Fides News - German (Standard)http://fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. ASIEN/MALAYSIA - Migranten sind „ein Segen”http://fides.org/de/news/60826-ASIEN_MALAYSIA_Migranten_sind_ein_Segenhttp://fides.org/de/news/60826-ASIEN_MALAYSIA_Migranten_sind_ein_SegenKuala Lumpur – Barmherzigkeit und Aufnahmebereitschaft sollen auf der Grundlage des Evangeliums jeden Christen im Umgang mit Migranten und Flüchtlingen leiten: dies betont der Vorsitzende der bischöflichen Kommission für Migranten und Menschen unterwegs, Bischof Bernard Paul, in einer Botschaft zum “Tag der Migranten”, den die Ortskirche am kommenden Sonntag, den 25. September feiert. <br />“Die malaysische Wirtschaft hängt in großem Maß von Zuwanderern ab”, heißt es in der Verlautbarung. Nach offiziellen Angaben leben 6,7 Millionen ausländische Arbeitnehmer im Land, davon vier Millionen ohne die notwendigen Dokumente. “Nur wenige sind bereit über den Segen zu sprechen, den die Zuwanderer und Flüchtlinge für unser Leben, unsere Wirtschaft und unsere Unternehmen darstellen. Ihre Präsenz ist im Bauwesen, bei der Produktion, in der Landwirtschaft und im Dienstleistungssektor sichtbar”, heißt es in der Botschaft weiter. “Können wir einen solchen Beitrag ignorieren? Können wir einfach wegsehen und dies nicht anerkennen? Haben wir den Mut zuzugeben, dass sie sie unsere Nachbarn sind? Migranten und Flüchtlinge sind unsere neuen Freunde und Nachbarn, in einer Zeit, die von Globalisierung und Mobilität geprägt ist“, so der Bischof, der daran erinnert dass „wir uns wünschen dass unseren Kindern im Ausland mit Aufnahmebereitschaft, Achtung und Wohlwollen entgegengebracht wird, wenn sie ins Ausland gehen. Wir sollten uns auch so verhalten“. Der Bischof wünscht, dass “Pfarreien zur Zentren der Aufnahme” werden und sich dafür einsetzen dass eine “Gemeinschaft der Migranten” entsteht. <br />Alle Menschen guten Willens “sollten sich von der Barmherzigkeit Gottes aufrütteln lassen und “sich wie der barmherzige Samariter gegenüber Neuankömmlingen verhalten, die unter uns sind und mit denen wir gemeinsam das Reich Gottes aufbauen”.<br /> <br />Fri, 23 Sep 2016 13:29:47 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - “Pilgerweg der heiligen Familie” soll Fremdenverkehr ankurbelnhttp://fides.org/de/news/60825-AFRIKA_AeGYPTEN_Pilgerweg_der_heiligen_Familie_soll_Fremdenverkehr_ankurbelnhttp://fides.org/de/news/60825-AFRIKA_AeGYPTEN_Pilgerweg_der_heiligen_Familie_soll_Fremdenverkehr_ankurbelnKairo – Die Wirtschaftskrise in Ägypten ist eine Herausforderung für ägyptische Auslandsgemeinden in der ganzen Welt. Eine Ressource für eine Wiederbelebung wäre die Förderung des Fremdenverkehrs, der durch verschiedene Attentate und sektiererische Gewalt beeinträchtigt wurde. Dabei sollen jedoch nicht nur die Pyramiden und Ressorts an den Stränden des Roten Meeres als Tourismusziele betrachten werden, sondern auch das Pilgern auf dem “Weg der heiligen Familie”, zu den Orten, an denen sich Maria, Josef und Jesus während ihres Exils in Ägypten aufgehalten haben. <br />Dies wurde am vergangenen Dienstag, den 20. September, bei der von der American Coptic Association veranstalteten Economic Conference in New Jersey betont. An dem Treffen nahmen Vertreter der Diasporagemeinden in den Vereinigten Staaten und 24 ägyptische Abgeordnete teil, die die politische Unterstützung für das “Projekt heilige Familie“ zusagten, der Pilger aus aller Welt anziehen soll. Nach Schätzungen könnten jährlich mindestens eine Million mehr Besucher nach Ägypten kommen, insbesondere wenn Pilgerreisen in der Weihnachtszeit angeboten werden. <br />Der Aufruf zum Angebot von Pilgerreisen auf den Spuren der heiligen Familie ist nicht neu. Bereits vor zwei Jahren wurde ein Pilgerweg auf den Spuren der heiligen Familie in Ägypten vorgestellt, der ausgehend von Al-Arish im Norden der Sinai-Halbinsel über das Wadi Natron-Delta bis nach Assiut und zum Marienkloster Al-Muharraq führen soll.<br /> . <br /><br />Fri, 23 Sep 2016 13:15:16 +0200ASIEN/INDIEN - Neue Untersuchung: Massaker in Orissa waren geplanthttp://fides.org/de/news/60823-ASIEN_INDIEN_Neue_Untersuchung_Massaker_in_Orissa_waren_geplanthttp://fides.org/de/news/60823-ASIEN_INDIEN_Neue_Untersuchung_Massaker_in_Orissa_waren_geplantBhubaneswar – Die Massaker unter Christen, zu denen es 2008 in Orissa kam, wurden sorgfältig vom hinduistisch geprägten Netzwerk “Sangh Parivar” geplant. Unzählige ungebildete und gewaltbereite Milizionäre wurden durch eine gezielte Propaganda radikalisiert. Auf der Grundlage der Untersuchung des indischen Journalisten Anto Akkara, “kann die Geschichte in Kandhamal neu geschrieben werden”, das 2008 Schauplatz der Vertreibung in Orissa war. Heute “ist es eine Schande für die Nation und die Justiz, dass sieben unschuldige Christen sich weiterhin in Haft befinden, für eine Tat, die sie nie begangen haben”, so Akkara bei der Präsentation seines Buches: “Wer hat Swami Laxmanand umgebracht?”. <br />Das neueste Buch des indischen Journalisten versucht Licht in das Geheimnis des mysteriösen Mordes an den hinduistischen Religionsführer Swami Laxmanand, für den Christen verantwortlich gemacht wurde und der schließlich als Vorwand für die Gewalt benutzt wurde. <br />Nach dem Mord an dem 81jährigen Lacmanand am 23. August 2008 in Kandhamal kam es zu Massenübergriffen auf die christlichen Gemeinden in der Region. Rund 100 Christen wurden ermordet, 300 Kirchen und 6.000 Wohnungen geplündert und 56.000 Familien vertrieben. <br />Nach dem Mord an dem hinduistischen Religionsvertreter, zu dem sich später maoistische Guerillakämpfer bekannten, wurden sieben Christen verhaftet und 2013 wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt, “obwohl es keine Beweise gab”, so Akkara, der den Prozess als „Parodie der Justiz“ bezeichnet. Ein Termin für das Berufungsverfahren wurde noch nicht festgelegt, “doch ein angebliches Komplott der Christen gegen Hindus ist völlig aus der Luft gegriffen”, so der Journalist.<br />„Auf der Grundlage des politischen Kalküls des radikalen Netzwerks Sangh Parivar, sollte durch die Brutalisierung der Christen in Kandhamal erreicht werden, dass eine internationale christliche Lobby Sonia Gandhi dazu bewegte, die Regierung in Orissa zu entlassen, in der die Baratiya Janata Party nur Koalitionspartner war. Dies sollte den Weg für den Sieg nationalistischer Gruppen und der Bjp bei der Wahl 2009 ebnen, die dann aber von der Kongress Partei gewonnen wurde”, erklärt der Journalist.<br />Akkara erinnert an die Zurückhaltung der Institutionen im Hinblick auf das Thema, und erinnert daran, dass “die nationale Menschenrechtskommission nicht einmal in acht Jahren eine Pressemitteilung über Kandhamal herausgab“, während „sieben unschuldige Christen ein Makel für das Justizsystems unseres Landes sind“ und “Kandhamal ein Makel auf für das Image des Staates Orissa und die säkulare Staatsform in Indien ist”.<br /> <br /><br />Fri, 23 Sep 2016 12:59:26 +0200AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Regierung und Opposition schieben sich gegenseitig Schuld für Ausschreitungen zuhttp://fides.org/de/news/60824-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Regierung_und_Opposition_schieben_sich_gegenseitig_Schuld_fuer_Ausschreitungen_zuhttp://fides.org/de/news/60824-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Regierung_und_Opposition_schieben_sich_gegenseitig_Schuld_fuer_Ausschreitungen_zu Kinshasa – Nach den Ausschreitungen der vergangenen Tage findet nun eine polemische Debatte über die Verantwortlichkeit im Hinblick auf die Unruhen in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, statt . Die Regierungspartei des Präsidenten Joseph Kabila beschuldigt das Oppositionsbündnis “Le Rassemblement”, das den Kandidaten Étienne Tshisekedi unterstützt und zu Protestkundgebungen eingeladen hatte. Damit habe man eine “aufständische Bewegung” auf den Weg gebracht und Unruhen in Betracht gezogen. Die Opposition schiebt hingegen die Schuld der Regierung zu.<br />Die Regierung in Kinshasa dementiert unterdessen auch den Vorwurf des französischen Präsidenten François Hollande, der ebenfalls die Regierung für die Gewalt verantwortlich macht und die Schätzungen des UN-Menschenrechtshochkommissars, der die Zahl der Toten mit 50 beziffert. Die kongolesischen Behörden hingegen sprechen von 32 Toten , während die Opposition die Zahl der Opfer auf bis zu einhundert schätzt. <br />Nach der Rückkehr der Ruhe in der Hauptstadt kommt es nun zu Uneinigkeiten über die Beisetzung der Opfer. Die oppositionelle UDPS des Kandidaten Tshisekedi kündigte für den kommenden 26. September einen Tag der Staatstrauer und einen Totenzug an, an dessen Spitze Tshisekedi den Opfern die letzte Ehre erweisen will. <br />Unterdessen verurteilen nach der katholischen Kirche auch die protestantischen Kirchen die Gewalt: „Die Vertreter der religiösen Konfessionen verurteilen die Gewalt, die Schmerz in unsren Familien verursacht hat und den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt in unserem Land gefährden“, so Bischof Marini Bodo, Vorsitzender der “Christuskirche” im Kongo, der verschiedene protestantische Konfessionen angehören. <br />Fri, 23 Sep 2016 12:36:35 +0200AMERIKA/PARAGUAY - Bischöfe beklagen unangemessenes Vorgehen gegen