Fides Newshttp://fides.org/Aus dem Archivder Fidesagenturen-usAFRIKA/ERITREA – VN-Untersuchung über den Menschenhandelhttp://fides.org/de/news/36579-AFRIKA_ERITREA_VN_Untersuchung_ueber_den_Menschenhandelhttp://fides.org/de/news/36579-AFRIKA_ERITREA_VN_Untersuchung_ueber_den_MenschenhandelAsmara - Zusammen mit den Syrern sind die Eritrer die zweitgrößte Flüchtlingsgruppe, die ihr Leben auf der Flucht übers Mittelmeer in dem Versuch nach Europa zu gelangen riskieren. Ein kürzlich erstellter Bericht der Vereinten Nationen verurteilt die systematischen, umfangreichen Menschenrechtsverletzungen seitens Eritrea. Das afrikanische Land hat die UNO aufgefordert eine Untersuchung des abscheulichen Menschenhandels einzuleiten, der bekanntlich zu den Menschenrechtsverletzungen gehört. Seit Anfang des Jahres sind nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration mehr als 150 Migranten auf dem Seeweg nach Europa gekommen. Auf diesen gefährlichen reisen starben mehr als 1900 Menschen. Wed, 29 Jul 2015 12:47:49 +0200AFRIKA/KAMERUN - Für Kamikazefrauen ist es einfacher die Sprengkörper zu verbergenhttp://fides.org/de/news/36578-AFRIKA_KAMERUN_Fuer_Kamikazefrauen_ist_es_einfacher_die_Sprengkoerper_zu_verbergenhttp://fides.org/de/news/36578-AFRIKA_KAMERUN_Fuer_Kamikazefrauen_ist_es_einfacher_die_Sprengkoerper_zu_verbergenMaroua – Die Selbstmordanschläge in der nördlichen Region Kameruns und im Staat Yobe in Nigeria dauern an. Es scheint, dass in beiden Ländern die Kamikaze vorwiegend Frauen sind. Den letzten Lokalnachrichten zufolge haben sich in der Stadt Maraoua ein 12jähriges Mädchen und eine Frau mittleren Alters in einem überfüllten Cafe' in die Luft gesprengt; es gab Tote und Verwundete. Bislang hat keine Gruppe die Verantwortung für den Anschlag bekannt gegeben; der Verdacht fällt allerdings auf Boko Haram . In Maraoua hatte es nur wenige Tage zuvor andere, von jungen Mädchen ausgelöste Attentate gegeben. Und vor wenigen Tage haben sich weitere zwei Frauen in der Stadt Fotokol, im Norden des Landes, in die Luft gesprengt. Die Regionalregierung hat das Tragen von Burkas verboten, die Boko Haram oft zur Verkleidung der Kamikaze benutzte. In Nigeria hat sich eine anscheinend geistig instabile Frau auf einem Markt voller Menschen in der Stadt Damaturu in die Luft gesprengt, andere nur wenige Wochen zuvor auf einerm Markt in der Gebetszone von Maiduguri, der Hautstadt des Staates Borno. Seit Juni 2014 setzte Boko Haram mindestens 35 Frauen in Nigeria und Kamerun für Selbstmnordanschläge ein. Der Einsatz von Frauen erleichtert es den jihadistischen Gruppen Selbstmnordanschläge durchzuführen, da die Sprengkörper sich bei ihnen einfacher verbergen lassen. Trotz einer koordinierten Militäroffensive von Nigeria, Tschad und Kamerum, deren Ziel die Bollwerke der ISWA in der Region des Tschad-Sees waren, haben die Jihadisten den Rhythmus ihrer Selbstmord-und Militäranschläge beibehalten. Wed, 29 Jul 2015 12:47:23 +0200AMERIKA/VEREINIGTE STAATEN - Die Kirche begrüßt die Verordnung zur Freilassung der in Hanft befindlichen mittelamerikanischen Familienhttp://fides.org/de/news/36577-AMERIKA_VEREINIGTE_STAATEN_Die_Kirche_begruesst_die_Verordnung_zur_Freilassung_der_in_Hanft_befindlichen_mittelamerikanischen_Familienhttp://fides.org/de/news/36577-AMERIKA_VEREINIGTE_STAATEN_Die_Kirche_begruesst_die_Verordnung_zur_Freilassung_der_in_Hanft_befindlichen_mittelamerikanischen_FamilienWashington – Das von Richter Dolly Gee des Federal District Court von Kalifornien am 24. Juli erlassene Urteil befiehlt der Regierung Obama die Familien frei zu lassen, die auf der Flucht vor den Gewalttaten in Mittelamerika verhaftet worden waren. Das Urteil wurde von S.E. Mons. Eusebio Elizondo, dem Auxiliarbischof von Seattle und Vorsitzenden der Kommission für Migration der Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten begrüßt.