsamen Auseinandersetzung mit den jeweiligen religiösen Überzeugungen gepflegt werden".<br />Die Kirche schlage vier Formen des Dialogs vor: den Dialog des Lebens, in dem die Menschen nach Offenheit und Nähe streben; der Dialog des Handelns, in dem die Gläubigen für eine integrale Entwicklung und Förderung des Menschen zusammenarbeiten; den theologischen Austausch, bei dem Experten versuchen, ihr Verständnis für ihr jeweiliges religiöses und spirituelles Erbe und ihre jeweiligen Werte zu vertiefen; der Dialog der religiösen Erfahrung, in dem die Gläubigen ihren geistigen Reichtum teilen, zum Beispiel in Bezug auf Gebet, Glauben und die Verehrung Gottes.<br />Das ultimative Ziel des Dialogs, so die Bischöfe abschließend, müsse sein, dass die gesamte Menschheit in Harmonie und brüderlicher Liebe lebt. „Diese brüderliche Liebe wird den Frieden in unserem Land garantieren, der so schwer zu fassen scheint", schreiben die Bischöfe, die an die Herausforderungen und Konflikte, die auf den Philippinen erinnern. Deshalb appellieren die Bischöfe anlässlich des Jahres des Dialogs und der Ökumene an alle Männer und Frauen guten Willens, "in Harmonie zu leben, die Andersartigkeit des Gegenübers zu respektieren und die Rechte und Freiheiten der ganzen Menschheit zu schützen".<br /> <br />Thu, 05 Dec 2019 13:08:29 +0100AMERIKA/HONDURAS - Erzbischof Garachana Pérez wünscht Verlängerung des Abkommens zur Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Korruption und Straffreiheithttp://fides.org/de/news/67072-AMERIKA_HONDURAS_Erzbischof_Garachana_Perez_wuenscht_Verlaengerung_des_Abkommens_zur_Zusammenarbeit_bei_der_Bekaempfung_von_Korruption_und_Straffreiheithttp://fides.org/de/news/67072-AMERIKA_HONDURAS_Erzbischof_Garachana_Perez_wuenscht_Verlaengerung_des_Abkommens_zur_Zusammenarbeit_bei_der_Bekaempfung_von_Korruption_und_StraffreiheitSan Pedro Sula – Im Hinblick auf das bevorstehende Auslaufen des zwischen der Regierung von Honduras und der Organisation Amerikanischer Staaten unterzeichneten Abkommens für Zuasmmenarbeit bei der Bekämpfung von Korruption und Straffreiheit in Honduras "MACCIH" beklagt der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Bischof Angel Garachana Pérez, CMF, von San Pedro Sula, gegenüber Journalisten, dass im Kampf gegen die Korruption bisher zu wenig getan wurde und das MACCIH-Abkommen verlängert werden sollte: "Wir haben ein Niveau erreicht, bei dem wir auf „MACCIH“ nicht verzichten können. Obwohl es Regierungsstimmen gibt, die besagen, dass wir es nicht mehr brauchen, sprechen die Fakten für das Gegenteil. Wir müssen die Korruption weiter bekämpfen, weil hier die Lösung für viele Probleme, darunter auch die Armut unserer Bevölkerung, liegt".<br />Der Vorsitzende der Bischofskonferenz weist darauf hin, dass diejenigen, die wichtige Positionen im Land innehaben, verantwortungsbewusst vorgehen und an die Bedürftigsten denken und nicht im eigenen Interessen handeln sollten: "Wir brauchen einen tiefgreifenden Mentalitätswandel, insbesondere bei der Haltung der Herzen, was in der Entwicklung für alle zum Ausdruck kommt". Der Bischof ruft die Abgeordneten deshalb vor allem dazu auf, die Prinzipien der Transparenz und der Wahrheit umzusetzen. "Diejenigen, die öffentliche Gelder verwenden, müssen Kontrolle erlauben. Die Menschen haben das Recht zu wissen, wie das Steuergeld verwendet wird", fügte er hinzu.<br />Ein Vertreter der US-Regierung bekräftigte unterdessen die Bedeutung der Kontinuität von MACCIH: "Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die honduranische Regierung die Verlängerung des MACCIH-Mandats vor Ablauf des nächsten Monats genehmigt", so Hugo Rodriguez, stellvertretender Direktor des Büros des Washington State Department für Mittelamerika, gegenüber der Presse. Die MACCIH wurde am 19. Januar 2016 für einen Zeitraum von vier Jahren mit der Möglichkeit der Verlängerung unterzeichnet.<br /> <br /><br /><br />Thu, 05 Dec 2019 12:08:00 +0100ASIEN/PAKISTAN - Delegation der Kommission für Ökumene und interreligiösen Dialog besucht islamische Bildungseinrichtungenhttp://fides.org/de/news/67071-ASIEN_PAKISTAN_Delegation_der_Kommission_fuer_Oekumene_und_interreligioesen_Dialog_besucht_islamische_Bildungseinrichtungenhttp://fides.org/de/news/67071-ASIEN_PAKISTAN_Delegation_der_Kommission_fuer_Oekumene_und_interreligioesen_Dialog_besucht_islamische_BildungseinrichtungenMultan - Der Präsident der bischöflichen Kommission für Ökumene und interreligiösen Dialog, Erzbischof Sebastian Shaw von Lahore besuchte zusammen mit seinen Mitarbeitern in den vergangenen Tagen eine Koranschule und die Fakultät für Islamwissenschaften der Universität in Multan. Begleitet wurde er dabei von drei dominikanischer Ordensleute, Pater Jamshed Albert , Pater Raphael Mahenga und Pater Jamshed Gill und dem Franziskanerpater Francis Nadeem OFM Capp, Exekutivsekretär der bischöflichen Kommission, die in der Koranschule vom Imam und den Schülern begrüßt wurden. Am Ende des Treffens wurde ein Olivenbaum auf dem Gelände der Madrasa gepflanzt und alle Anwesenden im Zeichen der Einheit zwischen Christen und Muslimen gemeinsam das Gebet "Gott, mache mich zum Instrument deines Friedens", das heiligen Franz von