Fides News - German (Standard)http://fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. EUROPA/ITALIEN - Pfarrer Giuseppe Pizzoli zum Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke ernannthttp://fides.org/de/news/65251-EUROPA_ITALIEN_Pfarrer_Giuseppe_Pizzoli_zum_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_ernannthttp://fides.org/de/news/65251-EUROPA_ITALIEN_Pfarrer_Giuseppe_Pizzoli_zum_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_ernanntVatikanstadt – Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker hat am 18. Oktober 2018 Pfarrer Giuseppe Pizzoli aus dem Klerus der Diözese Verona für die kommenden fünf Jahre zum Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Italien ernannt. <br />Der neue Nationaldirektor wurde am 31. August 1959 in Bovolone geboren und am 9. Juni 1984 zum Priester geweiht. Nach seiner Priesterweihe war er Vikar und Pfarrer in verschiedenen Gemeinden und zwei Jahre lang Vizerektor des Kleinen Seminars der Diözese. Von 1993 bis 2003 war er als “fidei donum”-Priester in Brasilien tätig; von 2007 bis 2013 leitete er das Missionszentrum in Verona; von 2013 bis 2018 war er als Missionar in Guinea Bissau. Seit 2018 leitet er das Büro für missionarische Kooperation zwischen den Kirchen der italienischen Bischofskonferenz. <br /> ´<br />Thu, 13 Dec 2018 13:03:37 +0100EUROPA/LUXEMBURG - Pfarrer Maurice Péporté im Amt als Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke bestätigthttp://fides.org/de/news/65252-EUROPA_LUXEMBURG_Pfarrer_Maurice_Peporte_im_Amt_als_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_bestaetigthttp://fides.org/de/news/65252-EUROPA_LUXEMBURG_Pfarrer_Maurice_Peporte_im_Amt_als_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_bestaetigtVatikanstadt – Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker hat am 21. Juni 2018 Pfarrer Maurice Péporté für weitere fünf Jahre im Amt als Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke im Großherzogtum Luxemburg bestätigt. <br /> <br />Thu, 13 Dec 2018 12:56:23 +0100AFRIKA/NIGERIA - Bischöfe: „Katholische Kirche ist unpolitisch“http://fides.org/de/news/65258-AFRIKA_NIGERIA_Bischoefe_Katholische_Kirche_ist_unpolitischhttp://fides.org/de/news/65258-AFRIKA_NIGERIA_Bischoefe_Katholische_Kirche_ist_unpolitischAbuja - "Nach dem Kirchenrecht dürfen Priester und Ordensleute nicht aktiv an Wahlkampagnen für diesen oder jenen Politiker teilnehmen", so die Bischöfe von Nigeria in einer Verlautbarung mit dem Titel "Parlamentswahlen 2019: Die katholische Kirche bleibt unpolitisch".<br />Die Bischöfe äußern sich mit der Erklärung zu einem Streit, zu dem es im „Adoration Ministry Enugu Nigeria “ zwischen dem Gründer der Einrichtung, Pfarrer Ejike Mbaka, und dem stellvertretender Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Volkspartei , Peter Obi, gekommen war. <br />„Die Bischöfe verurteilen den Streit im ‚Adoration Center’, deren Videoaufzeichnung in den sozialen Medien verbreitet wurde und bekräftigen, dass sich die Bischofskonferenz von Nigeria davon distanziert", heißt es in der Mitteilung. "Wir bekräftigen unsere Position: Die katholische Kirche in Nigeria ist, wie in den Richtlinien vom 7. August 2018 klar festgestellt, weiterhin unpolitisch und unterstützt oder favorisiert keine politischen Parteien. Unsere einzige Sorge ist, dass es friedliche, freie, faire, glaubwürdige und faire Wahlen gibt und dass eine demokratische Regierung gewählt wird, die Frieden, Gerechtigkeit, Gleichheit, Entwicklung und Religionsfreiheit zum Wohl aller garantiert ".<br />„Während die Diözese Enugu, wo Pfarrer Mbaka inkardiniert ist, über geeignete Maßnahmen im Zusammenhang mit dem unglücklichen Vorfall nachdenkt, möchten wir kategorisch wiederholen, dass weder katholische Priester noch Ordensleute im politischen Wahlkampf aktiv sein dürfe, wenn sie das Kirchenrecht befolgen. Darüber hinaus dürfen auch liturgische Feiern niemals dazu genutzt werden, Wahlkampf zu führen ", so die Bischöfe abschließend.<br /> <br />Thu, 13 Dec 2018 12:52:08 +0100AFRIKA - Schutz der Menschenrechte: „Eine ständige Herausforderung“http://fides.org/de/news/65257-AFRIKA_Schutz_der_Menschenrechte_Eine_staendige_Herausforderunghttp://fides.org/de/news/65257-AFRIKA_Schutz_der_Menschenrechte_Eine_staendige_HerausforderungKara – „Der Kampf um die Anerkennung und den Schutz der Menschenrechte bleibt vor allem für Afrika eine ständige Herausforderung. Auf unserem Kontinent sind Menschenrechte noch weit davon entfernt allgemein geachtet zu werden, da Afrika als permanente Schauplatz von Kriegen und Gewalt aller Art, ein Kontinent ist, auf dem die Anerkennung der grundlegenden Menschenrechte in der Realität nicht für alle greifbar ist", so Pater Donald Zagore, Theologe der Gesellschaft für die Afrikamissionen zum 70jährigen Jubiläum der Anerkennung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 in Paris offiziell verabschiedet wurde.