Fides Newshttp://fides.org/Aus dem Archivder Fidesagenturen-usASIEN/PHILIPPINEN - Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke im Amt bestätigthttp://fides.org/de/news/34651-ASIEN_PHILIPPINEN_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_im_Amt_bestaetigthttp://fides.org/de/news/34651-ASIEN_PHILIPPINEN_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_im_Amt_bestaetigtVatikanstadt – Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker hat am 17. März 2014 P. Socrates Mesiona von der Missionsgesellschaft der Philippinen für die kommenden fünf Jahre in seinem Amt als Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke bestätigt. Tue, 02 Sep 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/SÜDAFRIKA - Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke ernannthttp://fides.org/de/news/34650-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_ernannthttp://fides.org/de/news/34650-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_ernanntVatikanstadt – Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker hat am 13. Juni 2014 P. Gordon Paul Rees, von den Comboni Missionaren für fünf Jahre zum Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Südafrika ernannt. <br />Der neue Nationaldirektor wurde am 22. März 1962 in Pretoria geboren. 1995 trat er in den Orden der Comboni Missionare ein. Er studierte Philosophie am “St. John Vianney Seminary” und legte in Namugongo die ersten Gelübde ab, nachdem er dort auch das Noviziat gemacht hatte. In Rom studierte er Theologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana und Pastoraltheologie an der Päpstlichen Universität San Tommaso . Am 17. August 2002 wurde er als Missionar nach Kolumbien entsandt, wo er bis 2011 tätig war. Nach einem Sabatical kehrte er nach Südafrika zurück, wo er derzeit als Oberer die Gemeinschaft der Comboni Missionare am Studienzentrum in Lynnwood Ridge leitet und die Zeitschrift Worldwide verwaltet. Tue, 02 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/HEILIGES LAND - Delegation des lateinischen Patriarchats besucht Gaza: “Ein Bild der Verwüstung wie nach dem Zweiten Weltkrieg”http://fides.org/de/news/34649-ASIEN_HEILIGES_LAND_Delegation_des_lateinischen_Patriarchats_besucht_Gaza_Ein_Bild_der_Verwuestung_wie_nach_dem_Zweiten_Weltkrieghttp://fides.org/de/news/34649-ASIEN_HEILIGES_LAND_Delegation_des_lateinischen_Patriarchats_besucht_Gaza_Ein_Bild_der_Verwuestung_wie_nach_dem_Zweiten_WeltkriegJerusalem - “Wir haben das Stadtviertel Sajaya besucht, wo 80% der Häuser und Wohnanlagen heute nur noch ein Trümmerhaufen sind. Wir haben Dinge gesehen, die nur mit der Verwüstung nach dem Zweiten Weltkrieg vergleichbar sind”, so Bischof William Shomali vom lateinischen Patriarchat Jerusalem zu seinen Eindrücken nach dem kurzen Besuch in Gaza am gestrigen 1. September. Zusammen mit dem Bischof waren der Generalverwalter des Patriarchats, P. Imad Twal und der Kanzler des Patriarchats P. George Ayoub gereist.<br />Während des kurzen Besuchs in Gaza konnte die Delegation des Patriarchats auch mit Mitgliedern der kleinen christlichen Gemeinde vor Ort sprechen: sie trafen den stellvertretenden Gemeindepfarrer und die im Gazastreifen tätigen Ordensschwester und besuchten den griechisch-orthodoxen Bischof Alexios, der auch während der israelischen Militärangriffe die Stadt nicht verlassen hatte. <br />“Der orthodoxe Bischof”, so Bischof Shomali zum Fidesdienst, “hat uns sehr herzlich empfangen und die gute Arbeit der Caritas, der Pontifical Mission und der Catholic Relief Service während der mehrwöchigen militärischen Auseinandersetzungen gelobt”. Die Delegation besuchte auch das Anglikanische Krankenhaus, in dem während der vergangenen zwei Monate über 4.000 Verletzte versorgt wurden. <br />“Auf der einen Seite sind die Menschen erleichtert, dass der Waffenstillstand hält. Die Fischer dürfen in einem Gebiet bis zu sechs Meilen vor der Küste wieder fischen und kehren jeden Morgen mit einem großen Fang zurück, den sie bis acht Uhr bereits vollständig verkauft haben. Die Möglichkeit mit den eigenen Händen Lebensmittel zu Beschaffen und die Chance künftig am Wiederaufbau mitarbeiten zu können, lässt die Menschen hoffen“, so der Bischof zum Empfinden der Einwohner von Gaza, „Doch auf der anderen Seite haben die jungen Menschen hier bereits drei Kriege gegen Gaza miterlebt und jedes Mal ist die Verwüstung größer als beim letzten Mal. Es wird Jahre dauern, bis alles wieder so sein wird wie früher. Dies entmutigt die Menschen und lässt die Hoffnung auf eine bessere Zukunft schwinden. Auch in der kleinen christlichen Gemeinde träumen viele nur noch vom Auswandern“.