Fides News - German (Standard)http://fides.org/Aus dem Archivder FidesagenturdeDie auf unseren Internetseiten veröffentlichten Inhalte unterliegen einer Licenza Creative Commons. AMERIKA/BOLIVIEN - Apostolischer Vikar von Camiri ernannthttp://fides.org/de/news/65611-AMERIKA_BOLIVIEN_Apostolischer_Vikar_von_Camiri_ernannthttp://fides.org/de/news/65611-AMERIKA_BOLIVIEN_Apostolischer_Vikar_von_Camiri_ernanntVatikanstadt – Papst Franziskus hat den bisherigen Apostolischen Administrator “sede vacante et ad nutum Sanctae Sedis” desselben Vikariats, P. Jesús Galeote Tormo, O.F.M., zum Apostolischen Vikar von i Camiri ernannt.<br />P. Jesús Galeote Tormo, O.F.M., wurde am 21. September 1951 in Madrid geboren und legte am 30. März 1975 die ewigen Gelübde ab. Er studierte Philosophie und Theologie in Toledo und Theologie an der Päpstlichen Universität S. Tommaso d’Aquino in Rom. Danach erwarb er eine Lizenz im Fach Moraltheologie an der Accademica Alfonsiana in Rom . Er studierte Medizin und Chirurgie an der Päpstlichen Universität Salamanca und spezialisierte sich danach . Er besuchte Kurse für ein Doktorat im Fach Missionswissenschaft an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom . Am 5. September 1976 wurde er zum Priester geweiht.<br />Danach hatte er folgende Ämter inne: 1976-1986: Jugendbeauftragter, Religionslehrer und Vikar in Ávila, Spanien; 1986-1993: Leiter des Krankenhauses San Antonio de Lomerío in Santa Cruz; 1993-2006: Pfarrer in der Gemeinde San Javier und Leiter des Kolping-Zentrums San Javier für Indigenen-Pastoral in der Erzdiözese Santa Cruz de la Sierra; 2006-2008: Seelsorger in der Diözese Chiang Mai in der Pfarrei Mae Chaem; 2008-2010: Seelsorger in der Pfarrei “Chian Saen” in Chiang Rai ; 2010-2015: Pfarrer der katholischen Pfarrei in Prachuap Khirikhan und Ausbilder der Franziskaner in Thailand; 2015-2017: Guardian des Klosters und Pfarrer der Pfarrei San Francisco de Asís und Leiter des kirchlichen Dokumentationszentrums in der Diözese Tarija in Bolivien; seit 2017: Apostolischer Administrator des Vikariats Camiri.<br /> <br /><br />Fri, 22 Feb 2019 13:51:26 +0100AMERIKA/BRASILIEN - Scalabrini Missionsschwestern helfen venezolanischen Migrantenhttp://fides.org/de/news/65608-AMERIKA_BRASILIEN_Scalabrini_Missionsschwestern_helfen_venezolanischen_Migrantenhttp://fides.org/de/news/65608-AMERIKA_BRASILIEN_Scalabrini_Missionsschwestern_helfen_venezolanischen_MigrantenBoa Vista - "Venezolanische Migranten: Aufruf zur Solidarität“: lautet ein Projekt, das von den Scalabrini Missionsschwestern in Brasilien ins Leben gerufen wurde, um den vielen Venezolanern zu helfen, die aus ihrem Land fliehen. In Boa Vista im Norden Brasiliens heißen die Ordensfrauen Migranten willkommen, die dort nicht nur eine Unterkunft sondern auch Rechtsberatung, Unterricht in der Landessprache und vor allem Hilfe bei der Integration auf dem Arbeitsmarkt und geistliche Begleitung erhalten.<br />Aus der Hauptstadt des Bundesstaates Roraima, werden venezolanische Familien mit von der brasilianischen Regierung organisierten Linienflügen in das Haus „Casa Madre Assunta“ nach Vila Prudente in Sao Paulo gebracht, wo sie in einem ehemaligen Waisenhaus für die Kinder italienischer Migranten beherbergt werden. Dort leben heute bereits sechs venezolanischen Familien, während weitere 30 Personen Ende Februar erwartet werden.<br /> „Dank der Zusammenarbeit mit den in Brasilien lebenden Schwestern", so die Generaloberin der Scalabrini Missionsschwestern, Schwester Neusa de Fatima Mariano. "suchen wir nach vorübergehenden Unterkünften für jeweils 3 bis 6 Monate. Mit unseren Schwestern möchten wir andere Orden und katholische Institutionen, Gemeinden und Familien einbeziehen. Wir möchten ein offenes Projekt schaffen, in dem Bewusstsein, dass der Raum, den wir zur Verfügung stellen können, nicht ausreicht und wir nicht in der Lage sind, die Bedürfnisse so vieler Menschen zu befriedigen, die vorübergehende Unterkünfte suchen. Wir wünschen uns daher die Mitwirkung aller, damit Migranten für einen bestimmten Zeitraum zwischen 3 und 6 Monaten Zuflucht finden. Die Situation in Venezuela ist sehr kritisch und der Weg der Solidarität, an dem Brasilien sich beteiligt, ist eine Herausforderung, der wir uns stellen müssen. "<br /> <br /><br/><strong>Link correlati</strong> :<a href="www.caminhosdesolidariedade.org.br.">Weitere Informationen</a>Fri, 22 Feb 2019 13:32:24 +0100ASIEN/SÜDKOREA - „Catholic Korean Overseas Mssionary Education": Bereit für die “missio ad gentes”http://fides.org/de/news/65606-ASIEN_SUeDKOREA_Catholic_Korean_Overseas_Mssionary_Education_Bereit_fuer_die_missio_ad_genteshttp://fides.org/de/news/65606-ASIEN_SUeDKOREA_Catholic_Korean_Overseas_Mssionary_Education_Bereit_fuer_die_missio_ad_gentesSeoul - Insgesamt 26 koreanische Priester, Ordensleute und katholische Laiengläubige sind nach Abschluss eines Studienzyklus und einer spezifischen missionarischen Ausbildung bereit für eine Erfahrung der „missio ad gentes“ zu machen, und tragen „tief in ihre Herzen den Wunsch, das Wort Jesu und die Liebe Gottes unter allen Menschen zu verkünden ". Dies teilt die „Catholic Korean Overseas Mssionary Education" anlässich der feierlichen Aussendung, die in den vergangen Tagen im Missionszentrum von Golombang in Seongbuk stattfand. Zum 25. Mal wurden in diesem Rahmen insgesamt 26 Missionare und Pastoralarbeiter nach vier intensiven Trainingswochen in die Mission entsandt.<br /> Wie Kim Jong-geun, ein Mitarbeiter "Catholic Korean Overseas Missionary Education" und Rektor der „Seoul National University“ betont, wurden seit 1999 insgesamt 750 Missionare entsandt: 108 Priester, 550 Ordensleute und 89 Laien entsandt. Von den 26 neuen Missionaren werden zehn in fünf asiatische Länder gehen, zwei nach Afrika, zwei nach Südamerika, sieben nach Nordamerika. Die anderen warten noch auf ihre Bestimmung.<br />"Ich kann es kaum erwarten, mich in dieser Aufgabe zu stellen ", so Lee Seung-min, ein koreanischer Pfarrer, der ab April in eine Gemeinde in Monterey, Mexiko, tätig sein wird. "Ich kenne die Situation und die lokale Kultur nur aus Büchern und gehe mit Aufgeschlossenheit und offenem Herz dort hin, um den Menschen vor Ort zu begegnen. Ich werde jeden Moment als Geschenk Gottes leben. Und bin bereit von ihm Zeugnis zu geben und seine Liebe zu verkünden".