Fides News - German (Standard)http://fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. AFRIKA/TANSANIA - Bischof von Sumbawanga zurückgetreten und Nachfolger ernannthttp://fides.org/de/news/64062-AFRIKA_TANSANIA_Bischof_von_Sumbawanga_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernannthttp://fides.org/de/news/64062-AFRIKA_TANSANIA_Bischof_von_Sumbawanga_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat am heutigen 19. April den von Bischof Damian Kyaruzi von Sumbawanga eingereichten Rücktritt angenommen und Pater Beatus Christian Urassa aus der Priestervereinigung Opus Sancti Spiritus zu seinem Nachfolger ernannt.<br />Der neue Bischof wurde am 2. August 1965 in Keni Mashati Rombo geboren und studierte Philosophie am Seminar der Apostles of Jesus in Nairobi und Theologie am Großen Seminar St. Charles Lwanga in Segrea . Er promovierte im Fach Spirutualität an der Päpstlichen Universität Teresianum in Rom. Am 12. Juli 1997 wurde per als Mitglied der Apostolic Life Community of Priests/Opus Sancti Spiritus zum Priester geweiht.<br />Nach seiner Priesterweihe hatte er folgende Ämter inne: Sekretär des Generalrats des ALCP/OSS a in Moshi, Tansania ; Vikar in Mwananyamala, Dar Es Salaam ; Ausbilder im Bildungshaus der ALCP/OSS in Morogoro ; Studium in Rom ; Provinziel der ALCP/OSS .<br /> <br /><br />Thu, 19 Apr 2018 13:55:03 +0200ASIEN/PAKISTAN - Christliche und muslimische Religionsführer verurteilen Gewalt gegen Minderheitenhttp://fides.org/de/news/64061-ASIEN_PAKISTAN_Christliche_und_muslimische_Religionsfuehrer_verurteilen_Gewalt_gegen_Minderheitenhttp://fides.org/de/news/64061-ASIEN_PAKISTAN_Christliche_und_muslimische_Religionsfuehrer_verurteilen_Gewalt_gegen_MinderheitenLahore - Bei einer von der bischöflichen Kommission für Ökumene und interreligiösen Dialog in Zusammenarbeit Organisation "United Religions Initiatives" am gestrigen 18. April in Lahore veranstalteten Konferenz befassten sich die Teilnehmer mit den jüngsten Episoden der Gewalt in Quetta und Lahore. Christliche und muslimische Teilnehmer äußerten dabei ernsthafte Besorgnis und verurteilten diese Angriffe und Gewalt im Namen der Religion. In diesem Zusammenhang appellierten sie auch an die pakistanische Regierung mit der Bitte um rasche Ermittlungen gegen die Schuldigen.<br />Wie Pater James Channan , Leiter der URI-Niederlassung in Pakistan, mitteilt, wurde im Rahmen der Konferenz insbesondere brutale Ermordung von Christen in Essa Nagri mit Nachdruck verurteilt. Pfarrer Francis Nadeem, Sekretäre der bischöflichen Kommission betont: "Es ist die Verantwortung des Staates, für jeden Bürger unterschiedslos Sicherheit zu gewährleisten. Wir fordern Sicherheit für unserer Häuser, Kirchen und Schulen. Die pakistanische Regierung muss sofortige Maßnahmen auf den Weg bringen, um Christen zu schützen ".<br />Pater Channan erinnert daran, dass "wir in einer sehr angespannten Atmosphäre leben: Terroristen untergraben den Frieden und Christen leben in ständiger Angst. Im Namen der Christen und Muslime fordern wir Gerechtigkeit für die Opfer, Sicherheit für verletzliche Christen und Entschädigung. Wir appellieren an den Vorsitzenden des Obersten Gerichtshofs von Pakistan, zu den gezielten Morden an unschuldigen Christen in Quetta Stellung zu nehmen". Pater Channan erwähnte auch die jüngsten Gewalttaten in der Stadt Shadara , wo Unbekannte eine Kirche in Brand steckten und beklagt, dass "die Polizei sehr zögerlich vorgeht.<br />Mufti Ashiq Hussain verurteilte im Namen der muslimischen Glaubensgemeinschaft, "die brutalen Tötung unserer christlichen Brüder und Schwestern in Quetta“. „Ich bitte die pakistanische Regierung, ihnen moralische und finanzielle Unterstützung zu gewährleisten“, so der muslimische Religionsvertreter weiter. "Die in Quetta getöteten Christen sind Märtyrer des Friedens und ihr Opfer wird eine positive Veränderung in unserer Gesellschaft bringen. Wir muslimischen Religionsvertreter wollen betonen, dass wir jedes Mal, wenn es notwendig ist für den Frieden einzutreten alle Bemühungen in diesem Sinne voll unterstützen werden.“. <br />"Wir müssen Mut und Leidenschaft zeigen, um die Terroristen zu entschärfen", fügte der islamische Religionsführer Allama Asim Makhdoom hinzu. "Muslime und Christen sind Brüder und wir werden weiterhin unseren Beitrag zu interkonfessionelle Bemühungen um Frieden und Harmonie leisten".<br /> <br /><br />Thu, 19 Apr 2018 13:23:09 +0200AMERIKA/ECUADOR - Einwohnern fliehen vor einer Welle der Gewalt im Norden Ecuadorshttp://fides.org/de/news/64059-AMERIKA_ECUADOR_Einwohnern_fliehen_vor_einer_Welle_der_Gewalt_im_Norden_Ecuadorshttp://fides.org/de/news/64059-AMERIKA_ECUADOR_Einwohnern_fliehen_vor_einer_Welle_der_Gewalt_im_Norden_EcuadorsSan Lorenzo – „Wir sind solidarisch mit den Bewohnern der nördlichen Grenzprovinzen … und den Vertriebenen, die sich mit den Folgen eines komplexen Konflikts konfrontiert sehen, der sich in den letzten Wochen weiter zugespitzt hat", so die Gemeinschaft Tundayme in einem Kommentar zur weiteren Verschiebung des Besuchs eines staatlichen Beauftragten zur Besichtigung der Bergbauprojekten von Mirador und Fruta del Norte in der Provinz Zamora in Ecuador .<br />Eine Welle der Gewalt mit Anschlägen und Entführungen, die insbesondere den Norden Ecuadors an der Grenze zu Kolumbien betrifft, hat zur Vertreibung von insgesamt 158 Familien aus den Dörfern El Pan und Mataje geführt, die in der Provinz Esmeraldas Zuflucht suchten. Die Einwohner verließen die Region vor allem seit vor etwa drei Wochen, zwei Journalisten und der Fahrer der Zeitung "El Comercio" entführt und anschließend ermordet wurden <br />Am vergangenen 17. April teilten die Behörden dann mit, dass auch das Ehepaar Oscar Efren Villancís und Katty Vanesa Velasco auf dem Weg von Santo Domingo nach San Lorenzo in der Provinz Esmeraldas entführt wurden hatten.<br />Von den 158 vertriebenen Familien sind 54 in einer Unterkunft der Katholischen Kirche in San Lorenzo untergebracht, darunter Dutzende von Kindern und Jugendlichen sowie ältere und schwangere Frauen. Viele Vertriebenen kamen bei Familien unter. Es wird erwartet, dass die Anzahl der Flüchtlinge aus dem Grenzgebiet in Richtung San Lorenzo in den nächsten Tagen zunehmen wird.<br />Der Vorsitzende der Ecuadorianischen Bischofskonferenz Bischof Eugenio Arellano von Esmeraldas verurteilte im Namen aller Bischöfe bereits mehrfach Gewalttaten und den Terrorismus im San Lorenzo und betont: "Das Leben ist heilig und Frieden ist ein Geschenk Gottes, jeder Terroranschlag ist ein Verbrechen, das wir alle ablehnen müssen".