Fides Newshttp://fides.org/Aus dem Archivder Fidesagenturen-usASIEN/ISRAEL - Israelischer Präsident gedenkt der “Massenvernichtung” der Armenier und vermeidet den Begriff “Vökermord”http://fides.org/de/news/36004-ASIEN_ISRAEL_Israelischer_Praesident_gedenkt_der_Massenvernichtung_der_Armenier_und_vermeidet_den_Begriff_Voekermordhttp://fides.org/de/news/36004-ASIEN_ISRAEL_Israelischer_Praesident_gedenkt_der_Massenvernichtung_der_Armenier_und_vermeidet_den_Begriff_VoekermordJerusalem – Der israelische Präsident Reuven Rivlin lud in seiner Residenz in Jerusalem zu einer Gedenkfeier anlässlich des 100. Jahrestages der geplanten Vernichtung der Armenier im Osmanischen Reich ein. An der Feier nahmen am gestrigen 26. April zahlreiche Vertreter der armenischen Gemeinde in Israel teil. Präsident Rivlin betonte in seiner Ansprache, dass das armenische Volk “das erste Opfer der modernen Massenvernichtungen” war, vermied aber den Begriff “Völkermord” im Zusammenhang mit den Massakern, bei denen rund 1,5 Millionen Menschen getötet wurden. Dies berichtet das Internetportal Armenpress. <br />“Als 1915, armenische Bürger Opfer von Massakern wurden”, so das israelische Staatsoberhaupt, “sahen die Einwohner von Jerusalem, meine Eltern und Angehörige, tausende armenische Flüchtlinge in der Stadt ankommen. In Jerusalem fanden sie Zuflucht und ihr lebt heute noch hier. Niemand in Jerusalem hat diese Massaker, die stattgefunden haben je verleugnet”. Heute „wo die Schlange des Fundamentalismus wieder ihren abscheulichen Kopf hebt“, so Präsident Rivlin, “müssen wir daran erinnern, dass das Böse kein Exklusiveigentum einer einzigen Religion ist, sowie es auch nicht nur einem einzigen Land oder einer einzigen Volksgruppe zugeschrieben werden darf”. .Mon, 27 Apr 2015 00:00:00 +0200AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Trotz der offiziellen Vereidigung einer Nationalen Menschenrechtskommission kommt es zur Festnahme von Aktivistenhttp://fides.org/de/news/36003-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Trotz_der_offiziellen_Vereidigung_einer_Nationalen_Menschenrechtskommission_kommt_es_zur_Festnahme_von_Aktivistenhttp://fides.org/de/news/36003-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Trotz_der_offiziellen_Vereidigung_einer_Nationalen_Menschenrechtskommission_kommt_es_zur_Festnahme_von_AktivistenKinshasa - “In Kinshasa wurden rund 30 Aktivisten festgenommen, die für die Demokratie eintraten und en einem Seminar über Verfassungsprinzipien, gute Regierungsführung und aktive Teilnahme am Wahlprozess teilgenommen hatten. Sie befinden sich seit über einem Jahr in den Zellen des Geheimdienstes, ohne dass Anklage erhoben wurde. Besuche sind nicht erlaubt, weder für Anwälte noch für Angehörige und Freunde”, so das Netzwerk „Rete Pace per il Congo“. <br />Weitere Demonstranten wurden bei einer Kundgebung festgenommen, bei der sie die Freilassung der inhaftierten Aktivisten forderten. <br />Unterdessen wurde in der Demokratischen Republik Kongo eine Nationale Kommission für Menschenrechte geschaffen, deren Mitarbeiter vom Staatsoberhaupt vor den beiden vereinigten Kammern des Parlaments vereidigt wurden. Mon, 27 Apr 2015 00:00:00 +0200ASIEN/NEPAL - Apostolischer Vikar zelebriert Trauergottesdienst für die Erdbebenopferhttp://fides.org/de/news/36001-ASIEN_NEPAL_Apostolischer_Vikar_zelebriert_Trauergottesdienst_fuer_die_Erdbebenopferhttp://fides.org/de/news/36001-ASIEN_NEPAL_Apostolischer_Vikar_zelebriert_Trauergottesdienst_fuer_die_ErdbebenopferKathmandu – Der Apostolische Vikar von Nepal, Bischof Paul Simick stand einem Trauergottesdienst für die Opfer des verheerenden Erdbebens vor. In seiner Predigt bat er die nepalesischen Katholiken um “Zeichen des Trostes und der Solidarität, im Geiste der liebevollen Barmherzigkeit des Vaters”. <br />“Die kleine katholische Gemeinde in Nepal hofft angesichts der Tragödie, die das Land heimgesucht hat auf internationale Hilfe”, so der Direktor von Caritas Nepal, Pfarrer Pius Perumana. “Die Bilanz der Opfer steigt stetig“, so der katholische Geistliche zu den folgen des Erdbebens, das Kathmandu am vergangenen Samstag mit einer Stärke von 7,9 erschütterte. “Wir sind jetzt bei über 3.000 Toten, doch nach Schätzungen könnten es angesichts der betroffenen Distrikte bis zu 6.000 sein. Viele Leichen befinden sich noch unter den Trümmern und die Armee und die Hilfstrupps des Zivilschutzes helfen, wo sie können. Es wird vermutet, dass es mindestens 5.000 Verletzte gibt und Tausende Vertriebene und Obdachlose”.<br />“Wir haben die betroffenen Gebiete besucht. In diesem Moment, hat die Caritas, die bereits einen internationalen Spendenaufruf auf den Weg brachte, bereits erste Hilfsmittel zur Verfügung gestellt, darunter Zelte und Trinkwasser. Unsere Aufgabe ist es auch, den Menschen Mut zu machen“, so der Priester.