Fides News - German (Standard)http://fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. VATIKAN - Statistiken der Katholischen Kirche 2019http://fides.org/de/news/66809-VATIKAN_Statistiken_der_Katholischen_Kirche_2019http://fides.org/de/news/66809-VATIKAN_Statistiken_der_Katholischen_Kirche_2019Vatikanstadt – Zum 93. Sonntag der Weltmission, der dieses Jahr im Rahmen des außerordentlichen Monats der Weltmission gefeiert wird, den Papst Franziskus anlässlich des 100. Jahrestages der Veröffentlichung des Apostolischen Schreibens „Maximum Illud“ von Papst Benedikt XV. für Oktober 2019 ausrief, veröffentlicht der Fidesdienst auch in diesem Jahr ausgewählte Statistiken zur missionarischen Tätigkeit der Kirche in aller Welt. Die Tabellen sind dem letzten „Statistischen Jahrbuch der Kirche“ entnommen und geben Auskunft über die Mitglieder der Kirche, seelsorgerische Strukturen, Tätigkeit im Gesundheits- und Bildungswesen. In Klammern sind jeweils Veränderungen, Anstieg oder Rückgang , im Vergleich zum Vorjahr angegeben, wie sie aus der Gegenüberstellung des Fidesdienstes hervorgehen. Außerdem enthalten die Statistiken eine Übersicht über die von der Kongregation für die Evangelisierung der Völker in aller Welt verwalteten Kirchsprengel. <br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/de/attachments/view/file/STATISTICS2019.doc https://www.youtube.com/watch?v=Kf4VhI-THlU&t=1s">Vollständiges Dossier mit Tabellen und Grafiken (Englisch) Video mit Grafiken (Englisch)</a>Sat, 19 Oct 2019 13:50:36 +0200ASIEN/MALAYSIA - Monat der Weltmission: Priester bereit für die Mission “ad gentes”http://fides.org/de/news/66807-ASIEN_MALAYSIA_Monat_der_Weltmission_Priester_bereit_fuer_die_Mission_ad_genteshttp://fides.org/de/news/66807-ASIEN_MALAYSIA_Monat_der_Weltmission_Priester_bereit_fuer_die_Mission_ad_gentesKuching - Die Priester der Erzdiözese Kuching in Malaysia und des Apostolischen Vikariats Brunei erneuerten ihr Engagement für die Mission „ad gentes“. Anlässlich des außerordentlichen Monats der Weltmission, den Papst Franziskus für Oktober 2019 ausgerufen hat, nahmen in den letzten Tagen 84 Priester aus der malaysischen Region Sarawak und Brunei an fünftägigen geistlichen Exerzitien im Priesterseminar Kuching teil.<br />Die Tage der geistlichen Einkehr leitete Pater Antonio Pernia, ehemaliger Generaloberer der Steyler Missionare mit dem für seine Ordensgemeinschaft prägenden besonderen missionarischen Charisma. Er forderte die anwesenden Priester auf, "bereit zu sein, ihre Komfortzonen zu verlassen und insbesondere Ausländer und Arme in Pfarreien und Gemeinden willkommen zu heißen, im Lichte der Lehren der Kirche, der Bibel und von Papst Franziskus".<br />Im Mittelpunkt der Reflexion stand die "Mission ad gentes", so dass die Priester, "über die Idee und Bedeutung der Mission, über deren Herausforderungen und über neue Ansätze bei der Verbreitung der Frohbotschaft in Malaysia und Asien nachdenken konnten", so Pfarrer David Au, einen der Teilnehmer.<br />Darüber hinaus müsse in einer multikulturellen Gesellschaft wie der malaysischen "die Vielfalt der Kulturen in der Kirche immer stärker miteinbezogen und gewürdigt werden", so der Priester weiter. Sowohl Malaysia als auch Brunei sind mehrheitlich muslimische Länder und multikulturelle Gesellschaften, in denen Christen eine Minderheit sind.<br /> <br />Fri, 18 Oct 2019 13:34:04 +0200AMERIKA/CHILE - Monat der Weltmission: Internationale Missionsschule der “Fazenda de la Esperanza” in der Diözese Ancud unterwegshttp://fides.org/de/news/66811-AMERIKA_CHILE_Monat_der_Weltmission_Internationale_Missionsschule_der_Fazenda_de_la_Esperanza_in_der_Dioezese_Ancud_unterwegshttp://fides.org/de/news/66811-AMERIKA_CHILE_Monat_der_Weltmission_Internationale_Missionsschule_der_Fazenda_de_la_Esperanza_in_der_Dioezese_Ancud_unterwegsAncud – Wie die Bischofskonferenz von Chile mitteilt, waren die Teilnehmer der internationale Missionsschule der „Fazenda de la Esperanza“ in der chilenischen Diözese Ancud zur Vorbereitung auf den außerordentlichen Monat der Weltmission Oktober 2019 vierzig Tage lang im Zeichen der Mission unterwegs.<br />Laut dem Bericht machten sich am 20. September 50 freiwillige Missionare der Internationalen Missionsschule auf den Weg. Es handelt sich um Missionare aus Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Deutschland und Mexiko. Mit dem Bus begannen sie ihre Reise in Chile und fahren nun weiter nach Argentinien, Uruguay, Bolivien und Paraguay.<br />In Chile waren die Missionare in der Diözese Talca und jetzt in Ancud aktiv. Auf jeder Etappe der Reise, stehen Gebete, Eucharistie und Momente der Reflexion sowie der Erfahrungsaustausch auf dem Programm.<br />Die Missionschule der „Fazenda de la Esperanza“ möchte mit ihrem Dienst am Mitmenschen, darunter Besuche bei älteren Menschen, Gefangenen und Kranken im Krankenhaus oder bei Menschen, die in Armut leben, im Zeichen der Mission dabei helfen, dass Menschen, die sich aus verschiedenen Gründen in ihrem existenziellen Problem eingeschlossen sehen, wieder Hoffnung schöpfen. <br /> <br /><br />Fri, 18 Oct 2019 13:23:05 +0200AFRIKA/MALAWI - Monat der Weltmission: “Stellen wir das Evangelium in den Mittelpunkt!