Fides Newshttp://fides.org/Aus dem Archivder Fidesagenturen-usASIEN/PAKISTAN - Christliche Anwälte fordern Abschaffung des Blasphemieparagraphenhttp://fides.org/de/news/36195-ASIEN_PAKISTAN_Christliche_Anwaelte_fordern_Abschaffung_des_Blasphemieparagraphenhttp://fides.org/de/news/36195-ASIEN_PAKISTAN_Christliche_Anwaelte_fordern_Abschaffung_des_BlasphemieparagraphenLahore – Nach den jüngsten antichristlichen Episoden im Stadtteil Sanda in Lahore äußert sich auch der christliche Anwalt und Menschenrechtsaktivist Sardar Mushtaq Gill zu dem Vorfall: “Die Einwohner sind verängstigt. Das Zusammenleben mit Muslimen ist für Christen schwierig geworden, insbesondere wenn es zum Missbrauch des Blasphemieparagraphen kommt. Das Gesetz wird oft Missbraucht um Christen in Schach zu halten. Deshalb bitten wir die internationale Staatengemeinschaft um Schritte, die zu einer Abschaffung des Paragraphen in Pakistan führen”.<br />“Niemand sollte das Gesetz eigenhändig auslegen dürfen”, so Nasir Saeed von der Nichtregierungsorganisation CLAAS, „Massenübergriffe auf ganze Gemeinschaften zeigen, dass der Hass gegen Christen wächst. Der Blasphemieparagraph wird oft aus Rache missbraucht und der Regierung ist es noch nicht gelungen, Maßnahmen zu ergreifen, die einen Missbrauch verhindern und die Sicherheit der Christen garantieren. Wenn die Verantwortlichen nicht bestraft werden, dann werden damit diejenigen ermutigt, die ganze christliche Viertel angreifen und Anschläge auf Kirchen verüben”. Tue, 26 May 2015 10:43:02 +0200AMERIKA/KOLUMBIEN - Kardinal Salazar Gómez wünscht rasche Beendigung des Konfliktshttp://fides.org/de/news/36194-AMERIKA_KOLUMBIEN_Kardinal_Salazar_Gomez_wuenscht_rasche_Beendigung_des_Konfliktshttp://fides.org/de/news/36194-AMERIKA_KOLUMBIEN_Kardinal_Salazar_Gomez_wuenscht_rasche_Beendigung_des_KonfliktsBogotà – Der Erzbischof von Bogota, Kardinal Rubén Salazar Gómez wünschte im Gespräch mit der einheimischen Presse baldige Vereinbarungen zwischen der Regierung und der FARC. "Es reicht! Es darf keine Toten mehr geben! Dies muss ein Alarmsignal sein, damit die Verhandlungsteilnehmer sich bewusst werden, dass sie nicht unendlich diskutieren können um kleine und große Unterschiede bei den Gesprächen in Havanna zu überwinden. Dieser Konflikt muss so schnell wie möglich beendet werden, damit es keinen einzigen weiteren Toten gibt!".<br />Am gestrigen 25. Mai nahmen die Delegationen der Regierung und der FARC die Friedensverhandlungen wieder auf, nachdem es in den vergangenen Tagen zu Spannungen gekommen war. Am 22. Mai hatte die Guerillabewegung die Beendigung des seit Dezember 2014 geltenden Waffenstillstands angekündigt, nachdem 26 Kämpfer bei einer Offensive der kolumbianischen Armee getötet worden waren. Fünf weitere Kämpfer kamen bei einer erneuten Razzia am vergangenen Wochenende ums Leben. <br />“Zweifelsohne stellen die Ereignisse der vergangenen Woche einen Rückschritt im Vergleich zu den bisher erzielten Verhandlungsergebnissen dar“, so ein Vertreter der FARC, „Dies ist der falsche weg und es ist offensichtlich, dass der Frieden nie zustande kommen kann, wenn neue Konflikte geschürt werden”. Tue, 26 May 2015 10:31:39 +0200ASIEN/SYRIEN - Syrisch-orthodoxer Patriarch lädt zum Beten und Fasten für die Freilassung von Pater Muradhttp://fides.org/de/news/36193-ASIEN_SYRIEN_Syrisch_orthodoxer_Patriarch_laedt_zum_Beten_und_Fasten_fuer_die_Freilassung_von_Pater_Muradhttp://fides.org/de/news/36193-ASIEN_SYRIEN_Syrisch_orthodoxer_Patriarch_laedt_zum_Beten_und_Fasten_fuer_die_Freilassung_von_Pater_MuradHoms – Am gestrigen 24. Mai beteten syrisch-katholische Gläubige in aller Welt für die Freilassung des am vergangenen Freitag, den 22. Mai, zusammen mit dem Diakon Boutros Hanna entführten Priors des Klosters Mar Elian Jacques Murad. Bisher ist unbekannt, wo sich die beiden Entführten aufhalten. Bereits am vergangenen Freitag hatte der syrisch-katholische Patriarch Ignace Youssif III. die syrisch-katholischen Gläubigen in aller Welt eingeladen, mit dem Gebet und anderen Initiativen der Verehrung oder Buße die geistige Gemeinschaft mit den Entführten zum Ausdruck zu bringen. In einem Schreiben an die syrisch-katholischen Gemeinden in aller Welt, hatte der Patriarch Gebete, Gottesdienste und Fastenaktionen erbeten, „in der Hoffnung das Pater Jacques freigelassen wird und bald in seine Pfarrei zurückkehrt”. Die Gläubigen sollen “gefestigt im Glauben, der Hoffnung und dem Vertrauen auf Gott und seine Versprechen, die uns nicht enttäuschen zur Mutter Gottes und allen heiligen Märtyrern um die Freilassung von Pater Jacques bitten. An Pfingsten bitten wir auch den Heiligen Geist, dass er und erleuchten, trösten und schützen möge”. .Mon, 25 May 2015 08:34:11 +0200ASIEN/PAKISTAN - „Justitia et Pax“ warnt vor „Alarmismus“ nach Gerüchten über Gewalt infolge von Blasphemie in Lahorehttp://fides.org/de/news/36192-ASIEN_PAKISTAN_Justitia_et_Pax_warnt_vor_Alarmismus_nach_Geruechten_ueber_Gewalt_infolge_von_Blasphemie_in_Lahorehttp://fides.org/de/news/36192-ASIEN_PAKISTAN_Justitia_et_Pax_warnt_vor_Alarmismus_nach_Geruechten_ueber_Gewalt_infolge_von_Blasphemie_in_LahoreLahore – Das christlichen Stadtviertel Sanda in der Altstadt von Lahore war am gestrigen 24. Mai Schauplatz erneuter Gewalt im Zusammenhang mit dem Vorwurf der Blasphemie. „Die Polizei hat rechtzeitig eingegriffen und konnte verhindern, dass es zu Massengewalt kommt. Auch heute sind Sicherheitsbeamte im Stadtviertel stationiert, die die Situation unter Kontrolle haben, so der Geschäftsführer der “Justitia-et-Pax”-Kommission der Pakistanischen Bischofskonferenz . “Es gab weder Tote noch Verletzte. Keine Kirche wurde in Brand gesteckt. Ewurden zwar Steine geschmissen und man hat versucht die katholische St. Josephs-Kirche zu plündern, doch dies konnte ein rechtzeitiges Eingreifen der Polizei verhindern, die auch einige der Aggressoren fest genommen hat. Es wurden zwar Schäden an Privatwohnungen von Christen im Stadtviertel verursacht, doch sie waren nur geringfügig“, so der Geschäftsführer. “Es gibt Gruppen und Personen, die solche Zwischenfälle und die Gewalt gegen Christen aus eigenem Interesse oder aus wirtschaftlichen Gründen aufbauschen. Man sollte vorsichtig sein, bei der Verbreitung von Nachrichten, die nicht geprüft wurden oder sogar manipuliert sind ”, so Chaudhry.