Bauernhttp://fides.org/de/news/60821-AMERIKA_PARAGUAY_Bischoefe_beklagen_unangemessenes_Vorgehen_gegen_Bauernhttp://fides.org/de/news/60821-AMERIKA_PARAGUAY_Bischoefe_beklagen_unangemessenes_Vorgehen_gegen_BauernAsunción – "Die Kirche verurteilt jede Art von Handlungen, die gegen die Menschenwürde verstoßen, unabhängig von der sozialen Herkunft, doch vor allem wenn es um die schwächeren Bevölkerungsteile geht, wie Bauernfamilien”, heißt es in einer Verlautbarung der Bischofskonferenz von Paraguay. Damit beziehen sich die Bischöfe auf die Umsiedlung von Familien aus der ländlichen Kolonie Guahory am vergangenen 15. September, die im Land großes Aufsehen erregte, weil es dabei zu gewaltsamen Handlungen kam. <br />"Wir beklagen und verurteilen das unangemessene Vorgehen der Polizeibeamten, bei der Verwüstung der Felder und der Wohnungen der Baiern in einem Gebiet um dessen Eigentum umstritten und nicht mit ausreichenden Beweisen belegt ist”, heißt es in der Verlautbarung weiter.<br />"Ein weiteres mal wird deutlich, dass eine integrale Agrarreform dringend notwendig ist, damit Bauernfamilien bei ihren Feldern bleiben können”, betonten die Bischöfe abschließend, die darauf hinweisen, dass „die Behörden die Aktionen mäßigen und die Rechte und die Würde aller achten müssen, damit vor allem Schwache entsprechende Sicherheiten erhalten".<br /> <br /><br />Fri, 23 Sep 2016 12:04:18 +0200ASIEN/IRAK - Chaldäische Synode: Patriarch warnt vor Zuspitzung der spirituellen Krise durch digitale Kulturhttp://fides.org/de/news/60822-ASIEN_IRAK_Chaldaeische_Synode_Patriarch_warnt_vor_Zuspitzung_der_spirituellen_Krise_durch_digitale_Kulturhttp://fides.org/de/news/60822-ASIEN_IRAK_Chaldaeische_Synode_Patriarch_warnt_vor_Zuspitzung_der_spirituellen_Krise_durch_digitale_KulturErbil – Auf der pastorale, administrative und finanzielle Lage der chaldäischen Kirche lasten viele “Schatten”, darunter die Selbstbezogenheit, was zeigt, dass “die Motivationskrise und die spirituelle Krise durch die Verbreitung der digitalen Kultur auf ein Höchstmaß ansteigt“. Diese Einschätzung des chaldäischen Patriarchen Louis Raphael I. ist vielschichtig und könnte auf die verschiedenen Kontexte angewandt werden. Der Patriarch eröffnete mit seinem Vortrag die am gestrigen 22. September die alljährliche Synode der katholischen Kirche, die in Ankawa, einem vorwiegend von Christen bewohnten Vorort von Erbil, der Hauptstadt der autonomen Provinz Kurdistan tagt. Der Patriarch wies in seiner Ansprache darauf hin, dass die sozialen Medien vor allem auch als Instrument der Polemik und der Anschuldigungen gegen die Kirche genutzt werden.<br />Neben den “Schattenseiten” erwähnte der Patriarch in seiner Ansprache aber auch die “Lichtseiten”, die die chaldäische Kirche in der heurigen Zeit kennzeichnen, die von Gewalt, Sektierertum und politischer Instabilität geprägt ist und das irakische Volk seit Jahren belastet.<br />Zu den Faktoren der pastoralen Krise zählt der Patriarch auch das Verhalten von Priestern und Ordensleuten, die in den vergangenen Jahren ohne Zustimmung ihrer Vorgesetzten ihre Diözesen und Klöster verlassen haben. Dieses Phänomen, so der Patriarch, zeige auch, dass diese Personen keine angemessene Ausbildung erhalten hätten. <br />In diesem Zusammenhang wünschte sich der Patriarch, dass irakische Priester künftig eine bessere Begleitung beim Prozess der spirituellen Erkenntnis erhalten, zum Beispiel auch durch den Austausch mit Priestern und Ausbildern, die in anderen Ländern leben. Unter finanziellen Gesichtspunkten beklagt der Patriarch „finanzielle und administrative Korruption“ in Pfarreien und kirchlichen Einrichtungen. Mit Blick auf die Flüchtlingshilfe sieht der Patriarch Unterschiede zwischen Pfarreien „die enorme Arbeit leisten um vertriebenen Familien unterschiedslos zu helfen“ und anderen, die diesem Problem „keine Aufmerksamkeit schenken“. <br /> . <br />Fri, 23 Sep 2016 11:52:10 +0200AFRIKA/SUDAN - Schulkosten zu teuer: viele Familien lassen Töchter zuhausehttp://fides.org/de/news/60820-AFRIKA_SUDAN_Schulkosten_zu_teuer_viele_Familien_lassen_Toechter_zuhausehttp://fides.org/de/news/60820-AFRIKA_SUDAN_Schulkosten_zu_teuer_viele_Familien_lassen_Toechter_zuhauseEl Geneina – Der Schulbesuch ist für viele Schüler im Sudan zu teuer geworden. Der Anstieg der Kosten zwingt Familien dazu, dass sie vor allem ihre Töchter zuhause lassen. Ausgaben für Uniformen, Schulranzen, Bücher, Hefte und Stifte steigen und viele Familien, vor allem kinderreiche Familien können, die Kosten dafür nicht tragen. In El Geneina, der Hauptstadt der Provinz West Darfur, kommt hinzu, dass auch immer mehr Schulgebäude infolge der heftigen Regenfälle reparaturbedürftig werden. “Nach dem