Fides Newshttp://fides.org/Aus dem Archivder Fidesagenturen-usAMERIKA/HONDURAS - Caritas-Aktion zur Hungerbekämpfung: „Ursache für Hunger ist nicht das Fehlen von Lebensmitteln sondern fehlende Gerechtigkeit“http://fides.org/de/news/34986-AMERIKA_HONDURAS_Caritas_Aktion_zur_Hungerbekaempfung_Ursache_fuer_Hunger_ist_nicht_das_Fehlen_von_Lebensmitteln_sondern_fehlende_Gerechtigkeithttp://fides.org/de/news/34986-AMERIKA_HONDURAS_Caritas_Aktion_zur_Hungerbekaempfung_Ursache_fuer_Hunger_ist_nicht_das_Fehlen_von_Lebensmitteln_sondern_fehlende_GerechtigkeitTegucigalpa – “Ursache für Hunger ist nicht das Fehlen von Lebensmitteln sondern fehlende Gerechtigkeit”, heißt es in der Präsentation zu einer Spendenaktion von Caritas Honduras. "Caritas ist Zeuge der schädlichen Auswirkungen des Fehlens von Gerechtigkeit und der Ungleichheit beim Zugang zu Lebensmitteln und Nahrung. Dies führ zu einer moralischen und humanitären Krise, die durch ungerechte Politik und Praxis verstärkt wird und durch die Verschiebung der Märkte durch exzessive Finanzspekulation sowie die Umleitung von Lebensmitteln in die Produktion von Energie“, heißt es in der Verlautbarung von Caritas Honduras zu der Initiative. Mit der Aktion schließt sich Caritas Honduras Caritas Honduras einer internationalen Kampagne von Caritas Internationales an .<br />Wie aus einem Bericht von Caritas Honduras hervorgeht haben über 700.000 Menschen in Honduras keinen Zugang zu einer angemessenen Versorgung mit Lebensmitteln. Besonders schlimm sind die Folgen von Mangelernährung für Kinder. Honduras ist das lateinamerikanischen Land mit zweithöchsten Anteil von Unterernährung bei Kindern: rund 240.000 Kinder sind betroffen. Ein Viertel der Kinder leiden unter chronischer Unterernährung und am meisten betroffen sind die armen Regionen des Landes . Unterernährung kann bei Kindern im Alter von unter zwei Jahren irreversible Organschäden verursachen.<br />Caritas Honduras setzt sich seit langem für die Bekämpfung von Hunger ein: "Was die Lebensmittelsicherheit angeht, ist der traditionelle Ansatz nicht ausreichend, denn heute müssen wir vom Recht auf Ernährung sprechen”, heißt es in der Verlautbarung abschließend. Dabei gehe es um “Verfügbarkeit, Zugang, Konsum und Nachhaltigkeit”. Wed, 22 Oct 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/ZENTRALAFRIKANISCHE REPUBLIK - “Anti-Balaka”-Milizen zwingen Salesianer von Don Bosco zur Schließung von Schulenhttp://fides.org/de/news/34985-AFRIKA_ZENTRALAFRIKANISCHE_REPUBLIK_Anti_Balaka_Milizen_zwingen_Salesianer_von_Don_Bosco_zur_Schliessung_von_Schulenhttp://fides.org/de/news/34985-AFRIKA_ZENTRALAFRIKANISCHE_REPUBLIK_Anti_Balaka_Milizen_zwingen_Salesianer_von_Don_Bosco_zur_Schliessung_von_SchulenBangui – Die Anti-Balaka”-Milizen wurden ursprünglich zum Schutz der Bevölkerung vor den Auswirkungen des seit eineinhalb Jahren andauernden Konflikts in der Zentralafrikanischen Republik gegründet, doch heute treiben auch sie ihr Unwesen unter der Bevölkerung: “Sie plündern und vergewaltigen und zwingen uns, unsere Schulen in Galabadja und Damala zu schließen”, so die im Land tätigen Salesianer von Don Bosco. Beide Einrichtungen der Salesianer in der Region Bangui hatten beschlossen trotz anhaltender Unruhen die Pforten für den Unterricht zu öffnen: “Der Schulbesuch hilft auch bei der Rückkehr zur Normalität und beim Vergessen der Gewalt”, so die Ordensleute. “Auf den Straßen gibt es zahlreiche Barrikaden und es sind viele Waffen im Umlauf, so dass die Menschen ihre Wohnungen aus Angst kaum verlassen”, heißt es in einer Verlautbarung der Nachrichtenagentur der Salesianer ANS. <br />In den Missionen der Salesianer von Don Bosco in Bangui sind derzeit über 1.400 Vertriebene untergebracht. Seit Ausbruch des Konflikts mussten über eine Million Menschen die Heimat verlassen, über 3.500 Kindersoldaten wurden von gewaffneten Gruppen rekrutiert und über 2,6 Millionen Menschen sind dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen. Wed, 22 Oct 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Europaparlament ehrt kongolesischen Frauenarzt für sein Engagement für Vergewaltigungsopferhttp://fides.org/de/news/34984-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Europaparlament_ehrt_kongolesischen_Frauenarzt_fuer_sein_Engagement_fuer_Vergewaltigungsopferhttp://fides.org/de/news/34984-AFRIKA_DEMOKRATISCHE_REPUBLIK_KONGO_Europaparlament_ehrt_kongolesischen_Frauenarzt_fuer_sein_Engagement_fuer_VergewaltigungsopferKinshasa – Der kongolesische Arzt Denis Mukwege, der Vergewaltigungsopfer der Bürgerkriegs im Südkivu kümmert, erhält den Sacharow-Preis 2014, mit dem das Europäische Parlament im Gedenken an den russischen Wissenschaftler und Dissidenten Andrej Dmitrievič Sacharow, seit 1988 Personen und Organisationen für ihr Engagement für den Schutz von Menschenrechten und Freiheit auszeichnet.