<br />Zwar trafen die Vertreter des Patriarchats keine Politiker, doch bei Gesprächen mit Christen und Muslimen sei eine zunehmende Feindseligkeit gegenüber Israel deutlich geworden”, so Bischof Shomali. “Aus einem Krieg kann keine Zuneigung entstehen“, betont der Bischof. Doch die Sympathie für das Vorgehen der Hamas, an dem auch der palästinensische Präsident Abu Mazen Kritik übt, sei keinesfalls einstimmig. “Manche haben auch mit bitterer Ironie betont: nachdem Gaza völlig zerstört wurde, ist alles, was wir daran verdient haben, dass wir Fisch essen können”, so der Bischof abschließend. Tue, 02 Sep 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/BRASILIEN - Katholische Bischofskonferenz veranstaltet TV-Debatte der Präsidentschaftskandidatenhttp://fides.org/de/news/34648-AMERIKA_BRASILIEN_Katholische_Bischofskonferenz_veranstaltet_TV_Debatte_der_Praesidentschaftskandidatenhttp://fides.org/de/news/34648-AMERIKA_BRASILIEN_Katholische_Bischofskonferenz_veranstaltet_TV_Debatte_der_PraesidentschaftskandidatenSao Paolo – Der brasilianische Fernsehsender “Red Siglo 21” wird 16. September im Abendprogramm eine TV-Diskussion der Kandidaten für das Präsidentenamt ausstrahlen. Die Wahl des brasilianischen Präsidenten findet am kommenden 5. Oktober statt. Die Fernsehdebatte wird von der Katholischen Bischofskonferenz Brasiliens im Marienheiligtum in Sao Paolo Aparecida veranstaltet und von verschiedenen Fernsehsendern und Internetportalen in ganz Brasilien übertragen werden, <br />Eröffnen wird die Diskussionsrunde der Vorsitzende der Bischofskonferenz und Erzbischof von Aparecida, Kardinal Raymundo Damasceno Assis, der betont: "Wir möchten, dass unsere Wähler ihre Bürgerrechte frei, verantwortlich und bewusst in Anspruch nehmen und da bei an des Wohl des Landes denken. Deshalb sollten sie die Programme der Kandidaten kennen”.<br />Im Rahmen der zweistündigen TV-Debatte werden die Kandidaten zunächst zwei Minuten lang auf eine Frage des Vorsitzenden der Bischofskonferenz antworten. Danach werden sich mit von der Bischofskonferenz vorbereiteten Fragen zu den Themen Bildung, Gesundheit, Abtreibungsgesetze, Agrarreform, politische Reformen und Bildungsreform befassen. Sodann werden katholische Journalisten Fragen stellen und abschließend soll eine Diskussion zwischen den Kandidaten stattfinden.<br />Zur TV-Debatte eingeladen sind folgende Kandidaten: Dilma Rousseff ; Marina Silva ; Aécio Neves ; Eduardo Jorge ; Eymael ; Luciana Genro und der Pastor Everaldo . Tue, 02 Sep 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/MOSAMBIK - Weitere Schritte zur Förderung des Friedensprozesseshttp://fides.org/de/news/34647-AFRIKA_MOSAMBIK_Weitere_Schritte_zur_Foerderung_des_Friedensprozesseshttp://fides.org/de/news/34647-AFRIKA_MOSAMBIK_Weitere_Schritte_zur_Foerderung_des_FriedensprozessesMaputo - Nach den bereits am 24. August unterzeichneten Vereinbarungen, mit denen der Konflikt zwischen den ehemaligen Rebellen der Renamo und der Regierung unter Leitung der Frelimo beendet wurden, werden nun weiter Schritte zur Förderung des Friedensprozesses auf den Weg gebracht.<br />Wie Pfarrer Matteo Zuppi von der Gemeinschaft von Sant’Egidio mitteilt, trafen sich der italienische Staatsekretär Carlo Calenda und der italienische Botschafter in Mosambik, Roberto Vellano am vergangenen 30. August mit dem Vorsitzenden der Renamo, Afonso Dhlakama. Bereits vor 22 Jahren vermittelten die Gemeinschaft von Sant'Egidio und die italienische Regierung bei Friedensverhandlungen, die zur Unterzeichnung eines Friedensabkommens führten, das am 4. Oktober 1992 in Rom unterzeichnet wurde.