Fides News - German (Standard)http://fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. ASIEN/BANGLADESCH - Hochrangige Kirchenvertreter besuchen Flüchtlingscamp: „Rohingya-Krise muss dringend gelöst werden“http://fides.org/de/news/66481-ASIEN_BANGLADESCH_Hochrangige_Kirchenvertreter_besuchen_Fluechtlingscamp_Rohingya_Krise_muss_dringend_geloest_werdenhttp://fides.org/de/news/66481-ASIEN_BANGLADESCH_Hochrangige_Kirchenvertreter_besuchen_Fluechtlingscamp_Rohingya_Krise_muss_dringend_geloest_werdenDacca - Führende Vertretreter der katholischen Kirche in Asien fordern den Innenminister von Bangladesch mit Nachdruck auf, sich der Überwindung der Krise der Rohingya-Flüchtlinge zu stellen. Unter den Religionsvertretern befinden sich Kardinal Patrick D'Rozario, Erzbischof von Dacca; Kardinal Luis Antonio Gokim Tagle, Präsident von Caritas Internationalis und der Erzbischof von Manila, Kardinal Charles Maung Bo, und Präsident der Föderation der asiatischen Bischofskonferenzen und Erzbischof von Yangon. Die hochrangingen Kirchenvertreter erklärten sich bereit im Gespräch mit dem Politiker bereit, einen Beitrag zum Bemühen der politischen und sozialen Institutionen zu leisten, um die Situation der Flüchtlingen im Camp in Cox-Bazar zu verbessern, das die Kirchenvertreter gemeinsam besuchten.<br />Innenminister Asaduzzaman forderte die christlichen Delegationen seinerseits nachdrücklich auf, die globale Öffentlichkeit für die dringend notwendige Lösung der Rohingya-Krise zu mobilisieren, während die die Delegation im Rahmen der Gespräche mögliche Wege zur Lösung der Krise aufzeigte.<br /> Kardinal Bo sagte nach seinem Besuch bei Cox Bazar: "Bangladesch und Myanmar sind die neuen Gebiete der Migration des 21. Jahrhunderts. Unser Glaube erfordert, dass wir unsere Brüder und Schwestern, die freiwillig oder gezwungen als Migration unterwegs sind, begleiten". Der Kardinal sprach mit Mitgefühl gegenüber einer Million Rohingyas aus, die aus Myanmar über die Grenze nach Bangladesch geflohen sind und in Flüchtlingslagern in einer "Pufferzone" an der Grenze zwischen den beiden Ländern leben: "Wir sind hier als eure Brüder. Wir empfinden tiefe Freundschaft und Empathie. In Myanmar selbst warten noch Tausende von Binnenvertriebenen auf die Rückkehr nach Hause. Tausende sind Wanderarbeiter in ganz Asien. Als Nachbarn teilen Myanmar und Bangladesch nicht nur Grenzen, sondern auch Tragödien. Wir sind gemeinsam traurig, hoffen aber auch gemeinsam auf eine Welt ohne Krieg und Vertreibung."<br />Seit 2017 ging die birmanische Armee zunehmend gewaltsam gegen die Rohingya, die als ethnische Minderheit muslimischen Glaubens vorwiegend im birmanischen Bundesstaat Arakan leben. Die Regierung betrachtet sie als "illegale Einwanderer" aus Bangladesch und verweigert ihnen die Staatsbürgerschaft und andere Grundrechte. <br /> <br />Fri, 09 Aug 2019 13:38:16 +0200ASIEN/TÜRKEI - Anfang Dezember soll der neue armenische Patriarch gewählt werdenhttp://fides.org/de/news/66480-ASIEN_TUeRKEI_Anfang_Dezember_soll_der_neue_armenische_Patriarch_gewaehlt_werdenhttp://fides.org/de/news/66480-ASIEN_TUeRKEI_Anfang_Dezember_soll_der_neue_armenische_Patriarch_gewaehlt_werdenIstanbul – Die armenische Kirche Leitung des armenischen Patriarchats von Konstantinopel mit Sitz in Istanbul bereitet sich auf die Wahl des neuen Patriarchen vor. In den letzten Tagen wurde eine Agenda für die Wahl des Nachfolgers von Mesrob II. Mutafyan festgelegt , der im März letzten Jahres gestorben ist. Zur Vorbereitung der Wahl des neuen armenischen Patriarchen schlug die zuständige Kommission, der Präfektur Istanbul die Tage vom 7., 8. Und 11. Dezember 2019 als Daten für die letzten Phasen der Wahl vor. Gemäß der Agenda werden zunächst am 7. Dezember die kirchlichen Delegierten gewählt, die den neuen Patriarchen wählen, am 7. Dezember gewählt. Die Wahlen der zivilen Delegierten finden am 8. Dezember statt. Die gewählten Delegierten werden schließlich gemeinsam am 11. Dezember an der Wahl des zukünftigen Patriarchen teilnehmen. Anfang August hatte die Kommission, die mit der Vorbereitung der Wahl beauftragt ist, die Einladung an potenzielle Kandidaten noch nicht verschickt, die über die erforderlichen Referenzen für die Teilnahme an der Wahl verfügen.<br />Die Mitarbeiter der Kommission für die Vorbereitung der Wahlen wurden am 17. Juli letzten Jahres ausgewählt. Die Kommission setzt sich aus 15 Laien und 2 Geistlichen zusammen, die von Erzbischof Sahak Masalyan vorgeschlagen wurden und die mit der Koordination des gesamten Wahlprozesses beauftragt sind. Sie tragen den Titel "Degabah" . Die Kommission soll sicherstellen, „dass die Wahlen korrekt stattfinden, sie stellt die Wählerlisten zusammen, pflegt die Beziehungen zu den türkischen staatlichen Institutionen und nimmt sich der Probleme und Proteste an, die während des Wahlprozesses auftreten können“.<br />Mindestens 12 Bischöfe der armenischen apostolischen Kirche können zum armenischen Patriarchen von Konstantinopel gewählt werden , dessen Amt seit dem Tod von Mesrob II. Mutafyan vakant blieb. Der am 8. März verstorbene Patriarch wer bereits seit 2008 arbeitsunfähig. Die Hauptvoraussetzung des türkischen Dekrets von 1961 zur Regelung der Wahlen eines armenischen Patriarchen lautet, dass Kandidaten in der Türkei geboren werden oder zumindest einen türkischen Vater haben. Die in Istanbul erscheinende zweisprachige türkisch-armenische Zeitung „Agos“ veröffentlichte die Liste der potenziellen Kandidaten: als Favoriten gelten darunter Erzbischofs Sahak Masalyan und des Erzbischofs Aram Athesyan, der während der langen Krankheit des Patriarchen bereit als "locum tenens" tätig war.<br /> . <br />Fri, 09 Aug 2019 13:12:15 +0200AFRIKA/SÜDAFRIKA - Bischöfe: “Wir müssen Gewalt und Missbrauch vor allem in den Familien bekämpfen”http://fides.org/de/news/66479-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Bischoefe_Wir_muessen_Gewalt_und_Missbrauch_vor_allem_in_den_Familien_bekaempfenhttp://fides.org/de/news/66479-AFRIKA_SUeDAFRIKA_Bischoefe_Wir_muessen_Gewalt_und_Missbrauch_vor_allem_in_den_Familien_bekaempfenJohannesburg - “Wir wollen die Modalitäten zur Meldung von Missbrauchsfällen verbessern und wir verpflichten uns, die Opfer bei ihrem Heilungsprozess zu begleiten und dafür zu sorgen, dass die Schuldigen für ihre Handlungen zur Rechenschaft gezogen werden", so die Bischöfe von Südafrika, Botswana und Swasiland, die sich in der der katholischen Bischofskonferenz für das südliche Afrika zusammenschließen, in der einer Pressemitteilung am Ende ihrer Vollversammlung vom 30. Juli bis 6. August in Mariannhill <br />Unter Hinweis auf das Motu Proprio von Papst Franziskus, "Vos Estis Lux Mundi", das "neue spezifische Regeln festlegte, die den Bischöfen klare Leitlinien für Fälle von Missbrauch in der Ortskirche geben", beschlossen die Mitglieder der SACBC, "geeignet Personen zu beauftragen spezielle Studien über den Schutz und die Sicherheit schutzbedürftiger Kinder und Erwachsener durchzuführen, damit das Problem des Missbrauchs nicht nur vollständig und professionell angegangen, sondern auch gänzlich verhindert wird.