“http://fides.org/de/news/66806-AFRIKA_MALAWI_Monat_der_Weltmission_Stellen_wir_das_Evangelium_in_den_Mittelpunkthttp://fides.org/de/news/66806-AFRIKA_MALAWI_Monat_der_Weltmission_Stellen_wir_das_Evangelium_in_den_MittelpunktLilongwe – In der Pfarrei St. Pius in der Erzdiözese Blantyre wird am kommenden 20. Oktober im Rahmen des außerordentlichen Monats der Weltmission Oktober 2019 ein Gottesdienst zum Sonntag der Weltmission stattfinden.<br />Wie die Bischofskonferenz von Malawi mitteilt, wurden die Gläubigen des Landes auch bei der Eröffnungsmesse zum Rosenkranzmonats unter dem Vorsitz des Nationaldirektors der Päpstlichen Missionswerke in Malawi, Pater Vincent Mwakhwawa, von dem Gemeindepfarrer der St.Pius-Gemeinde Pius, George Kaliati, eingeladen, "Protagonisten der Mission zu sein" und sich verstärkt für die Verkündigung des Evangeliums einzusetzen. "Wir freuen uns und fühlen uns geehrt, für diesen wichtigen Anlass als Modellgemeinde ausgewählt worden zu sein und von den Bischöfe mit dieser Eucharistiefeier an diesem Sonntag beauftragt worden zu sein", so Pfarrer Kaliati.<br />Der Pfarrer der Gemeinde des hl. Pius forderte die Gläubigen ausdrücklich auf, sich um die von Papst Franziskus für den Monat der Weltmission gesetzten Ziele zu bemühen: "Stellen wir das Evangelium in den Mittelpunkt!“, betonte er. Die Pfarrei hat unter anderem Hilfsprojekte und Besuche bei katholischen Familien, aber auch bei Nichtkatholiken geplant und will den Menschen dabei helfen, die Herausforderungen des Familien- und Soziallebens zu bewältigen.<br /> <br /><br />Fri, 18 Oct 2019 12:59:41 +0200EUROPA/ITALIEN - Monat der Weltmission: Seligsprechung des Missionars und Märtyrers Pater Cremonesihttp://fides.org/de/news/66804-EUROPA_ITALIEN_Monat_der_Weltmission_Seligsprechung_des_Missionars_und_Maertyrers_Pater_Cremonesihttp://fides.org/de/news/66804-EUROPA_ITALIEN_Monat_der_Weltmission_Seligsprechung_des_Missionars_und_Maertyrers_Pater_CremonesiCrema – Am Vorabend des Sonntags der Weltmission, dem Höhepunkt des Außerordentlichen Monats der Weltmission, den Papst Franziskus für Oktober 2019 einberufen hat, findet in der Kathedrale von Crema, die Seligsprechung des Missionars Pater Luigi Cremonesi vom Päpstlichen Instituts für die Außenmissionen statt, der wegen seines Glaubens m 7. Februar 1953 in Myanmar ermordet wurde, wo er über 28 Jahre als Missionar tätig war. Der Seligsprechung steht Kardinal Angelo Becciu, Präfekt der Kongregation für die Selig und Heiligsprechungsverfahren vor. Es konzelebrieren Bischof Daniele Gianotti von Crema und der Bischof von Taungngu in Myanmar, der in Begleitung einer Delegation des Bistums an der Seligsprechungsfeier teilnimmt. <br /> Anlässlich der offiziellen Anerkennung des Martyriums von Pater Cremonesi hatte Bischof Gianotti daran erinnert, dass dieser der ersten Märtyrer in der Geschichte dieser Diözese sei und betont: „Das Zeugnis von Pater Alfredo wird uns helfen, in uns das Feuer der Mission am Leben zu halten, den Wunsch, die Frohbotschaft Jesus Christi zu allen zu bringen“ .<br />Aus der Diözese Crema stammt auch der vor 13 Monaten im Niger entführte Pater Pier Luigi Maccalli von der Gesellschaft für die Afrikamissionen stammt . Im Rahmen der Seligsprechungsfeier von Pater Cremonesi wird man deshalb auch „für alle in der Welt, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden, darunter auch Pater Pierluigi Maccalli der seiner Freiheit beraubt wurde und für alle, die für ihr Zeugnis vom Evangelium leiden“, beten, damit sie „den Mut und die Treue nicht verlieren.“<br />Alfredo Cremonesi wurde am 16. Mai 1902 in Ripalta Guerina in der Diözese Crema geboren. 1911 trat er in das Priesterseminar der Diözese ein. Nach seiner Berufung zum Missionar wurde er 1922 in das Priesterseminar der Gesellschaft für die Außenmissionen in Mailand aufgenommen. Am 12. Oktober 1924 wurde er zum Priester geweiht und ein Jahr später nach Toungoo in Burma entsandt. Im folgenden August wurde er nach Yedashé versetzt und zog 1929 in das Dorf Donoku, das zu einem großen und unwegsamen Bezirk mit vielen abgelegenen Dörfern gehörte, die nur mit großen Unannehmlichkeiten zu erreichen waren. Er widmete sich der indigenen Welt und erzielte trotz der Schwierigkeiten zahlreiche geistige Früchte, während er sich auch für die menschliche Entwicklung der sehr armen Bevölkerung einsetzte. Seine pastorale Tätigkeit gründete auf einem intensiven Gebetsleben, das von der eucharistischen Anbetung, das er im klösterlichen Stil, der ihn immer fasziniert hatte, auch in der Nacht pflegte.<br />Pater Cremonesi veröffentlichte in der Zeitschrift seines Instituts "Le Missioni Cattolice" zahlreiche Artikel über er die Evangelisierungstätigkeit und die politische Situation in Birma. Am Ende des Zweiten Weltkriegs erlangte das Land die Unabhängigkeit von England, wonach zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen ein blutiger Bürgerkrieg ausbrach. Religiöse Minderheiten wie Katholiken wurden, wurden bekämpft, was nicht selten auch mit Vertreibung europäischer Missionare einherging. Pater Alfredo prangerte die Verbrechen an und war der Überzeugung, dass nur ein gerechter Frieden die Konflite lösen könne. 