AMERIKA/MEXIKO - Bischöfe machen Erdbebenopfern Mut und fordern Konsequenzen

Dienstag, 30 Juni 2020 naturkatastrophen   solidarietät   bischöfe   armut    

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Oaxaca (Fides) - I Vescovi del Messico si sono prodigati per aiutare le persone colpite dall'ultimo terremoto verificatosi nello stato meridionale di Oaxaca, che ha causato la morte di almeno cinque persone.
Oaxaca (Fides) - Die Bischöfe von Mexiko versuchen den Opfern des jüngsten Erdbebens im südlichen Bundesstaat Oaxaca Mut zu machen, bei dem mindestens fünf Menschen starben.
"Wir stellen uns unter den Schutzmantel unserer Gottesmutter von Guadalupe und in den Dienst der Betroffenen des Erdbebens", betonte die mexikanische Bischofskonferenz in einem Tweet noch am Tag des Erdbebens am vergangenen 23. Juni.
"Gott wird sich um uns kümmern und uns beschützen", so Erzbischof Pedro Vázquez Villalobos von Antequera Oaxaca. "Aber wir müssen auch selbst Konsequenzenn ziehen“, fügte er hinzu. „Kümmern wir uns besser um unsere Gebäude, unsere Häuser kümmern. Es ist wichtig, dass wir Kontrollen durchführen, damit sie solchen Erdbeben stand halten."
Das Erdbeben der Stärke 7,4 ereignete sich am vergangenen 23. Juni kurz vor 10:30 Uhr Ortszeit mit Epizentrum in der Nähe der Touristenstadt Huatulco an der Pazifikküste im südlichen Bundesstaat Oaxaca. Zwei Menschen starben in den Trümmern von eingestürzten Gebäuden, während ein weiteres Opfer von einer Mauer begraben wurde. Dies bestätigte der Gouverneur des Staates Alejandro Murat. Wie die Pemex-Raffinerie in Salina Cruz mitteilt, strab kam ein Arbeiter auf dem Gelände des Unternehmens ums Leben. In Oaxaca wurde ein Krankenhaus beschädigt und Patienten, darunter einige Covid-19-Patienten mussten nach Angaben des Gouverneurs verlegt werden.
Das Erdbeben traf Mexiko in einer besonders schwierigen Zeit während der Covid-19-Pandemie, die sich dort hauptsächlich ländliche Regionen ausbreitet. In einigen Teilen des Landes steht das Gesundheitssystem vor dem Zusammenbruch und viele Menschen wissen nicht, ob sie im Falle einer Infektion behandelt werden können.
(CE) (Fides 30/06/2020)
 


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