ASIEN/MALAYSIA - Junge Katholiken beten für Mitarbeiter des Gesundheitswesens und Covid-19-Patienten

Montag, 26 Oktober 2020 gebet   jugendliche      

Sabah (Fides) – Im Rahmen einer gemeinsamen Gebetswache danken junger Katholiken aus der Erzdiözese Kota Kinabalu im malaysischen Bundesstaat Sabah auf der Insel Borneo Ärzten und Mitarbeitern des Gesundheitswesens, die während der Covid-19-Pandemie an vorderster Front stehen. Ihnen bringen sie ihr uneingeschränktes Mitgefühl und Solidarität sowie jegliche materielle, menschliche und spirituelle Unterstützung zum Ausdruck, während im Land die Zahl der Infektionen steigt und der malaysischen Gesellschaft Sorge bereitet und weitere lokalen Ausgangssperren veranlasst. Die Idee zur Initiative stammt von Pfarrer Paul Lo, Pfarrer der Kathedrale des Heiligen Herzens.
Die jungen Menschen folgten der Einaldung des Priesters und schlossen sich der Initiative an und nutzten die Gelegenheit des Monats Oktober, der traditionell von der Kirche der Mission gewidmet wird, uma an einem Nachtgebet teilzunehmen, das in den letzten Tagen organisiert wurde. Sie wollten gemeinsam Gottes um Schutz für alle Gesundheitswesens bitten und für alle, die von Covid-19 betroffen sind.
Die Gebetswache, die live in den sozialen Medien übertragen wurde, wurde von mehr als 10.000 Nutzern mitverfolgt. Die Organisatoren luden auch zwei katholische Ärzte eingeladen, über ihre Erfahrungen im Umgang mit dieser Pandemie zu berichten. Die Ärzte ermutigten alle dazu, die Gesundheitsprotokolle der Regierung zu befolgen und weiter zu beten.
Eine junge Frau, Jennifer, sprach über ihre Gefühle und Ängse sagte: "Wann können wir wieder ausgehen? Wann können wir wieder zur Messe gehen? Das Coronavirus enthüllt unsere Ängste: die Angst vor Verlust, Tod, Ungewissheit, Unsicherheit. Gibt es noch Hoffnung?".
Pater Paul Lo verlas eine Passage aus der Bibel in Bahasa Malaysia und Mandarin, gefolgt von einer zehnminütigen Stille und dem Rosenkranzgebet, das von den Jugendlichen selbst gestaltet wurde. Es wurden besondere Gebete für Ärzte, für diejenigen, die sich mit dem Virus infiziert haben, für alle Familien, für Priester und für alle Katholiken gesprochen: Auch wenn wir uns durch alles, was geschieht, machtlos und entmutigt fühlen”, so Pfarrer Lo abschließend, „müssen wir weiter beten, weil es in diesem Moment unsere einzige Waffe ist. Wir müssen weiterhin auf Jesus hoffen."
(SD-PA) (Fides 26/10/2020)


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