<br />In den vergangenen zwei Jahren war es erneut zu politischen und militärischen Spannungen gekommen und Dhlakama war in die ehemaligen Gebiete des Guerillakampfes zurückgekehrt. <br />Bei dem Treffen mit der Delegation unter Leitung der Gemeinschaft St. Egidio und der italienischen Regierung erklärte sich Dhlakama bereit, am kommenden Donnerstag in Maputo gemeinsam mit dem mosambikschen Präsidenten Armando Guebuza die Vereinbarungen zu bestätigen und den Wahlkampf zu beginnen. <br />Dhlakama garantierte in diesem Zusammenhang auch einen friedlichen Verlauf der Wahlkampagne. Der Anführer der Renamo bat die Regierung um Garantien für die Umsetzung der Vereinbarungen und deren rasche Ratifizierung durch das Parlament. Tue, 02 Sep 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Innerhalb weniger Monate starben zwei Generäle, die im Kampf gegen die M23 siegreich gewesen waren: sie hinterlassen eine große Lückehttp://fides.org/de/news/34646-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Innerhalb_weniger_Monate_starben_zwei_Generaele_die_im_Kampf_gegen_die_M23_siegreich_gewesen_waren_sie_hinterlassen_eine_grosse_Lueckehttp://fides.org/de/news/34646-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Innerhalb_weniger_Monate_starben_zwei_Generaele_die_im_Kampf_gegen_die_M23_siegreich_gewesen_waren_sie_hinterlassen_eine_grosse_LueckeKinshasa - “Wir fühlen uns wie Waisen, nach dem Tod von Generale Lucien Bahuma Ambamba, der die Fahne der kongolesischen Streitkräfte stets hochhielt”, so Vertreter der Zivilgesellschaft in Nordkivu, im Osten der Demokratischen Republik Kongo zum Tod von General Bahuma, der die kongolesische Armee im Kampf gegen die Guerillakämpfer der M23 leitete und diese besiegte .<br />Der General starb in einem südafrikanischen Krankenhaus an den Folgen eines Herzinfarkts, den er in Uganda erlitten hatte, wo er an einer Versammlung mit ugandischen Generälen teilgenommen hatte. Wenige Monate zuvor war der nach seinem Tod zum General Mamadou Ndala ermordet worden, der die Brigade URR, eine Sondereinheit der kongolesischen Streitkräfte leitete . Die Vertreter der Zivilgesellschaft forderten im Untersuchungen Zusammenhang mit dem Tod des hochrangigen Militärvertreters, dessen Kompetenz die Streitkräfte im Kampf gegen verschiedene bewaffneten Gruppen im Osten der Demokratischen Republik Kongo vermissen wird.<br />Unter anderem ist in der Region die ugandische ADF-Nalu aktiv, die ihre Aktionen insbesondere in der Region um Beni ausgeweitet hat. In den Reihen der Rebellenbewegung sollen heute auch ehemalige Mitglieder der M23 und der FDLR, die sich ergeben hatten und nach Ruanda zurückgekehrt waren, kämpfen. Tue, 02 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/INDIEN - Übergriff auf katholische Schule: Rektor unter falschem Vorwand verprügelt und festgenommenhttp://fides.org/de/news/34645-ASIEN_INDIEN_Uebergriff_auf_katholische_Schule_Rektor_unter_falschem_Vorwand_verpruegelt_und_festgenommenhttp://fides.org/de/news/34645-ASIEN_INDIEN_Uebergriff_auf_katholische_Schule_Rektor_unter_falschem_Vorwand_verpruegelt_und_festgenommenRaipur – Der Übergriff auf eine katholische Schule hat unter den Katholiken im indischen Staat Chhattisgarh Empörung hervorgerufen. Wie Erzbischof Victor Henry Thakur von Raipur mitteilt, wurde die “Nirmal Rani English Medium School” in Khursipar in der Nähe der Landeshauptstadt Raipur Opfer eines Übergriffs von gewaltbereiten Sympathisanten der hinduistische Baratiya Janata Party des indischen Premierministers Narendra Modi. <br />Die Angreifer beschuldigten de Rektor der Schule, Pfarrer Ligo Mathew, völlig unbegründet, er habe einige Schülereinen auf gewaltsame Art beleidigt. Aus diesem Grund waren sie in die Schule eingedrungen, um den Rektor zu verprügeln. Auch Lehrer, die verdächtige Geräusche und Schreie hörten und zu Hilfe geeilt waren, wurden von den Eindringlingen verprügelt. Nachdem andere Lehrer die Polizei gerufen hatten, wurde Pfarrer Ligo von den Beamten in eine Polizeistation gebracht, während aufgebrachte Extremisten zusammenkamen und beleidigende Slogans gegen den Rektor riefen. Der katholische Geistliche wurde einem Richter vorgeführt, der eine 14tägige Untersuchungshaft anordnete und die Anschuldigungen gegen den Rektor bestätigte. Ein von den zuständigen kirchlichen Stellen eingereichter Antrag auf Freilassung gegen Kaution wurde abgelehnt. Daraufhin kehrten die Angreifer in die Schule zurück, wo sie das Büro des Rektors und andere Schulräume verwüsteten. <br />Der Bischof lädt im Zeichen des gewaltlosen Protests zu einem Tag des Gebets und Fastens ein, bei dem die Teilnehmer eine unabhängige Untersuchung fordern. Ein Bericht über den Vorfall soll bei den zuständigen Behörden und bei der staatlichen Kommission für Menschenrechte vorgelegt werden.