Fides News - German (Standard)http://fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. VATIKAN - Zur Seligsprechung von Pauline Jaricot: Eltern von Mayline Tran über die Heilung ihrer Tochter auf Fürsprache der neuen Seligenhttp://fides.org/de/news/72214-VATIKAN_Zur_Seligsprechung_von_Pauline_Jaricot_Eltern_von_Mayline_Tran_ueber_die_Heilung_ihrer_Tochter_auf_Fuersprache_der_neuen_Seligenhttp://fides.org/de/news/72214-VATIKAN_Zur_Seligsprechung_von_Pauline_Jaricot_Eltern_von_Mayline_Tran_ueber_die_Heilung_ihrer_Tochter_auf_Fuersprache_der_neuen_SeligenLyon – Am morgigen 22. Mai, wird die Dienerin Gottes Pauline Jaricot seliggesprochen. Die Feierlichkeiten finden in ihrer Heimatstadt Lyon anlässlich des 200jährigen Jubliläums der Gründung des Päpstlichen Werkes für die Glaubensverbreitung mit einer Eucharistiefeier unter dem Vorsitz des Präfekten der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, Kardinal Luis Antonio Tagle, statt, der sie zu den Ehren der Altäre erheben. Das Wunder, das der Fürsprache des ehrwürdigen Jaricot zugeschrieben wird, wurde an der damals dreijährigen Mayline Tran gewirkt, die sich, nachdem sie sich verschluckt hatte, in einem tiefen Koma befand und ernährt und beatmet werden musste, wobei die Ärzte im Falle einer Genesung bleibende Schäden vorhersehen mussten.<br />Im Exklusiv-Interview mit Fides schildern die Eltern, was damals geschah und ihren persönlichen Weg zur Figur der neuen Seligen: <br />Emmanuel : Als der Unfall passierte, kannten wir Pauline Jaricont nicht, wir waren nicht aus Lyon, wir lebten in Paris, kamen auf einer Reise nach Lyon, um ein Restaurant zu eröffnen, wir lebten außerhalb der Stadt in der Nähe von Beaujolais. Als wir aus Südfrankreich umzogen, kamen wir nur für einen Monat nach Lyon, um dort die Schule zu beenden, die in der Nähe von Condrieu lag, wo der Unfall passierte. Danach waren wir die ganze Zeit im Krankenhaus, um über Mayline zu wachen, und es war eine Frau, die die Novene des Gebets zu Pauline Jaricot auf den Weg gebracht hatte. Wir Eltern waren den ganzen Tag im Krankenhaus und wir kannten Pauline Jaricot überhaupt nicht.<br />Nathalie : Stimmt, als der Unfall von Mayline passierte, kannten wir Pauline nicht, aber sie trat von da an in unser Leben.<br />Mayline besuchte damals den Kindergarten der Schule Cours Diot in Lyon. Als sie dort erfuhren, was mit Mayline geschehen war, waren die Schulleiterin, Maylines Lehrerin und alle in der Schule schockiert. Auch die Eltern der Kinder, insbesondere die Eltern von Alix, die die Grundschule besuchte und bereits zwei Kinder verloren hatte, waren entsetzt. Da kam ihnen eine Idee: Es war das Jubiläumsjahr von Pauline Jaricot, warum also nicht eine Novene in der Schule veranstalten? Der Schuldirektor erklärte sich bereit, diese Novene an Pauline Jaricot zu veranstalten und gemeinsam um Maylines Heilung zu bitten. Der 9. Tag, an dem die Novene endete, der 23. Juni 2012, entsprach dem traditionellen Festtag der Schule. Alle Teilnehmer sprachen das Novenengebet mit Emmanuel und Nathalie Tran, die an der Messe teilnahmen. In der Zwischenzeit beteten auch die Missionare des „Lebendigen Rosenkranzes“ für Mayline und viele andere. <br />Emmanuel: Wir waren jeden Tag im Krankenhaus und eine Frau erzählte uns, dass sie die Schule bitten wollte, eine Novene zu veranstalten, die sie uns widmen wollte und fragte uns, ob wir daran teilnehmen wollten, wir taten es gleichzeitig vom Krankenhaus aus, wir wussten nicht, was draußen passierte. Die ganze Schule betete mit uns. Später erfuhren wir, dass sich viele an dem Gebet beteiligt hatten und dass die Schwestern, die jetzt im Haus Lorette wohnen und zuvor in Cannes waren, auch für Mayline gebetet hatten. Als wir für weitere Studien nach Cannes gingen, hatte Mayline dort eine Assistentin - diese Person hatte Pauline gebeten, über Mayline zu wachen - sie sagte uns eines Tages: "Ich weiß nicht, was mit Ihrer Tochter passiert ist“. Daraufhin erzählte ich die Geschichte und sie sagte mir, dass diese Geschichte sie an die Geschichte eines kleinen Mädchens erinnerte, für das sie in Lyon gebetet hatte, das aber gestorben war. Und ich sagte nein! Das waren wir, das war in Lyon, aber es ist Mayline und sie ist nicht tot! Sie dachte, Mayline sei gestorben, weil er das Ende der Geschichte nicht kannte, wie so viele andere, die die Novene gebetet hatten. Erst da verstand sie, dass es sie war, für die sie gebetet hatte und dass sie sich nun persönlich um sie kümmerte und dass sie am Leben war! Sie wusste bis dahin nicht, dass dieses Kind Mayline war.<br />Nathalie: Sie hatte für sie gebetet, ohne sie zu kennen, und sich dann fünf Jahre lang in der Schule um sie gekümmert. Wir hatten bei der Schule um eine Assistentin gebeten, und zwei Tage vorher rief mich die Schule an und teilte mir mit, dass es eine Assistentin gäbe, die dann mit ihr arbeitete, und nach ein paar Wochen, vielleicht einem Monat, erzählte sie meinem Mann, dass sie für ein kleines Mädchen in Lyon gebetet hatte und es war Mayline. Ohne es zu wissen, hatte sie schon einmal etwas für Mayline getan.<br />Emmanuel: Wir haben Pauline erst viel später entdeckt, denn nach der Novene haben wir uns wieder auf den Weg gemacht, weg von Lyon. Es war noch nicht unsere Priorität, denn auch noch als wir nach Cannes zogen, war Mayline dazu bestimmt zu sterben. Doch nach einer langen Zeit begann Mayline endlich zu sprechen und sich zu bewegen. Wir begleiteten Mayline eine Zeit lang auf einem ziemlich komplizierten Weg, sie war in einem anderen Krankenhaus in Pflege genommen worden. Und dann, nach dem erneuten Eintritt in den Kindergarten, zwei Jahre später, begannen wir uns die Frage zu stellen, wie es Mayline ging, es ging ihr sehr gut, sie ging zur Schule, aber das sollte nach ihrem Zustand direkt nach dem Unfall eigntlich nicht möglich sein.<br />Nathalie: Und irgendwann wurde das medizinische Dossier für das Seligsprechungsverfahren für den Vatikan angefordert. Im ersten und zweiten Jahr ging es Mayline besser, aber sie galt immer noch nicht als vollständige geheilt. Ja, sie konnte wieder gehen, sie ging wieder zur Schule, es war unglaublich, was sie tat, aber es sollte ein Dossier erstellt werden, und so begannen schließlich auch wir, uns für Paulines Jaricots Leben und ihre Geschichte zu interessieren.<br /> <br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="https://youtu.be/OzgFR9O0nhk http://omnisterra.fides.org/articles/view/187">Interview im Video Vollständiges Interview bei Omnis Terra</a>Sat, 21 May 2022 12:34:14 +0200VATIKAN - Zur Seligsprechung von Pauline Jaricot: Ein Vorbild für die heutige Jugendhttp://fides.org/de/news/72213-VATIKAN_Zur_Seligsprechung_von_Pauline_Jaricot_Ein_Vorbild_fuer_die_heutige_Jugendhttp://fides.org/de/news/72213-VATIKAN_Zur_Seligsprechung_von_Pauline_Jaricot_Ein_Vorbild_fuer_die_heutige_JugendLyon - "Pauline Jaricot , die am 22. Mai in Lyon selig gesprochen wird, ist ein Vorbild der Heiligkeit für die Jugend von heute. Ihre verschiedenen Intuitionen, die sie mit Kreativität, Großzügigkeit und Solidarität umsetzte, verbanden das Bewusstsein und die Notwendigkeit zu handeln mit dem Gebet und einer tiefen Beziehung zu Gott, der Quelle allen Handelns", so die französische Historikerin und Wissenschaftlerin Catherine Masson auf dem Kolloquium "Die Fruchtbarkeit eines Charismas: Pauline Marie Jaricot und die Missionsarbeit der Kirche", das am 21. Mai in Lyon im Rahmen der Generalversammlung der Päpstlichen Missionswerke stattfindet. <br />Catherine Masson, die auch eine Biografie über Pauline Jaricot geschrieben hat, hob vor allem die Pionierrolle und die engagierte Arbeit von Jaricot während ihres gesamten Lebens hervor. "Ihre Familie, eine katholische Seidenfabrikantenfamilie aus Lyon, hatte unter der Französischen Revolution zu leiden, und ihre Jugend verbrachte sie unter dem Banner der Idee der Wiedergutmachung und der Idee der Wiederherstellung, des Wunsches, die Beziehung zwischen der Kirche und der Nation wiederherzustellen, mit einem einzigen Leitmotiv: für die Ehre Gottes und der Erlösung der Menschheit.<br />"Sie war eine Pionierin, die in einer Zeit, in der Frauen oft ausgebeutet oder ausgegrenzt wurden, mit der aus ihren Schriften ersichtlichen Weiblichkeit handelte, ohne jedoch feministische Ansprüche zu stellen", so Masson. "Als Frau und Laiengläubige lebte sie in voller Treue zum Evangelium und zur Kirche, wobei sie sich zu Beginn ihrer Arbeit vor allem an Frauen und Mädchen wandte, sie von der Straße und aus der Prostitution holte, ihnen Arbeit gab und ein sehr weibliches Vokabular benutzte", so die Wissenschaftlerin, die auf einen auf einen grundlegenden Punkt hinweist: "Pauline Jaricot war die Wegbereiterin des allgemeinen Priestertums der Getauften, das vom Zweiten Vatikanischen Konzil verkündet werden sollte, da sie von der Rolle der Frauen, der Laien und der Getauften in der Sendung der Kirche überzeugt war". "Ihre Gefährtinnen sammelten einen Spendenpfennig und beteten für die Mission: Sie hatte die Bedeutung der universellen Solidarität verstanden, und für manche ist ihr Engagement eine Art Vorwegnahme der katholischen Jugendarbeit", so Catherine Masson weiter.