Fides News - German (Standard)http://fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. ASIEN/JORDANIEN - Fremdenverkehrsministerium will religiösen Tourismus zu “Stätten des Christentums” fördernhttp://fides.org/de/news/61806-ASIEN_JORDANIEN_Fremdenverkehrsministerium_will_religioesen_Tourismus_zu_Staetten_des_Christentums_foerdernhttp://fides.org/de/news/61806-ASIEN_JORDANIEN_Fremdenverkehrsministerium_will_religioesen_Tourismus_zu_Staetten_des_Christentums_foerdernAmman – Religiöser Tourismus auf den Spuren der Bibel und insbesondere das “christliche Erbe” stehen zunehmend im Mittelpunkt der jordanischen Fremdenverkehrspolitik. Die jordanische Fremdenverkehrsministerin Lina Annab befand sich in den vergangenen Tagen auf einer “Werbe-Reise” im Libanon, wo mit Kirchenvertretern und Fremdenverkehrsagenturen über die biblischen Stätten und die Orte der Geschichte des Christentums sprach, die als Ziele des Fremdenverkehrs gefördert werden sollen. <br />“Der Tourismus zwischen unseren beiden Ländern”, so die Ministerin bei einer Pressekonferenz im Hotel Hilton “könnte lebendiger werden, wenn wir die jeweiligen Ziele des Fremdenverkehrs besser bekannt machen. Ziel meines Besuchs im Libanon ist die Förderung des religiösen Tourismus und der maronitische Patriarch, Kardinal Bechara Rai, zeigte großes Interesse für das Thema. Die Fremdenverkehrsministerin erinnerte in diesem Zusammenhang an die archäologischen, biblischen und christlichen Stätten und betonte, dass Rundreisen unterschiedlicher Länge, zu den verschiedenen Orten geplant werden sollen. Pfarrer Khalil Alwan vom maronitischen Patriarchat erinnerte erläuterte die Arbeit des von ihm geleiteten libanesischen Vereins für Pilgerreisen und Tourismus und wies darauf hin, dass “Christus selbst in Tyros unterwegs war und die ersten Kirchensynoden in Beirut, Tripolis und Tyros stattfanden”. <br /> <br /><br />Fri, 24 Feb 2017 13:46:23 +0100AFRIKA/D.R. KONGO - Nuntiatur, Bischöfe und UN verurteilen Schändung von Kirchen und Klösternhttp://fides.org/de/news/61807-AFRIKA_D_R_KONGO_Nuntiatur_Bischoefe_und_UN_verurteilen_Schaendung_von_Kirchen_und_Kloesternhttp://fides.org/de/news/61807-AFRIKA_D_R_KONGO_Nuntiatur_Bischoefe_und_UN_verurteilen_Schaendung_von_Kirchen_und_KloesternKinshasa – Die Schändung von katholischen Kirchen und in der Demokratischen Republik Kongo häufen sich nach dem Übergriff auf die Pfarrei des heiligen Domenikus in Limete in der Hauptstadt Kinshasa am 19. Februar und auf das Priesterseminar in Malole am il 18. Februar . <br />In der Nacht vom 21. auf den 22. Februar überfielen Unbekannte die Pfarrei St. Maria in Lukalaba , während eine andere bewaffnete Gruppe einen Überfall auf die Pfarrei Saint Robert Kansele und Saint Albert le Grand in Mbuji-Mayi versuchte, der von der Polizei abgewehrt werden konnte. In Lubumbashi wurde die Pfarrei Saint Kizito von Unbekannten überfallen, die versuchten die Kirche in Brand zu stecken und die Scheiben der benachbarten Schule zertrümmerten und diese plünderten. Auch auf die Pfarrei vom heiligen Johannes dem Täufer in Gbadolite und das Kloster der “Dienerinnen vom heiligen Josef“ in derselben Stadt, wurden Überfälle verübt.<br />Die Apostolische Nuntiatur in der Demokratischen Republik Kongo, die Kongolesische Bischofskonferenz und die UN-Mission in der Demokratischen Republik Kongo verurteilen die vandalischen Taten gegen die kirchliche Einrichtungen.<br />“Kultstätten gehören allen. Wer sie angreift, greift das Gemeinwohl aller Kongolesen an”, so der Apostolische Nuntius in Kinshasa Erzbischof Louis Mariano Montemayor, der Erzbischof von Kinshasa, , der Vorsitzend der Bischofskonferenz und Erzbischof von Kisangani, Marcel Utembi Tapa, sowie Maman Sidikou, Leiter der MONUSCO, in einer gemeinsamen Verlautbarung.<br /> <br />Fri, 24 Feb 2017 13:45:10 +0100AFRIKA/SÜDSUDAN - Bischöfe beklagen Kriegsverbrechen vor ethnischem Hintergrundhttp://fides.org/de/news/61808-AFRIKA_SUeDSUDAN_Bischoefe_beklagen_Kriegsverbrechen_vor_ethnischem_Hintergrundhttp://fides.org/de/news/61808-AFRIKA_SUeDSUDAN_Bischoefe_beklagen_Kriegsverbrechen_vor_ethnischem_HintergrundJuba – Die Bischöfe des Südsudan beklagen Morde vor ethnischem Hintergrund und hoffen auf einen Besuch von Papst Franziskus noch vor Jahresende. “Obschon immer wieder von verschiedenen Stellen zu Beendigung des Krieges aufgerufen wurde, kommt es im ganzen Land weiterhin zu Morden, Vergewaltigungen, Zwangsvertreibungen, Überfälle auf Kirchen und Verwüstung von Eigentum”, heißt es in einer Verlautbarung der Bischöfe. Soldaten des Präsidenten Salva Kiir und Anhänger der Opposition und des ehemaligen stellvertretenden Präsidenten Riek Machar verüben Übeergriffe auf Zivilisten, die zur jeweils anderen Gruppe gehören. Die Diskriminierung geschieht auf ethnischer Basis und diejenigen, die als Feinde betrachtet werden, werden “werden ermordet, vergewaltigt, gefoltert, verbrannt, verprügelt, bestohlen, belästigt und aus ihren Häusern und von ihren Äckern vertrieben”.