<br />“Als Vertreter der Kirche halten wir die Vorwürfe gegen Pfarrer P. Ligo für völlig unbegründet und falsch. Pfarrer Mathew leitet die Schule seit 16 Jahren und war dabei stets vorbildlich, korrekt und respektvoll gegenüber den Schülern und setzte sich stets für eine qualitativ hochwertige Bildung ein”, so der Bischof, der der rechtliche Schritte gegen die willkürliche Gewalt gegen Christen auf den Weg bringen will. Tue, 02 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/SÜDKOREA - Missionar: “Wir müssen den von Papst Franziskus aufgezeigten Weg weitergehen”http://fides.org/de/news/34644-ASIEN_SUeDKOREA_Missionar_Wir_muessen_den_von_Papst_Franziskus_aufgezeigten_Weg_weitergehenhttp://fides.org/de/news/34644-ASIEN_SUeDKOREA_Missionar_Wir_muessen_den_von_Papst_Franziskus_aufgezeigten_Weg_weitergehenSuwon – “Im Namen der Katholiken in Korea danken wir Papst Franziskus für seine Worte und das unvergessliche Zeugnis, das er uns hinterlassen hat. Nun müssen wir, die wir hier leben, dafür sorgen, dass dieses ‚Samen’ aufgehen und neues Leben hervorbringen”, so der italienische Missionar P. Vincenzo Bordo von den Oblaten von der Makellosen Jungfrau Maria , der vor 22 Jahren in der Stadt Suwon ein Heim für Senioren, Straßenkinder, Obdachlose und Arbeitslose “Haus Anna” gründete.<br /> “Der Papst sprach in Korea von Aussöhnung, Vergebung, Dialog und Augenmerk für die Armen”, so P. Bordo, “Doch es gab vor allem auch große Gesten der Zärtlichkeit gegenüber Leidenden: allein stehende und altem Menschen, Behinderte, Hinterbliebene der Opfer des Schiffsunglücks und ehemalige Prostituierte. Mit seiner Umarmung hat er die Wunden eines ganzen Landes geheilt. Nach diesen unvergesslichen Tagen müssen nun wir ortsansässige Christen dieses Erbe bewahren und auf diesem Weg weitergehen”. <br />P. Bordo erinnert an einige Momente des Papstbesuchs, die auch für die Zukunft der christlichen Glaubensgemeinschaft in Korea Ausschlag gebend sein sollen: “In seiner Ansprache an Präsidentin Park, die das Problem Nordkorea mit militärischer Entschlossenheit angehen will, sprach Papst Franziskus von Dialog, Geduld und Zuhören. Mit aufrichtiger Liebe umarmte er eine Frau mit einer Behinderung. Für religiöse Puristen, war das nicht angemessen. Die Eltern der Opfer des Fährunglücks von Sewol hatten Protestaktionen gegen die unzureichende Reaktion der Regierung auf den Weg gebracht: durch seine Begegnung mit ihnen wollte der Papst seine Verbundenheit zum Ausdruck bringen. Die Umarmung der ehemaligen Prostituierten, die von japanischen Soldaten während des Krieges zur Prostitution gezwungen wurden, könnten die schwierigen Beziehungen zu Japan beeinträchtigen, doch Franziskus wollte, dass sie bei der Papstmesse in der ersten Reihe sitzen sollten. Papst Franziskus hat zwar nicht immer ‘politisch korrekt’ gehandelt, doch er hat keine Angst vor Heuchlern: er war zärtlich und hat respektvoll zugehört und diejenigen getröstet, die leiden. Deshalb wird sein Beispiel alle Gläubigen in Korea inspirieren”. Tue, 02 Sep 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/LIBYEN - Bischof Martinelli: “Es sind keine Explosionen mehr zu hören und es hat den Anschein, als ob sich die Lage etwas beruhigt hätte”http://fides.org/de/news/34643-AFRIKA_LIBYEN_Bischof_Martinelli_Es_sind_keine_Explosionen_mehr_zu_hoeren_und_es_hat_den_Anschein_als_ob_sich_die_Lage_etwas_beruhigt_haettehttp://fides.org/de/news/34643-AFRIKA_LIBYEN_Bischof_Martinelli_Es_sind_keine_Explosionen_mehr_zu_hoeren_und_es_hat_den_Anschein_als_ob_sich_die_Lage_etwas_beruhigt_haetteTripolis - “Die Situation ist einigermaßen unter Kontrolle und es herrscht wieder mehr Ruhe, im Vergleich zu den vergangenen Tagen. Es sind keine Explosionen mehr zu hören. Wir hoffen, dass die mit der Gnade Gottes so weiter geht“, so der Apostolische Vikar von Tripolis, Bischof Giovanni Innocenzo Martinelli. Nach wochenlangen heftigen Kämpfen mit einem gegnerischen Bündnis verschiedener Milizen kontrolliert nun wieder die islamistische “Fajr Libya”-Miliz aus Misrata die Hauptstadt. “Bisher haben wir als Christen keine besonderen Schwierigkeiten”, so Bischof Martinelli weiter, “Die wenigen noch verbliebenen Christen kommen zu den Gottesdiensten und freuen sich über die Zusammenkunft. Am kommenden Freitag werden wir das Fest der seligen Mutter Teresa von Kalkutta feiern und erwarten, dass viele Gläubige daran teilnehmen“. “Wir