Fides News - German (Standard)http://fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. AMERIKA/MEXIKO - Bischof fordert “dringend notwendige Gefängnisreform”http://fides.org/de/news/62023-AMERIKA_MEXIKO_Bischof_fordert_dringend_notwendige_Gefaengnisreformhttp://fides.org/de/news/62023-AMERIKA_MEXIKO_Bischof_fordert_dringend_notwendige_GefaengnisreformCiudad Victoria – “Was im Gefängnis in Cadereyta geschieht, ist nur die Spitze des Eisbergs”, heißt es in einem Artikel einer in Nuevo Leon erscheinenden Tageszeitung zu den aufständen in einem mexikanischen Gefängnis, bei dem vor zwei Tagen zwei Menschen starben und 13 schwer verletzt wurden. "Es ist Symptom dafür, dass die Dinge noch schlimmer sind, als es sich die Regierung vorstellen mag”, heißt es in der Veröffentlichung weiter. Ein Regierungssprecher hatte die Aufstände in einer öffentlichen Erklärung zunächst als „Proteste“ bezeichnet, später jedoch den Begriff „Aufstand“ benutzt. <br />Erst vor drei Tagen hatte Bischof Antonio González Sánchez von Ciudad Victoria gegenüber der Presse erklärt, dass “in Mexiko dringend eine Reform des Haftsystems “ notwendig ist. "Die Gefängnisse funktionieren nicht so wie sie es sollten”, so Bischof Gonzalez, „Leider wird bisher zwar oft über Sicherheitsmaßnahmen und die Schaffung weiterer Einrichtungen gesprochen, doch ich glaube dass die Menschen greifbare Ergebnisse sehen wollen”.<br />Vor wenigen taten waren 29 Häftlinge aus dem Gefnängis in Ciudad Victoria im mexikanischen Staat Tamaulipas durch einen Tunnel geflohen. Die heftige Reaktion der Gefängniswächter führte zu Unruhen und Aufständen, bei denen drei Häftlinge starben. <br /> <br />Wed, 29 Mar 2017 13:46:39 +0200ASIEN/INDONESIEN - Neuer Erzbischof von Semarang wird den bevorstehenden Asiatischen Weltjungendtag begleitenhttp://fides.org/de/news/62024-ASIEN_INDONESIEN_Neuer_Erzbischof_von_Semarang_wird_den_bevorstehenden_Asiatischen_Weltjungendtag_begleitenhttp://fides.org/de/news/62024-ASIEN_INDONESIEN_Neuer_Erzbischof_von_Semarang_wird_den_bevorstehenden_Asiatischen_Weltjungendtag_begleitenSemarang – Am kommenden 19. Mai wird Robertus Rubiyatmoko zum neuen Erzbischof von Semarang geweiht werden. Die erste kirchliche Großveranstaltung, an der er in seiner Eigenschaft als neuer Erzbischof teilnimmt ist der “Asia Youth Day” , die in drei Monaten in der Erzdiözese Semarang stattfinden wird. Vom 30. Juli bis 9. August werden über 3.000 junge Katholiken aus 29. Ländern in Yogakarta erwartet.<br />Der neue Erzbischof, betont, dass sich das Ereignis besonders gut mit dem Pastoralprogramm der Erzdiözese Semarang übereinstimmt: “Wir wünschen uns, dass die katholische Jugend der Erzdiözese Semarang und aus allen Ländern Asiens in einer multikulturellen Gesellschaft mutig das Licht Christi verkünden werden". Dabei sollen die jungen Katholiken “sich für Zusammenarbeit und die Entstehung von Netzwerken engagieren” und miteinander in Kontakt bleiben und anderen Religionen gegenüber offen sein. <br />Mit Blick auf seine bevorstehende Weihe betont der künftige Erzbischof, dass er noch kein Motto ausgewählt habe, sich dabei aber "von der Misericordiae Vultus inspirieren lassen werde". "Ich erhoffe mir die Fülle der Gnade des Heiligen Geistes, damit er mir jeden Tag die Fähigkeit schenkt, die Verantwortung als Hirte nach dem Willen Gottes und Übereinstimmung mit der Sendung der Weltkirche auszuüben”, so der katholische Geistliche. <br />Der künftige Erzbischof dankt in diesem Zusammenhang dem 2015 verstorbenen Vorgänger Johannes Maria Pujasumarta, der "die Grundalgen für die Pastoral der Gemeinschaft in Semerang gelegt und Richtlinien für die kommenden fünf Jahre Richtlinien festgelegt hat". Während der ersten fünf Jahre steht die “Kultur der Liebe” im Mittelpunkt, die zum Entstehen einer “inklusiven Gesellschaft in Indonesien beitragen soll”. "Trotz meiner menschlichen Schwäche ist für Gott nichts unmöglich” so Robertus Rubiyatmoko abschließend, „Ich vertraue auf das Geschenk seiner Gnade, damit ich nach seinem Willen handeln kann und ich vertraue auf das Gebet der Gläubigen für ihren Hirten“.