<br />Die Regierung forderte die Vertriebenen zur Rückkehr in ihre Dörfer auf. Doch, so die Bischöfe “sind diese zu Geisterdörfern geworden, in denen niemand mehr liebt und nur noch Sicherheitskräfte unterwegs sind oder die Mitglieder der einen oder der anderen Gruppe. Auch diejenigen, die in den Camps der UN oder in Kirchen Zuflucht gesucht haben, werden von Ordnungskräften belästigt“. “Es kommt zu kollektiven Strafen, die von dem von der Genfer Konvention vorgesehenen Kriegsrecht verboten sind“, so die Bischof.<br />Die Bischöfe äußern abschließend ihre Sorge darüber, dass “Elemente aus den Reihen der Regierung Misstrauen gegenüber der Kirche hegen” und dass Vermittlungsversuche von Kirchenvertretern nicht angenommen, sondern eine harte Linie angesterbt wird. In diesem Zusammenhang prangern die Bischöfe an, dass auch Priester, Ordensleute und engierte Laien verfolgt werden. <br />Die Bischöfe erklären sich schließlich bereit, mit allen zusammenzuarbeiten, damit der Frieden im Land wieder herggestellt wird. <br /> <br />Fri, 24 Feb 2017 13:44:18 +0100AMERIKA/USA - „#WeAreAllTexas“: Tag für die Rechte von Flüchtlingen und Migrantenhttp://fides.org/de/news/61805-AMERIKA_USA_WeAreAllTexas_Tag_fuer_die_Rechte_von_Fluechtlingen_und_Migrantenhttp://fides.org/de/news/61805-AMERIKA_USA_WeAreAllTexas_Tag_fuer_die_Rechte_von_Fluechtlingen_und_MigrantenAustin – Am kommenden Dienstag, den 28. Februar 2017 wird in Austin unter dem Motto “#WeAreAllTexas” ein Tag für die Rechte von Flüchtlingen und Migranten stattfinden. Auf dem Programm stehen ein Marsch, der beim Rathaus in Austin beginnt und eine anschließende Kundgebung Vor dem Texas Capitol. <br />Der Initiative schließen sich kirchliche und weltliche Vereinte, Pfarreien und Bürgerinitiativen an, die in Austin auf die Gefahren des "Senate Bill 4" hinweisen wollen, mit dem strenge Maßnahmen für Migranten unter dem Vorwand der öffentlichen Sicherheit auf den Weg gebracht werden sollen. Wie das “Border Network for Human Rights” mitteilt, belasten eine solche Maßnahmen vor allem lokale Gemeinden mit verheerenden Auswirkungen auf Familien und Gemeinschaften. <br />Das 1982 gegründete "Movimiento de Santuario", das illegalen Zuwanderern Kirchenasyl anbietet, wurde bereits in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Bezugspunkt für die Aufnahme von Migranten .<br /> <br /><br />Fri, 24 Feb 2017 11:59:04 +0100EUROPA/ITALIEN - Internationales Migrations-Forum: Schaffung von Netzwerken ist von wesentlicher Bedeutunghttp://fides.org/de/news/61804-EUROPA_ITALIEN_Internationales_Migrations_Forum_Schaffung_von_Netzwerken_ist_von_wesentlicher_Bedeutunghttp://fides.org/de/news/61804-EUROPA_ITALIEN_Internationales_Migrations_Forum_Schaffung_von_Netzwerken_ist_von_wesentlicher_BedeutungRom - “Die vier Vorgaben des Papstes prägen die Beschlüsse des Sechsten Internationalen Forums für Migration und Frieden und zeigen welche Antwort der gesamte Planet auf das Phänomen der Migration geben soll. Nur auf diese Weise kann Integration in einer friedlichen Welt gelingen“, so Schwester Neusa de Fatima Mariano, Generalobere der Scalabrini Missionsschwestern. Das Forum “Migrationen und Frieden” ging gestern in Rom zu Ende . <br />“Wohnungspolitik, Sprachkurse, Berufsausbildung und soziokulturelle Aktivitäten sind die Grundlage einer konkreten Arbeit und der heutigen Umsetzung der Zielsetzungen, die unseren Ordensgründer Giovanni Battista Scalabrini und die Mitgründer Giuseppe und Assunta Marchetti inspirierten“, so Schwester Neusa de Fatima Mariano. <br />„Die Forumsteilnehmer waren sich einig, das die Schaffung von Netzwerken von wesentlicher Bedeutung ist“, so die Generalobere weiter, „Institutionen und Zivilgesellschaft müssen positiv und konstruktiv zusammenarbeiten. Doch die Institutionen sollten auch das ‚Recht auf Nichtauswanderung’ garantieren und Projekte auf den Weg bringen, die die Grundlagen dafür schaffen, dass Gemeinschaften nicht von Krisen jeder Art auseinander gerissen und zerstört werden. Das Interesse von Papst Franziskus zeigt, dass Migration an erste Stelle der Prioritäten steht".