Fides News - German (Standard)http://fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. AFRIKA/KENIA - Bischöfe beklagen Auswirkungen des Ärztestreiks auf schwache Bevölkerungsschichtenhttp://fides.org/de/news/61339-AFRIKA_KENIA_Bischoefe_beklagen_Auswirkungen_des_Aerztestreiks_auf_schwache_Bevoelkerungsschichtenhttp://fides.org/de/news/61339-AFRIKA_KENIA_Bischoefe_beklagen_Auswirkungen_des_Aerztestreiks_auf_schwache_BevoelkerungsschichtenNairobi - “Wir sind sehr besorgt im Hinblick auf den Streik der Ärzte und Krankenpfleger und die unverstellbaren Auswirkungen auf die Bevölkerung”, so die kenianischen Bischöfe in einer gemeinsamen Verlautbarung.<br />“Schwache und kranke Menschen, Senioren und Kinder, darunter auch Frühgeborene oder Unfallopfer wurden nicht versorgt und müssen unter schrecklichen Bedingungen leiden und sterben, während Ärzte und Regierungsbeamte nur an sich selbst und an schöne Worte denken, ohne Hoffnung auf eine baldige Einigung”, heißt es in der Verlautbarung.<br />Die Bischöfe halten die Gründe für den Ärztestreik zwar für nachvollziehbar und verstehen “die Enttäuschung über die Nichteinhaltung kollektiver Verträge”, doch erinnern auch daran, dass es nicht richtig ist, unschuldige Patienten einem solchen Leid zu überlassen”. <br />“Wir fordern die Ärzte auf, die geschworen haben, das Menschenleben zu schützen, ihre Position neu zu überdenken und mit ihren Aktionen nicht das Leben von Patienten zu gefährden. Es ist schmerzlich, dass es noch keine konkreten Pläne der Regierung gibt, die den Streik beenden könnten“, so die Bischöfe weiter. <br />An die Regierung appellieren die Bischöfe mit der Bitte um die Schaffung von Voraussetzungen für einen Dialog „damit dieser Stillstand beendet wird“. Die Ärzte sollen “in Notsituationen bereit sein, Menschenleben zu retten”. <br />Ärzte und Krankenpfleger in staatlichen Krankenhäusern streiken seit dem 5. Dezember und die Gewerkschaften drohen inzwischen mit einer Ausdehnung auch auf private Kliniken. Grund für den Streik ist das Ausbleiben der von einem nationalen Vertrag aus dem Jahr 2013 vorgesehenen Gehaltserhöhungen.<br /> <br />Fri, 09 Dec 2016 13:27:16 +0100AFRIKA/GHANA - Präsidentschaftswahl: Vor Bekanntgabe der offiziellen Wahlergebnisse gilt Nana Akufo-Addo als Favorithttp://fides.org/de/news/61338-AFRIKA_GHANA_Praesidentschaftswahl_Vor_Bekanntgabe_der_offiziellen_Wahlergebnisse_gilt_Nana_Akufo_Addo_als_Favorithttp://fides.org/de/news/61338-AFRIKA_GHANA_Praesidentschaftswahl_Vor_Bekanntgabe_der_offiziellen_Wahlergebnisse_gilt_Nana_Akufo_Addo_als_FavoritAccra – Der Oppositionskandidat Nana Akufo-Addo gilt in Erwartung der offiziellen Bekanntgabe der Wahlergebnisse als Favorit bei den Präsidentschafts- und Abgeordnetenwahlen am vergangenen 7. Dezember . Wie Beobachter berichten öffneten die meisten Wahllokale regulär um 7.00 Uhr morgens. Einige Wahllokale öffneten etwas später, weil die Vertreter der verschiedenen Parteien sicher gehen wollten, dass die Materialien vorhanden waren und bei Stimmabgabe die vorgeschriebenen Modalitäten eingehalten wurden. <br />In der Hauptstadt Accra und Umgebung verlief die Wahl friedlich. Zu Missverständnissen kam es in Tamale, wo es zunächst den Anschein hatte, als ob die Urnen enthalten mehr Stimmzettel enthielten, als es wahlberechtigte Bürger gab, während kriminelle Banden versuchten die Wähler in einem Wahlkreis in Tema einzuschüchtern. In Nord Jaman musste die Wahl wegen Unregelmäßigkeiten auf den Wahllisten auf den 8. Dezember verschoben werden. <br /> <br /><br />Fri, 09 Dec 2016 12:39:47 +0100ASIEN/INDONESIEN - Erdbeben: Tausende Menschen mussten evakuiert werden, Schulen bleiben geschlossenhttp://fides.org/de/news/61336-ASIEN_INDONESIEN_Erdbeben_Tausende_Menschen_mussten_evakuiert_werden_Schulen_bleiben_geschlossenhttp://fides.org/de/news/61336-ASIEN_INDONESIEN_Erdbeben_Tausende_Menschen_mussten_evakuiert_werden_Schulen_bleiben_geschlossenBanda Aceh – Mindestens 102 sollen bei dem Erdbeben am vergangenen 7. Dezember in der indonesischen Provinz Aceh, im Norden der Insel Sumatra ums Leben gekommen sein. Hunderte wurden verletzt. <br />Sie das indonesische Büro für Katastrophenschutz mitteilt, wurden 10.500 Häuser, 61 Moscheen und vier Schulen beschädigt. Über 11.000 Menschen mussten evakuiert werden. Am meisten betroffen ist die Region Pidie Jaya rund 120 km östlich von der Provinzhauptstadt Banda Aceh. Hilfsprogramme wurden vor allem in der Stadt Meureudu in der Nähe des Epizentrums auf den Weg gebracht. Viele Schulen mussten geschlossen werden und für die zu Hause gebliebenen Kinder gibt es keine psychologische Begleitung, die sie notwendig brauchen.