<br /> <br />Wed, 29 Mar 2017 13:33:31 +0200AFRIKA/D. R. KONGO - Entführte UN-Mitarbeiter tot aufgefundenhttp://fides.org/de/news/62022-AFRIKA_D_R_KONGO_Entfuehrte_UN_Mitarbeiter_tot_aufgefundenhttp://fides.org/de/news/62022-AFRIKA_D_R_KONGO_Entfuehrte_UN_Mitarbeiter_tot_aufgefundenKinshasa – Die am vergangenen 12. März entführten UN-Mitarbeiter einer Kommission, die über die Gewalt in der Region Kasai berichten sollten, wurden tot aufgefunden. <br />Der Amerikaner Michael Sharp und die Schwedin Zaida Catalan befanden sich zum Zeitpunkt der Entführung auf dem Weg von Bukonde nach Tshimbulu auf der Moyo-Brücke in der Nähe des Dorfes Ngombe , wo es zu Ausschreitungen zwischen der Armee und den Anhängern des verstorbenen Stammeshäuptlings Kamuina Nsapu kommt . <br />In der Region waren bereits 39 Polizeibeamte hingerichtet worden, die in einen Hinterhalt der Anhänger von Kamuina Nsapu geraten waren .<br />Unterdessen wird bei den Vereinten Nationen in New York über die Verlängerung der Mission der Vereinten Nationen in der Demokratischen Republik beraten. Wie die kongolesische Nichtregierungsorganisation CEPADHO betont, wäre angesichts der Instabilität in verschiedenen Teilen des Landes, eine Verlängerung des Mandats angemessen. Gleichsam schlägt die NGO vor, dass das Kontingent der MINUSCO schrittweise abgezogen wird, während die Rasche Eingreiftruppe, die verschiedene im Kongo aktive Milizen und bewaffnete Gruppen bekämpft, gestärkt werden soll.<br />Zur instabilen Lage des Landes trägt auch das Scheitern der Vereinbarungen über die Umsetzung der zum Jahresende unterzeichneten Vereinbarungen bei.<br /> <br /><br />Wed, 29 Mar 2017 13:12:31 +0200AFRIKA/SUDAN - Cholera-Epidemie nimmt kein Endehttp://fides.org/de/news/62020-AFRIKA_SUDAN_Cholera_Epidemie_nimmt_kein_Endehttp://fides.org/de/news/62020-AFRIKA_SUDAN_Cholera_Epidemie_nimmt_kein_EndeEl Gallabat – Über 50 Personen infizierten sich in El Gallabat im Osten des Sudan mit Cholera. In El Jinan westlich von El Gallabat erlag eine Frau den Folgen der Krankheit. Wie die Gesundheitsbehörden mitteilen, wurden im Staat El Gedaref rund 30 Fälle in El Saraf El Ahmer registriert, weitere 70 Fälle wurden aus El Mahalla gemeldet. Weitere Fälle traten auch in anderen Teilen des Staates auf, weshalb die Gesundheitsbehörden medizinische Teams uns Krankenpfleger dorthin entsandten. Die Infektionsrate wird voraussichtlich während der Regenzeit ansteigen, sollten die staatlichen Behörden keine entsprechenden Maßnahmen auf den Weg bringen. <br /> <br /><br />Wed, 29 Mar 2017 12:47:38 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Polizei nimmt 13 koptische Demonstranten festhttp://fides.org/de/news/62021-AFRIKA_AeGYPTEN_Polizei_nimmt_13_koptische_Demonstranten_festhttp://fides.org/de/news/62021-AFRIKA_AeGYPTEN_Polizei_nimmt_13_koptische_Demonstranten_festQena – Insgesamt 13 koptische Christen wurden in Qena am Rande einer öffentlichen Kundgebung festgenommen, bei der die Demonstranten die Sicherheitskräfte um mehr Entschlossenheit bei den Ermittlungen im Zusammenhang mit der Entführung einer jungen koptischen Frau forderten. Die junge Koptin namens Marina Nashaat wurde vor drei Wochen verschleppt. Mehrere Dutzend Demonstranten waren spontan zusammengekommen, ohne eine Genehmigung zu beantragen, wobei es zu keiner Störung der öffentlichen Sicherheit kam. Trotzdem griff die Polizei ein und nahm insgesamt 25 jungendliche Demonstranten fest. <br />Wie der Vater der Entführten gegenüber ägyptischen Medien berichtete, hat er seit der Entführung seiner Tochter nicht einmal einen Anruf von der Polizei erhalten. <br /> <br />Wed, 29 Mar 2017 12:46:42 +0200AMERIKA/PARAGUAY - “Parlamentarischer Staatsstreich”: Bischöfe fordern Respekt gegenüber der Demokratiehttp://fides.org/de/news/62019-AMERIKA_PARAGUAY_Parlamentarischer_Staatsstreich_Bischoefe_fordern_Respekt_gegenueber_der_Demokratiehttp://fides.org/de/news/62019-AMERIKA_PARAGUAY_Parlamentarischer_Staatsstreich_Bischoefe_fordern_Respekt_gegenueber_der_DemokratieAsuncion – "Die gefassten Beschlüsse, an deren Legalität und Legitimität wir ernsthaft zweifeln, sind ein Zeichen des absoluten Mangels an Respekt gegenüber der Demokratie und ihren Institutionen, die wir uns nach Jahrzehnten der Diktatur hart erarbeitet haben”, so die Bischofskonferenz von Paraguay zu den auf der Grundalge einer Absprache zwischen der Regierung und einem Oppositionsbündnis, am gestrigen 28. März im Parlament verabschiedeten Änderung der Verfassung im Hinblick auf die Wiederwahl des Präsidenten. In Paraguay ist seit 1992 die Wiederwahl des Präsidenten von der Verfassung verboten. Damit soll das Land vor Diktaturen geschützt werden.