1950 musste er Donoku verlassen, wohin er jedoch 1952 zurückkehren sollte, obwohl er sich der Risiken bewusst war. Am 7. Februar 1953 war er im Dorf Donoku in einen Konflikt zwischen Regierungssoldaten und Rebellen verwickelt. Er begrüßte die Soldaten im Gewand des Missionars und verteidigte seine Gläubigen, die im Verdacht standen, die regierungsfeindlichen Rebellen zu unterstützen. Vom antichristlichen Hass überwältigt erschossen ihn die Soldaten, die danach die Häuser des Dorfes verwüsteten und mit einem Kreuz markierte. Wie Augenzeugenberichten betete Pater Alfredo während er von den Soldaten ermordet wurde. Er war der einzige, der bei dem Übergriff starb, während die Bevölkerung verschont blieb und seine Leiche nach einer Nachtwache auf dem Dorffriedhof begraben konnte. Alle waren seither der Überzeugung, dass der Missionar aus Hass gegen den Glauben getötet worden war und daher als Märtyrer starb.<br /> <br />Fri, 18 Oct 2019 12:15:13 +0200ASIEN/PAKISTAN - Rektor des interdiözesanen Philosophats “St. Francis Xavier Seminary” in Lahore ernannthttp://fides.org/de/news/66799-ASIEN_PAKISTAN_Rektor_des_interdioezesanen_Philosophats_St_Francis_Xavier_Seminary_in_Lahore_ernannthttp://fides.org/de/news/66799-ASIEN_PAKISTAN_Rektor_des_interdioezesanen_Philosophats_St_Francis_Xavier_Seminary_in_Lahore_ernanntVatikanstadt – Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker hat am 7. August 2018 Pfarrer Almas Daniel Archangelus aus dem Klerus der Diözese Faisalabad zum Rektor des Philosophats „St. Francis Xavier Seminary” in der Erzdiözese Lahore ernannt. <br />Der neue REktor wurde in am 17. Januar 1973 in Okara geboren und am 1. Oktober 2001 zum Priester geweiht. Er studierte Philosophie am “St. Francis Xavier Seminary” in Lahore und Theologie am “Christ the King Serminary” di Karachi. Er erwarb eine Lizenz im Fach Liturgie am Päpstlichen Institut “Sant’Anselmo” in Roma, und war nach einem Fortbildungsjahr am Priesterseminar in Dublin tätig. Nach seiner Diakonweihe war er in der Diözese Hyderabad tätig, wo er auch nach seiner Priesterweihe tätig war, bis er zum Studium nach Rom entsandt wurde. Seit 2009 unterrichtete er am National Catholic Institute of Theology in Karachi und seit 2012 am St. Francis Xavier Seminary. <br /> <br /><br />Thu, 17 Oct 2019 13:32:12 +0200AFRIKA/NIGERIA - Weihbischof von Owerri ernannthttp://fides.org/de/news/66802-AFRIKA_NIGERIA_Weihbischof_von_Owerri_ernannthttp://fides.org/de/news/66802-AFRIKA_NIGERIA_Weihbischof_von_Owerri_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat, den bisherigen Leiter für die Abteilung des Bildungswesens der Erzdiözese Owerri und Mitarbeiter der Pfarrei St. Thomas More, Pfarrer Moses Chikwe aus dem Klerus von Owerri, zum Weihbischof der Erzdiözese Owerri ernannt und ihm den Titularsitz Flumenzer verliehen.<br />Moses Chikwe wurde am 4. April 1967 in Uzoagba-Ikeduru geboren. Er studierte Philosophie am Großen Seminar St. Joseph in Ikot-Ekpene und Theologie am Bigard Memorial Major Seminary in Enugu . Im Jahr 2013 promovierte eri m Fach Educational Administration an der University of California in Los Angeles. Am 6. Juli 1996 wurder er zum Priester geweiht und in die Erzdiözese Owerri inkardiniert.<br />Nach seiner Priesterweihe hatte er folgende Ämter inne: 1996-1997: Vikar der Holy Cross-Pfarrei in Emii; 1997-1998: Vikar der St. Columba’s-Pfarrrei in Amaimo; 1998-2002: Mitherausgeber der Bistumszeitschrift “The Leader” und stellvertretender Direktor des Verlags “Assumpta Printing Press” der Erzdiözese Owerri; 2002-2005: Studium an der Loyola Marymont University in Los Angeles ; 2005-2010: Kaplan des “Los Angeles Medical Centers” in der Erzdiözese Los Angeles; 2006-2013: Doktorarbeit an der University of California a Los Angeles, und von 2008-2010: Kaplan der Veterans’ Administration Medical Center in Greater Los Angeles; 2010-2016: Kaplan am Veterans’ Administration Medical Center in San Diego und Mitarbeiter der Pfarrei St. Charles Borromeo und der St. Joseph-Kathedrale; 2016-2017: Mitarbeiter des Information Communications Technology Directorate der Erzdiözese di Owerri; 2017-2018: stellvertretender Leiter der Abteilung für das Bildungswesen der Erzdiözese Owerri; seit 2018: Leiter de Abteilung für das Bildungswesen der Erzdiözese Owerri und Mitarbeiter der Pfarrei St. Thomas More in Owerri.<br /> <br />Thu, 17 Oct 2019 13:21:11 +0200AFRIKA/KENIA - Katholischer Priester entführt und ermordethttp://fides.org/de/news/66800-AFRIKA_KENIA_Katholischer_Priester_entfuehrt_und_ermordethttp://fides.org/de/news/66800-AFRIKA_KENIA_Katholischer_Priester_entfuehrt_und_ermordetNairobi - Die Leiche des am 8. Oktober entführten Michael Maingi Kyengo, der als stellvertretender Pfarrer in Thatha in der Machakos-Diözese tätig war wurde in einem Grab in der Nähe des Ufers des Mashamba-Flusses bei Makima im Landkreis Embu aufgefunden.<br />Der 43jährige Seelsorger war zuletzt am 8. Oktober gesehen lebend gesehen worden. Am 11. Oktober meldeten die Angehörigen das Verschwinden der Polizei.<br />Den Ermittlern gelang es, einen Verdächtigen festzunehmen, der im Besitz des Handys, des Autos und der Kreditkarte des vermissten Priesters war. Als sich in die Enge getrieben sah, führte er die Polizei zu dem Ort, an dem die Leiche von P. Kyengo vergraben war. Der Täter soll den Priester erwürgt und ihm dann die Kehle durchgeschnitten haben.<br />Der 25jährige Michael Muthini Mutunga soll Komplizen gehabt haben, nach denen derzeit gesucht wird.<br />P. Kyengo wurde 2012 zum Priester geweiht und war seither in der Gemeinde Thatha tätig.