<br />Der Christ Humayun Faisal Masih wurde gestern auf der Grundlage des so genannten Blasphemieparagraphen 295-b angezeigt. Die Anzeige gegen den geistig behinderten Mann hatten Passanten bei der Polizei eingereicht. Nach der Festnahme versammelten sich mehre Menschen vor der Polizeistation, wo sie jedoch von den Beamten vertrieben wurden. Daraufhin wollten die Demonstranten ihre Wut an dem christlichen Viertel auslassen, doch auch dort verhinderte die Polizei, dass es zu größeren Ausschreitungen kam. <br />Pater James Channan, der das “Peace Center” der Dominikanerpater. “Es handelt sich um ein Klischee: es kommt zu Anzeigen wegen Blasphemie, die noch vor sie geprüft werden eine Massengewalt auslösen. Dies gab es in der Vergangenheit immer wieder. Christen haben Angst, weil man sie unerwartet angreift. Doch auch für das Blasphemiegesetz gibt es eine Prozedur, die berücksichtigt werden muss und niemand sollte zu Selbstjustiz greifen dürfen. Die Institutionen und die Polizei müssen für Sicherheit und Gerechtigkeit sorgen. Auf der anderen Seite müssen wir uns dafür einsetzen, dass extremistische Gruppen in der Gesellschaft Hass verbreiten und uns für Dialog und Harmonie einsetzen. ”. Mon, 25 May 2015 14:06:07 +0200ASIEN/HEILIGES LAND - Society of St. Yves veranstaltet Studientag zur Beschlagnahme von Grundstücken im Westjordanlandhttp://fides.org/de/news/36191-ASIEN_HEILIGES_LAND_Society_of_St_Yves_veranstaltet_Studientag_zur_Beschlagnahme_von_Grundstuecken_im_Westjordanlandhttp://fides.org/de/news/36191-ASIEN_HEILIGES_LAND_Society_of_St_Yves_veranstaltet_Studientag_zur_Beschlagnahme_von_Grundstuecken_im_WestjordanlandJerusalem – Die Society of St. Yves, die sich in Zusammenarbeit mit dem lateinischen Patriarchat Jersusalem für Menschenrechte einsetzt befasst sich erneut mit der umstrittenen Beschlagnahmung von Grundstücken palästinensischer Eigentümer durch die israelische Regierung im Westjordanland. Vertreter der Menschrenchtsorganisation und Experten für internationales Rechts werden im Rahmen eines Studientags am kommenden 27. Mai Vorträge zur Praxis und zu den juridischen und politischen Rechtfertigungen der israeilischen Behörden im zusammenhang mit den jüngsten Beschlagnahmungen in der so genanten “C-Zone” im Westhordenland halten, die gegen internationale Gesetze verstoßen. <br />Im Rahmen der veranstaltung sollen auch Grundstücke palästinensischer Eigentümer in Battir und Al Makhrour in der Nähe von Beit Jala besucht werden, die Rechtsbeistand von der Society of St. Ives erhalten haben. Dabei werden die Eigentümer über die vesuchte Beschlagnahme berichten. Die Teilnehmer des Studientags werden auch das Cremisan-Tal besuchen, wo die Vertreter der Society of St. Yves die Auswirkungen des Urteils des Obersten Israelischen Gerichts sprechen werden, das de facto zu einem Baustopp für die Trennmauer in der Region führte. .Mon, 25 May 2015 13:20:58 +0200AMERIKA/EL SALVADOR - Seligsprechung von Erzbischof Romero: “Symbol des Friedens, des Einklangs und der Brüderlichkeit”http://fides.org/de/news/36190-AMERIKA_EL_SALVADOR_Seligsprechung_von_Erzbischof_Romero_Symbol_des_Friedens_des_Einklangs_und_der_Bruederlichkeithttp://fides.org/de/news/36190-AMERIKA_EL_SALVADOR_Seligsprechung_von_Erzbischof_Romero_Symbol_des_Friedens_des_Einklangs_und_der_BruederlichkeitSan Salvador – Wenn die Mörder von Erzbischof Romero “im Schatten des Vergessens und des Todes verschwunden sind, so bleibt die Erinnerung an Romero lebendig und spendet allen Entrechteten und Ausgegrenzten dieser Welt Trost”, so der Präfekt der Kongregation für die Heiligsprechungsverfahren, der am Samstag den 23. Mai der Seligsprechung von Erzbischof Oscar Arnulfo Romero Galdámez vorstand, der am 24. März 1980 “in odium fidei” ermordet wurde.<br />Kardinal Amato erinnerte in seiner Predigt an die Option des ermordeten Erzbischofs für die Armen: “Dabei ging es nicht um eine Ideologie, sondern um das Evangelium. Seine Nächstenliebe galt auch seinen Verfolgern, unter denen er die Umkehr zum Guten predigte, denen er trotz allem Vergebung versprach“. Erzbischof Romero habe keine Angst vor Todesdrohungen und vor der täglichen Kritik gehabt, sondern er sei einfach weiter vorangeschritten, ohne Groll auf jemanden zu haben. Deshalb sei er keine Figur der Spaltung, sondern ein “Symbol des Friedens, des Einklangs und der Brüderlichkeit. Wir dankten dem Herrn für diesen treuen Diener, der der Kirche seine Heiligkeit und den Menschen seine Güte und Milde geschenkt hat”.<br />Die Bischofskonferenz von El Salvador betont in ihre Botschaft zur Seligsprechung: „Der Tod von Erzbischof bewegte die ganze Welt”. Der Weg in den vergangenen 35 Jahren sei nicht einfach gewesen: “Die größte Schwierigkeit war die Manipulierung der Figur und der Botschaft des neuen Seligen”. Die Bischöfe bezeichnen Erzbischof Romero als “Mann Gottes”, und Menschen, der die Gemeinschaft suchte, und sich dem Willen Gottes vollkommen fügte. Doch er sei auch „Mann der Kirche“ gewesen und habe dabei sein Bischofsmotto “Sentire cum Ecclesia” stets in den Mittelpunkt gestellt. Immer wieder habe er betont “dass die Kirche existiert, um das Geheimnis Gottes zu verkünden und zu vergegenwärtigen”. Die Kirche, die er sich für El Salvador wünschte sollte “in vollkommener Übereinstimmung mit der lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils sein, wie sie in den Dokumenten von Medellin ausgelegt wird”.