Fides News - German (Standard)http://fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. AFRIKA/NAMIBIA - Rücktritt des Bichofs von Keetmanshoophttp://fides.org/de/news/62685-AFRIKA_NAMIBIA_Ruecktritt_des_Bichofs_von_Keetmanshoophttp://fides.org/de/news/62685-AFRIKA_NAMIBIA_Ruecktritt_des_Bichofs_von_KeetmanshoopVatikanstadt – Papst Franziskus hat heute das Verzichtsgesuch von S.E. Mons. Philipp Pöllitzer auf die Leitung der Diözese Keetmanshoop angenommen. .Fri, 21 Jul 2017 20:38:07 +0200ASEN/IRAK - Chaldäisches Patriarchat: Patriarcato caldeo: Jemand will sich die Ninive-Ebene nehmenhttp://fides.org/de/news/62684-ASEN_IRAK_Chaldaeisches_Patriarchat_Patriarcato_caldeo_Jemand_will_sich_die_Ninive_Ebene_nehmenhttp://fides.org/de/news/62684-ASEN_IRAK_Chaldaeisches_Patriarchat_Patriarcato_caldeo_Jemand_will_sich_die_Ninive_Ebene_nehmenBaghdad – Es gibt „einen Versuch öffentlich oder mit düsteren Manövern die Städte der Ninive-Ebene einzunehmen, was sich negativ auf die einheimischen Bevölkerung der Gegend auswirkt“. Mit diesen Worten greift das chaldäische Patriarchat von Babylon in die Angelegenheiten ein, die in den vergangenen Monaten die Ninive-Ebene immer mehr zu einer Art „umkämpfter Gegend“ machen, und um die herum auch geopolitische Partien gespielt werden, so wie die über die mögliche, zukünftige Unabhängigkeit der selbstständigen Region des irakischen Kurdistans. Bereits jetzt – so berichtet das chaldäische Patriarchat in einem in seinem offiziellen Kanälen verbreiteten Kommunique – beobachten wir eine Form von schwelender „Kontrolle/Invasion“, die „die verbürgten Rechte der Einheimischen zunichte macht und sie zur Abwanderung zwingt oder den Gedanken an die Rückkehr in die Heimat unmöglich macht“. Trotz der wiederholten, zuversichtlichen Reden der Politiker über das Recht der Christen auf Selbstbestimmung erscheinen die konkreten Praktiven „beunruhigend und entnervend“. Es werden zwingende Maßnahmen über die Köpfe der Lokalbevölkerung hinweg ergriffen, während der einzige gangbare Weg derjenige wäre „die Stimmen der einheimischen Bewohner anzuhören, ihr Recht auf eigenständige Wahl der richtigen Person für den richtigen Platz zum richtigen Augenblick zu respektieren“.<br />Das chaldäische Patriarchat fordert Politiker und Beamten auf, erst dann Entscheidungen zu treffen nachdem sie die lokale Bevölkerung in jeder einzelnen Stadt der Ninive-Ebene angehört haben; sie müssen den nach der Vertreibung der Jihadisten des sog. Islamischen Staates erwarteten Wiederaufbau der betroffenen Städte angehen, angemessene Entscheidungen treffen – einschließlich derer zum Wechsel der Lokalverwaltungen notwendigen; außerdem gilt es eine „künftige Landkarte der Region anzufertigen“ , gerade in eikner Zeit, in der Vieles konfus und und unerklärlich erscheint. Gleichzeitig definiert das Patriarchat viele Stellungnahmen von Christen, die nicht in der Gegend leben, als unangemessen, weil sie von außen her mit ihren Einmischungen die Verwirrung und die ethnisch-religiöse Konfliktträchtigkeit nur weiter schüren.<br />Das Kommunique des Patriarchats nimmt keinen Bezug auf bestimmte Ereignisse, aber die Anspielungen auf den Fall Alqosh scheinen klar ; es ist die kleine Stadt in der Ninive-Ebene, die traditionell von Christen bewohnt ist, und wo der irakische Provinzrat von Ninive den christlichen Bürgermeister Abdul Micha wegen angeblicher Korruption abgesetzt und durch einen Lokalpolitiker der Demokratischen Partei Kurdistans ersetzt hat. Die Absetzung wurde von Bashar al Kiki, dem Chef des Provinzrats von Ninive beschlossen, der ebenfalls Mitglied der PDK ist. Die Nachreicht hat Sorge und negative Reaktionen innerhalb der einheimischen christlichen Gemeinden und unter den christlichen Bewohnern von Alqosh geweckt, die zum großen Teil weit weg von ihrem Zuhause leben und in Kurdistan und in anderen nahöstlichen Gebieten als Flüchtlinge aufgenommen wurden. Im August 2014 mussten sie vor dem Vormarsch der jihadistischen Daesh-Milizen fliehen. Die wenigen Christen, die schon nach Alqosh zurück gekehrt sind, haben auch öffentliche Demonstrationen organisiert - wobei sie von der kommunistischen Partei des Irak unterstützt wurden – gegen einen Beschluss, den einige Beobachter als Bestätigung der Vorhaben für die Ninive-Ebene und die gesamte gleichnamige Provinz seitens der Regierung der autonomen Region des irakischen Kurdistan werten; die Regionalregierung hat für den 25. September ein Unabhängigkeitsreferendum in der Absicht angekündigt eine einseitige Abspaltung vom Iraq vorzunehmen. Christliche irakische Politiker, wie der Abgeordnete Yonadam Kanna, Generalsekretär der assyrischen demokratischen Bewegung haben in Interviews den Druck und politische Operationen von Regionalkräften gegenüber den ansässigen Minderheiten – incl. Christen – verurteilt, mit Hilfe derer auch die Bewohner der Ninive-Ebene dazu gebracht werden sollen die künftige Unabhängigkeit des irakischen Kurdistan zu unterstützen. .