<br />"Wir wollen die Barrieren verschiedener Kulturen, Sprachen, Geschichten und Traditionen überwinden: Wir bringen Jesus zu allen Völkern der Welt, um die Liebe Gottes zu mitzuteilen", bekräftigt Schwester Choi Jin-youn.<br />Die 26 neuen Missionare wurden in verschiedenen Bereichen ausgebildet: Missionswissenschaft, koreanische Kirchen und Missionen, soziale Belange, internationale Themen, Geschichte der Menschenrechte, koreanische Geschichte, Verständnis multikultureller und multireligiöser Gesellschaften, missionarische Spiritualität. Der Kurs verdeutlicht die Ziele, Methoden und Spiritualität der Mission und versucht, die künftigen Missionare auf praktischsten Aspekte vorzubereiten.<br />Der Weihbischof von Suwons John Moon Hee Jong, ermutigte in seiner Ansprache die neuen Missionare bei deren Aussendung "stets demütig und ohne Vorurteile Missionare zu sein, sich um die Begegnung mit den lokalen Laien zu bemühen und mit den Priestern und Ordensleuten der Ortskirchen bei der Pastoralarbeit und der Evangelisierung zusammenzuarbeiten".<br /> <br />Fri, 22 Feb 2019 13:16:58 +0100AFRIKA/BURKINA FASO - Außerodentlicher Monat der Weltmission: Tagung der Päpstlichen Missionswerke in Burkina Faso-Nigerhttp://fides.org/de/news/65607-AFRIKA_BURKINA_FASO_Ausserodentlicher_Monat_der_Weltmission_Tagung_der_Paepstlichen_Missionswerke_in_Burkina_Faso_Nigerhttp://fides.org/de/news/65607-AFRIKA_BURKINA_FASO_Ausserodentlicher_Monat_der_Weltmission_Tagung_der_Paepstlichen_Missionswerke_in_Burkina_Faso_NigerOuagadougou - „Wir lassen uns nicht entmutigten. Die Verkündigung des Evangeliums ist derzeit mit Risiken verbunden. Doch wir beten für die Rückkehr der Sicherheit", so Pfarrer Isidore Sola Nombré, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Burkina Faso-Niger mit Blick auf die ernste Notlage in den Sahel-Regionen von Burkina Faso, wo bewaffnete Dschihadisten aktiv sind. Solche Kämpfer sind auch für den Tod des spanischen Missionars P. Antonio César Fernández Fernández von den Salesianern von Don Bosco verantwortlich, der am 15. Februar vierzig Kilometer vor der Grenze zu Ghana und Togo in einem Gebiet getötet wurde, das bislang von dschihadistischer Gewalt verschont geblieben war.<br />Trotz der schwierigen Sicherheitslage in beiden Ländern werden die Päpstlichen Missionswerke dort auch künftig ihre Aufgabe erfüllen und das Evangelium verkünden: Am vergangenen 18. Februar wurde in Koudougou, 120 km westlich der Hauptstadt Ouagadougou eine Tagung eröffnet, die am heutigen 22. Februar, zu Ende geht.<br />Die Tagung, an dem die Diözesandirektoren und Vertreter der Pfarrkommissionen aus allen Teilen des Landes teilnehmen, findet im Vorfeld des Treffens der afrikanischen Nationaldirektoren statt, bei dem diese vom 25. Februar bis 4. März in Kigali in Ruanda die Initiativen im Hinblick auf den bevorstehenden Außerordentlichen Monat der Weltmission im Oktober 2019 erörtern werden. Außerdem wurden in Koudougou bereits die Aktionen und Initiativen für den Zeitraum von 2019-2020 geplant und eine Bestandsaufnahme der jüngsten Ereignisse vorgenommen.<br />"Das Layout für die Arbeitsmaterialien für künftige Aktionen, werden bereits ein Jahr zuvor ausgewählt", so Pfarrer Nombre. In Burkina veröffentlichen die Päpstlichen Missionswerke jedes Jahr ein Missionslied, einen liturgischen Kalender und verschiedene Poster und Plakate. Außerdem produziert die Nationaldirektion auch digitale Beiträge für die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in den Diözesen. Poster und Handbücher sind in zwei der wichtigsten lokalen Sprachen verfügbar: Mooré und Dioula.<br />Nach Angaben der Nationaldirektion wurden 5.866 Poster und Plakate, 18.071 Handbücher und 27.359 Kalender für die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung gestellt. Für die Woche der Kindermissionswerke wurden 5271 Broschüren gedruckt, während für den Tag des geweihten Lebens 1103 Handbücher heraus gegeben wurden. Das Apostel-Petrus-Werk will insgesamt 3687 Texte bereitstellen.<br /> <br /><br />Fri, 22 Feb 2019 12:49:03 +0100AFRIKA - “Nicht jeder Priester sollte der Pädophilie verdächtigt werden“http://fides.org/de/news/65605-AFRIKA_Nicht_jeder_Priester_sollte_der_Paedophilie_verdaechtigt_werdenhttp://fides.org/de/news/65605-AFRIKA_Nicht_jeder_Priester_sollte_der_Paedophilie_verdaechtigt_werdenKara - "Der weltweite Vormarsch des Terrorismus hat wesentlich zur Zunahme der ‚Islamophobie‘ beigetragen, wobei der Islam als gefährliche und kriminelle Religion dargestellt wird, deren Anhänger mit allen Mitteln bekämpft werden müssen. Die Anwesenheit eines Muslims in einer beliebigen Umgebung weckt oft Angst, weil dieser Muslim ohne viel darüber Nachzudenken mit einem Terroristen gleichgesetzt wird. Doch nicht alle Muslime sind Terroristen ", bekräftigt Pater Donald Zagore von der Gesellschaft der Afrikamissionare in Togo.<br />"Auch mit Blick auf das Phänomen der Pädophilie in der katholischen Kirche kommt es oft zu Verallgemeinerung. Die katholische Kirche wird als solche als gefährliche und kriminelle Institution dargestellt: daraus folgt die Annahme, dass jeder Priester zu Unrecht der Pädophilie verdächtigt wird. Aber nicht alle Priester sind Pädophile. "<br /> „Natürlich muss man den Mut haben“, so der Missionar weiter, „und mit Demut anerkennen, dass all diese schmerzlichen Situationen das Ergebnis eines Versagens von Kirchenvertretern sind, ein Zeichen der Unfähigkeit, umzudenken, sich zu reformieren und ständig zu Christus zu bekehren. Aber die Kirche kann und darf nicht allein aufgrund des Versagens und der Sünde von Menschen definiert werden, die Teil der Kirche sind. Wir dürfen den unerschöpflichen Reichtum unseres Glaubens nicht vergessen: diesen Reichtum, der Jesus Christus selbst ist. Auch wenn die katholische Kirche wie jede menschliche Realität guten und schlechten Elemente enthält, wie ein Feld, auf dem gutes Saatgut und Unkraut wächst, bleibt sie eine Mutter, die der Welt Licht, Kraft und Hoffnung schenkt, weil sie und Jesus Christus schenkt, den ersten unter den Heiligen. Die Kirche ist von Christus, sie gehört ihm, sie geht aus ihm hervor und wird von ihm geleitet.