Fides News - German (Standard)http://fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. ASIEN/SÜDKOREA - Vertreter christlicher Konfessionen bemühen sich gemeinsam um Frieden in Koreahttp://fides.org/de/news/62933-ASIEN_SUeDKOREA_Vertreter_christlicher_Konfessionen_bemuehen_sich_gemeinsam_um_Frieden_in_Koreahttp://fides.org/de/news/62933-ASIEN_SUeDKOREA_Vertreter_christlicher_Konfessionen_bemuehen_sich_gemeinsam_um_Frieden_in_KoreaSeoul – Im Rahmen eines Gipfeltreffens der “World Alliance of Religions Peace” forderten 2.000 Teilnehmer unterschiedlicher Nationen, Ethnien und Religionen am vergangenen 18. September in einem gemeinsamen Appell, in dem sie einen Waffenstillstand, Friedensverhandlungen und den Beginn einer Ära der dauerhaften Aussöhnung auf der koreanischen Halbinsel fordern. Anwesend waren über 50 führender Politiker und aus 30 verschiedenen Ländern und über 680 Religionsvertreter aller christlicher Konfessionen. <br />“Religionsvertreter müssen mit gemeinsamer Kraft und mit Berufung auf den einen Schöpfer alle Kriege beenden und den künftigen Generationen den Weltfrieden hinterlassen”, heißt es in dem Appell. Die Vertreter der Vereinten Nationen sollen deshalb „alle möglichen Anstrengungen unternehmen, um ein internationales Recht zu verabschieden, das die Beendigung aller Kriege garantiert und zum Frieden in der Welt beiträgt“. Die einzelnen Völker sollen ermutigt werden, “sich um den Frieden in der Welt zu bemühen”. “Friede ist nicht das Ergebnis des individuellen Engagements, sondern gemeinsamer Bemühungen und der Einheit vieler, die dabei zusammenarbeiten“, so die Teilnehmer des Gipfels.<br />An der Schlussfeier im Olympiastadion in Seoul nahmen am gestrigen 18. September 200.000 teil, die sich verpflichteten, als “Botschafter des Friedens” aufzutreten. <br />Das Klima auf der koreanischen Halbinsel bleibt angespannt. Während das Regime unter Kim Jong-Un sich den Status einer Atommacht anstrebt, drohen die USA mit einer “militärischen Option”. Unterdessen brachten auch China und Russland militärische Übungen vor der Küste Nordkoreas auf den Weg. Vor einem solchen Hintergrund, so die Religionsvertreter, seien “Bemühungen um den Frieden dringender denn je”. <br /> <br />Tue, 19 Sep 2017 16:21:01 +0200ASIEN/JAPAN - Kardinal Filoni in Nagasaki: Christus ist kein “Guru” der Moralhttp://fides.org/de/news/62935-ASIEN_JAPAN_Kardinal_Filoni_in_Nagasaki_Christus_ist_kein_Guru_der_Moralhttp://fides.org/de/news/62935-ASIEN_JAPAN_Kardinal_Filoni_in_Nagasaki_Christus_ist_kein_Guru_der_MoralNagasaki – Die ersten Missionare, die das Evangelium in Japan verkündeten, haben ihr Leben nicht allein dafür riskiert, “um Christus als Weisen oder Guru der Moral zu verkünden, oder als Förderer des Wohlstands”. Sie waren nur deshalb bereit, das eigene Leben zu opfern, um “das Geheimnis Jesu, des Gottessohns” zu verkünden, “der sein Leben hingibt um den Menschen aus seiner existenziellen Einsamkeit, der Armut der Sünde und der demütigenden Versklavung zu erlösen”, so Kardinal Filoni, in seiner Messe beim Gottesdienst, den er am dritten Tag seines Besuchs in Japan am heutigen 19. September in der Kathedrale von Nagasaki zelebrierte.<br />“Viele Jahrzehnte, nachdem das Evangelium nach Japan gebracht wurde”, so der Präfekt von Propaganda Fide “sehen wir heute eine Gefahr, d.h. die Relativierung sowohl der Sendung der Kirche bei der Verkündigung des Evangeliums als auch der Person Christi. Christus wird zum Beispiel als Weiser dargestellt, der eine gute Regel für das Leben aufzeigt, oder als guter Mensch, der Armen und Ausgegrenzten seiner Zeit half … und wir riskieren, das auch die Aufgabe der Kirche als Aufgabe einer Hilfsorganisation verstanden wird”. <br />Karitative Werke und die Verbreitung moralischer Lehren, so der Kardinal, gehörten zwar zum Sendungsauftrag der Kirche, doch sie dürfen nicht von ihrem Ursprung getrennt werden. „Wenn wir über die Geschichte seit der Ankunft des heiligen Franz Xaver in Kagoshima vor 400 Jahren nachdenken”, so der Präfekt des Missionsdikasteriums weiter, “verstehen wir, dass für diesen großen Seminar die Verkündigung des Namen Jesu in Japan seinem großen Wunsch Ausdruck verlieh, in diesen Land die Verkündigung der Liebe und des Erbarmens Gottes zu bringen, da dieses zwar edle und kultivierte Volk jeder göttlichen Offenbarung entbehrte”. Auch heute, so Kardinal Filoni abschließend, “sind wir deshalb zu einer großen Mission unter der notleidenden und von Hass, Neid, Abtreibung, Kriegen, Gewalt gegen Arme, Drogen und der tödlichen Abhängigkeit von Erfolg und Geld zerstörten Menschheit zu bringen“.<br /> <br /><br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/it/attachments/view/file/OMELIA_del_Card._Filoni_Nagasaki_19-09-2017_.docx">Predigt von Kardinal Filoni im Wortlauti</a>Tue, 19 Sep 2017 16:20:00 +0200AFRIKA/SÜDSUDAN - Bischöfe: Gewalt, Morde, Folter und Vergewaltigung sind “Kriegsverbrechen”http://fides.org/de/news/62934-AFRIKA_SUeDSUDAN_Bischoefe_Gewalt_Morde_Folter_und_Vergewaltigung_sind_Kriegsverbrechenhttp://fides.org/de/news/62934-AFRIKA_SUeDSUDAN_Bischoefe_Gewalt_Morde_Folter_und_Vergewaltigung_sind_KriegsverbrechenJuba – “Unser Land lebt nicht in Frieden, die Menschen haben Angst. Der Bürgerkrieg, den wir oft als moralisch nicht zu rechtfertigen bezeichnet haben, geht weiter”, so die Bischöfe des Südsudan in einem Hirtenbrief, in dem sie Übergriffe auf die Zivilbevölkerung . “Trotz unserer Appelle an alle beteiligten Parteien, Fraktionen und Einzelpersonen, den Bürgerkrieg zu beenden, gibt es weiterhin Morde, Entführungen, Plünderungen, Vertreibungen, Übergriffe auf Kirchen und Zerstörung von Eigentum im ganzen Land. In einigen Städten herrscht zwar Ruhe, doch das Schweigen der Waffen, heißt nicht, dass es dort Frieden gibt. In anderen Städten sind Zivilsten ‚Gefangene’, weil es im benachbarten Viertel zu Unruhen komme”, so die Bischöfe weiter.