AFRIKA/MOSAMBIK - Evangelisierung und Nächstenliebe: Schwestern des Don-Orione-Werks gründen erste Ordensgemeinschaft

Samstag, 9 Oktober 2021 evangelisierung     schwestern  

Maputo (Fides) - "Seit einigen Jahren haben wir geplant, eine Ordensgemeinschaft der Kleinen Missionarinnen der Nächstenliebe in Mosambik zu gründen: jetzt ist dieser Traum wahr geworden“, so Schwester Claudia Maria Rio, Generaloberin der vom heiligen Luigi Orione gegründeten Kleinen Missionarinnen der Nächstenliebe (PSMC, Orioninnen), die im vergangenen Monat mit den ersten Orione-Schwestern in Maputo eintraf, die dort in einem der ärmsten Viertel der mosambikanischen Hauptstadt tätig sein werden. "In dieser ersten Phase“, die Generaloberin, „können wir auf die Unterstützung der Söhne der Göttlichen Vorsehung zählen, die schon seit vielen Jahren mit der Fürsorgeeinrichtung ‚Cottolengo‘ in Maputo präsent sind".
„Die Anwesenheit der Schwestern bei dieser Arbeit", erklärt Schwester Claudia, "gibt uns nicht nur die Möglichkeit, uns als vollständige Familie des Don-Orione-Werks in Mosambik zu präsentieren, sondern auch dazu beizutragen, das Niveau der Unterstützung und der internen Begleitung der Aktivitäten in der Einrichtung zu erhöhen", so bekräftigt sie, "Unsere Aufgabe ist es, der von unserem Gründer, dem heiligen Luigi Orione, gewährten Gnade auf verschiedene Weise Kontinuität zu verleihen“. „Mit dem Generalrat“, so die Schwester weiter, „haben wir die Zweckmäßigkeit erwogen, diese neue Ordensgemeinschaft in die Vize-Delegation Unserer Lieben Frau von der Hoffnung von der Elfenbeinküste einzugliedern, weil wir trotz des Sprachunterschieds und der Entfernung meinen, dass es eine größere kulturelle Affinität gibt und somit die Kontinuität des Dienstes besser gewährleistet ist. Wir rechnen bald mit der Verfügbarkeit einiger Schwestern der Vize-Delegation".
Die Fürsorgeeinrichtung „Cottolengo“ in Maputo bietet mehr als 200 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit mehrfachen körperlichen oder geistigen Behinderungen Zugang zu Gesundheit, Bildung und Pflege. Die Arbeit von 700 Freiwilligen und mehr als 300 Mitarbeitern garantiert die Lebensqualität der Gäste der Einrichtung. Außerdem wurde am 19. August ein Zentrum für Orthopädie und Physiotheraphie in der Don-Orione-Struktur eingeweiht, ein Zeichen für die Entwicklung und das Wachstum der Mission des Don-Orione-Werks in dem afrikanischen Land.
„Wir wurden mit großer Freude von den örtlichen Behörden und dem Bischof der Region empfangen", sagt Schwester Claudia, "und das ist ein gutes Omen für unsere Zukunft in Afrika. Unsere Aufgabe", so schließt sie, "ist und bleibt es, aus dem ‚Kleinen Cottolengo‘ einen Ort der Evangelisierung und der Nächstenliebe zu machen“.
(ES) (Fides 9/10/2021)


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