“<br />Die Bischöfe sind zudem besorgt über die "Eskalation der Gewalt in der südafrikanischen Gesellschaft", ein Problem, das von Anfang an in den Familien angegangen werden müsse. "Familien sind der Ort, an dem wir das Entstehen einer Kultur der Gewalt verhindern wollen, die uns als Volk zerstört", heißt es in der Mitteilung weiter. "Insbesondere verpflichten wir uns, besondere Anstrengungen zu unternehmen, um sicherzustellen, dass die Sicherheit von Frauen in der katholischen Kirche oberste Priorität hat", so die Bischöfe weiter.<br />"Wir fordern alle auf, beginnend mit unseren Führungskräften, eine Kultur des Respekts vor dem Leben und der Verantwortung gegenüber den Schwächsten in der Gesellschaft zu pflegen“, heißt es in der Verlautbarung abschließend, „Insbesondere müssen unsere Politiker den Erwartungen, Hoffnungen und Bestrebungen derjenigen gerecht werden, die sie in verantwortliche Positionen gewählt haben". Schließlich verpflichten sich die Bischöfe dazu auch künftig „eine bessere Gesellschaft aufzubauen und das Ansehen der Kirche wiederherzustellen, das durch die Skandale des Missbrauchs so beschmutzt wurde “.<br /> <br />Fri, 09 Aug 2019 12:44:01 +0200AFRIKA/BURKINA FASO - Missionsschwestern bleiben trotz Gewalt und Terrorismus im Landhttp://fides.org/de/news/66477-AFRIKA_BURKINA_FASO_Missionsschwestern_bleiben_trotz_Gewalt_und_Terrorismus_im_Landhttp://fides.org/de/news/66477-AFRIKA_BURKINA_FASO_Missionsschwestern_bleiben_trotz_Gewalt_und_Terrorismus_im_LandBobodiulasso - In Burkina Faso bleibt die Situation weiterhin angespannt und ist oft sogar noch gefährlicherer ist als im benachbarten Mali . Seit vergangenem Februar verübten dschihadistische Gruppen im gleichen Gebiet fünf Anschläge, zuletzt vor einigen Tagen in Diblou, einem Dorf im Norden des Landes, bei dem mindestens 15 Menschen getötet wurden. In diesem Spannungsfeld sind die seit 2000 in Burkina Faso Immacolata-Missionsschwestern tätig.<br />"In Bobodiulasso arbeiten wir im Stadtteil Quinimakora eng mit der Pfarrgemeinde zusammen und betreiben zwei Gemeindezentren aus der Diözese, die für alle offen sind. Die Bevölkerung ist relativ jung und auch aus diesem Grund haben wir eine Bibliothek mit Lernräume und ein Amphitheater für Tagungen, Debatten, Konferenzen, kulturelle und pädagogische Initiativen eröffnet", berichten die Schwestern.<br /> „Aus der Muttergemeinde sind drei weitere Gemeinden hervorgegangen, die in Basisgemeinden in den verschiedenen Bezirken organisiert sind. Wir organisieren Bildungsangebote für Erwachsene und wir machen Hausbesuch bei Kranken. Bei unseren Informationsveranstaltungen steht die Bewältigung alltägliche Probleme wie Wassermangel, Schulbildung für Kinder, Hygiene- und Alphabetisierung im Mittelpunkt“, heißt es in dem Bericht weiter.<br /> „In Zusammenarbeit mit einem auf Kosmetik spezialisierten italienischen Apotheker wurde 2005 eine Genossenschaft eröffnet, in der ein Dutzend Frauen für die Herstellung von Sheabutter beschäftigt waren. Sie haben gelernt, Kosmetika von bemerkenswerter Qualität sowohl für den lokalen Markt als auch für den Export herzustellen und organisieren sich für den Handel im Ausland“, fährt die Ordensfrau fort.<br /> „Unsere Gemeinschaft nimmt seit einigen Jahren auch junge Frauen auf, die sich dem Ordensleben weihen wollen“, bekräftigt die Missionarin. „Wir haben ein Postulat und ein Noviziat, derzeit sind sechs Novizinnen in Ausbildung. Ein wichtiger Punkt der Ausbildung ist die Einführung in das Leben der Menschen. Die Novizinnen verbringen in Gruppen einen Monat in den Dörfern, um am täglichen Leben der Menschen teilzuhaben, die sie dort treffen, und leben mit den Mitteln, die sie vor Ort und finden. Dreimal pro Woche arbeiten wir in einem Zentrum für psychisch Kranke mit. Dort pflegen die Ordensschwestern den Kontakt zwischen Kranken und Familienangehörigen und ein Arzt beaufsichtigt die Tätigkeit des Zentrums."<br />Laut einem in dieser Woche veröffentlichten UN-Bericht mussten bis heute rund 224.000 Menschen in Burkina Faso aufgrund von Gewalt fliehen. Schätzungen der Vereinten Nationen zufolge haben die Burkinabè allein seit Beginn des Jahres der 90.000 Menschen ihre Heimat verlassen, weil sie Angst vor der Gewalt haben, die besonders im Norden des Landes verbreitet ist.<br /> <br />Fri, 09 Aug 2019 11:59:41 +0200ASIEN/INDIEN - Kaschmir: “Die Situation erfordert Bemühungen um Frieden und Versöhnung”http://fides.org/de/news/66476-ASIEN_INDIEN_Kaschmir_Die_Situation_erfordert_Bemuehungen_um_Frieden_und_Versoehnunghttp://fides.org/de/news/66476-ASIEN_INDIEN_Kaschmir_Die_Situation_erfordert_Bemuehungen_um_Frieden_und_VersoehnungRanchi - "Die Situation in Kaschmir ist heikel und erfordert von allen Bemühungen um Frieden und Versöhnung, damit sich die Lage nicht zuspitzt: heute beten wir dafür. Wir drücken unsere Verbundenheit mit den Menschen in Kaschmir aus, die erneut Tage der Spannung durchleben, und wir hoffen auf eine friedliche Entwicklung, wir beten für den Frieden in Kaschmir und in ganz Indien", so der Weihbischof von Ranchi Theodore Mascarenhas, der bis vor kurzem Generalsekretär der Indische Bischofskonferenz war, zur Besorgnis der Katholiken in Indien angesichts der Lage in Kaschmir.<br />Mit einer vom Unterhaus des indischen Parlaments genehmigten Bestimmung hat Indien den durch die Verfassung von 1947 garantierten "Sonderstatus" in Kaschmir aufgehoben. Die Region im Nordwesten Indiens ist der einzige indische Staat mit einer muslimischen Mehrheit uns wird künftig durch einen Vertreter der Bundesregierung als ein "Gebiet der indischen Union" verwaltet werden.<br />Die Entscheidung hat zu Protesten und Unruhen in der Region geführt, der nun die Autonomie entzogen wurde. Nach Ansicht von Shaiju Chacko, Sprecher der katholischen Diözese Jammu-Srinagar, die ganz Kaschmir umfasst, "könnte die Entscheidung das Gefühl der Distanz und Entfremdung zwischen der lokalen Bevölkerung und der Zentralregierung verstärken“, wodurch „die interne Instabilität und die Gefahr einer gewaltsamen Radikalisierung, insbesondere bei jungen Menschen" begünstigt werden würde, in einem Gebiet, in dem Dschihadisten und Extremistengruppen bereits in der Vergangenheit Anschläge verübten.<br />Im Bundesstaat kommt es zu Unruhen und Protesten, und die indischen Sicherheitskräfte nahmen bereits über 500 Menschen fest, um das Risiko weiterer Straßendemonstrationen und möglicher Terroranschläge einzudämmen. Angesichts der Spannungen verließen rund 20.000 Pilger und Touristen bereits die Region. Angesichts des äußerst angespannten und instabilen sozialen Klimas, bekräftigt Shaiju Chacko gegenübet Fides: "Die Ortskirche ruft dazu auf, umsichtig zu sein und Aufrufen zur Gewalt zu widerstehen und ruhig zu bleiben. Wir bemühen uns weiterhin auf pastoraler und sozialer Ebene für das Wohl der Bevölkerung und bitten die Regierung von Neu-Delhi um eine beruhigende Geste der Versöhnung mit der lokalen Bevölkerung, die bereits zu viel gelitten hat".