<br />“Auch Menschen, die in unseren Kirchen und in Flüchtlingscamps der Vereinten Nationen untergebracht sind, werden dort dem Missbrauch durch Sicherheitskräfte ausgesetzt. Viele sind gezwungen in Nachbarländer zu fliehen”, so die Bischöfe, die die Gewalt gegen die Zivilbevölkerung als “Kriegsverbrechen” bezeichnen. “Die Menschen wurden in Häusern zusammengepfercht, die dann in Brand gesteckt wurden…es gibt keine Art von Respekt gegenüber dem Menschenleben”. <br />Man werde entschlossener vorgehen und sich darum bemühen, im Kontakt mit anderen christlichen Kirchen für einen Frieden zu arbeiten. “Im Rahmen des Aktionsplans für den Frieden des Rates der Kirchen im Südsudan ”, heißt es in der Verlautbarung weiter, “werden wir uns mit dem Präsidenten treffen, aber auch mit den stellvertretenden Präsidenten, Ministern, Abgeordneten Oppositionsführern, Politikern Militärbeamten und allen anderen Komponenten der Gesellschaft und mit allen, die unserer Meinung nach in der Lage sind unser Land zum Besseren zu verändern. Und wir werden uns immer wieder Treffen, denn den Worten sollen Taten folgen”. Im vergangenen Juni brachte der Heilige Stuhl die Initiative „Der Papst für den Südsudan“ auf den Weg, die Hilfsmittel für Programme im Bildungs- und Gesundheitswesen und in der Landwirtschaft bereitstellt .<br /> <br />Tue, 19 Sep 2017 15:43:47 +0200ASIEN/JAPAN - Kardinal Filoni in Nagasaki: bei der Mission „leistet die Gnade die hauptsächliche Arbeit“http://fides.org/de/news/62932-ASIEN_JAPAN_Kardinal_Filoni_in_Nagasaki_bei_der_Mission_leistet_die_Gnade_die_hauptsaechliche_Arbeithttp://fides.org/de/news/62932-ASIEN_JAPAN_Kardinal_Filoni_in_Nagasaki_bei_der_Mission_leistet_die_Gnade_die_hauptsaechliche_ArbeitNagasaki – In Japan müsse man wieder mit der “Mission unter Nichtchristen” beginnen. Deshalb seinen Priester Ordensleute und Laien gefragt, die “Nichtristen die Identität Christi mit durch das eigene Leben aufzeigen und sich ihren Mitmenschen geduldig und freundschaftlich nähern”, und dabei dankbar erfahren, dass „ein Großteil der Arbeit von der Gnade, d.h. von Gott geleistet wird“, so der Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, Kardinal Fernando Filoni, zu den Dringlichkeiten und Anforderungen der Mission im heutigen Japan am Dienstag, den 19 September, in seiner Ansprache an Priester, Ordensleute und Laien der Erzdiözese Nagasaki.<br />Die Identität des Christen mache aus, dass er durch die Taufe mit Christus „bekleidet“ werde. Auch in Japan mit seinen Christenverfolgungen der Vergangen “wurde diese Identität der Gnade innerhalb weniger Jahre zu einer großen Herausforderung, da diese nicht mit einer Kultur übereinstimmte, die das Konzept von der „harmonischen Uniformierung“ verfolgte“. Ähnliche Reaktionen, so der Präfekt von Propaganda Fide, habe es auch in “Jerusalem, Rom und Griechenland zur Zeit der Apostel gegeben und nicht nur in den ersten Jahrhunderten der Kirche“, denn “der Glaube an Christus wurde seit jeher und in jeder traditionellen Gesellschaft als ‚Revolution’ erlebt“. Doch “das Werk der Apostel wurde nie gestoppt oder durch Widerstein derer eingeschüchtert, die das Christentum als fremd und als Bedrohung für die Harmonie in der Gesellschaft betrachten”. Das Missionsbewusstsein, so der Kardinal “ist eine Leidenschaft, wie eine überwältigende Liebe. Es lässt sich nicht kontrollieren“. <br />Der wahre apostolische Dynamik, so Kardinal Filoni weiter, “umarme und wertschätze stets die positiven Aspekte jeder menschlichen Kultur und Tradition”. Ich glaube, so der Kardinal “an die Ernsthaftigkeit des Engagements, wenn ein Japaner eine Aufgabe angeht, an den Stolz der Zugehörigkeit als identitätsbildenden Aspekt, an die Liebe zur Natur und an den Respekt und das edle Wesen der traditionellen moralischen Werte”. <br />Für eine neue Mission in Japan, so Kardinal Filoni abschließend, “werden die heute auftretenden Schwierigkeiten nicht auf wundersame Weise in nächster Zukunft verschwinden, da die Säkularisierung in der Gesellschaft rasch fortschreitet. Doch wir dürfen nicht resignieren angesichts der vielen Probleme, den die hauptsächliche Arbeit leistet die Gnade, d.h. Gott, der die Japaner liebt und die Sorgen und Ängste dieses Volkes kennt“.<br /> <br /><br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/it/attachments/view/file/DISCORSO_del_Card_FIloni_ai_sacerdoti_religiosi_e_fedeli-laici_a_Nagasaki_19-09-2017_.docx">Ansprache von Kardinal Filoni im Wortlaut</a>Tue, 19 Sep 2017 13:40:12 +0200AMERIKA/KOLUMBIEN - Gesundheit der in Mali entführten kolumbianischen Ordensfrau gefährdethttp://fides.org/de/news/62930-AMERIKA_KOLUMBIEN_Gesundheit_der_in_Mali_entfuehrten_kolumbianischen_Ordensfrau_gefaehrdethttp://fides.org/de/news/62930-AMERIKA_KOLUMBIEN_Gesundheit_der_in_Mali_entfuehrten_kolumbianischen_Ordensfrau_gefaehrdetBogotà – Nach Angaben der kolumbianischen Polizeibehörden befindet ist die Gesundheit der im Februar in Mali entführten kolumbianischen Ordensschwester Gloria Cecilia Narvaez gefährdet. Der Leiter der Polizeiabteilung "Grupos de Acción Unificada por la Libertad Personal" , Fernando Murillo, erklärte gegenüber dem kolumbianischen Radiosender RCN, dass die Ordensfrau in einem schlechten gesundheitlichen Zustand sei: “Sie lebt, aber es geht ihr gesundheitlich nicht gut. Sie hat Probleme mit einem Bein und einer Niere".<br />Miterbeiter der GAULA wollen erneut in das afrikanische Land reisen, um dort möglichst detaillierte Informationen zu sammeln, die zur Freilassung der Ordensfrau beitragen können. Dabei werden sie von internationalen Organismen unterstützt.<br />“Wir wissen nicht, wer die Entführer sind. Gendarmerie und Polizei ermitteln. Auch die Bischöfe versuchen, vor Ort an Informationen gelangen“, so der Generalsekretär der Bischofskonferenz von Mali, Pfarrer Edmond Dembele kurz nach der Entführung am 7. Februar 2017. “Die Gegend, aus der die Ordensfrau verschleppt wurde ist ruhig, deshalb sind wir überrascht. Diese Region des Landes ist noch nicht von der Unsicherheit betroffen, die in anderen Landesteilen herrscht”, so der katholische Geistlicher, der mitteilt, dass die entführte Schwester aus Kolumbien stammt. <br />Gegen 21 Uhr, waren bewaffnete Männer in die Pfarrei Karangasso in Koutiala eingedrungen und flohen zusammen mit der Schwester geflohen. .