AFRIKA/BENIN - Das Bildungshaus der Afrikamissionare im Calavi in Zeiten der Pandemie

Mittwoch, 2 September 2020   seminaristen  

SMA

Cotonou (Fides) - Strenge Isolation und Schließung des Gemeindezentrums für Pfarrgruppen und kirchliche Bewegungen, die dort ihre Tage der Einkehr und der Ausbildung verbrachten sowie Schwierigkeiten, alltägliche Dinge zu erledigen. In Benin steigt die Zahl der Corona-Infektionen weiter an. Pater Filippo Drogo, Priester der Gesellschaft für Afrikamissionen (SMA), ist erst kürzlich aus Calavì, einem Vorort der Großstadt Cotonou im Süden des Landes, nach Italien zurückgekehrt und berichtet über den Kontext, in dem die Seminaristen, die sich in einem Jahr spiritueller Ausbildung und der theologischen und philosophischen Studien befinden, weiterhin im „Centre de Brésillac“ in Calavì, leben, bevor sie zu einem pastoralen Praktikum in einer Mission in Afrika aufbrechen.
„In diesem Jahr gab es ungefähr dreißig Seminaristen und das Leben im Bildungszentrum wurde von der Covid-19-Pandemie erschüttert. Auch die Regierung von Benin hat, wie fast alle afrikanischen Länder, die Angst vor eine Entwicklung des Geschehens wie in Europa hatten, einen strengen Lockdown insbesondere in den großen Städten des Südens beschlossen. Doch irgendwie haben wir das Ende des Ausbildungsjahres erreicht ", berichtet der italienische Missionar.
Das Bildungszentrum der Afrikamissionare in Calavi, das seit über 30 Jahren besteht, bildet nicht nur SMA-Seminaristen aus, sondern ist auch ein Bezugspunkt für Gruppen und Verbände, die hier geräumige und gut ausgestattete Räume für ihre Tagungen vorfinden.
Allein im Juni haben sich die Infektionen im Land praktisch verdoppelt, und am 13. Juli gab es 1.378 Infizierte und 26 Tote. Die Daten sind besorgniserregend, obwohl die für Gesundheit zuständigen Regierungsbehörden versichern, dass sie die Bevölkerung ständig aufgefordert wird, die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten.
(FD/AP) (Fides 2/9/2020)


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