<br />Ebenso wichtig sei ihr soziales Engagement gewesen, das in gewisser Weise auch die Arbeit katholischer Unternehmer wie Leo Harmel und das Rerum Novarum von Papst Leo XIII. vorwegnahm: "Pauline sah die Ausbeutung der Arbeiterklasse und dachte, dass der beste Apostel des Arbeiters der Arbeiter selbst ist. So entstand die Idee einer christlichen Fabrik, in der die Arbeiter ein menschenwürdiges Arbeitsleben führen konnten, und auch die Idee, junge Arbeiter und Arbeiterinnen auszubilden, die ihrerseits Verbesserungen an anderen Orten bewirken konnten". Doch unter Bezugnahme auf die Erfahrungen mit der Fabrik in Rustrel in der Provence stellt die Historikerin auch fest: "Pauline wird getäuscht und betrogen und will denjenigen das Geld zurückzahlen, die ihr Geld für ihr Unternehmen geliehen hatten, in das sie investiert hatte und an dem andere Investoren beteiligt waren, und wird schließlich von denen, auf die sie sich verlassen hatte, in den Bankrott getrieben“. <br />Der letzte Aspekt, den Catherine Masson erwähnt, ist der eines "Lebens am Fuße des Kreuzes": "Pauline wird in Armut sterben und ein Drama am Fuße des Kreuzes erleben. In einem Leben als Mystikerin, die immer in tiefer in die Nähe zu Gott eintaucht, opferte sie ihr Leiden dem Herrn auf und lebte alles, jeden Schritt, in der Wirkung der Gnade. Pauline Jaricot bittet Gott, dankt und wartet, wie es ihr geistlicher Vater sie gelehrt hat. Die Synthese ihrer Spiritualität ist das Gebet, das sie nach der Beichte spricht: Ich habe alles zu deinen Füßen gelernt, Herr; zu Füßen des Kreuzes, zu Füßen der Armen, zu Füßen des Altars, in der Eucharistie. Und ihr Gebetsleben hat auch einen ständigen Bezug zum Rosenkranzgebet, wobei sie die Jungfrau Maria als 'Mutter der Kirche' sieht, anruft und anerkennt". <br />Catherine Masson fasst zusammen: "Pauline Jaricot zeigt uns heute, wie alle Christen aufgerufen sind, in ihrer Zeit zu leben, in dem Kontext, in dem sie verwurzelt sind. Sie bezeugt uns den Realismus der Inkarnation, sie lehrt die Getauften, das Hier und Jetzt der Gnade Gottes zu erleben. Ihre ersten Handlungen finden bereits vor ihrem 20. Lebensjahr statt: Deshalb ist sie ein Vorbild für den Einfallsreichtum und das missionarische Engagement junger Menschen und lädt mit ihrem auf Christus gerichteten Blick alle Getauften ein, ihre Berufung zur Heiligkeit zu leben".<br /> <br />Sat, 21 May 2022 12:05:34 +0200VATIKAN - Jahresbericht des Apostel-Petrus-Werks: Unterstützung von einheimischen Priesterseminaren und Noviziaten ist von grundlegender Bedeutung für die Missionhttp://fides.org/de/news/72209-VATIKAN_Jahresbericht_des_Apostel_Petrus_Werks_Unterstuetzung_von_einheimischen_Priesterseminaren_und_Noviziaten_ist_von_grundlegender_Bedeutung_fuer_die_Missionhttp://fides.org/de/news/72209-VATIKAN_Jahresbericht_des_Apostel_Petrus_Werks_Unterstuetzung_von_einheimischen_Priesterseminaren_und_Noviziaten_ist_von_grundlegender_Bedeutung_fuer_die_MissionLyon - "Das Werk der Evangelisierung kann ohne die Hilfe von Priestern und Ordensleuten, die sich ganz dieser Aufgabe verschrieben haben, nicht wirksam durchgeführt werden. Wie können wir diese Priester, Ordensleute und Ordensfrauen finden, wenn die Kirche sich nicht um ihre Ausbildung kümmert? Und wie kann sie sich konkret um ihre Ausbildung kümmern, wenn das Werk des Apostels Petrus, das sie als Instrument dafür hat, seine Aufgabe nicht erfüllt? Doch wie kann dieses Werk seine Aufgabe ohne den Beitrag aller Gläubigen erfüllen? Und können die Gläubigen dieses Werk unterstützen, wenn sie es nicht kennen?", fragt sich der Generalsekretär des Päpstlichen Apostel-Petruswerks, Pater Guy Bognon, in seinem Jahresbericht bei der Generalversammlung der Päpstlichen Missionswerke, die derzeit in Lyon stattfindet .<br />"Für das Jahr 2021, in dem die Kollekten aufgrund der weltweiten Pandemie zurückgegangen waren ", so Pater Bognon, "hat das Päpstliche Apostel-Petrus-Werk einen Großteil der Zuschüsse ausschließlich für die finanzielle Unterstützung der Seminare reserviert, damit diese Einrichtungen überleben und ihre Aufgabe der Ausbildung von einheimischen Priestern weiterhin erfüllen können. In der Tat wären viele Seminare ohne diese gewöhnlichen Subventionen gezwungen gewesen, ihre Türen zu schließen“. <br />Im akademischen Jahr 2020-2021 hat das Werk insgesamt 431 Kleine Seminare mit 45.815 Schülern ordentliche Zuschüsse zukommen lassen, wofür insgesamt 3.257.346,50 USD bereitgestellt wurden. Den Rektoren zufolge seien diese Kleinen Seminare nach wie vor die Hauptquelle für die spägere Aufnahme von Kandidaten in die Propädeutischen Seminare und die Priesterseminare und sogar in die Noviziate für das Ordensleben, wie Pater Bognon betonte. Zuschüsse in Höhe von 1.472.888,40 $ wurden für 120 propädeutische Seminare mit insgesamt 5.596 Seminaristen zur Verfügung gestellt. Schließlich erhielten 220 Große Seminare, die die letzte Stufe der Priesterausbildung darstellen, finanzielle Unterstützung in Höhe von 10.829.880,00 US$ für insgesamt 23.071 Seminaristen. Der Generalsekretär wies darauf hin, dass das Apostel-Petrus-Werk im vergangenen Jahr auch Anträge auf Zuschüsse für 4.500 Novizen und 2.391 Novizinnen erhalten hat, denen sie aufgrund fehlender Mittel aber bisher nicht nachkommen konnte. <br />"Die Pandemie hat die Zahl der Anträge auf außerordentliche Zuschüsse für Projekte zum Bau von Infrastrukturen und Ausrüstungen für den reibungslosen Betrieb der Seminare nicht verringert, sondern sogar erhöht. Da die Spendeneinnahmen für solche Anträge jedoch nicht aussreichten, konnten diese Projekte nur in geringerem Maß berücksichtigt werden", erklärt Pater Bognon weshalb man "dem Dringenden den Vorrang vor dem Nützlichen“ gegeben habe, „d.h. die ordentlichen Zuschüsse zu finanzieren, die in erster Linie das Überleben der Seminare ermöglichen, damit diese ihre Mission fortsetzen können". <br />In seinem Jahresbericht ging der Generalsekretär schließlich auch auf andere Aspekte der Tätigkeit des Werkes ein: die Fortbildung von Ausbildern, die Vergabe von Stipendien an Diözesanpriester und an Mitglieder einheimischer Ordenskongregationen , die Vergabe von Messintentionen, die einige Nationaldirektionen den Ausbildern der Seminare zur Verfügung stellen.<br />Nach einigen Überlegungen zur Bilanz und Informationen über die Arbeit des Werkes schloss Pater Guy Bognon seinen Bericht mit dem Dank an alle Nationaldirektionen der Päpstlichen Missionswerke, "die sich mit allen möglichen Initiativen und Aktivitäten dafür einsetzen, dass das Werk der Ausbildung einheimischer Priester und die Päpstlichen Missionswerk im Allgemeinen in der Öffentlichkeit bekannt sind und unterstützt werden". Anschließend ermutigte er diejenigen, die in ihrer Mission auf Schwierigkeiten stoßen, und bat um das Gebet. "Die selige Pauline Jaricot und alle Missionsheiligen stehen an unserer Seite für den Triumph der Mission zur Ehre des auferstandenen Christus", bekräftigte er abschließend. <br /> <br />Sat, 21 May 2022 11:49:05 +0200VATIKAN - Jahresbericht der Päpstlichen Missionsunion: Missionarische Bildungsarbeit in einem geschwisterlichen und synodalen Stilhttp://fides.org/de/news/72208-VATIKAN_Jahresbericht_der_Paepstlichen_Missionsunion_Missionarische_Bildungsarbeit_in_einem_geschwisterlichen_und_synodalen_Stilhttp://fides.org/de/news/72208-VATIKAN_Jahresbericht_der_Paepstlichen_Missionsunion_Missionarische_Bildungsarbeit_in_einem_geschwisterlichen_und_synodalen_StilLyon - "Ich werde meine Rede auf Italienisch halten, der Sprache des seligen Paolo Manna, des Gründers der Päpstlichen Missionsunion ". Mit diesen Worten begann Pater der Generalsekretär der Päptlichen Missionsunion, Pater Dinh Anh Nhue Nguyen, seinen Jaharesbericht bei der Generalversammlung der Päpstlichen Missionswerke in Lyon. In seinen einleitenden Dankesworten richtete Pater Nguyen neben dem Kardinalpräfekten, dem erzbischöflichen Präsidenten, den anderen Generalsekretären, dem Verantwortlichen für die Verwaltung und seinen Mitarbeitern auch ein herzliches Dankeschön an seinen Vorgänger Pater Meroni, der die Tradition des Jahrbuchs ins Leben gerufen hatte. <br />In seiner Bericht ging er auf drei wesentliche Punkte ein: die Erinnerung an die Statuten im Hinblick auf die Arbeit der Päpstlichen Missionsunion, die Initiativen der der missionarischen Bildungsarbeit in den Jahren 2021-2022 und ein Ausblick in die Zukunt. In Bezug auf die spezifischen Aktivitäten der Päpstlichen Missionsunion erklärte Pater Nguyen mit Bezug auf Artikel 20 der Statuten: Als eines der vier Päpstlichen Missionswerke steht die Päpstliche Missionsunion neben den anderen drei Werken und geht mit ihnen gemeinsam in der missionarischen Projektarbeit in der ganzen Welt". Deshalb "wendet sich die Union an alle, die berufen sind, sich dafür einzusetzen, dass das Volk Gottes von einem missionarischen Geist und einem besonderen Bewusstsein für die missionarische Zusammenarbeit beseelt wird". Der Generalsekretär der Päpstlichen Missionswerke wies auf die Häufigkeit des Adjektivs "alle" im Text der Statuten hin und auf die große Bandbreite der Adressaten der Initiativen: Priester, Ordensleute und Laien, und erinnerte an das Motto "Alle Kirchen für die ganze Welt" aus den Schriften des Gründers, des seligen Pater Paulo Manna.<br />Pater Nguyen betonte unter Bezugnahme auf den in den Statuten genannten Zweck der Päpstlichen Missionsunion: "Wir sind die "Vereinigung" aller Kräfte vor Ort im Dienst des gemeinsamen Evangelisierungsauftrags der Kirche und konzentrieren uns auf die Aktivitäten der Fortbildung, der Information und der Förderung des missionarischen Bewusstseins durch verschiedene Initiativen …auf lokaler, regionaler oder internationaler Ebene. All dies geschieht stets im Geiste der Zusammenarbeit mit allen, insbesondere mit den Nationaldirektoren der Päpstlichen Missionswerke und mit den Sekretären der anderen drei Werke, in einem einfachen, brüderlichen und auch im synodalen Stil. Bilden wir eine "Union" angefangen bei uns selbst, und versuchen wir dabei stets, unserer Berufung gerecht zu werden, "die Seele der anderen Päpstlichen Missionswerke" zu sein, wie der heilige Papst Paul VI. uns nannte". <br />Pater Nguyen dankte in diesem Zusammenhang den Nationaldirektoren und den Beauftragten in den Diözesanleitern für ihr ständiges Engagement mit Blick auf die missionarische Bildungsarbeit in den verschiedenen Ländern und bekräftigte die Verfügbarkeit des internationalen Sekretariats der Päpstlichen Missionunion.