<br /> <br />Tue, 19 Sep 2017 12:27:20 +0200AMERICA/GUATEMALA - Katholische Kirche verurteilt Strafrechtsänderung durch den Kongress: “Korruption wird begünstigt”http://fides.org/de/news/62931-AMERICA_GUATEMALA_Katholische_Kirche_verurteilt_Strafrechtsaenderung_durch_den_Kongress_Korruption_wird_beguenstigthttp://fides.org/de/news/62931-AMERICA_GUATEMALA_Katholische_Kirche_verurteilt_Strafrechtsaenderung_durch_den_Kongress_Korruption_wird_beguenstigtGuatemalastadt – Guatemala erlebt eine schwere demokratische Krise: fast alle Institutionen des Landes lehnen die vom Kongress durchgesetzte Reform des Strafgesetzes ab und fordern die Aufhebung der parlamentarischen Immunität des Präsidenten Jimmy Morales, nachdem dieser vom Generalstaatsanwalt und von der Anti-Korruptions-Abteilung der Vereinten Nationen, wegen Unregelmäßigkeiten während der Wahlkahmpagen, die zu seinem Sieg führten, zur Rechenschaft gezogen wurde. <br />Im Rahmen der öffentlichen Debatte äußerte sich auch die Katholische Bischofskonferenz mit folgender Stellungnahme:<br />“Angesichts der vom Kongress am 13. September durchgesetzten Reform des Strafrechts vertreten wir folgende Position: <br />1.- Wir lehnen diesen willkürlichen Beschluss ab, der Straffreiheit begünstigt und Korruption prämiert.<br />2.- Wir verurteilen diesen Beschluss als eine Geste der Unterdrückung durch den Kongress der Republik, der bedauerlicher Weise alle Gesetzgeber des Landes vertritt.<br />3.- Wir sind entsetzt über den Missbrauch der Ehrhaftigkeit des Kongresses durch die Gesetzgeber, die mit ihren Handlungen den Kongress in eine unhaltbare Position bringen<br />4.- Wir fordern die Bürger auf, ihre Ablehnung für diesen unsagbaren Verstoß gegen die Rechtmäßigkeit zugunsten der Kriminalität entschlossen zum Ausdruck zu bringen".<br />Das Dokument trägt die Unterschrift des Vorsitzenden der Bischofskonferenz von Guatemala, Bischof Gonzalo de Villa von Sololá-Chimaltenango.<br />Fast alle sozialen Komponenten und Organismen der Gesellschaft des Landes schließen sich einem für den morgigen 20. September angekündigten Generalstreik anschließen bei dem der Rücktritt von Jimmy Morales und der Kongressabgeordneten gefordert werden soll. <br />In den vergangenen Wochen hatte Präsident Morales versucht, den Leiter der Internationalen Kommission gegen Straffreiheit in Guatemala" der Vereinten Nationen, Ivan Velázquez, als “persona non grata” des Landes verweisen zu lassen. Das Oberste Gericht des Landes hatte diesen Beschluss der Präsidenten als „illegale” Aktion abgelehnt. Gegen Präsident Morales wird wegen illegaler finanzieller Zuwendungen ermittelt.<br /> <br />Tue, 19 Sep 2017 12:02:28 +0200ASIEN/JAPAN - Kardinal Filoni an japanische Seminaristen: Die Verkündigung des Evangeliums ist eine „Geste der Nächstenliebe”http://fides.org/de/news/62929-ASIEN_JAPAN_Kardinal_Filoni_an_japanische_Seminaristen_Die_Verkuendigung_des_Evangeliums_ist_eine_Geste_der_Naechstenliebehttp://fides.org/de/news/62929-ASIEN_JAPAN_Kardinal_Filoni_an_japanische_Seminaristen_Die_Verkuendigung_des_Evangeliums_ist_eine_Geste_der_NaechstenliebeFukuoka – Die Verkündigung des Evangeliums sei “eine große Geste der Nächstenliebe für die Brüder und Schwestern, die auf das Licht werden”. Sie ermögliche allen “das außerordentliche und große Geschenk der erlösenden Gnade und der Barmherzrigkeit zu empfangen”, die in unsere Leben gekommen sei, seit Jesus uns geoffenbart habe dass Gott “ein gütiger Vater ist und sogar verschwenderisch, wenn es darum geht selbstlos seine Gnade zu verschenken“. Dieses uns geoffenbarte Geheimnis von der Grundlosigkeit sei eine „freudige Nachricht”, die sich keinem kulturellen oder religiösen Widerspruch unterwirft. Und sie sei die Quelle jeder authentischen Priesterberufung, die auch den Priestern von morgen die Kraft schenke, in einer Welt standhaft zu bleiben, die von einer „Kultur des Provisorischen“ geprägt ist. Dies betonte Kardinal Filoni in seiner Ansprache an die japanischen Seminaristen des Priesterseminars in Fukuoka am gestrigen Montag, den 18. September. Der Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung hält sich derzeit zu einem Pastoralbesuch in Japan auf. <br />Bei seinen weiteren Ausführungen ging der Kardinal von den Einwänden aus, mit denen sich die Erstverkündigung des Evangeliums auch in Japan konfrontiert sah. “In dem berühmten Roman ‘Schweigen’ von Endo Shusaku, der nun auch verfilmt wurde”, so Kardinal Filoni weiter, ”beschreibt der Autor, wie die Regierenden jener Zeit im wesentlichen dieselbe Frage stellten: Warum bringt ihr eine ausländische Religion zu uns und fordert von uns, das wir an euren Gott glauben? Auch wir haben eine Kultur und eine Religion, die sehr edel und würdevoll ist. Was hat das Christentum, das nicht bereits im Konfuzionismus oder in der shintuistisch-taoistisch-buddistischen Tradition enthalten wäre?”. Der Kern der christlichen Neuheit, so der Kardinal in seiner Ansprache an die japanischen Seminarsiten, sei die Verkündigung eines Heils, das uns durch das Geheimnis der Menschwerdung, des Todes und der Auferstehung Christus geschenkt wird, und “alle Menschen, auch das japanische Volk“, so der Kardianl, „braucht dieses großzügige und außerordentliche Geschenkt der erlösenden Gnade und der Barmherzigkeit. Mit anderen Worten: alle brauchen jene Erlösung, die das Gesetz des Karma uns nicht geben kann, sondern dass wir nur in jenem Gott finden, den Christus uns offenbart hat”. <br />Die Prieteramtskandidaten erinnerte der Kardinal an „die große Aufgabe, die ihnen als Mittarbeiter Gottes bei der Verkündigung dieser freudigen Nachricht unter eurem Volk zukommt”. Eine Aufgabe bei der man sich nicht auf menschliche Strategie verlassen dürfe, sondern auf dieselbe Gnade, die Priesterberufe erblühen lässt: „Es ist wahr“, so Kardinal Filoni, „dass Priester, Ordensleute und ihr als Seminaristen in Japan sehr wenige seid. Doch die Kraft des Salzes und des Lichts, bestimmt nicht die Menge sondern die Authentizität. Die Apostel waren auch nur ein Dutzend, doch durch ihren Eifer und die Kraft der Gnade Christi haben sie dessen Botschaft überall verbreitet”.