Fides News - German (Standard)http://fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. AFRIKA/BURKINA FASO - Bischof Sayaogo zu den Herausforderungen für Jugendliche: Bildung und Arbeithttp://fides.org/de/news/64968-AFRIKA_BURKINA_FASO_Bischof_Sayaogo_zu_den_Herausforderungen_fuer_Jugendliche_Bildung_und_Arbeithttp://fides.org/de/news/64968-AFRIKA_BURKINA_FASO_Bischof_Sayaogo_zu_den_Herausforderungen_fuer_Jugendliche_Bildung_und_ArbeitRom - "Ich glaube, dass die Jugendsynode für junge Menschen in Burkina Faso und Niger von großem Nutzen sein wird", so Bischof Gabriel Sayaogo von Manga , der Burkina Faso und Niger bei der XV. Generalversammlung der Bischofssynode im Vatian vertritt.<br /> Zur Situation der Jugendlichen in Burkina Faso und Niger erklärt der Bischof: "Die erste Herausforderung ist die Arbeit. Junge Menschen, denen es gelungen ist, einen einigermaßen akzeptablen Bildungsweg zu gehen und einen Abschluss zu machen, finden keine Arbeit".<br />Die zweite Herausforderung ist das allgemeine Bildungsniveau. Die Qualität der Schulbildung in Burkina Faso wird durch die Verbreitung von privaten Schulen und privaten Instituten verschlechtert, die "wie Pilze aus dem Boden geschossen sind", so Bischof Sayaogo, die mehr auf die Zahl der Schüler als auf die Qualität des Unterrichts abzielen. Ein Problem, das die Kirche herausfordert, die eine angemessene Bildung für alle gewährleisten will. "Ich glaube, dass die katholische Kirche in Burkina Faso und Niger viel dafür tut, damit ihre Kindergärten, Grundschulen, Sekundarschulen und Universitäten wirklich so viele Schüler wie möglich aufnehmen können", so Bischof Sayaogo.<br />Eine weitere Herausforderung für beide Länder sind die religiösen Praktiken. "Heute leben wir in einer Welt, in der ständig neue Konfessionen und philosophische Strömungen entstehen. Wenn junge Menschen keine starke und ernsthafte Begleitung erfahren, neigen sie dazu, auf diese Glücksversprechen zu hören, was eine Gefahr für sie darstellt", klagt der Bischof von Manga.<br /> Die Verbreitung der Social Media habe natürlich auch die Jugendlichen der beiden Länder erreicht: "Heute", so Sayaogo, "haben alle Zugang zu Mobiltelefonen. Wir müssen erkennen, dass die digitale Welt in das Leben unserer Jugend eingetreten ist".<br />Der Delegierte der Bischofskonferenz von Burkina-Niger begrüßte schließlich die Tatsache, dass die Jugendlichen von Burkina Faso und Niger im Vorfeld der Veröffentlichung der Schlussbotschaft der Synode kürzlich ein Treffen abgehalten haben, um selbst über ihre Zukunft zu diskutieren. Bischof Sayaogo freut sich über diese Initiative, die seiner Meinung nach die Reife und Entschlossenheit der Jugendlichen unter Beweis stellt. "Ich habe ihnen gesagt, dass wir mit der Jungenkommission bei der Bischofskonferenz gemeinsam mit Christus bereit sind, die Herausforderungen anzunehmen“.<br /> <br /><br />Tue, 23 Oct 2018 13:54:46 +0200ASIEN/ARABISCHE EMIERATE - Über tausend Jugendliche zur Katholischen Jugendkonferenz erwartethttp://fides.org/de/news/64970-ASIEN_ARABISCHE_EMIERATE_Ueber_tausend_Jugendliche_zur_Katholischen_Jugendkonferenz_erwartethttp://fides.org/de/news/64970-ASIEN_ARABISCHE_EMIERATE_Ueber_tausend_Jugendliche_zur_Katholischen_Jugendkonferenz_erwartetRas Al Khaimah - Mehr als tausend junge Erwachsene im Alter von 18 bis 35 Jahren aus der ganzen arabischen Halbinsel werden sich am 26. und 27. Oktober in Ras al Khaimah zur Katholischen Jugendkonferenz in Arabien 2018 zusammenkommen. Die Veranstaltung findet in der dem heiligen Antonius von Padua gewidmeten Kirche statt . Die Konferenz ist die größte Zusammenkunft junger Katholiken, die jemals in einem Land der arabischen Halbinsel, mit Teilnehmern aus Oman, Kuwait, Bahrain, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten veranstaltet wurde. Eine Gruppe junger Katholiken aus Jordanien wird ebenfalls anwesend sein.<br />Ähnliche Versammlungen junger Katholiken gab es in der Vergangenheit in Dubai und Abu Dhabi . Die Konferenz, so der Apostolische Vikar für Südarabien, Bischof Paul Hinder, OFMCap, „appelliert an junge Erwachsene, keine Angst zu haben und anzuerkennen, dass ihre Würde nicht wegen deren Anerkennung durch Mächte und Autoritäten dieser Welt ist existiert, sondern von Gott kommt, der von uns sagt, dass wir seine bevorzugten Kinder sind".<br />Auf der Rednerliste der Konferenz, die zeitgleich mit der Endphase der Jugendsynode in Rom stattfindet stehen unter anderem der Erzbischof von Canberra, Christopher Prowse, und den Londoner Schriftsteller John Pridmore , Schwester Anne Flanagan - auch bekannt als Sängerin und Schriftstellerin – sowie der ghanaischer Prediger Mark Nimo, der sich aktiv in der Katholischen Charismatischen Erneuerung engagiert, und der jordanische Priester Wissam Mansour. An beiden Konferenztagen werden die Jugendlichen auch an gemeinsamen Gottesdiensten teilnehmen.<br />Die Organisation der Veranstaltung wurde dank der ehrenamtlichen Arbeit von mehr als hundert jungen Menschen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten möglich. Die Konferenz möchte nach Angaben der Veranstalter auch auf die Einladung von Papst Franziskus eingehen, jungen Menschen in ihrem Lebenskontext zu begegnen, um ihnen zuzuhören und ihnen Jesus vorzustellen, wie ihn die Kirche bezeugt und verkündet.<br />An der Konferenz nehmen auch der Apostolische Vikar von Nordarabien, Bischof Camillo Ballin, MCCJ, und der Apostolische Nuntius in Kuwait, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten und Apostolische Delegat auf der Arabischen Halbinsel, Erzbischof Francisco Montecillo Padilla, teil.<br /> .