Blantyre (Fides) – Das erste von der Nationaldirektion der Päpstlichen Missionswerke unter der Leitung von Pfarrer Peter Ephraim Madeya organisierte Treffen des Rates der Diözesandirektoren der Päpstlichen Missionswerke in Malawi im Jahr 2026, endete am Freitag, dem 13. März, mit einem Gottesdienst im Pastoralzentrum Nantipwiri der Erzdiözese Blantyre.
Das Treffen, an dem die Vertreter aller acht Diözesen Malawis teilnahmen und das am 9. März begonnen hatte, bot Gelegenheit, die bisherigen Fortschritte und vor allem die nächsten Schritte zu erörtern. „Persönliche Treffen sind unerlässlich, da sie die missionarische Gemeinschaft stärken, die Ausbildung fördern und den Weg weisen“, betont Pfarrer Madeya.
Bei der Eröffnung des Treffens, das sich dem Thema der Botschaft zum bevorstehenden Weltmissionstag 2026 widmete – „Eins in Christus, vereint in der Mission“ –, hielt der Generalvikar des Erzbistums Blantyre, George Buleya, eine einleitende Rede, die den Ton für die Arbeitssitzungen vorgab. „Es ist unerlässlich, ‚eins mit Christus zu sein‘ und in unserer Missionsarbeit miteinander verbunden zu sein“, erklärte der Generalvikar. „Wir müssen unnötigen Wettbewerb und Spaltung untereinander vermeiden“, fügte er hinzu, „Einheit ist unerlässlich für eine wirksame Missionsarbeit.“
Im Anschluss wurde in den verschiedenen Arbeitsberichten das unermüdliche Engagement aller acht Diözesen trotz oft begrenzter Ressourcen unterstrichen. Zu den besprochenen Themen gehörten die zentralen Feierlichkeiten zum 100. Weltmissionssonntag, die am 3. Oktober 2026 in der Diözese Mzuzu stattfinden werden. Im Rahmen von Workshops evaluierten die teilnehmenden Diözesandirektoren gemeinsam die Umsetzung des zwischen 2021 und 2026 umgesetzten Aktionsplans und legten damit den Grundstein für die Entwicklung eines neuen Programms für die missionarische Entwicklungs- und Bildungsarbeit und erarbeiteten Projektanträge für die Weiterentwicklung ihrer jeweiligen Diözesanbüros.
(EG) (Fides 14/3/2026)