Assisi beteten. <br />Beim Besuch der Abteilung für Islamwissenschaften der Baha Ul Din Zikria-Universität in Multan begegnete die katholische Delegation den Dozenten, mit denen sie sich über das Zusammenleben von Christen und Muslimen austauschten. Dr. Jamil Nataqani, Leiter der Abteilung für Islamwissenschaft begrüßte die Besucher zusammen mit seinen Professoren begrüßten, während Erzbischof Sebastian Shaw das von Papst Franziskus Scheich Ahmad al-Tayyebad, in Abu Dhab unterzeichnete "Dokument über die Bruderschaft der Menschen für Weltfrieden Zusammenleben“ in Urdu überreichte. Zum Abschluss einer fruchtbaren Debatte wurde auch dort ein Olivenbaum gepflanzt, "ein heiliges Zeichen des gemeinsamen Engagements für Dialog, Frieden und Versöhnung zwischen Christen und Muslimen".<br /> <br />Thu, 05 Dec 2019 12:06:18 +0100AMERIKA/PARAGUAY - Manifest der katholischen Jugendlichen: Klagen und Hoffnungenhttp://fides.org/de/news/67070-AMERIKA_PARAGUAY_Manifest_der_katholischen_Jugendlichen_Klagen_und_Hoffnungenhttp://fides.org/de/news/67070-AMERIKA_PARAGUAY_Manifest_der_katholischen_Jugendlichen_Klagen_und_HoffnungenCaacupé – „Wir dürfen die verschiedenen Faktoren, die die Lebenswirklichkeit so vieler Paraguayaner beeinträchtigen, nicht ignorieren, aus diesem Grund verurteilen wir die korrupte Haltung vieler Politiker… die die Bürger weder sehen noch hören, denen der Respekt vor der Würde und den Rechten jedes Paraguayaners fehlt“, heißt es im „Manifest der katholischen Jugend“, das am Ende des von der Kirche von Paraguay der 2017 bis 2019 veranstalteten drei „Jahre der Jugend“ veröffentlicht wurde . Zum Abschluss der dreijährigen Initiative fand am 30. November eine Jugendwallfahrt zum Marienheiligtum in Caacupé statt, der sich junge Leute aus allen Regionen des Landes anschlossen.<br />In ihrem Manifest beklagen die Jugendlichen, dass "die Justiz zu einem Instrument der Korruption geworden ist und von politischen und wirtschaftlichen Mächten beeinflusst wird, die zugunsten privater Interessen handeln". Sie glauben auch, dass "die öffentliche Gesundheit ein Grundrecht ist und nicht nur ein Privileg von einigen Wenigen sein darf, so dass Kinder wegen Vernachlässigung, an Medikamentenmangel oder weil notwendige Geräte fehlen sterben müssen, sowie viele Menschen, die auf der Suche nach Hilfe auf der Straße sterben. Es ist traurig zu sehen, wie viele Krankenhäuser in unserem Land geschlossen werden oder ohne Versorgung sind.“<br />Das Manifest beklagt Gewalt, Drogenhandel und Unsicherheit in einem Land, in dem kein Bürger in Sicherheit lebt, und prangert die Abwesenheit derer an, die die öffentliche Ordnung gewährleisten und die Bedrohung durch bewaffnete Gruppen verhindern sollten. Auch Umweltgesetze bleiben auf dem Papier, und das Land leide unter einer tiefgreifenden täglichen Abholzung.<br />Angesichts dieser Situation wünschen die jungen Paraguayaner, dass die Regierenden auf die Bedürfnisse der Bevölkerung eingehen; die Schaffung von Arbeitsplätzen für junge Menschen um der Auswanderung entgegenzuwirken; Lebensschutz und Schutz der Gesundheit jedes Paraguayaners von der Empfängnis bis zum Tod schützt; Bekämpfung von häuslicher Gewalt und Feminiziden.<br />Sie fordern auch wirksame öffentliche Sicherheitsmaßnahmen für alle Bürger sowie Ermittlungen in Fällen des Machtmissbrauchs gegenüber Bauern und Indigenen, die gezwungen werden, „ihre Häuser und ihr Land zu verlassen, und ziehen in die Städte zu ziehen“.<br />Im Zeichen der Solidarität beten die Jugendlichen in Paraguay für den Frieden in Lateinamerika, "damit die Regierenden klug handeln und auf die legitimen Bedürfnisse ihrer Völker hören, um die Ordnung und den Frieden in unseren Nachbarländern wiederherzustellen". Sie ermutigen auch alle Jugendlichen, "Protagonisten beim Aufbau einer besseren Gesellschaft zu sein, eine Erneuerung in Christus herbeizuführen, immer auf der Suche nach dem Gemeinwohl". Abschließend fordert das Manifest junge Menschen auf, "sich nicht von den falschen Idolen dieser Welt … täuschen zu lassen, da der einzige, der dem Leben einen wirklichen Sinn verleihen kann, der lebendige Jesus ist“.<br /> <br />Thu, 05 Dec 2019 11:13:51 +0100AFRIKA/D.R. KONGO - Missionsschwestern vom Unbefleckten Herzen Mariens feiern 100jähriges Jubiläumhttp://fides.org/de/news/67068-AFRIKA_D_R_KONGO_Missionsschwestern_vom_Unbefleckten_Herzen_Mariens_feiern_100jaehriges_Jubilaeumhttp://fides.org/de/news/67068-AFRIKA_D_R_KONGO_Missionsschwestern_vom_Unbefleckten_Herzen_Mariens_feiern_100jaehriges_JubilaeumKinshasa – "Erinnern, feiern, mit Christus neu aufbrechen" lautet das Thema der Feierlichkeiten zur 100jährigen Präsenz der Kongregation der Missionarinnen des Unbefleckten Herzens Mariens in der Demokratischen Republik Kongo. Zur Eröffnung des Jubiläumsjahres wurde am Samstag, 30. November, in der Kirche Notre Dame de Fatima in Kinshasa ein Danksagungsgottesdienst gefeiert.<br />Der Apostolische Nuntius in der Demokratischen Republik Kongo, Erzbischof Ettore Balestrero, erinnerte in seiner Predigt an die Notwendigkeit wahrer Leidenschaft bei der Christusnachfolge. Diese Leidenschaft habe die Missionsschwestern während dieser vergangenen 100 Jahre ihres Dienstes in der Demokratischen Republik Kongo inspiriert und die sie müsse auch künftig unter Beweis gestellt werden, um das Werk Christi im Kongo fortzusetzen.<br />Die Provinzobere erinnerte in ihrer Ansprache an die Ordensgründerin Mutter Marie-Louise de Meester, die sich mit folgenden Worte an die ersten Missionsschwestern gewandt hatte, die in den Kongo entsandt worden waren: "Missionarinnen zu sein, ist mehr als sich den Bedürftigen zu widmen, es geht im Wesentlichen darum sein Leben zu geben, damit andere die lebensspendende Gnade Christi erfahren können".<br />In Trägerschaft der Missionsschwestern befinden sich heute weiterführende Schulen in Kabambare, Movenda und Toyokana in Kinshasa und arbeiten im Bereich des Gesundheitswesens und der Pastoralarbeit in der Erzdiözese Kinshasa und in den Diözesen Boma und Lisala. <br /> <br /><br />Wed, 04 Dec 2019 13:54:23 +0100ASIEN/INDONESIEN - Regierung und Religionen fördern interreligiösen Dialoghttp://fides.org/de/news/67067-ASIEN_INDONESIEN_Regierung_und_Religionen_foerdern_interreligioesen_Dialoghttp://fides.org/de/news/67067-ASIEN_INDONESIEN_Regierung_und_Religionen_foerdern_interreligioesen_DialogJakarta - Die indonesische Regierung und die Religionsvertreter Indonesiens, darunter auch Christen, verstärken ihr Engagement für den interreligiösen Dialog im Land. Das Zentrum für religiöse Harmonie im Ministerium für Religion veranstaltete zu diesem Zweck am gestrigen 4. Dezember in Jakarta ein Forum, an dem 50 Delegierte verschiedener Religionen teilnahmen, in dessen Mittelpunkt die Suche nach Möglichkeiten zur Stärkung der religiösen Harmonie in der indonesischen Gesellschaft stand.<br />"Es ist das ständige Bemühen aller religiösen Führer im Land, für Frieden, Harmonie und Solidarität zu arbeiten", so der Katholik Maxi Paat, der an dem Treffen teilnahm. Pfarrer Frans Dwikoco, ebenfalls einer der Delegierten, sagte, dass "es der Wunsch der katholischen Kirche in Indonesien ist, mit Gläubigen anderer Religionen zusammenzuarbeiten, um den Dialog und die interreligiöse Harmonie gemeinsam zu fördern". Die katholischen Delegierte erinnerten daran, dass die Bischöfe während der jährlichen Sitzung der indonesischen katholischen Bischofskonferenz in Bandung im vergangenen Monat ebenfalls betonten, dass "die katholische Kirche der menschlichen Brüderlichkeit und dem friedlichen Indonesien verpflichtet fühlt“.<br />Ahmad Astamar, ein muslimischer Religionsvertreter betonte im Rahmen der Debatte: "Die indonesische Gesellschaft muss heute mehr denn je den interreligiösen Dialog auf allen Ebenen fördern, da die Kräfte der religiösen Intoleranz …ständig zunehmen. Es ist unsere gemeinsame Pflicht und Notwendigkeit, der Radikalisierung indonesischer Jugendlicher entgegenzuwirken, die von potenziellen Terroristengruppen angeführt oder manipuliert werden".<br />In den vergangenen Jahren kam es auf dem indonesischen Archipel immer wieder zu Episoden der Gewalt vor dem Hintergrund des religiösen Sektierertums und des islamistischen Terrorismus. Indonesien ist mit 263 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Welt mit muslimischer Mehrheit. Christen aller Konfessionen machen 12% der Bevölkerung aus.<br /> <br />Wed, 04 Dec 2019 13:39:20 +0100AFRIKA/COTE D’IVOIRE - Bischöfe laden mit Blick auf die Wahlen im kommenden Jahr zur Versöhnung einhttp://fides.org/de/news/67066-AFRIKA_COTE_D_IVOIRE_Bischoefe_laden_mit_Blick_auf_die_Wahlen_im_kommenden_Jahr_zur_Versoehnung_einhttp://fides.org/de/news/67066-AFRIKA_COTE_D_IVOIRE_Bischoefe_laden_mit_Blick_auf_die_Wahlen_im_kommenden_Jahr_zur_Versoehnung_einAbidjan - Im Vorfeld der Wahlen im Jahr 2020 herrsche in Côte d'Ivoire und im Klima der Angst in der Bevölkerung, denn die Menschen befürchten mögliche Wiederaufflammen von Konflikten. Dies betonen die katholischen Bischöfe der Elfenbeinküste am Ende ihrer 113. Vollversammlung, die vom 17. bis 23. Juni 2019 tagte . Versöhnung und Wahrnehmung des Friedens gehören daher zu den Prioritäten im Pastoralplan 2019-2023 der katholischen Bischöfe der Elfenbeinküste .<br />"Africae Munus" von Papst Benedikt XVI. Hatten die ivorischen Bischöfe seit langem eine „Woche der Versöhnung" eingeführt, die jedes Jahr an den ersten Sonntagen in der Adventszeit stattfindet. In diesem Jahr am zweiten Adventssonntag.<br />Ziel dieser Woche ist es, auf die Notwendigkeit der Versöhnung unter den Christen aufmerksam zu machen, um das Wohl der menschlichen Gemeinschaft in der Elfenbeinküste zu arbeiten. "Versöhnung geht über Wahlen hinaus.", Bischof Ignace Dogbo Bessi von Katiola.<br />Dabei möchte ich auch die ivorischen Politiker in der Woche der Versöhnung einbeziehen. "Sie wurden nicht vergessen", so Bischof Bessi "Zwischen den verschiedenen Parteien, um gemeinsam an Gottesdiensten teilzunehmen, die in verschiedenen Städten wie zum Beispiel Abidjan, Katiola, Korhogo stattfinden".