Fides News - German (Standard)http://fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. AFRIKA/COTE D’IVOIRE - Kardinal Kutwa lädt Jugendliche mit Blick auf die Wahl im Oktober zu Friedensmarsch einhttp://fides.org/de/news/67295-AFRIKA_COTE_D_IVOIRE_Kardinal_Kutwa_laedt_Jugendliche_mit_Blick_auf_die_Wahl_im_Oktober_zu_Friedensmarsch_einhttp://fides.org/de/news/67295-AFRIKA_COTE_D_IVOIRE_Kardinal_Kutwa_laedt_Jugendliche_mit_Blick_auf_die_Wahl_im_Oktober_zu_Friedensmarsch_einAbidjan - „Auf dem Weg zum Frieden": Unter diesem Motto lädt der Erzbischof von Abidjan, Kardinal Jean Pierre Kutwa, am 15. Februar zu einem Marsch für den Frieden ein.<br />Über 20.000 junge Katholiken sind eingeladen, wenige Monate vor den Präsidentschaftswahlen, die als riskant eingestuft werden, an der ersten Kundgebung dieser Art in der Geschichte der katholischen Kirche in Côte d'Ivoire teilzunehmen. In ihrer gemeinsamen Botschaft am Ende der 114. Vollversammlung äußerten auch die versammelten Bischöfe von Cote d‘Ivoire mit Blick auf die Präsidentschaftswahlen im Oktober ihre Besorgnis über die gesellschaftspolitische Lage des Landes und riefen zu Frieden auf .<br /> „Der Marsch wird eine Gelegenheit für junge Menschen und Frauen sein, das Bewusstsein für den Frieden zu schärfen und für friedliche Wahlen zu beten", sagte Kardinal Jean Pierre Kutwa in seiner Erklärung. Der Marsch beginnt am frühen Morgen und führt zur Kathedrale Saint Paul in Abidjan, wo eine Friedensbotschaft verlesen werden soll.<br />Der Marsch findet zwei Jahre nach dem Treffen der Jugendlichen aus der Diözese Abidjan im Stadion Félix Houphouët-Boigny am 4. März 2018 statt, zu dem insgesamt rund 35.000 Jugendliche zusammen gekommen waren.<br /> <br /><br />Fri, 24 Jan 2020 13:12:36 +0100OZEANIEN/PAPUA NEUGUINEA - Bischöfe und Caritas warnen vor Menschenhandelhttp://fides.org/de/news/67294-OZEANIEN_PAPUA_NEUGUINEA_Bischoefe_und_Caritas_warnen_vor_Menschenhandelhttp://fides.org/de/news/67294-OZEANIEN_PAPUA_NEUGUINEA_Bischoefe_und_Caritas_warnen_vor_MenschenhandelPort Moresby - „llegale Aktivitäten, Prostitution, Drogenhandel, Waffenschmuggel und Geldwäsche nehmen weiter zu, während das Phänomen des Menschenhandels aus dem Ausland zunehmend als "normal" betrachtet wird“, so Caritas in einem zusammen mit Kommission für Gerechtigkeit und Frieden der Bischofskonferenz von Papua-Neuguinea und Salomonen herausgegebenen Verlautbarung. Die katholische Kirche des Landes hat erklärt, dass sie mit den bereits in diesem Bereich tätigen Polizeikräften zusammenarbeiten werde, in der Überzeugung dass es vor der Herausgabe entsprechender Richtlinien erforderlich ist, das Phänomen im Rahmen eines multidisziplinären Ansatz zu untersuchen, um die Ursachen zu identifizieren und die beteiligten Prozesse und Personen aufzudecken.<br />Menschenhandel ist in Papua-Neuguinea ist ein sehr komplexes Problem mit einer Vielzahl von Formen und Opfern und zahlreichen Kriminellen, die Missbrauch begehen. Ein kürzlich von der Lokalzeitung "Post Courier" veröffentlichter Bericht zeigte, dass mehrere ausländische multinationale Unternehmen Tätigkeiten ausüben, die in ihren Lizenzen nicht vorgesehen sind oder den Gesetzen des Landes zuwiderlaufen.<br />Abschließend empfiehlt Caritas umgehende Gerichtsverfahren für die Menschenhändler und für diejenigen, die von ihnen auf verschiedenen Ebenen profitieren, sowie eine stärkere Zusammenarbeit bei der Sensibilisierung für den Menschenhandel auf nationaler und internationaler Ebene durch Regierungsnetzwerke, Unternehmen, Religionsgemeinschaften und die Zivilgesellschaft.<br /> <br />Fri, 24 Jan 2020 13:00:05 +0100AFRIKA/MALAWI - Wort Gottes im Mittelpunkt des Tages der Kindermissionswerkehttp://fides.org/de/news/67292-AFRIKA_MALAWI_Wort_Gottes_im_Mittelpunkt_des_Tages_der_Kindermissionswerkehttp://fides.org/de/news/67292-AFRIKA_MALAWI_Wort_Gottes_im_Mittelpunkt_des_Tages_der_KindermissionswerkeLilongwe - „Die Kirche möchte, lädt auch euch zur Feier des Jahres der Bibel ein. Deshalb sollt ihr gemeinsam mit euren Altersgenossen, Eltern und Lehrern die Bibel lesen und versuchen, das Wort Gottes zu verstehen", so Erzbischof Tarcisio Ziyaye von Lilongwe, am 11. Januar in der Pfarrei des heiligen Johannes in Msamba anlässlich des Kindermissionstags unter dem Motto "Kinder sind getauft und gesandt, um das Wort Gottes zu verkünden". Der Erzbischof erinnerte die Kinder in diesem Zusammenhang daran, dass auch Papst Franziskus sich Wünscht, dass jeder Katholik einen Teil seiner Zeit damit verbringt, das Wort Gottes zu lesen und zu beten.<br />Über 3.000 Kinder aus allen Pfarreien der Erzdiözese hatten sich in der Pfarrei des heiligen Johannes versammelt, wo sie gemeinsam den Missionsrosenkranz beteten und beim Kindergottesdienst Weihnachtslieder sangen und ihre Spenden abgaben. Nach dem Motto "Kinder, die Kindern helfen" hatten sie ihr Spenden in einer Blechdose bei der allwöchentlichen Missionskatechese gesammelt.<br />Neben dem Erzbischof Tarcisio Ziyaye, der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke Pfarrer Vincent Mwakhwawa, der Diözesandirektor Pfarrer Francis Lekaleka sowie zahlreiche Priester, Ordensleute, Katecheten und Gruppenleiter teil. Schwester Rabecca Mathole von der Vereinigung der Ordensschwestern in Malawi betonte die Notwendigkeit, Kindern eine ganzheitliche missionarische Vision zu vermitteln.Sie ermutigte Gruppenleiter, Eltern und andere Pastoralarbeiter, dabei auf die geistigen und emotionalen Bedürfnisse der Kinder zu achten, damit sie in Würde aufwachsen.<br /> <br /><br />Fri, 24 Jan 2020 12:46:06 +0100AMERIKA/PERU - Parlamentswahl: Bischöfe bezeichnen Wahl als “großartige Gelegenheit”http://fides.org/de/news/67291-AMERIKA_PERU_Parlamentswahl_Bischoefe_bezeichnen_Wahl_als_grossartige_Gelegenheithttp://fides.org/de/news/67291-AMERIKA_PERU_Parlamentswahl_Bischoefe_bezeichnen_Wahl_als_grossartige_GelegenheitLima –Zum Abschluss der 115. Vollversammlung veröffentlichte die Peruanische Bischofskonferenz eine Botschaft mit Blick auf Parlamentswahlen vom 26. Januar 2020. "Die Wahl des neuen Parlaments wird den Bürgern eine großartige Gelegenheit bietet“, so die Bischöfe, „den Verlauf der Ereignisse im Land zu beeinflussen, indem sie eine verantwortungsbewusste Wahl gemäß ihrer persönlichen Überzeugung treffen". Nach der Lehre der Kirche sei "Politik eine hohe Form der Nächstenliebe. Papst Franziskus erinnert uns daran, dass Politik vor allem im Dienste des Gemeinwohls stehen und nicht von persönlichen Ambitionen oder dem Interesse einzelner Gruppen beschlagnahmt werden darf. Wirkliche Politik besteht darin, für das Gemeinwohl zu arbeiten".