“<br /> <br />Fri, 22 Feb 2019 12:15:42 +0100AMERIKA/VENEZUELA - Bischöfe fordern friedliche Einfuhr und Verteilung von humanitären Hilfsmittelnhttp://fides.org/de/news/65604-AMERIKA_VENEZUELA_Bischoefe_fordern_friedliche_Einfuhr_und_Verteilung_von_humanitaeren_Hilfsmittelnhttp://fides.org/de/news/65604-AMERIKA_VENEZUELA_Bischoefe_fordern_friedliche_Einfuhr_und_Verteilung_von_humanitaeren_HilfsmittelnAMERIKA/VENEZUELA – Bischöfe fordern Einfuhr und Verteilung von humanitären Hilfsmitteln <br />Caracas –"Wir müssen den Aufschrei der Menschen hören und humanitäre Hilfe friedlich verteilen lassen", so die Bischöfe von Venezuela in einem am gestrigen 21. Februar veröffentlichten Dokument. Am selben Abend ließe die venezolanische Regierung die Grenze zu Kolumbien und Brasilien schließen, von wo aus die Hilfsmittel ins Land gelangen sollten. In einer in 8 Punkten formulierte Erklärung äußert sich der Vorstand der Bischofskonferenz mit der aktuellen Lage.<br />„Die allgemeine Verschlechterung der Lebensbedingungen hat das Land in eine extreme Situation geführt, insbesondere was die Versorgung in den Bereichen Ernährung und Gesundheit anbelangt“, heißt es in dem Dokument, „Die Kirche hat auf verschiedenen Ebenen Möglichkeiten zur Verteilung humanitärer Hilfe zu schaffen. Die Antwort war immer ein klares ‚Nein‘. Das Parlament, das das venezolanische Volk rechtmäßig vertritt, hat nun die Initiative ergriffen, solche Hilfen in Zusammenarbeit mit verschiedenen Nachbarländern zu organisieren."<br />„Das Land braucht humanitäre Hilfe“, so die Bischöfe weiter, „Das Regime ist verpflichtet, die Bedürfnisse der Bevölkerung zu erfüllen und die Einfuhr und Verteilung von Hilfe zu erleichtern und auf jede Art von Gewalt zu verzichten. Hilfe zu verlangen und zu erhalten ist kein Verrat am Vaterland; Es ist vielmehr eine moralische Pflicht, die uns alle angeht, angesichts der dramatischen Versorgungsengpässe, unter denen das venezolanische Volk leidet."<br />"Wir wiederholen, was bereits in der Erklärung der Caritas von Venezuela vom 4. Februar 2019 gesagt wurde“, schreiben die Bischöfe. „Wir möchten daran erinnern, dass die Hilfeleistung von international anerkannten Protokollen geregelt wird, wenn es darum geht auf Krisensituationen zu reagieren. Sie steht nicht im Dienste politischer Interessen, sondern im Interesse von besonders gefährdeten Menschen. Sie lösen nicht alle Probleme der Bevölkerung."<br /> Die Bischöfe bekräftigen in diesem Zusammenhang die Bereitschaft der Caritas und anderer Organisationen, humanitäre Hilfe in Empfang zu nehmen und zu verteilen und dabei die eigenen Erfahrungen und Kompetenzen zur Verfügung zu stellen.<br />"Wir sind gegen alle Arten von Gewalt", so sagt die Bischofskonferenz. Die Armee sei durch ihren Eid verpflichtet, die Menschen „zu verteidigen, ihre unveräußerlichen Rechte zu schützen und ihre Menschenwürde zu gewährleiste“. Dabei müsse man keine Befehle respektieren, „die das Leben und die Sicherheit der Bevölkerung in Frage stellen“. Deshalb müsse man unter den gegenwärtigen Umständen „die Einfuhr und Verteilung internationaler Hilfe ermöglichen."<br />Abschließend unterstreichen die Bischöfe, dass "vielen Menschen, die sich in extremen Situationen befinden von der Hilfe profitieren werden“ und bitten um die Fürsprache der Muttergottes von Coromoto, "in dieser Zeit der Erwartungen in unserem Land."<br /> <br />Fri, 22 Feb 2019 11:58:21 +0100AFRIKA/KAMERUN - Rektor des Großen Seminars “Notre Dame de l’Espérance” in der Erzdiözese Bertoua ernannthttp://fides.org/de/news/65603-AFRIKA_KAMERUN_Rektor_des_Grossen_Seminars_Notre_Dame_de_l_Esperance_in_der_Erzdioezese_Bertoua_ernannthttp://fides.org/de/news/65603-AFRIKA_KAMERUN_Rektor_des_Grossen_Seminars_Notre_Dame_de_l_Esperance_in_der_Erzdioezese_Bertoua_ernanntVatikanstadt – Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, hat am 20. September 2018 Pfarrer Elie Kengne aus dem Klerus der Diözese Batouri zum Rektor des Theologats “Notre Dame de l’Espérance” in der Erzdiözese Bertoua ernannt.<br />Der neue Rektor wurde am 29. November 1968 geboren und am 7. Juli 2001 in Batouri zum Priester geweiht.<br />Er studierte Philosophie und Theologie am Großen Seminar „Saint Augustin“ in Maroua. An der Päpstlichen Universität Urbaniana in Rom erwarb er eine Lizenz und promovierte im Fach Bibeltheologie. Er war Pfarradministrator, Pfarrer, Mitglied des Presbyteralrates. Seit 2017 war er als Ausbilder, Theologiedozent und Studienpräfekt am Großen Seminar “Notre Dame de l’Espérance” tätig. <br />Fri, 22 Feb 2019 11:17:12 +0100AMERIKA/HAITI - Jesuiten wollen Ressourcen für nationalen Dialog mobilisierenhttp://fides.org/de/news/65599-AMERIKA_HAITI_Jesuiten_wollen_Ressourcen_fuer_nationalen_Dialog_mobilisierenhttp://fides.org/de/news/65599-AMERIKA_HAITI_Jesuiten_wollen_Ressourcen_fuer_nationalen_Dialog_mobilisierenPort-au-Prince - "Nach acht Tagen des Schweigens hat Präsident Jovenel Moïse, erneut das Wort ergriffen… nur um weiteren Brennstoff ins Feuer zu gießen", beklagt der Obere der Jesuiten in Haiti, Pater Jean Denis Saint-Félix, in einer Verlautbarung zur aktuellen Lage des Landes. Die Ansprache des Präsidenten führte nach Ansicht des Priesters bei den Menschen zu "Enttäuschung, Ablehnung, Wut und Scham".