Fides Newshttp://fides.org/Aus dem Archivder Fidesagenturen-usOZEANIEN/FIDSCHIINSELN – Ein Seminar des Pazifiks hat Onlinezugang zu den besten Buchbeständen der Welthttp://fides.org/de/news/34465-OZEANIEN_FIDSCHIINSELN_Ein_Seminar_des_Pazifiks_hat_Onlinezugang_zu_den_besten_Buchbestaenden_der_Welthttp://fides.org/de/news/34465-OZEANIEN_FIDSCHIINSELN_Ein_Seminar_des_Pazifiks_hat_Onlinezugang_zu_den_besten_Buchbestaenden_der_WeltSuva – Dank der neuen Technologien und dem Einsatz der Päpstlichen Missionswerke sind Isolation und fehlende Möglichkeit auf dem Gebiet der Kultur für eine kleine Pazifikinsel nun Vergangenheit. Am Pazifischen Regionalseminar in Suva, auf den Fidschiinseln, fanden die angehenden Priester eine angenehme Überraschung vor: in der Bibliothek des Seminars wurden mehr als ungefähr 19 Tausend Texte und Studienmaterialien, aus Studienzentren und Bibliotheken der ganzen Welt, katalogisiert und den Studenten zugänglich gemacht. Eine Ressource von unschätzbarem Wert.<br />All das, so die Mitteilung an Fides, wurde dank eines Projektes ermöglicht, welches das Päpstliche Missionswerk in Australien gefördert hatte. Das Unternehmen „Austausch des Wortes” ist eine Initiative, die Bibliotheken katholischer Zentren auf der ganzen Welt miteinander verbinden soll. Auf diese Weise können Seminaristen und Theologiestudenten in Afrika, Asien und Ozeanien auf die bestmöglichen Ressourcen zurückgreifen, genau so, als ob sie in Europa studieren würden. Das Projekt macht es sich zum Ziel, jedem Theologiestudenten die gleichen Möglichkeiten zu bieten, was den Zugang zu den besten Buchbeständen, die es weltweit gibt, anbelangt.<br />In der Tat sind in den Priesterseminaren in Afrika, Asien und Ozeanien die Bestände der Bibliotheken sehr gering und isoliert. Dieser Missstand wirkt sich negativ auf die Ausbildung der Studenten aus. Das Päpstliche Missionswerk in Australien ist der Hauptträger des Projektes, das im Jahr 2013 auf die Beine gestellt wurde. Der erste Schritt besteht nun darin, die Bibliotheken der Seminare zu aktualisieren; zu diesem Zweck wird ein System der bibliothekarischen Automatisierung eingerichtet. <br />Daraufhin beginnt die Arbeit des Katalogisierens und des Austauschens, wobei selbstverständlich eine angemessen schnelle Internetverbindung von Nöten ist, die in Suva nun besteht. Die “Katholische Mission” wird allen Seminaren, die an dem Projekt teilnehmen, dabei helfen, einen Server und eine gewisse Anzahl an Arbeitsplätzen für die Bibliothekare und Studenten zu erwerben, um immer einfacher auf die vorhandenen Ressourcen zugreifen zu können. Mon, 21 Jul 2014 00:00:00 +0200ASIEN/PHILIPPINEN – Missionare für die Entwicklung der Urwölker in Mindanaohttp://fides.org/de/news/34464-ASIEN_PHILIPPINEN_Missionare_fuer_die_Entwicklung_der_Urwoelker_in_Mindanaohttp://fides.org/de/news/34464-ASIEN_PHILIPPINEN_Missionare_fuer_die_Entwicklung_der_Urwoelker_in_MindanaoSultan Kudarat – Den menschlichen Fortschritt und die Bildung der indigenen Völker der Dulangan Manobo, in der Provinz Sultan Kudarat, auf der Insel Mindanao, fördern: so lautet das Vorhaben der Oblatenmissionare der Unbefleckten Jungfrau Maria, die seit langem auf der südlichen Philippineninsel tätig sind.<br />P. Renan Aban, der Pastoralkoordinator der Urbevölkerungen in der dortigen Bischofskonferenz war, vermittelt weiterhin Stipendien an Kinder der Grundschulen über die “Stiftung der Oblatenmissionare”. Im kommenden Schuljahr werden 60 indigene Kinder kostenlos eine Unterkunft und zu essen haben und außerdem zur Schule gehen können. <br />Auch wenn das Bildungsprogramm der jungen Menschen zu den wichtigsten Punkten zählt, bemühen sich die Missionare des weiteren um die Ausbildung der Erwachsenen und darum, die Dulangan Manobo über ihre Rechte in Kenntnis zu setzen. Ziel ist es, die Erhaltung des kulturellen Erbes des Urvolkes zu garantieren. Den Oberhäuptern der Stämme ist bewusst, dass sie nicht alleine sind auf ihrem Weg, sondern dass sie von der Kirche begleitet werden. <br />Die Missionare wenden die Technik des „Eintauchens“ in die Realität der Urbevölkerung an. Die Dulangan Manobo leben hauptsächlich, um ihre täglichen Bedürfnisse zu befriedigen und haben einen fest verankerten Sinn für Gemeinschaft und Teilen.<br />Ihre Existenz wird von den Institutionen oft gänzlich ignoriert: Aktuelle Verträge und Aufträge, die die Regierung zur Ausbeutung der Wäldern und Minen in den Gebieten, in denen die Manobo leben, vergeben hat, setzen deren Überleben auf eine harte Probe. Alles was dort passiert, erklärten die Oblatenmissionäre, berücksichtigt nicht im geringsten die Konvention über die Rechte der indigenen Völker, die die philippinische Regierung schon 1997 verabschiedet hat und geschieht ohne jegliche vorherige Absprache mit den Stämmen. Die Länder der Vorfahren der Dulangan Manobo werden ausgebeutet, die von ihnen angebauten Äcker werden unwiederbringlich zerstört und ihre Waldbestände sind drastisch zurückgegangen. Dank der Unterstützung der Missionare kann die Stimme der Dulangan Manobo von den bürgerlichen Institutionen erhört werden und die Urbevölkerungen können ihre Rechte geltend machen, bekräftigte P. Aban in einer an Fides gesendeten Mitteilung. Mon, 21 Jul 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/SIERRA LEONE – Wettlauf gegen die Zeit bei der Kontrolle der Ebola-Epidemiehttp://fides.org/de/news/34463-AFRIKA_SIERRA_LEONE_Wettlauf_gegen_die_Zeit_bei_der_Kontrolle_der_Ebola_Epidemiehttp://fides.org/de/news/34463-AFRIKA_SIERRA_LEONE_Wettlauf_gegen_die_Zeit_bei_der_Kontrolle_der_Ebola_EpidemieFreetown – Während der letzten zwei Wochen behandelte die NGO Ärzte ohne Grenzen im Behandlungszentrum der Stadt Kailahun, im Osten von Sierra Leone, mehr als 70 Patienten mit Ebola-ähnlichen Symptomen und die Organisation befürchtet, dass die Betroffenen in den nächsten Wochen noch mehr werden . Abgesehen von einer medizinischen Behandlung wird das Eingreifen vieler Menschen erforderlich sein, um die Epidemie unter Kontrolle zu bekommen: Die im Gesundheitswesen tätigen Arbeitskräfte müssen in den Maßnahmen zur Vermeidung der Ansteckung geschult werden, sie müssen lernen, den Erkrankten und denjenigen, mit denen diese in Kontakt gekommen sind, zu folgen und sie ausfindig zu machen. Sie müssen ein Netz der epidemiologischen Überwachung einrichten und in Mitteilungen für die allgemeine Gesundheit werben. Auf Grund der begrenzten humanitären Ressourcen beschränkt MSF seinen Einsatz auf die Behandlung der Patienten und die Aufklärung der Gemeinschaften über die Krankheit. Dafür sind mehr als 150 lokale und internationale Helfer in Sierra Leone in Aktion. Die Organisation bereiten die unerkannten Fälle besonders Sorge. Momentan beginnen das Gesundheitsministerium und die Weltgesundheitsorganisation damit, die Einsatzkräfte zu verstärken, die sich mit dem Ausfindigmachen derer beschäftigen, die mit Erkrankten in Kontakt gewesen sind. Die Patienten selber müssen auch noch genau identifiziert werden; in nur einem Dorf nahe bei Ngolahun sind ungefähr 40 gemeldet worden. Durch das Einrichten von Behandlungszentren und durch mobile Einheiten nahe der betroffenen Dörfer, kann Ärzte ohne Grenzen schnell eingreifen und die Ansteckungsgefahr in den örtlichen Krankenhäusern und den Gemeinden verringern. In den mobilen Einsatzzentren in Koindu und Daru werden die Patienten, die Symptome aufweisen, während sie auf die Ergebnisse der Tests warten, isoliert. Der Ebolavirus Zaire führt bei 90% der Erkrankten zum Tod; wenn die infizierten Patienten aber bereits bei den ersten Anzeichen der Erkrankung eine entsprechende Behandlung erfahren, steigen die Überlebenschancen. Ebola versetzt die Bevölkerungsgemeinschaften in Angst und oft werden kranke Mitglieder stigmatisiert. Es kommt auch vor, dass die Familien der Betroffenen aus den Dörfern vertrieben werden und die verstoßenen Kranken in Einsamkeit sterben. Um die Ängste einzuschränken, stehen die Helfer von MSF den Patienten und ihren Familien mit psychologischer Unterstützung zur Seite, sie organisieren Aktivitäten, um für die Gesundheit zu werben, mit Hilfe geheilter Patienten, und unternehmen außerdem Kampagnen, um über die Verbreitung des Virus aufzuklären. Die Epidemie, die über Westafrika hergefallen ist, hat was die geographische Ausweitung, die Zahl der Fälle und die Zahl der Opfer angeht, ein noch nie zuvor dagewesenes Ausmaß erreicht. Laut den Daten der Weltgesundheitsorganisation, die am 15. Juli aktualisiert wurden, gab es seit Beginn der Epidemie in Guinea, Sierra Leone und Liberia 964 Fälle von Ebola und 603 davon mit Todesfolge. Mon, 21 Jul 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/SUDAN – Bau neuer Kirchengebäude verbotenhttp://fides.org/de/news/34462-AFRIKA_SUDAN_Bau_neuer_Kirchengebaeude_verbotenhttp://fides.org/de/news/34462-AFRIKA_SUDAN_Bau_neuer_Kirchengebaeude_verbotenKhartum – Das Ministeriums für religiöse Angelgenheiten im Sudan verkündete, dass die Regierung keine Genehmigungen zum Bau neuer Kirchengebäude im Land mehr ausstellen werde. Die Reaktion der Betroffenen Christen erfolgte ohne Verzögerung. Laut einer Meldung der Tageszeitung El Jareeda aus Khartum erklärte Minister Shalil Abdallah, dass die vorhandenen Kirchen ausreichend seien, für die nach der Abspaltung des Südsudans im Jahr 2011 noch im Sudan verbliebenen Christen. Er betonte außerdem, dass ein Großteil der Bevölkerung des Südsudans christlichen Glaubens sei, während es im Sudan nur wenige Christen gäbe. Als Antwort auf diese Entscheidung gab P. Kori El Ramli, der Generalsekretär des Sudanesischen Kirchenrats über den lokalen Radiosender Tamazuj bekannt, dass die Aussage des Ministers im Widerspruch zur Interimverfassung des Sudans von 2005 stehe . “Wir sind sicherlich eine Minderheit, aber wir haben das Recht auf Religions- und Glaubensfreiheit genauso wie der Rest des Sudans, zumal wir sudanesische Bürger sind wie alle anderen”, äußerte er. Der Generalsekretär kritisierte desweiteren die Zerstörung der sudanesischen Christuskirche, die 1983 im Gebiet von El Izba, im Norden von Khartum, erbaut worden war. Die meisten Mitglieder der religiösen Kongregationen dieser Kirche entstammten der Volksgruppe der Nuba, aus Süd-Kordufan. In einem im April 2013 veröffentlichten Bericht machte die NGO Christian Solidarity Worldwide deutlich, dass die Festnahmen, Inhaftierungen und Verschleppungen von Christen im Sudan sichtlich zugenommen hatten. Die Organisation berichtete außerdem , dass die systematischen Angriffe auf die Nuba und andere ethnische Gruppen ein klares Zeichen für die Wiedergeburt einer offiziellen Politik der Islamisierung und Arabisierung sind. Auf Grund des diskriminierenden Verhaltens gegenüber Christen und auch wegen anderer