<br />Des weiteren fordern die Bischöfe die künftigen Abgeordneten auf, „sich dazu zu verpflichten, die Politik wieder mit den Anliegen der Bürger in Einklang zu bringen, die Probleme des Landes anzugehen und die Bekämpfung der Korruption und Straflosigkeit zu ihren Prioritäten zu machen. Unsicherheit der Bürger, Gewalt in der Familie, Feminizide, Arbeitslosigkeit müssen bekämpft werden". "Die Regierung muss angemessene und effiziente Kommunikationskanäle zum Wohl des Landes mit der Bevölkerung und mit allen Staatsgewalten einrichten", wünschen sich die Bischöfe abschließend. <br /> <br /><br />Fri, 24 Jan 2020 12:30:33 +0100ASIEN/KASACHSTAN - Caritas erweitert mit Unterstützung öffentlicher und privater Partner ihr Projekt für Kinder mit Down-Syndromhttp://fides.org/de/news/67289-ASIEN_KASACHSTAN_Caritas_erweitert_mit_Unterstuetzung_oeffentlicher_und_privater_Partner_ihr_Projekt_fuer_Kinder_mit_Down_Syndromhttp://fides.org/de/news/67289-ASIEN_KASACHSTAN_Caritas_erweitert_mit_Unterstuetzung_oeffentlicher_und_privater_Partner_ihr_Projekt_fuer_Kinder_mit_Down_SyndromAlmaty - Im Jahr 2020 soll das von der Caritas Kasachstan durchgeführte Projekt für Kinder mit Down-Syndrom dank neuer Partnerschaften im öffentlichen und privaten Sektor ausgeweitet werden: "Dieses Jahr werden wir unser Projekt auf mehreren Ebenen ausbauen können“, bestätigt der Direktor des katholischen Hilfswerks, Pfarrer Guido Trezzani, „In den letzten Tagen haben wir Vertreter eines staatlichen Ausschusses getroffen, der unsere Arbeit mit Kindern mit einer Behinderung in den nächsten 12 Monaten und darüber hinaus unterstützen könnte. Dies würde uns die Möglichkeit geben, die Anzahl der beteiligten Kinder zu erhöhen und Fachpersonal einzustellen."<br />Erste vorbereitende Schritte für das Jahr 2020, so Pfarrer Trezzani, seien bereits mit einer Veranstaltung von Caritas Kasachstan in der Weihnachtszeit auf den Weg gebracht worden: "Mit den Familien der Kinder, die an dem Projekt teilnehmen, feiern wir seit Jahren die Tradition des sowjetischen "Baumfest “, mit dem das neue Jahr begrüßt wird. Dieses Mal wollten wir einen qualitativen Sprung machen und neue Partner, darunter einige wichtige einheimische Unternehmen miteinbeziehen. Die Resonanz war positiv: Wir erhielten die Hall eines wichtigen Fünf-Sterne-Hotels in Almaty. Gleichzeitig spendete eine Stiftung Geschenke für die Kinder, und der Präsident der Fluggesellschaft "Air Astana" verschenkte an dem Tag Gadgets".<br /> „Traditionen sind ein wichtiger Teil unseres Lebens“, so der Missionar, „weil sie ein Gefühl von Stabilität und Sicherheit vermitteln. Manchmal ist es jedoch an der Zeit, Risiken einzugehen und über den Standard hinauszugehen. Deshalb wollten wir dieses Jahr, das Abenteuer einer Veranstaltung wagen, die unser Projekt mehr Menschen bekannt machen sollte. Das Ergebnis hat alle Erwartungen übertroffen, nicht nur hinsichtlich des Erfolgs der Veranstaltung selbst, sondern auch hinsichtlich der Aussichten auf neue Kooperationen". "Diese neuen Partnerschaften werden sich positiv auf die Anzahl der betreuten Kinder und Familien auswirken", so Pfarrer Trezzani. Sie "würdigen und das soziale und wohltätige Handeln der katholischen Kirche in Kasachstan", schließt der Caritas-Direktor, „und dieser Aspekt hat ein positives Echo für alle anderen in der Zukunft geplanten Aktivitäten“.<br /> <br />Fri, 24 Jan 2020 12:21:49 +0100ASIEN/LIBANON - Neue Regierung besteht aus zehn Christen und sieben Muslimenhttp://fides.org/de/news/67290-ASIEN_LIBANON_Neue_Regierung_besteht_aus_zehn_Christen_und_sieben_Muslimenhttp://fides.org/de/news/67290-ASIEN_LIBANON_Neue_Regierung_besteht_aus_zehn_Christen_und_sieben_MuslimenBeirut – Fast drei Monate nach dem Rücktritt der von Saad Hariri geführten Regierung soll in einem politischen und sozialen Umfeld, das immer noch von ungelösten Spannungen geprägt ist, soll im Libanon unter Leitung des des 60-jährigen Sunniten Hassan Diab eine neue Regierung gebildet werden. Der neue Regierungschef ist ein ehemaliger Professor der American University of Beirut. Die neue Regierung hat 19 Minister, 13 Männern und 6 Frauen. Auch diesmal wird das Regierungsteam die Zusammensetzung der konfessionellen Landkarte des Landes widerspiegeln: von den 19 neuen Ministern sind vier maronitische Christen, vier schiitische Muslime, drei sunnitische Muslime, drei griechisch-orthodoxe Christen, zwei Drusen, zwei griechisch-katholische Christen und ein armenisch-orthodoxer Christ sein.<br />Die Namen der Minister wurden am Dienstag bekannt gegeben und die Regierungsbildung beendetet eine mehrmonatigen Stillstand, ausgelöst durch heftige Straßenproteste, die zum Rücktritt des ehemaligen Premierministers Hariri am 29. Oktober 2019 geführt hatten.<br />Über die neue Regierung, die von einer Koalition unterstützt wird, zu der auch die schiitische Hisbollah und die Freie Patriotische Bewegung gehören, wird voraussichtlich nächste Woche das Parlament abstimmen. Es wird eine Zustimmung erwartet, obschon sie den Forderungen der Demonstrationen nicht zu genügen scheint, die den Libanon seit Monaten erschüttert haben und die auch in den letzten Tagen von Gewalt und Straßenkämpfen gekennzeichnet waren. Die neue Exekutive setzt sich in der Tat aus Experten zusammen, die mit den Parteien verbunden sind, die auch die vorherige Koalition unterstützt haben, während unter den Demonstranten diejenigen waren, die die Lösung der sehr ernsten nationalen wirtschaftlichen und sozialen Probleme unabhängigen Experten anvertrauen wollen, die nicht mit den Kräften in Verbindung stehen, die die politische Szene im Libanon bisher geprägt haben. "Die Medien sind pessimistisch, aber wir sind optimistisch", sagte der schiitische Parlamentspräsident Nabih Berri am Dienstag. Und auch der maronitische Patriarch Kardinal Bechara Boutros Rai schlug bereits am Mittwoch, dem 22. Januar, vor der neuen Exekutive eine Chance zu geben, während Regierungsgegner mit weiteren Protesten ihr Vertrauen verweigern.<br />Das institutionelle System im Libanon basiert das auf dem Gleichgewicht zwischen den verschiedenen konfessionellen Komponenten, wobei der Regierungschef ein sunnitischer Muslim sein muss, während der Präsident des Parlaments ein Schiit und der Präsident der Republik ein maronitischer Christ sind.