<br />Tue, 23 Oct 2018 13:37:21 +0200VATIKAN - Pater Meroni: “Missio ad gentes ist die Urform des Sendungsauftrags der Kirche”http://fides.org/de/news/64969-VATIKAN_Pater_Meroni_Missio_ad_gentes_ist_die_Urform_des_Sendungsauftrags_der_Kirchehttp://fides.org/de/news/64969-VATIKAN_Pater_Meroni_Missio_ad_gentes_ist_die_Urform_des_Sendungsauftrags_der_KircheRom –„Die Missio ad gentes ist die Urform, das Paradigma und das Modell, das den Sendungsauftrag der Kirche konfiguriert, weil sie die Verkündigung des Evangeliums und die sakramentale Verwandlung der Welt zum Ausdruck bringt, denn sie macht alle Völker zu Jüngern und Missionaren des Herrn Jesus Christus. Das besondere Merkmal der missio ad gentes im Sendungsauftrag der Kirche, ist ihre besonderen Beziehung zu einer noch nicht stattgefundenen persönlichen Begegnung mit Jesus Christus und seinem Evangelium, zum Fehlen eines christlichen Glaubens der neuen Kulturen erzeugen kann, mit Frauen und Männern, zu Völkern und Religionen, die noch immer nach Erlösung von Sünde und Tod im Hier und Jetzt der Menschheitsgeschichte verlangen", so Pater. Fabrizio Meroni von Päpstlichen Mission für die Außenmissionen , Generalsekretär der Päpstlichen Missionsvereinigung der Kleriker, am Weltmissionssonntag in einem Vortrag bei der Eröffnung des akademischen Jahres an der Päpstlichen Theologischen Fakultät „Seraphicum“ des Franziskanerordens. <br />In seiner „Pastoralen Reflexion über das Interesse an der missio ad gentes in der heutigen Zeit“, betonte Pater Meroni, der als Direktor auch das Internationale Zentrum für Missionsanimation und den vatikanischen Nachrichtendienst Fides leitet: "Ob man Christus kennt oder nicht kennt, ob man sich taufen lässt oder nicht, ob man den christlichen Glauben annimmt und der Kirche angehört, das das Evangelium der Versöhnung lebt und Gottes Vergebung erfährt oder nicht, macht den wirklichen Unterschied". In der Tat, so Pater Meroni weiter: "Um an der Rettung der Welt mitzuwirken, müssen wir sie lieben und bereit sein, sein Leben zu geben, um Christus, dem einzigen Erlöser der Welt zu dienen. Wir verkaufen kein Produkt sondern schenken das Leben: Gott, sein göttliches Leben, seine barmherzige Liebe, seine Heiligkeit."<br />Pater Meroni zitiert in diesem Zusammenhang Papst Franziskus mit den Worten: "Und der Heilige Geist ist es, der uns sendet, begleitet und inspiriert: Er ist der Urheber der Mission. Er ist es, der die Kirche voranbringt, nicht wir” . Mission, Bekehrung, Taufe, Glaube, Liebe entsprechen dem Willen des Herrn Jesus bezüglich seiner Kirche. Wenn wir Produkt für religiöse Zwecke verkaufen oder um die Zahl der Anhänger zu steigern, wenn wir die freie Entscheidung der Menschen im Hinblick auf ihren tiefsten materiellen und spirituellen Bedürfnisse nach Erlösung manipulieren, und dies zu religiösen Ideologien und Meinungen verbinden, dann ist das Proselytismus.<br />Die Mission Jesu, das Herzstück und die Motivation der Sendung der Kirche sei hingegen, die Weitergabe des göttlichen Lebens: "Das Leben von Gott dem Vater, das Leben des Heiligen Geistes zu schenken, sich für das Leben in Christus zu opfern, das ist Ursprung und Zweck der Mission, von ihrer ursprünglichen Form der missio ad gentes bis hin zur Vollendung im himmlischen Jerusalem, wo Gott unter den Menschen wohnt ".<br />"Die missio ad gentes, die erste Verkündigung an Menschen, Orte und Völker, die noch nicht vom österlichen Geheimnis Jesu verwandelt wurden, mach die vom Heiligen Geist geleitete Evangelisierung der Kirche aus, bei ihrer unverzichtbaren Aufgabe, die Welt bis an die Enden zu durchdringen, zu bekehren und zu verwandeln, damit wir alle erlöst werden können. Die missio ad gentes entspricht, wenn auch nicht darauf reduziert werden darf, dem natürlichen Bedürfnis, das im Herzen eines jeden Menschen wohnt, nämlich die Fülle des Lebens durch den Sieg über Sünde, Krankheit und Tod. In der missio ad gentes wird die Kirche durch die Erlösung Jesu zu einer Welt geführt, die der selbe Erlösergott bereits geschaffen und konstituiert hatte, um durch seinen Sohn Jesus gerettet zu werden."<br /> <br />Tue, 23 Oct 2018 13:17:10 +0200AMERIKA/KOLUMBIEN - Kolumbianische Bischöfe besuchen Europa: “Opfer von Konflikten, Migranten und Bürgerrechtler brauchen besonderen Schutz”http://fides.org/de/news/64964-AMERIKA_KOLUMBIEN_Kolumbianische_Bischoefe_besuchen_Europa_Opfer_von_Konflikten_Migranten_und_Buergerrechtler_brauchen_besonderen_Schutzhttp://fides.org/de/news/64964-AMERIKA_KOLUMBIEN_Kolumbianische_Bischoefe_besuchen_Europa_Opfer_von_Konflikten_Migranten_und_Buergerrechtler_brauchen_besonderen_SchutzBogota –Eine hochrangige Delegation der Kolumbianischen Bischofskonferenz traf sich im Rahmen einer Europareise Mitte September zu Gesprächen mit Vertretern des Europäischen Parlaments sowie mit französischen Abgeordneten und britischen Regierungsbeamten und Mitarbeitern der Kommissionen des Europäischen Bischofsrates und der Bischofskonferenzen von Frankreich, England und Wales sowie der Caritas Internationalis und des deutschen Caritasverbandes. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die laufende Zusammenarbeit und notwendige künftige Kooperationsprojekte in diesem für Kolumbien kritischen Moment.<br />Der Präsident der kolumbianischen Caritas, Bischof Héctor Fabio Henao, der den Vorsitzenden der kolumbianischen Bischofskonferenz Erzbischof Oscar Urbina von Villavicencio, auf dieser Reise begleitete betont: "Obwohl die Medien in Europa nicht viel von den Ereignissen in Kolumbien berichten, bestand doch großes und besorgtes Interesse bei den von den von uns besuchten Institutionen und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit, um die Situation der Schutzsuchenden in Kolumbien zu verbessern", d.h. die Opfer bewaffneter Konflikte und Hunderttausende venezolanischer Migranten und Bürgeraktivisten, die sich in Lebensgefahr befinden.<br />Für jeden dieser drei Personengruppen gibt es bereits Projekte in Zusammenarbeit mit einigen der europäischen Institutionen, allen voran der Caritas, mit ihrer Arbeitsgruppe für Kolumbien. "Kolumbien hat auf dem Weg zum Friedens einen sehr wichtigen Schritt getan: Doch die internationale Gemeinschaft muss die Aufmerksamkeit und Solidarität gegenüber unserem Land aufrechterhalten, das sich immer noch in einer kritischen Lage befindet, da viele Situationen miteinander verknüpft sind", warnt Bischof Henao.<br /> "Es war bekannt, dass es in Kolumbien viele gewaltbereite Akteure gibt und dass es nicht ausreicht, nur mit der FARC Frieden zu schließen. Wir mussten damit rechnen, dass andere Akteure versuchen würden, die Kontrolle über die Gebiete zu übernehmen, aus denen sich die FARC zurückgezogen haben", erklärt der Bischof. Bei den Gesprächen in Brüssel, an denen unter anderen auch der Präsident des Europäischen Parlaments, Antonio Tajani, teilnahm, wurde die aktuelle Migrationskrise in Kolumbien hervorgehoben, die ihren Ursprung in Venezuela hat und "humanitärer und nicht nur politischer Art ist" und t dringende Maßnahmen erfordert.