AFRIKA/SUDAN - Choleraepidemie verbreitet sich auch in Flüchtlingscamps

Donnerstag, 6 Juli 2017

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Khartum (Fides) – Nachdem Cholerafälle aus White Nile und anderen Landesteilen gemeldet wurden (vgl. Fides 14/6/2017) wurden nun auch Fälle in den südsudanesischen Flüchtlingscamps in Ostdarfur. Infektionen und Todesfälle gab es in Kario, 35 km südlich von Ed Daein, und Khazan Jadeed, in der Region Shearia. Weitere Infektionen gab es auch im Kalma Camp in Süddarfur. Unterdessen bezeichnen die Weltgesundheitsorganisation und die sudanesischen Behörden die Epidemie nicht als Cholera sondern als “wässrigen Durchfall”.
In South Kordofan stieg die Zahl der Infektionsfälle im Krankenhaus in Farshaya unterdessen auf 207, wo die Krankheit in 21 Fällen tödlich verlief. Weitere Ansteckungen gab es auch im Westen von El Obeid, der Hauptstadt von North Kordofan, wo die El Sayed El Makki-Schule in eine Quarantäne-Station umgewandelt wurde.
(AP) (Fides 6/7/2017)


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