Fides News - German (Standard)http://fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. ASIEN/SYRIEN - Angehörige ehemaliger IS-Kämpfer kehren nach Rakka zurückhttp://fides.org/de/news/69415-ASIEN_SYRIEN_Angehoerige_ehemaliger_IS_Kaempfer_kehren_nach_Rakka_zurueckhttp://fides.org/de/news/69415-ASIEN_SYRIEN_Angehoerige_ehemaliger_IS_Kaempfer_kehren_nach_Rakka_zurueckRakka – Das kurdische Bündnis der Demokratischen Kräfte Syriens, dass den Nordosten Syriens kontrolliert, hat die Freilassung von etwa 400 Familien ehemaliger Kämpfer des Islamischen Staates aus dem Gefangenenlager Al Hol angeordnet und ihre Rückkehr in die Stadt Rakk, die während der Jahre des Konflikts lange Zeit die Hochburg des IS Syrien ermöglicht Die Freilassung von Familien von syrischen IS-Mitgliedern wurde mit der Überbelegung des Lagers motiviert, in dem die Lebensbedingungen zunehmend unerträglich werden und wo es immer wieder zu schweren Gewalttaten kommt. Die aus dem Gefangenenlager Al Hol entlassenen Familienangehörigen handelt es sich größtenteils um Witwen und Kindern von Dschihadisten, die während des langen Konflikts getötet wurden. Trotzdem äußerten die Einwohner von Rakka Bedenken und zum Teil offene Ablehnung im Hinblick auf die Ankunft ehemaliger Gefangener aus Al Hol.<br />Bei den Syirischen Demokratischen Kräften handelt es sich um ein Bündnis überwiegend kurdischer Milizen, das im Oktober 2015 während des Syrienkonflikts gebildet wurde und mit Unterstützung der von den USA geführten internationalen Koalition de facto große Gebiete im Nordosten Syriens kontrolliert und dort die so genannte Demokratische Föderation Nordsyriens, allgemein bekannt als Rojava, ausrief.<br />Das Schicksal der Familien ehemaliger IS-Kämpfer in den Gefangenenlagern auf syrischem Territorium stellen weiterhin ein humanitäres Problem dar, das schwer zu lösen ist. Bereits im Jahr 2020 begannen die Syrischen Demokratischen Kräfte - unter Vermittlung lokaler Stammesführer - einen Prozess der Freilassung und fortschreitenden Umsiedlung von Gefangenenfamilien aus Al Hol und anderen Gefangenenlagern. Nach dem Zusammenbruch des Islamischen Staates hat Frankreich bisher die Rückkehr von 35 Kindern französischer Dschihadisten begleitet, die in kurdisch kontrollierten Gefangenenlagern inhaftiert waren.<br />In den letzten Wochen starben bei Ausschreitungen zwischen geheimen Zellen des IS und Streitkräften der Regierung Dutzende Menschen. In Rakka, der damaligen syrischen Hochburg des IS, gingen am 29. Juli 2013 die Spuren des italienischen Jesuiten und Islamwissenschaftlers Paolo Dall'Oglio, Gründer der Klostergemeinschaft Deir Mar Musa, verloren.<br /> Sat, 16 Jan 2021 13:10:25 +0100AFRIKA/ALGERIEN - Erzbischof von Algier: “Wir sind eine Kirche im Zeichen der Begegnung und Brüderlichkeit“http://fides.org/de/news/69414-AFRIKA_ALGERIEN_Erzbischof_von_Algier_Wir_sind_eine_Kirche_im_Zeichen_der_Begegnung_und_Bruederlichkeithttp://fides.org/de/news/69414-AFRIKA_ALGERIEN_Erzbischof_von_Algier_Wir_sind_eine_Kirche_im_Zeichen_der_Begegnung_und_BruederlichkeitAlgier - „Die Kirche hat ihren Ursprung in Algerien im 2. Jahrhundert nach Christus mit ihren Märtyrern und dem Heiligen Augustinus. Es ist eine Kirche, die mit und für ihre meist muslimischen Mitmenschen lebt. Auf den Spuren von Erzbischof Henri Teissier wird es weiterhin eine Kirche der Begegnung sein, die im Dienst der Brüderlichkeit mit allen und für alle steht. Wie ich in unserer Diözesanzeitschrift "Rencontres" schrieb, war der 8. Dezember der Tag, an dem der Körper unseres Bruders Henri in das Land zurückkehrte, das er liebte und dem er diente, ein großes Zeichen der Brüderlichkeit am Himmel von Oran fast genau zwei Jahre nach der Seligsprechung unserer neunzehn Märtyrer“, so Erzbischof Paul Desfarges von Algier im Interview mit Fides über die Kirche in Algerien, den Tod von Erhzbischof Henri Teissier und die Feier des zweiten Jahrestages der Seligsprechung der 19 Märtyrer Algeriens .<br />Der Erzbischof erinnert an seinen Vorgänger: „Er war ein Bruder für mich. Er öffnete und bahnte einen Weg und wir werden den gleichen Weg fortsetzen. Bischof Jean-Paul Vesco bezeichnete ihn in der Zeitung "La Croix" als "den zwanzigsten Seligen". Er hätte mit den anderen 19 während der Welle der Gewalt, die Algerien verschleppt und getötet werden können. Er durfte aber seine Kirche weiterhin durch die Schwierigkeiten begleiten und ihr helfen, fest im Glauben zu bleiben, im Zeichen von Vergebung und Frieden, verbunden mit dem Volk, mit dem sie ein schreckliches Schicksal vereinte. Tage voller Emotionen zeigten die Brüderlichkeit, die die beiden Mittelmeerküste von Lyon bis Algier über Marseille verbindet. In diesen Momenten konnte jeder das Glück der Seligpreisungen hören und erleben. Das Königreich einer Brüderlichkeit war zu spüren, die jede Kultur und Religion übersteigt und wirklich universell ist.“<br />Gut verwurzelt und vollständig zur "Kirche Algeriens" und nicht zur "Kirche in Algerien" geworden, wie Erzbischof Teissier es gerne sagte, lebt die christliche Gemeinschaft zusammenmit den Menschendie auch die schwierige Zeit der Pandemie und die lange Abwesenheit von Präsident Abdelmadjid Tebboune, der in einem Krankenhaus in Deutschland ins Krankenhaus behandelt wurde. "Wir sind eine Kirche im Dienst der Gesellschaft, die sie liebt”, so der Erzbischof, “Die Christen erleben wie alle Bürger eine Situation, in der die Pandemie mit trotz aller Einschränkungen zum Schutz der Gesundheit weitergeht, wenn auch mit sinkenden Infektionszahlen. Das Land bleibt für internationale Flüge geschlossen und nur die Inlandsflüge wurden bisher wieder aufgenommen. Die öffentlichen Verkehrsmittel, insbesondere zwischen Bezirken, bleiben begrenzt. Die Wirtschaftskrise macht sich bemerkbar und die Zahl der bedürftigen Familien nimmt zu. Unsere Hilfswerke geben ihr Bestes, mit ihren begrenzten Mitteln, um Lebensmittel zu verteilen und Hilfe zu leisten, wann immer dies möglich ist.”<br />Die Kirche von Algerien, zahlenmäßig gesehen eine geringe Präsenz, ist nach wie vor eine sehr bedeutende Realität im Land. Ihr Zeugnis und die Verkündigung sind nun ein dauerhaft erkennbares Zeichen und stehen im Dienst des Dialogs und des friedlichen Zusammenlebens.<br />Erzbischof Desfarges fasst zusammen: "Am 8. Dezember letzten Jahres empfing uns Maria voller Gnade in der Basilika Notre-Dame d'Afrique in Algier. Dort ruht jetzt auch Erz bischof Teissier neben Kardinal Duval. Die Heilige Jungfrau wird dort zusammen mit unserem Bruder Henri, Kardinal Duval, dem seligen Charles de Foucauld, unseren gesegneten Märtyrern Algeriens und allen Heiligen alle willkommen heißen, die ihr jeden Tag ihre Freuden anvertrauen, vor allem aber auch die, die mit ihren Schmerzen und ihren Leiden zu ihr kommen. Maria leitet unsere Kirche und sie ist die Mutter all ihrer Kinder, Christen, Muslime, Sinnsucher, ihre Kinder der inneren Suche. Sie hilft ihnen, sich als Brüder und Schwestern zu erkennen und zu lieben.”<br /> Sat, 16 Jan 2021 12:50:44 +0100NEWS ANALYSIS - Für eine "neue Wirtschaft": Steueroasen müssen abgeschafft werdenhttp://fides.org/de/news/69413-NEWS_ANALYSIS_Fuer_eine_neue_Wirtschaft_Steueroasen_muessen_abgeschafft_werdenhttp://fides.org/de/news/69413-NEWS_ANALYSIS_Fuer_eine_neue_Wirtschaft_Steueroasen_muessen_abgeschafft_werdenRom - "Die Abschaffung von Steueroasen hat absolute Priorität, da sie ein Instrument der Ungleichheit darstellen, bei dem die schwächsten Länder immer zahlen. 