Fides News - German (Standard)http://fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. AMERIKA/CHILE - Neues Einwanderungsgesetz: Erzbischof Chomali äußert sich besorgthttp://fides.org/de/news/69950-AMERIKA_CHILE_Neues_Einwanderungsgesetz_Erzbischof_Chomali_aeussert_sich_besorgthttp://fides.org/de/news/69950-AMERIKA_CHILE_Neues_Einwanderungsgesetz_Erzbischof_Chomali_aeussert_sich_besorgtConcepción - "Das Schmerzlichste an dieser unglücklichen Situation ist, dass der Migrationsprozess in Chile eine Reihe anomaler Situationen aufgedeckt hat…. Ich hoffe, dass dieses neue Gesetz den Schmerz wiedergutmachen wird, der besonders in den letzten Jahren Tausende von Migranten zugefügt wurde", so Erzbischof Fernando Chomali von Concepción in einem von der Tageszeitung „El Mercurio“ veröffentlichten Beitrag zur aktuellen Situation von Tausenden von Migranten im Land.<br />Der Erzbischof von Concepción erinnert an die jüngsten Ereignisse in der chilenischen Hauptstadt: "Eine große Gruppe von Migranten belagerte ein Büro im Zentrum von Santiago, weil sie versuchten, auf der Grundlage des neuen Einwanderungsgesetzes eine reguläre Position zu erlangen. Sie wurden dabei von Verzweiflung, Angst, Informationsmangel und Angst getrieben. Das Szenario war düster: eine Versammlung mitten in einer Pandemie, die zu mehr Infektionen und Todesfällen führte. Dies war vorhersehbar und eigentliche vermeidbar".<br />Erzbischof Chomali beschreibt die Realität der Migranten in Chile: "Sie lassen sie herein - wir erinnern uns an die Flugzeuge aus Haiti, die im Morgengrauen ankamen, und an den Zustrom von Menschen, die lange Monate aus dem Norden angereist waren - und sobald sie hier ankommen, fehlt es an Garantien für eine zivile Behandlung oder einen Arbeitsplatz. Sie sind vielmehr von Ausweisung bedroht, und kümmern sich trotzdem in aller Ruhe um die Kranken oder älteren Menschen, um die sich sonst niemand kümmern würde. Sie putzen bis in die frühen Morgenstunden, … transportieren Lebensmittel im Regen oder in der höllischen Hitze, unter bedauerlichen Arbeitsbedingungen, schlecht bezahlt, ohne jede Art von Versicherung. Und als ob das nicht genug wäre, leben sie in überfüllte Unterkünften, unter unmenschlichen Bedingungen zu teuren Preisen".<br />Chile sieht sich in einer sehr schwierigen Situation mit der Not vieler Migranten konfrontiert. Gesundheitseinrichtungen stehen aufgrund der Zunahme von Covid-19-Fällen unter großem Druck, was auch die gute vorankommende Impfkampagne insbesondere in den Städten nicht zum Erliegen bringt. Darüber hinaus müssen die Krankenhäuser Patienten behandeln, die seit einem Jahr wegen der Coronapandemie nicht aufgenommen wurden und an anderen Krankheiten leiden, weshalb und die medizinische Versorgung nicht mehr hinausgezögert werden kann.<br />Zu weiteren Spannungen führt nun ein neues Migrationsgesetz, das ein seit 1975 unter der Diktatur von Augusto Pinochet erlassene bisherige Gesetzt ersetzt. Es kommt bereits zu kontroversen Debatten über das neue Gesetz, das strengere Grenzkontrolle und Beschleunigung von Abschiebungen vorsieht und ein Arbeitsvisum aus dem Herkunftsland erfordert, um zu verhindern, dass arbeitssuchende Ausländer zunächst als Touristen einreisen.<br />Insbesondere an der Nordgrenze zwischen Chile und Bolivien reisten in den Monaten Februar und März Tausende von Einwanderern illegal nach Chile ein, was zum Zusammenbruch der Infrastruktur mehrerer kleiner Grenzstädte führte.<br /> <br />Fri, 16 Apr 2021 13:31:27 +0200EUROPA/POLEN - Pfarrer Maciej Bedzinski zum Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Polen ernannthttp://fides.org/de/news/69952-EUROPA_POLEN_Pfarrer_Maciej_Bedzinski_zum_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_in_Polen_ernannthttp://fides.org/de/news/69952-EUROPA_POLEN_Pfarrer_Maciej_Bedzinski_zum_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_in_Polen_ernanntVatikanstadt – Kardinal Luis Antonio G. Tagle, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker hat am 15. Januar 2021 Pfarrer Maciej Bedzinski aus dem Klerus der Diözese Radom für fünf Jahre zum Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Polen ernannt. <br />Der neue Nationaldirektor ist 39 Jahre alt und seit 13 Jahren Priester. Nach siebenjähriger Tätigkeit als Pfarrvikar ist er seit 2014 Sekretär des Päpstlichen Werkes für die Glaubensverbreitung und des Apostel-Petrus-Werkes in Polen. Im selben Jahr promovierte er und schloss sein Aufbaustudium mit einer Spezialisierung im Fach Spiritualität mit dem Studium der christlichen Mystik ab. Er besuchte Studienseminare für Pressesprecher an der Wyszynski-Universität in Warschau und ist Mitglied zahlreicher katholischer Vereinigungen und Mitglied der Päpstlichen Missionsunion. Seit vielen Jahren ist er zudem einer der Organisatoren von missionarischen Feriencamps für die Jugendlichen der Diözese. Er ist Autor von Arbeitsmaterialien für die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit der Päpstlichen Missionswerke und Organisator von Missionskongressen. Zudem wirkt er an der Schule für Missionsanimatoren mit und hat mehrere Reisen in Missionsgebiete unternommen.<br /> <br />Fri, 16 Apr 2021 13:06:29 +0200AFRIKA/KAMERUN - Katholische Kirche übernimmt Mittlerrolle: “Die Menschen haben großes Vertrauen in die Kirche”http://fides.org/de/news/69951-AFRIKA_KAMERUN_Katholische_Kirche_uebernimmt_Mittlerrolle_Die_Menschen_haben_grosses_Vertrauen_in_die_Kirchehttp://fides.org/de/news/69951-AFRIKA_KAMERUN_Katholische_Kirche_uebernimmt_Mittlerrolle_Die_Menschen_haben_grosses_Vertrauen_in_die_KircheBamenda - „Die katholische Kirche übernimmt in Kamerun die Vermittlerrolle beim Dialog: In diesem Sinne versuchen wir zwischen den beiden Parteien zu vermitteln, auch wenn sie das Problem durch Dialog selbst lösen müssen. In den englischsprachigen Regionen geben 40% der Bevölkerung an, christlich zu sein, und unsere Präsenz zielt darauf ab, den Frieden zu fördern. Wir arbeiten viel mit der lokalen Bevölkerung zusammen, aber auch mit dem Militär und separatistischen Kämpfern, damit der Dialog zu einer Lösung führen kann. Es muss gesagt werden, dass unsere Arbeit zur Förderung des Friedens dazu geführt hat, dass wir einen hohen Preis im Zusammenhang mit Gewalt gegen unsere Laien und Priester zahlen mussten", so Erzbischof Andrew Nkea Fuanya von Bamenda gegenüber Fides in einer Bilanz zur schmerzhaften Situation, in der die anglophonen Regionen des Landes seit 2016 leben und die von Konflikten, extremer Gewalt, Armut und Terror geprägt ist.<br /> Der Erzbischof erklärt, warum auch Mitarbeiter, darunter Priester und Ordensleute im Fadenkreuz der Gewalt landeten, obschon sie als Vermittler auftraten: "Dieser Zustand ist aufgrund eines dramatischen zugrunde liegenden Missverständnisses entstanden. Jeder hier glaubt an die Kirche, unabhängig von seiner eigenen Position. Aber es gab eine Zeit, in der die Regierung uns als "Befürworter der Rebellen" darstellte, während wie Separatisten uns für "regierungsfreundlich" hielten, weil wir die Gewalt gegen die Zivilbevölkerung verurteilen. Wir wissen jedoch, dass auch die Kirche Christi verfolgt wird, wie er selbst im Evangelium sagte: "Sie werden den Meister und seine Jünger verfolgen". Es ist also keine neue Situation für uns, den Preis zu zahlen, bis wir Frieden für unsere geliebten Regionen und unsere geliebten Menschen erreichen.“<br />Im internationalen Kontext, so der Erzbischof, habe die jüngste Reise von Kardinal Pietro Parolin, der im vergangenen Januar Kamerun besuchte, viele Erwartungen und große Hoffnungen geweckt. Der Staatssekretär des Vatikans war der erste Vertreter einer ausländischen Behörde, der seit Beginn der Krise im Jahr 2016 die Bevölkerung der nordöstlichen und nordwestlichen Regionen Kameruns besuchte.