<br /> <br /><br />Thu, 08 Aug 2019 13:59:55 +0200ASIEN/LIBANON - Maronitischer Priester im “Mar Shaaya”-Kloster ermordethttp://fides.org/de/news/66474-ASIEN_LIBANON_Maronitischer_Priester_im_Mar_Shaaya_Kloster_ermordethttp://fides.org/de/news/66474-ASIEN_LIBANON_Maronitischer_Priester_im_Mar_Shaaya_Kloster_ermordetBeirut – Der maronitische Pater Elie Najjar wurde am Morgen des 7. August im Kloster Mar Shaaya , in dem er wohnte, erschossen in der Zelle aufgefunden.<br />Der 57-jährige Pater Elie aus der libanesischen Stadt Zahle im Beqa-Tal war auch Vorsitzender der Gemeindeverwaltung von Mar Shaaya-Mezkeh , deren Territorium größtenteils dem Orden gehört. Am Tag bevor seine Leiche gefunden wurde, ging Pater Elia auch zum Rathaus, um gewöhnliche Aufgaben im Zusammenhang mit der öffentlichen Funktion, die er innehatte, zu erfüllen.<br />Der Ordensmann war bekannt und geschätzt für seine pastorale Arbeit in der Ordensgemeinschaft. Der Orden bat unterdessen die Ermittlungsbehörden, so schnell wie möglich Nachforschungen anzustellen, um die Dynamik des gewaltsamen Todes an dem Ort festzustellen, der auch von Menschen besucht wird, die zum Gebet und der Meditation dorthin kommen. Im Moment wird auch ein Selbstmord nicht ausgeschlossen. Libanesische Informationsquellen darunter „lebanondebate.com“ berichten von einem Brief, in dem der Ordensmann für die Geste um Vergebung gebeten haben soll.<br />Innenminister Raya el-Hassan drückte unterdessen dem Orden, der Gemeinde Mar Shaaya-Mezkeh und der Familie der Ordensmannes sein Beileid aus.<br />Das Begräbnis des Priesters findet am heutigen 8. August um 15.00 Uhr statt. Pater Elie wird im Mar Roukoz-Kloster in Dekwaneh beigesetzt, das ebenfalls dem Orden gehört.<br /> <br />Thu, 08 Aug 2019 13:31:54 +0200AFRIKA/COTE D’IVOIRE - Interreligiöse Stiftung für Frieden in Afrika wünscht friedliche Wahlen im Jahr 2020http://fides.org/de/news/66473-AFRIKA_COTE_D_IVOIRE_Interreligioese_Stiftung_fuer_Frieden_in_Afrika_wuenscht_friedliche_Wahlen_im_Jahr_2020http://fides.org/de/news/66473-AFRIKA_COTE_D_IVOIRE_Interreligioese_Stiftung_fuer_Frieden_in_Afrika_wuenscht_friedliche_Wahlen_im_Jahr_2020Abidjan - Die Interreligiöse Stiftung für den Frieden in Afrika will sich während und nach der Präsidentschaftswahl und den politischen Wahlen im Jahr 2020 in der Elfenbeinküste aktiv für die Förderung des Friedens und des sozialen Zusammenhalts einsetzen.<br />In diesem Sinne fand am 2. August eine Zeremonie in der Plateau Salam-Moschee statt, bei der Christen, Muslime und Gläubige anderer Konfessionen oder religiöser Überzeugungen für ein friedliches Klima und die Achtung des menschlichen Lebens im Vorfeld der Wahl eintraten.<br />Der Friedensbotschafter der Stiftung, Imam Cisse Djiguiba, Rektor der Salam Plateau-Mosche und Sprecher des Obersten Rates der Imame von Côte d'Ivoire, forderte alle Bürger und insbesondere die Vertreter der Religionen auf, sich in den Monaten vor den Wahlen 2020 um Frieden und sozialem Zusammenhalt zu bemühen.<br />In der Elfenbeinküste hat sich aufgrund der Angst vor Gewalt infolge von schwerwiegenden Episoden am Rande von Wahlen eine Art Psychose vor den Wahlen entwickelt. Dies geht so weit, dass selbst Präsident Alassane Ouattara im Januar dieses Jahres Bevölkerung beruhigen wollte und betonte: „Die Wahlen im Jahr 2020 werden ruhig verlaufen. Hören wir also auf, uns Angst zu machen! Ich bin zuversichtlich. Doch ich spüre eine große Besorgnis. Wenn bereits die Wahlen 2015 gut verlaufen sind, warum sollten die Wahlen 2020 nicht gut verlaufen? Ich vertraue auf die Ivorer, ich vertraue unseren Institutionen“.<br />Bei den Wahlen 2010-2011 starben am Rande von Wahlen über 3.000 Menschen. Auch infolge einer Verfassungsänderung nach einem Referendum vom 30. Oktober 2016 kam es zu Spannungen. Die Verfassungsänderung ermöglicht dem amtierenden Präsidenten Ouattara die Kandidatur für ein drittes Mandat. Dagegen bildete sich eine Opposition unter Leitung seines ehemaligen Verbündeten und ehemaligen Präsidenten Henri Konan Bedié, der heute sein größter Widersacher ist.<br /> <br />Thu, 08 Aug 2019 13:02:56 +0200ASIEN/KASACHSTAN - Aralsee: “Von Menschenhand verursachte Katastrophe kann von Menschen wiedergutgemacht werden”http://fides.org/de/news/66472-ASIEN_KASACHSTAN_Aralsee_Von_Menschenhand_verursachte_Katastrophe_kann_von_Menschen_wiedergutgemacht_werdenhttp://fides.org/de/news/66472-ASIEN_KASACHSTAN_Aralsee_Von_Menschenhand_verursachte_Katastrophe_kann_von_Menschen_wiedergutgemacht_werdenAstana - "Ich habe den Aralsee für mich entdeckt, als ich noch Student war, und seit 1978 habe ich versucht mich wissenschaftlich mit ihm zu befassen. Was ich in den letzten Jahren verstanden habe, ist, dass die von Menschenhand verursachte Katastrophe auch von Menschen wiedergutgemacht werden kann. Mein Wunsch ist es, den Anrainerländer dieses Sees zu helfen, der zwar wieder zu wachsen begonnen hat, aber leider bisher nur im nördlichen Teil. Ich bin optimistisch: Wenn alle Regierungen der Länder am Aralsee zusammenarbeiten, können wir Finanzmittel von der Weltbank erhalten und den See retten", so Nikolai Vasilevich Aladin, Professor am Zoologischen Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg im Interview mit Fides. Der russische Forscher gehört zu den weltweit führenden Wissenschaftler der Umweltkatastrophe am Aralsee zwischen Kasachstan und Usbekistan.<br />Infolge eines intensiven Baumwollanbaus, der von der Sowjetunion ab den 1960er Jahren gefördert wurde, wurde der See, der in der Vergangenheit der viertgrößte der Welt war, im Vergleich zu seiner ursprünglichen Ausdehnung schrittweise um 75% entleert. Es wird vermutet, dass die Hauptursache der Katastrophe der unbedachte Bau von Bewässerungskanälen war, durch die Wasser verloren ging oder verdunstete: Schätzungen zufolge soll allein der Karakum-Kanal, der größte in Zentralasien, zwischen 30% bis 75% des Wassers, das den See durchlief, verschwendet haben.<br />"Die Mitglieder unseres Labors tun ihr Bestes, um den Ländern am See eine bessere Zukunft zu sichern. Wir haben gute Arbeit im Hinblick auf den so genannten ‚kleinen Aralsee‘ geleistet, ein Seebecken im nördlichen Teil des Sees, das durch die allmähliche Entwässerung entstanden ist, und jetzt sollten wir für den mittleren und südlichen Teil unser Möglichstes tun", fügt Professor Aladin hinzu.