2013 veröffentlichte die Credit Suisse Bank ein Diagramm, das als „Pyramide der Ungleichheit“ bekannt ist und zeigt, dass 91,7% der Weltbevölkerung in diesem Jahr nur Zugang zu 17% des Vermögens hatten, während 0,7% der Bevölkerung erreichte 41%. Dieses Bild, das bereits ziemlich gnadenlos erscheint, ist tatsächlich zu einer fast wohlwollenden Darstellung geworden, denn von 2013 bis heute hat sich die Ungleichheit zwischen Arm und Reich, zwischen denen, die keine Steuern zahlen, und denen, die belästigt werden, sogar vergrößert. Es ist daher klar, wie notwendig ein Fiskalpakt ist: Er würde die Umverteilung des Reichtums und die Schaffung eines Systems zur Rückführung des Geldumlaufs beinhalten. Wir hören immer, dass es an Ressourcen mangelt, aber in Wirklichkeit sind schätzungsweise 21.000 bis 36.000 Milliarden Dollar in Steueroasen versteckt. Eine solide Finanzpolitik, die auf einer progressiven Besteuerung beruht, würde es ermöglichen, all diesen Reichtum wieder in Umlauf zu bringen und für die Herstellung gemeinsamer Güter zu verwenden. “ Dies erklärt Nicoletta Dentico, Expertin für internationale Zusammenarbeit und globale Gesundheit, gegenüber Agenzia Fides und reflektiert die Strategien und Maßnahmen zum Aufbau der "New Economy", die von der Initiative "The Economy of Francesco" gefördert werden. [ - Lass es laufen]<br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="http://omnisterra.fides.org/articles/view/155">mehr bei Omnis Terra</a>Sat, 16 Jan 2021 12:19:14 +0100AFRIKA/COTE D’IVOIRE - Kirchliche Medienarbeit in Zeiten von Coronahttp://fides.org/de/news/69412-AFRIKA_COTE_D_IVOIRE_Kirchliche_Medienarbeit_in_Zeiten_von_Coronahttp://fides.org/de/news/69412-AFRIKA_COTE_D_IVOIRE_Kirchliche_Medienarbeit_in_Zeiten_von_CoronaAbidjan – Vom 11. bis 14. Januar tagte in Yamoussoukro die erste ordentliche Sitzung des Jahres 2021 der bischöflichen Kommission für soziale Medien. Rund ein Dutzend Kommunikationsbeauftragte aus den Diözesen und Mitarbeiter der lokalen kirchlichen Medien, betonten die negativen Auswirkungen des Ausbruchs der Covid-19-Pandemie auf die Medienarbeit. Im Mittelpunkt der Tagungsarbeit stand die Zukunft der beiden wichtigsten katholischen Medien, des katholischen Radiosenders RNC,und es Fernsehens der katholischen Kirche der Elfenbeinküste, Ecclésia TV.<br /> „Wir haben seit Beginn der Covid 19-Pandemie über viel die Verwaltung unserer Einrichtungen gesprochen und uns gefragt: Was haben wir erreicht, was haben wir bisher geleistet, welche Alternativen haben wir gefunden, damit unsere Radios, unsere Fernseher, unsere Zeitungen und Zeitschriften funktionieren?”, so Pfarrer Augustin Obrou, Sekretär der Medienkommission der Bischofskonferenz der Elfenbeinküste.<br />Fragen, die laut Pfarrer Obrou, fanden ihre Antwort in den Innovationen, die durch eine Umstrukturierung der Programme und Redaktionen auf den Weg gebracht wurde, da Medien heute eine neue Möglichkeit bieten müssen, ihre Mission in Zeiten der Pandemie umzusetzen und die Nähe zu den Gläubigen aufrecht zu erhalten. Deshalb habe man vor allem Programme ausgebaut, die den Dialog mit den Gläubigen und das Zuhören ermöglichen und die Sendungen mit der Übetragung von Messen und Gebetsmomenten aufgenommen.<br />Zum Abschluss der Tagung bekräftigte der Vorsitzende der bischöflichen Medienkommission, Bischof Raymond Ahoua von Grand-Bassam, am 14. Janaur: „Ich denke, wir sollten unsere Identität bewahren und spezifische Ziele verfolgen. Wir stehen nicht im Wettbewerb mit anderen Medien und deshalb dürfen wir gelassen bleiben."<br /> <br /><br />Sat, 16 Jan 2021 11:43:49 +0100AMERIKA/ARGENTINIEN - Consolata Missionare: “Wenn wir bedürftigen Menschen helfen, helfen wir Jesus selbst“http://fides.org/de/news/69411-AMERIKA_ARGENTINIEN_Consolata_Missionare_Wenn_wir_beduerftigen_Menschen_helfen_helfen_wir_Jesus_selbsthttp://fides.org/de/news/69411-AMERIKA_ARGENTINIEN_Consolata_Missionare_Wenn_wir_beduerftigen_Menschen_helfen_helfen_wir_Jesus_selbstBuenos Aires - „Wir arbeiten vor allem am Stadtrand von Großstädten mit vielen sozialen Probleme. Wir bemühen uns um eine Verbesserung und die Förderung der Menschenwürde durch Schulbildung, Gesundheitszentren und Berufsbildungseinrichtungen. Dabei ist es uns wichtig, die Gläubigen zu sensibilisieren, damit sie sich ihres bei der Taufe empfangenen Missionsauftrags bewusst werden. Wir wollen junge Menschen, die von Gott berufen wurden, dazu führen sich den Consolata-Missionaren anzuschließen“, so der aus Tansania stammende stellvertretende Generaloberer der Consolata-Missionare, Pater Dietrich Pendawazima, zur Tätigkeit seiner Mitbrüder in Argentinien. "Welchen Herausforderungen müssen wir uns stellen und wohin sind wir gesandt? Wir müssen Jesus dort verkünden, wo man ihn noch nicht kennt", so Pater Dietrich. “Das missionarische Charisma und der Geist unseres Gründers, des Seligen Giuseppe Allamano, veranlassen uns, uns dort zu engagieren, wo unsere Hilfe benötigt wird.“ <br />"Zu Beginn unserer Präsenz in Argentinien” - sagt Pater Pendawazima, “haben wir uns folgende Frage gestellt: Wie können wir als Missionare unseren Beitrag leisten? Heute kennen wir die Realität und nach vielen Beratungen untereinander und mit den anderen Missionaren und Seelsorgern der Diözese wissen wir, dass unsere Präsenz hier wichtig ist. Der Ort, der am dringendsten eine missionarische Präsenz benötigte, waren die Slums. Deshalb begannen wir unsere Tätigkeit unter den Ärmsten."<br /> "Versuchen wir so weit wie möglich, einen einfachen, wesentlichen und nüchternen Lebensstil anzunehmen und damit den Menschen nahe zu sein“, so der stellvertretende Generalobere, „Von Anfang an hat der Herr junge Laien auf unseren Weg gebracht, um diese eue Mission mit uns zu teilen. Geweihte und Laien setzen sich zusammen für die Verkündigung der Frohbotschaft inmitten der Ärmsten ein. Dabei stehen Gebet und Austausch im Mittelpunkt unserer Mission, die sich dann auch in konkreten Aktivitäten verwirklicht, bei denen die täglichen Besuche bei den Menschen Priorität haben“. “In den letzten Jahren”, schließt er, “haben wir verstanden, wie wahr und bedeutungsvoll die Worte Jesu sind, wenn er sagt, dass jedes Mal, wenn wir einem armen Menschen helfen, es Jesus selbst ist, dem wir helfen."<br /> <br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="https://youtu.be/OpG14H3smYo">Interview mit P. Pendawazima im Video</a>Sat, 16 Jan 2021 11:10:31 +0100ASIEN/PHILIPPINEN - Massaker in Panay: Zivilgesellschaft und kirchliche Organisationen fordern Aufklärunghttp://fides.org/de/news/69410-ASIEN_PHILIPPINEN_Massaker_in_Panay_Zivilgesellschaft_und_kirchliche_Organisationen_fordern_Aufklaerunghttp://fides.org/de/news/69410-ASIEN_PHILIPPINEN_Massaker_in_Panay_Zivilgesellschaft_und_kirchliche_Organisationen_fordern_AufklaerungManila – Die philippinische Zivilgesellschaft fordert zusammen mit kirchlichen Organsationen sorgfältige Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Massaker, zu dem es zwei Tage vor Jahresende Tapaz in der Provinz Capiz auf der Insel Panay im Zentrum des philipinischen Archipels gekommen war. Am 30. Dezember war es zu einer militärischen Offensive gegen die lokale indigene Tumandok-Gemeinschaft gekommen, bei der neun Menschen starben und etwa zwanzig festgenommen wurden. Derzeit sind die Gründe und die Verantwortlichen des Massakers noch nicht bekannt, und die von den Militärbehörden eingeleiteten internen Ermittlungen werden als unzureichend angesehen. Nach Angaben der Familien der Opfer wurden die neun unbewaffneten Zivilisten vor ihrem Tod gefoltert. Polizeibeamte die die Militäroperation begleiteten, behaupten, dass es sich um Mitglieder der New People's Army Personen handelte, die das Feuer auf die Agenten eröffnet hatten, was die Angehörigen der Opfer bestreiten.