<br />Erzbischof Nkea Fuanya bemerkt: „Ich glaube, dass der Besuch des Kardinals ein entscheidender Schritt in Richtung Frieden sein wird. Kardinal Parolin kam nach Bamenda, um mir als neuem Metropoliten der Diözese das Pallium zu überreichen, aber vor allem, um die Nähe des Papstes zu den notleidenden Menschen auszudrücken. Es war ein großer Trost für Priester und Bischöfe, Ordensleute und Laien, dass der Papst uns nahe steht. Kardinal Parolin begegnete bei einem Treffen den Priestern und Bischöfen: Es war ein großer Ansporn, unserer Mission treu zu bleiben, und eine große Ermutigung für das Volk. Der Kardinal hat gezeigt, dass der Papst unsere Situation mit tiefer Besorgnis genau verfolgt. Trotz der Drohungen der Opposition gegen diejenigen, die an den Veranstaltungen teilnahmen, ließ sich die Bevölkerung nicht abhalten und dies zeigt ohne Zweifel, wie glücklich die Menschen waren, den Gesandten des Papstes zu treffen, der mit einer Friedensbotschaft gekommen war. Sein Besuch war ein Meilenstein auf dem Weg zum Frieden für unsere Regionen. Für uns ist es wichtig zu wissen, dass der Heilige Stuhl den Frieden wünscht und versucht, ihn aktiv zu fördern, indem er mit beiden Seiten spricht. Das Engagement der Kirche auf universeller und lokaler Ebene ist von grundlegender Bedeutung. Wir als Bischöfe informieren den Heiligen Stuhl über jeden Schritt und somit kann der Heilige Stuhl durch die Aktivitäten der örtlichen Bischöfe einen Beitrag leisten. Die Bevölkerung hat großes Vertrauen in die Kirche, und deshalb betrachten viele Parteien den Heiligen Stuhl als einen glaubwürdigen Akteur, der den Dialog und die Versöhnung unterstützen kann. “<br /> Fri, 16 Apr 2021 12:50:18 +0200AFRIKA/MOSAMBIK - Neuer Angriff auf Palma: UNICEF warnt vor Zuspitzung der humanitären Lagehttp://fides.org/de/news/69949-AFRIKA_MOSAMBIK_Neuer_Angriff_auf_Palma_UNICEF_warnt_vor_Zuspitzung_der_humanitaeren_Lagehttp://fides.org/de/news/69949-AFRIKA_MOSAMBIK_Neuer_Angriff_auf_Palma_UNICEF_warnt_vor_Zuspitzung_der_humanitaeren_LageMaputo – Erneut wurde gestern Abend die Stadt Palma im Nordosten Mosambiks angegriffen. Erst vor drei Wochen waren dort nach einem groß angelegten dschihadistischen Angriff Dutzende Tote zu verzeichnen und Tausende zur Flucht gezwungen . Militärischen Quellen zufolge kam es zu Schießereien zwischen Soldaten und dschihadistischen Kämpfern. Inzwischen sei die Situation wieder unter Kontrolle.<br />Ein Element, das darauf hindeutet, dass die so genannten Al-Shabaab-Milizen einen qualitativen Sprung gemacht haben, ist die Tatsache, dass während die Kämpfer den Anschlag in Palma verübten, zeitgleich an zwei Orten im Umkreis von 200 km weitere Angriffe durchgeführt wurden. "Mueda, Pundanhar und Palma wurden fast gleichzeitig angegriffen", so ein Sprecher des Militärs. Der Angriff auf Mueda wurde jedoch von anderen Quellen bisher nicht bestätigt.<br />Das Kinderhilfswerk UNICEF warnt unterdessen vor einer Zuspitzung der humanitären Lage der Bevölkerung Nordmosambiks und der Mosambikaner, die im benachbarten Tansania Zuflucht gesucht haben. „Heute leiden fast 13% der Kinder unter fünf Jahren an akuter Unterernährung, von denen fast 4% in schwerer Form betroffen sind. Und diese Zahlen beziehen sich nur auf die Regionen, zu denen wir Zugang haben", sagte Manuel Fontaine, Direktor für Notfallhilfen bei UNICEF. Derzeit gibt es ungefähr 700.000 Vertriebene und es besteht die Gefahr, dass es im Juni bereits eine Million sein werden, wenn sich die Situation nicht verbessert.<br />Der Präsident von Simbabwe, Emmerson Dambudzo Mnangagwa, drückte seine Solidarität mit der mosambikanischen Regierung und den Einwohnern des Landes aus. „Ein Anschlag auf einen von uns ist ein Anschlag auf uns alle. Wir bestehen nur vereint. Daher können wir uns nicht zurücklehnen und zulassen, dass die Aufständischen ihre Aktionen ohne eine solide regionale Reaktion fortsetzen“, sagte Mnangagwa vor den Mitgliedern seiner Partei. "Letzte Woche habe ich am Gipfeltreffen der Südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft in Mosambik teilgenommen, bei dem die regionale Führungsspitze beschlossen hat, sofort technische Missionen zur Wiederherstellung von Frieden und Stabilität zu entsenden", so der Präsident von Simbabwe mit Blick auf die Planung von möglichen Militäreinsätzen der SADC.<br />Die Verteidigungsminister von Botswana, Simbabwe und Südafrika, die derzeit die Troika bilden, werden am 28. April zusammentreten, um ein außerordentliches Treffen zur Lage vorzubereiten.<br /> <br />Fri, 16 Apr 2021 12:17:23 +0200ASIEN/SÜDKOREA - Viele Katholiken nutzen das Angebot von Online-Gottesdiensten: Bischöfe wünschen Rückkehr in die Kirchen nach dem Ende der Pandemiehttp://fides.org/de/news/69948-ASIEN_SUeDKOREA_Viele_Katholiken_nutzen_das_Angebot_von_Online_Gottesdiensten_Bischoefe_wuenschen_Rueckkehr_in_die_Kirchen_nach_dem_Ende_der_Pandemiehttp://fides.org/de/news/69948-ASIEN_SUeDKOREA_Viele_Katholiken_nutzen_das_Angebot_von_Online_Gottesdiensten_Bischoefe_wuenschen_Rueckkehr_in_die_Kirchen_nach_dem_Ende_der_PandemieSeoul – Die Zahl der Katholiken, die Sonntagsgottesdienste über soziale Medien und Fernsehen mitverfolgen, nimmt in Südkorea zu. Laut einem Bericht, der von der katholischen Bischofskonferenz in Südkorea veröffentlicht wurde, ist die Zahl Zuschauer der von der „Catholic Peace Broadcasting Corporation“ auf dem speziellen YouTube-Kanal, auf dem Live-Gottesdienste und pastorale Ereignisse in digitaler Form übertragen werden, im Laufe des letzten Jahres gestiegen. Angesichts der geltenden Gesundheitsprotokolle hätten sich viele Katholiken im Allgemeinen dafür entschieden, online an der Messe teilzunehmen, heißt es in dem Bericht.<br />Dieser Trend wirft jedoch pastorale Bedenken auf. "Viele Mitglieder unserer Pfarrkirchen haben es vorgezogen, an den im Fernsehen oder auf dem YouTube-Kanal gestreamten Sonntagsgottesdienste teilzunehmen… Aber der Wert einer liturgischen Feier in Gegenwart der Gläubigen, in der man als physische Personen gemeinsam an der wirklichen Gemeinschaft teilhat, die der Dreh- und Angelpunkt des Lebens einer katholischen Gemeinde ist, sollte nicht vergessen werden", heißt es in der Notiz der Bischofskonferenz.<br />Von den insgesamt 52,9 Millionen Einwohnern Südkorea machen Katholiken 11,2% aus. Die von der Bischofskonferenz veröffentlichten Daten zeigten, dass im Jahr 2020 von den 5,9 Millionen Katholiken im Land nur 8.631 oder 0,15% persönlich an Messen und Liturgien teilnahmen, die auch während der Pandemie in Kirchen stattfanden. Die Bischöfe betonen, man verstehe die weit verbreitete Besorgnis der Menschen über Gesundheitsprobleme und daher die von vielen getroffene Entscheidung, nicht physisch an Gottesdiensten in Kirchen teilzunehmen. Unterdessen ging die Zahl der Taufen im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr jährlich um 62,6% auf 30.285 zurück, während die Zahl der von der kirchlichen Eheschließungen um 43% auf 7.915 zurückging.<br />In der Erklärung der koreanischen Bischöfe heißt es, dass auch im Jahr 2021 die Teilnahme der Gläubigen an den Gottesdiensten angesichts der jüngsten Entwicklung der Pandemiesituation im Land gering ist. Dabei weisen die Bischöfe darauf hin, dass Online- oder Fernsehgottesdienste kein vollständiger Ersatz für eine Feier sein können, an der Gläubige vor Ort teilnehmen. Die menschliche und zwischenmenschliche Beziehung, die konkret und real ist, sei grundlegend für den christlichen Glauben und könne nicht durch eine virtuelle oder digitale Beziehung ersetzt werden. Wie Papst Franziskus erinnern die Bischöfe daran, dass Sakramente in der digitalen Umgebung "nicht virtuell gespendet werden können. Aus diesem Grund will die koreanische Kirche, sobald sich Gesundheitskrise beruhigt und die Daten zur Pandemie sich verbessern, die Gläubigen auffordern, in die Kirchen zurückzukehren.<br /> <br />Fri, 16 Apr 2021 11:42:50 +0200AMERIKA/NICARAGUA - Jusitita-et-Pax-Kommission beklagt hohe Arbeitslosenrate und Zunahme von Armut und Kriminalitäthttp://fides.org/de/news/69947-AMERIKA_NICARAGUA_Jusitita_et_Pax_Kommission_beklagt_hohe_Arbeitslosenrate_und_Zunahme_von_Armut_und_Kriminalitaethttp://fides.org/de/news/69947-AMERIKA_NICARAGUA_Jusitita_et_Pax_Kommission_beklagt_hohe_Arbeitslosenrate_und_Zunahme_von_Armut_und_KriminalitaetManagua – Die Justitia-et-Pax -Kommission der Erzdiözese Managua äußert sich zur aktuellen Lage im Land uns ist besorgt über "hohe Arbeitslosigkeitsraten, schlechte Lebensverhältnisse, niedrige Löhne und die Zuspitzung der Armut" in Nicaragua.