<br />Bezüglich der missionarischen Bildungsarbeit in den Jahren 2021-2022 verwies Pater Dinh Anh Nhue Nguyen auf das Jahrbuch 2021-2022, das den Teilnehmern in digitaler Form zur Verfügung gestellt wurde, und erinnerte daran, dass Päpstliche Missionsunion vom 1. Januar 2021 bis zum 11. Mai 2022 insgesamt 12 Projekte in Afrika, 3 Projekte in Asien und 2 Projekte an der Päpstliche Universität vom Heiligen Kreuz in Rom unterstützt hat. Diese Projekte wurden durch andere missionarische Bildungsinitiativen ergänzt, darunter der Rosenkranz für den Frieden in Myanmar und, für Zentralasien, das Webinar "Die Mission der Evangelisierung in Zentralasien zur Zeit von Evangelii Gaudium: Kontext, Schwierigkeiten, Perspektiven" sowie missionarische Gebets- und Studienangebote zum 150. Geburtstag des seligen Paolo Manna: "Wie Sie sich denken können, versuchen wir, der spirituellen Dimension in der missionarischen Bildungsarbeit, in der das individuelle und gemeinschaftliche Gebet von grundlegender Bedeutung ist, noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken", betonte der Generalsekretär, der dann an einige kürzlich erschienene Veröffentlichungen erinnerte, darunter ein in englischer Sprache erschienenes Buch über den missionarischen Wandel der Kirche mit Vorwort von Kardinal Luis Antonio G. Tagle. Dieser Text, "ein sehr wichtiges Hilfsmittel, ich würde sagen, fast schon ein Klassiker, für die missionarische Bildungsarbeit in der ganzen Welt, insbesondere in der englischsprachigen Welt", wurde den Teilnehmern von Pater Nguyen geschenkt.<br />Der Generalsekretär erinnerte an die mehr als zwanzig laufenden Aktivitäten und weitere, die auf der „Warteliste“ stehen, und hob insbesondere drei Aktivitäten hervor, „die uns für die Wiederbelebung des Diskurses über Mission und missionarische Bildungsarbeit innerhalb der Päpstlichen Missionswerke grundlegend erscheinen". Der erste ist die Vorbereitung der Veröffentlichung von biblischen Texten zur Mission: "Wie Sie sich denken können, ist dies die langwierige Arbeit, die mit den 'Evangelien' beginnt, auf die wir uns zum jetzigen Zeitpunkt konzentrieren. Wir bitten Sie alle um Ihr Gebet dafür. Zu diesen Vorbereitungen kommt die Veröffentlichung des Bandes über die Mission aus Sicht der östlichen Tradition hinzu, der mehrsprachig erscheinen wird". Die zweite Aktivität betrifft den bereits erscheinenden Missionskommentar für den Sonntag: "Der Wunsch ist es, wieder vom Wort Gottes auszugehen, um für die Mission zu formen und zu sensibilisieren. Der Zweck dieses sonntäglichen Kommentas, den wir mit dem Advent begonnen haben, ist es, ein nützliches Instrument für die ständige missionarische Weiterbildung anzubieten. Ich habe bereits auf der letzten Generalversammlung der Päpstlichen Missionswerke darüber gesprochen. Es handelt sich um einen Weg, der speziell für die Nationaldirektoren der Päpstlichen Missionswerke und ihre Mitarbeiter konzipiert und gestaltet wurde, denen die Texte des Kommentars jede Woche in verschiedenen Sprachen zugesandt werden, den wir aber auch auf der Website der Päpstlichen Missionswerke zur Verfügung stellen, damit alle interessierten Gläubigen Zugang dazu haben, um über das Wort Gottes nachzudenken und ihre eigene Berufung als Jünger und Missionare Christi zu vertiefen".<br />Pater Nguyen dankte in diesem Zusammenhang auch allen Übersetzern und Korrektoren der Texte, darunter auch einige Nationaldirektoren, "die großzügig ihren Dienst für die missionarische Bildungsarbeit anbieten", und "allen Nationaldirektoren für das wohlwollende Interesse an diesen Kommentare sowie für die kluge Verwendung des erhaltenen Materials" bei ihrer missionarischen Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit in ihren jeweiligen Ländern. Schließlich erwähnte der Generalsekretär der Päpstlichen Missionsunion die geplante internationale Konferenz zum Thema "Verkündigung und christliche Ausbildung in einer missionarischen Kirche": "Es handelt sich um eine Tagung in Zusammenarbeit mit der Päpstlichen Universität Urbaniana, die bereits für dieses Jahr geplant war, dann aber wegen vom Hochschulinstitut für Katechese und missionarische Spiritualität verschoben werden musste. Diese Konferenz dient dazu, die missionarische Ausbildung von Katechisten wieder in Gang zu bringen. Wir beabsichtigen, in naher Zukunft einen Kurs zur missionarischen Weiterbildung der örtlichen Katecheten, und zwar in enger Zusammenarbeit mit dem Päpstlichen Werk für die Glaubensverbreitung, dem wir für seine ständige Unterstützung danken. Diesem Traum werde ich noch einen weiteren hinzufügen: in Zusammenarbeit mit den Nationaldirektionen möchte ich verschiedene Missionskongresse organisieren, wo immer wir können und wo ein Bedarf besteht".<br />Abschließend erinnerte der Generalsekretär an den Fidesdienst, der vor kurzem auch den Kurzfilm über Pauline Jaricot mit dem Titel "Guardandno dall‘alto" produziert hat, und an die Rolle des missionarischen Bildungszentrums CIAM, das seine Tätigkeit nach der Pandemie nun wieder aufnimmt: "Ich lade Sie alle ein, Ihre Gruppen zu einer missionarischen Pilgerreise nach Rom ins CIAM zu schicken“. Mit Blick auf die Zukunft schloss Pater Nguyen mit einem Wunsch: "Ich teile voll und ganz den Traum des Papstes in seiner Botschaft zum diesjährigen Weltmissionssonntag, dass alle Menschen Gottes Propheten, Zeugen und Missionare des Herrn sind. Ich teile voll und ganz Ihre Träume, dass unsere geliebten Päpstlichen Missionswerke dem Charisma ihrer Gründer immer treu bleiben und zunehmen charismatischer werden, wie es Prälat Jorge Patricio Vega Velasco, der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke von Chile, während der Messe heute Morgen ausdrückte. Gemeinsam mit Ihnen versuchen wir, unser Bestes zu geben, damit diese Träume in Erfüllung gehen können".<br /> <br />Sat, 21 May 2022 11:29:40 +0200VATIKAN - Jahresbericht der Generalsekretärin der Päpstlichen Kindermissionswerke: Kirchliche Gemeinschaft kindgerecht gestaltenhttp://fides.org/de/news/72206-VATIKAN_Jahresbericht_der_Generalsekretaerin_der_Paepstlichen_Kindermissionswerke_Kirchliche_Gemeinschaft_kindgerecht_gestaltenhttp://fides.org/de/news/72206-VATIKAN_Jahresbericht_der_Generalsekretaerin_der_Paepstlichen_Kindermissionswerke_Kirchliche_Gemeinschaft_kindgerecht_gestaltenLyon - Die Generalsekretärin der Päpstlichen Kindermissionswerke, Schwester Roberta Tremarelli, befasste sich in ihrem Jahresbericht bei der Generalversammlung der Päpstlichen Missionswerke in Lyon zunächst mit dem Thema, das im Jahr 2023 im Mittelpunkt der Arbeit der Missionswerke stehen soll, d.h. die Gemeinschaft, und betonte: "Die Päpstlichen Missionswerke und damit auch die Kindermissionswerke helfen den Menschen, ihre Zugehörigkeit zur Weltkirche zu erfahren und sich damit der Verantwortung bewusst zu werden, die sich daraus kraft der Taufe ergibt. Wir sind Glieder eines einzigen Körpers. Der Slogan unseres Werks "Kinder helfen Kindern, Kinder beten für Kinder" unterstreicht die Verbundenheit zwischen Kindern aus verschiedenen Ländern dank des Gebets, des Glaubens und der Freundschaft mit Jesus, die sie in Gemeinschaft miteinander bringt. Wir sprechen von der kirchlichen Gemeinschaft, die aus der Begegnung mit Jesus entsteht und die auch die Kinder dank des Charismas und der Angebote des Werkes erfahren können". Ziel sei es, "die Zusammenarbeit mit der Ortskirche und die Beteiligung des Werkes an der gewöhnlichen Pastoral und in Zusammenarbeit mit den Schulen im Lichte des Themas ‚Gemeinschaft‘". Zu diesem Zweck habe man sich mit dem Hinweis auf die Eröffnung des synodalen Weges der gesamten Weltkirche in einem Brief an alle Nationaldirektionen gewandt.<br />Schwester Roberta brachte zu Beginn ihrer Rede ihre auch die Freude darüber zum Ausdruck, endlich wieder alle anwesend sein zu dürfen, und dankte den Mitarbeitern der Kindermissionswerke für die wertvolle Zusammenarbeit und das Engagement. Insbesondere dankte sie auch den internationalen Sekretariaten in Rom für die Anpassung an die Möglichkeiten der virtuellen Welt, und verwies auf die Durchführung des ersten Online-Treffens mit allen Nationaldirektoren und Nationalen Beauftragten der Kindermissionswerke im Juni 2021, in dessen Mittelpunkt der allgemeine Austausch und der Dialog stand. Bei einer weiteren online-Tagung vom 7. bis 11. Dezember wurden im Rahmen von kontinentalen Treffen in verschiedenen Sprachen insbesondere das Thema "Geistlicher Missbrauch und Machtmissbrauch" behandelt und am 3. Mai anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Erhebung des Werkes in den Rang eines Päpstlichen Werkes wurde eine online-Konferenz zum Thema "Geschichte, Charisma und Spiritualität der Kindermissionswerke" mit Prof. Carvajal und Rafael Santos, Autor des von den internationalen Sekretariaten der Kindermissionswerke herausgegebenen gleichnamigen Aufsatzes veranstaltet.