bitten weiterhin um das Gebet für den Frieden in Libyen”, so Bischof Martinelli abschließend. Mon, 01 Sep 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/SENEGAL - Kirche verbreitet Verhaltensempfehlungen für Ebola: “Wachsam sein, aber nicht panisch werden”http://fides.org/de/news/34642-AFRIKA_SENEGAL_Kirche_verbreitet_Verhaltensempfehlungen_fuer_Ebola_Wachsam_sein_aber_nicht_panisch_werdenhttp://fides.org/de/news/34642-AFRIKA_SENEGAL_Kirche_verbreitet_Verhaltensempfehlungen_fuer_Ebola_Wachsam_sein_aber_nicht_panisch_werdenDakar – In Senegal möchte die katholische Kirche zur Vorbeutung gegen eine Ausweitung der Ebola-Epidemie betragen, nachdem am vergangenen 29. August die Gesundheitsbehörden des Landes den ersten Ebola-Fall bekannt gaben. <br />Der Generalvikar der Erzdiözese Dakar, Prälat Alphonse Seck, fordert die Gläubigen auf “wachsam zu sein, aber nicht panisch zu werden”. Prälat Seck nahm an einem Treffen mit führenden Mitarbeitern des senegalesischen Gesundheitsministeriums teil, mit denen er Maßnahmen zur Vorbeutung gegen die Ausbreitung der Infektionskrankheit erörterte.<br />“Wir fordern unsere Brüder im Priesteramt auf”, so Prälat Seck, “auch bei den Gottesdiensten, die Verhaltensrichtlinien der Gesundheitsbehörden für zu verbreiten und diese mit allen Mitteln weiterzugeben”. In diesem Sinne stehen die Empfehlungen auch auf der Erzdiözese Dakar zum Download zur Verfügung.<br />“Die Empfehlungen werden auch in den verschiedenen Verkehrs- und Stammessprachen verbreitet werden, um die Verbreitung von Gerüchten und falschen Verhaltensweisen zu vermeiden, die auf Aberglauben basieren”.<br />Bisher starben in den von Ebola betroffenen Ländern Westafrikas über 1.500 Menschen, darunter auch 120 Ärzte und Krankenpfleger. Mon, 01 Sep 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/MEXIKO - Kongress der Migrantenpastoral: “Auf dem Weg in einer bessere Welt"http://fides.org/de/news/34641-AMERIKA_MEXIKO_Kongress_der_Migrantenpastoral_Auf_dem_Weg_in_einer_bessere_Welthttp://fides.org/de/news/34641-AMERIKA_MEXIKO_Kongress_der_Migrantenpastoral_Auf_dem_Weg_in_einer_bessere_WeltMerida – In Merida kommen vom 16. bis 19. September im Rahmen des XV. Nationalen Kongresses unter dem Motto “Migranten: auf dem Weg in eine bessere Welt” die Mitarbeiter der Pastoral für Migranten und Menschen unterwegs zusammen, darunter Bischöfe, Diözesanbeauftragte und alle die sich in diesem Bereich der kirchlichen Pastoral engagieren. Die Kongressteilnehmer werden “gemeinsam durch das Studium, den Dialog und das Gebet jene Bereiche der Pastoral unter Migranten fördern, wo ein solches Engagement besonders dringlich erscheint”, so Erzbischof Emilio Carlos Berlic von Yucatan in seinem Einladungsschreiben. Die Hauptredner werden sich mit der lehramtlich definierten Identität der Mitarbeiter der Migrantenpastoral und dessen Profil, der Realität der Migrationsbewegungen in Mexiko und der “Freude der Mission” befassen. Auf dem Programm stehen auch das gemeinsame Gebet und die Vertiefung der einzelnen Themen in Arbeitsgruppen. Mon, 01 Sep 2014 00:00:00 +0200EUROPA/NIEDERLANDE - Caritas: Spenden reichen angesichts der vielen “humanitäre Katastrophen dieses Sommers” nicht mehr aushttp://fides.org/de/news/34640-EUROPA_NIEDERLANDE_Caritas_Spenden_reichen_angesichts_der_vielen_humanitaere_Katastrophen_dieses_Sommers_nicht_mehr_aushttp://fides.org/de/news/34640-EUROPA_NIEDERLANDE_Caritas_Spenden_reichen_angesichts_der_vielen_humanitaere_Katastrophen_dieses_Sommers_nicht_mehr_ausAmsterdam – Die vielen “humanitären Katastrophen” dieses Sommers führen dazu, dass die Fonds internationaler Hilfswerke schwinden, die sich bald nicht mehr für die in aller Welt von blutigen Konflikten betroffenen Menschen aufkommen werden können. Dies betont holländische Partnerorganisation von Caritas Internationalis Cordaid. “Millionen Menschen in Syrien, Gaza, Südsudan und anderen Konfliktgebieten warten auf Hilfe, so das internationale Caritasnetzwerk, doch internationale Hilfswerke, wie das Rote Kreuz, Mèdecins sans Frontières und die Hilfswerke der Vereinten Nationen gelingt es kaum mehr, diese Hilfsanforderungen zu bewältigen. <br />“Neben den Krisen in Syrien, Gaza und Irak”, heißt es in dem von Caritas Internationalis veröffentlichten Appell, „gibt es vergessene Kriege in der Zentralafrikanischen Republik und im Südsudan”. Auch