<br /> <br /><br />Thu, 19 Apr 2018 12:47:05 +0200AFRIKA/D. R. KONGO - Die Schule vom heiligen Antonius von Padova hilft Kindern in Not in den Slums von Bomahttp://fides.org/de/news/64058-AFRIKA_D_R_KONGO_Die_Schule_vom_heiligen_Antonius_von_Padova_hilft_Kindern_in_Not_in_den_Slums_von_Bomahttp://fides.org/de/news/64058-AFRIKA_D_R_KONGO_Die_Schule_vom_heiligen_Antonius_von_Padova_hilft_Kindern_in_Not_in_den_Slums_von_BomaKinshasa - In der Demokratischen Republik Kongo herrscht seit Jahrzehnten eine allgemeine Krise. Das gesamte sozioökonomische Gefüge hat sich im Laufe der Jahre verschlechtert. In einem solchen Kontext ist die katholische Kirche in verschiedenen Bereichen aktiv, darunter das Bildungs- und Gesundheitswesen. In der Stadt Boma will zum Beispiel Pfarrer Roger Pholo mit seiner Tätigkeit in der Schule des heiligen Antonius von Padova, deren Mitbegründer er ist, Kindern und Jugendlichen eine Zukunft zu garantieren.<br />Die Schule befindet sich im Distrikt Sindi, einer Barackensiedlung in der Stadt Boma, die vom Rest der Stadt durch den gleichnamigen Fluss getrennt ist. Dort leben in dem sich Hunderte von Familien aus der ganzen Provinz, die ihre Dörfer auf dem Land verlassen haben und die Stadt gezogen sind. Leider wurde ihr Traum von einem besseren Leben von der Realität in Bomba zunichte gemacht und sie endeten in den Slums, wo sie sich selbst überlassen sind.<br />Kinder, die dort wohnen müssen über 5 km zu Fuße zurücklegen, um die nächste Schule in der Gegend zu besuchen. Hinzu kommt, dass der Fluss Sindi in der Regenzeit über die Ufer tritt und wird für mehrere Monate nicht befahren werden kann. Dies zwingt Kinder oft dazu, die Schule abzubrechen "Als Pfarrer Roger Pholo die pastorale Arbeit in unserer Nachbarschaft begann, hat ihn er unserem Elend nicht gleichgültig gelassen. Es gab keinen Strom oder fließendes Wasser. Es gab nicht einmal eine Schule, obwohl hier Hunderte von Kindern im Schulalter leben. Also beschloss er, etwas Konkretes zu tun, um unserer Kindern eine Zukunftschance zu geben", so ein Elternteil.<br />Pfarrer Roger lud Nachbarn und Freunde ein, gemeinsam den Verein für Kinder in Not zu gründen. Mit Unterstützung des OED konnte die Schule des heiligen Antonius von Padova im September 2016 ihre Pforten öffnen und vier Grundschulklassen einrichten. Weitere Klassen folgten im Laufe der Jahre. Heute hat die Schule 10 Klassen und 225 Schüler. Ein Brunnen, der im Garten der Schule gebaut wurde, versorgt die Schule mit Wasser und mit Hilfe von Solarzellen können Kinder ihre Hausaufgaben machen und auch nach Sonnenuntergang im Schulgarten spielen.<br />"Ich möchte diesen Kindern in unserer Schule eine möglichst angenehmes Umfeld bieten“, so der Geistliche abschließend „Einige Gebäude sind noch unverputzt und ohne Fußböden und die Abflüsse sind noch nicht angelegt. All diese Arbeiten müssen wir voranbringen, damit Infrastruktur unserer Schule zum Wohle unserer Kinder beiträgt".<br /> <br /><br /><br />Thu, 19 Apr 2018 12:21:24 +0200ASIEN/INDIEN - Muslimisches Mädchen vergewaltigt: “Kirchen müssen Frauen im Kampf für Gerechtigkeit unterstützen"http://fides.org/de/news/64057-ASIEN_INDIEN_Muslimisches_Maedchen_vergewaltigt_Kirchen_muessen_Frauen_im_Kampf_fuer_Gerechtigkeit_unterstuetzenhttp://fides.org/de/news/64057-ASIEN_INDIEN_Muslimisches_Maedchen_vergewaltigt_Kirchen_muessen_Frauen_im_Kampf_fuer_Gerechtigkeit_unterstuetzenNew Delhi - „Was mit Asifa Bano passiert ist, ist unmenschlich. Der Fall stellt ein weiteres Mal unter Beweis, wie heikel die Frage der Gewalt gegen Frauen und Mädchen in Indien ist und zeigt auch, dass es religiöse Spannungen zwischen Hindus und Muslimen gibt“, so der protestantische Bischof Joseph D'Souza, Primas der Kirche vom Guten Hirten in Indien. Der Fall des muslimischen Mädchens Asifa Bano erschüttert die Nation und löst weitere religiöse und politische Spannungen aus. Die Leiche des Kindes wurde am 17. Januar 2018 in einem Wald in der Nähe von Kathua im indischen Kaschmir gefunden. Nach Angaben der Ermittler wurde das Kind vergewaltigt und dann erdrosselt. Asifa ist eines der vielen Opfer von Vergewaltigungen in Indien: täglich werden dort über 100 Frauen und Mädchen vergewaltigt. Das Mädchen gehört zum muslimischen Nomadenvolk der Bakarwals, das vorwiegend in Nordindien lebt. Die insgesamt acht Verdächtigen, die aufgrund von DNA-Tests und Augenzeugenberichten als Täter des Verbrechens überführt werden konnten, sind alle Hindus. Hinduistisch-nationalistische Gruppen versuchen unterdessen einen Prozess gegen die Angeklagten zu vermeiden. Führende Vertreter der nationalistischen Bharatiya Janata Party treten dafür ein, dass der Fall dem zentralen Ermittlungsbüro überlassen wird, das der Regierung untersteht und sich damit in den Händen der BJP befindet.<br /> „Es ist an der Zeit, dass Indien sich mit dem Problem der Gewalt gegen Frauen konfrontiert", so Bischof D'Souza. "Der religiöse Fundamentalismus richtet sich oft gegen Frauen, Indien wird polarisiert und gibt damit allen Arten von religiösem Fundamentalismus Raum. Dabei sind Frauen die am meisten gefährdeten Opfer", so der Bischof.<br />Der Bischof lädt indische Frauen ein, eine eigene #MeToo-Kampagne auf den Weg zu bringen, die das Problem des sexuellen Missbrauchs von Frauen thematisiert. "Indische Frauen müssen eine führende Rolle in diesem Kampf für die Zivilisation und für die Rechte in der indischen Gesellschaft spielen", sagt er. Auch in den christlichen Kirchen, betont er, "muss die Gleichberechtigung der Geschlechter gefördert werden: Christliche Kirchen in Indien müssen alles Mögliche tun, um Frauen in ihrem Kampf für Gerechtigkeit und Chancengleichheit zu unterstützen.”<br /> <br />Thu, 19 Apr 2018 11:30:27 +0200AMERIKA/MEXIKO - Priester in seinem Büro ermordethttp://fides.org/de/news/64056-AMERIKA_MEXIKO_Priester_in_seinem_Buero_ermordethttp://fides.org/de/news/64056-AMERIKA_MEXIKO_Priester_in_seinem_Buero_ermordetDer 50jährige Priester und Gerichtsvikar der Diözese Izcalli, Rubén Alcántara Díaz, wurde am gestrigen 18. April in der Gemeinde Cuautitlán ermordet. Kurz vor dem Gottesdienst, den er um 19:00 Uhr in der Kirche Nuestra Señora del Carmen im Stadtteil Cumbria zelebrieren sollte, wurde er von dem Täter mit einem Messer angegriffen und erstochen. Dies teilt das Catholic Media Centre mit.<br />Der Generalsekretär der Mexikanischen Bischofskonferenz und Weihbischof der Erzdiözese Monterrey , Alfonso Gerardo Miranda Guardiola, bestätigte das tragische Ereignis und verurteilte den Mord an Pater Alcántara Díaz.