Fides Newshttp://fides.org/Aus dem Archivder Fidesagenturen-usAFRIKA/NIGER - Malaria: Präventionsprogramme für 735.000 Kinderhttp://fides.org/de/news/35178-AFRIKA_NIGER_Malaria_Praeventionsprogramme_fuer_735_000_Kinderhttp://fides.org/de/news/35178-AFRIKA_NIGER_Malaria_Praeventionsprogramme_fuer_735_000_KinderBouza – Die Malariaprävention bei Kindern verzeichnet in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara gute Erfolge. Im Distrikt Bouza im Süden von Niger, aber auch im Tschad und In Mali, führt das ärztliche Hilfswerk, “Ärzte ohne Grenzen” solche Programme durch, in deren Rahmen rund 735.000 Kinder im Alter von 3 Monten bis 5 Jahren betreut werden. In den Monaten von Juli bis September wurden insgesamt 80.000 im Tschad, über 175.000 in Mali und über 480.000 in Niger geimpft. Jüngste Studien ergaben, dass solche vorbeugenden Maßnahmen die Zahl Malaria-Erkrankungen und der Krankenhausaufenthalte verringert. Bei der Durchführung der Programme arbeitete das ärztliche Hilfswerk auch mit den staatlichen Gesundheitsbehörden und deren lokalen Büros zusammen, die den Kontakt zur Bevölkerung herstellten und das für die gute Zusammenarbeit notwendige Vertrauen schufen. <br />In den afrikanischen Ländern südlich der Sahara sind 23 Millionen Kinder der Gefahr einer Malaria-Erkrankung ausgesetzt. In den vergangenen drei Jahren brachte das ärztliche Hilfswerk eine Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden in Burkina Faso, Mali, Níger, Gambia, Ghana, Guinea Bissau, Guinea Conakry, Nigeria, Senegal, Tschad und Togo auf den Weg. Fri, 21 Nov 2014 00:00:00 +0100AFRIKA/MALI - Ebola: Erzdiözese Bamako verschiebt alljährliche Wallfahrt in Kitahttp://fides.org/de/news/35177-AFRIKA_MALI_Ebola_Erzdioezese_Bamako_verschiebt_alljaehrliche_Wallfahrt_in_Kitahttp://fides.org/de/news/35177-AFRIKA_MALI_Ebola_Erzdioezese_Bamako_verschiebt_alljaehrliche_Wallfahrt_in_KitaBamako – Vom 20. bis 23. November findet in der ältesten Pfarrei Malis in Kita eine Wahlfahrt statt. Wie Erzbischof Jean Zerbo von Bamako mitteilt musste die Wallfahrt dieses Jahr wegen der Ebola-Epidemei verschoben werden. <br />“Wir können uns eine Wallfahrt nicht erlauben, wenn wir nicht die Mittel haben, um die notwendigen hygienischen Bedingungen für eine dreitägige Wallfahrt, an der 10.000 Menschen teilnehmen, zu gewährleisten”, so der Erzbischof. “Dies ist nicht möglich und deshalb haben wir beschlossen, die Wallfahrt zu verschieben”. „Nur das Gebet und eine Änderung unseres Verhaltens können uns helfen, diese Geisel einzudämmen” so Erzbischof Zerbo abschließend.<br />In Mali wurde der erste Ebola-Fall am 27. Oktober registriert. Seither starben in Mali fünf Patienten an Ebola, während 300 Verdachtsfälle von den Gesundheitsbehörden beobachtet werden. Fri, 21 Nov 2014 00:00:00 +0100ASIEN/INDIEN - Franziskaner fördern “Lebensmittelsicherheit” und Inklusionhttp://fides.org/de/news/35176-ASIEN_INDIEN_Franziskaner_foerdern_Lebensmittelsicherheit_und_Inklusionhttp://fides.org/de/news/35176-ASIEN_INDIEN_Franziskaner_foerdern_Lebensmittelsicherheit_und_InklusionNew Delhi – die Ordensgemeinschaften der Franziskaner in Indien setzen sich vor Ort aktiv für Hungerbekämpfung und Lebensmittelscherheit ein. Wie der Verband der Ordensfamilien der Franziskaner in Indien mitteilt, nahmen Vertreter des Ordens auch an einer Anfang November in Bangalore organisierten nationalen Beratung über die Bekämpfung von extremer Armut und Hunger im Land teil. Dabei wurde vor allem an die Lebensumstände der tribalen Völker, der Dalit und der Migranten erinnert, für die in vielen indischen Staaten das Recht auf angemessene Ernährung nicht gewährleistet ist. <br />Der Vorsitzende des AFFI. P. A.J. Mathew OFM, betont, dass “das Wachstum der Gesellschaft nicht in einem Raschen Wirtschaftsaufschwung besteht, die nur einigen wenigen Vorteile bringt, sondern ein ganzheitliches Wachstum von dem keiner ausgeschlossen wird. Dies steht auch im Mittelpunkt des Evangeliums und des Charismas des Franziskanerordens”.