<br />Der Gynäkologe leitet das Panzi-Zentrum in Bukavu, Hauptstadt der kongolesischen Provinz Südkivu, die zusammen mit der Provinz Nordkivu zu den am wenigsten stabilen Regionen im Osten der Demokratischen Republik Kongo gehören, weil dort zahlreiche bewaffnete Gruppen aktiv sind und die Bevölkerung terrorisieren. <br />“Vergewaltigungen”, so der Arzt am Rande einer Konferenz zum Thema sexuelle Gewalt , “sollen eine Frau als Lebensspenderin zerstören. In diesem Sinne handelt es sich um eine Massenvernichtungswaffe”. 2007 dokumentierte ein Bericht der Justitia-et-Pax-Kommission der Erzdiözese Bukavu dieselbe These . “Die Frau wird vor allem als Mutter betrachtet”, heißt es in dem Bericht. “Sie schenkt Leben. Und alles, was der afrikanischen Tradition heilig ist In einem solchen Kontext ist Gewalt gegen Frau eine Art und Weise einer ganzen Gemeinschaft den Tod zu bringen und diese Gemeinschaft in ihrem Herzen zu treffen”. Wed, 22 Oct 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/KAMERUN - SECAM: “Es muss der demokratische Wechsel respektiert werden”http://fides.org/de/news/34983-AFRIKA_KAMERUN_SECAM_Es_muss_der_demokratische_Wechsel_respektiert_werdenhttp://fides.org/de/news/34983-AFRIKA_KAMERUN_SECAM_Es_muss_der_demokratische_Wechsel_respektiert_werdenYaoundé - “Die Schließung der Grenzen ist keine Lösung für das Ebola-Problem”, heißt es in einer Verlautbarung zur Jahresversammlung der Vertreter des Symposiums der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar , die vom 15. bis 18. Oktober in Doula tagten. In der Verlautbarung erinnern die afrikanischen Bischöfe an die Not der Bevölkerung infolge der Ebola-Epidemie und fordern “Kreativität” bei der Suche nach Lösungen.<br />Bei ihrer Versammlung befassten sich die SECAM-Delegierten auch mit dem Thema Demokratie in Afrika und betonten, dass “die Widerstände gegen den demokratischen Wechsel und der mangelnde Respekt gegenüber der Verfassung oft Ursache von Spannungen und Unruhen in verschiedenen afrikanischen Ländern sind”. Deshalb fordern sie „die Einhaltung der Verfassung und des demokratischen Wechsels als Grundlage für dauerhafte Entwicklung”. <br />Eine solche Entwicklung sei nur möglich, heißt es in der Verlautbarung, wenn man mit den natürlichen Ressourcen Afrikas korrekt umgehe. In diesem Zusammenhang würdigen die Vertreter des SECAM internationale Initiativen zur Förderung der Transparenz beim Abbau von Bodenschätzen . Gleichsam empfehlen sie, dass alla afrikanischen Staaten sich der Initiative anschließen und Kontrolle über eine gerechte Verteilung der Erträge aus dem Abbau ausüben. Schließlich regen die Delegierten die Eröffnung eines Verbindungsbüros der Afrikanischen Union in Addis Abeba an. <br />Für März 2015 kündigt das SECAM einen Kongress der afrikanischen “Justitia-et-Pax”-Kommissionen in Namibia zum Thema ganzheitliche Entwicklung des Menschen an. Wed, 22 Oct 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/BRASILIEN - Kirchliches Pan-Amazzonica-Netzwerk gehört zu den Prioritäten der katholischen Kirche in Brasilienhttp://fides.org/de/news/34982-AMERIKA_BRASILIEN_Kirchliches_Pan_Amazzonica_Netzwerk_gehoert_zu_den_Prioritaeten_der_katholischen_Kirche_in_Brasilienhttp://fides.org/de/news/34982-AMERIKA_BRASILIEN_Kirchliches_Pan_Amazzonica_Netzwerk_gehoert_zu_den_Prioritaeten_der_katholischen_Kirche_in_BrasilienBrasilia – “Die Vorbereitung der 53. Vollversammlung der Brasilianischen Bischofskonferenz wird unsere Hauptaufgabe sein, so der Vorsitzende der Bischofskonferenz und Erzbischof von Aparecida Kardinal Raymundo Damasceno Assis gegenüber den Mitgliedern des Ständigen Rates der Bischofskonferenz bei deren Sitzung in Brasilia, wo der Rat vom 21. bis 23. Oktober in den Räumlichkeiten der Bischofskonferenz tagt. <br />Die 53. Vollversammlung der CNBB wird sich vom 15. bis 24. April 2015 in Aparecida vor allem mit den zentralen Leitlinien der Pastoralarbeit und der Wahl der Präsidenten der verschiedenen Bischöflichen