<br />Auch Papst Franziskus erinnerte im Anschluss an das Angelusgebet am gestrigen 8. Dezember an die Opfer des Erdbebens: „Gestern wurde die Insel Sumatra in Indonesien von einem schweren Erdbeben erschüttert. Ich bete für die Opfer und deren Angehörige, für die Opfer und alle, die ihr Haus verloren haben. Der Herr möge den Menschen Kraft geben und den Helfern beistehen”. <br /> <br />Fri, 09 Dec 2016 11:59:07 +0100ASIEN/LIBANON - Syrischer Großmufti besucht Präsident Aoun und Kardinal Bechara Raihttp://fides.org/de/news/61335-ASIEN_LIBANON_Syrischer_Grossmufti_besucht_Praesident_Aoun_und_Kardinal_Bechara_Raihttp://fides.org/de/news/61335-ASIEN_LIBANON_Syrischer_Grossmufti_besucht_Praesident_Aoun_und_Kardinal_Bechara_RaiBkerkè – Der syrische Großmufti, Scheich Ahmad Badreddin Hassoun, besuchte am vergangenen 7. Dezember den Libanon, wo er vom neuen Präsidenten Michel Aoun in dessen Residenz in Baabda empfangen wurde. Im Anschluss an den Höflichkeitsbesuch beim Staatsoberhaupt statte er dem maronitischen Patriarchen, Kardinal Boutros Bechera Rai, einen Besuch in Bkerkè. <br />In seinen öffentlichen Erklärungen am Rande des Besuchs im Libanon hob der Großmufti die “soliden” und langjährigen Beziehungen zwischen Syrien und dem Libanon hervor und würdigte die “moderate” und “ethische” Haltung des neuen Präsidenten. Ohne Namensnennung forderte er die politischen Kräfte des Landes, die das Regime Assad ablehnen, zu “Aussöhnung” und “Vergebung” auf. Das sunnitische Religionsoberhaupt betonte ausdrücklich „Aleppo wurde nicht zerstört, wie sich manch einer gewünscht hätte” und “heute herrscht in Syrien und im Libanon Hoffnung unter der Leitung der Präsidenten Michel Aoun e Bashar al- Assad”. <br />Der 82jährige Maronit und ehemalige Armeegeneral, Michel Aoun, der Ende Oktober nach einem langen Machtvakuum an der Spitze des Landes, in das Amt des Präsidenten gewählt wurde, war Ende der 80er Jahre in der letzten Phase des Bürgerkriegs ein Vertreter des Widerstands gegen die Vorherrschaft der syrischen Armee im Libanon. Damals hatte Aoun die Unterstützung von Saddam Hussein genossen, einem großen Feind des damaligen syrischen Diktators Hafiz al-Assad. Von 1990 bis 2005 musste Aoun den Libanon verlassen, nachdem die syrische Armee im Libanon einmarschierte. Nach der Rückkehr aus dem Exil in Frankreich gründete er 2005 die Patriotische Freiheitsbewegung und verbündete sich mit der schiitischen Hisbollah. Gleichzeitig bemühte er sich um die Wiederherstellung friedlicher Beziehungen zu Syrien und dessen Präsidenten Bashar al Assad.<br /> <br /><br />Fri, 09 Dec 2016 11:48:30 +0100ASIEN/BANGLADESCH - Kinder müssen bis zu 64 Stunden pro Woche in Textilfabriken arbeitenhttp://fides.org/de/news/61334-ASIEN_BANGLADESCH_Kinder_muessen_bis_zu_64_Stunden_pro_Woche_in_Textilfabriken_arbeitenhttp://fides.org/de/news/61334-ASIEN_BANGLADESCH_Kinder_muessen_bis_zu_64_Stunden_pro_Woche_in_Textilfabriken_arbeitenDacca – Kinder, die in Slums in Bangladesch leben, müssen oft bis zu 64 Stunden pro Woche in Textilfabriken arbeiten, die große internationale Unternehmen beliefern. Dies geht aus einer Untersuchung des britischen Overseas Development Institute hervor, die vor kurzem veröffentlicht wurde. Rund 15% der Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren aus den Armenvierteln in Dacca besuchen keine Schule, weil sie den ganzen Tag arbeiten müssen. In der Altersgruppe ab 14 Jahre sind es sogar 50%. Zwei Drittel der arbeitenden Mädchen sind in der Textilindustrie beschäftigt, die einen Umsatz von 30.000 Millionen Dollar macht, Tendenz steigend. Viele Minderjährige würden gerne eine schule besuchen, „doch die Armut zwingt Eltern dazu, eine Arbeit für ihre Kinder zu suchen, obschon sie wissen, dass dies langfristig schwerwiegende Folgen haben wird”, heißt es in der Untersuchung. Die bengalesischen Behörden und die Textilindustrie haben kein Interesse daran, die Dinge zu ändern.