<br />"Heute leben in Afrika trotz der ergriffenen Maßnahmen Tausende Menschen ohne Zugang zu Gesundheit und Bildung“, so der Ordensmann weiter, „Unter den Menschenrechten dürfen das Recht auf Gesundheit, Bildung und Kultur nicht fehlen, insbesondere in Afrika, wo es auch um den Schutz von Frauen, Kindern und Migranten geht, die für Missbrauch jeder Art besonders anfällig sind."<br />"Im Mittelpunkt jeder politischen, sozialen und sogar religiösen Aktion müssen wir konkrete und wirksame Projekte stehen. Wir müssen die Würde jedes Menschen verteidigen, schützen und respektieren, insbesondere der am stärksten marginalisierten Menschen. Wir müssen dafür kämpfen, dass jeder Afrikaner ein würdiges Leben führen kann ", so der Missionar abschließend.<br /> <br /><br />Thu, 13 Dec 2018 12:39:08 +0100ASIEN/PAKISTAN - Christliche Medienarbeit in sozialen Netzwerken: Für den Frieden und gegen Fakenewshttp://fides.org/de/news/65256-ASIEN_PAKISTAN_Christliche_Medienarbeit_in_sozialen_Netzwerken_Fuer_den_Frieden_und_gegen_Fakenewshttp://fides.org/de/news/65256-ASIEN_PAKISTAN_Christliche_Medienarbeit_in_sozialen_Netzwerken_Fuer_den_Frieden_und_gegen_FakenewsKarachi - Für Publikationen in den sozialen Medien müssen moralische und ethische Werte zugrunde gelegt werden: Jeder ist für das, was er veröffentlicht, verantwortlich", so Pater Faisar Feroz OFM Cap, Sekretär der bischöflichen Kommission für soziale Kommunikation in Pakistan, bei einem Workshop für christliche Medienschaffende. Die Initiative wurde von der Kommission in Zusamenarbeit mit der Erzdiözese Karachi, Caritas, Signis Pakistan und Radio Veritas Asia Urdu Service auf den Weg gebracht. <br />„Social-Media-Plattformen sind sehr einflussreich und weit verbreitet. Es liegt an uns, sie als Werkzeuge zur Verbreitung und Förderung der Werte des sozialen und religiösen Friedens zu nutzen“, so Pater Feroz „Durch soziale Medien können wir gute Beziehungen zu Menschen aufbauen und Gruppen bilden, die sich für Frieden im Alltag, in Städten und in der Gesellschaft einsetzen".<br />"Wir müssen den Respekt für das Leben fördern“, so der Ordensmann weiter, „der Wahrheit dienen und die Solidarität zwischen den Menschen fördern, anstatt falsche Nachrichten zu verbreiten und unangemessene Textnachrichten oder Bilder zu veröffentlichen, die für den Frieden einer Gemeinschaft schädlich sind".<br />"Ich fordere alle auf, unabhängig von politischen Kräften zu sein, die Menschlichkeit zu schützen und zu fördern, ethische Werte zu achten und sich für die Verbesserung der Gesellschaft einzusetzen", betont er.<br />Im Rahmen des Workshops sollten Kompetenzen gestärkt, journalistische Fähigkeiten verbessert und die positiven und negativen Auswirkungen sozialer Medien auf die Gesellschaft reflektiert werden. Grundlage war die Papstbotschaft zum Welttag der sozialen Kommunikationsmittel 2018 mit dem Thema „Fakenews und Journalismus für den Frieden". Pater Feroz lud die Teilnehmer ein, "gegen Fakenews zu kämpfen und sich gegen die Kultur der Lüge zu wehren, die ein Werkzeug des Satans ist, des Vaters aller Lügen und die Menschheit zerstört".<br />"Wahrheit führt zum Frieden: Wir müssen durch unsere Schriften und Veröffentlichungen die Wahrheit fördern. Als Christen ist es unsere Verantwortung, die Sendung Christi und sein Evangelium von Frieden und Geschwisterlichkeit zu verbreiten“, so Pater Feroz abschließend.<br /> <br /><br />Thu, 13 Dec 2018 11:45:33 +0100AFRIKA/ÄGYPTEN - Wachmann erschießt zwei koptische Christenhttp://fides.org/de/news/65254-AFRIKA_AeGYPTEN_Wachmann_erschiesst_zwei_koptische_Christenhttp://fides.org/de/news/65254-AFRIKA_AeGYPTEN_Wachmann_erschiesst_zwei_koptische_ChristenMinya – Ein Polizist der eine Kirche in Nahdet al Qadasah in der ägyptischen Stadt Minya bewachen und die Sicherheit der einheimischen Christen gewährleisten sollte, erschoss am gestrigen 12. Dezember mit seiner Dienstpistole den koptischen Christen Imad Kamal Sadiq und seinen 21-jährigen Sohn David.<br /> Wie aus ersten Ermittlungen hervorgeht soll es bereits am Dienstag einen Streit zwischen dem Polizisten und den beiden koptischen Christen gegeben haben, die auf einer Baustelle vor der Kirche arbeiteten. Am nächsten Tag soll sich der Streit mit tragischen Folgen fortgesetzt haben, als der Polizist mit seiner Dienstwaffe auf Imad und seinen Sohn David schoss, die zwar zum Minya General Hospital gebracht wurden, wo man ihnen jedoch nicht mehr helfen konnte. Unterdessen wurde der Polizist festgenommen.