Fides News - German (Standard)http://fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. ASIEN/LIBANON - Raphaël Bedros XXI Minassian ist neuer armenischer Patriarch von Kilikenhttp://fides.org/de/news/70857-ASIEN_LIBANON_Raphael_Bedros_XXI_Minassian_ist_neuer_armenischer_Patriarch_von_Kilikenhttp://fides.org/de/news/70857-ASIEN_LIBANON_Raphael_Bedros_XXI_Minassian_ist_neuer_armenischer_Patriarch_von_KilikenRom - Die armenisch katholische Bischofssynode, die vom Heiligen Vater am 22. September 2021 in Rom einberufen wurde, hat am Donnerstag, den 23. September, den neuen armenischen Patriarchen von Kilikien gewählt. Es handelt sich um Raphaël François Minassian, bisher Titularerzbischof von Cäsarea in Kappadokien und Bischof für die armenisch-katholischen Gläubigen Osteuropas. Der Neugewählte hat den Namen Raphaël Bedros XXI Minassian angenommen.<br />Der neue armenisch-katholische Patriarch wurde am 24. November 1946 in Beirut geboren. Er wurde am Patriarchalischen Seminar von Bzommar ausgebildet und studierte Philosophie und Theologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana . An der Päpstlichen Universität der Salesianer absolvierte er einen Spezialisierungskurs in Psychopädagogik. Am 24. Juni 1973 wurde er zum Priester geweiht. Von 1973 bis 1982 war er Pfarrer der armenischen Kathedrale in Beirut, von 1982 bis 1984 Sekretär des Patriarchen Hovannes Bedros XVIII. Kasparian und von 1984 bis 1989 verantwortlich für die Gründung der Pfarrei vom Heiligen Kreuz in Zalka .<br />Von 1975 bis 1989 war Raphaël François Minassian Richter am Kirchengericht der armenischen Kirche in Beirut. Von 1985 bis 1989 unterrichtete er armenische Liturgie an der Päpstlichen Universität von Kaslik. 1989 wurde er in die Vereinigten Staaten von Amerika versetzt, wo er ein Jahr lang als Pfarrer in New York arbeitete. Anschließend war er bis 2003 als Pfarrer für armenische Katholiken in Kalifornien, Arizona und Nevada tätig.<br />Seit 2004 leitet Minassian „Telepace Armenia“, dessen Gründer er ist. Im Jahr 2005 wurde er zum armenischen Exarchen von Jerusalem und Amman ernannt. Am 24. Juni 2011 wurde er zum Bischof für die armenisch-katholischen Gläubigen Osteuropas ernannt. Der Heilige Vater verlieh ihm dabei den Titularsitz von Cesarea in Kappadokien für die Armenier und den Titel eines Erzbischofs ad personam.<br /> <br /><br />Fri, 24 Sep 2021 13:21:50 +0200AFRIKA/UGANDA - Nach einjähriger Schließung: Kirchen sollen wieder öffenen dürfenhttp://fides.org/de/news/70855-AFRIKA_UGANDA_Nach_einjaehriger_Schliessung_Kirchen_sollen_wieder_oeffenen_duerfenhttp://fides.org/de/news/70855-AFRIKA_UGANDA_Nach_einjaehriger_Schliessung_Kirchen_sollen_wieder_oeffenen_duerfenKampala - Der ugandische Präsident Yoweri Museveni hat die baldige Wiedereröffnung von Gotteshäusern nach einer Unterbrechung von über einem Jahr angekündigt. Im Juni 2020 wurden alle Kirchen des Landes wegen des starken Anstiegs der Corona-Infektionen geschlossen und für die Öffentlichkeit gesperrt.<br />Nach Angaben des Portals „Ugandan Catholics Online“ gab Museveni genaue Anweisungen. "Die Zahl der Gläubigen darf nicht mehr als 200 betragen, vorausgesetzt, der Ort des Gottesdienstes kann einen Abstand von 2 Metern auf beiden Seiten und eine angemessene Belüftung, die vollständige Einhaltung aller vorgeschriebenen Vorschriften, einschließlich Händewaschen/Verwendung von Desinfektionsmitteln auf Alkoholbasis, Temperaturüberwachung und ständiges Tragen von Gesichtsmasken durch alle Gläubigen, einschließlich des Chors und der Zelebranten, gewährleisten."<br />Der Präsident bat die Verantwortlichen der katholischen Kirche auf, mit der Regierung zusammenzuarbeiten, um die Bevölkerung zur Impfung und zur Einhaltung aller anderen Kontrollmaßnahmen zu ermutigen.<br />Bis zum 22. September 2021 gab es in Uganda 123.502 bestätigte COVID19-Infektionen, 3135 Tote und 340 Einweisungen in private und öffentliche Krankenhäuser.<br /> <br /><br />Fri, 24 Sep 2021 13:12:06 +0200AMERIKA/KOLUMBIEN - Das Kerygma als zentraler Punkt der Evangelisierunghttp://fides.org/de/news/70854-AMERIKA_KOLUMBIEN_Das_Kerygma_als_zentraler_Punkt_der_Evangelisierunghttp://fides.org/de/news/70854-AMERIKA_KOLUMBIEN_Das_Kerygma_als_zentraler_Punkt_der_EvangelisierungBogota - Mit dem Ziel, den Einsatz für die Evangelisierung in diesen Zeiten der Pandemie und Postpandemie bestmöglich fortzusetzen, brachte das Zentrum für missionarische Animation der Bischofskonferenz von Kolumbien ein Bildungsprogramm auf den Weg, um die zentrale Bedeutung des christlichen Kerygmas in allen evangelisierenden Aktionen der Kirche veranschaulichen soll. Wie Pater Ramiro Antonio López, Direktor der Abteilung für missionarische Animation der Bischofskonferenz, in einer Mitteilung zur Initiativer erklärt, besteht der Kurs aus sieben virtuellen Treffen, die vom 5. Oktober bis zum 16. November jeden Dienstag um 19 Uhr kostenlos über die Plattform Zoom angeboten werden.<br />"Das Kerygma ist der grundlegende Inhalt der Evangelisierung, es ist die erste Verkündigung, die wir erhalten", so der Priester. „Wir sahen die Notwendigkeit, dieses Kerygma mit einer missionarischen Nuance zu präsentieren, d.h. auf das Zeugnis und auf die Erfahrung bezogen, mit einer verständlichen Sprache, die das ganze Volk Gottes erreichen kann. Dieser Kurs wird sehr stark missionarisch geprägt sein, weshalb wir ihn im Monat Oktober beginnen wollen, der der der Weltmission gewidmet ist".<br />Zur Teilnahme eingeladen sind Laien, Ordensleute sowie Priester, die dieses Thema vertiefen und sich besser darauf vorbereiten wollen, den Weg der Evangelisierung zu gehen. Die grundlegenden Themen der Kursbausteine sind: Einführung in das Kerygma; Gottes Liebe; Gott hat seinen Sohn gesandt, um uns zu retten; wer glaubt, wird gerettet; Bekehrung und Glaube an das Evangelium; die Kinder Gottes werden nur aus dem Geist geboren.<br /> <br />Fri, 24 Sep 2021 12:59:44 +0200VATIKAN - Papst Franziskus an die europäischen Bischöfe: “Wir müssen die zeitlose Schönheit der Kirche sichtbar machen”http://fides.org/de/news/70853-VATIKAN_Papst_Franziskus_an_die_europaeischen_Bischoefe_Wir_muessen_die_zeitlose_Schoenheit_der_Kirche_sichtbar_machenhttp://fides.org/de/news/70853-VATIKAN_Papst_Franziskus_an_die_europaeischen_Bischoefe_Wir_muessen_die_zeitlose_Schoenheit_der_Kirche_sichtbar_machen Rom - „Viele Menschen in Europa denken, dass der Glaube etwas ist, das man schon gesehen hat und das der Vergangenheit angehört. Warum? Weil sie nicht gesehen haben, wie Jesus in ihrem Leben wirkt. Und oft haben sie ihn nicht gesehen, weil wir ihn nicht genug durch unser Leben gezeigt haben“, mit diesen Worten erinnerte Papst Franziskus die Gläubigen daran, dass der christliche Glaube nicht durch die Mobilisierung oder Leistung von Verwaltungen oder Pastoralarbeitern weitergegeben wird, sondern durch den Reflex der Veränderung, die die Liebe Christie bei denen bewirkt, die seinen Namen tragen. Die Gelegenheit, die der Bischof von Rom nutzte, um die innere Dynamik jeder Mission und jedes apostolischen Werkes zu verdeutlichen, war der Gottesdienst, den er am Donnerstag, 23. September, im Petersdom mit den Teilnehmern der Vollversammlung des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen anlässlich des 50-jährigen Jubiläums seiner Gründung feierte.