<br /> <br /><br /><br />Fri, 09 Dec 2016 10:54:58 +0100AMERIKA/HAITI - Bischöfe wünschen Verzicht auf Gewalt und vertrauensbildende politische Maßnahmenhttp://fides.org/de/news/61333-AMERIKA_HAITI_Bischoefe_wuenschen_Verzicht_auf_Gewalt_und_vertrauensbildende_politische_Massnahmenhttp://fides.org/de/news/61333-AMERIKA_HAITI_Bischoefe_wuenschen_Verzicht_auf_Gewalt_und_vertrauensbildende_politische_MassnahmenPort au Prince – Einen Appell zum Verzicht auf Gewalt in all ihren Formen und den Wunsch, dass das bevorstehende Weihnachtsfest allen Freude, Frieden und Liebe bringen möge äußern die haitianischen Bischöfe in ihrer Botschaft an das Volk Gottes, die sie am Ende ihrer 123. Vollversammlung veröffentlichten. <br />“In der Gesichte unseres Landes wurde das haitianische Volk zu lange von den Regierenden betrogen”, so die Bischöfe in ihrer Botschaft, die an die geringe Wahlbeteiligung von nur 21% bei den jüngsten Wahlen erinnern und das offensichtliche Desinteresse der Bürger bedauern. Dieser Betrug habe Frustration hervorgerufen und zu einem Vertrauensverlust geführt. “Die Politiker müssen die Anliegen der Menschen hören und politische und wirtschaftliche Entscheidungen treffen, die das Vertrauen wieder herstellen". Die Politiker bitten die Bischöfe auch um Zusammenarbeit und Bemühen um Stabilität im Land. Dies sei eine Voraussetzung für Entwicklung. <br />Schließlich ermutigen die Bischöfe die Opfer des Hurrikans Matthew. Man wissen, dass die Haitianer ein mutiges Volk seien, “stets breit jede Art von Katastrophe zu bewältigen”. “Diese Momente der Not sind auch eine Gelegenheit, sich hilfsbereit zu zeigen”, so die Bischöfe.<br />Das Volk, brauche dringend eine Erneuerung auf allen Ebenen, so die Bischöfe abschließend, unter spirituellen, ethischen, sozialen und politischen Aspekten.<br /> <br /><br /><br />Fri, 09 Dec 2016 10:45:43 +0100AFRIKA/GHANA - Bischöfe zur Präsidentschaftswahl: “Die Wahl darf das Land nicht spalten”http://fides.org/de/news/61332-AFRIKA_GHANA_Bischoefe_zur_Praesidentschaftswahl_Die_Wahl_darf_das_Land_nicht_spaltenhttp://fides.org/de/news/61332-AFRIKA_GHANA_Bischoefe_zur_Praesidentschaftswahl_Die_Wahl_darf_das_Land_nicht_spaltenAccra – Insgesamt 15 Millionen wahlberechtigte Bürger wählen am heutigen 7. Dezember in Ghana einen neuen Staatspräsidenten. Es gibt insgesamt sieben Kandidaten, doch als Favoriten gelten der scheidende Präsident John Dramani Mahama und sein größter Widersacher Nana Akufo-Addo. Bei der Wahlkampagne war es zu Spannungen gekommen, da das Land sich in einer Wirtschaftskrise befindet, nachdem die Preise für Erdöl und Kakao einbrachen. <br />“Wir dürfen nicht zulassen, dass die Wahl das Land spaltet. Wir müssen Einheit, Wachstum und Entwicklung als ein vereintes Volk antreten”, hatten die Bischöfe in einer Verlautbarung vom 14. Oktober am Rande ihrer Jahresvollversammlung geschrieben .<br />“Wir appellieren erneut an die Politiker und die Mitglieder und Anhänger der Parteien, mit der Bitte, Spannungen während der Wahlkampagne zu vermeiden und kien Versprechen zu machen, von denen sie wissen, dass sie nicht halten können . Zudem sollte man auf Hassreden verzichten”.<br />In ihrer Botschaft kritisierten die Bischöfe auch eine Kultur der Straffreiheit in der ghanaischen Gesellschaft und erinnern an verschiedene Episoden in der jüngsten Vergangenheit. “Wir fordern, dass die Sicherheitsdienste und die Gerichte in solchen Fällen rasch ermitteln”, so die Bischöfe. <br />Anlässlich des Eucharistischen Kongresses zum 60jährigen Jahrestag der Unabhängigkeit des Landes am kommenden 6. März 2017, wünschen sich die Bischöfe, dass dieser in einem “friedlichen Land” stattfinden kann.<br /> <br /><br /><br />Wed, 07 Dec 2016 13:23:38 +0100AMERIKA/VENEZUELA - Kardinal Urosa: “Der Dialog wäre ein Instrument zur Lösung der Probleme”http://fides.org/de/news/61327-AMERIKA_VENEZUELA_Kardinal_Urosa_Der_Dialog_waere_ein_Instrument_zur_Loesung_der_Problemehttp://fides.org/de/news/61327-AMERIKA_VENEZUELA_Kardinal_Urosa_Der_Dialog_waere_ein_Instrument_zur_Loesung_der_ProblemeCaracas – "Politische Häftlinge müssen freigelassen werden und es sind viele. Die Regierung sollte in diesem Sinne handeln, denn es sind Menschen, die zu Unrecht festgehalten werden. Die Kirche wird nicht auf den Dialog und dessen Geist verzichten, und diesen Weg weiter beschreiten, doch es müssen die im November unterzeichneten Vereinbarungen erfüllt werden. Daran erinnert auch Kardinal Pietro Parolin in seinem Schreiben an die Regierung“, so der Erzbischof von Caracas, Kardinal Jorge Urosa Savino.