<br />Fri, 21 Jul 2017 20:36:50 +0200AFRIKA/KAMERUN - Tod des Bischofs von Bafia: Bischofskonferenz erhebt Anklage wegen Mordeshttp://fides.org/de/news/62683-AFRIKA_KAMERUN_Tod_des_Bischofs_von_Bafia_Bischofskonferenz_erhebt_Anklage_wegen_Mordeshttp://fides.org/de/news/62683-AFRIKA_KAMERUN_Tod_des_Bischofs_von_Bafia_Bischofskonferenz_erhebt_Anklage_wegen_Mordes<br />Yaoundé - Die Bischöfe von Kamerun haben ein gerichtliches Verfahren wegfen des Todes von S. E. Mons. Jean-Marie Benoît Bala, Bischof von Bafia, eingeleitet. Seine Leiche wurde am 2. Juni im Fluss Sanaga geborgen. Die Bischöfe haben unmittelbar danach geklärt, dass Mons. Bala Opfer eines Gewaltverbrechens wurde und damit die These vom Selbstmord dementiert. „Mons. Bala wurde brutal ermordet“, heißt es in einer Erklärung der Bischofskonferenz . Am 4. Juli hat aber der Oberstaatsanwalt ein Kommunique veröffentlicht, in dem er erklärt, dass das „Ertrinken des Bischofs der wahrscheinlichste Grund für des Bischofs“ ist.<br />S. E. Mons. Samuel Kleda, Erzbischof von Doula und Vorsitzender der Bischofskonferenz Kameruns hat betont, dass die „Bischöfe nicht zufrieden sind“ mit den bisher erfolgten Untersuchungen im Fall des Todes von Mons. Bala. Deshalb, so Mons. Kleda, hat diuer Bischofskonferenz Anzeige wegen Mord erstattet, damit „die Wahrheit ans Licht kommen kann“. Mons. Kleda hat hinzugefügt, dass auch gegen einige Polizeibeamte Anzeige wegen nachlässiger Behandlung des Falls erstattet wird. <br />„Wenn Mons. Bala ertrunken wäre, hätte man noch Wasser in seinem Körper gefunden, aber das war nicht der Fall. Stattdessen wurden mehrere, klare Anzeichen von Gewaltanwendung gefundn“, sagte der Erzbischof. Der Leichnam von Mons. Bala wurde am 17. Juni von den Behörden für die Beedigung freigegeben, die am 2. August in Bafia stattfinden wird. <br /><br />Fri, 21 Jul 2017 20:34:55 +0200AMERIKA/PANAMA - KardinaL Lacunza fordert Lösung für die Situation der seit Monaten in Panama festgehaltenen Kubanerhttp://fides.org/de/news/62682-AMERIKA_PANAMA_KardinaL_Lacunza_fordert_Loesung_fuer_die_Situation_der_seit_Monaten_in_Panama_festgehaltenen_Kubanerhttp://fides.org/de/news/62682-AMERIKA_PANAMA_KardinaL_Lacunza_fordert_Loesung_fuer_die_Situation_der_seit_Monaten_in_Panama_festgehaltenen_KubanerDavid – Kardinal José Luis Lacunza O.A.R., Bischof der Diözese David hat die Regierung aufgefordert die Lage der kubanischen Migranten zu klären, die noch immer im Flüchtlingslager von Los Planes De Gualaca in der Provinz Chiriqui befinden. In seinen Erklärungen im nationalen Fernsehen von Panama hat der Kardinal betont, dass es nicht sein kann, dass die kubanischen Migranten noch immer im Flüchtlingslager von Los Planes de Gualaca, Provinz Chiriquì festgehalten werden, dass die Menschenrechte eingehalten werden müssen. Als provisorische Lösung könnte man ihnen ein begrenztes Arbeitsvisum geben, sodass sie sich während der Wartezeit wenigsten beschäftigen können. <br />Ca. 100 illegale Kubaner befinden sich seit mehr als 3 Monaten im Flüchtlingslager von Los Planes de Gualaca, und bis 31. Juli müssen sie - nach Verlautbarungen dieser Tage - entscheiden, ob sie sich für eine freiwillige Rückkehr nach Kuba entscheiden oder nicht. Der Vorschlag – so heißt es in einer Fides zugesandten Note aus Lokalquellen – wurde vom Ministerium für Sicherheit als eine Maßnahme im Rahmen der Migrationskrise verbreitet. Dieselbe Lage präsentiert sich den Ausländern, die illegal nach Panama einreisen, fast immer in der Absicht von dort in die USA weiter zu reisen. Eine letzte Gruppe von ca. 100 Personen verbleibt noch in Chiquirì. <br />der Gemeinde Bunyuka”, erklärte Moïse Paluku, der Vizepräsident der Zivilgesellschaft von Beni. „Aber wir wollen auch Klage führen über den Mangel an Sicherheit in der Gegend von Bashu, vor allem das Wiederauftreten von nächtlichen bewaffneten Raids mit Ermordungen, bewaffneten Überfällen, Entführungen, Diebstahl und sexueller Gewalt“.<br />Einem Bericht vom Radiosender Okapi zufolge, der die Diözese von Butembo-Beni kontaktiert hatte, gibt es bislang keine Informationen über das Schicksal der beiden Priester. Fri, 21 Jul 2017 20:31:30 +0200AFRIKA/DR KONGO - Beni: Drei Tage „tote Stadt“ um die Freilassung von zwei entführten Priestern zu erreichenhttp://fides.org/de/news/62681-AFRIKA_DR_KONGO_Beni_Drei_Tage_tote_Stadt_um_die_Freilassung_von_zwei_entfuehrten_Priestern_zu_erreichenhttp://fides.org/de/news/62681-AFRIKA_DR_KONGO_Beni_Drei_Tage_tote_Stadt_um_die_Freilassung_von_zwei_entfuehrten_Priestern_zu_erreichenKinshasa -Drei Tage „tote Stadt“, um die sofortige Freilassung von zwei Priestern zu erwirken, die am Sonntag 16. Juli entführt wurden. Das hat gestern am 20. Juli die Bürgerschaft von Beni in der Provinz Nord Kivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo bekannt gegeben. Die beiden Priester, Don Pierre Akilimali und Don Charles Kipasa wurden in der Nacht vom 16. auf den 17. Juli von Unbekannten in der Gemeinde von Notre Dame des Anges in Bunyuka entführt, im Gebiet von Bashu in der Diözese Beni-Butembo entführt .<br />Der Appell zur Mobilisierung wurde von der Bevölkerung positiv aufgenommen. Seit gestern Morgen sind alle Geschäfte in den Orten Vuhovi, Kyondo, Bunyuka, Butungera und Bulambo geschlossen. „Wir fordern die sofortige und bedingungslose Freilassung unserer beiden Geistlichen aus der Gemeinde Bunyuka”, erklärte Moïse Paluku, der Vizepräsident der Zivilgesellschaft von Beni. „Aber wir wollen auch Klage führen über den Mangel an Sicherheit in der Gegend von Bashu, vor allem das Wiederauftreten von nächtlichen bewaffneten Raids mit Ermordungen, bewaffneten Überfällen, Entführungen, Diebstahl und sexueller Gewalt“.