<br />Die Botschaft, die die sich an Katholiken und an alle Menschen guten Willens wendet, zitiert im Titel den biblischen Vers „Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Wer durstig ist, den werde ich unentgeltlich aus der Quelle trinken lassen, aus der das Wasser des Lebens strömt“ und erinnert daran, dass Christen nach der Passion und dem Tod des Herrn freudig dessen Auferstehung feiern, die allen Hoffnung auf ein neues Leben schenkt. "Der Geist des Lebens begleitet uns immer in Schwierigkeiten. Die Jünger Christi stehen können sich dank dieses Geistes den Schwierigkeiten der Gesellschaft stellen, in der sie mit neuer Hoffnung leben", bekräftigt die Botschaft.<br />Angesichts der von nicht wenigen Problemen und Schwierigkeiten geprägten aktuellen Lage, fordert die Kommission dazu auf, sich von den Worten von Papst Franziskus in seiner Enzyklika "Fratelli tutti" inspirieren zu lassen, wo es heißt: " Es gibt wirtschaftliche Regeln, die sich als wirksam für das Wachstum, aber nicht gleicherweise für die Gesamtentwicklung des Menschen erweisen.[ Der Reichtum wächst, aber auf ungleiche Weise, und so »entstehen neue Formen der Armut« “.<br />Mit Besorgnis stellt die Kommission fest: "Im aktuellen Kontext sehen wir eine Zunahme der allgemeinen Kriminalität und der institutionalisierten Gewalt, begleitet von Strafgesetzen, die diese Probleme nicht lösen und vielmehr zu selektiven Verurteilungen führen."<br />Noch einmal erinnert die Kommission abschließend an die Worte von Papst Franziskus: "Alle Christen und Menschen guten Willens sind aufgerufen, für den Schutz des Lebens in all seinen Formen zu kämpfen, die Haftbedingungen zu verbessern und gleichzeitig die Menschenwürde von Personen zu respektieren, denen sie entzogen sind Freiheit, auch mit Blick auf die lebenslange Haft, die im Grunde einer verborgene Todesstrafe gleichkommt“.<br /> <br />Fri, 16 Apr 2021 11:08:17 +0200ASIEN/AFGHANISTAN - Abzug der US-amerikanischen Truppen: “Es besteht die Gefahr einer Rückkehr zum Bürgerkrieg“http://fides.org/de/news/69946-ASIEN_AFGHANISTAN_Abzug_der_US_amerikanischen_Truppen_Es_besteht_die_Gefahr_einer_Rueckkehr_zum_Buergerkrieghttp://fides.org/de/news/69946-ASIEN_AFGHANISTAN_Abzug_der_US_amerikanischen_Truppen_Es_besteht_die_Gefahr_einer_Rueckkehr_zum_BuergerkriegKabul - "Das größte Risiko, das sich aus dem Abzug amerikanischer Truppen aus Afghanistan ergibt, besteht darin, dass das Land in einen Bürgerkrieg zurückfallen könnte. Bisher haben die in den Doha-Abkommen vorgesehenen Verhandlungen zwischen der Regierung und den Taliban nie ernsthaft begonnen oder zu keinen Ergebnissen geführt. Geplant war die Bildung einer Übergangsregierung der nationalen Einheit, um dann freie Wahlen zu organisieren, die entscheiden würden, wer regieren sollte. Aber wenn die beteiligten Parteien nicht miteinander sprechen, wie kann dann gemeinsam eine Regierung gebildet werden? Es ist viel einfacher, Waffen zum Sprechen zu bringen“, so der Obere der Missio sui iuris in Afghanistan, Pater Giovanni Scalese von den Barnabiten, in einem Kommentar zum Abzug der amerikanischen Truppen, die der Präsident der Vereinigten Staaten, Joe Biden, vor zwei Tagen bekannt gab und bis zum 11. September 2021 durchführen will.<br />"Auf jeden Fall“, so Pater Scalese weiter „selbst wenn die Taliban die Oberhand haben sollten, weil sie besser organisiert und finanziert sind, denke ich nicht, dass sie sich der Illussion hingeben sollten, das Islamische Emirat wiederherzustellen, als ob die vergangenen zwanzig Jahre nicht gegeben hätte. Sie werden zwar in der Lage sein, eine neue Verfassung durchzusetzen , aber sie werden die Freiheiten nicht aufheben und Rechte nicht ignorieren können, an die sich die Afghanen in den letzten Jahren gewöhnt haben. Vergessen wir nicht, dass junge Menschen das Emirat nicht kennengelernt haben und vielmehr in dieser neuen Realität aufwuchsen. Entgegen der landläufigen Meinung sind Frauen in der afghanischen Gesellschaft stark, qualifiziert und engagiert. Es wäre undenkbar, sie wieder zu Hause einzusperren oder hinter einer Burka zu verstecken.“<br />Pater Scalese, der in Kabul auf dem Gelände der italienischen Botschaft wohnt und arbeitet, stellt fest, dass die Entscheidung des Truppenabzugs die Sicherheit und Wirtschaft des Landes gefährden könnte: "Wird die afghanische Regierung in der Lage sein, Sicherheit zu garantieren? Es ist angebracht, diesbezüglich einige Zweifel zu vorzubringen. Ebenso ist es mehr als legitim, Zweifel an der tatsächlichen Fähigkeit der Regierung zu hegen, die Staatsmaschinerie zu betreiben, ohne auf die finanzielle Unterstützung westlicher Länder zählen zu können. Es ist wahr, dass jetzt alle versichern, man werde Afghanistan nicht alleine lassen und es weiterhin unterstützen. Eine Sache sind jedoch die Interventionen der internationalen Zusammenarbeit, eine andere die Subventionierung der Institutionen. Es scheint mir, dass in den letzten Jahren nicht viel getan wurde, um die afghanische Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen, auch weil die Situation dies nicht zuließ. Ich weiß also nicht, wie das Land ohne funktionierende Wirtschaft vorankommen soll."<br />Nach Ansicht von Pater Scalese ist eine endgültige Beurteilung des Beschlusses der US-Regierung nicht zum jetzigen Zeitpunkt nicht einfach: „Es ist besser, zunächst einmal einfach die Entscheidung zur Kenntnis zu nehmen, die im Grunde bereits von der vorherigen amerikanischen Regierung getroffen wurde. Diejenigen, die glaubten, dass ein Machtwechsel im Weißen Haus ausreichte, um einen Meinungswechsel zu provozieren, haben offensichtlich nicht erkannt, dass das amerikanische militärische Engagement inzwischen nicht mehr nachhaltig und sondern vielmehr aussichtslos war. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation nun entwickeln wird. Als Christen können wir nur auf eine positive Entwicklung hoffen, die diesem Land nach so vielen Jahren der Gewalt endlich Ruhe schenken wird", schließt er.<br />Im April 1978 löste ein Staatsstreich und der Sturz der Regierung von Mohammed Daud Khan einen Krieg aus, der in Afghanistan über vierzig Jahren andauerte. Auf den Putsch folge die sowjetische Besetzung von 1979 bis 1989 und ab Anfang der neunziger Jahre ein blutiger Bürgerkrieg, der den Aufstieg der Taliban begünstigte. Das von ihnen gegründete Islamische Emirat Afghanistan blieb bis 2001 bestehen, als der US-amerikanische Präsident Bush das Land als Reaktion auf die Anschläge vom 11. September angriff.<br /> <br />Fri, 16 Apr 2021 09:58:03 +0200ASIEN/MYANMAR - "Vertrauen wir das Land der Barmherzigkeit Gottes an“http://fides.org/de/news/69945-ASIEN_MYANMAR_Vertrauen_wir_das_Land_der_Barmherzigkeit_Gottes_anhttp://fides.org/de/news/69945-ASIEN_MYANMAR_Vertrauen_wir_das_Land_der_Barmherzigkeit_Gottes_anYangon - "Wir sind in Gottes Händen. Unser Land ist seiner göttlichen Barmherzigkeit anvertraut. In einer Phase der Spannung, des Leidens und der Unsicherheit über die Zukunft ist Christus unser Fels. Dies ist der Weg, den wir gehen, wenn wir sehen, dass Demonstranten weiterhin jeden Tag in großen und kleinen Städten versammeln, um gegen die Militärregierung zu protestieren und um Demokratie zu bitten. Zahlreiche Gebetswachen werden an öffentlichen und privaten Orten organisiert", so eine Gruppe von Ordensleuten in Myanmar, die aus Gründen der Sicherheit um Anonymität bitten, mit Blick auf die soziale Situation und die spirituelle Not, die auch die katholischen Gläubigen in dieser dramatischen Phase des nationalen Lebens erleben.<br />Wie die Ordensfrauen berichten, ist der Weg, den die birmanische Kirche heute geht, der von Kardinal Charles Maung Bo während der Messe am 11. April 2021 am Sonntag der Barmherzigkeit aufgezeigt wurde, der einen Glauben wünscht, „der von Werken begleitet wird". <br />"Die Auferstehung“, so der Kardinal mit Blick auf die Osterzeit „ist das Fest der Hoffnung. Es ist die Überzeugung und Gewissheit, dass Gott selbst aus dem Grab Wunder wirken kann. Das Leben wird aus dem Tod sprießen, wenn die Zeit des Herrn kommt". "Das letzte Jahr war ein Jahr der Dunkelheit und des Todes, geprägt von so viel menschlichem Leid. Lassen wir zu, dass das Herz Christi alle heilt: die Unterdrücker und den Unterdrückten", sagte der Kardinal.