Fides News - German (Standard)http://fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. ASIEN/MYANMAR - Bischöfe warnen vor katastrophalen Folgen durch den Bau des Irrawaddy-Staudammshttp://fides.org/de/news/66181-ASIEN_MYANMAR_Bischoefe_warnen_vor_katastrophalen_Folgen_durch_den_Bau_des_Irrawaddy_Staudammshttp://fides.org/de/news/66181-ASIEN_MYANMAR_Bischoefe_warnen_vor_katastrophalen_Folgen_durch_den_Bau_des_Irrawaddy_StaudammsYangon - Die katholischen Bischöfe von Myanmar bitten stellvertretend für die sechzehn Diözesen des Landes um einen Stopp des geplanten Myitsone-Staudamms-Projekts im Bundesstaat Kachin. „Unser Aufruf richtet sich an alle unsere Brüder und Schwestern aus ganz Birma, deren Lebensgeschichte die Geschichte unserer ‚heiligen Mutter‘ ist, wie wir den Fluss Irrawaddy nennen", heißt es in einer offiziellen Erklärung der Birmanischen Bischofskonferenz zum geplangen Bau des Myitsone-Staudamms im Bundesstaat Kachin.<br />"Der Irrawaddy-Fluss fließt durch das Herz unserer Nation und ernährt Millionen von Menschen sowie Flora und Fauna und ist damit Wasser des Lebens. Für die Menschen in Myanmar ist die Geschichte des Irrawaddy-Flusses mit unserer langen Geschichte von Freud und Leid verwoben... Ein Damm wird Millionen von Menschen ein nachhaltiges Leben unmöglich machen und dies wird eine humanitäre Katastrophe mit der Abwanderung von Tausenden von Menschen auslösen. Internationale Organisationen weisen auch darauf hin, dass Myanmar das drittgefährdetste Gebiet für Naturkatastrophen ist", so die Bischöfe<br />"Der Plan, einen Damm am Irrawaddy-Fluss zu bauen, wurde von der Zivilgesellschaft und der birmanischen Bevölkerung heftig kritisiert“, heißt es in der Erklärung weiter, „Der Erzbischof von Yangon, Kardinal Charles Maung Bo, plädierte wiederholt für den Erhalt des Irrawaddy-Flusses... Für einen dauerhaften Frieden in der Region muss der Irrawaddy-Fluss intakt bleiben. Die sozialen und ökologischen Konflikte, die verursacht werden, sind nicht mit dem versprochenen wirtschaftlicher Fortschritt aufzuwiegen, den man sich vom Bau des Staudams erhofft. Frieden wird zu einem fernen Traum werden. Nach jahrzehntelangen Konflikten verdient Myanmar ein neues Leben aufzusteigen, das durch kreative Möglichkeiten bereichert wird. "<br />"Als katholische Kirche führen wir einen ständigen konstruktiven Dialog mit der Regierung und allen interessierten Parteien“, bekräftigen die Bischöfe abschließend, „Wir sind fest davon überzeugt, dass Frieden der einzige Weg ist, ein funktionierendes Land aufzubauen. In diesem Geist der Zusammenarbeit lancieren wir diesen Aufruf, um zu einem dauerhaften Frieden in Myanmar beizutragen ".<br />Das Staudammprojekt am Fluss Irrawaddy mit Kosten in Höhe von rund 3,8 Milliarden US-Dollar, soll Wasserkraft liefern, die fast ausschließlich für das benachbarte China genutzt wird. Die Regierung des damaligen Präsidenten Thein Sein hatte den Bau im September 2011 ausgesetzt. Mit der Aussicht auf eine Wiederaufnahme der Bauarbeiten wurde in der Zivilgesellschaft in Myanmar eine erneute Kampagne gegen das Projekt angestoßen.<br /> <br />Tue, 11 Jun 2019 16:03:16 +0200ASIEN/PAKISTAN - Erzbischof besucht Moschee: “Muslimische Religionsvertreter leisten wichtigen Beitrag zu Frieden und Harmonie”http://fides.org/de/news/66177-ASIEN_PAKISTAN_Erzbischof_besucht_Moschee_Muslimische_Religionsvertreter_leisten_wichtigen_Beitrag_zu_Frieden_und_Harmoniehttp://fides.org/de/news/66177-ASIEN_PAKISTAN_Erzbischof_besucht_Moschee_Muslimische_Religionsvertreter_leisten_wichtigen_Beitrag_zu_Frieden_und_HarmonieLahore - "Muslimische Religionsvertreter und Gelehrte spielen eine wichtige und wertvolle Rolle bei der Förderung von Frieden und Harmonie in Pakistan. Wir versichern ihnen unsere Unterstützung bei dieser Arbeit. Wir beten für Frieden, Wohlstand und Wohlergehen in unserem Land", so der Präsidenten der bischöflichen Kommission für den ökumenischen und interreligiösen Dialog Erzbischof Francis Sebastian Shaw von Lahore und bei seinem Besuch der Jamiah Masjid Ahsan-al-Raheem-Moschee in Lahore. Der Erzbischof übermittelte die Grüße und die Solidarität der Christen zum Ende des heiligen Fastenmonats Ramadan und drückte die Hoffnung aus, "gegenseitige Akzeptanz und Respekt und Anerkennung zwischen Verantwortungsträgern und Gemeinden der verschiedene Glaubensrichtungen" zu erlangen. Dabei überreichte er auch die Botschaft des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog anlässlich des muslimischen Eid-ul-Fitr-Fests am Ende des Ramadan.<br />P. Francis Nadeem OFM Cap, Sekretär der bischöflichen Kommission, würdigte die Anwesenheit wichtiger Vertreter der muslimischen und christlichen Glaubensgemeinschaft und betont: "Diese Versammlung ist ein Segen Gottes: Solche Treffen bringen uns einander heute näher, denn es besteht die dringende Notwendigkeit, den islamisch-christlichen Dialog und das Zusammenleben in Pakistan zum Wohle aller zu fördern. "<br />Im Namen der muslimischen Gemeinde bedankte sich Muhammad Asim Makhdoom für den Besuch des Erzbischofs und sicherte seine Zusammenarbeit beim Aufbau von Brüderlichkeit und Harmonie in Pakistan zu und erinnerte an das historische Treffen des heiligen Franz von Assisi und des Sultans vor 800 Jahren in Ägypten als Quelle der Inspiration. Der muslimische Religionsvertreter betonte auch, dass "die Anwesenheit des Erzbischofs in der Moschee eine Botschaft des Friedens und der Harmonie, der Brüderlichkeit und Toleranz und der gegenseitigen Akzeptanz bezeugt".<br />Der Besuch, der in einem Klima der Freundschaft und der guten Beziehungen stattfand, endete mit der gemeinsamen Rezitation des Friedensgebetes des heiligen Franz von Assisi.<br /> <br />Tue, 11 Jun 2019 13:28:01 +0200ASIEN/ISRAEL - Umstrittener Immobilienverkauf: Oberstes Gericht lehnt Berufungsantrag des griechisch-orthodoxen Patriarchats abhttp://fides.org/de/news/66178-ASIEN_ISRAEL_Umstrittener_Immobilienverkauf_Oberstes_Gericht_lehnt_Berufungsantrag_des_griechisch_orthodoxen_Patriarchats_abhttp://fides.org/de/news/66178-ASIEN_ISRAEL_Umstrittener_Immobilienverkauf_Oberstes_Gericht_lehnt_Berufungsantrag_des_griechisch_orthodoxen_Patriarchats_abJerusalem – Der Oberste Gerichtshof Israels hat einen Berufungsantrag des griechisch-orthodoxe Patriarchat von Jerusalem zurückgewiesen, mit dem der Verkauf von drei Gebäuden in der Jerusalemer Altstadt rückgängig gemacht werden sollte, die von der jüdischen Organisation „Ateret Cohanim“ erworbenen worden waren. Nach dem Urteil des Gerichtshofs vom Montag, dem 10. Juni, gelten die Grundstücke des griechisch-orthodoxen Patriarchats als rechtmäßig durch „Ateret Cohanim“ erworben. Ein bereits vor zwei Jahren vom Bezirksgericht Jerusalem verhängte Urteil wurde damit bestätigt.<br />Zwei der drei umstrittenen Gebäude befinden sich am Jaffa-Tor im christlichen Viertel der Altstadt und werden heute als Hotel genutzt. Der Verkauf hatte bereits im Jahr 2004 stattgefunden, und die Nachricht hatte bereits damals Proteste in der griechisch-orthodoxen christlichen Gemeinde ausgelöst, die in der Absetzung des Patriarchen Irenäus I. durch den Heiligen Synod und dem Vorwurf einer Entfremdung der Gebäude des Patriarchats gipfelten.