<br />"Wir müssen in aller Ruhe und verantwortungsvoll darüber nachdenken, was passiert ist und versuchen uns um eine Wiederherstellung des Vertrauens in eine Institution bemühen, die für die Republik einen hohen Wert hat, nämlich die Gesetzgebung. Dabei muss der Weill zu Vereinbarungen im Kontext der Legalität bestehen“, so die Bischöfe. <br />Die Lage im Land ist nach Angaben von Beobachtern sehr angespannt: gestern protestieren in der Hauptstadt Asuncion rund eintausend Demonstranten unter Leitung des Bürgermeisters gegen den „parlamentarischen Staatsstreich“. <br />"Wir sind der Ansicht, dass man vorsichtig sein sollte, wenn es darum geht, die Wiederwahl eines Präsidenten mit einer Verfassungsänderung durchzusetzen”, so die Bischöfe abschließend, denn dies führt zu unnötigen Spannungen und einer möglichen Polarisierungen, die möglicherweise zu Gewalt führen und unvorhersehbare Folgen haben könnte".<br /> <br />Wed, 29 Mar 2017 12:30:50 +0200EUROPA/FÜRSTENTUM MONACO - Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke ernannthttp://fides.org/de/news/62018-EUROPA_FUeRSTENTUM_MONACO_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_ernannthttp://fides.org/de/news/62018-EUROPA_FUeRSTENTUM_MONACO_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_ernanntVatikanstadt –Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, hat am 1. Februar 2017 Mark Olivieri aus dem Klerus der Erzdiözese Monaco für die kommenden fünf Jahre . <br />Der neue Nationaldirektor ist als Ständiger Diakon in der Erzdiözese Monaco tätig. Er ist 63 Jahre alt und wurde am 8. Juni 1953 geboren. Am 28. November 2010 wurde er zum Diakon geweiht. Seit 2013 ist er als Diakon in der Pfarrei Saint Martin-Sacré Coeur tätig.<br /> <br /><br />Wed, 29 Mar 2017 11:53:44 +0200ASIEN/LIBANON - Außenminister fordert Abschaffung der Bindung des libanesischen Wahlrechts an Konfessionenhttp://fides.org/de/news/62017-ASIEN_LIBANON_Aussenminister_fordert_Abschaffung_der_Bindung_des_libanesischen_Wahlrechts_an_Konfessionenhttp://fides.org/de/news/62017-ASIEN_LIBANON_Aussenminister_fordert_Abschaffung_der_Bindung_des_libanesischen_Wahlrechts_an_KonfessionenBeirut – Die derzeitige Debatte der libanesischen Parteien über ein neues Wahlrecht sei Gelegenheit, die Bindung des politischen Systems an die Konfessionen abzuschaffen und das Prinzip eines säkularen Staates umfassend zu verwirklichen. Dies betont der derzeitige Außenminister und Anführer der von dem maronitischen Präsidenten Michel Aoun gegründeten Freien Patriotischen Bewegung, Gebran Bassil. Bei einem offiziellen Abendesse der Maronitischen Liga forderte der libanesischen Politiker und Schwiegersohn des Präsidenten Aoun ein Wahlrecht, dass die tatsächliche Zusammensetzung des Landes berücksichtigt und eine Verabschiedung von sektiererischen Tendenzen ermöglicht, die das zivile Zusammenleben gefährden. Man solle sich entschlossen „auf den Weg zu einer säkularen Staatform machen, die wir uns alle wünschen“. Das neue Wahlrecht, so der libanesische Außenminister, sollte ohne Zwang und Manipulierung die Vertretung aller Komponenten der Gesellschaft garantieren. <br />Das derzeitige Wahlrecht basiert auf den Vereinbarungen von Taif, mit denen 1989 der Bürgerkrieg beendet wurde und legt fest, dass die Hälfte der 128 Sitze im Parlament mit Christen besetzt werden müssen und die andere Hälfte mit Muslimen und Drusen.