Verletzungen der Menschenrechte wurde der Sudan 1999 vom Außenministerium der Vereinigten Staaten zu einem „Land von besonderer Besorgnis“ erklärt. Im April diesen Jahres machte die amerikanische Kommission für Internationale Religiöse Freiheit darauf aufmerksam, dass das Land noch immer auf dieser Liste ist. Mon, 21 Jul 2014 00:00:00 +0200AIEN/IRAK – Syrisches Mar-Bahnam-Kloster in der Hand der Milizen des “Islamischen Kalifats”http://fides.org/de/news/34461-AIEN_IRAK_Syrisches_Mar_Bahnam_Kloster_in_der_Hand_der_Milizen_des_Islamischen_Kalifatshttp://fides.org/de/news/34461-AIEN_IRAK_Syrisches_Mar_Bahnam_Kloster_in_der_Hand_der_Milizen_des_Islamischen_KalifatsQaraqosh – Am Nachmittag des gestrigen Sonntags, dem 20. Juli, nahmen dschihadistische Milizen des selbsternannten “islamischen Kalifats” das antike Mar-Behnam-Kloster, das sich zehn Minuten vor der Stadt Qaraqosh befindet und bis gestern von syrisch-katholischen Mönchen besiedelt war, in ihren Besitz. Der syrisch-katholische Erzbischof von Mossul, Yohanna Petros Moshe, erklärte gestern gegenüber Fides, dass die vom Kalifat gesandten Milizen “die drei Mönche und einige innerhalb des Klosters lebenden Familien dazu zwangen, das Kloster zu verlassen“. Bis jetzt gibt es keine weiteren bestätigten Meldungen über das, was im Kloster geschieht, aber viele befürchten, dass sich dort die Formen der Zerstörung und Schändigung wiederholen, die schon an anderen Orten vorgekommen sind, wo christliche Andachtsstätten in die Hände der Dschihadisten gefallen sind. Unterdessen versetzte in der Stadt Qaraqosh, die nur wenige Kilometer von Mar Behnam entfernt liegt, die Einnahme des Klosters durch islamistische Milizen die Bevölkerung, die hauptsächlich aus Christen besteht und die sich bereits in Allarmzustand befand, zusätzlich in Angst. <br />“Die internationale Gemeinschaft”, betonte der syrisch-katholische Priester Nizar Semaan, Mitarbeiter des Erzbischofs Moshe, “weist eine beunruhigende Passivität auf gegenüber dem, was in diesem Gebiet geschieht. Es ist notwendig, über pauschale Erklärungen hinauszukommen und konkrete Maßnahmen vorzunehmen, sowohl auf humanistischem als auch auf politischem Gebiet. So ist es bespielsweise an der Zeit, diese Gruppierungen in die Liste der terroristischen Zusammenschlüsse aufzunehmen, die von internationalen Organisationen verurteilt worden sind, und vor allem ist es unumgänglich, die Namen der Länder und der Kräfte öffentlich zu machen, die sie finanzieren. Geheimdienste und Regierungen der verschiedenen Länder wissen sicherlich genau, woher die Gruppen Waffen und Geld nehmen, um vorwärts zu kommen. Es würde reichen, die Lieferungen für einen Monat stillzulegen und diese Gruppierungen hätten keinerlei Kraft mehr.“ Im übrigen, so das Urteil P. Semaans, müssten die sunnitischen Anführer und Anhänger des Islams an den Anstrengungen beteiligt werden, die dazu führen sollen, dschihadistische Gruppierungen zu isolieren. “Eine öffentiche Verurteilung dieser Gruppen von Seiten islamischer Autoritäten, die über das Netz von Moscheen verkündet wird, hätte sicherlich eine bedeutende Wirkung”, bemerkte der syrisch-katholische Priester.<br />Das Kloster, dass dem assyrischen Prinzen und Märtyrer Behnam und seiner Schwester Sarah geweiht worden ist, geht auf das IV Jahrhundert zurück und ist eine der ältesten und verehrtesten Andachtsstätten des syrischen Christentums. Mon, 21 Jul 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/VENEZUELA – Für den Vorsitzenden der Bischofskonferenz gibt es keinen Dialog ohne politischen Willenhttp://fides.org/de/news/34460-AMERIKA_VENEZUELA_Fuer_den_Vorsitzenden_der_Bischofskonferenz_gibt_es_keinen_Dialog_ohne_politischen_Willenhttp://fides.org/de/news/34460-AMERIKA_VENEZUELA_Fuer_den_Vorsitzenden_der_Bischofskonferenz_gibt_es_keinen_Dialog_ohne_politischen_WillenCaracas – Der Vorsitzende der Bischofskonferenz von Venezuela, Seine Exzellenz Mons. Diego Rafael Padrón Sánchez, der Erzbischof von Cumaná, bekräftigte, dass der Dialog ein unverzichtbarer Bestandteil des demokratischen Lebens sei und dass er eine Ausübung des politischen Willens darstelle, um die Situation des Landes zu verändern. In einem gegenüber Unión Radio abgegebenen Interview, dessen Text Fides zugeschickt wurde, betonte der Erzbischof: “Der entscheidende Punkt ist der Wille; wo ein Wille ist, da wird ein Weg gesucht und ganz konkrete Ziele, aber der politische Wille ist sehr wichtig.” Mons. Padrón Sánchez erklärte außerdem genau, dass nicht alle Unterhaltungen als Dialoge bezeichnet werden können und dass sie, wenn sie nicht zu konkreten Ergebnissen führen als Misserfolge anzusehen seien, nach denen man von vorne anfangen müsse. “Es handelt sich dabei um eine Wanderung mit Höhen und Tiefen, Schritten nach hinten und nach vorne”, schloss der Präsident der Bischofskonferenz ab. „Aber das Wichtige dabei, ist das Bewusstsein, dass der Dialog eine dringende Notwendigkeit für das Wohl des Landes ist.” <br />In seiner Rede an die Vollversammlung der venezolanischen Bischofskonferenz, die vor kurzem abgehalten wurde , hatte Mons. Padrón Sánchez betont: “Das Land fordert Dialog, Verständnis und Weisheit. Gespräche, die nicht nur dazu dienen sollen, die Proteste zum Schweigen zu bringen, sondern ein wahrer Dialog, mit einer nachvollziehbaren Tagesordnung, die zu greifbaren Ergebnissen führt." Sat, 19 Jul 2014 00:00:00 +0200ASIEN/IRAK – “Noch nie ist es vorgekommen, dass Christen aus ihren eigenen Häusern gejagt werden”, so Bischof Syroubhttp://fides.org/de/news/34459-ASIEN_IRAK_Noch_nie_ist_es_vorgekommen_dass_Christen_aus_ihren_eigenen_Haeusern_gejagt_werden_so_Bischof_Syroubhttp://fides.org/de/news/34459-ASIEN_IRAK_Noch_nie_ist_es_vorgekommen_dass_Christen_aus_ihren_eigenen_Haeusern_gejagt_werden_so_Bischof_SyroubBagdad – “Uns fehlen die Worte, weil das, was passiert ist, wirklich schockierend ist. Die Christen sind seit Jahrhunderten in Mossul und jetzt sind die Familien aus dem Nichts heraus aus ihrer Stadt herausgerissen worden, aus ihren Häusern, aus ihrem Leben. Wir machen uns wirklich Sorgen um die Zukunft der Christen in diesem Land.” So heißt es im dramatischen Zeugenbericht des chaldäischen Weihbischofs von Bagdad, Mons. Saad Syroub, nachdem auch die letzten christlichen Familien, die sich noch in Mossul aufgehalten hatten, die Stadt verlassen mussten . “Noch nie ist es vorgekommen, dass die Christen aus ihren eigenen Häusern gejagt werden, als ob sie keinerlei Rechte hätten,” fuhr der Bischof in einem Gespräch mit Kirche-in-Not fort, dessen Mitschrift bei Fides einging. “Leider ist genau das im Irak heute Realität, vor allem in Mossul“, hob der Bischof hervor. „Unsere schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten sich und wir wissen nicht, wie wir darauf reagieren sollen. Schon zu lange fehlt es im Irak an Sicherheit und die Menschen sind terrorisiert, besonders unsere Gläubigen”. Mons. Syroub ruft die internationale Gemeinschaft dazu auf, der irakischen Regierung Druck zu machen, mit dem Ziel, konkrete Lösungen zu finden: “Wenn die interne Stabilität zunimmt, wird für diese Gruppen von Fanatikern, die fordern, unser Land zu regieren, kein Platz mehr sein. Und dann muss diesen armen Menschen geholfen werden, die ihrer Häuser und all ihrer Habe beraubt worden sind. Es ist wirklich eine Tragödie.” Sat, 19 Jul 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/KENIA – Frieden schaffen, indem Konflikte aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werdenhttp://fides.org/de/news/34458-AFRIKA_KENIA_Frieden_schaffen_indem_Konflikte_aus_unterschiedlichen_Perspektiven_betrachtet_werdenhttp://fides.org/de/news/34458-AFRIKA_KENIA_Frieden_schaffen_indem_Konflikte_aus_unterschiedlichen_Perspektiven_betrachtet_werdenNairobi – In den letzten zehn Jahren arbeiteten die Jesuiten am Aufbau des Friedens in Kenia und fanden dabei “Gott im Chaos”, so die Worte von P. Peter Knox S.J. des Hekima College in Nairobi. Die neuerlichen Terroristenanschläge in Kenia brachten die Gefahren deutlich zum Vorschein, denen die Bevölkerung und die Besucher des Landes ausgesetzt sind und ließen das dortige Klima von Misstrauen und Angst wachsen. Laut der Informationen, die die Generalkurie der Jesuiten an Fides weiterleitete, betonten diese Ereignisse für die Jesuiten, die in Nairobi arbeiten, zusätzlich die Wichtigkeit ihres Einsatzes für den Aufbau des Friedens und der Wiederversöhnung. Das Institut für Friedensstudien und internationale Beziehungen des Hekima Colleges hilft den Menschen, die Konflikte in Kenia und in anderen Teilen des afrikanischen Kontinents zu analysieren. Die Hochschule, die sich in der Hauptstadt befindet, wurde 1984 als Theologieschule für junge afrikanische Jesuiten in der Ausbildung zu Priestern gegründet. 2004 feierte sie ihr 20jähriges Bestehen und eröffnete zu diesem Anlass das HIPSIR, in dem jeder Student eine Forschungsarbeit abliefern muss, die sich mit einem der Konfliktgebiete beschäftigt. Im Programm werden Kurse zu Menschenrecht, Diplomatie, Wirtschaft und Internationalen Beziehungen angeboten. Konflikte werden aus unterschiedlichen Perspektiven angegangen, einschließlich der afrikanische Kultur, der Identität und der Ethik des Krieges. Eine besondere Rolle nehmen bei der Arbeit des Institutes die Lösung des Konfliktes und der Aufbau des Friedens ein. Sat, 19 Jul 2014 00:00:00 +0200EUROPA/UKRAINE – Auch Ordensschwester unter den Opfern des Flugzeugabsturzeshttp://fides.org/de/news/34457-EUROPA_UKRAINE_Auch_Ordensschwester_unter_den_Opfern_des_Flugzeugabsturzeshttp://fides.org/de/news/34457-EUROPA_UKRAINE_Auch_Ordensschwester_unter_den_Opfern_des_FlugzeugabsturzesRom – An Bord der Maschine des Flugs MH17 der Malaysia Airlines, die von Amsterdam nach Kuala Lumpur fliegen sollte, aber über der Ukraine abstürtzte mit der traurigen Bilanz von 298 Toten, war auch eine Ordensschwester. Es handelt sich dabei um die 77jährige Schwester Philomene Tiernan, der Gesellschaft vom Heiligen Herzen Jesu , die auf der Rückreise nach Australien war, nachdem sie sich eine Zeit lang in Europa aufgehalten und an einem Kurs zur spirituellen Erneuerung in Irland, einem spirituellen Rückzug in Frankreich, einer Begegnung in England und an einem Zusammentreffen der Familie teilgenommen hatte. <br />Laut der bei Fides vorliegenden Informationen unterrichtete die australische Schwester irischer Abstammung seit über 30 Jahren in der katholischen Schule für Mädchen “Heiliges Herz” in Rose Bay, in der Periferie von Sidney. Anlässlich der Bekanntgabe der traurigen Nachricht vor der Schülerschaft bestätigte Rektorin Hilary Johnston-Croke, dass “Phil ein sehr beliebtes und geschätztes Mitglied der Angestellten war. Sie hat deutlich zum Wohl unserer Gemeinschaft beigetragen und das Leben