Fides News - German (Standard)http://fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. AMERIKA/USA - Zuwanderungsbehörde will illegale Migranten ausweisen: Bischöfe berichten von panischen Reaktionen in den Gemeindenhttp://fides.org/de/news/60114-AMERIKA_USA_Zuwanderungsbehoerde_will_illegale_Migranten_ausweisen_Bischoefe_berichten_von_panischen_Reaktionen_in_den_Gemeindenhttp://fides.org/de/news/60114-AMERIKA_USA_Zuwanderungsbehoerde_will_illegale_Migranten_ausweisen_Bischoefe_berichten_von_panischen_Reaktionen_in_den_GemeindenWashington – Der Vorsitzende der Kommission für Migration der US-amerikanischen Bischofskonferenz und Weihbischof von Seattler, Eusebio Elizondo, äußert sich besorgt mit Blick auf die Ankündigung der US-amerikanischen Einwanderungsbehörde , die schon bald mit der Ausweisung illegaler Zuwanderer beginnen will. Ähnlich äußerte sich auch Erzbischof José H. Gomez von Los Angeles, der sich persönlich für Migranten einsetzt. Von den angekündigten Operationen wären vor allem Mütter aus mittelamerikanischen Ländern und ihre Kinder betroffen. "Diese Operationen haben zu panischen Reaktionen in unseren Gemeinden geführt", so Bischof Elizondo. "Kein Menschen sollte Angst haben müssen, wenn er seine Wohnung verlässt oder in die Schule geht. Keiner sollte befürchten müssen, dass er von seiner Familie getrennt wird oder in gefährliche Situationen zurückkehren muss".<br /> <br /><br />Fri, 27 May 2016 12:35:33 +0200AFRIKA - Europäisch-afrikanisches Projekt soll den Handel mit leichten Waffen in Westafrika unterbindenhttp://fides.org/de/news/60115-AFRIKA_Europaeisch_afrikanisches_Projekt_soll_den_Handel_mit_leichten_Waffen_in_Westafrika_unterbindenhttp://fides.org/de/news/60115-AFRIKA_Europaeisch_afrikanisches_Projekt_soll_den_Handel_mit_leichten_Waffen_in_Westafrika_unterbinden<br /> <br />Roma – Rund sieben Millionen leichte Waffen sind im Westafrika im Umlauf, allein eine Million in Nigeria. Davon befinden sich 77.000 in den Händen von Guerillagruppen in Cote d’Ivoire , Guinea Bissau, Liberia, Mali, Niger, Nigeria und Senegal.<br />Zur Bekämpfung des Problems brachte die Europäische Union als einer der wichtigsten Handelspartner in der Region in Zusammenarbeit mit der Wirtschafts- und Entwicklungsgemeinschaft der Westafrikas eine gemeinsame Initiative auf den Weg, in deren Rahmen die Waffen, die sich im Besitz von Zivilisten in der Region befinden, eingezogen werden sollen.<br />Dem Programm schließen sich insgesamt sieben Länder Westafrikas an: Mali, Liberia, Guinea, Niger, Sierra Leone, Cote d’Ivoire und Nigeria.<br />Das Programm, mit dessen Umsetzung bereits 2014 begonnen wurde soll bis 2017 abgeschlossen sein. Im Mittelpunkt steht die Aufklärung über die Gefahren des Waffenhandels in Dörfern und Städten insbesondere in Grenzgebieten und die damit zusammenhängende Zunahme von Gewalt. Die Einwohner werden zur freiwilligen Abgebe der Waffe eingeladen und sollen dafür von gemeinschaftlichen Entwicklungsprojekten profitieren können.<br /> <br />Fri, 27 May 2016 12:15:18 +0200AMERIKA/KOLUMBIEN - Ortskirche will Suche nach entführter Journalistin unterstützen und bei Verhandlungen vermittelnhttp://fides.org/de/news/60112-AMERIKA_KOLUMBIEN_Ortskirche_will_Suche_nach_entfuehrter_Journalistin_unterstuetzen_und_bei_Verhandlungen_vermittelnhttp://fides.org/de/news/60112-AMERIKA_KOLUMBIEN_Ortskirche_will_Suche_nach_entfuehrter_Journalistin_unterstuetzen_und_bei_Verhandlungen_vermittelnTibù – Am vergangenen 21. Mai wurde die bei der Tageszeitung El Tiempo angestellte Journalistin Salute Hernández-Mora, einführt, als sie auf dem Motorrad von El Tarra nach Filogringo unterwegs war.<br />Bisher führten die Suchaktionen von Polizei und Armee zu keinem konkreten Ergebnis. "Wir kennen die Region sehr gut”, so Bischof Omar Alberto Sánchez Cubillos, O.P, von Tibu, im Interview mit Radio Caracol, “wir kennen Orte, Wege und die Menschen die dort wohnen und wir Verfügen über ein enges Netzwerk. Deshalb wären die Pfarrer der katholischen Gemeinden in Filogringo und Tarra gerne bereit, die Suche zu unterstützen<br />Unterdessen machte ehemalige kolumbianische Präsident Alvaro Uribe am Rande einer Kundgebung die Nationale Befreiungsarmee ELN für die Entführungen in der Region verantwortlich. <br />In den vergangenen Wochen wurden in der Region bereits mehrere Journalisten entführt.