<br /> Für die beiden Opfer findet am heutigen 13. Dezember die Begräbnisfeier unter Vorsitz des koptischen Bischofs Makarios von Minya statt . <br /> <br />Thu, 13 Dec 2018 11:24:48 +0100AMERIKA/MEXIKO - Gottesmutter von Guadalupe soll missionarische Impulse gebenhttp://fides.org/de/news/65253-AMERIKA_MEXIKO_Gottesmutter_von_Guadalupe_soll_missionarische_Impulse_gebenhttp://fides.org/de/news/65253-AMERIKA_MEXIKO_Gottesmutter_von_Guadalupe_soll_missionarische_Impulse_gebenMexikostadt - "Wir setzen uns dafür ein dass, im Rahmen des nationalen Pastoralplans und mit Blick auf das Jubiläum im Jahr 2031 , die Muttergottes von Guadalupe in den Herzen und Gedanken der Mexikaner neue Impulse für den Alltag gibt, damit sie wirklich auf der Grundlage des Evangeliums handeln", so Pfarrer José Ayala, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Mexiko zur missionarischen Dimension der Feiern zum Fest der Jungfrau von Guadalupe.<br />Obwohl es in allen katholischen Pfarreien in Mexiko ein Bild von der Gottesmutter von Guadalupe gebe, „ist nicht genug getan worden, um die missionarische Dimension deutlicher zu machen", betont der katholische Priester. Auch aus diesem Grund betonen die mexikanischen Bischöfe im Pastoralplan für das ganze Land die "missionarische Methode von Guadalupe“ und erinnern daran, dass die Muttergottes "den Weg für ihre Kinder ebnet, damit sie ihre Herzen für Christus öffnen und Wege der Versöhnung und der Vergebung finden können, durch den demütigen Respekt für alle Menschen und das besondere Augenmerk für die Kleinen und Armen“. Zu den Bereichen, in dem man deshalb besonders aktiv sei, so Pfarrer Ayala, gehöre die Erneuerung der katholischen Medienarbeit "für eine permanente Mission und die Verbreitung der Botschaft von Guadalupe“. <br />"Die Madonna von Guadalupe kann eine Ikone und ein Paradigma der neuen politischen Ära des Landes sein", heißt es hingegen in einem Leitartikel der Bistumszeitung der Erzdiözese Mexico City "Desde la fe" zum Amtsantritt einer neuen Regierung mit sechsjähriger Amtszeit, während das Land zunehmend von Gewalt und Korruption geprägt ist. <br />Unterdessen nahmen an den Feiern zum Fest der Gottesmutter von Guadalupe vom 9. Dezember bis zum 12. Dezember dieses Jahr insgesamt über acht Millionen Gläubige teil.<br />„Ihre versöhnliche Botschaft durch Juan Diego, der Wunsch nach Vereinigung eines jungen Volkes“ heißt es in dem Leitartikel weiter, „ist ein Ansporn, damit wir trotz der Unterschiede einen guten Weg für alle finden können“. In den ersten sechs Jahren nach der Erscheinung der Jungfrau bei dem Indio Juan Diego konvertierten 9 Millionen Azteken zum katholischen Glauben, was zur Entstehung einer einheitlichen katholischen Bevölkerung mit Wurzeln in "Guadalupe" führte, die sich aus Indios, Spanier, Mestizen und Afro-Mexikanern zusammensetzte. Die Gottesmutter sprach zu den Azteken in einer Sprache die sie verstehen konnten: durch eine präzise Symbologie zeigte sie sich als Mestizin, Jungfrau und Mutter des Schöpfers und der Menschen, die Sonne, Mond und Sternen überlegen war, dabei aber bescheiden und nicht dominierend auftrat. Heute versucht die mexikanische Kirche die missionarischen Dimension eines der weltweit wichtigsten religiösen Phänomene zu nutzen.<br /> <br />Thu, 13 Dec 2018 11:07:02 +0100ASIEN/NAHER OSTEN - Trump setzt Gesetz zum so genannten “Genozid der Christen” im Nahen Osten in Krafthttp://fides.org/de/news/65249-ASIEN_NAHER_OSTEN_Trump_setzt_Gesetz_zum_so_genannten_Genozid_der_Christen_im_Nahen_Osten_in_Krafthttp://fides.org/de/news/65249-ASIEN_NAHER_OSTEN_Trump_setzt_Gesetz_zum_so_genannten_Genozid_der_Christen_im_Nahen_Osten_in_KraftWashington - US-Präsident Donald Trump hat am gesterigen 11. Dezember den ""Iraq and Syria Genocide Relief and Accountability Act of 2018" in Kraft gesetzt. Das neue Gesetz definiert Verbrechen dschihadistischer Gruppen gegen Christen und Jesiden im Irak und in Syrien als „Genozid“ und verpflichtet die US-Regierung, die Opfer mit humanitärer Hilfe zu versorgen und die Täter strafrechtlich zu verfolgen.<br /> Bei der feierlichen Unterzeichnung durch den US-Präsidenten nahmen unter anderem der chaldäische Erzbischof Bashar Warda von Erbil, der oberste Ritter der Knights of Columbus, Carl Anderson, sowie die US-amerikanische Botschafterin beim Heiligen Stuhl, Callista Gingrich, und der US-amerikanische Militärbischof, Timothy Broglio, teil.<br />Das Gesetz fördert die finanzielle Unterstützung der USA für humanitäre Hilfe und Stabilisierungs- und Wiederaufbauprogramme zugunsten religiöser Minderheiten im Irak und in Syrien. Darüber hinaus erlaubt das Gesetz dem US-Außenministerium, strafrechtliche Ermittlungen gegen mutmaßlicher Verantwortliche der Gewalt gegen religiöse Minderheiten auf den Weg zu bringen. Das US-Repräsentantenhaus billigte das Gesetz bereits am 27. September einstimmig. Zuvor hatte auch der US-Senat das neue Gesetz bewilligt.