<br />Pater Saint-Félix beklagt in diesem Zusammenhang steigende Lebenshaltungskosten, mangelnde soziale Gerechtigkeit und Kaufkraftverlust und die allgemeine Verschlechterung der sozioökonomischen Situation: Krankenhäuser und Gesundheitszentren seien für mehrere Tage ohne Sauerstoff, in Supermärkten stünden leere Regale, es bestehe Mangel an Wasser, Lebensmitteln und dringender medizinischer Versorgung. Darüber hinaus "sterben Kinder aus einkommensschwachen Familien in vielen armen Gegenden des Landes", warnt der Ordensman der sich fragt: "Welchen Ausweg gibt es? Wie weit wird der Präsident der Republik noch gehen? "<br />Pater Saint-Félix fordert den Rücktritt von Präsident Moïse gehen "nicht nur er alleine muss gehen, denn die anderen Behörden des Staates sind gleichermaßen unzulänglich und korrupt sind". Nach Ansicht des Jesuiten scheint diese Krise jedoch eine Chance zu bergen, die jedoch schnell ergriffen werden muss: "Die Zeit für den Dialog zwischen allen Schichten der haitianischen Gesellschaft ist gekommen. Es ist unmöglich, das zu ignorieren". Er fordert deshalb einen "nationalen und integrativen" Dialog, an dem "ehrliche, kompetente und glaubwürdige Männern und Frauen“ teilnehmen sollen, die sich um eine neue Verfassung, wirklich republikanische Institutionen, effektive wirtschaftliche Reformen und Korruptionsbekämpfung bemühen.<br />Das Land werde sich nicht ändern, wenn ihm weiterhin "ein Gewissen“ und „aufrichtiges Engagement“ fehlten, das das Entstehen „einer gerechtere und wohlhabendere Gesellschaft" abzielt. "Wir haitianischen Jesuiten werden unsere Pflicht erfüllen … und Mechanismen für diesen notwendigen Dialog anbieten“. Zu diesem Zweck, so der Jesuitenpater abschließend, „wollen wir alle unsere menschlichen und materiellen Ressourcen, unsere Kontakte und unsere Kompetenzen, sowohl national als auch international, mobilisieren“.<br /> <br />Thu, 21 Feb 2019 13:40:42 +0100ASIEN/VEREINIGTE ARABISCHE EMIRATE - Katholische Gemeinde: „Papstbesuch wird unser Leben auch in Zukunft prägen“http://fides.org/de/news/65602-ASIEN_VEREINIGTE_ARABISCHE_EMIRATE_Katholische_Gemeinde_Papstbesuch_wird_unser_Leben_auch_in_Zukunft_praegenhttp://fides.org/de/news/65602-ASIEN_VEREINIGTE_ARABISCHE_EMIRATE_Katholische_Gemeinde_Papstbesuch_wird_unser_Leben_auch_in_Zukunft_praegenAbu Dhabi - "Es war ein Moment der Freude, Papst Franziskus zu dienen und ihm begegnen zu dürfen. Es war ein großer Segen Gottes für uns alle, die wir in den Vereinigten Arabischen Emiraten leben", so der pakistanische Katholik Fata Nadeem Lal Bhatti aus der katholischen Gemeinde in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Seit 7 Jahren ist er aktiv in der St. Josephs-Kathedrale in Abu Dhabi tätig und erinnert an den Besuch von Papst Franziskus in den Vereinigten Arabischen Emiraten vom 3. bis 5. Februar. "Denkwürdige waren die Momente der Begegnung mit den Menschen, mit den Gläubigen, die verschiedenen Nationalitäten angehören und sich in unsere Herzen und in unsere Gedanken eingebrannt haben. Jeder hat das Klima der Feierlichkeit und Freundschaft genossen, auch Nicht-Christen. Wir werden uns weiterhin bemühen, Brücken der Harmonie und Solidarität zu bauen", stellt er fest. "Der Papst hat uns allen, der Gesellschaft der Emirate, eine Botschaft des Friedens, der Hoffnung und der Brüderlichkeit hinterlassen. Nach diesem Besuch spüren wir, dass Toleranz und Zusammenleben unter den Gläubigen verschiedener Religionen im täglichen Leben gestärkt wurden". Dabei erinnert er daran, dass die Vereinigten Arabischen Emirate 2019 das „Jahr der Toleranz“ feiern. „In den Vereinigten Arabischen Emiraten leben über 200 Nationalitäten aus verschiedenen Kontinenten zusammen. Obwohl der Islam Staatsreligion ist, ist das Land den Respekt und die Glaubensfreiheit aller anderen Glaubensrichtungen bekannt ", stellt er fest.<br /> Der junge philippinische Kommunionhelfer Adonis Panen, der bei der Papstmesse den liturgischen Dienst leistete betont: "Der Besuch des Papstes in diesem Land hat ein Gefühl der Freude unter Katholiken und Nicht-Katholiken hinterlassen. Das Glück der Menschen, die an der Papstmesse teilnahmen, stärkte die Einheit, den Frieden und die Harmonie in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das Echo ist noch nicht verhallt".<br />Der indische Katholik Francis John, der seit zwanzig Jahren in den Vereinigten Arabischen Emiraten lebt und als freiwilliger Helfer während des Papstbesuchs tätig war bekräftigt: "Wir haben zwei Monate hart gearbeitet, um alle logistisch-organisatorischen Aspekte der Reise vorzubereiten. Es ist der Traum jedes Getauften an der Messe mit dem Papst teilzunehmen. Für uns, die wir in den Vereinigten Arabischen Emiraten arbeiten, war es ein besonderer Segen: Gott hat uns diese Gelegenheit gegeben und sie wird für immer unter menschlichen und spirituellen Gesichtspunkten unser Leben prägen. "<br /> <br />Thu, 21 Feb 2019 13:17:20 +0100ASIEN/LIBANON - Innenministerin stößt Debatte über Legalisierung der zvilen Eheschließung anhttp://fides.org/de/news/65600-ASIEN_LIBANON_Innenministerin_stoesst_Debatte_ueber_Legalisierung_der_zvilen_Eheschliessung_anhttp://fides.org/de/news/65600-ASIEN_LIBANON_Innenministerin_stoesst_Debatte_ueber_Legalisierung_der_zvilen_Eheschliessung_anBeirut – Im Libanon wird erneut kontrovers über die Frage der Legalisierung der Zivilehe debattiert. Dieses Mal wurde die öffentliche Debatte zu diesem Thema durch die jüngsten Äußerungen von Sunni Raya Hassan, Innenministerin der neuen Hariri-Regierung, angestoßen, die in den letzten Tagen erklärt hatte, man wolle Raum für die Anerkennung der Zivilehe in der libanesischen Gesetzgebung schaffen und hoffe auf eine Debatte zu diesem Thema.<br />Bereits seit 2013 ist bekannt, dass der derzeitige libanesische Ministerpräsident Saad Hariri die gesetzliche Anerkennung der standesamtlichen Eheschließung nicht unbedingt ablehnt. "Persönlich" erklärte der sunnitische Politiker schon damals, „würde ich nicht wollen, dass meine Tochter sich für eine standesamtliche Ehe entscheidet, aber ich kann mich in meiner Rolle als Premierminister dem nicht widersetzen".<br />Dem Vorschlag der Ministerin Raya Hassan, die Debatte über die Zivilehe wieder auf den Weg zu bringen, schließen sich verschiedene Politiker des Landes an, angefangen mit dem Drusen-Führer Walid Junblatt und dem ehemaligen Präsidenten Amin Gemayel. <br />Mehrere kirchliche und politische Verantwortungsträger haben sich jedoch bereits gegen eine mögliche gesetzliche Anerkennung der standesamtlichen Ehe ausgesprochen. Die schärfste Ablehnung kam von Vertretern libanesischen sunnitischen Islam, die bekräftigten, dass der Vorschlag der Zivilehe den von der Scharia inspirierten Ehegesetzen radikal widerspreche. Auch Pfarrer Abdo Abu Kassem vom katholischen Informationszentrum bekräftigte, dass sich libanesische Christen und Muslime in diesem Punkt einig seien und die katholische Kirche keine Gesetze unterstützen könne, die die Ehe nicht als Sakrament anerkennen.