<br />Einem Bericht vom Radiosender Okapi zufolge, der die Diözese von Butembo-Beni kontaktiert hatte, gibt es bislang keine Informationen über das Schicksal der beiden Priester. Fri, 21 Jul 2017 20:29:25 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Kopte stirbt in Haft in einem Polizeirevier. Verwandte und Freunde: Er wurde zu Tode gefolterthttp://fides.org/de/news/62680-AFRIKA_AeGYPTEN_Kopte_stirbt_in_Haft_in_einem_Polizeirevier_Verwandte_und_Freunde_Er_wurde_zu_Tode_gefolterthttp://fides.org/de/news/62680-AFRIKA_AeGYPTEN_Kopte_stirbt_in_Haft_in_einem_Polizeirevier_Verwandte_und_Freunde_Er_wurde_zu_Tode_gefoltertKairo – Hunderte von Ägyptern, die hauptsächlich der koptischen Gemeinde angehören, habe sich spontan vor dem Polizeirevier des Stadtviertels Manshiet Nasser versammelt, um ihrer Wut Ausdruck zu verleihen, nachdem die Nachricht von der Tötung eines verhafteten bekannt wurde. Dieser hieß Jamal Kamal Aweidah, 40 Jahre alt; er arbeitete in der Führersteinstelle und wurde am Mittwoch, 19. Juli von der Polizei verhaftet, nachdem er wegen eines mit seinem Beruf zusammenhängenden Betrugs-und Korruptionsfalls angezeigt worden war. <br />Sein Bruder ist sofort umgehend zu dem Revier gegangen, aber er durfte ihn nicht sehen. 10 Stunden nach der Festnahme wurde die Nachricht vom Tod Jamals verbreitet. Die Beamten der Polizeistation haben versucht seinen Tod als Selbstmord zu deklarieren. Aber seine Angehörigen sind wie viele andere der Meinung, dass der Gefangene zu Tode gefoltert wurde.<br />Die Justizbehörden haben eine Autopsie des Toten verfügt. Vor diesem Vorfall waren bereits im Dezember einige Polizeibeamten vor Gericht mit der Anklage den katholischen Kopten Magdy McCain zu Tode gefoltert zu haben. <br />Fri, 21 Jul 2017 20:27:52 +0200OZEANIEN/TAHITI - Das Ständige Diakonat stößt auf Interesse bei der Gemeinde von Papeetehttp://fides.org/de/news/62679-OZEANIEN_TAHITI_Das_Staendige_Diakonat_stoesst_auf_Interesse_bei_der_Gemeinde_von_Papeetehttp://fides.org/de/news/62679-OZEANIEN_TAHITI_Das_Staendige_Diakonat_stoesst_auf_Interesse_bei_der_Gemeinde_von_PapeetePapeete – Die Schule für Diakone der Erzdiözese von Papeete , die 1976 gegründet wurde, hat das Akademische Jahr mit etwas mehr als 30 Studenten abgeschlossen. Das bedeutet, dass die Schule gut arbeitet, und das „ist ein Zeichen, dass das permanente Diakonat bei den Gläubigen auf Interesse stößt“, erklärte Erzbischof S.E. Mons. Jean-Pierre Cottanceau in dem Leitartikel der Zeitschrift “Le Semeur tahitien”, die Fides zugeschickt wurde. <br />Das Studienjahr schloss mit einigen Aufnahmen in das Diakonat. „Das Diakonat beweist das Wesen aller geweihten und nicht geweihten ekklesiastischen Ministerien: den Dienst an der Gemeinschaft – erklärt der Erzbischof – Es geht nicht darum einen Titel und damit soziale Anerkennung zu erhalten. Der Diakon darf nicht mehr nur als eine Hilfskraft des Priester angesehen werden, die im Fall seiner Abwesenheit ihn irgendwie vertreten kann. In unserer Diözese hat sich das Diakonat vor allem im Dienst am Wort, an der Liturgie und Vorbereitung auf die Sakramente entwickelt“.<br />Die Mission des Diakons – fährt Mons. Cottanceau fort – umfasst seit ihren Anfängen auch den Dienst an den Armen und Ausgestoßenen. Von diesem Gesichtspunkt aus isrt der Diakon nicht so sehr ein Mann des Altars, als vielmehr ein Mann an der Eingangstür der Kirche: er begrüßt jeden Gläubigen, erkennt die Ärmsten, schaut von Weiten auf diejenigen, die nicht den Mut haben den Weg der Kirche zu gehen; dann wendet er sich an die Gemeinde und ermutigt sie zur Caritas und zur Evangelisierung“.<br />Die Erzdiözese von Papeete, in Französisch-Polinesien, zählt 276.944 Einwohner; davon sind 105.780 Katholiken; 57 Gemeinden, 17 Diözesangeistliche und 10 Ordenspriester, 46 permanente Diakone, 36 Ordensbrüder und 35 Ordensschwestern. <br />Fri, 21 Jul 2017 20:26:45 +0200AMERIKA/VENEZUELA - Gebets-und Fastentag für das Land. Weitere zwei Tote beim gestrigen Streikhttp://fides.org/de/news/62678-AMERIKA_VENEZUELA_Gebets_und_Fastentag_fuer_das_Land_Weitere_zwei_Tote_beim_gestrigen_Streikhttp://fides.org/de/news/62678-AMERIKA_VENEZUELA_Gebets_und_Fastentag_fuer_das_Land_Weitere_zwei_Tote_beim_gestrigen_StreikCaracas – Für heute, Freitag 21.Juli hat die Bischofskonferenz in Venezuela einen Gebets-und Fastentag ausgerufen, um Gott um seinen Segen für Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in Venezuela zu bitten und die Anstrengungen der Bevölkerung zu segnen. In der Fides zugesandten Nachricht erinnern die Bischöfe daran, dass es auf Diözesan-und Gemeindeebene noch andere, ähnliche Initiativen gibt, bei denen „tausende Menschen ihrem Glauben bei Prozessionen, Gebetswachen, Rosenkränzen Ausdruck verleihen und Gott in diesem schwierigen Moment um Hilfe bitten können“.<br />Diese Initiative wurde auf der 108. Vollversammlung der Bischöfe in Venezuela vorgeschlagen. In der dringenden Botschaft an die Katholiken haben die Bischöfe erklärt: „Als Hirten der Kirche in Venezuela erheben wir unsere Stimme um folgendes zu erbitten: von der Nationalregierung, dass sie den Plan der Verfassunggebenden Versammlung zurückzieht; von den Streitkräften, dass sie dem Volk und nicht dem Regime oder der Regierungspartei dient; von allen Politikern, das sie sich gegenüber der Bevölkerung verpflichten, die Krise zu überwinden“ .