<br />"Die Kirche“, erinnert Kardinal Bo mit einem expliziter Hinweis auf die Stadt Myitkyina im Norden von Myanmar im Bundesstaat Kachin, „war selbst in den Kampf unseres Volkes verwickelt und ist berufen, unser Volk mit Blut und Tränen zu begleiten. Sie hat eine authentische Via Crucis beschritten. Für viele von uns ist die dreizehnte Station des Kreuzwesgs, an der unsere Mutter Maria über die Leiche ihres Sohnes weint, ist Wirklichkeit geworden. Wir leben in einem Land, in dem Hunderte von Müttern mit untröstlichen Tränen leben, deren Herzen verletzt sind, weil ihre Kinder gefoltert und getötet werden. Für all diese Mütter und alle direkt Beteiligten, lasst uns um die Gnade beten, die sich aus dem Herzen Jesu ergießt."<br />„Ordensleute, Priester, Nonnen und christliche Laien haben ein tiefes Zeugnis des Glaubens dargeboten und das barmherzige Gesicht der katholischen Kirche während der Krise gezeigt", so der Kardinal, der bemerkte: "Mit Versammlungen und Gebetswachen haben sie das Volk in Momenten der Prüfung begleitet. Der Name Myitkyina wurde dank des inspirierenden Zeugnisses von Schwester Ann Rose Nu Tawng von den Schwestern des heiligen Franz Xaver auf die internationaler Ebene bekannt. Die Welt hat das kostbare Zeugnis gesehen, das bereit ist, angesichts eines Tsunami des Bösen zu geben. Ich empfehle allen das Zeugnis von Schwester Ann Roses rettender Liebe, das viele dazu inspiriert hat, die katholische Kirche und deren Ordensleute zu schätzen. Aus der Dunkelheit heraus, strahlt einfach Großzügigkeit mit großer Kraft".<br />"Diese Botschaft der Erlösung der Liebe“, so der Kardinal, „fasst die Botschaft der göttlichen Barmherzigkeit zusammen. Vergebung angesichts der Dunkelheit, Liebe angesichts des Hasses ist die Botschaft, die uns der Herr durch Schwester Faustina Kowalska und ihren vielen Erscheinungen gab. Gott ist barmherzig, er lässt uns nicht länger Jesus unter den Toten suchen, denn er lebt und ist der Herr des Lebens geworden. Das Geheimnis der Auferstehung wird durch die Barmherzigkeit Gottes offenbart".<br />"Unter all den großen Herausforderungen, denen wir uns heute gegenübersehen, suchen wir Gottes Barmherzigkeit. Die Zeiten sind dunkel, der Weg scheint herausfordernd. Wir brauchen das Licht der Barmherzigkeit Gottes in Myanmar…. Vertrauen wir jedes Haus und die ganze Nation der Barmherzigkeit Gottes an“, so der Erzbischof von Yangon abschließend.<br /> <br />Thu, 15 Apr 2021 13:54:58 +0200AFRIKA/COTE D’IVOIRE - Tag der Gefangenen: Katholische Kirche bringt Nähe zu Inhaftierten zum Ausdruckhttp://fides.org/de/news/69944-AFRIKA_COTE_D_IVOIRE_Tag_der_Gefangenen_Katholische_Kirche_bringt_Naehe_zu_Inhaftierten_zum_Ausdruckhttp://fides.org/de/news/69944-AFRIKA_COTE_D_IVOIRE_Tag_der_Gefangenen_Katholische_Kirche_bringt_Naehe_zu_Inhaftierten_zum_AusdruckDivo - Jedes Jahr feiert die katholische Kirche der Elfenbeinküste am Fest der Barmherzigkeit den Tag der Gefangenen. Dies geht auf eine Initiative der Bischofskommission für Gerechtigkeit, Frieden und Umwelt und des Büros für Gefängnisseelsorge zurück.<br />Die zentrale Feier fand am vergangenen Sonntag, dem 11. April, im Rahmen eines Gottesdienstes unter dem Vorsitz von Erzbischof Joseph Yapo von Gagnoa in der Pfarrei der Heiligen Petrus und Paulus und Paul in der Gemeinde Divo in der Erzdiözese Gagnoa statt.<br />Im Namen von Buschof Bruno Essoh Yedo von Bondoukou, der als Präsident die Kommission „Gerechtigkeit und Frieden leitet, würdigte Pfarrer Charles Olidjo Siwa, Generalsekretär der Kommission und Kaplan für die Seelsorge in Gefängnissen, die Bemühungen der Behörden gegenüber den Inhaftierten aus, äußerte jedoch auch die Besorgnis der Kirche im Hinblick auf die die Überbelegung der Gefängnisse. "Die Kirche ermutigt die Behörden, den Haftanstalten, im Hinblick auf die größtenteils herrschende besorgniserregende Überfüllung ein ganz besonderes Augenmerk zu widmen." "Im Abidjan Pre-Trial and Correctional Custody Center, dessen eigentliche Kapazität 2000 Insassen beträgt, sind heute mehr als 7000 Insassen untergebracht, und dies untergräbt ernsthaft die Würde der menschlichen Person, die jederzeit und bei jeder Gelegenheit gewahrt werden muss", heißt es deshalb auch in der Botschaft zum Tag der Gefangenen.<br />"Die Kirche bittet die Behörden um einen Akt der Gnade und Barmherzigkeit gegenüber Menschen, die sich in Untersuchungshaft befinden und von der Begnadigung des Präsidenten profitieren könnten“, lautet der Vorschlag der Kommission der katholischen Bischöfe, die in ihrer Botschaft feststellt, dass "fast allen unseren Untersuchungshaft- und Justizvollzugsanstalten eine Struktur für Berufsausbildung und berufliche Fortbildung fehlt, die den Insassen nach ihrer Freilassung bei der sozialen Wiedereingliederung helfen könnten".<br />Am Ende des Gottesdienstes besuchte eine Delegation unter der Leitung von Pfarrer Siwa besuchte die Häftlinge des Gefängnisses in Divo um diesen die Nähe der katholischen Kirche zum Ausdruck zu bringen. Dabei verteilten die Vertreter der katholischen Kirche Lebensmittel und Hygieneartikel an die Gefangenen. Diese Solidaritätsaktion wird in allen insgesamt 34 Gefängnisse der Elfenbeinküste anlässlich des Tages der Gefangenen durchgeführt.<br />Für das Pastoraljahr 2020-2021 wurde außerdem eine Kampagne zur Sammlung von Lebensmitteln angekündigt, mit der ein Betrag zur Überwindung des Lebensmitteldefizits in den Gefängnissen des Landes geleistet werden soll.<br /> <br />Thu, 15 Apr 2021 13:25:20 +0200EUROPA/NIEDERLANDE - Pfarrer Vincent Goulmy zum Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke ernannthttp://fides.org/de/news/69943-EUROPA_NIEDERLANDE_Pfarrer_Vincent_Goulmy_zum_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_ernannthttp://fides.org/de/news/69943-EUROPA_NIEDERLANDE_Pfarrer_Vincent_Goulmy_zum_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerke_ernanntVatikanstadt – Kardinal Luis Antonio G. Tagle, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, hat am 1. Januar 2021 Pfarrer Vincent Goulmy aus dem Klerus der Diözese Roermond für fünf Jahre zum Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in den Niederlanden ernannt. <br />Il nuovo Direttore nazionale è nato ad Amsterdam, ha 58 anni ed è sacerdote da 34. Dopo la scuola primaria a Heerlen e l’anno preparatorio a Liegi, ha proseguito gli studi in Belgio. Ha studiato filosofia a Kerkrade, in Olanda , quindi ha approfondito gli studi biblici di teologia a Lovanio , dove sta frequentando un master in ricerca teologica. Attualmente è Vicario episcopale per le missioni, parroco di più parrocchie a Brunssum, cappellano dei militari francesi di stanza a Brunssum. Fa parte del Consiglio nazionale di Missio Olanda ed è Presidente dell’Ufficio missionario della diocesi di Roermond. <br />Der neue Nationaldirektor wurde in Amsterdam geboren, ist 58 Jahre alt und seit 34 Jahren Priester. Nach der Grundschule in Heerlen und dem Vorbereitungsjahr in Lüttich setzte er sein Studium in Belgien fort. Er studierte Philosophie in Kerkrade, Niederlande und vertiefte dann seine biblisch-theologischen Studien in Löwen , wo er ein Masterstudium in theologischer Forschung absolvierte. Derzeit ist er bischöflicher Missionsbeauftragter, Pfarrer mehrerer Pfarreien in Brunssum und Kaplan des in Brunssum stationierten französischen Militärs. Er ist Mitglied des von Missio Niederlande und Leiter des Missionsbüros der Diözese Roermond.