<br /> Ähnlich äußerte sich der maronitische Erzbischof von Beirut, Boulos Matar. Aber auch Vertreter der schiitischen Hisbollah-Partei, wie der Parlamentarier Ehab Hamadeh, sind der Meinung, dass die Legalisierung der Zivilehe den gesetzlichen Kriterien der Scharia widerspreche. Nach Ansicht des schiitischen Parlamentspräsidenten Nabih Berri gibt es keinen Spielraum für politische Verhandlungen zu diesem Thema.<br />Im Libanon, wo insgesamt 18 verschiedene religiöse Konfessionen zusammenleben, regelt jede Glaubensgemeinschaft bisher die Eheschließung gemäß ihrer spezifischen Traditionen.<br />Bereits Anfang 2013 hatte eine Debatte zur Frage der Zivilehe stattgefunden . Damals war diese angestoßen worden, nachdem ein junges schiitisches Paar seine Ehe vor einem Anwalt und nicht vor einer religiösen Instanz geschlossen hatte und das Eheschließungsdokument in Erwartung einer offiziellen Stellungnahme bei den zuständigen Behörden des Innenministeriums hinterlegte.<br />Libanesische Paare, die eine standesamtliche Ehe schließen wollen heiraten bisher in Zypern und melden ihre Ehe danach im Libanon an. Dazu sprach e der schiitische Großmufti Mohammad Rashid Qabbani eine Fatwa aus, die alle muslimischen Politiker und Minister dazu anhält, die Zivilehe nicht unterstützen, wenn sie nicht als "Abtrünnige" betrachtet werden wollten. Die maronitischen Bischöfe bekräftigen in einer offiziellen Erklärung, dass die eventuelle Genehmigung der standesamtlichen Eheschließung im Libanon zwangsläufig eine Änderung von Artikel 9 der Verfassung nach sich ziehen würde und betonten, dass "die Ehe auf jeden Fall zu den Sakramenten der Kirche gehört und die Zivilehe dieses Sakrament nicht ersetzen kann".<br /> . <br /><br />Thu, 21 Feb 2019 12:51:49 +0100AFRIKA/MAROKKO - Gefängnispastoral: Die abgenutzte Bibel eines Gefangenen zeugt von der möglichen Begegnung mit Gotthttp://fides.org/de/news/65598-AFRIKA_MAROKKO_Gefaengnispastoral_Die_abgenutzte_Bibel_eines_Gefangenen_zeugt_von_der_moeglichen_Begegnung_mit_Gotthttp://fides.org/de/news/65598-AFRIKA_MAROKKO_Gefaengnispastoral_Die_abgenutzte_Bibel_eines_Gefangenen_zeugt_von_der_moeglichen_Begegnung_mit_GottFès – Ein Gefängnis könne ein Ort, an dem Gott verletzten und Not leidenden Menschen begegnet. Es könne sogar ein Ort sein, an dem man seinen Glauben bezeugen kann. Davon ist der italienische Missionar Pater Matteo Revelli von der Gesellschaft für Afrikamissionen überzeugt, der als Pfarrer die Pfarrei „St. François d'Assise“ in Fès betreut. <br />"Ich besuchte die Gefangenen im Gefängnis von Fez“, berichtet er, „Drei von ihnen, die wenige Tage später freigelassen werden sollten, gaben mir ein ziemlich schweres Paket mit drei abgenutzten Bibeln“. „Einer gab mir eine große mindestens 1,5 Kilogramm schwere alte Bibel: sie war abgenutzt, hatte Fettflecken und verklebte Seiten, unterstrichene Abschnitte und fehlenden Seiten", fügt der Missionar hinzu. "Dann nahm er mich beiseite und vertraute mir an, dass er die Bibel seit 20 Jahren bei sich trug. Er hatte sie als ersten Preis in einem Bibelwettbewerb in seiner Heimat gewonnen und hatte sie auf seinen vielen abenteuerlichen Reisen durch die Welt bei sich".<br /> "Er hatte jahrelang Kokain aus Lateinamerika nach Europa oder Afrika geschmuggelt", so Pater Revelli. "Er hat mir gestanden, dass er es nie gewagt hat, diese Bibel in der gleichen Tasche mit Drogen zu tragen. Eines Tages wurde er während seines letzten Transits in Marokko festgenommen, wo er sich seit neun Jahren aufhielt, aber nur den Flughafen und die beiden Gefängnisse kannte, in denen er zusammen mit anderen marokkanischen Gefangenen inhaftiert war. Bei seiner Freilassung aus dem Gefängnis, kannte er den marokkanischen Dialekt und die Bibel perfekt. Er vertraut mir an, dass diese Bibel seine einziger Rückhalt während er Jahre der Haft war und dass er das Buch nun nicht mehr brauchte, weil er es inzwischen auswendig gelernt hatte. Er vertraute sie mir an, damit ich es sie einem anderen Gefangenen geben sollte".<br />"Als ich diese abgenutzte Bibel entgegennahm und meine gepflegte und saubere Bibel sah, empfand ich fast so etwas wie ein Schamgefühl", so Pater Revelli. Diese Bibel zeuge vom Leben eines Mannes, der in seiner Gefangenschaft auf das Wort Gottes gestoßen ist. Die Arbeit von Priestern, Ordensleute und Laien in den Gefängnissen von Fès biete auch anderen Menschen diesen dieselbe Möglichkeit.<br /> <br />Thu, 21 Feb 2019 12:21:19 +0100AFRIKA/KAMERUN - Unabhängigkeitskämpfer entführen 170 Schülerhttp://fides.org/de/news/65597-AFRIKA_KAMERUN_Unabhaengigkeitskaempfer_entfuehren_170_Schuelerhttp://fides.org/de/news/65597-AFRIKA_KAMERUN_Unabhaengigkeitskaempfer_entfuehren_170_SchuelerYaoundé - Im englischsprachigen Raum Kameruns kam es erneut zu einer Massenentführung von Schülern durch Kämpfer, die Unabhängigkeit vom Rest des Landes fordern. Am vergangenen 16. Februar 2019 drangen unbekannte bewaffnete Männer kurz nach 6 Uhr morgens den Campus des „Saint Augustine's College“ in Kumbo im Nordwesten des Landes ein und entführten 170 Studenten, zwei Wachmänner, einen Lehrer und drei seiner Kinder.<br />Die entführten Schüler wurden jedoch bereits am Nachmittag des darauf folgenden 17. Februar wieder freigelassen und in die Pfarrei „St. Paul“ in Kikaikom gebracht. Von dort wurden sie von den Behörden der Diözese Kumbo in die Schule zurückgeführt. Danach blieb die Schule vorübergehend geschlossen.<br />In einer Erklärung der Diözese heißt es dazu: "Bischof George Nkuo von Kumbo und die Schulleitung des Saint Augustine's College bedauern diese Episode und fühlen sich verbunden mit den entführten Jugendlichen und ihren Familien. Sie danken allen, die die Familien der Entführten beistanden und den Menschen guten Willens, die sie an diesen zwei Tagen der Besorgnis moralisch unterstützt haben. "<br />Bereits am 5. November hatten Unabhängigkeitskämpfer etwa achtzig Schüler aus der „Presbyterian Secondary School“ in Bamenda, der Hauptstadt des Nordwestens, entführt. Die Schüler waren ebenfalls nach wenigen Tagen wieder freigelassen worden .