<br />“Die Schätzungen über die Opfer sind ungenau, da viele entlegene Gebiete von dem Beben betroffen sind, die bisher nicht zugänglich sind. Wir befinden uns noch mitten in einer Notlage”, so Pfarrer Perumana weiter, “In diesem Zusammenhang möchte ich daran erinnern, dass das Erdbeben an einem Feiertag stattfand, weshalb viele Menschen sich im Freien befanden, was verhindert hat, dass es noch mehr Opfer gab ” Wie das Kinderhilfswerk UNICEF mitteilt, sind mindestens 900.000 Kinder betroffen, die dringend humanitäre Hilfe brauchen.. <br />In Kathmandu starben beim Einsturz einer protestantischen Kirche rund 70 Gläubige. Katholische Kirchen und Einrichtungen wurden nur leicht beschädigt. Mon, 27 Apr 2015 00:00:00 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Muslime spenden für den Bau einer Kirche in der Provinz Al Manufiyyahttp://fides.org/de/news/36000-AFRIKA_AeGYPTEN_Muslime_spenden_fuer_den_Bau_einer_Kirche_in_der_Provinz_Al_Manufiyyahttp://fides.org/de/news/36000-AFRIKA_AeGYPTEN_Muslime_spenden_fuer_den_Bau_einer_Kirche_in_der_Provinz_Al_ManufiyyaShibin El Kom – Die Provinz Al Manufiyya im Nildelta im Norden von Ägypten ermöglichen die Spenden muslimischer Bürger den Bau einer neuen koptischen Kirche. Die Kirche, die nach der Jungfrau Maria benannt werden soll, wird damit zum Symbol der konkreten Solidarität der muslimischen Gläubigen, nicht zuletzt auch angesichts der jüngsten Massaker des Islamischen Staates gegen christliche Gläubige in Libyen. <br />Als der koptisch-orthodoxe Bischof Benyamin die Spendenaktion für den Bau der Kirche auf den Weg brachte, schlugen Vertreter der muslimischen Gemeinde ihren Gläubigen vor, mit eigenen Spenden beizutragen. Diesem Aufruf folgten vor allem Jugendliche und junge Erwachsene, die mit einer kleinen Spende den Bau der Kirche unterstützen wollten. <br />Die Initiative zur Teilnahme an der Spendenaktion ging von der lokalen Niederlassung des “Egyptian Family House” dessen Leitung abwechselnd der Großimam der Al-Azhar-Universität und der koptisch-orthodoxe Patriarch übernehmen. Die Einrichtung will sektiererischen Tendenzen entgegenwirken, die die Einheit des Landes gefährden könnten. Bischof Benyamin betonte, dass diese gemeinsame Initiative eine Botschaft vermittle, die sich an die ganze Welt richtet, während Beobachter auf einen Nachahmung in anderen Ländern hoffen. .Mon, 27 Apr 2015 00:00:00 +0200AMERIKA/MESSICO - Kardinal Robles beklagt Korruption, Misstrauen und Kultur der Gewalthttp://fides.org/de/news/35999-AMERIKA_MESSICO_Kardinal_Robles_beklagt_Korruption_Misstrauen_und_Kultur_der_Gewalthttp://fides.org/de/news/35999-AMERIKA_MESSICO_Kardinal_Robles_beklagt_Korruption_Misstrauen_und_Kultur_der_GewaltGuadalajara – Der Präsident der Mexikanischen Bischofskonferenz und Erzbischof von Guadalajara Kardinal José Francisco Robles Ortega sprach in einem Interview mit der lokalen Tageszeitung “El Pais” über verschiedene aktuelle Themen, darunter auch das Verschwinden der Studenten in Ayotzinapa und verschiedene Korruptionsskandale. <br />In den vergangenen zwei Jahren wurden 101 Staatsbeamte wegen Korruption verurteilt. “Die Krise ist noch nicht zu Ende. Es kann keinen Fortschritt und keine Entwicklung geben, wenn kein Vertrauen herrscht… Es fehlt an Glaubwürdigkeit. Die Menschen müssen wissen, dass auf Worte Taten folgen. Die Mexikaner wünschen sich, dass es allen gut geht und nicht nur einigen wenigen. Sogar er Präsident hat erklärt, er spüre das Misstrauen unter der Bevölkerung”.<br />Mit Blick auf die Wahl im Juni dieses Jahres betonte Kardinal Robles: "Wir fordern die Bürger auf, an der Wahl teilzunehmen, dabei aber verantwortungsvoll zu handeln und sich über die Kandidaten zu informieren… Stimmenthaltungen tragen nicht zum Wohl des Landes bei. <br />Zur Situation der Sundenten aus Ayotzinapa sagte der Vorsitzende der Mexikanischen Bischofskonferenz: “Es müssen zahlreiche Faktoren berücksichtigt werden. Es gibt einen Verlust der Werte, insbesondere auch des Wertes des Lebens; die ethischen Rahmenbedingungen sind geschwächt und es herrscht ein Klima der Straffreiheit, so dass es zu Gesetzesverstößen kommt und das organisierte Verbrechen die eigenen Interessen durchsetzen kann. Es herrscht eine Kultur der Gewalt und der Kriminalität”.