<br />Schwester Tremarelli nahm auch persönlich an mehreren Online-Tagungen für die Mitarbeiter der Kindermissionswerke in Kolumbien, Brasilien, Honduras, Mexiko und Ecuador teil, sowie am ersten Treffen der Kindermissionswerke der englischsprachigen afrikanischen Länder, der Missio-Jungenkonferenz und dem Treffen mit den Diözesanvertretern der Kindermissionswerke der Diözesen von Nigeria. Auch die Fortsetzung der Veröffentlichung des alle vier Monate erscheinenden Bulletins und die Fertigstellung des Jahrbuchs 2019 wurde erwähnt.<br /> Mit Blick auf das kommende Jahr kündigte die Generalsekretärin der Kindermissionswerke anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Erhebung der Werke in den Rang eines Päpstlichen Werkes eine "Malwettbewerb" an, bei dem sich die Kinder der am 19. Mai 2023, dem 180. Jahrestag der Gründung der Kindermissionswerke mit dem Thema: "Was bedeutet es für mich, dass die Kindermissionswerke Päpstliche Werke sind?“ befassen und dies bildlich und in einer kurze Beschreibung darstellen und erläutern. Der Titel soll je nach Kontext in den verschiedenen Ländern angepasst werden. "Es wird eine Gelegenheit sein, die Bedeutung und die Implikationen eines Päpstlichen Werks zunächst mit den Mitarbeitern und Gruppenleitern des Werks zu vertiefen, um dann die Kinder und Jugendlichen einbeziehen zu können", so die Ordensschwester.<br />Abschließend erinnerte die Generalsekretärin der Päpstlichen Kindermissionswerke daran, dass auch Katechisten, Religionslehrer, Priester und Eltern die Adressaten der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit der Kindermissionswerke seien, während zu den Aufgaben der Kindermissionswerke auch das Erkennen und Begleiten von missionarischen Berufungen für die missio ad gentes sei. Schwester Roberta dankte allen und schloss mit den Worten: "Gegenseitiges Vertrauen, Transparenz und Zusammenarbeit sind die Grundlage unserer Mission“.<br /> <br /><br /><br />Fri, 20 May 2022 09:24:34 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Kirchenrat des Nahen Ostens ist zuversichtlich: Christliche Gemeinden werden Bestand habenhttp://fides.org/de/news/72205-AFRIKA_AeGYPTEN_Kirchenrat_des_Nahen_Ostens_ist_zuversichtlich_Christliche_Gemeinden_werden_Bestand_habenhttp://fides.org/de/news/72205-AFRIKA_AeGYPTEN_Kirchenrat_des_Nahen_Ostens_ist_zuversichtlich_Christliche_Gemeinden_werden_Bestand_habenKairo - Die christliche Geschichte dürfe nicht von den Ländern getrennt werden, in denen Christus geboren wurde, lebte, starb und auferstand, wobei Christen auch einen wichtigen Beitrag zur arabischen Zivilisation und zur Entwicklung der heutigen Gesellschaften des Nahen Ostens leisteten. Im Vertrauen auf die Gnade Christi seien sie in der Lage, in diesen Ländern verwurzelt zu bleiben und einen wertvollen Beitrag zur Wiedergeburt der Länder des Nahen Ostens zu leisten. Dies betonten die Teilnehmer der Generalversammlung des Rates der Kirchen im Nahen Osten , die von Montag, 15. bis zum heutigen Freitag, 20. Mai in Ägypten im „Logos-Zentrum“ des Klosters „Anba Bishoy“ in der Wüstenregion Wadi el Natrun tagte. <br />Die Versammlung, an der Patriarchen, Bischöfe und andere Vertreter von Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften in den Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens teilnahmen, drückt im Schlussdokument jedoch auch das Bedauern über die massive Abwanderung junger Menschen aus, die die Gesellschaften des Nahen Ostens schwächt und zum drastischen Schwinden lokaler christlicher Gemeinden führt. Gleichzeitig wird die Hoffnung geäußert, dass Menschen und Familien, die aus ihren Herkunftsländern auswandern, zumindest die Verbundenheit mit dem Mutterland bewahren und das Erbe des geistigen Reichtums, das sie in ihren Heimatgemeinden erhalten haben pflegen. Die Versammlung dankte einstimmig dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al Sisi für dessen Gastfreundschaft und würdigte die Worte, mit denen sich das ägyptische Staatsoberhaupt an die Teilnehmer des Treffens wandte, als er betonte, dass "die christlichen Brüder und Schwestern in allen arabischen Ländern ein integraler Bestandteil des Gefüges der gesamten arabischen Gesellschaft sind".<br />Die Teilnehmer der Versammlung erinnern unter anderem an die Dringlichkeit, "Gewalt und Fanatismus jeglicher Art" zu bekämpfen und bekräftigen die Notwendigkeit, den Ausgegrenzten und Schwachen, den Flüchtlingen und Vertriebenen zu helfen. Wichtig sei es zudem, "die Glaubensfreiheit zu respektieren, die Werte der Staatsbürgerschaft und ein gemeinsames Leben mit unseren muslimischen Brüdern und Schwestern zu festigen, mit denen wir uns gegenseitig respektieren". Die Verpflichtung zur "Unterstützung der Kirchen und Gläubigen in Jerusalem" wurde dabei ebenso bekräftigt wie "die Pflicht, die Heiligen Stätten zu erhalten und die internationale Gemeinschaft und die Völker der Welt daran zu erinnern, wie wichtig die Unterstützung der christlichen Präsenz in der Stadt des Friedens ist". <br />Der Rat der Kirchen des Nahen Ostens, der 1974 in Nikosia gegründet wurde und derzeit seinen Sitz in Beirut hat, soll die Annäherung der christlichen Gemeinschaften des Nahen Ostens in Fragen von gemeinsamem Interesse erleichtern und zur Überwindung konfessioneller Konflikte beitragen.<br />In ihrer abschließenden Sitzung wählte die Generalversammlung die vier neuen Präsidenten des Rates: Für die östlich-orthodoxe Kirche wird Bischof Antonios, Metropolit von Jerusalem und dem Nahen Osten für die koptisch-orthodoxe Kirche, als Präsident für die nächste Amtszeit fungieren, für die orthodoxe Familie wird Yohanna X., griechisch-orthodoxer Patriarch von Antiochien, der in Damaskus residiert, diese Rolle übernehmen. Die katholische Kirchen werden von Raphaël Bedros XXI Minassian, Patriarch von Kilikien für die katholischen Armenier, vertreten; der gewählte Präsident, der die evangelischen Kirchen und Gemeinschaften vertritt, ist Pfarrer Paul Haidostian, Präsident des Bundes der armenischen evangelischen Kirchen im Nahen Osten. Die Generalversammlung bestätigte auch die Wahl des Generalsekretärs des Rates, des griechisch-orthodoxen Professors Michel Abs, der vom Vorstand des Rates im Rahmen einer Sitzung am 18. September 2020 in Bkerké, Libanon, am Sitz des maronitischen Patriarchats gewählt worden war. <br /> Fri, 20 May 2022 13:50:46 +0200VATIKAN - Zur Seligsprechung von Pauline Jaricot: “Jesus war ihr bester Freund“http://fides.org/de/news/72204-VATIKAN_Zur_Seligsprechung_von_Pauline_Jaricot_Jesus_war_ihr_bester_Freundhttp://fides.org/de/news/72204-VATIKAN_Zur_Seligsprechung_von_Pauline_Jaricot_Jesus_war_ihr_bester_FreundLyon - Schwester Pauline von der Missionarinnen Unserer Lieben Frau ist Mitglied der Ordensgemeinschaft, die im Haus von Pauline Jaricot lebt, dem „Maison de Lorette“, das heute ein Ort ist, das sich der Erinnerung an das Leben der Gründerin des Werkes für die Verbreitung des Glaubens verschrieben hat, sich aber auch und vor allem als Ort des Gebets versteht, der das Charisma der neuen Seligen pflegt. Im Gespräch mit Fides spricht sie über die besondere Spiritualität und das Leben der jungen Französin Pauline Jaricot, die am kommenden Sonntag in Lyon seliggesprochen wird.<br />Worin besteht ist die besondere Spiritualität von Pauline Jaricot?<br />Es gäbe viele Dinge zu sagen. Von klein auf liebte sie es, in den Kirchen zu beten, vor Jesus in der Eucharistie: Sie ging gerne zu ihm und sprach mit ihm auf eine sehr einfache Weise, als wäre er ihr bester Freund. Im Übrigen können wir von hier aus die Egliese St-Nizier sehen, in die sie oft zum Beten ging: Dort sprach Jesus zu ihr, sie konnte seine Stimme hören. Diese Freundschaft zu Jesus hat ihr sehr geholfen.<br />Wie alt war Pauline zu diesem Zeitpunkt?<br />All dies geschah nach ihrer Bekehrung. Sie konvertierte im Alter von 17 Jahren. Sie ging oft zum Beten in die Kapelle in Fourvière. Die heutige Basilika gab es damals noch nicht, sondern nur eine kleine Kapelle mit einer vergoldeten Marienstatue, die dort erst 1852 aufgestellt wurde. Als Pauline 17 Jahre alt war, gab es noch nicht einmal diese Statue, aber sie ging oft zum Beten in die Kapelle, wo sie sich Jesus weihte. Sie legte ein Keuschheitsgelübde ab und weihte sich nach ihrer Bekehrung mit 17 Jahren auch der Jungfrau Maria.<br />Hat sie viel meditiert?<br />Ja, sie meditierte viel und sie betrachtete Jesus und Maria, damit dies ihrem Leben Kraft gab, damit es in ihr Leben überging. Und das war für sie sehr wichtig.<br />Was bedeutete die Eucharistie für Pauline?<br />Pauline schrieb mit etwa 20 Jahren ein Büchlein über die "Unendliche Liebe in der göttlichen Eucharistie", in dem sie ihre Liebe zur Eucharistie und ihre Liebe zur Kirche und zu den Priestern zum Ausdruck brachte, um diesen die wichtige Sendung verständlich zu machen, die sie von Jesus empfangen haben: die Feier der Eucharistie... Für sie ging es darum, mehr Vertrauen zu haben. Wir sehen Jesus nicht, denn er ist in der geweihten Hostie verborgen. Wir sehen ihn nicht. Aber er kann sich uns auch mitteilen, ohne dass wir seine Stimme hören, aber er kann uns zu guten Taten inspirieren, zu guten Ideen anregen. Und es ist wichtig, dass dieser Dialog, diese Begegnung mit Jesus stattfindet, der gegenwärtig ist und der uns führen kann. Der uns in unserem Leben leiten will. <br />Wie hat Jesus durch die Eucharistie zu Paulus gesprochen? Wie hat sie diese Präsenz gespürt?<br />Wenn wir eine Kirche betreten, ist es nicht schwer, wir müssen nur selbst still werden und an Jesus denken, der vor uns steht, um einfach zu ihm zu beten und ihm zu sagen, was wir auf dem Herzen haben, was wir mit ihm teilen wollen, wie mit einem Freund. Und dann... manchmal ist es ein bisschen geheimnisvoll. Wir verharren in der Stille, und manchmal wird Jesus … wir haben zunächst das Gefühl, dass nichts passiert... doch manchmal handelt Jesus unsichtbar in unserem Leben. Und das ist es, was Pauline so intensiv empfand, deshalb ging sie so gerne in die Kirche.