plötzlichen Anstieg der Lebensmittelkosten, können sich viele Eltern den Schulbesuch nicht mehr leisten. Und auch für die Reparaturarbeiten an den Schulgebäuden fehlen die finanziellen Mittel“, beklagen einheimische Beobachter. <br /> <br />Fri, 23 Sep 2016 11:20:17 +0200AMERIKA/MEXIKO - Katholischer Priester in Michoacan entführthttp://fides.org/de/news/60818-AMERIKA_MEXIKO_Katholischer_Priester_in_Michoacan_entfuehrthttp://fides.org/de/news/60818-AMERIKA_MEXIKO_Katholischer_Priester_in_Michoacan_entfuehrtMichoacan – Wie der Erzbischof von Morelia, Kardinal Alberto Suárez Inda mitteilt, wurde erneut ein katholischer Priester aus der Gemeinde Janamuato verschleppt. In einem gestern auf den Internetseiten der Erzdiözese veröffentlichten Video hervorgeht, erinnert der Kardinal im Zusammenhang mit der jetzigen Entführung von Pfarrer José Alfredo Lopez Guillen an die Entführung der beiden Priester in Papantla mit tödlichem Ausgang .<br />"Nun sind wir persönlich von der Sorge um den verschleppten Priester Jose Alfredo Lopez Guillen betroffen”, so der Kardinal. "Wir bitten Gott darum, dass er sein Leben und seine Integrität schützt, damit er sein Amt schon bald wieder ausüben kann”. Wie der Kardinal mitteilt wurde der katholische Geistliche bereits am Montag, den 19. September verschleppt, dem Tag an dem die beiden Priester im Staat Veracruz tot aufgefunden wurden. Die Entführer sollen auch verschiedene Wertgegenstände aus der Wohnung des Priesters mitgenommen haben.<br />Unterdessen bittet auch die Mexikanische Erzdiözese zusammen mit Kardinal Suárez Inda um das Gebet für den entführten Priester. <br /> <br />Fri, 23 Sep 2016 11:08:55 +0200EUROPA/ÖSTERREICH - Pater Karl Wallner ist neuer Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerkehttp://fides.org/de/news/60819-EUROPA_OeSTERREICH_Pater_Karl_Wallner_ist_neuer_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_Missionswerkehttp://fides.org/de/news/60819-EUROPA_OeSTERREICH_Pater_Karl_Wallner_ist_neuer_Nationaldirektor_der_Paepstlichen_MissionswerkeVatikanstadt – Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker hat am 5. Februar 2016 Pater Karl Wallner Ocist für die kommenden fünf Jahre zum neuen Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Österreich ernannt. <br />1963 geboren in Wien Josef Wallner 1982 ins Zisterzienserkloster Heiligenkreuz ein und nahm den Ordensnamen Karl an. Nach seiner Priesterweihe 1988 promovierte er "sub auspiciis praesidentis" an der Universität Wien Bereits tätig als Pfarrer und Jugendseelsorger wurde Pater Karl Wallner 1993 Professor für Dogmatik, 1997 für Sakramententheologie und 1999 Dekan der Phil.-Theol. Hochschule Heiligenkreuz. 2007 war er Gründungsrektor der zur Hochschule päpstlichen Rechts erhobenen "Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz". In diesem Amt wurde er 2011 bestätigt. <br />Durch seine vielfältigen Funktionen in Stift und Hochschule Heiligenkreuz, seine umfangreiche Vortragstätigkeit, zahlreiche Buchveröffentlichungen und eine rege Medienpräsenz ist Pater Karl Wallner weit über den deutschen Sprachraum hinaus bekannt geworden. Aufsehen erregte er u.a. als Medienverantwortlicher des Stiftes Heiligenkreuz im Zuge der internationalen Erfolge der Choral-CD „Chant-Music for Paradise“.<br /> <br />Fri, 23 Sep 2016 10:56:48 +0200AFRIKA/KENIA - Bernadette Musundi wird im Auftrag der katholischen Bischöfe die Mitglieder der Wahlkommission selektierenhttp://fides.org/de/news/60817-AFRIKA_KENIA_Bernadette_Musundi_wird_im_Auftrag_der_katholischen_Bischoefe_die_Mitglieder_der_Wahlkommission_selektierenhttp://fides.org/de/news/60817-AFRIKA_KENIA_Bernadette_Musundi_wird_im_Auftrag_der_katholischen_Bischoefe_die_Mitglieder_der_Wahlkommission_selektierenNairobi - Bernadette Musundi wird die katholische Kirche in einem neunköpfigen Organismus vertreten, der für die Selektion der neuen Wahlkommission für Kenia zuständig ist. Dies haben die Bischöfe bei einem Treffen der Religionsführer am vergangenen 19. September in Nairobi beschlossen.