<br />"Die Bischofskonferenz von Venezuela ist im Einklang mit Papst Franziskus und wir wollen alle die Bemühungen und Lösungen unterstützen, die der Verfassung entsprechen", so der Kardinal bei einer Pressekonferenz nach den Erklärungen des Abgeordneten Diosdado Cabello zum Schreiben des vatikanischen Staatssekretärs. <br />"Kardinal Parolin, erinnert respektvoll an die Bedingungen für den Dialog: darunter die Freilassung der politischen Häftlinge, die Festlegung des Wahldatums und die Achtung der Nationalversammlung. Der Dialog wäre ein Instrument zur Lösung der Probleme und die Probleme, die wir hier haben sind schwerwiegend", so Kardinal Urosa abschließend.<br />Nach anfänglichen Unstimmigkeiten zwischen den beteiligten Parteien wurde beschlossen, dass der Dialog am kommenden 13. Januar fortgesetzt werden soll. <br /> <br />Wed, 07 Dec 2016 13:10:05 +0100AMERIKA/VENEZUELA - “Justitia-et-Pax”-Kommission beklagt Mord an zwölf vermissten Jugendlichenhttp://fides.org/de/news/61326-AMERIKA_VENEZUELA_Justitia_et_Pax_Kommission_beklagt_Mord_an_zwoelf_vermissten_Jugendlichenhttp://fides.org/de/news/61326-AMERIKA_VENEZUELA_Justitia_et_Pax_Kommission_beklagt_Mord_an_zwoelf_vermissten_JugendlichenCoro – Die bischöfliche Justitia-et-Pax-Kommission äußert ihre Bestürzung im Zusammenhang mit den Ereignissen in Barlovento im Staat Miranda, wo am vergangenen 28. November 12 Jugendliche, die seit dem 15. Oktober vermisst wurden in einem Massengrab aufgefunden wurden. Die Jugendlichen waren im Rahmen der so genannten Operationen zur Befreiung und zum Schutz der Bevölkerung verschleppt.<br />"Wir bedauern”, heißt es in einer Verlautbarung, “die Art und Weise, in der die Operationen zur Befreiung des Volkes im Land durchgeführt werden, bei denen die Behörden ihrer Pflicht zur Achtung der Menschenrechte, der persönlichen Freiheiten und der Unantastbarkeit der Wohnung nicht respektieren. Dabei beklagen wir auch die arrogante Haltung des Staates, der in der Vergangenheit und in der Gegenwart internationales Recht missachtet und die Ineffizienz des Staates wenn es um die Kontrolle über soziale Gewalt geht“. <br />Die Kommission fordert von den zuständigen Behörden “die Garantie der grundlegenden Rechte aller Bürger unseres Landes” und erklärt sich solidarisch mit den Familien der 12 Jugendlichen. <br /> <br />Wed, 07 Dec 2016 12:57:16 +0100ASIEN/INDONESIEN - Gouverneur von Jakarta muss sich am 13. Dezember vor Gericht verantwortenhttp://fides.org/de/news/61331-ASIEN_INDONESIEN_Gouverneur_von_Jakarta_muss_sich_am_13_Dezember_vor_Gericht_verantwortenhttp://fides.org/de/news/61331-ASIEN_INDONESIEN_Gouverneur_von_Jakarta_muss_sich_am_13_Dezember_vor_Gericht_verantwortenJakarta – Der christliche Gouverneur von Jakarta, Basuki Tjahaja Purnama wird sich am kommenden 13. Dezember von einem Distrikt Gericht Nord Jakarta im Zusammenhang mit angeblicher Blasphemie verantworten müssen. Wie das Gericht mitteilt, werden vier Richter unter Vorsitz Dwiarso Budi Santiarto die Verhandlung führen. Insgesamt 13 hochrangige Beamte ermitteln im Auftrag der Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit dem Fall. <br />Im Vorfeld des Prozesses war es zu zahlreichen Demonstrationen im ganzen Land gekommen: am vergangenen 4. Dezember forderten Islamisten die Festnahme und Verurteilung des Gouverneurs. Während am 30. November Millionen Indonesier im ganzen Land bei friedlichen Kundgebungen unter dem Motto “Gebet für Einheit” für Frieden und Toleranz eintraten. <br />Am Freitag, den 2. Dezember von in einem zentralen park in Jakarta ein muslimisches Gebetstreffen statt, bei der die Teilnehmer erneut die Festnahme des Gouverneurs forderten. Während zahlreiche Muslime und Christen immer wieder an die Notwendigkeit der Achtung der Demokratie und der „Prinzipien der Pancasila” erinnerten.<br />Ahok wird Blasphemie vorgeworfen, weil er in einer Rede im vergangenen September, in der er seine erneute Kandidatur ankündigte, aus einer Sured des Koran zitierter und betonte, dass jeder indonesische Bürger das Recht habe, ihn zu wählen, während muslimische Religionsvertreter die Ansicht vertreten, dass nur ein Muslim über andere Muslime regieren darf.