<br />„Diese göttliche Liebe, barmherzig und überwältigend, ist die immerwährende Neuheit des Evangeliums. Und sie verlangt von uns, liebe Brüder, weise und mutige Entscheidungen, die im Namen der verrückten Liebe getroffen werden, mit der Christus uns gerettet hat“, so der Papst am Ende seiner Predigt zusammenfassend. „Sie fordert uns nicht auf, Gott zu beweisen, sie fordert uns auf, Gott zu zeigen, so wie es die Heiligen taten: nicht mit Worten, sondern mit dem Leben. Sie verlangt von uns Gebet und Armut, sie verlangt Kreativität und Unentgeltlichkeit“, betonte der Papst. „Helfen wir dem an Müdigkeit erkrankten Europa von heute – dies ist die Krankheit des heutigen Europa –, das immer junge Gesicht Jesu und seiner Braut wiederzuentdecken. Wir können nicht anders, als uns selbst ganz dafür hinzugeben, damit diese zeitlose Schönheit gesehen werden kann“. <br /><br />Vollständiger Wortlaut der Predigt :<br />https://www.vatican.va/content/francesco/de/homilies/2021/documents/20210923-omelia-ccee.html<br />Fri, 24 Sep 2021 12:51:28 +0200ASIEN/INDIEN - Bundesstaat Karnataka: Bischöfe äußern sich besorgt über geplantes Antikonversionsgesetzhttp://fides.org/de/news/70852-ASIEN_INDIEN_Bundesstaat_Karnataka_Bischoefe_aeussern_sich_besorgt_ueber_geplantes_Antikonversionsgesetzhttp://fides.org/de/news/70852-ASIEN_INDIEN_Bundesstaat_Karnataka_Bischoefe_aeussern_sich_besorgt_ueber_geplantes_AntikonversionsgesetzBangalore - Die zehn katholischen Bischöfe des südindischen Bundesstaates Karnataka äußerten sich besorgt gegenüber dem Premierminister des Bundesstaates, Basavaraj Bommi, im Hinblick auf ein geplantes Gesetz, das religiöse Bekehrungen im Bundesstaat verbieten soll. Zusammen mit einer Delegation, die am 22. September mit dem Premierminister zusammentraf, legte Erzbischof Peter Machado von Bangalore ein Memorandum zu verschiedenen Themen vor, die das Leben der Christen in Karnataka betreffen. Erzbischof Machado zufolge ist das Heraufbeschwören des Schreckgespensts der so genannten "Zwangskonvertierung" schädlich und unnötig, weshalb die katholische Kirche ihre Enttäuschung drüber zum Ausdruck brachte.<br />Die christliche Glaubensgemeinschaft unterhält in diesem Bundesstaat Hunderte von Schulen, Hochschulen und Krankenhäusern in verschiedenen Diözesen. Und Millionen von Studenten besuchen Bildungseinrichtungen, die von Christen geleitet werden. Millionen von Menschen profitieren von diesen Einrichtungen. „Keinem von ihnen", so betonten die Bischöfe, "wird geraten, das Christentum anzunehmen. In einigen Fällen mag das vorgekommen sein, aber diese wurden überproportional aufgebauscht“, sagte Erzbischof Machado. "Das Antikonversionsgesetz zielt darauf ab, das Christentum zu diffamieren", betonte der Erzbischof. Tatsächlich übernimmt die christliche Gemeinschaft die volle moralische Verantwortung, sich nicht auf erzwungene einzulassen: "Wir zwingen niemanden", sagte er.<br />In dem Memorandum an den Premierminister weisen die Bischöfe darauf hin, dass jedes Antikonversionsgesetz "Probleme in den Beziehungen zwischen den Gemeinschaften und unnötige Unruhen" verursachen und zu kontroversen Aussagen und Reaktionen führen könnte, die Gesellschaft und die Religionsgemeinschaften in Aufruhr versetzen.<br />Am 21. September brachte Goolihatti Shekhar, Mitglied des Parlements des Bundesstaates und der hindu-nationalistischen Bharatiya Janata Party , das Thema zur Sprache: "Evangelikale christliche Missionare führen in meinem Wahlkreis Hosadurga eine zügellose Kampagne zur religiösen Bekehrung durch. Sie haben etwa 20.000 Hindus zum Christentum bekehrt". Der Sprecher der gesetzgebenden Versammlung, Visheshwara Hegde Kageri, sagte daraufhin, dass viele Bundesstaaten in Indien bereits Gesetze zur Eindämmung religiöser Konversionen erlassen hätten und schlug vor, dass Karnataka ein ähnliches Gesetz erlassen könnte. In der Debatte sagte Innenminister Araga Jnanedra, die Regierung von Karnataka werde sich mit entsprechenden Gesetze in anderen Bundesstaaten befassen und eine eigene Version erarbeiten. Die Landesregierung beabsichtige, die Angelegenheit zu untersuchen, um religiösen Bekehrungen durch Gewalt und andere Anreize ein Ende zu setzen, sagte er.<br />Die indische Verfassung sieht vor, dass die Bürger die Freiheit haben, “sich zu einer Religion zu bekennen, sie zu praktizieren und zu verbreiten". Allerdings haben mehrere Bundesstaaten in der Indischen Föderation Gesetze oder Verordnungen eingeführt und erlassen, um religiösen Konversionen zu unterbinden oder sie zu verbieten: dazu gehören Odisha, Uttar Pradesh, Arunachal Pradesh, Chhattisgarh, Gujarat, Jharkhand, Himachal Pradesh, Madhya Pradesh und Uttrakhand.<br />Karnataka wird von der BJP-Partei regiert, deren Mitglieder und Politiker religiösen Minderheiten gegenüber feindselig eingestellt sind. Nach einer in der BJP weit verbreiteten Ideologie möchten Teile der Partie Indien sogar von einem säkularen Land in einen theokratischen Hindu-Staat verwandeln.<br /> <br />Fri, 24 Sep 2021 11:23:52 +0200AMERIKA/PERU - Kirche bereit zur Zusammenarbeit in den Bereichen Soziales, Bildung und Gesundheithttp://fides.org/de/news/70851-AMERIKA_PERU_Kirche_bereit_zur_Zusammenarbeit_in_den_Bereichen_Soziales_Bildung_und_Gesundheithttp://fides.org/de/news/70851-AMERIKA_PERU_Kirche_bereit_zur_Zusammenarbeit_in_den_Bereichen_Soziales_Bildung_und_GesundheitLima - Am vergangenen 22. September empfing die Präsidentin des peruanischen Kongresses, María del Carmen Alva Prieto, den Vorstand der katholischen Bischofskonferenzen den Räumlichkeiten des Kongresses der Republik. Während des Treffens wurde die Bereitschaft der Kirche zur Zusammenarbeit mit dem Kongress bekräftigt, insbesondere im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsbereich. Das Treffen fand in einer Atmosphäre der Geschwisterlichkeit, Herzlichkeit und Freundschaft statt. Mit den Treffen mit den verschiedenen Gremien des Kongresses möchten die Vertreter der katholischen Kirche zum Aufbau des Gemeinwohls des Landes beizutragen.<br />Anwesend waren bei dem Treffen mit der Präsidentin des Kongresses der Vorsitzende der Bischofskonferenz und Präsident des Lateinamerikanischen Bischofsrates Erzbischof Miguel Cabrejos Vidarte, der zweite stellvertretende Vorsitzende, Bischof Robert Prevost von Chiclayo, der Generalsekretär der Bischofskonferenz, Bischof Norberto Strotmann von Chosica und dessen Stellvertreter Pfarrer Guillermo Inca.<br />Das Treffen sollte auch dazu die, die Spannnungen, zu denen es in der Bevölkerung nach dem Tod des Anführers von „Sendero Luminoso“ vor einigen Tagen gekommen war, zu lindern. Der Erzbischof Carlos Castillo von Lima hatte hatte unterdessen am 12. September in der Kathedrale von Lima anlässlich des Jahrestages der historischen Festnahme von Abimael Guzmán, dem Anführer der Terrorgruppe „Sendero Luminoso“ einen Gottesdienst mit den wichtigsten Mitarbeitern der Sondereinheiten des peruanischen Geheimdienstes gefeiert.