<br /> <br />Tue, 28 Mar 2017 15:28:47 +0200AFRIKA/NIGERIA - Bischof von Kafanchan: “Gewalt der Fulani-Nomaden wird von der Regierung geduldet”http://fides.org/de/news/62016-AFRIKA_NIGERIA_Bischof_von_Kafanchan_Gewalt_der_Fulani_Nomaden_wird_von_der_Regierung_geduldethttp://fides.org/de/news/62016-AFRIKA_NIGERIA_Bischof_von_Kafanchan_Gewalt_der_Fulani_Nomaden_wird_von_der_Regierung_geduldetAbuja - “Für das Anhalten der Krise ist der Umgang des Staates und der Zentralregierung und der Sicherheitsdienste mit der Angelegenheit verantwortlich”, so Bischof Joseph Bagobiri, von Kafanchan . Bischof Bagobiri betonte dies in seiner Ansprache an eine Delegation der Bischofskonferenz, die in seiner Diözese zu besuch war. Die Delegation unter Leitung des Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Erzbischof Ignatius Ayau Kaigama von Jos erklärte sich mit den von den Nomaden bedrohten sesshaften Einwohnern der Region solidarisch und brachte dies auch durch die Bereitstellung konkreter Hilfsmittel zum Ausdruck. <br />“Es ist wichtig, dass wir öffentlich sagen, dass die Unsicherheit in der Diözese Kafanchan und im Staat Southern Kaduna nicht beendet wurde, obwohl Sicherheitskräfte hier stationiert wurden“, so Bischof Bagobiri, der beklagt, dass “viele enttäuscht sind, wenn sie sehen, wie Fulani-Nomaden direkt oder indirekt von der Politik unterstütz werden. Und dies führt zu einem Vertrauensverlust unter der Bevölkerung“. Die Region werde im Vergleich zu anderen Landesteilen vom Staat benachteiligt.<br />Bischof Kaigama betont: “Nigeria ist ein multiethnischer und multireligöser Staat und hat eine komplexe Struktur… Dabei sollten unsere Politiker nicht die Interessen bestimmter Gruppen vorziehen sondern sich neutral verhalten und nach Gemeinwohl, Einheit und Gleichheit im Land streben”. <br /><br />Tue, 28 Mar 2017 13:56:40 +0200AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Bischöfe ziehen sich aus Verhandlungen über die Umsetzung der Verträge vom Dezember zurückhttp://fides.org/de/news/62014-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Bischoefe_ziehen_sich_aus_Verhandlungen_ueber_die_Umsetzung_der_Vertraege_vom_Dezember_zurueckhttp://fides.org/de/news/62014-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Bischoefe_ziehen_sich_aus_Verhandlungen_ueber_die_Umsetzung_der_Vertraege_vom_Dezember_zurueckKinshasa - Die Bischöfe der Demokratischen Republik Kongo ziehen sich aus den Verhandlungen über ein Abkommen für die Umsetzung der am 31. Dezember vergangenen Jahres unterzeichneten Verträge zurück und bedauern, dass die bisher im Diözesanzentrum in Kinshasa geführten Gespräche, “kein für die Bürger zufrieden stellendes Ergebnis brachten“. <br />“Das Fehlen eines aufrichtigen politischen willens und die Unfähigkeit der Politiker und Vertreter der Gesellschaft einen Kompromiss zu finden”, habe verhindert, dass ein solches Abkommen zustande kommt, so der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Marcel Utembi Tapa von Kisangani, der den Rückzug der Bischöfe aus den Verhandlungen bekannt gab. <br />Die Bischofskonferenz, so Erzbischof Utembi Tapa, könne nicht unendlich weiter vermitteln und Präsident Joseph Kabila trage die Verantwortung dafür, dass die Verträge vom Dezember “rasch umgesetzt werden. <br />Uneinigkeit über die Umsetzung der Verträge besteht nicht nur zwischen der Regierung und der Opposition, sondern auch in den Reihen der Opposition selbst. <br /> <br /><br />Tue, 28 Mar 2017 13:44:15 +0200ASIEN/PHILIPPINEN - Katholische Studienseminare sollen zur Gewissensbildung bei Polizeibeamten beitragenhttp://fides.org/de/news/62009-ASIEN_PHILIPPINEN_Katholische_Studienseminare_sollen_zur_Gewissensbildung_bei_Polizeibeamten_beitragenhttp://fides.org/de/news/62009-ASIEN_PHILIPPINEN_Katholische_Studienseminare_sollen_zur_Gewissensbildung_bei_Polizeibeamten_beitragenQuezon City – Katholische Gruppen bieten Studienseminare für Polizeibeamte an, die im Bereich der Drogenbekämpfung arbeiten: sie sollen im Dienst die Prinzipien der Gerechtigkeit, der Legalität und der Menschenwürde achten. <br />Bei der von Präsident Rodrigo Duterte auf den Weg gebrachten Kampagne zur Drogenbekämpfung, die bisher insgesamt 8.000 Opfer forderte, gerieten zahlreiche Polizeibeamte in den Verruf “den Finger stets im Anschlag zu haben”. “Wenn die Beamten ihre Beziehung zu Gott pflegen, wenn sie die Beziehung zur Familie pflegen und ihr Handeln auf den grundlegenden Prinzipien der Ethik basieren, werden sie auch eine gute Beziehung zu den Mitmenschen und zur Gesellschaft haben und sich tatsächlich für das Wohl des Landes einsetzen wollen”, so der Katholik Arturo Alabanza, selbst ehemaliger Beamter der philippinischen Armee, der für die Veranstaltung der Kurse mitverantwortlich ist. <br />“Bei ihrer Ausbildung der Beamten standen in der Vergangenheit zwar Werte wie Gerechtigkeit, Disziplin, Ehrlichkeit und Solidarität im Mittelpunkt, doch der wichtigste Faktur, der alle vereint, ist der Glaube”, so Alabanza weiter, „In unseren Kursen begleiten wir sie dabei, ihre enge Beziehung zu Gott neu zu entdecken. Denn ohne eine enge Beziehung zu Gott, kann ihr Charakter ins Schwanken geraten”.