Yaoundé (Fides) – Die örtlichen Kirchenbehörden und die Nuntiatur in Kamerun warnen „vor Betrügern“, „die Eintrittskarten für die Feierlichkeiten zum Besuch von Papst Leo XIV. verkaufen“. Im Vorfeld des Papstbesuchs versuchen Messenger-Dienste, die Gläubige auf betrügerische Weise dazu zu verleiten, Geld für die Teilnahme an der Messe mit dem Papst zu bezahlen.
Anlässlich des Papstbesuchs in Kamerun vom 15. bis 18. April 2026 gibt die Apostolische Nuntiatur bekannt, dass der Eintritt zu allen liturgischen Feiern unter der Leitung von Papst Leo XIV., insbesondere in Yaoundé, Bamenda und Douala, kostenlos ist. „Für diese Feiern werden keine Eintrittskarten oder Sitzplätze verkauft. Daher werden die Gläubigen dringend gebeten, sich nicht von privaten Initiativen täuschen zu lassen, die versuchen, den Zugang zu den päpstlichen Feiern zu kommerzialisieren“, heißt es in der Erklärung, in der betont wird, dass „der Besuch des Heiligen Vaters in erster Linie ein spirituelles und kirchliches Ereignis von großer Bedeutung für die Kirche in Kamerun und für das gesamte Land ist“. „Die Apostolische Nuntiatur lädt daher alle Gläubigen, christlichen Gemeinden und Menschen guten Willens ein, sich in erster Linie auf die geistliche Vorbereitung auf dieses historische Ereignis zu konzentrieren: Gebet, liturgische Feiern, Momente der Anbetung, Katechese und das Engagement für die Versöhnung.“
Das Erzbistum Yaoundé warnte ebenfalls und stellte klar, dass die in Messenger-Apps kursierenden betrügerischen Nachrichten nichts mit der Kirche zu tun hätten. Der Zugang zur Messe sei nie kostenpflichtig gewesen. Es handele sich daher schlicht um einen Betrug, dem man sich entziehen solle. Auch das Erzbistum Douala bekräftigte auf Facebook im Hinblick auf Besuch von Papst Leo XIV. in Kamerun, dass keine Eintrittskarten zu verkaufen seien und der Eintritt zu den Feierlichkeiten kostenlos sei.
(L.M.) (Fides 18/3/2026)