<br /> <br />Thu, 15 Apr 2021 13:07:29 +0200ASIEN/PAKISTAN - Regierung würdigt katholische Ordensfrau posthum: “Mutter der Vergessenen”http://fides.org/de/news/69941-ASIEN_PAKISTAN_Regierung_wuerdigt_katholische_Ordensfrau_posthum_Mutter_der_Vergessenenhttp://fides.org/de/news/69941-ASIEN_PAKISTAN_Regierung_wuerdigt_katholische_Ordensfrau_posthum_Mutter_der_VergessenenKarachi - "Es macht uns zufrieden und stolz, dass die pakistanische Regierung Schwester Ruth Lewis als ‚posthum‘ mit dem Sitara-e-Imtiaz , für ihre Verdienste um die Gesellschaft dieses Landes verliehen hat. Diese Auszeichnung gehört zu den höchsten zivilen Auszeichnungen des pakistanischen Staates und wird für besondere Verdienste um die Nation im Bereich Kultur und öffentliches Leben verliehen", so Kardinal Joseph Coutts, emeritierter Erzbischof von Karatschi, über die Ehrung der im Jahr 2020 verstorbenen katholischen Ordensfrau, die 52 Jahre ihres Lebens verlassenen und marginalisierten Kindern in Pakistan gewidmet hat.<br /> „Wir danken Schwester Ruth Lewis und den Schwestern der Ordensgemeinschaft der Franziskanischen Missionsschwestern Christi des Königs für ihre großartige Arbeit mit Kindern“, so Kardinal Joseph Coutts. „Bereits 1959 reagierten die Missionsschwestern auf den wachsenden Bedarf in der südpakistanischen Hafenstadt Karatschi und erklärten sich bereit, Kinder mit geistiger und körperlicher Behinderung zu begleiten und zu betreuen. Nach dem Tod der Gründerin des Pflegeheims, Schwester Gertrude Lemmens, übernahm Schwester Ruth Lewis die Verantwortung für die Leitung des Hauses, das von Spenden abhängig war. Dank seiner geduldigen und kontinuierlichen Arbeit hat sich das Dar-ul-Sukun, d.h. das „Haus des Friedens und der Liebe“, zur größten Einrichtung dieser Art in der Stadt mit über 21 Millionen Einwohnern entwickelt. “<br />Kardinal Joseph Coutts, erinnerte in einem Gottesdienst zum Gedenken an Schwester Ruth an ihren treuen Dienst und bemerkte: „Schwester Ruth Lewis war eine sehr ruhige und bescheidene Person, sie entwickelte enorme Kraft, wenn es darum diesen geistig und körperlich behinderten Kindern zu dienen. Sie war in der Zivilgesellschaft und unter NGOs in der Zivilgesellschaft in Karatschi bekannt. Die Regierung der Provinz Sindh schätzte sie und ihre guten Werke, die sie seit 52 Jahren leistete. In der Stadt war sie als "Mutter der Vergessenen" bekannt, und dem wurde sie bis zum letzten Atemzug gerecht".<br />Schwester Ruth Lewis verlor am 20. Juli 2020 den Kampf gegen die Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus . Sie war seit dem 8. Juli in Behandlung, nachdem sie positiv auf Covid-19 getestet worden war. Sie infizierte sich in ihrem Heim, in dem 21 Kinder im Juni 2020 als positiv getestet wurden. Die pakistanische Regierung verlieh ihr am 23. März 2021 anlässlich des "Pakistan Day" die posthume Auszeichnung. "Die Auszeichnung wurde von Cookie, einem ehemaligen Pflegekind des Heims entgegengenommen, heute selbst Mitarbeiter des Dar-ul-Sukun. Cookie erinnerte die verstorbene katholische Ordensschwester als „ihre Mutter“ und sagte: „Schwester Ruth war die Mutter aller Kinder des Dar-ul-Sukun. Sie hat sich um uns alle gekümmert, wie eine Mutter sich um ihre Kinder kümmert. “<br />Für ihre selbstlosen und leidenschaftlichen Dienste für "besondere Kinder" wurde Ruth Lewis bereits am 18. Januar 2014 mit dem Preis "Pride of Karachi" ausgezeichnet. 2018 wurde sie vom Gouverneur von Sindh für ihre Dienste für die Menschheit mit dem "Hakim Mohammad Saeed"-Preis ausgezeichnet. Im Zeichen der Dankbarkeit für die geleistete Sozialarbeit finanzierte die Regierung von Sindh anlässlich des 50. Jahrestages der Gründung des Dar-ul-Sukun den Bau eines dreistöckigen Gebäudes, um der wachsenden Zahl bedürftiger Kinder gerecht zu werden.<br /> <br />Thu, 15 Apr 2021 12:23:55 +0200AMERIKA/URUGUAY - Christliche Kirchen fordern besonderen Zusammenhalt in der Pandemiehttp://fides.org/de/news/69940-AMERIKA_URUGUAY_Christliche_Kirchen_fordern_besonderen_Zusammenhalt_in_der_Pandemiehttp://fides.org/de/news/69940-AMERIKA_URUGUAY_Christliche_Kirchen_fordern_besonderen_Zusammenhalt_in_der_PandemieMontevideo - "Hoffnung entsteht nicht durch Magie, sondern wenn wir Zeichen sehen, die es uns ermöglichen, weiter zu glauben und zu kämpfen…. Zeichen, die wir bereits bei so vielen Menschen in unserer Gesellschaft sehen können, die sich angesichts der Covid-19-Pandemie in vielen Solidaritätsinitiativen engagieren", so der Rat der christlichen Kirchen von Uruguay in einer Botschaft zur „dramatischen Stunde für unser Land, dessen Leben von der Pandemie und ihren Folgen so sehr bedroht ist".<br />„Wir glauben, dass wir angesichts dieses Dramas, das wir gerade in den letzten Wochen erleben, alle ähnliche Gefühle empfinden“, heißt es in der Botschaft, „Deshalb möchten wir uns mit unserer Solidarität und Bereitschaft, den Bedürftigen zu helfen, mit allen vereinen. Es ist auch das, was unsere Gemeinden in diesem schwierigen Jahr versucht haben“. Deshalb lädt der Rat der christlichen Kirchen dazu ein, „der Versuchung nicht nachzugeben, uns in unseren Schmerzen zu verschließen“, sondern verfügbar zu bleiben, „um uns gegenseitig zu trösten und aufeinander aufzupassen“.<br />Die der Rat bedauert "die Polarisierungen, die wir in unserem Zusammenleben sehen" und betont die Notwendigkeit eines Dialogs und von Absprachen "zwischen allen Sektoren der Gesellschaft und sozialen Organisationen“: "Wir müssen reden, einander zuhören, zusammen nach vorne schauen, versuchen, einander zu verstehen und uns nicht den möglichen Beiträgen derer zu verschließen, die anders denken."<br />Unter den Zeichen der Hoffnung zitieren sie "den guten Fortschritt der Impfkampagne" und fordern die Impfung „als einen Beitrag zum Gemeinwohl zu betrachten" und unterstreichen: "Wir brauchen in diesem Sinne viele weitere Zeichen, insbesondere von den Behörden, von denen, die öffentliche Verantwortung tragen, einschließlich unserer Kirchen, aber auch seitens jedes einzelnen Bürgers ".<br />Die Botschaft endet mit einer Ermutigung: "Für diejenigen, die trotz all unserer Unstimmigkeiten auf Christus Jesus vertrauen, ist Ostern voller Lebenszeichen, die uns Hoffnung geben ... und heute, in dieser schwierigen Stunde, wollen wir allen verkünden, dass Jesus, der sein Leben großzügig und demütig mit besonderer Vorliebe für die ärmsten, kleinsten und am meisten betroffenen Menschen lebte, zu uns von der unendliche Kraft der Liebe sprach".<br /> <br />Thu, 15 Apr 2021 12:01:59 +0200AMERIKA/MEXIKO - Bischöfe fordern Dialog mit der Gesellschaft in Bildungsfragen und beklagen Rückgang des Anteils der Katholikenhttp://fides.org/de/news/69939-AMERIKA_MEXIKO_Bischoefe_fordern_Dialog_mit_der_Gesellschaft_in_Bildungsfragen_und_beklagen_Rueckgang_des_Anteils_der_Katholikenhttp://fides.org/de/news/69939-AMERIKA_MEXIKO_Bischoefe_fordern_Dialog_mit_der_Gesellschaft_in_Bildungsfragen_und_beklagen_Rueckgang_des_Anteils_der_KatholikenMexiko-Stadt - Die mexikanische Bischofskonferenz äußert sich kritisch zur Überarbeitung der kostenlosen Schulbücher für das Schuljahr 2021-2022 durch die Bildungsbehörden des Landes. "Diese Überarbeitung“, heißt es in einer Pressemitteilung der Bischöfe „wird in zu kurzer Zeit und ohne angemessene wissenschaftliche, rechtliche und institutionelle Grundlagen durch Beratungen in so genannte Kommissionen durchgeführt, während es um ein sehr wichtiges Thema geht: die Inhalte, die auf Jungen und Mädchen der Einstiegsklassen vermittelt werden".<br />In ihrer gemeinsamen Erklärung unterstreichen die Bischöfe, dass die Beteiligung der Gesellschaft an Bildungsfragen, die durch die jüngste Änderung des Artikel 3 der Verfassung vorgesehen ist, nicht umgesetzt wurde und es keinen Dialog gab, was im Interesse der Kinder wäre.