Kommissionen befassen. <br />Im Mittelpunkt der Sitzung des Ständigen Rates stehen unter anderem die außerordentliche Bischofssynode in Rom, die Ausbildung der Ausbilder und die Schaffung des Pan-Amazzonica-Netzwerks . Am gestrigen 21. Oktober wurden im Rahmen der Tagung die Ergebnisse der ersten vorbereitenden Versammlungen des Netzwerks vorgestellt. <br />Man ist sich einig, dass eine Bündelung der Ressourcen und die Förderung der Zusammenarbeit und Koordinierung im Rahmen eines solchen Netzwerks zwischen den verschiedenen kirchlichen Einrichtungen dringend notwendig sind, insbesondere wenn es um missionarische Herausforderungen geht. Wed, 22 Oct 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/LIBERIA - MSF feiert Erfolg bei der Bekämpfung von Ebola: tausend Patienten konnten geheilt werdenhttp://fides.org/de/news/34981-AFRIKA_LIBERIA_MSF_feiert_Erfolg_bei_der_Bekaempfung_von_Ebola_tausend_Patienten_konnten_geheilt_werdenhttp://fides.org/de/news/34981-AFRIKA_LIBERIA_MSF_feiert_Erfolg_bei_der_Bekaempfung_von_Ebola_tausend_Patienten_konnten_geheilt_werdenFoya – Seit Ausbruch der Ebola-Epidemie in Westafrika wurden über 4.500 Patienten in die Zentren des Hilfswerks “Ärzte ohne Grenzen” eingeliefert. Über 2.700 Patienten hatten sich mit dem Virus infiziert. Viel Menschen starben an den Folgen der Infektion doch es wurden auch Erfolge verzeichnet: im Zentrum des Hilfswerks Foya wurde gestern der tausendste Patient entlassen, der in den Einrichtungen von MSF in Guinea, Sierra Leone und Liberia geheilt werden konnte. <br />Der Vater des geheilten Jungen ist als Mitarbeiter der Nichtregierungsorganisation in den Dörfern der Region tätig, wo er auf die Gefahren des Virus aufmerksam macht. Der Mann hatte bereits seine Frau und den Bruder, der als Krankenpfleger arbeitete und auch die infizierten Familienmitglieder versorgte, sowie zwei jüngere Töchter verloren. Die einzigen Überlebenden waren er und sein 18 jähriger Sohn. Nachdem auch bei ihm die ersten Symptome auftragen brachte er ihn in das Behandlungszentrum in Foya, wo ein Ebola-Test gemacht wurde, der positiv war. Nach der Behandlung ging es dem jungen Mann bald besser, bis er nun nach seiner vollständigen Genesung entlassen werden konnte.<br />Derzeit arbeiten rund 3.000 Mitarbeiter des medizinischen Hilfswerks MSF in der Region, darunter 250 internationale Helfer. Wed, 22 Oct 2014 00:00:00 +0200ASIEN/PAKISTAN - Mischehe nach Druckausübung auf junge Muslimin annullierthttp://fides.org/de/news/34980-ASIEN_PAKISTAN_Mischehe_nach_Druckausuebung_auf_junge_Muslimin_annullierthttp://fides.org/de/news/34980-ASIEN_PAKISTAN_Mischehe_nach_Druckausuebung_auf_junge_Muslimin_annulliertLahore – Der junge Christ Akram Masih wurde von der Polizei in Multan festgenommen, weil er angeblich die junge Muslimin Maria Bibi, aus dem Distrikt Shiekhupura zur Ehe gezwungen haben soll. Polizeibeamte drangen in die Wohnung der Familie Akram ein und nahmen den jungen Mann mit. Wie der christliche Anwalt Mushtaq Gill mitteilt bat die Familie den methodistischen Bischof von Multan Asher Kamran um Hilfe, der in einem Schreiben gegen die falsche Anklage gegen Masih wegen angeblicher Entführung und Zwangsheirat protestierte.<br />Der junge Christ aus Multan und die junge Muslimin aus Sheikhupura hatten nach islamischem Ritus in Multan geheiratet. Der junge Mann war dazu zum Islam konvertiert und hatten den muslimischen Nahmen Muhammad Akram angenommen. Trotzdem wurde er einfolge von Protesten der Familie und einer Anzeige bei der Polizei festgenommen. <br />Die Familie des jungen Mannes bekräftigt dessen Unschuld und die Heirat aus freiem Willen. Die beiden sollten ihren freien Willen vor einem Richter bestätigen. Bei der Anhörung unterzeichnete die junge Frau im Beisein der Familie, die offensichtlich Druck auf das Mädchen ausgeübt und mit der Ermordung Akram Masihs gedroht hatte, jedoch eine Erklärung, die Akram belastet. Aufgrund dieser Erklärung wurde die Ehe annulliert. Erst vor kurzem hatte es in Karachi einen ähnlichen Fall gegeben .