<br />Beobachter sehen das Land gespalten zwischen einer Reformbewegung unter Leitung von Präsident Joko Widodo und Ahok und der Opposition des ehemaligen Präsidenten Susilo Bambang Yudhoyono, die mit islamistischen Theorien gegen Reformen argumentiert.<br /> <br /><br />Wed, 07 Dec 2016 12:34:40 +0100AFRICA/NIGERIA - Humanitäre Krise und Lebensmittelknappheithttp://fides.org/de/news/61329-AFRICA_NIGERIA_Humanitaere_Krise_und_Lebensmittelknappheithttp://fides.org/de/news/61329-AFRICA_NIGERIA_Humanitaere_Krise_und_LebensmittelknappheitMaiduguri – Die Krise im nigerianischen Bundesstaat Borno nimmt allarmierende Ausmaße an. Midestens 500.000 Menschen leben in Flüchtlingscamps vor den Toren der Haupstadt Maiduguri. Bereits im Juni dieses Jahres erklärte die nigerianische Regierung einen Lebensmittelnotstand in der Region und bestätigte damit die Tragweite der humanitären Krise. <br />Infolge der Lebensmittelknappheit stieg die Zahl der Fälle von Unterernährung und damit auch die Sterblichkeitsrate, insbesondere bei Kindern im Alter unter fünf Jahren. Dies teilt das medizinische Hilfswerk “Ärzte ohne Grenzen” mit, dessen Vorsitzender das Land vor kurzem besuchte und dringende humanitäre Hilfen fordert, damit die Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten garantiert werden kann. <br />Wie die Organisation mitteilt leiden in zwei der elf Camps in der Umgabung von Maiduguri über 50% der Kinder im Alter unter fünf Jahren an akuter Unterernährung. Nur die Hälfte der Kinder im Alter zwischen 9 Monten und fünf Jahren wurden gegen Masern geimpft. <br /> <br /><br />Wed, 07 Dec 2016 12:14:39 +0100AMERIKA/DOMINIKANISCHE REPUBLIK - Spendenaktion für Schüler des “Hogar Escuela Santo Domingo Savio”http://fides.org/de/news/61328-AMERIKA_DOMINIKANISCHE_REPUBLIK_Spendenaktion_fuer_Schueler_des_Hogar_Escuela_Santo_Domingo_Saviohttp://fides.org/de/news/61328-AMERIKA_DOMINIKANISCHE_REPUBLIK_Spendenaktion_fuer_Schueler_des_Hogar_Escuela_Santo_Domingo_SavioSanto Domingo – Insgesamt 1400 Schüler der “Hogar Escuela Santo Domingo Savio” der Salesianer von Don Bosco sollen mit sauberem Trinkwasser versorgt werden. Die Mitarbeiter der Bildungseinrichtung veranstalteten zu diesem Zweck in der Vorweihnachtszeit ein Abendessen, bei dem Spenden gesammelt wurden. Die „Hogar Escuela Santo Domingo Savio” wird vor allem von Kindern aus Familien in Not besucht. Die Salesianer von Don Bosco will in ihrem Zentrum diesen Kindern und Jugendlichen eien qualitativ hochwertige Bildung anbieten. <br /> <br />Wed, 07 Dec 2016 11:48:38 +0100ASIEN/TÜRKEI - Untersuchungskommission zum Putschversuch will Beziehungen zwischen Gülen und dem Vatikan prüfenhttp://fides.org/de/news/61330-ASIEN_TUeRKEI_Untersuchungskommission_zum_Putschversuch_will_Beziehungen_zwischen_Guelen_und_dem_Vatikan_pruefenhttp://fides.org/de/news/61330-ASIEN_TUeRKEI_Untersuchungskommission_zum_Putschversuch_will_Beziehungen_zwischen_Guelen_und_dem_Vatikan_pruefenAnkara – Einige angesehene Mitglieder der parlamentarischen Untersuchungskommission zum Putschversuch vom vergangenen 15. Juli wollen die Kontakte prüfen die Fatullah Gülen – der seit 1999 im Exil in den USA lebt und von der Regierung in Ankara für den Putschversuch verantwortlich gemacht wird – und dem Heiligen Stuhl prüfen. In den vergangenen Tagen hatten regierungstreue Zeitungen, darunter Aksam und Yeni Safak, berichtet, dass der stellvertretende Vorsitzende der Untersuchungskommission, Selçuk Ozdag, von der AKP, erklärt haben soll: "Vor er die Türkei verließ war Fethullah Gülen dem Papst im Vatikan begegnet. Wer hat den Kontakt hergestellt? Wir werden beim Außenministerium und beim Vatikan nachfragen müssen”. <br />Eine mögliche Anfrage beim Heiligen Stuhl im Zusammenhang mit der Tätigkeit der Untersuchungskommission hatte auch der Abgeordnete Aykut Erdogdu von der kemalistischen Oppositionspartei „Cumhuriyet Halk Partisi“ in Betracht gezogen. <br />Fethullah Gülen besuchte Papst Johannes Paul II. im Februar 1998 im Vatikan. Bereits im August dieses Jahres hatten türkische Journalisten im Rahmen einer Kampagne gegen Gülen und dessen Hizmet-Bewegung vermutet dass der am 2. April 2005 verstorbene polnische Papst den islamischen Imam zum Kardinal “in pectore” ernannt haben könnte und dies bis zu seinem Tod geheim hielt.