<br />In ähnlicher Weise erinnern die Bischöfe daran, dass der allgemeine Zustand des Bildungssystems im Land eine globale, artikulierte, großzügige und einvernehmliche Reaktion erfordere, insbesondere mit Blick auf die Auswirkungen der Pandemie und die steigende Zahl der Schulabbrüche, die heute bei nach Angaben des Instituto Nacional de Estadística, Geografía e Informática bei 5 Millionen liege. <br />Die Erklärung der Bischöfe wurde zu Beginn der Vollversammlung der Bischöfe veröffentlicht. Bei der offiziellen Eröffnung der Versammlung befasste sich der Apostolischer Nuntius in Mexiko, Erzbischof Franco Coppola, in seinem Grußwort vor allem mit dem starken Rückgang der Zahl der Katholiken in Mexiko. "Wenn wir vor dem Herrn der Ernte, stehen, wird er uns fragen, nach den vielen Talenten, die er uns einst anvertraut hat: ein katholisches Volk, fromm und treu der Heiligen Maria von Guadalupe ergeben. Es geht nicht um eines von hundert Schafen, die wir verloren haben ... ist ein Viertel aller Schafe!", so der Erzbischof anlässlich der Eröffnung der 110. ordentlichen Versammlung der mexikanischen Bischöfe. „Der Rückgang der katholischen Bevölkerung in diesem Land der Muttergottes von Guadalupe ist äußerst besorgniserregend. Wir müssen jetzt mit größerer Klarheit prüfen, inwieweit - in den letzten Jahrzehnten - die Bildung im Glauben nicht alle erreicht hat; es ist auch nicht gelungen, wie wir vielleicht dachten oder wie wir es uns gewünscht hätten, die den Glauben der Getauften zu vertiefen", beklagte der Erzbischof in diesem Zusammenhang .<br />Wie aus der jüngsten Volkszählung 2020 hervorgeht ist ein Rückgang der Katholiken in der mexikanischen Bevölkerung um 5% zu verzeichnen, was dem Fortschreiten des Säkularisierung und der zunehmenden Verbreitung des Protestantismus geschuldet ist. Der Umfrage bekannten sich 77,7% der mexikanischen Bevölkerung im Jahr 2020 zum katholischen Glauben, gegenüber 82,7% im Jahr 2010.<br />Erzbischof Coppola forderte die mexikanischen Bischöfe deshalb auf, sich bewusst zu werden, dass "traditionelle" Methoden heute bei der Evangelisierung nicht mehr funktionieren.<br />Die katholische Bevölkerung belief sich im Jahr 2020 auf 97,8 Millionen Menschen gegenüber 84 Millionen im Jahr 2010. Bei der Volkszählung wurden jedoch auch 14,09 Millionen Protestanten oder Evangelikale gezählt, was 11,2% der Bevölkerung entspricht im Vergleich zu 7,5% vor zehn Jahren.<br />"Noch überraschender" sei es, dass sich 10,2 Millionen Mexikaner keine Angaben zur Religionszugehörigkeit machten und damit rund 8,1 Prozent der Bevölkerung, fast doppelt so viel wie vor 10 Jahren. Rund 3,1 Millionen Menschen erklärten sie seien "gläubig, aber ohne religiöse Zugehörigkeit", 2,5 Prozent der Gesamtzahl.<br /> <br />Thu, 15 Apr 2021 11:46:56 +0200AFRIKA/KENIA - Geplante Schließung der Flüchtlingsamps Kakuma e Daadab: Bischöfe lehnen Rückführung der Geflüchteten abhttp://fides.org/de/news/69938-AFRIKA_KENIA_Geplante_Schliessung_der_Fluechtlingsamps_Kakuma_e_Daadab_Bischoefe_lehnen_Rueckfuehrung_der_Gefluechteten_abhttp://fides.org/de/news/69938-AFRIKA_KENIA_Geplante_Schliessung_der_Fluechtlingsamps_Kakuma_e_Daadab_Bischoefe_lehnen_Rueckfuehrung_der_Gefluechteten_abNairobi - "Die Regierung sollte ihre Position überdenken und alle Flüchtlinge mit Fürsorge und Aufmerksamkeit behandeln, insbesondere in dieser Zeit der Covid-19-Pandemie, in der die Menschheit vor ernsthaften wirtschaftlichen und psychologischen Herausforderungen steht", so die Bischofskonferenz von Kenia in einem Appell an die Regierung von Nairobi mit Blick auf die geplante Schließung der Flüchtlingscanps in Kakuma und Daadab.<br />In der vom Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Erzbischof Philip Anyolo von Kisumu unterzeichneten Erklärung, äußern die kenianischen katholischen Bischöfe insbesondere ihre Besorgnis über die unfreiwillige Rückführung von Flüchtlingen. "Somalier sind die Mehrheit im Lager Daadab untergebracht. Nach internationalem Recht können Flüchtlinge erst wieder in ihr Land zurückkehren, sobald eine demokratische Regierung, die die Menschenrechte und die Rechtsstaatlichkeit achtet, wieder hergestellt ist."<br />Aufgrund der Covid-19-Pandemie "sind unsere Brüder und Schwestern, die im Lager leben, anfälliger geworden", so die Bischofskonferenz von Kenia, die besondere Maßnahmen zum Schutz der mehr als 400.000 Flüchtlinge fordert, die in den Camps Dadaab und Kakuma untergebracht sind.<br />Um das Problem endgültig zu lösen, fordern die Bischöfe die Regierung auf, mit interessierten Parteien einen Dialog zu führen, um gemeinsam eine dauerhafte Lösung für Flüchtlinge zu finden, und gleichzeitig diejenigen zu unterstützen, die sich entschließen, freiwillig in ihr Herkunftsland zurückzukehren.<br />Das Flüchtlingscamp Kakuma im Nordwesten Kenias wurde 1992 gegründet. Es beherbergte ursprünglich Flüchtlinge aus dem Sudan, zusammen mit Äthiopiern und Somalis. Das Camp Dadaab im Nahen Osten ist das größte Flüchtlingslager der Welt und besteht aus einem Zusammenschluss mehrerer Camps. Die ersten drei Lager wurden Anfang der neunziger Jahre eingerichtet. Weitere Lager sind ab 2011 aufgrund der Nahrungsmittelkrise am Horn von Afrika entstanden.<br />Neben Flüchtlingen aus Somalia, Sudan und Äthiopien leben in den beiden Lagern auch Geflüchtete aus Tansania, Uganda, Südsudan und der Demokratischen Republik Kongo.<br />Unter Berufung auf terroristische Infiltrationen in diese Strukturen hatte die Regierung im November 2016 die Absicht angekündigt, die Camps zu schließen, ohne die Entscheidung die bereits damals von den Bischöfen heftig angefochten wurde ) jedoch bisher in die Praxis umzusetzen,<br />Am 24. März dieses Jahres kündigte der Innenminister des Landes, Fred Matiang'i, die konkrete Absicht der Regierung an, die Lager Dadaab und Kakuma zu schließen, und gab dem Hohen Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen zwei Wochen Zeit, um einen Plan vorzulegen.<br />„Das UNHCR ist besorgt über die Auswirkungen dieser Entscheidung auf den Flüchtlingsschutz in Kenia, auch im Zusammenhang mit der anhaltenden Covid-19-Pandemie. Wir werden unseren Dialog mit den kenianischen Behörden zu diesem Thema fortsetzen“, so das UNHCR. Am 8. April setzte der oberste kenianische Gerichtshof die Entscheidung der Regierung, die beiden Strukturen zu schließen, jedochvorübergehend außer Kraft<br /> <br /><br />Wed, 14 Apr 2021 09:10:12 +0200AMERIKA/HAITI - Nach jüngsten Entführungen: Kirche fordert katholische Institutionen zu Gebet und Generalstreik aufhttp://fides.org/de/news/69934-AMERIKA_HAITI_Nach_juengsten_Entfuehrungen_Kirche_fordert_katholische_Institutionen_zu_Gebet_und_Generalstreik_aufhttp://fides.org/de/news/69934-AMERIKA_HAITI_Nach_juengsten_Entfuehrungen_Kirche_fordert_katholische_Institutionen_zu_Gebet_und_Generalstreik_aufPort au Prince - „Wir bitten katholische Schulen, Universitäten und alle anderen katholischen Institutionen, sich am 15. April einem Generalstreik anzuschließen. Wir bitten Priester, Ordensleute und Seelsorger, das Volk Gottes gemäß dem Wunsch von Papst Franziskus in der Hoffnung zu begleiten und zu unterstützen. Wir bitten darum, dass alle Kirchenglocken am Donnerstag, den 15. April um 12 Uhr läuten. Wir bitten darum, dass in den heiligen Messen, die an diesem Tag allen Kirchen gefeiert werden, im gemeinsamen Gebet Gott um eine Veränderung für Haiti zu bitten. In der Metropolregion Port-au-Prince feiern wir an diesem Tag um 12 Uhr eine gemeinsame Messe mit allen Bischöfen von Haiti in der Kirche Saint-Pierre in Pétion-Ville“, so die haitianische Bischofskonferenz in einer Verlautbarung zur dramatischen Situation mit Blick auf die Entführung von fünf Priestern, zwei Ordensschwestern und drei Laien in Haiti aus der Gemeinde Saint-Jacques.