<br />Welche Rolle spielte die Gottesmutter Maria bei all dem?<br />Maria ist diejenige, die uns zu Jesus führt, konkreter gesagt, weil sie ein menschliches Geschöpf ist, auch wenn sie als Unbefleckte Empfängnis verehrt wird, doch ist sie wirklich menschlich wie wir. Sie führt uns zu Jesus, um uns zu helfen, ihn besser zu kennen und zu lieben. Sie ist in Wirklichkeit also auch unsere Mutter, die uns Schritt für Schritt begleitet, um uns ihm näher zu bringen.<br />Was war für Pauline Glück?<br />Ich denke, dass das Glück für Pauline darin bestand, den Willen Gottes zu tun: In allem wollte sie sich - wie alle Heiligen - von ihm leiten lassen. Sie hatte viele Ideen, sie war sehr unternehmungslustig, aber gleichzeitig bat sie immer um Hilfe, um wirklich das zu tun, was Gott wollte, um das zu tun, was er von ihr erwartete.<br />Sie hat also viel Zeit in ihrem Leben damit verbracht, ihre Persönlichkeit und ihre Fähigkeiten mit dem Willen Gottes in Einklang zu bringen?<br />Genau das, was Gott von ihr erwartete. Andererseits finden wir auf diese Weise auch unseren Frieden, weil wir sicher sind, dass wir einen Auftrag erfüllen, den Gott uns anvertraut hat. Auf dieser Erde sind wir nur auf der Durchreise, wir sind für den Himmel bestimmt, und das Ziel ist es, wie Gott zu lieben, von ihm geleitet zu werden und so viel Gutes wie möglich zu tun, denn dafür wurden wir geschaffen. Dies hat es Pauline ermöglicht, inmitten all der Prüfungen, die sie in ihrem Leben erlebt hat, einen großen Frieden zu bewahren, denn Pauline hat viel gelitten und ist auf viele Widersprüche gestoßen. Die Tatsache, dass sie wusste, dass sie um Hilfe gebeten hatte, dass sie Gottes Willen tun wollte und dass sie ihr Bestes getan hatte, gab ihr großen Frieden und erlaubte ihr auch, all jenen zu vergeben, die sie leiden ließen, denn sie wusste, dass es von Gott zugelassen wurd und dass nichts ohne seine Erlaubnis geschieht.<br /> <br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="https://www.youtube.com/watch?v=YQDPgbhIaoE">Video zum Interview</a>Fri, 20 May 2022 13:30:34 +0200AMERIKA/COSTA RICA - Bischöfe treffen neuen Präsideten: “Zuhören und die Realität wahrnehmen”http://fides.org/de/news/72200-AMERIKA_COSTA_RICA_Bischoefe_treffen_neuen_Praesideten_Zuhoeren_und_die_Realitaet_wahrnehmenhttp://fides.org/de/news/72200-AMERIKA_COSTA_RICA_Bischoefe_treffen_neuen_Praesideten_Zuhoeren_und_die_Realitaet_wahrnehmenSan José - Die Bischöfe der Bischofskonferenz von Costa Rica trafen sich zu Gesprächen mit dem neuen Präsidenten Rodrigo Chaves Robles und mit einigen Ministern der neuen Regierung getroffen. In einer Haltung des Zuhörens habe man einen offenen und aufrichtigen Dialog geführt und versucht „die Bemühungen für das Gemeinwohl unserer Gesellschaft zu vereinen", so der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Bischof José Manuel Garita Herrera. <br />Die Bischöfe erneuerten ihre Glückwünsche an den Präsidenten und bekräftigten die Bereitschaft der Kirche, beim Aufbau Costa Ricas zu helfen, wie es die katholische Kirche es immer getan habe. In einem Schreiben vom 4. April hatten sie bereits die Hauptprobleme des Landes aufgelistet. "Bei all diesen Themen hat die Kirche immer den Menschen und die Achtung seiner Würde in den Mittelpunkt gestellt", so Bischof Garita in einer von der Bischofskonferenz veröffentlichten Erklärung.<br />Während des Treffens sprachen habe man an die tiefe und wachsende Ungleichheit zwischen den Sektoren und mehr noch zwischen den Gebieten erinnert und dabei auf den Unterschied zwischen den Menschen im Großraum der Metropole und den Menschen in den ländlichen Gebieten und Küstenregionen hingewiesen. Die Bischöfe beklagten bei dieser Gelegenheit auch die Unsicherheit, die das Land durch die Pandemie, den Krieg in der Ukraine, die Wirtschaftskrise usw. erleidet. <br />Die Bischöfe bekräftigten bei dieser Gelegenheit auch die eigene Position zur Fragen des Lebensschutzes und zugunsten des Lebens, von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod, und damit ihre Ablehnung von Gesetzen, die das Leben nicht achten. Es wurde auch die Sorge geäußert, dass die Gender-Ideologie gefördert und eine echte "ideologische Kolonisierung" vorangetrieben wird, die auch Papst Franziskus beklage.<br />Schließlich erinnerten die Bischöfe die Regierungsvertreter an die Notwendigkeit des Zuhörens, um des sozialen Friedens willen. "Dieses Zuhören ist unerlässlich, um die Realität bestmöglich wahrzunehmen und offen für Beiträge aus anderen Bereichen der Gesellschaft zu sein", betont Bischof José Manuel Garita Herrera.<br /> <br /><br />Fri, 20 May 2022 12:57:08 +0200AFRIKA/SOMALIA - Hassan Sheickh Mohamud ist neuer Präsident: Experte sieht neue Möglichkeiten für Frieden und Zusammenarbeithttp://fides.org/de/news/72201-AFRIKA_SOMALIA_Hassan_Sheickh_Mohamud_ist_neuer_Praesident_Experte_sieht_neue_Moeglichkeiten_fuer_Frieden_und_Zusammenarbeithttp://fides.org/de/news/72201-AFRIKA_SOMALIA_Hassan_Sheickh_Mohamud_ist_neuer_Praesident_Experte_sieht_neue_Moeglichkeiten_fuer_Frieden_und_ZusammenarbeitMogadischu - "Die Wahl des somalischen Präsidenten Hassan Sheikh Mohamud am Montag, den 16. Mai 2022, eröffnet neue Möglichkeiten für Frieden und Zusammenarbeit am Horn von Afrika und insbesondere mit Äthiopien", so Professor Sonkor Geyre, Präsident des Instituts für Föderalismus und Sicherheitsanalyse , gegenüber Fides.<br />Mohamud, der das Land von 2012 bis 2017 regierte, wurde von den Abgeordneten und Senatoren in einem Zelt in der Nähe des Flughafens von Mogadischu gewählt, da in der Stadt eine Ausgangssperre herrscht. Er ist der erste Präsident, der zum zweiten Mal in dieses Amt gewählt wurde. <br />Gegenüber Fides betont Professor Geyre, der auch eine der prominentesten Persönlichkeiten für den Aufbau von Friedensprozessen in Somalia und ein profunder Kenner Äthiopiens ist, dass die Länder am Horn von Afrika eine Politik anstreben sollten, die allen gemeinsame Vorteile bringt. "Das Horn von Afrika muss wachsen. Die Region verfügt über ausreichende Ressourcen, einen riesigen Markt, wir haben sehr gute Humanressourcen. Was wir brauchen, ist eine Führung, die in die Zukunft blickt und die gemeinsame Entwicklungsagenda eint."<br />"Äthiopien", so fährt er fort, "ist ein sehr wichtiges Land für Somalia. Wir arbeiten seit langem an einer gemeinsamen Vision für das Horn von Afrika, und der neue somalische Präsident verfügt über die Fähigkeiten und die Erfahrung, um diese Beziehungen sowohl im Bereich der Sicherheit als auch des Handels und der Entwicklung weiter zu stärken".<br />Äthiopien eines der afrikanischen Länder ist, das die Friedensbemühungen in Somalia am stärksten unterstützt hat. Derzeit gehören 4000 äthiopische Friedenssoldaten der Friedenstruppe an, die maßgeblich am Kampf gegen die Al-Shabaab-Terroristen beteiligt sind, die große Teile Zentral- und Südsomalias kontrollieren.<br /> <br />Fri, 20 May 2022 12:56:32 +0200AMERIKA/NICARAGUA - Justitia-et-Pax-Kommission ist “besorgt” über die Situation des Landeshttp://fides.org/de/news/72202-AMERIKA_NICARAGUA_Justitia_et_Pax_Kommission_ist_besorgt_ueber_die_Situation_des_Landeshttp://fides.org/de/news/72202-AMERIKA_NICARAGUA_Justitia_et_Pax_Kommission_ist_besorgt_ueber_die_Situation_des_LandesManagua - "Getreu dem Auftrag des Herrn und getreu ihrer Berufung wird die Kirche weiterhin das Evangelium verkünden, die sozialen Strukturen der Sünde anprangern und die Menschen, insbesondere die Armen und Schwachen, begleiten", so die Justitia-et-Pax-Kommission der Erzdiözese Managua in einer Botschaft, die Fides vorliegt. <br />Die Kommission erinnert daran, dass "die Sendung der Kirche in dieser Welt, in der es neben dem Licht auch die Finsternis des Bösen gibt, immer Widersprüche hervorrufen wird" und zitiert in diesem Zusammenhang einen Abschnitt aus dem Markus-Evangelium, in dem Jesus versichert: "Jeder, der um meinetwillen und um des Evangeliums willen Haus oder Brüder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker verlassen hat, 30 wird das Hundertfache dafür empfangen. Jetzt in dieser Zeit wird er Häuser und Brüder, Schwestern und Mütter, Kinder und Äcker erhalten, wenn auch unter Verfolgungen, und in der kommenden Welt das ewige Leben" .<br />"Wir sind besorgt über die Situation des Landes“, so die Justitia-et-Pax-Kommission weiter, „das wir als Kinder Gottes, als Nicaraguaner und als Christen lieben. Wir vereinen uns im Gebet, dass Gott harte Herzen in sensible Herzen mit Liebe zum Nächsten verwandeln möge, frei von Gefühlen, die die Normalität verhindern, die zu echtem sozialen Frieden führt. Mögen Liebe, Vergebung und Barmherzigkeit bei allen vorherrschen, die nach christlichen Grundsätzen das Gemeinwohl anstreben".<br />In der Botschaft, die "an das heilige Volk Gottes und an die Menschen guten Willens" gerichtet ist, wird abschließend daran erinnert, dass die von Jesus Christus gegründete Kirche "die heilige, universale und ewige Gemeinschaft" ist, der Laien, Ordensleute, Diakone, Priester und Bischöfe angehören. Die Kirche sei deshalb angesichts von Freuden und vonLeiden gegenwärtig und "ihre Kraft liegt weder in menschlicher Macht, die zeitlich ist, noch in materiellen Gütern, die vergänglich sind, sondern in der Kraft Gottes, der uns den Heiligen Geist schenkt".