Fides Newshttp://fides.org/Aus dem Archivder Fidesagenturen-usAFRIKA/SIERRA LEONE - Ebola: Regierung verhängt dreitägige Ausgangssperrehttp://fides.org/de/news/35873-AFRIKA_SIERRA_LEONE_Ebola_Regierung_verhaengt_dreitaegige_Ausgangssperrehttp://fides.org/de/news/35873-AFRIKA_SIERRA_LEONE_Ebola_Regierung_verhaengt_dreitaegige_AusgangssperreFreetown – Vom 27. bis 29. März veranlasste die Regierung in Sierra Leone eine dreitägige Ausgangssperre. Die Einwohner werden die Wohnnungen ur bis 8.00 Uhr verlassen können, um Wasser zu holen. Die Häuser sollen von Polizeibeamten einzeln überprüft werden. Eine Ausnahme gilt für den Palmsonntag, an dem die Einwohner bis 14.00 Uhr in ihre Wohnungen zurückkehren müssen. Dies schränkt auch die bereits auf den Weg gebrachten Hilfsprogramme ein: bisher wurden vom Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen drei Mahlzeiten pro Tag für Kinder, sowie Reis und Öl an die Familien verteilt. Im Rahmen einer so genannten „social mobilisation“ sollten die Bedürfnisse der Menschen vor Ort geprüft werden. Fri, 27 Mar 2015 00:00:00 +0100VATIKAN - Kardinal Filoni besucht im Auftrag des Papstes erneut Flüchtlinge im Irakhttp://fides.org/de/news/35872-VATIKAN_Kardinal_Filoni_besucht_im_Auftrag_des_Papstes_erneut_Fluechtlinge_im_Irakhttp://fides.org/de/news/35872-VATIKAN_Kardinal_Filoni_besucht_im_Auftrag_des_Papstes_erneut_Fluechtlinge_im_IrakVatikanstadt – “Der Papst sorgt sich konstant um die Sitation der christlichen Familien und anderer Opfer der Vertreibung, insbesondere in Mossul und der Ninive-Ebene, die sich heute zumeist in der Autonomen Region Kurdistan aufhalten. Der Papst betet für diese Binnenflüchtlinge und hofft, dass sie bald in ihre Heimat und an jene Orte zurückkehren können, wo sie Jahrhunderte lang gelebt und gute Beziehungen zu allen aufgebaut haben”, heißt es in einer Verlautbarung des Presseamtes des Heiligen Stuhls. <br />“In der bevorstehenden Karwoche werden diese Menschen mit Christus das die ungerechte Gewalt teilen, deren Opfer sie geworden sind und damit an der Passion Christi teilhanben. Im Zeichen der Verbundenheit und Zuneigung gegenüber diesen Familien wird Kardinal Fernando Filoni und mit ihnen beten. Familien aus der Diözese Rom werden in Verbundenheit mir Ihrem Bischof in den Pfarreien eine Kollekte durchführen … und die Osterfreude und den Glauben an die Auferstehnung mit diesen Menschen teilen”, heißt es in der Verlautbarung weiter.<br />Bereits im August vergangenen Jahres war der Präfekt der Kongregation der für die Evangelisierung der Völker, Kardinal Fernando Filoni, als Sondergesandter des Papstes in das Land gereist . Fri, 27 Mar 2015 00:00:00 +0100AFRIKA/NIGERIA - Kurz vor der Wahl wurden 90% der besetzten Gebiete von Boko Haram befreithttp://fides.org/de/news/35871-AFRIKA_NIGERIA_Kurz_vor_der_Wahl_wurden_90_der_besetzten_Gebiete_von_Boko_Haram_befreithttp://fides.org/de/news/35871-AFRIKA_NIGERIA_Kurz_vor_der_Wahl_wurden_90_der_besetzten_Gebiete_von_Boko_Haram_befreitAbuja – Am morgigen 28. März wird in Nigeria der neue Präsident gewählt: “In der nigerianischen Presse wurden wird vermutet, dass der Oppositionskandidat Muhammadu Buhari zwei Drittel der Stimmen erhalten wird”, so der Sprecher der Erzdiözese Abuja, Pfarrer Patrick Tor Alumuku.<br />Die Wahlen sollten bereits am 14. Februar stattfinden und wurden um sechs Wochen verschoben, um den multinationalen Truppen mehr Zeit für die Rückeroberung der von Boko Haram besetzten Gebiete zu geben und die Sicherheit in der Region zu gewährleisten . Nach Ansicht von Bischof Oliver Dashe Doeme von Maiduguri ist die Sicherheit kurz vor der Wahl in der Hauptstadt des Staates Borno gewährleistet .