AFRIKA/ÄQUATORIALGUINEA - Kinder bereiten sich auf den Besuch von Papst Leo XIV. vor: “Schöne Erfahrungen berühren das Herz”

Mittwoch, 8 April 2026

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Malabo (Fides) – Während das Land sich auf den Besuch von Papst Leo XIV. vorbereitet, der für den 21. bis 23. April 2026 geplant ist, laufen die Vorbereitungen, an denen die gesamte Bevölkerung und die örtliche christliche Gemeinschaft beteiligt sind, auf Hochtouren (vgl. Fides 27/3/2026).
Im Rahmen dieser Vorbereitungen organisierten die Don Bosco Schwestern in Äquatorialguinea das „Campamento infantil 2026“, an dem eine Gruppe von 200 Kindern, 35 Betreuer und die Salesianerinnen von Don Bosco teilnahmen. „Es waren drei Tage voller Begeisterung, in denen wir die Kirche in den Mittelpunkt gestellt, über den Papst gesprochen und für ihn gebetet haben“, sagt Schwester Giusy Becchero (FMA) gegenüber Fides. „Es war eine wunderbare Erfahrung, die, wie alle schönen Erfahrungen, das Herz berührt“, betont sie. Die Initiative, die unter dem Motto „Christus lebt!“ stand, fand vom 28. bis 30. März in der Mission Malabo statt. „Wir haben die Messe gefeiert, Workshops durchgeführt, Reflexionsgruppen abgehalten, gebetet, Turniere veranstaltet und eine ‚Kulturnacht‘ organisiert, , die in unserem Umfeld bereits bekannt ist. Die Familien unserer Kinder vertrauen uns und unseren Betreuern“, erzählt Schwester Giusy. „Außerdem“, fährt sie fort, „haben wir das österliche Triduum nachvollzogen und dabei die Bedeutung der Kirche und die Rolle des Heiligen Vaters als Hirte der Weltkirche hervorgehoben. Aus diesem Grund haben wir für die zehn Gruppen, in denen wir gemeinsam aktiv sind und nachdenken, jeweils den Namen eines Heiligen der Kirche gewählt: den heiligen Carlo Acutis, den heiligen Pier Giorgio Frassati, den heiligen Kizito, Josefina Bakita … damit in unseren Kindern das Gefühl der Zugehörigkeit zur Kirche und der Wunsch, selbst Heilige zu sein, wachsen kann.“
„Das Camp begann mit einem Gebet und einem Austausch, um unsere Kinder und Betreuer zu motivieren. Drei Freunde der Mission berichteten von ihren persönlichen Erfahrungen und erinnerten die Teilnehmer neben dem Wert des Gebets und des Lebens als Brüder und Schwestern auch daran, wie wichtig es ist, seine Arbeit gut zu machen und Erwachsenen mit Respekt zu begegnen. Ich kann bezeugen, dass diese schönen Zeugnisse uns motiviert haben und es uns ermöglichten, das Camp in einer Atmosphäre des Zuhörens, des Respekts und großer Begeisterung zu erleben. Die ‚Kulturnacht‘ war eine Hommage an die Traditionen Äquatorialguineas mit Gesängen, Tänzen und Theateraufführungen, die von unseren Teilnehmern dargeboten wurden. Wir tauchten ein in einen Abend voller Farben und Musik, der uns glücklich und stolz darauf machte, in diesem Land zu leben!“.
Schwester Giusy schließt ihren Bericht Zeugnis mit einem Dank an Betreuer der Salesianer Don Boscos, die die „mit der Leidenschaft und dem Herzen der Salesianer weiterhin an der Seite der ‚Kleinen‘ dieses Landes stehen, um eine Zukunft des Friedens und der Hoffnung aufzubauen“.
(AP) (Fides 8/4/2026)

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