<br /> <br />Fri, 24 Jan 2020 12:21:06 +0100VATIKAN - “Sonntag des Wortes Gottes”: Missionare leisten wesentlichen Beitrag zur Übersetzung der Bibel in die Landesprachenhttp://fides.org/de/news/67288-VATIKAN_Sonntag_des_Wortes_Gottes_Missionare_leisten_wesentlichen_Beitrag_zur_Uebersetzung_der_Bibel_in_die_Landesprachenhttp://fides.org/de/news/67288-VATIKAN_Sonntag_des_Wortes_Gottes_Missionare_leisten_wesentlichen_Beitrag_zur_Uebersetzung_der_Bibel_in_die_LandesprachenVatikan – Am kommenden Sonntag, 26. Januar, wird in der ganzen Kirche der erste "Sonntag des Wortes Gottes" gefeiert, der von von Papst Franziskus mit dem Apostolischen Schreiben "Aperuit Illis" eingeführt wurde, damit "im Leben unseres Volkes… diese entscheidende Beziehung zum lebendigen Wort Gottes nie fehlen möge, durch das der Herr unaufhörlich zu seiner Braut spricht, damit sie in der Liebe und im Zeugnis des Glaubens wachsen kann.“ Dabei betont der Papst: „Die Bibel kann nicht nur einigen wenigen gehören, geschweige denn eine Sammlung von Büchern für wenige Auserwählte sein. Sie gehört vor allem dem Volk, das versammelt ist, um sie zu hören und sich in diesem Wort selbst zu erkennen “. In dieser Hinsicht haben viele Missionare einen wesentlichen Teil ihres Engagements für die Evangelisierung der Übersetzungen der Heiligen Schrift in die jeweiligen Landessprachen gewidmet, um das Wachstum und die Bildung christlicher Gemeinden zu fördern. Nachfolgend zitieren wir einige Beispiele.<br />Der selige Franziskanerpater Gabriele Maria Allegra , ist bekannt für die erste Übersetzung der Heiligen Schrift ins Chinesische. Er wurde nach dem Studium der chinesischen Sprache nach China entsandt, begann 1935 die Übersetzung des Alten Testaments aus dem Aramäischen, die er 1944 abschloss. Leider ging mehr als die Hälfte des während des Krieges übersetzten Textes verloren, weshalb er chinesische Mitbrüder bat, ihm zu helfen. 1945 gründete er in Peking das „Studium Biblicum Franciscanum“, das 1948 nach Hongkong verlegt wurde. Nachdem er 1952 die Übersetzung des Alten Testaments abgeschlossen hatte, ging er für einige Zeit in das Heilige Land. 1955 kehrte er nach Hongkong zurück und begann, das Neue Testament aus dem Griechischen zu übersetzen. 1968 veröffentlichte das „Studium Biblicum Franciscanum“ zum ersten Mal in der Geschichte die gesamte Bibel auf Chinesisch.<br />Am 21. Dezember 2019 wurde die "Baibil Khumur", die Heilige Bibel in der Tiwa-Sprache, offiziell veröffentlicht. Das Volk der Tiwa oder Lalung ist ein indigener Stamm, der hauptsächlich in den indischen Bundesstaaten Assam und Meghalaya im Nordosten Indiens sowie in einigen Teilen der Staaten Arunachal Pradesh und Manipur lebt. Die Übersetzungsarbeit wurde vom Salesianerpater Uv Jose geleitet und koordiniert, der diesem Unterfangen über fünf Jahre lang täglich bis zu 14 Stunden widmete. Zuvor hatte bereits ein Mitbruder, der Salesianerpater Michael Balawan, das Neue Testament in Tiwa übersetzt, ein Tiwa-Englisch-Khasi-Wörterbuch verfasst und mehrere Bücher zu religiösen Themen herausgegeben.<br />Die Missionare Piergiorgio Cappelletti und Mario Frigerio, vom Päpstlichen Institut für die Außenmissionen , haben ein halbes Jahrhundert in Kamerun gelebt und gearbeitet und einen bedeutender Teil ihres missionarischen Engagements der Übersetzung des Wortes Gottes in die Sprache der Tupuri gewidmet. Sie haben das Sonntags-Lektionar und das Neue Testament übersetzt und arbeiten an der Übersetzung des Alten Testament mit. Ebenfalls in Kamerun übersetzte Pater Giuseppe Parietti die deuterokanonischen Bücher und das Lektionar für Sonn- und Feiertag nach Fulfuldé, während Pater Antonio Michelan die Bibel und das Sonntagslektionariat in die Sprache der Guiziga übersetzte. Die Übersetzung der liturgischen Texte in die Sprache des Santalvolkes stammt von Pater Carlo Calanchi, der als Missionar in Bangladesch tätig war. Während seiner Zeit in Guinea-Bissau arbeitete Pater Luigi Scantanburlo an der Übersetzung der liturgischen und neutestamentlichen Texte in die Sprache der Felupe; in die Sprache der Balanta übersetzte er die Evangelien; in Criolo der liturgischen Texte, das Neue Testament und schließlich die gesamten Bibel. Pater Giovanni De Franceschi, Missionar an der Elfenbeinküste, übersetzte die liturgischen Texte nach Baulé.<br />In Mexiko wurde nach 25 Jahren Arbeit im Jahr 2015 die Übersetzung der Bibel in die Tzotzil-Sprache abgeschlossen, eine Maya- Sprache, die hauptsächlich auf den Chiapas-Hochebenen von den Völkern des Tzotzilstammes gesprochen wird, insgesamt ungefähr 350.000 Menschen. Die Arbeit wurde von den Missionspriestern des Heiligen Herzens und den Missionaren von Guadalupe zusammen mit einigen Priestern aus der Region und insbesondere den Katecheten der Pfarreien durchgeführt. In Guatemala wurde 2011 die Bibelübersetztung in die Sprache der K'iche veröffentlicht, die wichtigste von insgesamt 22 im Land gesprochenen Sprachen. Sie ist das Ergebnis der Arbeit einer Gruppe, die von dem französischen Priester Bernardo Guos und der aus aus Chiché stammenden Muttersprachlerin Isabel Sucuquí koordiniert wurde. <br />In den 1960er Jahren arbeiteten die Consolata Missionare an der von den Ortskirchen in Kenia und Tansania geförderten Übersetzung der Bibel in die Sprachen Kiswaili, Kimeru und Kikuyo mit. Pater Giuseppe Frizzi beaufsichtigte die Übersetzung in die Xirima-Sprache, die von den Macua in Niassa gesprochen wird. Die Übersetzung wurde vom "Centro de Inserção Makhuwa-Xirima", dem von ihm in der Mission von Maúa gegründete Zentrum der Kultur- und Kunstwissenschaften, überarbeitet und von den Consolata Missionaren in der Diözese Lichinga veröffentlicht. Die Veröffentlichung der Evangelien fand 1997 und der gesamten Bibel im Jahr 2000 anlässlich des großen Jubiläums des Jahres 2000 statt. Pater Frizzi erinnert sich in diesem Zusammenhang an eine Anekdote: „Als ich mit der Übersetzung der Bibel in die Maca-Scirima-Sprache fertig war, besuchte mich der muslimische Scheich von Maúa, namens Txirani: Er fragte mich, ob ich auch den Koran auch übersetzen könne. Ich musste die Einladung ablehnen, weil ich kein Arabisch kann, aber ich schätzte seine Bitte sehr: Sie drückte sowohl sein volles Vertrauen in einen Christen als auch seinen Wunsch aus, den heiligen Text der Muslime in der Landessprache verfügbar zu machen, ein Wunsch, der von der Wertschätzung für die Arbeit von Christen zeugt, die das Wort Gottes in die verschiedenen Sprachen der Welt übersetzen ".