<br />Laut örtlichen Informationen hörte die Pfarrsekretärin den Priester mit einem Mann streiten. Als dieser wegging, fand sie den Priester leblos auf dem Boden liegen, während der mutmaßliche Angreifer geflohen war.<br />Thu, 19 Apr 2018 10:47:07 +0200ASIEN/INDIEN - Bischof von Quilon zurückgetreten und Nachfolger ernannthttp://fides.org/de/news/64055-ASIEN_INDIEN_Bischof_von_Quilon_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernannthttp://fides.org/de/news/64055-ASIEN_INDIEN_Bischof_von_Quilon_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus nahm am heutigen 18. April 2018 den Rücktritt von Bischof Stanley Roman von Quilon und ernannte den bisherigen Generalvikar der Diözese, Prälat Paul Antony Mullassery aus dem Klerus von Quilon zu seinem Nachfolger.<br />Prälat Paul Antony Mullassery wurde in am 15. Januar 1960 in Kaithakody geboren und besuchte das Kleine Seminar St. Raphael in Quilon und das Trinity Lyceum und studierte schließlich Philosophie und Theologie am St. Joseph’s Pontifical Seminary in Alwaye. Er promovierte im Fach Kirchenrecht an der Päpstlichen Universität Urbaniana in Rom. Und wurde am 22. Dezember 1984 zum Priester geweiht und in die Diözese Quilon inkardiniert.<br />Nach seiner Priesterweihe hatte er folgende Ämter inne: Vikar der St. Michael’s Church in Kumbalam ; Pfarrer der Three Kings’ Church in Vadakkumthala ; Pfarrer St. Joseph’s Church in Padappakara ; beeigeordneter Direktor Catechesis and Bible Apostolate und Präfekt des Kleinen Seminars St. Raphael in Quilon ; Studium des Kirchenrecht in Roma ; Pfarrer der Infant Jesus Cathedral, Quilon ; seit 1995 Richte am Diözesangericht; Kanzelerder Diözese ; Pfarrer der Holy Cross Church a Tangasseri ; Rektor des St. Raphael’s Seminary in Quilon ; Stellvertretender Generalvikar der Diözese Quilon ; Bischofsvikar für die Pastorale ; Gerichtsvikar der Diözese Quilon ; Spiritual des St. Raphael’s Seminary in Quilon ; seit 2017 Gerneralvikar der Diözeses Quilon.<br /> <br />Wed, 18 Apr 2018 13:59:27 +0200EUROPA/ITALIEN - "Dialog und Meinungsfreiheit": Rund 400 kirchliche Medienschaffende tagen in Romhttp://fides.org/de/news/64053-EUROPA_ITALIEN_Dialog_und_Meinungsfreiheit_Rund_400_kirchliche_Medienschaffende_tagen_in_Romhttp://fides.org/de/news/64053-EUROPA_ITALIEN_Dialog_und_Meinungsfreiheit_Rund_400_kirchliche_Medienschaffende_tagen_in_RomRom - "Die Kirche muss sich intensiv mit Fragen des Dialogs, der Achtung und der Meinungsfreiheit befassen, insbesondere wenn sie Meinungen zu sozialen Fragen vermitteln und versuchen muss, die Werte der Kirche als Institution deutlich zum Ausdruck zu bringen", so Pfarrer Hector Aranda Mella, Leiter der Pressestelle der chilenischen Diözese Chillán, der in Rom am XI. Studienseminar für kirchliche Medienschaffende teilnimmt, das vom 17. bis 19. April, an der Päpstlichen Universität Santa Croce stattfindet.<br />"Einer der Punkte auf der Tagsordnung“, so Pfarrer Mella „war die Notwendigkeit einer klaren Definition der Werte, die die Kirche vermitteln will, ohne dabei zu vergessen, dass alles, was sie sagt, von Glaubwürdigkeit getragen werden muss“. Außerdem, „müssen wir bereit sein, dem anderen zuzuhören" und wenn sich die Botschaften an die Öffentlichkeit wenden "müssen es mit einem Sinn für das Menschliche tun, ohne die Person aus den Augen zu verlieren".<br />An dem Kongress nehmen rund 400 Personen aus verschiedenen Ländern teil, darunter Kommunikationsexperten, Direktoren und Leiter der Pressestellen der Diözesen, der Bischofskonferenzen und anderer kirchlicher Gremien sowie Universitätsprofessoren und Journalisten.<br />Zu den Referenten gehört auch Professor Juan Pablo Cannata Koordinator und Forscher des Zentrums für angewandte Kommunikationswissenschaft CECAP der Universidad Austral in Argentinien, der betont „Wir leben in Gesellschaften, die durch Vielfalt gekennzeichnet sind, wo die Menschen auf verschiedenen Werteangeboten wählen können, wen es um Lebensstil, Gesellschaftsform, Bildung und andere soziale Probleme geht“. Wenn man also eine ‚Kultur der Begegnung‘ schaffen wolle, wie Papst Franziskus verkünde, dann ist es nach Ansicht von Cannata " von grundlegender Bedeutung, sich darum zu bemühen, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass ein möglicher Dialog zu diesen wesentlichen Fragen stattfindet". Um dies zu erreichen sei es wichtig, ist „eine Kohärenz notwendig, die sowohl die persönliche als auch das institutionelle und intellektuelle Ebene betrifft. Es geht nicht darum, ohne weitere Ausführungen zu sagen, was man denkt, sondern wir müssen unsere christliche Identität vertiefen um die Symphonie unserer Werte zum Ausdruck zu bringen". " Es ist wichtig, dass unsere Position das Ergebnis einer Vertiefung ist", fügt er hinzu.<br />Das Seminar befasst sich auch mit der Frage der Meinungsfreiheit, da auch die christliche Botschaft in vielen Ländern starker Einschränkungen im öffentlichen Leben oder indirekter Zensur unterliegt, mit teilweise voreingenommenen Debatten bis hin zu einer authentischen Verfolgung. „In Chile ist Meinungsfreiheit ist verfassungsmäßig garantiert“, so Pfarrer Mello zu diesem Thema, „Im Jahr 2016 veröffentlichte jedoch die Interamerikanische Kommission für Menschenrechte einen Bericht, in dem zwar auch bedeutenden Fortschritte in diesem Bereich erwähnt werden auch Verstöße gegen die Meinungsfreiheit und das Recht auf Zugang zu Informationen dokumentiert werden, darunter Verfolgung von Medienschaffenden, Unterdrückung von Demonstranten in der Öffentlichkeit, Beschränkungen für Journalisten und Kommunikatoren“. Trotz dieser Vorfälle so der Pressesprecher, "herrscht in Chile mehr Meinungsfreiheit " als in anderen Ländern oder im Vergleich zur Vergangenheit, wie man an der Nutzung sozialer Netzwerke sehen könne.<br />Das Seminar unterstrich, dass die kirchliche Kommunikationsabteilungen in der ganzen Welt die Aufgabe haben, die sozialen Funktion freier und zuverlässiger Informationen wahrzunehmen, wie Papst Franziskus in seiner Botschaft zum Welttag der Kommunikation 2014 bekräftigte: "Wir müssen die Differenzen beilegen durch Formen des Dialogs, die es uns erlauben, an Verständnis und Respekt zu wachsen. Die Kultur der Begegnung macht es erforderlich, dass wir bereit sind, nicht nur zu geben, sondern auch von den anderen zu empfangen. Die Medien können uns dabei behilflich sein”<br /> <br />Wed, 18 Apr 2018 13:43:44 +0200AFRIKA/TOGO - “Obwohl es nicht so aussieht, strebt unsere Gesellschaft nach Heiligkeit”http://fides.org/de/news/64051-AFRIKA_TOGO_Obwohl_es_nicht_so_aussieht_strebt_unsere_Gesellschaft_nach_Heiligkeithttp://fides.org/de/news/64051-AFRIKA_TOGO_Obwohl_es_nicht_so_aussieht_strebt_unsere_Gesellschaft_nach_HeiligkeitKara – "Obwohl es nicht so aussieht, strebt unsere Gesellschaft nach Heiligkeit", so der Theologe Pater Donald Zagore von der Gesellschaft für Afrikamissionen zum Apostolischen Schreiben von Papst Franziskus „Gaudete et exsultate“ über den Ruf zur Heiligkeit in der heutigen Welt.