<br />Die einzelnen Konfessionen ernennen jeweils einen Vertreter, die zusammen mit den vier von der Parliamentary Service Commission, bestimmten Mitglieder eine Liste von 11 Namen festlegen sollen, die dem Staatsoberhaupt vorgelegt wird. Der Präsident wird aus dieser Liste sieben Personen auswählen, einen Vorsitzenden und sechs Kommissare, aus denen sich die neue Wahlkommission zusammensetzt. Die beiden Kammenr des Parlaments werden werden über die von dem Präsidenten ausgewählten Prsonen beraten und die Ernenneung billigen. <br /> <br /><br />Thu, 22 Sep 2016 13:50:09 +0200AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Lage in Kinshasa wieder ruhig: genaue Zahl der Opfer ist noch nicht bekannthttp://fides.org/de/news/60815-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Lage_in_Kinshasa_wieder_ruhig_genaue_Zahl_der_Opfer_ist_noch_nicht_bekannthttp://fides.org/de/news/60815-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Lage_in_Kinshasa_wieder_ruhig_genaue_Zahl_der_Opfer_ist_noch_nicht_bekanntKinshasa – In Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, hat sich die Situation nach den Ausschreitungen zwischen Polizei und Demonstranten , wieder beruhigt. Wie aus einer ersten offiziellen Bilanz hervorgeht sollen dabei 32 Menschen getötet und rund einhundert verletzt worden sein. Nach Angaben der Oppositionspartei UDPS soll die Zahl der Toten viel höher: es wird vermutet, dass rund einhundert Menschen starben<br />“Der Verkehr hat sich normalisiert und Büros und Geschäfte sind wieder geöffnet”, so ein einheimischer Beobachter gegenüber Fides. <br />Am 19. September hatte das Oppositionsbündnis “Le Rassemblement”, das den Präsidentschaftskandidaten Étienne Tshisekedi von der UDPS unterstützt, die eigenen Anhänger zu einer Protestkundgebung gegen eine erneute Kandidatur des amtierenden Präsidenten Joseph Kabila aufgerufen, dessen Mandat am 20 Dezember abläuft. Das Datum für die Wahl des Präsidenten wurde bisher noch nicht festgelegt.<br />Unterdessen rief der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen das Land zur Ruhe auf und betonte die „ausschlaggebenden Bedeutung“ der Durchführung der Präsidentschaftswahl, „unter Achtung der Verfassung“.<br /> <br /><br />Thu, 22 Sep 2016 13:41:56 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Patriarch Tawadros: “Einladung zur Begrüßung von Präsident al-Sisi ist kein Eingreifen in politische Angelegenheiten sondern eine Geste des Patriotismus”http://fides.org/de/news/60816-AFRIKA_AeGYPTEN_Patriarch_Tawadros_Einladung_zur_Begruessung_von_Praesident_al_Sisi_ist_kein_Eingreifen_in_politische_Angelegenheiten_sondern_eine_Geste_des_Patriotismushttp://fides.org/de/news/60816-AFRIKA_AeGYPTEN_Patriarch_Tawadros_Einladung_zur_Begruessung_von_Praesident_al_Sisi_ist_kein_Eingreifen_in_politische_Angelegenheiten_sondern_eine_Geste_des_PatriotismusKairo – Die Einladung der koptisch-orthodoxen Auslandsgemeinde in den USA zur Teilnahme an einer Begrüßungskundgebung für Präsident Abdel Fattah al Sisi anlässlich seines Besuchs in New York, sei kein Zeichen für Untergebenheit oder Einmischung der Kirche in politische Angelegenheit, sondern nur eine “Geste des Patriotismus”. Dies betonte der koptisch-orthodoxe Patriarch Tawadros II. in einem Interview mit ONTV. Die Auslandsbesuche des ägyptischen Präsidenten, so das Oberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche weiter, dienten dazu „das neue Ägypten“ vorzustellen. Die jüngst in der Provinz Minya ausgebrochene sektiererische Gewalt, so Papst Tawadros, seinen nicht beispielhaft für eine Konfliktsituation zwischen den Religionen und deshalb kein Anzeichen dafür, dass das Land von einem allgemeinen sektiererischen Konflikt geprägt sei. In dieser Provinz sei die Unterentwicklung und eine hohen Analphabetenrate dafür mitverantwortlich, dass es zu Spannungen zwischen sozialen Gruppen und Familienclans komme. <br />In einem in den vergangenen Tagen veröffentlichten Schreiben hatte auch der koptisch-orthodoxe Patriarch Tawadros II. die Einladung der Erzdiözese Nordamerika zur Teilnahme an einer öffentlichen Kundgebung am Rande des Besuchs von Abdel Fattah al Sisi unterstützt. Unterdessen veröffentlichten 84 koptische Intellektuelle ein gemeinsames Schreiben, in dem sie Kritik an der direkten Teilnahme der Kirchen an politischen Kundgebungen zur Unterstützung al-Sisis kritisieren und diese als direktes Eingreifen der religiösen Institutionen und Hierarchien in das politische Gleichgewicht des Landes bezeichnen. <br /> <br /><br />Thu, 22 Sep 2016 13:30:27 +0200AMERIKA/PERU - Bischöfe: “Abtreibung ist nicht das geringere Übel, sondern das größte Übel”http://fides.org/de/news/60813-AMERIKA_PERU_Bischoefe_Abtreibung_ist_nicht_das_geringere_Uebel_sondern_das_groesste_Uebelhttp://fides.org/de/news/60813-AMERIKA_PERU_Bischoefe_Abtreibung_ist_nicht_das_geringere_Uebel_sondern_das_groesste_UebelLima – Unter dem Motto “Familie: die Freude der Liebe erleben” wurde in Peru im Rahmen der Woche für die Familie der XXII. Tag für das Leben gegangen. “Das Menschenleben”, schriebt die bischöfliche Kommission für Leben und Familie auf ihren Internetseiten, “ist ein heiliges Geschenk, vor allem während der ersten Phase der Empfängnis. Der Herr hat uns geliebt, bevor wir geschaffen wurden und er hat uns geschaffen, um uns