<br />Die Unterzeichnung des Gesetzes durch Präsident Trump ist das Ergebnis der Lobbytätigkeit, die verschiedene US-amerikanische Organisationen wie Knights of Columbus, In Defense of Christians-Zeichen, Family Research Council, die baptistische Kommission für Ethik und Religionsfreiheit, Southern Baptist Convention, Wilberforce und das Zentrum für Religionsfreiheit des Hudson Institute bereits bei der vorherigen Regierung geleistet hatten.<br />Die US-amerikanische Kommission für internationale Religionsfreiheit , eine vom Kongress eingerichtete unabhängiger und parteiübergreifender Organismus, lobt Präsident Trump für die Unterzeichnung des neuen Gesetzes. „In diesem Gesetz erkennen wir auch die Botschaft, dass die Verantwortlichen dieser Verbrechen, einschließlich des Völkermords, der Justiz nicht entgehen werden", so die Vizepräsidentin der USCIRF, Kristina Arriaga.<br />Mit dem neuen Gesetz, das konfessionellen Gruppen finanzielle Unterstützung von Seiten der USA zusichert, ändert sich teilweise die frühere Politik des US-Außenministeriums und des Büros für internationale Entwicklung der US-amerikanischen Regierung, die bisher hauptsächlich die Kanäle der Vereinten Nationen zur Verteilung von Geldern nutzte, die aus religiöser Sicht als "neutral" eingestuft wurden. <br />Bereits am 25. Oktober 2017 kündigte der US-Vizepräsident Mike Pence eine solche Änderung der Verfahren bei der Finanzierung humanitärer Nothilfe an . "Wir werden uns nicht mehr nur auf die Vereinten Nationen verlassen, um verfolgten Christen und Minderheiten zu helfen", sagte Pence bei dem jährlichen Wohltätigkeitsessen für Christen im Nahen Osten, das von der US-Organisation In Defense of Christians in Washington veranstaltet wird. In diesem Zusammenhang hatte er angekündigt, die US-Bundesbehörden würden "Seite an Seite mit Glaubensgruppen und privaten Organisationen zusammenarbeiten, um denen zu helfen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden".<br />Zuvor hatte der chaldäische Patriarch Louis Raphael Sako in einem Interview darauf hingewiesen, dass "Christen in den letzten Jahren im Nahen Osten unter Ungerechtigkeit, Gewalt und Terrorismus gelitten haben. Dies gilt aber auch für Muslime im Irak und Mitglieder anderer Glaubensgemeinschaften Wir dürfen Christen nicht von anderen trennen, denn so wird eine sektiererische Mentalität gefördert".<br /> .<br />Wed, 12 Dec 2018 13:57:20 +0100AFRIKA/ZENTRALAFRIKANISCHE REPUBLIK - Übergriffe auf katholische Flüchtlingscamps: “Man will das friedliche Zusammenleben zerstören”http://fides.org/de/news/65248-AFRIKA_ZENTRALAFRIKANISCHE_REPUBLIK_Uebergriffe_auf_katholische_Fluechtlingscamps_Man_will_das_friedliche_Zusammenleben_zerstoerenhttp://fides.org/de/news/65248-AFRIKA_ZENTRALAFRIKANISCHE_REPUBLIK_Uebergriffe_auf_katholische_Fluechtlingscamps_Man_will_das_friedliche_Zusammenleben_zerstoerenBangui - "Bewaffnete Männer drangen in das Lager ein und fingen an, aus nächster Nähe zu schießen. Wie können wir mit diesem Verhalten noch an den sozialen Zusammenhalt glauben? Die Bevölkerung ist der wiederholten Angriffe überdrüssig", sagte einer der aus der Stadt Ippy Vertrieben, nach dem Angriff von Kämpfern der UPC auf eine Flüchtlingsunterkunft der örtlichen katholischen Gemeinde am vergangenen 4. Dezember. Die UPC wird auch für den Übergriff auf ein Flüchtlingscamp der katholischen Kirche in Alindao vom vergangenen 15. November verantwortlich gemacht, bei dem 60 Menschen ermordet wurden .<br />Wladimir Monteiro, Sprecher der UN-Mission in Zentralafrika , bekräftigte unterdessen dass, der Angriff von Ippy durch Ausschreitungen zwischen den Anti-Balakas und den UPC-Kämpfern verursacht wurde: "Die Ausschreitungen zwischen den Kämpfern der UPC und der Anti-Balaka verursachten Panik auf dem Gelände des Flüchtlingscamps“, betonte er in diesem Zusammenhang.<br />Die Friedensplattform der Konfessionen in Zentralafrika hält die Version des UN-Sprechers jedoch für nicht überzeugend und vermutet, dass damit die Schwere der Episode minimiert werden soll.<br />"Eine solche Argumentation ohne jegliche Grundlage ist nichts anderes als ein Alibi, das bewaffneten Gruppen dazu dient, das friedliche Zusammenleben zu zerstören, um das Eigentum unschuldiger Menschen zu plündern, auszurauben und zu zerstören", heißt es in einer Mitteilung der Plattform, „Der Angriff auf das Flüchtlingscamp in Ippy hat nicht nur die dort lebenden Familien traumatisiert, sondern auch die gesamte Friedensarbeit zunichte gemacht, die viele Organisationen, einschließlich der Plattform der religiösen Konfessionen, in diesem Teil des Landes geleistet haben"<br /> <br />Wed, 12 Dec 2018 13:16:03 +0100ASIEN/INDIEN - Bischof von Srikakulam zurückgetretenhttp://fides.org/de/news/65250-ASIEN_INDIEN_Bischof_von_Srikakulam_zurueckgetretenhttp://fides.org/de/news/65250-ASIEN_INDIEN_Bischof_von_Srikakulam_zurueckgetretenVatikanstadt – Papst Franziskus hat am heutigen 12. Dezember 2018 den von Bischof Addagatla Innayya Chinna von Srikakulam eingereichten Rücktritt angenommen.