ASIEN/CHINA - „Themenjahre“ in den katholischen Diözesen Chinas: Wort Gottes, Familie und pastorale Fürsorge stehen im Mittelpunkt

Montag, 12 Januar 2026 ortskirchen   pastorale   familien   bibel  

Shijiazhuang (Fides) – In der katholischen Diözese Peking ist das beginnende Jahr dem Wort Gottes gewidmet; in Ningbo wurde das Jahr der Familie eröffnet, und auch in der Diözese Handan wird das Jahr 2026 pastoralen Initiativen gewidmet sein, die sich mit dem Sakrament der Ehe und der Familie befassen.
Viele chinesische katholische Diözesen haben sich entschlossen, den mit dem Jubiläum der Hoffnung begonnenen Weg fortzusetzen und neue „Themenjahre” einzuleiten, die die Pastoralplanung für die nächsten 12 Monate inspirieren werden.
In der Diözese Peking sind die Gläubigen im Jahr 2026 eingeladen, das Glaubensleben in den Familien zu vertiefen und die Weitergabe des Glaubens zwischen den Generationen auch durch das gemeinsame Lesen der Heiligen Schrift zu fördern. Als Motto für das dem Wort Gottes gewidmete Jahr wurde der Satz aus Psalm 119 gewählt: „Dein Wort ist meinem Fuß eine Leuchte, ein Licht für meine Pfade“.
In diesem Sinne hat die Diözese Ningbo das Jahr 2026 zum „Jahr der Familie” erklärt. Während der Predigt zum Eröffnungsgottesdienst des Jahres der Familie betonte Bischof Francesco Xaver Jin Yangke, dass das gesamte Jahr mit dem Wunsch gelebt werden sollte, „die heilige Mission der Familie wiederzuentdecken”, indem man sich in den Familien Zeit für das gemeinsame Gebet und die gemeinsame Lektüre der Heiligen Schrift nimmt oder an den verschiedenen Initiative des Jahres der Familie teilnimmt.
Die Diözese Handan begeht das Jahr 2026 als „Jahr der Ehe und der Familie” und ermutigt die Gläubigen, sich ein Beispiel an der Heiligen Familie zu nehmen. Durch harmonisches Zusammenleben, gegenseitigen Respekt und Zuneigung sind Katholiken aufgerufen, ihren Glauben im täglichen Leben zu bezeugen.
Darüber hinaus hat die Diözese Xi'An das Jahr der Heiligen Schrift eröffnet; die Gemeinde Tangshan hat das Jahr des Guten Hirten ins Leben gerufen, auch mit der Absicht, bei Priestern und Laien das pastorale Verantwortungsbewusstsein wiederzubeleben, das sie dazu anspornt, den Geist des „ihr Leben für die Schafe hingeben” zu verwirklichen.
(NZ) (Fides 12/1/2026)


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