EUROPA/DEUTSCHLAND - Aktion Dreikönigssingen 2017: Gemeinsam für Gottes Schöpfung

Donnerstag, 22 Dezember 2016 päpstliche missionswerke   missionarische Öffentlichkeitsarbeit   klimawandel  

Romano Siciliani / Kindermissionswerk

Aachen (Agenzia Fides) – Zum 59. Mal werden rund um den 6. Januar 2017 bundesweit die Sternsinger unterwegs sein. „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit!“ heißt das Leitwort der aktuellen Aktion Dreikönigssingen.
Bei der Aktion Dreikönigssingen 2017 erfahren die Sternsinger, wie wichtig ihr Engagement für Kinder ist, die vom Klimawandel direkt betroffen sind. Am Beispiel der Region Turkana wird gezeigt, welch schwerwiegende Folgen die Veränderungen des Weltklimas für Menschen haben, die am wenigsten dazu beigetragen haben. Auch in diesem Jahr wurden dafür zahlreiche Materialien zusammengestellt. „Mit ihrem Engagement bauen Kinder in Deutschland Brücken zu Kindern in aller Welt“, so Prälat Klaus Krämer, Präsident des Kindermissionswerks ,Die Sternsinger‘.
Festlich gekleidet und mit einem Stern vorneweg sind jedes Jahr rund um den 6. Januar bundesweit 500.000 Sternsinger unterwegs. In rund 12.500 katholischen Pfarrgemeinden bringen sie als Heilige Drei Könige mit dem Kreidezeichen „C+B+M“ den Segen „Christus mansionem benedictat- Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammeln für Not leidende Gleichaltrige in aller Welt. Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion entwickelt, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren.
An das Engagement der Sternsinger erinnerte auch Papst Franziskus in seinem Grußwort an die deutsche Fußballnationalmannschaft, die er am vergangenen 14. November im Vatikan in Audienz empfing: „Besonders dankbar bin ich in diesem Zusammenhang für eure Unterstützung der Sternsinger, um Kindern und Jugendlichen aus den ärmsten Ländern konkret zu helfen. Diese Initiative zeigt, dass wir gemeinsam scheinbar unüberwindliche Grenzen, die notleidende und an den Rand gedrängte Menschen benachteiligen, überwinden können. Auch auf diese Weise tragt ihr zum Aufbau einer gerechteren und solidarischeren Gesellschaft bei“, so der Papst.
(MS) (Agenzia Fides 22/12/2016)


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