<br /> Wed, 04 Dec 2019 13:14:06 +0100ASIEN/IRAK - Chaldäischer Patriarch ruft im Zeichen des Respekts gegenüber den Opfern der Proteste zu Verzicht auf Weihnachtsdekorationen und öffentlichen Feiern aufhttp://fides.org/de/news/67069-ASIEN_IRAK_Chaldaeischer_Patriarch_ruft_im_Zeichen_des_Respekts_gegenueber_den_Opfern_der_Proteste_zu_Verzicht_auf_Weihnachtsdekorationen_und_oeffentlichen_Feiern_aufhttp://fides.org/de/news/67069-ASIEN_IRAK_Chaldaeischer_Patriarch_ruft_im_Zeichen_des_Respekts_gegenueber_den_Opfern_der_Proteste_zu_Verzicht_auf_Weihnachtsdekorationen_und_oeffentlichen_Feiern_aufBagdad –Der chaldäische Patriarch Louis Raphael Sako fordert im Zeichen der Nähe zu den Familien der Toten und Verletzten, die es am Rande der jüngsten Proteste sowohl unter Demonstranten unter den Sicherheitskräften gab zum Verzicht auf Weihnachtsbäume in Kirchen und auf Kirchhöfen auf. Außerdem sollen weder offizielle Konzerte noch Empfänge veranstaltet werden. Anstelle der traditionellen Empfänge im Sitz des Patriarchats, an denen politische und religiöse Autoritäten teilnahmen, sollen nur Momente des Gebets und der Fürbitte für die Seelen der Opfer und um die Rückkehr des Friedens im ganzen Land stattfinden Proteste und Ausschreitungen, bei denen bisher bereits Hunderte von Menschen starben, erschüttern das Land auch nach dem Rücktritt von Premier Adel Abdel Mahdi. Patriarch Sako, so die Quellen des chaldäischen Patriarchats, lädt dazu ein, die Ressourcen, die durch den Verzicht auf Weihnachtsdekorationen gespart werden an Waisenhäuser und Krankenhäuser zu spenden.<br />In den vergangenen Tagen hatte Patriarch Sako in einem ebenfalls vom chaldäischen Patriarchat veröffentlichten Text versucht eine "theologische Auslegung" der Proteste zu entwerfen, die mehrere Länder des Nahen Ostens erschüttert und begann mit einem historischen Verweis auf die lateinamerikanische Befreiungstheologie: "Befreiungstheologie" so Kardinal Raphael Louis Sako, „entstand aus dem Schmerz und der Angst der Lateinamerikanischen Länder infolge von politischer, administrativer und finanzieller Korruption in den meisten dieser Länder". In ähnlicher Weise - so der Patriarch weiter, „sind die Ursachen der seit fast zwei Monaten stattfindenden Demonstrationen im Irak und im Libanon, an denen vor allem junge Menschen beiderlei Geschlechts beteiligt sind, die Verbundenheit mit dem Heimatland, der Wunsch nach Garantien für die legitimen Menschenrechten und nach Beendigung von Sektierertum, sozialer Ausgrenzung und Korruption, die das Land seit 2003 beherrschen“.<br /> <br />Wed, 04 Dec 2019 12:53:36 +0100AMERIKA/HAITI - “Die Menschen dürsten nach Entwicklung, Gerechtigkeit und Sicherheit”http://fides.org/de/news/67065-AMERIKA_HAITI_Die_Menschen_duersten_nach_Entwicklung_Gerechtigkeit_und_Sicherheithttp://fides.org/de/news/67065-AMERIKA_HAITI_Die_Menschen_duersten_nach_Entwicklung_Gerechtigkeit_und_SicherheitPort au Prince – Chaos, Angst, Verwirrung, Unsicherheit prägen den Alltag der Menschen in Haiti. Über die Situation in seiner Gemeinde in der Pfarrei San Gerardo in der haitianischen Hauptstadt berichtet Pater Renold Antoine, CSsR, von den Redemptoristen:<br />"Jean Barthélemy, die in der Gemeinde San Gerardo als ‚Madame Jean‘ bekannt ist, wurde am späten Nachmittag des 2. Dezember von einer Kugel getroffen und schwer verletzt, als sie in unserer Gemeinde an der an der Novene teilnahm“, bestätigt der Priester. Auch am Nachmittag des 2. Dezember kam es in der Hauptstadt am Rande von Demonstrationen zu Ausschreitungen und und Vandalismus. "Wir haben die Novene sofort unterbrochen und Madame Jean ins Krankenhaus gebracht, wo sie kurz darauf operiert wurde, weil die Kugel ihr linkes Auge verletzt hatte", so Pater Renold weiter, "Erst viel später erfuhren wir aus dem Krankenhaus, dass sie nicht in Lebensgefahr ist. Wir beten für sie “.<br />"Es ist kein Geheimnis, Haiti ist das ärmste Land der nördlichen Hemisphäre“, so Pater Renold Antoine zur Lage im Land, „Dieses Land, das in der Kolonialzeit als ‚Perle der Antillen‘ galt, ist heute eine Art Müllhalde. Dieses Land veränderte 1804 den Lauf der Menschheitsgeschichte, indem es sich vom Joch der Sklaverei löste und gleichzeitig seine Unabhängigkeit erklärte … Heute finden seit mehreren Monaten Demonstrationen und Proteste im ganzen Land statt, die den Rücktritt des Präsidenten der Republik, Jovenel Moïse, fordern. Was die Insel erlebt, ist ein Aufstand gegen Arbeitslosigkeit, Armut, soziale Ungerechtigkeit, Unsicherheit, Ausgrenzung, Straffreiheit und moralische Verbrechen, Manipulation, Korruption, Verschlechterung der Kaufkraft, fehlende Transparenz bei den öffentlichen Ausgaben, schlechte Regierungsführung, außer Kontrolle geratene Inflation und Abwertungen der Landeswährung. Infolgedessen verlassen viele Haitianer das Land auf der Suche nach einem besseren Leben… Angesichts dieser Situation reagiert der Staat mit Unterdrückung. <br />Pater Renold erinnert auch an die kürzlich veröffentlichte Botschaft der Bischofskonferenz : "Die Bischöfe erkennen an, dass die Forderungen der Menschen legitim sind, und fordern dabei friedliche Demonstrationen… Die Menschen im Land dürsten nach Entwicklung, Gerechtigkeit, Sicherheit und einem besseren Leben", schließt Pater Renold.<br />Die Gemeinde San Gerardo ist seit dem Erdbeben vom 12. Januar 2010 in einem provisorischen Bauwerk untergebracht. Die Gemeinschaft der Redemptoristen betreut nicht nur die Pfarrgemeinde, sondern auch drei Schulen, die von vielen Kindern besucht werden, die zur Zeit jedoch geschlossen bleiben, um die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten.<br /> <br />Wed, 04 Dec 2019 12:25:39 +0100EUROPA/SCHWEIZ - "Tragt den Frieden zu den Menschen!" - Startschuss der Aktion Sternsingen mit den Schweizer Bischöfen in Luganohttp://fides.org/de/news/67064-EUROPA_SCHWEIZ_Tragt_den_Frieden_zu_den_Menschen_Startschuss_der_Aktion_Sternsingen_mit_den_Schweizer_Bischoefen_in_Luganohttp://fides.org/de/news/67064-EUROPA_SCHWEIZ_Tragt_den_Frieden_zu_den_Menschen_Startschuss_der_Aktion_Sternsingen_mit_den_Schweizer_Bischoefen_in_LuganoLugano - Freiburg – Der traditionelle Auftakt für die Aktion Sternsingen, die jedes Jahr von den Päpstlichen Kindermissionswerken durchgeführt wird, war der Besuch zweier Sternsingergruppen aus dem Tessin bei der Vollversammlung der Schweizer Bischofskonferenz in Lugano. Die von Missio getragene Aktion Sternsingen steht in diesem Jahr unter dem Thema «Frieden». Unterstützt werden Kinderprojekte im Libanon. <br />Wie Missio Schweiz mitteilt besuchten die Sternsinger aus den Pfarreien San Nicolao in Lugano Besso und St. Peter und Paul in Gravesano die Casa Birgitta, wo Ortsbischof Valerio Lazzeri sich ganz besonders freute, «seine» SternsingerInnen begrüssen und sie den Mitgliedern der Bischofskonferenz vorstellen zu dürfen. Bischof Valerio Lazzeri segnete die Kinder, die Begleitpersonen und die Sterne: «Tragt den Frieden zu den Menschen!» ermutigte er die Kinder, die stellvertretend für alle Sternsinger-Kinder gekommen waren. <br />«Die Sternsinger sind auch eine Mission», unterstrich Missio-Direktor Martin Brunner-Artho die Bedeutung dieser Aktion, und bezog sich damit auf den zu Ende gegangenen Ausserordentlichen Monat der Weltmission. «Denn die Sternsinger gehen zu den Leuten, sie tragen die Frohbotschaft in die Häuser und bringen Segen und Frieden.» Aber die Aktion Sternsingen ist noch mehr. «Es ist eine wichtige Aktion der Kirche, zu der wir Sorge haben müssen. Deshalb bitten wir um den Segen für die Sendung der Sternsinger».<br />Unter dem Motto „Frieden im Libanon und weltweit“ gibt es in diesem Jahr eine Zusammenarbeit zwischen der Aktion Sternsingen und dem „Friedenslicht Schweiz“. Sternsinger-Gruppen sind eingeladen, bei ihrer Aktion auch das Friedenslicht in die Häuser zu bringen. Am 15. Dezember wird das Friedenslicht, das zuvor in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet wurde, in Basel, Zürich, Luzern und Freiburg weitergegeben. <br />Dieses Jahr unterstützen die Sternsinger mit ihrer Aktion insbesondere Kinder-Projekte im Libanon. Jährlich können dank der Spenden bei der Aktion Sternsingen weltweit an die 200 Projekte für Kinder und Jugendliche mitfinanziert werden.<br /> <br />Wed, 04 Dec 2019 10:39:22 +0100ASIEN/ISRAEL - Behörden unterstützen Initiativen zur Förderung der aramäischen Identitäthttp://fides.org/de/news/67063-ASIEN_ISRAEL_Behoerden_unterstuetzen_Initiativen_zur_Foerderung_der_aramaeischen_Identitaethttp://fides.org/de/news/67063-ASIEN_ISRAEL_Behoerden_unterstuetzen_Initiativen_zur_Foerderung_der_aramaeischen_IdentitaetJerusalem –Mit verschiedenen Initiativen und Maßnahmen fördern israelische Kultureinrichtungen die aramäische Sprache und Identität. Am Sonntag, den 1. Dezember, versammelten sich Vertreter und Experte der assyrischen und syrischen christlichen Gemeinden aus aller Welt in Jerusalem, um an einer Konferenz teilzunehmen, die vom Komitee zur Förderung der aramäischen Sprache in Zusammenarbeit mit der „Tikkun“-Oragnisation veranstaltet wurde, die sich für die Förderung der israelischen Kultur einsetzt und die Wiederaufnahme des Aramäischen, einer antiken Sprache, die im gesamten Nahen Osten gesprochen wurde, unterstützt.<br />Die aramäische Sprache, die auch von Jesus gesprochen wurde, wird heutzutage nur in einigen Dörfern Syriens, wie zum Beispiel in Maalula, geprochen und zum Studium des Talmud verwendet der in pseudo-aramäischer Sprache geschrieben ist.<br />An der Konferenz nahm auch Amir Halul, ein Vertreter der von den israelischen Medien als "christlich-aramäisch Gemeinde in Israel" bezeichneten Gemeinschaft teil, der verschiedene Psalmen in ihrer aramäischen Übersetzung vorlas.<br />Im September 2014 beschloss das israelische Innenministerium, die aramäische Identität als eigenständige Identität anzuerkennen und in die Liste nationalen Identitäten aufzunehmen. Dabei sollten sich fortan palästinensischer Christen, die Staatsbürger Israels sind, in ihren Personalausweisen als "aramäische" Christen und nicht mehr als „arabische“ Christen bezeichnen. Diese Bestimmung wurde vom Rat der katholischen Bischöfe des Heiligen Landes als "Versuch“ bezeichnet, „palästinensische Christen von anderen Palästinensern zu trennen". In einem von der Kommission für Gerechtigkeit und Frieden des Rates der katholischen Bischöfe herausgegebenen Dokument wurden die von der israelischen Regierung ergriffenen Maßnahmen als „anmaßend und ideologisch“ abgelehnt. <br />Laut Statistiken des israelischen Innenministeriums die von Yehonatan Valtser auf jewishpress.com zitiert werden, sollen heute etwa 115.000 christliche Araber in Israel leben, die das Recht hätten, den Zusatz „arabisch“ durch „aramäisch“ zu ersetzen zu lassen.