<br /><br /><br />Mon, 18 Sep 2017 11:57:55 +0200ASIEN/PHILIPPINIEN - Der Apostolische Vikar von Marawi ist freihttp://fides.org/de/news/62928-ASIEN_PHILIPPINIEN_Der_Apostolische_Vikar_von_Marawi_ist_freihttp://fides.org/de/news/62928-ASIEN_PHILIPPINIEN_Der_Apostolische_Vikar_von_Marawi_ist_freiManila – “Wir freuen uns sehr über die Freilassung von Pfarrer Chito. Wir danken dem Herrn und allen, die in aller Welt für seine Freilassung gebetet haben. Gleichsam würdigen wir die Bemühungen der philippinischen Armee, die bei einer schwierigen Operation alles tun, damit das Leben der Geiseln nicht gefährdet wird”: so Bischof Edwin De La Pena von Marawi, nach der Freilassung des Vikars der Apostolischen Prälatur Marawi, Pfarrer Teresito Suganob in der Nacht von Samstag, 16. September, auf Sonntag, den 17. September. <br />Im Rahmen einer Operation des Militärs wurde er zusammen mit einer weiteren Geisel befreit. Marawi wird seit 23. Mai von Kämpfern der so genannten "Maute"-Bewegung belagert. <br />Auch Vertreter der muslimischen Religionsgemeinschaft auf Mindanao brachten ihre Freude über die Freilassung zum Ausdruck. <br />Der Priester kam im Rahmen der Operation zur Befreiung der Moschee in Bato frei. Wie aus militärischen Kreisen verlautet, gelang den Geiseln die Flucht, weil die Entführer in Feuergefechte verwickelt worden waren. <br />Die philippinische Armee forderte die muslimischen Kämpfer im Rahmen der Operation bereits wiederholt zur Kapitulation auf. In der Altstatt von Marawi halten sich nach Schätzungen noch rund 80 Kämpfer auf mit rund 40 Geiseln auf. Bei Gefechten starben in den vergangenen drei Monaten bisher 860 Menschen: 660 muslimische Kämpfer und 147 Soldaten. Nach Schätzungen der Regierung werden für den Wiederaufbau der Stadt mit 200.000 größtenteils muslimischen Einwohnern, die derzeit in Flüchtlingscamps in der Umgebung untergebracht sind, rund 50 Milliarden Dollar notwendig sein.<br /> <br />Mon, 18 Sep 2017 13:43:25 +0200ASIEN/SYRIEN - Assad: Christen sind in Syrien “keine Zugvögel”http://fides.org/de/news/62927-ASIEN_SYRIEN_Assad_Christen_sind_in_Syrien_keine_Zugvoegelhttp://fides.org/de/news/62927-ASIEN_SYRIEN_Assad_Christen_sind_in_Syrien_keine_ZugvoegelDamaskus – Christen in Syrien “sind weder Gäste noch Zugvögel”. Sie „sind ein Teil der Anfänge des Landes und ohne sie, wäre Syrien nicht so vielfältig, wie wir es heute kennen”, so der syrische Präsident Bashar Assad am gestrigen 17. September bei einer Veranstaltung in der Damascus Hall mit einer großen Delegation der Teilnehmer des Jugendtags der syrisch-orthodoxen Kirche. Das syrische Staatsoberhaupt antwortete dabei auf Fragen der Jugendlichen und bezeichnete den Versuch der “Extremisten” als gescheitert, die Christen aus dem Land vertreiben wollten. Diese Versuche seien Teil eines umfassenden Plans „der Spaltung der Region in Einzelstaaten zur Rechtfertigung des jüdischen Staates”. <br />Bei dem Treffen mit jungen Christen wurde Präsident Assad vom syrisch-orthodoxen Patriarchen Mor Ignatius Aphrem II begleitet. Anwesend waren auch drei weitere Bischöfe und zahlreiche Mönche und Priester der syrisch-orthodoxen Kirche. <br />In jüngster Vergangenheit hatte Assad bei mehreren Angelegenheiten seine Verbundenheit mit der syrisch-orthodoxen Kirche unter Beweis gestellt. Anfang September hatte der syrische Präsident das syrisch-orthodoxe Kloster vom Heiligen Kreuz in Saydnaya besucht. In Begleitung der Patriarchen Ignatius Aphrem traf er dort auch ein Waisenhaus der syrisch-orthdoxen Kirche.<br /> <br /><br />Mon, 18 Sep 2017 13:26:17 +0200AFRIKA/TOGO - Bischöfe wünschen sich die Verfassung von 1992 als Ausgangspunkt für eine Reformhttp://fides.org/de/news/62926-AFRIKA_TOGO_Bischoefe_wuenschen_sich_die_Verfassung_von_1992_als_Ausgangspunkt_fuer_eine_Reformhttp://fides.org/de/news/62926-AFRIKA_TOGO_Bischoefe_wuenschen_sich_die_Verfassung_von_1992_als_Ausgangspunkt_fuer_eine_ReformLomé - “Die Verfassungsreform ist von besonderer und grundlegender Bedeutung, wenn es darum geht, den Frieden und den sozialen Zusammenhalt wieder herzustellen”, so die Bischöfe von Togo in einem Hirtenbrief zu Lage des Landes, das von heftigen Volksprotesten erschüttert wird, bei denen die Demonstranten vor allem die Beschränkung der Zahl der Mandate für das Präsidentenamt fordern. Das Land wird seit 2005 von Präsident Faure Gnassingbé Eyadéma regiert, der in diesem Amt seinem Vater Gnassingbé Eyadéma folgte, der 38 Jahre lang im Amt war .<br />“Die Togolesische Bischofskonferenz”, heißt es in dem Dokument weiter, “ist sehr besorgt im Hinblick auf die Unterdrückung der Demonstrationen und die Aufrufe zu ethnischem Hass in den sozialen Netzwerken”.<br />Die Bischöfe verurteilen die Gewalt der Sicherheitskräfte “gegen die Bevölkerung nach den Kundgebungen vom 6. und 7. September und den unangemessenen Einsatz der Gewalt gegen die eigenen Bürger“. In diesem Zusammenhang bitten die Bischöfe die Armee um Neutraltität “und den Verzicht auf die Teilnahme an der politischen Debatte, so wie es die Verfassung vorschreibt”.<br />Abschließend laden die Bischöfe zum Gebet für den Frieden ein. <br />In einem Kommentar zum Hirtenbrief erinnerte der ehemalige Vorsitzende der bischöflichen Kommission für Wahrheit, Gerechtigkeit und Aussöhnung, Bischof Nicodème Anani Barrigah-Benissan von Atakpamé daran, dass die von ihm geleitete Kommission im Februar 2012 bei Präsident Gnassingbé einen Bericht mit 68 Empfehlungen vorlegte, “die zur Konsolidierung der Demokratie und einem friedlichen sozialen Klima betragen sollten“. Keine der Empfehlungen sei umgesetzt worden. <br />“Wir Bischöfe glauben, dass man eine Debatte über die Reform auf der Grundlage der Verfassung von 1992 führen sollte, wenn man eine Lösung finden und vorankommen will”, so der Bischof abschließend.<br />Die Verfassung des Jahres 1992 wurde im Anschluss an eine Welle von Protesten unterzeichnet, die Gnassingbé Eyadema, den Vater des heutigen Präsidenten dazu zwangen, ein demokratisches Mehrparteiensystem auf den Weg zu bringen. Zehn Jahr später wurde die Einschränkung der Mandate gestrichen, damit Faure Gnassingbé Eyadéma, ein drittes Mal kandidieren konnte.