<br />Die Regierung hatte für diese Familien die Haftstrafe verhängt, um andere Familien davon abzubringen in die Vereinigten Staaten abzuwandern. “Ich nehme die Entscheidung des Gerichts mit Genugtuung auf und ermahne die Regierung zu schnellem Handeln”, erklärte Bischof Elizondo am 27. Juli. “Ohne diese Entscheidung würde die falsche und ungerechte Politik nur weitergehen, mit der diese verwundbaren Menschen wie Kriminelle behandelt werden.”Während der ersten Monate dieses Jahres haben Erzbischof Gustavo Garcia-Siller von San Antonio, Mons. James Tamayo di Laredo in Texas und Mons. Eilzondo die Familien an ihrem Haftort in Dilley, Texas, besucht und die Freilassung der Familien sowie Alternativmöglichkeiten zur Inhaftierung gefordert Wed, 29 Jul 2015 12:46:59 +0200AMERIKA/BOLIVIEN - Beginn des Dialogs zwischen Regierung und Bevölkerung für eine endgültige Lösunghttp://fides.org/de/news/36576-AMERIKA_BOLIVIEN_Beginn_des_Dialogs_zwischen_Regierung_und_Bevoelkerung_fuer_eine_endgueltige_Loesunghttp://fides.org/de/news/36576-AMERIKA_BOLIVIEN_Beginn_des_Dialogs_zwischen_Regierung_und_Bevoelkerung_fuer_eine_endgueltige_LoesungPotosì – Am 27. Juli begann der Dialog zwischen dem Bürgerkomitee von Potosi' und verschiedenen Regierungsvertretern. Trotz der Bereitschaft die seit mehr als 3 Wochen anhaltende Konfliktsituation zu lösen ist man nicht zu einem Einverständnis über die Hauptpunkte gelangt.<br />Die Kirche, in der Person con S.E. Ricardo Ernesto Centellas Guzmán, dem Bischof der Diözese Potosi', hat erneut ihre Stimme hören lassen und zu einem ehrlichen Dialog aufgerufen: “Wir sind überzeugt, dass die einzig mögliche Lösung für eine Vereinbarung mit der Bevölkerung ein ehrlicher und unmittelbarer Dialog ist als Zeichen der Liebe zu Bolivien und Potosi'. Die Begegnung zwischen Regierung und Volk muss gefördert werden in einem Klima von gegenseitigem Respekts und Freiheit, so wie das in einem Rechtsstaat immer möglich ist”, schließt die dem Fidesdienst zugesandte Mitteilung der Diözese.<br /> Wed, 29 Jul 2015 12:46:32 +0200ASIEN/INDIEN - Stammespriesterinnen bemühen sich um die Rettung des Hirseanbaus in Indienhttp://fides.org/de/news/36575-ASIEN_INDIEN_Stammespriesterinnen_bemuehen_sich_um_die_Rettung_des_Hirseanbaus_in_Indienhttp://fides.org/de/news/36575-ASIEN_INDIEN_Stammespriesterinnen_bemuehen_sich_um_die_Rettung_des_Hirseanbaus_in_IndienNiyamgiri – Bis vor 60 Jahren machte der Hirseanbau in Indien 40% des gesamten Getreideanbaus aus. Trotz des beachtlichen Nährwertes an Protein, Vitamin B und Mineraliern wie Magnesium, Potassium, Zink und Kupfer, liegt der Anbau heute bei lediglich 11% der bebauten Ackerfläche. Nach Angaben der FAO, fing der Rückgang in den letzten Jahrzehnten mit der industriellen Entwicklung dieses an Mineralien so reichen Landes an, was dazu führte, dass Hirse nur noch als gewöhnliches Getreide angesehen und zu Viehfutter wurde und nicht mehr das Grundnahrungsmittel der Menschen war. Auf den Hügeln von Niyamgiri im Distrikt Rayagada des ostindischen Staates Odissa, wo die Unternährung weit verbreitet ist und der Hunger für 83% der Bevölkerung das Hauptproblem ist, glauben die Frauen des Stammes der Dongria Kondh fest an den Nutzen der Hirse und bestimmen einen Teil der Hügel der Gegend für den Anbau. Sie vollführen rhythmische Tänze und bringen dem Gott der Wälder Gesänge dar als Bitte um reiche Ernten. Einem bestimmten Ritual folgend gehen diese “Priesterinnen”, die im Volksmund “bejunis” genannt werden, zu Fuß von Kadaraguma los, dem am Fuß von Niyamgiri gelegenen Dorfes mit großen Tongefäßen auf dem Kopf , einem Huhn und einer Taube. Sie ziehen von Tür zu Tür, von Dorf zu Dorf, um die Bewohner zu ermutigen und anzufeuern ihre einzige Habe, die Hirse, zurück zu erobern. Zu Fuß besuchen sie diejnigen, die antike Hirsesorten anbauen und bieten der “Bejuni” Huhn und Taube dar und bitten sie im Gegenzug um bestimmte Mengen Hirsesaat, die sie dann gleichmäßig unter 5 Familien des Dorfes der Reise-Priesterinnen aufteilen, welche dann im Juni aussaäen. Dafür geben die Priesterinnen ihnen 8 Körbe mit Korn für ihre Nachbarn, das Doppelte dessen, was sie anfänglich bekommen hatten. Dank des Regens ist die Dezmeber-Ernte durchschnittlich 50 mal mehr als das verwendete Saatgut. Dieses Ritual hat sich auch in den nahe gelegenen Gemeinden der “Dom” verbreitet; so konnten Hirsearten gerettet werden, die am Aussterben waren, wie “khidi janha” im Dorf Jangojodi und eine andere Art, “kanga-arka” genannt im Dorf Sagadi. In Indien ist der Hunger mit am weitesten in der Welt verbreitet. Nach FAO-Angaben sterben jedes Jahr ca. 195 Millionen Menschen an Hunger; die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass jedes Jahr 1,3 Millionen Kinder an Hunger sterben. Tue, 28 Jul 2015 12:59:51 +0200AMERIKA/URUGUAY - Öffentliche Schulen befürworten Einbeziehen von behinderten Kindernhttp://fides.org/de/news/36574-AMERIKA_URUGUAY_Oeffentliche_Schulen_befuerworten_Einbeziehen_von_behinderten_Kindernhttp://fides.org/de/news/36574-AMERIKA_URUGUAY_Oeffentliche_Schulen_befuerworten_Einbeziehen_von_behinderten_KindernMontevideo – Infolge mehrerer Appelle aus der Bürgerschaft hat der Rat für den Grundschulunterricht von Uruguay erklärt, dass im kommenden Budget auch ein Projekt zur Schaffung von 60 öffentlichen Schulen aufgenommen werde, in denen für die Eingliederung behinderter Kinder gearbeitet werden wird. Derzeit gibt es in Uruguay 18 Schulen dieser Art; Ziel der Behörden ist es bis 2020 die Zahl auf 78 zu erhöhen. Das Projekt stützt sich auf das Programm der seit 2013 in diesem Bereich aktiven Mandela-Schule, mit dem Ziel die Integration behinderter Menschen zu einem Alltagsthema werden zu lassen. Nach Angaben der Fundación ProIntegra gab es 2011 in Uruguay 50.000 Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, von denen nur 12% regelmäßig eine Schule besuchten. Tue, 28 Jul 2015 12:59:04 +0200AMERIKA/MEXIKO - Mariachi zombie: Lustige TV-Cartoonsendung zur Entzauberung des Mythos von den bösen Zombieshttp://fides.org/de/news/36573-AMERIKA_MEXIKO_Mariachi_zombie_Lustige_TV_Cartoonsendung_zur_Entzauberung_des_Mythos_von_den_boesen_Zombieshttp://fides.org/de/news/36573-AMERIKA_MEXIKO_Mariachi_zombie_Lustige_TV_Cartoonsendung_zur_Entzauberung_des_Mythos_von_den_boesen_ZombiesJalisco – Gerade hat eine neue Cartoon-Serie im mexikanischen Fernsehen begonnen. Es heißt “Mariachi zombie” , ein neues Unterhaltungsprogramm für Kinder zwischen 7 und 11 Jahren. Sie besteht aus 52 Folgen, jede 11 Minuten lang. Jede Folge, voller mexikanischer Musik und lustiger Geschichten, will das Beste der Mariachi-Kultur und der Cartoon-Geschichten über die Zombies ergänzen. Die Episoden bewegen sich um die Figur eines pittoresken Zombie herum, der ein Marachi ist; seine Musik und sein Frieden werden häufig von den Menschen-Nachbarn gestört, die dieses dümmlich wirkende Wesen loswerden wollen. Ziel der Sendung ist es die vorgefasste Meinung zu brechen, nach der die Zombies etwas Negatives sind, während sie hier als die Guten der Handlung dargestellt werden. Sie nun wenigstens einmal zu Hauptfiguren zu machen, bedeutet eine Wende und viele Möglichkeiten der Unterhaltung. Der Produzent Atomic Cartoons ist ein kanadisches, unabhängiges Cartoon-Unternehmen, mit Sitz in Canada und Studios in Vancouver und Kelowna. Lunch Media, die mexikanische Vertreiber-Firma hat ihren Sitz in Guadalajara und befasst sich mit Kinoprojekten, Cartoons und audiovisiven Produktionen. Mon, 27 Jul 2015 10:14:54 +0200ASIEN/YEMEN - Fast 2 Millionen Kinder gezwungen die Schule zu verlassenhttp://fides.org/de/news/36572-ASIEN_YEMEN_Fast_2_Millionen_Kinder_gezwungen_die_Schule_zu_verlassenhttp://fides.org/de/news/36572-ASIEN_YEMEN_Fast_2_Millionen_Kinder_gezwungen_die_Schule_zu_verlassenSana’a – Der Krieg im Land wütet weiter, und zu den schweren Folgen gehört auch, dass fast 2 Millionen Kindern die Schulen verlassen müssen. Bislang sind 3.600 Schule geschlossen worden, die Schüler und ihre Familien wurden in sicherere Gebiete umgesiedelt. Von den geschlossenen Schulen wurden 248 völlig zerstört, in 270 sind Obdachlose untergebracht, und weitere 68 sind von bewaffneten Gruppen besetzt. Für das Erziehungssystem des Yemen ist – laut UNICEF – ein derartiger Kontext verheerend. Die Organisation den Vereinten Nationen versucht derzeit über 200.000 Kindern schulischen Beistand zu geben, indem sie Hefte, Stifte und Schultaschen liefert. Das yementische Unterrichtsministerium versucht seinerseits die notwendigen Lehrkräfte zu mobilisieren und provisorische Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen, wie z.B. Zelte, damit Schulklassen gebildet werden können. Das neue Schuljahr soll am 5. September beginnen, doch alles hängt von der Sicherheitslage im Land ab. Vor dem Konflikt besuchten 79% der Kinder die Schule, auch wenn 2 Millionen Kinder die Schule nicht besuchen konnten, weil sie zu arm waren, diskriminiert wurden oder weil die Unterrichtsqualität nicht ausreichend war. Mon, 27 Jul 2015 10:14:18 +0200ASIEN/PAKISTAN - Christliche Frau entführt und zu ismalmischer Heirat gezwungenhttp://fides.org/de/news/36571-ASIEN_PAKISTAN_Christliche_Frau_entfuehrt_und_zu_ismalmischer_Heirat_gezwungenhttp://fides.org/de/news/36571-ASIEN_PAKISTAN_Christliche_Frau_entfuehrt_und_zu_ismalmischer_Heirat_gezwungenLahore – Die 25jährige Fouzia, eine Christin, verheiratet mit drei Kindern, wurde am 23. Juli von einem Muslim, Muhammad Nazir, 55, Vater von 8 Kindern, entführt. Der Mann zwang sie zur Konversion und machte sie zu seiner Frau. Wie der Fidesdienst erfahren hat, ist der Mann ein Landeigentümer; auf seinem Land arbeiten Fouzia und ihre ganze Familie, arme Tagelöhner, in der Gegend von Pattoki im Punjab.