<br />Auf der Grundlage des Konzepts der „Inklusion“ und der „ganzheitlichen Entwicklung“ planen die Franziskaner Projekte in verschieden indischen Staaten, darunter Orissa, Tamil Nadu, Bengala, Maharashtra, Kerala und Uttar Pradesh, bei denen die Betreuung von alten Menschen, die Ernährung der Kinder und das Wohl der Frauen sowie die Rechte der tribalen Völker in ländlichen Gebieten im Mittelpunkt stehen. Fri, 21 Nov 2014 00:00:00 +0100AMERIKA/KOLUMBIEN - Friedensgespräche sollen fortgesetzt werden: “Wir dürfen die Hoffnung der Kolumbianer nicht zerstören”http://fides.org/de/news/35175-AMERIKA_KOLUMBIEN_Friedensgespraeche_sollen_fortgesetzt_werden_Wir_duerfen_die_Hoffnung_der_Kolumbianer_nicht_zerstoerenhttp://fides.org/de/news/35175-AMERIKA_KOLUMBIEN_Friedensgespraeche_sollen_fortgesetzt_werden_Wir_duerfen_die_Hoffnung_der_Kolumbianer_nicht_zerstoerenPopayan – Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos gab gestern Abend persönlich bekannt, dass Protokolle für die Freilassung der Militärs auf den Weg gebraucht wurden, die sich in den Händen der FARC befinden. Sofort nach der Freilassung sollen die Friedensgespräche in Havanna fortgesetzt werden . Wie der kolumbianische Radiosender “Radio Caracol” berichtet, versprach der Präsident am Rande eines Besuch bei den Indio-Gemeinden in Popayan : "Wenn ich sehe, dass die Geiseln frei sind, werde ich umgehend Anweisung erteilen, dass die Verhandlungen in Havanna fortgesetzt werden“. Nach der Entführung hatte der Präsident die Aussetzung der Gespräche veranlasst. <br />Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Luis Augusto Castro Quiroga von Tunja, bat den Präsidenten bereits in einer am 19. November veröffentlichten Erklärung um die Fortsetzung der Friedensgespräche: "Ich bitte den Präsidenten um eine eingehende Reflexion, denn wir dürfen nicht zulassen, dass die Hoffnung der Kolumbianer zerstört wird". Erzbischof Castro Quiroga hatte in diesem Zusammenhang für die Fortsetzung der Gespräche auch die Unterstützung der Kirche versprochen. Fri, 21 Nov 2014 00:00:00 +0100ASIEN/HEILIGES LAND - Kinder ohne Staatsangehörigkeit: viele palästinensische Kinder sind nicht gemeldethttp://fides.org/de/news/35174-ASIEN_HEILIGES_LAND_Kinder_ohne_Staatsangehoerigkeit_viele_palaestinensische_Kinder_sind_nicht_gemeldethttp://fides.org/de/news/35174-ASIEN_HEILIGES_LAND_Kinder_ohne_Staatsangehoerigkeit_viele_palaestinensische_Kinder_sind_nicht_gemeldetJerusalem – Viele Kinder in Ostjerusalem haben weder einen Ausweis noch einen Attest über einen permanenten Wohnsitz. Dieses Problem stand am vergangenen 19. November im Mittelpunkt eines Kongresses im Päpstlichen Institut “Notre Dame de Jerusalem“. Die Konferenz wurde von der Gesellschaft Società Saint Yves in Zusammenarbeit mit dem lateinischen Patriarchat Jerusalem und der Konrad-Adenauer-Stiftung veranstaltet. <br />Betroffen sind vor allem Kinder, bei denen sich ein Elternteil im Gefängnis befindet oder die Eltern getrennt leben und die israelischen Gesetze eine Zusammenführung behindert. Diese Kinder können weder eine Schule besuchen noch haben sie Anspruch auf soziale Dienstleistungen oder Gesundheitsversorgung. De facto existieren diese Kinder vor dem Gesetz nicht. <br />Der emeritierte lateinische Patriarch von Jerusalem, Michel Sabbah, betonte in seinem Beitrag, dass “das Thema des Melderegisters für Kinder Teil eines noch größeren Problems, nämlich der Zusammenführung der Familien ist. Die Familie steht dabei im Mittelpunkt und es geht gleichzeitig um ein natürliches und ein menschliches Problem. Familie bedeutet Vater, Mutter und Kinder, die unter einem Dach wohnen. Doch in dieser besonderen Situation verhindern die Bestimmungen der israelischen Gesetze, dass Familien unter demselben Dach wohnen”.<br />Wie das lateinische Patriarchat berichtet haben Raffoul Rofa und Haitham Al-Katib im Auftrag der Gesellschaft von Saint Yves das Problem unter juridischen Gesichtpunkten geprüft.“Im Jahr 1967 gewährte Israel den in Ostjerusalem wohnhaften Palästinensern zwar eine unbefristete Aufenhaltserlaubnis aber nicht die Staatsbürgerschaft“, so Raffoul Rofa, „Dies bedeutet, dass das Innenministerium auch das Aufenthaltsrecht annulieren könnte, wenn es wollte. Dies geschieht bereits in den Fällen, in denen eine Person eine zeitlang außerhalb Jersulems wohnhaft ist”. .Fri, 21 Nov 2014 00:00:00 +0100AFRIKA/SAMBIA - Vorsitzender der Bischofskonferenz: “In den vergangenen 50 Jahren hat Sambia beachtliche Fortschritte gemacht”http://fides.org/de/news/35173-AFRIKA_SAMBIA_Vorsitzender_der_Bischofskonferenz_In_den_vergangenen_50_Jahren_hat_Sambia_beachtliche_Fortschritte_gemachthttp://fides.org/de/news/35173-AFRIKA_SAMBIA_Vorsitzender_der_Bischofskonferenz_In_den_vergangenen_50_Jahren_hat_Sambia_beachtliche_Fortschritte_gemachtRom – Über die Wahlkampagne mit Blick auf die Präsidentschaftswahl und das 50jährige Jubiläum der Unabhängigkeit sprach der Vorsitzende der Sambischen Bischofskonferenz Erzbischof Ignatius Chama von Kasama am Rande des Ad-limina-Besuchs mit dem Fidesdienst.