EUROPA/SCHWEIZ - Markus Cott neuer Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke

Donnerstag, 19 Februar 2026

Vatikanstadt (Fides) - Kardinal Luis Antonio G. Tagle, Pro-Präfekt des Dikasteriums für die Evangelisierung (Sektion für die Erstevangelsierung und die neuen Teilkirchen) hat am 23. Januar 2026 Markus Cott aus der Diözese Chur für fünf Jahre (2026-2031) zum Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in der Schweiz ernannt.
Markus Cott (56) stammt ursprünglich aus Surses/Tinizong (Graubünden). Er studierte katholische Theologie und Philosophie an der Theologischen Hochschule in Chur (1988–1993) mit einem Zwischenjahr an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Darauf folgten zwei Studienjahre in Religionswissenschaften am Institut Catholique de Paris (1993–1995). 2005 erwarb er sich an der London School of Economics (2004–2005) einen Master in Social Policy in Entwicklungsländern. Von 1995 bis 1998 war er als Pastoralrefrent in der katholischen Pfarrei St. Marien in Wädenswil tätig. Beim Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) war er in Afghanistan, Ruanda, Nepal, Liberia, Äthiopien und im Iran im Einsatz. Seit Dezember 2012 war er zwölf Jahre lang Integrationsbeauftragter des Kantons Schwyz und seit Oktober 2025 ist er geschäftsführender Direktor von Missio Schweiz.
(EG) (Fides 19/02/2026)


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