aller in Kincoppal-Rose Bay positiv und merklich beeinflusst. Wir sind erschüttert über den Verlust einer so wunderbar freundlichen, weisen und mitfühlenden Frau, die von uns allen sehr geliebt wurde.” Schwester Philomene Tiernan war auch Provinzialoberin Australiens und Neuseelands von 1993 bis 1999, und hatte am Generalkapitel der Gesellschaft vom Heiligen Herzen Jesu im Jahr 1994 teilgenommen. Sat, 19 Jul 2014 00:00:00 +0200ASIEN/CHINA – Pfarrkirche Unserer Lieben Frau auf dem Berge Karmel in Peking feiert 100jähriges Bestehen seit ihrem Wiederaufbauhttp://fides.org/de/news/34456-ASIEN_CHINA_Pfarrkirche_Unserer_Lieben_Frau_auf_dem_Berge_Karmel_in_Peking_feiert_100jaehriges_Bestehen_seit_ihrem_Wiederaufbauhttp://fides.org/de/news/34456-ASIEN_CHINA_Pfarrkirche_Unserer_Lieben_Frau_auf_dem_Berge_Karmel_in_Peking_feiert_100jaehriges_Bestehen_seit_ihrem_WiederaufbauPeking – Die Pfarrkirche in Peking, die Unserer Lieben Frau auf dem Berge Karmel geweiht ist und “die Kirche des Westens” genannt wird, eine der vier wichtigsten Kirchen der Hauptstadt, schließt heute die Feierlichkeiten für das 100jährige Jubiläum seit ihrem Wiederaufbau im Zeichen der Evangelisierung ab. Das Festprogramm war auf drei Tage verteilt, vom 16. bis zum 19. Juli, und wurde mit einem feierlichen Zelebrieren der Eucharistie am 16. Juli eröffnet, zu Ehren des liturgischen Festes der Seligen Jungfrau Maria vom Berge Karmel; anschließend wurden ein Konzert und eine Marienprozession veranstaltet. <br />Laut der bei Fides eingegangenen Informationen, begann das Festjahr an Weihnachten 2013, mit der Anregung des Gemeindepfarrers, anlässlich dieses Jubiläums jeden Monat zwei Ausgaben der Bibel zur Verfügung zu stellen, für die Nicht-Christen, die die Kirche besuchen kommen. Bis zum 22. Juni spendeten 1.246 Gläubige insgesamt 72.135 Bibeldrucke und machten es damit möglich, dass das Wort Gottes sich unter den Nicht-Katholiken verbreitet. Am Tag des Festes der Heiligen Familie schenkte der Pfarrer den Angehörigen seiner Gemeinde den Abdruck eines Bildnisses der Heiligen Familie, der 1914 gedruckt worden war und übergab im Anschluss daran eine Ausgabe des Evangeliums des Heiligen Markus an jede einzelne Familie der Pfarrei - mit der Empfehlung, den christlichen Glauben zu verkünden. <br />Die Pfarrkirche in Peking, die Unserer Lieben Frau auf dem Berge Karmel geweiht ist, wurde in gotischem Stil erbaut und von dem italienischen lazaristischen Missionar P. Teodorico Pedrini 1723 gegründet. Sie war die erste Kirche der chinesischen Hauptstadt, deren Gründung nicht auf Jesuiten zurückzuführen war und die vierte, mit katholischen Missionaren als Gründungsvätern. 1730 wurde die Andachtsstätte in einem starken Erdbeben, das mehr als hundertausend Opfer forderte, schwer beschädigt. Nach dem Tod Pater Pedrinis im Jahr 1746, wurde die Kirche den Ordensgemeinschaften der Karmeliter und der Augustiner anvertraut. Nach ihrem Wiederaufbau 1867 wurde sie 1900, während dem Boxeraufstand, zum zweiten Mal zerstört. Im Jahr 1913 erfolgte eine erneute Wiederherstellung, wie auf einem Gedenkstein im Innern der Kirche auf lateinisch und chinesisch zu lesen ist, und von da an behielt das Kirchengebäude bis heute sein Aussehen, auch wenn es während der chinesischen Revolution für profane Zwecke benutzt wurde. 1994 wurde die Kirche als Andachtsstätte wiedereröffnet. Sat, 19 Jul 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/REPUBLIK NIGER – Erneuter französischer Militäreinsatz in der Sahelzone, aber nicht alle sind einverstandenhttp://fides.org/de/news/34455-AFRIKA_REPUBLIK_NIGER_Erneuter_franzoesischer_Militaereinsatz_in_der_Sahelzone_aber_nicht_alle_sind_einverstandenhttp://fides.org/de/news/34455-AFRIKA_REPUBLIK_NIGER_Erneuter_franzoesischer_Militaereinsatz_in_der_Sahelzone_aber_nicht_alle_sind_einverstandenNiamey – Die französische Militäroperation “Serval”, in Mali, wurde abgeschlossen und in der “Barkhane” genannten, neuerlichen von Paris aus geleiteten und mit Mauretanien, Mali, Burkina Faso, Niger und Ciad koordinierten Mission weitergeführt, um die Sahelzone vor dschihadistischen Gruppierungen zu beschützen, die aus dem Norden Malis vertrieben worden sind, aber weiterhin in das Gebiet eindringen. Der erneute Militäreinsatz wurde am Vorabend des Besuchs des französischen Staatsoberhauptes, François Hollande, in der Region präsentiert. <br />Die Nachricht wurde jedoch von den bürgerlichen Gesellschaftsvereinigungen der Republik Niger nicht gut aufgenommen, wie lokale Quellen gegenüber Fides vernehmen ließen. Eine vom Präsidenten des Netzwerks der Organisationen für die Transparenz und Analyse des Staatshaushalts im Niger unterschriebene Komunikation, verurteilte das Unternehmen, das es als “schleichende Wiederkolonialisierung unseres Landes durch das Aufrechterhalten und die Einrichtung neuer Militärbasen unter dem allzu missbrauchten Vorwand der Sicherheit und des Kampfes gegen den Terrorismus“ bezeichnete. Das sei dadurch bewiesen worden, dass in der Sahelzone die Operation Serval in die Operation Barkhane umgewandelt worden sei, mit dem Ziel in der gesamten Sahel-Sahara-Region einzuschreiten. Das Schreiben erinnert außerdem daran, dass die Streitigkeiten zwischen Frankreich und der Republik Niger, um die Aufteilung der Gewinne durch das in lokalen Minen abgebaute Uran, noch nicht aus der Welt geschaffen seien. Fri, 18 Jul 