<br />Die verschreckte Familie hat nicht sofort Anzeige erstattet, sondern wartete auf die Rückkehr der Tochter. Nachdem die Familie wiederholt die Rückkehr von Fuzia gefordert hatte, teilte Nazir mit, die Frau sei zum Islam übergetreten und jetzt seine Frau, und er drohte mit “ernshaften Folgen”, falls die Familie Schwierigkeiten machen würde.<br />Die Familie von Fouzia, die sehr arm ist, wandte sich um Hilfe an den christlichen Antwalt Sardar Mushtaq Gill. Mit seiner Unterstützung hat die Mutter des Opfers den Fall der Polizei gemeldet und Anklage erhoben. Gill erklärte Fides gegenüber: “Derartige Fälle kommen häufig vor, aber in diesem Fall ist der Mann, der die Christin entführt hat, verheiratet genau wie das Opfer, und dies ist ein Element, das sie retten könnte”.<br />“Im allgemeinen – erklärt er weiter – wird bei derartigen Vorkommnissen so vorgegangen: Die Familie des Opfers erhebt Klage. Der Entführer erhebt eine Gegenklage und behauptet, die Frau habe aus freien Stücken gehandelt. In den meisten Fällen sind die Opfer minderjährige Mädchen. Das Opfer kann sexuellmissbraucht, zur Prostitution gezwungen, häuslicher Gewalt ausgesetzt oder im Rahmen des Menschenhandels verkauft werden”. Nur selten, schließt Gill, der die Familie von Fuzia honorarlos betreut, enden diese Fälle mit der Rückkehr der Mädchen in ihre Ursprungsfamilien. Sat, 25 Jul 2015 14:40:43 +0200ASIEN/PAKISTAN - Jedes Jahr Zwangskonversion zum Islam und Gewalt an mehr als 1000 christlichen undhttp://fides.org/de/news/36570-ASIEN_PAKISTAN_Jedes_Jahr_Zwangskonversion_zum_Islam_und_Gewalt_an_mehr_als_1000_christlichen_undhttp://fides.org/de/news/36570-ASIEN_PAKISTAN_Jedes_Jahr_Zwangskonversion_zum_Islam_und_Gewalt_an_mehr_als_1000_christlichen_undKarachi – Jedes Jahr werden in Pakistan mehr als 1000 christliche bzw. hinduistische Mädchen gezwungen zum Islam überzutreten und Muslim-Männer zu heiraten: so wird in einem kürzlich erschienenen Bericht der pakistanischen ONG “Aurat Foundation” erklärt. In einer dem Fidesdienst zugesandten Note illustriert die Leiterin der Stiftung, Mahnaz Rehman, die schwierige Situation der Frauen in Pakistan und behandelt insbesondere das Thema der religiösen Diskriminierung. Das Verbrechen der “Zwangskonversion” zum Islam ist weitverbreitet und üblich, wird aber nicht in adäquater Weise von der Polizei und den Behörden beachtet, heißt es in dem Text.<br />Nach den Zahlen, die in dem Bericht genannt werden, und den dort dokumentierten Fällen erleiden in Paklistan durchschnittlich 1000 Mädchen jedes Jahr dieses Schicksal. Die Mehrzahl der Opfer gehört zur christlichen und hinduistischen Gemeinschaft. In der Praxis werden die Opfer und ihre Familien bedroht und unter Druck gesetzt. In einem Schema, das sich ständig wiederholt – berichtet die Aurat-Stiftung – werden die häufig minderjährigen Mädchen entführt und dem Entführer oder Drittpersonen ohne ihre Zustimmung zur Frau gegeben. Wenn die Familie dagegen Anklage erhebt, kommt der Entführer seinerseits mit einer Gegenklage, beschuldigt die Familie und gibt vor, das Mädchen habe aus freiem Willen konvertiert. Wenn dann das Mädchen vor einem Richter aussagen muss, erklärt es unter unglaublichen Bedrohungen und unter Druck, sie sei freiwillig zum Islam übergetreten und stimme der Heirat zu. So wird der Fall dann abgeschlossen. “Diese Fälle werden nicht ernsthaft untersucht, ebensowenig wie der Mechanismus, mit dem dies geschieht”, verurteilt der Bericht. Eine Tatsache erscheint entscheidend: “In dem Augenblick, in dem die Klage erhoben wird und ein Streitfall entsteht, bleiben die Mädchen bis zur Gerichtsverhandlung in der Gewalt der Entführter und erleiden Gewaltakte jeder Art”. Zu den Druckmassnahmen, denen diese jungen, fragilen und verwundbaren Opfer ausgesetzt werden, gehört, dass man ihnen sagt, sie seien “jetzt Muslims, und wenn sie die Religion wechseln würden, sei der Tod die Strafe dafür”. In dem Bericht werden Polizei und Behörden aufgefordert, diese Praxis bloßzustellen und die Mädchen der religiösen Minderheiten zu retten. Die Aurat-Stiftung hat auch einen Gesetzesvorschlag gegen diese Zwangskonversionen präsentiert. Sat, 