<br />Unsicher ist die Lage jedoch in den erst vor kurzem befreiten Gebieten im Norden des Landes. “Es ist nur schwer vorstellbar, dass man dort reguläre Wahlen durchführen kann angesichts der Tatsache, dass viele Menschen aus der Gegend fliehen mussten“, so Pfarrer Patrick. “Nach Schätzungen sollen 80-90% der von Boko Haram besetzten Gebiete in den vergangenen Wochen von der nigerianischen Armee mit Unterstützung aus dem Tschad und Niger befreit worden sein. Das militärische Vorgehen wurde wahrscheinlich in den vergangenen Wochen mit Waffenlieferungen aus Südafrika vorbereitet, nachdem westliche Länder, insbesondere die USA keine Waffen mehr liefern”, so der katholische Geistliche. <br />“In Nigeria fragen sich die Menschen jedoch, warum man, wenn die Armee in der Lage war, Boko Haram zu vertreiben, zwei lange Jahre gewartet hat, in denen die Bevölkerung viel Leid ertragen musste, um erst jetzt, kurz vor der Wahl zu handeln“, so Pfarrer Patrick abschließend. Fri, 27 Mar 2015 00:00:00 +0100AMERIKA/ARGENTINIEN - "Revolution der Zärtlichkeit" gegen Gewalt, Egoismus und Gleichgültigkeithttp://fides.org/de/news/35870-AMERIKA_ARGENTINIEN_Revolution_der_Zaertlichkeit_gegen_Gewalt_Egoismus_und_Gleichgueltigkeithttp://fides.org/de/news/35870-AMERIKA_ARGENTINIEN_Revolution_der_Zaertlichkeit_gegen_Gewalt_Egoismus_und_GleichgueltigkeitNeuquén – Die Bischöfe der argentinischen Region Patagonia-Comahue laden die Gläubigen in ihrer Osterbotschaft mit dem Titel "Seht meine Hände und meine Füße, ich bin es selbst " zu einem Leben mit für die Wahrheit und die Gerechtigkeit offenen Augen auf.<br />Angesichts der Verbreitung von Gewalt, Egoismus, Gleichgültigkeit, Vernachlässigung und Ausschluss, regen die Bischöfe eine “Revolution der Zärtlichkeit an, die für das Gemeinwohl und eine Gesellschaft einsetzt in der das Glück aller im Mittelpunkt steht".<br />Mit der Aufforderung “nicht gleichgültig zu bleiben” fordern die Bischöfe zum Engagement für eine bessere Welt auf. Wer die Worte Jesu höre könne nicht gleichgültig bleiben und sich nur um das eigene Wohl kümmern. <br />Die Kirche bemühte sich in der Region seit langem um eine ganzheitliche Entwicklung und den Schutz der Menschenrechte . <br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/spa/attachments/view/file/argentina_patagonia_25032015.doc">Osterbotschaft der Bischöfe (spanisch)</a>Fri, 27 Mar 2015 00:00:00 +0100AMERIKA/USA - Assyrischer Patriarch Mar Dinka IV. gestorbenhttp://fides.org/de/news/35869-AMERIKA_USA_Assyrischer_Patriarch_Mar_Dinka_IV_gestorbenhttp://fides.org/de/news/35869-AMERIKA_USA_Assyrischer_Patriarch_Mar_Dinka_IV_gestorbenChicago – Am gestrigen 26. März starb der Patriarch der katholischen apostolischen assyrischen Kirche des Ostens, Mar Dinka IV. in der Mayo Clinic di Rochester . Der 80jährige Patriarch Mar Dinkha war an einer Virusinfektion erkrankt, zu der eine Lungenentzündung hinzukam. Der Patriarch wird am 8. April in der St. Georgs-Kirche in Chicago beigesetzt werden..<br />Mar Dinkha war der 111. Patriarch der assyrischen Ostkirche und hatte dieses Amt seit dem 17. Oktober 1976 inne. Mit insgesamt 39 Jahren war seine Amtszeit die zehntlängste in der Geschichte der assyrischen Kirche. Er wurde am 15. September 1935 geboren und als Priester in Urmia im Iran tätig. Im Februar 1962 wurde er zum Bischof geweiht. Damals wurde das Patriarchat noch von dem Onkel auf den Neffen vererbt, und genau diese Erbfolge hatte einst zum Schisma geführt. Patriarch Eshai Shimun XXIII. war zurückgetreten und hatte geheiratet und wurde von Killern der gegnerischen Fraktion 1975 ermordet, während Verhandlungen über die mögliche Rückkehr in das Amt stattfanden. In diesen tragischen Zeiten wurde Mar Dinkha IV. als erster gewählter Patriarch