<br /> <br /><br />Fri, 24 Feb 2017 11:46:57 +0100AMERIKA/KOLUMBIEN - Ein bei der Explosion in La Macarena verletzter Polizist erliegt den Folgen der Verletzungenhttp://fides.org/de/news/61803-AMERIKA_KOLUMBIEN_Ein_bei_der_Explosion_in_La_Macarena_verletzter_Polizist_erliegt_den_Folgen_der_Verletzungenhttp://fides.org/de/news/61803-AMERIKA_KOLUMBIEN_Ein_bei_der_Explosion_in_La_Macarena_verletzter_Polizist_erliegt_den_Folgen_der_VerletzungenBogotà – Bei einem Besuch im Krankenhaus ermutigte der kolumbianische Militärbischof Fabio Suescun Mutis die Polizeibeamten, die am vergangenen 19. Februar bei einer Explosion im Stadtviertel La Macarena in Bogotà verletzt worden waren. Der Bischof bedauerte die kriminelle Gewalt und betete für den Polizeibeamten Albeiro Garibello Alvarado, der gestern den Folgen seiner Verletzungen erlegen war.<br />Wie die Bischofskonferenz mitteilt, bittet Bischof Suescun Mutis bat alle Mitarbeiter der Polizei, der Armee, der Verteidigung und Vertreter der Gesellschaft um ihr Gebet, damit sich solche Gewalt nicht wiederholt.<br />Wie der Polizeichef, General Jorge Hernando Nieto bekräftigt, werden die Ermittlungen fortgesetzt, bis die Täter gefunden sind. <br />Wie die lokale Presse berichtet wurden bei der Explosion, deren genaue Hintergründe noch nicht bekannt sind, insgesamt 30 Menschen verletzt. <br /> <br />Fri, 24 Feb 2017 11:15:30 +0100AFRIKA/ÄGYPTEN - Weiterer koptischer Christ im Norden der Sinai-Halbinsel ermordethttp://fides.org/de/news/61802-AFRIKA_AeGYPTEN_Weiterer_koptischer_Christ_im_Norden_der_Sinai_Halbinsel_ermordethttp://fides.org/de/news/61802-AFRIKA_AeGYPTEN_Weiterer_koptischer_Christ_im_Norden_der_Sinai_Halbinsel_ermordetAl-Arish – Die Leiche eines 40jährigen koptischen Christen, der durch einen Schuss in den Nacken starb, wurde am gestrigen 23. Februar in der ägyptischen Stadt al-Arish im Norden der Sinai-Halbinsel aufgefunden. Die Leiche des Ermordeten befand sich in dessen Wohnung, die in Brand gesteckt worden war. Es handelt sich um den dritten Mord an einem koptischen Christen in al-Arish innerhalb der vergangenen 48 Stunden. Ingesamt kamen in den vergangenen zwei Wochen auf der Sinai-Halbinsel sieben Christen gewaltsam ums Leben. <br />In den vergangenen Tagen hatten so genannte Anhänger des Islamischen Staates eine Videobotschaft veröffentlicht, in der sie eine Kampagne der Gewalt gegen koptische Christen ankündigten. Das Video huldigt zudem dem jungen Selbstmordattentäter Abu Abdullah al-Masri der am vergangenen 11. Dezember in einer Kirche in Botrosiya insgesamt 29 Menschen tötete.<br /> <br /><br />Fri, 24 Feb 2017 11:02:39 +0100AFRIKA/BURUNDI - “Kira Mama Plus!”: Initiative zur Reduzierung der Kindersterblichkeithttp://fides.org/de/news/61801-AFRIKA_BURUNDI_Kira_Mama_Plus_Initiative_zur_Reduzierung_der_Kindersterblichkeithttp://fides.org/de/news/61801-AFRIKA_BURUNDI_Kira_Mama_Plus_Initiative_zur_Reduzierung_der_KindersterblichkeitCibitoke – Für Mütter und neugeborene Kinder wird in Cibitoke im Norden Burundis bald eine neu Abteilung für Neonatologie zur Verfügung stehen. Damit soll die Kindersterblichkeit in diesem Distrikt reduziert werden. Im Rahmen des Projekts “Kira Mama Plus!” sollen zudem Hebammen und Krankenpfleger in allen Entbindungsstationen durch theoretischen Unterricht und Begleitung bei der Arbeit fortgebildet werden. <br />Damit jedes Neugeborene während des ersten Lebensmonats medizinisch begleitet wird, sollen auch das medizinische Mitarbeiter in den Gemeinschaften und die Ammen bei Hausbesuchen unterstützt werden, damit sie die Begleitung und Pflege außerhalb der Krankenhäuser garantieren können. Dem Projekt schließen sich das Krankenhaus in Mabayi und 16 Gesundheitsstationen im Bezirk Cibitoke an. An der Initiative nehmen 257 medizinische Mitarbeiter in Krankenhäusern und Krankenstationen statt sowie 435 Mitarbeiter in den Gemeinden teil.