<br />Es seien auch "die globalen Abkommen über Migrationen und Flüchtlinge“ erörtert worden, „die derzeit unterzeichnet werden, und die Notwendigkeit, die internationalen Instrumente an die Erfordernisse einer angemessenen und umfassenden Hilfeleistung anzupassen". Dabei wiesen die kolumbianischen Delegierten auf die Komplexität und Tiefe der venezolanischen Flüchtlingskrise hin, die "im Rahmen einer neuen und viel umfassenderen Gesetzgebung betrachtet werden muss, die die Bedürfnisse dieser Menschen berücksichtigt".<br />Erzbischof Urbina und Bischof Henao betonten, dass in diesen Situationen "die große Solidarität des kolumbianischen Volkes und seine enorme Gastfreundschaft" sowie die Notwendigkeit, "Migranten in die kolumbianische Gesellschaft zu integrieren und ihnen unter Berücksichtigung ihrer Rechte auch Schutz zu bieten, sichtbar wurden". Bischof Henao beklagte jedoch die mangelnde Bereitschaft auf europäischer Seite "die Erfordernisse zu beobachten und ständig neu zu bewerten, um entsprechende Lösungen auf den Weg zu bringen".<br /> <br /><br /><br />Tue, 23 Oct 2018 11:47:37 +0200AFRIKA/ZENTRALAFRIKA - Kardinal Nzapalainga: "Wir müssen jungen Menschen eine Perspektive geben“http://fides.org/de/news/64963-AFRIKA_ZENTRALAFRIKA_Kardinal_Nzapalainga_Wir_muessen_jungen_Menschen_eine_Perspektive_gebenhttp://fides.org/de/news/64963-AFRIKA_ZENTRALAFRIKA_Kardinal_Nzapalainga_Wir_muessen_jungen_Menschen_eine_Perspektive_gebenRom - "Den zentralafrikanischen Jugendlichen geht es nicht gut", so Kardinal Dieudonné Nzapalainga, Erzbischof von Bangui, Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik, am Rande der Jugendsynode in Rom.<br />"Die drei Viertel meines Landes sind von den Rebellen besetzt", so der Kardinal. "Viele junge Menschen gehen seit 2013 nicht zur Schule. Das beschäftigt mich und auch andere Hirten. Wenn wir in das Landesinnere gehen, sehen wir, dass viele junge Menschen zu den Waffen greifen, unter Drogen stehen und oft keine andere Perspektive haben. Ich denke, wir müssen unsere Stimme erheben und darauf aufmerksam Machen, dass diese jungen Menschen unser aller Hilfe brauchen. "<br />Wenn man berücksichtigt, dass die Hälfte der Bevölkerung unter 18 Jahre alt ist, sollte die Zukunft der jungen Menschen in Zentralafrika auch ein zentrales Thema für die lokale Politik und für die internationale Gemeinschaft und die Kirche sein.<br />Kardinal Nzapalainga betont, dass "die zentralafrikanische Jugend träumt davon, erwachsen und selbständig zu werden. Junge Menschen wollen eine Position einnehmen, ihren Beitrag leisten. Wir müssen diese Energie nutzen, die wir auch Liebe nennen, damit sie eines Tages für das Land helfen nützlich sein kann. Wenn wir nichts tun, vergeuden wir ihr Talent. Viele junge Menschen haben Träume, und wenn wir ihnen nicht helfen, verwandeln sie sich in Pessimismus ".<br />Kardinal Nzapalainga fügt hinzu, dass die Probleme junger Menschen in Zentralafrika auch Gleichaltrige in anderen afrikanischen Staaten belasten. "Es gibt ein grundlegendes Problem der schlechten Regierungsführung. Wenn wir normale Strukturen schaffen, um jungen Menschen zu helfen, ihre Träume zu verwirklichen, könnten sie in ihrer Heimat bleiben und arbeiten“, so der Kardinal abschließend.<br /> <br />Mon, 22 Oct 2018 13:18:17 +0200OZEANIEN/SALOMONEN - Historisches Ereignis in Auki: Weihe des ersten einheimischen Bischofs der Salomonenhttp://fides.org/de/news/64962-OZEANIEN_SALOMONEN_Historisches_Ereignis_in_Auki_Weihe_des_ersten_einheimischen_Bischofs_der_Salomonenhttp://fides.org/de/news/64962-OZEANIEN_SALOMONEN_Historisches_Ereignis_in_Auki_Weihe_des_ersten_einheimischen_Bischofs_der_SalomonenAuki –Bischof Peter Houhou ist der erste einheimische Bischof der Salomonen. Damit wurde die Diözese Auki in der Provinz Malaita Schauplatz eines historischen Ereignisses: In der Kathedrale des heiligen Augustinus wurde der neue Bischof in den vergangenen Tagen geweiht. Ein wichtiger Schritt für die Ortskirche.<br />Dem Weihegottesdienst stand der Apostolischer Nuntius von Papua Neuguinea und der Salomonen, Erzbischof Kurian Mathew Vayalunkal, vor. Es konzelebrierten von Erzbischof Christopher M. Cardone, OP, von Honiara und Erzbischof Douglas Young, SVD, Erzdiözese von Mount Hagen, in Papua-Neuguinea.<br /> „Die Kirche vertraut dir drei wichtige Aufgaben an: Du sollst das Volk Gottes lehren, heiligen und regieren", so Erzbischof Vayalunkal in seiner Ansprache an den neuen Bischof. Der Apostolische Nuntius bedankte sich bei der Familie des neuen Bischofs und der gesamten örtlichen Glaubensgemeinschaft "für das kostbare Geschenk dieses Sohnes" und lud alle ein, "für Bischof Houhou zu beten und ihn zu unterstützen".<br />Der Weihegottesdienst war geprägt von lokalen Ritualen voller Emotionalität: Die Angehörigen aus Marau, Ost-Areare und Ulawa, übergaben Bischof Peter feierlich an die Kirche und an Erzbischof Vayalunkal, vor den Augen der sichtlich bewegt Versammlung der Gläubigen. Bei der feierlichen Eucharistiefeier waren die verschiedenen Dekanate und Pfarreien der Diözese Auki vertreten: Die Gläubigen der gesamten Diözese nahmen mit großer Begeisterung teil.<br />Der neue Bischof würdigte seine Vorgänger, bei denen es sich um Missionare handelte: Bischof Gerard Loft, SM, und Bischof Christopher Cardone, OP, und betonte das Engagement der Missionare und Diözesanpriester, die "die Kirche aufbauten und den Glauben unter der Bevölkerung von Auki festigten" und forderte die katholische Gemeinde auf in Zusammenarbeit mit den Bürgern und den Behörden "die Herausforderungen und Probleme in der Gesellschaft ernst zu nehmen"<br /> <br />Mon, 22 Oct 2018 13:05:44 +0200ASIEN/INDIEN - Videobotschaft von Papst Franziskus an Jugendkongress: „Macht euer Leben fruchtbar“http://fides.org/de/news/64959-ASIEN_INDIEN_Videobotschaft_von_Papst_Franziskus_an_Jugendkongress_Macht_euer_Leben_fruchtbarhttp://fides.org/de/news/64959-ASIEN_INDIEN_Videobotschaft_von_Papst_Franziskus_an_Jugendkongress_Macht_euer_Leben_fruchtbarNew Delhi - Am gestrigen 21. Oktober begann in Delhi die erste Konferenz junger Katholiken in Indien. Die Konferenz wird von der Jugendkommission der Katholischen Indischen Bischofskonferenz organisiert, in der sich die indischen Bischöfe des lateinischen Ritus zusammenschließen. Papst Franziskus begrüßte die jugendlichen Versammlungsteilnehmer mit einer Videobotschaft, in der er die jungen Menschen aufforderte: "Macht eurer Leben fruchtbar zum Wohl aller... Verliert nie den Mut!