<br /> <br />Fri, 27 May 2016 12:02:01 +0200AMERIKA/ECUADOR - Kinder basteln Puppen für gleichaltrige Erdbebenopferhttp://fides.org/de/news/60113-AMERIKA_ECUADOR_Kinder_basteln_Puppen_fuer_gleichaltrige_Erdbebenopferhttp://fides.org/de/news/60113-AMERIKA_ECUADOR_Kinder_basteln_Puppen_fuer_gleichaltrige_ErdbebenopferQuito – Unter den Folgen des Erdbebens vom vergangenen 16. April leiden vor allem auch Kinder. Für ihre Altersgenossen aus den betroffenen Provinzen Manabí und Esmeraldas, haben Kinder aus anderen Teilen Ecuadors zusammen mit Schülern, Lehrern und Eltern aus Brasilien, Argentinien, Kolumbien, Mexiko, Uruguay und Costa Rica ein Hilfsprojekt auf den Weg gebracht, in dessen Rahmen Stoffpuppen und -tiere für die Altersgenossen in den Erdbebenprovinzen hergestellt werden. Anlässlich es Welttages der Kinder im kommenden Juni sollen die Puppen überreicht werden. <br />In Ecuador selbst und in den ausländischen Grund- und Mittelstufenschulen wurden insgesamt 1.000 Puppen angefertigt. Die Pupen sollen von freiwilligen Helfern im Rahmen von verschiedenen Veranstaltungen für die betroffenen Kindern übereicht werden. Die Entwürfe für die Puppen wurden von den Kindern selbst hergestellt. Angefertigt wurden sie dann gemeinsam mit Lehrern und Eltern, die das Projekt unterstützen. <br />Wie das Ecuadorianische Amt für Statistik mitteilt leben in Manabí und Esmeraldas 422.513 Kinder im Alter bis zu neuen Jahren. Nach Angaben des Kinderhilfswerks UNICEF sind dort insgesamt 150.000 Kinder direkt von den Auswirkungen des Erdbebens betroffen. ´<br /> <br />Fri, 27 May 2016 11:44:54 +0200AFRIKA/COTE D’IVOIRE - Bischöfe fordern Freilassung von politischen Gefangenenhttp://fides.org/de/news/60111-AFRIKA_COTE_D_IVOIRE_Bischoefe_fordern_Freilassung_von_politischen_Gefangenenhttp://fides.org/de/news/60111-AFRIKA_COTE_D_IVOIRE_Bischoefe_fordern_Freilassung_von_politischen_GefangenenAbidjan - “Die Aussöhnung erfordert auch die Freilassung der Gefangenen des Bürgerkriegs in unserem Land, vor allem auch, weil sich unter diesem Gesichtspunkt niemand unschuldig fühlen darf”, so Bischof Ignace Bessi Dogbo von Katiola im Namen aller Bischöfe von Cote d’Ivoire am vergangenen 22. Mai bei einem Gottesdienst in der Kathedrale Notre-Dame de la Paix in Yamoussoukro, anlässlich einer Wallfahrt zum heiligen Jahr der Barmherzigkeit. “Für die Aussöhnung muss man frei sein, und frei sein heißt sich ohne Einschränkung bewegen zu können”, so der Bischof.<br />In Cote d’Ivoire herrschte zwischen 2002 und 2011 ein Bürgerkrieg, der mit der Auseinandersetzung zwischen dem heutigen Präsidenten Alassane Ouattara und dem ehemaligen Präsidenten Laurent Gbagbo endete, der den Sieg bei der ersten Wahlrunde der Präsidentschaftswahl im November 2010 nicht anerkennen wollte. Die politische Auseinandersetzung führte zu einem militärischen Konflikt zwischen den Anhängern der beiden Kandidaten, bei dem in fünf Monaten 3000 Menschen starben. Gbagbo wurde bei einer gemeinsamen Operation von UN-Truppen und französischen Soldaten im Präsidentenpalast festgenommen, wo er sich verschanzt hielt.<br />Zahlreiche Anhänger Gbagbos wurden im Zusammenhang mit den Ausschreitungen nach der Wahl festgenommen, während keiner der Anhänger des heutigen Präsidenten sich im Zusammenhang mit der Gewalt vor einem Gericht verantworten musste.<br /> <br />Fri, 27 May 2016 11:30:50 +0200VATIKAN - Kardinal Filoni zu den Seminaristen in Bogota: “Der Horizont eurer Berufung ist die ganze Welt”http://fides.org/de/news/60110-VATIKAN_Kardinal_Filoni_zu_den_Seminaristen_in_Bogota_Der_Horizont_eurer_Berufung_ist_die_ganze_Welthttp://fides.org/de/news/60110-VATIKAN_Kardinal_Filoni_zu_den_Seminaristen_in_Bogota_Der_Horizont_eurer_Berufung_ist_die_ganze_WeltBogota – Am Nachmittag des 25. Mai stand Kardinal Filoni im Rahmen seines Pastoralbesuchs in Kolumbien einem Gottesdienst mit den Ausbildern und Seminaristen im “Seminario Intermisional San Luis Bertràn” in Bogotà vor .<br />“Dieses Seminar, das 1959 von der Kongregation für die Evangelisierung der Völker gegründet wurde, bereitet sich auf das 60. Jahr seines Bestehens vor“, so der Kardinal in seiner Predigt. „Die Gründer wünschten sich einen Ort der Bildung der Apostolischen Vikariate, an denen der Klerus dazu hingeführt werden sollte, den künftigen Priestern die Evangelisierung als erstes Ziel ihres Amts ans Herz zu legen. Heute verfolgt die Einrichtung, an der viele Priester ausgebildet wurden, die in den verschiedenen Vikariaten tätig sind, mit seinen über 100 Studierenden immer noch dieses Ziel”. <br />Der Präfekt des Missionsdikasteriums betonte, wie wichtig es ist, dass die Leitung des Seminars der Bischofskonferenz anvertraut ist, obschon es weiterhin seinen missionarischen Charakter beibehält und unter der Schirmherrschaft der Kongregation für die Evangelisierung der Völker steht. “Das ist schön, weil die Bischöfe des Landes sich damit für die Evangelisierung des Landes und die Ausbildung der Pastoralarbeiter verantwortlich fühlen”.