<br />Zu dem Massaker kam es vor dem Hintergrund der Protesten gegen das umstrittene Projekt des riesigen Jalaur-Staudamms, der Wasser für die großflächige Bewässerung und Stromerzeugung liefern soll. Die zweite Phase des Projekts, die über 11 Milliarden Pesos kostete, begann 2019.<br />Solidaritätsbekundungen mit den betroffenen Familien gab es auf der Insel, aber auch in Europa, wo die Organisation der im Ausland lebenden Filipinos „Promotion of the Chruch People Response“ , in den vergangenen Tagen eine Initiative der Solidarität mit den Tumandok-Familien auf den Weg brachte und auf den Vorfall aufmerksam machte, wobei Untersuchungen zur Dynamik des Geschehens und die Einleitung eines "zivilrechtliches" Gerichtsverfahren gefordert wird. "Vorausgesetzung dafür wäre“, so der Kamillianer Pater Aris Miranda gegenüber Fides, “dass es möglich ist, zum Tatort zu gelangen, der sofort abgeriegelt wurde".<br />Das Vorgehen in Panay ist nicht die einzige Episode von Gewalt gegen indigene Völker: "Es gibt nicht nur das Problem des Staudamms”, erklärt Pater Miranda, “sondern es werden immer wieder Grundstücke indigener Völker beschlagnahmt weil Panay reich an Bodenschätzen und Ackerland ist, weshalb sowohl philippinische als ausländische Investoren immer wieder versucht haben, in den Besitz des Land zu gelangen. Die Tumandoks sind eine lokales Volk mit ungefähr 95.000 Mitgliedern, die sehr an ihr Land und ihre Traditionen gebunden sind. Sie gehörten zu den Ersten, die sich der spanischen Eroberung widersetzten, und zu den Ersten, die gegen die vom Diktator Ferdinando Marcos unterstützten Lobbys kämpften. Panay hat große Anbauflächen und mit fruchtbarem Boden für Zuckerrohr. Es war schon immer ein Ort, der großen Appetit weckt, der aber auch eine lange Geschichte des lokalen Widerstands gegen externe Eindringlinge hat."<br />Noch kurz vor dem Massaker in Capiz hatte Bischof Gerardo Alminaza von San Carlos, dessen Diözese, die einen Teil dieses Territoriums umfasst in seiner Weihnachtsbotschaft an die jüngsten Episoden der Gewaltperioden auf der Insel erinnert und betont , dass "Frieden nicht verhandelbar ist”. “Wir fordern unsere lokale Regierung auf, keine politische Geisel dieser unterdrückerischen Politik zu werden. Weihnachten muss uns inspirieren und ermutigen, eine friedliche Stadt, eine friedliche Insel und ein friedliches Land zu fördern, das frei von sinnlosen Attentaten ist", so de Bischof.<br /> <br /><br />Sat, 16 Jan 2021 10:47:21 +0100AMERIKA/HAITI - Bericht der Jesuiten zur Lage des Landes: "Die Krise ist das Ergebnis menschlichen Handelns und es gibt Auswege"http://fides.org/de/news/69408-AMERIKA_HAITI_Bericht_der_Jesuiten_zur_Lage_des_Landes_Die_Krise_ist_das_Ergebnis_menschlichen_Handelns_und_es_gibt_Auswegehttp://fides.org/de/news/69408-AMERIKA_HAITI_Bericht_der_Jesuiten_zur_Lage_des_Landes_Die_Krise_ist_das_Ergebnis_menschlichen_Handelns_und_es_gibt_AuswegePort au Prince - Anlässlich des Jahrestages des Erdbebens 2010 veröffentlicht die in Haiti tätigen Jesuiten einen Bericht zur Lage des gemarterten Landes und zeigen Auswege aus der Krise auf.<br />„Die tiefgreifende Krise, die die haitianische Gesellschaft seit mehreren Jahrzehnten durchmacht, hat heute unvorstellbare Dimensionen erreicht”, heißt es in dem Dokument, “Es herrscht augesnscheinlich totales Chaos... und es scheint keinen Ausweg am Horizont zu geben. Unsicherheit und Leiden lassen leider bei vielen die Hoffnung schwinden. Unsere Nation bricht langsam zusammen und damit unsere Institutionen und die Grundwerte, auf denen unsere kollektive Existenz beruht. Diese traurige Situation fordert uns als Männer und Frauen, Christen und Nichtchristen und noch mehr als Jesuiten heraus. Und es gilt mehr denn je der Schrei des Apostels Paulus, der uns zum Handeln auffordert: "Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predige ."<br />Deshalb zeigen die Jesuiten in dem Dokument auch Auswege aus der Krise auf und erinnern in diesem Zusammenhang an das Jahr 1804 und die Unahbhängigkeitsbewegung:<br />„Die Tragödie, die wir erleben ist das Ergebnis menschlichen Handelns, deshalb kann ein Ausweg aus der Krise und eine besseres Zukunft durch das aktive Handeln der Söhne und Töchter unseres Landes ermöglicht werden“, heißt es in dem Bericht, „Wir fordern die wichtigsten nationalen und internationalen Akteure nachdrücklich auf, unter Achtung der demokratischen Grundprinzipien geeignete Entscheidungen zu treffen, um zur Rettung dieses Landes beizutragen. Die lebendigen Kräfte der Nation müssen an diesem historischen Scheideweg unseres Landes aufstehen und die Geste von 1804 zu wiederholen und eine Wiedergeburt auf den Weg bringen, die unserem Volk Hoffnung und Würde zurückgeben wird”. “Wir fordern die tapferen Menschen in Haiti, die mutigen und widerstandsfäigen Menschen, die stolzen Menschen auch inmitten von Widrigkeiten auf, weiterhin auf ihren Glauben, sich an ihre reiche Kultur und ihre einzigartige Geschichte zu erinnern und neue Gründe für die Hoffnung und den Mut zu erkennen, der erforderlich ist, damit sie den Traum von einem neuen Haiti verwirklichen", so die Jesuiten abschließend.<br /> Sat, 16 Jan 2021 09:43:00 +0100AFRIKA/TOGO - Missionar zum Jahresbeginng: “Die Menschen hoffen auf ein besseres 2021“http://fides.org/de/news/69409-AFRIKA_TOGO_Missionar_zum_Jahresbeginng_Die_Menschen_hoffen_auf_ein_besseres_2021http://fides.org/de/news/69409-AFRIKA_TOGO_Missionar_zum_Jahresbeginng_Die_Menschen_hoffen_auf_ein_besseres_2021Sokodè - Das gerade zu Ende gegangene Jahr war für Togo nicht einfach. "Die Auswirkungen waren auch in Kolowaré zu spüren, wo die bewaffnete Soldaten patrouillierten deren Anwesenheit spürbar war", so Pater Silvano Galli, Priester der Gesellschaft für die Afrikamissionen gegenüber Fides.<br />"Verschiedene Bereichen der Gesellschaft fochten zu Beginn des Jahres die Wahl an, bei Präsident Faure Gnassingbé an der Spitze des Landes bestätigt wurde , danach kam die Covid-19-Pandemie, die die politische Krise in gewisser Weise zum Schweigen brachte. Die Menschen hier in Kolowaré beschäftigen sich hauptsächlich mit dem eigenen Überleben". Nun, so der Missionar, hofften die togolesischen Christen, dass dieses gerade begonnene neue Jahr das Fenster zur Hoffnung zu öffnen wird und wollen dafür beten und aktiv werden. “Man hofft dass der politische Stillstand in einen Dialog zwischen den Protagonisten übergehen wird und dass die Togolesen aufhören, nur nach materiellen Dingen zu streben und sich mehr dem Teilen von Gütern und der Gelassenheit zuwenden, einander zuzuhören und mehr Empathie für eine menschlichere Gesellschaft empfinden", so der Missionar.