<br />“Die menschliche und spirituelle Ausbildung von Soldaten und Polizisten ist heute notwendiger den je, in einem Moment, in dem sich im Land willkürliche Hinrichtungen häufen”, so der ehemalige Soldat. <br />Die Kurse veranstaltet der Orden des heiligen Michael, der mit der Bewegung “Paare für Christus” und den Militär- und Polizeikaplänen zusammenarbeitet. Veranstaltungen werden an der Militärakademie in Baguio, der Marineakademie in Mariveles und anderen militärischen Bildungseinrichtungen angeboten. Die Kurse sollen insbesondere zur Gewissensbildung beitragen.<br /> <br />Tue, 28 Mar 2017 13:36:09 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Patriarch Tawadros warnt vor allarmierenden Nachrichten über antichristliche Gewalthttp://fides.org/de/news/62012-AFRIKA_AeGYPTEN_Patriarch_Tawadros_warnt_vor_allarmierenden_Nachrichten_ueber_antichristliche_Gewalthttp://fides.org/de/news/62012-AFRIKA_AeGYPTEN_Patriarch_Tawadros_warnt_vor_allarmierenden_Nachrichten_ueber_antichristliche_GewaltKairo – Die Episoden der Gewalt gegen Christen im Norden der Sinai-Halbinsel seien Ausnahmen in einem Land, in dem bereits die Heilige Familie auf der Flucht vor Herodes Zuflucht und Schutz fand. Mit diesem eindrucksvollen vergleich warnte der koptisch-orthodoxe Patriarch Tawadros II. vor allarmierenden Nachrichtungen über die Bedingungen, unter denen Christen in Ägypten leben. In einem vom Satellitensender CBC am gestrigen 27. März ausgestrahlten Interview, betonte das Oberhaupt der größten christlichen Glaubensgemeinschaft in einem arabischen Land, dass die Übergriffe von dschihadistischen Gruppen zwar ägyptische Christen betreffen, aber auch auf die Armee, die Polizei und die Richter des Landes abzielten. Hinter solchen terroristischen Anschlägen von Gruppen die mit dem Islamischen Staat in Verbindung stehen, so der Patriarch, verbergen sich ausländische Kräfte, die Ägypten spalten wollen. <br />Dabei bekräftigt Tawadros die harmonischen Beziehungen zwischen der Kirche und zivilen Einrichtungen und antwortet damit indirekt auf Vermutungen im Hinblick auf eine Verbindung zwischen der koptischen Kirche und dem politischen Bündnis, dem Präsident Abdel Fattah al Sisi angehört. Der koptisch-orthodoxe Patriarch betonte in diesem Zusammenhang, dass die guten Beziehungen zwischen Kirche und zivilen Institutionen “keinen negativen Faktor darstellen” und dass die Kirche ihre Sendung besser ausüben kann, wenn Übereinstimmung zwischen den verschiedenen Komponenten der Gesellschaft bestehe. <br />Die Umsiedelung von rund 300 Familien aus dem Nordsinai sei nur eine vorübergehende und außerordentliche Sicherheitsmaßnahme gewesen. <br />Die Rückkehr der ersten Familien aus dem Sinai bestätigte am vergangenen Sonntag, den 26. März der koptisch-orthodoxe Bischof Kosman von Arish . <br /> <br /><br />Tue, 28 Mar 2017 13:34:53 +0200VATIKAN - Kardinal Filoni beim Patronatsfest der Univesität Urbaniana: “Es ist möglich, sich durch den gegenseitigen Austausch zu bereichern”http://fides.org/de/news/62013-VATIKAN_Kardinal_Filoni_beim_Patronatsfest_der_Univesitaet_Urbaniana_Es_ist_moeglich_sich_durch_den_gegenseitigen_Austausch_zu_bereichernhttp://fides.org/de/news/62013-VATIKAN_Kardinal_Filoni_beim_Patronatsfest_der_Univesitaet_Urbaniana_Es_ist_moeglich_sich_durch_den_gegenseitigen_Austausch_zu_bereichernVatikanstadt – “Das Patronatsfest der Päpstlichen Universität Urbaniana feiern wir gerne als Familienfest. In dieser Einrichtung verbringen Studenten, Dozenten und Mitarbeiter die besten Stunden ihres Tages und dabei geht es nicht um Arbeit, sondern um