<br />In Burundi ist die Kindersterblichkeitsrate besonders hoch. Nach Angaben des Kinderhilfswerks UNICEF sterben 36 von 1000 Kindern während des ersten Lebensmonats und kurz nach der Geburt, weil sie zu früh zur Welt kommen, an Unterernährung leiden oder es zu Komplikationen bei der Entbindung kommt. <br /> <br />Fri, 24 Feb 2017 10:49:03 +0100AMERIKA/VENEZUELA - Insgesamt 82% der Familien leben in Armuthttp://fides.org/de/news/61797-AMERIKA_VENEZUELA_Insgesamt_82_der_Familien_leben_in_Armuthttp://fides.org/de/news/61797-AMERIKA_VENEZUELA_Insgesamt_82_der_Familien_leben_in_ArmutCaracas – Infolge der schweren Wirtschaftskrise in Venezuela herrscht dort Lebensmittelknappheit und auch andere grundlegende Güter stehen nicht in ausreichenden Maß zur Verfügung. Nach Angaben der Zentralbank lag die Inflationsrate im Jahr 2015 bei 180,9 %. Wie aus einer gemeinsamen Untersuchung der staatlichen Universität und der katholischen Universität a Andrés Bello und Simón Bolivar hervorgeht, leben insgesamt 82% der Familien des Landes in Armut und 52% in extremer Armut. Im Rahmen der Studie mit dem Titel “Encuesta sobre Condiciones de Vida en Venezuela” wurden im Jahr 2016 ingsgesamt 6.500 Familien befragt. Über 9,5 Millionen Bürger Venezuelas nehmen nur zweimal oder in manchen Fällen sogar nur einmal am Tag eine Mahlzeit zu sich.<br /> <br />Thu, 23 Feb 2017 14:09:45 +0100ASIEN/PAKISTAN - Peace Center: “Unsere Antwort auf den Terrorismus ist die Einheit”http://fides.org/de/news/61796-ASIEN_PAKISTAN_Peace_Center_Unsere_Antwort_auf_den_Terrorismus_ist_die_Einheithttp://fides.org/de/news/61796-ASIEN_PAKISTAN_Peace_Center_Unsere_Antwort_auf_den_Terrorismus_ist_die_Einheit<br />Lahore – “Unsere Antwort auf den Terrorismus ist die Einheit. Wir werden auch künftig mit allen Männern und Frauen guten Willens Frieden, Gerechtigkeit und Harmonie in Pakistan fördern, das sich mit der Gefahr des Terrorismus konfrontiert sieht, der Blutvergießen im Land verursacht”, so der Dominikanerpater James Channan, der das “Peace Center” in Lahore leitet, das sich für interreligiösen Dialog einsetzt.. <br />Nachdem es in den vergangenen Tagen in verschiedenen Teilen des Landes zu Anschlägen gekommen war brachte die pakistanische Armee eine Anti-Terrorismus-Operation im ganzen Land auf den Weg. Die terroristische Bewegung "Jamat-ul-Ahrar" der pakistanischen Taliban bekannte sich zu mehreren Attentaten und verbreitete ein Video, in dem Christen, Hindus, Sikh und andere religiöse Minderheiten aber auch Muslime dazu aufgefordert werden sollen, die Armee und die Regierung des Landes nicht zu unterstützen. Kultstätten und religiöse Minderheiten seien nicht Ziel der Anschläge, so lange diese sich von der Regierung distanzieren. Man wolle gegen alle vorgehen, “die sich blasphemisch gegenüber dem Propheten verhalten”. Damit bezogen sich die Taliban insbesondere auf die Minderheit der muslimischen Ahmadi, die als Häretiker betrachtet werden. “Sie schlagen überall zu”, so Pater Channan, “auch Schulen, Plätze und Kultstätten sind nicht sicher, denn man will Angst und Schrecken verbreiten. Angesichts einer solchen Herausforderung müssen sich alle Menschen guten Willens zusammenschließen. In den vergangenen Tagen nahmen 35 Religionsführer und zivile Führungskräfte an einem Seminar teil, bei dem sie die möglichen Antworten der pakistanischen Gesellschaft auf den Terrorismus befassten. Alle waren sich einig, dass man sich wieder an den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung, Frieden, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung orientieren sollte”.<br />“Christen fühlen sich besonders verletzlich und sind verängstigt und unsicher, insbesondere, wenn sie an liturgischen Feiern und Sonntagsgottesdiensten teilnehmen2, so der Ordensmann abschließend, „doch der Glaube der Getauften in Pakistan ist stark und die Menschen verzichten trotz der Angst nicht darauf, unsere Gottesdienste zu besuchen“. <br /> <br /><br />Thu, 23 Feb 2017 13:40:47 +0100VATIKAN - Kardinal Filoni zu den Studierenden des “Collegio San Pietro”: “Ihr sollt eine große Liebe zu eurer Sendung spüren”http://fides.org/de/news/61800-VATIKAN_Kardinal_Filoni_zu_den_Studierenden_des_Collegio_San_Pietro_Ihr_sollt_eine_grosse_Liebe_zu_eurer_Sendung_spuerenhttp://fides.org/de/news/61800-VATIKAN_Kardinal_Filoni_zu_den_Studierenden_des_Collegio_San_Pietro_Ihr_sollt_eine_grosse_Liebe_zu_eurer_Sendung_spuerenVatikanstadt – “Eure Bischöfe vertrauen euch unserer Kongregation an, weil sie der Überzeugung sind, dass ihr hier eine angemessene “Kenntnis” Christi erfahren werdet und gleichsam den Sinn für die große und gleichsam demütige Sendung erfahren werdet, die auf euch wartet … Ich wünsche mir, dass ihr von Beginn an eine große Liebe zu eurer Sendung besser gesagt eine große Leidenschaft für eurer Sendung empfindet”, so der Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, in seiner Ansprache an die Priester, die während ihrer Studienzeit in Rom als Gäste des Missionskollegs „San Pietro Apostolo“ wohnen, bei einem Gottesdienst am Nachmittag, des 22. Februar, dem Fest der Cathedra Petri und dem Patronatsfest des Kollegs.