<br />In seiner Predigt sagte der Erzbischof: "Wenn wir jetzt die Möglichkeit einer Demokratie haben, auch mit ihren Problemen, dann deshalb, weil Sie diesen Samen der Hoffnung für das Land gesät haben. Ihr seid die Kraft, die wir haben, um den Weg der Hoffnung weiterzugehen, der an einem Sonntag wie heute begonnen hat. Lassen Sie uns alle Anstrengungen unternehmen, um Samen der Hoffnung zu sein und ein Wunder für unser Volk zu bewirken".<br /> <br />Fri, 24 Sep 2021 11:09:39 +0200AMERIKA/VENEZUELA - Kardinal Urosa hinterlässt spirituelles Testament: “Ich habe für den Schutz der Freiheit, der Gerechtigkeit und der Rechte des venezolanischen Volkes gehandelt”http://fides.org/de/news/70850-AMERIKA_VENEZUELA_Kardinal_Urosa_hinterlaesst_spirituelles_Testament_Ich_habe_fuer_den_Schutz_der_Freiheit_der_Gerechtigkeit_und_der_Rechte_des_venezolanischen_Volkes_gehandelthttp://fides.org/de/news/70850-AMERIKA_VENEZUELA_Kardinal_Urosa_hinterlaesst_spirituelles_Testament_Ich_habe_fuer_den_Schutz_der_Freiheit_der_Gerechtigkeit_und_der_Rechte_des_venezolanischen_Volkes_gehandeltCaracas - Am gestrigen 23. September, gab der amtierende Erzbischof von Caracas, Kardinal Baltazar Porras, im Namen der Erzdiözese den Tod seines emeritierten Vorgängers, Kardinal Jorge Urosa Savino bekannt. Die Nachricht wurde später von einer Mitteilung der Bischofskonferenz von Venezuela bestätigt. Die traurige Nachricht vom Tod des Kardinals hat das venezolanische Volk tief erschüttert. Der Kardinal war nicht nur in Lateinamerika, wo er äußerst bekannt war, sehr beliebt und geachtet. Erst am vergangenen 28. August hatte er den 79. Geburtstag im Krankenhaus gefeiert. Er hatte sich vor mehr als einem Monat mit Corona infiziert und der Verlauf der Infektion war von Anfang an sehr schwer. <br />Erst vor einer Woche veröffentlichte die Erzdiözese Caracas eine von Kardinal Urosa Ende August letzten Jahres verfasste Reflexion, in der er unter anderem sagte: "Ich bringe meine große Zuneigung für das venezolanische Volk zum Ausdruck und meine absolute Hingabe an seine Freiheit, seine Institutionen und den Schutz der Rechte des Volkes angesichts der von den nationalen Regierungen begangenen Missbräuche. Es war diese Haltung, die mein Handeln geprägt hat, nicht Hass oder Groll, sondern der Schutz von Freiheit, Gerechtigkeit und den Rechten des venezolanischen Volkes. Ich hoffe also, dass Venezuela diese äußerst negative Situation überwinden wird“.<br />Kardinal Jorge Liberato Urosa Savino wurde am 28. August 1942 in der venezolanischen Hauptstadt geboren. Nach Abschluss seiner Grund- und Sekundarschulausbildung am „La Salle College“ in Tienda Honda, Caracas , absolvierte er das dreijährige Philosophiestudium am Interdiözesanen Seminar von Caracas und das Theologiestudium am St. Augustine's Seminary in Toronto, Kanada . In Rom, an der Päpstlichen Universität Gregoriana , erwarb er einen Bachelor-Abschluss und einen Doktortitel in Theologie . Er wurde am 15. August 1967 zum Priester und am 22. September 1982 zum Bischof geweiht und von Benedikt XVI. im Konsistorium vom 24. März 2006 zum Kardinal ernannt.<br /> Fri, 24 Sep 2021 10:41:55 +0200ASIEN/IRAK - Chaldäischer Patriarch vergleicht vorsätzliche Abtreibung mit der Geschichte von Kain und Abelhttp://fides.org/de/news/70849-ASIEN_IRAK_Chaldaeischer_Patriarch_vergleicht_vorsaetzliche_Abtreibung_mit_der_Geschichte_von_Kain_und_Abelhttp://fides.org/de/news/70849-ASIEN_IRAK_Chaldaeischer_Patriarch_vergleicht_vorsaetzliche_Abtreibung_mit_der_Geschichte_von_Kain_und_AbelBagdad - Die Praxis der künstlichen Abtreibung wiederhole sich die Geschichte von Kain geschah, der den ersten "vorsätzlichen Mord" beging, von dem die Bibel berichtet. Und für die Kirche "hat jedes menschliche Leben, auch das ungeborene, seine Würde und das Recht, geschützt zu werden“. Dies schreibt der chaldäische Patriarch Louis Raphael Sako in einem auf der Website des chaldäischen Patriarchats veröffentlichten Beitrag, in dem er auch den Absatz der Enzyklika „Evangelium Vitae“ zitierte, in dem Papst Johannes Paul II. daran erinnert, dass bei einer vorsätzlichen Unterbrechung der Schwangerschaft "ein menschliches Geschöpf getötet wird, das gerade erst dem Leben entgegengeht, das heißt das absolut unschuldigste Wesen, das man sich vorstellen kann: es könnte niemals als Angreifer und schon gar nicht als ungerechter Angreifer angesehen werden! Es ist schwach, wehrlos, so daß es selbst ohne jenes Minimum an Verteidigung ist, wie sie die flehende Kraft der Schreie und des Weinens des Neugeborenen darstellt. Es ist voll und ganz dem Schutz und der Sorge derjenigen anvertraut, die es im Schoß trägt“ .<br />Seine Überlegungen Abtreibung bettet der Patriarch in Überlegungen zur Heiligen Schrift und zur Lehre der Kirche ein und zwar in einer Art "Katechismus des Patriarchen" zu aktuellen Problemen und Ereignissen der Gegenwart, den Kardinal Sako schrittweise veröffentlicht. In dem betreffenden Text wirft die biblische Geschichte von Kain und Abel, "den ersten beiden Söhnen von Adam und Eva", radikale Fragen über das Geheimnis des Bösen auf, das die Geschichte der Menschheit begleitet. "Wie ist es möglich, dass der Mensch, der nach dem Bild und Gleichnis Gottes geschaffen wurde, wie ein gefräßiges Tier werden kann?“, fragt er sich. „Die Bibel", so der irakische Kardinal weiter, "stellt im Buch Genesis fest, dass Hass und Gewalt Teil der menschlichen Geschichte sind“. Und auch unsere Zeit sei geprägt von Morden und Tötungsdelikten, die "unter dem Deckmantel von Gott und Religion verübt werden". <br />Die Geschichte von Kain und Abel verdeutliche, dass der Schrecken mörderischer Gewalt auch das Band der Brüderlichkeit, der gemeinsamen Kindschaft, zerreißen kann. Das Böse - so lehre der biblische Text - sei nicht durch den Willen Gottes in die Welt gekommen, der den Tod in seinem Schöpfungswerk wollte. Die Türen zu Gewalt und Tod seien vielmehr durch die Undankbarkeit und den Stolz geöffnet worden, die in der biblischen Geschichte der Erbsünde bereits angedeutet wurden und deren verderbliche Früchte sich erstmals im Tod Abels durch seinen Bruder Kain manifestierten. <br />"So wie Adam und Eva die Gegenwart Gottes verließen", fährt Patriarch Sako fort, "so tat es der Mörder Kain, und so wird es jeder Täter tun, der vorsätzlich mordet. Denn das menschliche Leben ist ein heiliges Geschenk Gottes, und niemand hat das Recht, es wegzunehmen". Das Böse, das in die Welt gekommen seo, berühre die Beziehungen zwischen Geschwistern. Sie zerstöre die Harmonie zwischen den Menschen. Und angesichts all dessen bedürfe es keiner Willensanstrengungen oder allgemeiner Appelle an das Mitgefühl, da der Mensch nicht in der Lage sei, sich selbst zu "vermenschlichen". Nur das unentgeltliche und noch nie dagewesene Geschehen des Heils, das Christus in die Welt gebracht habe, könne durch die Gnade den Samen der Vergebung im Herzen der menschlichen Beziehungen sprießen lassen. Ein Wunder, ohne das jeder Appell an den Dialog und die Brüderlichkeit Gefahr laufe, in erstickenden Moralismus oder in "Parteinahme" umzuschlagen.