nach 700jähriger Erbfolge, zum neuen Oberhaupt der assyrischen Kirche gewählt. <br />Kurz nach seiner Wahl übersiedelte Mar Dinkha das Patriarchat von den Festungen der Bergregionen in der irakischen Provinz Kurdistan nach Chicago. Die meisten assyrischen Gläubigen leben heute in Auslandsgemeinden in Amerika, Europa und Ozeanien. <br />Patriarch Mar Dinkha begegnete während seiner langen Amtszeit Johannes Paul II. , Papst Benedikt XVI. und Papst Franziskus. Die Begegnung mit dem heutigen Petrusnachfolger fand am vergangen 2. Oktober statt. Am 11. November 1994 unterzeichneten Patriarch Mar Dinkha und Papst Johannes Paul II. die gemeinsame christologische Erklärung. Seit langem findet ein bilateraler Dialog zwischen der assyrischen und der katholischen Kirche statt, die sich künftig auch mit dem Verständnis vom Amt des Bischofs in Rom befassen wird. .Fri, 27 Mar 2015 00:00:00 +0100AMERIKA/USA - Bischöfe besuchen Familien in Abschiebehafthttp://fides.org/de/news/35868-AMERIKA_USA_Bischoefe_besuchen_Familien_in_Abschiebehafthttp://fides.org/de/news/35868-AMERIKA_USA_Bischoefe_besuchen_Familien_in_AbschiebehaftSan Antonio – Eine Delgation der US-amerikanischen Bischofskondernz besucht am heutigen 27. März das Zentrum für Abschiebehaft in Dilley, Texas. Der Besuch findet im Rahmen der Kampagne der Bischöfe zugunsten von Zuwanderern beim amerkanischen Kongress statt, nachdem im vergangenen Jahr die Zahl der festgenommenen Minderjährigen aus Mittelamerika exponentiell zugenommen hatte. "Im Anschluss an diesen Besuch werden wir dem Kongress konkrete Vorschläge unterbreiten können”, so die Sprecherin der US-amerikansichen Bischofskonferenz, Norma Montenegro Flyn.<br />Geleitet wird die Delegation von Erzbischof Gustavo Garcia-Siller, M.Sp.S., von San Antonio , und von Bischof Eusebio Elizondo von Seattle; der Delegation gehören Bischof James A. Tamayo Laredo sowie zwei lutheranische Bischöfe H. Julian Gordy und Michael Rinehart.<br />Nach Angaben der USCCB, sind rund 68.000 Familien vor Gewalt und Armut in Mittelamerika geflohen. Viele dieser Familien wurden zunächst festgenommen: "Diese Familien könnten im Rahmen eines alternativen Haftprogramms auf freien Fuß gestezt werden, wenn man die Fälle einzeln und unter humanitären Gesichtspunkten prüft", so die Pressesprecherin im Namen der Bischofskonferenz. Fri, 27 Mar 2015 00:00:00 +0100AMERIKA/NICARAGUA - Spanische Pfarregemeinde unterstütz Kinder in Nicaraguahttp://fides.org/de/news/35867-AMERIKA_NICARAGUA_Spanische_Pfarregemeinde_unterstuetz_Kinder_in_Nicaraguahttp://fides.org/de/news/35867-AMERIKA_NICARAGUA_Spanische_Pfarregemeinde_unterstuetz_Kinder_in_NicaraguaLeón – Vor 10 Jahren besuchten die Gläubigen einer Pfarrgemeinde aus Madrid erstmals die Stadt León in Nicaragua. Dort begegneten sie vielen unterernährten Kindern und Familien mit Alkohol. Daraufhin beschlossen sie, den Gemeindpfarrer und seine Mitarbeiter bei der Seelsorge unter diesen Familien zu unterstützen und Hilfsmittel für Kinder in Not bereitzustellen. Dazu gründeten sie den Verein “Pan de Vida para Nicaragüa” mit rund 100 Mitgliedern, die bei Flohmärkten, Theaterveranstaltungen und anderen Initiativen Spenden für Kinder in Nicaragua sammeln. Derzeit werden mit Unterstützung des Vereins 180 Kinder in León; 25 Kinder besuchen die Hausaufgabenbetreuung und 110 eine weiterführende Schule. Fri, 27 Mar 2015 00:00:00 +0100OZEANIEN/PAPUA NEUGUINEA - “WeCare!”-Stiftung fördert karitatives Engagementhttp://fides.org/de/news/35866-OZEANIEN_PAPUA_NEUGUINEA_WeCare_Stiftung_foerdert_karitatives_Engagementhttp://fides.org/de/news/35866-OZEANIEN_PAPUA_NEUGUINEA_WeCare_Stiftung_foerdert_karitatives_EngagementPort Moresby – “In den Pfarrgmeinden in Port Moresby wird heute vor allem großen Wert auf Gottesdienste und Praktiken der Verehrung gelegt. Und wollen hoffen, dass davon auch Impulse für die Nächstenliebe ausgehen“, so der in Papua Neuguinea tätige irische Priester John M. Glynn Gründer und Vorsitzender der Stiftung „WeCare!”