<br />Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs von Israel beendet einen Rechtsstreit, der mehr als 14 Jahre gedauert hat.<br />Nach dem Urteil des Bezirksgerichts Jerusalem, das den legitimen Erwerb der umstrittenen Gebäude durch Ateret Cohanim bereits anerkannt hatte, hatten die Patriarchen und Kirchenoberhäupter Jerusalems im Jahr 2017 ein gemeinsames Dokument unterzeichnet , dass den "systematischen Versuch“ anprangert, „die Integrität der Heiligen Stadt zu untergraben" und "die christliche Präsenz im Heiligen Land zu schwächen". Ein Plan, der sich nach Meinung der Kirchenoberhäupter Jerusalems in den auch in "Verstößen gegen den Status Quo" der Heiligen Stätten manifestierte. In ihrem gemeinsamen Dokument, das auch von Teophilos III, dem griechisch-orthodoxen Patriarchen von Jerusalem, und von Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, dem Apostolischen Administrator des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem, unterzeichnet wurde, sprachen sich die kirchlichen Verantwortungsträger entschieden gegen "jede Initiative" aus, die von "irgendeiner Behörde oder Gruppe" durchgeführt wurde und dazu führt, „dass Gesetze, Vereinbarungen und Vorschriften verletzt und untergraben werden, die unser Zusammenleben seit Jahrhunderten regeln".<br /> <br />Tue, 11 Jun 2019 13:15:36 +0200AFRIKA/MALI - Massaker gefährden die Stabiliät in der gesamten Sahel-Zonehttp://fides.org/de/news/66179-AFRIKA_MALI_Massaker_gefaehrden_die_Stabiliaet_in_der_gesamten_Sahel_Zonehttp://fides.org/de/news/66179-AFRIKA_MALI_Massaker_gefaehrden_die_Stabiliaet_in_der_gesamten_Sahel_ZoneBamako – Wahrscheinlich ist der Konflikt zwischen den Stammesgruppen der Peuls und Dogons, Auslöser des Massakers in dem Dorf Sobame Da in der Region Mopti im Zentrum von Mali, wo in der Nacht vom 9. auf den 10. Juni mindestens 95 Menschen gewaltsam ums Leben kamen.<br />Fünfzig schwer bewaffnete Männer an Bord von Pick-up-Fahrzeugen und Motorrädern griffen das Dorf mitten in der Nacht an, legten Feuer und machten es dem Erdboden gleich. Auch Frauen, Kinder und ältere Menschen blieben nicht verschont.<br />Es wird vermutet, dass das Massaker von einer bewaffneten Gruppe des Nomaden-Stammes der Peuls verübt wurde, möglicherweise als Rache für das am 24. März begangene Massaker, bei dem mindestens 160 Menschen aus dem Volk der Peuls bei dem Angriff auf das Dorf Ogossagou wahrscheinlich von Angreifern aus dem Stamm der Dogons getötet wurden .<br />Wie Beobachter aus kirchlichen Kreisen berichten, wurde am Sonntag, den 9. Juni, in der katholischen Gemeinde von Sobame die Firmung gefeiert.<br />Unterdessen setzen sich die evangelische und die katholische Kirche in Mali dafür ein, dass der Konflikt zwischen den muslimischen Peuls und der anderen Bevölkerung des Landes nicht zu einem interreligiösen Konflikt wird. Zusammenstöße zwischen Nomandenvölkern und sesshafter Bauern sind in verschiedenen Teilen Afrikas häufig, aber in den letzten Jahren blutiger geworden. Das Risiko besteht darin, dass in diese Konflikte dschihadistische Gruppen verwickelt sind und dadurch eine nur schwer zu kontrollierenden religiöse Komponente, unter Einbeziehung aller Länder der Sahelzone, ins Spiel kommt.<br /> <br /><br />Tue, 11 Jun 2019 13:01:16 +0200AFRIKA/NIGERIA - Bischof von Ilorin zurückgetreten und Nachfolger ernannthttp://fides.org/de/news/66180-AFRIKA_NIGERIA_Bischof_von_Ilorin_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernannthttp://fides.org/de/news/66180-AFRIKA_NIGERIA_Bischof_von_Ilorin_zurueckgetreten_und_Nachfolger_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat, den von Bischof Ayo-Maria Atoyebi, O.P. von Ilorin eingereichten Rücktritt angenommen und den bisherigen Koadjutor der Diözes, Bischof Paul Adegboyega Olawoore zu seinem Nachfolger ernannt.<br /> <br />Tue, 11 Jun 2019 12:33:42 +0200AMERIKA/EL SALVADOR - Bischöfe bedauern Militarisierung der Grenzen im Mexikohttp://fides.org/de/news/66176-AMERIKA_EL_SALVADOR_Bischoefe_bedauern_Militarisierung_der_Grenzen_im_Mexikohttp://fides.org/de/news/66176-AMERIKA_EL_SALVADOR_Bischoefe_bedauern_Militarisierung_der_Grenzen_im_MexikoSan Salvador – „Es ist bedauerlich, dass Migranten als Kriminelle betrachtet und bereits vor ihrer Ankunft im Zielland inhaftiert werden ", so Erzbischof José Luis Escobar Alas von San Salvador, der sonntäglichen Pressekonferenz am vergangenen 9. Juni, in der Kathedrale der salvadorianischen Hauptstadt. Damit bezog sich der Erzbischof auf die Entscheidung Mexikos, mittelamerikanische Einwanderer ohne Dokumente unter dem Druck der Vereinigten Staaten festzunehmen.<br />Nach einer am Abend des 7. Juni erzielten Einigung beschlossen, die USA den Strafzoll von 5% nicht auf alle aus Mexiko eingeführten Waren anzuwenden, wenn sechstausend Mitglieder der mexikanischen Nationalgarde bereitgestellt werden, die die Einreise von zentralamerikanischen und anderen Migranten Vereinigten Staaten verhindern.<br />"Es ist traurig“, so der Erzbischof, „dass Mexiko, das unter Manuel Andrés López Obrador mehr Menschlichkeit gegenüber Migranten gezeigt hatte, diese Politik nicht mehr aufrechterhalten kann, weil man ihm mithilfe von Steuern die Hände bindet". Um die irreguläre Migration zu stoppen, müsse man die Probleme in den Herkunftsländern dieser Menschen angehen, "anstatt in einer Weise vorzugehen, die allen Menschenrechten wiederspricht und mit Ungerechtigkeit und Gewalt gegenüber diesen Völkern vorgeht", so Erzbischof Escobar Alas.<br />Unterdessen wurde im Jahr 2018 einen Rekordbetrag von rund 5.500.000.000 US-Dollar an Familienangehörige in El Salvador überwiesen, die hauptsächlich von 2,5 Millionen in den USA ansässigen Salvadorianern stammen. Überweisungen entsprechen rund 16% des Bruttoinlandsprodukts von El Salvador, was eine wichtige Stütze für die Wirtschaft des Landes darstellt.<br />Auch mexikanische Bischöfe, darunter Bischof José Guadalupe Torres Campos von Ciudad Juarez, äußerten sich zum jüngsten Beschluss der mexikanischen Regierung: "Wir wissen nicht, wer von dieser Art von Entscheidung profitieren soll. In Mexiko haben wir die Militarisierung der Grenze unseres Nachbarlandes immer abgelehnt, jetzt tun wir es selbst. Nicht nur an der nördlichen Grenze, sondern auch an der südlichen", betont er.<br />Bischof Raul Vera Lopez von Saltillo betonte ebenfalls, dass Mexiko der Sicherheitsdienst des nördlichen Nachbarlandes sein wird und betont "die Streitkräfte im Süden werden das Problem der Migration nicht lösen". Bischof Vera Lopez, der die Lage in der Region aus seiner Zeit als Bischof in Chiapas gut kennt, erklärt: "Eine Lösung muss für die gesamte Region gesucht werden, nicht durch das Militär an der Grenze. Mexiko hatte einst gesagt, dass eine Verbesserung der die wirtschaftliche Situation von Honduras, El Salvador und Guatemala ermöglicht werden sollte: dies ein richtiger Weg“.