<br />Den Wert der bisher geleisteten Arbeit bestätigt auch Jens Thorvald Hoeg, außerordentlicher Professor für Meeresbiologie an der Universität Kopenhagen, der mit einem russischen Forscher zusammenarbeitet: "Dank Professor Aladin verbesserte sich der Zustand im nördlichen Teil zum Wohle der lokalen Bevölkerung und der Umwelt im Allgemeinen. Dies ist auf den Bau des Korakal-Staudamms zurückzuführen, der auf der Grundlage von Aladins Studien errichtet wurde: So konnte das Wasser gespeichert werden, das in der Vergangenheit im Sand versickerte. Das schwerwiegendere Problem ist heute jedoch der südliche Teil. Aber auch hier gibt es Pläne für die Rückgewinnung und Umleitung von Wasser. Die Projekte sind fertig und die Finanzierung wurde bereitgestellt: Mit der Unterstützung der Regierungen und der der Öffentlichkeit kann all dies erreicht werden. Wir sind hoffnungsvoll und bemühen uns, dass der Aralsee zum Wohle künftiger Generationen überlebt: Seine Austrocknung ist die schlimmste und vielleicht am wenigsten bekannte Umweltkatastrophe des 20. Jahrhunderts. Aber ich bin sicher, dass es möglich ist, den Aralsee zu retten. “<br />Die umfassenden Bemühungen um die Rettung des Aralsees spiegeln nicht immer das Bewusstsein von der Tragweite des Phänomens wider, das in der kasachischen öffentlichen Meinung existiert, für die der Erhalt der Schöpfung oft noch ein untergeordneter Aspekt ist. Aus diesem Grund versucht die katholische Kirche den Umweltschutz auf dem Planeten zu fördern. In diesem Zusammenhang erklärt er Fides Don Guido Trezzani, Präsident von Caritas Kasachstan: "Man beschäftigt sich erst seit einigen Jahren mit der Frage, auch dank der Ambitionen des Landes, ein Land mit westlichen Standards zu werden. Es gibt verschiedene Initiativen, die sich jedoch noch im Anfangsstadium befinden und es ist zu früh um ein Bewusstsein für diese Probleme im täglichen Leben der Menschen zu erkennen. Einer der Aspekte, an denen wir als Caritas arbeiten, ist die Bildungsarbeit und Aufklärungsinitiativen, mit denen das Interesse der Menschen am Schutz des gemeinsamen Hauses geweckt werden soll, wie es in der Enzyklika ‚Laudato si'‘ von Papst Franziskus angeregt wird“. Auch bei der Expo in Astana im Jahr 2017 nutzte die katholische Kirche die Gelegenheit, um die Bedeutung des besonderen Augenmerks für die Schöpfung zu bekräftigen. "Alle Menschen sollten einen klugen und schonenden Umgang mit Energie pflegen: Wir müssen sie sparen, für wichtige Zwecke nutzen und nicht verschwenden. Die Entscheidungsträger müssen sicherstellen, dass die Energie zum Wohle der gesamten menschlichen Familie sinnvoll verwaltet wird", betonte damals der Päpstliche Rat für Gerechtigkeit und Frieden in seiner Präsentation des Vatikanischen Pavillons.<br /> <br /><br />Thu, 08 Aug 2019 10:58:25 +0200ASIEN/INDONESIEN - Theologenkongress: “Neue Impulse für die theologische Arbeit in Asien”http://fides.org/de/news/66471-ASIEN_INDONESIEN_Theologenkongress_Neue_Impulse_fuer_die_theologische_Arbeit_in_Asienhttp://fides.org/de/news/66471-ASIEN_INDONESIEN_Theologenkongress_Neue_Impulse_fuer_die_theologische_Arbeit_in_AsienMedan – Die Themen "Schöpfung" und "Erlösung" stehen im Mittelpunkt des „Neunten Kongresses der asiatischen christlichen Theologen “ der am 5. August in Medan eröffnet wurde und am 10. August endet. Mehr als 120 Theologen verschiedener christlicher Konfessionen aus ganz Asien nehmen am Kongress teil.<br />Rev. Agustinus Purba, Pastor der protestantischen "Gereja Batak Karo Protestan" , hielt die Eröffnungsansprache. "Das Werk der Schöpfung kann nicht vom Werk der Erlösung getrennt werden“, so der protestantische Pastor, „Die Weltordnung ist ein lebenswichtiger Raum für alle Geschöpfe und ein Raum, wo wir Gott begegnen. Die Offenbarung Gottes, die Gestaltung der Schöpfung und das Heil der Menschen sind eng miteinander verbunden. Menschen können den Schöpfer nicht kennen, ohne seine Schöpfung zu kennen und zu erkennen".<br />Erzbischof Willem T. P. Simarmata von der Christlichen Konferenz Asiens , eröffnete den Kongress mit dem Aufruf, "die Ordnung der Schöpfung wiederherzustellen und zu erneuern" und sich gegen die Gewalt der menschlichen Herrschaft über die Erde zu stellen. Erzbischof Simarmata betonte in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit eines partizipativen und integrativen Zusammenlebens und sagte: "Wir müssen unser Engagement für Gerechtigkeit und Frieden und den Schutz der Schöpfung verstärken, um den gegenwärtigen Herausforderungen auf dem asiatischen Kontinent zu begegnen."<br />Der Generalsekretär der CCA, Rev. Mathews George Chunakara, fragte sich: "Welche asiatische Theologie können wir auf der Grundlage der normen Humanressourcen, intellektuellen Kapazitäten, Potenziale und Möglichkeiten für Interaktionen und des gegenseitigen Austauschs in Asien präsentieren?". In seinem Vortrag zum Thema „Versöhnung, Erneuerung und Wiedergutmachung“ ging er in der Folge auf verschiedene Aspekte ein, die die Erde, das Leben, die menschlichen Beziehungen, die Sicherheit, den Frieden und das Recht in Asien betrafen.<br />Der Generalsekretär kündigte in diesem Zusammenhang auch an, dass die CCA im November 2019 zum auch eine Versammlung der asiatischen christlichen Frauen zu diesen Themen organisieren wird und auch die nächste Generalversammlung der CCA sich dem Thema der Schöpfung widmen wird.<br />Pater Clarence Devadass, katholischer Delegierter der Föderation der Asiatischen Bischofskonferenzen , sagte, dass der Kongress "eine der vielen gemeinsamen Initiativen der CCA und der FABC ist und dazu dient, der Arbeit der Theologen in Asien neue Impulse zu geben".<br /> <br />Wed, 07 Aug 2019 13:37:24 +0200ASIEN/IRAK - Fünf Jahre nach der Massenflucht der Christen ist die Lage in der Ninive-Ebene weiterhin angespannthttp://fides.org/de/news/66470-ASIEN_IRAK_Fuenf_Jahre_nach_der_Massenflucht_der_Christen_ist_die_Lage_in_der_Ninive_Ebene_weiterhin_angespannthttp://fides.org/de/news/66470-ASIEN_IRAK_Fuenf_Jahre_nach_der_Massenflucht_der_Christen_ist_die_Lage_in_der_Ninive_Ebene_weiterhin_angespanntMossul – Fünf Jahre nach der Massenflucht, die über Nacht die Dörfer der Ebene von Ninive leerfegte, steht diese Region, die als historisches Siedlungsgebiet der einheimischen christlichen Gemeinden im heutigen Irak bekannt ist, nach wie vor im Zentrum von Spannungen zwischen der syrischen Armee und den n den Jahren des Konflikts mit Islamischen Staat auf ethnischer und sektiererischer Basis entstandenen Milizen.<br />In den vergangenen Tagen war die Ninive-Ebene Schauplatz eines Tauziehens zwischen der irakischen Armee und Kämpfern der „al-Haschd asch-Scha’bi“, den vorwiegend schiitischen und dem Iran nahe stehenden so genannten Volksmobilmachungskräften, die nach eigenem Angaben im Kampf gegen den Islamischen Staat und bei der Befreiung der IS-Hochburg Mossul eine nicht zu unterschätzende Rolle gespielt hatten. Die latenten Spannungen explodierten nachdem die irakische Armee versuchte, die Kontrolle über die Checkpoints in der Region zu erlangen, die noch immer weitgehend von den Milizen kontrolliert werden.<br />Am Montag, den 5. August, blockierten Anhänger der Mobilisierungskräfte mit Reifenbränden die Hauptverbindungsstraßen, die Mosul mit anderen Teilen der Regionen verbinden, unter anderem auch mit Erbil, der Hauptstadt der autonomen Region Kurdistan. Die Demonstranten warfen auch Steine und stumpfe Gegenstände auf irakische Soldaten, um sie daran zu hindern, die Kontrolle über die Kontrollpunkte zu übernehmen.