.<br />“Wenn man in abgelegene Gemeinden geht und dort die Menschen fragt: wo sucht ihr nach Hilfe für Kranke, Arme, ältere Menschen, Menschen mit einer Behinderungen und vernachlässigte Menschen sucht? Dann hieß früher die Antwort: bei der Kirche. Ich hoffe, dass die Worte von Papst Franziskus auch in den Pfarrgemeinden in Papua Nuova Guinea Gehör finden und diese ermutigen im karitativen und sozialen Bereich aktiv zu werden.<br />Die Stiftung “WeCare!” hilft Frauen, Kindern und Jugendlichen in Not in Zusammenarbeit mit Freiwilligen helfern und so genannten Gastfamilien oder “Hilfegruppen”. “Wecare!” wurde 2002 von dem irischen Priester John Glynn gegründet, der damals begann, sich um Kinder, Menschen mit einer Behinderung und Obdachlose in den Stadtrandgebieten von Port Moresby in Papua Neuguinea zu kümmern. 2007 wurde die Stiftung offiziell anerkannt. Die Arbeit der Stiftung konzentriert sich heute vor allem auf Hilfs- und Bildungsprogramme für Kinder und Jugendliche und dere Integration in die Gesellschaft. Fri, 27 Mar 2015 00:00:00 +0100ASIEN/VIETNAM - Don-Guanella-Werk eröffnet erstes Bildungshaushttp://fides.org/de/news/35865-ASIEN_VIETNAM_Don_Guanella_Werk_eroeffnet_erstes_Bildungshaushttp://fides.org/de/news/35865-ASIEN_VIETNAM_Don_Guanella_Werk_eroeffnet_erstes_BildungshausHo Chi Minh – Die Diener der Nächstenliebe eröffnen ihr erstens Bildungshaus in Vietnam. An der feierlichen Eröffnung am 24. März in Go Vap nahmen auch Erzbischof Paolo Bui Van Doc von Ho Chi Minh City und der Obere der Ordensprovinz von der Göttlichen Vorsehung, Pater Sooshai Rathinam teil, der für die Ordensgemeinschaften in den USA, den Philippinen, Indien und Vietnam zuständig ist. Vertreter vieler anderer Ordensinstitute nahmen an der Einsegnung der Kapelle und der Räumlichkeiten sowie an dem Gottesdienst mit der benachbarten Pfarrgemeinde teil. <br />“Das dreistöckige Haus mit einer Fläche von 70 qm pro Stockwerk wurde auf einem Grundstück errichtet, das zwei vietnamesische Ordensfrauen zur Verfügung gestellt haben. Es können etwa zwei Dutzend Studierende untergebracht werden, die sich nach dem Charisma des heiligen Luigi Guanella in den Dienst der Armen stellen wollen”, so der Generalobere des Ordens, Pater Gustavo De Bonis. Nach den hier geltenden Gesetzen, so P. De Bonis, dürfe man im Land keine eigenen Werke errichten, auch nicht im karitativen oder sozialen Bereich, “deshalb müssen wir abwarten, dass sich junge Vietnamesen dem Geist des seligen Don Guanlla verinnerlichen und ihn in der Gesellschaft verbreiten”.<br />Das Don-Guanella-Werk ist seit vier Jahren in Vietnam präsent. “Die jungen Vietnamesen haben bisher sehr positiv reagiert: wir haben derzeit einen Novizen und zwei weitere haben in Manila das Postulat begonnen. Die Religiösität ist in diesem Land sehr ausgeprägt und auch unsere Kongregation wird sich an der Begeisterung und der Sensiblität dieser künftigen Diener der Nächstenlibe bereichern können“.”