“.<br /> „Bei meinem Treffen mit Papst Franziskus bei der Jugendsynode am vergangene 18. Oktober habe ich ihm ein Geschenk im Namen der indischen Jugendlichen überreicht“, so der Vorsitzende der Indischen Jugendbewegung Percival Holt, der mit der indischen Delegation an der Synode im Vatikan teilnimmt. Es handelt sich um ein handgeschnitztes Kreuz aus Sandelholz und eine Lotusblume im Zeichen der Liebe und Reinheit.<br />Über 500 junge Delegierte aus 132 katholischen Diözesen in Indien nehmen noch bis zum 25. Oktober an der Konferenz in New Delhi teil. Die Veranstaltung wurde dank des besonderen Engagements der indischen katholischen Jugendbewegung auf den Weg gebracht, die die Konferenz zeitgleich mit der Jugendsynode im Vatikan verwirklichen wollte. „Das Treffen wird eine regelmäßig stattfindende Veranstaltung werden: Wir denken, dass es wichtig ist, jungen Menschen die Möglichkeit zu bieten, an einem Fortbildungsangebot auf nationaler Ebene teilzunehmen“, so Manoj Mathew, einer der Organisationsbeauftragen der Bewegung.<br />Geplant ist, alle drei Jahre einen Jugendkongress organisieren, an dem junge Katholiken der drei indischen Riten gemeinsam teilnehmen.<br /> Während dieser Tage "sind die jungen Katholiken in Gruppen aufgeteilt. Sie führen Diskussionen auf der Grundlage einer Vorgabe, die das Leben der Jugend, den Glauben und ihre berufliche Unterscheidungsfähigkeit betreffen", so Mathew. "Wir werden versuchen, die Realität junger Inder besser zu verstehen und jungen Führungskräften zu helfen, Antworten auf die Herausforderungen zu finden, mit der sie sich in ihren lokalen Realitäten in Bezug auf den Glauben junger Menschen konfrontiert sehen", fügt er hinzu.<br /> <br /><br />Mon, 22 Oct 2018 12:48:34 +0200AMERIKA/NICARAGUA- Gottesdienstteilnehmer fordern in der Kathedrale von Managua Gerechtigkeit und Freiheithttp://fides.org/de/news/64961-AMERIKA_NICARAGUA_Gottesdienstteilnehmer_fordern_in_der_Kathedrale_von_Managua_Gerechtigkeit_und_Freiheithttp://fides.org/de/news/64961-AMERIKA_NICARAGUA_Gottesdienstteilnehmer_fordern_in_der_Kathedrale_von_Managua_Gerechtigkeit_und_FreiheitManagua – In den vergangenen drei Wochen hat das Militär die Unterdrückung der Protestmärsche verschärft und jegliche öffentliche Demonstration in den Straßen der Hauptstadt verhindert. Am gestrigen Sonntag, den 21. Oktober, fand unterdessen in der Kathedrale von Managua eine Protestkundgebung statt, bei der die Teilnehmer Gerechtigkeit und Freiheit forderten.<br /> Bei der Eucharistiefeier, an der auch zahlreiche Jugendliche teilnahmen, wurden Fotos von politischen Gefangenen gezeigt, deren Angehörige um Freilassung baten. Pater Rodolfo Lopez, der den Gottesdienst in der Kathedrale zelebrierte, betete besonders für politische Gefangene und erinnerte daran, dass das nicaraguanische Volk seit sechs Monaten Gerechtigkeit fordert und die Proteste den Regierungstruppen gewaltsam unterdrückt wurden, wobei zwischen 320 und 500 Menschen starben. Am Ende der Messe begannen alle Anwesenden, die Namen der politischen Gefangenen nacheinander zu aufzurufen und betonten: "Es waren Studenten, keine Kriminellen".<br />Die Anwesenden ließen sich auch von Gerüchten nicht einschüchtern, wonach außerhalb der Kathedrale die Polizei die Demonstranten aufhalten wollte, sowie es am vergangenen Sonntag geschehen war, als 38 Personen wegen Demonstrationen gegen die Regierung festgenommen wurden. Die Festgenommenen wurden zwar am darauf folgenden Tag freigelassen, doch wie die Interamerikanische Menschenrechtskommission berichtet, sind immer noch über 300 Menschen in den Gefängnissen inhaftiert, weil sie an Protesten gegen die Regierung teilgenommen haben.<br /> <br />Mon, 22 Oct 2018 12:30:43 +0200ASIEN/LIBANON - Bildungsinitiative für junge Christen im Libanon: Tripolis, Stadt des Friedenshttp://fides.org/de/news/64958-ASIEN_LIBANON_Bildungsinitiative_fuer_junge_Christen_im_Libanon_Tripolis_Stadt_des_Friedenshttp://fides.org/de/news/64958-ASIEN_LIBANON_Bildungsinitiative_fuer_junge_Christen_im_Libanon_Tripolis_Stadt_des_FriedensTripolis – Insgesamt 30 junge libanesische Christen nahmen an einer Bildungsinitiative zum Thema „Die Zukunft der Christen in Tripolis: Herausforderungen und Perspektiven für die nächste Generation“ teil, das vom Kloster der Franziskaner in El Mina in Tripolis im Rahmen der Feierlichkeiten zur 800 Jahre franziskanische Präsenz im Nahen Osten organisiert wurde. Unterstützt wurde die Initiative von den Internationalen Sekretariaten der Missionsvereinigung der Kleriker in Zusammenarbeit mit den Päpstlichen Missionswerken im Libanon. Vom 6. bis 21. Oktober nahmen die Kursteilnehmer, darunter Laien und Ordensleute aus der maronitischen, griechisch-katholischen und griechisch-orthodoxen Glaubensgemeinschaft an didaktischen Aktivitäten teil, bei denen die spirituelle, kulturelle, soziale und historische Dimension des Glaubens vertieft wurde, wie er im Nahen Osten erlebt wird. Dabei befassten sich die Teilnehmer auch mit Fragen des interreligiösen Dialogs bei der Konfliktbewältigung und mit der Rolle der Christen in der Zivilgesellschaft und im politischen Kontext des Nahen Ostens.<br />Die 30 Jugendlichen, die an dem Kurs teilnehmen wurden von akademischen Institutionen und Organisationen selektioniert, darunter Apostolischen Rat der Laien im Libanon und Caritas Libanon. Der Unterreicht wurde von Lehrern und Experten, darunter Laien und Ordensleuten, gestaltet, die an Universitäten und in anderen Studien- und Ausbildungseinrichtungen arbeiten. Die Kursteilnehmer entwickelten auch eigen Vorschläge und Projekte zum Thema: "Tripolis, Stadt des Friedens, des Dialogs, der Kultur und der Entwicklung". Die Projekte sollen 2019 im Rahmen weiterer Bildungsinitiativen verwirklicht werden.<br />Der Kurs endete am Sonntag, 21. Oktober, mit einem gemeinsamen Gottesdienst mit dem Kustos des der Franziskaner im Heiligen Land, Pater Francesco Patton OFM.