<br /> <br />Thu, 23 Sep 2021 13:24:22 +0200AMERIKA/KOLUMBIEN - Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung “legen Menschen in Ketten”http://fides.org/de/news/70848-AMERIKA_KOLUMBIEN_Menschenhandel_und_sexuelle_Ausbeutung_legen_Menschen_in_Kettenhttp://fides.org/de/news/70848-AMERIKA_KOLUMBIEN_Menschenhandel_und_sexuelle_Ausbeutung_legen_Menschen_in_KettenBogota - Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung sind zwei eng miteinander verbundene Phänomene, die in vielen Teilen der Welt auftreten und Menschen aller Altersgruppen betreffen. Besonders betroffen sind aber vor allem Minderjährige, die in Situationen der Verwundbarkeit, extremer Armut oder Ausgrenzung gezwungen sind, auf solche Einnahmequellen zurückzugreifen. Eine Zunahme dieser „Geißel der Menschheit“ beklagt Prälat Héctor Fabio Henao Gaviria, Direktor des Nationalen Sekretariats für Sozialpastoral in Kolumbien, in einer Videobotschaft anlässlich des Internationalen Tages gegen sexuelle Ausbeutung und des Frauen- und Kinderhandels, am heutigen 23. September. <br />"Diese besonders verletzlichen Menschen werden leicht von Leuten gefangen genommen, die sie mit dunklen Absichten auf diesen Weg locken und sie wie Tausch-, Geschäfts- und Handelsobjekte behandeln", so der Prälat. Die Bischofskonferenz von Kolumbien habe wiederholt ihre Stimme erhoben, um auf diese illegalen Aktivitäten aufmerksam zu machen, "die ein echtes Verbrechen sind, das die Menschheit betrifft und das soziale Leben, das Lebensprojekt von Kindern und sogar von Erwachsenen zerstört, die Opfer dieser Ketten sind, die so viel Zerstörung in der Welt verursachen", sagte der Bischof.<br />Das kirchliche Netzwerk „Red Clamor“, in dem sich die Kolumbianische Bischofskonferenz, Ordensgemeinschaften, Laienbewegungen und verschiedene kirchliche Organisationen zusammenschließen, setzt den Schwerpunkt weiterhin auf der Begleitung der Opfer und der Suche nach Lösungen zur Bekämpfung dieser Geißel. Daran erinnert auch Bischof Henao Gaviria, der die Sensibilisierung und Prävention im Zusammenhang mit diesen Verbrechens durch eine stärkere Verbreitung von Informationen auf allen Ebenen fördern will, denn nur so "können wir dazu beitragen, ein sicheres Umfeld zu schaffen, damit die Menschen nicht Opfer dieser kriminellen Aktivität werden, die heute der Welt und unseren jungen Menschen so viel Schaden zufügt".<br /> <br />Thu, 23 Sep 2021 12:41:02 +0200ASIEN/PHILIPPINEN - Erzbischof Peralta: In der Pandemie ist die Barmherzigkeit der Weghttp://fides.org/de/news/70847-ASIEN_PHILIPPINEN_Erzbischof_Peralta_In_der_Pandemie_ist_die_Barmherzigkeit_der_Weghttp://fides.org/de/news/70847-ASIEN_PHILIPPINEN_Erzbischof_Peralta_In_der_Pandemie_ist_die_Barmherzigkeit_der_WegManila - Der von Christus gewiesene Weg sei die Barmherzigkeit, und sei deshalb auch der Weg, den die Christen zu gehen aufgerufen sind. Dies betont Erzbischof Marlo Mendoza Peralta von Nueva Segovia in einem Appell an die Priester seiner Diözese, in der er diese aufforderte, inmitten der Schwierigkeiten und des Leids der Pandemie "authentische Seelsorger, Boten des Mitgefühls" zu sein. "Als Priester", so der Erzbischof, "sollten wir uns zwar vor dem Covid-Virus in Acht nehmen und ihm die gebührende Aufmerksamkeit schenken, aber wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Ängste uns in unserem Handeln lähmen und die Menschen vergessen lassen, die uns brauchen. "Zögern Sie nicht, sich mutig den Herausforderungen der Pandemie zu stellen und gehen Sie auf die Gläubigen zu und zeigen Sie Barmherzigkeit und Mitgefühl", forderte er. Die bestehenden Beschränkungen zur Eindämmung der zunehmenden Fälle von Covid-19 sollten alle dazu bringen, "kreative Wege zu finden, um den Bedürftigen seelsorgerischen Beistand und geistlichen Trost zu spenden", so der Erzbischof.<br />Es sei notwendig, mit der Eucharistie zu beginnen: Menschen, die wegen der Gesundheits- und Wirtschaftskrise sehr leiden, "wollen zunehmen die Eucharistie als Kraftquelle erleben". „Sie warten darauf“, so der Erzbischof in diesem Zusammenhang, „dass wir die Messe für sie feiern, wir dürfen sie nicht enttäuschen".<br />In seiner Botschaft erinnert der Erzbischof die Priester auch an die Notwendigkeit, Sakramente wie die Beichte und die Krankensalbung zu spenden, insbesondere für Schwerkranke und Sterbende. Der Prälat forderte die Priester auf, sich ein Beispiel an den Mitarbeitern des Gesundheitswesens zu nehmen, die sich trotz aller Befürchtungen weiterhin um die Covid-19-Patienten kümmern und sich dabei an präventive Gesundheitsmaßnahmen halten. "Wenn diese Ärzte und Krankenschwestern weiterhin die COVID-19-Patienten versorgen, können und sollten wir Priester uns umso mehr um ihre Seelen kümmern", fügte Erzbischof Peralta hinzu.<br />Auch Bischof Danilo Ulep von Batanes ermutigte Priester, Ordensleute und Laien, der Pandemie "mit Mut und Glauben" zu begegnen. "Wir alle sind aufgerufen, angesichts dieser Tragödie Widerstandskraft, gegenseitigen Zusammenhalt, Nächstenliebe und Mitgefühl zu zeigen", sagte er und forderte die Gläubigen auf, den besonderen Geist der christlichen Solidarität und Nächstenliebe in geistiger Gemeinschaft und im Gefühl der Geschwisterlichkeit zu leben.<br /> <br />Thu, 23 Sep 2021 12:32:20 +0200AFRIKA/TANSANIA - Die Pandemie mach keinen Unterschied: Initiative zur Aufklärung von Menschen mit Behinderunghttp://fides.org/de/news/70846-AFRIKA_TANSANIA_Die_Pandemie_mach_keinen_Unterschied_Initiative_zur_Aufklaerung_von_Menschen_mit_Behinderunghttp://fides.org/de/news/70846-AFRIKA_TANSANIA_Die_Pandemie_mach_keinen_Unterschied_Initiative_zur_Aufklaerung_von_Menschen_mit_BehinderungTabora - "Die Covid 19-Pandemie macht keinen Unterschied, sie betrifft alle, und deshalb müssen wir alle gemeinsam gehen, ohne zuzulassen, dass jemand zurückbleibt", so der Generalsekretär der Bischofskonferenz von Tansania , Prälat Charles Kitima, über die Initiative der Erzdiözese Tabora zum Schutz von Menschen mit Behinderungen vor Corona. "Wir wollen, dass jeder über das Coronavirus informiert ist, jeder muss wissen, wie er sich und andere schützen kann", betont Prälat Kitima zur besonderen Schulung von tauben und blinden Menschen.<br />"Die Kirche würdigt das menschliche Leben, das ein Geschenk Gottes ist, das wir respektieren. Eine Behinderung bedeutet nicht, weniger Mensch zu sein. Jeder hat das Recht, Informationen über die Pandemie zu erhalten und Botschafter für andere zu sein", betont er und fügte hinzu, dass die katholische Kirche geistige und materielle Dienste für alle Menschen bereitstelle und dabei keine Gruppe zurücklassen dürfe, insbesondere nicht diejenigen mit besonderen Bedürfnissen.<br />Auch der Projektleiter der Bischofskonferenz, Pater Chrisantus Ndaga, hob in der Mitteilung zur Initiative das Ziel der katholischen Kirche hervor über das Covid19 aufzuklären: "Die Kirche leistet nicht nur einen geistlichen Dienst. Die Fortbildung von tauben und blinden Menschen ist keine leichte Aufgabe, da es eine Kommunikationsbarriere gibt", sagte er. „Bei dieser Schulung haben wir deshalb Experten und Fachleute eingesetzt, die in der Lage sind, die Gebärdensprache zu verwenden und Symbole für Gehörlose und Blindenschrift für Sehbehinderte zu übersetzen."<br />Die Initiative wurde in der Erzdiözese Tabora auf den Weg gebracht und von der tansanischen Bischofskonferenz in Zusammenarbeit mit Norwegian Church Aid durchgeführt.