<br /> <br />Wed, 12 Dec 2018 12:42:08 +0100AFRIKA/SÜDSUDAN - Bischöfe: “Wir brauchen das Gebet für den Frieden”http://fides.org/de/news/65246-AFRIKA_SUeDSUDAN_Bischoefe_Wir_brauchen_das_Gebet_fuer_den_Friedenhttp://fides.org/de/news/65246-AFRIKA_SUeDSUDAN_Bischoefe_Wir_brauchen_das_Gebet_fuer_den_FriedenYei – “Die Bischöfe der Vereinigung der Bischofskonferenzen Ostafrikas sowie die Regierungen Äthiopiens, Kenias, Ugandas und des Sudan haben gemeinsam zur Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen der Regierung des Südsudan und der Opposition beigetragen . Jetzt müssen wir beten, damit der Frieden hält", so Bischof Erkolano Lodu Tombe von Yei.<br />"Wir brauchen das Gebet. Wir sind zuversichtlich, dass das Gebet das Blutvergießen stoppen und einen dauerhaften Frieden für die notleidenden Menschen im Südsudan schaffen wird", so der Bischof weiter.<br />Nach Ansicht von Bischof Tombe hat sich seit der Unterzeichnung des Friedensabkommens im August dieses Jahres die Situation in vielen Teilen des Landes beruhigt, was Vertrauen und Hoffnung unter den Menschen entstehen lässt. <br />Der Bischof erinnert jedoch auch daran, dass einige Fraktionen der Rebellen die Vereinbarung nicht unterzeichnet haben. "In einigen Regionen wird von Zeit zu Zeit gegen die Vereinbarung verstoßen, und die Gewalt hält an“, bedauert der Bischof in diesem Zusammenhang, „aber es ist ein Phänomen, das überall anders auf der Welt entstehen kann. Wir müssen akzeptieren, dass es keine perfekte Übereinstimmung gibt. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass Krieg und Gewalt aufhören werden, damit die Menschen die Chance haben, wieder ein normales Leben zu führen", betont Bischof Tombe.<br />Unterdessen haben die Bischöfe der AMECEA und die anderen Religionsvertreter in Yei, die Regierung um ihre Zustimmung gebeten, sich mit den Rebellen treffen um sie in den Dialog einzubeziehen. "Wir haben bisher keine formelle schriftliche Zustimmung erhalte….Wir brauchen eine schriftliche Zusage, denn nur dann können wir die Sicherheit der an dieser Mission des Dialogs und des Friedens Beteiligten gewährleisten ", schloss Bischof Tombe.<br /> <br />Wed, 12 Dec 2018 12:37:51 +0100AMERIKA/BRASILIEN - Bewaffneter Mann dringt in die Kathedrale von Campinas ein und tötet vier Menschenhttp://fides.org/de/news/65245-AMERIKA_BRASILIEN_Bewaffneter_Mann_dringt_in_die_Kathedrale_von_Campinas_ein_und_toetet_vier_Menschenhttp://fides.org/de/news/65245-AMERIKA_BRASILIEN_Bewaffneter_Mann_dringt_in_die_Kathedrale_von_Campinas_ein_und_toetet_vier_MenschenCampinas – Im Anschluss an einen Gottesdienst drang am gestrigen 11. Dezember gegen 13.15 Uhr „ein Mann mit zwei Schusswaffen in die Kathedrale von Campinas ein und schoss auf die Gläubigen, die dort zum Gebet verweilten. Dabei tötete er vier Menschen und anschließend sich selbst. Das Tatmotiv ist noch nicht bekannt“, heisst es in einer Mitteilung der Erzdiözese Campinas in Brasilien, zu den tragischen Ereignisse, die sich gestern in der Kathedrale ereigneten.<br />„Die Verantwortlichen der Kathedrale von Campinas lieferten den Behörden alle zur Verfügung stehenden Informationen und stellten die Aufzeichnungen der internen Überwachungskameras zur Verfügung“, heißt es in der Verlautbarung. „Die Regierung brachte umgehend Ermittlungen auf den Weg. Wir bedauern zutiefst, was geschehen ist und bekunden den Menschen, die in diesem Moment um Freunde, Brüder und Verwandten trauern, unser Mitleid. Wir bitten alle, dafür zu beten, dass diese Familien Trost und Frieden in Gott finden. Wir lehnen jede Art von Gewalt ab und bitten darum, dass sich alle heute mehr denn je für den Frieden einsetzen“.<br />In einer weiteren Mitteilung zum genauen Tathergang wird bestätigt, dass es sich bei dem Täter um den 49-jährigen Euler Fernando Grandolpho handelt, der mit zwei Pistolen bewaffnet in Kathedrale von Campinas eingedrungen war, wo sich zu diesem Zeitpunkt rund 20 Personen aufhielten, die nach dem Gottesdienst noch in der Kirche geblieben waren. Als die Polizei zum Tatort kam, hatte der Mann sich bereits selbst getötet. Für die vier Opfer kam jede Hilfe zu spät während die Verletzten im Krankenhaus behandelt werden.<br /> Unterdessen sprachen auch die Bischöfe der Region Südbrasiliens ihr Beileid aus und versicherten der Gemeinde Campinas in der Vorweihnachtszeit des Gebetes.