zu lieben und damit wir lieben”. In ihrer Verlautbarung warnen die Bischöfe vor einem Beschluss des Gerichts von Lima, das die kostenlose Verteilung der “Pille am Tag danach” in den Gesundheitseinrichtungen des Landes auf den Weg bringen will. Dieses Medikament, so die Bischöfe „ist ein Anschlag auf das Leben, vor allem das der Kleinsten und Wehrlosen, die keine Stimme haben“. Abschließend appellieren die Bischöfe an den Staat, damit dieser, da der Schutz des Lebens im Artikel 2 der Verfassung garantiert wird, sich daran erinnert, dass “seine Funktion darin besteht, die Menschenrechte aller Peruaner zu achten, ohne Diskriminierung jeglicher Form, vor allem wenn es um das Alter und die Handlungsunfähigkeit handelt”.<br /> <br /><br />Thu, 22 Sep 2016 13:12:17 +0200AMERIKA/ARGENTINIEN - Missionsrat bringt Vorbereitungen für den V. Nationalen Missionskongress auf den Weghttp://fides.org/de/news/60814-AMERIKA_ARGENTINIEN_Missionsrat_bringt_Vorbereitungen_fuer_den_V_Nationalen_Missionskongress_auf_den_Weghttp://fides.org/de/news/60814-AMERIKA_ARGENTINIEN_Missionsrat_bringt_Vorbereitungen_fuer_den_V_Nationalen_Missionskongress_auf_den_WegBuenos Aires – Der Missionsrat der argentinischen Bischofskonferenz kam zu seiner zweiten Jahressitzung in den Räumlichkeiten der Päpstlichen Missionswerke zusammen. Die Sitzungsteilnehmer befassten sich insbesondere mit der Organisation des V. Argentinischen Missionskongresses, der vom 18. bis 20. November 2017 erstmals in der Region Patagonien in der Stadt Neuquén stattfinden wird. Der Argentinische Missionskongress soll wiederum zur Vorbereitung auf den Amerikanischen Missionskongress in Bolivien im Jahr 2018 beitragen.<br />Im Rahmen der Sitzung sprachen Teilnehmer auch über die aktuelle Lage der Mission in Argentinien mit Blick auf die Festlegung der Prioritäten und Ziele des Missionskongresses und die notwendige Begeisterung für den Auftrag der Verkündigung des Evangeliums <br /> <br /><br />Thu, 22 Sep 2016 13:02:54 +0200ASIEN/JORDANIEN - Parlamentswahlen: Rückkehr der Islamisten ins Parlament wahrscheinlichhttp://fides.org/de/news/60812-ASIEN_JORDANIEN_Parlamentswahlen_Rueckkehr_der_Islamisten_ins_Parlament_wahrscheinlichhttp://fides.org/de/news/60812-ASIEN_JORDANIEN_Parlamentswahlen_Rueckkehr_der_Islamisten_ins_Parlament_wahrscheinlichAmman – Die Auszählung der bei der Parlamentswahl am vergangenen 20. September abgegebenen Stimmen ist noch nicht abgeschlossen. Doch aus ersten Hochrechnungen, bei denen die Ergebnisse aus 11 der insgesamt 23 Wahlbezirke zugrunde liegen, lassen vermuten, dass die islamistischen Parteien, die die Wahlen der Jahre 2010 und 2013 boykottiert hatten, wieder in das Parlament zurückkehren werden. Wie die einheimische Presse berichtet könnte der politische Zweig der derzeit in Jordanien verbotenen Muslimbrüder, die “Islamische Aktionsfront” zwischen 15 und 20 der insgesamt 130 Sitze des neuen Parlaments erhalten. Die Aktionsfront rief rund 20 lokale Listen ins Leben, die die Islah-Fraktion unterstützen, der auch säkulare Listen und christliche Kandidaten angehören. <br />Die Wahl verlief im ganzen Land friedlich. Rund 1,5 der insgesamt 4 Millionen wahlberechtigten Bürger nahmen an der Wahl teil. Die Mehrheit der Sitze wird jedoch von Geschäftsläuten und Kandidaten der monarchietreuen Stämme besetzt werden. Monarchie. .<br />Thu, 22 Sep 2016 12:40:51 +0200ASIEN/INDIEN - Gewalt gegen Dalit nimmt zu: “Die Kirche tut mehr für die Entwicklung der Dalit, als die Regierung”.http://fides.org/de/news/60811-ASIEN_INDIEN_Gewalt_gegen_Dalit_nimmt_zu_Die_Kirche_tut_mehr_fuer_die_Entwicklung_der_Dalit_als_die_Regierunghttp://fides.org/de/news/60811-ASIEN_INDIEN_Gewalt_gegen_Dalit_nimmt_zu_Die_Kirche_tut_mehr_fuer_die_Entwicklung_der_Dalit_als_die_RegierungNew Delhi – Die Gewalt gegen Dalit hat in den vergangenen Jahren zugenommen: dies bestätigen die Daten des “National Crime Record Board ”, die in den vergangenen Tagen bei einem von dem Dalit-Netzwerk “Bharatiya Khet Mazdoor Union Federation” organisierten Zusammenkunft vorgestellt wurde. An dem Treffen nahmen rund 7000 Dalit aus ganz Indien teil. <br />“Diese Daten sind besorgniserregend: seit Baratiya Janata Party des Premierministers Narendra Modi an der Regierung ist haben gewaltsame Episoden gegen Dalit zugenommen”, so der Jesuitenpater A. Xavier John Bosco, Leiter des Jesuit Social Centre mit Sitz in Secunderabad , der an der Präsentation als Redner teilnahm. “Wir müssen dringend eine massive Aufklärungskampagne im ganzen Land über die schwierige Lage der Dalit auf den Weg bringen”, so Pater Bosco.