<br /> <br />Nach dem vorzeitigen Tod von Präsident Michael Sata befindet sich Sambia bereits mitten in der Wahlkampagne für die Wahl seines Nachfolgers. Wie erleben die Bürger diesen Moment?<br /> <br />“Es ist nicht das erste Mal, dass ein sambischer Präsident während stirbt, während er sich noch im Amt befindet. Präsident Levy Mwanawasa starb im August 2008 an den Folgen eines Herzinfarkts, den er bei einer Konferenz der Afrikanischen Union in Scharm el Scheikh erlitten hatte. Dies ist eine Erfahrung, die wir bereits gemacht haben. Wir befinden uns derzeit bereits mitten in der Wahlkampagne, da die Verfassung vorschreibt, dass im Fall des Todes eines Staatschefs die Präsidentschaftswahl innerhalb von 90 Tagen stattfinden muss. Derzeit findet in den Reihen der Parteien die Debatte über die Wahl des eigenen Kandidaten statt und sobald eine Entscheidung getroffen wurde, werden sich die verschiedenen Kandidaten den Wählern vorstellen”.<br /> <br />Was würden sie als wichtigsten Fortschritt ihres Landes in den 50 Jahren seit der Unabhängigkeit bezeichnen?<br /> <br />“Wir haben turbulente politische Zeiten erlebt, die glücklicherweise keine dramatischen Folgen hatten, wie zum Beispiel einen Bürgerkrieg oder Ähnliches. Heute haben wir ein zufrieden stellendes Niveau politischer Reife erlangt. Dies bedeutet nicht, dass wir die volle politische Reife besitzen, doch wir befinden uns auf dem Weg. Doch man sollte sich fragen: wie lange hat Europa gebraucht, bis ein demokratisches System ausgereift war? 200 Jahre? 250 Jahre? Wir hatten erste 50 Jahre Zeit und dafür benehmen wir uns nicht schlecht; wir haben keine Zweifel an unserer ‘politischen Glaubwürdigkeit’ oder an der Art, in der Wahlkampagnen geführt werden”.<br /> <br />Wie hat sich die aus der Mission entstandene Kirche in Sambia in den vergangenen 50 Jahren entwickelt?<br /> <br />“Die Kirche ist ihrem Wesen nach missionarische. Wir haben den Punkt erreicht, an dem die kirchliche Arbeit sich in den Händen der einheimischen Gläubigen befindet. Auch die etwa 100jährige Geschichte der Kirche in Sambia ist relativ kurz. In diesen Jahren haben wir die Verantwortung für das Schicksal der Kirche unsers Landes selbst geschultert. Wir können heute nicht mehr sagen „die Missionare haben dies oder das nicht getan“ oder „sie verstehen uns nicht“. Wenn es Dinge gibt, die nicht richtig laufen, dann müssen wir uns selbst Vorwürfe machen. Wir fühlen uns heute auch für die Weltkirche und das Mitwirken an der Missio ad Gentes verantwortlich. Dazu sind unsere Frauenorden, die in anderen afrikanischen Ländern und auch auf anderen Kontinenten tätig sind”. Fri, 21 Nov 2014 00:00:00 +0100ASIEN/PHILIPPINEN - Silsilah-Bewegung feiert 30jähriges Gründungsjubiläum im Zeichen des “Dialogs im Alltag”http://fides.org/de/news/35172-ASIEN_PHILIPPINEN_Silsilah_Bewegung_feiert_30jaehriges_Gruendungsjubilaeum_im_Zeichen_des_Dialogs_im_Alltaghttp://fides.org/de/news/35172-ASIEN_PHILIPPINEN_Silsilah_Bewegung_feiert_30jaehriges_Gruendungsjubilaeum_im_Zeichen_des_Dialogs_im_AlltagZamboanga City – Seit 30 Jahren engagiert sich die 1984 von P. Sebastiano D’Ambra vom Päpstlichen Institut für die Außenmission gegründete Silsilah-Bewegung für den muslimisch-christlichen Dialog auf den Philippinen. Für dieses Engagement und die Förderung eines “Dialogs im Alltag” erhielt die Bewegung zahlreiche nationale und internationale Preise.<br />Anlässlich des 30-jährigen Gründungsjubiläums kamen vor Kurzem bei der Vollversammlung der Bewegung zahlreiche Vertreter verschiedener Religionen und Kulturen zusammen. In einer abschließenden Erklärung betonen die Teilnehmer, dass auch künftig insbesondere der “Dialog im Alltag” gefördert werden soll und zwar durch die konstante Erneuerung und Vertiefung der Beziehung zu Gott, zu den Mitmenschen und zur Schöpfung; dabei soll die religiöse und kulturelle Pluralität auch bei der Bildungsarbeit im Mittelpunkt stehen; des weiteren sollen im Rahmen eines „Silsilah”-Forums Kommunikation, Kooperation und Erfahrungsaustausch gefördert werden; die Kultur des Dialogs als Weg des Friedens soll in Familien, am Arbeitsplatz in Schulen, Gruppen und anderen Einrichtungen verbreitet werden, indem die sozialen Netzwerke und Kommunikationstechnologien dafür genutzt werden. <br />Die Silshilah-Bewegung bringt zudem die Aktion “Kette der Harmonie” auf den Weg, in deren Rahmen ein für alle