<br /> <br />Wed, 12 Dec 2018 11:48:58 +0100ASIEN/MALAYSIA - Außerordentlicher Monat der Weltmission: “Außerordentliches Jahr der Mission” soll katholische Gemeinden vorbereitenhttp://fides.org/de/news/65244-ASIEN_MALAYSIA_Ausserordentlicher_Monat_der_Weltmission_Ausserordentliches_Jahr_der_Mission_soll_katholische_Gemeinden_vorbereitenhttp://fides.org/de/news/65244-ASIEN_MALAYSIA_Ausserordentlicher_Monat_der_Weltmission_Ausserordentliches_Jahr_der_Mission_soll_katholische_Gemeinden_vorbereitenKuala Lumpur - In Malaysia, Singapur und Brunei wird am kommenden 6. Januar ein "Außerordentliches Jahr der Mission" beginnen, das mit dem von Papst Franziskus für Oktober 2019 ausgerufenen "Außerordentlichen Monat der Weltmission" endet. Dies teilt der Vorsitzende der Bischofskonferenz von Malaysia, Singapur und Brunei Bischof Sebastian Francis von Diözese Penang mit. Im Vorfeld veranstaltete das „Institut for New Evangelization in Malaysia“ auf Initiative der Bischöfe Sebastian Francis von Penang und Bernard Paul von Malacca-Johore ein Studienseminar für Vertreter der katholischen Gemeinden, an dem insgesamt 56 Pastoralarbeiter und leitende Vertreter der Pfarreien teilnahmen<br />Inhalte und Zweck des Außerordentlichen Monats der Weltmission erläuterte Pfarrer Victor Louis, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Malaysia, der insbesondere an die Vorgaben von Papst Franziskus für diese Initiative erinnerte: Evangelisierung sei eine Antwort auf die Einladung Jesu, "Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!“ . "Diesen Auftrag des Herrn zu befolgen ist keine Option für die Kirche, sondern ihre wesentliche Aufgabe: Die Kirche ist ihrem Wesen nach missionarisch: Sie muss evangelisieren. Evangelisierung ist in der Tat Gnade und Berufung für die Kirche", so der Nationaldirektor.<br />Der Außerordentliche Monat der Weltmission Oktober 2019 erinnert an das Apostolische Schreiben "Maximum Illud" von Papst Benedikt XV. und dessen Veröffentlichung vor 100 Jahren und steht unter dem Motto „Getauft und gesandt: Die Kirche Christi auf Mission in der Welt“. Ziel ist die Förderung ein größeres Bewusstsein für die Bedeutung der "missio ad gentes" und das Engagement für einen neuen missionarischen Wandel im Leben der Kirche.<br /> <br />Wed, 12 Dec 2018 11:15:22 +0100AMERIKA/MEXIKO - Madonna von Guadalupe soll Symbol für Frieden und Eintracht seinhttp://fides.org/de/news/65243-AMERIKA_MEXIKO_Madonna_von_Guadalupe_soll_Symbol_fuer_Frieden_und_Eintracht_seinhttp://fides.org/de/news/65243-AMERIKA_MEXIKO_Madonna_von_Guadalupe_soll_Symbol_fuer_Frieden_und_Eintracht_seinMexikostadt – Das Land steht "sehr ernsten und Herausforderungen gegenüber wie Gewalt und Mord. Außerdem ist das jüngste Phänomen der Selbstmorde von Jugendlichen sehr ernst, wenn diese in solch einem zarten Alter den Sinn des Lebens nicht mehr sehen“, so der Erzbischof von Mexiko-Stadt, Kardinal Carlos Aguiar Retes, der mit Blick auf das bevorstehende Fest der Madonna von Guadalupe am 12. Dezember eine neue Phase des Friedens und der sozialen Aussöhnung für das Land erhofft.<br />Wie Kardinal Aguiar Retes lädt auch die Bistumszeitschrift "Desde la Fe" in einem zum Fest Unserer Lieben Frau von Guadalupe veröffentlichten Artikel zum Engagement auf religiöser und der sozialer Ebene ein, um „die Zwietracht beiseite zu legen, sich als Brüder zu betrachten und der Nation zu dienen". Die Jungfrau von Guadalupe, heißt es in dem Leitartikel, sollte „ein Symbol und ein Paradigma für die neue politische Phase unseres Landes sein“.<br />Angesichts der zunehmenden Gewalt in Mexiko hat der neue Präsident Andrés Manuel López Obrador in diesen Tagen seine Absicht bekräftigt, eine "Nationalgarde" zu schaffen, die aus 50.000 Polizisten besteht. Außerdem sollen für die Sicherheit des Landes künftig insgesamt 150 Sicherheitskoordinatoren verantwortlich sein, die mit der Polizei zusammenarbeiten.<br /> <br /><br /><br />Tue, 11 Dec 2018 16:47:40 +0100OZEANIEN/PAPUA NEUGUINEA - Jugendkongress. “Zur Fülle des Lebens und der Liebe berufen“http://fides.org/de/news/65242-OZEANIEN_PAPUA_NEUGUINEA_Jugendkongress_Zur_Fuelle_des_Lebens_und_der_Liebe_berufenhttp://fides.org/de/news/65242-OZEANIEN_PAPUA_NEUGUINEA_Jugendkongress_Zur_Fuelle_des_Lebens_und_der_Liebe_berufenRabaul - "Zur Fülle des Lebens und der Liebe berufen" lautet das Thema eines Jugendkongresses zu dem in Vunapope in Papua-Neuguinea rund 260 Jugendliche aus den verschiedenen Diözesen des Landes zusammenkommen.<br /> Organisiert wird der Kongress, der am 8. Dezember in der Kathedrale des Heiligen Herzens von Vunapope offiziell eröffnet wurde von der Bischofskonferenz in Zusammenarbeit mit der Erzdiözese Rabaul. Auf dem Programm stehen Begegnungen und Katechesen zu verschiedenen Themen.<br />Dabei sollten die jugendlichen Teilnehmer zum Nachdenken über Glauben, Berufung, Leben und Liebe angeregt werden. Bischof Rolando Santos, CM, von Alotau-Sideia, erzählte von seiner eigenen Berufung und ermutigte die Jugendlichen, "zu beten und Christus furchtlos zu bezeugen". Die Kongressteilnehmer besuchten auch die Patienten des St. Mary's Hospital in Vunapope, von denen sie freudig empfangen wurden.