<br /> Sat, 16 Jan 2021 09:16:15 +0100ASIEN/IRAK - Von symbolischer Bedeutung: Marienstatue auf dem Turm der katholischen Kirche in Karakosch platzierthttp://fides.org/de/news/69407-ASIEN_IRAK_Von_symbolischer_Bedeutung_Marienstatue_auf_dem_Turm_der_katholischen_Kirche_in_Karakosch_platzierthttp://fides.org/de/news/69407-ASIEN_IRAK_Von_symbolischer_Bedeutung_Marienstatue_auf_dem_Turm_der_katholischen_Kirche_in_Karakosch_platziertKarakosch - Wenn Papst Franziskus im Rahmen seines Besuchs im Ikrak die Stadt Karakosch besucht, wird er auch die große Marienstatue sehen, die den Glockenturm der Kirche im Heiligtum "al Tahira" krönt. Vom Turm der Kirche aus überragt die Marienstatue seit kurzem das Profil der Stadt in der Ninive-Ebene, die zu den Etappen des vom 5. bis 8. März 2021 geplanten Papstbesuchs ist.<br />Die Platzierung der Statue, die am Montag, dem 11. Januar, stattfand, ist von großer symbolischer Bedeutung und ein Zeichen der Wiedergeburt der irakischen Stadt im Norden von Mossul an, die einst von einer großen Mehrheit syrisch-katholischer Christen bewohnt wurde und von 2014 bis 2016 unter der Herrschaft der selbsternannten Islamischen Staates war. Der Komplex des Heiligtums von al Tahira mit seinen zwei Kirchen – eine aus dem 13. Jahrhundert und die neue aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts - ist die bekannteste Kultstätte der Stadt. Auch aus diesem Grund verwandelten die dschihadistischen Milizionäre des IS die Anlage zwischen 2014 und 2016 in eine militärische Garnison und nutzten sie auch als Schießstand und Waffenlager. Während und nach der Besetzung durch die Dschihadisten wurde die Kirche geplündert und verwüstet. Die Restaurierung, die vor einiger Zeit begann, wurde nun mit der Platzierung der Marienstatue auf dem Turm des Heiligtums symbolisch beendet.<br />Die Kämpfer des IS erorberten von Mossul aus, die Standt Karakosch in der Nacht vom 6. auf den 7. August 2014 und zwangen Zehntausende christlicher Einwohner der Stadt zur Flucht. Die meisten der aus Karakosch geflohenen Christen haben Zuflucht in der Region Erbil und in anderen Gebieten des irakischen Kurdistans gefunden. Die Befreiung von Karakosch von den dschihadistischen Milizen fand im Oktober 2016 statt. Seitdem haben die Initiativen und Appelle, die auf die Rückkehr der geflüchteten Christen abzielen, noch nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt.<br /> <br /><br />Fri, 15 Jan 2021 13:54:17 +0100AFRIKA/MOSAMBIK - Missione Nangololo nach Belagerung durch Rebellen vollständig zerstörthttp://fides.org/de/news/69406-AFRIKA_MOSAMBIK_Missione_Nangololo_nach_Belagerung_durch_Rebellen_vollstaendig_zerstoerthttp://fides.org/de/news/69406-AFRIKA_MOSAMBIK_Missione_Nangololo_nach_Belagerung_durch_Rebellen_vollstaendig_zerstoertMaputo - “Es ist alles zerstört“, so der brasilianische Missionar Pater Edegard Silva, über den Schaden in der Mission Nangololo im Distrikt Muidumbe in der Provinz Cabo Delgado im Norden Mosambiks die von bewaffneten Gruppen angegriffen, besetzt und verwüstet wurde.<br />"Am 30. Oktober kehrten die Terroristen zurück, um den Bezirk Muidumbe zu besetzen, in dem sich unsere Mission befindet", berichtet sich der Missionar. „Die gesamte Bevölkerung ist in den Busch geflohen. Wir haben in Pemba Zuflucht gesucht“. Während dieser Zeit blieb das gesamte Gebiet unter der Kontrolle der Aufständischen, bis sie die katholische Mission am 19. November wieder verließen.<br />Erst dann konnte überprüft werden, was passiert war. "Alles ist zerstört”, so Pater Silva. das Haus, in dem wir lebten, wurde in Asche gelegt ... die gesamte Ausstattung wurde verbrannt, der die Räumlichkeiten der Gemeinde zerstört, das Gemeinderadio in Brand gesteckt, das Haus der Ordensschwestern zerstört".<br />Infolge der Gewalt der Aufständischen und der Massaker, die sie gegen Zivilisten begangen haben, leidet auch die einhiemische Bevölkerung. „Auf dem Weg wurden viele Leichen gefunden und die Orte der Massaker aufgedeckt. Die Aktionen der Terroristen sind gewalttätig, mehrere Menschen wurden enthauptet und hingerichtet, Häuser niedergebrannt und zerstört“, berichtet Pater Silva dazu. „Menschen können ihre Familien nicht finden. Es ist die Rede von vielen Massakern und mindestens 500.000 Vertriebenen“. Die humanitäre Situation wird durch eine Cholera-Epidemie und Covid-19-Pandemie verschärft.<br />Pater Silva bittet um "internationalen Solidarität" angesichts dieses Szenarios von Krieg und Zerstörung, um “500.000 Menschen mit Lebensmitteln, Medikamenten, Wasser, Zelten und Planen zu versorgen."<br />Die Aufständischen, die in Nordmosambik Tod und Zerstörung säen, nennen sich "Al Shabaab" und sind seit 2019 dem Islamischen Staat angeschlossen. Sie wollen eine Gesellschaft gründen, die dem islamischen Recht der Scharia unterliegt. Außerdem wollen sie ein Kalifat gründen; Der Islamische Staat spricht deshalb auch von Mosambik und dem Kongo als der Provinz des IS in Zentralafrika. Die Aufständischen ziehen aber auch von ein Swahili-Kalifat in Betracht, das in Ostafrika in Mosambik, Tansania und Kenia, errichtet werden soll.<br /> <br /><br /><br />Fri, 15 Jan 2021 13:23:03 +0100ASIEN/INDIEN - Seit 100 Tagen in Haft: Internationale Initiative fordert Freilassung des 83jährigen Jesuitenpaters Stan Swamyhttp://fides.org/de/news/69405-ASIEN_INDIEN_Seit_100_Tagen_in_Haft_Internationale_Initiative_fordert_Freilassung_des_83jaehrigen_Jesuitenpaters_Stan_Swamyhttp://fides.org/de/news/69405-ASIEN_INDIEN_Seit_100_Tagen_in_Haft_Internationale_Initiative_fordert_Freilassung_des_83jaehrigen_Jesuitenpaters_Stan_SwamyJaipur – Am heutigen 15. Januar 2021 befindet sich der 83jährige Jesuitenpater Stan Swamy, der seit dem 8. Oktober wegen angeblicher Volksverhetzung im Taloja-Gefängnis in Mumbai inhaftiert ist, seit insgesamt 100 Tagen in Haft. "Seine Verhaftung wird in die Annalen der dunklen Geschichte Indiens als eine der brutalsten Vergehen des Staates eingehen. Der Jesuitenpriester Pater Stan hat 35 Jahre seines Lebens dem Engagement für die Würde und Entwicklung der Adivasi in Jharkhands gewidmet. Es ist traurig, zu sehen, dass er nicht dafür belohnt, sondern bestraft und eingesperrt wurde", so der Mitbruder des Inhaftierten Jesuitenpaters, P. Cedric Prakash.<br />Die indischen Jesuiten brachten zusammen mit über hundert zivilgesellschaftlichen Gruppen in Indien eine Solidaritätsinitiative mit Pater Stan auf den Weg, in deren Rahmen die sofortige Freilassung des Jesuiten und der 15 anderen Aktivisten gefordert wird, die zusammen mit dem Ordensmann festgenommen wurden. "Die Polizei von Maharashtra und die National Investigation Agency , die Task Force zur Terrorismusbekämpfung, haben versucht, die Vertreter der demokratischen Stimmen des Dissens durch falsche Anschuldigungen und Verfolgung zu unterdrücken und Menschenrechtsaktivisten zum Schweigen zu bringen", heißt es in der Erklärung. Die Staatsanwaltschaft behauptet, dass alle16 Personen, einschließlich Pater Stan arbeitete mit der illegalen maoistischen Partei zusammenarbeiten, die die gewählte Regierung des Staates stürzen will.