Religionen geltendes “Gebet für Harmonie” verbreitet werden, das sich als „Zeichen der Hoffnung zur Unterstützung unseres Engagements für Dialog und Frieden versteht“. Das Gemeinsame Gebet soll in Schulen, Moscheen, Kirchen und Pfarreien in aller Welt von Christen und Muslimen gebetet werden. Unterstützt wird die Initiative von der “Bishops Ulama Conference” in der sich christliche Bischöfe und führende muslimische Religionsvertreter zusammenschließen. Fri, 21 Nov 2014 00:00:00 +0100AMERIKA/USA - Katholische Kirche zur Reform der Einwanderungspolitik: “Wir haben eine lange Geschichte, was Aufnahme und Begleitung anbelangt…”http://fides.org/de/news/35171-AMERIKA_USA_Katholische_Kirche_zur_Reform_der_Einwanderungspolitik_Wir_haben_eine_lange_Geschichte_was_Aufnahme_und_Begleitung_anbelangthttp://fides.org/de/news/35171-AMERIKA_USA_Katholische_Kirche_zur_Reform_der_Einwanderungspolitik_Wir_haben_eine_lange_Geschichte_was_Aufnahme_und_Begleitung_anbelangtWashington – Der Vorsitzende der Kommission für Migranten der US-amerikanischen Bischofskonferenz und Weihbischof von Seattle Eusebio Elizondo begrüßt die Initiative der Regierung Obama und deren Beschluss illegalen Zuwanderern und deren Familien ein befristetes Bleiberecht zu gewähren.<br />"Wir haben eine lange Geschichte, was die Aufnahme und Begleitung von Armen, Ausgegrenzten, Migranten und Benachteiligten anbelangt”, so Bischof Elizondo, „Jeden Tag werden die katholische Kirche der Vereinigten Staaten und ihre Einrichtungen im Sozialwesen, Krankenhäuser, Schulen und Pfarreien Zeugen der Auswirkungen der Trennung von Familien auf die Menschen, wenn Eltern ausgewiesen und von ihren Kindern oder Ehepartner voneinander getrennt werden. Es ist bekannt, dass wir die Regierung aufgefordert haben, alles zu tun, was in ihrer Macht steht, um unseren Brüdern und Schwestern, die als Migranten hier leben, das Leben im Zeichen der Gerechtigkeit leichter. Als Hirten begrüßen wir alle Bemühungen zum Schutz der Personen und der Förderung der Zusammenführung von Familien und Kindern, die besonders angreifbar sind".<br />“Es besteht eine dringende pastorale Notwendigkeit einer menschlicheren Vision mit Blick auf Migranten”, so der Vorsitzende der USCCB, Erzbischof Joseph E. Kurtz von Louisville “dazu müssen rechtliche Maßnahmen getroffen werden, die die Würde jedes Menschen respektiert und di Rechte der Menschen schützt, wie es vom Gesetz festgelegt wird".<br />Präsident Obama kündigte gestern Abend die Unterzeichnung eines Dekrets über ein befristetes Bleiberecht für rund 5 Millionen illegale Einwanderer an, das diejenigen vor einer Ausweisung schützten soll, die sich seit über 5 Jahren in den Vereinigten Staaten aufhalten oder Kinder hat, die dort geboren wurden. Fri, 21 Nov 2014 00:00:00 +0100AFRIKA - Jesuiten verlegen Abteilung des “Historischen Instituts” in Rom nach Nairobihttp://fides.org/de/news/35170-AFRIKA_Jesuiten_verlegen_Abteilung_des_Historischen_Instituts_in_Rom_nach_Nairobihttp://fides.org/de/news/35170-AFRIKA_Jesuiten_verlegen_Abteilung_des_Historischen_Instituts_in_Rom_nach_NairobiRom – Im Rahmen eines Treffens der Provinzoberen der Jesuiten in Europa verabschiedeten die Vertreter der europäischen Ordensgemeinschaften der Gesellschaft Jesu die Finanzierung eines Projekts des Jesuit Historical Institute mit Sitz Nairobi.<br />"Auf Wunsch des Generaloberen”, P. Mike Lewis, von der Konferenz der Konferenz der Jesuiten in Afrika und Madagaskar , “wird eine Abteilung des Historischen Instituts in Rom nach Afrika umziehen, damit die Geschichte Afrikas mit afrikanischen Augen gelesen und geschrieben wird. Im Laufe der Jahre soll daraus ein wichtiges Forschungszentrum der Gesellschaft Jesu in Afrika und in der Welt entstehen. Wir freuen uns über diese Unterstützung in Europa, auf dem Weg zur Erforschung unserer Geschichte durch die Gründung dieses Instituts". “Die Geschichte Europas und Afrikas sind mit einander verbunden”, betont derd Vorsitzende der europäischen Ordensoberen P. John Dardis, “deshalb ist es richtig, dass wir das Projekt zumindest bei den ersten Schritten finanziell begleiten"<br />Die JESAM sprach am Rande des Treffens eine Einladung an die europäischen Ordensoberen zum Besuch in Afrika im Jahr 2015 ein. Thu, 20 Nov 2014 00:00:00 +0100ASIEN/IRAK - Chaldäischer Patriarch fordert Stellungnahme muslimischer Religionsvereter: “Barbarei im Namen des Islam erinnert an tödliche Ideologien des 