<br />Ausgehend vom Evangelium des Tages in dem der Evangelist Markus davon berichtet, wie Jesus seine Jünger auf seine Passion vorbereitet , sprach Kardinal Filoni über den Dienst, der mit dem Amt des Priesters verbunden ist: “Christus hat nie aufgehört für seine Jünger Vorbild zu sein, indem er sich zum Diener machte und sein Leben freiwillig am Kreuz opferte... Die Logik des Reiches Gottes ist der Dient, nicht die Macht, es ist nicht die Karriere, sondern die totale Hingabe an das Evangelium, nicht das Streben nach sozialem Aufstieg. Die Berufung des Priesters ist der Ruf Gottes, sich in den Dienst der Mitmenschen zu stellen... Ich empfehle euch deshalb, über dieses Evangelium zu meditieren, als Motivation für euere priesterliche und missionarische Berufung”.<br />Abschließend empfahl der Präfekt den Seminaristen: “Ihr seid berufen, an der Sendung der Kirche teilzuhaben die euch bevorsteht und die der Herr euch durch den Bischof anvertraut. Nun liegt es an euch, euch darauf vorzubereiten und zu entscheiden, ob ihr diese annehmt oder nicht“. Der Kardinal forderte die Seminaristen auf, “sich von Christus faszinieren zu lassen”, “zu entdecken, wie schön es ist, ihm das eigene Leben zu schenken” und „sich nicht auf kleine Projekte zu beschränken“. “Habt den Mut, dem großen Ruf zu folgen, dessen Horizont die ganze Welt ist, seid bereit euch ernsthaft darauf einzulassen, die besten Jahre eures Lebens der Bereitschaft zur Mission an schwierigen und entlegenen Orten eurer Ortskirchen zu widmen und warum nicht auch über deren Grenzen hinaus?”.<br /> <br /><br /><br /><br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/es/attachments/view/file/C.FIL._Seminario_25052016.docx">Predigt des Kardinals im Wortlaut (Spanisch) </a>Fri, 27 May 2016 11:04:31 +0200VATIKAN - Kardinal Filoni eröffnet Kolumbianischen Missionskongress: “Wir brauchen Christus”http://fides.org/de/news/60109-VATIKAN_Kardinal_Filoni_eroeffnet_Kolumbianischen_Missionskongress_Wir_brauchen_Christushttp://fides.org/de/news/60109-VATIKAN_Kardinal_Filoni_eroeffnet_Kolumbianischen_Missionskongress_Wir_brauchen_ChristusBucaramanga – Wie Bartimäus “sind auch wir in gewissem Sinne Blinde, Bettler und armen. Wir brauchen Christus, wir brauchen den christologischen Glauben. Wir müssen auf glauben können, dass unser Leben von Gott geliebt wird, trotz aller Finsterniss und Ungewissheit in bestimmten Momenten. Wir brauche das Licht und die Hoffung, mit der der Herr uns auch in der Tiefe erreicht, in der wir uns befinden, um jede Finsternis zur vertreiben und jede Blindheit oder Krankheit zu heilen”, so kardinal Fiiloni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, bei der Eröffnungsmesse des XII. Kolumbianischen Missionskongresses in Bucaramanga am gestrigen Donnerstag, den 26. Mai. <br />Den anwesenden Kardinälen, dem Apostolischen Nuntius, den Bischöfen, Priestern und Ordensleuten sowie den vielen Laienglaübigen übermittelte Kardinal Filoni den Gruß und den Segen des Papstes. Die Teilnahme an der Eröffnung des Missionskongresses sei für ihn persönlich “Anlass zu tiefer kirchlicher Freude“. <br />Ausgehende vom Evangelium des Tages und im Gedenken an den heiligen Filippo Neri erinnerte der Kardinal an die Heilung des blinden Bartimäus . “Blind sein, bezeichnet in der Sprache der Heiligen Schrift nicht nur die körperliche Behinderung, vielmehr geht es auch um den spirituellen Aspekt”, so der Kardinal. “Bartimäus kannte die Finsternis der Blindheit und wollte sehen, deshalb schrie er mit lauter Stimme: ‚Sohn David, Jesu, hab Erbarmen mit mir!’. Jesus blieb stehen und befahl: Ruft ihn her!’.” <br />Mit einem Zitat aus dem Apostolischen Schreiben “Evangelii Gaudium“ von Papst Franziskus erklärte Kardinal Filoni “diese Aufforderung an Bartimäus ist Sinnbild und Symbol für jeden einzelnen unter uns und alle, die in ihrem Glauben schwanken… ‘Wer etwas wagt, den enttäuscht der Herr nicht, und wenn jemand einen kleinen Schritt auf Jesus zu macht, entdeckt er, dass dieser bereits mit offenen Armen auf sein Kommen wartete’ . Der Herr hört uns und nimmt uns an er gibt uns die Sehkraft zurück. Kurz gesagt, er rettet uns durch den Glauben…. Aus seinem Glauben heraus glaubte Bartimäus an die Liebe Gottes, die alles kann“, und er erhält seine Sehkraft zurück und folgt ihm nach. <br />In der ersten Lesung , erinnert der heilige Petrus uns daran, “dass wir berufen sind jeden Mann und jede Frau zum Glauben zu ermutigen… Diese Ermutigung, das auf die Mitmenschen zugeht, ihnen Hoffnung schenkt, sie zu Jesus zu führen, das ist die Kirche, die aufbricht, eine Gemeinschaft von Missionaren”. <br />Der Präfekt des Missionsdikasteriums beendete seine Predigt mit