<br /> . <br /><br />Wed, 07 Dec 2016 11:41:00 +0100ASIEN/CHINA - Pfarrei des heiligen Franz Xaver feiert Patronatsfest im Zeichen karitativer Werkehttp://fides.org/de/news/61322-ASIEN_CHINA_Pfarrei_des_heiligen_Franz_Xaver_feiert_Patronatsfest_im_Zeichen_karitativer_Werkehttp://fides.org/de/news/61322-ASIEN_CHINA_Pfarrei_des_heiligen_Franz_Xaver_feiert_Patronatsfest_im_Zeichen_karitativer_WerkeXian Xian – Die “Körperliche und geistige Pflege der Senioren” durch Werke der Barmherzigkeit stand im Mittelpunkt der traditionellen Feiern am Patronatsfest in der Pfarrei vom heiligen Franz Xaver in Wu Qiao in der Diözese Cang Zhou in der chinesischen Provinz He Bei. <br />Die Pfarrei lud aus diesem Anlass 150 katholische und nichtkatholische Senioren zu einer kostenlosen ärztliche Untersuchung ein. Zusammen mit den Mitgliedern einer karitativen Pfarrgruppe empfingen drei junge Priester und fünf Ordensschwestern die Senioren. Im Anschluss an ein gemeinsames Mittagessen nahmen die katholischen Senioren an einem Gottesdienst teil, bei dem sie auch das Sakrament der Krankensalbung empfingen. <br />Das Patronatsfest stand auch in den vergangenen Jahren im Zeichen des konkreten Zeugnisses und der Evangelisierung mit einem besonderen Augenmerk für Senioren. Im vergangenen Jahr wurde eine zahnärztliche und augenärztliche Untersuchung angeboten. Die medizinische Versorgung nimmt im allgemeinen einen wichtigen Stellenwert ein, darunter auch die Vorbeugung gegen Alzheimererkrankungen.<br />Die Diözese Xian Xian ging aus dem antiken Apostolischen Vikariat Südost-Tcheli hervor. Heute hat die Diözese 75.000 Gläubige, 206 Kirchen und Kapellen und fast 100 Priester. Jedes Jahr werden über 100 neue Gemeindemitglieder getauft. Die Pfarrei in Wu Qiao ist lebendig und engagiert und insbesondere die Laiengläubigen nehmen aktiv am Leben der Gemeinde teil.<br /> <br />Wed, 07 Dec 2016 11:13:15 +0100EUROPA/POLEN - Zum Fest des heiligen Franz Xaver luden die Päpstlichen Missionswerk in das Heiligtum von Jasna Gora einhttp://fides.org/de/news/61325-EUROPA_POLEN_Zum_Fest_des_heiligen_Franz_Xaver_luden_die_Paepstlichen_Missionswerk_in_das_Heiligtum_von_Jasna_Gora_einhttp://fides.org/de/news/61325-EUROPA_POLEN_Zum_Fest_des_heiligen_Franz_Xaver_luden_die_Paepstlichen_Missionswerk_in_das_Heiligtum_von_Jasna_Gora_einTschenstochau – Über 400 Delegierte nahmen am 3. und 4. Dezember zum Fest des heiligen Franz Xaver im Heiligtum von Jasna Gora an einer von der Päpstlichen Missionsunion der Kleriker organisierten Veranstaltung teil, die der Vertiefung missionarische Themen und einer Gebetsvigil gewidmet war. Dies teilt der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Polen, Prälat Tomasz Atlas mit. Im Mittelpunkt stand dieses Jahr auch das 100jährige Gründungsjubiläum der Päpstlichen Missionsunion .<br />Der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Stanislaw Gadecki von Posen, zelebrierte den gemeinsamen Eröffnungsgottesdienst am Samstag, den 3. Dezember. Indem er an die Missionstätigkeit des heiligen Franz Xaver erinnerte, betonte der Erzbischof die Bedeutung der PUM für die Verbreitung des Missionsbewusstseins in der Weltkirche. <br />Bischof Henryk Hoser von Warszawa-Praga, der als Missionar in Ruanda tätig war, sprach in seinem Vortrag über die Herausforderungen, mit denen sich die PUM heute konfrontiert sieht. Pfarrer Marek Tatar, der als Dozent an der Universität „Kard. Wyszyński” lehrt, befasste sich mit dem Thema “Von der Taufe zur Mission” und über die missionarische Tätigkeit von Mutter Teresa von Kalkutta sprach Pfarrer Stanislaw Urbański. Seine Erfahrung bei der Missionstätigkeit in Argentinien veranschaulichte Pater Juan Carlos Araya, IMC.<br />Schließlich versammelten sich die Veranstaltungsteilnehmer zum “Appell von Jasna Gora”, dem Prälat Tomasz Atlas vorstand, der bei dieser Gelegenheit der Jungfrau Maria für die 100jährige Tätigkeit der PUM dankte und um lebendigen Glauben und missionarische Begeisterung bei allen Gläubigen bat. Die Studenten des Zentrums für missionarische Bildung und künftigen Missionare gestalteten das anschließende Gebet. Dem Mitternachtsgottesdienst stand der Apostolische Nuntius, Erzbischof Salvatore Pennacchio vor. Danach wurde das Gebet bis zum Morgengrauen fortgesetzt, wobei auch Texte des Seligen Pater Paolo Manna, Gründer der PUM, und Berichte von Missionaren aus den verschiedenen Kontinenten verlesen wurden. <br /> <br /><br />Wed, 07 Dec 2016 10:57:50 +0100AFRIKA/UGANDA - Kongolesische Yira vermitteln zwischen der Regierung und dem Königreich Rwenzururuhttp://fides.org/de/news/61321-AFRIKA_UGANDA_Kongolesische_Yira_vermitteln_zwischen_der_Regierung_und_dem_Koenigreich_Rwenzururuhttp://fides.org/de/news/61321-AFRIKA_UGANDA_Kongolesische_Yira_vermitteln_zwischen_der_Regierung_und_dem_Koenigreich_RwenzururuKampala – Die Organisation “Kyaghanda Yira ASBL” erklärt sich bereit in der Krise zwischen dem so genannten “Königreich” Rwenzururu und der ugandischen Regierung zu vermitteln. Am 26. und 27. November war es zu Ausschreitungen zwischen der königlichen Garde von Charles Wesley Mumbere und Soldaten der ugandischen Armee gekommen, bei denen es über 100 Tote gab .