<br />“Seine Liebe zu den Armen und sein totales Engagement für die Förderung und den Schutz ihrer Würde als Menschen und Kinder Gottes”, habe die Option der Lateinamerikanischen Bischöfe von Puebla umgesetzt. “Erzbischof Romero wurde ermordet, weil er die Armen, nach dem Vorbild seines Meisters, Jesus von Nazareth liebte“, so die Bischöfe, „Ihnen schenkte er seine Stimme als Prophet, ihnen widmete er sein leben und verzichtete dabei auf bequeme Lösungen“. “Dies ist der Mann Gottes, den wir ab dem 23. Mai als Seligen verehren”, so die Bischöfe abschließend, “Sein Zeugnis soll uns dazu anspornen, dass wir unser Taufversprechen konsequent umsetzen. Seine Worte sollen unser christliches Leben erleuchten. Seine Fürbitte, soll Wege der Aussöhnung für und ebnen und uns helfen, alle Formen der Gewalt zu überwinden, damit das Reich des Lebens, der Gerechtigkeit, der Wahrheit, der Liebe und des Friedens zu uns kommt”. <br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://arzobispadosansalvador.org/index.php/noticias-y-eventos/noticias-y-eventos/noticias-y-eventos-18">Botschaft der Bischöfe im Wortlaut (Spanisch)</a>Mon, 25 May 2015 13:19:48 +0200AFRIKA/MALI - Weitere Friedensgespräche in Algier: “Es gibt keine Alternative zum Frieden”http://fides.org/de/news/36189-AFRIKA_MALI_Weitere_Friedensgespraeche_in_Algier_Es_gibt_keine_Alternative_zum_Friedenhttp://fides.org/de/news/36189-AFRIKA_MALI_Weitere_Friedensgespraeche_in_Algier_Es_gibt_keine_Alternative_zum_FriedenBamako - “Die Menschen in Mali hatten große Hoffnung nahc der Unterzeichung der Friedensbereinbarungen vom 15. Mai, doch leider hält die Gewalt im Norden des Landes an”, so der Sekretär der Bischofskonferenz von Mali, Pfarrer Edmond Dembele.<br />“Seit drei Wochen kommt es im Norden des Landes fast täglich zu Gefechten zwischen malischen Soldaten und der Azawad-Bewegung. Die Situation bereitet den Einheimischen Sorge, denn sie wissen nicht, wann es endlich Frieden geben wird”, so Pfarrer Dembele.<br />Unterdessen sind die Tuaregh untereinander gespalten. “In der Tat”, so der katholische Geistliche, waren bei der Unterzeichnung der Vereinbarungen am 15. Mai in Bamako zwei verschiedene Delegationen anwesend. Doch die größten Gruppen der Rebellen, darunter die MNLA , weigerten sich bisher den Vereinbarungen vom 15. Mai anzuschließen und fordern die Fortsetzung der Verhandlungen”.<br />Am heutigen 25. Mai sollen in Algier weitere Gespräche stattfinden, bei denen Deteils für die Umsetzung der Vereinbarungen vom 15. Mai im Mittelpunkt stehen. “Trotz der erneuten Eskalation der Gewalt in den vergangenen zwei Wochen, gibt es hoffnung, dass in Algerien Lösungen gefunden werden, die zum Frieden führen. Denn es gibt keine Alternative zum Frieden“, so Pfarrer Dembele abschließend. Mon, 25 May 2015 12:38:02 +0200ASIEN/MYANMAR - Kardinal Bo zur Flüchtlingstragödie: “Eine neue Wunde tut sich auf”http://fides.org/de/news/36188-ASIEN_MYANMAR_Kardinal_Bo_zur_Fluechtlingstragoedie_Eine_neue_Wunde_tut_sich_aufhttp://fides.org/de/news/36188-ASIEN_MYANMAR_Kardinal_Bo_zur_Fluechtlingstragoedie_Eine_neue_Wunde_tut_sich_aufYangona – “In Südostasien spielt sich auf dem Meer ein immenser Todeskampf ab: eine neue Welle von ‘boat people’, die vor Armut und Konflikten in Myanmar und Bangladesch fliehen, irren auf den Gewässern umher. Von skrupellosen Schleppern ausgebeutet werden Männer, Frauen und Kinder auf trostlosen Booten zusammengepfercht und viele sterben im Meer. Eine neue Wunde tut sich auf”, so der Erzbischof von Yangon, Kardinal Charles Maung Bo zur Tragödie der Rohingya-Flüchtlinge, die in Thailand, Malaysia und Indonesien Zuflucht suchen. <br />Der Kardinal erinnert in seinem Schreiben auch an die boat people aus Vietnam und die Flüchtlinge im Mittelmeer und betont: “Flüchtlinge suchen Würde und Sicherheit. Mit einer großen humanitären Geste haben Malaysia, die Philippinen und Indonesien ihre Pforten geöffnet. Die Regierung von Myanmar rettete zwei Schiffe auf hoher See. Diese Geste eines Landes, das an die buddhistische Lehre des Mitgefühls glaubt, ist sehr lobenswert“, so der Erzbischof. <br />“Wir bitten unsere Regierung, dass sie es nicht zulässt, der Hass auch über die in unserem Land verbreitete Lehre des Mitgefühls siegt. Die Bürger Myanmars haben die moralische Pflicht die Würde aller Menschen zu schützen und zu fördern. Eine Gemeinschaft darf nicht verteufelt werden und man darf ihr nicht die grundlegenden Rechte, darunter das Recht auf Identität und Staatsbürgerschaft, verweigern”.<br />Indem er an große buddhistische Mönche erinnert, die er als „Symbole des Mitgefühls in aller Welt” bezeichnet, erinnert der Erzbischof daran, dass im Buddhismus “das Mitgefühl zu den wichtigsten Tugenden gehört“. „Mitgefühl und Barmherzigkeit sind die beiden Augen unseres Landes, die eine Vision des Friedens und der Würde ermöglichen. Wir müssen dafür Sorgen, dass Mitgefühl und Barmherzigkeit wie zwei Flüsse unser ganzes Land durchqueren“. Mon, 25 May 2015 12:22:08 +0200VATIKAN - Botschaft des Papstes zum Weltmissionssonntag 2015http://fides.org/de/news/36187-VATIKAN_Botschaft_des_Papstes_zum_Weltmissionssonntag_2015http://fides.org/de/news/36187-VATIKAN_Botschaft_des_Papstes_zum_Weltmissionssonntag_2015Vatikanstadt – Es folgt die Botschaft von Papst Franziskus zum Weltmissionssontag im Wortlaut. Des Sonntag der Weltmission wird in den meisten Ländern in aller Welt dieses Jahr am Sonntag, den 18. Oktober gefeiert, während er in einigen Ländern, darunter Deutschland, aus pastoralen Gründen an einem anderen Sonntag im Missionsmonat Oktober begangen wird. <br /><br /><br />Liebe Brüder und Schwestern,<br />der Weltmissionssonntag 2015 findet im Kontext des Jahres des gottgeweihten Lebens statt und empfängt daraus einen Impuls für das Gebet und die Reflexion. Denn, wenn jeder Getaufte berufen ist, Jesus, den Herrn, durch das Verkünden des als Geschenk empfangenen Glaubens zu bezeugen, so gilt das in besonderer Weise für die gottgeweihte Person, denn zwischen dem gottgeweihten Leben und der Mission besteht eine enge Verbindung. Die Jesusnachfolge, die das Entstehen des geweihten Lebens in der Kirche bestimmt hat, ist die Antwort auf den Ruf, das Kreuz auf sich zu nehmen und Ihm zu folgen, seine Hingabe an den Vater und seine Gesten des Dienstes und der Liebe nachzuahmen und so das Leben zu verlieren, um es neu zu finden. Und da die gesamte Existenz Christi von der Mission geprägt ist, gilt dies auch für Männer und Frauen, die ihm in besonderer Weise folgen.<br />Die missionarische Dimension, die wesentlich zur Kirche gehört, wohnt jeder Form des gottgeweihten Lebens inne und darf nicht vernachlässigt werden, da dies eine Leere hinterlassen würde, die das Charisma verzerrt. Mission bedeutet nicht Proselytenmacherei oder reine Strategie, Mission ist Teil der „Grammatik“ des Glaubens, sie ist unumgänglich für denjenigen, der die Stimme des Geistes hört, der ihm zuflüstert: „komm“ und „geh“. Wer Christus nachfolgt, muss zum Missionar werden; denn er weiß, dass Jesus «mit ihm geht, mit ihm spricht, mit ihm atmet, mit ihm arbeitet. Er spürt, dass der lebendige Jesus inmitten der missionarischen Arbeit bei ihm ist» .