AMERIKA/MESSICO - Corona-Pandemie: Feiern und Gottesdienste zu Ehren der Gottesmutter von Guadalupe abgesagt

Mittwoch, 21 Oktober 2020 volksfrömmigkeit   wallfahrten     ortskirchen  

Facebook

Mexiko-Stadt (Fides) – Die traditionellen Feiern und Gottesdienste zu Ehren der Lieben Frau von Guadalupe am 11. und 12. Dezember finden dieses Jahr nicht statt. Dies teilte der Rektor der Marienbasilika, Pfarrer Salvador Martinez. Dem Erzbischof von Mexiko-Stadt, Kardinal Carlos Aguiar Retes, mit.
Vom 9. bis 12. Dezember kommen zum Fest Unserer Lieben Frau von Guadalupe etwa zehn Millionen Pilger zum Heiligtum der Gottesmutter von Guadalupe, die auch als Patronin Amerikas verehrt wird, auf den Tepeyac-Hügel.
Nach Angaben derLeitung der Basilika von Guadalupe und der Verwaltung der Hauptstadt wurde am 12. Dezember 2019 ein Zustrom von rund 10 Millionen Pilgern aus aller Welt vermeldet. Damit war das Marienheiligtum erneut der Wallfahrtsort mit den meisten Besuchern pro Jahr: rund 20 Millionen innnerhalb von wenigen Tagen.
Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, laden die Veranwortlichen des Heiligtums in diesem Jahr 2020 zusammen Kardinal Aguiar Retes und der mexikanischen Bischofskonferenz dazu ein, das Fest in den Pfarrgemeinden und Stadtvierteln oder auch zuhause in der Familie zu feiern.
Am Ostersonntag, dem 12. April 2020, fand im Heiligtum von Guadalupe, ein Akt der Weihe an die „selige Jungfrau Maria unter dem Titel Unserer Lieben Frau von Guadalupe mit Blick auf die Ausbreitung von Covid-19 in aller Welt" statt. Die Messe unter dem Vorsitz von Kardinal Carlos Aguiar Retes, Primas von Mexiko, wurde von Radio- und Fernsehsendern und digitale Plattformen übertragen. Neben den Ländern Lateinamerikas und der Karibik schlossen sich auch die Ortskirchen der Vereinigten Staaten, Kanadas und der Philippinen der Weihe an. Die Übetragung wurde allein auf Facebook gleichzeitig von fast vierzigtausend Menschen mitverfolgt (vgl. Fides 13/04/2020).
Angesichts der sich immer noch ausbreitenden Pandemie rief der Rektor der Basilika in Zusammenarbeit mit den an die Basilika angrenzenden Diözesen, von denen aus die Wallfahrer sich auf den Weg machen zu lokale Feierlichkeiten auf, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Dabei sollen auch virtuelle Initiativen in sozialen Medien gefördert werden.
(CE) (Fides 21/10/2020)


Teilen: