Luanda (Fides) – In den Diözesen Benguela und Ndalatando werden zwei vor kurzem vom Päpstlichen Kindermissionswerk auf den Weg gebrachte Hilfsprojekte für Kinder durchgeführt. Pfarrer José Diego Jerónimo Zola, Sekretär des Kindermissionswerks, dessen Verbindung zu den Päpstlichen Missionswerken bis in seine Zeit im Priesterseminar zurückreicht, schildert gegenüber Fides die Hintergründe und Anliegen der Arbeit des Päpstlichen Kindermissionswerks im ganzen Land, sowohl in den größten Städten als auch in den kleinsten Dörfern.
Das Päpstliche Kindermissionswerk hat es sich zum Ziel gesetzt, Kinder, Jugendliche und ihre Erzieher auf ihrem Glaubensweg zu begleiten, ihr missionarisches Engagement zu fördern, sie im Geist der Solidarität mit Gleichaltrigen zu unterstützen und Treffen im ganzen Land zu organisieren, um das Bewusstsein für die vielfältigen Lebensrealitäten in diesem riesigen Land zu schärfen. Diese Ziele werden auch durch Projekte zum Schutz von Kindern in Zusammenarbeit mit dem Staat und anderen Institutionen sowie durch den Bau von Schulen verfolgt.
Im März dieses Jahres wurde in Benguela der Grundstein für eine Schule gelegt, die den Salettinerinnen (Schwestern Unserer Lieben Frau von La Salette) anvertraut ist. Die Schule hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche vor dem Schulabbruch zu bewahren, die sonst keine Chance auf Bildung und eine bessere Zukunft hätten. Pfarrer Zola teilt seine Freude und Dankbarkeit über die vielen Kinder, die er in vom Kindermissionswerk unterstützten Schulen aufwachsen sah und die heute Ärzte, Lehrer und Ingenieure sind und ihre Zeit in der Missionskirche nie vergessen haben: „Am meisten gefällt mir“, betont er gegenüber Fides, „dass ich mit Kindern zusammen bin, unter Kindern, für Kinder da bin“, in der Hoffnung, dass die stetig wachsende Zahl von Kindern und Jugendlichen zum Gedeihen einer angolanischen und missionarischen Kirche beitragen kann.
„Das andere Projekt, das ich erwähnen möchte“, fährt Pfarrer Zola fort, „ist dasjenige, das auf dem Gelände der kürzlich erbauten Pfarrkirche ‚Santa Teresa D’Avila‘ in Ndalatando entsteht. Ziel ist es, Räume für den Katechismusunterricht zu schaffen und so einen einladenden Ort für die christliche Erziehung von Kindern und Jugendlichen entstehen zu lassen“. Pater Zola berichtet auch, wie viele Kinder und Jugendliche ungetauft an den Initiativen und Katechismuskursen des Kindermissionswerks teilnehmen und so ihren Weg im Glauben beginnen und durch ein katechetisches Programm auf den Empfang der Sakramente der Taufe, der Eucharistie und der Firmung vorbereitet werden.
„Der Papst, der sich derzeit in unserem Land aufhält“, schließt der Sekretär des Kindermissionswerks in Angola, „umarmt und segnet unsere Kinder und Jugendlichen auf seinem apostolischen Weg. Wir werden sein Wort des Friedens, der Versöhnung und der sozialen Gerechtigkeit hören; wir möchten durch sein Wort der Hoffnung gestärkt werden.“
(EG) Fides 19/4/2026)