<br />Der Theologe betont, dass "wir im Wesentlichen in einer Zeit leben, die stark von Säkularisierung geprägt ist. Eine Säkularisierung, die die Religion demontieren will und zu einem wahren Phänomen der Desakralisierung des Heiligen wurde. Gott ist tot! Wir schreien es laut hinaus! Die einzig akzeptablen Wahrheiten sind von nun an nur die, die der Vernunft zugänglich sind. Doch in unserer heutigen Welt wird auf der anderen Seite auch die Zunahme von Einfluss und Macht von esoterischen, paranormalen und magischen Phänomenen immer deutlicher.“<br /> „Geheimbünde ziehen immer mehr Anhänger an“, so der afrikanische Missionar weiter, „Die Frage, die wir uns stellen sollen, lautet daher: Warum kommen in einer so rationalisierten, hauptsächlich technisch-wissenschaftlichen Welt, in der alles Verhüllte enthüllt werden soll, wo selbst die kleinsten Geheimnisse der Menschheit, und des Universums ausgeleuchtet werden die Fragen der Esoterik, der Geheimgesellschaften und der ungewöhnlichen Phänomene so sehr in Mode und werden immer populärer? Erleben wir eine echte Wiedergeburt einer gnostischeren menschlichen Gesellschaft? Oder ist es der stille Schrei des zunehmenden Dürstens nach Göttlichem?“<br />„Auf die Gefahr hin, dass wir uns täuschen“, so Pater Zagore, „müssen wir erkennen, dass viele Männer und Frauen heute an diesem atheistischen Rationalismus ersticken, der durch die Säkularisierung auferlegt wurde und uns ein Leben wünschen, das in der Beziehung zum Göttlichen, zur Transzendenz verwurzelt ist. Ganz offensichtlich wollen wir ein solches Leben der Heiligkeit!“ <br />„Das Hauptproblem ist, wie man sich auf ein Leben zu bewegt, das für Gott ist, für die Heiligkeit offen ist“, betont der Missionar, „ Die Wahrheit ist, dass unsere gegenwärtige Welt sich nach Heiligkeit sehnt, aber auf ihrem Weg verloren ist. Der Weg der wahren Heiligkeit ist die Rückkehr zum wahren Gott und nicht zu dem von geheimen Gesellschaften und Sekten vorgeschlagenen Gott, der die Menschen, anstatt ihnen wahre Freiheit anzubieten, weiter entfremdet. Der wahre Gott, der sich in der Person Christi geoffenbart hat, erleuchtet auf eine freie Weise die Heiligkeit seiner Geschöpfe mit seiner universellen und wohlwollenden Gegenwart. Ein selbstloses Geschenk, das eine selbstlose Antwort erfordert. Wir sind berufen, heilig zu sein, so wie unser himmlischer Vater heilig ist , und diese Heiligkeit in der einfachen täglichen Realität unseres Lebens zu leben ", schließt Pater Zagore.<br /> <br />Wed, 18 Apr 2018 12:59:42 +0200ASIEN/TÜRKEI - Internationale Franziskanerfraternität fördert Dialog im Zeichen der Freude des Evangeliumshttp://fides.org/de/news/64049-ASIEN_TUeRKEI_Internationale_Franziskanerfraternitaet_foerdert_Dialog_im_Zeichen_der_Freude_des_Evangeliumshttp://fides.org/de/news/64049-ASIEN_TUeRKEI_Internationale_Franziskanerfraternitaet_foerdert_Dialog_im_Zeichen_der_Freude_des_EvangeliumsIstanbul - In der Osterzeit "leben unsere Ordensmitglieder zusammen mit den Menschen, denen sie dienen die Freude am Evangelium und bilden damit eine Brücke des Dialogs mit Menschen anderer Religionen, insbesondere Muslime und Juden", dies gilt vor allem für die Franziskaner der "Internationalen Fraternität für den Dialog", die vom Orden der Minderbrüder in Istanbul gegründet wurde und dort an die Erfahrung des hl. Franziskus anknüpfen, der vor 800 Jahren im Jahr 1219 dem Sultan Malik-al-Kamil in Damietta begegnete, was nächstes Jahr groß gefeiert wird. <br />Die Internationale Bruderschaft wurde 2004 vom damaligen Generalminister, Pater José Rodríguez Carballo ins Leben gerufen und sollte im Namen des Ordens vor allem den ökumenischen und interreligiösen Dialog fördern. Hauptsitz ist die Pfarrei St. Maria Draperis in Istanbul wo der Franziskanerorden auch die Pfarrei St. Louis auf dem Gelände des französischen Konsulats betreuen<br />"Da nur 0,5% der lokalen Bevölkerung katholisch sind, berührt alles, was die Brüder sagen und leben, die Sphäre des Dialogs: von der einfachen Arbeit bis zum geistlichen und theologischen Austausch. Da der Islam die vorherrschende Religion in der Türkei ist sind sunnitische Muslime, Alawiten und Sufis die wichtigsten Dialogpartner, aber es bestehen auch ausgezeichnete Beziehungen zu den orthodoxen und protestantischen christlichen Gemeinschaften", so der aus der Demokratischen Republik Kongo stammende Pater Eleuther Makuta der für die Gemeinschaft verantwortlich ist.<br />"Der kulturelle Pluralismus“, so der Ordensmann, „hat unter verschiedenen Aspekten auch die Karwoche geprägt, vom ökumenischen Gottesdienst Gefängnis am Montag in der Karwoche bis zur gemeinsamen Osternachtsfeier, der italienischen, englischen, französischen und spanischen Auslandsgemeinden. Es gab auch Besuche der muslimischen Zivilbehörden. Da die katholischen Gemeinden so eng miteinander verbunden sind, werden viele Gottesdienste gemeinsam gefeiert, im Zeichen der Einheit, die auch im Mittelpunkt des Ostergeheimnisses steht. "<br />"In der Türkei nimmt man die Katholizität der Kirche sofort wahr“, so Pater Makuta weiter, „Hier sind Christen täglich aufgerufen, gemeinsam das Evangelium zu bezeugen, besonders angesichts der großen Herausforderungen, mit denen sie sich heute konfrontiert sehen, darunter die Migrationsströme aus s dem Nahen Osten und Afrika“.<br />Am historischen Kreuzweg des Christentums leben die Franziskaner in einem Land, das von der Erfahrung des hl. Paulus geprägt ist, das ganze Jahr über die Osterfreude: "Die Türen stehen immer offen, besonders im Oktober für einen alljährlich stattfindenden Dialogkurs", so der Ordensbruder abschließend.