20. Jahrhunderts“http://fides.org/de/news/35169-ASIEN_IRAK_Chaldaeischer_Patriarch_fordert_Stellungnahme_muslimischer_Religionsvereter_Barbarei_im_Namen_des_Islam_erinnert_an_toedliche_Ideologien_des_20_Jahrhundertshttp://fides.org/de/news/35169-ASIEN_IRAK_Chaldaeischer_Patriarch_fordert_Stellungnahme_muslimischer_Religionsvereter_Barbarei_im_Namen_des_Islam_erinnert_an_toedliche_Ideologien_des_20_JahrhundertsWien – Im Unterschied zum “Nationalsozialismus und anderen tödlichen Ideologien des 20. Jahrhunderts” verüben die Dschihadisten des Islamischen Staates, ihre barbarischen Verbrechen “im Namen des Islam”. Deshalb sei es “schockierend, dass die islamische Glaubensgemeinschaft diese Aktionen nicht offziell mit Nachdruck veurteilt”. Dies zeuge davon, dass es keine führenden Religionsvertreter gibt, die in der Lage wären “unter der Bevölkerung das Bewusstsein von der drohenden Gefahr eines im Nahmen der Religion agierenden Isalmischen Staates entstehen zu lassen”. Mit diesen Worten fordert der chaldäische Patriarch Louis Raphael I. Die führenden Vertreter der islamischen Glaubensgemeinschaft auf, die eigene Verantwortung bei der Bekämpfung eines finsteren islamistischen Extremismus zu übernhemen, der für die Christen im Nahen osten eine tödliche Gefahr darstellt, aber “nicht weniger gefährlich für Muslime ist”.<br />Diesen beherzten Appell bringt Louis Raphael I. In einem offenen Brief an die “muslimischen Brüder und Schwestern” am Rande einer vom saudischen König Abdullah bin Abdulaziz veranstalteten internationalen Konferenz für interreligiösen und interkulturellen Dialog zum Ausdruck. An der Konferenz, die am 18. und 19. November 2014 in Wien tagte, nahmen 200 Vertreter der muslimischen und christlichen Glaubenstemeinschaften teil, die sich mit der Bekämpfung von Gewalt im Namen der Religion befassten.<br />Der Patriarch fordert muslimische Religionsvertreter ausdrücklich zu einer “Änderung der eigenen Haltung” auf, denn “ihr tragt die Verantwortung dafür, dass eine Antwort gefunden wird, die nicht von außen, sondern aus den eigenen Reihen kommen muss”. .Thu, 20 Nov 2014 00:00:00 +0100ASIEN/PAKISTAN - Gewalt gegen Minderheiten: Gouverneur von trifft Religionsvertreterhttp://fides.org/de/news/35168-ASIEN_PAKISTAN_Gewalt_gegen_Minderheiten_Gouverneur_von_trifft_Religionsvertreterhttp://fides.org/de/news/35168-ASIEN_PAKISTAN_Gewalt_gegen_Minderheiten_Gouverneur_von_trifft_ReligionsvertreterLahore – Nach den tragischen Ereignissen in Kasur, wo zwei christliche Eheleute wegen angeblicher Blasphemie bei lebendigem Leib verbrannt wurden, traf sich der Gouverneur der Provinz Punjab Muhammad Sarwar, zu Gesprächen mit einer Delegation christlicher und muslimischer Religionsvertreter. An dem Treffen nahmen der anglikanische Bischof Samuel Robert Azriah, der katholische Bischof Romal Shaw und der Dominikanerpater James Channan OP, Leiter des “Peace Center” in Lahore sowie der Vorsitzende des Rates der Ulema in Pakistan, Hafiz Tahir Mehmood Ashrafi, und andere muslimische Religionsvertreter teil.<br />Bei den Gesprächen informierten sich die Religionsvertreter am vergangenen 18. November über eventuelle Strategien und Wege der pakistanischen Regierung als Antwort auf das Verbrechen in Kasur, damit ähnliche Episoden der Gewalt in der Zukunft verhindert werden können. Sarwar erklärte, er habe nach dem Ereignis sogar den eigenen Rücktritt in Betracht gezogen, weil es ihm “nicht gelungen war, die Christen zu schützen”. “Wenn eine Regierung die eigenen Bürger nicht schützen kann, dann verdient sie es nicht zu regieren”, so der Gouveneur, “Das Gefühl der Unsicherheit im Land schmerzt mich sehr”. In diesem Zusammenhang versprach er sein persönliches Engagement dafür, dass die Verantwortlichen der Justiz übergeben werden. “Die Straffreiheit nach den Attentaten auf Christen in Shanti Nagar in Gojra und in der Joseph Colony in Lahore ist für mich Anlass zu großer Sorge”, so der Gouverneur. “Wer Personen fälschlicher Weise der Blasphemie beschuldigt, muss bestraft werden”, so der Gouverneur, der betonte, dass er “die Rolle der Christen und deren Einsatz für Frieden und Harmonie im Land sehr schätzen.<br />Auch der Vorsitzende des Rates der Ulema, Hafiz Tahir Mehmood Ashrafi, beklagt: “Wären die Verantwortlichen vergangener Anschläge bestraft worden, dann wäre der Mord in Kasur nicht passiert”. “Christen sind unsere Mitbürger”, so Ashrafi, “wir trauern mit ihnen”.