<br /> <br />Thu, 21 Feb 2019 11:56:35 +0100AMERIKA/NICARAGUA - Päpstliche Missionswerke laden zum Gebet für politische Gefangene einhttp://fides.org/de/news/65596-AMERIKA_NICARAGUA_Paepstliche_Missionswerke_laden_zum_Gebet_fuer_politische_Gefangene_einhttp://fides.org/de/news/65596-AMERIKA_NICARAGUA_Paepstliche_Missionswerke_laden_zum_Gebet_fuer_politische_Gefangene_einManagua – Zu einer "Gebetskampagne für Hans Josué Gaitán Sandino und für alle zu Unrecht inhaftierten politischen Gefangenen" laden die Päpstlichen Missionswerke in Nicaragua bei Facebook ein. Hans Josué Gaitan Sandino ist einer von vielen Studenten, die bei Demonstrationen in den vergangenen zehn Monaten inhaftiert wurden. Er war Gruppenleiter beim Pöpslciehn Kindermissionsswerk in der Pfarrei „Maria Regina Pacis“ in der Erzdiözese Managua. Seit dem 10. September 2018 wurde er im Chipote-Gefängnis festgehalten und nun in das "Carcel Modelo“ in Tipitapa verlegt.<br />"Von Augenzeugen und Fotos wissen wir, dass Hans Gaitan den missionarischen Rosenkranz mit den Gefangenen betet und ihnen das Beten und das tägliche Gotteslob beibringt, das manchmal auch zweimal am Tag stattfindet, wenn es besondere Schwierigkeiten gibt", so die Päpstlichen Kindermissionswerke, "In vielen Gemeinden beten die Gruppen des Kindermissionswerks für ihn und die anderen Gefangenen, damit der Herr sie in ihrer Trübsal stärken möge". In diesem Zusammenhang zitieren die Kindermissionswerke das Matthäusevangelium : "Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihrer ist das Himmelreich".<br />In Nicaragua sind die Päpstlichen Missionswerke besonders aktiv und vor allem das Kindermissionswerk ist mit seinen Gruppen und Aktionen in vielen Gemeinden des Landes tätig. Aus der pastoralen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen entstand auf dem ganzen Kontinent eine Bewegung der Solidarität.<br />Die Lage in Nicaragua ist immer noch angespannt, auch wenn sich in letzter Zeit Anzeichen für eine mögliche Beruhigung sichtbar wurden. In den letzten Tagen nahm Kardinal Leopoldo Brenes, Erzbischof von Managua und Vorsitzender der Bischofskonferenz, zusammen mit dem Apostolischen Nuntius, Erzbischof Stanislaw Sommertag, an einem Krisentreffen mit Regierungsvertretern und Unternehmern teil. In einer am Ende veröffentlichten Erklärung heißt es: "Im offenen Meinungsaustausch wurde die Notwendigkeit von Verhandlungen auf der Grundlage inklusiver, ehrlicher und offener Gespräche bekräftigt".<br />Mit Blick auf einen möglichen Neubeginn eines “nationalen Dialogs” betont der Weihbischof der Erzdiözese Managua, Bischof Silvio José Báez, dass dafür grundlegende Herausforderungen verwirklicht sein müssen und bekräftigte: „Ohne die Freilassung politischer Gefangener kann es keinen nationalen Dialog geben“.<br /> <br />Thu, 21 Feb 2019 11:37:39 +0100VATIKAN - Erzbischof Rugambwa: “Zukunft der Kirche hängt von der Qualität der Priesterausbildung ab”http://fides.org/de/news/65594-VATIKAN_Erzbischof_Rugambwa_Zukunft_der_Kirche_haengt_von_der_Qualitaet_der_Priesterausbildung_abhttp://fides.org/de/news/65594-VATIKAN_Erzbischof_Rugambwa_Zukunft_der_Kirche_haengt_von_der_Qualitaet_der_Priesterausbildung_abVatikanstadt - „Der erste von der Kongregation für die Evangelisierung der Völker in Zusammenarbeit mit der Päpstlichen Universität Urbaniana initiierte Fortbildungskurs für Verantwortliche der Priesterausbildung findet im Rahmen der Vorbereitung des Außerordentlichen Monats der Weltmission statt, den Papst Franziskus für Oktober 2019 ausgerufen hat. Der Kurs soll dazu beitragen, das Missionsbewusstsein und die missionarische Leidenschaft bei den jungen Kirchen auf den fünf Kontinenten zu fördern", so Erzbischof Protase Rugambwa, Sekretär der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, der im Namen von Kardinal Fernando Filoni und aller Abteilungsleiter der Kongregation die insgesamt 25 Rektoren und Vizerektoren von Priesterseminaren auf allen fünf Kontinenten begrüßte, die an dem Kurs teilnehmen.<br />"Wir sind davon überzeugt, dass die Zukunft der Kirche von der Qualität der Priester abhängt", so der Erzbischof. "Deshalb betrachtet unsere Kongregation die Ausbildung, insbesondere die Priesterausbildung, als Priorität und setzt sich nachdrücklich dafür ein, nicht nur die Ausbilder, sondern auch die Ausbildungsstrukturen in den Missionsgebieten zu unterstützen. Dies geschieht auf unterschiedliche Weise: die Besuche des Präfekten bei den Seminaren im Rahmen seiner Reisen; die Projekte des Päpstlichen Apostel-Petrus-Werks; der Bildungsarbeit der Päpstlichen Universität Urbaniana und der ihr angeschlossenen Institute."<br />In Rom drücke sich das Engagement der Kongregation im Bereich der Bildungsarbeit insbesonder durch die Päpstliche Universität Urbaniana aber auch durch die fünf Wohnhäuser für Studierende aus fünf Kontinenten aus: das Collegio Urbano für Seminaristen; die Wohnhäuser Collegio San Paolo, Collegio San Pietro und Collegio San Giuseppe für Priester und das Collegio Mater Ecclesiae für Ordensschwestern.<br />"Die Entscheidung, einen Ausbildungskurs für Ausbilder auf den Weg zu bringen", so Erzbischof Rugambwa, „findet in Kontinuität mit dem Fortbildungskurs für Professoren der wichtigsten Seminare und mit der Urbaniana assoziierten Institute statt, der bereits im Studienjahr 2012-2013 begonnen wurde. Das erste Semester wird weiterhin für die Fortbildung der Dozenten vorgesehen sein, aber ein Quartal wird künftig den Ausbildern gewidmet sein."<br />Wie der Erzbischof betont verfolgt der Kurs drei Ziele: "Vorbereitungen auf die Leitung eines Seminars; die Förderung von Kompetenzen bei der Ausbildung; Aktualisierung mit Blick auf die Herausforderungen und Bedürfnisse der Priesterausbildung. Zu diesem Zweck schlagen wir ein Programm vor, das Meisterkurse zu verschiedenen Aspekten der Ausbildung, aber auch praktische Übungen und Gruppenarbeit mit Erfahrungsaustausch umfasst. "<br />In seiner Predigt beim Eröffnungsgottesdienst mit den teilnehmenden Rektoren und Vizerektoren betonte Erzbischof Rugambwa: "Die Zukunft der Kirche in Afrika, Asien und Lateinamerika liegt in Ihren Händen. Sie haben die wichtige Aufgabe, Ihren Diözesen würdige Priester zu geben, die auf menschlicher, kultureller und spiritueller Ebene gut vorbereitet und für die Evangelisierung geeignet sind. Heute müssen wir Priester nach dem Herzen Gottes formen, das heißt Priester, die ein lebendiges Bild von Jesus Christus, dem Haupt und Hirten der Kirche, widerspiegeln.