dem Wunsch, dass wir alle, wie Barthimäus, den Satz Jesu hören “dein Glaube hat dir geholfen” und bat um die Hilfe der Gottesmutter, demütige und treue Jüngerin und die heilige Laura Montoya, um ihre Fürsprache, “damit wir unseren Evangelisierungsauftrag erfüllen“. <br /> <br /><br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/es/attachments/view/file/C.Fil._Con_Mis_Naz_26052016.docx">Predigt des Kardinals im Wortlaut (Spanisch) </a>Fri, 27 May 2016 11:03:18 +0200ASIEN/PAKISTAN - Angehörige eines christlichen Anwalts konnten einer Entführung entkommenhttp://fides.org/de/news/60107-ASIEN_PAKISTAN_Angehoerige_eines_christlichen_Anwalts_konnten_einer_Entfuehrung_entkommenhttp://fides.org/de/news/60107-ASIEN_PAKISTAN_Angehoerige_eines_christlichen_Anwalts_konnten_einer_Entfuehrung_entkommenLahore – Die Eltern und eine Schwester des christlichen Anwalts Sardar Mushtaq Gill konnten am vergangenen 22. Mai einer Entführung nur knapp entkommen. Der Anwalt war wegen seines Engagements zum Schutz von Christen und Opfern des Blasphemieparagrafen bereits mehrmals bedroht worden. <br />Die drei Familienangehörigen warteten an einer Haltestelle auf den Bus nach Kot Usad Ullah, wo sie einen Beileidsbesuch abstatten wollten, als ein Unbekannter an Bord eines Autos sie zum Einsteigen einlud und behauptete der Anwalt Gill hätte ihn geschickt. Doch als er in eine andere Richtung fuhr verließen die beiden Frauen beim ersten Halt das Auto während der Mann, der von dem Entführer mit einer Pistole bedroht wurde an Bord blieb. Die beiden Frauen meldeten die Entführung bei der Polizei. Wenige Stunden Später wurde auch der Vater des Anwalts freigelassen, der berichtete, dass der Entführer ihm gegenüber ausdrücklich die Aktivitäten des Sohnes und dessen Engagement „zur Verteidigung in Fällen, die mit der Religion zu tun haben“, erwähnte. <br />Gill und seine Familie werden seit Monaten bedroht. "Ich werden mein Engagement auch nach diesem Überfall fortsetzen und für den Schutz von Opfern religiöser Gewalt eintreten”, so Gill gegenüber Fides. <br /> <br />Wed, 25 May 2016 13:55:48 +0200AFRIKA/SUDAN - Koptischer Mönch von Entführern freigelassenhttp://fides.org/de/news/60108-AFRIKA_SUDAN_Koptischer_Moench_von_Entfuehrern_freigelassenhttp://fides.org/de/news/60108-AFRIKA_SUDAN_Koptischer_Moench_von_Entfuehrern_freigelassenNyala – Der koptisch-ortodoxe Pater Gabriel, der am vergangenen 14. April aus der Stadt Hauptstadt des sudanesischen Staates Süddarfur Nyala verschleppt worden war , konnte in sein Kloster zurückkehren. Der Ordensmann war von bewaffneten Männern entführt worden, die den Ort der Entführung mit einem Geländewagen, wo sie zwei Begleiter des Mönchs verprügelt und gefesselt hatten. Zum Zeitpunkt der Entführung hielt sich der Mönch in einer Einrichtung der koptischen Pfarrei in der Nähe des Flüchtlingscamps Atash auf.<br />Wie “Copts United” berichten, erklärten Beobachter aus koptischen Kreisen, dass für die Freilassung kein Lösegeld bezahlt wurde. Zuvor hatten lokale Medien berichtet, dass die Entführer eine Lösegeldzahlung in Höhe von fünf Millionen sudanesische Sterling gefordert haben sollen.<br /> . <br />Wed, 25 May 2016 13:21:42 +0200AMERIKA/KOLUMBIEN - Bischof von Buenaventura: “Wir brauchen Ihre Hilfe, Herr Präsident”http://fides.org/de/news/60106-AMERIKA_KOLUMBIEN_Bischof_von_Buenaventura_Wir_brauchen_Ihre_Hilfe_Herr_Praesidenthttp://fides.org/de/news/60106-AMERIKA_KOLUMBIEN_Bischof_von_Buenaventura_Wir_brauchen_Ihre_Hilfe_Herr_PraesidentBuenaventura – Bischof Ettore Epalza Quintero, P.S.S., von Buenaventura nutzte die Predigt beim Gottesdienst am vergangenen 21. Mai, an dem auch Staatspräsident Santos und vier seiner Minister für einen Hilferuf.<br />Dabei bat er den Präsidenten um mehr Engagement in Buenaventura, da es trotz des “Plans für den Pazifik” unter Federführung des Umweltministeriums, „rund um die Uhr in den meisten unserer Stadtviertel kein Wasser gibt. Die zuständigen Wasserwerke „Hidropacífico”, das mit dem Slogen “Wasser für das Leben” wirbt, lässt uns verdursten. Und gerade dort, wo Menschen nicht mit Wasser versorgt werden, kommt die Wasserrechnung pünktlich. Außerdem ist unser Krankenhaus nach zweijährigen Umbauarbeiten immer noch geschlossen. Wir brauchen Ihre Hilfe, Herr Präsident!“, so der Bischof<br />Unterdessen hatte am gestrigen 24. Mai die Gouverneurin der Region Dilian Francisca Toro gegenüber der Presse erklärt, dass für die Wasserversorgung das Umweltministerium zuständig sei, "das den Vertrag mit Hidropacífico abgeschlossen hat".