<br /> <br />Thu, 23 Sep 2021 12:00:09 +0200ASIEN/BANGLADESCH - Einschüchterungsversuch: Katholischer Journalist ermittelte wegen Korruptionverdachthttp://fides.org/de/news/70845-ASIEN_BANGLADESCH_Einschuechterungsversuch_Katholischer_Journalist_ermittelte_wegen_Korruptionverdachthttp://fides.org/de/news/70845-ASIEN_BANGLADESCH_Einschuechterungsversuch_Katholischer_Journalist_ermittelte_wegen_KorruptionverdachtTangail – Der katholischer Journalist Prince Edward Mangsang aus der ethnischen Gruppe der Garo, wurde bei einem privaten Streit angegriffen und misshandelt. Er soll Eigentum im Wert von 45.000 Bangladesch-Taka gestohlen oder zerstört zu haben. Der Journalist wurde auf einem öffentlichen Platz von dem Muslim Abdur Rahim Ahmed, dem Vorsitzenden des örtlichen Aronkhola Union Council, in Madhupur an einen Baum gefesselt und misshandelt. Das Foto des misshandelten und gefolterten Journalisten wurde in den sozialen Medien veröffentlicht. Die örtliche Polizei griff ein, um ihn vor der Lynchjustiz zu bewahren, und nahm ihn in Sicherheitsgewahrsam. Edward Mangsang arbeitet als Journalist für das bangladeschische Nachrichtenportal www.aswabi.com , das hauptsächlich lokale Nachrichten aus Tangail veröffentlicht. <br />Ahmed reichte auch eine Klage gegen Mangsang ein und beschuldigte ihn fälschlicherweise, seinen Fahrer und sein Hausmädchen angegriffen, 20.000 bangladeschische Taka gestohlen und Eigentum in seinem Haus im Wert von 25.000 Taka zerstört zu haben.<br />Der Journalist bestreitet alle Vorwürfe und wird dabei von christlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen in der Region unterstützt. In den letzten Wochen organisierte Shamol Mankhin, Sekretär der Jugendvereinigung "Abima Garo", eine Menschenkette, um gegen die ungerechte Gewalt gegen den Journalisten, marginalisierte Stammesangehörige und Opfer von Missbrauch zu protestieren. Mankhin bezeichnete den Vorfall gegenüber Fides als eine Verletzung der Menschenrechte und einen klaren Einschüchterungsversuch: "Edward Mangsang untersuchte im Rahmen seiner Ermittlungsarbeit Angelegenheiten, in die Abdur Rahim Ahmed wegen angeblicher Korruption verwickelt war. Aus diesem Grund soll er mit dem völlig erfundenen Gerichtsverfahren eingeschüchtert werden; die Anschuldigungen gegen ihn sind falsch und dienen dazu, von der Wahrheit abzulenken".<br />Mangsang, der vor einigen Tagen gegen Kaution freigelassen wurde, sagte gegenüber Fides: "Die Garo, eine Stammesgruppe und auch eine religiöse Minderheit, sind als Christen oft Opfer von Muslimen, die ihre Macht missbrauchen. Auch muslimische Journalisten haben über die angebliche Korruption von Abdur Rahim Ahmed berichtet, aber er hat gezielt mich gezielt, weil er dachte, er würde ungestraft bleiben".<br />Rezaul Karim, ermittelnder Beamter der Polizeistation Madhupur, erklärt unterdessen gegenüber Fides: "Mangsang wurde bereits auf Kaution freigelassen. Wir untersuchen die Vorwürfe gegen ihn und die Auswirkungen des Falles. Wenn Mangsang unschuldig ist, wird ihm Gerechtigkeit widerfahren". <br /> <br />Thu, 23 Sep 2021 11:46:35 +0200AMERIKA/PARAGUAY - Reliquien der seligen "Chiquitunga" kehren nach Paraguay zurückhttp://fides.org/de/news/70844-AMERIKA_PARAGUAY_Reliquien_der_seligen_Chiquitunga_kehren_nach_Paraguay_zurueckhttp://fides.org/de/news/70844-AMERIKA_PARAGUAY_Reliquien_der_seligen_Chiquitunga_kehren_nach_Paraguay_zurueckAsuncion - Es war eine große Glaubenskundgebung, vielleicht die größte in Paraguay Beginn der Pandemie, in deren Rahmen die katholischen Gläubigen die Reliquien von María Felicia de Jesús Sacramentado, bekannt als "Chiquitunga", der ersten Paraguayerin, die selig gesprochen wurde im Land begrüßten , die am Dienstag, den 21. September, in zwei Urnen auf dem internationalen Flughafen von Asunción ankamen. Die Reliquien waren vor drei Jahren zur Konservierung nach Rom geschickt worden.<br />Nach der heiligen Messe, die auf dem Flughafenparkplatz gefeiert wurde, wurden die Urnen in Anwesenheit der Gläubigen und der Autoritäten zum Kloster der Unbeschuhten Karmelitinnen überführt wurden, dem Orden, in dem die Selige 1959 im Alter von nur 34 Jahren starb. Besonders bemerkenswert war die große Präsenz der Gläubigen angesichts der Ankunftszeit des Flugzeugs aus Rom um 5 Uhr morgens Ortszeit. Von dem Ereignis berichteten mit Live-Übertragungen auch die meisten Radio- und Fernsehsender des Landes.<br />Dem Gottesdienst vor dem Flughafen stand der Vorsitzende der paraguayischen Bischofskonferenz, Bischof Adalberto Martínez Flores von Villarrica del Espíritu Santo, vor. Anwesend war auch Erzbischof Edmundo Valenzuela von Asunción und zahlreiche Mitschwestern der Seligen.<br />"Chiquitunga wurde von Gott aufgrund ihrer Vollkommenheit in der Heiligkeit der verschiedenen Ämter auserwählt: Sie war Apostelin, Katechetin, Lehrerin, Evangelisatorin und unermüdliche Dienerin, sowohl in der Tat als auch im Gebet", so Bischof Martinez. Der Bischof von Villarrica, der Geburtsstadt der Seligen, bat um die Fürsprache von "Chiquitunga" für die Freilassung der drei Personen, die im Norden des Landes von der Guerilla entführt wurden, darunter der ehemalige Präsident des Landes Óscar Denis . In einem Grußwort wandte sich auch Papst Franziskus anlässlich der Rückgabe der Reliquien an die paraguayischen Katholiken.<br />Der Prozess der Selig- und Heiligsprechung des Seligen begann 1997. Im März 2010 erklärte Papst Benedikt XVI. sie für verehrungswürdig. Im Jahr 2018 bestätigte die Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, das Wunder, dass auf die Fürsprache von Chiquitunga gewirkt wurde, und im März desselben Jahres genehmigte Papst Franziskus ihre Seligsprechung, die am 23. Juni 2018 in Asuncion gefeiert wurde.<br /> <br />Thu, 23 Sep 2021 11:28:42 +0200EUROPA/ITALIEN - “Migranten und Pilger, wie alle unsere Väter”: Eine handlungsoffene Reflexionhttp://fides.org/de/news/70843-EUROPA_ITALIEN_Migranten_und_Pilger_wie_alle_unsere_Vaeter_Eine_handlungsoffene_Reflexionhttp://fides.org/de/news/70843-EUROPA_ITALIEN_Migranten_und_Pilger_wie_alle_unsere_Vaeter_Eine_handlungsoffene_ReflexionRom - Vom 20. bis 22. September fand die internationale Konferenz "Migranten und Pilger wie alle unsere Väter" - "Theologie der menschlichen Mobilität im 21. Jahrhundert" statt, die von der Internationalen Union der Generaloberinnen , der Union der Generaloberen in Zusammenarbeit mit dem Scalabrini International Migration Institute veranstaltet wurde.<br />Die Veranstaltung, die auch Gruppenarbeitssitzungen umfasste, wurde von mehr als 250 Teilnehmern aus rund 70 Religionsgemeinschaften aus aller Welt besucht. Ziel war es, sich gemeinsam mit den Ortskirchen der Herkunfts-, Transit- und Aufnahmeländer den Herausforderungen der Migration zu stellen. Die Referenten erörterten den Stand ihrer Forschungen, die darauf abzielen, durch eine handlungsoffene Reflexion auf die aktuellen Migrationsbewegungen zu reagieren.