<br /> <br />Thu, 17 Oct 2019 12:58:47 +0200AMERIKA/KOLUMBIEN - Monat der Weltmission: Missionsrosenkranz in digitalen Medien und sozialen Netzwerkenhttp://fides.org/de/news/66798-AMERIKA_KOLUMBIEN_Monat_der_Weltmission_Missionsrosenkranz_in_digitalen_Medien_und_sozialen_Netzwerkenhttp://fides.org/de/news/66798-AMERIKA_KOLUMBIEN_Monat_der_Weltmission_Missionsrosenkranz_in_digitalen_Medien_und_sozialen_NetzwerkenBogotà – Im Rahmen des außerordentlichen Monats der Weltmission laden die Päpstlichen Missionswerke in Kolumbien am heutigen 17. Oktober zum Gebet des Missionsrosenkranzes beim Hauptsitz der Päpstlichen Missionswerke ein. Das Gebet wird von den digitalen Medien und sozialen Netzwerken der Missionswerke und der Kolumbianischen Bischofskonferenz live übertragen.<br />Wie die Päpstlichen Missionswerke in Kolumbien berichten, wird an dem Gebet auch Pater Ramiro Antonio López, Leiter der Abteilung für missionarische Bildungsarbeit der Bischofskonferenz und eine Gemeinschaft von Missionsfamilien teilnehmen. Im Rahmen der Übertragung wird Pater López über die Arbeit der kolumbianischen Bischöfe für die Missionen sowie seine eigene Erfahrung im Dienst der Mission sprechen. Die Initiative versteht sich als Antwort auf Einladung von Papst Franziskus an alle Gläubigen, die Missionen durch das persönliche und gemeinschaftliche Gebt ihren Missionen zu unterstützen. Im Rahmen des heutigen Rosenkranzgebets wird man für Kolumbien und für alle Kolumbianer, für die Umwelt und für die Missionen und Missionare, die im Amazonasgebiet, in der Orinoquía-Region, in der Andenregion, in der Karibikregion und im Pazifik Kolumbiens tätig sind, beten .<br />Bereits in der vergangenen Woche haben die sozialen Netzwerke der Päpstlichen Missionswerke in Kolumbien das Gebet des Missionsrosenkranzes für die fünf Kontinente unter Leitung des Nationaldirektors der Päpstlichen Missionswerke, Pater Alexis Gil Henao, übertragen. Während der Sendung betonte der Nationaldirektor die Bedeutung des Gebets für die Missionare um sie bei ihrer Aufgabe zu unterstützt. Von den insgesamt 1.115 Kirchsprengeln, für die die Kongregation für die Evangelisierung der Völker weltweit zuständig ist, befinden sich 12 Missionsgebiete in Kolumbien.<br />Anfang Oktober hatte die Kolumbianische Bischofskonferenz alle Pfarreien, Ordensgemeinschaften, Bewegungen und apostolischen Gruppen, Familien und Gläubigen insbesondere im außerordentlichen Monat der Weltmission Oktober 2019 zum Rosenkranzgebet für die Missionen eingeladen.<br /> <br /><br />Thu, 17 Oct 2019 12:35:58 +0200ASIEN/AFGHANISTAN - Ungewissheit nach der Wahl: “Afghanen wollen Sicherheit, Frieden und Arbeit”http://fides.org/de/news/66797-ASIEN_AFGHANISTAN_Ungewissheit_nach_der_Wahl_Afghanen_wollen_Sicherheit_Frieden_und_Arbeithttp://fides.org/de/news/66797-ASIEN_AFGHANISTAN_Ungewissheit_nach_der_Wahl_Afghanen_wollen_Sicherheit_Frieden_und_ArbeitKabul - "Ob es nun Ghani oder Abdullah ist, der nächste Präsident wird sehr hart arbeiten müssen, um das Vertrauen der Afghanen zu gewinnen, die heute nach Sicherheit, Frieden und Arbeit verlangen: Dinge, die sie bisher noch nicht hatten. Der nächste Präsident wird sich auch mit dem anderen großen Problem auseinandersetzen müssen, das noch offen ist: der Friedensprozess mit den Taliban. Was auch immer passiert, von dem endgültigen Ergebnis der Wahl in Afghanistan, das offiziell am 7. November bekannt gegeben werden soll, wobei Verzögerungen nicht unwahrscheinlich sind, darf man sich nicht allzu viel erwarten. Nach den vorliegenden Daten haben ungefähr 2 Millionen Afghanen ihre Stimme ordnungsgemäß abgegeben; das sind ein Fünftel der in den Wahllisten eingetragenen, ein Fünfzehntel der Gesamtbevölkerung. Das Legitimationsdefizit der Regierung und der Institutionen kann durch eine solche Wahl nicht überwunden werden", so Giuliano Battiston, Analyst und Autor mehrerer Veröffentlichungen zur afghanischen Zivilgesellschaft, in einem Kommentar zur afghanischen Präsidentschaftswahl vom vergangenen 28. September.<br />Die Lage in dem asiatischen Land ist nach wie vor sehr unsicher: "Nach mehr als zwei Wochen hat die unabhängige Wahlkommission noch nicht geklärt, wie viele Stimmen insgesamt abgegeben wurden, welche als gültig gelten sollen und welche nicht, wie die Wahlbeteiligung in 34 afghanischen Provinzen jeweils ausfiel“, so Battiston. Und er fügt hinzu: "Es gibt viele Kontroversen: über die Zuverlässigkeit des Wahlsystems, über die Berücksichtigung der Stimmen, die nicht durch biometrische Identifizierungsinstrumente validiert wurden, über Transparenz der Arbeit der Wahlkommission, die von allen Seiten unter politischem Druck steht und das in einem politischen Klima von tiefgreifender Unsicherheit und Unruhe".<br />Inzwischen haben die beiden Hauptkandidaten, der amtierende Präsident Ashraf Ghani und der "Premierminister" Abdullah Abdullah, den eigenen Sieg verkündet. Dies könnte nach Ansicht von Battiston dazu führen, dass sich die Situation von 2014 wiederholen könnte: "Damals gaben sich Ghani und Abdullah gaben kurz vor der Stichwahl gegenseitig die Schuld für Wahlbetrug und angesichts der wachsenden Spannung intervenierte der damalige US-Außenminister, John Kerry, der eine Regierung der nationalen Einheit auferlegte. Diesmal scheinen die Vereinigten Staaten jedoch nicht bereit zu sein, die Rolle der Vermittler zu spielen, und ein weiterer politischer Kompromiss, der den Willen der Bevölkerung nicht respektiert , würde von der Bevölkerung wohl kaum akzeptiert werden, die sich bereits über eine übermäßige Einmischung der USA und anderer externer Akteure in die afghanischen Politik beklagen", so Battiston.