<br />Das Kolleg feiert dieses Jahr sein 70jähriges Gründungsjubiläum und wurde auf Initiative und mit der Weitsicht des damaligen Erzbischofs Celso Costantini, ehemals Apostolischer Delegat in China gegründet”. “An diesem bedeutenden liturgischen Fest”, so Kardinal Filoni, “sollt ihr Priester Christi aus vielen Ländern, Kulturen und Ortskirchen die Vielfalt der Völker repräsentieren, die dem Evangelium gegenüber offen sind, in dessen Dienst wir euch großherzig stellt. Es ist nicht zweitrangig, wenn wir daran erinnern, dass seit der Gründung des Kollegs über 2700 Studierende hier verweilt haben, zusammen mit den Steyler Missionaren, denen die Leitung des Kollegs von Beginn an anvertraut wer und mit den Ordensschwestern, die das Haus pflegen und den Laien, die den Betrieb garantieren. Wir danken auch den unzähligen Wohltätern, ohne die dieses Kolleg seine Arbeit bei der Ausbildung junger Priester aus Afrika, Asien, Ozeanien und Amerika nicht fortsetzen könnte”.<br />Mit Bezug auf das Evangelium des Tages , betonte der Präfekt des Missionsdikasteriums, dass “bei dessen Verkündigung, dieses Ereignis in der Kirche neu belebt wird, die es sich erneut zu eigen macht und mit Petrus bekennt, das Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist”. “Der Glaube des Petrus an Jesus ist ein Geschenk Gottes”, so der Kardinal weiter, “ein Geschenkt von oben… Deshalb können wir auch sagen, dass der Glaube des Petrus christologisch ist: ein Zeichen der Liebe zu Christus und gerade dieser Christologische Glaube unterscheidet den Glauben der Kirche und des Petrus von anderen Religionen”.<br />Jesus habe Petrus “das anvertraut, was er liebt und was ihm zutiefst eigen ist und was seinen Ursprung in der Hingabe seines Lebens hat”. „Die Kirche gehört Christus und nicht uns!“, so der Kardinal weiter, „Deshalb ist jeder Skandal, jeder Schmutz und jede Aktion gegen die Kirche, ein Verstoß gegen das Geschenk der Liebe, das Christus dem Petrus macht und es verstößt gegen das Bekenntnis, das Petrus ein für alle Mal ablegt… Dieses gilt also auch heute und deshalb sollten wir uns als Priester in Acht nehmen vor der Versuchung, die Kirche Christi zu unserem eigenen Zweck zu nutzen, aus wenig edlem Interesse, um nach Privilegien zu streben oder für menschliche Projekte, die Christus fremd sind oder, Gott bewahre für Skandale”<br />“Die Liebe des Petrus zu Jesus und zur Kirche hat ihren Ursprung in seiner Christuserfahrung: Christus hat sein Leben verändert: er verwandelte ihn von einem einfachen Fischer zum Menschenfischer; von einem ängstlichen Menschen, der Christus verleugnet verwandelt er ihn in einen Hirten für Lämmer und Schafe. Die Begegnung mit Christus war überwältigend und wurde zum Bezugspunkt für die Kirche und ihren Evangelisierungsauftrag in der Welt. Wir können uns nicht vorstellen, dass Jesus nicht auch für uns eine ähnlich schöne Geschichte bereithält“.<br />Abschließend betonte der Präfekt des Missionskasteriums, dass man die Bedeutung der eigenen Begegnung mit Christus nie vergessen dürfe, „denn sie wird uns helfen unsere Priesterleben zu Ordnen und ihm den richtigen Sinn zu geben“. <br /> <br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/it/attachments/view/file/CFil_om_22022017.doc">Predigt des Kardinals im Wortlaut (Italienisch)</a>Thu, 23 Feb 2017 13:25:22 +0100AFRIKA/GHANA - Ghana soll erneut dem heiligen Herzen Jesu geweiht werdenhttp://fides.org/de/news/61798-AFRIKA_GHANA_Ghana_soll_erneut_dem_heiligen_Herzen_Jesu_geweiht_werdenhttp://fides.org/de/news/61798-AFRIKA_GHANA_Ghana_soll_erneut_dem_heiligen_Herzen_Jesu_geweiht_werdenAccra - Papst Franziskus hat Kardinal Giuseppe Bertello zu seinem Sondergesandten bei den ökumenischen und interreligiösen Feiern bei der erneuten Weihe Ghanas an das Heilige Herz Jesu ernannt. Kardinal Bertello wird auch dem Danksagungsgottesdienst anlässlich des 60. Jahrestages der Unabhängigkeit Ghanas und des 40. Jahrestages der Einrichtung der Nuntiatur am 4. und 5. März 2017 vorstehen.