<br /> <br />Fri, 24 Jan 2020 11:24:00 +0100EUROPA/ZYPERN - MECC: Ostjerusalem soll “Hauptstadt des unabhängigen palästinensischen Staates“ seinhttp://fides.org/de/news/67287-EUROPA_ZYPERN_MECC_Ostjerusalem_soll_Hauptstadt_des_unabhaengigen_palaestinensischen_Staates_seinhttp://fides.org/de/news/67287-EUROPA_ZYPERN_MECC_Ostjerusalem_soll_Hauptstadt_des_unabhaengigen_palaestinensischen_Staates_seinLarnaca –Angesichts der Konflikte, die den Nahen Osten verletzen, können Christen in dieser Region "das Geheimnis der Liebe Gottes", seines Mitgefühls und seiner Liebe zu jedem Menschen auch inmitten schwieriger Umstände erfahren, so eine Erklärung des Vorstands des „Middle East Council of Churches“ der am Dienstag, 21. und Mittwoch, 22. Januar, in Larnaca im Rahmen der Woche des Gebets für die Einheit der Christen zusammengekommen war. An dem Treffen, das von Chrysostomos II., dem griechisch-orthodoxen Erzbischof von Zypern, ausgerichtet wurde, nahmen unter anderem auch., der griechisch-orthodoxe Patriarch, Yohanna X. und der syrisch-orthodoxe Patriarch Ignatios Aphrem II., sowie der chaldäische Patriarch Louis Raphael Sako teil.<br />In dem gemeinsamen Dokument, das am Ende der Arbeiten veröffentlicht wurde, wünschen die Teilnehmer des MECC-Vorstands, dass der Glaube und die Hoffnung vieler Christen im Nahen Osten, einem Gebiet, das immer noch von "blutigen Ereignissen" heimgesucht wird, geschützt wird. Gleichzeitig wird unterstrichen, dass nicht nur christliche Kirchen und Gemeinschafen, sondern ganzen Völker der Region unter der Notlage leiden. Der Rat bittet alle Mitglieder des ökumenischen Organismus, die eigen Präsenz "neben Not leidenden, vertriebenen und geflüchteten Menschen zu verstärken, die aufgrund von Gewalt und Kriegen Angehörige oder Besitztümer verloren haben, so dass die Kirchen ein Symbol der Zärtlichkeit und Nähe Gottes bleiben".<br />Die Mitglieder des MECC-Vorstands tauschten nicht nur Überlegungen, Bedenken und Vorschläge zur Lage der Menschen und Kirchen in verschiedenen Ländern aus, sondern hörten auch den Jahresbericht der Generalsekretärin des Rates, Frau Professor Souraya Bechealany, über die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit und die Perspektiven und zukünftige Initiativen des ökumenischen Organismus. Die Teilnehmer des Treffens beteten auch gemeinsam dafür, dass das Schicksal von Boulos Yazigi und Mar Gregorios Yohanna Ibrahim, den beiden Erzbischöfen von Aleppo, die am 22. April 2013 in Syrien verschleppt wurden, bald aufgeklärt sein möge.<br />Mit Blick auf die Situationen und Ereignisse in Bezug auf einzelne Länder wurde soziale Gerechtigkeit und Bekämpfung der Korruption gefordert, die auch den Protesten im Irak zugrunde liegen. In Bezug auf Syrien unterstrich der MECC-Vorstand die Dringlichkeit, alle lokalen und internationalen Komponenten in den Prozess einzubeziehen, um den Frieden im gesamten Territorium wiederherzustellen und die Rückkehr von Binnenvertriebenen und Flüchtlingen in ihre Heimat zu fördern. Explizite Unterstützung wurde auch für die Protestkundgebungen des libanesischen Volkes zum Ausdruck gebracht, die den Unmut der Bevölkerung über Korruption und das Scheitern der politischen Klasse zum Ausdruck bringen. In Bezug auf Zypern, wo der ökumenische Gipfel stattfand, wurde ausdrücklich ein Ende der Besatzung gefordert, die zur Teilung der Insel führte, während sie sich mit Blick auf die Situation in Palästina die eigene Unterstützung für diejenigen bekundeten, „die unter den Konsequenzen der Besatzung und der Apartheidspolitik“ und der wahllosen Ausweitung illegaler Siedlungen auf palästinensischem Gebiet, leiden. Gleichsam wurde die Achtung der Freiheit der Riten und Praktiken für alle Palästinenser, Christen und Muslime gefordert, vor allem auch in Ostjerusalem, in dem Dokument als "die Hauptstadt eines unabhängigen palästinensischen Staates" bezeichnet wird. Der MECC drückt auch die eigene Unterstützung für das ägyptische Volk aus, das sich von Gewalt und Extremismus befreien und das Prinzip der Staatsbürgerschaft als wesentlichen Faktor im zivilen Leben zu festigen will. "Wenn wir die Völker der Region zur Durchsetzung des Prinzips der Staatsbürgerschaft sowie der Ausübung ihrer Rechte und Pflichten einladen", heißt es in der Pressemitteilung, "erfordert dies auch eine Reform der Systeme und Gesetze", die dazu beiträgt, die nationale Einheit und die Anerkennung der Vielfalt sowie das freie Leben miteinander zu verbinden, frei von jedem Sektierertum.<br />Der 1974 in Nikosia gegründete Rat der Kirchen des Nahen Ostens mit Sitz in Beirut soll die Kooperation der christlichen Gemeinschaften im Nahen Osten in Fragen von gemeinsamem Interesse fördern und zur Überwindung konfessioneller Kontraste beitragen.<br />Die maronitische Christin und Universitätsprofessorin Souraya Bechealany lehrt Theologie an der Université Saint-Joseph de Beyrouth. Sie wurde im Januar 2018 zur Generalsekretärin des MECC gewählt und unternahm brachte zusammen mit ihren Mitarbeitern einen Prozess zur Umstrukturierung des ökumenischen Organismus auf den Weg.<br /><br /> <br />Thu, 23 Jan 2020 13:36:03 +0100ASIEN/MALAYSIA - Katholische Bischöfe wollen mit eigener Caritas die Präsenz der Kirche in der Gesellschaft fördernhttp://fides.org/de/news/67286-ASIEN_MALAYSIA_Katholische_Bischoefe_wollen_mit_eigener_Caritas_die_Praesenz_der_Kirche_in_der_Gesellschaft_foerdernhttp://fides.org/de/news/67286-ASIEN_MALAYSIA_Katholische_Bischoefe_wollen_mit_eigener_Caritas_die_Praesenz_der_Kirche_in_der_Gesellschaft_foerdernKuala Lumpur - Um die Präsenz der katholischen Kirche in der malaysischen Gesellschaft mit Initiativen der Nächstenliebe, der Förderung des Menschen, der solidarischen Entwicklung zu fördern und ein Zeichen der Nähe zu jedem Menschen und der Liebe Gottes zu setzen beschloss die katholische Bischofskonferenz von Malaysia, Singapur und Brunei die „Caritas Malaysia“ zu gründen und dafür die bereits bestehende Abteilung für menschliche Entwicklung der Bischofskonferenz zu fördern. Die Bischöfe Malaysias, die in den letzten Monaten einen engen Austausch mit den Verantwortlichen von Caritas International geführt hatten, beschlossen, nach Klärung der organisatorischen und institutionellen Aspekte einstimmig ein nationales Caritasbüro auf den Weg zu bringen, das alle Diözesen auf der malaysischen Halbinsel Malaysia und in den Gebieten Borneos, darunter Sabah und Sarawak umfasst.<br />Das neue Caritasbüro hat seinen Sitz in Kuala Lumpur und soll von Bischof Anthony Bernard Paul Melaka-Johor geleitet werden, der zum ersten Präsidenten der Caritas Malaysia ernannt wurde. Der Bischof wird die Vertreter der neun Diözesen zu einem ersten Konsultationstreffen im ersten Quartal des Jahres einladen, um mit der Koordinierung aller bereits bestehenden gemeinnützigen Aktivitäten zu beginnen und ein Caritas-Arbeitsprogramm für die nächsten Jahre aufzustellen.