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Dedza (Fides) – Der Glücksspielsektor wird von jungen Menschen zunehmend als Mittel zum Überleben angesehen, insbesondere in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. „Viele junge Menschen wenden sich der Welt der Wetten zu, in der Hoffnung, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, vor allem in Zeiten wie diesen, in denen die Arbeitslosigkeit hoch ist und einige keine verlässliche Einkommensquelle außer der Unterstützung ihrer Eltern haben”, so der Bischof von Dedza, Peter Adrian Chifukwa, anlässlich der Abschlussmesse der Jahresversammlung der Christlichen Arbeiterjugend (YCW), die in Anwesenheit von etwa 300 Teilnehmern im „St. Joseph's Teachers Training College“ der Diözese gefeiert wurde.
Nach Ansicht des Bischofs treiben die steigende Jugendarbeitslosigkeit und die steigenden Lebenshaltungskosten junge Menschen in den Teufelskreis des Glücksspiels, eine Praxis, die sie sozialen, moralischen und wirtschaftlichen Risiken aussetzt und oft schädliche Tendenzen und Verhaltensweisen fördert, die sich negativ auf ihr Leben und ihre Werte auswirken können.
„Die Besessenheit, immer Geld zum Spielen zur Verfügung zu haben, getrieben von der Hoffnung, mehr zu gewinnen, führt zu kriminellem und schädlichem Verhalten wie Diebstahl, Selbstmord und Verweigerung des Dialogs“, sagte Bischof Chifukwa, der die Jugendlichen ermutigt, andere Wege zu finden, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. „Wann immer junge Menschen mit ernsthaften Sorgen konfrontiert sind, ist es wichtig, dass sie über ihre Schwierigkeiten mit anderen sprechen“, fügte er hinzu. „Wenn über Probleme gesprochen wird, wird einem klar, dass jede Herausforderung auf die eine oder andere Weise bewältigt werden kann.“
Bischof Chifukwa erklärte, dass die katholische Kirche die Christliche Arbeiterjugend als einen wichtigen Kanal betrachtet, um junge Menschen zu erreichen. „Sie sind Missionare für ihre Altersgenossen, die dazu beitragen, Jesus auf eine Weise bekannt zu machen und verständlich zu machen, die bei jungen Menschen Anklang findet“, bekräftigte der Bischof.
Um die Bedeutung der regelmäßigen Treffen, wie beispielsweise der jährlichen Generalversammlungen, weiter zu unterstreichen, betonte der Jugendseelsorger Pfarrer Patrick Kamba deren grundlegende Rolle bei der Identifizierung und Bewältigung der Herausforderungen, mit denen junge Menschen konfrontiert sind. „Diese Treffen ermöglichen es ihnen, Ideen und erfolgreiche Initiativen auszutauschen, die in ihren jeweiligen Gemeinschaften umgesetzt werden können“, so der Jugendkaplan.
(AP) (Fides 12/1/2026)