Avona
Manama (Fides) – Sechzehn Mannschaften aus Bahrain und anderen Ländern der Golfregion trafen sich am 16. Oktober im Gosi Ground in Hoora bei Manama zur ersten Ausgabe des AVONA Mission Sunday Cup, einem von MISSIO-AVONA des Apostolischen Vikariats Nordarabien im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum des Weltmissionssonntags organisierten Sechs-gegen-Sechs-Fußballturniers.
Ganz im Sinne des von Papst Leo XIV. gewählten Mottos „Eins in Christus, vereint in der Mission“ war die Veranstaltung als Gelegenheit zur Begegnung und zur Stärkung der Gemeinschaft durch den Sport konzipiert.
Den Anstoß gab Bischof Aldo Berardi, O.SS.T., Apostolischer Vikar von Nordarabien, dessen Vikariat Bahrain, Katar, Kuwait und Saudi-Arabien umfasst.
Der Bischof brachte seine Anerkennung für die Initiative und die Arbeit der Organisatoren zum Ausdruck. Die Anwesenheit des Apostolischen Vikars, so erklären die Organisatoren, unterstrich den gemeinschaftlichen Charakter der Veranstaltung, die mit dem Ziel ins Leben gerufen wurde, Beziehungen, Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Menschen und Gemeinschaften in der Region zu fördern.
Neben Bischof Berardi waren Pater Anthony Almazan, Pfarrverwalter der Sacred Heart Church in Manama, und Pater John Nunez, Sekretär des Apostolischen Vikars, anwesend. Pater Anthony hob in seiner Ansprache während der Veranstaltung den Wert des Sports als Mittel hervor, die Gemeinschaft zusammenzubringen und die Bande des Zusammenhalts zu stärken.
Das Turnier wurde von Pater Marcus Fernandes, OFM Cap., Delegierter von MISSIO-AVONA, im Rahmen der Initiativen zum hundertjährigen Jubiläum des Weltmissionssonntags ins Leben gerufen. Das Ziel, so erklärte der Ordensbruder, sei es gewesen, das Thema der Mission auch außerhalb der eigentlichen kirchlichen Räume zu tragen und durch den Fußball eine Gelegenheit zur Begegnung und Teilhabe zu schaffen.
„Die Mission der Kirche“, so der Sinn der Initiative, „beruht auch auf der Fähigkeit, Gemeinschaften aufzubauen, Beziehungen zu knüpfen und Begegnungen zu fördern.“ Für Pater Marcus haben die Teilnahme der verschiedenen Mannschaften und das Engagement von Freiwilligen, Familien und Unterstützern gezeigt, wie eine sportliche Aktivität zu einem konkreten Raum der Gemeinschaftsbildung werden kann.
Für MISSIO-AVONA erschöpft sich die Bedeutung des Tages jedoch nicht in den sportlichen Ergebnissen. Der Wettbewerb war als einer der Wege gedacht, durch den das Thema der Mission konkret gelebt werden kann – in einem Umfeld, das durch die Präsenz internationaler katholischer Gemeinschaften und die Vielfalt der Herkunft der Gläubigen geprägt ist. „Neben den Pokalen, Medaillen und Ergebnissen“, betonen die Organisatoren, „war der größte Erfolg des ersten AVONA Mission Sunday Cup der Geist, in dem er gelebt wurde“. Die Veranstaltung hat in der Tat Teilnehmer und Familien um die Werte des Glaubens, der Freundschaft, der Teamarbeit und des gegenseitigen Respekts zusammengebracht.
Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums des Weltmissionssonntags möchte die Initiative damit daran erinnern, dass sich die Mission auch durch einfache, alltägliche Gesten ausdrücken kann, die Gemeinschaften stärken. Die Hoffnung ist, dass der Mission Sunday Cup im Laufe der Jahre zu einem festen Termin für die Gemeinschaften in Nordarabien wird.
MISSIO-AVONA dankte schließlich den 16 teilnehmenden Mannschaften, den Organisatoren, den Freiwilligen, den Schiedsrichtern, den Spielbeauftragten, den Familien und den Unterstützern, die zur Verwirklichung dieser ersten Ausgabe beigetragen und damit den Grundstein für eine mögliche Fortsetzung der Initiative gelegt haben.
(AP) (Fides, 19/10/2026)
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