<br /> (Fides 22/10/2018<br /><br />Mon, 22 Oct 2018 11:12:43 +0200VATIKAN - Papst beim Angelusgebet: “Den neuen Generationen mangle es nicht an der Verkündigung des Glaubens und dem Ruf zur Mitarbeit an der Sendung der Kirche“http://fides.org/de/news/64956-VATIKAN_Papst_beim_Angelusgebet_Den_neuen_Generationen_mangle_es_nicht_an_der_Verkuendigung_des_Glaubens_und_dem_Ruf_zur_Mitarbeit_an_der_Sendung_der_Kirchehttp://fides.org/de/news/64956-VATIKAN_Papst_beim_Angelusgebet_Den_neuen_Generationen_mangle_es_nicht_an_der_Verkuendigung_des_Glaubens_und_dem_Ruf_zur_Mitarbeit_an_der_Sendung_der_KircheVatikanstadt – Beim Angelusgebet mit den auf dem Petersplatz versammelten Gläubigen erinnerte Papst Franziskus am gestrigen 21. Oktober an den Weltmissionssonntag, der dieses Jahr zum 92. Mal gefeiert wurde: “Wir feiern heute den Weltmissionssonntag zum Thema: ‘Lasst uns gemeinsam mit den jungen Menschen das Evangelium zu allen bringen’. Gemeinsam mit den Jugendlichen: Das ist der Weg! Und das ist die Wirklichkeit, wie wir sie in diesen Tagen der ihnen gewidmeten Synode erleben, dank sei Gott: Wir hören ihnen zu und beziehen sie ein, wir entdecken viele Zeugnisse von Jugendlichen, die in Jesus den Sinn und die Freude des Lebens gefunden haben. Und sie trafen ihn oft dank anderer junger Menschen, die bereits Teil seiner Gemeinschaft von Brüdern und Schwestern waren, die die Kirche ist. Lasst uns beten, dass es den neuen Generationen nicht an der Verkündigung des Glaubens und dem Ruf zur Mitarbeit an der Sendung der Kirche mangeln wird. Ich denke an viele Christen, Männer und Frauen, Laien, Geweihte, Priester und Bischöfe, die ihr Leben fern der Heimat verbracht haben und jetzt verbringen, während sie das Evangelium verkünden. Ihnen gilt unsere Liebe und Dankbarkeit und unser Gebet. Für sie wollen wir ein Ave Maria beten.” <br /> <br />Mon, 22 Oct 2018 10:29:13 +0200AMERIKA/MEXIKO - Migranten aus Honduras auf dem Weg in die USA: Trump will Soldaten an der Grenze zu Mexiko stationierenhttp://fides.org/de/news/64955-AMERIKA_MEXIKO_Migranten_aus_Honduras_auf_dem_Weg_in_die_USA_Trump_will_Soldaten_an_der_Grenze_zu_Mexiko_stationierenhttp://fides.org/de/news/64955-AMERIKA_MEXIKO_Migranten_aus_Honduras_auf_dem_Weg_in_die_USA_Trump_will_Soldaten_an_der_Grenze_zu_Mexiko_stationierenSan Cristóbal de las Casas - Rund zehntausend Honduraner kamen am gestrigen 19. Oktober an der Grenze zu Mexiko an. Die mexikanische Regierung hatte zunächst ähnlich wie in El Salvador und Guatemala, angekündigt, die Grenzen für honduranischen Migranten auf der Flucht vor der Ungerechtigkeit, Gewalt und Korruption in ihrem Land nicht zu öffnen.<br />Mit dankbaren Worten richteten sich die guatemaltekischen Migranten auf dem Weg in die USA unterdessen an die Guatemalteken für deren Hilfsbereitschaft auf der Durchreise. Die katholische Kirche und Hilfswerke für Migranten halfen den Menschen aus Honduras, auf der Reise in den Norden und boten Unterstützung, Zuneigung, Nahrung und Unterkunft an . <br />Wie aus einer Mitteilung des Rates der Lateinamerikanischen Bischofskonferenzen hervorgeht, unterstützten auch katholische Gemeinden in Tapachula, Tuxtla, Chapas und anderen Regionen im Süden Mexikos die Migranten aus Honduras, die auf ihrem Weg die honduranische Landesflagge tragen und die Nationalhymne singen und darum baten, den Transit nicht zu stoppen. An der Grenze zwischen Guatemala und Mexiko hielt der Marsch der Menschen aus verschiedenen Teilen von Honduras zunächst an, um dann in Tecum Uman die Grenze schließlich doch zu überschreiten.<br />Auf ihrem Weg durch Mexiko hoffen sie weiter auf die Wohltätigkeit, Solidarität und der Hilfe lokaler Hilfsorganisationen, denn sie brauchen Nahrung, Kleidung und Begleitung auf ihrem Weg.<br />Die Diözese San Cristóbal de las Casas veröffentlichte eine Erklärung, in der sie um Solidarität mit den Migranten bittet und die Regierungen auffordert, die Menschenrechte zu achten und die Flüchtlinge vor Menschenhandel zu schützen. Die Einheimischen werden gebeten Kleidung, Nahrung und Unterkunft für Migranten zur Verfügung zu stellen.<br /> Unterdessen kündigte der US-amerikanische Präsident Donald Trump an, er werde die Grenze zu Mexiko schließen lassen und Soldaten entsenden, die die Migranten aufzuhalten sollen. "Ich muss Mexiko mit Nachdruck bitten, diesen Angriff zu stoppen“, so Trump bei Twitter „und wenn das nicht möglich ist, werde ich das US-Militär anweisen, unsere südlichen Grenzen zu schließen".<br /> <br />Sat, 20 Oct 2018 12:57:50 +0200AFRIKA/D.R. KONGO - Weltmissionssonntag: Missionar berichtet über die Gefängnispastoral in Bukavuhttp://fides.org/de/news/64952-AFRIKA_D_R_KONGO_Weltmissionssonntag_Missionar_berichtet_ueber_die_Gefaengnispastoral_in_Bukavuhttp://fides.org/de/news/64952-AFRIKA_D_R_KONGO_Weltmissionssonntag_Missionar_berichtet_ueber_die_Gefaengnispastoral_in_BukavuBukavu - Der französische Missionar Pater Alex Goffinet von der Gesellschaft der Afrikamissionare, der seit 1962 in Afrika tätig ist, besucht jede Woche das Gefängnis in Bukavu in der Demokratischen Republik Kongo. Dort Hört er den Gefangenen zu, gibt ihnen Ratschläge und tritt bei den Gefängnisbehörden für sie ein. Der fast 86jährige ist er immer noch sehr aktiv und unter den vielen Verpflichtungen, die er immer noch hat, gehört die geistliche Begleitung er Gefangenen. Im Hinblick auf den Weltmissionstag, am morgigen 21. Oktober, berichtet er über seine Arbeit.<br /> „Die Vorsehung", sagte er, "schenkt mir, trotz meines ehrwürdigen Alters immer noch die Kraft, in Afrika zu arbeiten und dafür bin ich dankbar. Doch was kann ein alter Missionar in einem unruhigen Land wie der DR Kongo noch ausrichten?" . Eines Tages, so Pater Alex, habe er einen Novizen namens Arsène gebeten, ihn ins Gefängnis von Bukavu, der Hauptstadt von Kivu, zu begleiten. "Es ist ein unbeschreiblicher Ort, voll Elend. Aber dieser Besuch hat mich mit der Frage konfrontiert: Was ist der Sinn, eines Daseins als Missionar, wenn man den Letzten nicht nahe ist? Seither gehe ich jeden Mittwochmorgen, zusammen mit den Mitgliedern des Seelsorgeteams ins Gefängnis“.<br />Das Gefängnis ist eine Art Vorhof der Hölle. Zweitausend Menschen leben dort unter prekären hygienischen Bedingungen und in völliger Promiskuität in einem Gebäude, das für 350 Insassen gebaut wurde. Gefangene, die zu lebenslanger Haft verurteilt werden teilen sich die Räume mit Kleinkriminellen.