OZEANIEN/PAPUA NEUGUINEA - Schüler engagieren sich im Einklang mit der Enzyklika Laudato si' für Umweltschutz

Samstag, 6 Juni 2020 laudato si'   menschliche entwicklung   entwicklung   nachhaltige entwicklung   umwelt   jugendliche   medien  

Port Moresby (Fides) - Die Pflege des "gemeinsamen Hauses", der Schutz der Umwelt und die kritische Nutzung der Medien standen im Mittelpunkt eines Aktionstags, an dem die Schüler des “Don Bosco Technological Institute (DBTI)” in Boroko teilnamen, um gemeinsam mit Mitarbeitern der Schule, die aktuellen Umweltprobleme weltweit zu erörtern. Gabriel Kila, einer der Seminarteilnehmer, hielt einen kurzen Vortrag darüber, wie der Einsatz verschiedener Medien die Verbreitung der Anliegen des Umweltschutzes beeinflussen und auf der einen positive aber auch schädliche Verhaltensweisen und Entscheidungen hervorrufen kann. Die Jugendlichen waren sich einig, dass der Klimawandel ernst genommen und ein Beitrag zum dringend notwendigen Versuch, den Planeten Erde zu retten, geleistet werden muss.
Die Initiative wurde vom Schulrat des DBTI; Ruby Matane, abgeschlossen, der in seinen abschließenden Bemerkungen betonte, wie wichtig es sei, "sich um die Umwelt zu kümmern und die entscheidenden Fragen der nachhaltigen Entwicklung gemeinsam anzugehen, wie in der Enzyklika Laudato vorgegeben und dabei die Bedürfnisse der ganzen Menschheit zu erfüllen".
Auf der Grunlage der Enzyklika wählten die Schüler für das Jahr 2020 das Motto des Jahres gewählt, das sie bei ihren künftigen Aktivitäten begleiten wird: "Zeit für die Natur". Die Schüler versprachen, "Veränderungen in ihren Gemeinden und eine Veränderung in der Gesellschaft herbeizuführen: Nur so können wir unsere Umwelt tatsächlich vor Zerstörung bewahren, wenn die Veränderung bei uns selbst beginnt", betonten sie.
Nach einer Zeit der Schließung aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Convid-19-Pandemie öffnete das "Don Bosco Technological Institute" von Boroko Anfang Mai seine Türen wieder und Schüler und Lehrer nahmen wieder Unterricht auf. Das Institut hatte zuvor auf der Grundlage der Bestimmungen des Bildungsministeriums alle erforderlichen Hygiene- und Gesundheitsvorkehrungen getroffen. Für Kinder und Lehrer ist dies eine "neue Normalität", die strenge Eingangskontrollen, eine Änderung der Unterrichtszeiten, Temperaturmessungen und die Verpflichtung zum häufigen Händewaschen umfasst. Die Schüler freuten sich über die Rückkehr zum Präsenzunterricht, und wollen ihr Bestes geben, um am Ende des Jahres ihren Abschluss zu machen.
(PA) (Fides 6/6/2020)


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