<br />Mission ist Leidenschaft für Jesus Christus und gleichzeitig Leidenschaft für die Menschen. Wenn wir im Gebet vor dem gekreuzigten Jesus verweilen, erkennen wir die Größe seiner Liebe, die uns Würde verleiht und uns trägt; und in diesem Moment spüren wir, dass diese Liebe, die aus seinem durchbohrten Herzen kommt, sich auf das ganze Volk Gottes und die ganze Menschheit erstreckt; und genau dann spüren wir, dass Er uns als Werkzeug nehmen will, um seinem geliebten Volk immer näher zu kommen und allen, die aufrichtig nach ihm suchen. Der Auftrag Jesu des „Geht hinaus!“ umfasst immer wieder neue Szenarien und Herausforderungen, mit denen sich die Evangelisierungstätigkeit der Kirche konfrontiert sieht. In der Kirche sind alle berufen, das Evangelium durch das eigene Lebenszeugnis zu verkünden; und in besonderer Weise wird von gottgeweihten Personen verlangt, dass sie die Stimme des Geistes hören, der sie dazu aufruft, an die großen Peripherien der Mission zu gehen, zu den Völkern, bei denen das Evangelium noch nicht angekommen ist.<br />Der fünfzigste Jahrestag des Konzilsdekrets Ad gentes lädt dazu ein, dieses Dokument, das bei den Instituten des gottgeweihten Lebens starke missionarische Impulse freisetzte, neu zu lesen und zu bedenken. In den kontemplativen Ordensgemeinschaften erschien die Figur der heiligen Theresia vom Kinde Jesu, die als Schutzpatronin der Missionen die enge Verbindung zwischen dem kontemplativen Leben und der Mission inspiriert, in neuem Licht und mit neuer Aussagekraft. Viele religiöse Gemeinschaften des aktiven Lebens setzten die vom Zweiten Vatikanischen Konzil ausgelöste missionarische Sehnsucht durch eine außerordentliche Öffnung gegenüber der Mission ad gentes um, die oft mit der Aufnahme von Brüdern und Schwestern aus Ländern und Kulturen einherging, denen sie bei der Evangelisierung begegnet waren, so dass man heute von einer weit verbreiteten interkulturellen Dimension des Ordenslebens sprechen kann. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, das Ideal der Mission aus seinem Mittelpunkt Jesus Christus und seinen Anspruch der totalen Selbsthingabe für die Verkündigung des Evangeliums zu erschließen. Dabei dürfen keine Kompromisse gemacht werden: wer, durch die Gnade Gottes, den Missionsauftrag annimmt, ist berufen aus dem Geist der Mission zu leben. Aus diesem Grund ist für diese Personen die Verkündigung Christi an den vielfältigen Peripherien der Welt die Art, die Christusnachfolge zu leben. Sie entlohnt für viele Mühen und Entbehrungen. Jede Tendenz, von dieser Berufung abzuweichen, auch wenn es dafür viele edle Gründe gibt, die mit pastoralen, kirchlichen und humanitären Erfordernissen in Verbindung stehen, stimmt nicht mit dem persönlichen Ruf durch den Herrn zum Dienst am Evangelium überein. Die Ausbilder in den Missionsinstituten sind dazu aufgerufen, sowohl auf diese Lebens- und Handlungsperspektive klar und offen hinzuweisen, als auch maßgeblich echte Missionsberufungen zu erkennen. Ich wende mich vor allem an junge Menschen, die noch fähig sind, ein mutiges Zeugnis abzulegen und großherzige Unternehmungen anzugehen und dabei manchmal auch gegen den Strom zu schwimmen: lasst euch den Traum von der wahren Mission nicht nehmen, von einer Christusnachfolge, die die totale Selbsthingabe mit sich bringt. Fragt euch im Innersten eures Gewissens, was der Grund der Entscheidung für das missionarische Ordensleben sei, und ermesst die Bereitschaft, diese anzunehmen, an dem, was es tatsächlich ist: ein Geschenk der Liebe im Dienst der Verkündung des Evangeliums. Bedenkt dabei, dass die Verkündigung des Evangeliums nicht so sehr ein Erfordernis für die ist, die es nicht kennen, als vielmehr eine Notwendigkeit für diejenigen, die den Meister lieben.<br />Heute sieht sich die Mission mit der Herausforderung konfrontiert, das Bedürfnis aller Völker zu respektieren, von den eigenen Wurzeln auszugehen und die Werte der jeweiligen Kultur zu erhalten. Es geht darum, andere Traditionen und philosophische Systeme zu verstehen und ihnen respektvoll zu begegnen wie auch jedem Volk und allen Kulturkreisen zuzugestehen, dass sie sich mit Hilfe der eigenen Kultur dem Verständnis des Geheimnisses Gottes und der Annahme des Evangeliums Jesu nähern, das für diese Kulturen Licht und verwandelnde Kraft ist.<br />Angesichts dieser komplexen Dynamik müssen wir uns fragen: „Wen soll die Verkündigung des Evangeliums bevorzugen?“ Die Antwort ist klar, und wir finden sie im Evangelium selbst: es sind die Armen, die Kleinen, die Kranken, diejenigen, die oft verachtet und vergessen werden, diejenigen, die es nicht vergelten können . Die Evangelisierung, die sich vor allem an sie wendet, ist Zeichen des Reiches, das zu bringen Jesus gekommen ist. Es besteht «ein untrennbares Band zwischen unserem Glauben und den Armen […]. Lassen wir die Armen nie allein!”. Dies muss vor allem für Personen klar sein, die sich für das missionarische Ordensleben entschieden haben: durch das Gelübde der Armut wählt man die Christusnachfrage in dieser bevorzugten Weise, nicht als Ideologie, sondern indem man sich wie Er mit den Armen identifiziert, indem man wie sie unter prekären alltäglichen Umständen lebt und auf die Ausübung jeglicher Macht verzichtet, um sich zu Brüdern und Schwestern der Letzten zu machen, und ihnen das Zeugnis von der Freude des Evangeliums und den Ausdruck der Liebe Gottes zu bringen. <br />Damit sie das christliche Zeugnis und die Zeichen der Liebe des Vaters unter den Kleinen und Armen leben können, sind die Ordensleute berufen, im Dienst der Mission die Präsenz der Laiengläubigen zu fördern. Bereits das Zweite Vatikanische Konzil bekräftigte: «Die Laien wirken am Evangelisierungswerk der Kirche mit und haben als Zeugen ebenso wie als lebendige Werkzeuge Anteil an ihrer heilbringenden Sendung» . Ordensmissionare müssen sich zunehmend mutig gegenüber denjenigen öffnen, die bereit sind, mit ihnen, auch über einen begrenzten Zeitraum, zusammenzuarbeiten und missionarische Erfahrungen zu machen. Sie sind Brüder und Schwestern, die die der Taufe innewohnende missionarische Berufung teilen wollen. Die Häuser und Einrichtungen der Missionen sind natürliche Orte für ihre Aufnahme und ihre menschliche, geistliche und apostolische Unterstützung.