<br />Die Situation vor Ort bleibt angespannt und es kursieren widersprüchliche Informationen. Einerseits betonen die Sprecher der Volksmobilmachungskräfte von einer Einigung mit den Regierungsbehörden und eine gemeinsame Verwaltung der militärischen Kontrolle des Gebiets mit dem Ziel, Stabilität zu gewährleisten und gemeinsam gegen ehemaligen Mitglieder des Islamischen Staates vorzugehen. Andererseits hat der irakische Premierminister Adel Abdul Mahdi einen Beschluss bestätigt, der darauf abzielt, die von al-Haschd asch-Scha‘bi kontrollierten bewaffneten Check-points abzubauen, um die die Sicherheit in der Region der Zentralregierung zu unterstellen.<br />Die Zusammenstöße zwischen der Armee und den Anhängern der Miliz in der Region bestätigen, dass die Lage in der Ninive-Ebene weiterhin ein instabil ist, vor allem aus Sicherheitsgründen. Dieser Umstand erschwert auch die erhoffte Rückkehr in das Gebiet von Zehntausenden von Christen, die in der Nacht vom 6. auf den 7. August 2014 gezwungen waren, ihre Dörfer auf der Flucht vor den dschihadistischen Milizen des IS zu verlassen.<br /> <br />Wed, 07 Aug 2019 13:04:56 +0200AFRIKA/MOZAMBIK - Historisches Friedensabkommen im Vorfeld des Papstbesuchs unterzeichnethttp://fides.org/de/news/66469-AFRIKA_MOZAMBIK_Historisches_Friedensabkommen_im_Vorfeld_des_Papstbesuchs_unterzeichnethttp://fides.org/de/news/66469-AFRIKA_MOZAMBIK_Historisches_Friedensabkommen_im_Vorfeld_des_Papstbesuchs_unterzeichnetMaputo - Präsident Filipe Nyusi und der Vorsitzende der „Renamo“-Partei, Ossufo Momade, haben am gestrigen 6. August ein historisches Friedensabkommen unterzeichnet. Die Unterzeichnungszeremonie fand auf dem Platz des Friedens in Maputo statt. Es nahmen mehrere afrikanische Staats- und Regierungschefs teil, darunter der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa und das ruandische Staatsoberhaupt Paul Kagame.<br />Dem gestern unterzeichneten Dokument waren Vereinbarungen vorausgegangen, die bereits am 1. August von den beiden mosambikanischen Politikern unterzeichnet wurden und die Bedingungen für den Waffenstillstand zwischen den Parteien festlegen.<br />"Wir möchten unseren Bürgern und der Welt versichern, dass wir künftig unsere Differenzen nicht mehr mit Gewalt lösen werden", so Momade nach der Unterzeichnung der Vereinbarungen am 1. August.<br />„Mit diesem Abkommen beginnt eine neue Ära in der Geschichte unseres Landes, in der kein Mosambikaner Waffen einsetzen wird, um Konflikte zu lösen", bekräftigte auch Präsident Nyusi.<br />Das Abkommen vom 6. August, mit dem die beiden Parteien sich zu friedlichen Parlamentswahlen am 15. Oktober verpflichten, wurde wenige Wochen vor dem Besuch von Papst Franziskus in Mosambik am kommenden 5. September unterzeichnet, der unter dem Motto "Hoffnung, Frieden und Versöhnung" stattfinden wird.<br />Die ehemaligen marxistischen Guerillakämpfer der Mosambikanischen Befreiungsfront , die das Land seit 40 Jahren regiert und die Widerstandskämpfer der „Renamo“ standen sich in einem blutigen Bürgerkrieg gegenüber, bei dem etwa eine Million Menschen ums Leben kamen. Dank der „Abkommen von Rom“ wurde „Renamo“ die wichtigste Oppositionspartei, die ihre Ziele fortan auf demokratischen Grundlagen durchsetzen sollte.<br />Im Jahr 2014 hatte die „Renamo“ das Wahlergebnis abgelehnt und erneut zu den Waffen gegriffen. Im Dezember 2016 wurde ein vorübergehender Waffenstillstand geschlossen mit dem der bewaffnete Konflikt eingefroren wurde.<br />Mit dem Waffenstillstand von 2016, der vom damaligen Anführer der „Renamo“, Afonso Dhlakama, und dem gewählten Präsidenten Nyusi unterzeichnet wurde, stimmte die Regierung zur Überarbeitung der Verfassung zu, womit ein Prozess der Dezentralisierung der Regierung beschleunigt werden sollte, währen die „Renamo“ sich zu einem Prozesses der Entmilitarisierung verpflichtete.<br />Im August 2018 wurde eine Absichtserklärung unterzeichnete, in der eine Agenda für die Entwaffnung der „Renamo“ festgelegt wurde, die in der vergangenen Woche begann.<br /> <br />Wed, 07 Aug 2019 12:12:12 +0200ASIEN/INDIEN - Gewalt gegen Christen in 23 indischen Staaten: insgesamt 158 Episoden in sechs Monatenhttp://fides.org/de/news/66468-ASIEN_INDIEN_Gewalt_gegen_Christen_in_23_indischen_Staaten_insgesamt_158_Episoden_in_sechs_Monatenhttp://fides.org/de/news/66468-ASIEN_INDIEN_Gewalt_gegen_Christen_in_23_indischen_Staaten_insgesamt_158_Episoden_in_sechs_MonatenNew Delhi - In den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 wurden in 23 indischen Bundesstaaten 158 Fälle von Gewalt gegen Christen gemeldet, wobei insgesamt 110 Frauen und 89 Kinder betroffen waren: dies geht aus einem Bericht des United Christan Forum hervor, das eine Telefon-Hotline betreibt, die in Fällen der Gewalt Hilfe leistet. Bei insgesamt 130 der 158 bei der „Hotline“ gemeldeten Vorfälle handelt es sich um Angriffe oder Einschüchterungen sowie Drohungen von gewalttätigen Gruppen gegen in Kirchen oder Gebetsräumen versammelte Gläubige. "Dies bedeutet, dass die Ausübung des eigenen Glaubens in 90 Prozent des indischen Territoriums zu einer Gefahr wird ", bedauert das Forum.<br /> "Die ungestrafte Gewalt ist zur Normalität im Land geworden, wo keine politische Partei Position gegen solche Einschüchterungsversuche gegen religiöse Minderheiten Stellung bezieht", heißt es in der Mitteilung des UCF.<br />Ein weiterer beunruhigender Trend, von dem die Organisation berichtet, ist die Weigerung der Polizei, die "First Information Record" auf den Weg zu bringen, das heißt Anzeige gegen die Täter zu erstatten. "Nur in 24 von 158 Fällen wurde Anzeige erstattet", bekräftigt das Forum. "Untätigkeit der Polizei" wird in 11 von säkularen Parteien regierten Staaten beklagt und in 12 Staaten, in denen hinduistisch geprägte Parteien regieren.<br />Unter den Staaten, aus denen über Gewalt gegen Christen berichtet wird, ist Uttar Pradesh weiterhin derjenige mit den meisten Vorfällen mit 32 gemeldeten Episoden der Gewalt, gefolgt von Tamil Nadu mit 31 Vorfällen.<br />"Der Modus operandi, der in all diesen Episoden verfolgt wird, ist immer derselbe: eine Gruppe, die meist von der Polizei begleitet wird, dringt in Gebetsversammlungen ein und aus und schlägt auf die Gläubigen, einschließlich Frauen und Kinder, ein. Dann werden die Pastoren verhaftet oder von der Polizei mitgenommen, weil ihnen betrügerische Bekehrungen vorgeworfen werden", heißt es in dem Bericht.<br />"Solche Fälle sind mittlerweile so weit verbreitet, dass niemand sich die Zeit nimmt, sie zu verurteilen, weder die Politiker noch die Zivilgesellschaft oder Religionsvertreter", bedauert das Forum.<br />Das UCF berichtet auch von einer stetigen Zunahme der Gewalt gegen Christen seit 2014: "2014 gab es ungefähr 150 Episoden der Gewalt, in den Jahren 2015 und 2016 waren es ungefähr 200. 