<br />Die Feier in der Heilig-Geist-Kathedrale in Accra stattfinden. Kardinal Bertello wird mit dem Apostolischen Nuntius in Ghana und mit dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz von Ghana und anderen Bischöfen und Ordensleuten konzelebrieren.<br />Kardinal Giuseppe Bertello ist der Präsident der Päpstlichen Kommission für den Vatikanstaat und Präsident des Governatorats des Vatikanstaats. Er war Pronuntius in Ghana, Togo und Benin in den Jahren von 1987 bis 1991.<br />Ghana wurde bereits am 3. März 1957, damals von den Bischöfen Ghanas, kurz vor der bevorstehenden Unabhängigkeit des Landes dem Heiligen Herzen Jesu geweiht.<br /> <br />Thu, 23 Feb 2017 12:35:09 +0100AMERIKA/VENEZUELA - Kardinal Urosa fordert Umsetzung der Vereinbarungen über den Wahlprozesshttp://fides.org/de/news/61793-AMERIKA_VENEZUELA_Kardinal_Urosa_fordert_Umsetzung_der_Vereinbarungen_ueber_den_Wahlprozesshttp://fides.org/de/news/61793-AMERIKA_VENEZUELA_Kardinal_Urosa_fordert_Umsetzung_der_Vereinbarungen_ueber_den_WahlprozessCaracas – Am Dialog zwischen der Regierung und der Opposition wird kein Vertreter der katholischen Kirche in Venezuela teilnehmen, solange der im vergangenen Jahr angekündigte Wahlprozess nicht auf den Weg gebracht wird. Dies bestätigte gestern der Erzbischof von Caracas, Kardinal Jorge Urosa Savino im Anschluss an einen Gottesdienst mit Rentnern in der Chiquinquirá-Kirche in Caracas.<br />"Es müssen die am 30. Oktober erzielten Vereinbarungen eingehalten werden, die im wesentlichen den Wahlprozess definieren. Erst heute wissen wir, dass die Wahl nicht wichtig sein soll und der Nationale Wahlrat die Regionalwahlen nicht veranstalten wird, die bereits im vergangenen Jahr stattfinden sollten. Wir fordern Wahlen so bald wie möglich”, so der Kardinal. <br /> <br />Thu, 23 Feb 2017 11:56:08 +0100AMERIKA/BOLIVIEN - Haus “Virgen Niña” ist die einzige Pflegeeinirchtung für Kinder mit einer Behinderung in El Altohttp://fides.org/de/news/61792-AMERIKA_BOLIVIEN_Haus_Virgen_Nina_ist_die_einzige_Pflegeeinirchtung_fuer_Kinder_mit_einer_Behinderung_in_El_Altohttp://fides.org/de/news/61792-AMERIKA_BOLIVIEN_Haus_Virgen_Nina_ist_die_einzige_Pflegeeinirchtung_fuer_Kinder_mit_einer_Behinderung_in_El_AltoEl Alto – Das Haus “Virgen Niña” ist die einzige Pflegeinrichtung für Kinder mit einer Behinderung in El Alto in der Region Los Andes. Der gleichnamige Verein “Virgen Niña” brachte das Zentrum vor 23 Jahren auf Initiative einer italienischen Ordensschwester auf den Weg, das heute mit den Don-Bosco-Schulen in der Region zusammenarbeitet. Die Einrichtung betreut Kinder im Alter zwischen sechs und 12 Jahren. <br />Die Betreuung beginnt morgens um 8.30 Uhr und endet um 16.30 Uhr. Während dieser Zeit erhalten die Kinder ein Frühstück, ein Mittagessen und einen Nachmittagssnack. Morgens besuchen sie eine Schule, die nach dem Prinzip der Inklusion arbeitet. Jede Woche stehen für die Kinder zwei Stunden für Krankengymnastik, zwei psychomotorische Stunden, eine Stunde Wassergymnastik und alle zwei Wochen eine logopädische Stunden auf dem Programm. Außerdem nehmen die Kinder an Werkstunden für Malen, Tanz, Musik, Sport und Computer teil.<br /> <br /><br />Thu, 23 Feb 2017 11:44:01 +0100AMERIKA/MEXIKO - Menschenrechte: Zahl der Verstöße in Mexiko und Mittelamerika besonders hochhttp://fides.org/de/news/61795-AMERIKA_MEXIKO_Menschenrechte_Zahl_der_Verstoesse_in_Mexiko_und_Mittelamerika_besonders_hochhttp://fides.org/de/news/61795-AMERIKA_MEXIKO_Menschenrechte_Zahl_der_Verstoesse_in_Mexiko_und_Mittelamerika_besonders_hochWashington – Am gestrigen 22. Februar wurde der Bericht zum Jahr 2016 der Menschenrechtsorganisation “Amnesty International” veröffentlicht, der eine Zuspitzung der Lage in Lateinamerika dokumentiert. In Ländern wie Mexiko, Venezuela, El Salvador, Honduras und Guatemala war 2016 die Zahl Menschenrechtsverstößen besonders hoch. <br />"Die Krise hängt mit den Ereignissen in der Region zusammen”, so Erika Guevara-Rosas, die Leiterin der Abteilung für Lateinamerika bei Amnesty International, "Gewaltsames Vorgehen der Sicherheitsbehörden und das mangelnde Eingreifen der Regierung im Hinblick auf die Achtung der Menschenrechte, macht die Art und Weise, in der mit sozialen Problemen umgegangen wird, zunehmend komplexer".<br />In Mexiko "herrscht quasi absolute Straffreiheit bei Folter und Misshandlung”. Wie die Staatsanwaltschaft des Landes mitteilt. Sollen 4.715 solche Fälle untersucht werden, in weiteren 3.000 Fällen wurden noch keine Ermittlungen auf den Weg gebracht.