die die holländische Caritas-Partnerorganisation musste in jüngster Zeit Fonds, die ursprünglich für die Zentralafrikanische Republik vorgesehen waren, in Flüchtlingslager in Syrien und im Libanon umleiten. <br />Der Leiter der Abteilung humanitäre Krisen bei Caritas Internationalis, Albert de Haan, bestätigt wachsende Schwierigkeiten beim Sammeln von Spenden für Konflikte, die inzwischen vom globalen Mediensystem vergessen wurden: “Wir erhalten weniger Spenden”, so de Haan “für Hilfsprogramme in Mali, Niger und andere afrikanische Länder, in denen Konflikte herrschen. Wir sind auch in Ländern tätig, für die die internationalen Medien das Interesse verloren haben, wie Myanmar und die von Dürre betroffenen Länder der Sahel-Zone. Auch in diesen Regionen reichen die zur Verfügung stehenden Ressourcen nicht mehr aus, um so zu helfen, wie wir dies gerne tun würden”. Nach Ansicht des führenden Miterbeiters von Caritas Internationalis “führt die drastischen Reduzierung der staatlichen Mittel für Entwicklungs- und Nothilfe dazu, dass die Lage heute zunehmend schwieriger wird”. .Mon, 01 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/NEPAL - Apostolischer Vikar fordert Ordensleute zur Selbst-Evangelisierung aufhttp://fides.org/de/news/34639-ASIEN_NEPAL_Apostolischer_Vikar_fordert_Ordensleute_zur_Selbst_Evangelisierung_aufhttp://fides.org/de/news/34639-ASIEN_NEPAL_Apostolischer_Vikar_fordert_Ordensleute_zur_Selbst_Evangelisierung_aufKatmandhu – Misson beginne bei der Selbst-Evangelisierung, der Apostolische Vikar von Nepal, Bischof Paul Simick, bei einem Treffen mit den nepalesischen Ordensleuten. Dabei erörterte der Bischof gemeinsam mit den Vertretern der religiösen Orden Erfolge und Sorgen im Zusammenhang mit der kirchlichen Tätigkeit. In diesem Zusammenhang forderte der Apostolische Vikar die Teilnehmer des Treffens zu “Selbst-Evangelisierung” auf: an erster Stelle gehe es dabei um das Gebet, die Beschäftigung mit kirchlichen Dokumenten und einem konsequenten Glaubensleben. Außerdem sollen sich die Ordensleute über die pastoralen Bedürfnisse der Menschen informieren und neue Methoden im pastoralen Dienst entwickeln.<br />Wichtig sei beim pastoralen Dienst die Glaubensbildung durch eine regelmäßig stattfindende Katechese, soziale Dienste und die pastorale Begleitung von Familien und Jugendlichen. Dabei erinnerte der Bischof daran, dass es „unter den Laien nur wenige Menschen mit Führungsqualitäten gibt, weshalb eine entsprechende Förderung bereits bei den Schülern beginnen muss“. <br />Das Leben der Ordensleute, so der Apostolische Vikar weiter, müsse “im Glauben verwurzelt sein, wobei der Glaube auch im Alltag gepflegt werden muss”. Die Selbst-Evangelisierung müsse darauf basieren, dass “das Zeugnis des Glaubens das eigene Leben mit dem Licht des Glaubens erleuchtet“. Im ganzen Vikariat müsse des Wort Gottes im Mittelpunk stehen, da dies zu einer Förderung der Glaubensbildung und der pastoralen Arbeit beitrage. Abschließend regte der Apostolische Vikar die Entstehung von christlichen Basisgemeinden und die Bildung von Arbeitsgruppen für die verschiedenen Bereiche der Pastoral an, wobei vor allem Personen in entlegenen Gebieten durch Bildung, Gesundheitsversorgung und Entwicklungsprogramme erreicht werden sollen. Mon, 01 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/JAPAN - Erzbischof von Osaka zurückgetreten und Nachfolger ernannthttp://fides.org/de/news/34638-ASIEN_JAPAN_Erzbischof_von_Osaka_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernannthttp://fides.org/de/news/34638-ASIEN_JAPAN_Erzbischof_von_Osaka_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat am 20. August 2014 den von Erzbischof Leo Jun Ikenaga von Osaka entsprechend 401 § 1 eingereichten Rücktritt angenommen und den bisherigen Bischof von Hiroshima Thomas Aquino Manyo Maeda zu seinem Nachfolger ernannt. Mon, 01 Sep 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/MOSAMBIK - Weihbischof von Nampula ernannthttp://fides.org/de/news/34637-AFRIKA_MOSAMBIK_Weihbischof_von_Nampula_ernannthttp://fides.org/de/news/34637-AFRIKA_MOSAMBIK_Weihbischof_von_Nampula_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat am 6. August 2014, den bisherigen Bischof von Pemba, Ernesto Maguengue, zum neuen Weihbischof der Erzdiözese Nampula ernannt und ihm den Titularsitz Fornos Minore verliehen. Mon, 01 