<br /> <br />Wed, 18 Apr 2018 12:08:52 +0200AFRIKA/GABON - Rektor des Großen Seminars “Saint Augustin” in Libreville ernannthttp://fides.org/de/news/64050-AFRIKA_GABON_Rektor_des_Grossen_Seminars_Saint_Augustin_in_Libreville_ernannthttp://fides.org/de/news/64050-AFRIKA_GABON_Rektor_des_Grossen_Seminars_Saint_Augustin_in_Libreville_ernanntVatikan – Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker hat am 8. Febrauer 2018 Pfarrer Saint- Laurent Manvoula-Me-Ngaume aus dem Klerus von Libreville zum Rektor “ad tempus” des Großen Seminars “Saint Augustin” in der Erzdiözese Libreville in Gabon ernannt. <br />Der neue Rektor ist 40 Jahre alt uns seit 10 Jahren Priester. Gegenwärtig ist er Rektor des Kleinen Seminars in Libreville und Dozent am Großen Seminar “Saint Augustin”. <br /> <br /><br /><br />Wed, 18 Apr 2018 11:17:45 +0200AFRIKA/D.R.KONGO - Kontroverse Debatte über Einführung elektronischer Wahlgeräte: Bischöfe fordern unabhängige Zertifizierunghttp://fides.org/de/news/64048-AFRIKA_D_R_KONGO_Kontroverse_Debatte_ueber_Einfuehrung_elektronischer_Wahlgeraete_Bischoefe_fordern_unabhaengige_Zertifizierunghttp://fides.org/de/news/64048-AFRIKA_D_R_KONGO_Kontroverse_Debatte_ueber_Einfuehrung_elektronischer_Wahlgeraete_Bischoefe_fordern_unabhaengige_ZertifizierungKinshasa - „Es besteht die Gefahr, dass das Land in Gewalt versinkt, wenn die Wähler gezwungen werden ihre Stimme elektronisch an Geräten abzugeben, die nicht ordnungsgemäß zertifiziert sind", heißt es in einer Stellungnahme des Koordinationsbüros der katholischen Laien . Die katholische Laienorganisation hatte auch die drei blutig unterdrückten Demonstrationen organisiert, bei denen die Umsetzung des Abkommens vom Dezember 2016 gefordert wurde, das sicherstellen soll, dass in der Demokratischen Republik Kongo die mehrmals verschobenen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen stattfinden nachdem die zweite und letzte Amtszeit von Präsident Joseph Kabila offiziell bereits im Dezember 2016 ablief.<br />Die Unabhängige Nationale Wahlkommission legte das Datum der Wahlen auf den 23. Dezember 2018 fest und veranlasste den Einsatz elektronischer Wahlgeräte, die von der südkoreanischen Wahlkommission unterdessen für ungeeignet befunden wurden.<br />Die fraglichen Geräte werden von einer südkoreanischen Firma hergestellt. Nach Angaben der südkoreanischen Wahlkommission konnte das Unternehmen sein Produkt infolge der Zahlung von Bestechungsgeldern an die Demokratische Republik Kongo verkaufen. Das Wahlgremium von Seoul stellt in einer Note an die kongolesische Wahlkommission fest, dass man "für das Projekt der Stimmabgabe über einen so genannten ‚touch-screen’ für die Präsidentschaftswahlen in der Demokratischen Republik Kongo für Dezember 2018 nicht garantieren kann" und erklärt sich angesichts der instabilen politischen Lage und der vielerorts prekären Infrastrukturen besorgt im Hinblick auf die „erzwungene Einführung dieser Geräte in der Demokratische Republik Kongo“ Zudem könne die hohen Analphabetenrate und das tropischen Klimas zu Fehlfunktionen führen, was „Anlass zu ernsthafte Bedenken“ gebe.<br />Die Erklärung aus Seoul führte in der Demokratischen Republik Kongo zu einer kontroversen Debatte. "Das mangelnde Vertrauen der Wähler in die ausrichtende Institution bleibt ein mehr als besorgniserregendes Thema", sagt das Komitee der Katholischen Laien, das den CENI auffordert, "das Projekt der elektronischen Wahlgeräte rückgängig zu machen".<br />Die kongolesische Bischofskonferenz fordert unterdessen eine Zertifizierung der Wahlgeräte durch unabhängige Experten. "Es gibt viele widersprüchliche Informationen über die Herstellung und Herkunft dieser Geräte", so Pfarrer Donatien Nshole, Generalsekretär der CENCO, am 13. April auf einer Pressekonferenz. "Wir fordern deshalb eine Zertifizierung der Wahlgeräte durch nationale und internationale Experten, um einen Konsens zu finden, der alle Parteien sowohl auf technischer als auch auf juristischer Ebene beruhigen kann", so Pfarrer Nshole abschließen.<br /> <br /><br />Tue, 17 Apr 2018 12:41:45 +0200ASIEN/PAKISTAN - Kirche in Lahore von Unbekannten in Brand gesteckthttp://fides.org/de/news/64047-ASIEN_PAKISTAN_Kirche_in_Lahore_von_Unbekannten_in_Brand_gesteckthttp://fides.org/de/news/64047-ASIEN_PAKISTAN_Kirche_in_Lahore_von_Unbekannten_in_Brand_gestecktLahore - In der Stadt Shahdara, in der Nähe von Lahore, wurde eine Kirche von Unbekannten in Brand gesteckt. Wie die Ermittler mitteilen wurde der Brand am 15. April im Inneren der Kirche von einer „selbst gebastelten“ Molotow-Bombe verursacht. Innerhalb von Minuten brannte der ganze Kirchenraum. Die Polizei erhob unterdessen Anklage gegen Unbekannte. Mohammad Waryam, Inspektor der Polizeiwache von Shahdara, sagte gegenüber Fides: "Wir haben umgehend Ermittlungen eingeleitet, aber es gibt leider keine Augenzeugen." Die Kirche, die noch nicht fertig gestellt ist, wird bereits regelmäßig für den Gottesdienst genutzt wird und gehört der evangelikalen Gemeinschaft "The Gospel of Jesus Mission". Die Kirche ist sonntags morgens für den Gottesdienst, am Nachmittag für den Katechismus und abends für Jugendtreffen geöffnet. Der Angriff fand eine halbe Stunde vor Beginn des Katechismusunterrichts statt. Das Gelände ist von einer Mauer umgeben und nicht leicht zugänglich. Die christliche Gemeinde ist bei den zuständigen pakistanischen Behörden registriert und existiert seit fast vier Jahren in der Stadt. Sie umfasst rund 300 christliche Familien. Der Pastor der Gemeinde Yousuf Aziz erklärt gegenüber Fides: „Wir haben keine Drohungen erhalten und befinden uns nicht in Konflikt mit jemandem. Dieses Verbrechen ist schockierend für uns alle. Alles war alles schnell mit Asche bedeckt: Bodenmatten, Teppiche, Stühle, Möbel, das Kreuz, heilige Bücher wie die Bibel, die Liedtexte, die Bücher für den Katechismus. Das ganze Innere der Kirche muss restauriert werden". „Die Mitglieder der Gemeinde trauern um Kirche in einem solchen Zustand. Wir beten für die Täter und legen alles in Gottes Hand. Gott schützt sein Volk.“<br />Im Gespräch mit Fides verurteilt Erzbischof Joseph Coutts von Karachi die Straftat und erinnert dabei auch an den jüngsten Angriff auf Christen in Quetta . Er sei „besorgt über den mangelnden Schutz von Christen in Pakistan“. Die bischöfliche Justitia-et-Pax-Kommission lädt unterdessen am heutigen 17. April zu einer Protestkundgebung im ganzen Land ein bei der Solidarität mit Christen in Quetta und Lahore ausgedrückt werden und politische und juristische Institutionen auf das Problem aufmerksam gemacht werden sollen. Pfarrer Bonnie Mendes aus Faisalabad erklärt gegenüber Fides: „Wir stellen fest, dass die Angriffe gegen religiöse Minderheiten zunehmen. Die Regierung muss ernsthafte Maßnahmen ergreifen und darf das Phänomen nicht unterschätzen“.