<br />Am vergangenen Sonntag, 16. Juli, ging die Bevölkerung zu den Urnen zum dem von den Oppositionskräften angesagten Referendum über den Vorschlag von Präsident Nicolas Maduro der eine Verfassunggebenden Versammlung zur Änderung der Verfassung einzuberufen. Das Ergebnis war nach Angaben, die von der Presse veröffentlicht wurden, dass 98% der 7 Millionen abgegebenen Stimmen gegen diesen Vorschlag gestimmt haben. <br />Es scheint jedoch, dass diesem Ergebnis in keiner Weise Rechnung getragen wird; paramilitärische Gruppen haben mehrere Wahllokale angegriffen, darunter auch das in der Nähe der Kirche von der Jungfrau des Carmen, wo Kardinal Jorge Urosa Savino, der Erzbischof von Caracas gerade die Messe zelebrierte. Der Kardinal wurde zusammen mit einigen Gläubigen einige Stunden lang festgehalten. . Fri, 21 Jul 2017 20:25:22 +0200AFRIKA/SÜDAFRIKA - Die Bischöfe: “NEIN zur Erfassung der Geistlichenhttp://fides.org/de/news/62677-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Die_Bischoefe_NEIN_zur_Erfassung_der_Geistlichenhttp://fides.org/de/news/62677-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Die_Bischoefe_NEIN_zur_Erfassung_der_GeistlichenJJohannesburg - “Der Gesetzesvorschlag zur Erfassung der Geistlichen ist übertrieben und eine Antwort, wie man sie eher von einem totalitären Staat anstatt von einer konstitutionelle Demokratie erwarten kann“, bemerkte S.E. Mons. Brislin, der Erzbischof von Kapstadt und Vorsitzende der Southern African Catholic Bishops’ Conference , als er auf den Vorschlag vom 11. Juli der Commission for the Promotion and Protection of the Rights of Cultural, Religious and Linguistic Communities in South Africa, die Geistlichen aller Religionen im Land zu registrieren. Die Liste der Geistlichen soll von den verschiedenen Konfessionen ausgefüllt werden, die ihrerseits vom Staat anerkannt werden und sich einer Untersuchung seitens eines dafür gegründeten Komitees unterziehen müssen.<br />„Wir haben volles Verständnis für die Sorgen der Regierung hinsichtlich bestimmter, im Namen der Religion ausgeführten Praktiken, z.B. die Mitglieder Benzin trinken oder Gras essen zu lassen. Wir glauben jedoch, dass die bestehenden Gesetze ausreichend sind, den meisten gefährlichen Praktiken Einhalt zu gebieten“, betonte Mons. Brislin. Auch andere Konfessionen haben den Plan zur Erfassung der Geistlichen kritisiert <br /><br /><br />Thu, 20 Jul 2017 13:54:21 +0200AMERIKA/HONDURAS - Eröffnung einer neuen, dem Christus von Esquipulas geweihte Kirchehttp://fides.org/de/news/62676-AMERIKA_HONDURAS_Eroeffnung_einer_neuen_dem_Christus_von_Esquipulas_geweihte_Kirchehttp://fides.org/de/news/62676-AMERIKA_HONDURAS_Eroeffnung_einer_neuen_dem_Christus_von_Esquipulas_geweihte_KircheSan Pedro Sula – Mit einer feierlichen, von S.E. Mons.Ángel Garachana, dem Bischof der Diözese San Pedro Sula gehaltenen Eucharistiefeier wurde die neue, dem Christus von Esquipulas geweihte Kirche eröffnet. An der feierlichen, zusammen mit Pfarrer Don Hector Mario Salazar zelebrierten Messe nahmen ca. 100 Gläubige teil. Die Kirche befindet im Kolonialviertel von Buenos Aires, San Pedro Sula. Die größte Gruppe der Gläubigen, die den Christus von Esquipulas verehren, gehören zur Gemeinde von Santa Cruz.<br />Es war ein richtiges Fest: „Nach 10 Jahren Jahren Arbeit und Veranstaltungen sehen wir jetzt die Verwirklichung eines großen Traums“, sagte José Luis Reitel Caballero, der Verantwortliche für die Basisgemeinden und einer der Verantwortlichen des Kirchenbauprojekts. Der Bau begann offiziell 2010 mit dem Ziel den „Schwarzen Christus“ in Honduras zu haben, wie es in einer an FidesDiarioDigital gesandten Note heißt. Auf diese Weise müssen die Gläubigen des Landes nicht mehr nach Guatemala fahren, um zum Schwarzen Christus beten zu können. Der Kultort hat Platz für 400 Personen.<br />Die Gelegenheit Bot sich auch für Begehung des Tags der Diözese an. Am 9. Juli feierte die Diözese nämlich den 54. jahrestag ihrer Gründung. Die Diözese von San Pedro Sula, heißt es in der Note, ist Zeuge der Liebe Gottes in 35 Kirchengemeinden, durch 38 Kongregationen, 17 Laienvereinigungen- und Bewegungen und 1.850 Basisgemeinden. <br /><br />Thu, 20 Jul 2017 13:22:30 +0200AFRIKA/DR KONGO - Parlamentswahlen verschoben; Überlegungen möglicher Transition ohne Kabilahttp://fides.org/de/news/62675-AFRIKA_DR_KONGO_Parlamentswahlen_verschoben_Ueberlegungen_moeglicher_Transition_ohne_Kabilahttp://fides.org/de/news/62675-AFRIKA_DR_KONGO_Parlamentswahlen_verschoben_Ueberlegungen_moeglicher_Transition_ohne_KabilaKinshasa - Die Ansage vom 7. Juli des Vorsitzenden des Wahlausschusses der Demokratischen Republik Kongo, Corneille Nangaa, dass die ihm zur Verfügung stehenden Parameter die Organisation von allgemeinen Wahlen bis Dezember 2017 nicht gestatten, „ist keine Überraschung; das war seit langem zu erwarten“, heißt es in einer Note an Fides vom Sender 'Frieden für den Kongo'.