<br /> <br />Tue, 11 Jun 2019 12:29:13 +0200AMERIKA/ECUADOR - Tag der Missionare und Missionarinnen “Ad gentes”: Vorbild ist die selige Mercedes de Jesushttp://fides.org/de/news/66175-AMERIKA_ECUADOR_Tag_der_Missionare_und_Missionarinnen_Ad_gentes_Vorbild_ist_die_selige_Mercedes_de_Jesushttp://fides.org/de/news/66175-AMERIKA_ECUADOR_Tag_der_Missionare_und_Missionarinnen_Ad_gentes_Vorbild_ist_die_selige_Mercedes_de_JesusQuito – „Zum Fest der ecuadorianischen Missionare und Missionarinnen „Ad gentes“ möchten wir allen ecuadorianischen Missionaren und Missionaren gratulieren, die den Ort, an dem sie geboren wurden, verlassen haben, um in ein anderes bedürftiges Land zu ziehen und die Frohbotschaft des Evangeliums Jesu zu verkünden", so die Ecuadorianische Bischofskonferenz anlässlich "Tages der ecuadorianischen Missionare und Missionarinnen", der in Ecuador am 12. Juni, dem Fest der seligen Mercedes de Jesus , gefeiert wird.<br />Die selige Mercedes de Jesus Molina wurde von Johannes Paul II. bei seinem Besuch in Ecuador in Guayaquil am 1. Februar 1985 selig gesprochen. Ihr liturgisches Gedächtnis wurde auf den Todestag am 12. Juni festgelegt. Die Bischofskonferenz erklärte sie am 24. April 2015 während der Vollversammlung der Bischöfe zur mütterlichen Schutzpatronin der ecuadorianischen Missionare "Ad gentes" und nahm ihr Gedenken zum Anlass für einen diesen Missionaren gewidmeten Tag. Die Idee für die Initiative entstand bereits 2014 während der Generalversammlung des Nationalen Missionszentrums .<br />Wie die Bischofskonferenz mitteilt, handelt es sich bei der Bezeichnung "Missionare und Missionarinnen ad gentes" um Priester oder Ordensleute, "die in den von der Kirche als Mission „Ad gentes“ anerkannten Gebieten tätig sind", wie in den Anfängen der Kirche ersten Missionaren wie Paulus und Barnabas hießen, die ausgesandt wurden, um den Heiden die Frohe Botschaft des Evangeliums zu bringen.<br />In Ecuador selbst gibt es noch acht so genannte Missionsgebiete, die der Kongregation für die Evangelisierung der Völker unterstehen. Darunter die sechs Apostolischen Vikariate im Amazonasgebiet: S. Miguel de Sucumbíos; Aguarico; Napo; Puyo; Méndez-Macas; Zamora das Apostolische Vikariat in der Küstenregion: Esmeraldas und das Apostolische Vikariat auf der Galapagos-Inseln.<br />Das Anliegen des CEMINA ist es an diesem Tag an die Mission über die eigenen Grenzen hinaus zu erinnern und konkret sichtbar zu machen. Außerdem wolle man Gott für die ecuadorianischen Missionare „Ad gentes“ zu danken und über den Sendungsauftrag Jesu und die diesbezüglichen Empfehlungen von Papst Franziskus nachzudenken. Deshalb sollen die katholischen Pfarrgemeinden Kontakt zu ihren Missionaren aufnehmen und die Kirche in den Farben der fünf Kontinente und mit den Flaggen der Länder zu schmücken, in denen sich die Missionare befinden, sowie im Rahmen von besonderen Veranstaltungen die Reflexion über das Thema der Mission „ad gentes“, um neue Berufungen zu fördern.<br />Mercedes Molina, die Schutzpatronin der ecuadorianischen Missionare "‘Ad gentes", wurde 1828 in Baba geboren. Nach dem Tod ihrer Eltern zog sie mit ihrer älteren Schwester nach Guayaquil und führte dort ein sorgloses Leben. Am Vorabend ihrer Heirat fiel sie vom Pferd und es kam ihr Jesus auf dem Weg nach Golgatha in den Sinn. Von diesem Tag an begann sie ein Leben voller Buße, Peinigung und Fasten. Später verzichtete sie auf jeglichen Besitz, Geld, Juwelen und schloss sich den so genannten „Recogidas“ in Guayaquil an, die sich um verwaiste Mädchen kümmerten.<br />1870 luden die Jesuiten sie zu einer Mission im Osten Ecuadors ein. Sie beschritt beschwerliche Wege, erlebte Kälte und Einsamkeit. Doch auch die extremen Reiseerlebnisse, ließen in ihr das Feuer für die Mission nicht erlöschen, das in ihr brannte. Sie war die erste ecuadorianische Frau, die in diese Dschungelregion kam und nahm sich dort vor allem der Volksgruppe der Shuar an, die sie auch während eine Pockenepidemie nicht verließ. In Riobamba gründete er am 14. April 1873 die erste ecuadorianische Ordensgemeinschaft für Frauen, das Institut der heiligen Marianna von Jesus. Sie starb am 12. Juni 1883.<br /> <br /><br /><br /><br />Tue, 11 Jun 2019 11:49:50 +0200ASIEN/KAMBODSCHA - Apostolischer Vikar von Phnom Penh an Firmlinge: „Frohbotschaft leben und weitergeben"http://fides.org/de/news/66174-ASIEN_KAMBODSCHA_Apostolischer_Vikar_von_Phnom_Penh_an_Firmlinge_Frohbotschaft_leben_und_weitergebenhttp://fides.org/de/news/66174-ASIEN_KAMBODSCHA_Apostolischer_Vikar_von_Phnom_Penh_an_Firmlinge_Frohbotschaft_leben_und_weitergebenPhnom Penh - "Wir sind hier, um das Leben zu feiern, das Gott uns in seinem Heiligen Geist schenkt. Mögen Frieden und Freude, Vergebung und Glaube, Liebe und Wahrheit in uns verbleiben und uns zu Gott, unserem Vater, führen, der uns so sehr liebt. Das Sakrament der Firmung, das werde 20 kambodschanischen, koreanischen und philippinischen Jugendlichen und Erwachsenen spenden werde, erinnert uns an unsere Sendung als Getaufte: Wir sollen die Frohbotschaft leben und weitergeben": so Bischof Olivier Schmitthäusler, Apostolischer Vikar von Phnom Penh, anlässlich der Messe am gestrigen Pfingstsonntag in der kambodschanischen Hauptstadt, vor einer Versammlung von über 2.000 Gläubigen. Im Rahmen des feierlichen Gottesdienstes spendete er jungen Menschen verschiedener Nationalitäten das Sakrament der Firmung austeilte.<br />In der Predigt erinnerte Bischof Schmitthäusler an den Turmbau von Babel als "Anti-Pfingsten", um "Menschen größer und stärker werden wollten als Gott, während" der Heilige Geist es ermögliche „einander in unterschiedlichen Sprachen zu verstehen, weil Gott in jedem von uns lebt und uns in seiner unendlichen Liebe vereint". Der Turm von Babel wolle diese intime Berufung des Menschen zerstören.<br />"Jedes menschliche Leben ist ein Tabernakel der Gegenwart Gottes“, so der Apostolische Vikar weiter, „Das Leben Gottes lebt in uns. Wir sind eine kleines Tabernakel der Gegenwart Gottes. Die verängstigten Apostel sahen Feuerzungen über ihren Köpfen. Sehen wir heute diese kleinen roten Lichter in unseren Herzen und in unseren Augen leuchten?". Bischof Schmitthaeusler erinnerte daran, dass im Sakrament der Firmung „der Heilige Geist sich mit unserem zerbrechlichen und schwachen Geist verbindet, so dass unser Leben durch die Gegenwart Gottes erleuchtet wird".<br />Der Vikar betonte erläutert sodann dass missionarische Bewusstsein, wenn "unendliche Liebe unser Herz erweitert und uns sendet". Er lud die Gläubigen ein, ihre Komfortzone in der Familie, in der Pfarrei zu verlassen, um "auf die Straße zu gehen, zu unserer Nachbarn, Obdachlosen und Verlassenen", wo das menschliche Leben gedemütigt oder missbraucht wird.<br />Bereits am 26. Mai spendete der Bischof 30 Kandidaten in der St- Peters-Kirche in Po Thom das Sakrament der Firmung und bat dort die Gläubigen, sich folgende Fragen zu stellen: "Wie kann das Wachstum der Kirche und der Gesellschaft gefördert werden?". Auf der Grundlage des Sakraments der Firmung so der Bischof „müssen wir einen Weg finden, uns in der Gesellschaft zu engagieren, Beziehungen zur gesamten Menschheit aufzubauen, im Zeichen von Liebe, Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit zu leben, für die Ausgegrenzten zu sorgen, damit eine einzige große Menschheitsfamilie entsteht".