<br /> <br />Wed, 25 May 2016 12:56:52 +0200ASIEN/ISRAEL - Christliche Schulen vor dem finanziellen Kollaps: Versprochen Ausgleichszahlung der Regierung bleiben aushttp://fides.org/de/news/60105-ASIEN_ISRAEL_Christliche_Schulen_vor_dem_finanziellen_Kollaps_Versprochen_Ausgleichszahlung_der_Regierung_bleiben_aushttp://fides.org/de/news/60105-ASIEN_ISRAEL_Christliche_Schulen_vor_dem_finanziellen_Kollaps_Versprochen_Ausgleichszahlung_der_Regierung_bleiben_ausJerusalem – Wenige Tage vor Ende des Schuljahres, das mit einem 27-tägigen Streik begonnen hatte befinden sich die insgesamt 47 christlichen Schulen in Israel in einer finanziellen Notlage, die verheerende Auswirkungen haben könnte, nachdem das Bildungsministerium die versprochen Ausgleichszahlung in Höhe von 50 Millionen Schekel bisher nicht geleistet hat. Dies betont das Büro für Christliche Schulen in Israel in einem nun veröffentlichten Dokument. <br />Bei den Streiks im vergangenen September hatten die christlichen Schulen zusammen mit den Eltern der Schüler im Rahmen von öffentlichen Kundgebungen darauf hingewiesen, dass die massive Kürzung der staatlichen Zuschüsse um 45% während der vergangenen sechs Jahre zu eine finanziellen Notlage geführt hat. In diesem Zusammenhang legte das Büro für Christliche Schulen dem Bildungsministerium einige Lösungsvorschläge für einen Ausweg aus der Krise vor . Daraufhin einigte man sich auf eine Ausgleichszahlung in Höhe von 50 Millionen Schekel bis zum 31. März 2016. Im Rahmen weiterer Verhandlungen sollten noch offene Fragen gelöst werden. <br />Über 50 Tage nach Ablaufen der versprochen Frist- heißt es in der Verlautbarung des Büros für christliche Schulen – wurde der zugesagte Betrag noch nicht zur Verfügung gestellt. Unterdessen hatte eine Verhandlungsgruppe unter Leitung des staatlichen Vertreters Shimshon Shoshani im Laufe von drei Sitzungen erneut den bereits abgelehnten Vorschlag unterbreitet, die Schulen in das öffentliche Schulsystem zu integrieren, wobei drei zusätzliche Stunden für „den Erhalt der christlichen Identität und des besonderen Stils der christlichen Schulen“ vorgesehen sein sollen. <br />“Es ist klar”, so der Generalsekretär des Büros für christliche Schulen, Pfarrer Abdel Masih Fahim, “dass diese Vorschläge nicht zu einer Lösung der finanziellen Krise beitragen, die von den Maßnahmen des Bildungsministeriums während der vergangenen Jahre verursacht wurde. Wir bedauern, dass das Ministerium uns ein weiteres Mal dazu zwingen will, uns in das staatliche System zu integrieren“. Angesichts eines möglichen finanziellen Zuammenbruchs, fordern die christlichen Schulen deshalb die Zahlung der versprochenen Leistungen und die Festlegung eines jährlichen staatlichen Zuschusses. Andernfalls soll ein neuer juridischer Status der christlichen Schulen in Israel festgelegt werden, der diesem mehr Freiheit bei der Beschaffung der finanziellen Mittel zur Deckung der Kosten nach der drastischen Reduzierung der staatlichen Beiträge gewährt. <br />Die insgesamt 47 christlichen Schulen in Israel werden von insgesamt 33.000 christlichen, muslimischen, drusischen und jüdischen Schülern besucht.<br /> . <br />Wed, 25 May 2016 12:30:10 +0200ASIEN/INDONESIEN - Viele Minderjährige arbeiten in den rund 500.000 Tabakplantagen des Landeshttp://fides.org/de/news/60104-ASIEN_INDONESIEN_Viele_Minderjaehrige_arbeiten_in_den_rund_500_000_Tabakplantagen_des_Landeshttp://fides.org/de/news/60104-ASIEN_INDONESIEN_Viele_Minderjaehrige_arbeiten_in_den_rund_500_000_Tabakplantagen_des_LandesJakarta – Die Ausbeutung von Kindern in Tabakplantagen gehört weiterhin zu den großen Problemen in Indonesien. Dies beklagt die Organisation Human Rights Watch in einem jüngst veröffentlichten Bericht. Die Minderjährigen, die in manchen Fällen erst acht Jahre alt sind, sind Nikotin und anderen gefährlichen Substanzen ausgesetzt und müssen mit gefährlichen Werkzeugen unter brennender Hitze in den Plantagen arbeiten. Bei einer Untersuchung vor Ort sprachen die Autoren der Studie mit 132 Kindern, die in vier verschiedenen Provinzen des Landes in Tabakplantagen arbeiten. Die Hälfte berichten von Vergiftungssymptomen, die von Nikotin ausgelöst werden, das über die Haut in den organismus gelangt. Indonesien ist der weltweit fünftgrößte Tabakproduzent mit 500.000 Plantagen. Nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation arbeiten über 1,5 Millionen Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 17 Jahren in den Plantagen.