<br />Bischof Azariah und andere christliche Religionsvertreter dankten den Ulema für ihre Solidaritätsbekundung “in diesem schwierigen Moment”. Thu, 20 Nov 2014 00:00:00 +0100ASIEN/IRAK - Christen aus Mossul erneut zur Zahlung von Schutzgeld aufgeforderthttp://fides.org/de/news/35167-ASIEN_IRAK_Christen_aus_Mossul_erneut_zur_Zahlung_von_Schutzgeld_aufgeforderthttp://fides.org/de/news/35167-ASIEN_IRAK_Christen_aus_Mossul_erneut_zur_Zahlung_von_Schutzgeld_aufgefordertMossul – Christen aus Mossul berichten von einer erneuten Aufforderung zur Zahlung eines Schutzgeldes an die Dschihadisten des Islamischen Staates. Andernfalls werden man ihre Häuser in die Luft sprengen. Dies teilt das arabisch Informationsportal www.ankawa.com mit. Seit die Stadt am 9. Juni von den Kämpfern des Islamischen Staates erobert wurde waren wiederholt Drohungen gegen Christen ausgesprochen worden. Christliche Flüchtlinge berichten von vielfältigen Formen der Erpressung: unter anderem wurde auch angedroht, das private Fotos, die in den verlassenen Wohnungen gefunden wurden in den sozialen Netzwerken veröffentlicht werden sollen.. .Thu, 20 Nov 2014 00:00:00 +0100AFRIKA/ZENTRALAFRIKANISCHE REPBULIK - Search For Common Ground-Friedenspreis für die “Plattform der Kirchenvertreter für den Frieden”http://fides.org/de/news/35166-AFRIKA_ZENTRALAFRIKANISCHE_REPBULIK_Search_For_Common_Ground_Friedenspreis_fuer_die_Plattform_der_Kirchenvertreter_fuer_den_Friedenhttp://fides.org/de/news/35166-AFRIKA_ZENTRALAFRIKANISCHE_REPBULIK_Search_For_Common_Ground_Friedenspreis_fuer_die_Plattform_der_Kirchenvertreter_fuer_den_FriedenBangui - “Mit diesem Pries werden Personen gewürdigt, denen es inmitten der Gewalt gelungen ist, eine andere Botschaft zu verkünden, die Botschaft der Liebe, der Toleranz, des sozialen Zusammenhalts und des Zusammenlebens”, so Erzbischof Dieudonné Nzapalainga von Bangui, zur Verleihung des Friedenspreises der US-amerikanischen Nichtregierungsorganisation “Search For Common Ground” an die Mitglieder der “Plattform der Kirchenverteter für den Frieden: Erzbischof Dieudonné Nzapalainga von Bangui und der Imam von Bangui Oumar Kobine Layama sowie der Vorsitzende der Evangelischen Kirchen, Pastor Nicolas Grékoyamé-Gbangou. Die drei Religionsvertreter, die den Preis am vergangenen 13. November entgegennahmen, waren aus fünf verschiedenen Einrichtungen, die sich für die Förderung des friedlichen Zusammenlebens zwischen Christen und Muslimen einsetzen ausgewählt worden. Die drei Kirchenvertreter hatten sich unermüdlich dafür eingesetzt, dass der Konflikt zwischen den gegnerischen Parteien in der Zentralafrikanischen Republik, die oft als “Muslime” und “Christen” bezeichnet wurden, nicht zu einer tiefen religiösen Spaltung unter der einheimischen Bevölkerung führen konnte.<br />Nach Ansicht von Erzbischof Nzapalainga sollte mit der Preisverleihung ein Weg für andere Personen aufgezeigt werden, die in einem Kontext religiöser oder anderer Kämpfe tätig sind: “Unsere Arbeit wird von zahlreichen Menschen beobachtet. Sie sehen dass wir eine rationale Arbeit leisten, die überall von all denen angewandt werden kann, die von dem Wunsch beseelt sind, den sozialen Zusammenhalt aufzubauen”. Thu, 20 Nov 2014 00:00:00 +0100ASIEN/HEILIGES LAND - Viele Kinder werden nach den jüngsten Konflikten bleibende Behinderungen habenhttp://fides.org/de/news/35165-ASIEN_HEILIGES_LAND_Viele_Kinder_werden_nach_den_juengsten_Konflikten_bleibende_Behinderungen_habenhttp://fides.org/de/news/35165-ASIEN_HEILIGES_LAND_Viele_Kinder_werden_nach_den_juengsten_Konflikten_bleibende_Behinderungen_habenGaza – Der Konflikt im Gazastreifen hat schwerwigende Auswirkungen auf das Leben der palästnensischen Kinder und ihrer Familien. Rund eintausend Kinder werden nach den israelischen Luftangriffen gegen zivile Objekte in den palästinensischen Gebieten bleibende Behinderungen haben. Dies teilt das Büro des Observatoriums “Euro-Mediterraneo” mit. Wie das Forum in einer Verlautbarung anprangert, sollen die israelischen Streitkräfte illegale Geschosse benutzen, die tausende Nägel enthalten, die tief in das menschliche Fleisch eindringen. In Gaza werden Kinder mit einer Behinderung von verschiedenen karitativen Einrichtungen betreut, die sich vor allem auch im Camp Jabalia im Norden des Gazastreifens um die Opfer der 50tätigen Auseinandersetzungen kümmert, bei denen ein israelischer Panzer auch eine Schule der Vereinten Nationen für palästinensische Flüchtlinge angriff. Thu, 20 Nov 2014 00:00:00 +0100AMERIKA/KOLUMBIEN - Erzbischof Monsalve Mejia: “Entführter General möglicherweise bald