<br />Caritas Malaysia ist Mitglied von Caritas Internationalis, dem internationalen Zusammenschluss von über 160 Caritasverbänden, der in fast allen Ländern der Welt vertreten ist. Als Hilfswerk der katholischen Kirche bietet die Caritas den Armen, Bedürftigen und Ausgeschlossenen, ungeachtet ihrer ethnischen Zugehörigkeit, Kultur und Religion, konkrete Hilfe im Zeichen des Aufbaus einer Welt, die auf Gerechtigkeit und brüderlicher Liebe beruht.<br /> <br />Thu, 23 Jan 2020 13:00:04 +0100AFRIKA/D.R. KONGO - Bischöfe der ACEAC warnen vor der Gefahr anhaltender Unsicherheithttp://fides.org/de/news/67285-AFRIKA_D_R_KONGO_Bischoefe_der_ACEAC_warnen_vor_der_Gefahr_anhaltender_Unsicherheithttp://fides.org/de/news/67285-AFRIKA_D_R_KONGO_Bischoefe_der_ACEAC_warnen_vor_der_Gefahr_anhaltender_UnsicherheitKinshasa - „Die soziale Lage ist nach wie vor besorgniserregend, vor allem angesichts der anhaltenden Unsicherheit in einigen Teilen und insbesondere an den Grenzen unserer drei Länder", so die Bischöfe des Ständigen Rates der Vereinigung der Bischofskonferenzen von Zentralafrika in einer Pressemitteilung am Ende ihrer ordentlichen Sitzung .<br />Die ACEAC, in der sich die Bischöfe von Burundi, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo zusammenschließen, kritisiert auch, dass in ihren drei Ländern "die Kaufkraft der Bevölkerung weiter gesunken ist und viele Familien unter der Armutsgrenze leben".<br />"Und da ein Unglück nie alleine kommt, haben das Ebola-Virus und die heftigen Regenfälle in den letzten Monaten viele Opfer und erheblichen Sachschaden verursacht und mehrere Menschen ohne Obdach zurückgelassen", heißt es in der Erklärung weiter <br />Die Bischöfe würdigen die "Dynamik" der Caritas und der Kommission für Gerechtigkeit und Frieden, die trotz der knappen verfügbaren Ressourcen die betroffenen Bevölkerungsgruppen entlastet und die in ihren Appellen christlichen Gemeinden auffordern, sich weiterhin solidarisch mit den Opfern zu zeigen.<br />Die Bischöfe bedauern den Vertrauensverlust gegenüber den politischen Führungskräften der Region, wo die Gefahr von bewaffneten Zusammenstößen zum Nachteil der lokalen Bevölkerung wächst: „Wir appellieren an das Gewissen der Machthaber, die wir bitten, ihre Pflicht zum Schutz der Bevölkerung im auszuüben und für den Wohlstand der Menschen zu arbeiten“.<br /> Die Bischöfe bekräftigen ihre seit 2013 auf den Weg gebrachte Zusammenarbeit mit anderen Konfessionen, um "durch Zeugnisse des Lebens, der Gesten und Worte" dauerhaften Frieden in der Region zu schaffen. Zu diesem Zweck will man in den kommenden Monaten auch ein spezifische Pastoralprogramm für die Bekehrung der Herzen und die Förderung des sozialen Zusammenhalts erarbeiten und die Gläubigen einladen, täglich das Friedensgebet des Heiligen Franz von Assisi zu beten.<br /> <br />Thu, 23 Jan 2020 12:42:22 +0100AMERIKA/BOLIVIEN - Vor Neuwahlen: “Menschen müssen wieder Vertrauen in die Behörden entwickeln”http://fides.org/de/news/67284-AMERIKA_BOLIVIEN_Vor_Neuwahlen_Menschen_muessen_wieder_Vertrauen_in_die_Behoerden_entwickelnhttp://fides.org/de/news/67284-AMERIKA_BOLIVIEN_Vor_Neuwahlen_Menschen_muessen_wieder_Vertrauen_in_die_Behoerden_entwickelnLa Paz - "In diesem historischen Moment im Vorfeld der Neuwahlen… sollten die politischen Parteien in der Lage sein, vielversprechende Programme für das Land vorzulegen, in denen es vorrangig um das Gemeinwohl, das Wachstum und das Wohlergehen unseres Volkes geht. Angesichts der Unsicherheit wollen wir versuchen, Handwerker des Friedens, der Versöhnung und des Gemeinwohls zu sein", so der Exekutivsekretär der Kommission für kirchlichen Communio der Bischofskonferenz von Bolivien, Pfarrer Diego Plà, in seiner Predigt am vergangenen Sonntag im Hinblick auf die Wahlen am kommenden 3. Mai.<br />Der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke, Bischof Eugenio Scarpellini von El Alto, sagte vor kurzem in einem Interview mit einem lokalen Fernsehsender: "Als katholische Kirche möchten wir erneut nachdrücklich darauf drängen, dass der Wahlprozess so friedlich und demokratisch wie möglich verläuft ... Die Menschen müssen wieder Vertrauen in die Behörden entwickeln, sie brauchen einen transparenten Prozess, um mit neuen, vom Volk gewählten Regierenden, die sich um das Gemeinwohl und eine wirklich positive Entwicklung bemühen, in die Zukunft zu blicken".<br />"Ich habe den Verteidigungsminister und die Minister der nationalen Regierung gebeten, vor, während und nach dem 3. Mai einen gemeinsamen Plan aufzustellen, damit die bolivianischen Wähler geschützt werden", so die Interims-Präsidentin, Jeanine Añez, am gestrigen 22. Januer bei einem öffentlichen Auftritt. Jeanine Áñez, die Präsidentschaft antrat, nachdem bei den letzten Wahlen Unregelmäßigkeiten festgestellt worden waren und der ehemalige Präsident Morales ins Ausland geflohen war, betonte, dass "die Wahlen vom 3. Mai der am besten begleitete Wahlprozess in Bolivien werden und aber auch der am meisten in beobachtet unserer Geschichte". Die OAS, die Vereinten Nationen, die Europäische Union und die katholische Kirche haben den Wunsch geäußert, den Wahlprozess zu unterstützen und zu begleiten.<br /> <br />Thu, 23 Jan 2020 12:22:31 +0100ASIEN/KIRGISISTAN - Jesuiten laden zu geistliche Exerzitien am Issyk-See ein: „Erholung für Leib und Seele“http://fides.org/de/news/67282-ASIEN_KIRGISISTAN_Jesuiten_laden_zu_geistliche_Exerzitien_am_Issyk_See_ein_Erholung_fuer_Leib_und_Seelehttp://fides.org/de/news/67282-ASIEN_KIRGISISTAN_Jesuiten_laden_zu_geistliche_Exerzitien_am_Issyk_See_ein_Erholung_fuer_Leib_und_SeeleBishkek - Eine Woche im Zeichen der Spiritualität des Heiligen Ignatius von Loyola soll als Erfahrung des Eintauchens und der Nähe zu Gott eine Form der Evangelisierung in einem Land beitragen, in dem der Same des Evangeliums erster Keimlinge hervorbringt. Die Gemeinschaft der Jesuiten in Kirgisistan bietet einwöchige geistliche Exerzitien im Zeichen des Schweigens nach der Methode des Heiligen Ignatius von Loyola an. Vom 16. bis 22. März 2020 können, alle die daran interessiert sind, im "Issyk Center" der Jesuiten am Ufer des Issyk-Kul-Sees, in dem auch ein Heim für kirgisische Kinder mit Behinderung untergebracht ist an der Initiative teilnehmen. Die Einladung richtet sich an Jugendliche und Erwachsene, und an alle die interessiert sind, etwas über den christlichen Glauben zu erfahren. „Es ist nicht das erste Mal, dass diese spirituellen Exerzitien an einem malerischen Ort am Ufer des Issyk-Kul-Sees, nur 100 Meter vom Strand und wenige Kilometer vom Tien Shan-Gebirge entfernt, stattfinden“, heißt es in der Mitteilung. Der Kontakt mit der unberührten Natur soll die Reflexion und Vertiefung auf der Suche nach Gott erleichtern. Die Exerzitien leitet der in Nowosibirsk lebende Pater Janez Sever.