Bildung, Wissen, Studium, Freundschaft und Hoffung”, so der Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker und Großkanzler der Universität Urbaniana in seiner Predigt zum Festgottesdienst. “Die Universität”, so der Kardinal weiter, “ist aber nicht nur eine Familie, sondern auch eine Schule. Nicht irgendeine Schule, sondern eine Schule, die auf das Leben vorbreitet und den Blick auf unsere Berufung erweitert“. <br />In seiner Predigt erinnert Kardinal Filoni auch daran, dass das Besondere an der Universität Urbaniana, die Zusammensetzung aus zahlreichen unterschiedlichen Ländern und Kulturen ist und “dieses multikulturelle Zusammenleben von Menschen ist im Kontext der heutigen Mobilität ein Beispiel dafür, dass es möglich ist zusammenzuleben, zu teilen und sich durch den Austausch gegenseitig zu bereichen”. Die Vielfalt der anwesenden Studenten und Dozenten erinnert an die Katholizität der Kirche: “Katholizismus bedeutet Universalität, Öffnung, Begegnung und Wertschätzung des anderen um einen vereinenden Kern herum, was Einheit und nicht Uniformierung schafft“.<br />Mit Bezug auf das Fest der Verkündigung des Herrn betonte Kardinal Filoni, dass “an diesem Fest der Sohn Gottes seinen menschlichen Leib erhält und in die Welt eintritt“. Dass Maria “Ja” gesagt habe, sei nicht selbstverständlich, denn ihrer Antwort auf die Verkündigung des Engels war “eine zutiefst menschliche, bei der sie gewiss von der Gnade erfüllt war, doch sie wurde nicht gezwungen“. <br />Mit einem Zitat aus der Botschaft von Papst Franziskus zum Weltjungendtag 2017 zeigte Kardinal Filoni folgende Perspektive auf: “Wir sollen uns der Welt öffnen, in der wir arbeiten sollen; eure Kirchen zählen auf euer Ausbildung, jeder Mann und jede Frau mit ihren Hoffnungen und Problemen, ob Christen oder Nichtchristen, Warten auf eure pastorale Fürsorge. Unsere Vision ist also inklusiv und unsere Perspektive ist universal, d.h. katholisch”. <br /> <br /><br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/it/attachments/view/file/C.Fil_FP_Urb_28032017.doc">Predigt von Kardinal Filoni im Wortlaut (Italienisch)</a>Tue, 28 Mar 2017 12:47:55 +0200ASIEN/JEMEN - Gesundheitssystem kurz vor dem Zusammenbruch: alle zehn Minuten stirbt ein Kindhttp://fides.org/de/news/62011-ASIEN_JEMEN_Gesundheitssystem_kurz_vor_dem_Zusammenbruch_alle_zehn_Minuten_stirbt_ein_Kindhttp://fides.org/de/news/62011-ASIEN_JEMEN_Gesundheitssystem_kurz_vor_dem_Zusammenbruch_alle_zehn_Minuten_stirbt_ein_KindSana’a – Zwei Jahre nach Beginn des bewaffneten Konflikts im Jemen gehören Kinder weiterhin zu der am meisten betroffenen Bevölkerungsgruppe . Alle zehn Minuten stirbt ein Kind an den Folgen von vermeidbaren Krankheiten, wie Unterernährung, Durchfall oder Atemwegsinfektionen. Außerdem verlieren jeden Tag 144 Kinder das Leben durch Krankheiten, die gut behandelt werden können. Der Konflikt führte zum Zusammenbruch der grundlegenden Dienstleistungen für Kinder. Allein im Gesundheitswesen funktionieren die Hälfte der Einrichtungen nicht mehr, was die medizinische Versorgung einschränkt. Hinzukommt die dramatische wirtschaftliche Lage der Familien: tausende Eltern müssen entscheiden, ob sie sich um ihre kranken Kinder kümmern oder besser die gesunden versorgen. Familien haben oft nicht genug zum Essen, so dass Mahlzeiten ausfallen müssen. <br />Rund eine halbe Million Kinder sind akut unternährt, 200% als im Jahr 2014 und die Hungersnot droht sich zuzuspitzen. Die Zahl der Menschen, die in extremer Armut leben, nimmt rasch zu. Rund 80% der Familien sind verschuldet und die Hälfte der Menschen leben von weniger als zwei Dollar am Tag. Das Gesundheitssystem des Jemen steht kurz vor dem Zusammenbruch: rund 15 Millionen Männer, Frauen und Kinder haben kaum Zugang zu medizinischer Versorgung. <br /> <br />Tue, 28 Mar 2017 12:02:19 +0200AMERIKA/VENEZUELA - Insgesamt 2936 Minderjährige waren im Jahr 2016 an kriminellen Taten beteiligthttp://fides.org/de/news/62010-AMERIKA_VENEZUELA_Insgesamt_2936_Minderjaehrige_waren_im_Jahr_2016_an_kriminellen_Taten_beteiligthttp://fides.org/de/news/62010-AMERIKA_VENEZUELA_Insgesamt_2936_Minderjaehrige_waren_im_Jahr_2016_an_kriminellen_Taten_beteiligtCaracas – In Caracas, der Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate weltweit, sind Mörder manchmal erst acht Jahre alt. Wie aus einer Untersuchtung des Kinderhilfswerks Cecodap hervorgeht, waren 2016 ingesamt 2.936 Kinder und Jugendliche im Alter unter 17 Jahren an kriminellen Taten beteiligt, davon 34.47% an Diebstählen und 8,11% an Morden. Wie das Kriminalitäts-Observatorium mitteilt, kamen 2016 insgesamt 28.479 gewaltsam ums Leben.