2017 und 2018 stieg die Zahl auf 250 bzw. 300 Fälle. Im Jahr 2019 ereignen sich durchschnittlich 26 Episoden pro Monat. “<br />"Niemand sollte wegen seines Glaubens verfolgt werden“, sagt Tehmina Arora, Direktorin des indischen Büros der Menschenrechtsorganisation “Alliance Defending Freedom“, die sich für den Schutz der Rechte von Christen einsetzt, „Es ist beunruhigend zu sehen, dass diese schrecklichen sektiererischen Handlungen auch nach einer Reihe von Empfehlungen des Obersten Gerichtshofs an die Regierung fortgesetzt werden. Die Polizei und die lokalen Behörden, die für Recht und Ordnung verantwortlich sind, müssen rasch gegen jeden vorgehen, der zu solcher Gewalt aufruft". <br /> Medienberichten zufolge werden diese antichristlichen Handlungen häufig von hinduistischen extremistischen Gruppen begangen und von "religiösen Hassreden" im Internet und in sozialen Netzwerken angeheizt. Laut ADF haben die anti-christlichen Stimmungen und Handlungen in Indien zugenommen, seitdem die Bundesregierung von der hinduistischen nationalistischen Partei von Premierminister Narendra Modi geführt wurde, der 2019 seine zweite Amtszeit angetreten hat.<br />In Indien leben 966 Millionen Hindus, das sind 80% der insgesamt rund 1,3 Milliarden Einwohner Indiens. Außerdem gibt es 172 Millionen Muslime und 29 Millionen Christen . <br /> <br />Wed, 07 Aug 2019 11:48:54 +0200AFRIKA/UGANDA - Finanzelle Autonomie und die wirtschaftliche Entwicklung der Bevölkerung: Herausforderungen für die Kirche in Afrikahttp://fides.org/de/news/66467-AFRIKA_UGANDA_Finanzelle_Autonomie_und_die_wirtschaftliche_Entwicklung_der_Bevoelkerung_Herausforderungen_fuer_die_Kirche_in_Afrikahttp://fides.org/de/news/66467-AFRIKA_UGANDA_Finanzelle_Autonomie_und_die_wirtschaftliche_Entwicklung_der_Bevoelkerung_Herausforderungen_fuer_die_Kirche_in_AfrikaKampala – Finanzielle Autonomie der afrikanischen Kirchen und die wirtschaftliche Entwicklung der afrikanischen Bevölkerung standen im Mittelpunkt der am 29. Juli in Uganda zu Ende gegangenen Vollversammlung des Symposiums der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar und wurden in diesem Rahmen umfassend erörtert .<br />"Mehr als eine Überzeugung ist es heute eine Notwendigkeit, Kirchen in Afrika zu haben, die über volle finanzielle Autonomie verfügen und für die wirtschaftliche Entwicklung ihrer Bevölkerung arbeiten können", so Pater Donald Zagore, Theologe aus der Gesellschaft der Afrikamissionen.<br /> “Die Kirche in Afrika muss sich zunehmend auf dieses Ziel einstellen“, so Pater Zagore, „Wir können nicht weiterhin ständig nach Europa schauen und uns völlig auf Europa verlassen und gleichzeitig unseren jungen Afrikanern sagen, dass sie nicht nach Europa gehen und ihr Leben nicht in Gefahr bringen sollen um in das Eldorado Europa zu gelangen. In Bezug auf finanzielle Autonomie und wirtschaftliche Entwicklung muss die Kirche in Afrika ein prophetisches Vorbild für die Bevölkerung sein".<br />"In einer Dynamik der missionarischen Erneuerung ist es an der Zeit, in Afrika ein christliches Bewusstsein für diese Herausforderung zu schaffen. Die soziale Dynamik der Missionstätigkeit erfordert, dass die afrikanische Kirche ihr Engagement für die Bedürftigsten entschlossen fortsetzt und ihre Fähigkeit zur Bekämpfung der Armut ausbaut", so der Missionar weiter.<br />"In diesem Kampf kann die Kirche nur Erfolg haben, wenn sie einen echten Dialog mit den afrikanischen Regierungen aufbaut. Es ist wichtig, dass afrikanische Regierungen und Kirchen zusammenarbeiten. Deshalb müssen wir die Haltung derer kritisieren, die die Kirche zu Unrecht als Bedrohung ansehen, Strukturen für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung angreifen und die Förderung einer integralen menschlichen Entwicklung ablehnen, wie dies heute in Eritrea geschieht", betont Pater Zagore.<br />"Der Auftrag Christi: ‚gebt ihr ihnen zu essen‘ muss die Magna Charta des missionarischen Engagements der Kirche in Afrika bleiben", so der Missionar abschließend.<br /> <br />Wed, 07 Aug 2019 11:09:30 +0200ASIEN/VIETNAM - Monat der Weltmission: „Unsere Ortskirche ist mobilisiert“http://fides.org/de/news/66466-ASIEN_VIETNAM_Monat_der_Weltmission_Unsere_Ortskirche_ist_mobilisierthttp://fides.org/de/news/66466-ASIEN_VIETNAM_Monat_der_Weltmission_Unsere_Ortskirche_ist_mobilisiertHo Chi Minh City - Die Vorbereitungen für den außerordentlichen Missionsmonat Oktober 2019 seien in vollem Gange und zahlreiche Initiativen sollen die Katholiken in Vietnam für den Aufruf zur Evangelisierung sensibilisieren, der mit der Taufe an sie ergangen ist, so der Generalsekretär des Missionsausschusse der der Vietnamesischen Bischofskonferenz, Pfarrer Dominique Ngo Quang Tuyen aus Ho-Chi-Minh-Stadt, der auch für die Übersetzung ins Vietnamesische und die Verbreitung der verschiedenen Dokumente des Papstes und des Heiligen Stuhls zum Monat der Weltmission verantwortlich ist.<br />"Um uns auf den außerordentlichen Monat der Weltmission vorzubereiten“, so Pfarrer Dominique Ngo Quang Tuyen gegenüber Fides, „organisieren wir einige Seminare und mehrere Treffen auf nationaler und diözesaner Ebene. Im Juli haben wir zwei Treffen in der Diözese Ba Ria veranstaltet, an denen Delegierte aus dem ganzen Land teilgenommen haben, um die vom Heiligen Stuhl zur Verfügung gestellten Dokumente und das Thema "Getauft und gesandt“ zu vertiefen. Beides waren wichtige Veranstaltungen mit positiven Ergebnissen. Pater Fabrizio Meroni, Generalsekretär der Päpstlichen Missionsvereinigung der Kleriker und Erzbischof Giampietro Dal Toso, Präsident der Päpstlichen Missionswerke hatten Grußworte gesandt. Unsere Ortskirche ist mobilisiert. In der Diözese Ho Chi Minh City werden wir von der Gesellschaft für die Außenmissionen in Paris unterstützt. In der Diözese Dalat hatten wir die Dozenten der zehn Seminare zu einer jährlichen Fortbildung eingeladen, bei der sie sich mit dem Apostolischen Schreiben „Maximum Illud“ hundert Jahre nach dessen Veröffentlichung befassten und dieses neu entdeckten".<br /> „Im August“, fährt er fort, „hört die Bildungsarbeit nicht auf: In der ersten Augustwoche nehmen alle Priester der Diözese Phu Cuong an einem Seminar teil, bei dem der Monat der Weltmission im Mittelpunkt steht, während eine weitere Veranstaltung für die Missionsbeauftragten aus den 27 Diözesen und Vertretern der Missionsorden gewidmet ist. Dazu kommen die verschiedenen Programme, die in den Diözesen in Zusammenarbeit mit den Päpstlichen Missionswerken entwickelt wurden, und das Missionsbewusstsein der Gläubigen wecken sollen".<br /> <br />Tue, 06 Aug 2019 15:23:51 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Regierung “legalisiert” weitere christliche Kirchengebäudehttp://fides.org/de/news/66465-AFRIKA_AeGYPTEN_Regierung_legalisiert_weitere_christliche_Kirchengebaeudehttp://fides.org/de/news/66465-AFRIKA_AeGYPTEN_Regierung_legalisiert_weitere_christliche_KirchengebaeudeKairo - In Ägypten schreitet der Prozess der "Legalisierung" christlicher Kultstätten, die in der Vergangenheit ohne die erforderlichen Genehmigungen errichtet wurden, voran. In den vergangenen Tagen hat das „Ad-hoc“-Regierungskomitee, das eingerichtet wurde, um Kirchen den vorgesehenen Kontrollen zu unterziehen, bestätigt, dass die Übereinstimmung von insgesamt 88 weiteren koptischen Kirchen mit den Anforderungen für deren "Legalisierung" überprüft wurde.