25 Jul 2015 14:40:17 +0200AMERIKA/PERU - Hundert Jahre Mission unter den Eingeborenen-Frauen im Amazonasgebiethttp://fides.org/de/news/36569-AMERIKA_PERU_Hundert_Jahre_Mission_unter_den_Eingeborenen_Frauen_im_Amazonasgebiethttp://fides.org/de/news/36569-AMERIKA_PERU_Hundert_Jahre_Mission_unter_den_Eingeborenen_Frauen_im_AmazonasgebietPuerto Maldonado Fides) – Vor hundert Jahren, 1915, kamen die Domenikaner-Schwestern aus Spanien nach Peru, um sich dort der Pastoral-und Sozialbetreuung der Eingeborenen-Frauen im Amazonasgebiet, im Süden des Landes zu widmen. Zu jener Zeit waren die Domenikaner-Missionare bereits in Peru präsent im Rahmen einer wichtigen Pastoralarbeit. Seitdem werden sie von den Schwestern bei dem Missionsprojekt in der Gegend von Puerzo Maldonado unterstützt: “Die Schwestern waren mutig, einfach und stark, mit einer großen Vision, die sie die Mission in ihrer Gesamtheit verstehen ließ. Das Gedenken an ihre Ankunft und ihren wertvollen Beitrag hilft uns einmal mehr über den Missionsauftrag unseres Instituts nachzudenken und ihn wieder zu entdecken. Es hilft uns das Charisma auf eine neue Art zu verstehen und die neue Zeit, in der wir als Domenikaner-Familie leben, voranzubringen”, schreibt die Kongregation in einer dem Fidesdienst zugesandten Botschaft. “Es ist eine Gnade, die uns hilft, das Feuer unseres Glaubens neu anzu fachen, neue Horizonte aufzutun mit einer neuen Vision der Evangliesierung der Völker und stets offen für das Neue”, heißt es weiter. Das Ereignis ist in einem Gedenk-Video festgehalten, das vom Kulturzentrum “José Pío Aza” der Domenikaner erstellt wurde. Sat, 25 Jul 2015 14:39:49 +0200AMERIKA/BRASILIEN - Franziskanerschwester ermordethttp://fides.org/de/news/36568-AMERIKA_BRASILIEN_Franziskanerschwester_ermordethttp://fides.org/de/news/36568-AMERIKA_BRASILIEN_Franziskanerschwester_ermordetGuaratinguetá – Schwester Irma Odete Francisca, 65, von der Kongregation der Franziskanerinnen von Siessen, wurde am 24. Juli im Rehabilitationszentrum für Drogenabhängige “La Estrelha” des Werkes “Fazenda da Esperança” in der Stadt Guaratinguetán im Staat Sao Paolo ermordet. Wie Fides von den PMW in Brasilien erfuhr, wurde die Schwester bei einem Einbruchsversuch mit acht Messerstichen in den Rücken von einem Mann ermordet.<br />Die Kongregation berichtet, dass der Mord am Morgen des 24. Juli geschehen ist, als ein Mann in das Schwesternhaus eingedrungen ist. Schw. Irma Odete Francisca, die seit sechs Jahren in diesem Zentrum arbeitete, wurde brutal angegriffen und getötet. Nach Angaben der Lokalpolizei ist der Täter, barfuß und mit vermummtem Gesicht, in das Kloster eingedrungen, um zu stehlen und hat die Schwestern aufgefordert ihm ihr Geld auszuhändigen. Im Zentrum “La Estrelha” von Guaratinguetá leben ca. 350 Drogenabhängige, die dort in Entzugsbehandlung sind.<br /> Sat, 25 Jul 2015 14:39:22 +0200ASIEN/THAILAND - Die Jesuiten helfen Flüchtlingsfrauen, die Opfer von Gewalt und Menschenhandel geworden sindhttp://fides.org/de/news/36567-ASIEN_THAILAND_Die_Jesuiten_helfen_Fluechtlingsfrauen_die_Opfer_von_Gewalt_und_Menschenhandel_geworden_sindhttp://fides.org/de/news/36567-ASIEN_THAILAND_Die_Jesuiten_helfen_Fluechtlingsfrauen_die_Opfer_von_Gewalt_und_Menschenhandel_geworden_sindBangkok – Es sind Frauen, die aus asiatischen und afrikanischen Ländern wie Somalien und Pakistan nach Bangkok, der Hauptstadt Thailands geflüchtet sind. Sie haben Krieg, Vergewaltigung und systematische Unterdrückung über sich ergehen lassen müssen. Sie flüchten aus der Not heraus, unter dem Zwang Schlepper zu bezahlen, und manchmal werden sie dabei verlassen und ausgeraubt. Es sind Frauen, denen der Jesuit Refugee Service Bangkok hilft; dieser Dienst hat ein spezifisches Programm für psychologische und materielle Unterstützung dieser Frauen eingeleitet. Wie dem Fidesdienst berichtet wurde, bietet das Projekt Unterstützung und Beratung für Frauen aus Somalien und Pakistan und für nicht begleitete Mädchen. “Die Flüchtlingsfrauen sind fast alle Opfer von sexueller Gewalt, sind extrem verwundbar. Wir helfen ihnen sich weniger allein zu fühlen”, sagt Jennifer Martin, die sozialpsychologische Beraterin des JRS. “Nach den schrecklichen Erfahrungen können die Frauen ihre Gefühle und ihr Solidaritätsgefühl mit anderen teilen. Der Schock sich in einer anderen Kultur wieder zu finden, kann dramatisch sein und Spannungen schaffen, vor allem unter älteren Frauen. Die Frauen und Mädchen müssen große Herausforderungen meistern, wie z.B. sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Zudem befinden sie sich an einem Ort, wo sie als Geächtete gelten”, sagt Martin in ihrer dem Fidesdienst zugesandten Note.