<br />Kardinal Joao Braz de Aviz, Präfekt der Kongregation für die Institute des geweihten Lebens und die Gesellschaften des apostolischen Lebens, eröffnete die Arbeiten und erinnerte nach dem Gebet für den Welttag der Migranten und Flüchtlinge, der am Sonntag, den 26. September begangen wird, daran, dass "die Verbindung von biblischer, theologischer und pastoraler Reflexion mit dem Engagement der Personen des geweihten Lebens zugunsten der Migranten" ein "konkretes Zeugnis ist, das einen Stil zeigt, dem man folgen sollte". Es gehe aber nicht nur um einen Stil, dem man folgen sollte, sondern die Betreuung unserer Schwestern und Brüder, die zur Flucht gezwungen sind, "ist eine unumgängliche Verantwortung. Denn wir sind alle Migranten und die Erde gehört Gott", erinnerte Kardinal Silvano Maria Tomasi.<br />Auf der Rednerliste standen auch Pater Fabio Baggio, Scalabrini Missionar und Untersekretär der Sektion Migranten und Flüchtlinge des Päpstlichen Rates für die Förderung der ganzheitlichen menschlichen Entwicklung, und Pater Leonir Chiarello, Generaloberer der Scalabrini-Missionare. "Um heute Pastoraltheologie zu betreiben, muss man wissen, wie man sein Zelt unter dem Volk Gottes aufschlägt. Insbesondere müssen wir, wie Papst Franziskus uns erinnert, wissen, wie wir unsere Zelte unter den Bewohnern der existenziellen Peripherien aufschlagen können; dies ermöglicht es uns, dem Volk Gottes zuzuhören, gemeinsam die Zeichen der Zeit zu lesen und vor allem die Bedeutung des Glaubens bei den Gläubigen zu erfahren", so Pater Baggio. Dieser Weg muüsse von einer "systematischen Vertiefung" begleitet werden, angesichts der "Komplexität und Schnelligkeit der Veränderungen sowie der Breite der am Migrationsphänomen beteiligten Akteure: Migranten, Flüchtlinge, Vertriebene, Seeleute und alle, die auf die eine oder andere Weise eine Form der Entwurzelung erfahren", betonte hingegen Pater Leonir Chiarello.<br />Auf lokaler Ebene wurden zahlreiche bewährte Praktiken vorgestellt, die sowohl die Realität der Migration - oft erzwungen und aufgrund von Konflikten, Verfolgung, schwerwiegenden wirtschaftlichen und entwicklungspolitischen Ungleichgewichten sowie des fortschreitenden Klimawandels - als auch das Engagement für den Prozess der physischen, psychologischen und spirituellen Heilung dieser "großen Gemeinschaft von Migranten, zu der auch die am stärksten gefährdete Gruppe der Flüchtlinge, die in großen Flüchtlingslagern untergebracht sind, die Opfer des Menschenhandels, Kinder und Erwachsene gehören", beleuchteten. „Sie sind unser Schmerz und eine Wunde, die wir als Menschheit haben" und über die wir "nachdenken müssen, um unser Gewissen und das Gewissen in unseren Gemeinschaften, der Kirche und der Gesellschaft zu erleuchten", so Schwester Jolanta Kafka, Präsidentin der UISG. "Wir dürfen nicht vergessen", so Pater John Larsen, Delegierter der USG, "dass es in unserer DNA als 'Menschen des Buches' liegt, eine Leidenschaft für den Dienst an den Migranten zu haben“.<br />Im Rahmen der Konferenz entstünden „Wege des Handelns", schloss Pater Kentenich. Aldo Skoda, Direktor des SIMI. "Migration ist heute mehr denn je ein herausforderndes Phänomen für die Gesellschaft und die Kirche. Neben den Zahlen und Statistiken ist es wichtig, sich das menschliche Gesicht derjenigen vor Augen zu führen, die als Kinder, Männer und Frauen alles hinter sich gelassen haben“. „Dabei hat die Kirche stets die Last des Leidens, aber auch die Hoffnungen von Männern und Frauen aus verschiedenen Zeiten und Kulturen getragen“, betont er. Ein wichtiger Bezugspunkt sei dabei sicherlich auch das Handeln und das Lehramt von Papst Franziskus, denn "die Herausforderung besteht nicht nur darin, welche pastorale Aktion für und mit den Migranten wir durchführen wollen, sondern auch darin, welches Gesicht der Gesellschaft und der Kirche wir gemeinsam aufbauen wollen, für ein immer größeres 'Wir'", was auch die Botschaft des Weltmigranten- und Flüchtlingstages ist, den wir am kommenden Sonntag begehen werden".<br />Die Plenarsitzungen der Veranstaltung sind auf dem YouTube-Kanal der UISG verfügbar.<br /> <br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="https://www.simieducation.org/calendar/migranti-e-pellegrini-come-tutti-i-nostri-padri-1-cr-29-15-teologia-della-mobilita-umana-nel-xxi-secolo">Weitere Informationen</a>Thu, 23 Sep 2021 10:55:43 +0200EUROPA/RUMÄNDIEN - Erzbischof Dal Toso in Rumänien: "Je mehr wir das Geschenk des Glaubens weitergeben, desto fruchtbarer wird es für uns selbst“http://fides.org/de/news/70836-EUROPA_RUMAeNDIEN_Erzbischof_Dal_Toso_in_Rumaenien_Je_mehr_wir_das_Geschenk_des_Glaubens_weitergeben_desto_fruchtbarer_wird_es_fuer_uns_selbsthttp://fides.org/de/news/70836-EUROPA_RUMAeNDIEN_Erzbischof_Dal_Toso_in_Rumaenien_Je_mehr_wir_das_Geschenk_des_Glaubens_weitergeben_desto_fruchtbarer_wird_es_fuer_uns_selbstBukarest - "Der Besuch des Präsidenten der Päpstlichen Missionswerke, Erzbischof Giampietro Dal Toso, in Rumänien wird reiche Früchte für die Missionsarbeit der rumänischen Kirche bringen", bekräftigt Pater Eugen Blaj, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Rumänien gegenüber Fides. Vom 20. bis 22. September tagte die Versammlung der Rumänischen Bischofskonferenz, in deren Rahmen Erzbischof Giampietro Dal Toso als Gastredner die Identität und die Arbeit der Päpstlichen Missionswerke erläuterte. Tagungsort war das Karmeliterkloster Ciofliceni in der Nähe von Bukarest. <br />Der Besuch von Erzbischof Dal Toso fand im Rahmen der Kampagne zum Monat der Weltmission im Oktober und auch im Hinblick auf die "großen Jubiläen" des Jahres 2022 statt, darunter das 200jährige Jubiläum der Gründung des Werkes der Glaubensverbreitung und das 100jährige Jubiläum der Erhebung des Werkes in den Rang eines "Päpstlichen Werkes" und nicht zuletzt der 150. Geburtstag des Gründers der Päpstlichen Missionsvereinigung, des seligen Pater Paolo Manna und das 400jährige Jubiläum der Gründung der Kongregation „de Propaganda Fide“.<br />In seinem Betrag sprach Erzbischof Dal Toso über die Beziehung zwischen Glaube und Mission. Wachstum im Glauben, so der Präsident der Päpstlichen Missionswerke, bedeute auch Wachstum im missionarischen Bewusstsein. In diesem Zusammenhang erinnerte er die Bischöfe auch an die Notwendigkeit, die vier Päpstlichen Missionswerke mit ihrem jeweils eigenen Charisma zu fördern und nannte im Einzelnen das Werk für die Glaubensverbreitung, die Kindemissionswerke, das Apostel-Petrus-Werk und die Missionsvereinigung.<br />Ein besonderes Augenmerk widmete der Präsident der Päpstlichen Missionswerke in seinen Ausführungen dem Kindermissionswerk. Er wünsche sich, dass die Kinder die Möglichkeit erhalten, am missionarischen Leben der Kirche teilzuhaben und in einem missionarischen Geist aufzuwachsen. "Der Präsident der Päpstlichen Missionswerke erinnerte uns daran, dass eine Kirche ohne missionarische Arbeit nicht lange leben wird, während eine missionarische Kirche ein langes Leben hat: Je mehr wir das Geschenk des Glaubens weitergeben wird, desto fruchtbarer ist es für uns selbst", betonte Pater Eugen Blaj.<br />Im Anschluss an die auf den Vortrag folgenden Fragen der Bischöfe zur Vertiefung der vom Präsidenten der Päpstlichen Missionswerke angesprochenen Themen leitete Erzbischof Dal Toso den gemeinsamen Gottesdienst der Mitglieder der rumänischen Bischofskonferenz.