<br />Angesichts der aktuellen Probleme müsse die Kirche, wie von Papst Franziskus gefordert hinausgehen: „Wir brauchen eine Kirche die geht und keine abwartende Kirche“. Mon, 27 Apr 2015 00:00:00 +0200AFRIKA/BURUNDI - Bei Protesten gegen ein drittes Mandat des scheidenden Präsidenten verhindert Armee Einsatz von Tränengashttp://fides.org/de/news/35998-AFRIKA_BURUNDI_Bei_Protesten_gegen_ein_drittes_Mandat_des_scheidenden_Praesidenten_verhindert_Armee_Einsatz_von_Traenengashttp://fides.org/de/news/35998-AFRIKA_BURUNDI_Bei_Protesten_gegen_ein_drittes_Mandat_des_scheidenden_Praesidenten_verhindert_Armee_Einsatz_von_TraenengasBujumbura - “Die Armee verhindert den Einsatz von Tränengas gegen Demonstranten durch die Polizei”, so Beobachter aus der burundischen Hauptstadt Bujumbura, wo es gestern zu Protesten gegen eine dritte Kandidatur des scheidenden Präsidenten Pierre Nkurunziza bei der Wahl im kommenden Juni kam. Die Verfassung des Landes sieht nur zwei aufeinander folgende Mandate vor. <br />“Nach unseren Schätzungen nahmen rund 15.000 Demonstranten an den Kundgebungen teil”, so der Beobachter, “Schulen und Universitäten und auch die Geschäfte im Stadtzentrum bleiben geschlossen… Doch die Kundgebungen fanden in den Viertel am Stadtrand statt“. <br />“Die Polizei kann die Demonstrationen nicht verhindern”, so der Beobachter weiter, der mitteilt, dass seit gestern fünf Menschen bei Ausschreitungen mit der Polizei starben.<br />Die Tatsache, dass die Armee auf der Seite der Demonstranten steht und den Einsatz von Tränengas verhindert, beurteilt der Beobachter wie folgt: “Die Mehrheit der Armeemitglieder sind gegen ein drittes Mandat, da es gegen die Verfassung verstößt, die auf der Grundlage der Friedensvereinbarungen von Arusha entstanden ist, mit denen der Bürgerkrieg beendet wurde. Auch die burundischen Bischöfe lehnen ein drittes Mandat von Nkurunziza ab . Mon, 27 Apr 2015 00:00:00 +0200ASIEN/NEPAL - Die Not ist für Erdbebenopfer mit einer Behinderung besonders großhttp://fides.org/de/news/35997-ASIEN_NEPAL_Die_Not_ist_fuer_Erdbebenopfer_mit_einer_Behinderung_besonders_grosshttp://fides.org/de/news/35997-ASIEN_NEPAL_Die_Not_ist_fuer_Erdbebenopfer_mit_einer_Behinderung_besonders_grossKathmandu – Nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal ist die Sterblichkeitsrate bei Menschen mit einer Behinderung doppelt so hoch im Vergleich zum Rest der Bevölkerung. Dies teilt die italienische wohltätige Organisation CBM Italia mit. “Wenn man als Mensche mit einer Behinderung in einem Entwicklungsland lebt, bedeutet dies, dass man keine Zukunft hat”, so der Direktor von CBM, Massimo Maggio, „Im Falle der verheerenden folgen eines Erdbebens sind die Auswirkungen für ein blindes oder behindertes Kind kaum vorstellbar. Das Chaos und die angst, die eine Naturkatastrophe mit sich bringt, ist für Menschen mit einer Behinderung noch dramatischer”.<br />Menschen mit einer Behinderung sind oft nicht in der Lage sich in Schutz zu bringen. Oft bleiben sie auch von der Nothilfeversorgung ausgeschlossen und haben damit keinen Zugang zu Lebensmitteln, Trinkwasser und Medikamenten. CBM ist seit über 30 Jahren in Nepal tätig, und dort derzeit mit 9 Projekten aktiv: 2 Augenkliniken, Programme zur Vorbeugung gegen Hörschäden, Rehabilitationsprogramme auf gemeinschaftlicher Basis. Mon, 27 Apr 2015 00:00:00 +0200AMERIKA/PARAGUAY - Indios pflegen trotz Armut die eigenen Bräuchehttp://fides.org/de/news/35996-AMERIKA_PARAGUAY_Indios_pflegen_trotz_Armut_die_eigenen_Braeuchehttp://fides.org/de/news/35996-AMERIKA_PARAGUAY_Indios_pflegen_trotz_Armut_die_eigenen_BraeucheAsunciòn – Indios leben in Paraguay oft in Armut und haben meist den Besitz des von ihnen seit jeher bewohnten Landes verloren, doch sie pflegen ihre kulturelle Identität und die ihnen eigene Selbstbestimmung. Dies betont der Anthropologe Pater Joseph Zanardini anlässlich des Tages der amerikanischen Indianer: “In vielen Fällen haben die ursprünglichen Bewohner ihre Dörfer in ländlichen Gebieten verlassen und sind in der Hoffnung auf ein besseres Leben die Vororte der Städte umgezogen. Im Laufe von 500 Jahren wurden sie aus ihren Gebieten vertrieben, doch sie pflegen weiterhin die eigene Sprache, die Tänze, die innere Disziplin, ihre Rituale und Ernährungsweise, so Pater Zanardini von der Katholischen Universität Asunciòn. Wie aus einer Volkszählung des Jahres 2012 leben in Paraguay rund 110.000 Indios, die 20 verschiedenen Stämmen angehören. Mon, 27 Apr 2015 00:00:00 +0200EUROPA/FRANKREICH - Kardinal Filoni in Lyon: “Pauline-Marie Jaricot gab das Licht des Glaubens wie eine Fackelträgerin weiter”http://fides.org/de/news/35995-EUROPA_FRANKREICH_Kardinal_Filoni_in_Lyon_Pauline_Marie_Jaricot_gab_das_Licht_des_Glaubens_wie_eine_Fackeltraegerin_weiterhttp://fides.org/de/news/35995-EUROPA_FRANKREICH_Kardinal_Filoni_in_Lyon_Pauline_Marie_Jaricot_gab_das_Licht_des_Glaubens_wie_eine_Fackeltraegerin_weiterLyon – “Pauline-Marie Jaricot, war vom Glauben berührt und gab wie eine Fackelträgerin das Licht weiter, das sie empfangen hat …und in diesem Sinne ist ihre Aktualität gestern, heute und morgen intakt“, so Kardinal Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, am Samstag, den 25. April in Lyon in seinem Vortrag in der Kirche von Saint-Nizier, in der Pauline Marie Jaricot begraben ist, anlässlich eines neuen Internetauftritts zum Leben und zur Tätigkeit der Gründerin des Päpstlichen Werkes für die Glaubensverbreitung .