<br />Die missionarischen Institutionen und Werke der Kirche stellen sich gänzlich in den Dienst derjenigen, die das Evangelium Jesu nicht kennen. Damit dieses Ziel wirksam umgesetzt werden kann, brauchen sie die Charismen und das missionarische Engagement der Personen des gottgeweihten Lebens, aber auch die gottgeweihten Personen brauchen eine Struktur, die sich in ihren Dienst stellt. Sie ist Ausdruck der Fürsorge des Bischofs von Rom, wenn es darum geht, die Koinonia zu garantieren, damit die Zusammenarbeit und die Synergie wesentlicher Bestandteil des missionarischen Zeugnisses sind. Jesus hat die Einheit seiner Jünger zur Bedingung gemacht, damit die Welt glaubt . Diese Konvergenz ist nicht gleichbedeutend mit einer juridisch-organisatorischen Unterordnung unter institutionelle Organismen oder einer Abtötung der Phantasie des Heiligen Geistes, der die Verschiedenheit weckt, sondern soll vielmehr der Botschaft des Evangeliums mehr Wirksamkeit geben und jene Einheit bei den Vorhaben fördern, die ebenfalls Frucht des Geistes ist. <br />Das Missionswerk des Petrusnachfolgers hat einen universalen apostolischen Horizont. Aus diesem Grund braucht es die vielen Charismen des gottgeweihten Lebens, damit es sich dem weiten Horizont der Evangelisierung zuwenden kann und in der Lage ist, eine angemessene Präsenz an den Grenzen und in den bereits erreichten Gebieten zu gewährleisten. <br />Liebe Brüder und Schwestern, die Leidenschaft des Missionars ist das Evangelium. Der heilige Paulus sagte: «Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde!“ . Das Evangelium ist Quelle der Freude, der Befreiung und des Heils für jeden Menschen. Die Kirche weiß um dieses Geschenk; deshalb wird sie nicht müde, unaufhörlich unter allen zu verkünden, «was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen haben» . Die Sendung der Diener des Wortes – Bischöfe, Priester, Ordensleute und Laien – ist es, alle, ohne Ausnahme, zur persönlichen Begegnung mit Christus zu führen. Im weiten Feld der Missionstätigkeit der Kirche ist jeder Getaufte berufen, sein Engagement, je nach der persönlichen Lebenslage, bestmöglich zu leben. Einen großherzigen Beitrag zu dieser universalen Berufung können die gottgeweihten Personen durch das intensive Gebet und die Einheit mit dem Herrn und mit seinem erlösenden Opfer leisten. <br />Maria, Mutter der Kirche und Vorbild des missionarischen Lebens, vertraue ich all diejenigen an, die ad gentes oder im eigenen Land, in jedem Lebensstand an der Verkündigung des Evangeliums mitwirken, und erteile allen den Apostolischen Segen.<br />Aus dem Vatikan, am 24. Mai 2015, Hochfest von Pfingsten<br />FRANZISKUSMon, 25 May 2015 11:54:34 +0200ASIEN/INDONESIEN - Franziskanerpater zur Geschichte der katholischen Kirche in Indonesien: “Sie lässt die Gegenwart in neuem Licht erscheinen”http://fides.org/de/news/36186-ASIEN_INDONESIEN_Franziskanerpater_zur_Geschichte_der_katholischen_Kirche_in_Indonesien_Sie_laesst_die_Gegenwart_in_neuem_Licht_erscheinenhttp://fides.org/de/news/36186-ASIEN_INDONESIEN_Franziskanerpater_zur_Geschichte_der_katholischen_Kirche_in_Indonesien_Sie_laesst_die_Gegenwart_in_neuem_Licht_erscheinenJakarta – Das Wissen über die Geschichte der katholischen Kirche in Indonesien könne die Gegenwart in neuem Licht erscheinen lassen, so der indonesische Franziskanerpater Eddy Kristiyanto OFM, der vor kurzem ein Buch zur Geschichte der katholischen Kirche in Indonesien veröffentlichte. <br />“Nur wenige Ordensleute oder Laien besitzen dieses Wissen und können damit auch den Reichtum nicht wertschätzen. Die Erinnerung an unsere Geschichte ist von wesentlicher Bedeutung, wenn man die Gegenwart verstehen will. Die katholische Kirche in Indonesien, hat sowohl, was die Institutionen anbetrifft, als auch was die einfachen Gläubigen anbelangt, einen beachtlichen Einfluss auf der einen Seite und auf der anderen Seite wurde auch der christliche Glaube von der einheimischen Kultur beeinflusst, in den Beziehungen zum Stadt und was die Berufung und Sendung anbelangt”.<br />Der Franziskanerpater aus Yogyacarta befasste sich 15 Jahre lang eingehend mit der Geschichte der katholischen Kirche in Indonesien und wurde bei seinen Studien von der Indonesischen Bischofskonferenz unterstützt. “Priester und Laien, die oft mit konkreten und aktuellen Belangen der Pastoralarbeit zu tun haben, könnten davon profitieren, wenn sie der Geschichte größere Aufmerksamkeit widmen”. <br />Insgesamt 2,7% der Einwohner Indonesiens sind Katholiken: auf dem großen Archipel mit rund 17.000 Inseln leben rund fünf Millionen Katholiken in 34 Diözesen. <br />Die erste christliche Präsenz in Indonesien ist in Pancur im Nordwesten von Sumatra dokumentiert und geht auf das 7. Jahrhundert zurück. Im 9. Jahrhundert gab es auch auf Java Katholiken. Im Jahr 1323 predigte Oderico da Pordenone auf Java, Borneo und Sumatra. 1534 verkündeten portugiesische Missionare das Evangelium auf den Molukken, die auch der heilige Franz Xaver im Jahr 1546 besuchte. <br />Im Jahr 1562 kamen die ersten Dominikaner nach Timor und Flores, doch nach der Eroberung eroberten des Archipels durch holländische Calvinisten wurde der katholische Glaube 1596 verboten, bis 1807 katholische Missionare zurückkehrten und die erste Apostolische Präfektur in Batavia errichteten.<br />1863 wurden die Missionen in Flores den Jesuiten anvertraut. Im Jahr 1902 wurden weitere Apostolische Präfekturen errichtet. Danach wurden die östlichen Regionen den Missionaren vom Heiligen Herzen, Borneo und Sumatra den Kapuzinern und Nusa Taggara und Flores den Steyler Missionaren anvertraut. 1926 wurde der erste einheimische Priester geweiht, 1940 der erste Bischof. <br />1950 wurde die Apostolische Nuntiatur in Jakarta eröffnet und 1955 wurde in Bandung die erste katholische Universität gegründet. 