<br /> <br />Tue, 28 Mar 2017 11:33:53 +0200AMERIKA/MEXIKO - Katholischer Priester wird in der Prälatur Jesús María Opfer eines Raubüberfallshttp://fides.org/de/news/62008-AMERIKA_MEXIKO_Katholischer_Priester_wird_in_der_Praelatur_Jesus_Maria_Opfer_eines_Raubueberfallshttp://fides.org/de/news/62008-AMERIKA_MEXIKO_Katholischer_Priester_wird_in_der_Praelatur_Jesus_Maria_Opfer_eines_RaubueberfallsMexikostadt – Am vergangenen Sonntag, den 26. März wurde im Dorf El Nayar der katholische Geistliche Felipe Carrillo Altamirano offensichtlich Opfer eines Raubmords. Die Mexikanische Bischofskonferenz bedauert in einer Verlautbarung, dass ein weiteres Mal ein Priester Opfer krimineller Banden wurde. Gleichsam bringt sie den Angehörigen des Priesters und dem Bischof der Territorialprälatur Nayar, José de Jesús González Hernández, O.F.M., ihr Beileid zum Ausdruck.<br />Bei dem Mord an Pfarrer Felipe Carrillo Altamirano handelt es sich bereits um den zweiten Mord an einem katholischen Geistlichen, seit Anfang des Jahres: im Januar wurde in der Diözese Saltillo Pfarrer Joaquin Hernandez Sifuentes ermordet .<br />"Jesus Christus schenkt uns die Kraft für unser Engagement beim Aufbau einer friedlichen, gerechten und geschwisterlichen Welt. Der Tod ist nicht das Ende der Botschaft der Liebe, die unser Erlöser uns schenkt, sondern die Fülle des Lebens. Durch sein Priesteramt hat Pfarrer Altamirano diese Gewissheit verkörpert, die der Glaube uns gibt".<br />Die Territorialprälatur El Nayar befindet sich im mexikanischen Staat Nayarit. In der Prälatur arbeiten 11 Weltpriester , 14 Ordenspriester und 10 Laienbrüder des Franziskanerordens sowie 30 Ordensschwestern.<br /> <br />Tue, 28 Mar 2017 11:24:39 +0200AMERIKA/DOMINIKANISCHE REPUBLIK - Bischof startet Umfrage bei Twitter: “Wir sollten den Regierenden kritisch gegenüberstehen”http://fides.org/de/news/62001-AMERIKA_DOMINIKANISCHE_REPUBLIK_Bischof_startet_Umfrage_bei_Twitter_Wir_sollten_den_Regierenden_kritisch_gegenueberstehenhttp://fides.org/de/news/62001-AMERIKA_DOMINIKANISCHE_REPUBLIK_Bischof_startet_Umfrage_bei_Twitter_Wir_sollten_den_Regierenden_kritisch_gegenueberstehenBani – Bischof Victor Emilio Masalles Pere von Bani brachte beim Nachrichtendienst Twitter eine Umfrage auf den Weg, in deren Rahmen er die Leser nach ihrer Meinung zum Stand der Bekämpfung von Straffreiheit im Land konfrontiert. Der Account @VictorMasalles auf dem er am 15. März seine Umfrage postete, hat über 9.000 Followers. Mit seiner Umfrage wollte er die Leser zum Nachdenken über die sozialen und politischen Probleme des Landes anregen.<br />Immer wieder nutzt Bischof Masalles die sozialen Medien, um sich an die Lesergemeinschaft zu wenden. Unter anderem veröffentlichte er am 20. März Ausschnitte aus einem Interview, in dem er über Korruption sprach: “Die Kultur, die in unserem Land verbreitet ist, tendiert dazu die Dinge zu verheimlichen und sich nicht mit ihnen zu konfrontieren”. "Dabei sollte die Bevölkerung der Gesellschaft und den Regierenden kritisch gegenüberstehen”, betont der Bischof. <br /> <br />Mon, 27 Mar 2017 10:58:06 +0200EUROPA/ITALIA - Diözese Padua schließt Ermittlungen für die Seligsprechung von P. Ramin abhttp://fides.org/de/news/62000-EUROPA_ITALIA_Dioezese_Padua_schliesst_Ermittlungen_fuer_die_Seligsprechung_von_P_Ramin_abhttp://fides.org/de/news/62000-EUROPA_ITALIA_Dioezese_Padua_schliesst_Ermittlungen_fuer_die_Seligsprechung_von_P_Ramin_abEUROPA/ITALIA<br /><br />Diözese Padua schließt Ermittlungen für die Seligsprechung von P. Ramin aPadua – Am vergangenen Samstag, den 25. März wurden die Untersuchungen auf diözeaner Ebene für die Seligsprechung des am 24. Juli 1985 in Brasilien ermordeten Comboni Missionars Pater Ezechiele Ramin abgeschlossen. Dies wurde mit einem Gottesdienst in seiner Heimatpfarrei, der Pfarrei des heiligen Joseph in Padua gefeiert. Anwesend waren die Mitarbeiter des Kirchengerichts der Diözese, Vertreter des Ordens der Comboni Missionare sowie zahlreiche Missionare und Missionarinnen und Laiengläubige. Die Unterlagen werden nun bei der Kongregation für die Heiligsprechungsverfahren im Vatikan eingereicht werden. <br />Pater Ramin wurde am il 9 Februar 1953 in Padona geboren. 