<br /> <br />Tue, 17 Apr 2018 12:08:45 +0200AFRIKA/MALAWI - Sehen, beurteilen, handeln: junge Katholiken helfen Menschen in Nothttp://fides.org/de/news/64046-AFRIKA_MALAWI_Sehen_beurteilen_handeln_junge_Katholiken_helfen_Menschen_in_Nothttp://fides.org/de/news/64046-AFRIKA_MALAWI_Sehen_beurteilen_handeln_junge_Katholiken_helfen_Menschen_in_NotBlantyre –Die Bewegung junger christlicher Arbeiter der Erzdiözese Blantyre schenkte einer Familie im Distrikt Mulanje ein Haus.<br /> Die nicht-katholische Familie, bestehend aus einer Frau, ihrer Tochter und deren sechs Kindern, von denen eines an einer Hirnlähmung leidet, wurde 2015 vom „Palliative Care Support Trust“ ausgewählt, der Palliativpflege für Patienten und deren Familien in Blantyre und den umliegenden Gemeinden anbietet.<br />„Ausgehend von unserem Motto ‚sehen, beurteilen und handeln’, haben wir gesehen, dass dieser Familie das Notwendigste fehlte und beschlossen zu helfen. Wir haben ihnen das Haus geschenkt, obwohl es sich nicht um eine katholische Familie handelt", so Pfarrer Chrispin Ngunde, ehemaliger Präsident der YCW der Erzdiözese Blantyre zur Auswahl Familie.<br />Bei der feierlichen Übergabe dankte der Dorfvorsteher Mandanda der Jugendbewegung für die vorbildliche Arbeit und lud auch die Jugendlichen seines Dorfes ein, ihrem Beispiel zu folgen. "Ich hätte nie gedacht, dass dies in meinem Dorf passieren würde. Ich bin sprachlos. Sie haben den Verzweifelten Hoffnung geschenkt", wird der Ortsvorsteher in einer Verlautbarung der Bischöfe zitiert.<br />"Als Familie danken wir Gott wirklich für diesen Segen. Es ist wie ein Traum, man hätte jede andere Familie in diesem Dorf wählen können… Wir danken Gott und bitten ihn um seinen Segen für euch und die ganze katholische Kirche zu segnen", sagte ein Mitglied der Familie.<br />Der Jugendkaplan der Erzdiözese, Pfarrer Alick Ntapara forderte alle auf, dem Beispiel der Mitglieder der katholischen Jugendbewegung zu folgen, die das Evangelium Christi vorbildlich verkünden. "Als Priester in der Pfarrei Chisitu in Mulanje bin ich wirklich dankbar für diese Spende und ich lade alle Jugendlichen in Mulanje ein, hart in der Schule zu arbeiten, damit sie in Zukunft positive Veränderungen in ihren Gemeinden bewirken können".<br />Die Bewegung der jungen Arbeiter wird als Jugendbewegung der katholischen Kirche von Jugendlichen selbst verwaltet und will durch ihre Aktionen die Frohbotschaft Jesu verkünden. <br /> <br />Tue, 17 Apr 2018 11:46:23 +0200AMERIKA/PARAGUAY - Bischöfe beklagen Machtmissbrauch durch Antiguerilla-Einheitenhttp://fides.org/de/news/64045-AMERIKA_PARAGUAY_Bischoefe_beklagen_Machtmissbrauch_durch_Antiguerilla_Einheitenhttp://fides.org/de/news/64045-AMERIKA_PARAGUAY_Bischoefe_beklagen_Machtmissbrauch_durch_Antiguerilla_EinheitenConcepción - "Wir schließen uns dem Schmerz der Eltern von Edelio Morínigo an und versichern unser Gebet und unsere Solidarität und unterstützen die Arbeit der Priester Pablo Cáceres und Cristhian Paiva, die sich konsequent und mit Hingabe um die Opfer des Machtmissbrauchs der Sicherheitskräfte im Konflikt im Norden des Landes kümmern. Und wir verurteilen die unbegründeten Anschuldigungen und Verleumdungen der Antiguerillaeinheit ‘Fuerza de Tarea Conjunta ’ ihnen gegenüber". Dies betonten Bischöfe, Priester und Diakone der fünf Diözesen und Apostolischen Vikariate im Norden Paraguays in einer gemeinsamen Erklärung.<br />Am Donnerstag, den 12. April, fanden Soldaten der FTC, die den Guerillakampf der so genannten Paraguayischen Volksarmee in den Provinzen San Pedro und Concepcion beenden sollen, in einer verlassenen Stellung der Guerillas, beschriebene Blätter, die für die Familie des vor fast vier Jahren verschleppten Polizisten Edelio Morinigo bestimmt waren und aus denen hervorgeht, dass dieser angeblich tot sein soll. Nach Angaben der FTC kann der Tod von Edelio derzeit jedoch noch nicht bestätigt werden. <br />Nach Bekanntwerden der Nachricht forderten die Vertreter der Ortskirche in der Region eine Änderung des Gesetzes, auf dessen Grundlage die FTC handelt, da "diese unangemessene Gewalt anwendet, in die Häuser armer und einfacher Menschen eindringt, deren Eigentum verwüstet und willkürlich Personen festnimmt, foltert und erpresst, wobei es auch zu sexuellen Übergriffe und körperlichem und psychischem Missbrauch kommt... ". "Wir stellen besorgt fest“, so die Unterzeichner der Erklärung, “dass es zu staatlichem die Machtmissbauch und Verstößen gegen die Würde von Personen und Menschenrechten kommt, was gegen die Verfassung und die rechtsstaatlichen Prinzipien verstößt".<br />"Mit Bedauern hören wir von Nachrichten von toten Geiseln und von Menschen, deren Schicksal ungewiss ist, vom Tod von Bauern, Polizisten und Soldaten und von Unruhe und Terror an vielen Orten. Und wir verurteilen die Beendigung des Dialogs und der suche nach gemeinsamen Lösungen in Zusammenarbeit mit der Caritas seitens der FTC. "<br />Seit der Gründung der FTC im Jahr 2013 wurden weder Guerillakämpfer noch Straftäter verhaftet, sondern es starben unschuldige Bürger. Die beiden in der Region tätigen Priester, Pablo Cáceres und Cristhian Paiva, hatten den Machtmissbrauch wiederholt angeprangert und auf die irrtümliche Tötungen unschuldiger Menschen hingewiesen, die von den Sondereinheiten verschwiegen oder der EPP angelastet wurden.<br />Die Kirchenvertreter verurteilen in ihrer Erklärung “jede Form von Gewalt durch illegalen bewaffneten Gruppen in der Region,“ und bringen ihre Verbundenheit mit den Einwohnern der Region und insbesondere von Alto Paraguay zum Ausdruck, „die wegen fehlender Infrastrukturen isoliert leben und unter Überschwemmungen und Versorgungsengpässen leiden, die Folge der Gleichgültigkeit und Korruption der regionalen und nationalen Behörden sind". Abschließend ermutigen sie alle „alle kirchlichen und gesellschaftlichen Führungskräfte auf der Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit“ ihre Kräfte zum Schutz der Menschenrechte der Gewaltopfer zu bündeln, wobei die Kirche in Worten und Gesten, Barmherzigkeit, Nächstenliebe und Vergebung verkünden soll.