<br />Auf den Spuren des seligen Peter ToRot nahmen die Jugendlichen an einer gemeinsamen Wallfahrt nach Rakunai zu den Orten der Geburt und des Martyriums des seligen Katechisten und Märtyrers aus Papua teil. In seinem Grußwort an die Jugendlichen, sprach Bischof Rochus Tatamai von Kavieng über das Leben des Seligen, den er als "eine bescheidene und heilige Person seit seiner Kindheit" bezeichnete. Die Konferenz geht am 12. Dezember mit einem gemeinsamen Schlussgottesdienst zu Ende.<br /> <br />Tue, 11 Dec 2018 15:31:05 +0100ASIEN/ARABISCHE EMIRATE - Bischof Hinder zum Papstbesuch: "Historischer Schritt für den islamisch-christlichen Dialog“http://fides.org/de/news/65238-ASIEN_ARABISCHE_EMIRATE_Bischof_Hinder_zum_Papstbesuch_Historischer_Schritt_fuer_den_islamisch_christlichen_Dialoghttp://fides.org/de/news/65238-ASIEN_ARABISCHE_EMIRATE_Bischof_Hinder_zum_Papstbesuch_Historischer_Schritt_fuer_den_islamisch_christlichen_DialogAbu Dhabi - „Der Besuch von Papst Franziskus auf der Arabischen Halbinsel ist ein historischer Augenblick für den Dialog zwischen Muslimen und Christen", so Bischof Paul Hinder, Apostolischer Vikar von Südarabien, der auch für die Vereinigten Arabischen Emirate, Oman und Jemen zuständig ist. "Wir heißen den Papst herzlich willkommen und beten mit den Worten des heiligen Franz von Assisi: ‚Herr, mach uns zum Werkzeug deines Friedens’. Wir hoffen, dass der Papstbesuch ein wichtiger Schritt auf dem Weg des Dialogs zwischen Muslimen und Christen sein wird und zu gegenseitigem Verständnis und Frieden im Nahen Osten beiträgt", betont Bischof Hinder.<br />Am 6. Dezember gab der Heilige Stuhl bekannt, dass Papst Franziskus vom 3. bis 5. Februar 2019 zu einem dreitägigen Besuch in die Vereinigten Arabischen Emiraten reisen wird. Der Besuch erfolgt auf Einladung des Kronprinzen von Abu Dhabi, Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan, zur Teilnahme an einem interreligiösen Treffen. In einem Tweet zum bevorstehenden Papstbesuch betont der Kronprinz: "Der Papst ist ein Symbol für Frieden, Toleranz und Förderung der Geschwisterlichkeit. Wir freuen uns auf den historischen Besuch mit dem wir uns um Dialog und ein friedliches Zusammenleben unter den Völkern bemühen".<br />Der Besuch, so der Apostolische Vikar, sei auch eine Antwort auf die Einladung der kleinen katholischen Gemeinde in den Vereinigten Arabischen Emiraten an Papst Franziskus. Bischof Hinder dankt der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate und betont, dass man im Rahmen einer Sonderkommission alle Aspekte des Papsbesuchs in enger Absprache mit der Regierung organisieren werde.<br /> Ein Gottesdienst mit dem Papst soll am 5. Februar an einem öffentlichen Ort in Abu Dhabi stattfinden. "Es ist eine freundliche Geste, die wir schätzen und würdigen", so der Vikar zum Entgegenkommen der Regierung.<br />Der bevorstehende Besuch von Papst Franziskus ist der erste Besuch eines Papstes auf der arabischen Halbinsel überhaupt. Das Thema, das das Apostolische Vikariat in Südarabien für den Besuch ausgewählt hat, stammt aus dem Gebet, das Franz von Assisi zugeschrieben wurde: "Herr, mach mich zum Werkzeug deines Friedens". Der Besuch fällt auch in das Jahr, in dem das 800. Jahrestag des Treffens zwischen Franz von Assisi und dem Sultan Malik Al-Kamil in Ägypten im Jahr 1219.<br /> <br />Tue, 11 Dec 2018 13:30:11 +0100ASIEN/PALÄSTINA - Christen aus Gaza dürfen an Weihnachten nicht ausreisenhttp://fides.org/de/news/65241-ASIEN_PALAeSTINA_Christen_aus_Gaza_duerfen_an_Weihnachten_nicht_ausreisenhttp://fides.org/de/news/65241-ASIEN_PALAeSTINA_Christen_aus_Gaza_duerfen_an_Weihnachten_nicht_ausreisenGaza – Die meisten Christen aus Gaza erhalten dieses Jahr von den israelischen Behörden keine Erlaubnis, die Grenze in Erez zu überschreiten und Familie und Freunde in Jerusalem, Bethlehem und anderen Städten im Heiligen Land zu besuchen, um gemeinsam mit ihnen Weihnachten zu feiern. Wie die Organisation „Middle East Concern“ berichtet, sollen dieses Jahr fast alle Anträge auf Erlaubnis zur Einreise abgelehnt worden sein. Nur Anträge von Personen, die über 55 Jahre alt sind, wurden bewilligt .<br />In den letzten Jahren waren die meisten Einreiseanträge, die vor allem über das griechisch-orthodoxe Patriarchat von Jerusalem eingereicht wurden, bewilligt worden. Anlässlich der Weihnachtsfeiertage 2016 stellten die israelischen Behörden für Christen aus Gaza über 600 Einreisegenehmigungen aus. Bereits anlässlich der diesjährigen Osterfeierlichkeiten wurde in diesem Jahr jedoch das Kriterium der Erteilung von Genehmigungen an Personen über 55 Jahre zugrunde gelegt. Damit wurde Zahl der Antragsteller aus Gaza unerheblich.<br /> .