<br />Es wird daran erinnert, dass die Frist Dezember 2017 „für die Durchführung der Wahlen völlig unealistisch war“, da sie von den Oppositionsgruppierungen als Druckmittel gegenüber der Präsidentenmehrheit und vor allem gegenüber Joseph Kabila durchgesetzt wurde, der am Ende seines zweiten und letzten Mandats steht, das am 20. Dezember 2017 ausläuft“.4<br />Der Vorsitzende des Wahlausschusses hat insbesondere drei Hinderungsgründe für die Durchführung der Wahlen vor Jahresende genannt: die Unzulänglichkeit gewisser Gesetze – darunter das Wahlgesetz – die abgeändert und auf den neusten Stand gebracht werden müssten, damit die Vorbereitungsarbeiten für die Wahlen erfolgen können; die nicht erfolgte Schaffung des nationalen Kontrollrates für die Vereinbarung vom 31. Dezember 2016 , der auch mit Überwachung des Wahlgeschehens beauftragt ist; die unsichere Lage in manchen Provinzen, vor allem im Kasai, wo aufgrund der ständigen Scharmützel zwischen Armee und Kamwina Napu-Milizen die Erfassung der Wähler noch nicht begonnen hat.<br />In der DR Kongo gibt es 500 Parteien; die meisten davon sind nur auf Lokalebene präsent. Es ist daher notwendig – so der Vorschlag der Wahlkommission – Parteienkoalitionen hzu schaffen, um die Dimensionen der Wahlzettel und der Urnen zu begrenzen und somit auch die Kosten auf nationaler Ebene einzuschränken.<br />Für die Überwindung der Krise bestehen zwei Möglichkeiten: eine kurze Transitionsphase ohne Kabila mit einem provisorischen Staatsoberhaupt zur Vorbereitung der Wahlen; oder separate Wahlen, d.h. erst die Präsidentenwahl und die landesweiten Parlamentswahlen und danach erst die Provinzwahlen. Thu, 20 Jul 2017 13:20:57 +0200AFRIKA/DR KONGO - Parlamentswahlen verschoben; Überlegungen möglicher Transition ohne Kabilahttp://fides.org/de/news/62674-AFRIKA_DR_KONGO_Parlamentswahlen_verschoben_Ueberlegungen_moeglicher_Transition_ohne_Kabilahttp://fides.org/de/news/62674-AFRIKA_DR_KONGO_Parlamentswahlen_verschoben_Ueberlegungen_moeglicher_Transition_ohne_KabilaKinshasa - Die Ansage vom 7. Juli des Vorsitzenden des Wahlausschusses der Demokratischen Republik Kongo, Corneille Nangaa, dass die ihm zur Verfügung stehenden Parameter die Organisation von allgemeinen Wahlen bis Dezember 2017 nicht gestatten, „ist keine Überraschung; das war seit langem zu erwarten“, heißt es in einer Note an Fides vom Sender 'Frieden für den Kongo'.<br />Es wird daran erinnert, dass die Frist Dezember 2017 „für die Durchführung der Wahlen völlig unealistisch war“, da sie von den Oppositionsgruppierungen als Druckmittel gegenüber der Präsidentenmehrheit und vor allem gegenüber Joseph Kabila durchgesetzt wurde, der am Ende seines zweiten und letzten Mandats steht, das am 20. Dezember 2017 ausläuft“.4<br />Der Vorsitzende des Wahlausschusses hat insbesondere drei Hinderungsgründe für die Durchführung der Wahlen vor Jahresende genannt: die Unzulänglichkeit gewisser Gesetze – darunter das Wahlgesetz – die abgeändert und auf den neusten Stand gebracht werden müssten, damit die Vorbereitungsarbeiten für die Wahlen erfolgen können; die nicht erfolgte Schaffung des nationalen Kontrollrates für die Vereinbarung vom 31. Dezember 2016 , der auch mit Überwachung des Wahlgeschehens beauftragt ist; die unsichere Lage in manchen Provinzen, vor allem im Kasai, wo aufgrund der ständigen Scharmützel zwischen Armee und Kamwina Napu-Milizen die Erfassung der Wähler noch nicht begonnen hat.<br />In der DR Kongo gibt es 500 Parteien; die meisten davon sind nur auf Lokalebene präsent. Es ist daher notwendig – so der Vorschlag der Wahlkommission – Parteienkoalitionen hzu schaffen, um die Dimensionen der Wahlzettel und der Urnen zu begrenzen und somit auch die Kosten auf nationaler Ebene einzuschränken.<br />Für die Überwindung der Krise bestehen zwei Möglichkeiten: eine kurze Transitionsphase ohne Kabila mit einem provisorischen Staatsoberhaupt zur Vorbereitung der Wahlen; oder separate Wahlen, d.h. erst die Präsidentenwahl und die landesweiten Parlamentswahlen und danach erst die Provinzwahlen. Thu, 20 Jul 2017 13:19:46 +0200EUROPA/ITALIEN- “Operation Colomba”: Seit 25 Jahren eine gewaltlose Präsenz auf den Kriegsschauplätzenhttp://fides.org/de/news/62673-EUROPA_ITALIEN_Operation_Colomba_Seit_25_Jahren_eine_gewaltlose_Praesenz_auf_den_Kriegsschauplaetzenhttp://fides.org/de/news/62673-EUROPA_ITALIEN_Operation_Colomba_Seit_25_Jahren_eine_gewaltlose_Praesenz_auf_den_KriegsschauplaetzenRimini - “Operation Colomba”, das von Oreste Benzi begründete Friedenscorps der Gemeinschaft 'Papst Johannes XXIII.' hat sein 25jähriges Jubiläum gefeiert. Es wurde 1992 mitten im Konflikt im ehemaligen Jugoslawien von einigen unternehmenden jungen Leuten aus der Region Romagna mit Unterstützung von Don Oreste Benzi gegründet, der stets an den Wert dieses Projekts geglaubt hat. „Freiwillige , nicht bewaffnete Zivilisten mitten im Krieg den Allerärmsten zur Seite stellen: Diese Intuition hat sich dann als mögliches Modell bewiesen: wo unsere Freiwilligen sind, wird die Gewalt weniger, der Dialog gefördert“, kommentiert Giovanni Paolo Ramonda, der Vorsitzende von APG23 in einer Fides übersandten Note.