<br />Bisher wurden 1109 Kirchen und Gebäude von dem Ausschuss überprüft und legalisiert. Der Überprüfungs- und Regularisierungsprozess begann mit der Billigung eines neuen Gesetzes zum Bau und der Verwaltung von Kultstätten, die das ägyptische Parlament über fast drei Jahren am 30. August 2016 ratifizierte.<br />Bei den überprüften Kirchen handelt es sich vor allem um jene, die vor Inkrafttreten des neuen Gesetzes über den Bau christlicher Kultgebäude errichtet wurden . Das Komitee hat die Aufgabe zu prüfen, ob Tausende von christlichen Kirchen und Gebetsstätten, die in der Vergangenheit ohne die erforderlichen Genehmigungen errichtet wurden, die im neuen Gesetz festgelegten Standards erfüllen. Die Überprüfung wird in der Regel zusammen der Legalisierung durchgeführt.<br />In den letzten Jahrzehnten wurden viele Kirchen und Kapellen spontan ohne alle erforderlichen Genehmigungen gebaut. Noch heute werden diese Gebäude, die von lokalen christlichen Gemeinschaften ohne gesetzliche Genehmigung errichtet wurden, von Zeit zu Zeit von islamistischen Gruppen als Vorwand für sektiererischer Gewalt gegen Christen benutzt.<br />Das Gesetz über Kultstätten im August 2016 war für die ägyptischen christlichen Gemeinden ein wichtiger Fortschritt im Vergleich zu den sogenannten "10 Regeln", die 1934 vom Innenministerium der osmanischen Gesetzgebung hinzugefügt wurden und unter anderem den Bau neuer Kirchen an Orten untersagten, die sich in der Nähe von Schulen, Kanälen, Regierungsgebäuden, Eisenbahnen und Wohngebieten befanden. In vielen Fällen hatte die strikte Anwendung dieser Regeln den Bau von Kirchen in Städten und Gemeinden verhindert, in denen Christen lebten, insbesondere in ländlichen Gebieten Oberägyptens.<br /> <br />Tue, 06 Aug 2019 12:36:26 +0200AFRIKA/MALAWI - Monat der Weltmission: Frauen der Diözese Mzuzu in Missionhttp://fides.org/de/news/66464-AFRIKA_MALAWI_Monat_der_Weltmission_Frauen_der_Dioezese_Mzuzu_in_Missionhttp://fides.org/de/news/66464-AFRIKA_MALAWI_Monat_der_Weltmission_Frauen_der_Dioezese_Mzuzu_in_MissionMzuzu - Mit Blick auf den Außerordentlichen Monat der Weltmission 2019 und den Weltmissionstag engagiert sich der katholischen Frauenbund in der Diözese Mzuzu, Malawi, für die Verkündigung des Evangeliums in verschiedenen Gemeinden am Malawi-See.<br />Die Vorsitzende, Jane Mkandawire Lungu, wird sich im kommenden Oktober zusammen mit dem geistlichen Begleiter der Organisation, Pater Mark Mkandawire, und einer Gruppe katholischer Frauen auf den Weg in Mission an entlegene Orte machen, die schwer zu erreichen sind, darunter die Dörfer Usisya, Ruarwe, Khondowe und New Salawe an der Grenze zur Diözese Karonga.<br />"Wir haben dieses Missionsprogramm entwickelt, um den außerordentlichen Monat der Weltmission im Oktober 2019 und den bevorstehenden Weltmissionssonntag zu feiern, im Einklang mit der Botschaft von Papst Franziskus und der Ermutigung unseres Bischofs John Alphonsus Ryan“, so Lungu.<br />"Am Freitag, den 11. Oktober werden wir nicht weniger als sieben Stunden mit dem Boot von Nkhata Bay nach Usisya fahren. Am Samstag, den 12. Oktober werden wir die drei Gemeinden entlang des Sees erreichen, um das Wort und die Eucharistie zu feiern und Rosenkränze unter der Bevölkerung zu verteilen. Am Sonntag, den 13. Oktober werden wir schließlich in Usisya sein", so Lungu. "Die Initiative zum Monat der Weltmission wird uns katholischen Frauen helfen, die missionarische Dimension unseres Glaubens an Jesus Christus wiederzuentdecken, die uns durch die Taufe zuteil wurde."<br />"Ich bin beeindruckt von unseren katholischen Frauen, die, bewegt vom Geist des Apostolischen Briefes ‚Maximum illud‘ von Benedikt XV. und der Botschaft von Papst Franziskus zum Weltmissionssonntag 2019, ihren katholischen Glauben an diejenigen weitergeben wollen, die an der Peripherie der Gesellschaft leben", so der, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke von Malawi, Pfarrer Vincent Mwakhwawa.<br />"Wir hoffen, dass der außerordentliche Missionsmonat 2019 und der Weltmissionssonntag das Bewusstsein aller Katholiken schärfen werden, wenn es darum geht, diejenigen zu erreichen, die an der Peripherie der Gesellschaft leben. Mit Gottes Hilfe können wir zum Bau von Gebetszentren in den am stärksten benachteiligten Gebieten beitragen können", so die Vorsitzende des CWO abschließend.<br /> <br />Tue, 06 Aug 2019 12:13:02 +0200OZEANIEN/AUSTRALIEN - Umfrage zur Vorbereitung auf den Plenarrat: “Resonanz war überwältigend”http://fides.org/de/news/66463-OZEANIEN_AUSTRALIEN_Umfrage_zur_Vorbereitung_auf_den_Plenarrat_Resonanz_war_ueberwaeltigendhttp://fides.org/de/news/66463-OZEANIEN_AUSTRALIEN_Umfrage_zur_Vorbereitung_auf_den_Plenarrat_Resonanz_war_ueberwaeltigendSydney - Im Rahmen einer Umfrage unter den Gläubigen befragte das Australische Zentrum für Pastoralwissenschaft zu ihren Vorschlägen und Fragen die Katholiken des Landes über den „Plan Gottes für Australien“. Im Vorfeld des Plenarrates der katholischen Kirche im Jahr 2020, der von den Veranstaltern als "höchste Form der Versammlung der Ortskirchen seit 1937" bezeichnet wird, wurde nun der Schlussbericht zur Phase "Zuhören und Dialog" veröffentlicht. Vom 4. Bis 11. Oktober 2020 kommen Vertreter der Ortskirchen zur Reflexion über die Zukunft der katholischen Kirche in Australien in Adelaide zusammen.<br />Wie die Australische Bischofskonferenz mitteilt, enthält das Dokument auf 314 Seiten die Stimmen von über 222.000 Personen und liefert Antworten auf die 17.457 Einzel- und Gruppenfragen, die zwischen Mai 2018 und März 2019 eingegangen sind und ausgewertet wurden.<br />Der Bericht beschreibt im Detail, wie der Prozess des "Zuhörens und Dialogs" stattgefunden hat, welche Fragen gestellt wurden und welche Forschungsmethoden angewendet wurden. "In der ersten Phase unserer Vorbereitung hat dieses Zuhören einen außergewöhnlichen Schatz an Ideen und Vorschlägen hervorgebracht, der die aufrichtige Antwort vieler Menschen widerspiegelt. Die große Herausforderung, die uns jetzt erwarten, besteht darin, die Stimme des Heiligen Geistes aus diesen leidenschaftlichen, hoffnungsvollen aber manchmal widersprüchlich stimmen des Volk Gottes ‚herauszufiltern‘", sagte der Präsident des Plenarrates Erzbischof Timothy Costelloe von Perth,.<br />Die Direktorin des Australischen Zentrums für pastorale Forschung, Trudy Dantis, erklärt: "Es war ein mutiger Schachzug, dass die Bischöfe das Volk Gottes in Australien aufforderten, ein so breites Spektrum an Frage zu beantworten. Die Resonanz war überwältigend. Wir hätten nicht vorhersehen können, wie viele Antworten wir erhalten würden, aber wir konnten anspruchsvolle Forschungs- und Analysewerkzeuge einsetzen, um die vielen Themen auszuwerten, mit denen sich die Menschen befasst haben. “<br />Die zweite Phase der Vorbereitung auf den Plenarrat beginnt unter dem Motto "Zuhören und Unterscheiden" in den kommenden Wochen und nach der Unterscheidungsphase soll die Agenda entwickelt werden.