1961 wurde die katholische Hierarchie errichtet. <br />1967 wurde der erste indonesische Kardinal ernannt und 1970 veröffentlichten dien indonesischen erstmals Richtlinien für das Verhalten der Katholiken in der indonesischen Gesellschaft. Sat, 23 May 2015 13:01:29 +0200AMERIKA/NICARAGUA - Armut zwingt immer mehr Kinder zum Schulabbruchhttp://fides.org/de/news/36185-AMERIKA_NICARAGUA_Armut_zwingt_immer_mehr_Kinder_zum_Schulabbruchhttp://fides.org/de/news/36185-AMERIKA_NICARAGUA_Armut_zwingt_immer_mehr_Kinder_zum_SchulabbruchBluefields – Die Stadt Bluefields und Umgebung an der Atlantikküste Nicaraguas, gehört zu den ärmsten Gegenden eines armen Landes, wo die Zahl der Minderjährigen, die die Schule abbricht stetig steigt. Haiti mit seinen rund 6,1 Millionen Einwohnern ist nach Haiti das zweitärmste Land in Amerika. Wie aus Daten des Kinderhilfswerks UNICEF hervorgeht, leben im Land über 2 Millionen Kinder im schulpflichtigen Alter. Die Hälfte der Kinder und Jugendlichen sind arm. Nach Schätzungen des UNICEF haben rund 500.000 Kinder im Alter zwischen 3 und 17 Jahren keinen Zugang zum Bildungswesen. Die meisten leben in ländlichen Gebieten. Wie aus einer jüngstetn Untersuchung des Arbeitsministeriums der Vereinigten Staaten hervorgeht, setzt die Regierung in Nicaragua einige arbeitsrechtlichen Bestimmungen nicht konsequent durch, was auch die Strategien zur Bekämpfung von Kinderarbeit und zum Schutz von Minderjährigen betrifft. In Nicaragua dürfen Minderjährige ab 14 Jahren arbeiten, wobei gefährliche Arbietsplätze wie zum Beispeil in Zuckerplantagen und Bergwerken ausgeschlossen sind. Die Schulpflicht endet in Nicaragua mit 12 Jahren. Nur 65% der Kinder aus armen Familien haben einen Schulabschluss, im Vergleich zu 90% aus reicheren Familien. In den armen Regionen an der Atlantikküste besuchen nur 58% die Schule bis zum Ende der Schulpflicht. Nur 6% der Kinder aus armen Familien besuchen eine weiterführende Schule bis zum Abschluss. Sat, 23 May 2015 12:13:02 +0200ASIEN/INDIEN - Orissa: Diözesanbeauftragte erörtern das Thema “Ausbeutung von Bodenschätzen und Migration”http://fides.org/de/news/36184-ASIEN_INDIEN_Orissa_Dioezesanbeauftragte_eroertern_das_Thema_Ausbeutung_von_Bodenschaetzen_und_Migrationhttp://fides.org/de/news/36184-ASIEN_INDIEN_Orissa_Dioezesanbeauftragte_eroertern_das_Thema_Ausbeutung_von_Bodenschaetzen_und_MigrationNew Delhi – “Es ist extrem wichtig führ uns, dass wir über die aktuelle Lage Bescheid wissen, damit wir Frieden, Gerechtigkeit und Würde in unserer Gesellschaft garantieren können. Große Bergbauindustrien und –unternehmen siedeln sich in den von tribalen Völkern bewohnten Gebieten an. Das ist der Hauptgrund dafür, dass uns um die Entwicklung dieser Völker Sorge bereitet”, so Bischof Niranjan Sual Singh von Sambalpur bei der Eröffnung eines von der bischöflichen Justitia-et-Pax-Kommission veranstalteten Studientagung. Am 19. und 20. Mai befassten sich die rund 60 Seminarsteilnehmer aus verschiedenen Diözesen in Orissa mit dem Thema “Ausbeutung von Bodenschätzen und Migration“. <br />“Eine Gesellschaft braucht gute Straßen, Eisenbahnverbindungen und Wohnungen, aber sie muss auch auf die ganzhetiliche Entwicklung von Armen und Unterdrückten achten”, so der Sekretär der Kommission, Pfarrer Charles Irudayam<br />Die Ausbeutung von Bodenschätzen “hat verheerende Folgen für die tribalen Völker, weil sie Umwelt zerstört und verschmutzt. Die tribalen Völker sind vollkommen von der Natur abhängig, die ihr Lebensunterhalt ist“, so der katholische Geistliche, der darauf hinwies, dass diese Phänomen ganz Indien betreffe.<br />Dayamani Barla, der sich als Menschenrechstaktivist insbesondere für Dalit und tribale Völker einsetzt, erinnerte daran, dass “indigene Völker Siedler und ursprüngliche Bewohner der Region sind. Ihr Leben, ihr Verhalten, ihre Sprache und ihre Ethik stehen in direkter Verbindung mit dem Wasser, der Erde und dem Dschungel. Die Kultur der Adivasi stirbt in dem Moment, in dem man sie zwingt ihre natürliche Umgebung zu verlassen: indigene Völker werden im Namen der Entwicklung vertrieben”. <br />Pfrarrer Irudayam, erläuterte in seinem Beitrag das Engagement der Kirche für Menschenrechte und soziale Belange: “Gott hat jedem Menschen eine unveräußerliche Würde geschenkt, die grundlegende Rechte mit sich bringt. Die Kirche hat die Aufgabe die Menschenrechte zu schützen und ihre Mitglieder zu Würde, Freiheit und Gleichheit aller Menschen zu erziehen. Die Achtung der Menschenrechte ist Voraussetzung für den Frieden”.<br />Pfrarrer John Kerketta, Leiter der Abteilung für Soziales der Diözese Sambalpur betonte abschließend, dass “die Kirche in Orissa eine wichtige Rolle im Bereich der Bildung, der Gesundheit und der Sozialarbeit spielt”, weshalb sie sich in diesen Bereichen auch künftig für den Schutz der Würde aller Menschen einsezten werde. Sat, 23 May 2015 11:30:20 +0200AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - UN-Bericht: Guerillagruppen finanzieren sich aus Bodenschätzenhttp://fides.org/de/news/36183-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_UN_Bericht_Guerillagruppen_finanzieren_sich_aus_Bodenschaetzenhttp://fides.org/de/news/36183-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_UN_Bericht_Guerillagruppen_finanzieren_sich_aus_BodenschaetzenKinshasa - “Es ist paradox, dass der Reichtum n Bodenschätzen in gewisser Weise zu einem Unheil geworden ist”, so Ibrahim Thiaw, stellvertretender Geschäftsführer des Programms der Vereinten Nationen für Umweltschutz mit Sitz in Nairobi bei der Präsentation des Berichts zur Plünderung der Bodenschätze im Osten der Demokratischen Republik Kongo.<br />“Internationale kriminelle bewaffnete Gruppen sind in einen umfassenden Handel mit Mineralien, Gold, Holz, Kohle und Elfenbeinverwickelt”, heißt es in dem Bericht. Der Jahresumsatz aus diesen Geschäften wird auf rund 1,3 Milliarden Dollar geschätzt.<br />Nach Angaben des PNUE finanzieren sich aus diesen Geschäften rund 25 bis 49 kongolesische und ausländische Guerillagruppen, “die kontinuierlich Konflikte anfachen” in einer Region, in der seit zwanzig Jahren Schrecken und Chaos unter der Zivilbevölkerung verbreitet wird. Das Geschäft mit Gold wirft die meisten Erträge ab: rund 120 Millionen Dollar im Jahr.