<br /> <br /><br />Mon, 10 Jun 2019 13:14:27 +0200AMERIKA/HAITI - Bischöfe äußern sich zu Korruptionsskandal: “Wir brauchen einen radikalen Wandel”http://fides.org/de/news/66173-AMERIKA_HAITI_Bischoefe_aeussern_sich_zu_Korruptionsskandal_Wir_brauchen_einen_radikalen_Wandelhttp://fides.org/de/news/66173-AMERIKA_HAITI_Bischoefe_aeussern_sich_zu_Korruptionsskandal_Wir_brauchen_einen_radikalen_WandelPort au Prince - Tausende Haitianer sind gestern auf die Straße gegangen, um den Rücktritt des Präsidenten von Haiti, Jovenel Moïse, zu fordern, der laut Rechnungshof für die Misswirtschaft und das Verschwinden der Gelder von PetroCaribe verantwortlich ist. Vor einigen Tagen hatte der Rechnungshof einen 600 Seiten umfassenden Bericht über die Verwaltung von PetroCaribe veröffentlicht. Das von Venezuela gesponserten Entwicklungsprogramm, das zahlreiche Fälle von Unregelmäßigkeiten bei der Verwaltung von Geldern und Korruption für Tausende von Dollar ans Licht gebracht hat.<br />Auch die Bischofskonferenz von Haiti reagiert auf diese neuen Enthüllungen: "Wir haben die beiden Prüfungsberichte des Obersten Rechnungshofs über die Verwaltung von Projekten, die aus PetroCaribe-Mitteln finanziert werden mit Vorsicht und Bestürzung gelesen ", heißt es in der Mitteilung der Bischöfe.<br /> „Diese Projekte werfen ein klares und erschütterndes Licht auf das verwirrende Ausmaß und die Schwere des Übels der Korruption“, so die Bischöfe, „Die allgemeine Korruption wird zu einem endemischen Übel, zu einer erniedrigenden Tatsache, zu einem organisierten Betrug. Sie ist zu einer echten sozialen Geißel geworden, die unsere Institutionen in Mitleidenschaft zieht und daher die Entwicklung unseres Landes sowohl in ethischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht ernsthaft untergräbt. "<br />"Das haitianische Volk erwartet, dass diese beiden Prüfungsberichte des CSC/CA Folgen haben werden“, so die Bischöfe weiter. „Die Wut über diesen riesigen Korruptionsskandal, der die höchsten Gipfel des Staates erreicht oder zerstört haben bitten die Bürger um ein gerichtliches Verfahren im Fall".<br />Die haitianischen Bischöfe bedauern, dass "unser Land systematisch infolge der Gier bestimmter räuberischer und unverantwortlicher Politiker verarmt ist, die die schwierige Situation von Menschen in Not nicht berücksichtigen. Solche Politiker helfen nicht dem Fortschritt oder der Entwicklung des Landes. Die haitianische Bevölkerung leidet unter den [...] schädlichen Folgen dieser Handlungen, [...] weil die in Haiti herrschende politische Instabilität und das unwürdige Verhalten der Politiker wird … in fast allen Bereichen der Gesellschaft zu vielgestaltiger Gewalt führen, gegen die niemand immun ist."<br />Abschließend erinnern die Bischöfe: „Es ist Zeit für Veränderungen, eine radikale Veränderung. Wir bitten die Menschen, diejenigen zu erkennen, die wirklich nach ihrem Wohl trachten. Damit sich etwas ändert, sind neue Männer und Frauen mit einer anderen Mentalität notwendig, die professionell und kompetent auf allen Ebenen der Macht und in öffentlichen Ämtern handeln“. In diesem Sinn fordern die Bischöfe die politischen Verantwortungsträger auf, „soziale Ungerechtigkeiten zu beseitigen und sich der Justiz des Landes zu stellen, wenn es der Preis ist, den sie zahlen müssen, um die moralische Autorität des Staates und seiner Regierung wiederherzustellen. "<br />Unterzeichnet ist die Botschaft vom Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Bischof Launay Saturné von Jacmel.<br /> <br />Mon, 10 Jun 2019 12:38:45 +0200AFRIKA/SUDAN - Afrikanische Religionsvertreter verurteilen brutale Unterdrückung von Demonstrationenhttp://fides.org/de/news/66172-AFRIKA_SUDAN_Afrikanische_Religionsvertreter_verurteilen_brutale_Unterdrueckung_von_Demonstrationenhttp://fides.org/de/news/66172-AFRIKA_SUDAN_Afrikanische_Religionsvertreter_verurteilen_brutale_Unterdrueckung_von_DemonstrationenKhartoum – Vier Menschen starben bei Protesten in Khartum, mit denen der Militärrat, der im April an die Stelle des ehemaligen Präsident Omar El Baschir trat, dazu zu bewegen, die Macht an eine Zivilregierung abzugeben.<br />Nach Angaben der Opposition die seit dem 19. Dezember letzten Jahres die Proteste im Sudan leitet starben mindestens 118 Menschen bei der blutigen Zerschlagung eines Sit-Ins am 3. Juni in Khartoum. Die Proteste führten zum Rücktritt und zur Verhaftung Baschirs, doch seither ist die Militärjunta, die ihn an der Macht ablöste, nicht bereit diese an eine Zivilregierung abzugeben.<br />Die Unterdrückung der friedlichen Demonstrationen wurde vom „African Council of Religious Leaders -Religions for Peace in einer vom Erzbischof von Abuja, Kardinal John Onaiyekan, unterzeichneten Erklärung scharf verurteilt: "Wir verurteilen die Reaktion des Militärischen Übergangsrats auf die friedlichen Proteste auf den Straßen von Khartum. Der brutale Einsatz von Gewalt, um friedliche Demonstranten in Khartum zu zerstreuen, ist schockierend und tragisch ", heißt es in der Erklärung wörtlich, in der körperliche Gewalt, der Einsatz von scharfer Munition, Übergriffe auf Gesundheitseinrichtungen und willkürliche Festnahmen von Aktivisten und Demonstranten angeprangert werden. "Wir sind solidarisch mit ihnen allen", heißt es in der Erklärung dazu. „Wir fordern das sudanesische Militär auf, Angriffe auf Gesundheitszentren zu stoppen, die Rechtsstaatlichkeit zu unterstützen und alle ohne Gerichtsverfahren Inhaftierten freizulassen."<br />Die Botschaft endet mit einem Aufruf zum Dialog zwischen dem Militärrat und dem Oppositionsbündnis im Sudan, um den Frieden im Sudan wiederherzustellen und die Voraussetzungen für die Bildung einer Regierung zu schaffen, die den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht wird.<br /> <br />Mon, 10 Jun 2019 12:19:22 +0200OZEANIEN/PAPUA NEUGUINEA - Rektor des Großen Seminars “Good Shepherd” in der Erzdiözese Mount Hagen ernannthttp://fides.org/de/news/66171-OZEANIEN_PAPUA_NEUGUINEA_Rektor_des_Grossen_Seminars_Good_Shepherd_in_der_Erzdioezese_Mount_Hagen_ernannthttp://fides.org/de/news/66171-OZEANIEN_PAPUA_NEUGUINEA_Rektor_des_Grossen_Seminars_Good_Shepherd_in_der_Erzdioezese_Mount_Hagen_ernanntVatikanstadt – Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker hat am 22. Februar 2019 Pfarrer Raphael Moka Mel aus der Erzdiözese Hagen zum Rektor des Großen Seminars“Good Shepherd” in der Erzdiözese Mount Hagen in Papua Nuova Guinea ernannt. <br />Der neue Rektor wurde am 20. März 1971 in Rogley geboren und am 22. November 2000 zum Priester geweiht. Er besuchte das Priesterseminar “Good Shepherd” und das Catholic Theological Institute und studierte Missionswissenschaft an der Päpstlichen Universität Urbaniana. Nach seiner Priesterweihe war er Vikar in verschiedenen Gemeinden und Berufungsbeauftragter der Diözese. Am “Good Shepherd”-Seminary war er bereits als stellvertretender Rektor, Dekan und Dozent tätig. <br /> <br />Mon, 10 Jun 2019 11:02:24 +0200AMERIKA/ARGENTINIEN - Ständiger Diakon ermordethttp://fides.org/de/news/66170-AMERIKA_ARGENTINIEN_Staendiger_Diakon_ermordethttp://fides.org/de/news/66170-AMERIKA_ARGENTINIEN_Staendiger_Diakon_ermordetLomas de Zamora - Die argentinische Diözese Lomas de Zamora unter der Leitung von Bischofs Jorge Rubén Lugones, S.J., trauert um den Ständigen Diakon Guillermo Luquín, der in seiner Wohnung getöteten wurde und in den katholischen Gemeinden Lomas und Banfield Este, insbesondere in der Pfarrei Nuestra Señora del Carmen, als Seelsorger tätig war,<br />Guillermo Luquin wurde am 5. August 1966 geboren und am am 19. Oktober 2002 vom damaligen Bischof der Diözese, Agustín Radrizzani, zum Diakon geweiht. Für sein Engagement wurde von den Gläubigen in der Gemeinde El Carmen und El Buen Pastor sehr geschätzt, wo er im April dieses Jahres die katholische Gemeinde bis zur Ernennung eines neuen Pfarrers betreute.