<br />Pauline Marie Jaricot sei ein “leuchtender Stern” in der von einer ausgeprägten Evangelisierung geprägten Zeit im 19. Jahrhundert gewesen. “Die Originalität oder wenn wir so wollen Genialität ihrer Vision bestand nicht nur in der geistlichen Erneuerung die sie unter Laiengläubigen und arbeitenden Frauen auf den Weg brachte, sondern auch in der missionarischen Tragweite, die von ihrem Herzen ausging… Sie wollte keinen missionarischen Frauen- oder Männerorden gründen, sondern vielmehr die Laien Kraft des Glaubens aller Getauften an der Evangelisierungstätigkeit beteiligen”, so der Kardinal. “Die Kongregation für die Evangelisierung der Völker und die Päpstlichen Missionswerke betrachten sie zusammen mit dem heiligen Franz Xaver und der heiligen Theresa vom Kinde Jesu, als eines der tragenden Element der Missionstätigkeit: sowohl “ad gentes” als auch “ad intra” im Sinne einer Veränderung in der Kirche, wie sie Pauline-Marie Jaricot mit der Gründung ihrer sechs Werke herbeiführen wollte … die der heute von Papst Franziskus gewünschten ‚Umkehr’ der Kirche nicht unähnlich war“, so der Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung weiter. Er wünsche sich, dass „in nächster Zukunft” ihr “beispielhaftes christliches Zeugnis anerkannt und sie unter den Seligen und Heiligen der Kirche aufgenommen wird”.<br />Am Sonntag, den 26. April, dem IV. Sonntag in der Osterzeit zelebrierte kardinal Filoni einen Gottesdienst in der Basilika, die Pauline-Marie Jaricot, oft besuchte “um bei Maria ihre eigenen Ängste und Wünsche vorzutragen und ihrem Schutz die Pläne anzuvertrauen, die ihr weiblicher Geist und ihr brennendes und unbezwingbares Herz hervorbrachte”.<br />Mit Bezug auf das Evangelium des Tages, in dessen Mittelpunkt Jesus in der Eigenschaft des guten Hirten stand, betonte Kardinal Filoni: „Es entsteht ein Bild der Liebe, der Barmherzigkeit, des Dienstes, der Hingabe und des Altruismus. Jaweh ist der Eigentümer der Herde und Jesus ist der gute Hirte, der sein Leben für die Schafe hingibt, die ihm von Jaweh anvertraut wurden“. Dieser Auftrag sei über die Jahrhunderte gültig geblieben, da er selbst bekräftigt habe: “Keines der Schafe, die der Vater mir anvertraut hat, wird vom Stall und von der Wohnung fern bleiben”. “Damit”, so Kardinale, “begann das missionarische Denken, nachdem er den Auftrag zunächst seine Jünger und später an die ganze Kirche weitergab…Darin wurzelt auch die Intuition der Jaricot, die auch die Laien an der Missionstätigkeit beteiligen wollte”. <br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/fra/attachments/view/file/Conf_JARICOT_FR_25042015.docx http://www.fides.org/ita/attachments/view/file/Conferenza_JARICOT_IT_25042015.docx http://www.fides.org/fra/attachments/view/file/Hom_lie_FR_Lione_26042015.docx http://www.fides.org/ita/attachments/view/file/Omelia_IT_Lione_26042015.docx">Vortrag von Kardinal Filoni im Wortlaut (Französisch) Vortrag von Kardinal Filoni im Wortlaut (Italienisch) Predigt von Kardinal Filoni im Wortlaut (Französisch) Predigt von Kardinal Filoni im Wortlaut (Italienisch)</a>Mon, 27 Apr 2015 00:00:00 +0200AMERIKA/KUBA - Papstbesuch begünstigt Engagement der Kirche für Frieden und Gemeinwohlhttp://fides.org/de/news/35994-AMERIKA_KUBA_Papstbesuch_beguenstigt_Engagement_der_Kirche_fuer_Frieden_und_Gemeinwohlhttp://fides.org/de/news/35994-AMERIKA_KUBA_Papstbesuch_beguenstigt_Engagement_der_Kirche_fuer_Frieden_und_GemeinwohlHavanna – “Die katholische Kirche freut sich über die Nachricht, dass der Papst im September in der neuen Ära der Annäherung mit den Vereinigten Staaten Kuba besuchen wird. Denn an diesem Prozess spielten der Vatikan eine wichtige Mittlerrolle”, so der beigeordnete Sekretär der Kubanischen Bischofskonferenz, Prälat José Félix García. Der Sprecher der Erzdiözese Havanna Orlando Márquez erinnerte daran, dass “der pastorale Charakter des Papstbesuchs das Engagement der katholischen Kirche für Frieden und Gemeinwohl begünstigen wird”. In diesem Zusammenhang bezeichnete er es als ein „Privileg“, dass Kuba bereits drei Päpste empfangen durfte Johannes Paul II. im Jahr 1998, Benedikt XVI. im Jahr 2012 und nun Papst Franziskus. Der Papst wird Kuba im