<br />Unterdessen geht der Krieg in Afghanistan weiter. Bei jüngsten Angriffen starben am Mittwoch, dem 16. Oktober, im Bezirk Alishang starben bei einem Anschlag mit einem mit Sprengstoff beladenen Lastwagen in der Nähe eines Polizeipräsidiums mindestens drei Sicherheitsbeamte und Dutzende Menschen wurden verletzt.<br />"Wir glauben fest daran, dass Jesus Christus der Herr und König des Universums ist. Er herrscht über alle Nationen und sein Reich ist ein Reich der Wahrheit und des Lebens, ein Reich der Heiligkeit und Gnade, ein Reich der Gerechtigkeit, der Liebe und des Friedens. Wir beten zum göttlichen Herz für unser Heil", so der Obere der ‚Missio sui iuris‘ in Afghanistan, Pater Giovanni Scalese, vor einigen Wochen.<br /> <br />Thu, 17 Oct 2019 12:08:23 +0200EUROPA/SPANIEN - Gebet für die Freilassung von Pater Maccalli: „Das ist alles, was wir von hier aus tun können“http://fides.org/de/news/66796-EUROPA_SPANIEN_Gebet_fuer_die_Freilassung_von_Pater_Maccalli_Das_ist_alles_was_wir_von_hier_aus_tun_koennenhttp://fides.org/de/news/66796-EUROPA_SPANIEN_Gebet_fuer_die_Freilassung_von_Pater_Maccalli_Das_ist_alles_was_wir_von_hier_aus_tun_koennenMadrid - "Es ist mehr als ein Jahr her, seit wir die Nachricht von der Entführung von Pater Pier Luigi Maccalli, unserem Freund und Bruder, erhalten haben. Ich erinnere mich noch, dass ich am Ende der Feier der Messe in der Pfarrei Bugu in Benin den Anruf erhalten hatte und dass alle, einschließlich der Gläubigen, die anwesend waren, sprachlos blieben", so der neue Provinzial der Gesellschaft der Afrikamissionare in Spanien Pater Marcos Delgado Arce, genau 13 Monate nach der Entführung von Pater Pier Luigi Maccalli, der am 17. September 2018 im Niger verschleppt wurde. "Viele fragen sich nach dem Grund der Entführung, was wohl passiert war und warum Gott es zugelassen hat", so der Ordensmann.<br />Wenige Monate später wurden angesichts des bestehenden Risikos zwei weitere Mitbrüder der Gesellschaft der Afrikamissionare aus der Mission Torodi in der Region Tillaberi im Südosten von Niger, 60 km von Niamey und 60 km von der Grenze zu Burkina Faso entfernt, evakuiert. "Gott sei Dank können sie sie in diesen Tagen nach Niger zurückkehren. Aber sie werden nach Gaya an der Grenze zu Benin gehen", fügte Pater Marcos, der bis Juli 2019 in Benin als Missionar tätig war.<br />"Am vergangenen 17. September, genau ein Jahr nach der Entführung von P. Pier Luigi, trafen uns in Madrid, jedoch ohne die Antworten auf die vielen Fragen. Die spanische Provinz der Gesellschaft der Afrikamissionen hat sich mit allen anderen Mitbrüdern, Mitarbeitern und Freunden zu einem Gottesdienst versammelt, um sich an unseren lieben Freund zu erinnern und für ihn zu beten. "<br />„Ein Banner mit der Aufschrift "Mit dir Luigi, leiden, beten und hoffen wir" fassten wir zusammen, was wir denken und fühlen. Wir sind alle mit Pier Luigi verbunden und mit ihm leben wir seine Gefangenschaft und stellen uns vor, was passieren wird. Mit ihm vereinen wir uns um Gebet, denn das ist alles, was wir von hier aus tun können, um mit ihm wir auf eine rasche Freilassung zu hoffen."<br />"In dieser Zeit“, so Pater Delgado abschließend, „haben wir immer wieder Interviews gegeben, um über P. Maccalli und die Realität des Niger zu sprechen und laden alle ein, sich der von uns ins Leben gerufenen Gebetskette anzuschließen. Wir hoffen, dass die öffentliche Meinung und politische Institutionen uns helfen können. Viele Menschen beten weiterhin jeden Tag und bitten um seine Freilassung. Ein Foto von Pier Luigi steht auf dem Altar unserer Kapelle. Und dies hilft uns mit ihm und allen Freunden, die in diesem Teil Afrikas arbeiten, verbunden zu bleiben.<br /> <br />Thu, 17 Oct 2019 11:18:39 +0200VATIKAN - Monat der Weltmission: Die Grundlage der Mission ist das Gebethttp://fides.org/de/news/66795-VATIKAN_Monat_der_Weltmission_Die_Grundlage_der_Mission_ist_das_Gebethttp://fides.org/de/news/66795-VATIKAN_Monat_der_Weltmission_Die_Grundlage_der_Mission_ist_das_GebetVatikanstadt –Die Französin Pauline Jaricot, die 1822 mit das Werk der Glaubensverbreitung begann, konzipierte und setzte das Gebet als Grundlage der Missionsarbeit. Sie lud Menschen zum Gebet für die Missionen ein, und brachte einige Jahre später den "lebendigen Rosenkranz" auf den Weg, eine Initiative, die bis heute besteht und in deren Rahmen rund zwei Dutzend Personen, jeden Monat nach einem gemeinsamen Gottesdienst ein bestimmtes Gesätz des Rosenkranzes anvertraut bekommen, für das die jeweilige Person beten kann, so dass alle zwanzig Gesätze in einem Monat dank des Zusammenwirkens der Mitglieder dieser Rosenkranzgruppen vollständig gebetet werden. Wir möchten heute betonen, dass das Rosenkranzgebet für das Päpstliche Werk für die Glaubensverbreitung, das viele konkrete kirchliche und missionarische Projekte in aller Welt unterstützt und finanziert, nach wie vor von grundlegender Bedeutung ist“, so der Generalsekretär des Päpstlichen Werkes für die Glaubensverbreitung zur der Präsentation der online-Initiative "ClickTo Pray eRosary", die anlässlich des außerordentlichen Monats der Weltmission Oktober 2019 auf den Weg gebracht wurde.