<br />Die Nachricht vom gewaltsamen Tod des Diakons wurde bereits in den sozialen Medien veröffentlicht, während die Lokalpresse, in Erwartung eines offiziellen Polizeiberichts, sich darauf beschränkt, dass der Diakon mit einer Nackenwunde in seinem Haus in dder Nähe von Villa Galicia tot aufgefunden wurde. Bisher teilte die Polizei nur mit, dass er am Sonntag, dem 9. Juni, in der Morgendämmerung getötet worden zu sein scheint.<br />Nach Angaben der Diözese gibt es im Großraum Buenos Aires insgesamt 75 Ständige Diakone. <br /> <br /><br />Mon, 10 Jun 2019 09:35:32 +0200VATIKAN - Papstbotschaft zum Weltmissionssonntag 2019http://fides.org/de/news/66169-VATIKAN_Papstbotschaft_zum_Weltmissionssonntag_2019http://fides.org/de/news/66169-VATIKAN_Papstbotschaft_zum_Weltmissionssonntag_2019Vatikanstadt – Am gestrigen Pfingstsonntag, den 9. Juni, wurde die Papstbotschaft zum Sonntag der Weltmission 2019 veröffentlicht, der am kommenden 20 Oktober im Kontex eines Ausßerordentlichen Monats der Wetlmission gefeirt wird, den Papst Franziskus zum 100. Jahrestag des Apostolischen Schreibens „Maximum illud“ ausrief. Deshalb lautet auch der Titel der Papstbotschaft wie das Motto des Außerordentlichen Monats der Weltmission im Oktober 2019: “Getauft und gesandt: die Kirche Christi auf Mission in der Welt”. Es folgt die Papstbotschaft im Wortlaut.<br />Liebe Brüder und Schwestern,<br />für den Monat Oktober 2019 habe ich die ganze Kirche gebeten, eine außerordentliche Zeit für die Mission zu leben, um den hundertsten Jahrestag der Promulgation des Apostolischen Schreibens Maximum illud von Papst Benedikt XV. zu begehen. Der prophetische Weitblick seiner apostolischen Initiative hat mir bestätigt, wie wichtig es auch heute noch ist, den missionarischen Einsatz der Kirche zu erneuern, ihre Sendung zur Verkündigung der Frohbotschaft noch stärker am Evangelium auszurichten und der Welt das Heil des gestorbenen und auferstandenen Jesus Christus zu bringen.<br />Der Titel der vorliegenden Botschaft lautet wie das Thema des Missionsmonats Oktober: Getauft und gesandt: die Kirche Christi auf Mission in der Welt. Die Feier dieses Monats wird uns an erster Stelle helfen, den missionarischen Sinn unserer Glaubensentscheidung für Jesus Christus wiederzufinden, dem Glauben, den wir ungeschuldet als Geschenk in der Taufe empfangen haben. Wir gehören zu Gott als seine Kinder – dies vollzieht sich nie individuell, sondern immer kirchlich: aus der Gemeinschaft mit Gott – Vater, Sohn und Heiliger Geist – entsteht ein neues Leben zusammen mit vielen anderen Brüdern und Schwestern. Und dieses göttliche Leben ist nicht eine Verkaufsware – wir betreiben keinen Proselytismus –, sondern ein Reichtum, den man weiterschenken, mitteilen, verkündigen muss: Hierin liegt der Sinn der Mission. Umsonst haben wir diese Gabe empfangen und umsonst teilen wir sie , ohne jemanden auszuschließen. Gott will, dass alle Menschen gerettet werden, indem sie dank der Kirche, dem allumfassenden Heilssakrament, zur Erkenntnis der Wahrheit und zur Erfahrung seiner Barmherzigkeit gelangen .<br />Die Kirche ist auf Mission in der Welt: Der Glaube an Jesus Christus gibt uns die richtige Dimension aller Dinge, denn er lässt uns die Welt mit den Augen und dem Herzen Gottes sehen; die Hoffnung öffnet uns für die ewigen Horizonte des göttlichen Lebens, an dem wir wahrhaft teilhaben; die Liebe, die wir in den Sakramenten und der brüderlichen Liebe vorauskosten, drängt uns bis an die Grenzen der Erde . Eine Kirche, die bis zu den äußersten Grenzen hinausgeht, erfordert eine beständige und dauerhafte missionarische Bekehrung. Wie viele Heilige, wie viele Frauen und Männer des Glaubens bezeugen uns, zeigen uns, dass diese unbegrenzte Öffnung möglich und praktikabel ist, dieses barmherzige Hinausgehen als drängender Antrieb der Liebe und der ihr innewohnenden Logik der Gabe, des Opfers und der Unentgeltlichkeit ! Wer Gott verkündet, möge ein Mann Gottes sein .<br />Es ist ein Auftrag, der uns direkt angeht: Ich bin immer eine Mission; du bist immer eine Mission; jede Getaufte und jeder Getaufte ist eine Mission. Wer liebt, setzt sich in Bewegung, es treibt ihn von sich selbst hinaus, er wird angezogen und zieht an, er schenkt sich dem anderen und knüpft Beziehungen, die Leben spenden. Niemand ist unnütz und unbedeutend für die Liebe Gottes. Jeder von uns ist eine Mission in der Welt, weil er Frucht der Liebe Gottes ist. Auch wenn mein Vater und meine Mutter die Liebe durch Lüge, Hass und Untreue verraten würden, entzieht sich Gott niemals dem Geschenk des Lebens und bestimmt jeden Sohn und jede Tochter von jeher zu seinem göttlichen und ewigen Leben .<br />Dieses Leben wird uns in der Taufe mitgeteilt: Sie schenkt uns den Glauben an Jesus Christus, den Sieger über Sünde und Tod, erneuert uns nach dem Bild und Gleichnis Gottes und gliedert uns in den Leib Christi ein, der die Kirche ist. In diesem Sinne ist die Taufe also wahrhaft für das Heil notwendig, weil sie uns sicherstellt, dass wir immer und überall Söhne und Töchter im Haus des Vaters sind, niemals Waise, Fremde oder Sklaven. Was im Christen sakramentale Wirklichkeit ist, deren Vollendung die Eucharistie ist, bleibt Berufung und Bestimmung für jeden Mann und jede Frau, die auf die Bekehrung und das Heil warten. Denn die Taufe ist die verwirklichte Verheißung der göttlichen Gabe, die den Menschen zum Sohn oder zur Tochter im Sohn macht. Wir sind Kinder unserer natürlichen Eltern, aber in der Taufe wird uns die ursprüngliche Vaterschaft und die wahre Mutterschaft gegeben: Wer die Kirche nicht zur Mutter hat, kann Gott nicht zum Vater haben .<br />So ist unsere Mission in der Vaterschaft Gottes und der Mutterschaft der Kirche verwurzelt, weil der Taufe die Sendung innewohnt, die Jesus im österlichen Auftrag zum Ausdruck gebracht hat: Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch, erfüllt vom Heiligen Geist für die Versöhnung der Welt . Der Christ ist für diese Sendung zuständig, auf dass allen ihre Berufung zur Gotteskindschaft und die Gewissheit ihrer persönlichen Würde und des jedem menschlichen Leben innewohnenden Wertes von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod verkündigt wird. Wenn der grassierende Säkularismus sich zur ausdrücklichen und kulturellen Ablehnung der aktiven Vaterschaft Gottes in unserer Geschichte auswächst, verhindert er jede echte Brüderlichkeit aller Menschen, die sich immer in der gegenseitigen Achtung vor dem Leben eines jeden niederschlägt. Ohne den Gott Jesu Christi wird jeder Unterschied zu einer höllischen Bedrohung, die jegliche brüderliche Aufnahme und fruchtbare Einheit des Menschengeschlechts verunmöglicht.