<br />In den 25 Jahren hat die Gemeinde von Don Benzi über die Projekte von Operation Colomba in 17 Kriegs/Konfliktssituationen in der Welt eingegriffen: von Tschetschenien bis zum Kongo; von Timor East bis Chiapas. Ca. 2000 Freiwillige sind in den vergangenen Jahren ausgereist, um in den Konfliktzonen eine gewaltlose Präsenz darzuastellen. Heute arbeitet Operation Colomba in Israel und Palästina, im Libanon, in Albanien und Kolumbien. Am 22. und 23. Juli wird in der Nähe von Rimini, dem historischen Sitz der Freiwilligen-Bildung ein Treffen der Freiwilligen veranstaltet, mit Diskussionen, Zeugenberichten, aber auch Musik und gemütlichem Beisammensein. Thu, 20 Jul 2017 11:51:18 +0200AMERIKA/BOLIVIEN - Mons. Gualberti nach dem Schusswechsel: „Diese Toten müssen unser Gewissen aufrütteln“http://fides.org/de/news/62672-AMERIKA_BOLIVIEN_Mons_Gualberti_nach_dem_Schusswechsel_Diese_Toten_muessen_unser_Gewissen_aufruettelnhttp://fides.org/de/news/62672-AMERIKA_BOLIVIEN_Mons_Gualberti_nach_dem_Schusswechsel_Diese_Toten_muessen_unser_Gewissen_aufruettelnSanta Cruz – Vor allem ist es dringend und notwendig detaillierte und transparente Untersuchungen anzustellen, damit jedweder Zweifel über das Geschehene ausgeschlossen wird. Wir müssen auch Vorsorgemaßnahmen treffen, wie z.B. gut ausgebildete Sicherheitskräfte, um vorrangig Menschenleben zu retten und ähnliche blutige Vorfälle zu verhindern“. Das erklärte S.E. Mons. Sergio Gualberti, der Erzbischof von Santa Cruz della Sierra in seiner Homelie am Sonntag 16. Juli, als er die böse Episode bewaffneter Gewalt einige Tage zuvor genau im Zentrum der Stadt geschehen ist und 5 Tote und 7 Schwerverletzte gefordert hatte.<br />„Wir richten ein Gebet an den Gott des Leben für unsere toten Brüder und geben unserer Nähe und christlichen Solidarität gegenüber den Verletzten und ihren leidenden Angehörigen zum Ausdruck“, sagte Mons. Gualberti anlässlich des Festes der Madonna del Carmine, der Schutzheiligen Boliviens und der Streitkräfte. „Diese Toten bestätigen, wie groß das Sicherheitsproblem und das Problem unkontrollierter Gewalt ist, die die Straßen unserer Stadt beherrschen und in den Herzen vieler Menschen bedrückt; diese Toten müssen unser Gewissen aufrütteln und die Behörden dazu bringen, die notwendigen Gegenmaßnahmen zu ergreifen“.<br />Am Donnerstag, 13. Juli hatte eine 7-köpfige, schwer bewaffnete Bande ein Juweliergeschäft in der Innenstadt ausgeraubt. Im dem Augenblick, als die Verbrecher mit drei Angestellten als Geißeln den Tatort verließen, begann die mittlerweile eingetroffene Polizei zu schießen; es kam zu einem heftigen Schusswechsel, bei dem eine Angestellte starb und drei der Kriminellen erschossen wurden. Sieben Personen wurden verwundet. <br />Thu, 20 Jul 2017 11:23:54 +0200ASIEN/TERRA SANTA - Kirchen in Jerusalem zu den Spannungen am Tempelberg: NEIN zu Maßnahmen, die den Status Quo verändernhttp://fides.org/de/news/62671-ASIEN_TERRA_SANTA_Kirchen_in_Jerusalem_zu_den_Spannungen_am_Tempelberg_NEIN_zu_Massnahmen_die_den_Status_Quo_veraendernhttp://fides.org/de/news/62671-ASIEN_TERRA_SANTA_Kirchen_in_Jerusalem_zu_den_Spannungen_am_Tempelberg_NEIN_zu_Massnahmen_die_den_Status_Quo_veraendernJerusalem - Die Häupter und Vertreter aller in Jerusalem ansässigen Kirchen und christlichen Gemeinden geben ihrer „ernsten Sorge“ über die neue Welle von Spannungen und Gewaltakten am Haram ash Sharif, dem Tempelberg, Ausdruck. Mit einem von den obersten Vertretern von 13 Kirchen unterzeichneten Dokument wird jeglicher Gewaltakt verurteilt und die Befürchtung bzgl. „Veränderungen am Status Quo“ geäußert. Bei diesem „Status Quo“ geht es um kodifizierte Regeln für die Verwaltung der Heiligen Stätten auf dem Tempelberg und in der gesamten Altstadt von Jerusalem, die den Gläubigen der verschiedenen Religionsgemeinschaften freien Zugang und Kultus-Freiheit gewährleisten. „Jede Bedrohung des Status Quo“ - betonen die Häupter der christlichen Kirchen und Gemeinden in Jerusalem – kann ernste, unvorhersehbare Folgen haben, die im derzeitigen Klima religiöser Spannungen alles andere als wünschenswert wären. Sie geben bringen aber auch ihre Wertschätzung für „die permanente Bewachung der al Aqsa-Moschee und die Heiligen Orte in Jerusalem und im Heiligen Land durch das haschemitische Königreich Jordanien zum Ausdruck, welches allen Muslimen entsprechend dem gültigen Status Quo das Recht freien Zugangs und freier Kultpraxis in der al Aqsa-Moschee gewährleistet“. Der Status Quo ist nach Ansicht der Kirchenhäupter in Jersusalem ein System, das im Interesse des Friedens und der Aussöhnung für die gesamte Gemeinschaft bewahrt und beachtet werden muss“. Die Liste der Unterzeichner wurde von dem griechisch-orthodoxen Patriarch von Jerusalem, Teopholos III., eröffnet; unter den weiteren Unterzeichnern sind auch Erzbischof, der apostolische Administrator des lateinischen Patriarchats in Jerusalem, und P. Francesco Patton, Kustos der Terra Santa. . Thu, 20 Jul 2017 11:09:57 +0200ASIEN/CHINA - Sommercamp - Glaubens-und Lebensschule für Kinder und Jugendlichehttp://fides.org/de/news/62670-ASIEN_CHINA_Sommercamp_Glaubens_und_Lebensschule_fuer_Kinder_und_Jugendlichehttp://fides.org/de/news/62670-ASIEN_CHINA_Sommercamp_Glaubens_und_Lebensschule_fuer_Kinder_und_JugendlicheBeijing – Manche haben zum ersten Mal den Rosenkranz gebetet, manche haben zum ersten Mal an einer Messe von Anfang bis Ende teilgenommen. Und manche andere sind disziplinierter und vernünftiger geworden nach nur ein paar Tagen inmitten der Gemeinschaft des Sommercamps,das wie jedes Jahr von der katholischen Gemeinde Kontinentalchinas organisiert wurde: Das berichten die Eltern den Schwestern und Priestern, die das Camp 2017 geleitet haben. Die Kinder „haben auf diese Weise eine Lebens-und Glaubenserfahrung gemacht“, hebt einer der Priester hervor.