<br />Die CEH prangerte das sogenannte "Entführungsregime" in Haiti an und stellt fest: "Wir dürfen Banditen nicht die die Macht überlassen, uns zu töten, zu vergewaltigen und zu entführen. Wir müssen uns im Gebet für ein besseres Land zusammenschließen". Mit einem klaren Zeichen von Dissens möchte man dazu beitragen, das weit verbreitete Phänomen der Entführungen zu stoppen und die Legalität und den Frieden wiederherzustellen. Deshalb fordern die Bischofskonferenz und die Konferenz der haitianischen Ordensleute katholische Institutionen im Land zur Teilnahme am Generalstreik und zum gemeinsamen Gebet in allen Kirchen auf. Durch Schweigen, Gebet und die Einstellung aller Aktivitäten soll das Gewissen des Landes aufgerüttelt und die Behörden aufgefordert werden, sich mit der Frage der Entführungen zu befassen und Lösungen zu finden. <br />CE) <br />Wed, 14 Apr 2021 08:42:57 +0200ASIEN/KIRGISISTAN - “Gott liebt die Kleinen”: Junge Frau empfängt in der Osternacht das Sakrament der Taufehttp://fides.org/de/news/69932-ASIEN_KIRGISISTAN_Gott_liebt_die_Kleinen_Junge_Frau_empfaengt_in_der_Osternacht_das_Sakrament_der_Taufehttp://fides.org/de/news/69932-ASIEN_KIRGISISTAN_Gott_liebt_die_Kleinen_Junge_Frau_empfaengt_in_der_Osternacht_das_Sakrament_der_TaufeBischkek - "Mit Beginn der Osterzeit, die vom 4. April bis Pfingsten dauert, wird unser Leben von diesen beiden Aspekten geprägt: Der erste ist der Sieg Christi über den Tod durch das Kreuz; der zweite ist die Auferstehung und damit der Moment des endgültigen Verschwindens von allem, was Leid für verursacht, für diejenigen, die sich entscheiden, in der Liebe Gottes zu leben. Wir sind sicher, dass Christus alles für immer verändert hat und es uns auch ermöglicht, dieses ‚Drama‘ der unvermeidliche tägliche Ereignisse zu überwinden, die das menschliche Leben ausmachen, in einer Welt, die Seine Erlösung noch nicht vollständig akzeptiert hat“, so die Botschaft, des Jesuitenpaters und Apostolischen Administrators von Kirgisistan, Anthony Corcoran. Die katholischen Gemeinden Kirgisistans nahmen trotz der nicht einfachen Zeit der Pandemie aktiv an den Feiern der Karwoche war teil. „In den Tagen des Ostertriduums war die Kirche des Erzengels Michael voller Gläubiger: Sowohl Gemeindemitglieder aus der örtlichen Gemeinde als auch Gläubige aus verschiedenen Teilen der Welt waren anwesend“, so Pater Corcoran, „Dies hat die ökumenische Natur und Einheit der katholischen Kirche bestätigt. Während der Osternacht empfing ein 18-jähriges Mädchen das Sakrament der Taufe. Wir freuen uns, Sie in unserer Gemeinschaft der Gläubigen willkommen zu heißen. Es ist ein wichtiges und kostbares Zeichen der Hoffnung für uns alle."<br />In Kirgisistan gibt es drei katholische Pfarreien in den Städten Bischkek, Jalal-Abad und Talas. Doch in den ländlichen Gebieten des Landes gibt es viele kleine Gruppen von Gläubigen. In seiner Botschaft zur Vorbereitung auf die Fastenzeit hatte der Jesuit die Gläubigen aufgefordert, sich nicht wie eine Minderheit zu fühlen und jeden Tag die Botschaft des Evangeliums zu bezeugen: "Wir erkennen, dass unsere Kirche, selbst wenn der katholische Glaube die größte Religion der Welt nach Zahlen ist, hier vor Ort in Kirgisistan nur eine sehr kleine Gemeinde ist. Doch wie uns Papst Franziskus versichert, liebt Gott die Kleinen und die kleinen Dinge. Unsere Aufgabe als Katholiken ist es, unseren Glauben als Zeugnis des Lichts und des Lebens zu leben, das Christus in unserer Generation, in unserer Zeit und an dem Ort lebendig ist, an dem wir uns befinden, unser „hic et nunc“. Die Zeit, die wir in diesem Leben haben, ist begrenzt; deshalb suchen wir weiterhin nach dem besten Weg, um das Leben zu bezeugen, das nur Christus unseren Familien, unserem Land und unserer Welt schenkt.“<br /> Derzeit werden die kirgisischen Gläubigen auf ihrem Glaubensweg von sieben Priestern, einer Ordensbruder und fünf Franziskanerinnen begleitet.<br /> <br />Wed, 14 Apr 2021 11:22:56 +0200AFRIKA/MOSAMBIK - Dschihadistische Übergriffe: Verbigt sich dahinter ein gößeres Netzwerk?http://fides.org/de/news/69928-AFRIKA_MOSAMBIK_Dschihadistische_Uebergriffe_Verbigt_sich_dahinter_ein_goesseres_Netzwerkhttp://fides.org/de/news/69928-AFRIKA_MOSAMBIK_Dschihadistische_Uebergriffe_Verbigt_sich_dahinter_ein_goesseres_NetzwerkMaputo - In der Stadt Palma im Norden Mosambiks, wurden mindestens 12 enthauptete Leichen gefunden, die am 24. März bei dem Angriff einer Gruppe von Dschihadisten getötet wurden, die sich als Anhänger des Islamischen Staates bezeichnen . Eines der Opfer stammt aus Simbabwe.<br />Die Stadt wurde inzwischen von der mosambikanischen Armee zurückerobert, doch die genaue Zahl der zivilne Todesopfer ist noch nicht bekannt. Ungefähr 180 Menschen verschiedener Nationalitäten, die im Hotel Amarula Zuflucht gesucht hatten, waren dort mehr als 48 Stunden lang gefangen. Nach erfolglosen Evakuierungsversuchen mit dem Hubschrauber aufgrund eines schweren Rebellenbeschusses wurde am 26. März versucht, die Flucht auf dem Landweg mit einem Konvoi von Autos zu organisieren, der jedoch noch am Ausgang des Hotels überfallen wurde. Nur sieben von 17 Pickup-Lastwagen konnten die Kampfzone verlassen. Mindestens sieben Menschen wurden dabei getötet, mehr als sechzig wurden noch vermisst . Die Stadt war mindestens 19 Tage lang isoliert, nachdem die Terroristen das Telefonnetz zerstörten und den Radiosender von Palma verwüstet hatten. Die ersten Reporter, die vor Ort ankamen, berichteten, dass aus mindestens drei Bankfilialen ein Betrag von etwa 1 Million Dollar gestohlen worden war, während mindestens sechs Tonnen Lebensmittel aus den Läden mitgenommen wurden.<br />Dies lässt vermuten, dass die Dschihadisten ihre Lebensgrundlagen aus der Plünderung des Territoriums beziehen und dass es sich bei der bewaffneten Gruppe um ein lokales Phänomen handelt, das sich aus der weit verbreiteten Unzufriedenheit der Bevölkerung entwickelt, die mit ansehen muss, dass der Beginn der Förderung von Gas und Öl in der Region, für die Einwohner voraussichtlich keine Gewinne mit sich bringen wird. Eine kürzlich durchgeführte britische Studie kommt jedoch zu dem Schluss, dass es Kontakte zwischen mosambikanischen Extremisten und der Führung des Islamischen Staates gibt. "Es gibt eine Art versteckte formale Kommunikation zwischen diesem speziellen Netzwerk in Mosambik und ISIS als globaler Bewegung", so Dr. Winter vom Internationalen Zentrum für Radikalisierungsstudien am King's College London, der darauf hinweist, dass "beide Seiten davon profitieren gegenseitige Propaganda zu machen".<br />Eine andere Studie, die auf den Aussagen von 23 entführten Frauen basiert, die aus Rebellenbasen in Nordmosambik geflohen sind, dokumentiert die Existenz einer organisierte Gruppe, die Kindersoldaten rekrutiert und anscheinend am Handel mit Mädchen im Ausland beteiligt ist. „Die Gruppe wird in den Medien als eine Gruppe von Vandalen und Banditen dargestellt, aber sie sind viel besser vorbereitet als wir denken. Wir haben diese Gruppe seit vielen Jahren unterschätzt. Sie haben Zugang zu Technologie, Informationen und beruflichen Spezialisierungen", unterstreicht der Autor des Berichts João Feijó, Forscher der lokalen NGO „Observatório do Mundo Rural “.<br />Am Ostersonntag appellierte Erzbischof Francisco Chimoio von Maputo, an "alle Mosambikaner“, mit der Bitte, „Solidarität mit den vertriebenen Brüdern in der Provinz Cabo Delgado zu zeigen". Erzbischof Chimoio appellierte auch an die "NachbarnLänder“, „damit wir gemeinsam wahren Frieden schaffen können, eine Bedingung, die es wirklich jedem ermöglicht, in Frieden zu leben. "<br /> <br />Tue, 13 Apr 2021 13:59:17 +0200ASIEN/PHILIPPINEN - Diözese Kalookan richtet zur Bewältigung der Pandemie Gesundheitszentren in Pfarrgemeinden einhttp://fides.org/de/news/69931-ASIEN_PHILIPPINEN_Dioezese_Kalookan_richtet_zur_Bewaeltigung_der_Pandemie_Gesundheitszentren_in_Pfarrgemeinden_einhttp://fides.org/de/news/69931-ASIEN_PHILIPPINEN_Dioezese_Kalookan_richtet_zur_Bewaeltigung_der_Pandemie_Gesundheitszentren_in_Pfarrgemeinden_einManila - Eine Diözese auf den Philippinen hat beschlossen, in jeder Gemeinde Gesundheitszentren einzurichten, um den Bedürfnissen der Bevölkerung in Zeiten der Pandemie gerecht zu werden. Wie Bischof Pablo Virgilio David von Kalookan in der Region Metro Manila bekräftigt will sich die Diözese „um das geistige und körperliche Wohlergehen der Menschen kümmern". Der Bischof erklärte, dass die Initiative sich als eine konkrete Antwort der Ortskirche auf das Covid-19-Szenario verstehe, und betonte, er habe alle Gemeinden gebeten, ein medizinisches Gesundheitszentrum oder eine Klinik einzurichten und Priester und Laien eingeladen, freiwillige Helfer, Ärzte und medizinisches Personal zu sensibilisieren, um Menschen zu helfen Menschen, die mit Covid infiziert sind oder an anderen Krankheiten leiden. Dabei soll ein Netzwerk entstehen, mit dem die Diözese allen Patienten Medikamente und Gesundheitsversorgung zur Verfügung stellt. "Wir möchten, dass alle das Gefühl haben, dass wir uns nicht nur geistig, sondern auch physisch, psychisch und emotional um sie kümmern", betont der Bischof.