<br />Der JRS will einen Gruppenzusammenhalt schaffen, als langfristigen Schutzfaktor für die Frauen, die gleiche Erfahrungen als Opfer des Menschenhandels teilen. Angesichts der ungelösten juristischen Fragen dieser Flüchtlicnge ist es – so der JRS – allerdings schwer diesen Mädchen bei der Anpassung an die neue Umgebung zu helfen. Aber Sozilisierung und zwischenmenschliche Beziehungen werden ihnen Würde und Verrtrauen zurückgeben. Fri, 24 Jul 2015 13:30:35 +0200AFRIKA/SÜDSUDAN – Bildung gerade in Notzeiten eine grundlegende humanitäre Notwendigkeithttp://fides.org/de/news/36566-AFRIKA_SUeDSUDAN_Bildung_gerade_in_Notzeiten_eine_grundlegende_humanitaere_Notwendigkeithttp://fides.org/de/news/36566-AFRIKA_SUeDSUDAN_Bildung_gerade_in_Notzeiten_eine_grundlegende_humanitaere_NotwendigkeitJuba – Die Schulbildung von Mädchen ist im Südsudan ein besonders schwieriges Problem. Zu den Hauptursachen für die Unterbrechung des Schulbesuchs gehören Schwangerschaften und verfrühte Heiraten, Armut und Genderdiskriminierung: Der seit 2013 anhaltende Konflikt im Land hat die Lage noch verschlimmert. Offizielle Schätzungen haben ergeben, dass es mehr als 2 Millionen Obdachlose im Land gibt und Menschen, die in die angrenzenden Länder geflüchtet sind, außer den ca. 13.000 Kindern, die von bewaffneten Gruppen rekrutiert wurden und weiteren 200.000 , die die Schule nicht besuchen. Vor der Krise gingen ungefähr 57% der Minderjährige im Land nicht zur Schule.<br />Zu den Initiativen gegen dieses dramatische Phänomen gehört das Projekt “Recht auf Entscheidung” der spanischen Organisation Plan Internacional, die sich für die Verbesserung des Lebensstandards und die Zukunft von 20.000 Kindern, vorwiegend in den Staaten Juba, Lainy und Yei in Zentral-Äquatoria engagiert.<br />Das 2012, mit dem Ziel die Schülerzahl zu vermehren und die Fälle von Zwangsheiraten und Schwangerschaften im Jugendalter zu reduzieren, begonnene Projekt will den Kindern helfen, sich ihrer Rechte bewusst zu werden, für die Verteidung dieser Rechte arbeiten und das Sozialverhalten verändern, das der Schulbildung im Wege steht. Auch die Eltern können darüberhinaus ihre Kenntnisse verbessern und so ihren Kindern helfen. “Recht auf Entscheidung” hilft auch den Mädchen, die zur Heirat gezwungen wurden, die Schule zu besuchen und ihre Ausbildung fortzuführen. Bildung in Notzeiten ist eine grundlegende humanitäre Notwendigkeit, denn sie bietet physischen und emotionalen Rückhalt, wenn dies am nötigsten ist, bietet Stabilität, Schutz und Hoffnung für die Zukunft Fri, 24 Jul 2015 13:29:43 +0200AMERIKA/BOLIVIEN - Demonstranten, die Lösung des Bergwerksproblems fordern, in den Kirchengemeinden aufgenommenhttp://fides.org/de/news/36565-AMERIKA_BOLIVIEN_Demonstranten_die_Loesung_des_Bergwerksproblems_fordern_in_den_Kirchengemeinden_aufgenommenhttp://fides.org/de/news/36565-AMERIKA_BOLIVIEN_Demonstranten_die_Loesung_des_Bergwerksproblems_fordern_in_den_Kirchengemeinden_aufgenommenPotosì – Der Konflikt zwischen der bolivianischen Regierung und den Gewerkschaften von Potosi', die Schutz und Garantien für Bergarbeiter der Gegend fordern, hält seit 18 Tagen an, ohne dass sich bisher ein Ausweg gezeigt hätte. Bei den jüngsten Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten wurden zahlreiche Personen verletzt und 50 verhaftet. “Ihr wisst, dass die Kirche das Volk ist und das Volk ist die Kirche; daher beabsichtigen wir die Gemeindetore für die Demonstrantengruppen in dieser Sache zu öffnen und damit die Regierung aufzufordern baldmöglichst einen ernsthaften Diolag in die Wege zu leiten”, erklärte S.E. Mons. Ricardo Ernesto Centellas Guzmán, Bischof der Diözese von Potosì.<br />In der dem Fidesdienst zugesandten Note informiert Mons. Centellas, dass die Tore von 9 Gemeinden für die Familien derer geöffnet werden, die das Eingreifen der Regierung für eine Lösung des Berkwerksproblems sowie die Freilassung der in den vergangenen Tagen Verhafteten fordern . “Es ist absolut inakzeptabel, dass ein derartiges Problem nach 18 Tagen noch immer keine Lösung gefunden hat., schließt der Bischof.