ASIEN/CHINA - Absolute Transparenz und Bedarfsprüfung vor der Verwendung der im Rahmen der ersten landesweiten Kollekte eingegangenen Spenden

Donnerstag, 13 Juli 2017 armut   ortskirchen  

Faith

Beijing (Fidesdienst) – Absolute Transparenz und eine akkurate Prüfung der realen Notwendigkeit wurde von Jinde Charites, des katholischen Wohlfahrtsbüros in China versichert. Es geht um die Verwendung der Einkünfte aus der ersten landesweiten Kollekte in der Höhe von ca. 100.000 €, die am diesjährigen Palmsonntag, dem 9. April (s. Fides 06/04/2017) stattgefunden hatte. Die von Jinde Charites angeregte Initiative wurde von den katholischen Gemeinden des Kontinents mit großer Bereitschaft angenommen. Den jüngsten Nachrichten zufolge, die dem Fidesdienst übersandt wurden, hatte die Organisation bis zum 12. Juni 1.233 Überweisungen über eine Gesamtsumme von 670.312 Yuan (das entspricht 90.000 €) von 33 Gemeinden aus 15 Diözesen erhalten; einige andere Diözesen werden ihre Beiträge noch schicken.
Im Laufe der Spendensammlung haben sich sehr bewegende Geschichten ereignet, so die aus der Gemeinde von Yan Jing, der einzigen in Tibet; die wenig mehr als 700 Gläubigen in einem Dorf von 800 Einwohnern haben 12.290 Yuan (fast 2.000€) überwiesen; oder die einer ganz armen Gemeinde in der Diözese von Lan Zhou in der Provinz Gan Su, die 626 Yuan (fast 90 €) gespendet hat. Überraschend ist die Diözese von Gui Zhou, aus der 71.970 Yuan (ca. 10.000€) eintrafen, obwohl diese nicht in einer besonders wohlhabenden Gegend liegt.
Jinde Charites leitet seit 20 Jahren die katholischen Wohltätigkeitsarbeiten auf dem chinesischen Kontinent; ein Zeugnis von Glauben und Caritas; ein Beweis für die Förderung der Evangelisierung und christlichen Solidarität. (NZ) ( Fidesdienst 13/07/2017)


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