<br />“In Pakistan ist Extremismus weit verbreitet und es wird nicht toleriert, das eine muslimische Frau einen christlichen Mann heiratet, auch wenn dieser zum Islam konvertiert”, so Gill, “Doch dies ist ein schwerwiegender Verstoß gegen grundlegende Rechte”. Wed, 22 Oct 2014 00:00:00 +0200ASIEN/INDIEN - Bürgervertretungen schließen sich dem Appell der Regierung zum Schutz der Minderheiten anhttp://fides.org/de/news/34979-ASIEN_INDIEN_Buergervertretungen_schliessen_sich_dem_Appell_der_Regierung_zum_Schutz_der_Minderheiten_anhttp://fides.org/de/news/34979-ASIEN_INDIEN_Buergervertretungen_schliessen_sich_dem_Appell_der_Regierung_zum_Schutz_der_Minderheiten_anNew Delhi – Rund 30 christliche und nichtchristliche Gruppen schlossen sich einem Appell der indischen Regierung an die einzelnen Staaten auf, “dringende Maßnahmen zur Beendigung der Hass- und Gewaltkampagne gegen religiöse Minderheiten zu ergreifen, die sich negativ auf das harmonische Zusammenleben in vielen Städten und Dörfern in zahlreichen Regionen des Landes ausübt“. Der Aufruf wird auch von dem Netzwerk der indischen Jesuiten “Jesuits in Social Action ” unterstützt . Die Ordensleute.<br />In ihrem Appell erinnert die Regierung daran, “das radikale Gruppen und hinduistische Extremisten ganz offensichtlich von Politikern unterstützt werden“ und weist darauf hin, dass “zwischen Mai und September 2014 insgesamt 600 Fälle der Gewalt registriert wurden”.<br />Deshalb rufen auch Menschenrechtsaktivisten und Gruppen und Vereine, die sich für den Schutz der Menschenrechte engagieren zum Schutz der Rechte von Minderheiten auf, ins besondere des Rechts darauf, in Würde als indische Staatsbürger im eigenen Land zu leben und appellieren an die Institutionen mit der Bitte um entsprechende Maßnahmen. Wed, 22 Oct 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/BURKINA FASO - Rektor des Priesterseminars “Saint Jean Baptiste” in der Erzdiözese Ouagadougou ernannthttp://fides.org/de/news/34978-AFRIKA_BURKINA_FASO_Rektor_des_Priesterseminars_Saint_Jean_Baptiste_in_der_Erzdioezese_Ouagadougou_ernannthttp://fides.org/de/news/34978-AFRIKA_BURKINA_FASO_Rektor_des_Priesterseminars_Saint_Jean_Baptiste_in_der_Erzdioezese_Ouagadougou_ernanntVatikanstadt – Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker hat am 30. Mai 2014 Pfarrer Jules Pascal Zabre aus dem Klerus der Erzdiözese Ouagadougou zum neuen Rektor des Priesterseminars “Saint Jean Baptiste" in der Erzdiözese Ouagadougou ernannt.<br />Der neue Rektor wurde am 17. Mai 1968 in Ouagadougou geboren und am 6. Juli 1996 zum Priester geweiht. Er besuchte das Kleine Seminar in Pabré und studierte Philosophie am Großen Seminar in Wayalge in Ouagadougou und Theologie am Großen Seminar in Koumi . Danach machte er ein Doktorat im Fach Spiritualität und Theologie an der Université Catholique de l’Afrique de l’Ouest und eine Lizenz im Fach Liturgei am Institut Catholique in Paris. Seit 2009 unterrichtet er Liturgie und Theologie der Sakramente sowie Ekklesiologie am Großen Seminar Saint Pierre Claver in Koumi . Wed, 22 Oct 2014 00:00:00 +0200ASIEN/INDIEN - Franziskaner bereiten sich auf das Jahr des gottgeweihten Lebens vorhttp://fides.org/de/news/34976-ASIEN_INDIEN_Franziskaner_bereiten_sich_auf_das_Jahr_des_gottgeweihten_Lebens_vorhttp://fides.org/de/news/34976-ASIEN_INDIEN_Franziskaner_bereiten_sich_auf_das_Jahr_des_gottgeweihten_Lebens_vorNew Delhi – Mit einer Kampagne zur Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen und einer Reihe von Initiativen in den Bereichen der Pastoral und der Evangelisierung wollen die rund 50.000 Ordensleute aus 165 indischen Provinzen zum Jahr des gottgeweihten Lebens beitragen, das von Papst Franziskus ausgerufen wurde und am 30. November 2014 beginnt.<br />Wie der Verband der Ordensfamilie der Franziskaner in Indien mitteilt wollen die Franziskaner dabei auf ihre Präsenz in Indien aufmerksam machen und zu diesem Zweck auch Studienseminare und Fortbildungsveranstaltungen für Erzieher und Sozialarbeiter auf allen Ebenen veranstalten<br />P. Nithiya Sagayam, Ofm Cap, Koordinator der Verbandes betont, dass eine Feier für alle indischen Franziskaner vom 1. bis 4. März 2015 in Veilankanni stattfinden wird, bei der das Apostolische Schreiben “Evangelii Gaudium” im Mittelpunkt steht. Eine weitere zentrale Veranstaltung findet vom 3. bis 6. August 2015 statt, während die Kampagne zur Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen das ganze Jahr über fortgesetzt werden soll. “Ein besonderes Augenmerk”, so P. Sagayam abschließend, “werden wir dem Zeugnis der Franziskaner vom Evangelium und dem Apostolat der Franziskaner widmen”. Tue, 21 Oct 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/MEXIKO - Bischof: „Wenn man gegen das Recht eines Einzelnen verstößt, dann sind die Rechte aller gefährdet“http://fides.org/de/news/34975-AMERIKA_MEXIKO_Bischof_Wenn_man_gegen_das_Recht_eines_Einzelnen_verstoesst_dann_sind_die_Rechte_aller_gefaehrdethttp://fides.org/de/news/34975-AMERIKA_MEXIKO_Bischof_Wenn_man_gegen_das_Recht_eines_Einzelnen_verstoesst_dann_sind_die_Rechte_aller_gefaehrdetMérida – Die Suche nach den vermissten Studenten aus Ayotzinapa muss fortgesetzt und die Verantwortlichen müssen bestraft werden: dies fordert der Sekretär der Mexikanischen Bischofskonferenz , Bischof Eugenio Lira Rugarcía, von den Behörden des Landes anlässlich der 14. Begegnung der Pastoral im Gesundheitswesen in Merida . “Solche Dinge dürfen in Mexiko nicht mehr passieren”, so der Bischof, “wir dürfen nicht tolerieren, dass Menschen verschwinden. Wir müssen den Weg gemeinsam beschreiten als Gesellschaft und sicheres Land, wo man in Frieden eben kann".<br />Der Weihbischof von Puebla de los Ángeles, Eugenio Lira Rugarcía, bekundete seine Solidarität mit den Familien der Opfern und betonte, dass “eine solche Situation für alle Anlass zur Sorge sein sollte: wenn man gegen das Recht eines Einzelnen verstößt, dann sind die Rechte aller gefährdet". <br />Nach den Ereignissen infolge der Studentenproteste in Ayotzinapa ist die Lage in Mexiko angespannt . Während die Regierung ihre Suche nach den vermissten Studenten fortsetzt, finden zahlreiche Protestkundgebungen statt. Tue, 21 Oct 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Wallfahrten auf den Spuren der Heiligen Familiehttp://fides.org/de/news/34974-AFRIKA_AeGYPTEN_Wallfahrten_auf_den_Spuren_der_Heiligen_Familiehttp://fides.org/de/news/34974-AFRIKA_AeGYPTEN_Wallfahrten_auf_den_Spuren_der_Heiligen_FamilieKairo – Delegierte und Pilger aus den Philippinen nahmen am 21. Oktober im koptischen Museum in der Altstadt von Kairo an einer Feier zu Ehren der Heiligen Familie mit dem koptisch-orthodoxen Patriarchen Tawadros II. und dem ägyptischen Fremdenverkehrsminister Hisham Zaazou teil. Mit der Veranstaltung wurde offiziell ein Projekt auf den Weg gebracht, in dessen Rahmen Pilgerreisen auf den Spuren der Heiligen Familie während des Exils in Ägypten stattfinden sollen. Ausgehend von Al-Arish in Norden der Sinai-Halbinsel führt der Weg über das Nildelta nach Wadi Natrun und von dort aus weiter nach Assiut und zum Kloster der Jungfrau Maria, das auch als Kloster von Al-Muharraq bekannt ist. Wie das Fremdenverkehrsministerium gegenüber den Medien erklärte, sollen Werbekampagnen in Europa, Südasien und Lateinamerika auf den Weg gebracht werden, die die Menschen für den Weg begeistern sollen, den die Heilige Familie zurücklegte. Man rechnet mit rund 500.000 Pilgern pro Jahr. .Tue, 21 Oct 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/MADAGASKAR - Rektor des Theologischen Seminars “Teresa von Kinde Jesu” in der Erzdiözese Antananarivo ernannthttp://fides.org/de/news/34973-AFRIKA_MADAGASKAR_Rektor_des_Theologischen_Seminars_Teresa_von_Kinde_Jesu_in_der_Erzdioezese_Antananarivo_ernannthttp://fides.org/de/news/34973-AFRIKA_MADAGASKAR_Rektor_des_Theologischen_Seminars_Teresa_von_Kinde_Jesu_in_der_Erzdioezese_Antananarivo_ernanntVatikanstadt –Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker hat am 31. März 2014 Pfarrer Abdon Rafidison aus dem Klerus der Erzdiözese Antananarivo zum neuen Rektor des Theologats “Teresa vom Kinde Jesu“ in der Erzdiözese Antananarivo ernannt.<br />Der neue Rektor wurde am 16. August 1968 in Ambohipo Antananarivo geboren und am 6. September 1997 in Amparibe zum Priester geweiht. Er erwarb akademische Grade am Institut Catholique de Madagascar und machte ein Doktorat im Fach Kirchengeschichte an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom . Nach seiner Priesterweihe war er als stellvertretender Pfarrer und Pfarrer in verschiedenen Pfarreien tätig. Gegenwärtig unterrichtet er an der Katholischen Universität Madagaskar, am Theolgat in Faliarivo und am Philsophat in Manantenasoa . Tue, 21 Oct 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/SÜDSUDAN - Gegnerische Parteien erkennen die eigene Verantwortung im Bürgerkrieg an, “ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Frieden”http://fides.org/de/news/34972-AFRIKA_SUeDSUDAN_Gegnerische_Parteien_erkennen_die_eigene_Verantwortung_im_Buergerkrieg_an_ein_wichtiger_Schritt_auf_dem_Weg_zum_Friedenhttp://fides.org/de/news/34972-AFRIKA_SUeDSUDAN_Gegnerische_Parteien_erkennen_die_eigene_Verantwortung_im_Buergerkrieg_an_ein_wichtiger_Schritt_auf_dem_Weg_zum_FriedenJuba - “Wir hoffen, dass es ein konkreter und entscheidender Schritt auf dem Weg zum Waffenstilltand und später zum wahren Frieden sein wird”, so Schwester Elena Baratti, Comboni Missionsschwester in Juba, der Hauptstadt des Südsudan, in einem Kommentar zu den am gestrigen 20. Oktober in Arusha unterzeichneten Vereinbarungen zur Beendigung des Bürgerkriegs, der im Südsudan am 15. Dezember 2013 ausbrach.