<br />Die Teilnehmer einer internationalen Initiative fordern Gerechtigkeit für Pater Stan Swamy und die weitere 15 Festgenommenen und deren sofortige Freilassung sowie die Abschaffung des "Gesetz zur Verhütung unrechtmäßiger Aktivitäten" auf dessen Grundlage viel sich viele Aktivisten im Gefängnis befinden.<br />Die Sensibilisierungskampagne, die hauptsächlich online und über Veranstaltungen in sozialen Medien erfolgt, soll noch bis zum 26. Januar 2021, dem Tag der Republik, fortgesetzt werden, und versteht sich als “gemeinsamen Kampagne zur Betonung der in der Präambel der Verfassung verankerten Werte".<br />Für Pater Stan setzt sich auch die UN-Sonderberichterstatterin für Menschenrechte, Mary Lawlor, ein, die live aus Genf an der in Indien organisierten Online-Veranstaltung teilnehmen wird. Unter den weiteren Teilnehmern befinden sich die auch Sozialwissenschaftlerin, Frau Professor Virgina Xaxa, eine und Dorothy Fernandes vom Forum für Gerechtigkeit und Frieden, sowie viele andere. Die bekannte indische Tänzerin von Darpana, Mallika Sarabhai, wird im Zeichen der Solidarität Pater Stan auftreten und sprechen. Außerdem werden Santhali-Tänzer einen so genannte „Klage-Tanz” aufführen.<br /> <br />Fri, 15 Jan 2021 12:49:41 +0100AFRIKA/ÄTHIOPIEN - Humanitäre Katastrophe in Tigray: Bischof Medhin bittet erneut um dringende Hilfehttp://fides.org/de/news/69404-AFRIKA_AeTHIOPIEN_Humanitaere_Katastrophe_in_Tigray_Bischof_Medhin_bittet_erneut_um_dringende_Hilfehttp://fides.org/de/news/69404-AFRIKA_AeTHIOPIEN_Humanitaere_Katastrophe_in_Tigray_Bischof_Medhin_bittet_erneut_um_dringende_HilfeAdigrat - Der Krieg in der äthiopischen Region Tigray geht weiter. Nach dem Massaker in Axum, bei dem am 15. Dezember in der Kirche “Mary our Lady of Zion“, in der der Überlieferung nach die Bundeslade aufbewahrt wird, zahrleiche Menschen ums Leben kamen, die sich dort versteckt hielten, gibt es weitere Gefechte und Spannungen an der Grenze mit dem Sudan, sowie Massaker an Flüchtlingen im Flüchtlingscamp Hitsats. Zusaätzlich hat die Region im Süden mit einer Heuschreckenplage zu kämpfen. In diesem prekären Kontext bittet der Bischof der katholischen Eparchie Adigrat, Tesfaselassie Medhin, der bereits im Dezember in einen Appell um sofortige Hilfe, angesichts der katastrophalen humanitäre Situation, gebeten hatte, die in der Region Tigray seit Anfang, des am 4. November 2020 ausgebrochenen Krieges herrschte, nun erneut um Unterstützung.<br />"Der Bevölkerung, einschließlich eritreischer Flüchtlinge”, Bischof Medhin “gehen die Lebensmittel, lebensrettende Medikamente, Wasser usw. aus. Sie haben keinen Zugang zu wesentlichen Dienstleistungen wie Strom, Banken, Telefon- / Internetverbindung, Transport- und Gesundheitsdiensten, um Hilfe von ihren Familienangehörigen zu erhalten“.<br />„Jeden Tag erreichen uns Nachrichten von Menschen, die bei bewaffneten Zusammenstößen oder infolge von Mangel an Nahrung, Insulin und anderen grundlegenden Medikamenten sterben. Millionen von Menschen, hauptsächlich Frauen und Kinder, werden aus ihren Häusern vertrieben, und suchen einen sicheren Ort, an dem sie Schutz finden können. Um den Bombenanschlägen und Luftangriffen zu entkommen, flohen diese armen Zivilisten ohne Nahrung oder Wasser in die Berge und unwegsamen Täler des Tigray. Es ist dringend notwendig, dass wir auf diesen humanitären Notfall reagieren, um Millionen von Menschenleben zu retten. Viele Vertriebene haben die westliche Region von Tigray bereits verlassen, um im Sudan Zuflucht zu suchen."<br />Erzbischof Medhin schließt seinen Aufrumnf mit der Aufforderung an alle Hilfsorganisationen, gemeinsam alle notwendigen Anstrengungen zu unternehmen, um auf den dringenden humanitären Bedarf von Millionen von Menschen in dem Land zu reagieren, und dankt ihnen für ihr Verständnis.<br />"Die äthiopisch-katholische Kirche ist in Zusammenarbeit mit dem katholischen Diözesansekretariat von Adigrat und allen in der Diözese tätigen Ordensgemeinschaften bereit“, so Bischof Medhin, “mit nationalen und internationalen Partnern und Wohltätern zusammenzuarbeiten, um so schnell wie möglich auf diese humanitäre Krise zu reagieren, die durch den Krieg in Tigray verursacht wurde".<br />IFri, 15 Jan 2021 12:30:18 +0100AMERIKA/CHILE - Mit Spenden aus der Fastenaktion: Caritas hilft Migrantenhttp://fides.org/de/news/69403-AMERIKA_CHILE_Mit_Spenden_aus_der_Fastenaktion_Caritas_hilft_Migrantenhttp://fides.org/de/news/69403-AMERIKA_CHILE_Mit_Spenden_aus_der_Fastenaktion_Caritas_hilft_MigrantenLa Serena - Im Jahr 2020 brachte die chilenische Caritas verschiedene Initiativen zum Nutzen der am stärksten betroffenen Bevölkerungsgruppen auf den Weg. Darunter ein Programm, das Migrangen in der Region Rechtsberatung und humanitäre Hilfe zur Verfügung stellt und sich mit Spenden aus der Kampagne für die Fastenzeit 2019 finanziert. Das Projekt wurde in verschiedene Pfarreien der Erzdiözese durchgeführt, in denen Migranten leben, die viele Schwierigkeiten überwinden mussten, zu denen vor allem auch die Folgen der sozialen Krise und der Covid-19-Pandemie hinzugekommen waren.<br />Das Projekt wurde für einen Zeitraum von zwölf Monaten des Jahres 2020 entwickelt und endete am 12. Januar in der Gemeinde "Cristo Risorto" in Tierras Blancas, in der besonders viele Migranten aus verschiedenen Ländern leben: Haiti, Venezuela , Peru, Ecuador, Kolumbien und andere. Natalia Villalobos, die für die Umsetzung des Projekts verantwortlich ist, bekräftigt, dass Gemeinden in der Gesamten Region, darunter Coquimbo, Las Compañías, La Serena, Rivadavia, Vicuña und die ländlichen Gebiete von Limarí berücksichtigt wurden. Viele der geplanten Aktivitäten mussten aufgrund der Pandemie geändert werden. "Was ohne Probleme möglich war“, so Natalia Villalobos, “war soziale, pastorale und juristische Begleitung zu gewährleisten und die menschen in Fragen im Zusammenhang mit Visa, vorübergehenden und dauerhaften Aufenthalten zu beraten und ihnen Zugang zu den vom Staat erbrachten Dienstleistungen zu ermöglichen. Viele dieser Menschen leben unter prekären Umständen und in einem Haus können bis zu 10 Familien zusammenleben leben, für die wir eine Grundversorgung gewährleisten. Wir konzentrieren uns dabei auf die Lösung dringender Probleme."<br />Patricio Alegre, Direktor der Caritas-Stelle in La Serena, betonte, wie wichtig es sei, weiterhin zusammenzuarbeiten. "Das für das Projekt verantwortliche Team hat unter den Brüdern und Schwestern mit Migrationshintergrund, die sich in Schwierigkeiten befinden, große Hilfe geleistet. Es ist nicht einfach, an einem unbekannten Ort anzukommen, und die Kirche erkennt die Notwendigkeit, diese Menschen zu begleiten. Durch dieses Projekt haben wir zahlreiche Migranten aus verschiedenen Ländern erreicht … Auch in diesem neuen Jahr werden wir weiterhin mit Migranten zusammenarbeiten. Wir bitten daher alle, weiterhin die Spendenkampagne für die nächste Fastenzeit zu unterstützen, die es uns ermöglicht, den Betroffenen zu helfen".