<br />"ClickTo Pray eRosary" ist ein digitales Armband, das durch das Zeichen des Kreuzes aktiviert wird. Das Armband funktioniert über eine kostenlose App, das vom World Prayer Network des Papstes angeboten wird. Die App „Click To Pray“ und richtet sich in erster Linie an junge Menschen, „denen wir das Rosenkranzgebet nahe bringen wollen".<br /><br />Wed, 16 Oct 2019 13:45:16 +0200ASIEN/PAKISTAN - Bischof: Gewalt gegen Minderheiten nimmt zuhttp://fides.org/de/news/66793-ASIEN_PAKISTAN_Bischof_Gewalt_gegen_Minderheiten_nimmt_zuhttp://fides.org/de/news/66793-ASIEN_PAKISTAN_Bischof_Gewalt_gegen_Minderheiten_nimmt_zuLahore - "In den letzten Wochen gab es eine alarmierende Zunahme gewaltsamer Episoden gegen religiöse Minderheiten. Einige der jüngsten Vorfälle betrafen die Schändung von Kreuzen an Gräbern in einem christlichen Dorf in Antonioabad in der Nähe der Stadt Okara", beklagt die die Kommission "Gerechtigkeit und Frieden" der Katholischen Bischofskonferenz von Pakistan, die ihre Besorgnis über solche Vorfälle zum Ausdruck bringt, und mehrere Vorfälle gegen christliche Gemeinden und andere Minderheiten in den letzten Monaten anprangert. <br />Die Kommission "Gerechtigkeit und Frieden" verurteilt nachdrücklich "gezielte Gewalt gegen Minderheiten nur aufgrund ihres Glaubens" und erklärt: "Diese Angriffe auf Minderheiten sind nicht hinnehmbar, und der Staat muss allen Bürgern Schutz und Sicherheit bieten."<br />Erzbischof Joseph Arshad, Präsident der Kommission, fordert gemeinsam mit deren Leiter Pfarrer Emmanuel Yousaf, und dem Geschäftsführer Cecil Shane Chaudhry, die Regierung auf, "unverzüglich wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit von Minderheiten gemäß Artikel 36 der pakistanischen Verfassung zu gewährleisten", die Täter der Gewalt vor Gericht zu bringen.<br />"Es ist von äußerster Wichtigkeit, dass die Regierung das Urteil des Obersten Gerichtshofs vom 19. Juni 2014 zur Förderung und zum Schutz der legitimen Rechte religiöser Minderheiten umsetzt", heißt es in dem dem Schreiben, in dem beklagt wird, dass "Minderheiten immer noch als Bürger zweiter Klasse gelten" und für ihre Grundrechte kämpfen müssen.<br />Pfarrer Emmanuel Yousaf betont, dass "diese Angriffe eine ernsthafte Bedrohung für das Überleben von Minderheiten in Pakistan darstellen" und forderte sie auf, den "Nationalen Aktionsplan für Menschenrechte" umzusetzen.<br /> <br />Wed, 16 Oct 2019 13:18:38 +0200AFRIKA/MOSAMBIK - Trotz Spannungen im Vorfeld verlief die Wahl friedlichhttp://fides.org/de/news/66792-AFRIKA_MOSAMBIK_Trotz_Spannungen_im_Vorfeld_verlief_die_Wahl_friedlichhttp://fides.org/de/news/66792-AFRIKA_MOSAMBIK_Trotz_Spannungen_im_Vorfeld_verlief_die_Wahl_friedlichMaputo - Am gestrigen 15. Oktober wurden in Mosambik der Präsident und die Abgeordneten des Landes und der Provinzen gewählt. Die Wahl soll nach Aussage von Beobachtern friedlich verlaufen sein, trotz eines angespannten Klimas im Vorfeld mit der Ermordung eines Wahlbeobachters, Anastâcio Matavel, durch eine spezielle Polizeieinheit am 7. Oktober im Süden des Landes und der Instabilität im Norden des Landes.<br />Probleme hatte es auch bei der Akkreditierung von Wahlbeobachtern gegeben. In der Provinz Tete beklagte beispielsweise die lokale Justitia-et-Pax-Kommission der Diözese, dass von 698 eigenen Wahlbeobachtern nur 115 kurz vor der Wahl von der Regierung zugelassen wurden. <br />Die historische Rivalität zwischen der Regierungspartei Frelimo und der ehemaligen bewaffneten Opposition Renamo, die im langen Bürgerkrieg gegeneinander gekämpft hatten, hatte sich in jüngster Vergangenheit neu entfacht. Renamo wirft der seit 1975 regierenden Frelimo vor, die eigene Macht auf Betrug und Korruption aufzubauen.<br />Am Vorabend des Besuchs von Papst Franziskus in Mosambik unterzeichneten Präsident Filipe Nyusi und Renamo-Führer Ossufo Momade am 6. August ein historisches Friedensabkommen, das die freie und friedliche Durchführung der Wahl erst ermöglichte . Neben dem Präsidenten wurden 250 Abgeordnete und 794 Abgeordnete der Provinzräte und erstmals 10 Provinzgouverneure gewählt.<br /> <br />Wed, 16 Oct 2019 12:51:49 +0200ASIEN/SÜDKOREA - Kardinale Yeom: "Wir beten mit Maria für den Frieden auf der koreanischen Halbinsel“http://fides.org/de/news/66791-ASIEN_SUeDKOREA_Kardinale_Yeom_Wir_beten_mit_Maria_fuer_den_Frieden_auf_der_koreanischen_Halbinselhttp://fides.org/de/news/66791-ASIEN_SUeDKOREA_Kardinale_Yeom_Wir_beten_mit_Maria_fuer_den_Frieden_auf_der_koreanischen_HalbinselFatima - „Ich war leider noch nie in Nordkorea, obwohl ich als Apostolischer Administratorin für die Diözese Pjöngjang verantwortlich bin. Als uns die Jungfrau Maria in Fatima erschien, sagte sie, wir sollten für diejenigen beten, die nicht an Gott glauben. Dies bedeutet für uns auch, für den Frieden auf der koreanischen Halbinsel zu beten. Wir vertrauen unseren Brüdern in Nordkorea ihrem Schutz an", so Kardinal Andrew Yeom, Soo-jung, Erzbischof von Seoul in Fatima zum Jahrestag der Einweihung der Basilika Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz, auf Einladung von Kardinal António Augusto dos Santos Marto, Bischof der Diözese Leiria-Fatima. Kardinal Yeom und etwa 80 Pilger aus Südkorea, die ihn begleiteten, nahmen an der Eucharistiefeier und Prozession teil.