<br />Wie aus Berichten der Tageszeitung “Sudan Herald” hervorgeht, handelt es sich bei den gestern unterzeichneten Vereinbarungen um ein internes Abkommen in den Reihen der SPLM , der heutigen Regierungspartei, die zwischen den Anhängern des Präsidenten Salva Kiir und den Aufständischen unter Leitung des ehemaligen stellvertretenden Präsidenten Riek Machar gespalten ist, was Auslöser des Bürgerkrieges war.<br />“Die beiden kriegführenden Parteien erkennen ihre kollektive Verantwortung für die Krise im Südsudan an, bei der viele Menschen ums Leben kamen und große materielle Schäden entstanden sind”, heißt es in den Vereinbarungen. “Eine Spaltung in den Reihen der SPLM bedeutet automatisch die Spaltung des Landes auf ethnischer und regionaler Ebene”, heißt es in den Verlautbarungen weiter, die einen “offenen und aufrichtigen Dialog“ wünschen, „der die Interessen des Volkes und des Landes in den Mittelpunkt stellt”.<br />„Es handelt sich um die erste Anerkennung der Verantwortlichkeit der beiden Hauptakteure der Krise, die durch die Vermittlung Tansanias zustande kam, das parallel zur Friedensarbeit der IGAD den Prozess ‚erleichtern’ will”, so die Comboni Missionarin gegenüber Fides.<br />“Die eigentlichen Friedensvereinbarungen werden voraussichtlich im Rahmen der IGAD unterzeichnet werden”, so Schwester Elena. “Sollte ein solches Abkommen unterzeichnet werden, werden die Menschen in Juba vor Freude auf den Straßen tanzen, denn die Menschen leiden immer noch unter den Auswirkungen des Krieges. Doch die gestrige Unterzeichnung schenkt uns neue Hoffnung”, so die Missionsschwester abschließend. Tue, 21 Oct 2014 00:00:00 +0200ASIEN/PAKISTAN - Im Fall Asia Bibi bleibt die Wahrheit hinter zahlreichen Interessen verborgenhttp://fides.org/de/news/34971-ASIEN_PAKISTAN_Im_Fall_Asia_Bibi_bleibt_die_Wahrheit_hinter_zahlreichen_Interessen_verborgenhttp://fides.org/de/news/34971-ASIEN_PAKISTAN_Im_Fall_Asia_Bibi_bleibt_die_Wahrheit_hinter_zahlreichen_Interessen_verborgenLahore – “Hinter dem Fall Asia Bibi verbergen sich zahlreiche Interessen. Zu viele starke Mächte üben Druck aus, so dass am Ende die Wahrheit verborgen bleibt oder mit Füßen getreten wird”, so Haroon Barkat Masih, Präsident der “Masihi Foundation”, die sich für die Verbesserung der Lebensumstände von Christen und den Schutz von christlichen Opfern des Blasphemieparagraphen in Pakistan einsetzt. Nach der Bestätigung des Todesurteils gegen die wegen Blasphemie verurteilte Christin betont Masih im Gespräch mit Fides: “Wir geben die Hoffnung nicht auf, den unser christlicher Glaube speist sich aus der Hoffnung. Wir beten für Asia Bibi und ihre Freilassung, damit der Herr sie beschützen und trösten möge”. “Doch es gibt zahlreiche Elemente, die nicht gerade optimistisch stimmen. Es gibt zum Beispiel immer noch ein Kopfgeld für Asia, das von einem Imam für diejenigen ausgesetzt wurde, die Asia töten”, so Masih weiter.<br />“Der Druck und die internationale Mobilisierung sind nützlich”, aber “es sind auch der politische Wille der Regierung und der Behörden in Pakistan erforderlich”, damit diese von vielen Ungerechtigkeiten gezeichnete Geschichte gut ausgehen wird. Doch der heutige Ministerpräsident Nawaz Sharif “ließe extremistischen Gruppen in der Vergangenheit viel Raum und billigte den Blasphemie-Paragraphen aus politischem Kalkül: deshalb ist er nicht wirklich geeignet, wenn es darum geht, Stellung gegen solche Druckausübung zu beziehen”. “Korruption und der Wunsch den Fall zu wirtschaftlichen Zwecken zu manipulieren spielen ebenfalls eine Rolle”, so Haroon Barkat, der auch daran erinnert, dass das Oberste Gericht das Urteil ändern kann und es bei einer weiteren Bestätigung des Urteils noch die Möglichkeit der Begnadigung durch den Präsidenten gibt. Tue, 21 Oct 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/VENEZUELA - “Der heilige Johannes Paul II. möge Venezuela auf den Wegen des Friedens und der Gerechtigkeit