<br />Die allgemeine Bestimmung zum Heil, das uns von Gott in Jesus Christus angeboten wird, bewog Benedikt XV. dazu zu fordern, dass jede nationalistische und ethnozentrische Verstocktheit, jede Beeinträchtigung der Verkündigung des Evangeliums durch die Kolonialmächte und deren wirtschaftlichen sowie militärischen Interessen überwunden wird. In seinem Apostolischen Schreiben Maximum illud erinnerte der Papst daran, dass die gottgewollte Universalität der Sendung der Kirche es erforderlich macht, dass man aus einer ausschließenden Zugehörigkeit zum eigenen Heimatland und zur eigenen Ethnie heraustritt. Die Öffnung der Kultur und der Gemeinschaft für die heilbringende Neuheit Jesu Christi verlangt die Überwindung jeder ungebührenden ethnischen und kirchlichen Introversion. Auch heute braucht die Kirche weiter Männer und Frauen, die kraft ihrer Taufe großherzig auf den Ruf antworten, hinauszugehen aus ihrem Zuhause, aus ihrer Familie, ihrem Heimatland, ihrer Sprache, ihrer Ortskirche. Sie sind zu den Völkern gesandt, in die Welt, die noch nicht durch die Sakramente Jesu und seiner heiligen Kirche verwandelt worden ist. Dadurch dass sie das Wort Gottes verkünden, das Evangelium bezeugen und das Leben im Heiligen Geist feiern, rufen sie zur Umkehr, taufen sie und bieten das christliche Heil an; dies tun sie unter Achtung der persönlichen Freiheit eines jeden und im Dialog mit den Kulturen und den Religionen der Völker, zu denen sie gesandt sind. Die missio ad gentes, die für die Kirche immer notwendig ist, trägt so auf grundlegende Weise zum ständigen Prozess der Umkehr aller Christen bei. Der Glaube an das Pascha Jesu, die kirchliche Sendung durch die Taufe, das geografische und kulturelle Hinausgehen aus sich selbst und dem eigenen Zuhause, die Notwendigkeit der Rettung von der Sünde und die Befreiung vom persönlichen und gesellschaftlichen Übel erfordern die Mission bis an die äußersten Grenzen der Erde.<br />Das von der göttlichen Vorsehung bestimmte Zusammentreffen mit der Sondersynode über die Kirchen in Amazonien bringt mich dazu zu unterstreichen, wie die Mission, die Jesus uns mit der Gabe seines Geistes anvertraut hat, auch für diese Landstriche und deren Bewohner noch aktuell und notwendig ist. Ein erneutes Pfingsten öffnet die Tore der Kirche weit, damit keine Kultur in sich selbst verschlossen bleibe und kein Volk abgeschottet, sondern offen sei für die universale Gemeinschaft im Glauben. Niemand möge in seinem Ich verschlossen bleiben, in der Selbstbezogenheit seiner ethnischen und religiösen Zugehörigkeit. Das Pascha Jesu sprengt die engen Grenzen von Welten, Religionen und Kulturen und ruft sie, in der Achtung vor der Würde des Mannes und der Frau zu wachsen, hin zu einer immer volleren Umkehr zur Wahrheit des auferstandenen Herrn, der allen das wahre Leben schenkt.<br />Mir kommen in diesem Zusammenhang die Worte Benedikts XVI. zu Beginn unseres Treffens der lateinamerikanischen Bischöfe in Aparecida in Brasilien im Jahr 2007 in den Sinn; diese Worte möchte ich hier wiedergeben und mir zu eigen machen: »Welche Bedeutung hatte aber die Annahme des christlichen Glaubens für die Länder Lateinamerikas und der Karibik? Es bedeutete für sie, Christus kennenzulernen und anzunehmen, Christus, den unbekannten Gott, den ihre Vorfahren, ohne es zu wissen, in ihren reichen religiösen Traditionen suchten. Christus war der Erlöser, nach dem sie sich im Stillen sehnten. Es bedeutete auch, mit dem Taufwasser das göttliche Leben empfangen zu haben, das sie zu Adoptivkindern Gottes gemacht hat; außerdem den Heiligen Geist empfangen zu haben, der gekommen ist, ihre Kulturen zu befruchten, indem er sie reinigte und die unzähligen Keime und Samen, die das fleischgewordene Wort in sie eingesenkt hatte, aufgehen ließ und sie so auf die Wege des Evangeliums ausrichtete. […] Das Wort Gottes ist, als es in Jesus Christus Fleisch wurde, auch Geschichte und Kultur geworden. Die Utopie, den präkolumbischen Religionen durch die Trennung von Christus und von der Gesamtkirche wieder Leben zu geben, wäre kein Fortschritt, sondern ein Rückschritt. Sie wäre in Wirklichkeit eine Rückentwicklung zu einer in der Vergangenheit verankerten geschichtlichen Periode« .<br />Maria, unserer Mutter, vertrauen wir die Sendung der Kirche an. In Einheit mit ihrem Sohn hat sie sich von seiner Menschwerdung an in Bewegung gesetzt und sich völlig in die Sendung Jesu einbeziehen lassen, in eine Sendung, die am Fuß des Kreuzes auch ihre eigene Sendung wurde: als Mutter der Kirche daran mitzuwirken, im Heiligen Geist und im Glauben neue Söhne und Töchter Gottes hervorzubringen.<br />Ich möchte mit einem kurzen Wort über die Päpstlichen Missionswerke schließen, die schon in Maximum illud als missionarisches Instrument empfohlen wurden. Die Päpstlichen Missionswerke bringen ihren Dienst an der Gesamtheit der Kirche als weltweites Netz zum Ausdruck, das den Papst in seinem missionarischen Einsatz mit dem Gebet – der Seele der Mission – und den karitativen Gaben der Christen auf der ganzen Welt unterstützt. Ihr Beitrag hilft dem Papst bei der Evangelisierung der Teilkirchen , bei der Ausbildung des örtlichen Klerus , bei der Erziehung zu einem missionarischen Bewusstsein der Kinder der ganzen Welt und in der missionarischen Glaubensunterweisung der Christen . Während ich meine Unterstützung für diese Werke bekräftige, hoffe ich, dass der außerordentliche Missionsmonat im Oktober 2019 zur Erneuerung ihres missionarischen Dienstes an meinem Amt beitragen möge.<br />Von Herzen übermittle ich den Missionaren und Missionarinnen und allen, die auf jegliche Weise kraft ihrer Taufe an der Sendung der Kirche teilnehmen, meinen Segen.<br />Aus dem Vatikan, am 9. Juni 2019, dem Hochfest Pfingsten.<br />FRANZISKUS<br /><br />Mon, 10 Jun 2019 09:18:16 +0200AMERIKA/COSTA RICA - Erzbischof Quirós: "Kirche wünscht konstruktiven Dialog”http://fides.org/de/news/66168-AMERIKA_COSTA_RICA_Erzbischof_Quiros_Kirche_wuenscht_konstruktiven_Dialoghttp://fides.org/de/news/66168-AMERIKA_COSTA_RICA_Erzbischof_Quiros_Kirche_wuenscht_konstruktiven_DialogSan José – Vertreter der Gewerkschaft der öffentlichen und privaten Angestellten traf am 6. Juni mit dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Erzbischof José Rafael Quirós von San José, und Vertretern anderer Berufsgruppen zusammen, darunter Genossenschaften und Landwirte. Ziel war sei es, der Regierung eine Agenda vorzulegen, die Demokratie und die Gewerkschaftsfreiheit nicht gefährdet.<br />Erzbischof José Rafael Quirós betonte, dass die katholische Kirche die Berufsgruppen unterstützen wird. Besonders wichtig es in den Mittelpunkt der Vorschläge die Würde der menschlichen Person zu stellen. „Wir als Kirche wählen den Dialog nicht als einfaches Instrument für einen bestimmten Konsens im Sinne eines konstruktiven Dialogs, der es jedem ermöglicht, zuzuhören und zu verstehen, wenn es darum geht wichtige Ziele zu erreichen“, so der Vorsitzende der Bischofskonferenz, „Wenn wir als Kirche von den sozialen Sektor zur Teilnahme an einem solchen Dialog teilzunehmen, bemüeh wir uns um einem authentischen Dialog."