<br />Die spirituellen Exerzitien umfassen eine Einführung in das ignatianische Gebet und die Meditation über die Heiligen Schriften, Momente des persönlichen und gemeinschaftlichen Gebets, die gemeinsame Feier der Eucharistie, die Anbetung und die Gelegenheit zu Gesprächen mit einem spirituellen Begleiter.<br />„Es werden sicherlich Tage der Erholung für Leib und Seele in einer wunderschönen Landschaft sein. Andererseits zeugt die Tatsache, dass eine vor rund fünf Jahrhunderten entwickelte Gebetsmethode immer noch erforderlich ist, von ihrer Wirksamkeit ", heißt es in der Verlautbarung der Jesuiten.<br />Kirgisistan ist ein kleines Land mit fast 6 Millionen Einwohnern und garantiert die Religionsfreiheit. Über 90% der Bevölkerung sind Muslime. Orthodoxe Christen machen fast 10% der Gesamtzahl aus, und andere christliche Konfessionen sind eine kleine Minderheit. Lokale Katholiken können auf die geistliche Unterstützung von sieben Priestern, einer Ordensfrau und fünf Franziskanerinnen zählen.<br /> <br />Thu, 23 Jan 2020 12:01:58 +0100AMERIKA/VENEZUELA - Erzbischof von San Critobal äußert sich erneut zum Tod des vermissten Priestershttp://fides.org/de/news/67281-AMERIKA_VENEZUELA_Erzbischof_von_San_Critobal_aeussert_sich_erneut_zum_Tod_des_vermissten_Priestershttp://fides.org/de/news/67281-AMERIKA_VENEZUELA_Erzbischof_von_San_Critobal_aeussert_sich_erneut_zum_Tod_des_vermissten_PriestersSan Cristobal - Der Erzbischof Mario Moronta von San Cristobal äußert sich in einer weiteren Erklärung zum Tod des Priesters Jesus Manuel Rondon Molina, der seit dem 16. Januar vermisst wurde und am 21. Januar tot aufgefunden worden war . <br />"Nach Angaben der Behörden wurde der Priester von einem Minderjährigen getötet, der Opfer eines sexuellen Missbrauchs durch den Geistlichen geworden war, eine Handlung, die wir entschieden ablehnen. Wir bedauern den tragischen Tod des Priesters und bitten darum, dass sich die göttliche Gerechtigkeit mit Barmherzigkeit einhergeht. Wir beten für den Verstorbenen, für seine Mutter und für seine Angehörigen, in diesem Moment des Schmerzes und der Trauer", heißt es in der Verlautbarung.<br />Der Erzbischof betont, dass die Bestimmungen der Universalkirche für den Umgang in Fälle von Missbrauch von Minderjährigen durch den Klerus auch in der Diözese San Cristóbal angewandt werden. Im Falle von Pfarrer Jesus Manuel Rondon Molina habe es mehrere Beschwerden gegen ihn gegeben und, „die entsprechenden Ermittlungen wurden durchgeführt und Vorsichtsmaßnahmen ergriffen. Trotz der mehrfachen Aufforderung zur Beachtung missachtete er die vom Kirchengesetz vorgesehenen Präventivmaßnahmen“.<br />Erzbischof Moronta schreibt, dass diese Tatsache "uns mit Trauer und Sorge erfüllt" und bittet die Behörden, "aufzuklären, was genau passiert ist, ohne dieses traurige Ereignis für politische oder andere Zwecke zu instrumentalisieren", und erinnert daran, dass sich die überwiegende Mehrheit der Priester großzügig im Dienst der Bevölkerung steht, "trotz der Schwierigkeiten und der persönlichen Mängel und Fehler, die einige haben können". "Wir spüren den Schmerz des Volkes Gottes, das aus vielen Gründen und noch mehr angesichts des schlechten Zeugnis einiger leidet“, so der Erzbischof abschließend, „wir teilen den Schmerz der Missbrauchsopfer ... Da wir wissen, dass dieser Schmerz mit dem Schmerz Christi am Kreuz identisch ist, heben wir den Blick und schauen auf die machtvoll befreiende Kraft seiner Auferstehung.“<br /> <br />Thu, 23 Jan 2020 11:20:45 +0100ASIEN/INDIEN - Eucharistische Anbetung nach Diebstahl des Allerheiligsten in einer Gemeinde der Erzdiözese Bangalorehttp://fides.org/de/news/67277-ASIEN_INDIEN_Eucharistische_Anbetung_nach_Diebstahl_des_Allerheiligsten_in_einer_Gemeinde_der_Erzdioezese_Bangalorehttp://fides.org/de/news/67277-ASIEN_INDIEN_Eucharistische_Anbetung_nach_Diebstahl_des_Allerheiligsten_in_einer_Gemeinde_der_Erzdioezese_BangaloreBangalore - Am 24. Januar sei die gesamte Diözesangemeinschaft von Bangalore eingeladen „mit einem besonderen Gebet und der eucharistischem Anbetung zur Wiedergutmachung der der Schändung beizutragen“, so Erzbischof Peter Machado von Bangalore nach dem Diebstahl und der Entweihung des Allerheiligsten Sakraments in einer Pfarrei der Erzdiözese. Der Diebstahl ereignete sich in der Nacht zum 20. Januar in der Kirche des heiligen Franz von Assisi in einem Vorort von Kengeri. Der Gemeindepfarrer und Kapuzinerpater Sathish Kumar, hatte bei der örtlichen Polizei Anzeige erstattet, und es laufen Ermittlungen. "Ich bin nicht nur furchtbar schockiert, sondern auch zutiefst traurig. Dieses Sakrileg gegenüber unserem Herrn und Erlöser ist für die Gemeindemitglieder Anlass zur Sorge und beleidigt das religiösen Empfinden der gesamten Erzdiözese", so der Erzbischof in einem Brief.<br />In den ersten 19 Tagen des neuen Jahres wurden laut dem "United Christian Forum" 17 Fälle von Gewalt gegen Christen in Indien bei der „Helpline“ der Organisation gemeldet, die für Beschwerden über Gewalt gegen Kirchen und Christen in Indien eingerichtet wurde. "Ein Pastor wurde verhaftet. Es gab körperliche Übergriffe und einige religiöse Aktivitäten wurden von der Behörde gestoppt", beklagt A.C. Michael, ein leitendes Mitglied des Forums.<br />"Es kommt immer wieder zu Gewalt“, so auch John Dayal, ein katholischer Journalist und Menschenrechtsaktivist, „wobei religiöse Minderheiten auch durch das durch „Citizenship Emendament Act “ und das National Register of Citizens und National Population Register diskriminiert werden. Und es herrscht eine Atmosphäre der Straflosigkeit und des Hasses, die diese Phänomene begleitet und verschärfen. "<br /> <br />Wed, 22 Jan 2020 13:09:29 +0100AFRIKA/NIGERIA - Vorsteher einer katholischen Gemeinde im Zentrum des Landes ermordethttp://fides.org/de/news/67280-AFRIKA_NIGERIA_Vorsteher_einer_katholischen_Gemeinde_im_Zentrum_des_Landes_ermordethttp://fides.org/de/news/67280-AFRIKA_NIGERIA_Vorsteher_einer_katholischen_Gemeinde_im_Zentrum_des_Landes_ermordetAbuja – Der Vorsteher der katholischen Gemeinde des heiligen Augustinus in der Keana Local Government Area im nigerianischen Bundesstaat Nasarawa wurde ermordet.<br />Am Morgen des 20. Januar überfielen Banditen, vermutlich Nomaden aus dem Hirtenvolk der Fulani, die Gemeinde Abebe und schossen wild um sich. Bei der Schießerei starb Augustine Avertse, der Vorsteher der örtlichen katholischen Gemeinde, zusammen mit seinem Vater Akaa'am Avertse und zwei weiteren Personen.