<br /> <br />Mon, 18 Sep 2017 13:13:22 +0200ASIEN/PAKISTAN - Christlicher Anwalt: “Der Fall Sharon Masih ist eine Schande für das Land"http://fides.org/de/news/62925-ASIEN_PAKISTAN_Christlicher_Anwalt_Der_Fall_Sharon_Masih_ist_eine_Schande_fuer_das_Landhttp://fides.org/de/news/62925-ASIEN_PAKISTAN_Christlicher_Anwalt_Der_Fall_Sharon_Masih_ist_eine_Schande_fuer_das_LandLahore – “Er wurde ‘choora’ genannt, wie pakistanische Christen abwertend genannt werden, die man mit der Kaste der Straßenkehrer oder der Unberührbaren gleichsetzt. Er wurde mit Füßen getreten bis er starb, weil er aus einem Behälter Wasser getrunken hatte, aus dem nur muslimische Schüler trinken durften. Wegen der Diskriminierung, die Geringschätzung und weil er als unberührbar galt. Sein Fall erinnert an den Fall von Asia Bibi, die wegen Blasphemie zum Tod verurteilt wurde. Auch sie wurde wegen eines Wasserglases angeklagt. Beide Fälle sind tragisch und eine Schande für das Land”, so der christliche Anwalt Sardar Mushtaq Gill, mit Bezug auf die traurige Geschichte des christlichen Schülers Shron Masih, der in Punjab von seinen muslimischen Mitschülern am vergangenen 30. August ermordet wurden . Über den Fall, der beispielhaft dafür ist, wie in den Schulen Intoleranz befeuert wird, beriet auch das pakistanische Parlament. <br />Wie Gill betont, hat der Lehrer gegenüber der Polizei erklärt, er habe nichts gesehen, weil er mit Zeitungslesen beschäftigt war. “Rana Surbland Khan, der muslimische Klassenlehrer… begünstigt die Gewalt, denn er hatte den Schülern erklärt, dass christliche Schüler kein Wasser aus dem Kühlschrank nehmen sollten, nachdem muslimische Schüler sich beklagt haben”, so Gill.<br />Auch der Vater von Sharoon Masih vertritt die Ansicht, dass die Tat, “das Ergebnis des religiösen Fanatismus ist” und beklagt, dass der Lehrer “zur Gewalt aufgerufen hat“. Auch Klassenkameraden von Sharoon sollen gegenüber Angehörigen bestätigt haben, dass diese verprügelt wurde, “weil er Wasser aus demselben Behälter wie die Mitschüler getrunken hat”.<br />Sharoon Masih war der einzige christliche Schüler in seiner Klasse. Die Eltern beklagen, dass “die Mitschüler nur nach einem Vorwand suchten und die Lehrer nichts getan haben, um die Gewalt zu stoppen”.<br />Am 12. September sprach der christliche Abgeordnete Khalil George vor dem pakistanischen Parlament über den Fall .<br /> <br /><br />Mon, 18 Sep 2017 12:54:20 +0200AFRIKA/TOGO - Bericht einer Missionsschwester: “AIDS ist das neue Lepra”http://fides.org/de/news/62924-AFRIKA_TOGO_Bericht_einer_Missionsschwester_AIDS_ist_das_neue_Leprahttp://fides.org/de/news/62924-AFRIKA_TOGO_Bericht_einer_Missionsschwester_AIDS_ist_das_neue_LepraKolowaré – “Wir versorgen über 800 Patienten mit einer antiretroviralen Therapie, davon sind 50 Kinder. AIDS führt wie Lepra zu Diskriminierung und zur Ablehnung durch die eigene Familie, dass die Krankheit als Schande betrachtet wird. Vor allem Frauen werden verlassen, wenn sie schwer krank sind”, so Schwester Antonietta Profumo, Leiterin einer Klinik in Kolowarè in der Landesmitte von Togo. “Gott hat keine Brücken gebaut, aber er hat uns Hände geschenkt. Dieses afrikanische Sprichwort erinnert mich daran, dass es wichtig ist, was wir tun können und dass wir das Leben mit einem offenen Herzen betrachten sollen, mit Verantwortungsbewusstsein, indem wir unter allen Umständen unser Möglichstes geben. Unsere Hände werden von der Vorsehung geführt, die auf vielen Wegen zu uns gelangt und uns immer dabei hilft, etwas Schönes und Gutes aufzubauen. Das lerne ich jeden Tag im bewegten und manchmal chaotischen Alltag unserer Klinik.<br />“Wir sind eine kleine Gemeinschaft mit nur drei Schwestern und werden von Ärzten und medizinischen Mitarbeitern unterstützt, die uns großzügig helfen, so dass wir viele Patienten, vor allem Frauen, Kinder und Behinderte aufnehmen können“, so Schwester Antonietta weiter, „Oft stoßen wir bei unseren Programmen auf Unvorhersehbares, was immer wieder Kreativität und Hilfsbereitschaft erfordert”. <br />Die Klinik in Kolowaré wurde vor 40 Jahren als Leprastation gegründet “Hunderte Leprakranke wurden bei uns versorgt, Viele sind gestorben, Heute sind noch 46 Senioren bei uns, die sehr zerbrechlich und schwer behindert sind und oft von ihren Familien verstoßen wurden”, so die Ordensfrau weiter, „Seit 2009 kümmern wir uns auch um AIDS-Patienten, deren Zahl kontinuierlich steigt. Wir haben inzwischen Abteilungen für Prävention, Pflege und Begleitung der Kranken. Dabei widmen wir schwangeren Frauen, die HIV-infiziert sind besonderes Augenmerk und versuchen eine Übertragung auf das Kind zu verhindern. Seit einigen Jahren widmen wir uns auch ganz besonders den Kindern. Viele sind Waisen und haben einen oder beide Elternteile verloren. Diese Kinder, deren Immunsystem beeinträchtigt ist, sind besonders anfällig für Infektionen und werden oft vernachlässigt oder in einer bereits armen Familie als zusätzliches Problem betrachtet. Mit Unterstützung der Krankenpfleger und mithilfe vieler anderer Menschen gelingt es unsere Klinik sich auch um solche Kinder zu kümmern. Jeden Monat verteilen wir Lebensmittelpakete an Familien, die wir auch einladen sich behandeln zu lassen“<br />“Zu beginn des Schuljahres”, so Schwester Antonietta, “verteilen wir auch das Nötige für den Schulbesuch. Während der Ferien veranstalten wir gemeinsame Aktivitäten für Kinder. Eine gute Ernährung, eine gute Hygiene und die richtige Therapie helfen diesen Kindern wieder etwas gesünder zu werden. Sie werden von einem Doktor untersucht und wir führen alle notwendigen Laborkontrollen bei den Kindern durch. Damit ist es uns 2016 gelungen, dass keines unserer Kinder starb”.<br />“Wir Schwestern wissen um das große Geschenk, das unsere Weihe an den Herrn ist und wir versuchen täglich Gutes zu tun und stoßen jeden Tag auf Situationen, in denen unsere Hilfe gebraucht wird, wenn arme Menschen keine Lösung für ihre Probleme zu finden”, so Schwester Antonietta abschließend.<br /> <br />Mon, 18 Sep 2017 12:27:44 +0200EUROPA/POLEN - Jugendliche sollen für die Mission begeistert werdenhttp://fides.org/de/news/62923-EUROPA_POLEN_Jugendliche_sollen_fuer_die_Mission_begeistert_werdenhttp://fides.org/de/news/62923-EUROPA_POLEN_Jugendliche_sollen_fuer_die_Mission_begeistert_werdenTschenstochau – “Was die Jugendlichen an missionarischen Gruppen fasziniert, ist die Möglichkeit, etwas gutes für die anderen zu tun, insbesondere für Altersgenossen in den Missionsländern. Solchen Initiativen muss aber auf jeden Fall eine angemessene spirituelle Vorbereitung vorausgehen”, so der Diözesandirektor der Päpstlichen Missionswerke, Pfarrer Janusz Talik, aus der polnischen Diözese Bielsko-Zywiec in seiner Ansprache an die Diözesandirektoren der Päpstlichen Missionswerke in Polen sowie an Vertreter der Missionsorden und anderer missionarischer Einrichtungen in Polen, die am 12. und 13. September im Priesterseminar in Tschenstochau zusammengekommen waren.