. Fri, 27 Mar 2015 00:00:00 +0100AFRIKA - Ebola: Tödliche Folgen besonders gefährlich für Kinderhttp://fides.org/de/news/35864-AFRIKA_Ebola_Toedliche_Folgen_besonders_gefaehrlich_fuer_Kinderhttp://fides.org/de/news/35864-AFRIKA_Ebola_Toedliche_Folgen_besonders_gefaehrlich_fuer_KinderFreetown – Von den tödlichen Folgen der Ebola-Epidemie in Westafrika waren vor allem Kinder betroffen. Wie aus einer jüngsten Studie hervorgeht, starben 90% der Kinder im Alter unter einem Jahr, die sich mit dem Virus infiziert hatten, in der Altersgruppe von 1 bis 4 Jahre waren es 80%. Wie aus den Statistiken der Weltgesundheitsorganisation hervorgeht, starben von den rund 23.000 Infizierten insgesamt über 10.000. Wie aus jüngsten Forschungsarbeiten hervorgeht, sind Kinder von einer Ansteckung besonders gefährdet. Die durchschnittliche Inkubationszeit liegt bei Kindern im Alter von unter einem Jahr bei 7 Tagen, bei Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 15 Jahren bei 10 Tagen und bei erwachsenen bei 21 Tagen. Bisher gibt es noch keine Medikamente oder Impfstoffe zur Bekämpfung des Virus. Thu, 26 Mar 2015 00:00:00 +0100AFRIKA/ÄGYPTEN - Koptisch-orthodoxe Kirche bekräftigt Verbot von Pilgerreisen nach Jerusalemhttp://fides.org/de/news/35863-AFRIKA_AeGYPTEN_Koptisch_orthodoxe_Kirche_bekraeftigt_Verbot_von_Pilgerreisen_nach_Jerusalemhttp://fides.org/de/news/35863-AFRIKA_AeGYPTEN_Koptisch_orthodoxe_Kirche_bekraeftigt_Verbot_von_Pilgerreisen_nach_JerusalemKairo – Wie der Sprecher des koptisch-orthodoxen Patriarchats, Pfarrer Boulos Halim, bestätigt bleibt das Verbot von Pilgerreisen nach Jerusalem für koptisch-orthodoxe Gläubige in Kraft, das der damalige Patriarch Schenouda III. im Jahr 1979 erlassen hat. Zuvor hatte Hazem Abu Shenab, von der palästinensischen Fatah-Bewegung in den vergangenen Tagen diese Disziplinarmaßnahme indirekt kritisiert und erklärt, dass Besuche von Christen in der Heiligen Stadt – insbesondere an Weihnachten und in der Karwoche eine materielle und spiritueller Trost für die arabischen Palästinenser im Heiligen Land seien, und damit die einzigen Leidtragenden einer Maßnahme seien, die ursprünglich im Zeichen der Solidarität von koptischen Christen gegenüber Palästinensern im Kontext des israelisch-arabischen Konflikts verstanden worden war. Unterdessen betonte Pfarrer Halim in seiner Stellungnahme, das Verbot bleibe so lange bestehen, bis auch “die muslimischen Brüder” in Ägypten frei nach Jerusalem einreisen dürfen. <br />Bereits im vergangenen Jahr hatten Beobachter im Zusammenhang mit einer Reise von rund 90 koptischen Christen in das Heilige Land während der Karwoche, betont, dass das Verbot von Polterreisen vor dem Hintergrund der existierenden Beziehungen zwischen den beiden Ländern nicht mehr zeitgemäß sei. .Thu, 26 Mar 2015 00:00:00 +0100AFRIKA - Eine Million Menschen auf der Flucht vor Boko Haramhttp://fides.org/de/news/35862-AFRIKA_Eine_Million_Menschen_auf_der_Flucht_vor_Boko_Haramhttp://fides.org/de/news/35862-AFRIKA_Eine_Million_Menschen_auf_der_Flucht_vor_Boko_HaramRom – Für Menschen auf der Flucht vor Boko Haram will eine von Caritas Internationalis in Rom einberufene Konferenz einen gemeinsamen Aktionsplan auf den Weg bringen.<br />“Im Laufe des vergangenen Jahres mussten rund eine Million Menschen vor den extrem gewaltsamen Übergriffen der islamistischen Boko Haram-Gruppe in Nigeria fliehen“, heißt es in einer Verlautbarung zur Konferenz, „Diese Familien halten sich in den Nachbarländern auf und erhalten humanitäre Hilfe nur von der katholischen Kirche und einigen Hilfswerken, die für Unterkunft, Lebensmittel und Medikamente sorgen”.<br />“Die Menschen in Nigeria erleiden extremes Leid”, so der Geschäftsführer von Caritas Nigeria, Pfarrer Evaristus Bassey, der an dem Treffen in Rom teilnimmt. “Wir von der Caritas versuchen mit anderen Menschen guten Willens unser Bestes zu tun Doch die Bedürfnisse sind von beeindruckendem Ausmaß”.