ASIEN/KAMBODSCHA - Familie als Zeichen der Liebe Gottes: Auf dem Weg zum Außerordentlichen Monat der Weltmission

Dienstag, 8 Januar 2019 ortskirchen     familien   laien   weihnachten   außerordentlicher monat der weltmission   evangelisierung  

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Phnom Penh (Fides) - "Was werden wir in diesem Jahr 2019 tun, damit wir schöne und neue Dinge erleben? Wir beginnen das Jahr der Familie und im Juni 2019 werden wir in unserer Diözese ein großes Familientreffen veranstalten. Im Oktober haben wir eine" besondere Mission" mit dem von Papst Franziskus ausgerufenen Außerordentlichen Monat der Weltmission, der uns zum Nachdenken darüber anregt, wie unsere Familien Zeichen der Liebe Gottes zu allen Menschen in unserer Gesellschaft sein können", so der Apostolische Vikar von Phnom Penh, Bischof Olivier Schmitthäusler zu den Ereignissen in der Diözese in einer Vorausschau auf das Pastoraljahr 2019.
"Am Weihnachtsabend“, schreibt er in einem Hirtenbrief, „feierten wir einige Taufen: Was für ein schönes Zeichen, wenn wir ein Neugeborenes in die Krippe legen dürfen. Die Familie ist eine kleine Gemeinschaft und eine kleine Kirche. Wir sind berufen beim Wachstum unserer Familien auf das Vorbild der Heiligen Familie zu blicken."
In den Mittelpunkt seines Hirtenbriefs stellt der Bischof Treue, Liebe, Hoffnung, Leben und Würde als Kennzeichen der Gemeinschaft der Getauften. Dabei erinnert er an "Waisenkinder, die ohne Familie und ohne Liebe auf dem Bürgersteig ausgesetzt wurden und dank der Missionarinnen der Nächstenliebe ein warmes und liebevolles Zuhause gefunden haben. Das ist unsere Kirche: eine große Familie".
"Am Weihnachtstag kamen in vielen Gemeinden ältere Menschen zusammen, um ihre Freude, Frieden und Ruhe zu finden“, berichtet der Bischof über das besondere Augenmerk für ältere Menschen, „Es war erbauend zu sehen, dass die älteren Menschen von jungen Gemeindemitgliedern bedient wurden, die sich auch zu ihnen setzten, um ihnen zuzuhören. In diesem Jahr der Familie müssen wir unseren Senioren einen wichtigen Platz einräumen, damit unsere Wurzeln Teil unserer Geschichte sind und die Generationen einander zuhören und sich gegenseitig verstehen".
"Muslime und Buddhisten“ so der Bischof über das friedliche Zusammenleben der Religionen, „sind zu Besuch gekommen und wünschen unserer Gemeinde ein frohes Weihnachtsfest. Weihnachten ist eine Einladung zum Frieden: Wir müssen dafür sorgen, dass er von unserem Leben ausgeht, dann wird die Welt sich mit Sicherheit ändern."
"In diesem Jahr 2019“ so der Vikar abschließend, wollen wir eine offene und fruchtbare Gemeinschaft sein, damit die Menschen sich freuen uns zu begegnen und auf eine großartige liebevolle und einladende Familie zu treffen."
(PA) (Fides 8/1/2019)


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