<br /> <br />Fri, 15 Jan 2021 11:51:39 +0100ASIEN/PHILIPPINEN - Bischöfe fordern gerechte Impfkampagne unter Berücksichtigung ethischer Prinzipienhttp://fides.org/de/news/69402-ASIEN_PHILIPPINEN_Bischoefe_fordern_gerechte_Impfkampagne_unter_Beruecksichtigung_ethischer_Prinzipienhttp://fides.org/de/news/69402-ASIEN_PHILIPPINEN_Bischoefe_fordern_gerechte_Impfkampagne_unter_Beruecksichtigung_ethischer_PrinzipienManila – In einem gemeinsamen Hirtenbrief fordern die philippinischen Bischöfe die Regierung des Landes auf, sicherzustellen, dass die Anti-Covid-19-Impfung allen Bürgern gleichermaßen zur Verfügung steht und ein Impfstoff bereitgestellt wird, der nach ethischen Kriterien hergestellt wurde. "Nach fast einem Jahr der Pandemie”, so die Bischöfe, „müssen wir - sowohl in Bezug auf verlorene Menschenleben als auch in Bezug auf die verheerenden Auswierkungen auf die Wirtschaft - Gott danken, dass Wissenschaftler Impfstoffe entwickelt haben, um Menschen gegen Covid zu immunisieren."<br />In dem Präsidenten des Bioethikbüros der Katholischen Bischofskonferenz der Philippinen , Erzbischof Ricardo L. Baccay von Tuguegarao, unterzeichneten Schreiben bekräftigen die Bischöfe, dass sie die Bemühungen der Regierung im Rahmen der Impfkampagne unterstützen und danken den privaten Organisationen, die sich bereit erklärt haben, die Herstellung und Beschaffung des Impfstoffs zu unterstützen.<br />„Wir fordern unsere Regierung und die privaten Organisationen, die zur Finanzierung der Impfstoffbeschaffung beigetragen haben, auf, sich zu einem Impfstoffverteilungsplan zu verpflichten, bei dem Ärzte an vorderster Front stehen und diejenigen, die am stärksten gefährdet sind, Vorrang haben. Es wäre eine Tragödie, wenn junge und gesunde Mitarbeiter von Unternehmen mit geringem Krankheitsrisiko vor unseren Ärzten, Krankenschwestern und anderen Mitarbeitern des Gesunheitswesesns, die an vorderster Front oder vor Senioren mit erhöhtem Krankheitsrisiko tätig sind, geimpft würden", so der Hirtenbrief.<br />Die Bischöfe würdigen unterdessen das Bemühen der Regierung, insbesondere auch den Armen Zugang zum Impfprogramm zu gewährleisten: „Die Armen werden vom Herrn geliebt. Sie sollten besonders geschützt werden, da sie aufgrund ihrer Armut anfällig für Infektionen und schwere Krankheiten sind. Die Impfkampagne kann die Pandemie in unserem Land nur beenden, wenn genügend philippinische Bürger geimpft sind. Wir fordern daher die gesamte Bevölkerung auf, bereit zu sein, sich impfen zu lassen, sobald die Impfstoffe zur Verfügung stehen".<br /> "Wir erkennen an, dass es jeder Person freigestellt sein sollte, zu entscheiden, ob sie nach ihrem Gewissen impfen soll oder nicht”, so die Prälaten, “doch jeder sollte sich seiner Verpflichtung bewusst sein, sich und andere mit diesem Instrument vor der Ansteckung und vor der weiteren Ausbreitung des Virus zu schützen." .<br />Die Bischöfe machen auch auf ein ethisches Problem aufmerksam: "Wir haben erfahren, dass einige der Impfstoffe gegen Covid-19 aus Zellen hergestellt wurden, die aus den Überresten eines abgetriebenen Fötus stammen, der 1973 getötet wurde. Es muss wiederholt werden: Die absichtliche Abtreibung, auch wenn es sie geschieht, um notwendiges Material für Impfstoffe zu erhalten, ist moralisch inakzeptabel. Der Zweck rechtfertigt nicht die Mittel; andernfalls könnten die unmenschlichsten und schrecklichsten Handlungen mit angeblich nützlichen Zielen gerechtfertigt werden". Aus diesem Grund fordern die Bischöfe die Regierung auf, Impfstoffen Vorrang einzuräumen, die ohne die Verwendung von embryonalen Zellen entwickelt wurden.<br />Abschließend dnken die Bischöfe Wissenschaftlern, die ihre Erfahrungen für das Wohlergehen der Menschen und ihren Schutz vor Krankheiten zur Verfügung gestellt haben: „Wir wissen, dass das Studium und die Arbeit, die der Herstellung eines Impfstoffs vorausgehen, mühsam sind” und würdigen die Arbeit der Mitarbeiter im Gesundheitswesen und allen „die in diesen schrecklichen Monaten, die vergangen sind, ihren Dienst mit Hingabe geleistet haben." .<br />Die Philippinen haben 25 Millionen Dosen des vom chinesischen Unternehmen Sinovac Biotech entwickelten Covid-19-Impfstoffs erworben. Wie von den Behörden berichtet, werden die ersten 50.000 Dosen voraussichtlich im Februar zur Verfügung stehen und dann soll eine massive nationale Impfkampagne gestartet werden. <br /> <br />Fri, 15 Jan 2021 11:35:51 +0100AMERIKA/PERU - Fernuntericht während der Pandemie: Kirche unterstützt Schüler aus ländlichen Gemeindenhttp://fides.org/de/news/69401-AMERIKA_PERU_Fernuntericht_waehrend_der_Pandemie_Kirche_unterstuetzt_Schueler_aus_laendlichen_Gemeindenhttp://fides.org/de/news/69401-AMERIKA_PERU_Fernuntericht_waehrend_der_Pandemie_Kirche_unterstuetzt_Schueler_aus_laendlichen_GemeindenIquitos - Kinder und Jugendliche in ländlichen und indigenen Gemeinden sollen in den Provinzen Maynas und Loreto-Nauta während der Pandemie nicht benachteiligt werden. Aus diesem Grund hat das Apostolische Vikariat von Iquitos die Initiative auf den Weg gebracht, din deren Rahmen sie ie ihren Zugangs zum Programm des Bildungsminiseriums „Aprendo en Casa" und der Initiative "Aprendiendo con musica Manguaré" der regionalen Bildungsbehörden in Loreto erhalten sollen.<br />Loreto war eine der ersten Regionen Perus, die von der Covid-19-Pandemie schwer betroffen waren und in denen die Maßnahmen zur Eindämmung deshalb strenger waren. Tausende Schulkinder, die in abgelegenen Gebieten leben und deren Häuser keinen Zugang zum Internet haben, sind isoliert. Unterdessen kündigte die peruanische Regierung an, dass der Fernunterricht möglicherweise bis Juli 2021 fortgesetzet werden soll.<br />Desahlb will das Apostolische Vikariat Iquitos nun über die Erneuerung und Erweiterung des Radiosenders des Apostolischen Vikariats "La Voz de la Selva" zur Verbreitung von Unterrichtsmaterial für die Programme "Aprendo en Casa" fördern "und das Programm "Aprendiendo con musica Manguaré" für Lehrer, Eltern und Schüler aus den entlegensten Gemeinden der Region zugänglich machen.<br />Darüber hinaus konnten mit Spenden rund 2.500 Radiogeräte produziert, die vor Beginn des Unterrichts in diesem Jahr an Familien verteilt werden, die nicht über ausreichende finanzielle Mittel verfügen, um ein Radio oder einen Fernseher zu kaufen. Da viele Familien im schlimmsten Fall nicht der Fall nicht einmal Zugang zu Elektrizität haben, ist ein weiteres Ziel, vor Schulbeginn 7.000 Funkempfänger zur Verfügung zu stellen.<br />„Die Funkempfänger werden umweltfreundlich sein. Mit anderen Worten, sie werden aus recycelbarem Material hergestellt, haben Sonnenkollektoren und eingebaute wiederaufladbare Batterien, die ihre Verwendung erheblich verbessern”, so der Administrator des Apostolischen Vikariats Iquitos, Prälat Miguel Fuertes, „Sie werden nicht von Batterien abhängig sein, sie werden billig sein und nicht zur Verschmutzung des Bodens und der Gewässer der Flüsse des Amazonas beitragen“. Im Rahmen der sollen auch 200 Lehrer eine Fortbildung erhalten, damit sie technische Hilfe leisten und die Familien und Schüler unterstützen können.