<br /><br />Tue, 11 Dec 2018 12:56:26 +0100VATIKAN - Studienseminar: Kirche und Migration in Asienhttp://fides.org/de/news/65237-VATIKAN_Studienseminar_Kirche_und_Migration_in_Asienhttp://fides.org/de/news/65237-VATIKAN_Studienseminar_Kirche_und_Migration_in_AsienVatikanstadt – Kontext und Profil der kirchlichen Mission in Asien im Zusammenhang mit der heutigen Migration stehen im Mittelpunkt eines Studienseminars, zu dem christliche Wissenschaftler, Theologen und Experten vom 10. bis 15. Dezember im Internationalen Zentrum für missionarische Bildungsarbeit CIAM in Rom zusammenkommen. Die Teilnehmer kommen aus Indien, Libanon, Vietnam, den Philippinen, Malaysia, Südkorea und Japan.<br />Das Seminar wird insbesondere die gegenwärtige Migrationslandschaft sowie die Herausforderungen der Evangelisierung in den vier Hauptmigrationsströmen von und nach Asien berücksichtigen. Die Experten erörtern dabei vier Schlüsselbereiche der Evangelisierungsarbeit im Zusammenhang mit dem Phänomen der Migration: Konversion zu einem anderen Glauben; interkulturelle und interreligiöse Beziehungen; Bildungsangebote für Laien und Missionaren, die unter Migranten arbeiten; und das Phänomen der Migranten in ihrer Eigenschaft als Missionare und Verkünder des Evangeliums. Das Studienseminar findet im Rahmen der Vorbereitung auf den Außerordentlichen Monat der Weltmission im Oktober 2019 statt und soll den möglichen Beitrag aller Getauften zur Evangelisierung in Asien im Zeitalter großer Migrationsströme definieren.<br /> <br />Tue, 11 Dec 2018 12:42:50 +0100ASIEN/SÜDKOREA - Katholische Universität ist führend in der Bioethikforschunghttp://fides.org/de/news/65240-ASIEN_SUeDKOREA_Katholische_Universitaet_ist_fuehrend_in_der_Bioethikforschunghttp://fides.org/de/news/65240-ASIEN_SUeDKOREA_Katholische_Universitaet_ist_fuehrend_in_der_BioethikforschungSeoul - Die Katholische Universität Seoul wird eine führende Rolle in der Bioethikforschung einnehmen. Dank der großzügigen Spende des bekannten koreanischen Wissenschaftlers, Professor Young-chul Sung, der 10 Milliarden koreanische Won zur Verfügung stellte, kann das College of Medicine der Katholischen Universität Korea in die Forschung auf dem Gebiet der Bioethik investieren. Wie die Pressstelle der Erzdiözese Seoul mitteilt, geht die Spende auf Anweisung von Kardinal Andrew Yeom Soo-jung, Erzbischof von Seoul und Vorstandsvorsitzender der "Catholic Education Foundation" an den eigens gegründeten "Catholic Saving Life Research Fund“. Es handelt sich um die größte Spende, die jemals an der Catholic University of Korea erging.<br />Professor Sung motivierte die Spende, indem er den "Respekt vor dem Leben in allen Bereichen der Forschungsaktivitäten der katholischen Universität“ würdigte.<br /> Der "Catholic Saving Life Research Fund" wird hauptsächlich zum Aufbau einer Forschungsinfrastruktur im Institut für Bomedizinische Industrie beitragen. "Die Bewegung für den Schutz des Lebens kann nicht ohne die Unterstützung der Wissenschaft vorankommen“, so Kardinal Yeom, „Wir schätzen die Forschungsarbeit von Prof. Sung sehr. Das Institut der Katholischen Universität wird den christlichen Geist des Respekts vor dem Leben in den Mittelpunkt jeder Forschungstätigkeit stellen".<br />Prof. Sung wurde 2008 mit dem "Mystery of Life Award" ausgezeichnet, der an Personen vergeben wird, die sich für den Schutz der Lebenswürde und für die Behandlung von unheilbaren Krankheiten einsetzen.<br /> <br /><br />Tue, 11 Dec 2018 12:42:02 +0100AFRIKA/KENIA - Priester stirbt bei bewaffnetem Raubüberfallhttp://fides.org/de/news/65239-AFRIKA_KENIA_Priester_stirbt_bei_bewaffnetem_Raubueberfallhttp://fides.org/de/news/65239-AFRIKA_KENIA_Priester_stirbt_bei_bewaffnetem_RaubueberfallNairobi - Ein katholischer Priester kam in der Nähe von Nairobi bei einem bewaffneten Raubüberfall ums Leben. Am Morgen des gestrigen 10. Dezember war P. John Njoroge Muhia, Pfarrer der Pfarrei Kinoo in Kiambu, 25 km von Nairobi entfernt, auf dem Weg zu einer Bank in der Stadt Kikuyu, um dort das Opfergeld der Gläubigen einzuzahlen, als sich ihm vier Männer auf einem Motorrad näherten, sein Fahrzeug auf einer holprigen Straße zum Stehen brachten und ihn aufforderten, ihnen die Tasche mit dem Geld auszuhändigen.<br />Da der Priester zögerte, zog einer der Männer eine Waffe heraus, schoss durch die Windschutzscheibe auf Pfarrer Njoroge und traf ihn in die Brust. Die Kriminellen entwendeten die Tasche des Priesters und sein Handy aus dem Fahrzeug und flohen auf ihren Motorrädern. Ein Augenzeuge auf einer nahe gelegenen Baustelle sagte, er habe Schüsse gehört und gesehen, wie sich zwei Motorräder mit hoher Geschwindigkeit entfernten. Der Priester wurde bereits bei der Ankunft im Kreiskrankenhaus für tot erklärt.<br />„Wir trauern um den ermordeten Pater Njorog. Die Ermordung eines Dieners des Herrn ist inakzeptabel", so Pater Francis Kiarie, ein Mitarbeiter des ermordeten Priesters.<br />Der 56jährige John Njoroge Muhia stammte aus Gatitu und wurde am 30. Dezember 1994 zum Priester geweiht. Er war Pfarrer der Gemeinde St. Peter the Rock Parish in Kinoo.<br /> <br /><br />Tue, 11 Dec 2018 12:01:08 +0100