<br /> <br />Fri, 20 May 2022 12:55:41 +0200AFRIKA/SÜDAFRIKA - Heftige Schäden: Überschwemmungen in der Region Durban wirken sich auf die gesamte Region aushttp://fides.org/de/news/72203-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Heftige_Schaeden_Ueberschwemmungen_in_der_Region_Durban_wirken_sich_auf_die_gesamte_Region_aushttp://fides.org/de/news/72203-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Heftige_Schaeden_Ueberschwemmungen_in_der_Region_Durban_wirken_sich_auf_die_gesamte_Region_ausJohannesburg - Die außergewöhnlichen Regenfälle, die im April die Provinz KwaZulu-Natal im Osten Südafrikas heimsuchten, haben landesweit mehr als 400 Opfer gefordert und zahlreiche Erdrutsche und Überschwemmungen verursacht. Schwer betroffen war auch die Stadt Durban mit dem größten Hafen in der Region südlich der Sahara und damit Tor zum industriellen Kernland Südafrika ist. Der Hafen musste aufgrund der Schäden seine Aktivitäten einschränken.<br />Der eingeschränkte Betrieb des Hafens von Durban hat nicht nur schwerwiegende Auswirkungen auf die südafrikanische Wirtschaft , sondern auch auf deren Länder. So wurde beispielsweise auch die Ausfuhr von in der Demokratischen Republik Kongo abgebautem Kobalt, die über den südafrikanischen Anlaufhafen abgewickelt werden, unterbrochen. Eine weitere wichtige lokale Infrastruktur, die ebenfalls beschädigt wurde, ist die Raffinerie in Durban, deren Betriebsunterbrechung sich auf die nationale und regionale Wirtschaft auswirkt. Zudem sind schwere Schäden, die durch die Verschmutzung infolge des Auslaufens von Kohlenwasserstoffen aus den beschädigten Lagerstätten entstanden.<br />Viele Familien wurden durch die Überschwemmungen obdachlos, weshalb die katholische Kirche Hilfsprogramme für die Flutopfer auf den Weg brachte. Mehr als hundert Familien erhielten am 14. Mai von der Caritas Durban gespendete Lebensmittelpakete. Die Übergabe erfolgte durch eine Delegation unter der Leitung des Präsidenten von Caritas Durban, Erzbischof Siegfried Mandla Jwara von Durban, in Begleitung des Apostolischen Nuntius Erzbischof Peter Wells und seines Ersten Sekretärs Prälat Dario Paviša, die drei der von den verheerenden Überschwemmungen betroffenen Gebiete besuchten.<br />Der Apostolische Nuntius übermittelte die Solidarität des Heiligen Vaters und wies darauf hin, dass Papst Franziskus sein Gebet und seine Anteilnahme an den Ereignissen in den von der Flutkatastrophe betroffenen Gebieten zugesagt habe. Erzbischof Wells erinnerte in diesem Zusammenhang auch an die Zusage des Heiligen Vaters, dass der Globale Süden Hilfe zur Bewältigung der durch Covid-19 verursachten Notlage erhalten wird, und an die Überweisung von Geldern für den Kauf von Nahrungsmittelhilfe durch den Papst, weil ihm die Ernährungssicherheit im südlichen Afrika am Herzen liegt.<br /> <br />Fri, 20 May 2022 12:55:03 +0200ASIEN/PAKISTAN - "Jahr der Katechisten”: Erzdiözese Faisalabad würdigt missionarischen Wert des Laienamteshttp://fides.org/de/news/72196-ASIEN_PAKISTAN_Jahr_der_Katechisten_Erzdioezese_Faisalabad_wuerdigt_missionarischen_Wert_des_Laienamteshttp://fides.org/de/news/72196-ASIEN_PAKISTAN_Jahr_der_Katechisten_Erzdioezese_Faisalabad_wuerdigt_missionarischen_Wert_des_LaienamtesFaisalabad - "Katechisten sind wertvolle Mitarbeiter der Priester, sie helfen ihnen, die Sendung Christi und die Sendung der Kirche zu erfüllen. Wir haben das Jahr 2022 zum "Jahr der Katechisten" erklärt, um gemeinsam mit dem Papst die Berufung des Katechisten hervorzuheben, die Dienste unserer Katechisten in der Diözese zu würdigen und das 70-jährige Bestehen des Ausbildungszentrums für Katechisten in unserer Diözese zu feiern“, so Bischof Indrias Rhemat von Diözese Faisalabad gegenüber Fides.<br />Der Bischof sagt: "In diesem Jahr möchten wir besonders die wertvolle und kostbare Arbeit der Katechisten anerkennen und würdigen, die weite Strecken zurücklegen, um Menschen, Familien und kleine Gruppen von Gläubigen zu besuchen, die in abgelegenen Dörfern verstreut leben. Unser Ziel ist auch, dass unsere Gläubigen ihren Dienst anerkennen und ihnen helfen, ihre guten Werke mit mehr Eifer und Hingabe fortzusetzen". "In unserer Diözese gibt es mehr als 100 Katecheten, und etwa 20 sind im Ruhestand, aber sie tun weiterhin ihren Dienst, weil es an Katecheten mangelt. Sie müssen sehr große Gebiete abdecken, da es in jeder unserer Gemeinden zwischen 50 und 300 Dörfer gibt“, betont er. <br />"Wir haben auch geplant", sagt Bischof Indrias Rehmat, "unseren Katechisten Hilfe bei der Ausbildung zu geben, damit sie unseren Gläubigen eine angemessene Glaubensausbildung bieten können, da wir das schnelle Wachstum der Pfingstsekten beobachten. Dies ist eine weitere Herausforderung in der Diözese.“<br />Der Bischof betont die Rolle der Katechisten in der Evangelisierungsmission der Kirche und sagte: "Ich schätze diese Katechisten, die die missionarische Berufung leben: ihr Dienst ist wesentlich, um den authentischen katholischen Glauben in den Menschen unserer Diözese zu bewahren. Ich möchte alles tun, um sie zu unterstützen, sie zu schätzen und ihnen als Pastor dieser Kirche zur Seite zu stehen".<br />Der Bischof schließt mit den Worten: "Die Katecheten sind die ersten Glieder der Kirche, die oft vor den Priestern an den verschiedenen Orten ankommen. Ich ermutige alle Priester und Ordensleute, ihnen den gebührende Achtung als wichtige Missionare in der Gemeinschaft entgegenzubringen. Gleichzeitig bekräftige ich, dass ich die Katechetinnen und Katecheten, die sich aufgrund der rasant steigenden Lebenshaltungskosten oft in finanziellen Schwierigkeiten befinden, so weit wie möglich unterstützen möchte".<br /> <br />Thu, 19 May 2022 13:30:22 +0200ASIEN/HEILIGES LAND - Spirale der Gewalt: Justitia-et-Pax-Kommission versucht eine Analyse der Ursachenhttp://fides.org/de/news/72199-ASIEN_HEILIGES_LAND_Spirale_der_Gewalt_Justitia_et_Pax_Kommission_versucht_eine_Analyse_der_Ursachenhttp://fides.org/de/news/72199-ASIEN_HEILIGES_LAND_Spirale_der_Gewalt_Justitia_et_Pax_Kommission_versucht_eine_Analyse_der_UrsachenJerusalem - Die Hauptursache für das Fortbestehen der Gewalt im Heiligen Land sei "die Besetzung Palästinas", eine Besetzung, die "seit fünfundfünfzig Jahren andauert". Dies unterstreicht die Kommission für Gerechtigkeit und Frieden des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem in einer Stellungnahme zur jüngsten Gewaltspirale im Heiligen Land. Das Dokument, das Fides vorliegt, untersucht die jüngsten blutigen Ereignisse im Lichte der jüngeren und langjährigen Ursachen, die seit Jahrzehnten die Trauer und den Schmerz unter den Völkern des Heiligen Landes schüren. "In unserem Versuch, die Wurzeln dieser Gewalt zu verstehen", betonen die Autoren des Dokuments, "versuchen wir in keiner Weise, sie zu rechtfertigen. Verstehen ist jedoch der einzige Weg, um einen Ausweg aus diesem tödlichen Kreislauf zu finden". <br />Ausgangspunkt der Überlegungen der Kommission für Gerechtigkeit und Frieden in Jerusalem ist die Ermordung der palästinensischen Journalistin Shireen Abu Aqleh am 11. Mai durch israelische Streitkräfte: als eine "Tochter unserer christlichen Gemeinschaft", die in der ganzen Region als Journalistin für Al-Jazeera bekannt war bezeichnet die Kommission die Journalistin. Die Aggression der israelischen Polizei gegen den Trauerzug, der den Sarg von Shireen zur Kirche trug, heißt es in dem Dokument der Justitia et Pax-Kommission "hat uns ebenfalls fassungslos gemacht". Das Dokument erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass die Gewalt bei der Beerdigung der palästinensischen Journalistin nur die jüngste schmerzhafte Episode in einer Spirale der Gewalt ist.<br />In dem Dokument der Kommission des Lateinischen Patriarchat von Jerusalem verbundenen heißt es: "Solange der Konflikt zwischen israelischen Juden und palästinensischen Arabern andauert, solange es im Heiligen Land keine Gerechtigkeit, Gleichheit und Frieden gibt, kein aufrichtiges Engagement zur Beendigung des Konflikts, wird der Tod weiterhin siegen. Solange den Bewohnern Ost-Jerusalems, des Westjordanlandes und des Gazastreifens ein militärisches Besatzungsregime auferlegt wird und solange innerhalb des Staates Israel ein Regime der Diskriminierung aufrechterhalten wird, wird der Kreislauf der Gewalt kein Ende nehmen". <br />Zu den Ursachen der Gewalt weisen die Autoren des Dokuments darauf hin, dass viele Analysen "die Gewalt auf palästinensische, arabische oder islamische Ideologien zurückführen, die Israel, Israelis und sogar Juden ablehnen. Diese Gewalttaten müssen jedoch zunächst im Kontext des andauernden israelisch-palästinensischen Konflikts analysiert werden", und "es muss mit unmissverständlicher Klarheit wiederholt werden: Die eigentliche Ursache und der primäre Kontext der Gewalt ist die Besetzung Palästinas, eine Besetzung, die seit fünfundfünfzig Jahren andauert".<br />Als Gewalt im Zusammenhang mit der Besatzung bezeichnet die Kommission "die Enteignung von Land, Verwaltungshaft, den Entzug von Baugenehmigungen, den Abriss von Häusern, die Einschränkung der Bewegungsfreiheit, die Unterdrückung der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung und die anhaltende Belagerung des Gazastreifens". Das Dokument verweist auch auf die neuen Spannungen in der Heilige Stadt ist. Dazu gehören "die anhaltenden Bedrohungen des Status quo im Haram al-Sharif , die erdrückenden Zugangsbeschränkungen zu den Heiligen Stätten und die anhaltenden Versuche, Eigentum im besetzten Ostjerusalem zu beanspruchen, die zur Vertreibung von Menschen aus ihren Häusern geführt haben, um sie Siedlern zu überlassen, insbesondere in Sheikh Jarrah und Silwan“. „Ein Großteil der Gewalt, der die Palästinenser zum Opfer fallen, wird von israelischen Siedlern und ihren Aktivistengruppen ausgeübt, die palästinensisches Land besetzen und illegal in den von Israel besetzten Gebieten leben", heißt es in dem Dokument weiter.