<br />Nach Angaben der Bildungsbehörde in Loreto haben nur 52% der Schüler in der Region Zugang zum Fernunterricht. <br /> <br />Fri, 15 Jan 2021 11:11:19 +0100ASIEN/INDONESIEN - Christen unterstützen Impfkampagne gegen Covid-19http://fides.org/de/news/69400-ASIEN_INDONESIEN_Christen_unterstuetzen_Impfkampagne_gegen_Covid_19http://fides.org/de/news/69400-ASIEN_INDONESIEN_Christen_unterstuetzen_Impfkampagne_gegen_Covid_19Jakarta - Christen unterstützen offiziell die nationale Impfkampagne in Indonesien. Nachdem die erste Impfstoffsosen live im Fernsehen dem indonesischen Präsidenten Joko Widodo verabreicht wurde hat die nationale Impfkampagne begonnen und Christen haben dazu beigetragen, das Bewusstsein so weit wie möglich für die Notwendigkeit der Impfung zu schärfen. Der Präsident wies auch darauf hin, dass der in China hergestellte Sinovac-Anti-Covid-19-Impfstoff die Genehmigung zur Verwendung durch die Nationale Agentur für Drogen- und Lebensmittelkontrolle erhalten hat und vom indonesischen Ulema-Rat als "halal" zertifiziert wurde.<br />Die Indonesische Bischofskonferenz hat der Covid-19-Impfung öffentlich zugestimmt. Pfarrer Agustinus Heri Wibowo, Exekutivsekretär der Interreligiösen Kommission der katholischen Bischöfe, war der erste katholische Vertreter, der geimpft wurde. Im Gespräch Fides sagt Pfarrer Wibowo: "Gesundheitsschutz bedeutet einen guten Weg zum Wohlstand. Meine Teilnahme an der ersten Runde der öffentlichen Impfungen im Staatspalast zielt darauf ab, das Bewusstsein für die Gesundheit in der Gesellschaft zu fördern."<br />"Die indonesischen Bischöfe befürworten die Impfung als einen wesentlichen Teil des Engagements der Nation zum Schutz der öffentlichen Gesundheit. Wenn alle indonesischen Bürger gesund sind, bedeutet dies, dass die Nation ihre Mission zur Sicherung des nationalen Wohlergehens erfüllt", so der Priester. "Ich hoffe wirklich. dass diese Impfung ein gutes Ergebnis für das indonesische Volk bringt und ich danke der indonesischen Regierung für ihr Engagement", sagte er und erinnerte daran, dass es weiterhin in der Verantwortung aller liegt, die Protokolle zur Eindämmung der Pandemie einzuhalten. Die Bischofskonferenz fordert in einer Mitteilung an alle Diözesen dazu auf, sich aktiv an dieser Mobilisierungskampagne zu beteiligen.<br />Unterdessen fordert auch die ökumenische Vereinigung der Kirchen in Indonesien dazu auf die Impfungkampagne zu unterstützen. Die christlichen Kirchen haben die Regierung außerdem gebeten, den Information über das Virus und die Impfkampagne, insbesondere für Gemeinden in abgelegenen Gebieten, durch die Medien zu verbessern. "Ein öffentliches Aufklärungsprogramm zu den Impfstoffen und deren Wirksamkeit ist vorgesehen. Allen Kirchen wird empfohlen, zusammen mit den technischen Hilfswerken in ihren jeweiligen Bereichen der Informationskampagne anzuschließen", heißt es in einer Mitteilung des ökumenischen Organismus.<br />"Ich schätze die Bemühungen der Regierung zur Überwindung dieser Pandemie sehr. Ich habe lange auf diesen Impfstoff gewartet, insbesondere für Angehörige der Gesundheitsberufe wie mich. Mit dem Impfstoff fühlen wir uns sicherer, damit wir der Gemeinde besser dienen können", sagt der Suka Adyana, die als Chirurgin in Denpasar auf der Insel Bali tätig ist. Auch Lusy Noviani, eine katholischer Apothekerin, die im des Krankenhauses Atma Jaya arbeitet, ließ sich im Rahmen der Verabfeichung der ersten Anti-Covid-19-Dosis im Rahmen der nationalen Impfungkamagne bereits impfen.<br /> <br />Thu, 14 Jan 2021 14:05:28 +0100AFRIKA/ZENTRALAFRIKANISCHE REPUBLIK- Lage in der Haupstadt weiterhin unsicherhttp://fides.org/de/news/69399-AFRIKA_ZENTRALAFRIKANISCHE_REPUBLIK_Lage_in_der_Haupstadt_weiterhin_unsicherhttp://fides.org/de/news/69399-AFRIKA_ZENTRALAFRIKANISCHE_REPUBLIK_Lage_in_der_Haupstadt_weiterhin_unsicherBangui – Am gestrigen 13. Januar konnte eine Rebellenoffensive gegen die zentralafrikanische Hauptstadt Bangui vereitelt werden . "Der Angriff wurde von den UN-Friedenstruppen zusammen mit den zentralafrikanischen Streitkräften abgewehrt", sagte der Sprecher der Mission der Vereinten Nationen in der Zentralafrikanischen Republik , der "den Verlust eines Soldaten der ruandischen Friedenstruppen bedauert".<br />Der Angriff der Rebellen der “Coalition des Patriotes pour le Changement ” wurde im Morgengrauen gleichzeitig 9 und 12 Kilometer vom Zentrum der Hauptstadt entfernt gegen die Einheiten der regulären Armee geführt. Der Angriff wurde von zentralafrikanischen Soldaten mit Hilfe der Blauhelme der MINUSCA abgewehrt, die durch Soldaten der ruandischen Spezialeinheiten und möglicherweise russische Militärberatern unterstützt wurden.<br />Neben dem ruandischen Soldaten der Friedenseinheiten werden nach Angaben der Regierung von Bangui 30 Rebellen getötet und 5 gefangen genommen.<br />Die Unsicherheit im Land verhinderte, dass drei Bischöfe an der Vollversammlung der Bischofskonferenz, die 9. bis 18. Januar tagt, teilnehmen können, da die Bevölkerung ihrer jeweiligen Diözesen aufgrund der Anwesenheit von Rebellen in Gefahr ist: Es handelt sich um Bischof Juan-José Aguirre Muñoz von Bangassou, Bischof Mirosław Gucwa von Bouar und Bischof Guerrino Perin von Mbaiki.<br />Bangassou im Südosten geriet am Sonntag, dem 3. Januar, unter die Kontrolle der Rebellen , während Bouar im Westen am 9. Januar einen gewaltsamen Angriff erlitt, der von der Armee vereitelt wurde. Während des Angriffs hatten Hunderte von Menschen Zuflucht in den Klöstern von St. Laurent, St. Elie und in der Kathedrale der Gottesmutter von Fatima gesucht.<br />Am 19. Dezember 2020, acht Tage vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 27. Dezember, hat eine Koalition von sechs der mächtigsten bewaffneten Gruppen eine Offensive angekündigt, um die Wiederwahl des scheidenden Präsidenten Fuastin Touadéra zu verhindern. Letzterer wurde am 4. Januar in der ersten Runde der Präsidentschaftswahl zum Sieger erklärt. Seitdem haben die Rebellen ihre Offensive gegen die großen Städte des Landes verstärkt<br />Die Gewalt hat nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als 30.000 Menschen zur Flucht in die Nachbarländer gedrängt und Zehntausende von Binnenvertriebenen hervorgebracht.<br /> <br />Thu, 14 Jan 2021 13:47:01 +0100EUROPA/SPANIEN - Tag der Kindermissionswerke: „Kirche ist oft Vater, Mutter und Familie“http://fides.org/de/news/69397-EUROPA_SPANIEN_Tag_der_Kindermissionswerke_Kirche_ist_oft_Vater_Mutter_und_Familiehttp://fides.org/de/news/69397-EUROPA_SPANIEN_Tag_der_Kindermissionswerke_Kirche_ist_oft_Vater_Mutter_und_FamilieMadrid - "Wir möchten den Spaniern, insbesondere den Kindern, bewusst machen, dass wir in einer großen Familie leben und dass wir den Bedürfnissen anderer nicht gleichgültig gegenüberstehen dürfen, nur weil wir weit weg sind", so Pfarrer José María Calderón, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke zum Tag der Kindermissionswerke, der in Spanien am 17. Januar gefeiert wird.<br />"Die Kirche spielt für viele Kinder auf der Welt die Rolle von Mutter, Vater und Familie", so Pfarrer Calderón. Dies wisse er vor allem aus seiner Erahrung in der Mission: "Wir sagen Kindern, dass sie etwas wert sind, dass sie es wert, geliebt zu werden”. Diese Arbeit wird von der Päpstlichen Kindermissionswerken, deren Spenden der der Heilige Vater für die Arbeit zur Verfügung stellt die Missionare bei der Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Müttern leisten .