<br />Der Stamm der Yira lebt vor allem in Nordkivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo an der Grenze zur ugandischen Region Rwenzururu. <br />“Angesichts der grenzüberschreitenden kulturellen Einheit zwischen den Yira in Uganda und in der Demokratischen Republik Kongo” heißt es in einer Verlautbarung der Organisation, “hält der internationale Vorstand der Kyaghanda Yira es für unverzichtbar, dass wir uns umgehend für eine Aussöhnung zwischen der ugandischen Regierung und dem traditionellen König von Rwenzururu einzusetzen und dabei zu vermitteln”.<br />Die Organisation ruft alle Yira auf, “die Ruhe zu bewahren und auf Aktionen zu verzichten, die auf eine falsche Auslegung der Fakten zur Folge haben könnten”.<br /> <br /><br /><br />Tue, 06 Dec 2016 13:22:38 +0100AFRIKA/BURUNDI - Bischöfe zum Ende des Jahres der Barmherzigkeit: “Es wurden nur kleine Schritte unternommen”http://fides.org/de/news/61318-AFRIKA_BURUNDI_Bischoefe_zum_Ende_des_Jahres_der_Barmherzigkeit_Es_wurden_nur_kleine_Schritte_unternommenhttp://fides.org/de/news/61318-AFRIKA_BURUNDI_Bischoefe_zum_Ende_des_Jahres_der_Barmherzigkeit_Es_wurden_nur_kleine_Schritte_unternommenBujumbura - “Wir begrüßen die unternommenen Schritte und danken denen, die dazu beigetragen haben”, so die Bischöfe von Burundi in ihrem Hirtenbrief zum Ende des Jahres der Barmherzigkeit. “Zu Beginn des heiligen Jahres hatten wir uns gewünscht, dass die Burundier dieses Jahr als Gelegenheit zur Aussöhnung nutzen würden, damit die gegnerischen Parteien sich an einen Tisch setzen und sich im Rahmen eines offenen Dialogs die Wahrheit sagen, damit die Probleme des Landes gelöst werden können und alle Bürger in Frieden uns Sicherheit leben”, heißt es in dem Hirtenbrief. <br />“Es gibt immer noch viele Brüder und Schwestern aus Burundi, die im Ausland Zuflucht gesucht heben”, so die Bischöfe weiter, “Obschon sie unseren Aufruf gehört haben, haben sie nicht den Mut in die Heimat zurückzukehren, weil sie sich nicht sicher fühlen”. <br />Die Bischöfe beklagen auch, dass “diejenigen, die noch im Land leben” einander gegenseitig misstrauen und angst haben die Wahrheit zu sagen, da sie nicht einmal ihrem eigenen Nachbarn Vertrauen schenken, wo es doch an der Zeit wäre die Wahrheit zu sagen und zu akzeptieren, da nur sie zur Aussöhnung führt”. <br />In Burundi herrschte seit April 2015 eine politische Krise, nachdem Präsident Pierre Nkurunziza seine Kandidatur für eine dritte Amtszeit bekannt gab, was gegen die Friedensvereinbarungen von Arusha verstößt. Die Wiederwahl von Nkurunziza im Juli 2015 führte zu einer Zuspitzung der Lage. Oppositionelle wurden ausgeschaltet und bei gewaltsamen Ausschreitungen starben bisher über 500 Menschen. Rund 300.000 Burundier suchten Zuflucht in benachbarten Ländern.<br /> <br />Tue, 06 Dec 2016 13:13:06 +0100ASIEN/TÜRKEI - Rückgabe von kirchlichem Eigentum: Armenische Kirche reicht beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte einhttp://fides.org/de/news/61320-ASIEN_TUeRKEI_Rueckgabe_von_kirchlichem_Eigentum_Armenische_Kirche_reicht_beim_Europaeischen_Gerichtshof_fuer_Menschenrechte_einhttp://fides.org/de/news/61320-ASIEN_TUeRKEI_Rueckgabe_von_kirchlichem_Eigentum_Armenische_Kirche_reicht_beim_Europaeischen_Gerichtshof_fuer_Menschenrechte_einAntelias – Das Oberhaupt der armenisch-apostolischen Kirche Aram I., Katholikos des Großen Hauses von Kilikien, mit Sitz in Antelias im Libanon, teilt mit, dass am heutigen 6. Dezember beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg ein Antrag auf Rückgabe von Eigentum des Katholikats in Sis gestellt werden soll, nachdem ein entsprechender beim Obersten Gericht in der Türkei eingerichtet Antrag abgelehnt wurde.