“<br />"Ihre Seminare“ so der Sekretär der Kongregation für die Evangelisierung der Völker abschließend, “dienen dazu, missionarische Jünger auszubilden, die in den Meister lieben, als Hirten, den Gestank der Schafe annehmen und mitten unter ihnen leben, um ihnen zu dienen und ihnen die Gnade Gottes zu schenken. Jeder Priester muss sich deshalb immer als Jünger auf dem Weg fühlen, der permanent eine ganzheitliche Ausbildung braucht, um Christus immer ähnlicher zu werden. Seien Sie sich bewusst, dass der Dienst, den Sie bei der Priesterausbildung leisten, eine hervorragende Möglichkeit ist, an der Missionstätigkeit der Kirche mitzuwirken."<br /> <br /><br />Wed, 20 Feb 2019 14:01:23 +0100AFRIKA - Kinderschutzkonferenz: “Gerechtigkeit schließt Barmherzigkeit nicht aus”http://fides.org/de/news/65591-AFRIKA_Kinderschutzkonferenz_Gerechtigkeit_schliesst_Barmherzigkeit_nicht_aushttp://fides.org/de/news/65591-AFRIKA_Kinderschutzkonferenz_Gerechtigkeit_schliesst_Barmherzigkeit_nicht_ausKara – "Die Kirche darf keinesfalls Komplizin des Bösen sein", so Pater Donald Zagore, der ivorische Theologe von der Gesellschaft der Afrikamissionare zur bevorstehenden Konferenz zum Thema "Jugendschutz in der Kirche" die vom 21. bis 24. Februar im Vatikan tagt.<br />Die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen der ganzen Welt werden sich zusammen mit einer Delegation von Ordensleuten mit dem Phänomen des Missbrauchs auseinandersetzen und nach Antworten und Lösungen suchen. "Das Engagement der Kirche im Rahmen dieses außergewöhnlichen Gipfels zeigt, wie sehr die gesamte Kirche und insbesondere Papst Franziskus sich um Gerechtigkeit bemühen wollen", so Pater Zagore.<br />"Die große Herausforderung für die Kirche“, betont er „ist sicherlich, die Opfer zu schützen, aber auch die Schuldigen nicht im Stich zu lassen. Denn Gerechtigkeit schließt Barmherzigkeit nicht aus. Wie Christus hat die Kirche die grundlegende Aufgabe, nach den verlorenen Schafen zu suchen, auf die Rückkehr des verlorenen Sohnes zu warten und wie ein Arzt zu sein, der auf die Kranken zugeht, die Kirche der Gerechten ist auch eine Kirche der Sünder. "<br />"Für alle beteiligten Priester und Ordensleute ist eine pastorale Begleitung bestehend aus Zuhören und Fürsorge, die im Wesentlichen auf Gottes Barmherzigkeit beruht ist, mehr denn je notwendig. Die Kirche sollte sich nicht für ihre Kinder schämen, deren Würde durch die Macht der Sünde beschmutzt wurde, sondern sie muss sicherstellen, dass sie in Gerechtigkeit und Wahrheit weiterhin den Blick des barmherzigen Gottes spüren. Gott hasst die Sünde, liebt aber den Sünder ", so der Missionar.<br />"Die Kirche muss bedenken, dass die Sünde immer im Angriffsmodus ist und den Menschen dauerhafte herausfordert. In der menschlichen Natur“, so der Theologe abschließend, „ist das Schlimmste nicht sicher, aber höchstwahrscheinlich. ‚Wächter der heiligsten Dinge‘ zu sein, hindert einen nicht unbedingt daran, dies falsch zu verstehen sogar zu missbrauchen."<br /> <br />Wed, 20 Feb 2019 13:20:53 +0100AMERIKA/KOLUMBIEN - Katholischer Priester ermordet: Er war unter venzolanischen Migranten tätighttp://fides.org/de/news/65589-AMERIKA_KOLUMBIEN_Katholischer_Priester_ermordet_Er_war_unter_venzolanischen_Migranten_taetighttp://fides.org/de/news/65589-AMERIKA_KOLUMBIEN_Katholischer_Priester_ermordet_Er_war_unter_venzolanischen_Migranten_taetigBogota – Am Montag, den 18. Februar, gegen 19:00 Uhr Ortszeit, wurde im Stadtviertel Tierra Buena von Patio Bonito, in der Stadt Kennedy im Süden der kolumbianischen Hauptstadt Bogota, der 65-jährige Priester Carlos Ernesto Jaramillo ermordet. Die Staatsanwaltschaft brachte in Zusammenhang mit dem Mord bereits Ermittlungen auf den Weg.<br />Wie Bewohner des Wohnhauses berichten, in dem der Priester lebte, der insbesondere unter venezolanischen Migranten tätig ist, sollen es junge Männer aus dieser Bevölkerungsgruppe gewesen sein, die den Priester bei einem bewaffneten Raubüberfall töteten. Ein minderjähriger Verdächtiger, der von der Polizei befragt wurde, erklärte, der Priester habe versucht, ihn zu missbrauchen. In diese Richtung sollen weitere Ermittlungen stattfinden.<br /> „Der Priester war ein guter Mensch, er lud Menschen ein, den Gottesdienst zu besuchen. Letzte Nacht war er mit zwei jungen Männern in seiner Wohnung, als man uns plötzlich mitteilte, dass einer von ihnen mit blutverschmierten Händen geflohen war. Als nachschauten, fanden wir den verwundeten Priester vor", so einer der Nachbarn. Noch auf dem Weg ins Krankenhaus, erlag der Priester den zahlreichen Messerstichen, die ihm zugefügt worden waren. Anhand der Untersuchung der Videos der Sicherheitskameras, wurden analysiert, ob es einen dritten Verdächtigen gibt. In den lokalen Medienwird Pfarrer Carlos Ernesto einstimmig als guter Priester beschrieben, der sich seinem Dienst als Seelsorger widmete und in der Vergangenheit auch als Missionar tätig gewesen war. <br /> <br />Wed, 20 Feb 2019 12:58:55 +0100AMERIKA/BOLIVIEN - Apostolischer Vikar von Reyes zurückgetretenhttp://fides.org/de/news/65588-AMERIKA_BOLIVIEN_Apostolischer_Vikar_von_Reyes_zurueckgetretenhttp://fides.org/de/news/65588-AMERIKA_BOLIVIEN_Apostolischer_Vikar_von_Reyes_zurueckgetretenVatikanstadt – Papst Franziskus hat am 18. Februar 2019 den vom Apostolischen Vikar von Reyes , Bischof Carlos Bürgler, C.SS.R., eingereichten Rücktritt angenommen.