<br />Nach Informationen, die Fides erhalten hat, sind in der Camp-Tätigkeit nicht nur Priester, Ordensschwestern und Seminaristen, sondern in einigen Diözesen auch der Bischof persönlich in der Vorbereitung, Organisation und Leitung des Kathechismus involviert. Einer von ihnen ist Mons. Giuseppe Han Ying Jin von der Diözese San Yuan in der Provinz Shaan Xi; sein Camp war mit 136 teilnehmenden Kindern dieses Jahr das größte.<br />Die Diöze hat 9 Seminaristen, 2 Ordensschwestern und mehrere Freiwillige vom 9. bis 16. Juli freigestellt; sie befassten sich mit Kathechismus, Unterricht, führten die Via Crucis, organisierten ein Theaterstück über ein Bibelthema sowie eine Wallfahrt. Während dieser Wallfahrt zu drei Kirchengemeinden wurden die Kinder mit viel Wärme und Großzügigkeit von den Gemeindemitgliedern empfangen, und so ist die Wallfahrt zu einem lebendigen Zeugnis von Brüderlichkeit, Gemeinsamkeit und vor allem für Altruismus und Dienst geworden.<br />Zufriedenheit siegt über Müdigkeit, wie Don Dou erklärt:“ Es ist anstrengend, es ist heiß, aber wenn ich die Kinder mit dem Rosenkranz in der Hand sehe, wie sie hingebungsvoll und konzentriert beten, dann verfliegt alle Müdigkeit“.<br />Rund 70 Kinder aus der Diözese Na Chong in der Pronvinz Si Chuan haben ihre Eltern nach einer Woche gemeinsam mit den Priestern und Ordensschwestern in Erstaunen versetzt. Ein Kommentar z.B. war: Mein Sohn ist so lieb geworden, dass es kaum zu glauben ist; jetzt kann er den Rosenkranz, versteht es mit anderen zu teilen und ist diszipliniert geworden“.<br />Im Camp in der Inneren Mongolei haben 24 Kinder aus Bao Tou gelernt, eine gute Beichte abzulegen; in der einen Woche haben sie die Bibel gelesen und am Ende ein Quiz gemacht.<br />5 Tage lang, vom 8. bis 13. Juli haben 30 Kinder aus der Gemeinde Yang Ge Zhuang im Viertel Qian An in der Stadt Tang Shan, in der Provinz He Bei die Bedeutung der zehn Gebote und der sieben Sakramente gelernt. <br />Thu, 20 Jul 2017 11:08:02 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Spekulationen über den Gesundheitsstand von Patriarch Tawadros dementierthttp://fides.org/de/news/62669-AFRIKA_AeGYPTEN_Spekulationen_ueber_den_Gesundheitsstand_von_Patriarch_Tawadros_dementierthttp://fides.org/de/news/62669-AFRIKA_AeGYPTEN_Spekulationen_ueber_den_Gesundheitsstand_von_Patriarch_Tawadros_dementiertKairo - In einem offiziellen Komunique des koptisch-orthodoxen Patriarchats von Alessandria werden Spekulationen über eine angebliche, plötzliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes von Patriarch Tawadros II. dementiert, die in den letzten Stunden die sozialen Netzwerke überschwemmt hatten. Darin wurde von einer hastigen Einlieferung des Patriarchen ins Krankenhaus gesprochen, wo er sich unmittelbar einer Operation unterziehen müsse. In Wirklichkeit – so heißt es in dem Komunique des Patriarchats – macht Tawadros in diesen Tagen eine Zeit der spirituellen Einkehr im Kloster von Anba Bishoy. Er muss sich in er Tat – wurde erklärt – im Oktober einem seit langem geplanten operativen Eingriff wegen eines Bandscheibenproblems unterziehen, aber er hat auch schon für Oktober eine Reise nach Japan sowie einen Besuch in Deutschland in seiner Agenda. Wed, 19 Jul 2017 13:18:34 +0200AFRIKA/GHANA - Befugnisse an die traditionellen Häuptlinge für die Leitung der Entwicklunsprojektehttp://fides.org/de/news/62668-AFRIKA_GHANA_Befugnisse_an_die_traditionellen_Haeuptlinge_fuer_die_Leitung_der_Entwicklunsprojektehttp://fides.org/de/news/62668-AFRIKA_GHANA_Befugnisse_an_die_traditionellen_Haeuptlinge_fuer_die_Leitung_der_EntwicklunsprojekteAccra - Die Afrikaner wurden aufgerufen ihre Mentalität im Interesse der Entwicklung des afrikanischen Kontinents zu ändern. Wenn sich die traditionellen Häuptlinge den Parlamentsmitgliedern zur Seite stellen, können die Entwicklungsprojekte schnell und effizient durchgeführt werden. Das erklärte Prof. Emmanuel Nash anlässlich der Präsentation der Ghana Peace Awards, die am 28. Oktober ausgehändigt werden. <br />„Die traditionellen Häupter sind die wahren Hüter der Menschen, die im ganzen Land in unseren traditionellen Gegenden und Gemeinden leben“, sagte er.<br />Nash zufolge ermöglicht dies den Regierungen, einige Formen der Korruption zu bekämpfen, die Verspätungen in der Projektrealisierung zu überwinden und den Bau von minderwertigen Objekten zu vermeiden. Auf diese Weise werden die Häuptlinge selbst von diesen Maßnahmen profitieren und direkt gegenüber Bevölkerung, die sie verwalten, verantwortlich sein; diese wiederum wirkt als Überwacher für die korrekte Ausführung der Arbeiten.