VATIKAN - Kardinal Filoni beim Patronatsfest der Univesität Urbaniana: “Es ist möglich, sich durch den gegenseitigen Austausch zu bereichern”

Dienstag, 28 März 2017 filoni   päpstliche universität urbaniana  

Vatikanstadt (Fides) – “Das Patronatsfest der Päpstlichen Universität Urbaniana feiern wir gerne als Familienfest. In dieser Einrichtung verbringen Studenten, Dozenten und Mitarbeiter die besten Stunden ihres Tages und dabei geht es nicht um Arbeit, sondern um Bildung, Wissen, Studium, Freundschaft und Hoffung”, so der Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker und Großkanzler der Universität Urbaniana in seiner Predigt zum Festgottesdienst. “Die Universität”, so der Kardinal weiter, “ist aber nicht nur eine Familie, sondern auch eine Schule. Nicht irgendeine Schule, sondern eine Schule, die auf das Leben vorbreitet und den Blick auf unsere Berufung erweitert“.
In seiner Predigt erinnert Kardinal Filoni auch daran, dass das Besondere an der Universität Urbaniana, die Zusammensetzung aus zahlreichen unterschiedlichen Ländern und Kulturen ist und “dieses multikulturelle Zusammenleben von Menschen ist im Kontext der heutigen Mobilität ein Beispiel dafür, dass es möglich ist zusammenzuleben, zu teilen und sich durch den Austausch gegenseitig zu bereichen”. Die Vielfalt der anwesenden Studenten und Dozenten erinnert an die Katholizität der Kirche: “Katholizismus bedeutet Universalität, Öffnung, Begegnung und Wertschätzung des anderen um einen vereinenden Kern herum, was Einheit und nicht Uniformierung schafft“.
Mit Bezug auf das Fest der Verkündigung des Herrn betonte Kardinal Filoni, dass “an diesem Fest der Sohn Gottes seinen menschlichen Leib erhält und in die Welt eintritt“. Dass Maria “Ja” gesagt habe, sei nicht selbstverständlich, denn ihrer Antwort auf die Verkündigung des Engels war “eine zutiefst menschliche, bei der sie gewiss von der Gnade erfüllt war, doch sie wurde nicht gezwungen“.
Mit einem Zitat aus der Botschaft von Papst Franziskus zum Weltjungendtag 2017 zeigte Kardinal Filoni folgende Perspektive auf: “Wir sollen uns der Welt öffnen, in der wir arbeiten sollen; eure Kirchen zählen auf euer Ausbildung, jeder Mann und jede Frau mit ihren Hoffnungen und Problemen, ob Christen oder Nichtchristen, Warten auf eure pastorale Fürsorge. Unsere Vision ist also inklusiv und unsere Perspektive ist universal, d.h. katholisch”.
(SL) (Fides 28/3/2017)


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