Vorfeld des Besuchs in den USA besuchen. Das genaue Datum steht noch nicht fest. Fri, 24 Apr 2015 00:00:00 +0200ASIEN/PHILIPPINEN - Islamische und christliche Religionsführer fordern Revision des Grundrechts von Bangasamorohttp://fides.org/de/news/35991-ASIEN_PHILIPPINEN_Islamische_und_christliche_Religionsfuehrer_fordern_Revision_des_Grundrechts_von_Bangasamorohttp://fides.org/de/news/35991-ASIEN_PHILIPPINEN_Islamische_und_christliche_Religionsfuehrer_fordern_Revision_des_Grundrechts_von_BangasamoroZamboanga – Der “Inter Faith Council of Leaders mit Sitz in Zamboanga auf der Insel Mindanao fordert eine Revision des Grundrechts für Bangsamoro damit die Forderungen der verschiedenen muslimischen Gruppen harmonisiert und die Vorschläge anderer Komponenten der Gesellschaft in Mindano berücksichtigt werden. Einer solchen Revision müsse ein inklusiver Ansatz zugrunde liegen. <br />“Die Billigung des Gesetzes ist die letzte Etappe auf einem langen Weg zu einem Friedensabkommen für Mindanao”, so P. Sebastiano D’Ambra vom Päpstlichen Institut für die Außenmission , Gründer der Dialog- und Friedensbewegung “Silsilah” in Zamboanga. <br />“Heute”, so der Missionare, “wird der Angstfaktor sowohl von den Befürwortern als auch von den Gegnern des BBL eingesetzt. Nach den jüngsten Episoden der Gewalt und der Zunahme neuer revolutionärer Bewegungen mit radikalem Hintergrund, ist die wachsende Angst ausschlaggebend und dies ist besorgniserregend”. <br />“Seit 1977 trete ich auf Mindanao für die Förderung von Dialog und Frieden ein. Auch heute noch ist dieser Dialog nicht bei allen beliebt. Das Engagement für Frieden und Dialog wird immer schwieriger, insbesondere weil internationale Gruppen Sympathisanten und Unterstützung auch auf den Philippinen finden”, so P. D’Ambra.<br />“Doch was wird mit unserem schönen Land geschehen, wenn der Friedensprozess keine angemessenen Lösungen findet?”, fragt sich der Missionar. „Wir müssen kreativ sein und positive Vorschläge machen, damit die Menschen zum Aufbau von Entwicklung und Frieden durch einen Prozess der Aussöhnung und den Aufbau von Vertrauen zwischen den verschiedenen Sektoren der Gesellschaft beitragen”. Fri, 24 Apr 2015 00:00:00 +0200ASIEN/TÜRKEI - Christen beginnen Hungerstreik für die Anerkennung des assyrischen Völkermordshttp://fides.org/de/news/35989-ASIEN_TUeRKEI_Christen_beginnen_Hungerstreik_fuer_die_Anerkennung_des_assyrischen_Voelkermordshttp://fides.org/de/news/35989-ASIEN_TUeRKEI_Christen_beginnen_Hungerstreik_fuer_die_Anerkennung_des_assyrischen_VoelkermordsIstanbul - Syrische, assyrische und chaldäische Christen haben in Midyat in der türkischen Provinz Mardin, einen Hungerstreik begonnen, mit dem sie auf den 100. Jahrestag der Massaker aufmerksam machen wollen, bei denen 1915 in Anatolien neben den armenischen auch die syrischen, assyrischen und chaldäischen Gemeinden dezimiert wurden. Auf diese Weise fordern die christlichen Ostkirchen die Anerkennung der Ermordung von Tausenden Gläubigen. Der Hungerstreik soll stellvertretend für die seit den tragischen Ereignissen vergangenen Jahre, 100 Stunden Dauern und Ende April enden. <br />Unterdessen würdigte der armenische Patriarchalvikar von Konstantinopel Aram Ateshian ein Beileidschreiben aus dem Amt des türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu an die Nachkommen der Armenier, die „bei den Deportationen im Jahr 1915 starben”. Der Patriarchalvikar, der die Amtsgeschäfte an stelle des unheilbar kranken Patriarchen Mesrob II. führt, bezeichnete das Schreiben von Davutoglu als „Olivenzweig“, den die türkische Regierung den Armeniern anbietet. Die türkische Regierung hatte auch die Teilnahme von Vertretern am Gottesdienst im armenischen Patriarchat in Istanbul bestätigt. .Fri, 24 Apr 2015 00:00:00 +0200AFRIKA/ÄTHIOPIEN - Bischöfe: “Menschenhändler dürfen jungen Menschen keine falschen Hoffnungen machen”http://fides.org/de/news/35988-AFRIKA_AeTHIOPIEN_Bischoefe_Menschenhaendler_duerfen_jungen_Menschen_keine_falschen_Hoffnungen_machenhttp://fides.org/de/news/35988-AFRIKA_AeTHIOPIEN_Bischoefe_Menschenhaendler_duerfen_jungen_Menschen_keine_falschen_Hoffnungen_machenAddis Abeba - “Die internationale Staatengemeinschaft muss verhindern, dass sich solche Tragödien wiederholen und Menschenhändler dürfen jungen Menschen nicht mit falsche Versprechen davon überzeugen, das Land auf illegalem zu verlassen”, so die katholischen Bischöfe von Äthiopien in einer Erklärung zum Mord an dreißig Äthiopiern durch den Islamischen Staat”. <br />“Diese Personen waren keine Soldaten, sondern unschuldige Auswanderer, die auf eine bessere Zukunft hofften“, so die Bischöfe. „Wir sind traurig darüber, dass diese jungen Männer ermordet wurden, weil sie sich weigerten den Glauben zu wechseln in einer Welt, in der jeder Mensch, unabhängig von Rasse, Hautfarbe und Religion unter Achtung seiner Rechte in jedem Land leben dürfen sollte”.