<br />“Die missionarische Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit unter den Jugendlichen in Polen stand im Mittelpunkt des Treffens”, so der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Polen, Prälat Tomasz Atlas, der die Teilnehmer dazu einlud, gemeinsam nach Wegen der Beteiligung von Jugendlichen an der Mission zu suchen. Die beiden kirchlichen Großereignisse, in deren Mittelpunkt die Jugendlichen stehen, zum einen die Bischofssynode zum Thema “Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsunterscheidung” im Oktober 2018 und zum anderen der Weltjugendtag im Januar 2019 in Panama bildeten den Rahmen der Beratungen.<br />Der Präsident des bischöflichen Missionsausschusses, Bischof Jerzy Mazur erinnerte an Jugendinitiativen, die bereits auf den Weg gebracht wurden, darunter das Bemühen um das missionarische Mitwirken der Jugendlichen durch die Verbreitung einer missionarischen Botschaft und die Verbreitung eines Missionsbewusstseins bei der Studentenpastoral. Über die Vorbereitung der Jugendlichen auf den Weltmissionssonntag sprach Pater Emil Parafiniuk, Leiter des polnischen Veranstaltungsausschusses für den Weltjungendtag, der die Notwendigkeit einer missionarischen Bildungsarbeit unter den jugendlichen Teilnehmern bei der Vorbereitung auf den Weltjugendtag in Panama in Erwartung einer Gesellschaft, die auf das Evangelium wartet. Über die Erfahrung der missionarischen Freiwilligenarbeit des Päpstlichen Werks für die Glaubensverbreitung sprach Pfarrer Maciej Bedziński, Sekretär des Päpstlichen Apostel-Petrus-Werkes in Polen, während der Diözesandirektor der Erzdiözese Poznan, Pfarrer Dawid Stelmach, an die Wirkkraft der Erfahrungsberichte Missionaren erinnerte, wenn diese die Möglichkeit haben bei Begegnungen in den Schulen mit den Jugendlichen über die Mission zu sprechen. <br />Der Gottesdienst mit Bischof Mazur und die Weihe der Missionstätigkeit der Kirche in Polen an die Gottesmutter von Tschenstochau durch Prälat Atlas sowie die Jahresberichte der vier Päpstlichen Missionswerke und der verschiedenen missionarischen Einrichtungen rundeten das Programm ab. <br />Abschließend einigten sich die Teilnehmer auf gemeinsame Prioritäten bei der missionarischen Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit unter Jugendlichen. <br /> <br />Mon, 18 Sep 2017 11:42:01 +0200INDIEN - Neun Jahre nach der antichristlichen Gewalt gibt es keine Gerechtigkeithttp://fides.org/de/news/62918-INDIEN_Neun_Jahre_nach_der_antichristlichen_Gewalt_gibt_es_keine_Gerechtigkeithttp://fides.org/de/news/62918-INDIEN_Neun_Jahre_nach_der_antichristlichen_Gewalt_gibt_es_keine_Gerechtigkeit Die Herausforderung des hinduistischen Extremismus in allen Teilen des Landes ist eines der Themen, die im Mittelpunkt der politischen und sozialen Debatte stehen und betrifft das Leben der religiösen Minderheiten, insbesondere der Muslime und Christen aus nächster Nähe. Radikale Gruppen, die auf der Seite der Regierungspartei Baratiya Janata Party des Premierministers Premier Narendra Modi stehen, verbreiten Gewalt, Hass und Intoleranz und berufen sich dabei auf die “Hindutva”-Ideologie, die für alle indischen Bürger den Hinduismus als Religion fordert. In diesem Kontext sind die Wunden, die der christlichen Bevölkerung im Staat Odisha zugefügt wurden, Schauplatz größten Welle antichristlicher Gewalt in der Geschichte.<br />Die einheimische Bevölkerung gedenkt seit einigen Jahren dieser Ereignisse am 26. August, dem so genannten "Tag der Märtyrer”. Auch 2017 kamen Tausende Menschen in Kandhamal zusammen, um an diese größte antichristliche Gewalt in der modernen Geschichte Indiens zu erinnern des Landes war: die antichristlichen Massaker des Jahres 2008. <br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://omnisterra.fides.org/articles/view/49">mehr bei Omnis Terra</a>Sat, 16 Sep 2017 09:17:26 +0200ASIEN/LIBANON - Oberirdische Hochspannungskabel: Protest des maronitischen Erzbischofs bleibt ungehörthttp://fides.org/de/news/62916-ASIEN_LIBANON_Oberirdische_Hochspannungskabel_Protest_des_maronitischen_Erzbischofs_bleibt_ungehoerthttp://fides.org/de/news/62916-ASIEN_LIBANON_Oberirdische_Hochspannungskabel_Protest_des_maronitischen_Erzbischofs_bleibt_ungehoertBeirut – Die öffentlichen Appelle des maronitischen Erzbischofs von Beirut Boulos Matar an die libanesischen Behörden mit der Bitte, die Installation von oberirdischen Hochspannungskabeln in Mansouriyé noch einmal zu überdenken, wurden nicht berücksichtigt. Am Abend des 11. September hatte Erzbischof Matar bei einer öffentlichen Kundgebung zusammen mit Priestern der von der Verlegung der neuen Kabel betroffenen Gemeinden und Politikern, seine Sorge über den Beschluss des Energieministeriums zum Ausdruck gebracht, das über dicht bewohnten Regionen gegen den Willen der Einwohner neue Hochspannungsleitungen installieren lässt. "Es ist inakzeptabel”, so der maronitische Erzbischof, “dass die Behörden ein Projekt genehmigen, dass für die Einwohner der Region so schädlich ist”. Erzbischof Matar bat in diesem Zusammenhang den libanesischen Präsidenten Michel Aoun gebeten, die Verantwortlichen zur Berücksichtigung der Proteste der Einwohner zu bewegen, und eine unterirdische Verlegung angeregt. <br />Wie einheimische Medien berichten, werden trotz der Appelle des Erzbischofs die Installationsarbeiten entsprechend des vorgesehenen Zeitplans fortgesetzt. Auch Experten hatten vor einer elektromagnetischen Verschmutzung gewarnt.