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/INDIEN - Weihbischof von Bombay zurückgetretenhttp://fides.org/de/news/34636-ASIEN_INDIEN_Weihbischof_von_Bombay_zurueckgetretenhttp://fides.org/de/news/34636-ASIEN_INDIEN_Weihbischof_von_Bombay_zurueckgetretenVatikanstadt – Papst Franziskus hat am 30. Juli 2014den vom Weihbischof der Erzdiözese Bombay , Agnelo Rufino Gracias, entsprechend Can. 411 und 401 § 1 des CIC eingereichten Rücktritt angenommen. Mon, 01 Sep 2014 00:00:00 +0200ASIEN/HEILIGES LAND - Katholische Schulen widerrufen Streik: Behörden halten “Verstaatlichung” für eine mögliche Lösunghttp://fides.org/de/news/34635-ASIEN_HEILIGES_LAND_Katholische_Schulen_widerrufen_Streik_Behoerden_halten_Verstaatlichung_fuer_eine_moegliche_Loesunghttp://fides.org/de/news/34635-ASIEN_HEILIGES_LAND_Katholische_Schulen_widerrufen_Streik_Behoerden_halten_Verstaatlichung_fuer_eine_moegliche_LoesungJerusalem – Die letzten beiden Jahre waren für die katholischen Schulen in Israel nicht einfach, insbesondere unter finanziellen Gesichtspunkten: der Bildungsminister hatte die Subventionen progressiv reduziert und auch die Zuschüsse für die Familien eingeschränkt. Dies führte dazu dass die Anmeldungen im vergangenen Jahr an verschiedenen Schulen zurückgingen. Nach Ansicht der israelischen Behörden sollen katholische Schulen in “öffentliche” Schulen umgewandelt werden: so wäre zwar ihr Überleben gesichert, doch sie würden ihre spezifische Position verlieren, was die katholische Kirche im Heiligen Land als diskriminierend und nicht akzeptabel betrachtet. <br />Wie das Lateinischen Patriarchat Jerusalem mitteilt, versuchte die Arbeitsstelle für das katholische Bildungswesen im Rahmen verschiedener Sitzungen nach Lösungen zu suchen. Die Versammlung der katholischen Bischöfe im Heiligen Land bat in einem Schreiben an den israelischen Bildungsminister um einen Gesprächstermin, der in den vergangenen zwei Jahren jedoch nicht zustande kam.<br />Nun hatten die katholischen Schulen für den ersten Schultag am 1. September einen Streik angekündigt: dies hatte das Kollegium der Schulleiter der katholischen Schulen, der so genante “G14” unter Leitung von Pfarrer Abdelmassih Fahim in Beisein von Bischof Boulos Marcuzzo beschlossen. Damit wollten die katholischen Schulen auf das Schweigen der israelischen Behörden aufmerksam machen, die sich nicht um eine Lösung für die schwierige Situation katholischer Bildungseinrichtungen im Heiligen Land bemühen.<br />Nach der Ankündigung des Streiks, kam prompt die Antwort des Bildungsministers: nun soll ein Datum für ein Treffen festgelegt werden, bei dem die Probleme und mögliche Lösungen erörtert werden. Daraufhin widerrief der G14 im Zeichen der Gesprächsbereitschaft den angekündigten Streik. Doch die Situation der katholischen Schulen bleibt weiterhin prekär und manchen droht sogar die Schließung. Sat, 30 Aug 2014 00:00:00 +0200ASIEN/INDIEN - Umwandlung einer Kirche in einen hinduistischen Tempel: 11 militante Hindus festgenommenhttp://fides.org/de/news/34634-ASIEN_INDIEN_Umwandlung_einer_Kirche_in_einen_hinduistischen_Tempel_11_militante_Hindus_festgenommenhttp://fides.org/de/news/34634-ASIEN_INDIEN_Umwandlung_einer_Kirche_in_einen_hinduistischen_Tempel_11_militante_Hindus_festgenommenAligarh – Nach heftigen Protesten der betroffenen Christen und einer Anzeige bei den Zivilbehörden, wurden 11 Mitglieder radikaler hinduistischer Gruppen festgenommen, die in Uttar Pradesh eine christliche Kirche in Beschlag genommen hatten, um sie in einen hinduistischen Tempel umzuwandeln. Wie die Evangelical Fellowship of India mitteilt gehören die militanten Hindus zu verschiedenen bekannten Gruppen an, wie “Rashtriya Swayamsevak Sangh”, “Bajrang Dal” und “Vishwa Hindu Parishad”. <br />Die Hinduisten hatten von entfernten von dem christlichen Kirchengebäude einer Adventistengemeinde das Kreuz und alle anderen christlichen Symbole die durch Abbildungen der hinduistischen Gottheit Shiva ersetzt. Im Rahmen eines hinduistischen “Reinigungsrituals” wurde die ehemalige christliche Kirche den hinduistischen Göttern geweiht . Nun wurde die Kirche wieder an die Christen zurückgegeben, die sie jedoch nicht sofort wieder für Gottesdienste benutzen wollen. <br />Unterdessen verurteilt EFI den offensichtlichen Verstoß gegen die Religionsfreiheit und appelliert an die Regierung mit der Bitte um den