1974 trat er in den Orden der Comboni Missionare ein und am 5. Juni 1976 legte er die zeitlichen Gelübde ab. Seine Ausbildung setzte er in Uganda, den USA und Mexiko fort. Am 15. Mai 1980 legte er die ewigen Gelübde ab und am 28. September desselben Jahres wurde er in Italien zum Priester geweiht. Am 20. Januar kam 1984 kam er nach Brasilien, wo er in Cacoal tätig war und sich besonders der Landrechtsprobleme der Indios annahm. Am 24. Juli 1985 wurde er aus dem Hinterhalt ermordet, während er von einem Treffen mit Bauern rückkehrte, die er gebeten hatte, sich aus den von ihnen besetzten Ländereien zurückzuziehen. Wenige Tage später wird ihn Papst Johannes Paul II. als “Märtyrer der Nächstenliebe” bezeichnen”.<br />Auch dreißig Jahre nach seinem tragischen Tod ist in Brasilien„die Erinnerung an Pater Ezechiele sehr lebendig, vor allem unter den Indios und Bauern, den einfachen Leute. Seine Figur inspiriert noch heute den glauben und das Engagement christlicher Gemeinden und Volksbewegungen“ .<br /> <br />Mon, 27 Mar 2017 10:28:23 +0200ASIEN/IRAK - Irakische Soldaten finden in einer chaldäischen Kirche in Mossul “14 Verhaltensregeln” des IShttp://fides.org/de/news/61999-ASIEN_IRAK_Irakische_Soldaten_finden_in_einer_chaldaeischen_Kirche_in_Mossul_14_Verhaltensregeln_des_IShttp://fides.org/de/news/61999-ASIEN_IRAK_Irakische_Soldaten_finden_in_einer_chaldaeischen_Kirche_in_Mossul_14_Verhaltensregeln_des_ISMosul – Strafen für Raucher und Trinker, Ausgehverbote für Frauen, Todestrafe für die Benutzung von Schimpfwärtern: dies sind nur einige der 14 “Verhaltensregeln”, die die Milizonäer des selbternannten Isalmischen Staats auf den Säulen einer chaldäischen Kirche in Mossul geschrieben hatten. Nach der Eroberung der nordirakischen Stadt hatten Mitglieder des IS die Kirche als Basiscamp benutzt. Nach der Befreiung durch die irakische Armee fanden die Soldaten keinerlei christliche Symbole mehr in der Kirche, nur der Altar soll vor der Verwüstung verschont geblieben sein.<br /> <br />Fri, 24 Mar 2017 13:57:30 +0100AFRIKA/MALI - Schwester Cecilia: Bischöfe suchen Kontakt zu Entführernhttp://fides.org/de/news/61998-AFRIKA_MALI_Schwester_Cecilia_Bischoefe_suchen_Kontakt_zu_Entfuehrernhttp://fides.org/de/news/61998-AFRIKA_MALI_Schwester_Cecilia_Bischoefe_suchen_Kontakt_zu_EntfuehrernBamako - Die Bischöfe von Mali lancieren erneut Appelle für die Freilassung der am vergangnen 7. Februar im Süden des Landes entführten kolumbianischen Ordensschwester Cecilia Narváez Argoti .<br />“Die Bischöfe suchen nach weiteren möglichen Wegen, damit Schwester Cecilia freikommt”, so der Generalsekretär der Bischofskonferenz Pfarrer Edmond Dembele. <br />“Über Appelle in den Medien versucht man in Kontakt mit den Entführern zu gelangen”, so Pfarrer Dembele. “Die Diözese Karangasso sucht dabei auch nach Mittlern, um in Kontakt mit den Entführern zu treten, über die noch nichts Konkretes bekannt”.<br />Wie der Priester gibt es weiterhin zwei Hypothesen die bereits zum Zeitpunkt der Entführung in Betracht gezogen wurden: “Entweder handelt es sich um Banditen aus der Region, die es auf eine Ordensfrau abgesehen hatten, weil sie glaubten ein Lösegeld zu bekommen und nun nicht wissen, wie sie mit der Situation umgehen sollen. Andere vertreten hingen die Ansicht, dass es sich auch um Dschihadisten handeln könnte, die sich still verhalten, bis die Lage sich wieder beruhigt hat. Doch so lange es keinen Kontakt gibt, wissen wir nicht wer die Entführer sind”.<br />“Bis es einen konkreten Kontakt gibt, wird die Bischofskonferenz zusammen mit der Diözese Karangasso weiter Appelle an die Entführer und an eventuelle Zeugen auf den Weg bringen”, so Pfarrer Dembele.<br /> <br />Fri, 24 Mar 2017 13:56:45 +0100