ASIEN/PHILIPPINEN - Welt-Aids-Tag: Christen vereint im Kampf gegen Aids

Mittwoch, 2 Dezember 2020 gesundheitswesen   aids   pandemie  

Manila (Fides) - Auch in Zeiten der Covid-19-Pandemie sind gemeinsame und kollektive Anstrengungen erforderlich, um AIDS zu bekämpfen und die Vorurteile und Stigmatisierungen zu überwinden, die HIV-positive Menschen treffen. "Unsere Nation und die ganze Welt sind zu Solidarität und Empathie mit denen aufgerufen, die darunter leiden. Wir müssen alle im Kampf gegen AIDS zusammenarbeiten", so Pater Dan Cancino, Exekutivsekretär der bischöflichen Kommission für Gesundheit, anlässlich des Welt-AIDS-Tages, der am gesterigen 1. Dezember. Der Kamillianer betont, dass "wir weiterhin die Familien von Menschen unterstützen müssen, die an den Folgen von AIDS gestorben sind".
Nach Angaben des philippinischen Gesundheitsministeriums werden im Land täglich durchschnittlich 21 neue Fälle von HIV-Infektionen gemeldet. Die Philippinen haben von Januar 1984 (als der erste Fall registriert wurde) bis Oktober 2020 insgesamt 81.169 HIV/AIDS-Fälle gemeldet.
Die ökumenische Christian Conference of Asia (CCA) bekräftigte ihr Engagement für eine Aids-freie Gesellschaft. Mathews George Chunakara, Generalsekretär der CCA, erinnerte an das Thema des Welt-Aids-Tages 2020, "Globale Solidarität und gemeinsame Verantwortung", und erklärte: "Wir müssen über unser Handeln als Gemeinschaft von Glaubenden und die Stärkung unserer Gesundheitssysteme, die durch die COVID-19-Krise auf eine harte Probe gestellt wurden, nachdenken". Die COVID-19-Pandemie zwang viele die Länder, ihre die Programme zur Prävention und Behandlung von Aids auszusetzen. Chunakara bekräftigt die kollektive Verantwortung der Kirchen in Asien, weiterhin auch die AIDS-Epidemie zu bekämpfen, die die Welt seit 40 Jahren belastet.
„Der CCA wird zusammen mit den Partner-Organisationen weiterhin an der Spitze der Bewegung für das Recht auf Leben und Gesundheit stehen. Lassen Sie uns gemeinsam AIDS ein Ende setzen und globale Solidarität und gemeinsame Verantwortung fordern, um sicherzustellen, dass niemand zurückgelassen wird", fügte er hinzu.
(SD-PA) (Fides 2/12/2020)


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