frei”http://fides.org/de/news/35164-AMERIKA_KOLUMBIEN_Erzbischof_Monsalve_Mejia_Entfuehrter_General_moeglicherweise_bald_freihttp://fides.org/de/news/35164-AMERIKA_KOLUMBIEN_Erzbischof_Monsalve_Mejia_Entfuehrter_General_moeglicherweise_bald_freiCali – “General Rubén Darío Alzate könnte möglicherweise schon innerhalb der nächsten 48 Stunden freigelassen werden”, so Erzbischof Dario de Jesús Monsalve Mejia von Cali im Interview mit dem Radiosender “BluRadio“. Der Erzbischof bezieht sich auf aktuelle Informationen zur Situation des Generals, der sich seit Sonntag in den Händen der FARC befindet . “Er wird bald wieder bei uns sein. Wichtig ist es, dass die Kommunikation unter den beteiligten Parteien auf sichem, transparentem und diskretem Weg stattfindet“, so der Erzbischof. <br />Als Vertreter der Kolumbianischen Bischofskonferenz nahm Erzbischof Dario de Jesus Monsalve Mejia an verschiedenen Verhandlungen für die Freilassung von Geiseln der Guerillabewegung “Esercito di Liberazione Nazionale” teil und begrüßt die derzeitigen Friedensverhandlungen mit den Guerillagruppen. In den vergangenen Monaten unterstrich er die “Bereitschaft beider Seiten” und “Das Engagement für den Dialog von Präsiden Santos”. Thu, 20 Nov 2014 00:00:00 +0100AMERIKA/BRASILIEN - Kirche fördert politische Bildung mit Blick auf demokratische Reformenhttp://fides.org/de/news/35163-AMERIKA_BRASILIEN_Kirche_foerdert_politische_Bildung_mit_Blick_auf_demokratische_Reformenhttp://fides.org/de/news/35163-AMERIKA_BRASILIEN_Kirche_foerdert_politische_Bildung_mit_Blick_auf_demokratische_ReformenBrasilia – Der Pastoralrat der Brasilianischen Bischofskonferenz befasste sich am vergangenen 18. November mit den eventuellen demokratischen Reformen in Brasilien. Der Vorsitzende des Rates, Bischof Joaquim Mol Guimarães von Belo Horizonte, erläuterte dabei den Gesetzentwurf einer Volksinitiative über demokratische Reformen und transparente Wahlen.<br />Dabei betonte der Bischof, dass der Gesetzentwurf sich nicht in den Dienst einer bestimmten Partei stellt, sondern “von verschiedenen Organisationen und sozialen Bewegungen” auf den Weg gebracht wurde.<br />Der Gesetzentwurf fordert unter anderem ein Verbot des “Stimmenhandels”, ein proportionales Wahlsystem mit zwei Wahlgängen, ein Verbot für Parteien ohne Wahlprogramm, die Beschränkung der Zahl der Kandidaten, die Stärkung direkter demokratischer Mechanismen . <br />Das "Projeto de Lei de Iniciativa Popular pela Reforma Política Democrática" wurde von einem Bündnis für politische Reformen und transparente Wahlen am vergangenen 13. November vorgestellt. Bereits in der Vergangenheit bemühte sich die Kirche um die Förderung der politischen Bildung der Bürger mit Blick auf die Bekämpfung von Korruption . Thu, 20 Nov 2014 00:00:00 +0100ASIEN/HEILIGES LAND - Vertreter aller Religionen besuchen die Synagoge nach dem Anschlag: “Nie wieder Gewalt an einem Ort des Gebets!”http://fides.org/de/news/35162-ASIEN_HEILIGES_LAND_Vertreter_aller_Religionen_besuchen_die_Synagoge_nach_dem_Anschlag_Nie_wieder_Gewalt_an_einem_Ort_des_Gebetshttp://fides.org/de/news/35162-ASIEN_HEILIGES_LAND_Vertreter_aller_Religionen_besuchen_die_Synagoge_nach_dem_Anschlag_Nie_wieder_Gewalt_an_einem_Ort_des_GebetsJerusalem – Oberhäupter und Vertreter der Religionsgemeinschaften im Heiligen Land besuchten heute Morgen die Synagoge in Jerusalem, die gestern Schauplatz eines blutigen Terroranschlags war. Im Zeichen der Solidarität mit der Gemeinde verurteilten sie Gewalt, die auch vor Orten des Gebets nicht zurückschreckt.<br />Im nahmen der christlichen Gemeinden ergriff der griechisch-orthodoxe Patriarch Thephilos III. das Wort, während für die Muslime der Mufti von Akko sprach. “In ihren Beiträgen”, so der lateinische Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Fouad Twal, der ebenfalls an dem Besuch teilnahm, “betonten alle mit Nachdruck, dess kein Grund und keine Absicht politischer Art Gewalt gegen betende Menschen und Übergriffe auf Orte rechtfertigen, die dem Schweigen und der Anbetung dienen. Dabei wurden Politiker zu Verantwortung gezogen, aber auch Religionsführer sollen Frieden und Einheit fördern und darauf achten, dass keine Samen des Hasses und der Intoleranz entstehen… In Jerusalem wünschen sich alle Religionen den Frieden und die gegenseitige Achtung und betonen, dass der Konflikt und die Gewalt das Gesicht der Heiligen Stadt nicht entstellen darf. In diesem Geist bereiten wir uns als Christen auf den Advent vor, in der Hoffnung