Nichtbilligung eines von extremistischen Hindus eingereichte Gesetzentwurf, auf dessen Grundlage die indische Gesellschaft auf religiöser Basis polarisiert und Minderheiten eingeschüchtert werden sollen. In jüngster Vergangenheit kam es insbesondere in Uttar Pradesh zu einer Welle der Gewalt gegen Christen. “Wir fordern entschlossenes und beispielhaftes Handeln, damit die Schuldigen der Justiz übergeben werden und Minderheiten sich wieder sicher und zuversichtlich fühlen können”, so EFI. Nach Ansicht der Organisation ist „die versuchte Konversion zum Hinduismus in eine umfassende Strategie einzuordnen, bei der es um religiöse Konspiration gegen Minderheiten geht”. Sat, 30 Aug 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/SÜDAFRIKA - Katholiken protestieren: Staatliches Fernsehen wird Weihnachtsgottesdienst mit Papst Franziskus nicht übertragenhttp://fides.org/de/news/34633-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Katholiken_protestieren_Staatliches_Fernsehen_wird_Weihnachtsgottesdienst_mit_Papst_Franziskus_nicht_uebertragenhttp://fides.org/de/news/34633-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Katholiken_protestieren_Staatliches_Fernsehen_wird_Weihnachtsgottesdienst_mit_Papst_Franziskus_nicht_uebertragenJohannesburg – Das südafrikanische Staatliche fernsehen wird den Weihnachtsgottesdienst mit Papst Franziskus nicht übertragen. „Dies ist eine nichtakzeptable Feindseligkeit gegenüber der katholischen Kirche von Seiten eines staatlichen Organs, das sich aus Steuergeldern finanziert“, heißt es in einem Leitartikel der von der Southern African Catholic Bishops’ Conference herausgegebenen Zeitung “The Southern Cross”. Der Fernsehsender dem die Kritik gilt ist die “South African Broadcasting Corporation”, die die Papstmesse aus dem Petersdom dieses Jahr nicht übertragen wird.<br />“Es handelt sich zwar nicht um das wichtigste Problem, mit dem sich die katholische Kirche in Südafrika konfrontiert sieht”, so der Autor des Leitartikels, „doch es ist bezeichnend für das Klima der Feindseligkeit gegenüber unserer Kirche“. Die Streichung des Papstgottesdienstes aus dem Programm widerspreche „der Programmpolitik des Senders, der angeblich ein ausgeglichenes Programm für alle Religionsgemeinschaften Südafrikas ausstrahlen will”.<br />Der Autor des “The Southern Cross” beobachtet im Land eine “stillschweigende Ausgrenzung der katholischen Kirche”. Da sich staatliche Sender jedoch aus Steuergeldern finanzieren, müsse SABC “sich in den Dienst aller Bürger des Landes stellen, einschließlich jener 7% der Bevölkerung, die sich zum katholischen Glauben bekennen”, heißt es in dem Leitartikel abschließend. Andernfalls werde man die Produkte boykottieren, für die der staatliche TV-Sender Werbung macht. Fri, 29 Aug 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/GUINEA BISSAU - Arbeitsmaterialien für Firmvorbereitung in portugiesische Kreolsprache übersetzthttp://fides.org/de/news/34632-AFRIKA_GUINEA_BISSAU_Arbeitsmaterialien_fuer_Firmvorbereitung_in_portugiesische_Kreolsprache_uebersetzthttp://fides.org/de/news/34632-AFRIKA_GUINEA_BISSAU_Arbeitsmaterialien_fuer_Firmvorbereitung_in_portugiesische_Kreolsprache_uebersetztBissau – "Bo risibi Spiritu Santu" lautet der Titel der neuen Arbeitsmaterialien die künftig für die Vorbereitung von jungen Katholiken auf das Sakrament der Firmung zugrunde gelegt werden soll. In dem afrikanischen Land sprechen über 90% der Einwohner eigene Stammessprachen. Die Verkehrssprache ist das guineabissauische Kreol, eine portugiesische Kreolsprache. Das ursprünglich in französischer Sprache mit dem Titel "Recevez l'Esprit-Saint" vom Sekretariat für Katechese des Senegal veröffentlichte Unterrichtsmaterial und die Übersetzung in die Kreolsprache wurde von einer Arbeitsgruppe unter Leitung von Bischof Pedro Zilli von Bafatà entwickelt. Es sind insgesamt 27 Unterrichtseinheiten in drei Blöcken vorgesehen. Die Materialien sollen von Pfarreien und Missionsgemeinschaften geprüft werden und auf der Grundlage von eventuellen Revisionsvorschlägen soll die definitive Ausgabe veröffentlich werden. In der Präsentation zum Text schreibt Bischof Zilli: "Der Herr segne uns alle und ergieße über jeden von uns und über unsere Firmlinge den Heilige Geist. Diese Texte solle quelle der Inspiration für eine systematische Katechese sein”. Fri, 29 Aug 2014 00:00:00 +0200