AMERIKA/PERU - Covid-19- Pandemie: Kirchliche Einrichtungen stellen sich in den Dienst des Landes

Montag, 25 Mai 2020   armut   solidarietät   hunger   caritas  

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Lima (Fides) – Der des Gesundheitsnotstand in Peru nimmt trotz der von den Behörden festgelegten Maßnahmen und der Verlängerung der Isolation bis zum 30. Juni unerwartete Ausmaße an. In Peru gibt es derzeit 120.000 Fälle von Covid-19 mit 3.456 Todesfällen.
Die peruanische Bischofskonferenz unter der Leitung von Erzbischof Miguel Cabrejos von Trujillo teilte der Presse gestern Abend mit, dass die Strukturen der Kirche im ganzen Land in den Dienst des Staates gestellt werden, insbesonder um armen Menschen während des Gesundheitsnotstands mit sozialen Folgen zu helfen: "Es geht um 47 Diözesen und Apostolische Vikariate in Peru, 1538 Pfarreien, Bewegungen, Caritasstellen, die in den 47 kirchlichen Gerichtsbarkeiten aktiv sind, Wohlfahrtseinrichtungen, Schulen, usw. im gesamten Staatsgebiet", betonte Erzbischof Cabrejos .
Der Vorsitzende der Bischofskonferenz erinnerte auch daran, dass das Lebensmittel-Hilfsprogramm fortgesetzt wird, das den ärmsten Familien Nahrungsmittelhilfe gewährleistetet. Dies gelte auch für die gemeinsam mit dem Staat geleistete Hilfe angesichts der wirtschaftlichen und sozialen Krise im Zusammenhang mit der Pandemie.
(CE) (Fides 25/05/2020)
 


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