<br />“Die Kirche hat Dalit und tribalen Völkern stets ein besonders Augenmerk gewidmet und was die Kirche für die Dalit im Bereich der Bildung, der Sozialhilfe, der Entwicklung und der Förderung getan hat, das hat nicht einmal der Staat getan“, so der Generalsekretär der Indischen Bischofskonferenz, Bischof Theodore Mascarenhas, in einem Kommentar für Fides, „Es gibt eine eigens dafür geschaffene bischöfliche Kommission, die sich mit ihrer sozialen Förderung und der Bekämpfung von Diskriminierung befasst. Gewiss, wir sehen uns mit einer weit verbreiteten Mentalität konfrontiert, die diese Bevölkerungsgruppe diskriminiert. Außerdem fordern wir, dass die christlichen Dalit die durch einen Beschluss des Präsidenten von 1950 zusätzlich benachteiligt werden, dieselben Rechte haben wie nichtchristliche Dalit”. <br />Wie aus den nun veröffentlichten Daten hervorgeht, kam es im Jahr 2015 zu Fällen krimineller Gewalt gegen Dalit, darunter auch Mord und Vergewaltigung, vor allem in den Staaten Gujarat , Chhattisgarh und Rajasthan . <br />Dalit werden oft Opfer willkürlicher und illegaler Enteignung von Ackerland. Wie aus einer sozialen und wirtschaftlichen Erhebung des Jahres 2011 hervorgeht, sind fast 73% der Dalit-Familien in ländlichen Gebieten davon betroffen. Rund 45% der Dalit-Familien haben keinen Landbesitz oder müssen auf einen wichtigen Teil ihres Lebensunterhalts verzichten. Diese Ungleichheit führt zu Armut, Unterernährung, Gesundheitsproblemen, Analphabetismus und rückständiger Entwicklung.<br />Im Rahmen der Veranstaltung in Delhi baten die Teilnehmer die Regierung um wirkungsvolle Maßnahmen zur Bekämpfung der Gewalt gegen Dalit in Indien. Außerdem wurde ein Verbot gewaltbereiter Gruppen, die Übergriffe auf Dalit verüben, gefordert. Nicht zuletzt sollen Arbeitsplätze mit festen Arbeitverträgen geschaffen werden und Land an die Landlosen verteilt werden. Als wünschenswert wurde auch eine Gesetzgebung gegen die Diskriminierung von Dalit in Schulen bezeichnet.<br /> <br />Thu, 22 Sep 2016 11:53:47 +0200AMERIKA/CHILE - Bischof von Aysen übt Kritik am chilenischen Wirtschaftssystemhttp://fides.org/de/news/60810-AMERIKA_CHILE_Bischof_von_Aysen_uebt_Kritik_am_chilenischen_Wirtschaftssystemhttp://fides.org/de/news/60810-AMERIKA_CHILE_Bischof_von_Aysen_uebt_Kritik_am_chilenischen_WirtschaftssystemAysen – “Die Schiffe, die vor 500 Jahren in Amerika gelandet sind, sind heute in anderer Form und mit anderen Strukturen immer noch da: mit einem extrem reichen Wirtschaftssystem, das Armut produziert", so der Apostolische Vikar von Aysen, Bischof Luigi Infanti della Mora, O.S.M., am vergangenen 18. September im Anschluss an das „Te Deum” anlässlich des 206. Jahres der Unabhängigkeit Chiles.<br />Bischof Infanti della Mora, erinnerte an die leidvolle und mühselige Geschichte des Volkes bei dem Aufbau eines besseren Landes und betonte, dass die heutige Situation nicht ideal sei: “Wir leben in einem System, das Gesetze verabschiedet, die insgesamt 1.700 Personen begünstigen, die über eine Milliarde Pesos im Monat verdienen, und viele ältere Menschen zu einer notdürftigen Rente verurteilt, nachdem sie ein Leben lang gearbeitet und Opfer gebracht haben und damit das Alter zu einem Synonym für Armut macht“. <br />"Wir leben in einem System, dass Kinder und Jugendliche in unseren Schulen und Kranken in unseren Krankenhäusern dazu verurteilt, Thunfisch und Makrelen aus der Dose zu essen, die aus den verschmutzten Flüssen anderer Länder kommen und tausende von Kilometern teuer und umweltbelastend transportiert werden müssen, wo wir in unseren chilenischen Flüssen und Meeren insbesondere in Patagonien frischen und nährtsoffreichen Fisch zahlreicher Arten haben, während viele Fischer und ihre Familien kein würdiges leben mehr führen können".<br /> <br /><br />Thu, 22 Sep 2016 11:19:15 +0200AMERIKA/BRASILIEN - Indio-Missionsrat dokumentiert 137 Morde und einen Anteil von 58% der Indiogemeinden ohne Landbesitzhttp://fides.org/de/news/60803-AMERIKA_BRASILIEN_Indio_Missionsrat_dokumentiert_137_Morde_und_einen_Anteil_von_58_der_Indiogemeinden_ohne_Landbesitzhttp://fides.org/de/news/60803-AMERIKA_BRASILIEN_Indio_Missionsrat_dokumentiert_137_Morde_und_einen_Anteil_von_58_der_Indiogemeinden_ohne_LandbesitzBrasilia – In einem jüngst veröffentlichten Bericht dookumentiert der Indio-Missionsrat der Brasilianischen Bischofskonferenz die “Gewalt gegen Indios in Brasilien im Jahr 2015.<br />Der Bericht beklagt insbesonder die Zunahme von Gewalt gegen Mitglieder des Guarani- und Kaiowávolkes im Staat Mato Grosso do Sul. Der Voristzende des CIMI, Erzbischof Roque Paloschi von Porto Velho fragt sich bei der Präsentation des Berichts: "Warum wiederholen sich dieselben kriminallen Praktiken, ohne dass wirkkräftige Maßnahmen ergriffen werden? Wie lange müssen wir solche Berichte noch vorlegen?".