ASIEN/INDIEN - Erzbischof Machado: "Papst setzt Zeichen des harmonischen Zusammenlebens auch für Indien”

Dienstag, 5 Februar 2019 papst franziskus   dialog   bruderschaft   frieden   pluralismus   gesellschaft   evangelisierung  

Abu Dhabi (AFides) - "Die Präsenz des Papstes in Asien, vor allem im Nahen Osten, anlässlich des großen interreligiösen Treffens in Abu Dhabi ist ein Hoffnungsschimmer: Er hinterlässt ein Zeichen und eine Botschaft, damit wir nicht nur in den Vereinigten Arabischen Emiraten in Frieden und Harmonie leben können, sondern in allen Ländern Asiens, darunter auch Indien", so indische Erzbischof Felix Machado von Vasai, der in seiner Eigenschaft als Leiter des Büros für Ökumene und interreligiöse Angelegenheiten in der Föderation der Asiatischen Bischofskonferenzen (FABC) an der Begegnung in der Vereinigten Arabischen Emiraten teilnahm.
"Die Ergebnisse dieser Konferenz werden sich auf alle asiatischen Länder auswirken, in denen kultureller und religiöser Pluralismus herrscht", so der Erzbischof gegenüber. "Manchmal ist es nicht einfach, die Botschaft der Geschwisterlichkeit und der Solidarität in den von Pluralismus geprägten Gesellschaften zu leben. Der Papst zeigt den Verantwortlichen aus aller Welt mutig, dass dies möglich ist", stellt er fest.
Nach Ansicht von Erzbischof Machado fördert Papst Franziskus „nicht den interreligiösen Dialog, sondern er hält die katholische Kirche zur universellen Mission der Kirche an, allen Völkern die Botschaft des Evangeliums zu bringen". "Wir sind aufgerufen, unsere Komfortzonen zu verlassen", führt er weiter aus, „ um dem Beispiel von Papst Franziskus bei der Förderung von Frieden und Harmonie in unseren jeweiligen Nationen und in der Welt zu folgen“. Dem Vorbild des des Papstes folgend liege es an den Christen, „die Initiative zu ergreifen und den ersten Schritt zu tun, indem sie Offenheit und Wohlwollen gegenüber Menschen anderer Religionen zeigen".
Der Erzbischof schließt mit den Worten: "Diese Erfahrung ist für mich und für viele andere eine Ermutigung, ein Aufruf zum interreligiösen Dialogs, zu Offenheit und des Zusammenlebens in Indien, damit wir uns freudig für das harmonische Zusammenleben der Unterschiede und für die Einheit in der indischen Gesellschaft einsetzen. Wir kehren mit dem Wunsch nach Hause zurück, der Kultur der Diskriminierung, Gewalt und Hass in unseren Städten und Nationen entgegenzuwirken".
(AG) (Fides 5/2/2019)


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