<br />Die neuen internationalen Szenarien, die durch den Konflikt in der Ukraine entstanden sind, so die Autoren des Dokuments, hätten nach Ansicht der Palästinenser eine „Doppelmoral“ bei den Antworten der internationalen Gemeinschaft auf die verschiedenen Konfliktsituationen unterstrichen: Den Einmarsch Russlands in die Ukraine „verurteilte die internationale Gemeinschaft, angeführt von den Vereinigten Staaten, und viele Länder, darunter die Vereinigten Staaten, die Europäische Union und das Vereinigte Königreich, verhängten weitreichende Sanktionen, um das russische Regime zum Rückzug aus dem ukrainischen Hoheitsgebiet und zur Beendigung seiner Aggression zu bewegen“. „Viele Palästinenser“, so die Kommission weiter, „vergleichen die jüngsten Ereignisse mit den jahrzehntelangen Konflikten in ihrer eigenen Heimat. Israel hat palästinensische Gebiete seit 1967 besetzt und den Palästinensern innerhalb Israels seit 1948 ein diskriminierendes Regime der Ungleichheit auferlegt. Allerdings haben diejenigen, die die russische Aggression am deutlichsten verurteilen, wenig getan, um die israelische Besatzung und Diskriminierung anzuprangern. Diese Doppelmoral hat die Frustration und Verzweiflung der Palästinenser nur noch verschlimmert".<br />Im Schlussteil des Dokuments werden die israelischen Behörden aufgefordert, "die Gründe für die Gewalt, die uns alle umgibt, objektiv zu bewerten. Gewalt mit Gewalt zu beantworten, eine Logik der endlosen Vergeltung, ist nicht die Antwort. Israel und Palästina haben die gleichen Rechte: das Recht auf Sicherheit, Freiheit, Würde und Selbstbestimmung. Die Gewalt wird nicht aufhören, bis diese Rechte sowohl für Israelis als auch für Palästinenser verwirklicht sind“.<br /> <br />Thu, 19 May 2022 13:21:09 +0200AFRIKA/ÄTHIOPIEN - “Die Situation ist dramatisch”http://fides.org/de/news/72197-AFRIKA_AeTHIOPIEN_Die_Situation_ist_dramatischhttp://fides.org/de/news/72197-AFRIKA_AeTHIOPIEN_Die_Situation_ist_dramatischAddis Abeba - "Zuerst hatten wir die revolutionären Aufstände gegen die Regierung, dann die Hoffnung mit der Wahl von Premierminister Aby, aber dann kam Covid. Als ob das nicht schon genug wäre, kommt noch die Eskalation des Krieges zwischen der Bundesarmee und der Kämpfern der „Tigray People's Liberation Front“ hinzu, an deren Ende der Krieg in der Ukraine und die Aussicht auf eine sehr schwere Dürre stehen", so ein Beobachter aus Kreisen der katholischen Kirche in Äthiopien gegenüber Fides zur aktuellen Situation, die das Land schwer belastet.<br />"In Äthiopien ist die Situation dramatisch. Die Preise steigen, alles wird immer komplizierter. Die Ärmsten schweigen, sie leiden immer, aber die Mittelschicht kann mit dem derzeitigen Gehalt nicht einmal Teff, das typische Mehl des Landes, für ihren Monatsbedarf kaufen. Auch der Benzinpreis ist stark gestiegen. Leider schwinden auch die Mittel für die Missionen, und in dieser Situation wird es immer schwieriger, den Armen zu helfen“, so der Beobachter weiter.<br />Neben der Wirtschaftskrise kommt es in der Konfliktregion Tigray auch zu Zusammenstößen mit Eritrea. Die Lage ist nach wie vor sehr angespannt. Nach Angaben der Vereinten Nationen verlieren derzeit insgesamt 1,39 Millionen Kinder in der Region Tigray aufgrund des Krieges ihre Schulbildung, was schwerwiegende Folgen haben wird.<br />Unterdessen setzt Äthiopien setzt den Modernisierungsprozess seiner Streitkräfte fort, und das Parlament billigte zuletzt ein fünfjähriges Abkommen mit der Türkei über eine militärische Zusammenarbeit im Wert von umgerechnet rund 63 Millionen US-Dollar.<br /> <br />Thu, 19 May 2022 12:59:21 +0200AMERIKA/MEXIKO - Katholischer Priester und Leiter der Migrantenunterkunft in Tecate tot aufgefundenhttp://fides.org/de/news/72198-AMERIKA_MEXIKO_Katholischer_Priester_und_Leiter_der_Migrantenunterkunft_in_Tecate_tot_aufgefundenhttp://fides.org/de/news/72198-AMERIKA_MEXIKO_Katholischer_Priester_und_Leiter_der_Migrantenunterkunft_in_Tecate_tot_aufgefundenTijuana - Die Leichen des 58jährigen katholischen Priesters Jose Guadalupe Rivas und einer weiteren, noch nicht identifizierte Person wurden auf einem Bauernhof in Tecate gefunden. Der Priester leitete die Unterkunft „Casa del Migrante de Nuestra Señora de Guadalupe“ in Tecate und war außerdem Mitglied der Katholischen Charismatischen Erneuerungsbewegung der Erzdiözese Tijuana. Er war bekannt als Pater „Pepe Lupe“ und Gemeindepfarrer der Pfarrei des heiligen Apostel Judas. Der Priester wurde seit dem vergangenen Wochenende vermisst. Am Montag, dem 16. Mai, begab sich eine Gruppe von Gläubigen zu dem Haus in der ländlichen Gegend, in dem er sich gewöhnlich aufhielt, und entdeckte seine Leiche und die einer weiteren Person. Einem Bericht der staatlichen Ermittlungsbehörde zufolge wiesen die beiden Leichen Spuren von Gewalt auf. Wie die Polizei mitteilt gab es seit Beginn des Jahres 2022 bisher insgesamt 28 Morde in der Region.<br />"Die Erzdiözese Tijuana und ihr Erzbischof Francisco Moreno Barrón schließen sich dem Gebet für die Seele von Pfarrer José Guadalupe Rivas Saldaña, der mehr als 25 Jahre lang in unserer Erzdiözese diente, in das Haus des Vaters an“, so die Erzdiözese in einer Erklärung zum Tod des Priesters, „Der auferstandene Christus sei Kraft und Trost für seine Familie, die Katholische Bewegung der Charismatischen Erneuerung in unserer Erzdiözese, die Gemeinschaft der Casa del Migrante de Nuestra Señora de Guadalupe und für die Pfarrei St. Jude Thaddeus in der Gemeinde Tecate, in der er als Pfarrer tätig war“.<br />Pfarrer José Guadalupe Rivas wurde am 10. Dezember 1964 in Torreón, Coahuila, als viertes von zehn Kindern geboren. Am 29. Oktober 1994 wurde er zum Priester geweiht. Er war in mehreren Gemeinden als Pfarrer tätig und hatte auch andere Ämter inne. Seit dem 6. Juli 2021 war er für die Migrantenunterkunft in Tecate zuständig.<br /> <br /><br />Thu, 19 May 2022 12:38:33 +0200ASIEN/MACAO - Aktionsjahr Ehe und Familie: Initiativen zur Stärkung der Familienbande in der Diözese Macaohttp://fides.org/de/news/72194-ASIEN_MACAO_Aktionsjahr_Ehe_und_Familie_Initiativen_zur_Staerkung_der_Familienbande_in_der_Dioezese_Macaohttp://fides.org/de/news/72194-ASIEN_MACAO_Aktionsjahr_Ehe_und_Familie_Initiativen_zur_Staerkung_der_Familienbande_in_der_Dioezese_MacaoMacao - Im Rahmen des von Papst Franziskus ausgerufenen Aktionsjahres für Ehe und Familie “Jahr der Familie – Amoris letitia” brachte die katholische Kirche in Macao zahlreiche Initiativen auf den Weg, darunter der Verkauf von Gesichtsmasken für wohltätige Zwecke, Familienworkshops, der Basketballwettbewerb mit Teams aus Eltern und Kindern, ein Studienseminar über die Geschichte der Kirche in Macao.<br />Am 24. April sollten mit dem Verkauf von Masken, Gelder für verschiedene Projekte gesammelt werden, um im Zeichen der Nächstenliebe die Diözese als Familie zusammenzubringen. Zuvor hatte das Treffen der Familien am 26. März hatte zum Ziel, die Familienbande im Sinne von „Amoris lætitia“ durch eine Fotoausstellung zu veranschaulichen. Das Treffen endete mit einer feierlichen gemeinsamen Danksagung. Bei der Eröffnung des Aktionsjahres hatte Pfarrer Stephen Lee besonderen Wert darauf, den Gläubigen die Figur des heiligen Josef und seine Rolle in der Heiligen Familie näher zu bringen. <br />Nach mehr als 400 Jahren Evangelisierungsgeschichte der Evangelisierung zählt die Diözese Macao heute insgesamt neun Pfarreien, 32 kirchliche Bildungseinrichtungen und etwa 50 karitative Werke. Auf den Spuren der Missionare, darunter Jesuiten, Franziskaner, Augustiner, Dominikaner sind heute mehr als 30.000 Gläubige in der Gesellschaft aktiv und werden dabei von 21 Priestern und etwa 200 Ordensleuten.<br /> <br />Thu, 19 May 2022 12:24:59 +0200AFRIKA/MALAWI - Päpstliche Missionswerke begleiten die Glaubensbildung und das Gemeindeleben in der Ortskirchehttp://fides.org/de/news/72190-AFRIKA_MALAWI_Paepstliche_Missionswerke_begleiten_die_Glaubensbildung_und_das_Gemeindeleben_in_der_Ortskirchehttp://fides.org/de/news/72190-AFRIKA_MALAWI_Paepstliche_Missionswerke_begleiten_die_Glaubensbildung_und_das_Gemeindeleben_in_der_OrtskircheLilongwe - Die Ausbildung in Seminaren, die Schulung von Katechisten, die in ländlichen Gebieten arbeiten, der Bau von Kinderstationen in Krankenhäusern, Lehrmaterial für Kinder in ländlichen Pfarreien und die ständige Weiterbildung von Laien, Priestern und Ordensleuten sind nur einige der Initiativen, die im Rahmen der Projektarbeit der Päpstlichen Missionswerke in Malawi unterstützt werden. Die katholische Kirche kam 1901 nach Malawi. Von 1901 bis 1922 gab es etwa sieben sieben Kirchengemeinden. Heute, im Jahr 2022, sind es fast 180 Pfarreien mit fast 100 Schwestergemeinschaften, acht Pastoralzentren, drei katechetischen Zentren, 610 katechetischen Zentren und fast 300 Priestern. <br />"Wenn man die Geschichte der Kirche aus missionarischer Sicht liest, stellt man fest, dass die katholische Kirche in Malawi durch das Gebet und die Opfergaben der Päpstlichen Missionswerke Wurzeln geschlagen hat", sagt Pfarrer Vincent Mwakhwawa, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Malawi, "die Kirche in Malawi ist zahlenmäßig, in der Infrastruktur und im Hinblick auf die Glaubensbildung der Menschen stark gewachsen. Dank der Bildungsarbeit der ersten Missionare und heute der einheimischen Geistlichen, die von den Päpstlichen Missionswerken ausgebildet und unterstützt wurden, ist sie sichtlich jung und lebendig. Die meisten Laien, Kinder, Jugendlichen und älteren Menschen nehmen am Leben und an der Sendung der Kirche aktiv teil".