ASIEN/HONG KONG - Jugendwallfahrt der Gemeinschaft von Taizé nach Hong Kong

Donnerstag, 7 Juni 2018 gebet   jugendliche   gerechtigkeit   frieden   aussöhnung   christentum   Ökumene  

Hong Kong (Fides) - Junge Christen bereiten sich in Hongkong auf das internationale Jugendtreffen vor, das die Gemeinschaft von Taizé jedes Jahr organisiert: zu dem Treffen, das vom 8. bis zum 12. August 2018 in Hongkong stattfindet wird, werden rund 15.000 Teilnehmer aus der aller Welt erwartet.
"Wir erleben diese Initiative als ein Zeichen des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, die heute für unsere Welt und für Hongkong so wichtig sind, insbesondere für das Entstehen von Gerechtigkeit, Versöhnung und Frieden. Wir müssen unsere jungen Menschen in diesem Sinne erziehen, damit sie zur Veränderung der Gesellschaft beitragen können. Diese Veranstaltung ist eine Gelegenheit, um neue Wege des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe zu berschreiten", so die christlichen Religionsvertreter Hongkongs. Das Treffen biete jungen jungen Menschen eine Chance, sich mit Altersgenossen über ihren Glauben auszutauschen.
Auf der Rednerliste der Veranstaltung stehen der anglikanischer Primas von Hongkong, Erzbischof Paul Kwong, der emeritierte Bischof von Hongkong, Kardinal John Tong Hon, und der Präsident des Rates der Christlichen Kirchen, So Shing Yit Eric.
"Ich freue mich von ganzem Herzen“, so Peggy Hui, eine junge Katholikin aus Hongkong, „Ich kann es kaum erwarten, alle zu treffen. In Hong Kong ist das Leben frenetisch. Das Treffen von Taize führt uns dazu, innezuhalten, zu meditieren, das Leben mit einem einfachen Herzen zu leben, damit wir uns daran erinnern, dass wir in Gemeinschaft mit unseren Brüdern und Schwestern in Asien leben können ".
„Unsere Wallfahrt versteht sich vor allem als Begegnung mit dem auferstandenen Christus und mit den Mitmenschen. Dank des gemeinsamen Gebets stellt sich jeder Gott zur Verfügung. Durch den Austausch und die Gastfreundschaft machen alle die Erfahrung, dass man Grenzen und Unterschiede überwinden kann, um einander willkommen zu heißen und einander gegenseitig zu bereichern ", erklärte Frère Alois, derzeitiger Piore di Taizè-Gemeinschaft, bei der Präsentation der Initiative.
Die französische Ortschaft Taizé ist zu einem der wichtigsten christlichen Wallfahrtsorte der Welt geworden. Über 100.000 junge Menschen aus der ganzen Welt kommen jedes Jahr dorthin, um zu beten, zu lesen und über die Bibel zu meditieren und um zusammen zu arbeiten. Die Taizé-Gemeinschaft ist eine christliche Ordensgemeinschaft, die mit einem ökumenischem Ansatz Frieden und Gerechtigkeit durch Gebet und Meditation fördern will. Der Gemeinschaft gehören über einhundert katholischen und protestantischen Mitglieder aus rund dreißig Ländern der Welt an. Sie wurde 1940 von Frère Roger Schütz, einem reformierten Protestanten, mit der Idee gegründet, junge Menschen für Einheit und Solidarität zu begeistern.
(SD) (Fides 7/6/2018)


Teilen:
gebet


jugendliche


gerechtigkeit


frieden


aussöhnung


christentum


Ökumene