<br />“Diese terroristischen Handlungen sind nicht stellvertretend für eine Religion“, so die Bischöfe weiter, “denn bei den Tätern handelt es sich um skrupellose Killer, die auch Gläubige der eigenen Religion ermorden”.<br />Jungen Menschen, „die planen, das Land zu verlassen“ empfehlen die Bischöfe „sich nicht auf die Reise zu machen, ohne sicherzustellen, dass im Zielland ihr Schutz gewährleistet ist“. Sie sollen sich „nicht in die Falle der Menschenhändler begeben und ohne die notwendigen Dokumente auswandern“, warnen die Bischöfe.” Vielmehr sollten junge Menschen versuchen, im eigenen Land Arbeit zu finden. Fri, 24 Apr 2015 00:00:00 +0200AFRIKA - Malaria: Nur ein Fünftel der erkrankten Kinder wird behandelthttp://fides.org/de/news/35987-AFRIKA_Malaria_Nur_ein_Fuenftel_der_erkrankten_Kinder_wird_behandelthttp://fides.org/de/news/35987-AFRIKA_Malaria_Nur_ein_Fuenftel_der_erkrankten_Kinder_wird_behandeltKarthum – Am morgigen 25. April ist Welt-Malaria-Tag. Die Krankheit ist auch heute noch weit verbreitet und wie aus den Statistiken der Weltgesundheitsorganisation hervorgeht, wird nur ein Fünftel der in Afrika erkrankten Kinder behandelt. Bei drei Viertel der Todesfälle handelt es sich um Minderjährige. Über 15 Millionen schwangere Frauen erhalten nicht die empfohlene vorbeugende Behandlung, 278 Millionen Menschen in Afrika leben in Wohnungen ohne Moskitonetze. Jedes Jahr sterben eine halbe Million Menschen, weshalb die WHO im Verdachtfall eine rechtzeitige Diagnose fordert. Eine neue globale Strategie für die Bekämpfung von Malaria für die Jahre 2016-2030 wird im kommenden Mai bei der Weltgesundheitsversammlung vorgelegt: Ziel ist eine Reduzierung der Ansteckungen um 40% bis 2020, bis 2030 soll Malaria in 35 Ländern gebannt werden. Fri, 24 Apr 2015 00:00:00 +0200AFRIKA/NAMIBIA - Vorsitzender der Bischofskonferenz: “Die Kluft zwischen Armen und Reichen wird größer”http://fides.org/de/news/35986-AFRIKA_NAMIBIA_Vorsitzender_der_Bischofskonferenz_Die_Kluft_zwischen_Armen_und_Reichen_wird_groesserhttp://fides.org/de/news/35986-AFRIKA_NAMIBIA_Vorsitzender_der_Bischofskonferenz_Die_Kluft_zwischen_Armen_und_Reichen_wird_groesserRoma - “Fünfundzwanzig Jahre nach der Unabhängigkeit herrschen in Namibia politische Stabilität und Wirtschaftswachstum. Das größte Problem, mit dem wir uns konfrontiert sehen ist die Verteilung des Reichtums. Wir müssen feststellen, dass von Jahr zu Jahr die Kluft zwischen denjenigen wächst, die Besitz anhäufen und denjenigen, die nichts haben. Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer Ärmer. Wir haben ein funktionierendes Justizsystem, das auch die Regierung zur Rechenschaft zieht: korrupte Minister, riskieren einen Prozess und eine Haftstrafe”, so der Vorsitzende der Bischofskonferenz von Namibia, Erzbischof Nashenda Liborius Ndumbukuti von Windoek, am Rande des Ad-Limina-Besuchs in Rom im Gespräch mit Fides.<br />“Seit der Unabhängigkeit gab es keinen Bürgerkrieg. Und während dieser Zeit wechselten sich drei Präsidenten im Amt des Staatsoberhaupts ab. Keiner wollte länger als die von der Verfassung vorgesehenen zwei jeweils fünfjährigen Mandate im Amt bleiben”, so der Erzbischofs.<br />“Die pastoralen Prioritäten haben sich im Vergleich zur Vergangenheit geändert“, so der Vorsitzende der Bischofskonferenz weiter, “Wir befinden uns nicht mehr in einer Notlage, wie es nach dem Unabhängigkeitskampf der Fall war und heute können wir uns der ordentlichen Pastoral widmen, in deren Mittelpunkt die Glaubensbildung steht. Ein weitrer Schwerpunkt sind im sozialen Bereich die Programme zur Armutsbekämpfung. Durch unsere Investitionen in den Schulen, konnten wir viel zur Entwicklung des Landes beitragen. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten können wir zwar nicht viel leisten, doch wir bilden eine neue Generation von Führungskräften für die künftige Entwicklung Namibias aus”, so der Erzbischof weiter.<br />“Wir haben auch in Gesundheitseinrichtungen investiert, insbesondere in ländlichen Gegenden, wo viele Menschen kaum Zugang zu medizinischer Versorgung haben. Seit 1998 unterstützen wir auch Programme zur Vorbeugung und Bekämpfung von HIV und Aids und für die Verteilung von antiretroviralen Medikamenten für Infizierte und Kranke. Besonderes Augenmerk widmen wir auch den Aids-Waisen“, so Erzbischof Ndumbukuti.