<br />Gegenwärtig ist die Ortskirche in den ländlichen Gemeinden auf die Arbeit von Katechisten angewiesen, die ihre Zeit mit den Gläubigen verbringen, um den Glauben zu lehren, Kinder und Erwachsene auf die Taufe vorzubereiten, junge Menschen auf die christliche Ehe vorzubereiten, Kranke und ältere Menschen zu besuchen, Eheleute zu begleiten und die pastoralen Programme zu koordinieren. "Ohne Katechisten würde die Kirche in den ländlichen Gemeinden nicht existieren", fährt Pfarrer Mwakhwawa fort, "die Päpstlichen Missionswerke unterstützen den Glauben heute und in Zukunft durch missionarische Ausbildung und die Einbeziehung der Kinder in das Leben der Kirche“.<br /> <br />Thu, 19 May 2022 11:34:10 +0200ASIEN/LIBANON - Pfarrer Zgheib zum Ergebnis der Wahl: “Es gibt weder Sieger noch Verlierer: Kompromisse zum Wohl der Bürger sind erforderlich“http://fides.org/de/news/72192-ASIEN_LIBANON_Pfarrer_Zgheib_zum_Ergebnis_der_Wahl_Es_gibt_weder_Sieger_noch_Verlierer_Kompromisse_zum_Wohl_der_Buerger_sind_erforderlichhttp://fides.org/de/news/72192-ASIEN_LIBANON_Pfarrer_Zgheib_zum_Ergebnis_der_Wahl_Es_gibt_weder_Sieger_noch_Verlierer_Kompromisse_zum_Wohl_der_Buerger_sind_erforderlichBeirut - Die Ergebnisse der libanesischen Parlamentswahlen vom Sonntag, den 15. Mai, zeichnen ein politisches Bild, das von Lähmung und von der Zersplitterung der politischen Gruppierungen und der Polarisierung der gegnerischen Bündnisse geprägt ist. <br />Das politische Bündnis der pro-iranischen schiitischen Partei Hisbollah und ihrer Verbündeten, das in der letzten parlamentarischen Versammlung die Mehrheit hatte und damit die letzten Regierungszusammensetzungen bestimmte, verliert ihre parlamentarische Mehrheit. Der Verlust an Sitzen hält sich aber in Grenzen und deutet nicht auf einen möglichen Umsturz des politischen Rahmens hin. Die Verteilung der Sitze auf die einzelnen Kräfte scheint noch nicht festzustehen, aber es gilt als sicher, dass die Hisbollah und die mit ihr verbündeten Parteien nicht mehr die 70 von 128 Sitzen innehaben werden, auf die sie im vorherigen Parlament zählen konnten. Die Hisbollah und ihr wichtigster Verbündeter, die schiitische Amal-Partei unter der Führung des Parlamentspräsidenten Nabih Berri, haben ihre Hochburgen weiterhin unter Kontrolle. Unter den so genannten christlichen Parteien verliert die von Präsident Michel Aoun gegründete Freie Patriotische Bewegung, die ebenfalls mit der Hisbollah verbündet ist, einige Sitze , während die von Saudi-Arabien und westlichen Ländern unterstützten Libanesischen Kräfte von Samir Geagea mindestens 18 Sitze im neuen Parlament besetzen werden . Aber auch dies wird nicht zu einer völligen Umkehrung der Kräfteverhältnisse zwischen den die libanesische Politik bestimmenden Lagern und Ausrichtungen zu bewirken. Was das sunnitische Lager betrifft, so boykottierte die von Saad Hariri geführte Zukunftsbewegung die Wahlen und schwächte damit die Opposition gegen die Hisbollah und ihren Verbündeten.<br />Die größte Neuerung im neuen Parlament ist der Einzug von 13 Abgeordneten deren politisches Engagement auf die Protestbewegung des Volkes zurückgeht, die 2019 nach dem Zusammenbruch des Bankensystems entstanden ist und später zu einem globalen Protests gegen alle etablierten politischen Kräfte des Landes wurden. Die Vertreter der so genannten "Kräfte des Wandels" traten jedoch nicht auf einer gemeinsamen Wahlliste bei den Wahlen an, und ihre Zersplitterung könnte den Einfluss des Wahlerfolgs im Parlament schwächen. <br />"Angesichts eines solch ungewissen Bildes", räumt der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke und maronitische Priester Rouphael Zgheib ein, "ist es noch zu früh, um Prognosen über die politische Zukunft des Landes zu wagen. Aber es scheint einmal mehr klar zu sein, dass die Identität des Libanon dadurch gekennzeichnet ist, dass er ein Land am Scheideweg ist, in dem verschiedene Komponenten ein Mosaik des Zusammenlebens bilden müssen, wenn man die Pattsituation vermeiden will. Niemand kann auf die Idee kommen, den Libanon zu führen, indem er eine Vorherrschaft ausübt, die seine politischen Gegner aus dem Blickfeld nimmt. Der Weg aus der Krise ist der eines politischen und auch geopolitischen Kompromisses, der den Ernst der Lage zur Kenntnis nimmt und die Interessen und Forderungen der einzelnen Kräfte zum Wohle des Gemeinwohls zusammenführt".<br /> <br />Wed, 18 May 2022 13:46:44 +0200AFRIKA/NIGERIA - "Wie kann man Liebe in einem Land predigen, in dem Gewalt die Regel ist?”http://fides.org/de/news/72191-AFRIKA_NIGERIA_Wie_kann_man_Liebe_in_einem_Land_predigen_in_dem_Gewalt_die_Regel_isthttp://fides.org/de/news/72191-AFRIKA_NIGERIA_Wie_kann_man_Liebe_in_einem_Land_predigen_in_dem_Gewalt_die_Regel_istAbuja - "Wie kann man Liebe in einem Land predigen, in dem Gewalt zur Regel geworden ist?", fragt sich Bischof Godfrey Igwebuike Onah von Nsukka im Bundesstaat Enugu . Er sei schockiert über die Ermordung der jungen Studentin Deborah Samuel am 12. Mai durch einen wütenden Mob, der sie der Beleidigung den Propheten Mohammed beschuldigte. Das Mädchen, das aus Tunga Magajiya im Bundesstaates Niger stammt, studierte am „Shehu Shagari College of Education“ im nördlichen Bundesstaat Sokoto.<br />"Heute hätte ich mich lieber in meiner Kapelle eingeschlossen, um zu beten und um mein Land zu weinen, in dem sich die Dunkelheit ausgebreitet hat", gestand der Bischof von Nsukka. "Weint und betet für Deborah Samuel, die getötet wurde, weil sie sich in einem Teil des Landes aufhielt, in dem sie glaubte, zu Hause zu sein, was sie aber nicht war".<br />Bischof Onah erinnerte in diesem Zusammenhang auch an die Anschläge auf Bischof Mathew Hassan Kuka von Sokoto, der für die Verhaftung der Verdächtigen im Zusammenhang mit dem gewaltsamen Tod des jungen Mädchens verantwortlich gemacht wird. "Bischof Mathew Kuka, die Stimme der Stimmlosen, die in der ganzen Welt bejubelt wird, ist zur Zielscheibe derselben Stimmlosen geworden, die ihn nun als Teil ihres Problems und nicht als Teil der Lösung sehen", bedauert Bischof Onah.<br />"Ich hätte es vorgezogen, jetzt hier vor Ihnen zu stehen, um Ihnen von der Liebe zu erzählen, gemäß der heutigen Liturgie, um über das Wesen und die Bedeutung des Christentums nachzudenken, über die Liebe, die wir füreinander haben sollten", fuhr Bischof Onah fort. "Aber wie kann man in einem Land, in dem Gewalt zur Regel geworden ist, Liebe predigen? Ein Land, in dem Korruption zur Norm und Tradition geworden ist, in dem Straflosigkeit zum Gesetz geworden ist, in dem sich die Regierung so machtlos fühlt, dass sie nun an religiöse Führer appelliert“, so der stellvertretende Präsident der Vereinigung Bischöfe der katholischen Kirche in Westafrika anlässlich der Vollversammlung der Regionalen Bischofskonferenz CEREAO/ RECOWA . <br /> <br />Wed, 18 May 2022 13:32:24 +0200AMERIKA/COSTA RICA - Bischöfe prangern Gewalt und Korruption an: „Es erfüllt uns mit Trauer und Schmerz“http://fides.org/de/news/72187-AMERIKA_COSTA_RICA_Bischoefe_prangern_Gewalt_und_Korruption_an_Es_erfuellt_uns_mit_Trauer_und_Schmerzhttp://fides.org/de/news/72187-AMERIKA_COSTA_RICA_Bischoefe_prangern_Gewalt_und_Korruption_an_Es_erfuellt_uns_mit_Trauer_und_SchmerzSan José - "Als Hirten des Volkes Gottes rufen wir mit Nachdruck dazu auf, die Welle der Gewalt und der Kriminalität, die unser Land heimsucht, einzudämmen": Das fordern die Bischöfe von Costa Rica in einer am 17. Mai veröffentlichten gemeinsamen Erklärung.<br />In der Erklärung, die Fides vorliegt, äußern sich die Bischöfe zur den jüngsten Episoden der Gewalt in der Provinz Limon, die insbesondere vom örtlichen Bischof, Javier Román Arias, angeprangert wurde: "Tatsachen, die wir verurteilen und die uns alle zum Handeln aufrufen sollten". Von der Gewalt betroffen war Priester in der Gemeinde, in der er tätig ist, und eine Person, die in einem Bildungszentrum ermordet wurde. Solche Ereignisse "erfüllen unsere Gesellschaft mit Trauer und Schmerz", schreiben die Bischöfe. „Wir sind solidarisch mit der Provinz Limon, mit allen Menschen guten Willens, die dieses geliebte Gebiet bewohnen", heißt es dazu in der Erklärung.<br />Die Bischofskonferenz appelliert ausdrücklich an die Behörden, "damit sie die notwendigen Maßnahmen zur wirksamen Bekämpfung der Kriminalität ergreifen". "Jahrelang waren wir froh, ein Land des Friedens zu sein, aber die Realität schlägt uns Tag für Tag mit Gewalttaten, zunehmender Kriminalität und dem Einbruch des Drogenhandels entgegen. Es ist nicht hinnehmbar, dass vor den Augen der guten und ehrlichen Menschen die Welle der Korruption und der Kriminalität unsere Gesellschaft verwüstet".<br />Die Bischöfe rufen aber auch dazu auf, angesichts der schmerzlichen Ereignisse, die sich "in vielen unserer Gemeinden im ganzen Land" ereignen, "die Hoffnung nicht zu verlieren und unser Vertrauen auf Jesus Christus zu setzen“. Am morgigen Donnerstag, dem 19. Mai, laden die Bischöfe zu Gottesdiensten und die eucharistischen Anbetung in den Gemeinden und zum Gebet für den Frieden ein. <br />Die Bischöfe Costa Ricas prangern seit langem die schwerwiegenden Probleme des Landes an, darunter die ausufernde Gewalt, das organisierte Verbrechen, den Drogenhandel, die Korruption. Dem neuen Präsidenten, Rodrigo Chaves Robles, der am 3. April gewählt wurde, übergaben sie zum Amtsantritt ein Dokument über die wichtigsten Herausforderungen und boten ihre Mitarbeit an . <br /> <br />Wed, 18 May 2022 13:21:56 +0200