<br />Am zweiten Tag seines Aufenthalts in Rumänien besuchte Erzbischof Dal Toso die Büros der Päpstlichen Missionswerke in Rumänien. Am Abend konzelebrierte er mit allen Bischöfen in der St. Josephs-Kathedrale in Bukarest die Eucharistie. Auch bei dieser Gelegenheit forderte er die Anwesenden auf, sich missionarisch zu engagieren und damit ihrerseits andere zum missionarischen Engagement zu ermutigen.<br />In Rumänien gibt es insgesamt zwölf katholische Diözesen, davon sechs des byzantinischen Ritus und sechs des lateinischen Ritus. Zudem nimmt der Bischof von Chișinău an den Versammlungen der rumänischen Bischofskonferenz teil. <br /> Wed, 22 Sep 2021 13:51:01 +0200ASIEN/MYANMAR - Baptistischer Pastor stirbt bei Angriff des birmanischen Militärs gegen Zivilistenhttp://fides.org/de/news/70841-ASIEN_MYANMAR_Baptistischer_Pastor_stirbt_bei_Angriff_des_birmanischen_Militaers_gegen_Zivilistenhttp://fides.org/de/news/70841-ASIEN_MYANMAR_Baptistischer_Pastor_stirbt_bei_Angriff_des_birmanischen_Militaers_gegen_ZivilistenHakha - Die Gewalt der burmesischen Armee trifft unschuldige Zivilisten im gesamten Staatsgebiet. Am 18. September wurde die Stadt Thang Tlang, eine von neun Städten im burmesischen Bundesstaat Chin, im Westen Myanmars, von der myanmarischen Armee in Brand gesetzt. Achtzig Prozent der etwa zehntausend Einwohner flohen in die Wälder, in nahe gelegene Dörfer oder an die indische Grenze. "Wir werden diese Tragödie nie vergessen", sagen die Bewohner der Stadt, die zum Gebiet der katholischen Diözese Hakha gehört.<br />Cung Biah Hum, ein christlicher Pastor der baptistischen Gemeinde, der versuchte, die Flammen unter Kontrolle zu bringen, wurde von Militärs erschossen. Wie die Chin Baptist Convention gegenüber Fides bestätigte, starb der Pastor, der die Thantlang Centenial Baptist Church leitete, während die Armee ihre grausamen Racheaktionen durchführte und Tausende von Menschen vertrieb. <br />In den letzten Tagen wurden mehr als zehn Dörfer von den Militärs niedergebrannt. Pfarrer David Hmung, ein ortsansässiger katholischer Priester, nennt dieses Vorgehen "unmenschlich und feige". Dahinter verbirgt sich ein von der Armee inszenierter Rachefeldzug, der organisiert wurde, nachdem die Widerstandskämpfer der "Chinland Dfecnce Forces" in der ersten Septemberwoche das Militärlager im Dorf Lung Ker nahe der indischen Grenze angegriffen und 15 Soldaten getötet hatten.<br />Die Katholikin Mary Win aus der Herz-Jesu-Gemeinde in d Hmaw Bi in der Erzdiözese Yangon, berichtete Fides, dass das Militär und die Polizei am 14. September gewaltsam auf das Gelände der katholischen Pfarrei in der Stadt Hmawbi eingedrungen seien, um die Gewalt der Tatmadaw zu beenden. Das Militär hatte einen Hinweis auf die angebliche Anwesenheit von Mitgliedern der "Volksverteidigungskräfte" erhalten, die sich in den Kirchenkomplex und das Haus der Geistlichen geflüchtet haben sollten. Bei dieser Aktion wurde ein Gemeindemitglied festgenommen, auf dessen Mobiltelefon ein Fotog gefunden wurde, das in angeblich mit einem Mitglied der Nationalen Liga für Demokratie zeigte.<br />Pfarrer Dominic Teal, ein Priester der Diözese, verurteilte gegenüber Fides die gewalttätige Aktion und betonte in diesem Zusammenhang, dass Soldaten "die Kirche als heiligen Ort respektieren und davon absehen sollten, unbewaffnete Zivilisten und Priester anzugreifen“.<br /> <br />Wed, 22 Sep 2021 13:41:59 +0200AFRIKA/MOSAMBIK - Cabo Delgado: “So lange die Sicherheit nicht gewährleistet ist, werden unsere Missionare nicht zurückkehren”http://fides.org/de/news/70840-AFRIKA_MOSAMBIK_Cabo_Delgado_So_lange_die_Sicherheit_nicht_gewaehrleistet_ist_werden_unsere_Missionare_nicht_zurueckkehrenhttp://fides.org/de/news/70840-AFRIKA_MOSAMBIK_Cabo_Delgado_So_lange_die_Sicherheit_nicht_gewaehrleistet_ist_werden_unsere_Missionare_nicht_zurueckkehrenMaputo - "Die Sicherheitslage ist immer noch prekär. In erster Linie müssen wir dafür sorgen, dass die Menschen in Sicherheit zurückkehren und ihr Leben mit Zuversicht wieder aufnehmen können. Aber ich denke, das braucht noch Zeit", so der Apostolischer Administrator von Pemba, Bischof António Juliasse Ferreira Sandramo. Die Hauptstadt der Provinz Cabo Delgado im Norden Mosambiks wurde 2017 von der Gewalt dschihadistischer Gruppen heimgesucht. Seit Juli sollte mit einer Offensive der Regierungstruppen mit Unterstützung Ruandas und der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika die Sicherheit durch die Rückeroberung mehrere Gebiete in denen die Rebellen präsent waren, wiederhergestellt werden, darunter die Stadt Mocímboa da Praia, die seit August 2020 besetzt war.<br />Nun soll Rückkehr der Vertriebenen in ihre Heimat gefördert werden. "Wenn die Menschen zurückkehren, werden wir auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass Missionare dorthin zurückkehren. Aber für uns wird die Gewährleistung der tatsächlichen Sicherheit ausschlaggebend sein", betont der Apostolische Administrator. Unter anderem bleibt die Frage ungeklärt, wer eine Kirche in Mocímboa da Praia zerstört hat. Bischof Juliasse sagt dazu: "Die Zerstörung kam von oben, durch Hubschrauberbombardements. Sowohl in Muidumbe als auch in Mocímboa da Praia. Die Frage ist lautet deshalb: Wer hat die Kirche zerstört?".<br />Im Juli erklärte die Leiterin der Kommission für Migranten, Flüchtlinge und Vertriebene der Mosambikanischen Bischofskonferenz, Schwester Marines Biasibetti, dass rund 900.000 Menschen in Cabo Delgado und den umliegenden Provinzen wie Niassa, Sambesia und Nampula vertrieben wurden. Die Hälfte von ihnen sind Kinder.<br />Bischof Juliasse räumt ein, dass dank der Bemühungen des Militärs mehrere Gebiete von den Aufständischen zurückerobert werden konnten, "aber es gibt immer noch keine Garantie für die Sicherheit, dass diese Gebiete wirklich sicher sind". Dabei betont er auch, dass die Kirche unterdessen bereits eng mit verschiedenen UN-Organisationen zusammenarbeitet, um den Vertriebenen humanitäre Hilfe zukommen zu lassen, vor allem durch die Bereitstellung von Nahrungsmitteln und Medikamenten, aber auch durch psychologische Unterstützung und die Verteilung von Saatgut und landwirtschaftlichen Geräten.