AFRIKA/KENIA - Corona-Krise: Lebensmittelhilfen für bedürftige Familien in den Slums

Dienstag, 5 Mai 2020   armut     menschenrechte  

Nairobi (Agenzia Fides) – Mehl, Zucker, Öl, Seifen, Desinfektionsmittel und Schutzmasken wurden an die Familien in den Slums von Kibera bereitgestellt. Die Büros der Caritas und der Justitia-et-Pax-Kommission der Erzdiözese Nairobi brachten Zusammenarbeit mit der Justitia-et-Pax-Kommission der Bischofskonferenz diese Initiative auf den Weg in deren Rahmen arme Familien in der Pfarrei Saint Michael Otiende die notwendige Hilfe zur Überwindung der Pandemie erhalten haben, deren prekäre Lebensbedingungen und Marginalisierung sich während der Krise zuspitzen.
Die Exekutivsekretärin der Kommission, Beatrice Odera, erklärte gegenüber Fides, dass die Verteilung der Hilfe den Menschen helfen soll, die solchen Hilfen von Gemeinde bereits erhalten, aber seit der Auferlegung der Ausgangssperre durch die Regierung keine Unterstützung mehr erhalten hatten, da Gottesdienste und andere Versammlungen im Rahmen der vorbeugenden Maßnahmen zur Eindämmung Verbreitung des Coronavirus nicht mehr stattfinden konnten.
Frau Odera dankte in diesem Zusammenhang auch der katholischen internationalen Entwicklungshilfe (CAFOD) in Kenia unter der Leitungg von Catherine Ogola, dafür, dass sie damit insbesondere den Ärmsten “ein Lächeln ins Gesicht zauberte”. Die Begünstigten wurden bei der Verteilung der Hilfen auch aufgefordert, die Richtlinien der Regierung zu befolgen, um Ansteckungen mit Covid-19 zur vermeiden. Dazu gehören Händedesinfektion, Verwendung von Gesichtsmasken an öffentlichen Orten und soziale Distanz sowie die Einhaltung der Ausgangssperre von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang.
"CJPC und CAFOD haben all jenen Bedürftigen Hoffnung gebracht, die sich seit jeher auf die Unterstützung der Kirche verlassen haben", bemerkte Schwester Modesta Karori, stellvertretende Direktorin der Caritas Nairobi, die den beiden katholischen Hilfsorganisationen für die Unterstzung dankt.
(AP) (Fides 5/5/2020)


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