<br />Die Lage ist äußerst gespannt und schwappt auch nach La Paz über. Verschiedene Gesellschaftsgruppen fordern das Eingreifen der Regierung als Antort auf die Forderungen der Bergarbeiter in Potosi'. Es ist dies ein altes und immer wieder vertagtes Problem.<br /> Fri, 24 Jul 2015 13:28:44 +0200AMERIKA/ DOMINIKANISCHE REPUBLIK - “Für die Vorsorge arbeiten” um der Gewalt ein Ende zu machen, fordert Mons. Peña Rodríguezhttp://fides.org/de/news/36564-AMERIKA_DOMINIKANISCHE_REPUBLIK_Fuer_die_Vorsorge_arbeiten_um_der_Gewalt_ein_Ende_zu_machen_fordert_Mons_Pena_Rodriguezhttp://fides.org/de/news/36564-AMERIKA_DOMINIKANISCHE_REPUBLIK_Fuer_die_Vorsorge_arbeiten_um_der_Gewalt_ein_Ende_zu_machen_fordert_Mons_Pena_RodriguezSanto Domingo – Der Präsident der Dominikanischen Bischofskonferenz, S.E. Mons. Gregorio Nicanor Peña Rodríguez, machte den Vorschlag umgehend mit der Arbeit für die Vorsorge gegen das Anwachsen von Gewalttaten zu beginnen. Der Bischof der Diözese Nuestra Señora de la Altagracia en Higüey erkennt an, dass die Behörden bereits in dieser Richtung tätig waren, bedauert es jedoch, dass oft erst dann etwas unternommen wird, wenn die Tat schon begangen ist. Außerdem vermerkt er, dass die Kriminilität dann keinen Aktionsraum findet, wenn es seitens der Regierungsbehörden konkrete Polizei-und Militärmaßnahmen gibt.<br />“Wenn es uns gelingt die Programme und Ausbildungsarbeiten für die Jungendliche über Schule , Gruppen, Familie und bürgerliche Gesellschaft im allgemeinen zu vermitteln, können wir verhindern, dass diese sozialen Übel weiter bestehen”, sagte er während der Zehnjahresfeier anlässlich der Ernennung zum Bischof von S.E. Mons. Julio Cesar Amaro Corniel, dem Bischof von Puerto Plata.<br />Die Stimme von Mons. Peña Rodríguez fügt sich zu denen aus anderen Bereichen der dominikanischen Gesellschaft hinzu, die das Eingreifen der Beörden zur Eingrenzung der Gewalt und Kriminalität forderten, welche in der Dominikanischen Republik bedrohlich zugenommen hat, und deren Hauptakteure vor allem Jugendliche sind. Am 26. Juni hat der Präsident der Dominikanischen Republik am internationalen Treffen des SICA teilgenommen, wo er über die organisierten kriminellen mittelamerikanischen Gruppen referiert und die anderen Länder der Region aufgefordert hat, “zusammen zu arbeiten”, um den Gewaltproblemen und der Unsicherheit enbdgültig entgegen zu wirken. Fri, 24 Jul 2015 13:28:10 +0200AFRIKA/ZENTRALAFRIKA - Formation zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit: 29 Lehrerdiplomehttp://fides.org/de/news/36563-AFRIKA_ZENTRALAFRIKA_Formation_zur_Bekaempfung_der_Arbeitslosigkeit_29_Lehrerdiplomehttp://fides.org/de/news/36563-AFRIKA_ZENTRALAFRIKA_Formation_zur_Bekaempfung_der_Arbeitslosigkeit_29_LehrerdiplomeBangui – Trotz des Krieges konnten 29 Studenten der Lehrerbildungsstätte Jean Paul II in Bangui ihr Diplom machen und werden nun in den Schulen Zentralafrikas Dienst tun können, wo das Lehrpersonal unzureichend und die Klassen überbesetzt sind. Die Struktur wurde 2011 dank einer Gemeinschaftsinitiative der Vereinigung der Freunde Zenralafrikas, der Association Espérance pour la Formation en Centrafrique und von den sechs nachstehenden Kongregationen gegründet: Sœurs de Saint Paul de Chartres, Sainte Famille, Missionnaires du Saint Esprit, Filles du Sacré Cœur de Jésus, Missionnaires Comboniennes, Providence de Rouen. Es ist die einzige Struktur im Land, die sich mit der Lehrerausbildung befasst.<br />“Das Zentrum ist unsere Antwort auf den Ausbildungsbedarf und auf die Arbeitslosigkeit”, heißt es in einer Erklärung des Ausbildungsverantwortlichen, die dem Fidesdienst zugesandt wurde. 71 Studenten von den bisher 91 Diplomierten, d.h. 78%, haben schon einen Arbeitsplatz. Die Vereinigung ist 2001 aus der Erfahrung einiger Freiwilliger in der Zentralafrikanischen Republik bei der von Kombonianer-Schwestern geführten katholischen Mission von Zomea entstanden. Bisher wurden 15 Schulen gebaut und unterhalten, 2 Dispensarien, 2 Krankenstationen, 1 Rehabilitationszentrum für Behinderte und 1 zahnärztliches Zentrum. Zur Entwicklung der Landwirtschaft hat darüberhinaus die Schaffung von 40 Kooperativen mit mehr als 14.000 Bauern beigetragen, die jedes Jahr auf der nationalen Landwirtschaftsmesse von Bozoum, der einzigen in ganz Zentralfrika, vertreten sind. Fri, 24 Jul 2015 13:27:18 +0200ASIEN/KOREA – Ernennung des Auxiliarbischofs von Suwonhttp://fides.org/de/news/36562-ASIEN_KOREA_Ernennung_des_Auxiliarbischofs_von_Suwonhttp://fides.org/de/news/36562-ASIEN_KOREA_Ernennung_des_Auxiliarbischofs_von_SuwonVatikanstadt – Der Heilige Vater Franciscus ernannte am 23. Juli 2015 Rev. John Moon Hee Jong zum Auxiliarbischof der Diözese Suwonund und teilte ihm damit den Bischofssitz von Muzia zu.Rev.John Moon Hee Jong ist Gemeindepriester, Diözesandirektor der Abteilung für die Evangelisierung und Dozent am Großen Seminar.