<br />"Ich freue mich, dass der Weltjugendtag im Jahr 2022 in Portugal stattfinden wird“, so Kardinal Yeom weiter, „Ich hoffe, dass viele junge Menschen als Apostel des Friedens an der Veranstaltung teilnehmen werden. Es ist wichtig, dass das Volk Gottes sich im selben Glauben vereint, um für den Frieden in der Welt zu beten".<br />Zeitgleich mit dem Gottesdienst, an dem der Kardinal Yeom in Portugal teilnahm, versammelten sich in der katholischen Kathedrale von Myeong-dong, die Gläubigen, zu einem besonderen "Rosenkranz für den Frieden in der Welt", während in Banja Luka, in Bosnien und Herzegowina, die Gläubigen an einer symbolischen Initiative der weltweiten "Gemeinschaft des Gebetes" teil.<br /> <br />Wed, 16 Oct 2019 12:31:59 +0200EUROPA/IRLANDA - “Gemeinsam sind wir Mission”: 700 Schüler beim Tag des Gebets für die Missionenhttp://fides.org/de/news/66790-EUROPA_IRLANDA_Gemeinsam_sind_wir_Mission_700_Schueler_beim_Tag_des_Gebets_fuer_die_Missionenhttp://fides.org/de/news/66790-EUROPA_IRLANDA_Gemeinsam_sind_wir_Mission_700_Schueler_beim_Tag_des_Gebets_fuer_die_MissionenThurles – Am zweiten Freitag im Oktober beten Kinder in Irland für andere Kinder in aller Welt, insbesondere in Missionsländern. In diesem Kontext feierte Erzbischof Kieran O'Reilly am Freitag, den 11. Oktober 2019, mit über 700 Schülern n Thurles, County Tipperary, den "Kindergebetstag".<br />Erzbischof Kieran O’Reilly von Cashel and Emly ist selbst ein Missioner der Gesellschaft der Afrikamissionen und war als solcher in Westafrika tätig. In der Kathedrale Mariä Himmelfahrt begrüßte er rund 700 Schüler aus verschiedenen konfessionellen und staatlichen Schulen.<br />Der „Gebetstag der Kinder“ fand dieses Jahr bereits zum zwölften Mal in den Schulen in ganz Irland statt. Das Ziel des Gebets für Kinder in Missionsgebieten ist es, die Welt zum Besseren zu verändern, indem Kinder durch Gebet und karitative Gaben unterstützt werden. Das Thema der diesjährigen Aktion lautet "Gemeinsam sind wir Mission".<br /> <br />Wed, 16 Oct 2019 11:05:24 +0200AMERIKA/HONDURAS - Monat der Weltmission: Bischöfe wollen bei der Evangelisierung auch Missstände anprangernhttp://fides.org/de/news/66788-AMERIKA_HONDURAS_Monat_der_Weltmission_Bischoefe_wollen_bei_der_Evangelisierung_auch_Missstaende_anprangernhttp://fides.org/de/news/66788-AMERIKA_HONDURAS_Monat_der_Weltmission_Bischoefe_wollen_bei_der_Evangelisierung_auch_Missstaende_anprangernTegucigalpa – „Evangelisieren heißt nicht nur, die Freude am Evangelium zu verkünden, sondern auch alles anzuprangern, was das Leben beeinträchtigt, was die Entwicklung des Menschen und der Gemeinschaft behindert. Denn dies hat tiefgreifende und schwerwiegende soziale und politische Folgen, denen wir Bischöfe als Pastoren nicht gleichgültig gegenüberstehen können“, dürfen, so die Bischöfe von Honduras in ihrer Botschaft zum Außerordentlichen Monat der Weltmission Oktober 2019.<br />In ihrer Analyse der aktuellen Lage des Landes bedauern die Bischöfe: "Mit tiefer Trauer sehen wir, wie die Geißel des Drogenhandels, wie Papst Franziskus es nannte, die so oft dem Leben ein Ende bereitet und trotzdem skrupellos vorangetrieben wird. Diese Realität hat die Institutionen unseres Landes durchdrungen und infolgedessen zu einer Verschlechterung des Eindrucks verursacht, den unserer Nation hinterlässt". Daran seien auch Politiker schuldig, „die mit dem organisierten Verbrechen einverstanden waren, und dabei vergessen haben, dass ethische Prinzipien sie zu Hütern des Gemeinwohls und nicht ihrer persönlichen Interessen machen."<br />Die Politik habe dabei „die Menschen direkt ignoriert“ und politische Maßnahmen auf den Weg gebracht, „die den Menschen in keiner Weise nützen." "Wir bedauern sagen zu müssen, dass wir in Honduras vor allem Menschen exportieren, die von der Hoffnung auf ein besseres Leben getrieben sind“. <br />Die Bischöfe fordern daher mehr Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und das Gemeinwohl des Landes, damit „wir diese schmerzhafte Seite der nationalen Geschichte zu überwinden, die unter der Last des Drogenhandels, der Korruption, der Straflosigkeit und des Machtmissbrauchs leidet ist", so die Bischöfe <br />"Wir bitten Gott, unseren Herrn, auf Fürsprache unserer lieben Frau von Suyapa, der Schutzpatronin von Honduras, uns zu erleuchten und uns die Kraft zu geben, für das Leben einzutreten, es zu respektieren und es zu fördern ; das Leben, das es uns erlaubt, in diesem Land als Brüder zusammenzuleben und Verantwortung für seine Gegenwart und seine Zukunft zu tragen."<br /> <br /><br />Wed, 16 Oct 2019 10:42:17 +0200ASIEN/PHILIPPINEN - Bischöfe begrüßen Aufnahme des Bibelstudium in staatliche Lehrplänehttp://fides.org/de/news/66789-ASIEN_PHILIPPINEN_Bischoefe_begruessen_Aufnahme_des_Bibelstudium_in_staatliche_Lehrplaenehttp://fides.org/de/news/66789-ASIEN_PHILIPPINEN_Bischoefe_begruessen_Aufnahme_des_Bibelstudium_in_staatliche_LehrplaeneManila - Die philippinischen Bischöfe haben den Schritt der Regierung begrüßt, das der Bibel in die Lehrpläne der öffentlichen Schulen aufzunehmen. "Der Vorschlag ist gut. Wir hoffen, dass er angenommen wird", so Erzbischof Arturo Bastes, von Sorsogon, ehemaliger Präsident der bischöflichen Kommission für das Bibelapostolat.<br />Pfarrer Conegundo Garganta, Sekretär der bischöflichen Jugend-Kommission, bezeichnete die Maßnahme als bedeutend und argumentierte, dass "sie der Kirchen bei der Aufgabe helfen wird, das Wort Gottes zu verbreiten". Darüber hinaus werde der Gesetzesentwurf dazu beitragen, den "Monat der Bibel" vorzubereiten, der auf Anweisung von Präsident Rodrigo Duterte seit Januar 2017 gefeiert wird.