AFRIKA/COTE D’IVOIRE - Covid-19-Pandemie: Katholischer Radiosender muss Programme vorübergehend aussetzen

Freitag, 3 Juli 2020     solidarietät   evangelisierung   medien  

Abidjan (Fides) – Von den Folgen dere Covid-19-Epidemie sind weltweit viele Sektoren betroffen und auch die Einreichtunen der katholischen Kirche in der Elfenbeinküste sind nicht immun gegen wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie, wie im Fall des Katholischen Rundiosenders "Die Stimme des Evangeliums" zeigt.
„Die finanzielle Situation des Radios erfordert Entscheidungen. Infolge der vom Staat verlangten Maßnahmen sehen wir uns gezwungen die Arbeit ohne Vergütung auszusetzen", so Pfarrer Augustin Obrou, Exekutivsekretär der bischöflichen Kommission für soziale Medien, am 30. Juni gegenüber den Mitarbeitern des Radios der katholische Kirche in der Elfenbeinküste während eines Treffens in den Räumlichkeiten des Senders.
Die rund 30 Mitarbeiter des Radios, sollen Hilfen auf einer Spendenaktion erhalten, zu der die katholischen Gläubigen und Zuhörer der "Stimme des Evangeliums" sowie alle Menschen guten Willens aufgerufen sind. “Ziel ist es, die finanziellen Ressourcen gleichmäßig auf jeden Mitarbeiter zu verteilen ", fügt der Exekutivsekretär der bischöflichen Medienkommission hinzu.
Der katholische Radiosender wurde am 2. Februar 2001 auf den Weg gebracht und am 24. Juni 2006 von der Bischofskonferenz der Elfenbeinküste offiziell eingeweiht. Es sendet 24 Stunden am Tag und versteht sich als missionarisches Instrument im Dienste der Evangelisierung und der ganzheitlichen Förderung des Menschen.
In der Elfenbeinküste gibt es bisher 9.702 Infizierte, 4.381 Genesene und 68 Menschen starben infolge einer Covid-19-Erkrankung.
(S.S.) (Fides 3/7/3020)


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