<br />Vertriebene und Flüchtlinge werden von Diözesen in Nigeria, Niger, Tschad und Kamerun aufgenommen. Über 2.500 Personen sind in der Kathedrale von Yola während mehrere Tausend in anderen kirchlichen Einrichtungen des Landes untergebracht sind. <br />An der Konferenz nehmen Vertreter der Caritaszentralen in Nigeria, Niger und Tschad teil, die sich in diesem Rahmen auch mit der dramatischen Lage von rund 800.000 Vertriebenen und Flüchtlinge der Zentralafrikanischen Republik befassen werden. Thu, 26 Mar 2015 00:00:00 +0100AFRIKA/ZENTRALAFRIKANISCHE REPUBLIK- Caritas Bangui verteilt Hilfsgüter an muslimische Flüchtlinge in Mbaikihttp://fides.org/de/news/35861-AFRIKA_ZENTRALAFRIKANISCHE_REPUBLIK_Caritas_Bangui_verteilt_Hilfsgueter_an_muslimische_Fluechtlinge_in_Mbaikihttp://fides.org/de/news/35861-AFRIKA_ZENTRALAFRIKANISCHE_REPUBLIK_Caritas_Bangui_verteilt_Hilfsgueter_an_muslimische_Fluechtlinge_in_MbaikiBangui - Caritas Bangui brachte zahlreiche Hilfsprogramme für die Opfer des Bürgerkriegs in der Zentralafrikanischen Republik auf den Weg. Unter anderem werden Lebensmittel und andere Hilfsgüter an 49 Flüchtlinge der muslimischen Gemeinde in Mbaiki verteilt, die infolge der Gewalt der Anti-Balaka Milizen im Kampf gegen die ehemaligen Seleka-Rebellen aus dem rund 50 Kilometer entfernten Dorf Boboua fliehen mussten.<br />Die Vertriebenen wurden zunächst in einer Basis der MINUSCA Thu, 26 Mar 2015 00:00:00 +0100ASIEN/LIBANON - Christen und Muslime feiern gemeinsam das Fest Mariä Verkündigunghttp://fides.org/de/news/35860-ASIEN_LIBANON_Christen_und_Muslime_feiern_gemeinsam_das_Fest_Mariae_Verkuendigunghttp://fides.org/de/news/35860-ASIEN_LIBANON_Christen_und_Muslime_feiern_gemeinsam_das_Fest_Mariae_VerkuendigungBeirut – Das Fest Mariä Verkündung ist seit 2010 im Libanon offizieller Feiertag Aus diesem Anlass wurden in verschiedenen Teilen des Landes auf Initiative der Organisation „Ensemble Autour de Marie“ Feiern und Begegnungen des christlich-islamischen Dialogs auf den Weg gebracht. Gläubige beider Religionen versammelten sich in den Marienheiligtümern Notre Dame de Nourieh und Notre Dame de Jamhour, wo auch der Erzbischof von Lyon, Kardinal Philippe Barbarin und der Imam der Moschee von Lyon Kamel Kabtane anwesend waren. Dabei sprach der Kardinal über die Figur der Gottesmutter, während der Imam sich mit dem Zusammenleben und dem interreligiösen Dialog befasste. <br />Der staatliche Feiertag am Fest Mariä Himmelfahrt soll über die gemeinsame Marienverehrung eine Brücke zwischen den verschiedenen Religionsgemeinschaften schlagen. .Thu, 26 Mar 2015 00:00:00 +0100AMERIKA/KUBA - Kardinal Ortega: “Dialog ist das neue Wort für Nächstenliebe”http://fides.org/de/news/35859-AMERIKA_KUBA_Kardinal_Ortega_Dialog_ist_das_neue_Wort_fuer_Naechstenliebehttp://fides.org/de/news/35859-AMERIKA_KUBA_Kardinal_Ortega_Dialog_ist_das_neue_Wort_fuer_NaechstenliebeHavanna – Er möchte als “Mann des Dialogs” und nicht als “Dipolmat” bezeichnet werden, denn “Dialog ist das neue Wort für Nächstenliebe”, einer Kirche, die auf die Menschen zugehen soll, so der Erzbischof von San Cristobal de la Habana, Kardinale Jaime Ortega Alamino im Interview mit der Bistumszeitschrift "Palabra Nueva". Der Kardinal betont, er betrachte sich selbst nicht als Kardinal sondern als einfachen “Gemeindepfarrer”.<br />Der Kardinal, der an den Verhandlungen über die Wiederaufnahme der diplomatischen Bezihungen zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten beteiligt war, trat in seinem Land stets für eine “Kultur der Begegnung” ein: dabei konnte er die Freilassung politischer Häftlinge, neue Räume für die Sozialarbeit mehr individuelle Freiheit und einen gewissen demokratischen Wandel erwirken.