<br /> <br /><br />Tue, 06 Aug 2019 11:09:46 +0200AFRIKA/NIGERIA - Nach dem Mord an Pfarrer Offo betet Diözese Enugu für Frieden und Sicherheit in der Regionhttp://fides.org/de/news/66462-AFRIKA_NIGERIA_Nach_dem_Mord_an_Pfarrer_Offo_betet_Dioezese_Enugu_fuer_Frieden_und_Sicherheit_in_der_Regionhttp://fides.org/de/news/66462-AFRIKA_NIGERIA_Nach_dem_Mord_an_Pfarrer_Offo_betet_Dioezese_Enugu_fuer_Frieden_und_Sicherheit_in_der_RegionEnugu – Angesichts der Gewalt, die das Leben der einheimischen Bevölkerung weiter beeinträchtig und am vergangenen 1. August auch zur Ermordung des katholischen Priesters Paul Offu führte versammelten sich die Katholiken der Region am Sonntag, den 4. August, zu einem Gottesdienst mit Bischof Bischof Callisto Onaga von Enugu, bei dem das Gebet für Frieden und Sicherheit in der Diözese und der gesamten Region im Mittelpunkt stand. <br />In einer offiziellen Erklärung beklagt die Diözese bereits in den vergangenen Tagen den dramatischen Zustand in der Region, wo es zu Massakern, Entführungen, Vergewaltigungen und Brandstiftungen kommt, wofür die Verantwortlichen der politischen Behörden verantwortlich gemacht werden.<br />Die Diözese beschreibt ein Szenario der Anarchie und der völligen Missachtung jeglicher Legalität, in dem "eine beunruhigende Anzahl von Menschen aus unserer Bevölkerung, darunter auch Priestern und Vertreter der Behörden, bereits ermordet wurden". „Aus Angst vor Vergewaltigungen“, heißt es unter anderem in der Verlautbarung, „können unsere Frauen ihre Tätigkeiten in Dörfern, in der Landwirtschaft und in anderen Betrieben nicht mehr ausüben". Die Diözese fordert insbesondere das entschlossene Vorgehen der Regierung gegen die Nomaden aus dem Volk der Fulani „und die bessere Ausrüstung der Sicherheitskräfte, um Schutz und Sicherheit zu gewährleisten".<br />Der Pfarrer der katholischen Gemeinde in Ugbawka, Pater Paul Offu, wurde am Abend des 1. August von "Fulani“-Hirten erschossen als er sich mit sein Fahrzeug auf der Ihe-Agbudu Road auf dem Weg nach Awgu befand. Nach ersten Rekonstruktionen soll der Priester an einer Straßenblockade der Hirten nicht angehalten haben. <br /> .<br />Mon, 05 Aug 2019 13:57:13 +0200ASIEN/IRAK - Synodalversammlung der chaldäischen Kirche: Erstmals nehmen auch Laien teilhttp://fides.org/de/news/66461-ASIEN_IRAK_Synodalversammlung_der_chaldaeischen_Kirche_Erstmals_nehmen_auch_Laien_teilhttp://fides.org/de/news/66461-ASIEN_IRAK_Synodalversammlung_der_chaldaeischen_Kirche_Erstmals_nehmen_auch_Laien_teilAnkawa – Mit einem Gottesdienst unter dem Vorsitz des Patriarchen Louis Raphael Sako begann am gestrigen 4. August die in regelmäßigen Abständen stattfindende Synodalversammlung der Bischöfe der chaldäischen. An einigen Sitzungen der chaldäischen Bischöfe, die im Patriarchat in Ankawa - einem Vorort der kurdischen Hauptstadt Erbil - tagen, werden erstmals auch Laien aus den chaldäischen Diözesen teilnehmen.<br />Anlässlich der Eröffnung der Arbeiten machte Patriarch Louis Raphael den Text eines Schreibens bekannt, das er an Papst Franziskus gesandt hatte. In dem Brief erwähnt der Primas der Chaldäischen Kirche auch die "große Freude", mit der der angekündigte Wunsch des Bischofs von Rom, das Land nächstes Jahr zu besuchen, unter den Christen des Irak aufgenommen wurde. "Von den ersten Jahrhunderten an" heißt es in dem Brief von Patriarch Sako an Papst Franziskus, „war die chaldäische Kirche eine Missionskirche, denn sie verkündete das Evangelium in China und opferte auf diesem Weg viele Märtyrern, deren Anzahl bis heute wächst. Wir können sagen, dass sie im Laufe der Geschichte immer die Kirche der Märtyrer und war“. In dem Brief an den Papst bemerkte der Patriarch, dass „auch unsere muslimischen Brüder im Alltag leiden" und wünscht sich, „dass im gemeinsamen Schmerz Wege der Hoffnung auf eine bessere Zukunft geebnet werden können".<br />In den ersten beiden Tagen sind für die Synodenteilnehmer spirituellen Exerzitien unter Leitung des maronitischen Erzbischofs von Zypern Joseph Soueif statt. Anschließend finden von Dienstag bis Donnerstag zunächst die Synodalsitzungen, an denen auch Laien teilnehmen, während der dritte und letzte Teil der Synodalversammlung ab Donnerstag, den 8. August, wieder den Bischöfen vorbehalten ist.<br /> .<br />Mon, 05 Aug 2019 12:22:57 +0200OZEANIEN/PAPUA NEUGUINEA - “Safe family, Happy Family”: Kurzfilmfestival der Diözese Port Moresbyhttp://fides.org/de/news/66460-OZEANIEN_PAPUA_NEUGUINEA_Safe_family_Happy_Family_Kurzfilmfestival_der_Dioezese_Port_Moresbyhttp://fides.org/de/news/66460-OZEANIEN_PAPUA_NEUGUINEA_Safe_family_Happy_Family_Kurzfilmfestival_der_Dioezese_Port_MoresbyPort Moresby – Rund 220 Teilnehmer, darunter Schüler, Eltern, Lehrer und Medienschaffende nahmen an der Schlussveranstaltung des dritten internationalen Kurzfilmfestivals 2019 in Port Moresby teil. Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die von der Kommission für soziale Kommunikation der Bischofskonferenz von Papua-Neuguinea und den Salomonen organisiert wurde, stand das Thema „Safe Family, Happy Family“.<br />"Die Medien sind wichtig und es ist wunderbar, dass junge Menschen sie nutzen können, um die verschiedenen Probleme anzusprechen, mit denen sie sich konfrontiert sehen. Sie bemühen sich darum, Teil eines sicheren und glücklichen familiären Umfelds zu werden ", so Erzbischof von Port Moresby, Kardinal John Ribat, bei der Eröffnung des Festivals, bei der er auch über die verborgene Macht der Medien sprach.<br />Auf dem Festival wurden Kurzfilme aus verschiedenen Ländern und Filme vorgestellt, die von Schülern während ihrer Teilnahme an vier Medien-Workshops Anfang des Jahres produziert worden waren. Im Anschluss an die Vorführungen, waren die Anwesenden zu Diskussionsrunden eingeladen. Die Vertreter aller teilnehmenden Schulen sprachen über ihre Erfahrungen und die angesprochenen Themen.<br />"Wir haben viel über das Filmemachen gelernt: Aufnahmen, Handlung, Storyboard und wie wir sicherstellen können, dass der Film durch unsere Emotionen die Öffentlichkeit erreicht", so eine Schülerin, die hinzufügte, "vor allem haben wir gelernt, wie Gruppenarbeit, Engagement und die Geduld zum Erfolg unseres Films beigetragen hat".<br />Wie der Sekretär für soziale Kommunikation, Pater Ambrose Pereira, SDB, der das Festival moderierte, betont, sei der Film ein starkes Medium, das Menschen inspirieren könne. "Junge Menschen haben Energie, Kreativität und Talent, und all dies muss kanalisiert werden, um etwas Gutes und Positives hervorzubringen", so Pater Pereira. "Die Medien sind ein Instrument, das junge Menschen heute verbindet. Debatten, Reflexion und Produktionen haben es ihnen ermöglicht, über wichtige Werte der Familie nachzudenken, die sie in die Praxis umsetzen werden ", fügte er hinzu.<br /> <br />Mon, 05 Aug 2019 11:08:18 +0200