EUROPA/SPANIEN - Missionare sind “anonyme Helden”

Donnerstag, 12 Oktober 2017   missionarische Öffentlichkeitsarbeit   missionare   evangelisierung  

Santiago di Compostela (Fides) – Missionare sind “anonyme Helden", es sind Menschen, die sich dafür entschieden haben Schwierigkeiten zu ertragen. Mutig und gehorsam, mit Geduld und Kraft ausgestattet… Wir danken allen Missionaren, dass uns mit ihren Werken lehren, dass eine dem Anschein nach unbedeutende Geste der Liebe die ganze Welt umarmen kann“, so die spanische Sängerin Luz Casal bei der Präsentation der Spendenkampagen “Domund” zum Sonntag der Weltmission. Dem feierlichen Gottesdienst in der Kathedrale von Santiago de Compostela stand am gestrigen 11. Oktober Erzbischof Julián Barrio vor.
Missionare “zeigen, dass das Geschenk ihres Lebens weit über eine Geste der Solidarität hinausgeht”, so die Sängerin weiter. Mit rund 13.000 Missionaren in aller Welt sei Süanien ein Land “dass seine Türen für die Evangelisierung geöffnet hat”. “In den fast einhundert jahren seit Einführung der Aktion “Domund” ist die Arbeit der Missionare oft im Stillen geschehen und trotzdem fehlt ihnen nicht die Freude an der Mission” so Luz Casal weiter.
Rund 13.000 spanische Missionare arbeiten in 128 Ländern auf fünf Kontinenten 70% in Amerika, 12% in Europa und weiter 12% in Afrika, 5,4% in Asien und nur 0,4% in Ozeanien. Rund 54% der Mitarbeiter der Mission sind Frauen, etwa 46% sind Männer.
Im Rahmen der Spendenaktion “Domund” finden zahlreiche kulturelle Veranstaltungen, Disskussionsrunden und Gebet statt, die von den Päpstlichen Missionswerken zur Vorbereitung auf den Sonntag der Weltmission am 22. Oktober auf den Weg gebracht wurden.
(L.G.) (Fides 12/10/2017)


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