<br />Der Kardinal beendet das ausführliche Interview mit den Worten: "In mir lebt weiterhin der Gemeindepfarrer fort und, wenn ich je Zweifel an meiner Berufung zum Diözesanpriester gehabt hätte, dann wären diese bereits während meiner Zeit als Pfarrer in Matanzas beseitigt worden, doch nach meiner Zeit als Bischof bin ich überzeugter denn je: es gibt keinen interessanteren Beruf als den des Gemeindepfarrer". <br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/spa/attachments/view/file/ortega_palabra_nueva2015.pdf">Interview mit Kardinal Ortega y Alamino (Palabra Nueva):</a>Thu, 26 Mar 2015 00:00:00 +0100ASIEN/PAKISTAN - Jinnah-Institut dokumentiert kontinuierliche Gewalt gegen religiöse Minderheitenhttp://fides.org/de/news/35858-ASIEN_PAKISTAN_Jinnah_Institut_dokumentiert_kontinuierliche_Gewalt_gegen_religioese_Minderheitenhttp://fides.org/de/news/35858-ASIEN_PAKISTAN_Jinnah_Institut_dokumentiert_kontinuierliche_Gewalt_gegen_religioese_MinderheitenLahore – “In den Jahren von 2012 bis 2014 kam es kontinuierlich zu Gewalt gegen religiöse Minderheiten in Pakistan. Dabei kam es zu Zwangsbekehrungen, Entführungen, Anschläge auf Kultstätten, sexuelle Gewalt, Morde und Unterdrückung”, so das nach dem pakistanischen Staatsgründer benannte „Jinnah Institute“ mit Sitz in Karachi.<br />Das Forschungszentrum zählt für den Zeitraum von 2012-2014 im Rahmen der Untersuchungen zur Gewalt gegen religiöse Minderheiten : 265 Opfer von Attentaten; 550 Flüchtlingsfamilien; 21 wegen angeblicher Blasphemie angeklagte Personen; 15 Fälle der Zwangsbekehrung; 15 sexuelle Übergriffe, 20 Fälle häuslicher Gewalt. <br />Im Einzelnen erinnert der Bericht an den Anschlag auf die “Joseph Colony” in Lahore, das Selbstmordattentat in Peshawar, den Mord an den beiden christlichen Eheleuten Shama und Shehzad in Kot Radha Kishan. “Die Verfolgung von religiösen Minderheiten”, heißt es in dem Bericht “geschieht oft über den Blasphemie-Paragraphen, doch es gibt auch zahlreiche Fälle der Belästigung und Diskriminierung”. Thu, 26 Mar 2015 00:00:00 +0100ASIEN/INDONESIEN - Erste Menschenrechtsstudie zur Situation der indigenen Völker veröffentlichthttp://fides.org/de/news/35857-ASIEN_INDONESIEN_Erste_Menschenrechtsstudie_zur_Situation_der_indigenen_Voelker_veroeffentlichthttp://fides.org/de/news/35857-ASIEN_INDONESIEN_Erste_Menschenrechtsstudie_zur_Situation_der_indigenen_Voelker_veroeffentlichtJakarta – Indigene Völker in Indonesien sind seit Jahren Opfer von Menschenrechtsverstößen. Dabei gehe es insbesondere um das Recht auf Landbesitz und das Recht auf ein würdiges und gesichertes Leben. Dies geht aus dem ersten Bericht der indonesischen Menschenrechtskommission zur Lage der eingeborenen Völker in den Waldregionen des Landes hervor. Zu dem Thema äußerten sich vor Kurzem auch Forscher bei einer von der “Indigenous Peoples’ Alliance of The Archipelago “ veranstalteten Pressekonferenz. Im Rahmen einer fünfmonatigen Studie wurde die Situation in Sumatra, Java, Bali-Nusa, Sulawesi, Kalimantan, Maluku und Papua untersucht. Dabei beklagen die Forscher insbesondere juridische Hindernisse, wenn es um legitime Forderungen der Eingeborenen geht; Diskriminierung von Frauen; Vernachlässigung dieser Völker seitens der Institutionen; das Fehlen staatlicher Initiativen zur Lösung von Landkonflikten. AMAN tritt für die Rechte von rund 15 Millionen Menschen in 2.244 Gemeinschaften in ganz Indonesien ein. Thu, 26 Mar 2015 00:00:00 +0100ASIEN/PAKISTAN - Stiftung garantiert Bildung der Kinder der bei lebendigem Leib verbrannten christlichen Eheleutehttp://fides.org/de/news/35856-ASIEN_PAKISTAN_Stiftung_garantiert_Bildung_der_Kinder_der_bei_lebendigem_Leib_verbrannten_christlichen_Eheleutehttp://fides.org/de/news/35856-ASIEN_PAKISTAN_Stiftung_garantiert_Bildung_der_Kinder_der_bei_lebendigem_Leib_verbrannten_christlichen_EheleuteLahore – Die drei Kinder der christlichen Eheleute Shama und Shahzad Masih, die in Kot Radha Kishan im November 2014 bei lebendigem Leib verbrannt wurden, werden die Schule besuchen. Dies teilt die “Cecil & Iris Chaudhry Foundation” unter Leitung von Michelle Chaudhry mit, die Verantwortung für die Bildung der drei Kinder übernehmen will: Suleman und Sonia besuchen bereits eine Schule bzw. Vorschule in Lahore, für den erst 18 Monate alten Poonam wurde ein Platz in der Kindertagesstätte gefunden.