<br /> <br />Tue, 03 Dec 2019 13:49:17 +0100ASIEN/PHILIPPINEN - Taifun Tisoy: Katholische Einrichtungen für Opfer geöffnethttp://fides.org/de/news/67059-ASIEN_PHILIPPINEN_Taifun_Tisoy_Katholische_Einrichtungen_fuer_Opfer_geoeffnethttp://fides.org/de/news/67059-ASIEN_PHILIPPINEN_Taifun_Tisoy_Katholische_Einrichtungen_fuer_Opfer_geoeffnetManila - Zahlreiche Pfarrgemeinden in verschiedenen philippinischen Diözesen helfen den Opfern des Taifuns "Tisoy" auf den Philippinen traf. Weib Bischof Joel Baylon von Legazpi mitteilt werden Kirchen, katholische Schulen und Gemeindezentren "als Unterkünfte für Evakuierte dienen und bei Bedarf für Binnenvertriebene zur Verfügung stehen". Außerdem forderte der Bischof die Gläubigen auf, "Toiletten in ihren Privathäusern zur Verfügung zu stellen".<br />"Schließen wir uns den Regierungsbehörden an, wenn es darum geht, zum den Schutz unserer Gemeindemitglieder beizutragen", so der Bischof, der die Gemeinden um Hilfsbereitschaft bittet. Der Bischof ruft auch zum besonderen Gebet für die Opfer der Katastrophe auf. In der Diözese Cáceres rief Erzbischof Rolando Tria Tirona alle zum Gebet und zu einer Geste der Nächstenliebe auf. "Wir beten für die Sicherheit von Kindern, Frauen und ihren Familien. Wir bitten Gott um Schutz und Trost ", so die katholische Sozialarbeiterin Christine Go.<br />Nach Angaben des staatlichen Wetteramtes traf der Taifun "Tisoy" mit Windböen bis zu 185 km/h vor allem die Region Bicol, insbesondere Sorsogon, Albay oder Catanduanes. Der Taifun Tisoy ist der zwanzigste Sturm auf den Philippinen seit Anfang des Jahres.<br /> <br />Tue, 03 Dec 2019 13:10:06 +0100ASIEN/VIETNAM - Bischof von Phan Thiêt ernannthttp://fides.org/de/news/67062-ASIEN_VIETNAM_Bischof_von_Phan_Thiet_ernannthttp://fides.org/de/news/67062-ASIEN_VIETNAM_Bischof_von_Phan_Thiet_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat den bisherigen Weihbischov der Erzdiözese Thành-Phô Hô Chí Minh, Hôchiminh Ville und Titluarbischof Liberalia, Joseph Đỗ Mạnh Hùng zum neuen Bischof von Phan Thiêt ernannt.<br /> <br />Tue, 03 Dec 2019 12:51:15 +0100AFRIKA/DR KONGO - Bischöfe der Region Kivu schließen kirchliche Einrichtungen im Zeichen des Protests gegen Gewalthttp://fides.org/de/news/67060-AFRIKA_DR_KONGO_Bischoefe_der_Region_Kivu_schliessen_kirchliche_Einrichtungen_im_Zeichen_des_Protests_gegen_Gewalthttp://fides.org/de/news/67060-AFRIKA_DR_KONGO_Bischoefe_der_Region_Kivu_schliessen_kirchliche_Einrichtungen_im_Zeichen_des_Protests_gegen_GewaltKinshasa - Am gestrigen Montag, den 2. Dezember, lud die katholische Kirche in der Demokratischen Republik Kongo im Rahmen eines „Tages der Trauer und des Gebets" im Zeichen der "Gemeinschaft und Solidarität" mit den Opfern der Gewalt in Beni und Lubero und in den Gebieten von Fizi, Uvira, Mwenga und Kalehe auch zu einem Streik aller kirchlichen und sozialen Einrichtungen, einschließlich der katholischer Schulen und Universitäten ein. Der Tag wurde von den Bischöfen von Nord- und Südkivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo am Ende ihrer außerordentlichen Versammlung ausgerufen, die vom 24. bis 30. November in Bukavu zusammen gekommen war. Man will damit gegen die Gewalt der verschiedenen bewaffneten Gruppen der beiden Provinzen protestieren und die Behörden auffordern, die Sicherheit der lokalen Bevölkerung zu gewährleisten.<br /> „Wir bedauern die anhaltende Unsicherheit, die unserem Volk unermessliches Leid zufügt. Wir sprechen ihnen unser ganzes Mitleid mit den Opfern dieser unmenschlichen Gewalt aus“, so die Bischöfe in ihrer von Erzbischof François-François-Xavier Maroy Rusengo von Bukavu unterzeichneten Erklärung, „Wir bitten die christlichen Gläubigen, konkrete und friedliche Aktionen der Solidarität und der brüderlichen Gemeinschaft durchzuführen. Für unsere Provinz haben wir in unseren sechs Diözesen am 2. Dezember 2019 einen Tag der Trauer, des Gebetes und der Gemeinschaft mit unseren Brüdern und Schwestern ausgerufen. Unsere kirchlichen und sozialen Dienste werden ausgesetzt, ausgenommen die medizinischen Dienste. Der Beschluss gilt jedoch auf für die von der katholischen Kirche getragenen Schulen, Seminare, Hochschulen und Universitäten in unseren sechs Diözesen.“<br />Gestern kam es unterdessen zum zwölften Mal in Folge zu einer spontanen Protestkundgebung der Bevölkerung von Beni, wo, nach Angaben der lokalen Nichtregierungsorganisation CEPADHO, die Aktionen der Milizionäre der ADF bereits mehr als 123 Todesopfer gefordert haben. Diesmal beschloss die Bevölkerung von Beni, im Zeichen des friedlichen Protests barfuß zu demonstrieren.<br />Laut CEPADHO wurden beim letzten Massaker in chronologischer Reihenfolge am 29. Oktober, als im Dorf Kukutama mindestens 13 Menschen mit Macheten getötet. In der Nacht zum 29. Oktober griff eine bewaffnete Gruppe auch das Gesundheitszentrum in Mambabeka an, das sich für die Bekämpfung der Ebola-Epidemie einsetzt, von der die Region seit Monaten betroffen ist.