<br />Am gestrigen gestern, am 21. September, genehmigte die Regierung in Maputo einen Plan für den Wiederaufbau von Cabo Delgado für die Jahre von 2021 bis 2024. <br /> <br /><br />Wed, 22 Sep 2021 13:16:49 +0200AMERIKA/BRASILIEN - Qualifizierte Mitarbeiter der Mission: Päpstliche Missionwerke bieten mit Blick auf die Kampagne zum Weltmissionssonntag einen kostenlosen Fortbildungskurs anhttp://fides.org/de/news/70839-AMERIKA_BRASILIEN_Qualifizierte_Mitarbeiter_der_Mission_Paepstliche_Missionwerke_bieten_mit_Blick_auf_die_Kampagne_zum_Weltmissionssonntag_einen_kostenlosen_Fortbildungskurs_anhttp://fides.org/de/news/70839-AMERIKA_BRASILIEN_Qualifizierte_Mitarbeiter_der_Mission_Paepstliche_Missionwerke_bieten_mit_Blick_auf_die_Kampagne_zum_Weltmissionssonntag_einen_kostenlosen_Fortbildungskurs_anBrasilia - Der brasilianische Verband des katholischen Bildungswesens und die Päpstlichen Missionswerke Brasiliens organisieren anlässlich der Kampagne zum Sonntag der Weltmission 2021 einen kostenlosen Kurs vor, der von der Katholischen Universität Brasilia im Rahmen des Projekts "EaD Catholic Hope" angeboten wird und mit einem Hochschulzertifikat verbunden ist. Ziel des Kurses sei es, die Geschichte, die Ziele, den Inhalt und die Gestaltung des Weltmissionssonntags, des Monats der Weltmission und der Kampagne 2021 sowie die Botschaft des Papstes und die bereitgestellten Arbeitshilfen vorzustellen. Am Ende dieses Kurses sollen die Teilnehmer in der Lage sein, aktiv zur missionarischen Animation ihrer jeweiligen kirchlichen Gemeinden beizutragen und größere Verantwortung in den Missionsräten und Vertretungen der Päpstlichen Missionswerken zu übernehmen. <br />Die diesjährige Kampagne der brasilianischen Kirche zum Weltmissionssonntag steht unter dem Motto "Jesus Christus ist eine Mission" und zitiert die Bibel mit dem Vers " Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben" . Die Päpstlichen Missionswerke sind seit Oktober 1972 für die Organisation der Kampagne verantwortlich und werden dabei von der Kommission für missionarische Aktion und interkirchliche Zusammenarbeit der Bischofskonferenz unterstützt.<br />Seit der Gründung des Projekts mit dem Namen "EaD Catholic Hope" haben mehr als zehntausend Menschen aus allen Regionen des Landes und auch aus dem Ausland diese Möglichkeit genutzt. Pfarrer Maurício Jardim, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke betont: "Die gemeinsame Arbeit der Päpstlichen Missionswerke mit der UBEC bei der Animation der Kampagne zum Weltmissionssonntag ist ein wichtiger Schritt bei der Gestaltung des Monats der Weltmission, der es ermöglicht, die pastoralen Mitarbeiter und die Missionsräte bei der Vorbereitung stärker zu qualifizieren". <br />Im Rahmen der Vorbereitung auf den Weltmissionssonntag ist auch die neueste Ausgabe der Zeitschrift der brasilianischen Missionswerke ganz der Missionskampagne 2021 gewidmet. Diese Ausgabe des Magazins beginnt mit einem Beitrag zur Geschichte des Weltmissionssonntags, der 1926 von Papst Pius XI. eingeführt wurde und jedes Jahr am vorletzten Sonntag im Oktober gefeiert wird. Es werden auch die Arbeitshilfen vorgestellt, die für die Animation der Kampagne und die Aktivitäten der verschiedenen Päpstlichen Missionswerke vorbereitet wurden. Schließlich wird auch der Beitrag Brasiliens zum Universellen Solidaritätsfonds zur Unterstützung der missionarischen Arbeit der Kirchen erwähnt.<br /> <br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="https://www.pom.org.br/campanha-missionaria-2021/">Weitere Information</a>Wed, 22 Sep 2021 12:57:16 +0200ASIEN/IRAK - Irakische Post gibt Briefmarken zum Papstbesuch heraushttp://fides.org/de/news/70838-ASIEN_IRAK_Irakische_Post_gibt_Briefmarken_zum_Papstbesuch_heraushttp://fides.org/de/news/70838-ASIEN_IRAK_Irakische_Post_gibt_Briefmarken_zum_Papstbesuch_herausBagdad - Die irakischen Post unter der Leitung von Idris Khaled Abdel Rahman hat eine Sonderserie mit Briefmarken herausgegeben, die dem Besuch von Papst Franziskus im Irak gewidmet ist. Bei der Vorstellung der Briefmarkenserie hob der Pressesprecher des Kommunikationsministeriums, Raad al Mashhadani, insbesondere die Briefmarken hervor, die an das Treffen des Bischofs von Rom mit dem schiitischen Großajatollah Ali al Sistani und an den päpstlichen Besuch in der Stadt Ur erinnern, dem Ort, an dem sich die historische Wohnstätte Abrahams, des Vaters aller Gläubigen, befindet. <br />Die Initiative der Postgesellschaft und des irakischen Kommunikationsministeriums unter der Leitung von Minister Arkan Shehab Ahmed al Shaibani ziele darauf ab, heißt es in irakischen Medienberichten, den Papstbesuch und insbesondere das Treffen zwischen Papst Franziskus und Ajatollah Al Sistani als Ausdruck des friedlichen und brüderlichen Zusammenlebens zwischen Menschen und Gemeinschaften verschiedener Glaubensrichtungen sowohl im Irak als auch im übrigen Nahen Osten zu feiern. Ähnliche Briefmarkenausgaben wurden auch den Besuchen anderer international bekannter Persönlichkeiten im Irak gewidmet. Die vom irakischen Künstler Saad Ghazi gestalteten Gedenkmarken zum Papstbesuch werden in verschiedenen Stückelungen herausgegeben und in den Postämtern des Landes verkauft.<br />Im September 2020 gab die irakische Post zum ersten Mal eine Briefmarkenserie heraus, die den Kirchen des Landes gewidmet ist. Die Serie bestand aus acht Briefmarken, auf denen historische Kirchen der unterschiedlicher christlichen Konfessionen des Irak abgebildet waren, die sich in verschiedenen Regionen des Landes befinden. Die mehrfarbigen Darstellungen der verschiedenen Kirchen wurden ebenfalls von Saad Ghazi entworfen. Bereits am 10. August 2020 hatte der irakische Premierminister Mustafa al Kadhimi bei einem Treffen mit dem chaldäischen Patriarchen Louis Raphael Sako und einigen seiner Mitarbeiter die Hoffnung geäußert, dass irakische Christen, die während der dschihadistischen Besetzung des Nordens des Landes ins Ausland ausgewandert waren, bald in ihre Heimat zurückkehren können. "Der Irak", so hatte al Kadhimi bei dieser Gelegenheit gesagt, "ist das Land aller Iraker, und die Christen sind die ursprünglichen Kinder des Landes".<br /> <br />Wed, 22 Sep 2021 12:41:45 +0200AFRIKA/SÜDSUDAN - Bischof Wau ermutigt Menschen zur Impfung gegen Covid-19http://fides.org/de/news/70837-AFRIKA_SUeDSUDAN_Bischof_Wau_ermutigt_Menschen_zur_Impfung_gegen_Covid_19http://fides.org/de/news/70837-AFRIKA_SUeDSUDAN_Bischof_Wau_ermutigt_Menschen_zur_Impfung_gegen_Covid_19Wau - "Der Impfstoff gegen Corona ist nicht schädlich. Bis heute habe ich persönlich keine negativen Auswirkungen festgestellt", betont Bischof Mathew Remijo Adam Gbitiku von Wau, der die Menschen im Südsudan, dazu ermutigt, sich impfen zu lassen.<br />Auch der Gesundheitsbeauftragte der Diözese, Jurel Payii Mamur, bestätigte, dass der von der Regierung und der Weltgesundheitsorganisation zugelassene Impfstoff sicher sei und dass Bischof Gbitiku seine erste Dosis am 7. September ohne Nebenwirkungen erhalten habe. „Am 7. September 2021 haben wir uns mit dem Team des Krankenhauses von Wau auf den Weg gemacht, um den Bischof und die Priester der Diözese Wau zu impfen", heißt es in der Mitteilung der Diözese. „Wir haben mit dem Bischof begonnen und fahren mit allen Priestern und Mitarbeitern in der Diözese fort, um die Gesundheit aller zu gewährleisten und zu schützen“.<br />Bischof Gbitiku forderte alle Bischöfe des Südsudan auf, ihre Priester zur Impfung zu ermutigen, da dies die einzige Waffe zur Eindämmung von Covid19 sei. "Die erste Lieferung von AstraZeneca, die vor einigen Monaten eintraf, konnten wir nicht erhalten, da wir aufgrund der pastoralen Aktivitäten in den Diözesen nicht bereit waren. Wir danken Gott, dass wir diese zweite Chance haben", bekräftigte der Prälat.<br />Das Impfprogramm wurde vom Gesundheitsamt des Diözesansekretariats mit Unterstützung des Gesundheitsministeriums in Wau organisiert.<br />Laut offiziellen Angaben gibt es 11.831 Infizierte im Land, während in den Wochen vom 8. bis 21. September 297 neue Fälle registriert wurden.<br /> <br />Wed, 22 Sep 2021 12:31:52 +0200