<br />Die Situation Mexiko ist durch die Nähe zu den Vereinigten Staaten auch enorm vom Phänomen der Migration geprägt. Nach Schätzungen sind jedes Jahr rund 400.000 illegale Zuwanderer auf dem Weg durch Mexiko. <br />"Mexiko erlebt eine der schwersten Menschenrechtskrisen auf der ganzen Welt. Es gibt die meisten Ausweisungen im Laufe der vergangenen zwei Jahre: allein 2016 wurden rund 150.000 Migranten aus Guatemala, Honduras und El Salvador ausgewiesen", so Guevara-Rosas. Abschließens erinnert der Bericht daran, dass nach Angaben der mexikanischen Regierung bei Ende 2016 insgesamt 29.917 Personen vermisst werden und insgesamt 11 Journalisten ermordet wurden. <br /> <br /><br />Thu, 23 Feb 2017 14:02:43 +0100AFRIKA/ÄGYPTEN - Zwei koptische Christen auf der Sinai-Halbinsel ermordethttp://fides.org/de/news/61794-AFRIKA_AeGYPTEN_Zwei_koptische_Christen_auf_der_Sinai_Halbinsel_ermordethttp://fides.org/de/news/61794-AFRIKA_AeGYPTEN_Zwei_koptische_Christen_auf_der_Sinai_Halbinsel_ermordetKairo – Zwei koptische Christen wurden am 22. Februar im Norden der Sinai-Halbinsel tot aufgefunden, nachdem in den Tagen zuvor dschihadistische Videos verbreitet worden waren, die Übergriffe auf die christliche Glaubengemeinschaft ankündigten und sich erneut zu dem Blutbad vom 11. Dezember in der Kirche in Botrosiya bekannten, bei dem 29 Menschen ums leben kamen. Die Leichen der beiden koptischen Christen sollen am frühen Morgen des 22. Februar in der Nähe einer Schule in al-Arish aufgefunden worden sein. Es soll sich bei den ermordeten Christen um den 65jährigen Saad Hana und dessen Sohn Medhat handeln. <br />Damit wurden in den beiden vergangenen Wochen insgesamt bereits sechs Christen auf der Sinai-Halbinsel ermordet. <br /><br />Thu, 23 Feb 2017 11:14:36 +0100ASIEN/HONG KONG - Jahrbuch der Diözese: 591.000 Katholiken, 5.000 mehr als im Vorjahrhttp://fides.org/de/news/61791-ASIEN_HONG_KONG_Jahrbuch_der_Dioezese_591_000_Katholiken_5_000_mehr_als_im_Vorjahrhttp://fides.org/de/news/61791-ASIEN_HONG_KONG_Jahrbuch_der_Dioezese_591_000_Katholiken_5_000_mehr_als_im_VorjahrHong Kong – Ende August 2016 waren in der Diözese Hong Kong mit ihren insgesamt 7.346.700 Einwohnern rund 591.000 Katholiken registriert. Dies geht aus dem neuen Jahrbuch der Diözese Hongkong hervor. <br />Wie das Hong Kong Catholic Church Directory dokumentiert, das auch auf den Internetseiten der Bistumszeitschrift “Kong Kao Po” veröffentlicht wurde, handelt es sich bei 389.000 der insgesamt 591.000 Katholiken Hong Kongs um Einheimische mit festem Wohnsitz in Hong Kong . <br />In den vergangenen sechs Jahren werden pro Jahr durchschnittlich 6.000 neue Mitglieder durch die Taufe in die katholische Glaubensgemeinschaft aufgenommen: im vergangenen Jahr gab es 6.633 Taufen. Außerdem ließen sich 1.100 Paare kirchlich trauen. <br />Wie aus dem Jahrbuch hervorgeht gibt es in Hongkong 98 Kirchen, davon 52 Pfarrkirchen. Das Bistum hat zwei Kardinäle, einen Koadjutor, einen Weihbischof 288 Priester , 469 Ordensschwestern , 58 Ordensbrüder, 25 permanente Diakone, 1.558 Katechisten, 24 Seminaristen, 28 Novizen und Novizinnen , 10.464 Katechumenen. <br />Die Diözese Hong Kong ist in vielen Bereichen der Gesellschaft tätig: insbesondere im Gesundheitswesen und im Bereich des Bildungswesens Katholiken), und im karitativen Bereich mit Altersheimen sowie Familienhilfswerken und sozialen Einrichtungen .<br /> <br />Thu, 23 Feb 2017 11:13:01 +0100AMERIKA/HAITI - Zahl der Hungertoden in Gefängnissen steigthttp://fides.org/de/news/61785-AMERIKA_HAITI_Zahl_der_Hungertoden_in_Gefaengnissen_steigthttp://fides.org/de/news/61785-AMERIKA_HAITI_Zahl_der_Hungertoden_in_Gefaengnissen_steigtPort au Prince – Am gestrigen 21. Februar fand in der St. Anna-Kirche in Port au Prince, im Beisein der Angehörigen die Besetzungsfeier für 20 Häftlinge des staatlichen Gefängnisses statt, die dort an den Folgen von Unterernährung starben. Wenige Tage zuvor hatte die Nachrichtenagentur “Associated Press” die verheerenden Zustände in den Vollzugsanstalten der haitianischen Hauptstadt angeprangert. <br />Im staatlichen Gefängnis in Port-au-Prince können 778 Häftlinge untergebracht werden. Mit 2,25 Quadratmetern pro Häftling entspricht dies nicht internationalen Standards, die mindestens 4,50 Quadratmeter vorsehen. Im Januar 2017 waren 4.257 Häftlinge in dem Hauptstadtgefängnis untergebracht, was bedeutet, dass auf jeden Häftling ein Lebensraum von unter einem Quadratmeter kommen. Nur 548 der Inhaftierten wurden verurteilt, alle anderen warten seit vielen Jahren auf einen Prozess.