<br /> ,<br />Fri, 15 Sep 2017 13:43:52 +0200ASIEN/TÜRKEI - Wahl des neuen armenischen Patriarchen von Konstantinopel kommt nicht voranhttp://fides.org/de/news/62915-ASIEN_TUeRKEI_Wahl_des_neuen_armenischen_Patriarchen_von_Konstantinopel_kommt_nicht_voranhttp://fides.org/de/news/62915-ASIEN_TUeRKEI_Wahl_des_neuen_armenischen_Patriarchen_von_Konstantinopel_kommt_nicht_voranIstanbul – Die Wahl des neuen armenischen Patriarchen von Konstantinopel kommt wegen einer anhaltenden internen Spaltung in den Reihen der armenischen Glaubensgemeinschaft und durch den stillschweigenden Boykott durch die türkischen Behörden nicht voran. <br />Nachdem am 15. August 2016 der Erzbischof Karekin Bekdjian zum “locum tenens” des Patriarchats ernannt wurde und damit Erzbischof Aram Ateshyan in diesem Amt ablöste, wurde eine Arbeitsgruppe geschaffen, die die Wahl voranbringen sollte. In diesem Zusammenhang schrieben die türkischen Behörden wiederholt an das Patriarchat mit der Bitte um eine Fortsetzung des Wahlprozesses, worauf sie jedoch keine Antwort erhielten. Nun gab der Direktor der armenischen Ausgabe der in zwei Sprachen erscheinenden Tagezeitung Agos mit Sitz in Instanbul gegenüber der Nachrichtenagentur Armeniapress bekannt, dass das armenische Patriarchat keine Einladung zur Teilnahme an den offiziellen Feiern zum Tag des Sieges am vergangenen 30. August 2017 erhalten habe, während Vertreter der anderen in der Türkei vertretenen Religionen anwesend waren. In der armenischen Gemeinde wird diese als ein Zeichen der Ablehnung gegenüber dem derzeitigen Vertreter des Patriarchats gewertet. Negativ soll sich auch die Tatsache auswirken, das sich unterdessen Vertreter der armenischen Gemeinden mit angeblichen guten Beziehungen zu Vertretern von hochrangigen türkischen Behörden sich als “Mittler“ anbieten. <br />Wie Agos berichtet, sollen Personen, die von Erzbischof Bekchyan ausgewählt wurden bei den politischen Apparaten und Institutionen der Türkei nicht sehr beliebt sein. Die derzeitigen Schwierigkeiten sollen auch mit der Position der Anhänger des ehemaligen „locum tenens“ Aram Ateshyan, in Zusammenhang stehen, die den Rücktritt Bekdjians und der Arbeitsgruppe fordern und dafür Unterstützung in den Reihen der türkischen Behörden finden. <br />Die zuletzt wurde über Vereinbarungen für die Wahl des Nachfolgers von Mesrob II. Mutafyan, der aus gesundheitlichen Gründen seit 2008 sein Amt nicht mehr ausüben kann, von den Vertretern des Patriarchats bei einem Gipfeltreffen in Erevan beim Sitz des Patriarchats von Echmiadzin unter Leitung von Patriarch Karekin II., Katholikos aller Armenier, am vergangenen 23. und 24. Februar beraten. <br /> <br />Fri, 15 Sep 2017 13:26:59 +0200AFRIKA/TOGO - Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke: “Wir wissen nicht, was uns noch erwartet! ”http://fides.org/de/news/62914-AFRIKA_TOGO_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_Wir_wissen_nicht_was_uns_noch_erwartethttp://fides.org/de/news/62914-AFRIKA_TOGO_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_Wir_wissen_nicht_was_uns_noch_erwartetLomé - “Die Situation in Lomé bleibt angespannt. Ich bin am 23. August nach Togo zurückgekommen und seit meiner Ankunft war die Lage rund um die Demonstrationen der Opposition sehr angespannt”, so der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Togo, Pfarrer Donald Charif-Dine Fadaz. Am 6. und 7. September haben rund 100.000 in der Hauptstadt auf der Straße demonstriert und einen politischen Wechsel gefordert. Das land wird seit 2005 von Faure Gnassingbé Eyadéma regiert. Sein Vorgänger war sein Vater General Gnassingbé Eyadéma der das Land bis zu seinem Tod im Februar 2005 insgesamt 38 Jahre lang regierte . Faure kam durch eine umstrittene Wahl an die Macht . Die Opposition und die Zivilgesellschaft fordern seit langem eine Verfassungsänderung zur Einschränkung der Zahl der aufeinander folgenden Präsidentschaftsmandate.<br />Als Reaktion auf die Proteste legte die Regierung in der vergangenen Woche einen Gesetzentwurf zur Verfassungsänderung vor, der die zahl der Präsidentschaftsmandate auf zwei beschränkt.<br />“Die Regierung hat bei der Nationalversammlung Reformentwürfe vorgelegt, die mit den Forderungen der Zivilgesellschaft übereinstimmen. Es hätte die Möglichkeit einer Einigung gegeben, wenn die beteiligten Parteien einsichtig gewesen wären“, so Pfarrer Fadaz. Donald.<br />Am 14. September brach die Opposition jedoch die Verhandlungen ab, nachdem die Debatte über den von der Regierung vorgelegten Änderungsvorschlag im Parlament verschoben wurde. “Nun wissen wir nicht, was uns erwartet. Die Lage bleibt angespannt und die Menschen befürchten weitere Unruhen am Rande der für den 20. und 21. September angekündigten Demonstrationen der Opposition”, so Pfarrer Charif-Dine Fadaz abschließend.<br />Bereits in ihre Osterbotschaft hatten die Bischöfe festgestellt, dass “die Frustration in der togolesischen Gesellschaft wie eine Zeitbombe ist, die jederzeit explodieren könnte”.<br /> <br /><br />Fri, 15 Sep 2017 12:45:42 +0200ASIEN/PAKISTAN - Junger Christ wegen Blasphemie bei "WhatsApp" zum Tode verurteilthttp://fides.org/de/news/62913-ASIEN_PAKISTAN_Junger_Christ_wegen_Blasphemie_bei_WhatsApp_zum_Tode_verurteilthttp://fides.org/de/news/62913-ASIEN_PAKISTAN_Junger_Christ_wegen_Blasphemie_bei_WhatsApp_zum_Tode_verurteiltLahore – Ein junger Christ wurde wegen Blasphemie von einem erstinstanzlichen Gericht in Gujrat zum Tode verurteilt. Gegen den 24jährigen Nadeem James, der in der christlichen Siedlung Yaqoobabad wohnt wurde Anklage erhoben, weil er im Juli 2016 über den Nachrichtendienst “WhatsApp” eine Nachricht mit blasphemischem Inhalt versendet haben soll. Yasir Bashir, ein Freund der Familie des jungen Christen hatte bei der Polizei in Sarai Alamgir Anzeige erstattet, und wurde dabei von zwei muslimischen Imamen unterstützt, die mit der für ihre extremistische Haltung bekannten Organisation “Sunni Tehreek” in Verbindung stehen. Sie forderten die sofortige Festnahme Nadeems. Am 10. Juli 2016 wurde auf der Grundlage des so genannten Blasphemieparagraphen Anklage erhoben. Daraufhin versuchte Nadeem James zu fliehen und in seiner Abwesenheit nahmen die Polizeibeamten zwei seiner Schwestern fest, die sie durch Schläge dazu bringen wollten, den Aufenthaltsort ihres Bruders mitzuteilen. <br />Nun verurteilte das erstinstanzliche Gericht den jungen Christen zum Tode und verhängte eine hohe Geldstrafe. In einem 28seitigen Urteil bestätigt das Gericht, das Nadeem James blasphemische Inhalte über “WhatsApp” an Yasir Bashir sendete und deswegen zum Tode verurteilt wird. <br />In den vergangenen Wochen wurde in dem Dorf Jam Kayk Chattha bei Wazirabad auch der 18jährige Christ Asif Masih wegen Blasphemie festgenommen. Er soll Seiten aus dem Koran verbrannt haben. Nach seiner Festnahme forderten rund 200 aufgebrachte Männer vor der Polizeistation seine Hinrichtung. <br />Wie “Kommission für Menschenrechte in Pakistan” betont, warten rund 40 Angeklagte in pakistanischen Gefängnissen auf die Vollziehung der Todesstrafe wegen Blasphemie, während seit 1990 insgesamt 71 Personen ohne Gerichtsurteil von extremistischen Gruppen oder Einzelpersonen ermordet wurden.