<br />“Wir unterhalten gute Beziehungen zu den staatlichen Behörden auf der Grundlage einer gemeinsamen Absichtserklärung und es gibt einen Beauftragten der Bischofskonferenz für die Beziehungen zur Regierung“, so der Vorsitzende der Bischofskonferenz abschließend, „dies bedeutet aber nicht, dass wir der Regierung nicht sagen, wenn uns etwas nicht gefällt- Wir arbeiten zusammen, aber wir bleiben eine unabhängige Stimme. Die Regierung schätzt unsere Initiativen und bezuschusst unsere Schulen und Krankenhäuser”. <br />Die Republik Namibia grenzt im Norden an Angola und Sambia, im Osten an Botswana und Südafrika und im Westen an den Atlantischen Ozean. Das Land hat eine Ausdehnung von 824.292 qkm, 2.220.000 Einwohner, davon 444.000 Katholiken. Es gibt insgesamt drei Kirchsprengel. Fri, 24 Apr 2015 00:00:00 +0200EUROPA/ARMENIEN - Maronitischer Patriarch: „Der Begriff Völkermord soll aus Furcht vor rechtlichen Folgen nicht benutzt werden“http://fides.org/de/news/35985-EUROPA_ARMENIEN_Maronitischer_Patriarch_Der_Begriff_Voelkermord_soll_aus_Furcht_vor_rechtlichen_Folgen_nicht_benutzt_werdenhttp://fides.org/de/news/35985-EUROPA_ARMENIEN_Maronitischer_Patriarch_Der_Begriff_Voelkermord_soll_aus_Furcht_vor_rechtlichen_Folgen_nicht_benutzt_werdenJerwan - “Nach einhundert Jahren ist die internationale Staatengemeinschaft immer noch auf der Suche nach einem Begriff zur Umschreibung des armenischen Völkermordes, der nicht als solcher bezeichnet werden soll, weil man rechtliche Konsequenzen befürchtet”, so der maronitische Patriarch von Antiochien, Kardinal Bechara Boutros Rai, zum zögernden Verhalten internationaler Staaten und Organismen im Hinblick auf die Benutzung des Begriffs Völkermord für die Massaker des Jahres 1915 im Osmanischen Reich. Der maronitische Patriarch hält sich derzeit anlässlich der offiziellen Feiern zum 100. Jahrestag des armenischen Völkermords in Jerewan auf. <br />Ohne die Türkei, die auf allen Ebenen diplomatischen Druck ausübt, um die Benutzung des Begriffs Völkermord durch Politiker und Religionsvertreter zu verhindern, betont der Patriarch die Dringlichkeit der Definition des Völkermordes, wobei es nicht um “Schadenersatzforderungen” gehe, denn vielmehr müsse verhindert werden “das Völkermorde sich wiederholen”. Wenn die internationale Staatengemeinschaft den armenischen Völkermord nicht anerkenne, “wird es weitere Völkermorde geben”. “Kein Völkermord, kein Anschlag und kein Massaker darf durch wirtschaftliche Interessen gerechtfertigt werden, wie dies derzeit geschieht”, so der Kardinal. <br />An den offiziellen Feiern in Jerewan nehmen neben dem maronitischen Patriarchen auch der koptisch-orthodoxe Patriarch Tawadros II. und der syrisch-orthodoxe Patriarch Ignatius Aphrem II.. teil. Eine Delegation des Heiligen Stuhls nimmt unter Leitung des Vorsitzenden des Rates für die Einheit der Christen, Kardinal Kurt Koch. .Fri, 24 Apr 2015 00:00:00 +0200EUROPA/SPANIEN - Jesuit Refugee Service beklagt mangelnde Umsetzung der Bestimmungen für Abschiebehafthttp://fides.org/de/news/35984-EUROPA_SPANIEN_Jesuit_Refugee_Service_beklagt_mangelnde_Umsetzung_der_Bestimmungen_fuer_Abschiebehafthttp://fides.org/de/news/35984-EUROPA_SPANIEN_Jesuit_Refugee_Service_beklagt_mangelnde_Umsetzung_der_Bestimmungen_fuer_AbschiebehaftMadrid – Am Dienstag, den 22. April stellte das Flüchtlingshilfswerk der Jesuiten “Jesuit Refugee Service” den Bericht zur Lage in den “Centros de Internamiento de Extranjeros” vor, der sich unter anderem auch sich auch mit den so genannten “Express”-Verfahren für die Ausweisung von illegalen Einwanderern befasst. Über die verheerenden Auswirkungen iner solchen Ausweisung berichtete im Rahmen der Präsentation Miriam aus Lateinamerikas, deren Sohn Opfer dieses Verfahrens wurde.<br />Der in drei Teile gegliederte Bericht prangert im Rahmen der Analyse der Lage in den Zentren für Abschiebehaft auch die gleichgültigkeit der Behörden im Zusammenhang mit der mangelnden Umsetzung der für diese Haftanstalten geltenden Bestimmungen. Der Koordinator des JRS, Miguel González, betonte, dass angesichts der Verabschidung der Bestimmungen vor nun mehr einem Jahr jegliche Hoffnung der in diesem Bereich tätigen enttäuscht worden sei. Besonders schwerwiegend sei die Tatsache, dass noc nicht einmal die von dem Bestimmungen vorgesehenen Ämter des Direktors, Sekretärs und Amtsarztes besetzt worden seien. <br />Wie aus dem Bericht hervorgeht, werden derzeit 57,8% der Zuwanderer im Rahmen eies “Express-Verfahrens” ausgewiesen, während 42,2% der Ausweisungsverfahren im Rahmen eines Aufenthalt in einem Zentrum für Abschiebehaft bearbeitet werden. <br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/spa/attachments/view/file/Informe_2015_jesuitas_CIE.pdf">JRS-Bericht 2015:</a>Fri, 24 Apr 2015 00:00:00 +0200AMERIKA/KUBA - Drittorden der Franziskaner engagiert sich heute in 15 Bruderschaften des Ordenshttp://fides.org/de/news/35983-AMERIKA_KUBA_Drittorden_der_Franziskaner_engagiert_sich_heute_in_15_Bruderschaften_des_Ordenshttp://fides.org/de/news/35983-AMERIKA_KUBA_Drittorden_der_Franziskaner_engagiert_sich_heute_in_15_Bruderschaften_des_OrdensHavanna – Der Drittorden der Franziskaner hat auf Kuba derzeit insgesamt 318 Mitglieder, die sich vom 16. bis 19. April in Havanna im Rahmen ihres Generalkapitels mit den Herausforderungen befassten, mit denen sich die Anhänger des heiligen Franz von Assisi in Zukunft konfrontiert sehen.