<br />Rev. John Moon Hee Jong wurde am 26. August 1966 in Gyeonggi-do in der Diözese Suwon geboren. Er studierte am Großen Seminar von Suwon . Am 21. Januar 1994 wurde er zum Priester geweiht.<br />Nach der Priesterweihe hatte er folgende Ämter inne: 1994-1995: Vikar in der Gemeinde von Bisan-dong; 1995-1996: Vikar in der Gemeinde Cheolsan; 1996-1997: Vikar in der GemeindeHogye-dong; 1997-1999: Pfarrer in Paengsung; 1999-2001: Spiritueller Leiter der Katholischen Universität von Suwon ; 2001-2006: Studium an der Päpstlichen Universität S. Anselmo in Rom, wo er das Diplom für Liturgie erlangte; er wohnte zu der Zeit im gleichnamigen Kolleg; 2006: Diözesandirektor der Abteilung für Evangelisierung und Dozent am Großen Seminar; seit 2014: Gemeindepfarrer in Bon-O-Dong. Fri, 24 Jul 2015 13:26:04 +0200AFRIKA/ÄGYPTEN - Auf Anordnung von Präsident Sisi müssen auch Kirchen und Moscheen Elektrisch-Rechnung bezahlenhttp://fides.org/de/news/36561-AFRIKA_AeGYPTEN_Auf_Anordnung_von_Praesident_Sisi_muessen_auch_Kirchen_und_Moscheen_Elektrisch_Rechnung_bezahlenhttp://fides.org/de/news/36561-AFRIKA_AeGYPTEN_Auf_Anordnung_von_Praesident_Sisi_muessen_auch_Kirchen_und_Moscheen_Elektrisch_Rechnung_bezahlenCairo – Auch Kirchen und Moscheen müssen binnen kurzem in Ägypten die Elektrisch-Rechnung bezahlen und damit auf die Freistellung verzichten, die sie bislang genosshen haben. Dies hat der offizielle Sprecher des koptisch-orthodoxen Patriarchats verlauten lassen und hinzugefügt, dass die Verordnung von den zuständigen Regierungsbüros in einem Schreiben bekannt gegeben wurde. Darin – so die koptisch-orthodoxen Quellen gegenüber Fides – wird spezifiziert, dass die neuen Regeln auf Befehl von Präsident Abdel Fattah al-Sisi eingeführt und bald neue Zähler in allen Kultstätten installiert werden. Die Verantwortlichen der Kirchen und Moscheen werden aufgefordert mit den Technikern zusammen zu arbeiten, die die neuen Apparate installieren sollen.<br />Die Massnahme muss ganz offensichtlich unter dem Zeichen der schlechten Konjunktur im Land gesehen werden; sie wird unterschiedslos auch auf alle Kultstätten überall im Land angewandt, mit der impliziten Bestätigung des Prinzips von der Gleichheit aller Bürger und dem Kampfes gegen sektiererische Diskriminierung, die häufig von der derzeitigen Staatsführung gerügt wird. .Thu, 23 Jul 2015 08:33:25 +0200AFRIKA/GUINEA - 16 Monate nach Ausbruch der Epidemie Ebola noch immer nicht unter Kontrollehttp://fides.org/de/news/36560-AFRIKA_GUINEA_16_Monate_nach_Ausbruch_der_Epidemie_Ebola_noch_immer_nicht_unter_Kontrollehttp://fides.org/de/news/36560-AFRIKA_GUINEA_16_Monate_nach_Ausbruch_der_Epidemie_Ebola_noch_immer_nicht_unter_KontrolleConakry – Neue Fälle von Ebola wurden in Liberia und Guinea registriert und nähren die Furcht, dass das Virus die Grenzen zu Guinea-Bissau überschreiten könnte. Den Alarm hat der Präsident von Ärzte ohne Grenzen ausgelöst. Es handelt sich bei Ebola um eine der größten Epidemien der Geschichte, die vor 16 Monaten, im März 2014, erstmals ausgebrochen ist. Trotz der inzwischen erreichten Fortschritte bei der Bekämpfung verbreitet sich das Virus weiter in Guinea, Sierra Leone und Liberio. Bilanz: 27.678 infizierte Personen und 11.276 Tote. In Guinea ist Übertragungskette des Virus noch in Conakry, Boke und Forecariah virulent. In den letzten acht Wochen hielt sich die Zahl neuer Fälle in der ganzen Region bei 30/Woche. “Wir haben ca. 8-12 neue Fälle jede Woche”, heißt es in einem Zeugnisbericht der Koordinatorin für den Ebola-Notstand an Fides . In Conakry, wo die Sensibilisierungsarbeit in der ganzen Stadt weitergeht, um nicht bestätigte Informationen zu entkräften, ebenso wie der Angst und der Erschöpfung der Bevölkerung entgegen zu wirken, arbeitet MSF in Conakry in einer neuen Struktur in Nongo, wo die Patienten Plasma-Spenden von Überlebenden der Krankheit erhalten können. Als Antwort auf die jüngste epidemische Verbreitung des Virus in Boke, im Norden von Guinea, hat MSF am 3. Juli ein Zentrum zur Behandlung des Virus eröffnet. Thu, 23 Jul 2015 08:32:59 +0200