<br /> <br /><br />Tue, 03 Dec 2019 12:45:53 +0100AMERIKA/BRASILIEN - Seelsorge unter Migranten: Lokale Teams, Intressenvertretungen und Netzwerkbildunghttp://fides.org/de/news/67056-AMERIKA_BRASILIEN_Seelsorge_unter_Migranten_Lokale_Teams_Intressenvertretungen_und_Netzwerkbildunghttp://fides.org/de/news/67056-AMERIKA_BRASILIEN_Seelsorge_unter_Migranten_Lokale_Teams_Intressenvertretungen_und_NetzwerkbildungLuziânia – Im Rahmen der der 19. Vollversammlung die vom 29. November bis 1. Dezember in Luziânia tagte, beschloss die bischöfliche Abteilung für Seelsorge unter Migranten für die nächsten vier Jahre folgende Prioritäten: Organisation lokaler Teams, insbesondere unter Einbeziehung junger Menschen; Intensivierung der Interessenvertretung und Präsenz in politischen Gremien zur Wahrung der Rechte von Migranten und Flüchtlingen; Stärkung der Vernetzung gemäß den Richtlinien der Kirche in Brasilien und einer Spiritualität, die Jesus in seiner Eigenschaft als Migranten verkörpert.<br />An dem Treffen nahm auch der zweite stellvertretende Vorsitzende der Brasilianischen Bischofskonferenz Bischof Mário Antônio da Silva von Roraima an dem Treffen teil, der in der Eröffnungsansprache sprach über die Verpflichtungen der Kirche gegenüber Migration in Brasilien sprach und dabei auch verschiedene Aspekte der neuen Leitlinien zur Evangelisierungsaktion der Kirche im Hinblick auf die Migration erläuterte. Die Versammlung war auch Auftakt zur den Feierlichkeiten anlässlich des 35. Gründungsjubiläums der Migrantenseelsorge, deren Höhepunkt der Oktober 2020 sein wird.<br />Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Walmor Oliveira de Azevedo von Belo Horizonte, versicherte in einer Videobotschaft seine Unterstützung für die Seelsorge unter Migranten und erinnerte daran, dass die brasilianische Kirche Einwanderer, insbesondere Venezolaner, aufgenommen habe, wobei es noch viel zu tun gebe. In seiner Botschaft dankte der Vorsitzende der Abteilung für die Seelsorge unter Migranten für deren Zeugnis und Dienst: "Dies ist ein wichtiger Weg. Unsere Kirche ist das Haus des Wortes, das Haus der Nächstenliebe, die Heimat der Mission und das Haus des Brotes. Deshalb engagieren wir uns für das Wohl anderer, insbesondere derer, die am meisten leiden. “<br />An dem Treffen nahm auch Frau Professor Márcia Oliveira von der staatlichen Universität Roraima teil, die sich bei ihrer Analyse zum Thema Migration und Flüchtlinge in Lateinamerika insbesondere auch mit den von Papst Franziskus angestoßenen Initiativen befasste. Im Rahmen der Vollversammlung wurden unber anderem die Berichte zur Situation in den verschiedenen brasilianischen Regionen vorgestellt, gefolgt von Studienseminaren zu den vielfältigen Aspekten des Migrationsphänomens unter Berücksichtigung der biblischen Studien und pastoralen Herausforderungen. <br /> <br />Tue, 03 Dec 2019 12:09:21 +0100ASIEN/PAKISTAN - Paul Bhatti: „Verfahren zur Anerkennung des Märtyrertods von Shahbaz Bhatti wird wieder aufgenommen“http://fides.org/de/news/67047-ASIEN_PAKISTAN_Paul_Bhatti_Verfahren_zur_Anerkennung_des_Maertyrertods_von_Shahbaz_Bhatti_wird_wieder_aufgenommenhttp://fides.org/de/news/67047-ASIEN_PAKISTAN_Paul_Bhatti_Verfahren_zur_Anerkennung_des_Maertyrertods_von_Shahbaz_Bhatti_wird_wieder_aufgenommenIslamabad - "In der Diözese Islamabad zieht man ein Verfahren zur Anerkennung des Märtyrertods von Shahbaz Bhatti erneut in Betracht. Bereits vor einigen Jahren hatte die Sammlung von Zeugnissen unter Bischof Rufin Anthony begonnen, damit das Verfahren auf Ebene der Diözese eröffnet werden kann. Durch den vorzeitigen Tod des Bischofs kam es zu einer angemessenen Wartezeit, und mit dem neuen Bischof Joseph Arshad wird die Sammlung von Zeugenaussagen wieder aufgenommen: in Pakistan wünschen sich die Gläubigen von ganzem Herzen, dass Shahbaz Bhatti bald von der Kirche als Märtyrer des Glaubens anerkannt wir", so Paul Bhatti, der Bruder des katholischen Ministers, der am 2. März 2011 in Islamabad von Terroristen ermordet wurde. Paul Bhatti folgt seinem Bruder im Amt als Minister für Harmonie in Pakistan und ist heute noch Präsident der von Shahbaz Bhatti gegründeten "All Pakistan Minorities Alliance" und leitet die "Shahbaz Foundation" die Arbeit des ermordeten Ministers in der heutigen Welt fortführen will.<br /> "Ich habe in der Diözese eine große Verfügbarkeit festgestellt, wenn es darum geht, die Arbeit zur Sammlung von Zeugenaussagen zugunsten von Shahbaz fortzusetzen. Nun muss ein spezielles Komitee eingerichtet werden, um alles Material zu sammeln und zu ordnen: Christen und Nichtchristen berichten von seinem Engagement, seinem geradezu apostolischen Engagement, seinem tiefen Glauben, seiner Nächstenliebe, die Gabe, die er durch die Gnade Gottes hatte, anderen Hoffnung zu machen", so Paul Bhatti weiter.<br />"Viele erinnern daran, dass sie Shahbaz angefleht hatten, ins Ausland zu gehen und sich in Sicherheit zu bringen, nachdem er bedroht wurde“, so Paul Bhatti abschließend, „Aber mein Bruder hätte sein Volk nie im Stich gelassen, besonders die schutzlosesten und verletzlichsten Menschen. Er hatte keine persönlichen Ambitionen, sondern nur einen ein tiefes Verlangen nach dem Guten, das durch das Gebet und eine tief verwurzelte Beziehung zu Gott beständig gestärkt wurde, aus der sich auch seine Liebe zu den Mitmenschen, ohne Unterschied, speiste. Shahbaz war ein Keim des Friedens, des Dialogs und der Versöhnung für Pakistan: Er war ein authentischer Zeuge des Glaubens, den Gott unserem Land geben wollte. Unsere Hoffnung und unser Engagement leben weiter: Wir werden alles tun, um zu dem Verfahren beizutragen, das, wenn Gott es will, die zur Anerkennung des Martyrium von Shahbaz durch die Weltkirche führen wird".