<br /> <br />Tue, 17 Apr 2018 11:26:29 +0200EUROPA/ITALIEN - Im Alter von 100 Jahren stirbt Pater Augusto Luca: „Ein Künstler der missionarischen Öffentlichkeitsarbeit“http://fides.org/de/news/64044-EUROPA_ITALIEN_Im_Alter_von_100_Jahren_stirbt_Pater_Augusto_Luca_Ein_Kuenstler_der_missionarischen_Oeffentlichkeitsarbeithttp://fides.org/de/news/64044-EUROPA_ITALIEN_Im_Alter_von_100_Jahren_stirbt_Pater_Augusto_Luca_Ein_Kuenstler_der_missionarischen_OeffentlichkeitsarbeitParma – Am vergangenen 12. März 2018 starb kurz vor seinem 101. Geburtstag der italienische Xaverianer Missionar Pater Augusto Luca, den man auch als „Künstler der missionarischen Öffentlichkeitsarbeit" bezeichnen könnte und der noch im im Alter von 100 Jahren zwei Bücher schrieb, über das, was immer seine größte Leidenschaft war: Jesus und die Kirche. Ein Missionar, der im vergangenen Jahrhundert den Wandel der Kirche seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil miterlebte. Auf vier Kontinenten lernte er die von vom heiligen Guido M. Conforti gegründeten Missionen kennen, die er als der letzte Überlebende der Xaverianer aus dieser Zeit, in seiner Jugend persönlich besuche durfte.<br />Noch vor seiner Abreise als Missionar in Japan, wo er von 1951 bis 1966 eine Pfarrei mit zwei Leprastationen leitete, die jweils über tausend Patienten betreuten, stellte Pater Luca eine besondere Intuition und Klugheit unter Beweis, als er die Werkzeuge der sozialen Kommunikation für missionarische Zwecke nutzte. Auf Initiative von Pater Luca wurde ein missionarisches Kommunikationsmittel auf den Weg gebracht, das heute noch existiert, die Monatszeitschrift "Missionari Saveriani". Die in der Vergangenheit eine Auflage von bis zu 250.000 Exemplare erreichte. Er gründete auch die Bewegung „Centro di Educazione alla Missionarietà “ und die Zeitschrift „CEM Mondialità“, die das Ideal des Gründers der Xaverianer umzusetzen und „die Welt zu einer Familie" machen sollten. Noch heute bietet das CEM in der Überzeugung, dass Bildungsarbeit auch in der heutigen Zeit eine Schlüsselrolle spielt Fortbildungsveranstaltungen und Initiatiativen der Kooperation an. Nicht zuletzt war Pater Luca auch an der Gründung der Zeitschrift "Fede e Civiltà“ beteiligt, die er selbst jahrelang leitete.<br />Bei seiner Rückkehr nach Italien wurde er zum "Präfekten der Xaverianer Missionen" ernannt. Pater Augusto Luca veröffentlichte weiterhin zahlreiche Bücher, Publikationen und Artikel und nahm an vielen Konferenzen teil. Zudem war er Postulator bei verschiedenen Seligsprechungsprozessen, darunter auch der des Gründers der Xaverianer. Schließlich war er während seiner letzten Lebensjahre im Mutterhaus der Xaverianer in Parma auch als Beichtvater und geistlicher Begleiter tätig.<br /> <br />Mon, 16 Apr 2018 13:37:11 +0200AFRIKA/KENIA - Bischöfe: “Jugendarbeitslosigkeit ist eine Zeitbombe“http://fides.org/de/news/64043-AFRIKA_KENIA_Bischoefe_Jugendarbeitslosigkeit_ist_eine_Zeitbombehttp://fides.org/de/news/64043-AFRIKA_KENIA_Bischoefe_Jugendarbeitslosigkeit_ist_eine_ZeitbombeNairobi - „Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, der jedoch beschleunigt werden muss, damit es eine dauerhafte Aussöhnung gibt“, betonten die katholischen Bischöfe von Kenia in in einem Kommentar zum Treffen zwischen Präsident Uhuru Kenyatta und Oppositionsführer Raila Odinga am vergangenen 9. März, das darauf abzielte Spannungen zu überwinden zu denen es nach umstrittenen Präsidentschaftswahlen im vergangenen Jahr gekommen war .<br />In der am Ende ihrer Vollversammlung veröffentlichten Erklärung wünschen die Bischöfe, einen "runden Tisch unter Einbeziehung aller beteiligten Parteien“, damit „alle Unterschiede zwischen den Kenianern beseitigt werden". Die Bischöfe hoffen, unter anderem auf die Umwandlung des Präsidentenamtes in eine „überparteiliche Institution“, so dass es künftig keinen „erbitterten politischen Konflikt gibt“, es es „jeweils nach den umstrittenen Präsidentschaftswahlen im Jahr 2007 und 2017 war“. Vor allem im Jahr 2007 kam es bei Protesten zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Tausenden von Toten und etwa einer Million Vertriebenen.<br />Die Bischöfe erklären sich jedoch auch, „sehr besorgt über die Tatsache, dass einige Politiker nur den nächsten Wahlkampf denken und bereits mit den bevorstehenden Wahlen im Jahr 2022 beschäftigt sind, statt ihre Bemühungen auf die Lösung der Probleme der Kenianer zu konzentrieren“.<br />In ihrer Botschaft beklagen die Bischöfe jedoch auch an die weit verbreiteten Übel und Tribalismus, Vetternwirtschaft und Korruption. Insbesondere Korruption verschlimmere die Wirtschaftskrise des Landes, die zu einer hohen Jugendarbeitslosigkeit führe, die die Bischöfen als "eine Zeitbombe“ bezeichen „die jederzeit explodieren kann". "Aus Verzweiflung schließen sich viele junge Menschen Banden, Milizen und terroristischen Gruppen an, während andere sich Drogen und Alkohol hingeben und ihr Leben verschwenden“, so die Bischöfe. Abschließend ermutigen sie die politischen Führungskräfte insbesondere auch „zum Engegement für bessere Ideen für die Förderung und den Schutz der Familien”. <br /> <br /><br />Mon, 16 Apr 2018 13:09:35 +0200AMERIKA/ECUADOR - Bischöfe verurteilen Mord an Journalisten und fordern Verzicht auf Gewalthttp://fides.org/de/news/64042-AMERIKA_ECUADOR_Bischoefe_verurteilen_Mord_an_Journalisten_und_fordern_Verzicht_auf_Gewalthttp://fides.org/de/news/64042-AMERIKA_ECUADOR_Bischoefe_verurteilen_Mord_an_Journalisten_und_fordern_Verzicht_auf_GewaltQuito - „In dieser Zeit der Trauer und tiefer Sorge, schließen wir uns dem Gebet für die ewige Ruhe unserer Brüder Javier Ortega, Paul Rivas und Efraín Segarra an, die entführt und gewaltsam ermordet wurden. Gleichsam bringen wir unsere Verbundenheit und Solidarität mit den trauernden Angehörigen zum Ausdruck und mit allen Medienschaffenden, die ihr Leben riskieren", heißt es in der Erklärung der Ecuadorianischen Bischofskonferenz vom 13. April zu dem von Staatspräsident Lenin Moreno bestätigten Mord an den Journalisten der Zeitung "El Comercio".<br />Die beiden Journalisten waren am vergangenen 26. März zusammen mit einem Fahrer von ehemaligen Kämpfern der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens entführt wordeb, als sie einen militärischen Kontrollpunkt in der Provinz Esmeraldas im Norden Ecuadors an der Grenze zu Südkolumbien überquerten. Die FARC unterzeichnete 2016 ein Friedensabkommen mit der Regierung von Bogotá .<br />Die Bischöfe fordern die Regierungen Ecuadors und Kolumbiens auf "würdevollere, brüderlichere und gerechteren Lebensbedingungen, insbesondere im Grenzgebiet, zu schaffen“. Dazu gehöre die „Schaffung von Arbeitsplätzen, Sozialhilfemaßnahmen und die Stärkung der Sicherheitssysteme". Die bewaffneten politischen und sozialen Gruppen auf, "auf den Einsatz von Gewalt zur Bekämpfung von Ungerechtigkeiten zu verzichten und sich an Dialog-Initiativen zu beteiligen, um eine echte Demokratie zu schaffen, die frei von jeder Form von Korruption und Gewalt ist". Diejenigen, die sich durch unmenschliche und illegale Mittel wie Terrorismus, Entführung, Erpressung und Mord bereichern warnen sie vor "wirtschaftlichen Interessen, die sich aus Menschenhandel und der Produktion und dem Handel mit Waffen und Drogen finanzieren.