<br />Die Zustände im Gefängnis von Bukavu sind keine Ausnahme im Land. Wie das US-Außenministerium berichtet, sind "die meisten Gefängnisse in der DR Kongo hart und lebensgefährlich". Die NGO „Freedom House“ berichtet im "Freedom the World 2017", dass die meisten Gefängnisse über Nahrungsmittelknappheit, Überbelegung und unzureichende Gesundheitsbedingungen klagen.<br /> „Im Gefängnis von Bukavu“, so der Missionar weiter, „sind wir den Gefangenen nahe, wir versuchen ihnen zuzuhören und ihre Grundbedürfnisse zu erfüllen. Wir freuen uns sehr über die gute Zusammenarbeit mit den Behörden. Die Zuständigen wissen um das Drama der Überbelegung. Von September 2017 konnten wir die Freilassung von 415 Gefangenen erwirken ".<br />Die Freilassung eines Insassen erfordert ein Gerichtsverfahren, das in der DR Kongo 50 US-Dollar kostet. "Wir haben viele großzügige Wohltäter“, so Pater Alex, “aber wir sind keine NGO, wir haben kein Büro. Alles ist freiwillig. Wir zahlen die Fahrkarten für die öffentlichen Verkehrsmittel aus eigner Tasche. Doch wir sind den Letzten nahe und das ist unsere Aufgabe als Missionare".<br /> <br />Sat, 20 Oct 2018 12:36:24 +0200ASIEN/KAZAKHSTAN - Katholische Kirche in Kasachstan: “Die schönen Seiten einer kleinen Gemeinde”http://fides.org/de/news/64951-ASIEN_KAZAKHSTAN_Katholische_Kirche_in_Kasachstan_Die_schoenen_Seiten_einer_kleinen_Gemeindehttp://fides.org/de/news/64951-ASIEN_KAZAKHSTAN_Katholische_Kirche_in_Kasachstan_Die_schoenen_Seiten_einer_kleinen_GemeindeAlmaty - "Wenn ich an die kasachischen Katholiken denke, bin ich immer erstaunt über die Stärke ihres Glaubens. Sie haben keine alten Traditionen und katholischen Wurzeln, aber ich sehe eine tiefe Hingabe an die Kirche, an den Papst, an die Eucharistie, an den Rosenkranz, an jeden Aspekt unseres Glaubens. Das ist begeisternd", so Bischof José Louis Mumbiela Serra von der Diözese der Heiligen Dreifaltigkeit in Almaty. Der Bischof berichtet: "Es gibt Gläubige, die jeden Tag viele Kilometer gehen, um an der Eucharistiefeier teilzunehmen. Es ist eine große Begeisterung zu spüren und das ist auch sehr gut für uns als Hirten, weil wir uns nicht alleine fühlen." <br />„In Kasachstan“, so der Bischof weiter, „haben sind wir Katholiken einen sehr kleiner Prozentsatz, weniger als 1%. Um es mit einem Gleichnis aus dem Evangelium zu sagen, sind die kasachischen Katholiken wie ein Körnchen Salz: sie sind unsichtbar im Essen, aber sie können den Geschmack verändern". Und er fügt hinzu: "Ich sage unseren Gläubigen immer, dass der Reichtum Kasachstans nicht Öl, Gas oder Energie ist: Der Fortschritt Kasachstans hängt davon ab, wie diese christliche Gemeinschaft ist. Wir sind wenige, aber wir müssen uns der Bedeutung unserer Präsenz bewusst sein ".<br />"Das ist die schöne Seite einer kleinen Gemeinde: wir sind wenige, wir haben keine großartigen pastoralen Programme, wir tun was wir können und verlassen uns auf die Vorsehung“, Bischof Mumbiela. „Offensichtlich ist es in den Plänen Gottes in diesem Moment vorgesehen, dass die Kirche in Kasachstan präsent ist, aber auch dass sie nach und nach wächst". Nach offiziellen Angaben des kasachischen Außenministeriums sind mehr als 17 Millionen Einwohner des Landes, etwa 26% Christen und davon 1% Katholiken. In Kasachstan gibt es vier katholische Diözesen mit insgesamt 70 Pfarreien. Im ganzen Land gibt es 91 Priester, darunter 61 Diözesen und 30 Ordensleute.<br /> <br />Sat, 20 Oct 2018 11:43:52 +0200VATIKAN - “Share the Journey”: Solidaritätsmarsch gegen Hass und Angsthttp://fides.org/de/news/64950-VATIKAN_Share_the_Journey_Solidaritaetsmarsch_gegen_Hass_und_Angsthttp://fides.org/de/news/64950-VATIKAN_Share_the_Journey_Solidaritaetsmarsch_gegen_Hass_und_AngstVatikanstadt - Kardinal Luis Antonio Tagle, Erzbischof von Manila und Präsident von Caritas Internationalis, lädt Menschen in aller Welt dazu ein neben Migranten und Flüchtlingen mit einem eine Million Kilometer langen Solidaritätsmarsch weltweit gegen Hass und Angst zu protestieren. Die Initiative ist teil der Aktion „Share the Journey“. <br /> „Die große Herausforderung in diesen Zeiten starker Spaltungen“, so Kardinal Tagle, „ist es, der Rhetorik von Angst und Hass mit Taten der Liebe, Güte und Barmherzigkeit entgegenzutreten, wie wir dies im Rahmen unserer Kampagne vorgeschlagen".<br />In Rom findet Solidaritätsmarsch am Sonntag, 21. Oktober, statt, wo er vom der Präsidenten von Caritas Internationalis ,Kardinal Tagle, eröffnet wird.<br />Die über 160 Caritasverbände in aller Welt haben sich in Chile, Neuseeland, Kanada, Großbritannien und den Vereinigten Staaten haben bereits mit Migranten und Flüchtlingen auf den Weg gemacht. In vielen anderen Ländern werden solche Märsche geplant.<br /> Die Kampagne von Caritas Internationalis wurde am 27. September 2017 von Papst Franziskus ins Leben gerufen und dauert zwei Jahre. „Share the Journey“ möchte eine konkrete Antwort auf den Aufruf des Papstes sein, die Kultur der Begegnung zu fördern und eine positive Interaktion zwischen Migranten, Flüchtlingen und Einheimischen zu ermöglichen und damit ein erster Schritt zum Aufbau von vereinten und integrativen Gesellschaften.<br /> <br /><br />Sat, 20 Oct 2018 10:44:21 +0200VATIKAN - STATISTIKEN DER KATHOLISCHEN KIRCHE 2018http://fides.org/de/news/64944-VATIKAN_STATISTIKEN_DER_KATHOLISCHEN_KIRCHE_2018http://fides.org/de/news/64944-VATIKAN_STATISTIKEN_DER_KATHOLISCHEN_KIRCHE_2018Vatikanstadt – Zum Sonntag der Weltmission am kommenden Sonntag, der dieses Jahr am 21. Oktober 2018 zum 92. Mal gefeiert wird, veröffentlicht der Fidesdienst traditionsgemäß ausgewählte Statistiken zur Übersicht über die missionarische Tätigkeit der Kirche in aller Welt. Die Tabellen sind dem letzten „Statistischen Jahrbuch der Kirche“ entnommen und geben Auskunft über die Mitglieder der Kirche, seelsorgerische Strukturen, Tätigkeit im Gesundheits- und Bildungswesen. In Klammern sind jeweils Veränderungen, Anstieg oder Rückgang , im Vergleich zum Vorjahr angegeben, wie sie aus der Gegenüberstellung des Fidesdienstes hervorgehen.