begleiten“http://fides.org/de/news/34977-AMERIKA_VENEZUELA_Der_heilige_Johannes_Paul_II_moege_Venezuela_auf_den_Wegen_des_Friedens_und_der_Gerechtigkeit_begleitenhttp://fides.org/de/news/34977-AMERIKA_VENEZUELA_Der_heilige_Johannes_Paul_II_moege_Venezuela_auf_den_Wegen_des_Friedens_und_der_Gerechtigkeit_begleitenChacao – Der Apostolische Nuntius in Venezuela, Erzbischof Aldo Giordano, nahm an den Feiern zu Ehren des heiligen Papstes Johannes Paul II. in Chacao teil, mit denen die Behörden des Landes am Vorabend des liturgischen Festes des Heiligen, am 22. Oktober, des Papstbesuchs in diesem Land gedachten. <br />Im Beisein ziviler und religiöser Autoritäten und den Einwohnern seiner Stadt sagte der Bürgermeister von Chaco am Sonntag, den 19. Oktober: “Dies ist ein Augenblick der Reflexion und der Spiritualität, wir verneigen uns heute vor Johannes Paul II., einem großen Menschen, der der Welt Wege des Friedens, der Aussöhnung, der Solidarität und der Freiheit gezeigt hat, die für alle Bürger Venezuelas heute gültiger sind denn je”.<br />Der Apostolische Nuntius brachte seine Freude über die Feiern zu Ehren des Papstes aus: “Wir tragen alle in unsren Herzen das Bild, wie er die ganze Welt, alle Völker, Kulturen und Religionen umarmt. Er mochte auch unser geliebtes Venezuela, und ich freue mich sehr, dass ich heute zusammen mit euch dieses geliebten heiligen gedenken darf. Gleichsam übermittle ich die Verbundenheit und den Segen von Papst Franziskus. Johannes Paul II. möge vom Himmel aus unser geliebtes Venezuela auf den Wegen des Friedens und der Gerechtigkeit begleiten!".<br />Im Anschluss an den Gottesdienst erklärte Erzbischof Giordano gegenüber Journalisten: “Der Dialog fand bisher nur in den Medien statt. Nun ist es an der Zeit, dass er in der Wirklichkeit ankommt“. Dabei bot er die Unterstützung der katholischen Kirche an. Tue, 21 Oct 2014 00:00:00 +0200AMERIKA/ECUADOR - Indios leiden auch heute noch unter Diskriminierung, Unterernährung und Schutzlosigkeithttp://fides.org/de/news/34970-AMERIKA_ECUADOR_Indios_leiden_auch_heute_noch_unter_Diskriminierung_Unterernaehrung_und_Schutzlosigkeithttp://fides.org/de/news/34970-AMERIKA_ECUADOR_Indios_leiden_auch_heute_noch_unter_Diskriminierung_Unterernaehrung_und_SchutzlosigkeitQuito – In den Provinzen Bolivar, Chimborazo, Cotopaxi und Esmeraldas im ecuadorianischen Amazonasgebiet leben die meisten Kinder und Jugendlichen in Armut. Der Anteil liegt bei 55 bis 75%. Wie aus einer Gemeinsamen Studie des Sozialen Observatoriums in Ecuador, Plan International, UNICEF und des Rates für Generationengleichberechtigung hervorgeht sind 42% der Indios unterernährt. <br />Der Bericht mit dem Titel Kindheit und “Jugend im heutigen Ecuador” dokumentiert, dass’ 8,5% der Kinder im Vorschulalter, 30% der Kinder im Schulalter und 26% der Heranwachsenden übergewichtig sind. Insgesamt 16% der Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren gehen nicht in eine weiterführende Schule. Im Laufe der vergangenen zehn Jahre ist die Gewalt in den Familien von 35% auf 44% angestiegen. Wie aus dem Bericht hervorgeht, stieg der Anteil der Schwangerschaften bei Mädchen im Alter unter 18 Jahren in den Jahren zwischen 2004 und 2011 um 3% von 6% auf 9 %. Allein 2009 brachten Mütter im Alter zwischen 15 und 19 Jahren 60.000 Kinder zur Welt. Tue, 21 Oct 2014 00:00:00 +0200ASIEN/IRAN - Drei evangelische Christen zu sechs Jahren Haft verurteilthttp://fides.org/de/news/34968-ASIEN_IRAN_Drei_evangelische_Christen_zu_sechs_Jahren_Haft_verurteilthttp://fides.org/de/news/34968-ASIEN_IRAN_Drei_evangelische_Christen_zu_sechs_Jahren_Haft_verurteiltTeheran – Drei evangelische Pastoren , die in der Vergangenheit der Gefahr einer drohenden Todesstrafe ausgesetzt waren, wurden nun von einem iranischen Gericht zu sechs Jahren Haft verurteilt, die sie in der Haftanstalt in Zabol und auf der Insel Minab absitzen sollen. Die drei Verurteilten wollen Berufung gegen das Urteil einlegen. Irani war bereits 2011 wegen “staatsfeindlichen Aktionen” und “Verstoß gegen die öffentliche Ordnung“ verurteilt worden. Andy Dipper von der Organisation Christian Solidarity Worldwide ist besorgt im Hinblick auf das Urteil gegen die drei Christen und die Tatsache, dass die Haft weit weg von den eigenen Familien und der eigenen Heimat stattfinden soll. “Wir fordern die iranische Regierung auf”, heißt es in einer Verlautbarung von CSW, “die wegen ihres Glaubens inhaftierten