2014 00:00:00 +0200ASIEN/HEILIGES LAND – Israelische Armee rückt in den Gazastreifen ein. Botschaft des Papstes an die lokale katholische Gemeinschafthttp://fides.org/de/news/34454-ASIEN_HEILIGES_LAND_Israelische_Armee_rueckt_in_den_Gazastreifen_ein_Botschaft_des_Papstes_an_die_lokale_katholische_Gemeinschafthttp://fides.org/de/news/34454-ASIEN_HEILIGES_LAND_Israelische_Armee_rueckt_in_den_Gazastreifen_ein_Botschaft_des_Papstes_an_die_lokale_katholische_GemeinschaftGaza – Die Bodenoffensive der israelischen Streitkräfte im Gazastreifen, die auf das nördliche Gebiet des Streifens konzentriert war, wurde die ganze letzte Nacht über von stärker werdenden Luft- und Seeangriffen auch auf Gaza Stadt begleitet. Die kleine katholische Gemeinde der Stadt, die der Heiligen Familie geweiht ist, ist gänzlich in einer humanitären Notlage versunken, die durch die Militäroffensiven entstanden ist. Der Gemeindepfarrer Jorge Hernandez, ein argentinischer Missionar des Institutes des Fleischgewordenen Wortes, hat in den Räumlichkeiten der Schule zahlreiche Gruppen von geflüchteten Familien aufgenommen, deren Häuser in den unter Beschuss geratenen Gebieten liegen, und seit heute Morgen ist er auf der Suche nach Wasser und Lebensmitteln für die Vertriebenen. <br />“Ich habe mit den Familien der Pfarrgemeinde gesprochen”, berichtete Schwester Laudis, die ebenfalls Ordensangehörige des Instituts des Fleischgewordenen Wortes ist und sich momentan in Beit Jala aufhält, nachdem sie den Gazastreifen verlassen hat, an Fides. “Alle haben mir gesagt, dass sie kein Auge zu getan hätten, die ganze Nacht lang, auf Grund der Bombenangriffe. Die Häuser wackelten und die Kinder weinten”. <br />In diesem dramatischen Moment ließ Papst Franziskus der kleinen katholischen Gemeinde Gazas und ihrem Pfarrer eine kurze Botschaft zukommen, um seiner Nähe zu ihnen Ausdruck zu verleihen. “Ich stehe euch bei, den Schwestern und der gesamten katholischen Gemeinschaft. Ich begleite euch in meinen Gebeten und mit meiner Nähe. Jesus möge euch segnen und die Heilige Jungfrau euch behüten”, ist in dem kuzen Text zu lesen, der auf der Internetseite des Instituts des Fleischgewordenen Wortes veröffentlicht wurde. “Schon gestern Abend”, erklärte Schwester Laudis gegenüber Fides, “übersetzte Pater Jorge die Worte ins Arabische, um alle Familien davon Kenntnis nehmen zu lassen. Alle waren bewegt und ermutigt, in der schrecklichen Situation, in der sie momentan leben”. Fri, 18 Jul 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/BRASILIEN – Erster “Katholischer Online-Nationalkongress” für die, die für die Evangelisierung arbeitenhttp://fides.org/de/news/34453-AMERIKA_BRASILIEN_Erster_Katholischer_Online_Nationalkongress_fuer_die_die_fuer_die_Evangelisierung_arbeitenhttp://fides.org/de/news/34453-AMERIKA_BRASILIEN_Erster_Katholischer_Online_Nationalkongress_fuer_die_die_fuer_die_Evangelisierung_arbeitenManaus – “Wir glauben, dass die Katholiken, die Internet und die sozialen Netzwerke benutzen, eine neue Triebkraft sind und in der Lage dazu, konkrete Initiativen zu unterstützen mit dem alleinigen Ziel, das Evangelium und die individuelle Bildung voranzubringen.” Das ist der Grundgedanke, der die Veranstalter des „Katholischen Online-Nationalkongresses“ zu dessen Einberufung geführt hat. Er ist der erste seiner Art, der in Brasilien organisiert wird und die Antwort auf die wiederholten Aufforderungen durch Papst Franzikus, eine Kultur der Begegnung zu erschaffen. Er wird deshalb das Motto „Alle für den Aufbau der Begegnungskultur“ zum Thema haben. Laut der bei Fides eingegangenen Informationen wird das Event mit 42 Berichterstattern und von siebentägiger Dauer vollkommen kostenlos sein. Koordiniert werden soll es von dem Journalisten Wagner Moura, mit Unterstützung des stellvertretenden Vorsitzenden der Brasilianischen Bischofskonferenz , Seiner Exzellenz Mons. José Belisario da Silva, dem Erzbischof von Sao Luis do Maranhao, der in einem Video zur Teilnahme einlud und darin betonte: “Es wird ein sehr wichtiger Kongress sein, mit Themen, die für all diejenigen von Interesse sind, die für die Evangelisierung arbeiten.” <br />Die Berichterstatter werden sich in ihren Beiträgen auf vier wesentliche Themen konzentrieren: Kommunikation, politisches Engagement, Jugend und Kunst und Design. Jeden Tag werden über Internet zu einem festen Zeitpunkt sechs Videos mit ebenso vielen Berichten vorgestellt werden. Die Schar der Berichterstatter wird sich aus Priestern, Universitätsdozenten, Seminaristen, Mitgliedern kirchlicher Bewegungen und Vereinigungen, Journalisten, Professionisten und Experten des Sektors der Kommunikation, Politikern, Designern, Fotografen, etc. zusammensetzen. Die Sitzungen werden kostenlos sein, können aber auch käuflich erworben werden, von denjenigen, die das möchten; der Erlös des Verkaufs wird zwei Organisationen zu Gute kommen, die sich um Mütter in sozialen Notlagen kümmern. Fri, 18 Jul 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/KENIA – First Lady hob die Rolle der Kirche bei der Verbesserung des Lebens von Millionen Kenianern hervorhttp://fides.org/de/news/34452-AFRIKA_KENIA_First_Lady_hob_die_Rolle_der_Kirche_bei_der_Verbesserung_des_Lebens_von_Millionen_Kenianern_hervorhttp://fides.org/de/news/34452-AFRIKA_KENIA_First_Lady_hob_die_Rolle_der_Kirche_bei_der_Verbesserung_des_Lebens_von_Millionen_Kenianern_hervorNairobi – Die First Lady Kenias, Margaret Kenyatta, hob die Rolle der katholischen Kirche hervor, im Prozess der Verbesserung des Lebens von Millionen Menschen im ganzen Land. “Unsere Teilnahme an diesem Treffen zeigt die Affinität, die wir bereits zur Kirche und anderen religiösen Gemeinschaften haben, und dass wir diese weiter ausbauen werden“, sagte die Frau des kenianischen Präsidenten während ihrer Anwesenheit bei einer Spendensammlung, die in der Gemeinde Blessed Joseph Allamano in Ruaka, einer 15km von Nairobi entfernten Ortschaft, veranstaltet wurde.