<br />“Dies ist die erste gerichtliche Aktion gegen die Türkei neben seit dem Genozid im Jahr 1915” so der Katholikos in einer Videobotschaft, “Es ist das Ergebnis einer langen und ernsthaften Debatte, der Untersuchungen und Beratungen zugrunde liegen und basiert auf internationalem Recht einschließlich der Bestimmungen des Traktats von Lausanne aus dem Jahr 1932 im Hinblick auf <br />Minderheiten in den Grenzgebieten der Türkei”. <br />Ein Antrag auf Rückgabe historischer Gebäude des Katholikats in Sis, den Aram I. im Jahr 2015, einreichte, wurde weder vom türkischen Justizministerium noch vom türkischen Verfassungsgericht berücksichtigt. Beide Institutionen erklärten, es gebe keine juridische Grundlage für ein solches Verfahren.<br />Seine Absichten hatte der Katholikos von Kilikien, dessen antike Hauptstadt das damalige Sis war, bereits im September und Oktober 2014 kundgetan. “Wir dürfen den Verstößen gegen die Rechte unserer Nation nicht gleichgültig gegenüberstehen” hatte Aram I. am 19. September 2015 in Jerewan bei der fünften Konferenz der armenischen Diasporagemeinden betont. Der Katholikos hatte auch angekündigt , dass er sich bei Ausbleiben eines Urteils der türkischen Institutionen an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wenden würde.<br /> <br /><br />Tue, 06 Dec 2016 13:00:55 +0100ASIEN/IRAK - Ninive-Ebene: Schutzeinheiten bringen Rekrutierungskampagne unter jungen Christen auf den Weghttp://fides.org/de/news/61319-ASIEN_IRAK_Ninive_Ebene_Schutzeinheiten_bringen_Rekrutierungskampagne_unter_jungen_Christen_auf_den_Weghttp://fides.org/de/news/61319-ASIEN_IRAK_Ninive_Ebene_Schutzeinheiten_bringen_Rekrutierungskampagne_unter_jungen_Christen_auf_den_WegAlqosh – Die Schutzeinheiten der Niniveebene , die im Irak 2014 gebildet wurden und denen insbesondere assyrische, syrische und chaldäische Christen angehören, wollen freiwillige Kämpfer rekrutieren und wenden sich im Rahmen ihrer Kampagne vor allem an junge Männer aus den christlichen Gemeinden in der Region Mossul und in der Ninive-Ebene. Die freiwilligen Rekruten sollen im Rahmen der militärischen Operationen zur Befreiung der vom Islamischen Staat gehaltenen Gebiete zum Einsatz kommen. <br />Junge Christen, die sich den Einheiten freiwillig anschließen sollen damit die sichere Rückkehr der christlichen Flüchtlinge in die Heimat garantieren, die die Region in der Zweit zwischen Juni und August 2014 nach dem Vormarsch der dschihadistischen Milizen verlassen mussten. Das Schreiben, mit dem die Rekruten angeworben werden sollen, enthält auch die Namen der zuständigen Verantwortlichen der jeweiligen Zuständigkeitsbereiche, mit denen Interessierte Kontakt aufnehmen sollen. <br />Bereits Ende November hatte General Riad Jalal Tawfiq, der Befehlshaber der irakischen Bodentruppen in der Region Mossul bestätigt, dass konfessionelle Einheiten, darunter auch diejenigen christlicher Prägung offiziell im Sicherheitssystem in den zurückeroberten Gebieten mitwirken sollen. Der irakische General hatte damals mitgeteilt, dass diese Einheiten auch eine wichtige Rolle bei der Verteilung von Hilfsmitteln an zurückkehrende Flüchtlinge übernehmen sollen.<br /> <br /><br />Tue, 06 Dec 2016 12:37:50 +0100ASIEN/INDIEN - Kinderarbeit: Die Initiative “Child in a box” macht auf das Phänomen aufmerksamhttp://fides.org/de/news/61315-ASIEN_INDIEN_Kinderarbeit_Die_Initiative_Child_in_a_box_macht_auf_das_Phaenomen_aufmerksamhttp://fides.org/de/news/61315-ASIEN_INDIEN_Kinderarbeit_Die_Initiative_Child_in_a_box_macht_auf_das_Phaenomen_aufmerksamNew Delhi – In India werden über 200.000 Kinder auf dem Arbeitsmarkt ausgebeutet, wo sie unter prekären Bedingungen in Fabriken ausgebeutet werden. Sie werden ihrer Chancen auf Bildung beraubt und ihre grundlegenden Bedürfnisse werden missachte und sind Opfer der in der Gesellschaft herrschenden Gleichgültigkeit. Auf diese dramatische Situation mach die Kampagen “Child in a Box” aufmerksam. Im Rahmen der Kampagne werden Streichholzschachteln verteilt, auf denen glücliche Kinder abgebildet sind und in deren Inneren Kinder unter unmenschlichen Bedingungen zu sehen sind. Der Erlös aus dem Verkauf der Streichholzschachteln soll zur Verbesserung der Lebensbedingungen der jungen Opfer beitragen. In ganz Südostasien werden insgesamt über 100 Millionen Minderjährige ausgebeutet. <br /> <br /><br />Tue, 06 Dec 2016 12:16:20 +0100