Personen umgehend freizulassen. Ihre Inhaftierung verstößt gegen internationale Konventionen, die die Religionsfreiheit garantieren, denen sich auch der Iran anschließt”. (Fides 21/10/2014Tue, 21 Oct 2014 00:00:00 +0200AFRIKA/MOSAMBIK - Wahlbeobachter attestieren ‘freie und transparente’ Wahl: nicht alle sind einverstandenhttp://fides.org/de/news/34967-AFRIKA_MOSAMBIK_Wahlbeobachter_attestieren_freie_und_transparente_Wahl_nicht_alle_sind_einverstandenhttp://fides.org/de/news/34967-AFRIKA_MOSAMBIK_Wahlbeobachter_attestieren_freie_und_transparente_Wahl_nicht_alle_sind_einverstandenMaputo - “Internationale Wahlbeobachter beurteilen die Wahl als frei und transparent doch nicht alle einheimischen Beobachter teilen diese Meinung”, so Beobachter aus Kreisen der Ortskirchen in Mosambik, wo am vergangenen 15. Oktober Präsidentschafts- und Parlamentswahlen stattfanden. Wie aus ersten Hochrechnungen hervorgeht, soll die FRELIMO, die das Land seit der Unabhängigkeit von Portugal regiert, die Wahl gewonnen haben.<br />“Mosambik ist ein großes Land”, so die Beobachter zum Fidesdienst, „Wenn die Wahlbeobachter sich nur in der Hauptstadt und den größeren Städten aufgehalten haben, wo sie einen korrekten Wahlverlauf bestätigten, dann kann die Wahl in den ländlichen Gebieten, wo es keine solchen Beobachter gab, ganz anders verlaufen sein. Dies bestätigen auch einige Missionare“. <br />“Die beiden Oppositionsparteien wollen das Ergebnis nicht akzeptieren”, so der Beobachter weiter, „Der Vorsitzende der oppositionellen RENAMO, Afonso Dhlakama, schlägt eine Regierung der Nationalen Einheit vor. Die ehemaligen Guerillakämpfer der RENAMO scheinen in Nampula und Beira, den beiden größten Städten nach der Hauptstadt Maputo vorne zu liegen”.<br />“Von 11 Millionen eingetragenen Wählern”, so der Beobachter, “gingen nur etwa die Hälfte zur Wahl. Dies ist wenige vereinbar mit den Berichten lokaler Zeitungen, die von einer ‚massiven Wahlbeteiligung’ sprechen. Positiv ist auf jeden Fall die Tatsache, dass die Wahl abgesehen von einigen Zwischenfällen im Norden, friedlich verlaufen ist. Wir hoffen, dass die Zeit nach der Wahl ebenso friedlich sein wird.<br />Seit 2012 war es zu Uneinigkeiten zwischen der RENAMO und der Regierung gekommen, die zu einem Stillstand führten, der erst im September dieses Jahres überwunden werden konnte nachdem es zu Vereinbarungen kam, die den Weg zur Wahl ebneten. Mon, 20 Oct 2014 00:00:00 +0200ASIEN/PAKISTAN - Nichtregierungsorganisationen fordern baldigen Verhandlungstermin für Asia Bibi beim Obersten Gerichthttp://fides.org/de/news/34966-ASIEN_PAKISTAN_Nichtregierungsorganisationen_fordern_baldigen_Verhandlungstermin_fuer_Asia_Bibi_beim_Obersten_Gerichthttp://fides.org/de/news/34966-ASIEN_PAKISTAN_Nichtregierungsorganisationen_fordern_baldigen_Verhandlungstermin_fuer_Asia_Bibi_beim_Obersten_GerichtLahore – Die Nichtregierungsorganisation “Christian Solidarity Worldwide” fordert einen baldigen Verhandlungstermin für die zum Tode verurteilte Christin Asia Bibi und fordert die Gefängnisbehörden auf in der Zwischenzeit die Sicherheit und das Wohl der Angeklagten zu garantieren. Die Frist für die Einreichung des Berufungsantrags beim Obersten Gericht in Pakistan beträgt 30 Tage. Doch es vergehen nach der Registrierung im Durchschnitt drei Jahre bis zur Verhandlung vor Gericht. <br />Am 16. Oktober bestätigte das Hohe Gericht in Lahore in zweiter Instanz das Todesurteil gegen Asia Bibi, die 2010 wegen Blasphemie verurteilt worden war. CSW erinnert daran, dass der wachsende Einfluss extremistischer Gruppen in Pakistan dazu führt, dass “falsche Anklagen konstruiert und die Angeklagten oder deren Anwälte oder sogar Richter ermordet werden”. “Asia Bibi hat während der vergangenen fünf Jahre unter unmenschlichen Bedingungen in der Todeszelle gelebt, größtenteils in Isolationshaft. Dies hat sich auf ihre Gesundheit ausgewirkt”, so CSW. <br />Deshalb wünschen sich nun CSW und andere Nichtregierungsorganisationen, darunter die “Cecil & Iris Chaudhry Foundation”, dass “das Oberste Pakistanische Gericht in diesem Fall für Gerechtigkeit sorgt und die Prinzipien des Rechtsstaates gelten mögen”. Erst vor kurzem war das Oberste Gericht für religiöse Minderheiten in Pakistan eingetreten und zur Vorbeutung gegen Diskriminierung und Gewalt die Regierung zur Schaffung eines “Rates für die Rechte von Minderheiten” aufgefordert. Mon, 20 Oct 2014 00:00:00 +0200