<br />Zu wenig werde getan, heißt es in dem Bericht, um den Status des Landbesitztes der Indiogemeinden zu definieren. Eine Delimitation hätte auf der Grundlage der brasilianischen Verfassung bereits 1993 stattfinden sollen. Trotzdem, so CIMI, warten sich zum 31. August 2016, insgesam 654 Indio-Gemeinden in Brasilien immer noch auf staatliche Maßnahmen, die eine solche Delimitation auf den Weg bringen. Insgesamt seien 58,7% der insgesmat 1.113 Indiogemeinden im Land betroffen.<br />Nach Auskunft staatlicher Stellen sollen in den Indiogmeinden des Landes insgesamt 137 Indios ermordet worden sein, davon 36 im Staat Mato Grosso. Insgesamt gab es 87 Selbstmorde in Indiogemeinden, davon 45 imn Staat Mato Grosso do Sul insbesondere in den Gemeinden der Guarani und Kaiowá. Der Bericht liefert auch Daten zur Kindersterblichkeit in Indiogemeinden: die Haupttodesursachen bei Kindern in Indiogmeinden sind Lungenentzündung , Druchfall und Infektionskrankheiten des Magen- und Darmtraktes .<br /> <br />Wed, 21 Sep 2016 13:58:55 +0200ASIEN/PAKISTAN - Dominikanerpater wird im Weißen Haus über interreligiösen Dialog und Frieden sprechenhttp://fides.org/de/news/60809-ASIEN_PAKISTAN_Dominikanerpater_wird_im_Weissen_Haus_ueber_interreligioesen_Dialog_und_Frieden_sprechenhttp://fides.org/de/news/60809-ASIEN_PAKISTAN_Dominikanerpater_wird_im_Weissen_Haus_ueber_interreligioesen_Dialog_und_Frieden_sprechenWashington – Der pakistanische Dominikanerpater James Channan OP vom "Peace Center" in Lahore nimmt vom 20. bis 23. September an einer internationalen Konferenz über den interreligiösen Dialog und die Beziehungen zwischen den Religionen teilnehmen. Die Sitzungen finden im Weißen Haus, in der Georgetown University in der Gallaudet University statt.<br />Die Konferenz wurde auf Wunsch des US-amerikanischen Präsidenten Barak Obama auf den Weg gebracht. Eingeladen sind 60 Wissenschaftler und Religionsvertreter aus 31 Ländern und Fünf Kontinenten. "Wir müssen voneinander lernen, damit diese Welt friedlicher und harmonischer wird und wir uns gegenseitig Respektieren”, betont Pater Channan. Die Experten für interreligiösen Dialog und Friedensarbeit wollen vor allem Universitäten, Schulen, Bildungszentren und Priesterseminare auf diese Notwendigkeit aufmerksam machen. An den Sitzung im Weißen Haus werden auch verschiedene US-amerikanische Regierungsbeamte teilnehmen. <br />"Ich freue mich, dass ich an dieser Konferenz teilnehmen darf. Dies ist eine Gelegenheit, über die Dialogtätigkeit unseres Peace Center in Lahore und die Erfahrungen bei der Arbeit, sowie unsere Erfolge und Herausforderungen zu sprechen. Dabei werde ich auch viel lernen und dies für meine Arbeit beim islamisch-christlichen Dialog in Pakistan lernen können", so der Dominikanerpater abschließend.<br /> <br />Wed, 21 Sep 2016 13:42:38 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Hunderte Kopten begrüßen al-Sisi vor dem Gebäude der Vereinten Nationenhttp://fides.org/de/news/60808-AFRIKA_AeGYPTEN_Hunderte_Kopten_begruessen_al_Sisi_vor_dem_Gebaeude_der_Vereinten_Nationenhttp://fides.org/de/news/60808-AFRIKA_AeGYPTEN_Hunderte_Kopten_begruessen_al_Sisi_vor_dem_Gebaeude_der_Vereinten_NationenNew York – Hunderte Kopten nahmen am gestrigen Dienstag, den 20. September an einer Kundgebung vor dem Sitz der Vereinten Nationen in New York teil, um den ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al Sisi anlässlich dessen Teilnahme an der 71. Vollversammlung der Vereinten Nationen willkommen zu heißen. Die zahlreiche Teilnahme wurde von der koptischen Diaspora-Gemeinde in den Vereinten Staaten als Erfolg bezeichnet., Der stellvertretende Vorsitzende der Coptic Assembly of America, Shafiq Potros, hob hervor, dass bei diesem Besuch des ägyptischen Präsidenten in den Vereinigten Staaten, es auch keine Protestkundgebung der mit den Muslimbrüdern in Verbindung stehenden ägyptíschen Auswanderer gab. <br />In einem in den vergangenen Tagen veröffentlichten Schreiben hatte auch der koptisch-orthodoxe Patriarch Tawadros II. die Einladung der Erzdiözese Nordamerika zur Teilnahme an einer öffentlichen Kundgebung am Rande des Besuchs von Abdel Fattah al Sisi unterstützt. Unterdessen veröffentlichten 84 koptische Intellektuelle ein gemeinsames Schreiben, in dem sie Kritik an der direkten Teilnahme der Kirchen an politischen Kundgebungen zur Unterstützung al-Sisis kritisieren und diese als direktes Eingreifen der religiösen Institutionen und Hierarchien in das politische Gleichgewicht des Landes bezeichnen. <br /> . <br /><br /><br />Wed, 21 Sep 2016 13:22:27 +0200