<br /><br /><br /><br /><br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/de/attachments/view/file/Dossier_Statistiche2018_FIDES_ENG.pdf https://www.youtube.com/watch?v=q6LlNm38Bso">Vollständiges Dossier zu den Statistiken 2018 (Englisch) Statisken 2018 bei YouTube</a>Sat, 20 Oct 2018 10:26:26 +0200VATIKAN - Päpstliche Missionswerke: Verkündigung des Evangeliums und Förderung des menschlichen und kulturellen Wachstums der Völkerhttp://fides.org/de/news/64945-VATIKAN_Paepstliche_Missionswerke_Verkuendigung_des_Evangeliums_und_Foerderung_des_menschlichen_und_kulturellen_Wachstums_der_Voelkerhttp://fides.org/de/news/64945-VATIKAN_Paepstliche_Missionswerke_Verkuendigung_des_Evangeliums_und_Foerderung_des_menschlichen_und_kulturellen_Wachstums_der_VoelkerVatikanstadt – “Aus jungen Herzen wurden die Päpstlichen Missionswerke geboren, um die Verkündigung des Evangeliums an alle Völker zu fördern und zum menschlichen und kulturellen Wachstum so vieler nach der Wahrheit dürstender Völker beizutragen. Die Gebete und die materiellen Hilfen, die durch die Päpstlichen Missionswerke großzügig geschenkt und verteilt werden, helfen dem Heiligen Stuhl dafür zu sorgen, dass diejenigen, die für ihre eigenen Bedürfnisse etwas empfangen, ihrerseits in ihrer Umgebung Zeugnis ablegen können. Niemand ist so arm, dass er nicht etwas geben kann von dem, was er hat, vor allem aber von dem, was er ist”, schreibt Papst Franziskus in der Botschaft zum Weltmissionssonntag 2018.<br />Die Päpstlichen Missionswerke, die in Ländern mit katholischer Tradition gegründet wurden, um die Arbeit der Missionare unter den nichtchristlichen Völkern zu unterstützen, sind zu einer Institution der universalen Kirche und jeder einzelnen Ortskirche geworden. Wie das Zweite Katholische Konzil betont kommt ihnen eine zentrale Rolle bei der missionarischen Zusammenarbeit und Kooperation zu.<br />Die Institution der Päpstlichen Missionswerke umfasst vier verschiedene Werke. Gemeinsam haben sie den Hauptzweck, das universelle Missionsbewusstsein beim Volk Gottes zu wecken und zwar durch missionarische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, die Förderung missionarischer Berufungen, das Sammeln und die Verteilung von Spenden für Missionare und ihre Werke sowie für die jungen Kirchen, im Zeichen der Gemeinschaft mit den anderen Kirchen und für den Austausch von Gütern, Hilfsmitteln und Personal.<br />Von anderen missionarischen Hilfswerken unterscheiden sich die Päpstlichen Missionswerke vor allem durch ihre Universalität, denn sie sind Werke des Papstes und sind der Kongregation für die Evangelisierung der Völker unterstellt. Gleichzeitig sind sie aber auch die Werke der Bischöfe, die ihre Universalität in der missionarischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in allen Kirchen und unter dem ganzen Volk Gottes zum Ausdruck bringen und durch die unter allen Kirchen in den Missionsgebieten gleichermaßen verteilte Hilfe. Ihr Hauptzweck ist die Verkündigung des Evangeliums als grundlegender Auftrag der Kirche und die konkrete Förderung an der ganzheitlichen menschlichen Entwicklung.<br /><br />Die vier Päpstlichen Missionswerke:<br /><br />Werk der Glaubensverbreitung <br />Das Werk wurde 1822 in Lyon von Pauline Jaricot gegründet und fördert die missionarische Zusammenarbeit in allen christlichen Gemeinschaften. Zu diesem Zweck widmet sich das Werk neben der Sammlung von Spenden der Förderung missionarischer Berufungen und des Missionsbewusstseins, insbesondere im Missionsmonat Oktober, und durch die Organisation des Weltmissionssonntags.<br /><br />Apostel-Petrus-Werk<br />Dieses Werk wurde 1889 von Stephanie und Jeanne Bigard, Mutter und Tochter, in Caen gegründet und unterstützt die Ausbildung von einheimischen Priestern und Ordensleuten in Missionskirchen.<br /><br />Kindermissionswerk<br />Das Kindermissionswerk wurde 1843 von Bischof Charles de Forbin Janson von Nancy gegründet und soll das Missionsbewusstsein bei Kindern fördern und sie für die Bedürfnissen ihrer Altersgenossen in Missionsländern sensibilisieren, damit sie diesen mit Gebeten und Spenden helfen.<br /><br />Missionsvereinigung der Kleriker<br />Sie wurde 1916 in Italien vom seligen Paolo Manna gegründet und ist für die missionarische Bildungsarbeit unter Priestern, Ordensleuten, Mitgliedern weltlicher Institute und engagierten Laien. Diese Funktion übt dieses Missionswerk auch bei den anderen drei Werken aus. <br /><br /><br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/it/attachments/view/file/Sussidi_POM_2017_.doc">Tabellen zu den von den Päpstlichen Missionserken im Jahr 2017 verteilten Spenden</a>Fri, 19 Oct 2018 11:23:24 +0200AMERIKA/MEXIKO - Bandenkriege führen in Guerrero zu Versorgungsengpässenhttp://fides.org/de/news/64941-AMERIKA_MEXIKO_Bandenkriege_fuehren_in_Guerrero_zu_Versorgungsengpaessenhttp://fides.org/de/news/64941-AMERIKA_MEXIKO_Bandenkriege_fuehren_in_Guerrero_zu_VersorgungsengpaessenChilpancingo –"Wegen des Kampfs zwischen rivalisierenden Banden um die Kontrolle über das Territorium, fehlt es in diesem Moment in einigen Regionen der Sierra im Bundesstaat Guerrero an Medikamenten und anderen lebenswichtigen Konsumgütern", beklagt Bischof Salvador Rangel Mendoza Chilpancingo-Chilapa am Rande der Tagung des Kongresses des Staates Guerrero über das Sicherheitsproblem. "Wegen der Zusammenstöße zwischen den Banden ist das Risiko für die Lieferanten von Medikamenten zu groß und sie liefern nicht. Dasselbe gilt für Schüler und Studenten, die weder in Chilpancingo noch in Acapulco zur Schule oder Universität gehen können. Die einzigen die in die Gemeinden der Sierra gehen, sind die Priester, die dort Gottesdienste feiern“, so Boschof Rangel Mendoza. <br />"Es geht heute darum, sich von ganzem Herzen dafür zu engagieren, die Region zu befrieden, denn unter den Gruppen herrscht viel Hass", so der Bischof abschließend mit Bezug auf die jüngsten Bemühungen um Frieden .<br />Der mexikanische Bundesstaat Guerrero gehört heute zu den gewalttätigsten Regionen Mittelamerikas. Vor einer Woche wurden in den Außenbezirken von Acapulco Massengräber gefunden, in denen die Banden ihre Opfer "verschwinden" lassen.<br />Zu einer Zuspitzung der Versorgungslage führte in den vergangenen Wochen auch sintflutartige Regenfälle, die einige Gegenden in der Region Chilpancingo Überschwemmungen und Erdrutsche verursachten und zu Transportproblemen führten verursachten. Mehrere Straßen und Autobahnen wurden aufgrund von Erdrutschen gesperrt.