<br />Der Erzbischof wurde bei dem Treffen von seinem Weihbischof, Daniel Blanco, Pfarrer Edwin Aguiluz, Präsident der Caritas des Landes und Pfarrer Luis Alejandro Rojas begleitet. Der Generalsekretär des ANEP, Albino Vargas, beschrieb das Treffen als "historisch" und erklärte, "die Situation des Landes ist ernst".<br />In Costa Rica herrscht seit einigen Monaten eine Wirtschaftskrise und die Mehrheit der Costa Ricaner hat Schwierigkeiten die eigenen Grundbedürfnisse zu erfüllen. <br /> <br /><br />Sat, 08 Jun 2019 13:24:34 +0200ASIEN - Kardinal Bo: Pfingsten 2019 mit Blick auf den Monat der Weltmissionhttp://fides.org/de/news/66166-ASIEN_Kardinal_Bo_Pfingsten_2019_mit_Blick_auf_den_Monat_der_Weltmissionhttp://fides.org/de/news/66166-ASIEN_Kardinal_Bo_Pfingsten_2019_mit_Blick_auf_den_Monat_der_WeltmissionYangon - "Zu Pfingsten 2019 beten wir für eine echte missionarische Umkehr der Kirche", so Kardinal Charles Maung Bo, Vorsitzender der Föderation der asiatischen Bischofskonferenzen, in einer Botschaft an die Bischöfe des Kontinents. "Pfingsten hat in diesem Jahr einen besonderen Stellenwert, da Papst Franziskus uns alle eingeladen hat, im Oktober 2019 einen Außerordentlichen Monat der Weltmission zu feiern."<br />Der Kardinal erinnert in diesem Zusammenhang an den zweiten Indienbesuch von Papst Johannes Paul II. Im Jahr 1999, als er in Neu-Delhi das nachsynodale Apostolische Schreiben "Ecclesia in Asia" vorstellte, das Ergebnis der Bemühungen der Asiensynode zusammenfasste, die 1998 im Vatikan abgehalten worden war. Das Dokument zitiert aus dem Prolog des Johannesevangeliums "Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst" . Diese Worte seien "Hoffnung für unsere schwierigen Zeiten", so der Kardinal. Dies gelte auch in Zeiten des religiösen Extremismus.<br />Der Erzbischof von Yangon appelliert in seiner Botschaft an die asiatischen Bischöfe: "Wir verkaufen kein Produkt“. „Wir haben ein Leben zu verkünden: Gott, sein göttliches Leben, seine barmherzige Liebe, seine Heiligkeit“, betont Kardinal Bo, „Es ist der Heilige Geist, der uns sendet, begleitet und uns inspiriert. Er ist die Quelle unserer Mission. Er ist derjenige, der die Kirche leitet", wie Papst Franziskus auch in seiner Ansprache an die Teilnehmer der Generalversammlung der Päpstlichen Missionswerke am 1. Juni 2018 sagte.<br />Er bete dafür, so der Kardinal abschließend, „dass der Atem des Heiligen Geistes uns ergreifen und durch unser Zeugnis die Früchte der Frohen Botschaft tragen wird."<br />Die FABC umfasst Bischofskonferenzen aus 26 Ländern. Davon sind 19 asiatische Bischofskonferenzen Vollmitglieder und acht assoziierte Mitglieder. Ziel der Föderation ist es, die Solidarität und Mitverantwortung der Mitglieder für das Wohlergehen der Kirche und der Gesellschaft in Asien zu fördern.<br /> <br />Sat, 08 Jun 2019 12:59:12 +0200AFRIKA/GUINEA BISSAU - Jugendtage in den Diözesen Bissau und Bafatàhttp://fides.org/de/news/66165-AFRIKA_GUINEA_BISSAU_Jugendtage_in_den_Dioezesen_Bissau_und_Bafatahttp://fides.org/de/news/66165-AFRIKA_GUINEA_BISSAU_Jugendtage_in_den_Dioezesen_Bissau_und_BafataBissau - "Rache ist keine Lösung sondern fruchtbarer Boden für weitere Probleme. In einer solchen Perspektive sollten Christen den Weg der Rache und des Skandals meiden, insbesondere diejenigen, die sich in der Politik engagieren", so der Weihbischof von Bissau, Lampra Cá, vor mehr als 3.000 jungen Menschen aus der Diözese Bissau. Die Jugendlichen versammelten sich vom 24. bis 26. Ma in Mansoa im Norden des Landes, etwa 60 km von der Hauptstadt Bissau entfernt, zum 13. Diözesantag der katholischen Jugend von Guinea-Bissau,. Beim gemeinsamen Schlussgottesdienst appellierte der Bischof in der Predigt an die Anwesenden, dem Beispiel Marias zu folgen und sich in Demut zu üben und erinnerte daran, dass "die christliche Religion die Demut verkündet".<br />Während des dreitägigen Treffens standen Katecheseveranstaltunge, ein Friedensmarsch und Aufklärungsseminar zu den Gefahren der Drogenabhängigkeit auf dem Programm.<br />In derselben Zeit versammelten sich in der Diözese Bafatá in Buba im Süden von Guinea-Bissau etwa tausend junge Menschen. Dort erinnerte der Generalvikar, Pfarre Domingos da Fonseca, die Jugendlichen an ihre Verantwortung im Prozess der Stabilisierung und Entwicklung sowie beim Mentalitätswandel im Land: „Ihr tragt enorme Verantwortung in eurem Lebensumfeld, bei euch Zuhause, in der Schule am Arbeitsplatz in der öffentlichen Verwaltung, in verschiedenen apostolischen Bewegungen und in der Politik; ihr seid dafür verantwortlich, dass sich die Mentalität und Entwicklung von Guinea-Bissau verändern“.<br /> <br />Sat, 08 Jun 2019 12:30:58 +0200EUROPA/ITALIEN - Fußwallfahrt nach Loreto im Zeichen des Außerordentlichen Monats der Weltmissionhttp://fides.org/de/news/66164-EUROPA_ITALIEN_Fusswallfahrt_nach_Loreto_im_Zeichen_des_Ausserordentlichen_Monats_der_Weltmissionhttp://fides.org/de/news/66164-EUROPA_ITALIEN_Fusswallfahrt_nach_Loreto_im_Zeichen_des_Ausserordentlichen_Monats_der_WeltmissionRom – In der Pfingstnacht des Jahres 1978 kamen Tausende von Menschen aus ganz Italien und dem Ausland erstmals zur traditionelle Fußwallfahrt von Macerata nach Loreto zusammen. Bei der diesjährigen 41. Fußwallfahrt steht der Außerordentliche Monat der Weltmission im Oktober 2019 im Mittelpunkt, der von Papst Franziskus anlässlich des 100. Jahrestages des Apostolischen Schreibens „Maximum Illud“ von Papst Benedikt XV. ausgerufen wurde, um bei alle Getauften das Bewusstsein für die „Missio ad gentes“ zu wecken und die damit verbundene Verpflichtung, das Evangelium mit neuer Begeisterung zu verkünden.<br />Erzbischof Giampietro Dal Toso, beigeordneter Sekretär der Kongregation für die Evangelisierung der Völker und Präsident der Päpstlichen Missionswerke wird am Ende der Wallfahrt in Loreto allen Pilgern das Mandat zur Mission übertragen und ihnen im Zeichen dafür ein Kreuz überreichen.<br />Vor der Generalaudienz am vergangenen Mittwoch, den 5. Juni, segnete Papst Franziskus die “Friedensfackel” der 41. Fußwallfahrt Macerata-Loreto, die am morgigen Sonntag, den 8. Juni, nach einem zurückgelegten Weg von insgesamt rund 300 Kilometern in das „Helvia Recina“-Stadion in Macerata einziehen wird. Neben den ins gesamt 25 Fackelträgern begrüßte der Papst auf dem Petersplatz den emeritierten Bischof Fabriano-Matelica, Giancarlo Vecerrica, der die Fußwallfahrt ins Leben rief, Erzbischof Fabio Dal Cin von Loreto und den Präsidenten der Päpstlichen Missionswerke, Erzbischof Giampietro Dal Toso.<br />Am Abend des 8. Juni wird die Ankunft der Fackel im „Helvia Recina“-Stadion in Macerata erwartet, wo der Präsident der Italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Gualtiero Bassetti, einen Gottesdienst feiern wir. Am Im Anschluss an den Gottesdienst wird einer der Fackelträger die Wallfahrt in Richtung Loreto begleiten und mit der Fackel vorausgehen.