ASIA/FILIPPINE - "Gesundheitsnotstand": Bischof bittet um Mitgefühl, Nächstenliebe und Widerstandskraft          

Mittwoch, 11 März 2020 gesundheitswesen     gebet   glaube  

Manila (Fides) - "Im Vertrauen auf den Herrn knien wir nieder bitten um sein Erbarmen. Wir sind bereit, hm und seinem Volk zu dienen", heißt es in einem Hirtenbrief an die Gläubigen der Erzdiözese Manila. Nachdem Präsident Duterte den "Gesundheitsnotstand" ausgerufen hat, brachte die katholische Kirche vorbeugende Maßnahmen auf den Weg, um das Vordringen des Coronavirus (Covid-19) zu verhindern. Auf den Philippinen wurden bisher 50 Ansteckungsfälle gemeldet.
In Manila bleiben alle Schulen bis zum 14. März geschlossen. Unterdessen veröffentlichte der Apostolische Administrator von Manila Bischof Broderick Pabillo, einen besonderen Hirtenbrief, in dem er schreibt: “Wir dürfen keine unnötige Angst oder Panik verbreiten, sondern wir sollten vor allem Mitgefühl für unsere Mitmenschen unter Beweis stellen und im Zeichen der Nächstenliebe Vorsichtsmassnahmen ergreifen. Wir müssen auf alles vorbereitet sein". Der Bischof ermutigt in diesem Zusammenhang zum Gebet mit der Bitte um göttlichen Beistand und Schutz. “Der Glaube", schreibt er, "kann das Böse besiegen... - scrive nella lettera - può evitare il male. Wir wollen gegen und uns um unsere Gesundheit kümmern... Das heißt gesund essen, genug ausruhen, Hygieneregeln einhalten, uns ausreichend bewegen und Reisen und Großveranstaltungen vermeiden”.
An die Priester der Erzdiözese gewandt betont er: "Wir müssen in diesem Moment der Krise stark bleiben und unsere kirchlichen Strukturen widerstandsfähig machen. Alles, was wir zurzeit einsparen können, soll in einen Hilfsfonds für Notfälle fließen. Somit können wir unsere kirchlichen Institutionen erhalten". Abschließend vertraut der Bischof Kranke, Ärzte und alle Bürger des Landes der göttlichen Liebe u d Barmherzigkeit an.
(SD-PA) (Fides 11/3/2020)


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