<br />Ein Beweis dafür ist die Diözese Yendi in Ghana, die im Mittelpunkt der Kampagne zum diesjährigen Tag der Kinddermissionswerk steht. Das Bistum umfass ein ländliches und unterentwickeltes Gebiet im Süden des afrikanischen Landes, in dem Aberglaube weit verbreitet ist. "Wenn ein Kind mit einem körperlichen Defekt geboren wird, sagt man, dass es ein Kind mit einem bösen Geist ist, und dass man sich von diesen Kindern fern halten muss. Aber wir sagen den Menschen, dass das nicht stimmt", berichtet Bischof Vincent Sowa von Yendi. Deshalb unterstützt die Diözese das Haus Nazareth, das von Schwester Therese Stan geleitet wird. Die kirchlichen Initiativen beschränken sich jedoch nicht nur auf diese verstoßenen Kinder: es gibt auch Programme für unterernährte Kindern, Straßenkinder und arme Kinder, denen kirchliche Schulen und Krankenhäuser helfen. "Es gibt Kinder, die sehr intelligent sind, aber niemand hilft ihnen", so der Erzbischof. Diese Diözese ist eines der 1.115 Missionsgebiete, die jedes Jahr durch die Spenden der Päpstlichen Kindermissionswerke unterstützt werden. „Wir können das alles nicht ohne die Hilfe der Päpstlichen Missionswerke tun. Mit der Hilfe, die wir in den letzten Jahren erhalten haben, war die Unterstützung von Waisenhäusern und die Förderung der Kinderbetreuung möglich. Dafür danken wir allen für ihre Hilfe“, schließt der Bischof.<br />Schwester Therese Stan betreut über 80 Kinder aus der Region Yendi in dem 2009 gegründeten “Haus Nazareth”. Die Kinder haben eine Vielzahl von Behinderungen: Missbildungen, Blindheit, Down-Syndrom, Syphilis ... "Alle diese Kinder wurden der Hexerei beschuldigt und wurden aus ihren Gemeinden und ihren Familien vertrieben. Sie haben zum Teil auch Morddrohungen erhalten", so Schwester Stan. Das Haus ist für diese Kinder die einzige Rettunng und übernimmt die volle Verantwortung für sie. Wie im Fall von Sarah: das 4-jährigen Mädchen war zum Tode verurteilt, weil sie noch nicht sprechen konnte. Jetzt hat sie das Sprechen gelernt und ist glücklich im Haus Nazareth. Die Liste ist endlos. Schwester Therese beton, sie finde Stärke und Bedeutung in dem, was sie im Glauben tut. Und sie sit überzeugt, dass auch Muslime in der Region erkennen, dass dies das Werk Gottes ist.<br /> <br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="https://www.omp.es">Weitere Informationen</a>Thu, 14 Jan 2021 13:23:07 +0100ASIEN/KIRGISTAN - Hirtenbrief zum neuen Jahr : “Christus schenkt seiner Kirche auch in Zeiten der Pandemie Momente der Gnade“http://fides.org/de/news/69395-ASIEN_KIRGISTAN_Hirtenbrief_zum_neuen_Jahr_Christus_schenkt_seiner_Kirche_auch_in_Zeiten_der_Pandemie_Momente_der_Gnadehttp://fides.org/de/news/69395-ASIEN_KIRGISTAN_Hirtenbrief_zum_neuen_Jahr_Christus_schenkt_seiner_Kirche_auch_in_Zeiten_der_Pandemie_Momente_der_GnadeBischkek - „2020 hat beispiellose Herausforderungen mit sich gebracht: Viele Menschen sind krank geworden, andere stehen weiterhin vor ernsthaften wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Unser Land hat politische und soziale Umwälzungen durchgemacht. Für viele war das Schlimmste die ungewisse Zukunft. Einige haben vielleicht begonnen, in der Hoffnung zu verlieren oder in ihrem Glauben zu schwangen, und viele haben sich gefragt: Wo ist Gott? Warum lässt er das zu? Die Kirche glaubt in Zeiten der Finsternis weiterhin an das Licht: Christus ist immer treu und er allein hat das letzte Wort in unserem Leben und in unserer Welt. Wir wissen nicht, was uns 2021 bringen wird, aber wir glauben, dass Gott seiner Kirche weiterhin treu bleiben und uns helfen wird, aus den Schwierigkeiten unseres täglichen Lebens das Beste zu machen, damit wir uns ihm und einander annähern können. Gott ist das Licht", so der Apostolischer Administrator von Kirgisistan und Jesuitenpater Anthony Corcoran, in seinem Hirtenbrief zum neuen Jahr.<br />In seiner Botschaft betonte der Jesuit die Anwesenheit der Kirche an der Seite der Gläubigen in den schwierigsten Momenten der Pandemie: „Wir alle haben außergewöhnliche Taten der Nächstenliebe und Güte erlebt. Die Kirche hat es geschafft, vielen Menschen in Not zu helfen, nicht nur Christen, sondern auch Angehörigen anderer Religionen. Es gab Möglichkeiten für das Teilen von Wissen und Zusammenarbeit, die genau durch die Pandemie entstanden sind. Unsere Gemeinden konnten einigen Krankenhäusern die notwendigen Werkzeuge zur Verfügung stellen. Das Rehabilitationszentrum für Kinder in Issyk-Kul wurde den Ärzten, Krankenschwestern und Freiwilligen zur Verfügung gestellt, die während dieser Epidemie großzügig für die Kranken sorgten. Als katholische Gemeinde haben wir es praktisch jeden Tag geschafft, uns zu versammeln und zusammen zu halten. Christus bietet seiner Kirche in kritischen Zeiten große Möglichkeiten der Gnade und hat im vergangenen Jahr uns, seiner kleinen Kirche in Kirgisistan, stets seine Treue bezeugt.“<br />In Kirgistan gibt es drei große katholische Gemeinden in den Städten Bischkek, Jalal-Abad und Talas. Viele kleine Gemeinden sind über die ländlichen Gebiete des Landes verteilt. Die Katholiken werden von sieben Priestern, einem Ordensbruder und fünf Franziskanerinnen betreut. 1997 gründete Johannes Paul II. Die Mission sui iuris. Im Jahr 2006 erhob Benedikt XVI. den Kirchsprengel in den Rang einer Apostolischen Administration. Neben der muslimischen Mehrheit sind 7% der Bevölkerung christlichen Glaubens, davon 3% orthodoxe Christen. Juden, Buddhisten und andere kleine Minderheiten machen etwa 3% der Bevölkerung aus.<br /> <br /><br />Thu, 14 Jan 2021 13:01:39 +0100ASIEN/IRAK - Chaldäischer Patriarch lädt zum Gebet für den Papstbesuch einhttp://fides.org/de/news/69396-ASIEN_IRAK_Chaldaeischer_Patriarch_laedt_zum_Gebet_fuer_den_Papstbesuch_einhttp://fides.org/de/news/69396-ASIEN_IRAK_Chaldaeischer_Patriarch_laedt_zum_Gebet_fuer_den_Papstbesuch_einBagdad - Vom kommenden Sonntag, dem 17. Januar, an lädt der chaldäische Patriarchen Louis Raphael Sako die Gläubigen jeden Sonntag zum Gebet für den angekündigten Besuch von Papst Franziskus im Irak ein. Das Gebet, dessen Text vom chaldäischen Patriarchat bereits veröffentlicht wurde bittet um die Gewährleisstung der "Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen”, damit der Papst den „erwarteten Besuch tatsächlich durchführen kann". Es wird auch um den göttlichen Segen für die Anliegen des Papstes gebeten, "den Dialog und die brüderliche Versöhnung zu fördern, das Vertrauen zu stärken, die Werte des Friedens zu festigen und die Menschenwürde zu bekräftigen, insbesondere für uns Iraker, Zeugen schmerzhafter Ereignisse, die unser Leben geprägt haben“. “Herr, unser Schöpfer” heißt es in dem Gebet, „erleuchte unsere Herzen mit deinem Licht, damit wir sehen und erkennen können, wo Gut und Frieden sind, und beginnen, sie zu verwirklichen”. Abschließend wird die Fürsprache der "Jungfrau Maria, unserer Mutter" erbeten, dem die Reise von Papst Franziskus anvertraut wird, „damit der Herr uns die Gnade gewährt, in voller nationaler Gemeinschaft zu leben und brüderlich zusammenzuarbeiten, um eine bessere Zukunft für unser Land und seine Bürger. aufzubauen".<br />Die Reise von Papst Franziskus in den Irak findet auf Einladung der Zivilbehörden und der örtlichen katholischen Kirche voraussichtlich vom 5. bis 8. März 2021 statt. Es wurden jedoch seit Beginn der Covid-19-Pandemie bereits andere geplante Papstreisen im vergangenen Jahr auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben, wie zum Beispiel der ursprünglich für den 31. Mai 2020 geplanten Besuch auf Malta und Gozo. <br /> Thu, 14 Jan 2021 12:01:11 +0100