<br /> <br />Sat, 30 Nov 2019 12:33:24 +0100NEWS ANALYSIS/OMNIS TERRA - Drogenhandel und -sucht in Lateinamerika: So versucht die katholische Kirche zu helfenhttp://fides.org/de/news/67046-NEWS_ANALYSIS_OMNIS_TERRA_Drogenhandel_und_sucht_in_Lateinamerika_So_versucht_die_katholische_Kirche_zu_helfenhttp://fides.org/de/news/67046-NEWS_ANALYSIS_OMNIS_TERRA_Drogenhandel_und_sucht_in_Lateinamerika_So_versucht_die_katholische_Kirche_zu_helfenLateinamerika ist der größte Produzent von Kokain und Marihuana. In Kolumbien, Peru und Bolivien befinden sich die weltweit größten Kokainproduktionen, während aus Mexiko und Paraguay die größte Marihuana-Ernte stammt. Aus den Kokains-„Küchen“ stammt auch die so "Basispaste", die so genannte "Droge der Armen", auch als Crack oder Paco bekannt, die Nervenzellen irreversibel zerstört und heftige Reaktionen hervorruft. Die katholische Kirche des Kontinents hat, wie auch Papst Franziskus, wiederholt den Konsum von psychoaktiven Drogen scharf verurteilt und dabei die Hilfe für die von Drogensucht betroffenen Personen in den Mittelpunkt gestellt. Die Kirche ist engagiert sich für eine ganzheitliche Bekämpfung von Drogen als Pathologie in der Überzeugung, dass es sich um ein komplexes Problem mit vielfältigen Ursachen handelt. Die Familia Grande Hogar de Cristo in Argentinien und die Gemeinschafen der Servidores del Servidor in Kolumbien sowie verschiedene Bewegungen in Brasilien setzen sich auf vielfältige Weise im Zeichen der christlichen Gemeinschaft dafür ein, jungen Menschen, die betroffen sind, zu helfen oder Abhängigkeiten vorzubeugen, wobei die diese Modelle kirchlicher Interventionen, in der Gesellschaft meist sehr gut angenommen werden <br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://omnisterra.fides.org/articles/view/128">mehr bei Omnis Terra</a>Sat, 30 Nov 2019 12:07:38 +0100AFRIKA - Welt-AIDS-Tag: Stant’Egidio hilft mit DREAM-Programmen in 11 afrikanischen Ländernhttp://fides.org/de/news/67048-AFRIKA_Welt_AIDS_Tag_Stant_Egidio_hilft_mit_DREAM_Programmen_in_11_afrikanischen_Laendernhttp://fides.org/de/news/67048-AFRIKA_Welt_AIDS_Tag_Stant_Egidio_hilft_mit_DREAM_Programmen_in_11_afrikanischen_LaendernRom – Die Zukunft Afrikas kann nicht zuletzt auch durch die Bekämpfung des HIV-Virus, der Haupttodesursache unter den Jugendlichen des Kontinents, gesichert werden. Dieser Herausforderung stellt sich das DREAM-Programm der Gemeinschaft Sant Egidio, das anlässlich des Welt-AIDS-Tages am morgigen Sonntag, dem 1. Dezember, daran erinnert, was für junge Menschen in Afrika bereits getan wurde und wie viel noch getan werden muss. DREAM ist seit 18 Jahren in 11 afrikanischen Ländern mit 49 Gesundheitszentren und 25 Labors für Molekularbiologie aktiv, die freien Zugang zur Behandlung und Pflege bieten.<br />Im Jahr 2016 wurden 73 Prozent aller HIV-Neuerkrankungen bei Jugendlichen in Afrika diagnostiziert . Es wird geschätzt, dass 2030 weitere 740.000 junge Menschen sich mit dem Virus infizieren werden. Bisher konzentriert sich die Hälfte der in aller Welt HIV-positiven Jugendlichen in sechs Ländern. Fünf davon befinden sich in Afrika: Südafrika, Nigeria, Kenia, Mosambik und Tansania.<br />In Ostafrika ist die Situation besonders ernst. Und von hier aus beginnt auch die Arbeit von DREAM. Fast 6.000 Jugendliche werden derzeit in den Gesundheitszentren des Programms der Gemeinschaft von Sant'Egidio behandelt. Die Hälfte in Mosambik, mehr als 1.000 in Malawi und über 800 in Kenia. In den drei Staaten hat DREAM drei Projekte, die von der italienischen Agentur für Zusammenarbeit und Entwicklung in Zusammenarbeit mit I Care, Mozambique PASS und dem Global Fund finanziert werden. <br />AIDS bei Jugendlichen zu bekämpfen bedeutet oft, bereits vor der Geburt zu handeln. Tatsächlich erkranken die meisten Jugendlichen perinatal an dem Virus, während der Rest durch ungeschützten Geschlechtsverkehr infiziert wird. Von 2002 bis heute konnte DREAM garantieren, dass 100.000 Kinder von HIV-positiven Müttern ohne HIV-Infektion geboren wurden, indem schwangeren Frauen einen kostenlosen und hochwertigen medizinische Versorgung angeboten wurde, um die Übertragung des Virus auf die Kinder zu verhindern.<br />Vor allem jungen Frauen sind am stärksten von HIV betroffenen, da Mädchen oft in Armut leben oder unter Gewalt leiden und keine Möglichkeit haben, sich vor HIV zu schützen.<br /> „In den DREAM-Einrichtungen“, so Paola Germano, Direktorin von DREAM abschließend, „gibt es Jugendlichen, die nach dem sie die Phase der Stigmatisierung überwunden haben mit Gleichaltrigen, in Schulen und an Treffpunkten über HIV sprechen. Diese Jugendlichen, die durch die Krankheit zu einer frühen inneren Reife gezwungen werden, konnten durch Behandlung und Inklusion Vertrauen und Hoffnung zurückgewinnen. Ihr Beitrag zur Bekämpfung des HIV-Stigmas bei jungen Menschen ist von unschätzbarem Wert."<br /> <br />Sat, 30 Nov 2019 11:48:52 +0100