<br />Im Jahr 2016 starben 60 Häftlinge, wegen der schlechten Gesundheitsversorgung. In der Zeit vom 1. bis 19. Januar, war die Zahl im Vergleich zu den Monaten zuvor besonders hoch.<br />Pfarrer Jean Louis Robert, der für die St.Anna-Kirche zustündig ist, hatte bereits die Beisetzungsfeier für die im Januar verstorbenen Häftlinge zelebriert und erinnerte an das Engagement der Kommission für Gefängnispastoral, die sich insbesondere auch für ein würdiges Begräbnis der Häftlinge einsetzt. In der Vergangenheit wurden Häftlinge oft in Massengräbern beerdigt.<br /> <br /><br />Wed, 22 Feb 2017 13:52:54 +0100ASIEN/HEILIGES LAND - Israelische Armee demoliert Beduinen-Dörfer: Auch die so genannte “Reifenschule” ist betroffenhttp://fides.org/de/news/61787-ASIEN_HEILIGES_LAND_Israelische_Armee_demoliert_Beduinen_Doerfer_Auch_die_so_genannte_Reifenschule_ist_betroffenhttp://fides.org/de/news/61787-ASIEN_HEILIGES_LAND_Israelische_Armee_demoliert_Beduinen_Doerfer_Auch_die_so_genannte_Reifenschule_ist_betroffenJerusalem – Bagger der israelischen Armee haben mit der angekündigten Demolierung von Beduinen-Dörfern im Westjordanland im Osten von Jerusalem begonnen. Die ersten Häuser wurden am vergangenen Montag, den 20. Februar, abgerissen. Die Beduinen sollen aus Khan Al Ahmer, und Abu Hindi sowie aus Abu Nawar in der Nähe der israelischen Siedlung Ma’ale Adumim wegziehen. <br />Die Comboni-Missionsschwestern, die in den betroffenen Gebieten 8 Kindergärten leiten berichten von Gefühlen der Angst und der Frustration unter den von den Demolierungsplänen betroffenen Beduinen und vor allem auch unter den Kindern. In Khan Al Ahmer, wo 42 Hütten am Donnerstag, den 23. Februar abgerissen werden sollen, steht auch die berühmte “Reifenschule”, die von 178 Schülern aus dem Beduinenvolk der Jahalin besucht wird. Auch sie soll den Demolierungsplänen zum Opfer fallen. “Wer Schulen zerstört, zerstört die Zukunft”, so die Lehrkräfte. <br />Die so genannte „Reifenschule“ wurde aus 2.200 alten Autoreifen gebaut, die wie Ziegel aufeinander gestapelt und mit Erde gefüllt wurden. Die Siedler fordern den Abriss, der angeblich ‚ohne Genehmigung gebauten” Schule, die jedoch keine “permanenten” architektonischen Element hat und ohne Fundament gebaut wurde, um nicht gegen die Bestimmungen der Armee zu verstoßen. <br />Bereits zu Baubeginn 2009 wurde ein Abriss-Beschluss erlassen. In den vergangenen Jahren forderten Siedler immer wieder einen solchen Abriss. Im Jahr 2014 hatten israelische Richter um eine außergerichtliche Einigung gebeten und damit den sozialen Nutzen der Schule anerkannt. <br />Der Abriss würde eine Ausdehnung der israelischen Siedlung Kfar Adumim ermöglichen. Bereits 2014 hatte die isrealische Armee in der Schule Spielgeräte beschlagnahmt.<br />“Angesicht der großen Ungewissheit”, so die Comboni-Schwestern, “sind auch wir frustriert, angesichts der Ungerechtigkeit und der Menschenrechtsverstöße...Wir bitten um das Gebet und um Gerechtigkeit für unsere Brüder und Schwestern. Der Herr der Barmherzigkeit stehe ihnen bei. .<br />Wed, 22 Feb 2017 13:37:55 +0100ASIEN/IRAK - Neues Gesetz zur Verteilung der Sitze im Parlament sieht einen Sitz mehr für Christen vorhttp://fides.org/de/news/61790-ASIEN_IRAK_Neues_Gesetz_zur_Verteilung_der_Sitze_im_Parlament_sieht_einen_Sitz_mehr_fuer_Christen_vorhttp://fides.org/de/news/61790-ASIEN_IRAK_Neues_Gesetz_zur_Verteilung_der_Sitze_im_Parlament_sieht_einen_Sitz_mehr_fuer_Christen_vorBagdad – Ein Gesetzentwurf zur künftigen Verteilung der Sitze im Parlament der am Montag, den 21. Februar veröffentlicht wurde sieht vor, dass im Wahlbezirk Bagdad armenische Christen künftig mit sechs Sitzen vertreten sein sollen, einer mehr als bisher. Insgesamt sollen künftig 328 anstelle von 325 Abgeordneten im Parlament sitzen, von denen 318 aus den verschiedenen Verwaltungsprovinzen kommen. Sabäer, Mandäer und Jesiden sollen mit jeweils einem Sitzt vertreten sein. <br />Der chaldäische Patriarch Louis Raphael I. Sako traf unterdessen am Sonntag, den 19. Februar in Erbil mit einigen Vertretern der chaldäischen Liga zusammen und erneuerte bei diesem Anlass seinen Aufruf zur Versöhnung und Zusammenarbeit zwischen allen sozialen, ethnischen und religiösen Komponenten des Landes.<br /> .<br />Wed, 22 Feb 2017 13:17:04 +0100