ASIEN/MYANMAR - Katholische Freiwillige arbeiten in Quarantänezentren mit

Samstag, 25 Juli 2020   menschenrechte   gesundheitswesen   humanitäre hilfe  

Pathein (Fides) - "Während Myanmar von der Covid-19-Pandemie betroffen ist, müssen wir uns gegenseitig helfen und Solidarität mit Bedürftigen und Verletzlichen zeigen“, so Bischof John Hsane Hgyi von Pathein, zum aktiven Engagement der Kirche im Land für Hilfsbedürftige und von Covid-19 betroffene Menschen.
In den letzten Tagen besuchte der Bischof die von der Regierung organisierten Quarantänezentren auf dem Gelände der Universität Pathein in der birmanischen Region Ayeyarwady r, wo viele katholische Freiwillige mithelfen. „Der Grund, warum wir hierher kommen, ist, der Wunsch humanitäre Hilfe zu leisten. Ich bin denen sehr dankbar, die unsere Hilfe angenommen und diese Initiative organisiert haben ", sagte Bischof John Hsane Hgyi.
Der Bischof besuchte das Zentrum auf Einladung von Pfarrer Peter Myat Thura, Direktor des Sozialdienstes der "Caritas-Karuna" in Pathein. Der Priester berichtet, dass die meisten Menschen, die im Zentrum untergebracht sind, aus Thailand zurückgekehrt sind und deshalb in Quarantäne bleiben müssen oder bereits "positiv" getestet wurden. Viele Katholiken "wirken in der Organisation mit und versorgen die untergebrachten Menschenmit Lebensmitteln, Medizin l und humanitärer Hilfe, unabhängig von Religion und ethnischer Zugehörigkeit", betont der Geistliche.
Der Bischof lobte die Menschen in Myanmar dafür, dass er der Herausforderung der Pandemie durch Engagement, guten Willen und Solidarität meistern konnten. "Die vorbildliche Haltung der Bevölkerung von Myanmar ist ein gutes Zeugnis und gut für das Image des Landes. Dieser historische Moment birgt auch Chancen", sagt der Bischof, und die birmanische katholische Kirche nutzt sie, insbesondere dank der Tätigkeit von "Karuna", der birmanischen Caritas.
Über 21.000 Menschen wurden in rund 3.000 Quarantäneeinrichtungen unter Quarantäne gestellt, die von verschiedenen Einrichtungen in ganz Myanmar eingerichtet wurden, wie das Gesundheitsministerium berichtet.
Laut einem Bericht der Internationalen Organisation für Migration kehrten zwischen März und Juli über 85.000 Migranten aus Thailand nach Myanmar zurück, und weitere 44.000 aus China. Bishe gab es in Myanmar 343 Infiziertet, 6 Tote und 282 Genesene
(SD-PA) (Fides 25/7/2020)


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