<br />Laut Angaben der Nachrichtengentur CISA dankte Frau Kenyatta der Pfarrgemeinde für ihren Einsatz auf dem Gebiet “der Gesundheit, der Erhaltung der Umwelt und der Erziehung der jungen Menschen“. Die First Lady betonte außerdem, dass die Bemühungen der Kirche um menschlichen Fortschritt eine nützliche Ergänzung des politischen Programms der Regierung seien, um das Land zu verändern durch die Verwirklichung von Projekten auf dem Gebiet der Bildung, der Gesundheit, der Umwelt und der Erziehung der Heranwachsenden.<br />Die Katholische Kirche verwaltet 4.169 Kindergärten mit insgesamt 335.285 Kindern; 4.769 Grundschulen mit 2.393.658 Schülern; 1618 verschiedenartige weiterführende Schulen mit 737.508 Jugendlichen und dazu das Catholic Higher Institute of Eastern Africa, die katholische Hochschule Ostafrikas. Was das Gesundheitswesen angeht, betreibt die Kirche 184 Krankenhäuser; 390 Behandlungszentren; 22 Einrichtungen für Leprakranke; 86 Heime für alte oder chronisch kranke Menschen; 401 Waisenhäuser und 1.334 Kinderkrippen . Fri, 18 Jul 2014 00:00:00 +0200EUROPA/RUMÄNIEN – Bestätigung des Nationaldirektors der Päpstlichen Missionswerkehttp://fides.org/de/news/34451-EUROPA_RUMAeNIEN_Bestaetigung_des_Nationaldirektors_der_Paepstlichen_Missionswerkehttp://fides.org/de/news/34451-EUROPA_RUMAeNIEN_Bestaetigung_des_Nationaldirektors_der_Paepstlichen_MissionswerkeVatikanstadt – Kardinal Fernando Filoni, der Präfekt der Kongregation für Evangelisierung der Völker, bestätigte am 13. Juni 2014 P. Claudio Isto, der dem Klerus der Diözese Iași angehört, im Amt als Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Rumänien für weitere fünf Jahre . Fri, 18 Jul 2014 00:00:00 +0200OZEANIEN/FÖDERIERTE STAATEN VON MIKRONESIEN – Von einer kleinen mikronesischen Insel an die Colleges der Vereinigten Staatenhttp://fides.org/de/news/34450-OZEANIEN_FOeDERIERTE_STAATEN_VON_MIKRONESIEN_Von_einer_kleinen_mikronesischen_Insel_an_die_Colleges_der_Vereinigten_Staatenhttp://fides.org/de/news/34450-OZEANIEN_FOeDERIERTE_STAATEN_VON_MIKRONESIEN_Von_einer_kleinen_mikronesischen_Insel_an_die_Colleges_der_Vereinigten_StaatenChuuk - Die Yap Catholic High School , die sich auf einer kleinen Insel der föderierten Staaten von Mikronesien, im westlichen pazifischen Ozean, befindet, feierte ihre ersten Abiturienten. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gründeten die Jesuiten eine Mission in Mikronesien, die nach dem Zweiten Weltkrieg der Obhut amerikanischer Jesuiten anvertraut wurde. Noch heute üben die Ordensbrüder mehrere apostolische Tätigkeiten auf den Inseln Pohnpei, Chuuk, Guam, Yap und Palau aus. Die YCHS ist das jüngste der von ihnen betreuten Projekte. Aus den Informationen, die die Generalkurie der Jesuiten Fides zukommen ließ, geht hervor, dass den Patern Michael Corcoran S.J. und John Mulreany, S.J im Jahr 2011 die Aufgabe übertragen wurde, eine Hochschule auf der Insel Yap zu gründen. In nur zwei Wochen stellten die beiden Ordensbrüder, mit Hilfe von zwei freiwilligen Lehrkräften, die ersten Klassen der Unterstufe aus insgesamt 35 Schülern zusammen. Dieses Jahr wurden alle Schüler, die gesamte Abschlussklasse 2014, auf amerikanischen Universitäten angenommen; vielen von ihnen wurden sogar großzügige Stipendien zur Verfügung gestellt. <br />Im Bundesstaat Chuuk verwalten jesuitische Priester und Scholastiker gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung und anderen Freiwilligen die YCHS und die Xavier High School. An beiden Lehranstalten wird den Schülern eine geistige und geistliche Weiterbildung vermittelt; außerdem haben sie auch Zugang zu praktischen Einrichtungen wie einem Schülerzentrum und einer Internetverbindung. "Die Menschen in Mikronesien, ganz besonders die Schüler, sind wunderbar reich an Glauben und in der Lage, große Taten zu vollbringen”, betonte Pater Ciancimino, der Provinzial der jesuitischen Provinz New York, deren Rechtssprechung die föderierten Staaten von Mikronesien unterstehen. Fri, 18 Jul 2014 00:00:00 +0200ASIEN/IRAK – Die letzten christlichen Familien verlassen Mossulhttp://fides.org/de/news/34449-ASIEN_IRAK_Die_letzten_christlichen_Familien_verlassen_Mossulhttp://fides.org/de/news/34449-ASIEN_IRAK_Die_letzten_christlichen_Familien_verlassen_MossulMossul – Die letzten christlichen Familien, die sich noch in Mossul aufgehalten haben, verlassen nun auch die Stadt und treten die Reise an Richtung Erbil, Dohuk und andere Ortschaften des irakischen Teils von Kurdistan, die für sicherer gehalten werden. Das bestätigten lokale Quellen der chaldäischen Gemeinschaft gegenüber Fides. Die erneute Abwanderung beschleunigte sich in den vergangenen Tagen, nachdem sunnitische Aufständische und die Milizen des selbsternannten Islamischen Kalifats begonnen hatten, die Häuser der christlichen und