<br />Der Parlamentsabgeordnete Bienvenido Abante Jr. stellte im Unterhaus den Gesetzentwurf vor, das die katholische Religion und die Bibelkompetenz als Teil des Lehrplans der öffentlichen Schulen vorsieht. "Wenn unseren Kindern christliche Grundsätze vermittelt würden, gäbe es nicht viele Probleme in Bezug auf Regierungsführung, Frieden und Ordnung", so Abante. Die beste Zeit, um den moralischen, spirituellen, ethischen, intellektuellen und sozialen Charakter der Jugend zu stärken, sei der Unterricht an Grund- und weiterführenden Schulen. "Obwohl wir als die einzige christliche Nation in Asien definiert sind, scheinen wir die Bedeutung eines Buches, der Bibel, nicht wirklich zu wertzuschätzen. Sie ist ein literarisches Meisterwerk, das meistverkaufte Buch der Welt", so Abante.<br />Bischof Pablo Virgilio David von Kalookan, einer der führenden Bibelforscher des Landes, begrüßte die Gesetzesvorlage und erinnerte an "das Prinzip der Achtung der Religionsfreiheit aller Studenten". Andererseits fügte er hinzu, "wir sind froh, dass die öffentliche Bildung sich nicht von der Ideologie des westlichen Säkularismus, des Verbots der Religion in öffentlichen Räumen und Institutionen vereinnahmen lässt".<br /> <br />Tue, 15 Oct 2019 13:03:27 +0200AFRIKA/BURKINA FASO - Staatsoberhaupt warnt vor Religionskonflikthttp://fides.org/de/news/66787-AFRIKA_BURKINA_FASO_Staatsoberhaupt_warnt_vor_Religionskonflikthttp://fides.org/de/news/66787-AFRIKA_BURKINA_FASO_Staatsoberhaupt_warnt_vor_ReligionskonfliktOuagadougou - "Diese Angriffe zielen darauf ab, unser Zusammenleben zu untergraben, das uns unsere Vorfahren überliefert haben und das wir um jeden Preis bewahren müssen", so der Präsident von Burkina Faso, Roch Kaboré, in einer Botschaft an die Bevölkerung nach dem Angriff auf die Salmossi-Moschee, bei der am Freitag, den 11. Oktober, 16 Menschen ums Leben kamen.<br />Nach den Angriffen auf christliche Gemeinden, haben bewaffnete Gruppen, die versuchen, das Land zu destabilisieren, die muslimische Gemeinschaft ins Visier genommen, um einen sektiererischen Konflikt auszulösen. Eine Gefahr, die das Staatsoberhaupt in seiner Rede an die Nation deutlich gemacht hat. "Religionen sind Boten der Toleranz und diese barbarischen und bösen Angriffe zeigen uns die Natur des Feindes, gegen den wir kämpfen müssen. Dass ist jederzeit unsere individuellen und kollektiven Verpflichtung", sagte er.<br />Zu den schwerwiegendsten Angriffen auf die katholische Kirche zählt der am Sonntag, dem 12. Mai, verübte Anschlag auf die Kirche in Dablo, bei dem der Gemeindepfarrer Siméon Yampa und fünf Gläubige getötet wurden .<br />Seit 2015 sind in Burkina Faso mindestens 610 Menschen bei Angriffen dschihadistischer Gruppen ums Leben gekommen.<br /> <br />Tue, 15 Oct 2019 12:37:13 +0200AFRIKA/TANSANIA - Schwesternkongregation feier 75jähriges Gründungsjubiläum: Beten und Arbeiten für den Friedenhttp://fides.org/de/news/66785-AFRIKA_TANSANIA_Schwesternkongregation_feier_75jaehriges_Gruendungsjubilaeum_Beten_und_Arbeiten_fuer_den_Friedenhttp://fides.org/de/news/66785-AFRIKA_TANSANIA_Schwesternkongregation_feier_75jaehriges_Gruendungsjubilaeum_Beten_und_Arbeiten_fuer_den_FriedenDar es Salaam - „Die Welt braucht Führungspersönlichkeiten, Männer und Frauen, Friedensstifter ", so der emeritierte Erzbischof von Daressalam, Kardinal Polycarp Pengo, anlässlich des 75. Jahrestages der Gründung der Kongregation der Schwestern der Nächstenliebe des heiligen Franz von Assisi in Mahenge im Süden von Tansania. In seiner Ansprache an die Ordensschwestern erinnerte der Kardinal an das Vorbild des heiligen Franziskus, an dessen Einfachheit und Demut, und forderte sie auf, "die Welt mit euren Gebeten zu erlösen".<br />"Wir müssen alles in unserer Macht Stehende tun, damit der Friede Gottes unter seinem Volk herrscht. Der heilige Franz von Assisi predigte Frieden und lebte Frieden. Nun liegt es an euch, liebe Schwestern, für den Frieden in Afrika und in der Welt zu beten und zu arbeiten. Wir müssen bereit sein, unser Leben der Sicherheit und dem Frieden unserer Nation und der ganzen Welt zu widmen", so der Erzbischof.<br />„Wenn wir nur Führungskräfte hätten, die und Frieden leben und bekunden, würde die gesamte Menschheit in einer besseren Welt leben. Wir können es schaffen und dieses Ziel mit den Gebeten der Schwestern zu erreichen, das ist eure Aufgabe", so auch der Vorsitzende der Bischofskonferenz von, Bischof Gervas Nyaisonga. „Sie sind ein Geschenk für die Kirche... Eure Anwesenheit, wo immer ihr seid, bereichert die Gemeinschaft. Heute braucht die Welt bescheidene und umsichtige Diener, die den Frieden lieben", so Bischof Nyaisonga der den Schwestern im Namen der Bischöfe gratulierte.<br />Die Kongregation der Schwestern der Nächstenliebe des heiligen Franz von Assisi in Mahenge wurde 1941 von dem Kapuzinerpater Edgar Aristides Maranta in der Erzdiözese Dar es Salaam gegründet. Zu dieser Zeit war das Gebiet um Mahenge, das später eine eigenständige Diözese wurde, Teilgebiet der Erzdiözese Daressalam. Zunächst schlossen sich fünf Mädchen der Kongregation an, die am 1. Januar 1944 ihre zeitlichen Gelübde ablegten. Heute hat die Kongregation 334 Schwestern.<br /> <br /><br />Tue, 15 Oct 2019 12:11:09 +0200