<br /> <br /><br />Wed, 25 May 2016 11:45:49 +0200AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Verfassungsgericht: Präsident bleibt bis zum Amtsantritt seines Nachfolgers im Amthttp://fides.org/de/news/60103-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Verfassungsgericht_Praesident_bleibt_bis_zum_Amtsantritt_seines_Nachfolgers_im_Amthttp://fides.org/de/news/60103-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Verfassungsgericht_Praesident_bleibt_bis_zum_Amtsantritt_seines_Nachfolgers_im_AmtKinshasa – Ein Urteil des Verfassungsgerichts der Demokratischen Republik Kongo vom vergangenen 11. Mai legt fest, das Präsident Joseph Kabila, dem die Verfassung eine dritte Kandidatur untersagt, im Amt bleiben wird, bis ein Nachfolger sein Amt antritt. Einige Beobachter vermuten, dass dies den Weg für eine unbeschränkte Dauer der Amtszeit ebnen könnte. <br />“Mit dem Urteil vom 11. Mai antwortet das Verfassungsgericht auf eine Anfrage über die Auslegung einiger Artikel der Verfassung, die von über 250 Abgeordneten eingereicht wurde, da sich Wahrscheinlichkeit der Organisation der Präsidentschaftswahl bis Ende 2016 zunehmend geringer wird“, so das Netzwerk „Rete Pace per il Congo“, “Damit das Prinzip der Kontinuität des Staates erhalten bleibt, die der Artikel 69 der Verfassung garantiert, erlaubt der Artikel 70, Paragraph 2 der Verfassung dem Präsidenten der Republik die Ausübung des Amtes bis zum tatsächlichen Amtsantritt des neu gewählten Präsidenten“ heißt es in dem vom Vorsitzenden des Verfassungsgerichtes Benoît Luamba verlesenen Urteil. <br />“Das Verfassungsgericht beschränkt sich auf eine einfache Darlegung des zweiten Paragraph des Artikels 70 und enthält nicht die geringste Anspielung auf die Organisation der Präsidentschaftswahl innerhalb der von der Verfassung festgelegten Fristen”, so „Rete Pace per il Congo“.<br />“Indem das Gericht bestätigt, dass der amtierende Präsident im Amt bleibt, bis der neu gewählte Präsident sein Amt antritt, erklärt das Gericht, das die Amtszeit des Präsidenten bis zur Organisation von künftigen Wahlen im Amt bleibt, doch es wird keine Frist und kein Datum genannt”, heißt es in der Verlautbarung, “In einer solchen Situation besteht aber das Risiko, dass der Präsident der Republik einen Freibrief hat, um zu beschließen, dass er das Land auf unbeschränkte Zeit regieren wird , indem er immer wieder neue Gründe für ein endlose Verschiebung der Wahl anführt“, so das Netzwerk abschließend.<br /> <br />Wed, 25 May 2016 11:33:00 +0200AMERIKA/DOMINIKANISCHE REPUBLIK - Bischöfe wünschen sich eine friedliche Endphase der Wahlhttp://fides.org/de/news/60102-AMERIKA_DOMINIKANISCHE_REPUBLIK_Bischoefe_wuenschen_sich_eine_friedliche_Endphase_der_Wahlhttp://fides.org/de/news/60102-AMERIKA_DOMINIKANISCHE_REPUBLIK_Bischoefe_wuenschen_sich_eine_friedliche_Endphase_der_WahlSanto Domingo – Die Bischofskonferenz der Dominikanischen Republik bittet die Politiker und Bürger des Landes um eine friedliche und respektvolle Beendigung des Wahlprozesses . In einer am 23. Mai veröffentlichten Verlautbarung betonten die Bischöfe: “Diese Endphase der Wahl soll ein Beispiel für ruhiges, ziviles und respektvolles Verhalten sein, denn wir sind alle für den Aufbau eines Landes verantwortlich, das auf den Werten der Wahrheit, der Liebe, der Hoffnung und des Friedens gründet; alle Dominikaner müssen deshalb die Herausforderung annehmen und konsequent handeln".<br />"Das Ergebnis der Wahl müssen wir alle akzeptieren”, heißt es in der Verlautbarung weiter, “wir danken den Wählern für ihre zivile und demokratische Wahlbeteiligung. Die Politiker sollten dieses Verhalten der Bürger als Ansporn für ihr Engagement für die Demokratie sehen".<br />In Erwartung der endgültigen Veröffentlichung des offiziellen Wahlergebnisses betonen die Bischöfe: "Es ist die Pflicht der Wahlkommission alle Zweifel im Hinblick auf die eigene Integrität, Transparenz, Effizienz und Verantwortlichkeit auszuräumen, damit die Auszählung der Stimmen und die Veröffentlichung des Wahlergebnisses keinen Raum für Zweifel im Hinblick auf die Klarheit des Wahlprozesses in dieser entscheidenden Endphase lässt”. Die Auszählung der Stimmen sollte erstmals elektronisch stattfinden, doch da die Geräte nicht in allen Wahlkreisen funktionierten musste dort von Hand ausgezählt werden, was zu Verzögerungen führte.