<br />Die Kontrolle über die Bodenschätze gehört zu den Hauptursachen der chronischen Instabilität im Osten der Demokratischen Republik Kongo, wo der Staat in weiten Teilen die Kontrolle verloren hat. <br />“Mit diesen Gewinnen, die von kriminellen Banden umgeleitet wurden hätte man Schulen, Straßen und Krankenhäuser bauen und Lehrer und Ärzte zahlen können, so Martin Kobler, Chef der Mission der Vereinten Nationen in der Demokratischen Republik Kongo . Nach Angaben des PNUE, gehen nur 2% der Nettogewinne aus den Geschäften an bewaffnetet Gruppen, doch dies reiche aus um “die Grundausstattung für rund 8.000 zu finanzieren” und “es besiegten Gruppen ermöglichen, sich neu zu bewaffnen und die Region zu destabilisieren”.<br />Der Rest des Geldes fließt in die Taschen von "transnationalen kriminellen Netzwerken, die innerhalb und außerhalb der Demokratischen Republik Kongo aktiv sind", insbesondere auch in den Nachbarländern , wo nach dem Prinzip „Spalten um zu Regieren“ gehandelt wird, indem man dafür sorgt, dass keine der bewaffneten Gruppen über die andere dominiert und die Geschäfte kontrolliert. <br />Amnesty International und Global Witness beklagten unterdessen, dass 80% der an der Börse in den USA gehandelten Unternehmen nicht ausreichend prüfen, ob die hergestellten Produkte, Rohstoffe aus den Konfliktgebieten in Afrika enthalten . Sat, 23 May 2015 10:48:50 +0200AFRIKA/SÜDSUDAN - Ärzte ohne Grenzen beklagt Eskalation der Gewalt und Zuspitzung der humanitären Krisehttp://fides.org/de/news/36182-AFRIKA_SUeDSUDAN_Aerzte_ohne_Grenzen_beklagt_Eskalation_der_Gewalt_und_Zuspitzung_der_humanitaeren_Krisehttp://fides.org/de/news/36182-AFRIKA_SUeDSUDAN_Aerzte_ohne_Grenzen_beklagt_Eskalation_der_Gewalt_und_Zuspitzung_der_humanitaeren_KriseJuba – Die anhaltenden Gefechte im Südsudan führen zu einer Zuspitzung der humanitären Krise: Zivilisten leiden unter der Eskalation der Gewalt, die auch Zulieferung von Hilfsmitteln beeinträchtigt. Dies beklagt das medizinische Hilfswerk “Ärzte ohne Grenzen” . Infolge der Eskalation der Gewalt in den Staaten Unity, Jonglei und Upper Nile musste dort die medizinische Versorgung ausgesetzt werden. Gesundheitseinrichtungen wurden zerstört und medizinisches Personal musste evakuiert werden. Im Staat Upper Nile versorgt MSF Patienten, die bei den Gefechten in Melut verletzt wurden und dies obschon keine weiteren medizinischen Lieferung über den Luftweg mehr möglich sind. Infolge der Unsicherheit suchten viele Menschen dort Zuflucht in den „Zivilschutz-Camps“ der Vereinten Nationen. MSF befürchtet, dass medizinische Versorgung bald nicht mehr möglich sein wird, sollte es keinen Sicherheitskorridor für medizinisches Personal und Medikamente geben. <br />In Malakal, wo die Gefechte besonders heftig waren musste die medizinische Versorgung der rund 30.000 Vertriebenen in den PoC ausgesetzt werden. In Jonglei verläuft die Frontlinien durch die Stadt Phom El-Zeraf . Die Stadt wurde vollkommen zerstört und das Krankenhaus demoliert. Im Staat Unity musste MSF das eigene Krankenhaus in Leer am vergangenen 9. Mai evakuieren und für rund 200.000 Menschen in der Region die medizinische Versorgung aussetzen. In Bentiu musste das medizinische Hilfswerk die mobilen Kliniken, die die umliegenden Gebiete versorgen zurückrufen. Das Krankenhaus der Organisation im PoC Bentiu, wo 11.000 Vertriebene untergebracht sind, bei denen es sich größtenteils um Frauen und Kinder handelt setzt seine Arbeit fort. Wie Augenzeugen gegenüber MSF berichteten wurden in der Umgebung ganze Dörfer dem Erdbeben gleichgemacht, Familien getrennt, Anschläge und Morde verübt, Verletzte ohne Versorgung zurückgelassen, Kinder und Frauen vergewaltigt. Zu einer weiteren Zuspitzung der humanitären Krise könnte die bevorstehende Regenzeit führen. Sat, 23 May 2015 10:27:55 +0200ASIEN/CHINA - Marienmonat Mai: Diakon- und Priesterweihen mit dem Schutz der Gottesmutterhttp://fides.org/de/news/36181-ASIEN_CHINA_Marienmonat_Mai_Diakon_und_Priesterweihen_mit_dem_Schutz_der_Gottesmutterhttp://fides.org/de/news/36181-ASIEN_CHINA_Marienmonat_Mai_Diakon_und_Priesterweihen_mit_dem_Schutz_der_GottesmutterShi Jia Zhuang – Von ihren neuen Diakonen und Priestern wünschen sich die katholischen Gemeinden in China vor allem, dass sie dem einen Glauben dienen und diesen verkünden und sich als Teil einer einzigen Herde unter einem einzigen Hirten verstehen. Die Weihen im Marienmonat Mai vertrauen viele Diözesen dem Schutz der Gottesmutter an.<br />Am Fest der Madonna von Fatima, dem 13. Mai, wurden zum Beispiel in der Diözese Nan Chong in der chinesischen Provinz Sichuan ein Diakon und ein Priester geweiht. “Neue Arbeiter im Weinberg des Herrn sind kostbar”, so Gläubige, die an der Weihe teilnahmen, “damit weitere junge Menschen dem Ruf des Herrn folgen. Dies gilt auch für Berufungen in anderen Diözesen, denn wir sind alle Teil derselben Herde”.<br />Über 3.000 Gläubige nahmen an der Weihe von zwei neuen Priestern in An Yang in der Provinz Henan teil. Die Neugeweihten dankten am Ende des Gottesdienstes der Gottesmutter, die sie auf dem Weg der Berufung geleitet und begleitet hat. <br />Auch die katholische Gemeinde in der Provinz Guangxi durfte sechs neue Priester willkommen heißen. Sie wurden am 1. Mai zu Beginn des Marienmonats geweiht. Sat, 23 May 2015 09:26:43 +0200ASIEN/PAKISTAN - Lynchmord an christlichen Eheleuten: Prozess gegen 106 Verdächtige ist ein “Fortschritt der Justiz”http://fides.org/de/news/36180-ASIEN_PAKISTAN_Lynchmord_an_christlichen_Eheleuten_Prozess_gegen_106_Verdaechtige_ist_ein_Fortschritt_der_Justizhttp://fides.org/de/news/36180-ASIEN_PAKISTAN_Lynchmord_an_christlichen_Eheleuten_Prozess_gegen_106_Verdaechtige_ist_ein_Fortschritt_der_JustizFaisalabad – “Dies ist ein Fortschritt für die Justiz. Wir hoffen und wünschen, dass es dem Fall, der Christen in ganz Pakistan erschüttert hat, Gerechtigkeit geben wird”, so der Präsident der Päpstlichen Missionswerke in Pakistan, Pfarrer Waseem Walter, zur Festnahme von insgesamt 106 Verdächtigen im Zusammenhang mit dem Mord an dem christlichen Ehepaar Shahzad und Shama Masih, die im November 2014 in Kot Radha Kishan bei lebendigem Leib verbrannt wurden. <br />Wie aus Augenzeugenberichten hervorgeht, sollen drei religiöse Anführer der lokalen Moschee, Mohammad Hussain, Arshad Baloch imd Noorul Hassan rund 400 Muslime zum Lynchmord an den christlichen Eheleuten aufgerufen haben, nachdem in der Nähe ihrer Wohnung verbrannte Seiten aus dem Koran gefunden worden waren. Auch der Besitzer der Ziegelfabrik in der die beiden bei lebendigem Leib verbrannt wurden, Yousaf Gujjar, soll die aufgebrachten Muslime zum Mord aufgerufen haben<br />Insgesamt 106 wegen Mordes angeklagte Verdächtige wurden am gestrigen 21. Mai einem Richter in Lahore vorgeführt. Es wird vermutet, dass sich 32 Mitschuldige noch auf freiem Fuß befinden. Fri, 22 May 2015 13:24:35 +0200AMERIKA/BRASILIEN - Unterscherschriftenaktion: 630.000 Unterzeichner fordern demokratische Reformen und transparente Wahlenhttp://fides.org/de/news/36179-AMERIKA_BRASILIEN_Unterscherschriftenaktion_630_000_Unterzeichner_fordern_demokratische_Reformen_und_transparente_Wahlenhttp://fides.org/de/news/36179-AMERIKA_BRASILIEN_Unterscherschriftenaktion_630_000_Unterzeichner_fordern_demokratische_Reformen_und_transparente_WahlenBrasilia – Über 2 Millionen Menschen nahmen in Brasilia am vergangenen 20. Mai an einer öffentlichen Kundgebung gegen Korruption und für demokratische Reformen ein. Im Anschluss an einen Protestmarsch von der Kathedrale zum Kongress des Landes wurden die ersten 630.000 Unterschriften einer Aktion überreicht , in deren Rahmen insgesamt 1 Million Unterschriften gesammelt werden sollen.<br />„Wir dürfen die Hoffnung nicht verlieren”, so der Weihbischof von Belo Horizonte und Vorsitzende der bischöflichen Kommission für die Beobachtung der politischen Reform, Joaquim Mol. "Wenn wir dem Kongress zeigen können, dass bereits über 600.000 Unterschriften gesammelt wurden, dann heißt dies, dass die Bürger des Landes einen Wandel wünschen“. Im Rahmen der Aktion fordern die Unterzeichner vor allem auch ein Verbot der Finanzierung der Wahlkampagne durch Unternehmen. Fri, 22 May 2015 13:09:08 +0200AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Zivilgesellschaft misstraut der Armee nach Massakern in Benihttp://fides.org/de/news/36178-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Zivilgesellschaft_misstraut_der_Armee_nach_Massakern_in_Benihttp://fides.org/de/news/36178-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Zivilgesellschaft_misstraut_der_Armee_nach_Massakern_in_BeniKinshasa - “In Beni im Nordkivu werden die Menschen weiterhin Opfer von Massakern und Plünderungen” so das Netzwerk “Rete Pace per il Congo“. Allein in der Zeit vom 8. bis 13. Mai kamen 35 Personen gewaltsam ums leben. Es wird vermutet, dass für die Übergriffe größtenteils die ugandischen Rebellen der ADF verantwortlich sind. <br />Oft kommt es aber auch zu Übergriffen in den so genannten von der kongolesischen Armee kontrollierten Gebieten und in der Nähe von deren Basislagern. Wie ein Mitglied der ADF nach seiner Festnahme berichtete, wird die ADF auch von Offizieren der FARDC unterstützt. Die jüngsten Massaker in Mapiki und Sabu wurden am 13. Mai kaum 24 Stunden nach dem Besuch des stellvertretenden Premiers und Innenministers Evariste Boshab in der Region verübt . Deshalb schwindet insbesondere auch das Vertrauen der Bürger in die Unterstützung der staatlichen Behörden und die Fähigkeiten der Armee.<br />Bürger fordern eine Intensivierung der militärischen Operationen gegen die ADF und die Stationierung zusätzlicher Polizeieinheiten in der Region sowie Ermittlungen im Zusammenhang einer eventuellen Komplizenschaft zwischen Soldaten und Mitgliedern der ADF sowie die Wiederaufnahme der Zusammenarbeit mit den Einheiten der MONUSCO . Fri, 22 May 2015 12:58:43 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Patriarch Tawadros bei der ersten Konferenz über “koptische Diaspora”http://fides.org/de/news/36177-AFRIKA_AeGYPTEN_Patriarch_Tawadros_bei_der_ersten_Konferenz_ueber_koptische_Diasporahttp://fides.org/de/news/36177-AFRIKA_AeGYPTEN_Patriarch_Tawadros_bei_der_ersten_Konferenz_ueber_koptische_DiasporaKairo - “Wir müssen auf die Wünsche und Fragen unseres Volkes eingehen”, so Patriarch Tawadros II. am gestrigen 21. Mai bei der von ihm einberufenen Konferenz über die Probleme der koptischen Diasporagemeinden in aller Welt. Dabei handelt es sich um die erste Konferenz, die sich mit den Herausforderungen in den stetig wachsenden koptischen Auslandsgemeinden befasst.<br />Auf der Tagesordnung der Konferenz, die im Kloster des Heiligen Paulus unweit vom Roten Meer stattfindet, stehen insbesondere die Richtlinien für die Entwicklung der koptischen Gemeinden in aller Welt für die kommenden 25 Jahre. In seiner Ansprache erinnerte der Patriarch an die Notwendigkeit kirchliche uns kanonische Strukturen stets in den Dienst der kirchlichen Dynamik zu stellen. .Fri, 22 May 2015 12:44:34 +0200AFRIKA/MALAWI - Justitia et Pax-Kommission fordert staatliche Hilfen für Überschwemmungsopferhttp://fides.org/de/news/36176-AFRIKA_MALAWI_Justitia_et_Pax_Kommission_fordert_staatliche_Hilfen_fuer_Ueberschwemmungsopferhttp://fides.org/de/news/36176-AFRIKA_MALAWI_Justitia_et_Pax_Kommission_fordert_staatliche_Hilfen_fuer_UeberschwemmungsopferLilongwe – Die bischöfliche Justitia et Pax- Kommission fordert die Abgeordneten des Landes auf, im neuen Staatshaushalt 2015/2016 auch die Situation der Überschwemmungsopfer zu berücksichtigen. „Man wird diesen Menschen helfen müssen, damit sie wieder zu einem normalen Leben zurückkehren können”, so der Pfarrer Emmanuel Chimombo bei einem Treffen mit katholischen Abgeordneten.<br />Im Januar dieses Jahres waren bei Überschwemmungen nach zweiwöchigen intensiven Regenfällen insgesamt 275 Menschen gestorben. 230.000 Menschen in 15 der 28 Distrikte des Landes mussten evakuiert werden . Bei den Überschwemmungen wurden über 64.000 Hektar verwüstet. Es folgte eine Dürrezeit die einen weiteren Teil der Ernte vernichtete, so dass insgesamt 30% der notwendigen Lebensmittel fehlen . <br />Die Justitia et Pax-Kommission legt in einer Analyse zum Staatshaushalt dar, dass mittel- und langfristige Hilfsprogramme berücksichtigt werden müssen, die über eine akute Nothilfe hinausgehen. Fri, 22 May 2015 12:19:38 +0200