Kampala (Fides) – Der Oberste Gerichtshof von Masaka hat Pfarrer Deusdedit Ssekabira, der seit Dezember 2025 in Untersuchungshaft sitzt, gegen Kaution freigelassen.
Pfarrer Ssekabira wurde am 3. Dezember als vermisst gemeldet. Fast zwei Wochen nach seinem Verschwinden gab das ugandische Verteidigungsministerium am 14. Dezember bekannt, dass der Priester von den Sicherheitskräften unter dem Vorwurf der Beteiligung an „gewalttätigen subversiven Aktivitäten gegen den Staat” festgenommen worden war (vgl. Fides 17/12/2025). Die Umstände seiner Verhaftung wurden von der Vereinigung katholischer Anwälte Ugandas (Uganda Catholic Lawyers Society, UCLS) als verfassungswidrig bezeichnet.
Am 23. Dezember wurde der Priester, der Pfarrer der Gemeinde Bumangi in der Diözese Masaka ist, wegen Geldwäsche angeklagt und anschließend zur Eröffnung des Hauptverfahrens an das Gericht von Masaka überstellt (vgl. Fides 20/1/2026).
Am 10. Februar entschied die Richterin Victoria Nakintu Katamba, dass Pfarrer Ssekabira gegen Zahlung einer Kaution in Höhe von 15 Millionen Schilling (3.600 Euro) sowie einer Bürgschaft in Höhe von 50 Millionen Schilling (12.000 Euro) freigelassen wird. Das Urteil beendet eine mehr als zweimonatige Haft, nachdem frühere Versuche, seine Freilassung zu erwirken, gescheitert waren.
(L.M.) (Fides 13/2/2026)