<br />Im vergangenen April wurde der muslimische Student Mashal Khan in Mardan wegen angeblicher Blasphemie von Studienkameraden getötet. Danach wurde in der Öffentlichkeit erneut über die Reform des Gesetzes zur Verhinderung von Missbrauch debattiert. <br />Nasir Saeed von der Nichtregierungsorganisation “Centre for Legal Aid, Assistance and Settlement” betont in diesem Zusammenhang: “Das Blasphemiegesetzt trifft nicht nur unschuldige religiöse Minderheiten in Pakistan sondern auch muslimische Staatsbürgern. Es trägt zu einer Verschlechterung der internationalen Beziehungen bei und schadet dem Image Pakistans in der Welt. Eine Reform ist zum Wohl des Landes dringend notwendig”.<br /> <br />Fri, 15 Sep 2017 12:14:00 +0200AMERIKA/MEXIKO - Nach dem Erdbeben mit 90 Toten hilft die katholische Kirche den Opfernhttp://fides.org/de/news/62912-AMERIKA_MEXIKO_Nach_dem_Erdbeben_mit_90_Toten_hilft_die_katholische_Kirche_den_Opfernhttp://fides.org/de/news/62912-AMERIKA_MEXIKO_Nach_dem_Erdbeben_mit_90_Toten_hilft_die_katholische_Kirche_den_OpfernOaxaca – Es ist eine Woche vergangen seit dem starken Erdbeben, dass am vergangenen 7. September Mexiko erschütterte. Das Epizentrum lang in Pijijiapan wo insgesamt 634 Nachbeben registriert wurden und Tausende Familien obdachlos wurden und viele Infrastrukturen zerstört sind. <br />Über das katholische Hilfswerk Caritas Mexiko wurden schon kurz nach dem Erdbeben erste Hilfsmaßnahmen in den betroffenen Gebieten auf den Weg gebracht. Im ganzen Land sorgen katholische Einrichtungen und Organisationen mit Hilfe freiwilliger Helfer die Verteilung von Lebensmittelsspenden, Medikamenten und anderer Hilfsgüter. <br />Der Geschäftsführer des mexikanischen Caritasverbandes, Pfarrer Rogelio Narvaez berichtet, dass die Region um Minatitlan und die Staaten Oaxaca und Chiapas am meisten betroffen sind. Obschon auch Kirchen und Pfarreien beschädigt wurden, stehen kirchliche Räumlichkeiten für die Unterbringung von Obdachlosen und als Sammelstellen für Hilfsmittel zur Verfügung. <br />Wie der Sekretär der Mexikanischen Bischofskonferenz und Weihbischof von Monterrey, Alfonso Miranda Guardiola, ausführt, konnte das genaue Ausmaß der Schäden an kirchlichen Einrichtungen noch nicht festgestellt werden. Wie aus einer ersten provisorischen Bilanz hervorgeht, wurden insgesamt 122 Kirchen schwer beschädigt, von denen 90 wegen Einsturzgefahr geschlossen bleiben müssen.<br />Besonders tragisch sei der Bericht der Bischöfe aus den betroffenen Regionen, so Bischof Miranda weiter, die bestätigen, dass in Tehuantepec, Tapachula, Antequera-Oaxaca und in der Prälatur Mixes rund 20 ländliche Gemeinden auch eine Woche nach dem Erdbeben noch von der Umwelt abgeschlossen sind, weshalb das Ausmaß der Schäden bei Familien und kirchlichen Einrichtungen noch nicht bekannt ist. Beeindruckend, so Pfarrer Rogelio Narvaez, sei die Hilfsbereitschaft der katholischen Kirche aus Ländern in aller Welt, darunter Deutschland, Norwegen, Spanien, Frankreich und Südkorea.<br />Das Erdbeben mit einer Stärke von 8.2 erschütterte am Abend des 7. September die Südküste Mexikos und forderte mindestens 90 Todesopfer. Wie aus Daten hervorgeht, die die lokalen Behörden zur Verfügung stellen kamen 71 Menschen im Staat Oaxaca ums leben, während 15 Menschen in Chiapas und 4 in Tabasco starben. <br /> <br />Fri, 15 Sep 2017 10:49:20 +0200ASIEN/PAKISTAN - Parlament befasst sich mit dem Mord an einem christlichen Schülerhttp://fides.org/de/news/62911-ASIEN_PAKISTAN_Parlament_befasst_sich_mit_dem_Mord_an_einem_christlichen_Schuelerhttp://fides.org/de/news/62911-ASIEN_PAKISTAN_Parlament_befasst_sich_mit_dem_Mord_an_einem_christlichen_SchuelerIslamabad – “Der Mord an Sharon Masih ist tragisch und eine Schande für das Land. Wir müssen dringend handeln. Aus diesem Grund fordere ich alle Mitglieder der Nationalversammlung auf, die Reform der Lehrpläne in Pakistan als Priorität zu betrachten und in allen öffentlichen Schulen jedes Bildungsgrades, das “religiöse Zusammenleben” als Lehrinhalt zu berücksichtigen”, so der christliche Parlamentarier Khalil George am vergangenen 12. September vor dem pakistanischen Parlament zum Mord an dem christlichen Schüler Sharon Masih, der am vergangenen 30. August von muslimischen Mitschülern getötet wurde war . Diese Episode, so der christliche Abgeordnete „ist eine Gelegenheit, wenn es darum geht, der Reform der Lehrpläne in den Schulen neue Impulse zu geben“. <br />“Religiöse Intoleranz und Hass gegenüber Minderheiten, werden den Schülern durch Lehrpläne eingeflösst. Es sollten aber die Werte des harmonischen Zusammenlebens der Religionen als Grundlage des sozialen Zusammenlebens vermittelt werden“, so der Abgeordnete weiter. Im Fall des Mordes an Sharon, so George, “müssen strenge Strafmaßnahmen gegen die Verantwortlichen ergriffen werden und die Täter müssen nach dem Gesetzt bestraft werden”. Außerdem will Khalil George einen offiziellen Antrag darauf stellen, dass die Schule nach Sharon Masih benannt wird: „Die Eltern des Opfers müssen von der Regierung unterstützt werden”, betont er<br />Wie die Angehörigen des Opfers berichten, sollen die muslimischen Schüler den dem Opfer vorgeworfen haben, “er habe aus einem Becher getrunken, der vor ihm von anderen Schülern benutzt worden war“ . “Sharon wurde mit Füßen getreten und die Lehrer haben nicht eingegriffen, um die Gewalt zu stoppen”, beklagen die Angehörigen. Bei der Befragung nach dem Tathergang soll einer der Lehrer erklärt haben, er habe nichts gesehen, denn er habe “Zeitung gelesen”. <br />Auch die “Pakistan Minorities Teachers Association” äußerte sich zu dem Mordfall: “Wie unserer Schüler betätigen, enthalten viele der Lehrbücher eine verzerrte Darstellung und befeuern damit Hass und Diskriminierung unter Nichtmuslimen. Wir versuchen die Regierung zu einer Änderung bewegen. Damit möchten wir Pakistan zu einem Staat machen, in dem religiöse Minderheiten als sich als wesentlicher Bestandteil der Nation fühlen und als solcher im Land leben”.<br /> <br />Thu, 14 Sep 2017 13:27:50 +0200