schiitischen Bevölkerung mit Erkennungsbuchstaben zu kennzeichnen, um anschließend von ihnen Besitz zu nehmen. Laut Meldungen, die die Seite www.Ankawa.com im Internet veröffentlichte, ist die Evakuierung der letzten Christen auch eine Folge der stärker werdenden Bombardierungen, die die Streitkräfte der Regierung, insbesondere zu nächtlichen Ruhezeiten, über vielen Stadtvierteln ausgeführt haben. In mehreren Ansiedlungen der Ninive-Ebene besteht das Hauptproblem momentan in der unterbrochenen Versorgung mit Wasser, was durch die hohen Temperaturen noch unerträglicher gemacht wird. Fri, 18 Jul 2014 00:00:00 +0200EUROPA/TSCHECHISCHE REPUBLIK – Ernennung des Nationaldirektors der Päpstlichen Missionswerkehttp://fides.org/de/news/34448-EUROPA_TSCHECHISCHE_REPUBLIK_Ernennung_des_Nationaldirektors_der_Paepstlichen_Missionswerkehttp://fides.org/de/news/34448-EUROPA_TSCHECHISCHE_REPUBLIK_Ernennung_des_Nationaldirektors_der_Paepstlichen_MissionswerkeVatikanstadt – Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker ernannte am 30. Mai 2014 P. Leoš Halbrštát, den bisherigen ständigen Diakon der Diözese Hradec Kralove zum Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke der tschechischen Republik für eine Amtszeit von fünf Jahren .<br />Der neue Nationaldirektor, der sein Amt am 1. November antreten wird, ist 51 Jahre alt. Er machte sein Abitur am Agrar-Gymansium in Prag und absolvierte anschließend, von 1990 bis 1994, ein Studium an der Fakultät für katholische Theologie an der Karls-Universität Prag. Im Jahr 2009 wurde er zum Diakon geweiht und war dann als Militärkaplan der Armee tätig. Er ist verheiratet und hat vier Kinder. Seine Frau ist die amtierende Direktorin der Diözesanwerke des Bistums Hradec Kralove . Fri, 18 Jul 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/NIGERIA – Präsident plant Ein-Milliarden-Dollar-Kredit, um Boko Haram zu bekämpfenhttp://fides.org/de/news/34447-AFRIKA_NIGERIA_Praesident_plant_Ein_Milliarden_Dollar_Kredit_um_Boko_Haram_zu_bekaempfenhttp://fides.org/de/news/34447-AFRIKA_NIGERIA_Praesident_plant_Ein_Milliarden_Dollar_Kredit_um_Boko_Haram_zu_bekaempfenAbuja – Der Präsident der Bundesrepublik Nigeria, Goodluck Jonathan, bat die Nationalversammlung, baldmöglichst einen internationalen Kredit über eine Milliarde Dollar aufnehmen zu können, um damit neue Waffen und Ausrüstungen für den Kampf gegen Boko Haram zu kaufen. Laut Meldungen in der lokalen Presse nahm die Armee in den vergangenen Tagen zwei Angriffshubschrauber in Besitz, die mit Nachtsicht-Vorrichtungen ausgestattet sind. <br />Der Präsident scheint also den militärischen Weg gewäht zu haben, um Boko Haram gegenüberzutreten, nachdem er den Mitgliedern der Sekte, die beschließen, die Waffen fallen zu lassen, Amnestie angeboten hat . Thu, 17 Jul 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN – Prüfung eines Gesetzesvorschlags, um den Bau von Kirchen zu garantieren und zu regelnhttp://fides.org/de/news/34446-AFRIKA_AeGYPTEN_Pruefung_eines_Gesetzesvorschlags_um_den_Bau_von_Kirchen_zu_garantieren_und_zu_regelnhttp://fides.org/de/news/34446-AFRIKA_AeGYPTEN_Pruefung_eines_Gesetzesvorschlags_um_den_Bau_von_Kirchen_zu_garantieren_und_zu_regelnKairo – Der Untersuchungsausschuss, der gebildet wurde, um einen Gesetzesvorschlag auszuarbeiten, um in klaren juristischen Vorgängen den Bau von Kirchen und christlichen Andachtsstätten auf ägyptischem Territorium zu regeln und sicherzustellen, nahm seine Arbeit auf. “In den vergangenen Tagen” bestätigte Anba Botros Fahim Awad Hanna, der koptisch-katholische Bischof von Minya gegenüber Fides, “versammelten sich die Vertreter, die die verschiedenen Kirchen gesandt hatten, gemeinsam mit den Funktionären des Justizministeriums und begannen, konkrete Vorschläge zu formulieren, um alle Probleme rund um den Bau von Kirchen zu lösen, die schon zu den Zeiten zugegen waren, als Mubarak noch an der Macht war.” In dieser ersten Untersuchungsphase hat die Kommission, in der als Rappresentant der Katholiken der koptisch-katholische Anwalt Jamil Halim Mitglied ist, die Aufgabe, konkrete Vorschläge auzuarbeiten, die von den Oberhäupten der diversen Kirchen und christlichen Gemeinden abgewägt werden, um dann, eventuell noch im August, dem Justizminister „auf Zeit“ Ibrahim Huneidi vorgelegt zu werden. Ziel ist es, für Kirchen dieselben rechtlichen Vorraussetzungen zu schaffen, die für den Bau privater Gebäude vorgesehen sind, angefangen von der Regelung über den Anspruch auf Eigentum der Grundstücke, auf denen Andachtsstätten entstehen sollen. Aller Wahrscheinlickeit nach werden die neuen Kirchen mit einem Mindestabstand von 500 Metern zu Moscheen und anderen bereits bestehenden Kultstätten gebaut werden sollen, um Zwischenfälle in der gemeinsamen Benutzung der Innenstädte zu vermeiden, besonders in dicht besiedelten Vierteln. Der Gesamtraum der neuen Andachtsstätten, von 300 bis zu 2000qm, wird nach unabhängigen Kriterien, die in diesem Zusammenhang entstehen, von Mal zu Mal abgewägt werden, um zum Beispiel zu vermeiden, dass Baupläne für sehr große Kirchen präsentiert werden, in Gebieten, in denen nur wenige christliche Familien leben. Außerdem wird eine zeitliche Vorgabe gemacht werden, innerhalb derer die Kultstätten, die ohne die notwendigen Genehmigungen gebaut wurden, mit den Gesetzen ins Reine gebracht werden können. .Thu, 17 Jul 2014 00:00:00 +0200