<br />In ihrer Botschaft bekräftigen die Bischöfe ihr "künftiges Engagement für eine friedlichere, gerechtere und solidarischere Gesellschaft" im Bewusstsein der aktuellen Lage des Landes, "as von einer Schwäche der institutionellen Strukturen, der Wirtschaftskrise und Korruption" geprägt ist. Durch ihre seelsorgerische Begleitung wollen die Bischöfe in der Bevölkerung " den Glauben und die Hoffnung zu fördern". "Wir sind uns der sozialen, politischen und rechtlichen Krisen bewusst, die christliche Familien betreffen und destabilisieren", so die Bischöfe. Dazu soll kommenden Jahren die Initiative "Mission Familie" auf den Weg gebracht werden. Abschließend bitten die Bischöfe Jesus Christus um seinen Beistand " auf diesem schwierigen Weg des Friedens, der für die ganzheitliche Entwicklung aller Menschen und aller Völker dringend notwendig ist ".<br /> <br /><br />Mon, 16 Apr 2018 12:41:47 +0200ASIEN/PAKISTAN - Zwei Christen sterben bei Anschlag in Quettahttp://fides.org/de/news/64041-ASIEN_PAKISTAN_Zwei_Christen_sterben_bei_Anschlag_in_Quettahttp://fides.org/de/news/64041-ASIEN_PAKISTAN_Zwei_Christen_sterben_bei_Anschlag_in_QuettaQuetta - Vier Männer auf zwei Motorrädern eröffneten am Abend des gestrigen 15. April im christlichen Viertel von Essa Nagri in Quetta, der Hauptstadt von Belutschistan, das Feuer auf christliche Gläubige. Dabei wurden zwei Christen getötet und fünf weitere verletzt. Bei den beiden Opfern hndelt es sich um einem Katholiken und Protestanten, von denen einer noch vor Ort starb und der andere später im Krankenhaus in Quetta, wo er behandelt wurde, an den Folgen der Verletzungen starb.<br />"Ich war auf der Straße, als ich vier Männer sah, deren Gesichter maskiert waren“, so ein Augenzeuge, „Sie schossen aus einer Pistole und einem Gewehr und ergriffen die Flucht. Zu dem Zeitpunkt, fand in der nur 50 Meter entfernten Kirche keine liturgischen Feiern oder Gottesdienste statt. Die Angreifer wollten die christliche Gemeinschaft wahllos treffen, denn in dieser Straße und in dem Stadtviertel leben viele christliche Familien".<br />Die Polizei leitet unterdessen erste Ermittlungen zu dem Fall ein. Bisher bekannte sich noch niemand zu dem Angriff. Das Begräbnis der Opfer findet bereits am heutigen 16. April in Quetta statt.<br />Im Anschluss an den Übergriff demonstrierten über 500 Christen gegen die Tat und wachten stundenlang über die Leichen der Opfer. Die christliche Gemeinde fordert Gerechtigkeit und Schutz für Christen in Quetta. Die Demonstranten beklagten insbesondere dass die Sicherheit religiöser Minderheiten in Pakistan nicht gewährleistet sei.<br />Der Präsident der pakistanischen Volkspartei PPP Bilawal Zardari verurteilte unterdessen den Angriff und drückte seine Solidarität mit den Opfern aus. "Die Terroristen greifen Christen in Pakistan an, um dem Image des Landes zu schaden", so der Politiker in diesem Zusammenhang. „Ich fordere strenge Maßnahmen gegen die Schuldigen“. Auch die pakistanischen Abgeordneten Asiya Nasir und Khalil George verurteilten den Angriff scharf und forderten ein strenges Vorgehen gegen die Terroristen.<br />Auch in Karachi, der Hauptstadt der Provinz Sindh brachten Christen im Rahmen einer friedliche Kundgebung ihre Solidarität und Unterstützung für die Christen von Quetta zum Ausdruck. Der Direktor von "Jesus Life TV", Adeel Patras Chaudry, erklärte gegenüber Fides: "Wir fordern die Institutionen und die Justiz auf, das Problem des Schutzes der Minderheiten in Pakistan ernsthaft anzugehen. Bisher ist die Regierung dabei gescheitert."<br />Bereits am Ostermontag, den 2. April gab es bei einem ähnlichen Anschlag vier Tote und eine jugendliche Verletzte im christlichen Viertel Shah Zaman. Dabei wurde eine zufällig ausgewählt Familie überfallen. In der Vorweihnachtszeit 2017 sprengten sich zwie Selbstmordattentäter in der Bethel-Kirche der methodistischen Gemeinde in die Luft. Dabei starben 14 Christen und 56 wurden verletzt.<br /> <br /><br />Mon, 16 Apr 2018 11:57:53 +0200OZEANIA/PAPUA NEUGUINEA - Ausbeutung der Meere: Bischöfe befassen sich mit Abbau von Bodenschätzen am Meeresgrundhttp://fides.org/de/news/64040-OZEANIA_PAPUA_NEUGUINEA_Ausbeutung_der_Meere_Bischoefe_befassen_sich_mit_Abbau_von_Bodenschaetzen_am_Meeresgrundhttp://fides.org/de/news/64040-OZEANIA_PAPUA_NEUGUINEA_Ausbeutung_der_Meere_Bischoefe_befassen_sich_mit_Abbau_von_Bodenschaetzen_am_MeeresgrundPort Moresby – In Port Moresby befassen sich die Bischöfe der Föderation der Katholischen Bischofskonferenzen von Ozeanien derzeit mit der Enzyklika von Papst Franziskus "Laudato si" .<br /> Auf der Tagesordnung stand unter anderem auch der Abbau von Bodesnschätzen am Meeresgrund. Mit diesem Thema befasste sich in seinem Vortrag Professor Kaluwin Chalapan von der Fakultät für Naturwissenschaften und Physik an der Universität von Papua-Neuguinea, der über die Herausfoderungen beim Abbau in Meeren und an Küsten auf der Grundlage einer nachhaltigen Entwicklungspolitik sprach.<br /> "Das Problem des Meeresspiegels ist eine der größten Herausforderungen in Ozeanien. Warum den Ozean ausbeuten, wenn wir Ressourcen auf der Erde haben?", fragte sich der Experte in diesem Zusammenhang. Chalapan nannte dabei zahlreiche Herausforderungen, mit denen sich vor allem Papua Neuguinea und Ozeanien konfrontiert sehen, und hob die Bedeutung von Landrechten und einer spezifischen Entwicklungspolitik für die Meere hervor.<br />Die lokale Oppositionsbewegung „Solwara Warriors“, die bei der Versammlung ebenfals vertreten war, erläuterte die eigenen Initiativen zum Schutz des Meeresboden. In diesem Zusammenhang beklagten die Aktivisten, dass weder Wissenschaftler noch die Regierung über die Auswrikungen einer solchen Ausbeutung umfassend informiert seien und es keinen Katastrophenmanagementplan gebe.<br />Der Generalvikar der Erzdiözese Wellington und Präsident von Caritas Ozeanien, Prälat Gerard Burns, erläuterte in seinem Beitrag Projekte und Aktiviten von Caritas Ozeanien. Außerdem konnten die anwesenden Bischöfe an zwei von Bischof Rochus Tatamai Bereima und Bischof Vincent Long von Paramatta geleiteten Workshops über das Priesteramt in Ozeanien und das Lehramt von Papst Franziskus teilnehmen.<br /> <br />Mon, 16 Apr 2018 11:17:54 +0200