<br /> <br /><br />Wed, 25 May 2016 11:12:10 +0200AFRIKA/SÜDSUDAN - Mit Beginn der Regenzeit spitzt sich die Lage von über 700.000 Flüchtlingen zuhttp://fides.org/de/news/60100-AFRIKA_SUeDSUDAN_Mit_Beginn_der_Regenzeit_spitzt_sich_die_Lage_von_ueber_700_000_Fluechtlingen_zuhttp://fides.org/de/news/60100-AFRIKA_SUeDSUDAN_Mit_Beginn_der_Regenzeit_spitzt_sich_die_Lage_von_ueber_700_000_Fluechtlingen_zuYida – Die Lage im Flüchtlingscamp Yida im Südsudan ist weiterhin kritisch. Starker Wind und heftige Regeinfälle beschädigten die Zelte und damit die Unterkunft von Tausenden von Menschen. Wie einheimische Beobachter berichten verbringen die meisten Einwohner der rund 35.000 Einwohner des Camps den Beginn der Regenzeit im Freien. Bisher haben sie weder Zelte noch Plastikplanen erhalten, die die Hilfsorganisationen eigentlich noch vor Beginn der Regenzeit verteilen wollten. Unbefestigte Straßen sind für den Transport der Hilfsgüter nicht befahrbar. Lebensmittelhilfen für rund 700.000 Flüchtlinge wurden reduziert und die Hilfsorganisationen schränken ihre Programme ein. Unterdessen plant das Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen eine Umsiedlung der Flüchtlinge in andere Camps. Die Regenzeit dauert von Mai bis November. <br /> <br />Wed, 25 May 2016 10:55:35 +0200AMERIKA/PERU - Pater Victor Livori Grech im Amt als Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke bestätigthttp://fides.org/de/news/60101-AMERIKA_PERU_Pater_Victor_Livori_Grech_im_Amt_als_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_bestaetigthttp://fides.org/de/news/60101-AMERIKA_PERU_Pater_Victor_Livori_Grech_im_Amt_als_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_bestaetigtVatikanstadt – Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker hat am 6. Mai 2016 Pater Victor Livori Grech von den Missionaren der Gesellschaft des heiligen Paulus für weitere fünf Jahre im Amt als Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Peru bestätigt.<br /> <br /><br />Wed, 25 May 2016 10:45:39 +0200VATIKAN - Kardinal Filoni im Apostolischen Vikariat Puerto Leguízamo-Solano: “Geographisch weit entfernt aber immer im Herzen der Kirche”http://fides.org/de/news/60099-VATIKAN_Kardinal_Filoni_im_Apostolischen_Vikariat_Puerto_Leguizamo_Solano_Geographisch_weit_entfernt_aber_immer_im_Herzen_der_Kirchehttp://fides.org/de/news/60099-VATIKAN_Kardinal_Filoni_im_Apostolischen_Vikariat_Puerto_Leguizamo_Solano_Geographisch_weit_entfernt_aber_immer_im_Herzen_der_KirchePuerto Leguízamo-Solano – “Dieses Vikariat ist eine junge Kirche, die am 21. Februar 2013 errichtet wurde und sich im Wachstum befindet, obschon sie bisher nur auf eine geringe Anzahl von Missionaren zählen kann . Aus diesem Grund ist es wichtig, dass wir unter unseren jungen Menschen die Berufung zum Priesteramt und zum gottgeweihten Leben fördern. Und zusammen mit den Gläubigen sollte unter euch allen ein Bewusstsein davon entstehen, dass ihr eine Kirche seid, die sich im Wachstum befindet und die Selbständigkeit anstreben sollte, damit sie erwachsen wird“. Mit diesen Worten wandte sich Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, im Rahmen seines Pastoralbesuchs in Kolumbien, bei einem Gottesdienst in der Kathedrale Nuestra Señora del Carmen am gestrigen 24. Mai an die Gläubigen des Apostolischen Vikariats Puerto Leguízamo-Solano . <br />“Ihr seid Teil der Kirche Gottes”, so der Kardinal weiter, „Durch meine Anwesendheit bringt auch der Papst seine Verbundenheit mit diesem Vikariat zum Ausdruck. Deshalb ist das Vikariat zwar geographisch weit entfernt, doch immer im Herzen der Kirche”. In diesem Zusammenhang wünschte sich der Kardinal besondere Aufmerksamkeit für die Familienpastoral, “die die jungen Menschen zu einem konsequenten christlichen Leben nach den Prinzipien des Evangeliums einlädt, damit sie authentische christliche Familien gründen”. Dazu sollen Katecheten und Laien eine solide christliche Glaubensbildung erhalten, „den eigenen Glauben festigen und durch den Dialog auch dem Abwerben von Gläubigen durch Sekten entgegenwirken”. <br />Im Apostolischen Vikariat Puerto Lgeuizamo-Solano, das sich in der kolumbianischen Amazonasregion befindet, begegnete der Präfekt des Missionsdikasteriums auch den Katecheten, die unter den indigenen Völkern tätig sind, insbesondere Murui und Quichua, wobei er eine indigene Gemeinschaft besuchte und mit sich zu Gesprächen mit den zivilen und militärischen und kirchlichen Autoritäten traf. In seiner Predigt erinnerte der Kardinal daran, dass “der juridische Status eines Vikariats nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zur Diözese ist”.<br /> <br /><br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://www.fides.org/es/attachments/view/file/C.Fil._P.Leguizamo_24052016.docx">Predigt des Kardinals im Wortlaut (Spanisch)</a>Wed, 25 May 2016 09:33:50 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Koptischer-katholischer Patriarch bezeichnet Treffen zwischen Papst Franziskus und al-Tayyib als “Neubeginn”http://fides.org/de/news/60098-AFRIKA_AeGYPTEN_Koptischer_katholischer_Patriarch_bezeichnet_Treffen_zwischen_Papst_Franziskus_und_al_Tayyib_als_Neubeginnhttp://fides.org/de/news/60098-AFRIKA_AeGYPTEN_Koptischer_katholischer_Patriarch_bezeichnet_Treffen_zwischen_Papst_Franziskus_und_al_Tayyib_als_NeubeginnKairo – Die Normalisierung der Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und der sunnitischen al-Azhar-Universität “kann die Zusammenarbeit neu beleben und Prozesse der Integration fördern, die die christliche und muslimische Glaubensgemeinschaften in Ägypten bereits im Alltag erleben”, so der koptisch-katholische Patriarch Ibrahim Isaac Sidrak nach dem Treffen zwischen Papst Franziskus und dem Großimam der sunnitischen Universität im Vatikan. <br />“Es war eine schwierige Zeit, die mit einem Missverständnis über die Rede von Papst Franziskus begonnen hat und vielleicht von einigen so gewollt wurde”, so der Patriarch, “Wichtig ist, dass der richtige Weg nun wieder eingeschlagen wird. Wir müssen nun geduldig darauf warten, dass Prozesse reifen. Al Azhar ist sehr einflussreich und kann positiv auf den sunnitischen Islam einwirken. Doch es gibt auch Schwierigkeiten, Widerstände und Spaltungen …Manche betrachten den religiösen ‘Kurswechsel’ als eine Bedrohung für den Islam und fürchten jede art von freier Meinungsäußerung und Pluralismus. Wir müssen diesen Prozess innerhalb des Islam respektieren und geduldig und vorsichtig abwarten und dabei unseren muslimischen Brüdern und Schwestern auch als Ortskirche Mut machen und die Zusammenarbeit im sozialen Bereich fördern”. <br />In diesem Zusammenhang erinnert der koptisch-katholische Patriarch an verschiedene gemeinsame Initiativen die bereits auf den Weg gebracht wurden, wie zum Beispiel eine gemeinsame Verpflichtung zum Schutz von Kindern unter der Schirmherrschaft des Kinderhilfswerks UNICEF .<br /> <br /><br /><br />Tue, 24 May 2016 13:51:03 +0200AFRIKA/MALAWI - Justitia et Pax: “Gewalt gegen Menschen mit Albinismus nimmt zu”http://fides.org/de/news/60093-AFRIKA_MALAWI_Justitia_et_Pax_Gewalt_gegen_Menschen_mit_Albinismus_nimmt_zuhttp://fides.org/de/news/60093-AFRIKA_MALAWI_Justitia_et_Pax_Gewalt_gegen_Menschen_mit_Albinismus_nimmt_zuLilongwe - “Menschen mit Albinismus werden Opfer von Gewalt. Verschiedene Gräber, in denen die Überreste solcher Menschen begraben waren wurden von Grabräubern geplündert, die von der Polizei festgenommen wurden. Als katholische Justitia-et-Pax-Kommission schmerzt uns so etwas sehr”, so der Koordinator der bischöflichen Kommission Martin Chiphwanya, der daran erinnert, dass die Gewalt gegen Menschen mit Albinismus zunimmt. Chiphwanya fordert umfassende gemeinsame Ermittlungen bei denen Polizei, Justiz, Religionsgemeinschaften und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten. <br />Polizeibeamte sollen für solche Ermittlungen besonders geschult werden und solche Fälle vor Gericht bringen. Vertreter der Dorfgemeinschaften und Religionen sollen die Menschen auf das Problem der Gewalt gegen Menschen mit Albinismus aufmerksam machen und diese bekämpfen<br />Wichtig sei auch die Zusammenarbeit mit Nachbarländern, die sich ebenfalls mit Gewalt gegen Menschen mit Albinismus konfrontiert sehen. Vor kurzem konnten die Polizeibehörden von Malawi in Zusammenarbeit mit den Behörden in Mosambik zwei Personen festnehmen, die einen jungen Mann mit Albinismus ermordet hatten, um seine Knochen für “magische” Riten zu benutzen. <br />Auch in Tansania wurde ein Programm zur Bekämpfung der Gewalt gegen Menschen mit Albinismus auf den Weg gebracht. Eine Delegation aus Malawi soll sich auf Wunsch des Präsidenten mit den tansanischen Behörden beraten. <br /> <br />Tue, 24 May 2016 13:38:44 +0200AMERIKA/MEXIKO - Gemeindemitglied aus dem Gottesdienst entführt: “Es wird immer schlimmer!”http://fides.org/de/news/60095-AMERIKA_MEXIKO_Gemeindemitglied_aus_dem_Gottesdienst_entfuehrt_Es_wird_immer_schlimmerhttp://fides.org/de/news/60095-AMERIKA_MEXIKO_Gemeindemitglied_aus_dem_Gottesdienst_entfuehrt_Es_wird_immer_schlimmerCordoba – Nach der Entführung eines Gemeindemitglieds aus einem Gottesdienst in der Gemeinde Santa Rita da Cascia im Hafen von Veracruz am vergangenen 21. Mai beklagt Bischof Eduardo Patiño Leal von Córdoba gegenüber der Presse: "Es wird immer schlimmer! Die Fakten sprechen für sich.” <br />Der Bischof bezeichnete die Entführung als Verbrechen gegen die ganze Gemeinde und eine Schändung des Gotteshauses sowie als einen Verstoß gegen die Menschenwürde. "So etwas darf nicht passieren! Nicht einmal unsere Kirchen sind Orte des Friedens?", so Bischof Patiño Leal.<br />"Seit vielen Monaten oder gar Jahren betonten wir immer wieder, dass wir Frieden wollen!“, so der Bischof weiter „… und wenn so etwas heute noch geschehen kann, dann tun die Behörden nicht ihre Arbeit oder man könnte vermuten, dass eine Komplizenschaft besteht, wenn solche Dinge am helllichten Tag geschehen, wo die Menschen Frieden brauchen“.<br /> <br />Tue, 24 May 2016 13:21:38 +0200