<br />Die Zahl der Bruderschaften des Drittordens ist in den vergangenen Jahren von 6 auf 15 angestiegen. Die Mitglieder engagieren sich in Pfarreien, bei der Katechese und bei liturgischen Feiern sowie im sozialen Bereich. <br />Dem Generalkapitel stand der Verantwortliche der Bruderschaft Costa Rica, Ricardo Herrera, im Auftrag des Generalministers Tibor Kauser vor. Ihm stand dabei der Generalassistent P. José Antonio Cruz Duarte, OFM, zur Seite. Fri, 24 Apr 2015 00:00:00 +0200ASIEN/MALAYSIA - Nach der Demolierung eines Kreuzes bringt die Regierung Ermittlungen auf den Weghttp://fides.org/de/news/35982-ASIEN_MALAYSIA_Nach_der_Demolierung_eines_Kreuzes_bringt_die_Regierung_Ermittlungen_auf_den_Weghttp://fides.org/de/news/35982-ASIEN_MALAYSIA_Nach_der_Demolierung_eines_Kreuzes_bringt_die_Regierung_Ermittlungen_auf_den_WegKuala Lumpur – Die malaiische Regierung fordert Ermittlung im Zusammenhang mit der Demolierung eines Kreuzes am Rande einer muslimischen Demonstration. Die Demonstranten hatten die Mitglieder der kleinen protestantischen Gemeinde im Stadtviertel Taman Medan aufgefordert, das Kreuz vom Dach der Kirche abzunehmen. Nach Angaben des Regierungschefs Najib Razak sollen die Demonstranten wegen Aufruhr strafrechtlich verfolgt werden. <br />Am Sonntag, den 19. Aprile, forderten rund 50 muslimische Demonstranten bei einer Kundgebung die Demolierung des Kreuzes, da es sich dabei um eines der “zentralen Symbole des Christentums” handle, was eine „Herausforderung für den Islam” sei und den Glauben junger Menschen möglicherweise „beeinträchtigen“ könnte.<br />Wie aus ersten polizeilichen Ermittlungen hervorgeht, soll sich unter den Anführern der Proteste auch der Bruder eines Generalinspektors der Polizei befunden haben: “Wir werden die Untersuchungen furchtlos und ohne Begünstigungen durchführen”, so einer der für die Ermittlungen zuständigen Polizeibeamten. <br />Unterdessen übt Pastor Datuk Jerry Dusing von der evangelischen Kirche in Borneo Kritik an den angekündigten rechtlichen Schritten : “Es ist kontraproduktiv, wenn rechtliche schritte gegen die Demonstranten unternommen werden, die ganz offensichtlich unwissend sind. Eine solche Demütigung ruft weiteren Hass hervor… Wir sind überzeugt, dass wenn die Demonstranten die wahre Bedeutung des Kreuzes kennen würden, darin ein Symbol der Liebe und Barmherzigkeit Gottes erkennen. Das Kreuz Gottes ist für niemanden eine Herausforderung… Deshalb muss unserer Meinung nach eine bessere Verständigung zwischen den Bürgern des Landes gefördert werden. Wir sind zuversichtlich, dass der Dialog zu mehr sozialem und religiösem Frieden in Malaysia beitragen kann. Fri, 24 Apr 2015 00:00:00 +0200ASIEN/SAUDIARABIEN - Sprecher des dschihadistischen Hinrichtungs-Videos ist ein saudischer Terroristhttp://fides.org/de/news/35981-ASIEN_SAUDIARABIEN_Sprecher_des_dschihadistischen_Hinrichtungs_Videos_ist_ein_saudischer_Terroristhttp://fides.org/de/news/35981-ASIEN_SAUDIARABIEN_Sprecher_des_dschihadistischen_Hinrichtungs_Videos_ist_ein_saudischer_TerroristRyad – Der Islamische Staat spricht in dem Video, dass die Hinrichtung von als äthiopische Christen bezeichneten Christen in Libyen dokumentiert, Drohungen gegen das “Volk des Kreuzes auf, und erinnert an die Pflicht der Christen im Kalifat. Wie arabische Medien berichten sollen die Drohungen von dem saudiarabischen Staatsbürger Anas Al-Nashwan ausgesprochen werden, der auf der Liste der verfolgten saudiarabischen Terroristen steht. In dem Video werden Christen aufgefordert sich zu bekehren oder ein muslimisches Schutzgeld zu bezahlen und zeigt Bilder von Personen, die auf Arabisch mit irakischem und syrischem Akzent davon berichten, dass sie als Christen nach der Bezahlung des Schutzgeldes friedlich in den vom Kalifat gehaltenen Territorien leben. <br />Anas Al-Nashwan, ehemals Anführer des Al-Kaida-Netzwerks in Afghanistan, hatte seine Mitgliedschaft im Islamischen Staat bereits 2014. Er hatte sein Heimatland verlassen, nachdem auf der Liste der saudischen Terroristen sein Name erschienen war. .Wed, 22 Apr 2015 00:00:00 +0200