<br />Die Diözese Kalookan hat 31 Pfarreien und 15 Missionsstationen in den Städten Navotas, Malabon und Caloocan. In den letzten Wochen war das Land in und um Metro Manila und vier benachbarten Provinzen einer neuen Welle von Covid-19-Infektionen ausgesetzt. Angesichts dieser Situation verhängte das Land strengere Lockdownmaßnahmen, die sich auch auf religiöse Versammlungen und kirchliche Aktivitäten auswirkten. Die Regierung hat alle öffentlichen Gottesdienste in Kirchen in der Hauptstadtregion Manila und in den Provinzen Rizal, Cavite, Laguna und Bulacan verboten. In Metro Manila und den benachbarten Provinzen gibt es seit letztem Monat eine Ausgangssperre, da Krankenhäuser in der Hauptstadt Schwierigkeiten haben, die Zunahme der Krankenhausaufenthalte zur Behandlung von Covid-19 zu bewältigen. Mehr als 11.000 Krankenhäuser im ganzen Land sind an der Grenze ihrer Kapazitäten, weshalb private Einrichtungen, darunter auch solche in kirchlicher Trägerschaft, erste Schritte unternommen haben, um einen Beitrag im Bereich der Gesundheitsversorgung zu leisten.<br /> <br />Tue, 13 Apr 2021 13:41:55 +0200VATIKAN - Kardinale Tagle tauft zwei philippinische Kinder in Rom: “Die Taufe ist der Beginn eines Glaubenswegs”http://fides.org/de/news/69930-VATIKAN_Kardinale_Tagle_tauft_zwei_philippinische_Kinder_in_Rom_Die_Taufe_ist_der_Beginn_eines_Glaubenswegshttp://fides.org/de/news/69930-VATIKAN_Kardinale_Tagle_tauft_zwei_philippinische_Kinder_in_Rom_Die_Taufe_ist_der_Beginn_eines_GlaubenswegsRom - "Die Taufe ist der Beginn eines Glaubenswegs". Eltern, seien bei der Erziehung ihrer Kinder neben deren Ernährung und Bildung auch aufgerufen, das Geschenk des Glaubens zu kultivieren "und sie am Gebet und Leben der christlichen Gemeinschaft teilhaben zu lassen", so der aus den Philippinen stammende Kardinal Luis Antonio Tagle, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker bei einem Gottesdienst, in dessen Rahmen er am gestrigen 12. April in der römischen Basilika „Santa Maria Maggiore“ zwei philippinische Kinder taufte - einen Jungen und ein Mädchen.<br />Der Präfekt von Propaganda Fide erinnerte die Eltern an die tiefgreifende Bedeutung des Sakraments der Taufe, "manchmal wird es auf ein Brauchtum reduziert" oder sogar als zweitrangig gegenüber dem Fest mit den Verwandten und Freunden angesehen, wobei man Gefahr laufe die tiefgreifende spirituelle Bedeutung der Taufe aus den Augen zu verlieren. Kardinal Tagle sprach auch auch die Paten und Patinnen der Getauften an: "Mehr als nur durch Geldgeschenke für die Patenkinder“, sagte er, „wird man ein guter Pate oder Patin mit der Bereitschaft, Eltern zu helfen, ihre Kinder im Glauben zu erziehen." .<br />Aufgrund der in Italien geltenden Anti-Covid-Gesundheitsprotokolle konnte nur eine begrenzte Anzahl von Personen an der Feier teilnehmen, die vom Kaplan der Philippinischen Auslandsgemeinde in Rom organisiert worden war. Um trotzdem auch viele andere Gläubige zu erreichen, wurde die Messe auf Facebook gestreamt und eine Live-Übertragung auf einer großen Leinwand in der Basilika Santa Pudenziana, der Nationalkirche der philippinischen Gemeinde in Rom, angeboten. In Italien leben über 150.000 Filipinos, die meisten davon als Gastarbeiter, hauptsächlich in den Städten Rom und Mailand.<br />Die von Kardinal Tagle gefeierte heilige Messe fand im Rahmen der Feiern statt, die das Seelsorgezentrum der philippinische Gemeinde in Rom anlässlich des 500. Jahrestages der Ankunft des Christentums auf den Philippinen organisiert.<br />Die "Sentro Pilipino Chaplaincy" begleitet philippinischen Migranten und ihren Familien mit sozialer und pastoraler Unterstützung. Es ist Bezugspunkt für die 63 philippinisch-katholischen Gemeinden der Diözese Rom und befindet sich seit 1991 in der Basilika Santa Pudenziana im römischen Stadtteil Monti. Zu den Zielen des Zentrums gehören: spirituelle Bildungsangebote, Einladung zur Teilnahme an den Aktivitäten der örtlichen Gemeinden; Initiativen zur Stärkung der philippinischen Werte und des kulturellen Erbes sowie die Förderung gemeinsamer sportlicher und soziokultureller Aktivitäten.<br /> <br />Tue, 13 Apr 2021 13:28:17 +0200BANGLADESCH - Katholische Kirche erkärt sich solidarisch mit Menschen in Myanmarhttp://fides.org/de/news/69927-BANGLADESCH_Katholische_Kirche_erkaert_sich_solidarisch_mit_Menschen_in_Myanmarhttp://fides.org/de/news/69927-BANGLADESCH_Katholische_Kirche_erkaert_sich_solidarisch_mit_Menschen_in_MyanmarDhaka - "Mit Schmerz und Trauer haben wir die jüngsten Episoden der Machtergreifung durch das Militär und die unmenschlichen Gräueltaten bei friedlichen Demonstrationen, bei denen Bürger Demokratie fordern, verfolgt. Als katholische Kirche in Bangladesch stehen wir der Kirche in Myanmar nahe und drücken unsere Unterstützung und Solidarität mit den Menschen und der Kirche in diesem Land aus. Auch wir teilen den Schmerz und das Leid der friedliebenden Menschen in Myanmar, die nur die Rückkehr der Demokratie wollen", so die Bischöfen von Bangladesch in eine vom Präsident der Justitia-et-Pax-Kommission, Bischof Gervas Rozario, unterzeichneten Erklärung.<br />"Wir Bischöfe von Bangladesch knien im Namen unserer Gläubigen mit Schwester Ann Nu Thawng nieder, die am 28. Februar vor dem Militär kniete und bat, keine unschuldigen Menschen mehr zu erschießen und stattessen ihr das Leben zu nehmen“, heißt es in der Erklärung weiter, „Auch wir leiden, während die Menschen in Myanmar leiden. Auch wir spüren den Schmerz in unseren Herzen, den die Entbehrung und Unterdrückung der Menschen in Myanmar verursacht. Wir bitten die Militärjunta von Myanmar, gesunden Menschenverstand walten zu lassen und sich an einen Tisch mit den Menschen zu setzen, für den Dialog, der diese politische Krise im Land lösen kann, anstatt auf die eigenen Mitbürger zu schießen. Wir schließen uns der Kirche in Myanmar in Gebeten und Anbetungen auf der Suche nach Frieden, Liebe und Barmherzigkeit Gottes für das Volk und die Nation Myanmar an“.<br />Die Bischöfe von Bangladesch erinnern daran, dass seit dem Staatsstreich am 1. Februar 2021 und der Feststellung, dass "das Militär auf der Seite des Volkes steht und eine echte und disziplinierte Demokratie schaffen will", in Wirklichkeit „täglich in den Massenmedien berichtet wurde, dass das Militär auf Menschen schießt, deren einziger Fehler der Wunsch nach Demokratie und Frieden ist. Bisher haben sie mehr als 600 unbewaffnete Menschen bei friedlichen Protesten getötet", heißt es dazu in der Erklärung.<br />Die Proteste gegen den Putsch sind die größten in Myanmar seit der sogenannten "Safranrevolution" im Jahr 2007. "Zu den Demonstranten zählen Lehrer, Studenten, Anwälte, Bankbeamte und Regierungsangestellte“, so die Bischofskonferenz von Bangladesch, „Christen aller Konfessionen gingen zusammen mit ihren Mitbürgern auf die Straße. Das Militär versuchte es um die Menschen zu terrorisieren, die bereit waren, auf der Straße zu sterben“. Die katholische Kirche stehe auch auf der Seite der Menschen auf den Straßen von Myanmar und erkläre ihre Solidarität. „Kardinal Charles Maung Bo, Vorsitzender der Bischofskonferenz von Myanmar, forderte zu Ruhe in allen Teilen der Bevölkerung auf. Er forderte das Militär auf, den inhaftierten Präsidenten, die Minister, die Parlamentarier und vor allem Aung San Su Kyi und zu entlassen, die Einleitung eines Dialogs zur Lösung der nationalen Krise zu gewährleisten. Die Kirche in Myanmar ist besorgt über die Zukunft der Gläubigen und ethnischen Gemeinschaften wie Kachin, Karen, Shan und es besteht die Befürchtung, dass das Militär den Kirchen unangemessene Beschränkungen auferlegen könnte", bekräftigen die Bischöfe.<br />Angesichts der aktuellen Situation drückt die gesamte katholische Glaubensgemeinschaft in Bangladesch Solidarität und Nähe zur Kirche und zu den Menschen in Myanmar aus und versichert sie der geistige Nähe und des Gebets.<br /> <br />Tue, 13 Apr 2021 12:50:32 +0200