<br />Einer der Überlebenden, der bei dem Überfall verletzt wurde, betonte, dass der Angriff nicht provoziert worden war, da es nie Streitigkeiten zwischen den Mitgliedern der Gemeinde und den Fulani gekommen war, die in der Gegend leben.<br />Unterdessen wurde auch Ermordung von Lawan Andimi, ein führender Vertreter der Christian Association of Nigeria, bestätigt, der Anfang Januar von Boko Haram in der Michika Local Government Area im Bundesstaat Adamawa im Nordosten Nigerias entführt worden war. In einer Erklärung sprach der nigerianische Präsident Muhammadu Buhari von einem "grausamen, unmenschlichen und absichtlichen" Mord und versicherte, dass die Verantwortlichen "für ihre Taten bezahlen werden".<br /> <br />Wed, 22 Jan 2020 12:54:02 +0100AFRIKA/KENIA - Fastenkampagne: “Ressourcen der Schöpfung gut verwalten”http://fides.org/de/news/67279-AFRIKA_KENIA_Fastenkampagne_Ressourcen_der_Schoepfung_gut_verwaltenhttp://fides.org/de/news/67279-AFRIKA_KENIA_Fastenkampagne_Ressourcen_der_Schoepfung_gut_verwaltenNairobi - „Wir glauben, dass alles, was Gott geschaffen hat, gut ist. Der Mensch wurde nach dem Ebenbild Gottes geschaffen und erhielt den Auftrag, die Schöpfung zu verwalten, um Früchte zu produzieren ", Bischof John Oballa Owaa von Ngong, der als Präsident die Kommission für Frieden und Gerechtigkeit der Bischofskonferenz von Kenia leitet, bei der Präsentation der Kampagne für die Fastenzeit in diesem Jahr. Unter dem Motto "Gute Verwaltung für einen Wandel im Land … dafür stehen wir ein" ist die Fasteninitiative Teil der Kampagne der Bischöfe zur Korruptionsbekämpfung, die am 5. Oktober 2019 in Subukia in Nakuru gestartet wurde .<br />Der Präsident der Justitia-et-Pax-Kommission erinnerte an die besondere Verantwortung der getauften Christen, die das königliche, prophetische und priesterliche Leben Christi teilen.<br />„Bei unserem Umgang mit den Ressourcen müssen wir Christus nachahmen. Alles, was wir haben und sind, gehört Gott. Wir sind Verwalter, die in seinem Namen handeln", so Bischof Oballa.<br />In den fünf Fastenwochen ab dem 22. Februar 2020 sollen die kenianischen Gläubigen, über folgende Themen nachdenken: nachhaltige Landwirtschaft, Jugend und Entwicklung und bisherige und zukünftige Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen.<br />Die Kampagne der kenianischen Bischöfen versteht sich auch als Antwort auf die Einladung von Papst Franziskus in seiner Enzyklika "Laudato Si", sich um das "gemeinsamen Haus" - die Erde – zu kümmern.<br />In der fünften und letzten Woche der Fastenkampagne soll die Heiligkeit und Würde des Lebens jeder menschlichen Person, die nach dem Bild und der Ähnlichkeit Gottes geschaffen wird, im Mittelpunkt der Reflexion stehen.<br /> <br />Wed, 22 Jan 2020 12:42:16 +0100OZEANIEN/PAPUA NEUGUINEA - Staat und Eltern tragen künftig gemeinsam Verantwortung für die Bildung der Kinderhttp://fides.org/de/news/67276-OZEANIEN_PAPUA_NEUGUINEA_Staat_und_Eltern_tragen_kuenftig_gemeinsam_Verantwortung_fuer_die_Bildung_der_Kinderhttp://fides.org/de/news/67276-OZEANIEN_PAPUA_NEUGUINEA_Staat_und_Eltern_tragen_kuenftig_gemeinsam_Verantwortung_fuer_die_Bildung_der_KinderBereina - "Wir beten und arbeiten dafür, dass das Recht aller Kinder auf Bildung wirklich anerkannt wird, nicht nur auf dem Papier oder in den Reden der Politiker, sondern auch konkret durch die tägliche Fürsorge ihrer Eltern und Gemeinden", so die italienische Missionsschwester Giovanna Bordin aus Bereina. "Die Regierung ist zutiefst davon überzeugt, dass Bildung das Instrument ist, das den Wohlstand der Nation fördern und aufrechterhalten wird", hatte der Premierminister von Papua-Neuguinea James Marape in einem offiziellen Brief zu Beginn des Schuljahres 2020- 2021 betont.<br />Bis zum letzten Schuljahr galt in PNG eine Richtlinien einer Bestimmung über kostenlose Bildung namens "Tuition Fee Free Education" , mit der der Staat die Schulkosten in vollem Umfang übernahm. Ab diesem Jahr wurde bekannt gegeben, dass ein neues System namens "Government Tuition Fee Subsidy" eingeführt wird, mit dem der Staat 80% der Schulgebühren übernimmt, sodass Eltern und Familien die verbleibende 20% selbst bezahlen sollen, mit dem Ziel, sie für die Bildung ihrer Kinder mitverantwortlich zu machen.<br />"Die Regierung will das bisher geltende und in der papuanischen Kultur verbreitete Wohlfahrtssyndrom stoppen", fügte Ministerpräsident Marape hinzu. "Die Änderung des Haushalts wurde beschlossen, um Eltern und Gemeinden wieder zu motivieren, das Land zu unterstützen und zur wirtschaftlichen Wiederbelebung beizutragen… Die Einwohner Papuas sind von Natur aus fleißige Arbeiter, belastbar und unabhängig. Aber seit vielen Jahren hat die Regierung Richtlinien verabschiedet und zugelassen, die die Menschen faul gemacht haben".<br /> „Diese neue Entscheidung der Regierung Marape hat natürlich Kritik hervorgerufen“, wie Schwester Giovanna betont, „aber es ist sicherlich wichtig, unabhängig von der Position oder politischen Sympathien die Stärken der eigenen Kultur zu erkennen und sie am Leben zu erhalten und dabei auch diese Haltung der Faulheit und des Ausnutzens eines Wohlfahrtssystems zu erkennen, die die Entwicklung der Nation zu blockieren drohen. Jede Initiative und Entscheidung, die zur Veränderung beitragen kann, ist wichtig, auch wenn sie kritisiert wird". "Der Wunsch sich selbst für Bildung der eigenen Kinder einzusetzen, kann auch die Kraft und die Fähigkeit zum Opfer und zur Fürsorge bei den Erwachsene freisetzen", so die Missionsschwester abschließend.<br /> <br />Wed, 22 Jan 2020 12:19:54 +0100ASIEN/PAKISTAN - Anwalt von Asia Bibi: “Zu viel religiöser Druck bei Blasphiemfällen"http://fides.org/de/news/67275-ASIEN_PAKISTAN_Anwalt_von_Asia_Bibi_Zu_viel_religioeser_Druck_bei_Blasphiemfaellenhttp://fides.org/de/news/67275-ASIEN_PAKISTAN_Anwalt_von_Asia_Bibi_Zu_viel_religioeser_Druck_bei_BlasphiemfaellenRom - „In Pakistan werden Anwälte, die Opfer des Blasphemieparagraphen verteidigen, schwer angegriffen, allein gelassen und isoliert. Obwohl der Koran diejenigen schützt, die zu Unrecht wegen falscher Anschuldigungen erfahren haben, ist die Mentalität in Pakistan stark von religiösen Vorurteilen geprägt. In meinem Fall zum Beispiel wurde mir als Verteidiger der Christin Asia Bibi, die fälschlicherweise der Gotteslästerung beschuldigt wurde, der Vorwurf der "Verteidigung der Ungläubigen" gemacht und ich war völlig allein gelassen und isoliert. Heute brauche ich Leibwächter, um mich zu bewegen, denn ich könnte im Visier von Extremisten sein. Aber ich bedauere nicht, mich der Gerechtigkeit und dem Wohl Pakistans verpflichtet zu haben", so der muslimische Anwalt Saiful Malook, Verteidiger von Asia Bibi, anlässlich des "Internationalen Tages der bedrohten Anwälte ", der am 24. Januar auf einer in Holland ansässigen Stiftung begangenen wird.