AMERIKA/VEREINIGTE STAATEN - Der erste lateinamerikanische Bischof in Ohio: “Kirche muss Migranten weit über die spirituelle Hilfe hinaus begleiten“

Samstag, 15 Juli 2017 menschenrechte   migranten   evangelisierung   bischöfe  

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Cleveland ( Fidesdienst ) – "Die Kirche ist aufgerufen die Migranen zu begleiten, aber weit über die spirituelle Unterstützung hinaus“, erklärte Mons. Nelson Jesus Perez, der neue Bischof der Diözese Cleveland, Ohio (USA). Er wurde am 11. Juli ernannt und ist der erste lateinamerikanische Bischof in einer Diözese im Staat Ohio; gestern gab er einer spanische Presseagentur ein kurzes Interview, in dem er daran erinnerte, dass die Katholische Bischofskonferenz der USA bereits vor langer Zeit eine dringend notwendige Reform für die Migration vorgeschlagen hat.
„Ein Teil unserer Begleitarbeit sind Rechtsbeistand mit der Hilfe von Stellen wie der Einwander-Abteilung von Catholic Charities, sowie Beratung und Verbindung zu den Sozialdiensten“, erklärte er in dem Interview. „Es ist klar, dass ein Land das Recht hat die eigenen Grenzen zu verteidigen, aber das muss unter Achtung von Rechten und Würde der Menschen geshehen“, fügte er hinzu.
In der Diözese Cleveland leben 2.7 Millionen, 24% davon sind Katholiken. Mons. Perez, 56, wurde in Miami geboren, wohin sein kubanische Eltern sind 1960 dorthin ausgewandert. Er selbst wuchs in West New York, New Jersey auf. Jetzt wird er Mons. Richard G. Lennon ablösen, der im Dezember letzten Jahres im Alter von 70 Jahren sein Amt aus Gesundheitsgründen niedergelegt hat. Viele Jahre lang arbeitete er in New York (Long Island), wo er das lateinamerikanische Büro der Erzdiözese leitete. Auf Long Island arbeitete er auch mit Musikgruppen der lateinamerikanischen Gemeinde. (CE) ( Fidesdienst, 15/07/2017)


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