<br /> <br />Thu, 18 Oct 2018 13:18:00 +0200AFRIKA/KONGO - Katholische Schulen setzen sich im Zeichen der Enzyklik Laudato Si’ für den Erhalt der Schöpfung einhttp://fides.org/de/news/64942-AFRIKA_KONGO_Katholische_Schulen_setzen_sich_im_Zeichen_der_Enzyklik_Laudato_Si_fuer_den_Erhalt_der_Schoepfung_einhttp://fides.org/de/news/64942-AFRIKA_KONGO_Katholische_Schulen_setzen_sich_im_Zeichen_der_Enzyklik_Laudato_Si_fuer_den_Erhalt_der_Schoepfung_einBrazzaville - Das Thema „Schutz und Erhalt der Schöpfung in der katholischen Schule“, das sich an der Enzyklika Laudato von Papst Franziskus inspiriert, stand im Mittelpunkt der XIV. Tagung des Rates des katholischen Bildungswesens im Diözesanzentrum von Brazzaville .<br />Die Tagung wurde am 15. Oktober vom Präsidenten der bischöflichen Kommission für die Katholische Bildungswesen , Erzbischof Anatole Milandou von Brazzaville im Beisein des Generalsekretärs der Bischofskonferenz, Armand Brice Ibombo, die Delegierten Vertretung der Direktoren der katholischen Schulen in allen Diözesen des Kongo.<br /> In ihrem Grußwort kündigte Schwester Clarisse Nkourissa, Generalsekretärin der CEEDUC, kündigte Wiederholung der Initiative „Grüne Schule“an, in deren Rahmen Bäume in allen katholischen Schulen gepflanzt werden sollen. An den Beratungen auf der Grundlage der Enzyklika Laudato Si 'über den Respekt für die Umwelt und „Das gemeinsame Haus" begrüßten die teilnehmenden Delegierten die "ökologische Umkehr", in deren Rahmen Kindern der Respekt gegenüber Natur und Umwelt vermittelt werden soll. <br /> <br /><br />Thu, 18 Oct 2018 12:56:02 +0200ASIEN/HEILIGES LAND - Katholischer Friedhof in Beit Jamal erneut geschändethttp://fides.org/de/news/64940-ASIEN_HEILIGES_LAND_Katholischer_Friedhof_in_Beit_Jamal_erneut_geschaendethttp://fides.org/de/news/64940-ASIEN_HEILIGES_LAND_Katholischer_Friedhof_in_Beit_Jamal_erneut_geschaendetBeit Shemesh – Insgesamt 28 Gräber des Friedhofs des Salesianerklosters Beit Jamal nahe der israelischen Stadt Beit Shemesh wurden erneut von Unbekannten verwüstet. Die Schändung der Gräber wurde am Mittwoch, 17. Oktober von den Ordensleuten des Klosters festgestellt.<br />Es ist nicht das erste Mal, dass der Friedhof des Klosters Beit Jamal, 30 km westlich von Jerusalem, verwüstet wird. Im Jahr 2013 wurde eine Brandbombe auf eine Klostertür geworfen und blasphemische Parolen auf die Wände des Komplexes geschrieben. Der Friedhof wurde erneut im Dezember 2015 zur Zielscheibe, als unbekannte Angreifer die Kreuze der Gräber niederrissen und einige Statuen verwüstet hatten. Wie die israelische Polizei berichtet wird mit allen verfügbaren Mitteln ermittelt, um die Schuldigen so schnell wie möglich zu identifizieren.<br />Gadi Gvaryahu, Exekutivdirektor der Opferschutzinitiative „Tag Mehr“, besuchte das Kloster am gestrigen Mittwoch und drückte seine Verbundenheit mit den Salesianern aus: "Die palästinensische Bevölkerung im Westjordanland" so Gvaryahu gegenüber den israelischen Medien, "muss vor den Verstößen gegen das Gesetzes geschützt werden, genauso wie israelische Bürger".<br />Palästinensische Quellen und israelische Menschenrechtsorganisationen wie „B'Tselem“ und „Yesh Din“ berichteten, dass in den letzten zwei Monaten in fünf Dörfern im Westjordanland auch Olivenhaine und Weinberge verwüstet.<br />Die im Jahr 2011 auf den Weg gebrachte Initiative Tag Mehir wurde im Jahr 2011 mit der Absicht auf den Weg gebracht, alle Formen und Ausdrucksweisen von Rassismus in Israel zu bekämpfen und prangert seit 2012 Gruppen insbesondere auch Aktionen der von ultranationalistische Siedler an, die sich vor allem Moscheen oder christliche Kultstätten wandten.<br /> .<br /><br />Thu, 18 Oct 2018 12:30:01 +0200ASIEN/PHILIPPINEN - Vor sieben Jahren wurde der italienische Missionar Fausto Tentorio ermordethttp://fides.org/de/news/64939-ASIEN_PHILIPPINEN_Vor_sieben_Jahren_wurde_der_italienische_Missionar_Fausto_Tentorio_ermordethttp://fides.org/de/news/64939-ASIEN_PHILIPPINEN_Vor_sieben_Jahren_wurde_der_italienische_Missionar_Fausto_Tentorio_ermordetManila – Sieben Jahre sind vergangen seit der Ermordung des italienischen Missionars Fausto Tentorio vom Päpstlichen Institut für die Außenmissionen , der am 17. Oktober 2011 auf der Insel Mindanao ermordet wurde. Am 7. Jahrestag seines Todes gedachte die Kirche auf den Philippinen des Priesters, der sich vor allem indigenen Bauern und die Einwohner Mindanao engagiert hatte. "Wir müssen weiterhin das Vermächtnis von Pater Tentorio erhalten Dem Beispiel von Pater Tentorio zu folgen, bedeutet, dem Ruf Christi zu folgen, an den Rand der Gesellschaft zu gehen und die Frohe Botschaft Christi unter den Armen zu verkünden. Fausto wird immer in unseren Herzen sein ", sagt Katholikin Teresa Punzon aus Mindanao.<br />Pater Tentorio half bei der Schaffung von mehr als 80 sozialen Einrichtungen in indigenen Gemeinschaften, und mehr als 2.000 Studenten aus indigenen Gemeinden erhielten Stipendien, die er auf den Weg gebracht hatte. "Indem er sich für den Umweltschutz einsetzte und sich die Seite der Armen und Unterdrückten stellte setzte Pater Tentorio bevorzugte Option der Kirche für die Armen um", so Teresa Punzon. „P. Fausto ist wie ein Weizenkorn, das im Sterben sprießt: Nach seinem Tod hat sein Dienst Hunderte von indigenen Lumad-Gemeinden in ganz Mindanao inspiriert", so der Katholik Marlon Lacal, der sich für die Armen in Mindanao einsetzt.<br /> Der Schutz dieser Bevölkerungsgruppen kostete ihn sein Leben: Zum Zeitpunkt seines Todes befasste sich der Missionar mit der Frage, der geplanten Präsenz von Bergbauunternehmen und –projekten in der von indigenen Völkern bewohnten Region, die zur Entwaldung, zum Bau von Plantagen und Minen geführt hätten, die das Leben der Einheimischen zerstören.<br />Der seit 1978 auf den Philippinen tätige Missionar Pater Tentorio wurde im Jahr 2011 im Alter von 59 Jahren in Arakan in der Provinz North Cotabato erschossen. Er war nach Pater Tullio Favali und Pater Salvatore Salzedda der dritte Priester des PIME der auf den Philippinen in Mindanao ermordet wurde.<br /> P. Tentorio wurde am 7. Januar 1952 in Santa Maria di Rovagnate geboren und wuchs in Lecco auf. Er wurde 1977 zum Priester geweiht und ging im darauf folgenden Jahr auf die Philippinen, wo er auf pastoraler und sozialer Ebene in christlichen, muslimischen und indigenen Gemeinschaften arbeitete. PIME-Missionare sind weltweit in 17 Ländern präsent und seit 1968 auf den Philippinen tätig.<br /> <br />Thu, 18 Oct 2018 11:32:13 +0200