<br />Michelle Chaudhry, Vorsitzende der nach ihrem Vater Cecil Chaudhry benannte Stiftung, betont: “Wir wollen dafür Sorgen, dass diese Kinder ein besseres Leben haben und ziehen mehrere Optionen in Betracht, um ihnen zu helfen. Dabei sind wir überzeugt, dass vor allem Bildung wichtig ist und haben deshalb zunächst dafür Verantwortung übernommen. Bildung ist der beste Schutz gegen Ausbeutung und Ungerechtigkeit und der beste Weg sich von Unterdrückung und Ausgrenzung zu befreien”.<br />Die “Cecil & Iris Chaudhry Foundation” ist eine unabhängige und wohltätige Stiftung, die sich für die Bekämpfung von Ungerechtigkeit in der Gesellschaft einsetzt und dabei ausgegrenzten und unterdrückten Gruppen, insbesondere religiösen Minderheiten in Pakistan ein besonderes Augenmerk widmet. Thu, 26 Mar 2015 00:00:00 +0100AMERIKA/BOLIVIEN - Bischöfe wünschen sich freie und friedliche Wahlhttp://fides.org/de/news/35855-AMERIKA_BOLIVIEN_Bischoefe_wuenschen_sich_freie_und_friedliche_Wahlhttp://fides.org/de/news/35855-AMERIKA_BOLIVIEN_Bischoefe_wuenschen_sich_freie_und_friedliche_WahlCochabamba – Die bolivianischen Bischöfe fordern die rund 6 Millionen wahlberechtigten Bürger zu einer gewissenhaften und freien Stimmabgabe mit Blick auf das Gemeinwohl des Landes auf. Der Vorsitzende der Bolivianischen Bischofskonferenz , Erzbischof Oscar Aparicio, bat in seinem Aufruf zur Wahl am kommenden 29. März die Kandidaten darum, „ihr Möglichstes zu tun“. Unterdessen rief Erzbischof Jesús Juarez von Sucre die Wähler zur Ruhe auf, damit ein friedlicher Wahlverlauf ohne Streit und Betrug möglich ist. <br />Wie die Bischofskonferenz mitteilt finden die Gottesdienste am Palmsonntag regulär statt. Der Ausgang der Wahl am kommenden Sonntag ist ungewiss, da sich die Opposition nicht in einem Bündnis zusammenschließt und dadurch eventuell keine eindeutigen Mehrheiten zustande kommen. Im Rahmen der Wahlkampagne der Regierungspartei "Movimiento al Socialismo" besuchte Präsident Evo Morales viele Wahlkreise seiner Partei, um die dortigen Kandidaten zu unterstützen. Bei der Wahl am 29. März werden 9 Gouverneure, 339 Bürgermeister, Abgeordnete und Stadträte gewählt, die ihre Ämter für eine Amtszeit von fünf Jahren ausüben werden. Thu, 26 Mar 2015 00:00:00 +0100EUROPA/ARMENIEN - Armenisches Parlament verurteilt assyrischen und griechischen Genozidhttp://fides.org/de/news/35854-EUROPA_ARMENIEN_Armenisches_Parlament_verurteilt_assyrischen_und_griechischen_Genozidhttp://fides.org/de/news/35854-EUROPA_ARMENIEN_Armenisches_Parlament_verurteilt_assyrischen_und_griechischen_GenozidJerewan – Das armenische Parlament verabschiedete am gestrigen 24. März eine Resolution, die die Massaker gegen Assyrer und Griechen in den Jahren von 1915 bis 1923 verurteilt. Der Resolution schlossen sich mit 117 einstimmig die Abgeordneten aller Parteien an. Im vergangenen Februar wurde das Vorhaben einer solchen Resolution bereits von Vereinen und Gruppen begrüßt, die sich das historische Gedenken dieser tragischen Ereignisse fördern. Die als griechischer bzw. assyrischer “Genozid“ bezeichnet werden. Die Resolution bekräftigt, dass alle ethnischen und religiösen Minderheiten in jener Zeit von den Massakern betroffen waren. Noch vor weniger als zwei Jahren hatte das armenische Parlament eine ähnliche Resolution abgelehnt. .Wed, 25 Mar 2015 00:00:00 +0100