<br /> <br />Wed, 20 Feb 2019 12:38:19 +0100ASIEN/PHILIPPINEN - Kardinal Tagle: "Wir müssen das Land in gute Hände legen "http://fides.org/de/news/65587-ASIEN_PHILIPPINEN_Kardinal_Tagle_Wir_muessen_das_Land_in_gute_Haende_legenhttp://fides.org/de/news/65587-ASIEN_PHILIPPINEN_Kardinal_Tagle_Wir_muessen_das_Land_in_gute_Haende_legenManila - Man müsse das Land "in gute Hände" legen, Hände, die großzügig und unterstützend sind, damit die philippinische Gesellschaft besser wird, so Kardinal Luis Antonio Tagle, Erzbischof von Manila, zur Lage des Landes angesichts der bevorstehenden Wahlen im Mai dieses Jahres. Bei der Wahl werden 12 Senatoren gewählt und die Ämter in der regionalen und kommunalen Verwaltungen zu erneuert.<br />In seiner Predigt beim Gottesdienst zum "Walk for Life", der dieses Jahr zum Memorial Circle in Quezon City führte, betonte der Kardinal: „Wir möchten, dass unsere Gesellschaft als eine lebensgebende Gebärmutter verstanden wird" und "die Hände derer, die in dieser Gesellschaft leben, großzügig sind und nicht gierig".<br />Kardinal Tagle erinnerte daran, dass "Jesus die Logik des Gebens gelehrt und gezeigt hat: Die Haltung der Nähe und der Nächstenliebe erfordert ein großzügiges Engagement der Solidarität mit den Mitmenschen". "Eine kleine Menge Brot wird sich vervielfachen, wenn sie durch gute Hände geht", erklärte er mit Bezug auf das Evangelium der Brotvermehrung. "Andererseits reichen auch 7000 Brote, wenn sie von den falschen Leuten verwaltet werden, nicht einmal für vier Personen aus", fuhr er fort. "Denn es sind Hände, die töten. Und dies ist nicht nur ein Schaden für die Gesellschaft, sondern auch für die Schöpfung, die uns großzügig umgibt", so der Kardinal.<br />An der Veranstaltung nahmen viele junge Menschen teil. Mit dem Marsch für das Leben will die philippinische Kirche jedes Jahr den Akzent auf das Leben und die unveräußerliche Würde jedes Menschen legen. Dieses Jahr fand die Initiative am 16. Februar auch in den Städten Dagupan, Tarlac, Cebu, Ormoc und Cagayan de Oro sowie in den Städten Palo und Palompon statt.<br />Mit Blick auf die Wahlen im Mai forderte auch Bischof Crispin Varquez von Borongan die Gläubigen auf, "verantwortungsbewusst“ zu wählen. Laut Bischof Varquez "werden die Menschen für Politiker stimmen, die für eine gute Regierungsführung eintreten".<br />"Die Zeit ist für echte Veränderungen sind gekommen", so der Bischof, der beklagte, dass es bei den vergangenen Wahlen, in die ärmsten Provinzen des Landes zu Stimmenverkauf gekommen war. "Diese systemische Korruption“, betonte er, „untergräbt den Erfolg der glaubwürdigen Kandidaten. Deshalb müssen wir uns um ein faires Urteilsvermögen bemühen und Kandidaten auswählen, die das Gemeinwohl als ihr Hauptanliegen betrachten".<br /> <br />Tue, 19 Feb 2019 15:47:49 +0100OZEANIEN/AUSTRALIEN - Außerordentlicher Monat der Weltmission: “One heart many voices”http://fides.org/de/news/65585-OZEANIEN_AUSTRALIEN_Ausserordentlicher_Monat_der_Weltmission_One_heart_many_voiceshttp://fides.org/de/news/65585-OZEANIEN_AUSTRALIEN_Ausserordentlicher_Monat_der_Weltmission_One_heart_many_voicesSydney - Der von Papst Franziskus ausgerufene Außerordentliche Monat der Weltmission, soll bei jedem einzelnen von uns und im Leben der ganzen Kirche sowie bei der pastoraler Tätigkeit, den Geist der missionarischen Umkehr wecken. Die Konferenz "Mission: Ein Herz, viele Stimmen" ist deshalb eine besondere Gelegenheit, um sich auf diese außergewöhnliche Initiative vorzubereiten", so Peter Gates, stellvertretender Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Australien, bei der Präsentation der Konferenz, die vom 13. bis 15. Mai in Sydney stattfinden soll, die er als wichtigen Meilenstein bei der Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der Sendung der Kirche in Australien bezeichnet.<br />Zu der Konferenz, die im Vorfeld des Außerordentlichen Monats der Weltmission stattfindet, den die katholische Kirche im Oktober 2019 begehen wird, werden über 450 Personen aus allen Diözesen des Landes erwartet. Auf dem Programm stehen künstlerische und kreative Aspekte mit interaktiven Workshops und Fortbildungskursen zu den Themen Inklusion, Begegnung und Dialog.<br />Unter den Referenten ist unter zahlreichen anderen auch Bischof Paul Tighe, Sekretär des Päpstlichen Rates für Kultur, der die zentrale Rolle der Technologie bei der Verbreitung des Evangeliums und der Botschaften zur Förderung der Mission erläutern wird. Social Media seien heute von zentraler Bedeutung, so der Referent: "Die Kirche muss erkennen, dass Social Media der wichtigste Weg sind, um in der modernen Welt präsent zu sein und neue Generationen miteinzubeziehen", betont er.<br /> <br />Tue, 19 Feb 2019 14:00:59 +0100AFRIKA/MAROKKO - Pfarrer der katholischen Gemeinde in Fes erinnert an Pater Gigi Maccallihttp://fides.org/de/news/65584-AFRIKA_MAROKKO_Pfarrer_der_katholischen_Gemeinde_in_Fes_erinnert_an_Pater_Gigi_Maccallihttp://fides.org/de/news/65584-AFRIKA_MAROKKO_Pfarrer_der_katholischen_Gemeinde_in_Fes_erinnert_an_Pater_Gigi_MaccalliFès - Seit der Entführung von Pater Luigi Maccalli, der als Missionar in Niger tätig war und von dem es seit seinem Verschwinden am 17. September 2018 keine bestätigten Nachrichten mehr gibt, häufen sich Gebete und Bekundungen der Verbundenheit und Hoffnung auf seine Freilassung. Unter anderen erinnert auch Pater Matteo Revelli von der Gesellschaft der Afrikamissionare , der die Pfarrei St. François d'Assise in Fès, leitet, an den entführten Missionar, der ihn 2003 in seiner Eigenschaft als Oberer der italienischen Ordensprovinz in Fès besuchte.<br />"Bei dieser Gelegenheit“, so Pater Revelli, „hat er mir ein kleines Kruzifix gegeben, das aus verschlungenen Nägeln bestand, die durch einen Eisendraht fein miteinander verbunden waren. Das Ganze vermittelt gleichsam ein Gefühl von Strenge und Schönheit. Der Vater von Pater Gigi namens Giovanni, der an den langen Winterabenden seine Zeit damit verbrachte mit diese einfachen Kunstwerke anzufertigen, hatte die Kreuze hergestellt und sie dann für die Katechisten nach Afrika geschickt, so auch zu mir. Ich habe es aus dem Schrank geholt und auf den Altar meiner Kapelle gelegt, wo ich oft auch mit den Schülern bete, um mich an Gigi zu erinnern… Wir beten alle für ihn und wir hoffen, ihn bald wieder umarmen zu können."<br /> <br /><br />Tue, 19 Feb 2019 13:37:33 +0100