<br />Jegliche Form von Korruption und Missbrauch bei der Verwendung des Geldes seitens eines Häuptlings wird zu dessen Absetzung führen und so dazu beitragen, dass sich alle korrekt verhalten. Wed, 19 Jul 2017 13:05:22 +0200ASIEN/IRAQ - Christlicher Bürgermeister von Alqosh abgesetzt. Ninive-Ebene immer mehr umkämpfte Gegend im Fadenkreuz der kurdischen Unabhängigkeitskämpfer.http://fides.org/de/news/62667-ASIEN_IRAQ_Christlicher_Buergermeister_von_Alqosh_abgesetzt_Ninive_Ebene_immer_mehr_umkaempfte_Gegend_im_Fadenkreuz_der_kurdischen_Unabhaengigkeitskaempferhttp://fides.org/de/news/62667-ASIEN_IRAQ_Christlicher_Buergermeister_von_Alqosh_abgesetzt_Ninive_Ebene_immer_mehr_umkaempfte_Gegend_im_Fadenkreuz_der_kurdischen_Unabhaengigkeitskaempfer<br />Alqosh – Mit einer ungewöhnlichen Dringlichkeitsprozedur hat der Provinzrat von Ninive den Bürgermeister von Alqosh, einer kleinen, von jeher von Christen bewohnten Stadt in der Ninive-Ebene, abgesetzt und durch einen der Demokratischen Partei Kurdistans nahestehenden Lokalpolitiker ersetzt. Die Maßnahme wurde von Bashar al Kiki, Haupt des Provinzrats von Ninive und ebenfalls Mitglied der PDK, veranlasst. Die Nachricht hat Besorgnis und negative Reaktionen innerhalb der autochtonen Christengemeinden sowie unter den christlichen Bewohnern von Alqosh ausgelöst. Letztere sind zum großen Teil als Flüchtlinge in Kurdistan und anderen nahöstlichen Gegenden aufgenommen worden, nachdem sie im August 2014 vor dem Vormarsch der jihadistischen Milizen des sog. Islamischen Staates fliehen mussten. Die nicht gerade wenigen Christen, die bereits nach Alqosh zurück gekommen sind, haben auch öffentlich gegen eine Maßnahme protestiert. Einige Beobachter werten diese als Bestätigung für Pläne, die die Regierung der autonomen Region des irakischen Kurdistan für das Ninive-Tal hat; dieselbe, die für den 25. September ein Unabhängigkeitsreferendum in der Absicht einer unilateralen Loslösung vom Iraq einberufen hat. Christliche irakische Politiker, wie der Abgeordnete, Yonadam Kanna, Generalsekretär der assyrischen demokratischen Bewegung, haben gegenüber den lokalen Minderheiten, incl. Christen, kritisiert, um die Bevölkerung der Ninive-Ebene dazu zu bringen, die künftige Unabhängigkeit des irakischen Kurdistan zu unterstützen. Diese Perspektive wird von der Zentralregierung in Baghdad abgelehnt. Indessen ist Falah Mustafa Bakir, Abteilungsleiter für die Außenbeziehungen der Regionalregierung von Kurdistan, nach Washington gereist, um dort seinen amerikanischen Kollegen zu erklären, dass „ein unabhängiges Kurdistan eine Lösung und kein Problem“ ist. . <br />Wed, 19 Jul 2017 12:47:06 +0200AMERIKA/VEREINIGTE STAATEN - Pastoralschreiben von Mons. Seitz: Migranten dem Evangelium entsprechend aufnehmenhttp://fides.org/de/news/62666-AMERIKA_VEREINIGTE_STAATEN_Pastoralschreiben_von_Mons_Seitz_Migranten_dem_Evangelium_entsprechend_aufnehmenhttp://fides.org/de/news/62666-AMERIKA_VEREINIGTE_STAATEN_Pastoralschreiben_von_Mons_Seitz_Migranten_dem_Evangelium_entsprechend_aufnehmenEl Paso – Der Bischof der Diözese von El Paso, S.E.Mons. Mark J. Seitz, hat in einem langen, am gestrigen 18. Juli veröffentlichten Pastoralschreiben die Dämonisierung der Immigranten verurteilt, ebenso wie die Militarisierung der Grenze und ein<br />Immigrationssystem, das die Familien auseinander reißt. In dem „Mögen Schmerz und Trauer fliehen“ getitelten Schreiben ist Mons.Seitz, dessen Diözese an der südöstlichen Grenze von Texas liegt, der Meinug, dass die Sicherheit des Landes nicht als „Vorwand für die Errichtung von Mauern und Verschließung unserer Türen für Migranten und Flüchtlinge“ benutzt werden darf. Der Bischof bittet die Katholiken, dass sie die Lehren der Kirche anhören und die Zuwanderer aufnehmen: „Gott hat eine Welt geschaffen, in der Platz ist für Alle am Tisch des Lebens“.<br />„Ich will nicht die Politik durch die Lehre der Kirche ersetzen, aber als Pastor ist es meine Pflicht das Evangelium Jesu Christi zu lehren“, und das Evangelium sagt klar:“ Behandelt den Fremden unter euch als wäre er unter euch geboren“. Mons. Seitz kritisierte auch das System, das gestattet, dass Einige Menschenwesen festzuhalten, um an ihnen zu verdienen; aber dadurch wird das historische Engagement des Landes für Flüchtlinge und Asylsuchende zunichte gemacht“.<br />Das Fides zugesandte Pastoralschreiben enthält mehrere Zeugenberichte des Bischofs selbst zur Migrantenfrage. Er lädt damit ein über die Lage nachzudenken, in der sich die Grenzgemeinden und die mittelamerikanische Bevölkerung auf der „Reise in die Hoffnung“ befindet. Er schlägt auch eine Wiederholung des Besuchs des Heiligen Vaters zu dieser Grenze von vor 4 Jahren vor, denn seither hat sich die Lage nicht zum Besseren geändert.<br />Mons. Seitz erklärt, dass das Immigrationssystem zwar inzwischen außer Kraft ist, dass es aber auch keine Lösung gibt, „denn die gewählten Vertreter haben bisher nicht den moralischen Mut gefunden eine dauerhafte, umfassende Reform der Immigrationsbestimmungen zu verabschieden“; aber die Migranten dürften nicht diejenigen sein, die den Preis dafür bezahlen.<br />Das Schreiben schließt mit einer Aufforderung zur Einheit:“ Jedes Jahr kommen die Gläubigen aus Ciudad Juarez, Las Cruces e El Paso, um gemeinsam die Messe an der Grenze zu feiern. Und wir sind durch eine Mauer oder einen Fluss getrennt, durch eine Wirtschaft der Ausgrenzung, durch eine ungerechte Migrationspolitik. Und trotz all diesen Hindernissen ist diese Feier eine frohe Erinnerung daran, dass die Eucharistie Christi die Neue Menschheit begründet und uns zusammen in das neue Jerusalem führt“. Wed, 19 Jul 2017 12:10:11 +0200