neue Pilger aus aller Welt begrüßen zu dürfen”. Wed, 19 Nov 2014 00:00:00 +0100EUROPA/ITALIEN - Missionskongress will für die Mission ad gentes begeisternhttp://fides.org/de/news/35161-EUROPA_ITALIEN_Missionskongress_will_fuer_die_Mission_ad_gentes_begeisternhttp://fides.org/de/news/35161-EUROPA_ITALIEN_Missionskongress_will_fuer_die_Mission_ad_gentes_begeisternRom – Morgen beginnt in Sacrofano bei Rom der vierte Missionskongress der katholischen Kirche in Italien . Der Kongress wird vom bischöflichen Büro für missionarische Kooperation, in Zusammenarbeit mit Missio und der Cum-Stiftung organisiert. Insgesamt werden über 700 Teilnehmer erwartet. Der Kongress will auf der Grundlage des Reichtums der missionarischen Erfahrung der italienischen Kirche Individuen, Gruppen und Gemeinschaften für die Mission ad gentes und für die Peripherien der Welt begeistern.<br />“Zehn jahre nach dem letzten Kongress in Montesilvano wollen wir alle missionarischen Kräfte in Italien zusammenbringen, um die derzeitige Situation in den Bereichen Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit und Kooperation zu erörtern und die Begeisterung für die Mission neu zu entfachen”, heißt es in der Präsentation zum Kongress. <br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.cmsacrofano.it">Per ulteriori informazioni:</a>Wed, 19 Nov 2014 00:00:00 +0100AFRIKA/KENIA - Kirche und Staat führen gemeinsame Tests zu der umstrittenen Anti-Tetanus-Impfung durchhttp://fides.org/de/news/35160-AFRIKA_KENIA_Kirche_und_Staat_fuehren_gemeinsame_Tests_zu_der_umstrittenen_Anti_Tetanus_Impfung_durchhttp://fides.org/de/news/35160-AFRIKA_KENIA_Kirche_und_Staat_fuehren_gemeinsame_Tests_zu_der_umstrittenen_Anti_Tetanus_Impfung_durchNairobi – Die katholische Kirche und das Gesundheitsministerium werden gemeinsame Tests durchführen, die prüfen sollen, ob der Impfstoff der jüngst in Kenia durchgeführten Antitetanusimpfung Spuren von Beta HCG enthält, das die Fruchtbarkeit bei Frauen beeinträchtigt. Dies wurde am 18. November im Anschluss an ein Treffen zwischen dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz und Erzbischof von Nairobi, Kardinal John Njue und Vertretern des Gesundheitsministeriums bekannt gegeben.<br />“Wir haben uns auf einen gemeinsamen Test des Impfstoffs geeinigt, der jeweils von drei Vertretern des Gesundheitsministeriums und der katholischen Kirche durchgeführt wird” so der Leiter des Medizinischen Dienstes, Dr. Nicholas Muraguri. “Am Mittwoch werden wir festlegen, wo der Test durchgeführt werden soll, welches Labor und welche Technik dafür genutzt werden sollen”, so Dr. Muraguri weiter, der sich künftig eine bessere Absprache zwischen der katholischen Kirche und dem Gesundheitsministeriums bei landesweiten Impfkampagnen wünscht.<br />Die Bischöfe hatten den Verdacht geäußert, dass es sich bei der Impfkampagne für Frauen im Alter von 14 bis 49 Jahren um einer Maßnahme der Geburtenkontrolle handeln könnte . Bei Labortests waren Spuren von Beta HCG gefunden worden. Wed, 19 Nov 2014 00:00:00 +0100AFRIKA/NIGERIA - Hintergrund: Daten zu den von Boko Haram in der Diözese Maiduguri verursachten Schädenhttp://fides.org/de/news/35159-AFRIKA_NIGERIA_Hintergrund_Daten_zu_den_von_Boko_Haram_in_der_Dioezese_Maiduguri_verursachten_Schaedenhttp://fides.org/de/news/35159-AFRIKA_NIGERIA_Hintergrund_Daten_zu_den_von_Boko_Haram_in_der_Dioezese_Maiduguri_verursachten_SchaedenAbuja – Folgende Daten stellt die Diözese Maiduguri zu den von Boko Haram verursachten Schäden zur Verfügung: <br />Über 2.500 Katholiken wurden getötet; 100.000 Katholiken wurden vertrieben, darunter 26 der insgesamt 46 Priester der Diözese sowie 200 Katechisten und 20 Schwestern. Über 50 Pfarreien wurden verwüstet und vierzig wurden von Boko Haram besetzt; von den fünf Klöstern der Diözese stehen vier leer. <br />Viele Katholiken mussten gegen ihren Willen zum Islam konvertieren. Das Bildungswesen steht vor dem Zusammenbruch, nachdem viele Schulen in Aufnahmezentren für Vertriebene verwandelt werden mussten.<br />Folgende Städte werden von Boko Haram kontrolliert:<br />Im Staat Borno: Gomboru Ngalla, Bama, Gwoza, Maffa, Abadam, Askira Uba, Dikwa und Marte. Die Hauptstadt Maiduguri ist umzingelt. <br />Im Staat Adamawa: Madagali, Michika, Mubi, Gulak, Kaya, Shuwa, Bazza, Yaffa, Betso, Mishara, Vimtim, Muchalla, Kala’a, Maiha und Mataka. <br />Im Staat Yobe: Buni Yadi, Gujba, Gulani, Kukuwa, Bularafa, Buni Gari, Bara, Bumsa, Taltaba. Wed, 19 Nov 2014 00:00:00 +0100