<br />Pater Fabrizio Meroni, Missionar des Päpstlichen Instituts für die Außenmissionen und Generalsekretär der Päpstlichen Missionsunion der Kleriker, Direktor des Internationalen Zentrums für missionarische Animation und der Presseagentur Fides, erläuterte den Zusammenhang zwischen der Marienpilgerfahrt und dem Außerordentlichen Monat der Weltmission unter dem Motto "Getauft und Gesandt“. "Die Marienwallfahrt ist in erster Linie ein Glaubensweg, der von der mütterlichen Gegenwart Mariens beseelt und vom Beispiel der Mission Marias unter den Menschen getragen wird", so Pater Meroni, „Sich aufgrund des eigenen Glaubens in Bewegung zu setzen, sich auf einen Weg zu begeben, die von der Liebe zu Jesus und der nach Erlösung dürstenden Menschheit getrieben wird, und drückt in Form von Gebeten und Opfern das auf, was die Sendung ganze Kirche bewegt“.<br /> <br />Sat, 08 Jun 2019 12:18:50 +0200ASIEN/PHILIPPINEN - Don-Orione-Werk feiert ein Jahr der Jugendhttp://fides.org/de/news/66163-ASIEN_PHILIPPINEN_Don_Orione_Werk_feiert_ein_Jahr_der_Jugendhttp://fides.org/de/news/66163-ASIEN_PHILIPPINEN_Don_Orione_Werk_feiert_ein_Jahr_der_JugendManila - „Unsere Begegnung mit den Mitmenschen muss im Zeichen der Nächstenliebe stattfinden", so lautet die Botschaft, des Don-Orione-Werkes im von der Ordensfamilie ausgerufenen Jahr der Jugend, das am 1. Juni begann. "Auf den Philippinen ist das Jahr 2019 jungen Menschen gewidmet, die die Zukunft, aber auch die Gegenwart der Kirche sind", so Pater Martin Mroz von der Delegation des Don-Orione-Werkes auf den Philippinen, "Mit ihrer aktiven Teilnahme an der Gesellschaft und am Leben der Kirche inspirieren sie uns alle zur Evangelisierung und zum sozialen Wandel".<br />Alle Mitglieder der Ordensfamilie waren während der vergangenen Monate mit der Vorbereitung dieser Initiative beschäftigt: "Seit März haben wir eine Reihe von Seminaren für junge Leute und Laien organisiert", erklärt Pater Martin. „Alle Teilnehmer sollen diesen Weg engagiert beschreiten: sie sollen wahre Protagonisten unserer Zeit und nicht nur Zuschauer sein".<br />Im Vorort Payatas in Quezon City befindet sich seit 1991 eine der drei Gemeinschaften der Ordensfamilie“: "In Payatas befindet sich unsere erste Gemeinschaft“, so Pater Martin, „gibt dort eine Pfarrei mit über 150.000 Einwohnern und den assoziierten sozialen Werke. Hier sind in den 14 Kapellen, die wir betreuen, neun Lebensmittelversorgungsprogramme aktiv, wo rund 400 unterernährte Kinder betreut werden und täglich eine Mahlzeit erhalten. Es gibt dort auch zwei Kliniken. Nicht weit entfernt in Montalban wohnen 40 Philosophiestudenten, elf Postulanten, die gerade den Bildungsweg begonnen haben, und 14 Novizen in unserem Ausbildungshaus. Einige von ihnen kommen aus Indien und Kenia“. "Auf demselben Gelände befindet sich ein Pflegeheim, in dem 35 Kinder mit geistigen und körperlichen Behinderungen untergebracht sind. Außerdem haben wir in Lucena eine Pastoralzentrum mit vier Ernährungsprogrammen und eine Schule, in dem Kinder jeden Alters Englisch und Informatik lernen“.<br />Die Don-Orione-Familie bereitet sich außerdem auf ein besonderes Jubiläum vor: Am 13. April 2020 jährt sich der 125. Jahrestag der Priesterweihe von Don Orione. „Als Don Luigi Priester wurde, war er 23 Jahre alt“ - erinnert sich der Missionar „und lebte von diesem Moment an war sein Leben von der Freude an der Nächstenliebe geprägt und den Bedürfnisse der Armen gewidmet“. Aus diesem Grund wird vom 1. Bis 5. Juli 2020 ein Internationales Treffen der Don-Orione-Jugend stattfinden. <br /> <br /><br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="https://www.youtube.com/channel/UCMwvng3Okf0e9w3XSMawHWg/featured">Pater Martin Mroz beim Fides-Youtube-Kanal</a>Sat, 08 Jun 2019 09:34:32 +0200ASIEN/INDONESIEN - Bischof von Jayapura weiht neun Neupriesterhttp://fides.org/de/news/66162-ASIEN_INDONESIEN_Bischof_von_Jayapura_weiht_neun_Neupriesterhttp://fides.org/de/news/66162-ASIEN_INDONESIEN_Bischof_von_Jayapura_weiht_neun_NeupriesterJayapura - Die indonesische Kirche feierte die Weihe von neun neuen Priestern. Bei einem feierlichen Gottesdienst in der Kathedrale von Jayapura wurden die fünf Diözesan- und vier Ordenspriester der Franziskaner von Bischof Leo Laba Ladjar von Jayapura geweiht.<br />Pfarrer Kleopas Sondegau, einer der neugeweihten Diözesanpriester ist der zweite Priester aus des Bergvolkes der Migani. Zur Feier des Ereignisses nahmen neben vielen anderen Gläubigen der Diözese rund 30 Mitglieder der indigenen Gruppe an der Priesterweihe teil.<br />Vor der Weihezeremonie führten zahlreiche Stammesangehörige in ihren traditionellen Kleidern aus Papua und andere aus den Regionen Süd-Sulawesi, Kupang und Flores, Molukken, ihre Tänze auf, um ihrer Freude Ausdruck zu zu vermitteln. Auch die Diözesanpriester Don Hubertus Magai und Don Benjamin Keiya stammen aus dem Norden Papuas. <br />Das indonesische Papua umfasst vier katholische Diözesen und eine Erzdiözese: Die Diözese Jayapura, Manokwari-Sorong, Agats-Asmat, Timika und die Erzdiözese Merauke.<br />Auf dem Territorium gibt es verschiedene Ordensgemeinschaften, die ihr Apostolat auch in den Bereichen der Seelsorge und im Gesundheits- und Bildungswesen ausüben.<br /> <br /><br />Fri, 07 Jun 2019 13:32:18 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Christen und Muslime pilgern gemeinsam nach Smaluthttp://fides.org/de/news/66160-AFRIKA_AeGYPTEN_Christen_und_Muslime_pilgern_gemeinsam_nach_Smaluthttp://fides.org/de/news/66160-AFRIKA_AeGYPTEN_Christen_und_Muslime_pilgern_gemeinsam_nach_SmalutSmalut - Tausende von Christen und Muslimen nahmen gemeinsam an einer Wallfahrt Kloster Deir Al Tayr in Smalut teil um für die Sicherheit und den Frieden im Land zu beten und die Gottsmutter Maria um ihre Fürsprache zu bitten. Im Rahmen der Wallfahrt nahmen sie auch am Gottesdienst zum Fest Christi Himmelfahrt teil.<br />Das Kloster das in dieser Woche von rund zwei Millionen christlichen und muslimischen Gläubigen besucht wurde, ist bekannt für seine antike Höhlenkirche, die im östlichen Teil des Berges eingemeißelt ist. Die Pilgerfahrt zum Kloster ist die zweite Etappe des so genannten "Weges der Heiligen Familie", der entlang des Weges, den Maria, Josef und das Jesuskind bei ihrer Flucht vor der Gewalt des Herodes in Ägypten zurücklegten . Jährlich gehen rund 35 Millionen Pilger den Weg.<br />Einen Monat nach Ostern und bis zur zum Fest Christi Himmelfahrt werden in Smalut in der Höhlenkirche auch Kinder an dem Ort getauft, an dem Heilige Familie Zuflucht fand. Die Feierlichkeiten dieser Woche ergänzen die verschiedenen Initiativen im Zeichen der Freundschaft, die das traditionelle Verhältnis zwischen ägyptischen Christen und Muslimen kennzeichnen.<br />Papst Franziskus reiste 2017 nach Ägypten und sagte über seinen Besuch in der Generealaudienz am 4. Oktober 2017: "Ich erinnere mich mit Zuneigung an meinen apostolischen Besuch in diesem guten Land mit seinen großzügigen Menschen. Ein Land, in dem der heilige Josef lebte, die Jungfrau Maria, das Jesuskind und viele Propheten; ein Boden gesegnet durch die Jahrhunderte durch das kostbare Blut der Märtyrer und Gerechten; ein Land des Zusammenlebens und der Gastfreundschaft; ein Land der Begegnung, der Geschichte und der Zivilisation“.<br /> <br /><br /><br />Fri, 07 Jun 2019 13:17:44 +0200