<br />Der Aktionstag, der im Jahr 2020 bereits zum 10. Mal stattfindet, ist dieses Jahr Pakistan gewidmet, wo in den vergangenen Jahren „zahlreiche Anwälte Opfer von Terrorismus, Mord, Mordversuchen, Übergriffen, Morddrohungen und Verleumdung waren und Einschüchterung bei der Wahrnehmung ihrer beruflichen Aufgaben erfuhren", heißt es in einer Verlautbarung der Stiftung. Anwälte „wurden auch verhaftet, eingesperrt oder gefoltert und in einigen Fällen betraf dies sogar die Familienangehörigen der ermordeten Anwälte", fügt er hinzu. Der bekannteste Anschlag auf pakistanische Anwälte ereignete sich am 8. August 2016, als am Rande eines terroristischen Anschlags staatliche Krankenhaus in Quetta auch 54 Anwälte getötet wurden, die in der Nähe an einer Versammlung teilgenommen hatten. Seitdem hat die Zahl der getöteten Anwälte mit neun Opfern allein im vergangenen Jahr alarmierend zugenommen.<br />Die Stiftung hat zusammen mit anderen Partnerorganisationen einen Bericht über die aktuelle Situation der Anwälte in Pakistan veröffentlicht, in dem die schwierige Situation hervorgehoben wird, in der viele Anwälte in dem asiatischen Land leben und arbeiten. Unter ihnen Saiful Malook, der wegen der Morddrohungen Schutz bei der Europäischen Union ersuchen musste. „In den Prozessen wegen angeblicher Blasphemie stoßen die Anwälte der Angeklagten auf Hindernisse: Es gibt einen sehr starken religiösen Druck, die Richter haben Angst und akzeptieren in den allermeisten Fällen akzeptieren sie die Beweise und verurteilen zunächst, die der Gotteslästerung beschuldigten Angeklagten“. Erst bei den folgenden Instanzen - vom Berufungsgericht bis zum Obersten Gerichtshof - könne man mühsam versuchen, das Urteil umzukehren und die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen, bemerkt Malook, „doch man tut dies auf eigene Kosten und setzt sich der Gefahr aus, ins Visier zu geraten“.<br />Ziel des Aktionstages ist es, die Öffentlichkeit auf die Bedeutung des Rechtsanwaltsberufs als Schützer der grundlegenden Menschenrechte aufmerksam zu machen. Das Datum des „Internationalen Tag der bedrohten Anwälte“ soll an das Massaker zu erinnern, das am 24. Januar 1977 in Madrid stattfand, als ein Kommando von Terroristen in eine Anwaltskanzlei eindrang fünf Anwälte tötete und vier weitere verletzte.<br /> <br />Wed, 22 Jan 2020 12:04:36 +0100AMERIKA/COSTA RICA - Jubeljahr zum 100jährigen Bestehen der Kirchenprovinz: “Aus Freude darüber, Kirche Christi zu sein”http://fides.org/de/news/67274-AMERIKA_COSTA_RICA_Jubeljahr_zum_100jaehrigen_Bestehen_der_Kirchenprovinz_Aus_Freude_darueber_Kirche_Christi_zu_seinhttp://fides.org/de/news/67274-AMERIKA_COSTA_RICA_Jubeljahr_zum_100jaehrigen_Bestehen_der_Kirchenprovinz_Aus_Freude_darueber_Kirche_Christi_zu_seinSan José – Im Rahmen der vierten Reise von Christophorus Kolumbus kam Bruder Alejandoro im Jahr 1502 als erster Verkünder des Evangeliums in das heutige Staatsgebiet von Costa Rica. Damit begann ein langer Weg der Evangelisierung der mit der Gründung der Kirchenprovinz am 16. Februar 1921 einen grundlegenden historischen Moment erlebte. Zuvor gehörte die Region der Gerichtsbarkeit der Diözese León in Nicaragua an.<br />Später wurden die Erzdiözese San José, die Diözese Alajuela und das apostolische Vikariat Limon, als erste eigenständige Kirchsprengel der Region, zu denen im Laufe der Jahre bis heute weitere Ortskirchen hinzukamen. Die Bischofskonferenz von Costa Rica erinnert daran in einer Erklärung zum 100jährigen Jubiläum das vom 16. Februar 2020 bis zum 16. Februar 2021 gefeiert wird. Während der Feiern zum 100-jährigen Bestehen der Kirchenprovinz Costa Rica wird am 15. September 2021 auch die 200-Jahr-Feier der Unabhängigkeit Costa Ricas stattfinden. <br />Die Feiern zum hundertjährigen Bestehen der kirchlichen Provinz im Rahmen eines besonderen Jubiläumsjahres sollen „geistlichen und pastoralen Gnaden“ bringen kann, „als Zeichen der Freude, die Kirche Christi zu sein, die sich aus der Allerheiligsten Eucharistie speist und auf den besonderen mütterlichen Schutz der Jungfrau Maria zählt".<br />Das Jubiläumsjahr wird am 13. Februar in Limon mit der feierlichen Eröffnungsmesse und der Eröffnung der Heiligen Pforte beginnen. Während des Jahres sind in San José zahlreiche Gottesdienste und andere Initiativen geplant, während der Abschluss in der Diözese Alajuela im Rahmen eines Nationalen Eucharistischen Kongresses im Februar 2021 stattfinden wird.<br /> <br />Wed, 22 Jan 2020 11:24:23 +0100AMERIKA/VENEZUELA - Seit dem 16. Januar vermisster Priesters tot aufgefundenhttp://fides.org/de/news/67273-AMERIKA_VENEZUELA_Seit_dem_16_Januar_vermisster_Priesters_tot_aufgefundenhttp://fides.org/de/news/67273-AMERIKA_VENEZUELA_Seit_dem_16_Januar_vermisster_Priesters_tot_aufgefundenTachira – Die Diözese San Cristóbal ist bestürzt über die Entdeckung des leblosen Körpers des Priesters José Manuel Rondón Molina, der seit Donnerstag, dem 16. Januar, vermisst wurde. "Mit Schmerz und Trauer muss ich mitteilen, dass der leblose Körper von P. Manuel Rondón gefunden wurde. Beten wir für ihn", so Bischof Mario Moronta von San Cristobal .<br />Der 47jährige Geistliche, der seit 14 Jahren Priester war wohnte derzeit in der Nähe des Klosters der Karmeliterinnen in Rubio in der Gemeinde Junín. Er war geistlicher Begleiter der Klosterschwestern, für die er jeden Tag die Eucharistie feierte, aber seit dem vergangenen Donnerstag wussten weder die Ordensfrauen, noch die Angehörigen des Priesters, wo der Geistliche sich aufhielt, so dass der Bischof die schließlich Polizeibehörden informierte. Nun wurde seine Leiche wurde in einem Waldgebiet bei Rubio gefunden.<br />"Die Kirche von Táchira verurteilt solche schrecklichen Ereignisse, die in der Region täglich stattfinden“, heißt es in einer von der Diözese San Cristobal zum gewaltsamen Tod des Priesters veröffentlichten Mitteilung, „Im Gegenzug bittet sie um Gottes Barmherzigkeit für die betroffenen Menschen und für das Wohl der Familie und Freunde von Pater Manuel Rondón“. Die Diözese San Cristóbal werde zu gegebener Zeit über den Ort der und den Zeitpunkt der Beerdigung informieren und bittet die Gläubigen, für die ewige Ruhe des Priesters zu beten.<br /> <br />Wed, 22 Jan 2020 10:28:51 +0100